Montenegro
Bosača

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Top 10 Travel Destinations Bosača
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33 travelers at this place
  • Day42

    Krokusse im Juni

    June 8 in Montenegro ⋅ ⛅ 11 °C

    Wir fahren weiter auf der "Panoramic Route 2" durch den Durmitor Nationalpark in Montenegro. Die Straße ist schmal, doch immerhin gut geteert und so geht es Serpentinen hoch und runter durch eine atemberaubende Landschaft. Wir fahren durch Laubwald, an einer Schlucht entlang, kommen an kleinen Siedlungen vorbei, wo die kleinen Häuser mit spitzem Dach weit verteilt in den Hügeln stehen. An einem Bergsee mit tollem Panorama machen wir eine Pause. Dann fahren wir weiter durch Tannenwald, sehen die schneebedeckten Gipfel und blicken über die Landschaft Montenegros. Mittlerweile sind wir auf der selben Höhe wie vereinzelte Schneefelder. Trotzdem ist es hier nicht sehr kalt.

    Nach ca. 1 Stunde Fahrtzeit parken wir Bert am Rand der Strecke und machen uns auf zu einer Wanderung. Laut Beschilderung kann man in 4 Stunden weitere Bergseen erwandern. Wir laufen durch den Wald und entdecken neben kleinen Schneeresten lila Krokusse - wir sind in der Jahreszeit zurück gereist.

    Nach einer halben Stunden erreichen wir den ersten See, der ruhig am Fuße eines Berges liegt. Wir picknicken und genießen den Blick. "Wenn meine Orientierung richtig ist, müsste der andere See hinter dem Berg liegen.", sage ich und schaue auf die Karte: "Aber es sieht so aus als würden wir um den Gipfel drum herum laufen." Weiter geht es. Der Weg verschwindet im See - der ist wohl etwas voller als sonst - und wir suchen einen Weg durchs Gebüsch, um ihn wieder zu finden. Dann geht es bergauf. Ein ganzes Stück bergauf. Wir sehen den See von gerade von oben. Der Weg verschwindet in einem Schneefeld, doch auf der anderen Seite können wir die Wegmarkierung sehen. Also stapfen wir durch den Schnee - Anfang Juni! Es geht immer weiter hoch und dann stehen wir auf dem Gipfel, den wir gerade noch von unten gesehen haben. Den Bergkamm laufen wir ein Stück entlang und finden immer wieder neue Stellen mit wunderschönen Ausblicken. Auch den zweiten See können wir von hier oben jetzt sehen. Dafür müssen wir wieder runter. Schneefrei steigen wir vom Berg ab, wir sehen eine Gämse am Hang. In der Hälfte der Route und der Hälfte des Abstiegs kommen uns zwei Wanderer entgegen: "Hättet ihr gedacht, dass hier noch so viel Schnee liegt? Der Weg hier rauf ist noch voller Schnee." Wir folgen ihren Spuren im Schnee und freuen uns über jede Wegmarkierung, die auf einem Felsen aus dem Schnee herausragt. Ein paar Mal verlieren wir die weißen Punkte mit rotem Rand, doch finden sie schnell wieder. Gut. Der Hang ist steil, der Weg weit und der Schnee durch das Tauen rutschig. Unsere angeblich wasserfesten Wanderschuhe sind nach kurzer Zeit nass und immer wieder kommt ein neues Schneefeld, das wir überqueren müssen. Endlich erreichen wir den Wald. Hier ist es nur noch matschig nicht mehr verschneit und kommen nach einem guten Stück bergab zum zweiten See. Der ist gar nicht so spektakulär im Vergleich zu dem anderen und es ist mittlerweile schon halb 5. Zügig gehen wir weiter. Wir wollen bald an Bert ankommen. Nochmal 30 Minuten durch den Wald und wir erreichen ein Dorf. Wir laufen hindurch, machen für einen Trekker Platz und biegen vor einer Kuhherde auf der Straße wieder links ab in den Wald. Das letzte Stück! Und es geht nochmal bergauf... Mühsam schleppen wir uns den grasbewachsenen Pfad bergauf. Oben angekommen harkt ein Mann den Weg - uns wundert hier nichts mehr auf dieser Wanderung. "Wir machen eine Mountainbike-Spur.", sagt er und harkt weiter den Trampelpfad. Und da ist er - endlich steht Bert vor uns! Wir sind überglücklich und unglaublich erschöpft. Das war wahrlich eine abenteuerliche Wanderung. M.
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    Jutta Kleine Vennekate

    Super schöne Aufnahmen. Die Berge und die Seen erinnern mich an unsere Kanadareise in 2005 - ihr habt das jetzt quasi vor der Haustür 😉

    6/9/21Reply
    Manfred Schmiedt

    Ein abenteuerlicher Tag, den man nicht vergisst. 😀

    6/9/21Reply
     
  • Day3

    Durmitor

    September 29 in Montenegro ⋅ ☁️ 15 °C

    Mit traumhaften Sonnenschein ging es zum Frühstück.
    Das Wetter war heute perfekt zum Wandern gemeldet und dann stellt sich die Frage, welcher Gipfel soll es sein?
    Der Terzin Bogaz (Tour 44) sollte es sein.
    Mit dem Auto schnell ans Ortsende gefahren und kurz vor 9 Uhr ging es los.
    Die ersten Höhenmeter hat man schon nach kurzer Zeit in den Knochen, umso schöner ist dann der erste Ausblick auf die Felsfronten des Gebirges.
    Je weiter der anspruchsvolle Weg ging, umso eindrucksvollere Panoramen bekam man vor das Gesicht.
    Der letzte Teil ist dann ein Mix klettern und wandern.
    Auf der anderen Seite ging es dann ins Tal und man bekam noch die restlichen Berge in voller Pracht geboten.
    Nach und nach zogen dann Wolken auf.
    Mit dem Auto folgten wir den Tipp der Gastgeberin zum Curevac NP.
    Die Straße war schlecht und der Aussichtspunkt dann leider schon von Wolken in der Pracht gemindert.
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  • Day9

    Durmitor Nationalpark

    August 4, 2019 in Montenegro ⋅ ⛅ 15 °C

    Von unserem Campingplatz starten wir eine circa 4stündige Wanderung durch den Nationalpark zu einem ganz kleinen Schmelzsee. Auf dem Rückweg machen wir Halt in einer kleinen Hütte um ein Bier zutrinken. Hier lernen wir Simon und Verena kennen. Kurzer Hand geben die zwei ihr Hotelzimmer auf und kommen mit an den Campingplatz. Wir bauen uns einen Pavillon auf, da es hier Nachts auf unter 10Grad runter kühlt und verbringen einen schönen Abend gemeinsam.Read more

    Matthias Baller

    Was für ein wunderschönes Foto!

    8/10/19Reply
     

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Bosača, Bosaca