Myanmar
Bugwe Kyun

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11 travelers at this place

  • Day113

    Weihnachten am Strand

    December 24, 2018 in Myanmar ⋅ ⛅ 30 °C

    Nachdem wir endlich mal wieder lange und gut geschlafen haben. Mussten wir nach dem Frühstück unsere Rucksäcke packen und zum nächsten Hotel weiter ziehen. Nach 20 Minuten durchs Dorf spazieren erreichten wir unser Guesthouse. Das Zimmer ist zwar kleiner aber hier fühlen wir uns doch wohler. Wir mieten direkt noch zwei Fahrräder und machen uns auf den Weg zum Strand. Heute wollen wir etwas weiter hinten zim Strand. Irgendwann finden wir einen Zugang von der Strasse zu einer Beachbar. Etwas abseits davon sind wir total alleine am Strand. Da immer ein Wind weht, ist es auch ohne Sonnenschirm gut aushaltbar.
    So verbringen wir den ganzen Tag am Strand. Bevor wir nach Hause gehen erfahren wir noch, dass die Strandbar eine X-Mas Party mit Feuerschau veranstalten wird.
    Im Zimmer Duschen wir uns den Sand und das Salz vom Körper, was gar nicht so einfach ist, wenn ab und zu kein Wasser fliesst. (Annatina durfte dies total eingeseift erleben 😂)
    Beim Abendessen fällt dann auch ein paar Mal der Strom aus. Zum Glück gibt es ja Kerzen. Mit Stirnlampen bewaffnet machem wir ums danach auf den Weg zur Beach Bar. Dort verbringen wie den Abend. Reden mit anderen Touristen und schauen uns die Kunststücke der Feuershow Leute an. (Typen die auch in der Bar arbeiten)
    Später fahren wir noch zu einer anderen Gruppe an einen anderen Platz am Strand. Für asiatische Verhältnisse echt spät machen wir uns auf den Heimweg. Weihnachten am Meer isch schon toll, wir freuen uns aber auch nächstes Jahr wieder zuhause zu feiern.
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  • Day80

    Ngwe Saung - Endlich ans Meer...

    November 19, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 31 °C

    An diesem Tag ging es nach dem Frühstück um 6.30 Uhr los zum Busbahnhof, wo unsere Busfahrt in Richtung Meer startete. Auf dem Weg passierten wir die Vororte Yangons, die wie eine Art „Slum“ aussehend und am Busbahnhof angekommen „lauerten“ auch schon junge Männer, die gerne unsere Taschen getragen hätten. Der Taxifahrer konnte sie jedoch gut abwimmeln. Nach kurzem Warten dort mit burmesischer Telenovela (Weißfilter für hellere Haut und Drama pur), fuhren wir wie immer pünktlich ab. Die Busfahrt war in Ordnung, jedoch bei schlechten Straßen und dem nicht mehr allzu neuen Bus waren wir froh endlich an unseren Ziel am Meer, dem Ort Ngwe Saung, anzukommen. Nach Bezug unserer Hütten in der Unterkunft „JL Lodge“ machten wir uns auch sofort Richtung Strand auf. Auf den Weg aßen wir noch eine Kleinigkeit in einem netten Lokal von einer super lieben Familie. Gestärkt gingen wir zum Strand, badeten im warmen Meer und warteten auf den Sonnenuntergang, der hier schon um ca. halb 6 ist. 🌅
    Am Abend fuhren wir dann noch kurz in den Ort, dabei erlebten wir einen (davor schon öfters angekündigten, aber nie eingetretenen) Stromausfall, der alle Lichter ausgehen ließ...
    Zum Abschluss des Tages saßen wir noch auf der Veranda und genossen ein kühles Bier. Dort hatten wir auch Besuch von einer Fledermaus 🦇, auf den Namen „Draco Draco“ getauft. 😊
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  • Day114

    Same same, but different

    December 25, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 28 °C

    Da wir Gestern reichlich spät im Bett waren, gestaltet sich unser Morgen heute eher gemächlich. Wir holen uns die Frühstücksnudeln und danach liegen wir noch etwas im Bett herum.

    Als wir uns einigermassen erholt fühlen, nehmen wir die Velos und fahren zur Lover Island, eine kleine bewaldete Insel die bei Ebbe zu Fuss erreichbar ist. Allerdings sind wir dafür zu früh und sowieso sind wir eher am Strand und einem gemütlichen Sonnenbad interessiert. Gegen 14.00 machen wir uns auf zum Lovers View, ein Guesthouse mit Pool, Bar und Restaurant, in dem wir unsere Engländer von gester wiedersehen. Wir kommen gerade richtig zum Abschluss des Mittagessen und bekommen gratis einen Teller mit Reis, Poulet-Ananas Curry und Frühlingsrollen 🎉, da sagen wir sicher nicht nein.

    Die nächsten Stunden verbringen wir mit Planschen im Pool, auf dem Rasen rumhängen und den Sonnenuntergang geniesen. Dabei freunden wir uns mit den Jungs und der Dame vom Staff und den andern Gästen an: acht Engländer/innen, ein Australier, eine Brasilianerin und zwei Burmesen aus der Touristenbranche, alle mehr oder weniger in unserem Alter. Da braucht es nicht lange bis die ersten Biere bestellt werden und der Abend eine feucht fröhliche Richtung einschlägt. Wir beschliessen, dass es uns hier gefällt und deshalb bleiben wir zum X-mas Dinner: ein halbes Poulet vom Grill, Gemüse und BRATKARTOFFELN!!! Einer der Staffmitarbeiter entpuppt sich als Koch aus England und so geniesen wir die vertrauten Aromen und Gewürze am Gemüse und die Marinade am Fleisch. Dazu gibts sogar ein Glas Prosecco der sich hervorragend mit dem Bier kombiniert 😉
    Wir quatschen und feiern noch lang mit den Anwesenden. Gegen 24.00 entschliessen wir uns, in eine Beachbar umzuziehen. Leider bekommt nur Stephan mit welche Bar gemeint ist und beim Losfahren verlieren wir Annatina und einen der Engländer. Als dieser nach 10 Minuten suchen auch noch beschliesst, dass er lieber wieder nach Hause geht, steht Annatina aufeinmal alleine da. Stephan fragt sich indes wo Annatina bleibt und sieht, dass sie sich per Whatsapp gemeldet hat. Als Annatina das Ziel kennt und von Stephan (der mit dem Rad umgehdret hat) auf halbem Weg im Empfang genommen wird, ist sie verständlicherweise echt sauer, wie das alles gelaufen ist. Als wir die Bar dann erreichen, werden wir freudig begrüsst und alle versichern Annatina, dass sie Sam (dem Engländer der die Suche aufgegeben hat) am nächsten Tag die Hölle heiss machen werden.
    Wir genehmigen uns noch einen Abschlussdrink bevor wir schliesslich nach Hause fahren.
    Erneut kommen wir gegen 2.30 morgens bei unserem Bett an und fallen schnell in tiefen Schlaf.

    So hatten wir doch ein lustiges Weihnachtsfest mit Freunden, gutem Essen, etwas mehr Alkohol als erwartet und ohne Schnee - Same same 😉
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  • Day81

    Ngwe Saung - Strandtag

    November 20, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 30 °C

    „Mingalaba“ (Hallo) aus Myanmar! 😊
    An diesem Tag stand chillen auf dem Programm, außer für Ines, die zum Tauchen gegangen ist. So trennten wir uns nach dem Frühstück und machten uns zu dritt auf, den langen Sandstrand zu erkunden. Zunächst erklommen wir die „Liebesinsel“, welche bei Ebbe trockenen Fußes zu erreichen ist, und danach machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Dort entdeckten wir viele wunderschöne Muscheln und fanden auch einen schönen Spot unter Palmen am Strand.
    Es war sehr schön, zumal dort auch so gut wie keine Menschen vorbeikamen...
    Danach fuhren wir mit dem Tuk-Tuk Taxi zum Hauptort. Dort hatten wir ein leckeres Mittagessen im Restaurant „Garden Breeze“ und der Chef des Restaurants unterhielt sich sehr nett mit uns, da sonst nicht viel los war... die Kokosnuss Garnelen und der Mango-Smoothie waren der Hammer! 😋
    Gestärkt liefen wir dann von dort erneut am Strand entlang. Auf dem Weg machten wir Halt bei zwei Felsen, auf denen kleine Pagoden stehen. Später kam auch Ines wieder zurück und wir badeten und genossen den Sonnenuntergang...
    Danach gab es Abendessen im „Winkacoup“ Restaurant der netten Familie, wo wir am Vortag schon waren. Irgendwann hatten wir das Generatorengeräusch (ständig und überall dort) vergessen und ließen uns das leckere Essen schmecken. 😋
    Danach fielen wir ins Bett wie Steine... die Sonne macht echt müde!
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  • Day17

    Herumgammeln am Pool

    December 1, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 29 °C

    Was gibt es zu berichten?! Im Grunde......nichts. wir hatten heute früh ein leckeres Frühstück mit Blick auf den Ozean und es war gegen halb 9 schon verdammt warm. Unser Bungalow hat hier immer nur stundenweise Strom, als man uns die Zeiten nannte, hatten wir beim Check-in aber leider nur die Hälfte verstanden. Nunja jedenfalls war morgens dann unsere Klimaanlage aus und wir wären eh durch die Wärme erwacht, also konnten wir auch schon früher zum Buffet gehen, denn das gibts eh nur zwischen 7 Uhr und 9 Uhr.
    Danach packten wir unsere Ausrüstung für einen Tag am Strand/ Pool ein suchten uns ein paar Liegen im Schatten. Es war bereits 10 Uhr und der Planet brannte. Eine Abkühlung im Ozean wäre doch da genau das Richtige! Pfff Pustekuchen. Der Probezeh hat uns verraten, dass Wasser- und Lufttemperatur hier scheinbar keinen Unterschied machen, es war pullerwarm. Aber so ein schöner Strand! Feiner weicher Sand, in den sich ein paar (viele...sehr viele) Einsiedlerkrebse in allen erdenklichen Größen in ihre Höhlen buddelten. Nicht ein einziger Stein auf dem Weg ins Wasser, man kann weit hineingehen, bis man irgendwann nicht mehr stehen kann...sowohl bei Ebbe als auch bei Flut. Eine kleine Insel, die Love Island genannt wird, kann bei Ebbe sogar fußläufig erreicht werden, bei Flut zwar auch aber man holt sich dann einen nassen Hintern. Wir tobten also ein wenig durch das recht salzige Wasser, spielten ein bisschen mit den kleinen Wellen und wickelten uns danach in unsere Handtücher und legten uns an den Pool. Sowohl am Strand als auch am Pool waren wir die fast die einzigen...wir vermuten, dass nur die bleichhäutigen Touris hier in der größten Hitze in der Sonne herumtoben...die (vermutlich) Einheimischen kamen dann erst gegen Abend aus ihren Löchern gekrochen. An einigen Futterständen ein Stück den Strand entlang in Richtung Love Island haben wir uns dann ein Abendbrot schmecken lassen und ne kleine Kokosnuss ausgeschlürft. Morgen wollen wir mal ein wenig die Umgebung erkunden, schauen ob es noch etwas Leckeres abzugreifen gibt und Wasser brauchen wir ja auch immer wieder. Nach einem schönen Sonnenuntergang sind wir dann vor den Mosquitos in unseren Bungalow geflüchtet...hier kleben gerade ein paar Ghekkos an den Wänden, unser Nachbar macht wieder seine meckernden Quietscheenten-Geräusche und momentan schimpft uns gerade auch ein Eichhörnchen (?!) aus, dass uns auf dem Dach herumtanzt. So kann es gerne weitergehen...bis Donnerstag, wenn unsere lange Heimreise ansteht.
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  • Day18

    Bugwe Kyun (Lovers Island)

    December 2, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Insel ruft uns. Wir können es ganz deutlich hören. Momentan ist Ebbe und uns steht der Weg offen, also schlendern wir gleich nach dem Frühstück los...wir haben schließlich Zeit...verdammt viel Zeit!
    Auf der Insel angekommen, erwartet uns erstmal ein steiler Aufstieg, hier gibt es als Ankömmling erstmal nur 2 Möglichkeiten. Entweder du wählst den mühseligen Weg hoch in den Wald oder du kletterst außen herum über die Felsen, die bei Ebbe besser zu meistern sind, als zu Zeiten der Flut. Wir entscheiden uns für den Wald, kriechen schwitzend die steinernde Treppe hinauf und finden uns mitten im kleinen Urwald wieder. Nur ein Trampelpfad und leider die eine oder andere Hinterlassenschaft (Müll) einiger Besucher, die vor uns da waren, erinnern daran, dass wir nicht alleine hier sind. Die Insel ist ziemlich klein, man hört immer wieder mal Stimmen von Menschen, die gerade über die Felsen unten klettern. Wir bahnen uns unsere Wege durch den Wald, stoßen auch hin und wieder auf kleine Sackgassen, die uns zum Umdrehen zwingen. Schöne Ausblicke auf den Strand durch die Bäume hindurch und dicke, herunterhängende Lianen, laden uns ein wenig zum Toben ein. Nach einiger Zeit, uns steht der Schweiß bereits hoch im Schlübbi, kriechen wir einen vermutlich ausgetrockneten Bachlauf hinunter auf die Felsen...eigentlich wollen wit hier nur die leichte Brise genießen und ein Schluck Wasser trinken. Doch zwischen den Felsen haben sich kleine Teiche gebildet und wir bekommen einen kleinen Schrecken, als es plötzlich leise knallt und ein Wasserstrahl in unsere Richtung spritzt. Japp, so blöd haben wir auch geguckt. Ein kleiner roter Fisch hat uns knallhart wegspucken wollen. Gibt's doch nicht!!!
    Wir nehmen an einem größeren "Teich" Platz und fangen an die Fische darin zu beobachten. Besser als jedes Aquarium! Schlammspringer hopsen hier fröhlich umher kleine blaue Fische ziehen ihre Bahnen. Überall fliehen kleine Krebschen vor unseren Bewegungen und hin und wieder traut sich eine Krabbe mit grünlich leuchtenden Panzer heraus. Unser Highlight war allen Ernstes ein kleiner Octopus, ungefähr die Größe einer Rolle Klopapier, der gemütlich seinen Schlafplatz wechselte. Wahnsinn...wann sieht man so einen achtarmigen Kopffüßer schonmal in freier Wildbahn?!
    Echt irre!
    Irgendwann merkten wir, dass die Flut langsam aber sicher zurückkam und wir machten uns gemächlich auf den Weg über die holprigen, teils wackeligen Felsen. Ein kleiner "Ministrand" lud uns allerdings erneut zum kurzen Rasten ein, hier war es zu schön, um nicht noch ein paar weitere Bilder zu schießen...
    Nun aber flott zurück zum Festland...dachten wir....und mussten uns erstmal einen Weg durch die Fluten bahnen, denn das Wasser kam schneller zurück als gedacht. Naja eigentlich hatten wir schon damit gerechnet und es war uns auch ganz egal. Das Wasser ist warm wie in einer Badewanne. Alles entspannt.
    Nachdem wir noch ein wenig Obst und Knabberkram in einer kleinen Straße gekauft haben, sprinteten wir durch den heißen Sand zurück zum Hotel (aua, das war wirklich sehr heiß so ohne Schuhe). Jetzt heißt es nochmal ab in die Fluten, Baden ist Pflicht!
    Morgen wollen wir nochmal die andere Seite der Insel erkunden und vielleicht auch nochmal ein paar Chips kaufen...den letzten Tag nochmal so richtig genießen.
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  • Day16

    Central Hotel, Ngwe Saung

    November 30, 2019 in Myanmar ⋅ 🌙 27 °C

    Nach einer halben Stunde Verspätung sind wir in Heho mit dem Flieger nach Yangon gestartet. Auch unser Gepäck ließ auf sich warten, so dass wir erst gegen 12 Uhr oder 12:30 Uhr mit unserem hageren Fahrer "So" losfahren konnten. Er sprach ein wenig englisch, was uns die Fahrt ein wenig erleichterte. Insgesamt sollten wir also 5h unterwegs sein. Die Fahrt war recht abenteuerlich, viel Verkehr, viel Gehupe und noch mehr gefährliche Situationen, bei denen wir am liebsten die Augen geschlossen hätten. Wir fuhren immer weiter westlich, die Straßen wurden immer schlechter, die Gegenden entlang des Irrawaddy Deltas immer grüner. Wir schaukelten so durch die Lande, unser Fahrer setzte plötzlich den Blinker (was hier ansich schon ungewöhnlich ist) und fuhr an einer Art Raststätte ran, damit wir alle einmal Pipi machen können. Leider war es hier wirklich super dreckig und der eventuell bereits vorhandene Hunger hat sich schnurstracks in Luft aufgelöst. "So" hat sich während unserer Klopause etwas zu essen geholt und als er wieder zu uns zum Auto kam, hatte er für jeden von uns dreien eine Flasche Wasser dabei und ein paar kleine Kuchen, die er freundlich mit uns teilte. So süß!
    Nachdem wir die Stadt Pathein gestriffen haben, wurde es echt kryptisch auf den Straßen. Wir fuhren bergauf und bergab, abgefahrene Serpentinen entlang und so langsam ging die Sonne unter und bei mir hob sich ganz gemächlich der Magen. Dass wir nach einer gefühlten Ewigkeit dann auch noch am Hotel vorbeifuhren und nochmal drehen mussten, wirkte sich nicht unbedingt förderlich auf mein Wohlbefinden aus. Zum Glück fuhren wir dann endlich die lange Auffahrt zum Hotel entlang und eine Caro stieg mit leicht wackeligen Beinen aus der klimatisierten Karosse in den 30°C warmen Abend. Wir bekamen von einem jungen Sprößling unser Zimmer zugewiesen und ich hab mich gerade aufs Bett geworfen und mir eine Banane hinter die Kiemen gedrückt, als der Jungspund schon draußen vor unserem Bungalow (ja richtig gelesen!) fluchend wieder zurückkam...falsches Zimmer, dort wohnte doch schon jemand. Ups...da wird derjenige sich aber wundern, dass plötzlich sein Klopapier nicht mehr zu einem Dreieck gefaltet ist und seine Seife bereits ausgepackt wurde und eventuell auch schon jemand in seinem Bettchen geschlafen hat. Tja nun, wor bezogen dann also unser richtiges Zimmer, ebenfalls in einem Bungalow. Morgen bei Tageslicht, werden wir mal ein paar Bilder machen. Man kann hier jedenfalls vom Pool aus direkt auf den Strand spucken, morgen wollen wir das Wasser testen und die Umgebung unsicher machen....
    Nach einem leckeren Abendbrot (und vielleicht hab ich zu viel eingelegten Knobi gefuttert und jetzt Bauchweh), haben wir uns in unsere Hütte verkrümelt und ich denke ich werd heute nicht mehr alt...vielleicht noch ne Dusche in unserem Open-Air-Bad...zumindest halbwegs...die Seitenwände gehen nicht komplett bis zur Decke hoch und die Zwischenräume wurden mit Fliegengittern verkleidet, ein kläglicher Versuch das Ungeziefer fern zu halten. Wir haben auch einen direkten Nachbarn, der direkt an unserer Bungalow-Wand wohnen muss. Vermutlich ein Vogel, klingt erst wie eine meckernde Ziege und dann wie eine heisere Quietscheente. Vielleicht bekomm ich das Geräusch ja mal aufgenommen, meist macht er nämlich Alarm, wenn einer von uns ins Bad geht ;)
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  • Day61

    Ngwe Saung

    December 27, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 24 °C

    Mit dem Nachtbus zum Strand... die Erfahrung reicht einmal. Leider nicht so luxuriös wie in Vietnam, wo ich ein bequemes „Bett“ hatte. Und die Fahrt war auch noch sehr kurvenreich auf burmesischen Schotterpisten mit einem Busfahrer der lieber Formel1-Fahrer geworden wäre. So bin ich völlig zerstört in der Nacht um vier an meinen Hotel abgeladen worden. Ich hab schon damit gerechnet, dass ich mir noch einige Stunden bis zum Check In um die Ohren schlagen muss. Aber ich konnte sofort in mein Bungalow und erst mal Schlaf nachholen. Danach bin ich natürlich erst mal an den Strand und war begeistert: weißer, feiner Sand, türkisfarbenes Meer und kaum Menschen! Und so ließ ich es mir die nächsten Tage gut gehen und hab mich sehr damit beschäftigt nichts zu tun😄. Wenn kaum Touris da sind lernt man natürlich nicht so einfach jemanden kennen. Aber macht nichts, so konnte ich mich mal wieder nur mit mir beschäftigen. Weihnachten war dann auch sehr entspannt: Sonne, Strand, Meer, leckeres Essen bei dem netten Thai und ein paar Cocktails 😉 Aber nach so einer Woche relaxen wollte ich dann doch noch ein bisschen was von der Umgebung sehen und bin zum nächsten Hotel, von dem ich wusste, dass sie Touren anbieten. Das war dann auch eher die Backpacker-Anlaufstelle, also Bingo! Mit dem Besitzer Jack, einem Australier, hab ich dann eine Tour nach Changthan geplant. Ich kann bei ihm auf dem Roller mitfahren und es wird eine „real authentic burmes experience“! Perfekt für mich und ich lauf nicht Gefahr, dass ich irgendwo verloren geh. Vor allem, weil die Strecke nicht so einfach ist, teilweise am Strand und man drei Mal mit der Fähre fahren muss. (Fähre ist hier übrigens ein sehr großzügig gewähltes Wort😄) Abends hab ich mich noch mit zwei niederländischen Mädels getroffen, die ich von der „Myanmar Backpacker“ Facebookgruppe kannte. Die hab ich auch gleich noch von der Tour überzeugt und mit zwei schwedischen Jungs und Jack‘s Cousine waren wir zu siebt. Am nächsten Morgen standen wir um neun Uhr parat. Los ging es schon mal sehr burmesisch: komplettes Chaos mit den Rollern, die gebracht werden sollten! Alle zwei Minuten hatte Jack eine andere Info. Nach einer Stunde dann der Beschluss, dass wir den fehlenden Roller selbst abholen. Bis wir dann alle verstaut waren und genug Bier für die „port to port“ challenge gekauft war, war es halb elf. Aber wie versprochen: real authentic burmes experience! Nach kurzer Zeit waren wir fern von jeglicher Zivilisation und mitten in schönster Natur! Dann kam schön die erste Fähre: ein kleines Holzboot, auf das wir die Roller manövrieren mussten. Und die erste „port to port“ challenge: wenn der Motor startet darf jeder sein Bier öffnen und die Dose muss an der anderen Seite leer sein. Und es sind jetzt nicht soooo lange Überfahrten! Puh! Aber um die Spannung rauszunehmen: ich war immer erfolgreich 💪🏻 Jetzt ging es an den Strand: der schönste, den ich je gesehen habe!! Menschenleer, nur wir auf unseren Rollern. Da wusste ich schon, wie sehr sich dieser Ausflug gelohnt hatte. Nach zwei weiteren Überfahrten und schönen Wegstrecken kamen wir an unserem Ziel an: ein Restaurant an einem weiterer traumhafter Strand. Nach Essen und plantschen mussten wir uns beeilen wieder loszukommen. Aus unserem Zeitplan waren wir schon lang raus. Die Rückfahrt war dann noch sehr abenteuerlich. Die letzten Fähren hatten wir natürlich verpasst aber für mehr Geld bewegt der Fährmann sein Boot dann zum Glück doch noch. Mal wieder ein grandioser Sonnenuntergang am Strand! Dafür mussten wir die letzte Strecke im Dunkeln zurück legen. Was für ein Tag! Im Hotel war ich dann fix und fertig aber mehr als glücklich!!! So Tage erlebt man nicht so oft.... jetzt ist meine Zeit am Strand schon wieder vorbei. Wieder ein schöner Ort den ich verlassen muss, aber ich hab das Gefühl da gibt es in Myanmar noch ein paar mehr.Read more

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