Peru
Iquitos

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20 travelers at this place:

  • Day70

    Ob Tarzan davon wusste?

    March 27 in Peru

    Nach all dem Bus Gehopse durch Peru fliegen wir zur Abwechslung. Nach Iquitos, der grössten Stadt die nicht über Strassen zugänglich ist? Was auch immer das heisst. Wie man uns erklärt, werden die 500‘000 Dschungel-Einwohner (fast) ausschliesslich über Schiffe versorgt. Cool, wir fliegen trotzdem hin. Allerdings läuft bereits der Check-In in Lima nicht ganz nach Plan. Unsere roten Pässe sind zwar gern gesehen und unsere Sitzplätze bereits gebucht, ohne ausgedrucktes Ticket könne man uns aber nicht in den Flieger lassen. Natürlich würde der Scheisskerl am CheckIn-Schalter das nur zu gerne für uns drucken - für USD 15 -, denn unsere PDFs auf dem Handy wären völlig wertlos. Ihr System sei anders und ihre Scanner würden keine Tickets von Handys lesen. Ich geb dir gleich anderes System! So einen Quatsch habe ich ja noch nie gehört! Die beste Option zu diesem Zeitpunkt war aus meiner Sicht eine physische Auseinandersetzung. Andere Anwesende, inklusive der körperlich eindeutig unterlegene Scheisskerl - und Sue, schlugen aber vor, das Ticket doch im gegenüberliegenden Hotel auszudrucken. Widerwillig willigte ich ein und trottete, während Sue beim Gepäck wartete, zum Front-Desk in der Hotel-Lobby, neben welchem tatsächlich ein PC und ein Drucker standen. Auf die Frage ob ich denn im Hotel nächtigen würde, antwortete ich mit einem verschmitzten bis gar hinterhältigen Lächeln und blitzschnell ... „Nein“. Ganz toll. Gut gemacht, der PC ist natürlich nur für Gäste. Der schnittige Typ hinter dem Tresen hatte aber einen Deal für mich im Köcher. Schiess los! Wenn ich was an der Bar konsumieren würde, hätte ich einen Print frei. Barkonsumation? Geil, darin bin ich gut. Und so schafften wir es dank meiner aufopferungsvollen und einsamen Konsumation eines Gin/Tonics - oder waren es zwei?! - doch noch auf unseren Flug nach Iquitos.

    Nach der unflätigen Salkantay-Abzocke nahmen wir uns einen ganzen Tag Zeit, um vor Ort den besten Deal für eine Dschungel-Tour zu buchen. Die übliche Frage woher wir kommen würden, beantworteten wir jeweils mit Slowenien. Einfach um das Herkunftsland als Grund für überhöhte Preise auszuschliessen. Nach etwa fünf Stunden (gefühlten acht), zwei Bierpausen und zig Mal die gleiche Leier anzuhören, bekommt Wilfried (oder so ähnlich) den Zuschlag. Für 600 Soles pro Person, etwa CHF 175.-, soll es für 4 Tage in eine einfache all-inclusive Jungle-Lodge mit allerlei Tages-, Nacht-, Land- und Wasser-Exkursionen gehen. Ein Arm-Bändeli gibt es zum Glück nicht. Wie wohl üblich werden wir aber ermahnt, bloss niemandem von diesem einmaligen Schnäppchen-Deal zu erzählen, da dies andere Reisende frustrieren könnte. Jaja, klar, ich geb dir gleich Schnäppchen! Im Bus in den Dschungel treffen wir dann auf drei Mitreisende aus Miami mit eigenem Guide. Kurz vor Abfahrt herrscht ein kurzes konspiratives Tuscheln mit dem Tour-Boss und es wurde auch hier offensichtlich nochmals auf die Stillschweigevereinbahrung hingewiesen, deren Bruch zur sofortigen Erschiessung mittels Moskito-Kanone führt. Aber hey, wir haben 4 Tage Zeit, im Dschungel, wäre ja gelacht wenn wir das nicht rausbekommen. Moskito-Kanone hin oder her, unsere Mission für die nächsten Tage war geklärt. Ich setze also mein sympathisch-investigatives Lächeln auf und warte auf den richtigen Moment.

    Unser Dschungel-Guide heisst Flavio. Wirklich. 27, gutes Englisch. Auf die Frage ob wir Abenteuer mögen, gibt es natürlich nur eine Antwort. Wir sind Abenteuer! Keine Stunde später waten wir auf der Suche nach Anakondas und sonst allerlei Getier in langen Hosen und Long-Sleeve mit Wasser bis zu den Nippeln (wirklich, schau Foto) durch den dichten Dschungel. Zum Glück tragen wir Gummistiefel. Ganz wichtig beim Schwimmen. Die erhoffte Anakonda zeigte sich hingegen leider nicht. Aber hab ich schon erwähnt, wie viele Moskitos es hier gibt? Fantastillionen! Mindestens. Beim Bootsausflug zum Avatar-Baum fällt dann dem Flavio auch noch die Schraube ab. Also beim Boot, zur Abwechslung hat er nämlich keine locker. Zum Glück hat der schlaue Fuchs keine Paddel dabei, das wäre ja viel zu einfach und so gar nicht Abenteuer. Blöder Arsch. Irgendwann haben wir es dann auch mit einem Brättli und Ästen zurück zur Lodge geschafft. Für den Rest des Tages verordnete der amtende Schamane für das bevorstehende Ayahuasca-Ritual dann strickte Ruhe und Entspannung. Rauchen hingegen wäre sowohl gut gegen Moskitos als auch zur Einstimmung auf die Zeremonie. Und wenns der Onkel Doktor sagt, legt man sich eben auf die faule Haut und pafft ein paar Zigarren. Auch darin bin ich gut ...

    Der Konsum von Ayahuasca, eine Amazonas-Dschungel-Brühe auf Basis einer Liane (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ayahuasca), verspricht eine etwa zweistündige von Schamanen-Gesängen begleitete psychedelische und reinigende Dschungel-Reise mit direkter Verbindung zu Pachamama - Mutter Erde - und dem Universum. Zur Reinigung (bzw weil die Brühe toxisch und somit unverdaulich ist) gehört es auch, sich während der Zeremonie zu übergeben. Nach einem Tag fasten und mentaler Vorbereitung, was man denn vom Universum gerne wissen möchte, sitzen wir also mit drei weiteren Reisenden und besagtem Schamanen in einer kleinen Hütte im Kreis. Mitten im Dschungel. Ohne Licht. Als illusionierter Arbeitsloser mit subtilem Kinderwunsch und ungewisser Zukunft, lautete meine konkrete Frage was und wer mir denn wirklich wichtig ist im Leben. Die gute Nachricht? Ihr gehört alle dazu. Die schlechte Nachricht? Gibt es nicht. Ich stieg motiviert und enthusiastisch in die Zeremonie ein und sicherte mir den undotierten Preis des „Erst-Reinigers“, ein wunderbares Gefühl. Wirklich. Ich bin rückblickend denn auch etwas weiter gereist als die schöne Sue, die sich den Teil der Reinigung für nach der Zeremonie in unserer Privat-Hütte aufgespart hat. Als es dann soweit ist, freue ich mich aber leidenschaftlich mit der kotzenden bzw sich innerlich reinigenden Sue. Eine wirklich spezielle Erfahrung dieses Ayahuasca an diesem wirklich speziellen Ort.

    Der Ort ist wirklich ausserordentlich. Noch nie habe ich eine grössere Artenvielfalt zu Wasser, Land und Luft erlebt als hier. Ich kann gar nicht alles aufzählen, weil ich zu faul dazu bin. Fotos haben wir aufgrund schwieriger Wetter- und Sicht-Verhältnisse nur wenige, aber das ist auch egal. Erlebnisse wie nächtliche Tarantel-Suche oder Kaiman-Jagd, Piranha-Fischen, mit Delphinen im Amazonas schwimmen, Affen-Kuscheln, Faultiere ausbuhen und Vieles mehr, werden wir auch sonst nicht so schnell vergessen. Irgendwie haben uns die vier Tage dann aber auch gereicht. Das gebuchte Abenteuer-Programm dauerte gerne von 06:00 bis 22:30 und wie nach mehrtägigem Museums-Marathon mit hunderten von interessanten Dingen und Namen, ist man irgendwann einfach nur müde und die Aufnahmefähigkeit nimmt rapide ab. Zumindest bei normalen Menschen. Also bei mir auch, als Ausnahme. Scheisse war ich müde am letzten Tag. Während der letzten Fusswanderung - es ging wiederum um 06:00 los - stieg denn auch die Vorfreude auf die baldige Rückkehr in die Zivilisation und den Besuch einer Wäscherei. Verstärkt wurde das Gefühl dann noch durch die hundertste Spinnwebe im Gesicht, die mir Flavio, der wie in Peru üblich nur knapp so gross wie seine Machete lang ist, beim Vorausgehen nicht aus dem Weg geräumt hat und den sechshundertvierzigmilliardsten Moskito, der einem an die Rübe will. Schön wars trotzdem. So schön, dass wir unsere ursprüngliche Mission komplett aus den Augen verloren. Wir haben also keine Ahnung, was andere für das Abenteuer bezahlt haben und es ist uns dank Schamanen-Reinigung auch scheiss egal. Gut für uns.

    Nun geht es zurück nach Lima, von wo wir uns schon bald in Richtung Ecuador bewegen. Ziel: Galapagos Inseln. Im Flieger nach Lima treffen wir dann zufälligerweise noch auf eine junge Amerikanerin, die am Tag unserer Ankunft in der Jungle-Lodge diese, nach den ebenfalls gebuchten 4 Tagen, gerade verliess. Sie zahlte 850 Soles. Sieg! Frohe Ostern!
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  • Day62

    Iquitos

    December 6, 2016 in Peru

    Om t af te maken kregen we ook nog even een klapband en een mega regenbui op ons dak zodat onze backpack zeiknat werden, maar eenmaal in Iquitos hadden we al onze pech gehad😆

    Even een paar dagen gechilled in deze grote stad met koloniale gebouwen en lekker eten.

  • Day5

    Nachdem ich mein Gepäck in Händen halte, gehe ich Richtung Ausgang. Und es wartet auch schon der Hotel-Abholservice auf mich. Bis jetzt hat wirklich alles wunderbar geklappt. Der ältere Mann bringt mich zu seinem Auto,das seine besten Jahre schon hinter sich hat,aber es erfüllt immer noch seinen Zweck.
    Heute sind die Strassen besonders voll,denn es ist fiesta in Iquitos, nämlich die des Schutzpatron des Dschungels,San Juan. Es herrscht ein Verkehr vergleichsweise mit dem von Lima, nur mit dem Unterschied, dass wir fast das einzige Auto auf der Straße sind. Soweit das Auge reicht nur Mototaxis. Es ist laut,es stinkt,aber es hat seinen eigenen Reiz.
    Iquitos' erster Eindruck ist, dass es komplett anders ist als Lima.
    Iquitos,so lerne ich vom Taxifahrer, ist ziemlich von der Außenwelt abgeschnitten. Die nächste Stadt befindet sich 2 Bootstunden entfernt,schon in Kolumbien, um die nächste Stadt in Brasilien zu erreichen benötigt es 10 Stunden. Dafür jede Menge Regenwald rundherum und genau deshalb bin ich ja hier.
    Ich lasse mich überraschen,was ich hier alles erleben werde. Auf jeden Fall ist es heiß hier,endlich kann ich meine Jacke in den Koffer packen!
    Jetzt such ich mir mal ein nettes Restaurant und erkunde ein wenig die Gegend!

    P.s. die Internetverbindung hier ist desaströs, drum gibts weniger Fotos
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  • Day57

    Bootfahrt Tag 3

    June 23, 2017 in Peru

    Da wir aufgrund der Verspätung erst mitten in der Nacht angekommen wären und da niemand von uns Backpackern Lust drauf hatte, sind wir schon in Nauta von Board. Von hier gibt es eine Straße nach Iquitos, das hat uns gut und gerne 8h gespart. Außerdem wurden meine langeweile immer größer und ich war froh um die Abwechslung

  • Day92

    ... Kommt irgendwo ein Sachse daher.

    3 Dinge sind es, die man als Weltenbummler wirklich braucht:
    - Reisepass
    - Handy
    - Kreditkarte

    Hoffentlich bleibt mir die nächsten 3 Wochen wenigstens noch mein Reisepass erhalten.
    Das mit dem Handy haben wir ja schon durch.

    Kennt ihr die Regenschirm- Regel? Hat man ihn dabei, scheint die Sonne; vergisst man ihn,...

    Eigentlich nehme ich auf längere Solo- Reisen ja immer eine Notfall - Kreditkarte mit. Aber nach jahrelangen guten Erfahrungen habe ich mittlerweile alle anderen Bankinstitute gekündigt und reise nur noch mit 1 Karte.
    Und dabei habe ich die Regenschirm- Regel doch selbst erfunden.

    Eigentlich bin ich nur 13 h, eingepfercht wie 'ne Sardine, mit einem Schnellboot den Amazonas runter nach Iquitos, Peru, gefahren, um von dort aus für 400 € günstiger nach Bolivien zu fliegen.
    Nun versuche ich schon seit 1 Woche vergebens einen dieser Flüge zu buchen und immer wird er nach anfänglicher Bestätigung einfach wieder storniert. Bei verschiedenen Airlines. Mit verschiedenen Kreditkarten bezahlt.
    Und außer Flugzeug oder 7 weiteren Tagen per Boot kommt man hier nicht aus dem Dschungel.
    Also blieb mir nur in den sauren Apfel zu beißen und mir ultra last minute etwas vor Ort im Büro zu buchen.

    480 € ärmer und am Boden zerstört geht's zurück das Hostel.

    Regenschauer. Das WiFi ist dahin. Mitten im Amazonas eh kaum zu gebrauchen.

    Nachdem schon 1 Tag mit der vergeblichen Schnäppchensuche vergeudet war, wollte ich wenigstens noch etwas Tourizeug erleben.

    Die letzten Soles in ein dringendes Telefonat nach Deutschland investiert. Noch 1,70 Soles in der Tasche (=0,44 €). Auf zur Bank. Karte funktioniert nicht. Auch 4 Banken später noch nicht. Und mehr gibt es in diesem Kaff nicht.
    Leichte Panik macht sich breit. Seit 24 h nur Butterkekse, Erdnüsschen und nen mickrigen Empanada gegessen. Und morgen Abend zum Flughafen laufen kommt auch nicht in Frage.

    Internet immer noch nicht zu gebrauchen. Onlineanrufe nicht möglich. Kein Geld mehr für das Münztelefon. Den deutschen Handyvertrag gekündigt und offenbar kann man den Prepaid- Vertrag vom Ausland aus nicht mehr aufladen. Guthaben aufgebraucht. Der Gedanke, "das beste Hotel der Stadt muss auch das beste Internet haben", scheitert am Unwillen des Hilton- Angestellten. Internet- Café ohne Telefoniermöglichkeit. Das kann doch nicht wahr sein

    Irgendwann dringen die WhatsApp Nachrichten durch den Äther. Meine Schwester ruft die Bank an. Auskunft verweigert. Sie wollen versuchen, mich anzurufen. Scherzkekse. Ohne Guthaben auf dem Handy kommen auch keine Auslandsanrufe an.

    Irgendwann der weise Tipp einer schlauen Frau: hast du an die Mindest- Abhebesumme von 50 € gedacht?

    Hatte ich nicht. Aber mit etwas Mühe kann man auch 50 € hier in 1 Tag in 1 Land verkloppen.

    Wieder zur Bank.
    Karte gefressen. Das ist jetzt nicht wahr. Einfach weg. 20 Minuten später immer noch weg. Der Bankautomat schaltet sich ab. Warum bin ich heute überhaupt aufgestanden?

    Ebenfalls Backpacker- Survival Regel nach jahrelanger Erfahrung: möglichst immer zu Geschäftszeiten IN Banken abheben. Hatten mich denn die letzten 4 Schlaf- armen Tage ALLE Erfahrung der letzten Jahre vergessen lassen?

    Hier warten und hoffen, dass sie doch noch ausgespuckt wird oder es wagen, zur nächsten Bank zu laufen, um Hilfe zu holen?
    Ich versuch's nochmal mit dem Mopsfaktor: dem Rikschafahrer am Straßenrand schöne Augen gemacht. Ob er nicht umsonst zur nächsten Bank für mich fährt + Bescheid gibt, während ich hier Wache schiebe?
    Auch mein Charme ließ mich heute im Stich. Aber immerhin holte er den Ladenbesitzer von nebenan, der sich anbot, mich fix zur Bank zu fahren. Bezahlung im Nachhinein.
    Dort dann die Aussage: die Karte kann nicht vor 10:00 Uhr Folgetag ausgehändigt werden.
    Was sonst.

    Mein Chauffeur ist ein lieber. In seinem Café kann ich noch etwas WLAN schmarotzen und was zu trinken gibt's auch noch.

    Nochmal die Schwester aus dem Tiefschlaf geklingelt, immerhin hatte der Bankangestellte diesmal Mitleid genug durchblicken zu lassen, dass mit der Karte eigentlich alles in Ordnung sei.
    Wenn doch nicht, gibt es wohl pro Land 1 Stadt, in der man sich innerhalb von 24 h eine neue Notfall- Kreditkarte ausstellen lassen kann.
    50:50 Chance, dass es in La Paz ist, wo ich lande. Ansonsten hoffen, dass meine Supergau- Notfall- $ & € ausreichen, einmal ans andere Ende des Landes nach Sucre zu reisen. Bisher reichte das hiesige WLAN nicht aus, um das zu eruieren. Vielleicht will ich es heute auch noch gar nicht wissen.

    Zurück ins Hostel. Müde, traurig, hungrig.
    Meine Schwester hat recht: "Wenn das die Omi wüsste, dass Du Dich von Keksen ernährst. Sie würde direkt mit einem Eintopf und einem Steak in den nächsten Flieger steigen."

    Aber auch Christians Nachricht schafft neuen Mut: "Siehst du es wird doch alles gut. Und denkst du schon es geht nichts mehr kommt von irgendwo ein Dresdner her. 😘😜"

    Da hatten tatsächlich 2 Dresdner in meinem Schlafsaal eingecheckt. "kein Geld? Kein Problem! Wir leihen dir was und du schickst es uns per PayPal zurück, wenn das Internet wieder läuft"

    Aber noch bevor ich auf deren Angebot eingehen kann, kommt der Berliner Jurastudent von letzter Nacht um die Ecke "echt? Ach Mist, los, wir gehen zur Bank und heben dir was ab! Wirst es mir schon irgendwann wiedergeben"
    Es gibt echt noch Menschen, die einfach so an das Gute in der Welt glauben. Und dann auch noch ein Jurist.

    Einen Bauch voller Nudeln und einen guten Drink mit meinem Retter später, sieht die Welt doch schon viel besser aus.

    Natürlich, wie sollte es an diesem Tag auch anders sein, habe ich letztlich auch noch die Kochbananen anbrennen lassen, mir das Thunfischdosenöl über den Rock gekippt und mir offenbar auch noch den Magen an meinem 3 Tage alten Wasser verdorben.
    Aber hey, damit ist die Pechsträhne für die nächsten 3 Monate definitiv abgehakt!

    Jetzt muss ich nur noch wirklich meine Kreditkarte wiederbekommen, bevor der Flieger geht.
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  • Day93

    Der Magen gefüllt, der Fettfleck aus den Rock und auch die Kreditkarte habe ich wieder. Besser kann der Tag nicht starten.

    Allerdings löst sich die Laminierung der Karte zunehmends ab und der Magnetstreifen der Karte sieht schon etwas zerwirscht aus- und das könnte die Ursache allen Übels sein.
    Vor Bolivien traue ich mich aber nicht, die nochmal in einen Automaten zu stecken. Daumen drücken, sonst wird das Geld - Abheben zukünftig sehr umständlich und zeitaufwendig.

    Nichtsdestotrotz, jetzt heißt es noch fix ein bisschen Touri Kram hier in Iquitos eingeben, bevor der Flieger geht.

    Iquitos: Metropole im Amazonas und mit knapp 500.000 Einwohnern die größte Stadt der Welt, die nicht über eine Straße zu erreichen ist.

    1870- 1900 Perle des Kautschuk- Booms: Marmor aus dem italienischen Carrera, handgefertigte Kacheln aus Portugal zur Verkleidung der Fassaden, eine reichverzierte Kirche. Luxus und Prunk. Auf der anderen Seite bittere Armut der ausgebeuten Eingeborenen und Indianer.

    Nach der Verlagerung in Billigländer der rasante wirtschaftliche Verfall.

    Ölfunde und der heutige Tourismus können nicht an die alten Zeiten anknüpfen
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  • Day146

    Iquitos, Peru

    April 20, 2017 in Peru

    After 2 1/2 days on a boat I arrived in the jungle city of Iquitos. The worlds largest city accessible only by water or air. I was surprised by how big it was and how you really couldn't tell you were in the middle of the Amazon. With 30,000 Moto-taxis and very few cars the city is buzzing with life. I stayed with a Couchsurfer from Colombia and got to go out for exotic Amazon cocktails and go to see a Peruvian movie on the theater. Iquitos also has a wonderful barrio called Belen known for its market and the fat that half of the year it's partially underwater making it only accessible by boat and small wooden walkways. The Venice of the Amazon. I enjoyed walking around the streets, the parks and getting my beard trimmed for the price of one song on Harmonica.Read more

  • Day27

    Floating Market

    July 27, 2017 in Peru

    Heute morgen geht's auf den Belen Floating Market. Krass hier, gibt wirklich alles: leckre Früchte, spannende Gewürze, eklige Schildkröten, halbierte Krokodile, riesige wunderschöne Welse,...
    Danach geht's wieder zurück zum Bungalow, bissl chillen. Von den Kindern von unsrem Airbnb Host bekommen wir noch ein Indianer Ritual :D und unser Gastpapa sagt noch: keinen Salat essen, keinen Saft trinken. Natürlich hatten wir gestern Salat und heute morgen n Saft draußen auf der Straße. Naja, noch leben wir...
    BTW: Bilder vom Anflug :*
    Morgen haben wir jetzt eine 3 Tages Tour auf dem Amazonas gebucht. Bin dann also mal offline. Dafür gibt's danach bestimmt viel zu berichten :)
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  • Day0

    Iquitos

    June 26, 2016 in Peru

    Wir haben Sonntag den 26 Juni 2016. Heute gehts für 3 Tage in den Dschungel. Aber diesmal in den richtigen Dschungel ohne eingesperrte Tiere.
    Für diese Tour musste ich das erstemal nicht so früh aufstehen. Um halb 10 Morgens wurden wir an den Hafen gebracht und fuhren mit einem Speedboot 2 Stunden den Amazonas Fluss aufwärts. Meine Tourbegleiter waren 1 Engländerin die sau cool drauf war und 2 Amerikaner die weniger cool waren aber sich dafür mehr als cool fühlten. Leider hat ihre gezeigte Coolnis keine positive Wirkung auf mich. An der Lodge angekommen, hat sich jeder ein Schlafplatz ausgesucht und dann gabs erst mal ein gutes Essen. Mal wieder Reis und Hähnchen. Dazu gibt es wie immer eine Kochbanane. Kochbananen gehören hier im Tropengebiet immer dazu. Während wir uns noch den Reis in die Mäuler schaufelten, krabelte plötzlich ein ungebetender Gast auf den Esstisch. Die Engländern fing so laut an zu schreien, dass der ganze Dschungel aus dem Mittagsschlaf erwachte. Eine Vogelspinne hatte sich auf dem Esstisch breit gemacht. Unser Guide hatte uns erst mal beruhigt und gemeint, dass diese pelzige Spinne nicht gefährlich ist. Mich hatte dann wirklich der Mut gepackt, diese Vogelspinne auf die Hand zu nehmen. Am Anfang ein echt komisches Gefühl aber man gewühnt sich dran und seit dem find ich Spinnen garnicht mehr so kruselig.

    Nach dem Schock hatten wir dann unsere erste Tour durch den Dschungel gestartet. Die Gummustiefel angezogen und ab gings ins Gebüsch. Unser Guide mit der Machete voraus, um uns den Weg frei zu machen. Langsam tasteten wir uns immer tiefer in den Dschungel rein und versuchten so wenig Geräusche wie möglich zu machen. Damit wir mehr Tiere beobachten können. Aber auser ein paar Vögel und ein Caymon haben wir leider nicht viele Tiere bei der ersten Wanderung gesehen. Dafür viele unterschiedliche Pflanzen und dieses dicht bewachsene war sehr schön anzuschauen.

    Am Abend trafen wir noch 3 weitere Gäste aus Israel. Einer von den Israelen und die 2 Amerikaner bekamen kein Abendessen. Warum? Weil sie heute Abend an einer Ayahuasca-Zeromonie teilnehmen. Diese Zeromonie ist eine uralte tradition aus dem Amazonas Dschungel. Ayahuasca ist ein Getränk zusammengemischt aus unterschiedlichsten Pflanzen / Kräuter aus dem Dschungel. Es ist mehr oder weniger eine natürliche Droge und man bekommt ein Trip. Viele leute sagen es soll wie LSD sein. Für die Leute im Dschungel ist das eher eine Heilung der Seele. Viele Leute nehmen es wenn sich sich selbst wieder finden wollen wenn sie Probleme haben ...
    Man sagt das man durch den Trip sich selbst neu wieder findet. Ich habe mich bereits gefunden und habe deshalb auch an dieser Zeromonie nicht teilgenommen. Lieder glaub ich auch, dass viele Touris dieses Getränk nicht trinken weil sie es benötigen, weil sie Probleme im Leben haben, sondern weil man das hier einfach so hier macht. Das ist definitiv der falsche Weg es zu trinken und man muss sich auf das Zeug anscheinend auch richtig dauraf einlassen. Die Gefahr beim Ayahuasca ist, dass man davon auch ein Horrortrip bekommen kann und die meisten verspult es so stark, dass sie erbrechen müssen und ziemlich oft aufs Klo müssen. Die Zeromonie wird von einem auserwählten Chaman gehalten. Die Engländerin und ich durften uns die Zeromonie leider nicht anschauen. Nur die, wo daran teilnehmen. Also haben wir von unserem Bett aus, uns die Zeromonie angehört. Sie hatten ein Kreis um den Chaman gebiltet und dann war erst mal totale Stille. Nur eine Kerze erleuchtete den Raum. Nach paar Minuten fing der Cahmane dann an auf einer Dschungelsprache zu singen. Dann fingend die Jungs an das Getränk zu sich zu nehmen und der Chamane sang weiter und pustete dann zuletzt noch die Kerze aus. Nun war es ganz dunkel und ein absolutes Schweigen. Nur noch die Geräusche von den Tierbewohnern im Dschungel gab es zu hören. irgendwie unheimlich aber doch irgendwie war ich auch dann sehr tiefen entspannt in meinem Bett und schief ein. Somit hatte ich die ganze Zeromonie nicht mitbekommen. Am nächsten Tage haben uns die drei Jungs dan unterschiedlichste Storys erzählt was sie erlebt hatten. Der eine meinte, er hatte sich geshen wie er ein kleiner Junge war und mit seinem vater spielte und der andere hatte ein kleinen Horrortrip und sah eine Schlange neben ihm die Ihn erwürgen wollte. Echt kranke Story dabei. Gut das ich das nicht gemacht habe, das wär nix für mich. Muss ich nicht erlebt haben. Nach den schrägen Storys ging es zum nächsten dschungelabenteuer.

    Die Gummistiefel wieder angezogen und los gehts. Heute kommen wir an Bäumen vorbei die richtig krasse Wurzeln schlagen. Auch Affen bekamen wir zu sehen die von Baum zu Baum geklettert sind und an rießigen Seeroßen kamen wir vorbei. Anschließend waren wir von einem der Guides bei seiner Familie die auch mitten im Dschungel lebt und hatten uns ihr Dschungelhaustier gezeigt. Ein Faultier. Ich hab ihn sogar auf den Arm nehmen dürfen. Sieht echt wizig aus so ein Faultier. Aber leider auch etwas Tierquälerei, dass sie das Faultier bei sich einsperren. Den damit er nicht wegläuft hatten sie ihn unter eine Schwarze Regentonne gesetzt. Naja einschmiesen bringt lieder auch nichts. Ich hoffe nur das sie ihn nicht den ganzen tag in diese Tonne eingesperrt lassen.

    Heute haben wir echt viele Tiere zusehen bekommen sogar von weiter ferne haben wir ein rießen Legoan gesehen und nochmals Faultiere in der freien wildbahn die sich von Baum zu Baum schlängeln. Die Fauktiere kam man besser beobachten wie Affen, da sie nicht so schnell sich fortbewegen können. Nach dem Mittagessen sind wir dann noch auf dem Boot fischen gegangen. Ich hab sogar ein kleinen Katzenfisch gefangen. Zum späten Nachmittag waren wir dann noch im Amazonas Fluss schwimmen. Einmal im zweitgrößten Fluss der Erde schwimmen, der 6448 km lang ist war schon mal ziemlich cool. Wir durften aber nicht zu weit heruas schwimmen, da die Strömung sehr stark ist. Leider mussten wir auch feststellen das am Uferrand auch sehr viel Müll rumliegt.

    Nach dem wir unser Bauch wieder mit Essen gefüllt hatten, macht wir uns auf eine Nachtwanderung im Dschungel. Mit Gummiestiefel und Stirnlampe ging es dann wieder in den tiefen Dschungel rein. Es war schon etwas unheimlich. Es war stock dunkel und von allen Richtungen höhrte man die rießen Kröten quarken. Man wusste auch nie ob eventuell man grade auf eine Schlange tritt oder sonst was....ganz entspannt war ich momentan nicht.
    Aber war eine wahnsinns Erfahrung. Außer Kröten haben wir kein Getier miehr zu sehen bekommen. Kaputt vom vielen entdecken des Dschungels, vielen mir sehr schnell die Augen zu.

    Heute bricht der letzte Tag im Dschungel an. Kurze Stärkung mit einem Frühstück und dann kommen wir zum wohl größten Abentuer auf dieser Dschungelreise. Denn wir werden uns in richtig tiefen matsch / schlig begeben, wo wir bis zur Brust im Matsch stecken werden. Am Anfang ist es noch sehr amisant. Da geht der Schlick nur bis zu den knien hoch. as gehöhrt natürlich zu so einem Adventure noch dazu, klar ein Platzregen. Jetzt ist das Abentuer perfekt. Wir gehen immer und immer tiefer und weier rein in diese Matschepampe. Hier gibt es auch kein Weg. Hier muss man sich sein Weg selber machen. Jeder Schritt ist eine Qual. Man braucht so viel kraft um sich in diesem Schlick fortzubewegen und das unangenehmste ist, dass man einfach nicht durch den Schlick durchschauen kann. Es könnte auch mal eine Schlange sein die in dem Schlick an einem vorbei krabelt uóder sonstiges Getier. Dazu kamen noch die Feuerarmeisen die auf der Haut gebrannt haben wie Hölle. Die Engländerin und ich waren mit unserer Energie fast am Ende. Aber ein zurück gibt es nicht mehr, da muss man jetzt durch. Mit aller kraft haben wir nach 3 Stunden Matschwanderung es endlich raus geschaft aus dem Sumpfgebiet.

    Völlig ausgepowert gibt es noch ein Mittagessen und dann wartet auch schon das Bootaxi auf mich. Ich verabscheide mich von allen Leuten in der Lodge und dann gins zurück nach Iquitos. Angekommen in Iquitos, hab ich erst mal eine Grundreinigung gebraucht und habe mit einer Kanadierin zusammen Schinken-Käse Toasts gemacht. Früh gehts ins Bett denn morgen geht es schon wieder weiter. Mit dem Speedboot fahre ich nach Leticia und somit verlasse ich nach 6 Wochen das wundervolle Land Peru und stürtze mich in das nächste Land Kolumbien. Mit dem Speedboot geht es am Mittwoch in der Früh mit dem Speedboot in das 10 Stunden entfernte Liticia. Welcome to Columbia.
    Am Donnerstag den Tag darauf geht es direkt weiter mit dem Flugzeug in die Salsa Hauptstadt Cali.

    Peru war bisher das Land, was mich auf der Reise am meisten beeindruckt hat. Peru ist einfach nur magisch, wunderschön, da gibt es so viele fruendliche Menschen, ist sehr kulturell mit seiner Inka-Kultur und andere Kulturen wie die im Dschungel und im Gesamtpaket einfach das beste Land das ich bisher auf meiner Südamerikareise gesehen habe.

    Der Dschungeltrip hat mich bis zu meinen körperlichen Grenzen gebracht und ich habe einen wundervollen Einblick in die Tier und Pflanzenwelt bekommen.
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You might also know this place by the following names:

Iquitos, Горад Ікітас, ایکیتوس, איקיטוס, IQT, イキトス, იკიტოსი, 이키토스, Iquitum, Ikitosas, Икитос, Ikitus, อีกีโตส, Ікітос, اکیتوس, Ikitos, 伊基托斯

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