Mexico
San Cristobal De Casas

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65 travelers at this place:

  • Day8

    Kleine schnelle Vögel

    May 31 in Mexico ⋅ 🌧 18 °C

    Der Bus hat eine Stunde länger gebraucht als geplant, weil da wohl ein Unfall war und wir eine Stunden in der Pampa warten mussten. Was genau da war, wissen wir nicht, aber ich habe irgendwas mit „Garnelen“ verstanden. Hm, das passiert hier bestimmt auch nicht alle Tage 🦐 Seit kurz vor 9 sind wir auf jeden Fall endlich in San Cristóbal de las Casas, auf 2100 mNN. Hier ist es deutlich kälter und nasser. Aber der Bergdorf-Charakter entschädigt und die Gastgeberin unseres B&B-Zimmerchens und der Innenhof sind super! Und (!) wir haben schon zwei Kolibris gesehen … waren allerdings zu langsam, um sie fotografisch festzuhalten.
    @Apple: Bitte Kolibri-Emoji erfinden!
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  • Day14

    San Cristobal de la Casas, Mexiko

    January 14 in Mexico ⋅ ⛅ 16 °C

    Wie bereits angekündigt ging es heute früh Richtung "San Cristóbal de la casas".
    Aber natürlich machen wir einen kleinen Stopp an einer Ruine mit einem kleinem Wasserfall wobei der Wasserfall jetzt nichts besonderes war. Dafür waren die Ruinen um so besser. Das schöne daran war das man die Ruinen noch besteigen konnte was immer seltener in Mexiko wird! Was natürlich auch zu verstehen ist!
    Um 12 Uhr Mittag ging es dann richtig los.
    Ein strecke von gerade mal ca. 215km durch die Berge.
    Dazu haben wir uns als Neulinge 5 stunden Zeit gegeben weil auf der Karte recht anspruchsvoll aussah und wir wollten natürlich auch Miguel nicht überstrapazieren der immer mehr und mehr komische Geräusche von sich gab.😯
    5 Stunden war nicht mal ganz so schlecht von uns eingeschätzt aber tatsächlich haben wir dann 7 Stunden gebraucht mit lediglich einer pause von ca.20min. Mann kann also so eine Strecke schon ganz schön unterschätzen! Nur gut das wir die Fahrt tagsüber gemacht haben und nicht in die Nacht gelegt haben.
    Auch unser Hostel hat uns überrascht ... Von aussen Naja aber von innen richtig schön mit sehr nettem Personal.
    Noch am gleichen Abend ging's es raus die Stadt erkunden ... da es den ganzen Tag nur ca. 10 mini bannanen zu essen haben wir nach einem gutem Restorant gefragt ... Es hieß wir sollen zu "Praga" Restaurant gehen ...gesagt getan.
    Und für 6 Euro gab es mit das beste Essen seit dem wir in Mexiko angekommen sind.🤩😛
    Und morgen geht es zu einem skurillen Kirchenbesuch!🤪

    Und hab ich schon erwähnt das es von Palenque zu San Cristobal einen Temperatursprung von ca. 15°C gab.... aus 30°C wurden es jetzt nur noch max. 15°C "Warm" ARSCHKALT
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  • Day262

    Wunderschöne Bergstadt San Christobal

    June 28 in Mexico ⋅ ☀️ 18 °C

    Unsere Reise in Richtung Pazifik geht weiter. Die wunderschöne Bergstraße schlängelt sich durch eine traumhaft grüne Landschaft. Nur die vielen Verkehrsberuhigungsbumper nerven uns. Über eine Distanz von über 200 Km überrascht uns alle paar hundert Meter aufs neue ein Bumper. Wir taufen die Strecke Ruta de las Topes. Denn hier heißen Bumper Topes. Durch die permanent reduzierte Geschwindigkeit erreichen wir unser Tagesziel erst nach Einbruch der Dunkelheit.

    Die kleine Stadt San Christobal liegt in den mexikanischen Bergen und wurde uns von unseren Travelerfreunden Bella und Matze empfohlen. Die hübsche Stadt ist umringt von saftig grünen Bergen. Das Stadtbild ist durch die kleinen, alten, but bemalten Häuser geprägt. Die Luft ist hier auf 2.200 Metern Höhe angenehm milde und stellt damit einen Gegensatz zur heißen Küste Region dar. Wunderschöne Innenhöfe laden zum Verweilen ein. Über der Flaniermeile hängen bunte Fähnchen flaternd im leichten im Wind.

    Wir suchen einen Arzt auf, da Regina sich eine Ohreninfektion zugezogen hat und diese, trotz Ohrentropfen, seit 10 Tagen nicht besser wird. Über einer Apotheke werden wir fündig. Unten in der Apotheke bekomen wir eine Wartenummer und in dem winzigen Treppenhäuschen warten wir zusammen mit sechs weiteren Patienten. Einer von Ihnen ist Carlos. Er ist aus El Salvador und betreibt hier ein Restaurant mit typischen Speisen aus El Salvador. Er steht auf Fußball. Seine Lieblingsspieler sind Ronaldo und Messi aber er mag auch Micheal Blalack und Mehmet Özil. Wir unterhalten uns etwas, was die Wartezeit angenehm verkürzt. Schließlich bekommt Regina andere Ohrentropfen. Diese kaufen wir in der Apotheke im Erdgeschoss. Die Behandlung war erfreulicherweise kostenlos.

    Als wir später im Sprinty sitzen, hören wir das Geräusch von splitternem Glas. Vor unserem Auto steht ein hübscher roter VW Käfer. Ein Mann bewegt sich zügig auf die andere Straßenseite. Hat er etwa eine Seitenscheibe eingeschlagen. Jens schaut ihn an und sein Blick verfolgt ihn. Regina steigt aus und schaut sich den Käfer an. Tatsächlich ist die kleine vordere Seitenscheibe der Beifahrerseite eingeschlagen. Das Loch ist aber eigentlich nicht groß genug um etwas aus dem Auto zu entnehmen. Wir notieren rasch das Aussehen des vermutlichen Täters. Jens geht los um einen Polizisten zu finden. Polizisten gibt es hier nur wenige. In einem Versicherungsladen bittet er darum die Polizei zu rufen. Per Telefon werden einige Fakten durchgeben. Wir warten im Sprinty vergebens auf die Polizei und die Besitzerin des Käfers. Nach zwei Stunden nährt sich der Sonnenuntergang aber die Polizei ist immer noch nicht angerückt. Mehr können wir hier nicht tun.

    Wir wollen uns den Sonnenuntergang von einem Aussichtspunkt anschauen. Dieser liegt auf einem Berg, der mitten in der Stadt steht. Hier treffen wir eine reisende Familie. Die Urugayer reisen mit ihren beiden Kindern, einem fünf jährigen Sohn im Spydermananzug und ihrer zwei Monate alten kleinen Tochter in einem sympathischen, alten VW Bus. Auch sie wollen, so wie wir, von Ushuaia dem südlichen Ende der Welt nach Alaska dem nördlichsten Ende der Welt reisen. Das Wissen wir als erstes über die vier, denn es steht groß auf der Seite des Hippiebusses. Mit unseren kleinen Spanischkenntnissen unterhalten wir uns ein wenig und sind selbst überrascht wie gut das klappt. Wir übernachten neben unseren neuen Nachbarn oben auf dem Berg. Der nächste Tag gestaltet sich von der Temperatur her so angenehm, dass wir hier Verweilen und Regina ihre Ohrenschmerzen auskuriert.
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  • Day61

    Maya village of San Juan Chamula

    September 27 in Mexico ⋅ ⛅ 17 °C

    Diese geführte Tour „off-the-beaten-track“ war durchaus interessant. Der Guide hat sich vehement für die Rechte dieser Ureinwohner (indigenous Tzotzil Maya culture) eingesetzt. Er hat uns viele Details der Lebensweise und deren Sicht der Dinge erklärt.

    Wikipedia:
    Maya village of San Juan Chamula ...

    Editiert am......
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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  • Day60

    Oaxaca to San Cristóbal de las Casas

    September 26 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Day 58-60 - San Cristóbal de las Casas ( 26th Sep 2019 to 28th Sep 2019 )

    Itinerary DRAGOMAN:
    Today we have a full day drive to the stunning old colonial town of San Cristóbal de las Casas, one of Mexico's most beautiful towns. and well known as the heart of the indigenous Tzotzil Maya culture. Estimated Drive - 12-14 hours. On the following day we will have a free day for exploration and to take part in some optional activities such as taking a tour to
    the fascinating Maya village of San Juan Chamula, or exploring the nearby Lagunas de Montebello National Park. On the next day we will have an included boat trip down the phenomenal Sumidero Canyon, viewing its colossal cliffs from the base and searching for the resident wildlife. In San Cristóbal de las Casas we will stay in a good hotel in the centre. Head on a boat trip along the breathtaking Sumidero Canyon (Included in Kitty). Visit the
    atmospheric Tzotzil Mayan villages of San Juan Chamula and Zinacantan (MXN 200). Head out on a mountain biking tour through the cloud forests and highlands surrounding San Cristóbal de las Casas (MXN 380). Learn all about the traditional medicines of the Mayan people at the award-winning Mayan Medicine Museum (MXN 20). Take a day trip to explore
    the idyllic national park of Lagunas de Montebello, home to pine forests, Mayan ruins, and many beautiful lakes (MXN 250). See the incredbile showcase of handwoven fabrics from throughout Central America at the Mayan World Textiles Centre (MXN 52). Explore the
    wonderful botanical gardens of Orchideas Moxviquil, and discover its collection of over 400 species of native plants and orchids (MXN 30).

    Wir sind um 05.00 losgefahren!
    Wir fahren durch ein wildes Bergland mit unendlichen Windungen rauf und runter. Um 10:00 sind wir auch mal runter auf 400 müN. Um 11:00 gar auf ca. 100 müN. Entsprechend heiß wird es. Um 13:00 war die Reise vorerst mal abrupt beendet. Lokale Protestaktionen haben den Highway bis auf unbestimmte Zeit blockiert! Einige von der Gruppe sind im nahen Fluss schwimmen gegangen. Wir haben guten Süßwasserfisch in einem Straßenrestaurant (je 5 Euro) gegessen und ein neues Spiel für 4 Spieler gelernt. Dann war die Straße ab 15:00 wieder offen. Es dauert noch etwas bis sich der Stau aufgelöst hat und wir wieder in Fahrt kamen. Alles gut - eben México.

    Ab 17:00 verlassen wir die schwül heiße Tiefebene - die bis zu 40 müN runter reichte - und fahren wieder ins deutlich frischere Hochland. Wir sind im Dunkeln angekommen. Erster Eindruck: Viele Szenen Kneipen und etwas flippig bei Nacht.

    Koordinaten: 16°43′57″ N 92°38′13″ W
    Höhe: 2.130 müN

    Editiert am ..........
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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  • Day63

    San Cristóbal de las Casas

    September 29 in Mexico ⋅ 🌧 17 °C

    27.09.2019
    Heute Nachmittag ist leider ein Regentag. Keine gute Voraussetzung einem Ort das Prädikat “Highlight” zu verpassen. Heidi war beim Friseur und ich nutze gutes Internet in einer Kneipe mit nerviger Musik um nicht nass zu werden und um meine YouTube Videos und FindPenguins Footprints hochgeladen zu bekommen. Der Ort kommt aber definitiv nicht an das Niveau und die Atmosphäre von “Oaxaca” ran. Hier gibt es gefühlt für jeden 10 Touristen (90 % Mexikaner) ein Restaurant oder Café. Viele sind extravagant. Das hier ist irgendwie so eine Mischung aus ehemaligem Hippie Paradies und Düsseldorfer Altstadt. Die koloniale Vergangenheit kommt da ein bisschen zu kurz.

    Gestern haben wir bei INTREPID eine eher kurze Balkanreise von Budapest nach Dubrovnik im Mai 2020 gebucht und die obligatorischen 20 Prozent Rabatt auch von denen zugestanden bekommen. Das läuft alles im Internet ab. Mit den klassischen deutschen Reiseveranstaltern - wie Thomas Cook - sind wir eh durch. Mit dieser Buchung haben wir auch 2020 wieder fast voll mit Reisen verplant. Erst Argentinien und Brasilien. Dann Balkan. Dann Uganda. Danach Iran und Türkei. Evt. noch ab November 2020 Transamerica Teil 2 von Caracas nach Ushuaia.

    28.09.2019
    Nach unserer Tour am Vormittag durch den „(poluted) Sumidero Canyon“ haben wir am Nachmittag zwei Torten für Pascaline’s morgigen Geburtstag abgeholt. Heidi hat dann noch ein Geburtstagspräsent im strömenden Regen besorgt. Das war‘s! Viel konnten wir dem Ort nicht abgewinnen. Zu viele Autos, zu viele Straßenhändler und zu wenig kolonialer Charme. Der Ort hat das Potential mit seiner kolonialen Bausubstanz - nutzt es aber nicht.

    Editiert am ....
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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  • Day27

    San Cristobal de las casas

    June 3 in Mexico ⋅ 🌧 17 °C

    Nach einer 16 Stunden Busfahrt sind wir im Hochland in San Cristobal de las casas angekommen. Die Busfahrt war erstaunlich angenehm. Die Rückenlehnen lassen sich recht weit nach hinten verstellen und so findet man ein wenig Schlaf, wenn man sich denn warm eingepackt hat.
    In San Cristobal befindet man sich gleich mal auf 2000m und das Klima ist deutlich kälter und veregneter. Anfangs noch euphorisch, endlich nicht mehr zu schwitzen, war es dann doch ziemlich kalt. Aber im Zwiebellook und trotz Regen konnten wir die Stadt erkunden.
    Absolutes Highlight war eine kostenlose Stadtführung mit Poxtasting. Pox (gesprochen Posch) ist der traditionelle Schnaps, der sogar schon Kindern als Medizin gegeben wird. Nach ungefähr 15 verschiedenen Geschmacksrichtung (einer mit 85%) war die Stimmung in der Gruppe deutlich angeheitert. Da hat dann der Regen auch nicht mehr gestört. ☺️
    San Cristobal ist eine Stadt mit Geschichte und, immer noch deutlich zu erkennen, alten Traditionen. Man kann hier wunderbar shoppen und für sehr wenig Geld Wein trinken 🍷. Uns hat es wirklich super gefallen!
    Gesund gemacht hat mich der Pox aber leider nicht..
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  • Day220

    Von falschen Küken und Prinzessinnen

    August 24, 2018 in Mexico ⋅ 🌧 19 °C

    Vergleichbar mit Antigua in Guatemala, ist auch San Cristobal de las Casas in Mexico super schön. Wie Sue. Den ersten Tag verbringen wir mit Walking-Tour (inklusive diverser Tastings wie sich herausstellt) und anschliessendem versumpfen in einer Weinbar - welche wir die Tage noch öfters besuchen werden. Sehr zu meiner Freude vergehen an dem Tag keine dreissig Minuten, ohne dass ich mir nicht irgendetwas zwischen die Kiemen schiebe. Love it! Als weitere Reise-Neuheit schliessen wir uns am Abend einem Pub-Crawl an. Eine Art Führung durch das hiesige Nachtleben mit Verkostung diverser - teils grenzwertig stinkender - nationaler und lokaler Getränkespezialitäten. Acht Mädels und ich. Schon wieder Hühnerstall. Dann lasse ich wie beim Mini-Skorpion eben auch ein wenig die Prinzessin raushängen. Den Hahn im Korb traue ich mir bei Sue‘s teils strengem Blick leider nicht zu. Wobei, vielleicht ist sie auch nur müde. Egal, lieber nichts riskieren und Prinzessin ist ja auch cool. Als Teil des Pub-Crawls gibt es auch ein mehrteiliges Quiz, bei welchem neben Wissen auch Zeichnen mit der schwachen Hand gefragt ist. Das erste Sujet soll ein „sweet puppy“ sein. Genau, ein süsser Welpe. Ich dachte zu dem Zeitpunkt und im Nachhinein völlig unerklärlich aber einfach an Jungtiere. #vollidiot #noenglishskills #totallyoverrated #hateme. Hab ein Küken gezeichnet. War süss. Aber falsch. Null Punkte. Schade.

    Da ich das Quiz völlig unerwartet nicht gewonnen habe - Gary fehlt eben schon ein wenig -, besuchen wir tags darauf einen Nationalpark per Speed-Boat. Ein zwanzig Kilometer langer Canyon voller Affen, Krokodile, Pelikane und sonstigem Geflügel. Gary würde es hier aber nicht gefallen. Hat keine Bar. Uns gefallen die eindrücklichen Felswände die bis zu tausend Meter senkrecht gen Himmel schiessen. Noch eindrücklicher ist nur der ganze Abfall und Plastikmüll, der auf dem Fluss treibt und sich an diversen Stellen sammelt. Das Boot muss über weite Strecken den wachsenden Müllinseln ausweichen, auf welchen sich schon diverse Wasservögel niedergelassen haben. Schönes Naturschutzgebiet haben die hier. Und bevor ich meine Hände kurz ins verdreckte jedoch kühle Nass tauchen kann, warnt mich Sue mit einem leider offensichtlich ernst gemeinten „Achtung, susch chätscht der es Kokodril no d Manikür ab de Finger!“ Auf Deutsch heisst das so viel wie „Achtung, sonst kaut dir ein Krokodil noch die Maniküre von den Fingern!“ Klar, wir kamen erst gegen zwei Uhr morgens ins Bett. Trotzdem, das Mädchen hat sowohl Bachelor wie auch Master locker geschafft und ich frage mich, wie aus einem so schönen Gesicht dennoch solcher Quatsch kommen kann. Sue sich auch. Hoffentlich.

    Nach weiteren Besuchen in der Weinbar und gemütlichen Mädels- und Prinzessinnen-Runden mit Lisa und Cécile - zwei böhmisch-fränkische Prinzessinnen, die sich den Pub-Crawl mit uns angetan haben -, zieht es uns als nächstes nach Palenque. Wieso weiss ich nicht mehr. Schöner als unsere Weinbar kann es eigentlich nicht sein. Wir werden sehen.
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  • Day11

    Eine andere Welt.

    September 10 in Mexico ⋅ ⛅ 19 °C

    Nein, heute mussten wir nicht früh aufstehen! Heute gingen wir den Tag entspannter an. Das heutige Ziel war der Canyón im Naturschutzgebiet nördlich von Tuxtla. Das bedeutete: Bootstour. Im Schnellboot und mit einer Schwimmweste ausgestattet, legten wir 35km zurück. Auf dem Weg sahen wir Krokodile, Pelikane, andere vogelartige Tiere und Affen. Das war tatsächlich das erste Mal, dass ich Krokodile in freier Natur gesehen habe. Schaute man hoch war es unglaublich imposant und wunderschön, schaute man hinunter, hätte man das Weinen anfangen können. Müll, Müll, Müll! Der ganze Regen spült den Mist, den die Leute auf die Straße werfen in diesen wunderschönen Fluss. Das wird zwar ab und zu gesäubert, aber anscheinend nicht regelmäßig. Echt unglaublich traurig! Nach 35km hielten wir und konnten bei einem schwimmenden Markt (Boot) Snacks und Getränke kaufen. Und dann ging es auch schon wieder zurück. Angekommen am Steg beschlossen wir spontan noch ein weiteres Dorf zu besichtigen. Ein Dorf der Einheimischen - San Juan Chamula. Unser Taxifahrer entwickelte sich zu einem perfekten Guide. Es war strengstens verboten Fotos in diesem Dorf zu machen, das war äußerst schade, denn was man gesehen hat, hätte man am liebsten festgehalten - sowas sieht man nämlich nicht jeden Tag. Der erste Halt war der Friedhof. Abgesehen davon, dass dieser vollgemüllt war, hat auch der tote Hund die Atmosphäre nicht weniger creepy gemacht. Keine Blumen, kein Grün, keine Grabsteine. Einfache Kreuze, allerdings in verschiedenen Farben, 5 an der Zahl. Jede Farbe erzählt eine Geschichte - ob der Tote eine wichtige Funktion hatte oder wie er gestorben ist. Definitiv kein schöner Ort, dennoch konnten wir Frauen beobachten, die lachend neben dem toten Hund vorm Friedhof herumsprangen. Nagut. Die Maisfelder drum herum waren allerdings schön anzusehen. Mais war das Hauptnahrungsmittel der Maya, außerdem sagt man, dass der erste Maya aus Mais entstanden ist. Okay. Kein Kommentar hierzu. Auch auf den Maya-Kreuzen sind Maispflanzen zu sehen, man sieht also: Mais ist heilig. Wobei heilig das falsche Wort ist, denn die Maya Kreuze haben absolut nichts mit unseren christlichen Kreuzen zu tun. Dennoch ist sie Ähnlichkeit jener der Grund, warum die Spanier die Maya zunächst in Ruhe ließen, denn unwissend gingen beide davon aus den gleichen Glauben zu praktizieren. Nein, nein. Das Maya Kreuz repräsentiert die Koordinaten, das christliche Kreuz den selbstlosen Tod Jesus’. Das, was wir anschließend im Tempel gesehen haben, war jedoch alles andere als christlich - auch wenn ich definitiv die Letzte bin, die das beurteilen kann. Bereits beim Reingehen sah man keine Stuhlreihen wie in einer Kirche, sondern strohartiges Zeugs und unzählige Kerzen auf dem Boden, ohne Kerzenständer versteht sich, sondern einfach mit Wachs auf den Boden fixiert. Nur eine Frage der Zeit bis alles lichterloh brennt. Es gab viele Familien, die versammelt auf dem Boden vor brennenden Kerzen hockten und mayaische Gebete von sich gaben. Sich die Farbe der Kerzen war von Bedeutung, denn je nachdem für was man betete, richtete sich die Kerze. Diese Anweisung bekam man vom Schamanen. Natürlich. Desweiteren wurden im Tempel Hühner geopfert und auch die Coca Cola durfte nicht fehlen. Coca Cola als Heiliger Trunk. Warum? Früher wurde eine aufwendige Mais-Flüssigkeit herangezogen deren Herstellung sehr aufwendig war. Dadurch, dass die Cola die gleiche Textur hat sowie weniger aufwendig in der Beschaffung ist, ist jetzt Coca-Cola nun das non plus ultra. Auch Pox, ein hochprozentiger Schnaps war Bestandteil aller Zeremonien, allerdings nicht nur für +18, sondern auch die kleinsten bis hin zu Babys wurden alkoholisiert. Das war nun wirklich eine andere Welt. Vor allem: Das, was wir heute gesehen haben, war quasi nur ein Vorgeschmack auf das, was sonst passiert, denn beispielsweise Sonntags ist der Tag, an dem das Dorf außer Rand und Band ist, Tiere geschlachtet werden oder die wichtigen 92 führenden Personen um Hilfe gebeten werden. Das hätte ich auch gerne gesehen. Außerdem haben wir erfahren, dass ein Mann durchschnittlich 6 Frauen hat und jede Frau im Durchschnitt 9 Kinder. 54 Kinder pro Kerl! Halleluja! Ein Grund hierfür ist die staatliche finanzielle Förderung dieses Dorfes pro Kind bzw. Frau. Das hat zur Folge, dass dieses Dorf unglaublich wohlhabend ist, was tatsächlich nun gar nicht passt. Frauen bekleidet mit einem Rock aus Schafsfell und in der Hand das IPhone 10. Das wäre definitiv ein Foto wert gewesen. Männer arbeiten hier übrigens grundsätzlich nicht, dafür haben sie ja 6 Frauen, die finanziell gefördert werden. Herrlich! Tatsächlich war das wirklich interessant, aber auch echt creepy. Den Nachmittag haben wir genutzt um uns endlich San Cristobal im Tageslicht anzuschauen. Wir aßen Hühnchen mit Mole, einer Soße bestehend aus Schokolade, Chillies und Nüssen, besuchten eine Kirche, schlenderten über den Markt und ließen den Tag in aller Ruhe ausklingen.Read more

  • Day19

    San Christobal de la Casa

    October 29, 2018 in Mexico ⋅ 🌧 16 °C

    Ein wichtiger Feiertag, der Dia del Muertos, steht an. Die Geschäfte sind mit Skeletten dekoriert, in den Panderias gibt es überall leckeres Pan de Muerte (Totenbrot) zu kaufen und selbst die Süßigkeiten nehmen die Gestalt von Totenschädel an. Vom 31.10 bis 02.11. werden die Toten in ganz Mexico gefeiert.Read more

You might also know this place by the following names:

San Cristobal De Casas

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