New Zealand
Christchurch

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429 travelers at this place:

  • Day279

    Nichts für schlaffe Nieren

    October 22 in New Zealand

    Nachdem wir zwei Tage total toll gespart haben und viel gelaufen sind, buchen wir uns in Queenstown spontan einen wilden und feuchten Ritt mit einem knallbunten Jet Boat. Das kennen wir beide noch nicht. Das Resultat ist nicht ganz so viel Adrenalin, wie aufgrund der achthundert irgendwas PS erhofft, aber dank einer kurzen Fluss-Sequenz und den 360-Grad-Drehungen durchaus sein Geld wert. Wobei wir - also ich - schon ähnliche Manöver mit einem gemieteten Sportboot ohne Jet-Antrieb auf dem Luganersee gefahren sind. Funktioniert ohne Jet-Antrieb aber nicht. Wir flogen alle quer durchs Schiff und rissen Stühle aus der Verankerung. War nicht ganz so lustig. Dafür teurer. Gelacht haben wir trotzdem. Nachdem wir die blutende Nase unter Kontrolle gebracht hatten. Ok, genug Vergangenheit. Trotzdem, schöne alte Zeit.

    Da uns nach Wanaka auch Queenstown und Umgebung wirklich gut gefällt, bleiben wir einfach etwas länger. Man hat ja Zeit. Ausserdem wollen wir irgendwie noch auf einen anständigen Adrenalin-Pegel kommen, ist schliesslich die selbsternannte Adventure-Hochburg hier. Mitfahren im Jet Boat hat bekanntlich nicht ganz gereicht, aber vielleicht schafft es ja die Sommer-Rodelbahn mit kurvenreicher Panorama-Strecke. Natürlich kommt dieser unmotorisierte Spass für Gross und Klein nicht an Drift-Karts heran, aber wir sind für den Moment ausreichend adrenalisiert und zufrieden. Nicht zuletzt, weil der Plan ja auch noch weitere Wein-Tastings vorsieht. Allerdings schmerzen meine Nieren seit einigen Tagen. Auch etwas Neues. Wie Jet Boat fahren. Einfach weniger lustig. Wir fahren trotzdem an die Ostküste und kommen nur ganz knappe zwei Stunden zu spät zum Nationalpark. Leider erspähen wir auch am nächsten Morgen keine der kleinsten Pinguine der Welt. Wohl einfach zu klein. Schade. Die unzähligen Hasen inklusive putzigem Nachwuchs sind aber auch süss. An den kleinen Häschen haben wirklich alle Freude. Sue, ich und das halbe Duzend Falken.

    Das ausgesuchte Ostsee-Camping hat es wirklich in sich. Besser gesagt die olle Schrulle an der Rezeption, die hat schon einiges in sich - sprich intus. Meine Fresse, die labert vielleicht komisch. Zum Glück macht Sue das mit dem Check-In, ich laufe davon. Brauche nicht noch mehr, das mir an die Nieren geht. Zwei Stunden später klopft ein unnötig mühsamer Mensch an unserem Fenster. Wir würden mit unserem Camper-Van auf „ihrem“ Platz stehen. Da haben wirs. Die volle Olle hat wie erwartet keinen Plan und ich nun überflüssige Diskussionen. Mir egal, wir stehen ganz gut wo wir stehen und ich muss jetzt meine Nieren pflegen. Mit Pinot. „Get lost!“

    In Kurow finden wir es dann, das wohl beste Weingut der Welt. Pasquale. Was ein Name. Ein umfangreiches Tasting und eine Flasche zum Käsebrett später, geht es den Nieren bereits etwas besser. Aber gut ist anders. Nicht, dass ich krank wäre - schon gar nicht statistisch gesehen -, eher irgendwie unter Beschuss. Nachdem weder Pinot Noir noch Pinot Gris mein Leiden zu beenden wussten, bleibt mir nur noch der medizinische Joker. Merlot. Darauf schwören ja auch die locker flockigen Tessiner. Doch auch Merlot scheint nicht die Lösung zu sein. Und ich bin pissed. Zwei weitere Tage mit leicht erhöhter Grumpiness und ein heisses Bad später ist es dann aber irgendwie überstanden. Was auch immer meine Nieren in die Mangel genommen hat, ist wieder verschwunden und hoffentlich kläglich zu Grunde gegangen. Verdammter Kiwi-Scheiss.

    Unsere Neuseeland Rundreise endet in Christchurch mit Footprint #100. Krass, schon 279 Tage unterwegs. Wir haben auf den beiden Inseln insgesamt 3‘780 km zurückgelegt und dabei ordentlich Diesel verbrannt. Der voluminöse drei Liter Turbo-Diesel war stets einer der Schnellsten, hatte aber auch entsprechend Durst. Eigentlich total gegen die tolle Umwelt und nicht wirklich Öko und Tesla und so. Wir haben uns dafür „re-usable coffee cups“ besorgt. Total der Ausgleich eben. Die ersten Billig-Exemplare aus Plastik sind aber bereits nach wenigen Tagen undicht und daher ebenso schnell im Müll. Schade. Der zweite Becher ist doppelt so teuer und aus Biomasse und Silikon hergestellt. Der hält auch nur ein paar Tage. Verdammt. Muss eben doch bald wieder ein Tesla her. Na denn.

    Der letzte Camping-Platz hier ist echt Premium. Als Top10-Member haben wir nicht nur unbegrenzt Wifi, nein, wir kriegen auch dreissig Minuten Private-Spa mit Whirlpool geschenkt. Jaja. Und als ob das nicht schon der Wahnsinn wäre, finden wir im Leftover-Kühlschrank auch noch eine grössere Menge Bier. Jemand hatte Bier übrig?! Total kranker Scheiss. Wie sich aber zeigt, haben auch andere das Frei-Bier entdeckt, womit sich dessen Bestand schnell reduziert. In erster Linie dank mir. Logisch. „Wa hesch, hesch“! Beim anschliessenden letzten Kochen auf der Insel kommt es dann zu einem weiteren mehr oder weniger spektakulären Novum. Dank einem ungewöhnlich ungeschickten Quesadilla-Wendemanöver meinerseits, ergiesst sich eine nicht unbeträchtliche Menge flüssiger Butter über den Herd, der in der Folge spontan, unaufgefordert und unnötig dramatisch Feuer fängt. Scheiss Herd. Oder ist das Frei-Bier Schuld? Ich weiss es nicht.

    So, genug Kiwis und zurück zu den Aussies. Nächster Stop ist Melbourne, bevor wir am 3.11. zu meinem lieben Freund Thorsten nach Singapur reisen, von wo wir bereits am 7.11. auf die Philippinen fliegen werden. Allerdings nur für ein paar Tage, denn am 16.11. wollen wir ja den lieben Miro zum Geburtstag überraschen, den er klamm heimlich in Taiwan feiern wird. Falls Du das liest, mache natürlich nur Spass. Sind den ganzen November in Indien und machen Jagd auf bengalische Tiger. Und Chicken-Biryani.
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  • Day10

    Die Nacht im Flieger war sehr schlaflos und ich habe glaube nur ein oder zwei Stunden geschlafen, Evi ca. sechs. Ich war eigentlich total müde. Aber der Gedanke, ja und auch gleichzeitig die Tatsache "du fliegst gerade nach Neuseeland" verleiteten mich zum Grinsen 😁🙌

    Wir blickten aus dem Fenster. Es waren nur noch eineinhalb Stunden Flug vor uns bis zur ersten Landung in Auckland. Die Ortszeit ist eigentlich gegen Mittag, und trotzdem ist es dunkel wenn wir rausblicken? Ein Hoch auf die moderne Technik, welche die Fenster automatisch nachtecht abdunkeln. Ich habe mir noch mal bewusst gemacht, wie viel Glück ich hatte den Flieger nicht verpasst zu haben. DAS würde mir nicht noch einmal passieren! #puh😌

    Wir blickten erneut aus dem Fenster, denn diese wurden gerade auf echt-tageslicht umgestellt: Sonnenschein, blauer Himmel, weiße Schäfchenwolken und weiter darunter das Meer. Achjaaa.. es ist immer wieder so wunderschön von oben hinab auf die Wolken in schönster Formation blicken zu können und eben nicht wie üblich von der Erde von unten. Und dann war es endlich soweit. Wir sehen das Nordkap Neuseelands, den Ninety-Mile-Beach und die ersten schönen Landschaften von Neuseeland, von oben bei tollen Sonnenschein! Und viele Schafe, und sogar vereinzelt auch Pferde. Oh mann ist das schön.. und gegen 13:30 Uhr neuseeländischer Zeit landeten wir dann tatsächlich.

    Wir betreten nun zum ersten Mal neuseeländischen Boden. Der Eingang des Flugsteges zum Flughafen ist mit einem Maori-Stil aufgemacht und mit deren Ureinwohner Sound musikalisch unterlegt. Der weitere Fußweg ist hochmodern gestaltet samt großen Bildern von der neuseeländischen Landschaft - toll. Das fördert die Vorfreude um so mehr!

    Ich freute mich einerseits angekommen und auf dem Boden zu sein, andererseits hatte ich großen Respekt, war um ehrlich zu sein etwas ängstlich gestimmt was die Einreise betrifft. Denn es gibt strenge Einreisebedingungen für Neuseeland und wer die Angaben zu eingeführtem Gepäck sowie Essen,Trinken, Medizin nicht korrekt macht, wird mit hohem Geldstrafen i.H.v. bis zu 400 NZ$ büßen müssen. Hier wird eben alles mögliche geprüft, was in das Land mit dir als Person einreißt. Und tatsächlich, ich wurde wirklich streng geprüft und irgendwie hatte ich Bammel davor, aufgrund Übersetzungsfehler vllt doch versehentlich irgendwelche falschen Angaben gemacht zu haben. So sind wir durch die erste Schleuse, ich war aufgeregt und ich hatte feuchte Hände, mit sehr netten Zoll-Personal durchgekommen. Meine Einreiseangaben wurden abgesegnet, lediglich ein paar Bordmenü-Reste entsorgt. Etwas weiter wurde noch mal mittels eines Hundes an meinen Gepäck geschnüffelt und ich wurde zum Gepäck ausräumen aufgefordert. Ich wurde tatsächlich gefragt, was in den leeren Brotbüchsen drin war und wie lange das her ist. Zum Glück war alles in Ordnung und ich konnte guten Gewissens offiziell nach NewZealand mit Evelin einreisen.🇳🇿👋

    Ich habe das Gepäck abgeholt und wollte diesmal natürlich überpünktlich sein, um meinen Weiterflug gegen 16 Uhr mit absoluter Garantie und unter vollster Entspannung wahrnehmen zu können. Dazu mussten wir vom International Airport zum Domnestic Airport etwa einen Kilometer rüber laufen, "immer entlang der grünen Linie", so sagte man mir. Evelin hatte es sich unterdessen gemütlich gemacht auf unserem Gepäck und ist eingeschlafen. Ich finde es hier so so toll im Vergleich zu Thailand. Ich liebe sofort wieder die Modernität, die Übersichtlichkeit, die wenigen Menschenmassen - vor allem kaum Japaner, Chinesen, Thailänder oder was auch immer - und sehr viele freundliche Menschen, die sich über  die schlafende Evelin amüsierten.

    Als sie dann wieder aufgewacht war, haben wir unsere Wartezeit mit Kartenspielen vertrieben. Und mehr als ausreichend habe ich mich schließlich um die Gegend, die erneute Sicherheitskontrolle gekümmert und wir saßen über eineinhalb Stunden vor Flugstart vor dem Gate Nummer 33. Reguläre Boarding-Zeit war 15:40 Uhr. Gegen 15:20 Uhr ging es allerdings schon los. Als wir dann ziemlich am Ende dran waren und unsere Bordkarten an den Automaten hielten, leuchtet dieser bei uns ROT, statt wie bei all den anderen grün!! WAS ist denn jetzt schon wieder???? Wir waren am richtigen Gate?? Aber.. es war noch ein Flug zu früh und uns würde erst die nächste Maschine ab 15:40 Uhr gehören, sagte mir die Stewadess 😆☝️

    Naja mit kurzem Schreck setzten wir uns wieder erleichtert hin und vertrieben uns entspannt weiterhin die Zeit mit verschiedenen kostenlosen Neuseeland-Prospekten. Ich wunderte mich ein wenig später, dass es so kurz vor unserem Abflug so ruhig und recht menschenleer hier ist. Aber das Flugzeug stand immerhin schon eine Weile da. ..und dann realisierte ich, dass es bereits 15:40 Uhr war und MAL WIEDER genau UNSERE Flugnummer schon MEHRFACH durchgerufen wurde.. NZ555. Die Fünfen habe ich auf Englisch nebenbei sogar mit Evelin geübt 🤦🤦🤦🤦 "Last Call", diesmal sogar NAMENTLICH "Michele Anding and Evelin Anding". Das kann doch nicht wahr sein??? Ich war doch hier richtig am Gate 33??? Ganz panisch schnappte ich hoch und rannte "Los Evi!!!".. und ich rief in die Halle "Here I am! THIS IS ME!!!".. Doch wohin?? Ich suchte panisch nach Personal und wusste überhaupt nicht wohin.. weil ich ja nicht mal wusste dass ich überhaupt falsch war?! Zum Glück stand da nach den ersten 30 Metern eine Mitarbeiterin, die mich zum Gate 29 verwies.. man empfing uns dort ganz freundlich, beruhigte mich und sagte mir, dass es eine Änderung gab.. Wieso nur habe ich das nicht mitbekommen?!.. Aaaaaaaber naja. Wir haben es -mal wieder irgendwie geschafft. 🤦🤷😩✊

    Es war ein ausgesprochen nettes Personal, wir bekamen dann extra bessere Sitzplätze. Sie wussten, dass wir einen langen Flug bereits hinter uns hatten und wollten, dass wir uns, erstrecht mit diesem Stress, einfach wohlfühlen und schließlich alles gut ist.

    In der Luft gab es dann den nächsten tollen Ausblick, vor allem auf das Meer und wir haben aufgeregt nach Walen und Delfinen geschaut. Evi: "Das alles gibt es hier, außer Kranichfeld, das gibt's hier nicht"😄 Anstoßen mit Kaffee, den hatte ich dringend nötig, und Milch für Evi. Und UNO zocken. Die eineinhalb Stunden Flug vergingen schnell. Dann die erneute Landung. Endlich in Christchurch - nach all dem Trubel endlich ankommen. Das Gepäck haben wir auch zum vorerst letzten mal alles beisammen. Wir sehen die ersten großen, bunt geschmückten Weihnachtsbäume, draußen sogar mit buntem Blumenbeet davor.😄 Es bewölkt bei ca. 14 °C.

    Und wie kommen wir nun zur Unterkunft in 4km Entfernung? Im Vergleich mit Taxi und Bus war das Abholen lassen durch die Zimmervermieterin Aline die günstigste Variante für 15 NZ$. Und so tat sie es auch gegen 18:30 Uhr. Nach 10 Minuten dlwaren wir dann da, am total schönem großen Haus und in wunderschöner Wohngegend. Das Zimmer ist klasse, wir fühlen uns wie zuhause und dürfen uns auch entsprechend hier verhalten. Der elf Jahre alte golden Retriever Rocky erweichte sofort unser Herz. Hier lebt das Ehepaar aus Holland, welches seit 13 Jahren hier in Neuseeland ist.

    Evi hatte hunger und fragte erneut nach Brot mit Leberwurst. Es gab am Ende dunkleres Toast mit echter Butter und Salami und Möhren und Apfel - so hatte ich Evi die ganze letzte Woche nicht essen sehen! Und dazu gab es englischen Kinderkanal und leckeren Tee. Evi war glücklich, ich war mehr als glücklich und allen voran knülle. Endlich ankommen in Neuseeland.
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  • Day12

    Die ersten Male

    November 28 in New Zealand

    Heute bin ich erstmal alleine früh aufgestanden - 7:30 Uhr. Ich habe noch fix den Rest zusammen gepackt. Evi schläft noch. Um 9 Uhr stand der Termin an für die Autoabholung. Evi weckte ich tatsächlich erst kurz vor halb neun, sie hatte noch so tief und fest geschlafen.. aber was soll's. Das Frühstück habe ich dann auch ausfallen lassen, Evi war nichtmal richtig wach und ich viel zu hippelig und nervös vor Aufregung/Anspannung - wie soll man da auch Hunger haben. Somit wurden uns dafür die wertvollen 20 NZ$ wiedergegeben 😬😅 Aline hat uns dann zur Autovermietstation gebracht, wiederrum zum Preis von 10NZ$ für die ca. 4 km Entfernung. Via Airb'n'b und zusätzlichen Service für seine Gäste, kann man sich hier also auch ganz gut was dazu verdienen.

    Vor Ort haben wir unsere Sachen aus dem Auto von Aline geladen und erstmal abgelegt in der Automietstation bei Spaceship. Evi war so verdammt knülle und blass, weil ich sie wach machen musste. Das sind noch immer die Nachwehen vom Jetlag, sie braucht da etwas länger als ich, um den zu verkraften. Und dennoch war sie so verdammt geduldig, und das auch ohne Frühstück.. sie wollte nicht mal 'ne heiße Milch mit Zucker haben. Und dann war es soweit, zum ersten Mal musste ein paar Tränen lassen, um mal etwas Druck abzubauen. Die Anspannung wegen dem Auto, dessen Bedienung, Linksverkehr, Rechtssteuer, ..meine kaputte Evi, und diese ewige Warterei.. das musste dann mal raus, im Stillen. 😩 Evi stand von der Couch auf, tröstet mich, und holte mir sogar Taschentücher. Und nochmehr Tränen kullerten an meinen Wangen herab, weil ich so unfassbar stolz und dankbar bin für diese tolle Tochter. Ich habe mich für ihre so liebevolle Art bedankt und gesagt, dass wir uns heute noch einen schönen Tag am Spielplatz machen werden, wenn die Autogeschichte erstmal übern Tisch ist. Nach ganzen zwei Stunden Warterei, weil unser Auto noch Übergabebereit gemacht werden musste.. gab es neben einem Video mit Hinweisen und Erklärungen zum neuseeländischen Verkehr, noch ganz fix eine Einweisung zur Bedienung des Campervans. Es klang recht machbar und einfach zu händeln, so schnell wie wir damit durch waren - das dauerte gefühlt nur eine Minute. Dann haben wir unsere paar Sachen ins Auto gepfropft, Evi hat sogar mitgetragen und hat sich gefreut über das orangefarbene Auto. Es gab jedoch eine schlechte Nachricht: Das neuseeländische Gesetz sieht es wohl so vor, dass Kinder unter sieben Jahren nicht vorne sitzen dürfen. Somit nahm Evelin mit riesem Terz erstmal direkt hinter mir Platz.

    Naja, und dann hieß es: zum ersten Mal selbst am Steuer im Auto in Neuseeland losfahren.🤷 ..vorsichtshalber die Bremse fest drücken, dass mir das Ding ja nicht losrollt oder so. Und was passierte? Der Motor heulte volles Programm auf - es war das Gas und nicht die Bremse. Na zum Glück stand die Automatikschaltung noch im Parkmodus. Ohmann ..🙈 Etwas weiter gerollt, und nun, wohin zum testen? Naja erstmal nach links. Blicken. Huch, das war der Scheibenwischer. Der Blickerhebel ist hier auf der rechten Seite 🙄 Und immer dran denken: links fahren☝️Und was kam nach 200 Metern ersten Fahrweg? Ein zweispuriger Kreisverkehr 🤦 Masterleague quasi gleich zu Beginn. Und erfolgreich gemeistert. Ich bin direkt nochmal zurück zur Station gefahren, um noch zwei, drei Fragen loszuwerden und ganz wichtig: meine zusammengesammelten kostenlosen Utensilien noch einpacken, die ehemalige Camper hier nach Reiseabschluss abstellen und anderen zur Verfügung stellen können zur Weiternutzung. Ich hab natürlich alles mögliche zusammengehamstert von Öl, Reis, bis hin zu Dosentunfisch und Gaskartuschen für den Camperkocher. Und entsprechend des doch recht kühlen Wetters hier gab hab ich noch eine zweite Decke geordert und bekommen.

    Und unsere weitere Fahrt sollte wieder nur kurz werden für den Anfang. Wir fuhren nämlich nach den ersten drei Kilometern an einem Supermarkt vorbei - ja und Nahrungsmittel brauchten wir ja in kompletter Erstausstattung auch noch. Somit hielten wir am "New World" - Kurzzeichen "NW" - an, und ich war froh und stolz, auch hier sicher angekommen zu sein. Das waren also meine ersten Kilometer im neuseeländischen Verkehr, und die ersten Schritte durch einen neuseeländischen Supermarkt folgten sogleich. Die Kühltheke für Obst und Gemüse überzeugte mich auf Anhieb, so wunderschön drapiert und beleuchtet und ganz ohne Plastikfolien gab es hier alles, zu.. sehr ordentlichen Preisen. Billig einkaufen kann man hier nicht wirklich. Naja, wenigstens hab ich versucht vom Angebot das günstigste zu nehmen. Für Brot, Obst, Nüsse, Wurst, Käse und co. kamen die ersten 102 NZ$ zusammen für einen Lebensmitteleinkauf zur Erstausstattung. Hier gibt's den Service, dass der Einkauf von einem zweiten Personal - neben dem Kassierer - in Tüten eingepackt wird. Wie nett ☺️ Wie praktisch, nur nicht sehr umweltschonend. Und wieder hab ich alles ins Auto einfach reingetan. Hier sieht's etwas aus grad wie in 'ner Messi-Bude. 😆😅 Und jetzt geben 12 Uhr haben wir auch hunger. Irgendwie krame uns somit, auf dem Parkplatz vorm Supermarkt, die Utensilien und Lebensmittel raus für das von Evelin gewünschte Brot mit Käse 🍞🧀✔️ mit Möhren- und Apfelspalten. Uh das tat gut!

    Und dann ging's endlich los zum ersten richtigen Ziel: dem versprochenem Besuch vom sagenhaften Spielplatz in Christchurch! Nach erfolgreicher Durchwuselei im Stadtverkehr haben wir diesen auch gefunden: ganz schön groß, mit vielen verschiedenen Elementen, die Evi sehr schnell zum aufblühen brachten, und das trotz Nieselwetter. Und auch ich nutze die Zeit um mitzutoben und mir mal etwas Entspannung und Ausgleich zu gönnen nach all diesen Aufregungen. Wir hüpften, kletterten, rutschten, spielten mir Wasser im Wasserpark, und schauten und auch die Tiere an aus unmittelbarer Nähe. Vögel, Enten - wie sie tauchen, Möven, riesige Fische direkt am Ufer vom Fluss Aven, der durch Christchurch und auch direkt a Spielplatz entlang verläuft. Hier gibt's sogar hochmoderne Toiletten. Zugeschlossen werden diese per Knopfdruck und eine Computerstimme gibt an, dass nun die Tür zu ist und wir 10 Minuten zur Verfügung haben. Es steht extra auf einem Schild geschrieben, dass die Klospülung automatisch angeht, wenn man den Wasserhahn betätigt. Doof nur, dass ich nach Evi auf Toilette bin, während sie sich die Hände wusch und ich einmal ordentlich Nassgewaschen wurde Untenrum. Sogar mehrfach, denn Evi amüsierte sich darüber und machte es gleich nochmal, und nochmal. 😆😄🤦
    Wenig später beschwerte sie sich über zwei leere Flaschen auf dem Spielplatz: "Was sind das für bekloppte Menschen? Wissen diese nicht, dass es auch Mülleimer gibt?!" Nach abwechslungsreichen, spaßigen, vernieselten zwei Stunden auf dem Spielplatz, machten wir uns nun auf den Weg zum Pigeon Bay - eine Meeresbucht auf einer Halbinsel in ca. 1 1/2 Stunden Fahrtentfernung. Dort würden wir unsere erste Nacht im Campervan auf einem Campingplatz verbringen. Zuvor haben wir noch zum ersten mal das Auto getankt für 209 NZ$ pro Liter .. die Cents hier eben. 😅 Somit waren wir zumindest Vollgetankt gewappnet für das was nun folgen würde..
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  • Day11

    Jetlag, Klappe die zweite

    November 27 in New Zealand

    Da wir eine so verdammt lange, kräftezehrende, teils sehr hektische und viel zu spektakuläre Anreise von Bangkok bis nach Christchurch hatten, mit viel zu wenig Schlaf in unbequemer Haltung, haben wir erstmal 12 Stunden durchgeschlafen! ..denkste. 0:30 Uhr, nach gerade mal zwei Stunden Schlaf für mich, war Evi wach. Sie hatte hunger, war schlagartig sehr wach und wünschte sich den Morgen mit Tageslicht herbei. Ich war hingegen.. voll im Arsch! ..um es auf den Punkt zu bringen. Meine Augen brennen, mein Kreislauf spielt verrückt und mir ist etwas schwindelig. Ich will einfach nur schlafen. Aber Evi hat hunger. So gebe ich ihr mal wieder die vorbereiteten Marmeladenbrote. Gegessen hat sie kaum was, und ich habe stattdessen Hunger bekommen und den Rest aufgemampft. 😄🤷 Mit der Reise von Thailand nach Neuseeland haben wir erneut an der Zeituhr gedreht und spulen hier noch einmal sechs Stunden mehr vor. Im Vergleich zu Deutschland sind es also nun 12 Stunden Zeitunterschied, wir sind Vorreiter🙋

    Naja, so müde ich auch war, musste ich mich dennoch meiner Aufgabe als Mama nachgehen und mein hellwaches Kind beschäftigen - wir spielen UNO 🎉🎊🃏 .. für die ganze nächste Stunde. Zum Glück ist Evi doch alsbald wieder müde geworden und wir schliefen gegen halb drei wieder.. bis sage und schreibe 11 Uhr!!🎊🎉 - wie göttlich! Und so haben wir ganz allmählich unseren Tag in Christchurch beginnen lassen. Zum "Frühstück" gab es warmen Kakao für Evi, heißen Kaffee mit Milch für Muddi und dunkles Toastbrot mit echter Butter und Nutella und Apfel für uns beide. Evi schnurbste allerdings doch erstmal nur Apfel und trank den Kakao. Das Nutellabrot mit zusätzlichem Salamibrot musste erst später dran glauben, als wir mit KidsTV auf der großzügigen Couch chillten.

    Ansonsten verlief der weitere Tag sehr unspektakulär. Ich hatte überlegt in die Stadt zum größten Spielplatz der Südhalbkugel, dem "Margaret Mahy Playground" zu fahren, aber mit Bus fahren und laufen hätten wir pro Tour eine Stunde gebraucht, und das bei kälterem Regenwetter. Diese Idee wird also auf morgen verschoben, wenn ich das Auto habe - hoffentlich 🙈✊ Ich hoffe echt das alles so klappt, bitte mal nichts schief geht und ich.. mich gut zurechtfinde mit 1. Linksverkehr, 2. am Steuer auf der rechten Seite, 3. im Campervan, 4. in Neuseeland. #WirdSchon😅

    Wir zockten viele aufreibende UNO-Runden, bauten Buden in der Stube, bastelnden mit all unseren Neuseeland-Flyern✂️ Kümmerten uns um Hund Rocky, und Evi ritt vielmals auf dem Riesenstoffelefanten und betüdelte ihre Kuscheltierkinder. Außerdem erschufen wir Armband und Halskette aus Stoffresten, denn Aline war selbst den halben Tag mit ihrem Hobbie, dem Sticken beschäftigt, und Evi war damit natürlich gleich angesteckt und wollte auch mit den Nähutensilien händeln.

    Übrigens: ich habe Evi's Ausreiseschriebsel für Thailand gefunden, und auch den Abholbeleg für unseren Travelbag - ist mir beides rausflatternd auf den Füßen gelandet, als ich all unsere Unterlagen mal sortiert habe. Beides hatte ich eigentlich so weggelegt, dass ich es zur Weiterreise ab Bangkok 1000prozentig wiederfinde, weil's ja wichtig ist.. hat ja gut geklappt, wenn man im entscheidenden Moment dann doch nicht weiß wo es liegt. 😄 #AchMichele #DuTalentierteWeglegerin #"WoIstNur?"..

    Abendbrot gab es dann gegen 18 Uhr. Aline hatte für uns alle ein schönes Essen nach unserem Wunsch gekocht: Es gab Kartoffeln mit Soße, Hähnchenschenkeln und Kaisergemüse. Mir und vor allem auch Evelin hat's super geschmeckt: "Endlich ordentliches Essen!", äußerte Evi ganz glücklich und spachtelte rein.🍴

    Kurz darauf habe ich von Aline eine kleine Kostenaufstellung bekommen für den "Service" hier.. ganze 115 NZ$ waren - zusätzlich zu den Übernachtungskosten i.H.v. 30€ pro Nacht - zu zahlen fürs Essen, und die Fahrdienste. Huihuihui, den Preis allen voran fürs Essen fand ich echt übertrieben teuer, für das bisschen was wir gegessen haben.. wohl erster Vorgeschmack auf neuseeländische Preise. Vllt verhandel ich morgen nochmal nach. Bezahlt habe ich allerdings erstmal. Für das Geld hätte ich uns wohl auch ein Hotel leisten können, statt Airb'nb.

    Gegen 19:30 Uhr haben wir dann eine Videotelefonie via WhatsApp mit Papa gestartet - der war grad am fertigmachen für die Arbeit zum Dienstagmorgen, während bei uns Dienstagabend ist. Nicht nur Evelin hinterfragt die Zeitverschiebung immer wieder, auch ich muss mich daran erst gewöhnen. Verwirrend ist es vor allem dann, wenn in Deutschland Abend ist und bei uns hingegen Früh, und damit sogar ein Datums- und ein Wochentags-Unterschied ist. 🤪 Wir werden uns schon dran gewöhnen in den nächsten sieben Wochen. SIEBEN WOCHEN - lange Zeit😄 Das lohnt hier sicher in Neuseeland 😊🙌

    Am weiteren Abend haben wir uns - entsprechend der hohen Kosten hier - eine Stunde Wellness mit Duschen und Baden samt Tauchbrillen-Tauchgang gegönnt 😁 🧖🚿🛀🏊👩‍👧✨

    So haben wir denke ich den vorerst länger ausbleibenden Luxus optimal ausgenutzt und genossen, denn ab morgen heißt es: Schlafen im Campervan und Badnutzung jeglicher Art ausschließlich auf Campingplätzen☝️🏕️🚙
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  • Day52

    Christchurch

    November 12 in New Zealand

    Heute haben wir unser Auto abgeholt. Leider war es noch nicht ganz fertig, weshalb wir erstmal ein anderes bekommen haben und damit einkaufen gegangen sind. Durch die Verspätung müssen wir das Auto jetzt nicht vollgetankt wieder abgeben und bekommen den ersten Tag erstattet - die Neuseeländer sind genauso freundlich wie die Australier :D
    Dann haben wir uns ein bisschen Christchurch angeguckt, wobei es nicht soo viele Highlights hier gibt. Wir waren im botanischen Garten, welcher riesig und sehr schön ist. Dann sind wir ein bisschen durch die Innenstadt gefahren, wo man noch immer die Auswirkungen vom Erdbeben 2011 sehen kann. Viele Gebäude sind abgestützt und abgesperrt (z.B. die Kathedrale) und es wird viel gebaut. Morgen geht es dann weiter für uns.

    Gestern haben wir übrigens nichts gemacht und den ganzen Tag gechillt 😬
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  • Day33

    Bye bye Nieuw-Zeeland

    November 11 in New Zealand

    We wisten al dat Nieuw-Zeeland geweldig was, anders zouden we uiteraard niet terugkeren. Ons gevoel werd nog eens bevestigd: de inwoners zijn supervriendelijk en relax, de levenskwaliteit is top en de natuur is prachtig. We kwamen weer ogen te kort voor al dat moois. De enige minpunten die we kunnen bedenken zijn de kost om er te leven en de afstand tot België.

    We bezochten slechts enkele plekken waar we 2 jaar geleden ook al waren. Gedurende het grootste deel van de reis ontdekten we alleen maar nieuwe dingen die ons verbaasden, verbluften, inspireerden, deden glimlachen en dromen van meer! Een 3e bezoek aan dit land sluiten we zeker niet uit…
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  • Day1

    De weg naar Christchurch

    October 10 in New Zealand

    Vanaf de Chinggis Khan luchthaven vliegen we op 2u naar Peking. Na het opstijgen hebben we een laatste keer uitzicht op Ulaanbaatar en de besneeuwde bergen errond. Een uur later verschijnt de gigantische Chinese hoofdstad. De netjes gestructureerde appartementsgebouwen en skyscrapers schieten overal als paddenstoelen uit de grond.

    De luchthaven is immens. We landen in terminal 3 waar iedereen aan een lange rij automaten zijn vingerafdrukken moet registreren. We moeten hier onze bagage afhalen omdat we straks verder vliegen met een andere maatschappij. Dus schuiven we aan in de lange rij om de douane te passeren. We vullen geen arrival card voor China in, want een visum is voor ons niet nodig. We vliegen straks direct door naar Guanghzhou en Nieuw-Zeeland.

    Maar na een halfuur aanschuiven vertelt de douanebeambte dat we het gebouw moeten verlaten om onze volgende vlucht te nemen en dat we daarom toch een visum voor China moeten aanvragen. Er bestaat een speciaal transit visum dat geldig is voor 24 tot 120 uur dus moeten we daarvoor registreren. Wij dus naar een andere rij, weer aanschuiven… ik begin al te vrezen dat we onze volgende vlucht binnen 3 uur niet gaan halen. Nadat we ons papiertje te pakken hebben gaan we terug naar de douanecontrole en deze keer raken we er vlot door.

    Een metro-achtige trein brengt ons vervolgens op 10 minuten naar de bagagebanden. Ons vluchtnummer is niet meer te zien op de schermen aangezien het al anderhalf uur geleden is dat die geland is. De vrouw aan de infobalie stuurt ons naar het China Air bureau en daar zien we gelukkig onze rugzakken liggen. Nu moet al ons gerief nog eens door een scanner, ik ben benieuw of ze onze souvenirs (zand uit de Gobiwoestijn, stenen, enkelbeenderen van Mongoolse schapen en rendieren,…) tegen zullen houden. Maar nee hoor, er wordt niks opgemerkt. Vé keert nog even snel terug omdat ze in alle drukte haar Mongoolse muts verloren is. Helaas niet meer te vinden…

    Dan volgt het transport naar terminal 2, waar onze vlucht naar Guangzhou vertrekt. Net aan de uitgang van terminal 3 staan er gratis shuttle bussen die ons naar daar voeren. Die rit duurt ongeveer 15 minuten, wat ons nog eens duidelijk maakt hoe groot de luchthaven hier is. Onderweg zien we een glimp van de buitenwijken van Peking.

    In terminal 2 gaan we direct onze bagage inchecken maar dat verloopt niet zo vlot. Eerst schuiven we blijkbaar aan de verkeerde balie aan, en daarna wordt mijn zak tegengehouden door de scanner omdat er een batterij (van de camera) in zit. Oversteken in de handbagage dan maar, en dan is het tijd om even uit te blazen en iets te eten na al deze drukte. We gaan onze vlucht zonder problemen halen. Deze keer is het 3 uur vliegen en alles verloopt terug vlot en snel.

    De luchthaven van Guangzhou lijkt ook weer gigantisch. We doen er 20 minuten over om naar de internationale transferruimte te wandelen door de grote, brede gangen. Daar is het wachten tot net na middernacht om aan het laatste deel van onze reis te beginnen. 11u vliegen tot in Christchurch.

    De vlucht gaat alweer verbazend snel voorbij. We bekijken wat films op ons schermpje, doet wat dutjes, krijgen 2 keer eten,… en hop daar is Nieuw-Zeeland. Na 24 uur reizen zijn we blij dat we er zijn. De paspoortcontrole duurt helaas vrij lang en het aanschuiven voor de bagagecontrole nog veel langer.

    Opnieuw vormen onze souvenirs blijkbaar geen probleem. Ik had gedacht dat ze hier in Nieuw-Zeeland een stuk strenger zouden zijn, maar er wordt niet naar gevraagd. We hadden nochtans op onze arrival kaart bijna overal “ja” aangekruist als men vroeg of we goederen aan te geven hadden. Maar enkel onze tent en wandelschoenen worden gecontroleerd, al de rest hoeven ze niet te zien. Zoveel te beter, we zijn blij dat er niks afgepakt wordt!

    We kopen een plaatselijke simkaart en bellen naar de camping waar we vanavond verblijven. Die zorgen voor een ophaaldienst die ons op 10 minuten ter plekke brengt. De vriendelijke chauffeur vertelt ons dat het deze morgen nog 22 graden was maar dat er de komende dagen wat kouder weer op komst is. Jammer, dat zijn we niet gewoon van Nieuw-Zeeland. Soit, snel wat eten in de Burger King die vlakbij ligt en een douche pakken. En dan op naar dromenland!
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  • Day33

    Kosten Nieuw-Zeeland

    November 11 in New Zealand

    Zoals verwacht is Nieuw-Zeeland het duurste land van onze reis. We gaven €187 per dag uit gedurende de 34 dagen dat we er waren. Gelukkig hadden we dit ingecalculeerd en we bleven zelfs ruim onder ons vooropgestelde budget van €240 per dag. Dit was gebaseerd op onze vorige reis naar Nieuw-Zeeland in 2016.

    Waarom is het hier zo duur? Het overgrote deel van ons budget gaven we uit aan transport. De vluchten naar Nieuw-Zeeland (vanuit Mongolië) kostten ons €650 per persoon. De huur van onze campervan bedroeg €1780 en aangezien we bijna 4000km reden hadden we nog eens €525 aan benzine nodig.

    Met een campervan mag je op de meeste plaatsen niet wildkamperen waardoor we dus nog elke avond een camping moeten betalen. De ene is al wat goedkoper dan de andere, over de hele maand kostte dit ons €660.

    Onze campervan was voorzien van frigo en kookgerief dus konden we in principe al ons eten zelf bereiden. In de praktijk maakten we 2 van onze 3 dagelijkse maaltijden met spullen uit de supermarkt. Daarnaast gingen we 1 keer uit eten (soms ontbijt, soms lunch, soms avondeten). Dit kostte meestal tussen de €15 en €35 voor ons beiden, op enkele uitschieters na.
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  • Day47

    Christchurch

    November 17 in New Zealand

    Frühstück auf dem Markt, dann ein kleiner Spaziergang durch den Busch und Outfit Shopping für den Abend.
    Danach ging es in das coolste Café in ganz Christchurch (das Essen kommt per Rohrpost).
    Sportlich wie wir sind laufen wir nach Hause. Schnelles Dinner und fertig machen für die Space-Alien-Party.
    Wir gehen von hier nach Hause und am Ende des Tages sind wir knappe 21 km gelaufen.
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  • Day191

    Christchurch

    March 16, 2017 in New Zealand

    Amazingly, all 3 of us managed to sleep all night, after going to bed at 11pm. We're hoping that will help to minimise the jet lag but the time difference from Bangkok is 6 hours, so not counting our chickens yet... We got up to a beautiful sunny day, temp 20C - perfect. We spent a lovely day exploring the city of Christchurch, getting plenty of sunlight and fresh air (again will hopefully help our body clocks to readjust). Firstly we wandered around the city centre, where the devastation from the earthquakes in 2010-11 is still very evident. Only 20% of the buildings were left standing after the earthquakes, so the restoration operation is taking a long time and we saw a lot of regeneration and building work going on. The city has a lovely feel about it. As part of the regeneration, some shops have been set up in shipping containers - see first photo, pretty funky and colourful! We also stopped to see the "cardboard cathedral" - set up following the damage to the original cathedral in the earthquakes, it is constructed largely from massive cardboard tubes - an impressive architectural achievement.

    After exploring the city centre, we found an amazing kids play park - easily the best we have seen on our travels so far, so we spent a couple of hours here and stayed for a picnic lunch. Solana absolutely loved it, especially the water park section (until she fell and cut her lip and knee...). When we finally managed to drag Solana away, we visited the botanical gardens - they are massive and we only explored a fraction of them in the couple of hours we had. We also saw quite a few birds - at least 6 different species already (some of them very familiar from home, as many were imported from the UK in the 19th Century). Afterwards we went into the Canterbury Museum, which had some interesting displays on the history of human life in NZ, NZ birds (we learnt the bird importation fact there!) and Antarctic exploration - we could have happily stayed longer exploring the other exhibits but they kicked us out at closing time... On the way back to our hotel we stopped for dinner. The food prices here are even higher than we were expecting (might need to revaluate our budget!) but we managed to find a pub where it was "steak night", so we had a tasty meal there without breaking the bank.

    Apologies in advance to our friends James & Lou, and any of you who are also following their blog - we are now more-or-less following their footsteps through New Zealand but in reverse, so prepare yourselves for some similar blog photos!
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You might also know this place by the following names:

Christchurch, Crīstcirice, كرايستشرش, Kraysçörç, Горад Крайстчэрч, Крайстчърч, क्राइस्टचर्च, ক্রাইস্টচার্চ, Κράισττσερτς, Kristkirko, کرایست‌چرچ, קרייסטצרץ, CHC, クライストチャーチ, კრაისტჩერჩი, 크라이스트처치, Christopolis, Kraistčerčas, Kraistčērča, Ōtautahi, ക്രൈസ്റ്റ്‌ചർച്ച്‍, ခရစ်ချပ်ချ်မြို့, Крайстчёрч, کرائسٹ چرچ, Крайстчерч, Крајстчерч, கிறைஸ்ட்சேர்ச், ไครสต์เชิร์ช, Kraystcherch, 克赖斯特彻奇

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