Mexico
Las Peras

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7 travelers at this place:

  • Day11

    Eine andere Welt.

    September 10 in Mexico ⋅ ⛅ 19 °C

    Nein, heute mussten wir nicht früh aufstehen! Heute gingen wir den Tag entspannter an. Das heutige Ziel war der Canyón im Naturschutzgebiet nördlich von Tuxtla. Das bedeutete: Bootstour. Im Schnellboot und mit einer Schwimmweste ausgestattet, legten wir 35km zurück. Auf dem Weg sahen wir Krokodile, Pelikane, andere vogelartige Tiere und Affen. Das war tatsächlich das erste Mal, dass ich Krokodile in freier Natur gesehen habe. Schaute man hoch war es unglaublich imposant und wunderschön, schaute man hinunter, hätte man das Weinen anfangen können. Müll, Müll, Müll! Der ganze Regen spült den Mist, den die Leute auf die Straße werfen in diesen wunderschönen Fluss. Das wird zwar ab und zu gesäubert, aber anscheinend nicht regelmäßig. Echt unglaublich traurig! Nach 35km hielten wir und konnten bei einem schwimmenden Markt (Boot) Snacks und Getränke kaufen. Und dann ging es auch schon wieder zurück. Angekommen am Steg beschlossen wir spontan noch ein weiteres Dorf zu besichtigen. Ein Dorf der Einheimischen - San Juan Chamula. Unser Taxifahrer entwickelte sich zu einem perfekten Guide. Es war strengstens verboten Fotos in diesem Dorf zu machen, das war äußerst schade, denn was man gesehen hat, hätte man am liebsten festgehalten - sowas sieht man nämlich nicht jeden Tag. Der erste Halt war der Friedhof. Abgesehen davon, dass dieser vollgemüllt war, hat auch der tote Hund die Atmosphäre nicht weniger creepy gemacht. Keine Blumen, kein Grün, keine Grabsteine. Einfache Kreuze, allerdings in verschiedenen Farben, 5 an der Zahl. Jede Farbe erzählt eine Geschichte - ob der Tote eine wichtige Funktion hatte oder wie er gestorben ist. Definitiv kein schöner Ort, dennoch konnten wir Frauen beobachten, die lachend neben dem toten Hund vorm Friedhof herumsprangen. Nagut. Die Maisfelder drum herum waren allerdings schön anzusehen. Mais war das Hauptnahrungsmittel der Maya, außerdem sagt man, dass der erste Maya aus Mais entstanden ist. Okay. Kein Kommentar hierzu. Auch auf den Maya-Kreuzen sind Maispflanzen zu sehen, man sieht also: Mais ist heilig. Wobei heilig das falsche Wort ist, denn die Maya Kreuze haben absolut nichts mit unseren christlichen Kreuzen zu tun. Dennoch ist sie Ähnlichkeit jener der Grund, warum die Spanier die Maya zunächst in Ruhe ließen, denn unwissend gingen beide davon aus den gleichen Glauben zu praktizieren. Nein, nein. Das Maya Kreuz repräsentiert die Koordinaten, das christliche Kreuz den selbstlosen Tod Jesus’. Das, was wir anschließend im Tempel gesehen haben, war jedoch alles andere als christlich - auch wenn ich definitiv die Letzte bin, die das beurteilen kann. Bereits beim Reingehen sah man keine Stuhlreihen wie in einer Kirche, sondern strohartiges Zeugs und unzählige Kerzen auf dem Boden, ohne Kerzenständer versteht sich, sondern einfach mit Wachs auf den Boden fixiert. Nur eine Frage der Zeit bis alles lichterloh brennt. Es gab viele Familien, die versammelt auf dem Boden vor brennenden Kerzen hockten und mayaische Gebete von sich gaben. Sich die Farbe der Kerzen war von Bedeutung, denn je nachdem für was man betete, richtete sich die Kerze. Diese Anweisung bekam man vom Schamanen. Natürlich. Desweiteren wurden im Tempel Hühner geopfert und auch die Coca Cola durfte nicht fehlen. Coca Cola als Heiliger Trunk. Warum? Früher wurde eine aufwendige Mais-Flüssigkeit herangezogen deren Herstellung sehr aufwendig war. Dadurch, dass die Cola die gleiche Textur hat sowie weniger aufwendig in der Beschaffung ist, ist jetzt Coca-Cola nun das non plus ultra. Auch Pox, ein hochprozentiger Schnaps war Bestandteil aller Zeremonien, allerdings nicht nur für +18, sondern auch die kleinsten bis hin zu Babys wurden alkoholisiert. Das war nun wirklich eine andere Welt. Vor allem: Das, was wir heute gesehen haben, war quasi nur ein Vorgeschmack auf das, was sonst passiert, denn beispielsweise Sonntags ist der Tag, an dem das Dorf außer Rand und Band ist, Tiere geschlachtet werden oder die wichtigen 92 führenden Personen um Hilfe gebeten werden. Das hätte ich auch gerne gesehen. Außerdem haben wir erfahren, dass ein Mann durchschnittlich 6 Frauen hat und jede Frau im Durchschnitt 9 Kinder. 54 Kinder pro Kerl! Halleluja! Ein Grund hierfür ist die staatliche finanzielle Förderung dieses Dorfes pro Kind bzw. Frau. Das hat zur Folge, dass dieses Dorf unglaublich wohlhabend ist, was tatsächlich nun gar nicht passt. Frauen bekleidet mit einem Rock aus Schafsfell und in der Hand das IPhone 10. Das wäre definitiv ein Foto wert gewesen. Männer arbeiten hier übrigens grundsätzlich nicht, dafür haben sie ja 6 Frauen, die finanziell gefördert werden. Herrlich! Tatsächlich war das wirklich interessant, aber auch echt creepy. Den Nachmittag haben wir genutzt um uns endlich San Cristobal im Tageslicht anzuschauen. Wir aßen Hühnchen mit Mole, einer Soße bestehend aus Schokolade, Chillies und Nüssen, besuchten eine Kirche, schlenderten über den Markt und ließen den Tag in aller Ruhe ausklingen.Read more

  • Day281

    Mexico

    August 17, 2018 in Mexico ⋅ 🌧 18 °C

    Nach zwei Nächten an der Laguna Bacala, sowie der erfolgreichen Wäschereinigung ging es für uns weiter nach Palenque. Auf der Fahrt nach Palenque( eine Stadt im Bundesstaat Chiapas der Staat der Gesetzlosen) gab es einen Zwischenstopp an einer Raststätte mit Pool die wie es so schön heißt “ is good for a night“ war und wir uns so nach 2 Stündiger Fahrt die Ruinen der Mayas zu Gemüt führen konnten. An einem heißem Tag wanderten wir über das mittelgroße Gelände ( für eine Maya Stadt) und sahen unter anderem die drei Pyramiden für GII 1,2 und drei alle samt Mayagötter deren Aufgaben unter anderem waren die Sonne zu beschützen die Unterwelt im Zaum zu halten oder das Wasser zu schützen. Errichtet wurden diese im Auftrag von Kalak blam teng ( laut Schrift und keine Garantie für die Richtigkeit des namens) welcher im übersetzten Schlangen- Jaguar heißt und mit seinem Vater die Herrscher Dynastie in Palenque bildeten. Nach dem Besuch war der Entschluss schnell getroffen hier zu nächtigen den die weiter Strecke nach San Cristobal de las Casas birgt die ein oder andere Strassen Sperre (von einheimischen und Banditen) und hier wurden auch die Leichen zweier Radreisender gefunden die hier ermordet wurden (die geschah Anfang des Jahres weshalb wir nicht in die Dämmerung fahren wollten). Bis auf eine Sperre hatten wir allerdings Glück und die Kinder die mit Schnüren versuchten uns aufzuhalten waren schnell von der Strasse als sie merkten ich würde nicht stoppen. Wir erreichten das KolonialStädtchen kurz vor einem Regenschauer welcher eine Abkühlung brachte und wir danach gleich eine Runde die Stadt besichtigten. Nach einer kühlen Nacht brachen wir früh auf um uns den Markt, das Textil Museum und die Altstadt anzusehen. Eine weitere Nacht verging nach der uns der Weg nach Chemula ( ein Bergdorf der Mayas mit viel Tracht und Fotoscheuen Einwohnern) und zu einer Bootstour durch einen beeindruckenden Canyon führte. In besagtem Canyon konnte man neben schwimmenden Müll Felder auch Krokodile und Wildvögel beobachten. Es galt Strecke zu machen und wir entschieden uns nach der Besichtigung eines Schlafplatzes dann doch nach Oaxaca ( der angrenzende Bundestaat) zu wechseln um die Nacht an einer Tankstelle zu verbringen. Hier trifft man dann auf die Pazifikküste mit wundervollen Stränden und warmem Wasser.Read more

  • Day297

    San Cristóbal De Las Casas

    March 9, 2017 in Mexico ⋅ ☀️ 20 °C

    Although it's not Christmas we made straight for San Nicholas, a nice forestry area at the edge of town with great camping. We spent the first night partying around the pool table with a bunch of local lads and met a bunch of nice people some old friends and some new, including Josh, Chantelle and MK their dog (Maya's new bestie) who we would travel with for a while.

    As we are soon leaving Mexico we wanted to take advantage of the cheap but top quality dentistry and one quick check up visit soon led to the inevitable follow up cleaning, extracting and patching. I had an incredibly uncomfortable extraction of a rear molar, due to it having a twisted root (I declined the x-rays to my error!), and spent the next week munching painkillers.

    The rest of the time we spent exploring the labyrinth of markets selling an amazing array of artisanal products, and eating from a huge range of cuisine - highlights include an authentic Thai and Pibil Cochinita (slow cooked pork from the Yucatan area).

    We visited Cholula, the next town over, but there are no photos as there were strict rules about protecting the indigenous culture who live here & still wear traditional dress. The church was unlike any other I've been in, for example there was a disabled boy being blessed with a chicken, that was subsequently sacrificed on the candle and pine needles covered floor, whilst the rest of the family drank coke (to burp out bad spirits) and pox (pronounced posh). Quite an experience!

    On our final night in town the camp site got invaded with kids, and a dozen tents sprung up outside the van. Bizarrely enough their teacher had a pretty broad Barnsley accent and the kids where impressively clever & polite, so it was actually pretty cool to chat with them. We headed for slow Thai (it was worth the wait!) then drinks at Funky Burrito, whose owner rented an airstream on the camp site. We had a fun night hanging out with him and (repeatedly) sampling his own brew mezcal (little known sister of Tequila).
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  • Day16

    San Cristobal de la Casa

    October 26, 2018 in Mexico ⋅ 🌧 15 °C

    San Christobal, die angeblich schönste Stadt in den Bergen Mexikos. Hierher kommt man aus Mexiko-City um sich auf 2200 Höhenmetern etwas abzukühlen.

  • Day162

    San Cristobal de Las Casas

    July 27, 2018 in Mexico ⋅ 🌧 22 °C

    San Cristóbal, pays des zapatistes, est connu pour être un piège. Devant attendre l'arrivée de Gwendo, je me fais moi aussi piéger en y restant plus d'une semaine. Des vacances au milieu de mon voyage... L'occasion de flâner dans les rues sur les pas de Manu Chao, de faire de belles rencontres et d'en apprendre plus sur les zapatistes.
    En janvier 94, à la suite du traité économique entre le Canada, les USA et le Mexique, les indigènes de la région se sont unis et ont pris les armes pour défendre leurs droits et leurs terres. Réprimés dans le sang (massacres d'hommes, de femmes et d'enfants), ils déposèrent les armes et continuèrent sous forme d'une lutte pacifique.
    Aujourd'hui, les zapatistes se sont regroupés dans des villages autonomes (j'en ai visité un), ont leur propre système d'éducation et leurs propres lois. Le mouvement ne se veut pas seulement défenseur des indigènes, mais aussi de multiples causes à travers le monde telles que le droit des femmes, la cause palestinienne, ou encore les ZAD françaises.
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You might also know this place by the following names:

Las Peras

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