• Martina's Reise
  • Marcr
  • Martina's Reise
  • Marcr

Australien 2025-2026

Nach 9 Jahren geht es endlich wieder auf eine grössere Reise. Drei Monate Australien, mit Zwischenstopp in Singapore.
Alt bewährtes sollte man weiterführen und so werde ich, Martina, nach den drei Monaten den März in Indonesien verbringen =)
もっと詳しく
  • Jurien Bay 🦭

    1月20日〜21日, オーストラリア ⋅ ☀️ 35 °C

    Gefühlte Stunden waren wir am Einkaufen. Auch ein Laden mit Wolle fanden wir noch dank Yvonne. Dann ging es los die gut 2h Richtung Norden. Das erste Ziel hiess Jurein Bay, wo wir noch beim Camper abholen den Campingplatz gebucht hatten, da sie von der Vermietung uns nur lange angeschaut hat, als wir sagten wir hätten noch keine Reservation…
    Die Aussentemperatur Anzeige im Auto stieg auf 52 Grad auf der Teerstrasse und der kurze Zwischenstopp kurz vor Jurien Bay fühlte sich nicht wirklich erfrischend.
    In Jurien Bay gibt es eine kleine Insel welche nicht weit vor der Küste liegt, dort leben die netten Seelöwen mit denen man schwimmen kann wenn man Glück hat. Da ich noch etwas geprägt war von schlechten Bedingungen auf Touren habe ich bereit Tage im Voraus das Internet durchforstet ob sich so eine Tour lohnen würde . Dabei wurde nicht gerade schlüssig und Marc meinte, dass da bestimmt noch spontan etwas frei sein würde und wir direkt vorbei gehen. Nebst den Restaurants schliesst auch alles andere früh in Australien und als wir online buchen wollten waren die Touren am Morgen früh bereits ausgebucht. Die Tour am Vormittag war mir nur mässig sympathisch da es vielen Orten heisst die Tiere gehen früh raus und chillen dann den Tag am Strand.
    Mit grosser Enttäuschung gingen wir also zum Strand und dann in das Restaurant um ein Bier zu trinken wo Marc den Barkeeper fragte, ob die Tour am Vormittag wirklich nichts wäre, der meinte man wisse nie und man kann auch dort die Tiere im Wasser sehen.
    Also ging ich noch mal auf die Website und auf einmal war auf der Frühen Tour wieder Plätze frei, welche wir sofort buchten, was die Laune deutlich heute und so besser zum schönen Sonnenuntergang passte.
    Es war stressig aber wir schafften es aufs Boot am Morgen. Wir kriegten die Neoprene in die Hände gedrückte und schon ging es los. Wir wurden über das Verhalten und vorallem das Verhalten der Menschen im Wasser aufgeklärt. 45 Minuten hatte jede Gruppe, sobald man im Wasser ist, Max 1 Stunde Ankerzeit vor der Insel. Als wir nach ca. 15min Fahrt ankamen konnte man die Seelöwen am Strand erkennen, wir machten uns langsam startklar. Aber ob einer in dieser Stunde ins Wasser gehen würde ist unklar. Wir reichten einen Feldstecher herum und als Marc hindurch schaute standen die Seelöwen wie auf Kommando auf und sprinteten ins Wasser.
    Eine Schar Vögel flog in die Luft welche sich die Insel mit ihnen Teilt und wir hühnereten auf dem Boot herum um schnellstmöglich ins Wasser zu kommen.
    WOW es war unbeschreiblich. Die Sicht war kakke im Wasser und alle strampelten als würden sie Fahrradfahren im Wasser und das leider auch in den Sandigen Boden. Die Guides zeigen an wenn sie die Tiere unter Wasser sahen, alle eilten hin, was aber garnicht nötig war. Die Seelöwen schienen uns Teilweise gleich zu beobachten wie wir sie und kamen teils auch sehr nahe. Das wir 2 Meter Abstand halten sollen war ihnen teils auch recht egal. 45 Minuten voller Aufregung und tollen Momenten, die kleinen sprangen Teilweise sogar aus dem Wasser heraus. Es war einfach fantastisch! Ich könnte die Videos 100 mal anschauen.
    Zurück auf dem Boot gab es zum aufwärmen Tee und TimTam und wir fuhren wieder zurück. Superhappy setzten wir unsere Weiterfahrt mit dem Camper fort.

    Kleines Quiz: Wie kann man einen Seelöwen von einem Seehund unterscheiden?
    Lösung findest du im Fotobeschrieb😉
    もっと詳しく

  • Geraldton

    1月21日〜22日, オーストラリア ⋅ ☀️ 35 °C

    Wir fuhren weiter in Richtung Norden. Marc hatte bereits für den 31.1. einen Camping im Cape Range Nationalpark gebucht und womit hatten wir genügend Zeit den Weg in angenehme Fahrzeiten aufzuteilen. Wir fuhren bis nach Geralton auf den Campingplatz in der Nähe des Leuchtturms.
    Auch hier gibt es Läden mit Pokémonkarten zum tauschen und so trennten sich unsere Wege. Ich hatte aber schon relativ schnell gefühlt jeden Laden der Stadt gesehen und suchte mir ein schattiges Plätzchen. Da es noch einen zweiten solchen Laden für Marc gab ging ich Essen einkaufen und wartete dann im Einkaufszentrum. Die Hitze ist schon sehr energieraubend. (Ergänzung Marc: Die Zeit hat sich gelohnt 150/151😉)
    Endlich zurück auf dem Camping genossen wir den Schattenplatz neben dem Camper. Ich startete mein neues Häckelprojekt, eine Strandtasche.
    Zum Sonnenuntergang gingen wir zum Leuchtturm. Marc lies die Drohne steigen und wir sahen dem grossen Ballon der sich Sonne nennt zu wie er am Horizont verschwindet und den Himmel verfärbte. So kochten und assen wir Znacht als es schon dunkel war. Am Abend kühlt es aber immer schön ab, ausser in den WC/Duschhäusern auf dem Campingplatz, dort fühlt es sich immer an wie in einer Sauna.
    Was beim Campervan wirklich nicht durchdacht ist sind die Fenster welche man öffnen kann. Es gibt eines in der Schiebetür und ein Dachfenster, das ist alles. Natürlich können die Fenster in der Fahrerkabine auch geöffnet werden, diese haben jedoch kein Mückengitter vorne dran. Oder besser gesagt Fliegengitter, das ist hier die grössere Plage als Mücken.
    Somit ist es gar nicht so einfach genügend Durchzug zu haben um im Wagen etwas abzukühlen, da fragt man sich was sich die Hersteller dabei gedacht haben.
    Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Kalbarri.
    もっと詳しく

  • Kalbarri

    1月22日〜24日, オーストラリア ⋅ 🌬 31 °C

    Leider verpassten wir den Abzweiger um zum Aussichtspunkt beim Pink Lake zu kommen, sahen aber trotzdem eine schmalen Streifen davon. Wir hatten ja die selbe Strecke eh noch auf unserem Rückweg…
    Wenn man auf Kalbarri hinein fährt kommt man den kleinen Hügel hinab und hat eine fantastische Aussicht auf die Flussmündung ins Meer. Um Mittagszeit und mit blauem Himmel zusammen ergibt das eine erstaunliche Farbkombo aus den verschiedensten Blau und türkistönen!
    Kalbarri ist nicht nur wegen der schönen Küste bekannt, sondern auch wegen dem Vally, der Schlucht in welcher man gut Wandern kann. Es ist immer eine gute Idee das örtliche Informationszentrum aufzusuchen und nach den Konditionen zu fragen. Mit den aktuellen Temperaturen empfahl sie uns zum Sonnenuntergang zu den Sehenswürdigkeiten zu fahren, die paar hundert Meter welche man laufen muss sollten kein Problem sein, danach sollen wir aber schauen, das wir bei Zeiten wieder zurück sind, da es dort draussen unnormal heiss wird momentan.
    Der grosse Trail (8 km) war eh geschlossen und es gibt eine hohe Busse für welche die trotzdem gehen. Bei 45 Grad und plus wäre eine Tageswanderung dort lebensgefährlich und das war sicherlich nicht unser Plan.
    Für die Nationalparks zahlt man auch immer Eintritt um mit dem Auto hinein zu fahren und da wir noch ein paar Parks besuchen wollten lösten wir einen Monat, zum Glück kann man in den Bibliotheken drucken lassen, weil man die (e-)Bestätigung auf Papier braucht.
    Nach dem Mittagessenfuhren wir zum Camping, welcher etwas ausserhalb von Kalbarri lag, dafür aber fast am Strand war und den Luxus eines privaten Klo und Duschhäuschen hatte.
    Die Frau im Tourizenter empfahl uns nicht an den Stränden zu baden, da die Wellen sehr rau waren. Der Strand war zum Wasser hin relativ steil, so das die Wellen direkt auf den Strand brachen und mit deren Grösse auch mit Kraft. Auch wenn andere dort baden gingen getrauten wir uns nicht hinein.
    Wir genossen den Sonnenuntergang vom Strand aus.
    Am nächsten Morgen ging es sehr früh los. Der Wecker klingelte um 5:00 Uhr und wir fuhren noch im Dunkeln los Richtung Nationalpark um bei dem Nature‘s Window den Sonnenaufgang sehen zu können. Es waren bereits ein paar andere Leute dort, aber noch herrlich ruhig. Das Nature‘s Window ist wie man erraten kann ein Steinfenster. Klar gibt es schöne Fotos wenn man sich da hinein setzt, aber wenn man sich da hinein setzt um dann gemütlich den Sonnenaufgang zu schauen, weis ich ja auch nicht was man sich da denkt was die anderen Touris sehen und fotografieren möchten. Naja, es gibt eben auch nicht so rücksichtsvolle Menschen und vielleicht hat das ja dann auch etwas mit Intelligenz zu tun.
    Das Tal war sehr schön und die Temperaturen auch sehr angenehm, man konnte auch einige Kängurus entdecken.
    Die nächste weniger soziale Gruppe hörte man schon von sehr weit weg. Die Grossfamilie vertrieb alles, Känguru und auch wir waren dann schnell weg.
    Wir fuhren weiter zu den Skywalks. Diese Riesen Plattformen reichen über die Schlucht hinaus und es waren und es war ruhig hier. Im Tal wanderte ein Emu mit seinen drei Jungen. Und dann gleich unter der Platform war ein Black-Flanked Rock Wallabie, nur ein paar Meter von uns entfernt. Diese Tiere galten eine Zeitlang für verschollen, sind nun aber zurück.
    Da wir mittlerweile alleine waren, war es auch ruhig und wir konnten das Tier, welches am Boden nach Futter suchte lange beobachten und Fotografieren.
    Der letzte Stop war dann beim Z-Loop, ein Aussichtspunkt von welchem man auf den Fluss, oder das was an Wasser übrig war, schauen konnte welche sich wie ein Z vorbeischlängelt.
    Wir fuhren zurück nach Kalbarri und sahen weitere Kängurus und Emus am Strassenrand und gingen frühstücken.
    Auch der restliche Tag nutzten wir um noch einige Aussichtspunkte zu sehen und zum Schnorcheln, natürlich durfte die Siesta, so wie das Känguru es vormachte, auch nicht fehlen.
    Nach dem Sonnenuntergang am Strand und einer angenehm warmen Nacht ging es dann weiter in Richtung Carnarvon.
    もっと詳しく

  • Carnarvon

    1月24日〜25日, オーストラリア ⋅ 🌬 29 °C

    Wir liesen Shark Bay links liegen und machten eine lange Strecke nach Norden. Für Shark Bay haben wir auf dem Rückweg noch Zeit. Die Strassen sind breit und oftmals sehr gerade, die Temperatur ist wie in den letzten paar Tagen hoch. Wir vertrieben uns die Fahrzeit mit Potcasts und Musik hören. Snacken und besuchten die einsamste Tankstelle welche ich je gesehen habe. Die Verkäuferin erzählte auch, dass sie sich hier von der Welt verstecke. Geil war, dass die Toiletten herunter gekühlt waren😅
    In Carnarvon hatten viele Restaurants geschlossen und es wirkte fast wie ausgestorben, hier ist definitiv nicht Feriensaison. Wir machten trotzdem den Fruitloop mit dem Auto. Hier werden viele Früchte und auch Gemüse angebaut und viele der Bauern haben Stände direkt an der Strasse. Die Stände waren oftmals leer oder waren garnicht geöffnet, momentan haben nur Mangos Saison und Süsskartoffeln. Wir fuhren zu einem hin und liefen zum Hof als gerade der Bauer kam. Obwohl Marc Mangos nicht mag wollte ich trotzdem kaufen. Wir kamen mit dem Bauern ins Gespräch, die länger andauernden Hitzetage machten den Früchten zu schaffen und er schenkte mir drei Stück😍
    Auch den Insta gehalten Kakteengaarten, welcher eine private Person angelegt hatte besuchten wir, war aber nicht so der Wahnsinn.
    Auf dem Camping schnitt ich gleich eine Mango an um sie zum Resten des Currys dazu zu essen. Plötzlich meldete sich Marc, es rieche sehr lecker und er probierte ein Stück und siehe da, ab jetzt muss ich also meine Mangos teilen.
    Am nächsten Morgen ging es weiter nach Coral Bay.
    もっと詳しく

  • Coral Bay

    1月25日〜29日, オーストラリア ⋅ 🌬 26 °C

    Wir Tankten, fuhren los und stoppten am Strassenrand.
    Auf dem Display kam eine Fahlermeldung, welche sich nicht mehr wegdrücken lies. Auxiliary Batterie malfunction und das an einem Sonntag Morgen. Wir googelten kurz und entschieden uns dann nach Coral Bay zu fahren, lieber dort fest stecken als hier und das Auto lief, also fuhren wir durch.
    Auf dem Camping in Coral Bay ruf Marc bei der Vermietung an, die meinten wir könnten es ignorieren, das sei nicht weiter ein Problem und wir müssen in keine Garage. Passt so auch für uns.
    Wir hatten bereits eine Schnorkeltour für den nächsten Tag gebucht und gingen im Office vorbei, da dies gleich beim Camping war. Sie hatten den Treffpunkt der Tour für am Morgen um eine Stunde nach vorne geschoben, wegen eines Zyklons bei Broom oben soll es in den kommenden Tagen ziemlich Wind geben, es war schon an diesem Tag Windig und wurde jeweils auf den Nachmittag noch schlimmer.
    Sie sagten uns auch das es anscheinend relativ viele Bluebottle Quallen hat, welche zwar nicht gefährlich sind, aber doch sehr schmerzhaft sein können. Also gingen wir nicht Schnorcheln sondern nur an den Strand, nachdem wir uns den Rest des kleinen Ortes angeschaut hatten. Es gab eine Laden mit Lebensmittel, eine Bäckerei (vorallem Süssware oder so Pasteten, das gute Brot ist hier rar), eine kleine Boutique, ein Pup, zwei Restaurants und das war’s dann mehr oder weniger schon. Beim Tauchzenter buchten wir noch einen Tauchgang für in drei Tagen, die nächsten zwei fahren sie aufgrund des Wetters nicht raus.
    Zum Glück wurde am Strand einer der Schattenplätze frei welche die fixen Dächer haben und der Wind wurde durch das Gebüsch etwas gebremst, so das man es gut aushielt wenn man ab und zu ins Wasser ging.
    Am nächsten Tag ging es dann mit dem Neopren schon halb angezogen per Bus zur Anlegestelle welche knappe 5 Minuten von Coral Bay entfernt ist. Wir gingen mit Coral Bay Eco Tours zum Schnorcheln. Per Boot fuhren wir zum ersten Schnorchelspot. Es wurde alles gut erklärt, auch wie man eine Schnorchelmaske am besten anzieht. Auch die drei T‘s, no touching, no taking und no teasing werden hier sehr ernst genommen.
    Ich war erstaunt aber unter uns hatten wir wirklich ein wunderbares Korallenriff. Wir sahen viele Korallen, viele Fische und Schildkröten. Wieder auf dem Boot gab es Kaffee und Kuchen und wir fuhren zum zweiten Spot, auch hier erhielten wir wieder ein gutes Brefing und schon ging’s ins Wasser. Bei diesem Spot war eindeutig die Putzstation der Riffhaie das Highlight, es kreisten gleich drei Haie über die riesige Koralle.
    Zurück auf dem Boot ging das Spotterflugzeug los, welches nach Mantas Ausschau hielt. Auch wir fuhren herum und hielten die Augen offen. Leider fanden wir keine Mantas, aber fanden einen Hammerhai, welche man auch durch die Wasseroberfläche erkennen konnten und sahen Delfine. Statt mit den Mantas zu schwimmen konnten wir dann mit einem grossen Adlerroche schwimmen, das hat man wirklich nicht auch jeden Tag. Es war mega schön und wir kamen glücklich wieder zurück.
    Der Wind nahm schon heftiger zu und so war auch am nächsten Tag Schnorcheln nicht wirklich drin. Wir liefen am Strand entlang und liesen uns sandstrahlen. Gleich am Strand war im knöchelhohem Wasser eine blaupunkt Roche und weiter hinten sprang ein Fisch immer wieder aus dem Wasser. Wir versuchten dan etwas später zur Shark Sancuari zu gelangen, uns wurde die Flut empfohlen, dummerweise ist aber bei der Flut der Strandweg nicht mehr da und Mann muss über die Dünen laufen. Auch wenn der Sand weiss ist wird er heiss und mit dem Wind kehrten wir wieder ohne die Haie dort zu sehen.
    Am Abend fand dann noch ein Pilates auf der Wiese vor dem Strand statt. Wunderschöner Ausblick um sich wiedermal in der Gruppe zu bewegen.
    Auch wenn es immer noch Wind hatte fand der Tauchausflug statt. Wir fassten das Material im Tauchzenter und gingen dann auf Boot. Die Tauchplätze waren mehr oder weniger die selben wie beim Schnorcheln. Leider war die Sicht, durch den Wind der letzten Tage nicht sehr gut, wir sahen trotzdem viele schöne Korallen, Schildkröte, Haie (die Sicht beim Schnorcheln war besser) und Fische.
    Auch heute war wieder ein Spotter Flugzeug in der Luft und auf einmal ging’s los. Wie angewiesen setzten wir uns eng hintereinander hinten aufs Boot und gleiteten auf Komando so schnell wie möglich ins Wasser. Zwei Versuche vergingen ohne Erfolg und dann beim dritten erhaschten wir einen Blick auf den Manta und auch noch was für einer. Der Manta schwamm sozusagen auf dem Rücken, so das wir seinen weissen Bauch sehen konnten. Durch die schlechte Sicht und seine Geschwindigkeit war es jedoch nur eine kurze Begegnung. Wir wurden wieder aufgesammelt und hatten noch einen vierten Versuch. Man konnte den Manta so knapp als Schatten erkennen. Die Sicht war wirklich scheisse, dafür aber die erste Begegnung doppelt so cool.
    Nach vier Nächten in Coral Bay hatten wir die nächsten zwei Nächte in Exmouth gebucht, bevor es nach Osprey in den Nationalpark ging.
    もっと詳しく

  • Exmouth 1.0

    1月29日〜31日, オーストラリア ⋅ 🌬 29 °C

    Eigentlich war der Plan beim Campingplatz auszuchecken und dann nochmal zum Sancuary zu gehen, aber es kam anders. Das Auto machte nicht wirklich viel als wir den Motor starten wollten, ausser der Scheibenwischer, welche eigentlich abgestellt waren bewegte sich nichts.
    Wir rufen also wieder bei der Vermietung an, welche versuchten einen Mech zu organisieren der vorbeikommen kann. Wir gingen Frühstücken.
    Nach nicht allzu langer Zeit fuhr dann jemand vor und wir versuchten es mit überbrücken der Batterie. Es brauchte noch ein anderes Auto und ein paar Versuche bis es endlich klappte. Da das Auto mal lief, liesen wir die Haie und fuhren direkt nach Exmouth wo Marc dann auch gleich zur Garage fuhr, da wir das Auto überprüfen lassen wollten. Wir wussten nicht wie der Mobile Empfang in Osprey war und ob es dort Menschen mit Autos und Überbrückungslabel gibt. Wir hatten dann einen Termin für den nächsten Morgen beim Automech.
    Exmouth ist grösser als Coralbay aber gefühlt war noch weniger los. Einige der Läden hatten zwar geöffnet, aber alle Tourenanbieter und Tauchzenter schienen sich auf die Saison der Walhaie und Wale zu konzentrieren und waren zu.
    Im Infozenter erhielten wir aber gute Tips wo wir Meeresschildkröten beim schlüpfen beobachten können und Marc fand ein schönes Tshirt.
    Der Camping hat eine schönen und erfrischenden Pool, es lies sich also Leben dort.
    Am nächsten Morgen ging Marc in die Garage und ich in ein Kaffee. Während ich Kaffe trinken konnte und Granola ass verdrehten die Mechaniker die Augen über den Mercedes, ein bekanntes Modell um Probleme zu machen, wirklich etwas machen konnten sie jedoch nicht.
    Hiess für uns, nicht zu viele Tage am Stück stehen lassen. Eingesteckt waren wir bis jetzt eigentlich immer auf dem Campingplatz.
    Gegen den Abend fuhren wir dann zum Mauritius Strand, wir waren noch komplett alleine ausser den Möven und den kleinen Baby Schildkröten die wir auf einmal entdeckten welche sich den Weg zum Meer erkämpften. Auch hier wieder wichtig, nicht anfassen. Der Weg zum Wasser gibt ihnen die Orientierung, wenn sie als erwachsene Schildkröten wieder zurückkehren um am genau dem selben Strand zu nisten!
    Falls sie es so weit schaffen, einer der kleinen wurde vor dem letzten Schritt ins Wasser von eine Möve gepackt. Schon brutal das mit anzusehen, aber so ist die Natur. Aus Angst in die Nester zu stehen liefen wir im nassen Sand dem Strand entlang und sahen im Wasser immer wieder wie grosse Schildkröten den Kopf aus dem Wasser streckten. Als die Sonne dann nur noch knapp zu sehen war kam die erste Schildkröte aus dem Wasser. Mit genügend Abstand beobachteten wir wie sie sich ihren Weg zu den Dünen bahnte und anfing zu buddeln um danach ihre Eier zu legen.
    Es war fast Vollmond und man hatte genügend Licht um die vielen Tiere zu sehen welche aus dem Wasser kamen, es waren bestimmt über 10. Leider verscheuchten wir auch eine wieder ins Wasser welche wir hinter den Steinen nicht gesehen haben. Aber ich hoffe und denke sie fand den Weg zurück um doch noch die Eier abzulegen. Auch störend wäre weisses Licht gewesen, also liesen wir die Handys und Kamera in den Taschen um nicht durch das Displaylicht zu stören.
    Am nächsten Tag ging es dann endlich weiter nach Osprey.
    もっと詳しく

  • Osprey, Cape Range Nationalpark

    1月31日〜2月3日, オーストラリア ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir kauften nochmals essen und Wasser ein, füllten unseren Wassertank und schauten das wir alles elektronische geladen hatten und fuhren los. Die Hauptstrasse führe der Küste entlang und war auch geteert und nach einer guter Stunde Fahrt bogen wir rechts ab zum Camping. Unser Vorreservierter Platz Nr. 10 war in der zweiten Reihe, zwischen jedem Platz hatte es Gebüsch so das man nicht gleich nebeneinander sass. Ausser dem Plumpskloo und eine paar fix installierten Tischen, einer mit Schatten und ein anderer ohne war nicht mehr viel vor Ort. Aber was braucht man mehr wenn gleich vor dran des Meer plätschert?
    Wir gingen erstmal Schnorcheln. Dadurch dass das Riff, welches ein paar hundert Meter vom Strand entfernt ist die Bucht sehr gut schützt war das Wasser auch sehr ruhig. Die Wellen brechen alle draussen. Die Sicht war solala aber wir sahen viele Fische, vorallem auch grosse Papageienfische und grosse Weisse. Die Trigferfische sind teilweise sehr aggressiv drauf.
    Danach gab es essen und wir relaxten im Schatten vom Auto, leider haben wir am Auto keine Sonnenstorrre oder ähnliches…
    Ausser Schnorcheln, relaxen und essen stand auch die nächsten paar Tage nicht auf unserer Todo Liste.
    Auch wenn es tagsüber sehr heiss wurde, kam am Abend immer wieder ein kühler Wind und auch wenn wir hinten ein Fenster vermissten konnte man gut schlafen, bis dann irgendwann am Morgen wieder heisser wurde. Wir hatten aber dann doch auch Momente wo man die Hitze kaum mehr aushielt und dann schnell einen Sprung ins Wasser nahm um sich abzukühlen (Wassertemperatur ca 28 Grad).
    Das Plumpsklo war eigentlich auch ganz formidable wenn man nicht zutief hinein schaute. Im Häuschen war es auch nie wie erwartet drückend heiss, es hatte auch immer Klopapier und war sauber.
    Wir hatten auch noch unser eigenes WC und die Dusche welche wir am Abend auch kurz nutzten um Sand und Salz etwas abzuspülen.
    Das Wasser war fantastisch. Unterwasser blieb die Sicht etwas trüb aber wir konnten trotzdem viele Tiere sehen, fast auf jedem Schnorchelausflug konnten wir Schildkröten, Rochen, weissen grosse Fische und viele kleine bunte Fische beobachten. An einem Tag fanden wir auch noch eine riesige Cowteil Roche. Ich würde mal schätzen sie hatte mehr als einen Meter Durchmesser und der Schwanz war sehr lang.
    Nicht nur in Osprey kann man gut Schnorcheln und wir fuhren mit dem Auto zum Oyster Beach.
    Hier waren die Korallen viel schöner und zahlreicher, mann kann hier aber nur schnorcheln wenn die Flut da ist, bei Ebbe ist das Wasser zu tief und die Gefahr das man die Korallen oder sich selbst verletzt ist zu gross. Wir fuhren weiter zum Turqoise Beach, wo wir uns nach eine Mittagessen und einer kurzen Siesta in der leichten Strömung trieben liesen. Danach legten wir uns noch etwas in die Sonne. Gleich am Strand im seichten Wasser hatte es viele relativ grosse Fische und auf einmal kam da noch ein kleiner Hai dazu. Der Schwarzspitzen-Riffhai schien noch sehr jung zu sein, da er auch sehr klein war, er war auch recht ruhig. So dass sein Kollege wenig später noch dazu kam. Wahrscheinlich war es ein grauer Riff Hai der den Fischen richtig hinterher jagte. Auf einmal sprang ein Fisch nicht weit weg von dem Strand immer wieder aus dem Wasser und kam auf uns zu und flitzte vom Hai verfolgt vor unseren Füssen durch.

    Als wir uns auf den Weg zu diesen Schnorchelspots machten , mussten wir 10 Meter weiter wieder halten, da etwas mit dem Motor nicht wirklich stimmte und das Auto abstellte. Zuerst schien der Wagen nicht mehr richtig an zu gehen, dann klappte es zum Glück doch noch. Der Nachbar von schräg vis a vis kam zu uns und sagte, sein Kollege hatte die selben Probleme mit dem Mercedes Maui, wir sollen manuell schalten und dann auf der Hauptstrasse möglichst hochtourig fahren, damit der Dieselmotor einmal geputzt wird. Alle 500 km, das war ein Geheimtipp, seither haben wir keine Probleme mehr (Holz alänge).
    もっと詳しく

  • Exmouth 2.0

    2月3日〜4日, オーストラリア ⋅ ☀️ 38 °C

    Um mal wieder eine richtige Dusche zu sehen, die Batterien zu laden und Abwasser leeren und Frischwassertank Auffüllen fuhren wir für einen Tag nach Exmouth auf den Campingplatz zurück.
    Es war krass Heiss an diesem Tag aber Exmouth scheint auch wärmer zu sein als die Küste. Wir stellten den Camper in den Schatten und liessen die Klimaanlage laufen, da sich auch das Interior sehr heiss anfühlte. Nur sehrsehr langsam wurde es kühler. Wir kühlten uns auch im Pool ab bei 33 Grad Wassertemperatur erschien es immernoch „erfrischend“.
    Um 19:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Restaurant. Die Temperaturanzeige von der Uni von Exmouth zeigte immer noch 41 Grad und es windete, was sich anfühlte als würde man sich in der Sauna Föhnen. Zum Glück ist es eine trockene Hitze.
    Die letzten Tage hatten wir viel Zeit im Wasser verbracht und Marc fing an Probleme mit den Ohren zu bekommen. Bereits am letzten Tag in Osprey hatte er das Gefühl, dass sein rechtes Ohr komplett zu war und das konnte man auch sehen. Also fragte er in der Apotheke nach, die können aber keine Ohren ausspülen. Im örtlichen Krankenhaus können sie es, Kostet aber relativ viel und beim privat Arzt wartet man drei Woche auf den Termin. Er versuchte es mit den Tropfen aus der Apotheke aber die Geduld lies schnell nach und das Unwohlsein stieg, also gingen wir in Krankenhaus. Nach dem Ausfüllen von Formularen wurden dann die Ohren wieder frei gemacht und die Gebühr von 500.- AUS bezahlt.
    もっと詳しく

  • Osprey 2.0

    2月4日〜6日, オーストラリア ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir füllten unsere Vorräte und fuhren wieder zurück in den Nationalpark wo wir zuerst den Yardie Creek anschauten. Der Fluss führte vom Landes inneren ins Meer und kam aus einem Klippigen Landgebiet. Wir hielten uns aber nicht wirklich lange dort auf wegen der Hitze.
    Zurück auf dem Osprey Camping Platz erfuhren wir das es auch dort letzte Nacht sehr stark gewindet hat.
    Es war weiter Schnorcheln, relaxen und schwitzen angesagt.
    Neben den Temperaturen waren die Fleigen eigentlich fast noch nervender. Diese kleinen Arschlöcher kennen absolut kein Personal Space und fliegen überall auch ins Gesicht, in die Ohren, zwischen die Augen und Brille, in die Augen und auch gerne in den Mund. Die Netze für über den Kopf waren echt eine Erleichterung für unsere Nerven. Zum Glück war aber nach dem Sonnenuntergang Schlafenszeit für die Biester. Mücken gab es dafür zum Glück keine.
    Wir genossen den Sonnenuntergang oft vom Strand aus und bevor der Mond aufging konnte man soooo viele Sterne sehen.
    Marc pausierte das Schnorcheln und ich fand den Hotspot für die Schidkröten! Es war absolut fantastisch. Der Spot, nicht weit draussen hatte Unterwasser eine Sandflächenund dann rundherum kleine „Klippen“ und Felsvorsprünge. Dort konnten sich die Fische wie auch die Schildkröten darunter verstecken. Es war so schön wie die Tiere an diesem Spot chillten und sich nicht irritieren liessen solange man nicht herunter tauchte. Am Morgen waren bestimmt 5 Schildkröten an diese Ort und am Nachmittag waren es noch mehr. Ich wollte dann noch Haie finden und schwamm noch einige Zeit herum, begegnete aber immer wieder einer Schildkröte. Es ist faszinierend sie beim schwimmen zu beobachten wie sie durchs Wasser schweben und ab und zu Luft holen.
    Am ersten Morgen zurück kam die Parkrangerin vom Campingplatz und fragte wielange wir noch bleiben werden. Bereits in Exmouth hatten wir gesehen, das die Chancen gut stehen, dass sich in der kommenden Woche in der Region einen Zyklon bildet, was sich nun bestätigte. Ein Zyklon ist das selbe wie ein Hurrikan, wird aber je nach Region auf der Welt anders benannt.
    Wir hatten geplant am Freitag dann weiter zu Reisen in Richtung Shark Bay, mit Zwischenstopp in Coral Bay, was sich als guter Plan erwies.
    Am Freitag Morgen hiess es dann, das bis Samstag Mittag alle den Park verlassen müssen, wegen Mitchell dem Zyklon. Der Park wurde von Samstag bis voraussichtlich Dienstag dicht gemacht.
    Wir gingen noch ein letztes Mal Schnorcheln, Marc kam auch mit und es war als möchte uns das Meer dort nochmals von der besten Seite aufwiedersehen sagen, so das man zurückkommen will. Die Schildkröten waren umkreist von Fischen, wir sahen zwei Unicorn Fische, die Blaupunktrochen schienen auch eine Versammlung zu haben, der Riesen Pufferfisch tauchte auf und es schwamm ein Gittarenhai an uns vorbei!

    Die Gedanken kreisten darum, wie weiter. Wir hatten sehr viel Wind in Coral Bay und der Zyklon war bei Broom oben, was schon eine Riesen Distanz ist. Somit lies sich erahnen, das es in Shark Bay nicht gerade ein angenehmen Lüftchen sein wird. Bei viel Wind ist die Sicht Unterwasser schlechter und bei Zuviel Wind gehen die Boote garnicht raus. Wir skippten Coral Bay und fuhren bis nach Carnarvon.
    もっと詳しく

  • Exmouth nach Bremer Bay

    2月6日〜9日, オーストラリア ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf dem Weg nach Carnarvor schien die Klimaanlage auf einmal immer mehr den Geist aufzugeben, ein nicht sehr guter Zeitpunkt ehrlichgesagt. Nach kurzem ausschalten schien sie aber etwas erholt zu sein. Um noch bessere Erholung zu bieten hielten wir an einer Tankstelle.
    Der kurze Weg vom Auto in den Shop war schon beeindruckend genug um die Hitze draussen wahrzunehmen. Im Kühlten Shop sagte uns die Verkäuferin das es aktuell 47 Grad hat draussen!

    Auch wenn es im Herzen schon etwas schmerzhaft war, Shark Bay, Shell Beach und all diese schönen Orte links liegen zu lassen mochten wir auch nicht irgendwo für mehrere Tage ausharren. Man sagte uns das wahrscheinlich auch viele Strassen gesperrt sein würden durch den Regen. Unser Camper ist definitiv nicht gemacht um durch Wasser zu fahren. Und dann weis man ja dann doch nicht wie lange sich das schlechte Wetter hinziehen wird und so fassten wir den Entschluss den langen Weg auf uns zu nehmen und in den Süden zu fahren nach Bremer Bay mit dem Ziel dort Orcas zu sehen.
    Ospre - Carnarvon - Geraldton - Perth - Bremer Bay. Wir brachten die 1800 Kilometer in vier Tagen hinter uns, fuhren jeweils um die 5 Stunden pro Tag, hörten gefühlt alle Folgen von Hazel Brugger und Tomas Spitzer durch. Auch ein paar Folgen Philipp Maloney waren dabei. Kurz nach Jurien Bay gab es einen kleinen Zwischenstopp und wir schauten uns die Pinnacles an. Diese Felsen stehen wie Pilze in dem Sand, weshalb ist aber unklar.

    Auch ich machte einige Kilometer am Steuerrad von diesem halben Car, aber man muss sagen das Marc der bessere Fahrer ist und ich die bessere Beifahrerin 😉
    Je weiter südlich wir kamen umso mehr Verkehr hatte und umso grösser wurden die Bäume. Die Temperaturen wurden dann ab Perth auch kühler bis wir in einem bewölkten kleinen Bremer Bay ankamen und Pullover und lange Hosen wieder auspackten.
    Das einzige was wir vom Zyklon mitbekommen haben waren die Warnmeldungen auf Marcs Handy für Exmouth, Coral Bay und Shark Bay.
    もっと詳しく

  • Bremer Bay, Orcas

    2月9日〜12日, オーストラリア ⋅ ☀️ 23 °C

    Es ging früh los, wir assen Frühstück und nahmen eine anti-übelkeitspille ein und fuhren zum Hafen. Das Wetter hätte man sich etwas besser gewünscht, es war windig, bewölkt und hatte Regen gemeldet, aber wir haben die Tour gebucht, sie fahren und so fahren wir natürlich mit. Die kommenden Tage sahen nicht viel besser aus.
    Wir wurden sehr freundlich begrüsst von der Crew der Naturalistie Charters. Gleich als wir losfuhren wurden Spucksäcke verteilt aber auch Tee, Kaffe und Milo (heisse Schoggi) und wir fuhren knapp 1,5 Stunden, 70 km, aufs Meer hinaus. Ziel war der Hot Spot beim Bremer Canyon, dort wo das Meer bis zu 5.000 Meter tief ist. Von Dezember bis April findet man hier viele Orkas. Und auch wir mussten nach der langen Fahrt nicht mehr lange warten und schon sahen wir die ersten Orcas.
    Sie schwammen um das Boot herum, unten durch. Vor allem wenn sie Luft holten konnte man sie gut sehen, aber auch wenn sie auf dem Rücken, mit dem weissen Bauch nach oben Unterwasser schwammen.
    Dem Boot ist es erlaubt sich auf 50 Metern zu nähern, aber das wissen die Orcas ja nicht und kamen sehr oft auch näher.
    Eine Zeitlang sah man nur die kleineren Tiere, wahrscheinlich waren die Erwachsenen zum Jagen abgetaucht, in diesem Gebiet gibt es viele Riesenkalamare.
    Wir hatten alle eine Riesenfreude wenn die Orcas den Kopf aus dem Wasser streckten. Auch ein Albatros und ein Irediparra gallinacea, auch Jesusvogel genannt sahen wir. Da der kleine Jesusvogel immer wieder auf dem Wasser aufkommt und sich so mit den Füssen abstösst, sieht es aus als würde er über das Wasser laufen.
    Auf einmal kam eine riesige Regenfront auf uns zu, wie ein Vorhang und es fing an richtig krass zu regnen und da starteten die Orcas durchzudrehen. Es waren so viele und überall sprangen sie aus dem Wasser, schlugen mit den Flossen und schienen ausser sich zu sein.
    Noch mehr ausser sich waren alle auf dem Boot, sogar die Tourguides flippten aus, weil sie so etwas noch nie gesehen hatten. Ich weiss nicht ob ich Regen oder Träne in den Augen hatte, oder beides. Für einen kurzen Moment habe ich mich gefragt ob das der Weltuntergang ist und die Orcas hier einfach noch ihr bestes zum Abschluss geben.
    Ich hatte meine Kamera zum Schutz in meine Regenjacke gepackt, zum Glück erhielten wir viele Fotos welche die Guides und Fotografen gemacht haben.
    Langsam beruhigte sich das Ganze wieder, dass Schuhe und Hose nass waren kümmerte keinen. Wir hatten noch den ganzen Nachmittag weitere Orcas um das Schiff herum. Ans Mittagessen war kaum zu denken. Immer wieder wurden Snacks verteilt und zum Mittagessen gab es Wraps und Sandwiches.
    Kurz bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten entdeckte der Capitain noch ein Pot Pilotwale, welche aber nicht so zutraulich waren, aber doch schön zu sehen wie viele Tiere durch die Wellen schwimmen.
    Auch wenn sich normalerweise die Orcas verziehen wenn Pilotwale auftauchen, kamen sie wieder zurück, zum tschüss sagen😉
    Auf der Rückfahrt wurde mir das erste mal bewusst wie kalt meine Füsse sind in den nassen Schuhen, die Hosen waren mittlerweile trocken. Es gab aber nochmals Tee und Kuchen und für dieses Erlebnis würde ich sehr viel Aushalten sowie die kalten Füsse.
    Kurz vor der Küste surften einige Delfine in den Wellen des Boots und auf der nahen Insel konnten wir Seelöwen sehen, kurz darauf waren wir zurück am Hafen.
    Was für ein wunderbarer Tag!💙

    Wir haben drei Nächte in Bremer Bay gebucht. Da das Wetter bewölkt und eher kühl war gab es auch nicht sehr viel zum machen, ausser einem Strandspaziergang am weissen Strand entlang wo ich dann auf dem Rückweg die erste Schlange sah. Ich habe mich sehr erschrocken als sie sich vom Weg weg schlängelte. Ansonsten war chillen angesagt.
    Nach drei Nächten in Bremer Bay ging es weiter in Richtung Albany.
    もっと詳しく

  • Albany

    2月12日〜14日, オーストラリア ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir fuhren die gut zwei Stunden von Bremer Bay nach Albany und als wir dort in dem Städtchen unser Auto parkten schien sogar die Sonne, war aber doch frisch durch den kalten Wind.
    Wir liefen einmal die Hauptstrasse hoch und wieder runter, welche etwas verschlafen wirkte. Also erkundigten wir uns was wir vor Ort so machen können, so das wir für den kommenden Gag etwas planen konnten.
    Wir gingen einkaufen und dann zum Emu Point, wo wir unser Campingplatz hatten im Rose Garden Camping, bei dem Namen fühlten wir uns fast zuhause (Rosengarten).
    Auf dem Campingplatz hüpften dann bei der Dämmerung einige Hasen auf dem Platz herum.
    Anders als zu Beginn unserer Reise hat sich unser schlafrythmus etwas umgestellt und wir gehen nicht mehr so früh schlafen. Ich gebe einfach mal meinem spannenden Buch die Schuld. Aus diesem Grund sind wir dann immer so um 9:00 Uhr wach und am Aufstehen. Da wir beide so gar keine Lust auf Frühstücken hatten ging es nüchtern zum Walfang Museum. Bis 1978 wurden dort Wale gefangen und dann weiterverarbeitet. War alles sehr spannend und gut gemacht. Die Plattform auf welcher die Kadaver dann auseinandergeschnitten wurden war doch etwas gruselig bei der Vorstellung wie es ausgesehen und auch gerochen haben muss. Fairerweise muss man sagen, dass das ganze Tier verwendet wurde, bis und mit Knochen.
    Der Blubber/ das Fett des Wals schien so wertvoll zu sein, dass sie sogar die Weissen Haie, welche ein Happen genommen haben, abknallten um deren Mageninhalt zu leeren.
    Am Schluss wurde dann unter hohem Druck, da der Walfang nicht mehr als Zeitgemäss angesehen wurde, die Schiffe hätten ersetzt werden müssen und für viele Materialien welche aus dem Wal hergestellt wurden günstigere Alternativen gab der Walfang eingestellt.
    Bei dem Thema zeitgemäss war es dann aber eine sehr grosse Enttäuschung stand doch wirklich Hai auf der Speisekarte des Bistros. Das Museum war wirklich toll gemacht, aber meiner Meinung nach ist Hai zu fangen und zu essen alles andere als Zeitgemäss! (Also bitte keine Haie essen).
    Wir liefen auch noch durch den angehörigen Botanischen Garten und durch die „Auffangstelle“ von Wildtieren. Auch dort hatten wir ein mässig gutes Gefühl, es stand das es gerettete Tiere sind aber irgendwie auch nicht viel mehr, auch die Käfige waren teils ziemlich klein. Naja, wenigstens bezahlt man für das nicht noch extra und es wird auch nicht gross Werbung dafür gemacht.
    Weiter ging’s an eine wunderschönen Strand, Misery Beach welcher im 2022 als besten Strand in Australien benannt wurde. Wir legten und in die Sonne und liessen uns von Wind und Sand etwas panieren bevor wir noch das Blowhole (wir hörten es gurgeln aber es kam nichts heraus), the Gab und the Natural Bride anschauten.
    Fürs Abendessen hat Marc in Albany ein Restaurant reserviert. Es war sehr lecker und ratet mal wer meine geröstete Aubergine sehr lecker fand…
    もっと詳しく

  • Denmark

    2月14日〜16日, オーストラリア ⋅ 🌬 23 °C

    Die Küste im Süden des Westens ist für die weissen Sandstrände berühmt und so fuhren wir am späten Vormittag zum Strand „Greens Pool“
    Das Wasser war durch den leichten Wind gekräuselt und somit nicht ganz so klar wie auf Instagram, aber trotzdem mega schön. Der billige Sonnenschirm welcher wir in Exmouth gekauft hatten verlor immer wieder gegen den Wind, aber wir waren trotzdem froh um den Schatten. Das Meer war knapp über 20 Grad und somit sehr frisch, dafür aber sehr klar. Wir konnten es sehr geniessen.
    Auch der Strand gleich neben, der Elephant Rock war beeindruckend.
    Wir fuhren zu unserem Camping nahe vom Ocean Beach, bei welchem wir mit Glück noch eine Unpowered Side reservieren konnten. Ich will ja nicht wissen wie viel im voraus man in der Hochsaison hier reservieren muss. Die Upowered Side war besser gesagt wie ein Waldstück und man konnte den Camper hinstellen wo man wollte. Zum Glück gab es genügend Platz für alle.
    Am Abend stand ein Pizzatruck vor dem Camping und so war schnell entschieden dass wir nicht selber kochten. Beim warten auf die Pizza schauten wir den Kängurus beim fressen zu und telefonierten in die Schweiz.
    Am nächsten Tag war das Wetter wieder durchzogen, also kein Strand Tag. Am Morgen schauten wir uns in Denmark um, das kleine Dorf hat viele Art Galerien zu bieten. Leider war aber der spannendste Laden, mit gedruckten Tshirts und Sticker geschlossen. Wir besuchten noch den Markt bei einer Schule, aber die paar Stände mit Honig, Secondhand und sehr speziellen Schmuck waren für uns nicht gerade ein Highlight. Nach der Siesta war es Zeit für mein Augenbrauen Projekt. Da sich meine Haare in der Sonne aufhellen haben sich meine Augenbrauen gefühlt verabschiedet. Mit dem kleinen DIY Kit versuchte ich mein bestes und würde sagen, es kam garnicht so schlecht.
    Wir erkundeten die Region rund um den Campingplatz. Der Strand war auch dort wunderschön und als sich ein paar Sonnenstrahlen zeigten erhellten sich auch die Farben im Meer. Wir spazierten dem Weg am Ufer entlang zu einem der Aussichtspunkte bei den Felsen und liefen wieder zurück. Der kleine Fluss, der sich vom Meer aus ins Landesinnere schlängelte war auch sehr schön. Glasklar und mit einer leichten Strömung waren viele dritt dem Wetter am Baden.
    Am Abend konnten wir nicht nur einem Lachkonzert der Kookaburra lauschen, sondern es hoppelten auch zwei Kängurus mitten durch den Platz.
    Wir bekamen durch den Tag auch regelmässig Besuch von einer Ente es hatte auch Magpies und viele Galahs.
    もっと詳しく

  • Margaret River

    2月16日〜17日, オーストラリア ⋅ ⛅ 21 °C

    Auch der nächste Tag war bewölkt. Wir fuhren weiter mit dem Ziel Walpole und dort in der Nähe, im Valley of the Giants, die hohen Bäume anzuschauen.
    Es gab einen Weg in den Baumkronen, oder jedenfalls fast welcher am höchsten Punkt 40 Meter über dem Boden war. Das war schon sehr beeindruckend.
    Auf dem Weg auf dem Boden war dann vorallem die Dicke der Bäume das beeindruckende.
    Vielleicht war es das fehle der Sonne das wir nicht sehr Motiviert waren. Aufgrund von Bildern habe ich mir auch immer einen viel längeren Weg vorgestellt, aber wir waren schon nach kurzer Zeit alles abgelaufen.
    Auf dem Bodenweg wurden aber in die Baumstrünke kleine Türen eingebaut, dahinter befand sich jeweils nichts, aber die Idee war trotzdem irgendwie süss.
    Bei einem Mittagessen entscheiden wir uns den Camping in Walepole ins Wasser fallen zu lassen und den bewölkten Tag zu nutzen um gleich noch Margaret River zu fahren. Wir buchten einen neuen Campingplatz und fuhren los.
    Der Camping war im Wald, die Sonne schien und die Laune war nicht viel besser.
    Die Runde Joggen im Wald hatte Wunder bewirkt für die Laune. Ich konzentrierte mich bei dem Trailrun auf den Boden und hatte bei jeder Bewegung einen halben Herzinfarkt, auch wenn es nur eine Echse war welche sich im Gebüsch versteckte. Ich hätte wirklich sehr wenig Lust gehabt auf eine Schlange zu treten und zum Glück sahen wir auch keine.
    Margaret River ist ein kleines Dorf im Landes inneren. Es gibt hier Zahlreiche lokale Produkte, welche sich aber nicht gross zum Swan Valley unterscheiden, Wein, Schokolade und Nougat.
    Anscheinend gilt das Dorf als etwas versnobt und irgendwie konnte man das auch Nachvollziehen. Wir kauften ein, Marc fand ein hübsches Hemd.
    Wir fuhren zum Surferspoint. Es schien die Sonne aber der Wind war kalt, also kein Strand Nachmittag und machten uns dann auf den Weg in Richtung Busselton zu unserem nächsten Campingplatz.
    もっと詳しく

  • Busselton

    2月17日〜21日, オーストラリア ⋅ 🌬 24 °C

    Auch dieser Camping konnten wir mit Mühe und Not noch buchen (ohne Strom). Während der Fahrt gab es Strecken ohne Empfang… Das verstehe ich nicht, da ist man mit dem Boot 1,5 h von der Küste weg und hat Handyempfang und fährt man durch den Wald ist da nichts. Zugegeben, es war ein grosser Wald.
    Wir waren jedoch sehr wohl auf dem Campingplatz auf welchem in der Nacht die Hasen durch die Gegend hüpften und das Possum gemütlich unter dem Baum schlief als hätte es einfach keine Energie mehr gehabt hinauf zu klettern.
    Von hier aus gab es zuerst mal einen Strandtag an dem wunderschönen Eagle Bay Beach. Der Sonnenschirm war Gold wert und wir genossen die Sonne und das unfassbar klare Wasser.
    Busselton ist bekannt für seine extrem langen Jetty. Die 1,8 km lange Seebrücke lässt einen weit aufs Wasser hinaus laufen. Wir kauften am Eingang den Eintritt inklusive Schnorchelpass und liefen nach draussen bis fast zu den Segelbooten, es war aber zum Glück fast Windstill. Am Ende des Jettys wurden Skulpturen versenkt welche man gut in der Max 8 Meter Tiefe beschnorcheln konnte. Auch hier war das Wasser klar und nicht so kalt wie erwartet, trotzdem war der Neopren einer der besten Käufe auf der Reise.
    Das Wasser war voller Meerwalnuss Quallen welche zum Glück nicht stechen, beim hinaufschauen sah es aus wie Seifenblasen.
    Es war wunderschön und das Kaffe für den Fussmarsch zurück machte es nur noch perfekter.
    In Busselton war nicht viel los, fanden aber einen kleinen Handgepäck Koffer für Marc, damit ich noch einige Sachen mit nachhause gaben kann und mit leichtem Rucksack weiterreise😁
    Die Region hatte auch noch weitere Strände zu bieten also besuchten wir die Canal Rocks. Der Wind war sehr stark, was man schon in den Schaumkronen erkennen konnte. Vielleicht war darum der Parkplatz nicht ganz so voll, aber irgendwie waren es dann doch zu viele Leute für unseren Geschmack.
    Auch beim Yallingup Beach war der Wind nicht gerade gnädiger und so fuhren wir wieder zurück zum Strand welcher ein paar Gehminuten vom Camping entfernt ist.
    Auch wenn der Wind hier weniger war, hatte unser armer kleinen Sonnenschirm zu kämpfen. Das Tape hat ihm aber geholfen etwas länger stand zuhalten.
    Am Samstag ging es weiter, da aber der neue Camping nur 30 Minuten Autofahrt entfernt liegt gab es lecker Frühstück in einem Kaffee und ging Marc noch zum Barber da sein Aufsatz vom Rasierer kaputt war.
    もっと詳しく

  • Peppermint Grove Beach

    2月21日〜24日, オーストラリア ⋅ 🌬 24 °C

    Auch dieser Campingplatz war am Samstag fast Ausgebucht und es gab nur noch ein freies Studio Zimmer mit Bunkbetten und eigenem Bad, also buchten wir das und für die kommend zwei Nächte dann wieder den Stellplatz, diesmal mit Strom.
    Auch wenn es mega Spass macht in dem grossen Camper ist es doch etwas anderes wiedermal ein Bett zu haben, oder auch ein Schreibtisch zum zeichnen. Ich habe Procreate auf dem iPad für mich entdeckt 😊
    Am Abend war das kleine Restaurant beim Camping offen und es gab Live Musik. Der hübsche Hund vom Nachbartisch kam immer wieder zu mir rüber und schaute mich fordernd an, ich denke er wollte spielen weil es stand noch kein Essen auf dem Tisch. Als es dann Burger gab war der Hund weg, hinten auf dem Feld hoppelten die Kängurus vorbei während sich der Himmel langsam rosa färbte.
    Als wir am Sonntag morgen früh aufstanden war es richtig kalt draussen, im Auto zeigte es 10 Grad an und wir waren nochmals froh um das Studio.
    Für heute hatten wir eine Tour gebucht in Bunbury. Dort in der Bucht leben um die 150 Delfine und das Discovery Center bietet Eco Schnorcheltouren Touren an.
    Wir wurden mit 5 mm Neopren ausgestattet. Da sich viele der anderen gut 20 Gäste ziemlich unbeholfen anstellten dauerte es recht lange. Danach ging es aufs Boot und auf die Suche um den passenden Pod zu finden um mit den Delfinen zu schnorcheln. Irgendwie passte die Stimmung nicht wirklich, beim ersten Mal ins Wasser gehen dauerte es gefühlt Ewigkeiten bis die anderen sich zum Ende des Boots bewegt haben und dann endlich alle im Wasser waren. Also bei so einer Gruppe kann ich es den Delfinen nicht übelnehmen, dass sie nicht zu und kamen. Wir schauten auch das wir möglichst bei den ersten im Wasser waren. Die Gruppe war einfach viel zu Gross.
    Beim dritten Versuch waren wir dann richtig positioniert und wir sahen 5 an uns vorbei schwimmen. Das war sehr cool, aber die Delfine schienen weiter kein Interesse an uns zu haben und zogen weiter. Auf dem Rückweg fuhren wir mit dem Boot auch noch in die Hafenschneise hinein weil sich da noch eine Gruppe aufhielt und wir konnten die Delfine fast besser und definitiv länger vom Boot aus beobachten.
    Zurück beim Center zeigte man uns noch die Baby Seepferdchen, welche sehr süss waren. Das Center besteht aus „schulungszwecken“ und so wie sie am Morgen sich vorgestellt haben hatten wir kurz die Hoffnung das es wirklich ein Recovery für verletzte Tiere ist, welche wieder freigelassen werden. Es ist aber nicht besser als ein normales Aquarium, nur die wenigsten Tiere kommen wieder frei. Wenn man einmal von jemandem gehört hat wie viele Tiere draufgehen schon nur beim Einfangen in der Natur ist die Frage dann wie viele leben darf die Bildung kosten… Für alle die mal hier vor Ort sind, schaut das ihr neben der Vittoria Passage beim Leschenault Peninsula Conservation Park zum Strand kommt und geht dort Schnorcheln. Die Standuppaddler mit dem Hund auf dem Boot hatten ganz bestimmt die bessere Begegnung als wir.
    Auch Bunbury war verschlafen, hier lag es wahrscheinlich aber auch daran das Sonntag war. Wir fuhren direkt an den Strand bei Peppermint und genossen die Sonne und das Meer.
    Mit zwei dicken Decken überlebten wir die Nacht und der letzte volle Tag im Camper war wirklich schon gekommen. Wir nahmen uns einzel die Zeit im Camper die Sachen zu Sortieren und den Rucksack und Koffer zu packen. Noch ein letztes Mal ging es an den Stand.
    Der Sonnenschirm fand dann in der Tonne in der Nähe die letzte Ruhestätte.
    Mit dem Essen ging es auch nicht allzu schlecht auf und Kühlschrank und Vorratsschrank sind fast leer.
    もっと詳しく

  • Perth ✈️

    2月24日〜26日, オーストラリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Packen, Camper grob putzen, Frühstücken, Op Shop und tanken waren erledigt, und wir waren bereit den Camper abzugeben. Nach 34 Tagen und gut 5´000 km war es aber schon komisch den Langen wieder abzugeben. Aber er ging uns auch ein paarmal auf den Sack😉
    Per Zug ging es in die Stadt zum Hotel. Es ist wieder heiss in Perth und wir waren froh als wir endlich ankamen um das Gebäck abzuladen.
    Nach einer Runde durch die Stadt und einigen Besorgungen für Zuhause oder die Weiterreise gab es lecker Znacht beim Inder. Danach brauchten wir noch einen Verdauungsspaziergang bei untergehender Sonne am Ufer entlang.
    Wir hatten noch einen ganzen Tag in Perth und nach einem gemütlichen Frühstück ging es zum Kings Park. Die Aussicht auf die Stadt ist sehr gut von dort.
    Um der Hitze zu entkommen besuchten wir noch das WA Museum. Es gab eine Ausstellung über Aboriginal People, wir bestaunten ein weiteres Skelett von einem Blauwal (den nächsten möchte ich Bitte lebendig im Wasser sehen…) und schauten durch die Wild Life Ausstellung mit den Ausgestopften Tieren.
    Wir assen ein letztes Mal die leckeren Sushis auf dem Zimmer und gingen dann später zum Italiener für ein letztes Abendessen in Australien 🥲
    Es passte alles in den Rucksack und Koffer, so wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir gingen Kaffetrinken und hinterlegten dann unser Gepäck bei der Rezeption, assen bei einem kleinen Italiener lecker Pasta und liefen nochmals durch das Centrum der Stadt. Um 14:00 Uhr nahmen wir dann den Zug zum Flughafen und Marc gab seinen Rucksack ab. Sein Flug ging um 17:05, meiner erst nach Mitternacht, und ob ich jetzt in der Hotellobby oder am Flughafen wartete kam auch nicht mehr gross drauf an. Leider konnte ich meinen Rucksack noch nicht aufgeben, wir gingen in die Essenszone, aber essen mochte ich garnicht.
    Dann war der Moment zum Tschüss sagen, was schon hart war nach einer so langen Zeit nonstop beieinander.
    Marc flog über Singapur zurück in die Schweiz. Er hatte sogar das Glück auf dem langen Flug eine ganze Sitzreihe für sich zu haben und konnte dadurch sogar liegen.

    Ich vertrieb mir die Stunden am Flughafen mit lesen und FaceTime. Als die Gepäckaufgabe dann endlich öffnete dauerte es dann doch noch lange bis ich meinen Rucksack abgeben konnte. Dann ging es aber pünktlich um 1:30 los mit dem Flieger nach Jakarta, Indonesien, wo ich noch bis Ende März mit Denise und später auch noch mit Carola, reisen und tauchen werde.

    Für Indonesien habe ich eine neue Reise erstellt. Hier der Link dazu

    https://findpenguins.com/9wlwsph0mw9gg/trip/69a…
    もっと詳しく

    旅行の終了
    2026年3月27日