Peru
Loreto

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29 travelers at this place:

  • Day70

    Ob Tarzan davon wusste?

    March 27 in Peru

    Nach all dem Bus Gehopse durch Peru fliegen wir zur Abwechslung. Nach Iquitos, der grössten Stadt die nicht über Strassen zugänglich ist? Was auch immer das heisst. Wie man uns erklärt, werden die 500‘000 Dschungel-Einwohner (fast) ausschliesslich über Schiffe versorgt. Cool, wir fliegen trotzdem hin. Allerdings läuft bereits der Check-In in Lima nicht ganz nach Plan. Unsere roten Pässe sind zwar gern gesehen und unsere Sitzplätze bereits gebucht, ohne ausgedrucktes Ticket könne man uns aber nicht in den Flieger lassen. Natürlich würde der Scheisskerl am CheckIn-Schalter das nur zu gerne für uns drucken - für USD 15 -, denn unsere PDFs auf dem Handy wären völlig wertlos. Ihr System sei anders und ihre Scanner würden keine Tickets von Handys lesen. Ich geb dir gleich anderes System! So einen Quatsch habe ich ja noch nie gehört! Die beste Option zu diesem Zeitpunkt war aus meiner Sicht eine physische Auseinandersetzung. Andere Anwesende, inklusive der körperlich eindeutig unterlegene Scheisskerl - und Sue, schlugen aber vor, das Ticket doch im gegenüberliegenden Hotel auszudrucken. Widerwillig willigte ich ein und trottete, während Sue beim Gepäck wartete, zum Front-Desk in der Hotel-Lobby, neben welchem tatsächlich ein PC und ein Drucker standen. Auf die Frage ob ich denn im Hotel nächtigen würde, antwortete ich mit einem verschmitzten bis gar hinterhältigen Lächeln und blitzschnell ... „Nein“. Ganz toll. Gut gemacht, der PC ist natürlich nur für Gäste. Der schnittige Typ hinter dem Tresen hatte aber einen Deal für mich im Köcher. Schiess los! Wenn ich was an der Bar konsumieren würde, hätte ich einen Print frei. Barkonsumation? Geil, darin bin ich gut. Und so schafften wir es dank meiner aufopferungsvollen und einsamen Konsumation eines Gin/Tonics - oder waren es zwei?! - doch noch auf unseren Flug nach Iquitos.

    Nach der unflätigen Salkantay-Abzocke nahmen wir uns einen ganzen Tag Zeit, um vor Ort den besten Deal für eine Dschungel-Tour zu buchen. Die übliche Frage woher wir kommen würden, beantworteten wir jeweils mit Slowenien. Einfach um das Herkunftsland als Grund für überhöhte Preise auszuschliessen. Nach etwa fünf Stunden (gefühlten acht), zwei Bierpausen und zig Mal die gleiche Leier anzuhören, bekommt Wilfried (oder so ähnlich) den Zuschlag. Für 600 Soles pro Person, etwa CHF 175.-, soll es für 4 Tage in eine einfache all-inclusive Jungle-Lodge mit allerlei Tages-, Nacht-, Land- und Wasser-Exkursionen gehen. Ein Arm-Bändeli gibt es zum Glück nicht. Wie wohl üblich werden wir aber ermahnt, bloss niemandem von diesem einmaligen Schnäppchen-Deal zu erzählen, da dies andere Reisende frustrieren könnte. Jaja, klar, ich geb dir gleich Schnäppchen! Im Bus in den Dschungel treffen wir dann auf drei Mitreisende aus Miami mit eigenem Guide. Kurz vor Abfahrt herrscht ein kurzes konspiratives Tuscheln mit dem Tour-Boss und es wurde auch hier offensichtlich nochmals auf die Stillschweigevereinbahrung hingewiesen, deren Bruch zur sofortigen Erschiessung mittels Moskito-Kanone führt. Aber hey, wir haben 4 Tage Zeit, im Dschungel, wäre ja gelacht wenn wir das nicht rausbekommen. Moskito-Kanone hin oder her, unsere Mission für die nächsten Tage war geklärt. Ich setze also mein sympathisch-investigatives Lächeln auf und warte auf den richtigen Moment.

    Unser Dschungel-Guide heisst Flavio. Wirklich. 27, gutes Englisch. Auf die Frage ob wir Abenteuer mögen, gibt es natürlich nur eine Antwort. Wir sind Abenteuer! Keine Stunde später waten wir auf der Suche nach Anakondas und sonst allerlei Getier in langen Hosen und Long-Sleeve mit Wasser bis zu den Nippeln (wirklich, schau Foto) durch den dichten Dschungel. Zum Glück tragen wir Gummistiefel. Ganz wichtig beim Schwimmen. Die erhoffte Anakonda zeigte sich hingegen leider nicht. Aber hab ich schon erwähnt, wie viele Moskitos es hier gibt? Fantastillionen! Mindestens. Beim Bootsausflug zum Avatar-Baum fällt dann dem Flavio auch noch die Schraube ab. Also beim Boot, zur Abwechslung hat er nämlich keine locker. Zum Glück hat der schlaue Fuchs keine Paddel dabei, das wäre ja viel zu einfach und so gar nicht Abenteuer. Blöder Arsch. Irgendwann haben wir es dann auch mit einem Brättli und Ästen zurück zur Lodge geschafft. Für den Rest des Tages verordnete der amtende Schamane für das bevorstehende Ayahuasca-Ritual dann strickte Ruhe und Entspannung. Rauchen hingegen wäre sowohl gut gegen Moskitos als auch zur Einstimmung auf die Zeremonie. Und wenns der Onkel Doktor sagt, legt man sich eben auf die faule Haut und pafft ein paar Zigarren. Auch darin bin ich gut ...

    Der Konsum von Ayahuasca, eine Amazonas-Dschungel-Brühe auf Basis einer Liane (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ayahuasca), verspricht eine etwa zweistündige von Schamanen-Gesängen begleitete psychedelische und reinigende Dschungel-Reise mit direkter Verbindung zu Pachamama - Mutter Erde - und dem Universum. Zur Reinigung (bzw weil die Brühe toxisch und somit unverdaulich ist) gehört es auch, sich während der Zeremonie zu übergeben. Nach einem Tag fasten und mentaler Vorbereitung, was man denn vom Universum gerne wissen möchte, sitzen wir also mit drei weiteren Reisenden und besagtem Schamanen in einer kleinen Hütte im Kreis. Mitten im Dschungel. Ohne Licht. Als illusionierter Arbeitsloser mit subtilem Kinderwunsch und ungewisser Zukunft, lautete meine konkrete Frage was und wer mir denn wirklich wichtig ist im Leben. Die gute Nachricht? Ihr gehört alle dazu. Die schlechte Nachricht? Gibt es nicht. Ich stieg motiviert und enthusiastisch in die Zeremonie ein und sicherte mir den undotierten Preis des „Erst-Reinigers“, ein wunderbares Gefühl. Wirklich. Ich bin rückblickend denn auch etwas weiter gereist als die schöne Sue, die sich den Teil der Reinigung für nach der Zeremonie in unserer Privat-Hütte aufgespart hat. Als es dann soweit ist, freue ich mich aber leidenschaftlich mit der kotzenden bzw sich innerlich reinigenden Sue. Eine wirklich spezielle Erfahrung dieses Ayahuasca an diesem wirklich speziellen Ort.

    Der Ort ist wirklich ausserordentlich. Noch nie habe ich eine grössere Artenvielfalt zu Wasser, Land und Luft erlebt als hier. Ich kann gar nicht alles aufzählen, weil ich zu faul dazu bin. Fotos haben wir aufgrund schwieriger Wetter- und Sicht-Verhältnisse nur wenige, aber das ist auch egal. Erlebnisse wie nächtliche Tarantel-Suche oder Kaiman-Jagd, Piranha-Fischen, mit Delphinen im Amazonas schwimmen, Affen-Kuscheln, Faultiere ausbuhen und Vieles mehr, werden wir auch sonst nicht so schnell vergessen. Irgendwie haben uns die vier Tage dann aber auch gereicht. Das gebuchte Abenteuer-Programm dauerte gerne von 06:00 bis 22:30 und wie nach mehrtägigem Museums-Marathon mit hunderten von interessanten Dingen und Namen, ist man irgendwann einfach nur müde und die Aufnahmefähigkeit nimmt rapide ab. Zumindest bei normalen Menschen. Also bei mir auch, als Ausnahme. Scheisse war ich müde am letzten Tag. Während der letzten Fusswanderung - es ging wiederum um 06:00 los - stieg denn auch die Vorfreude auf die baldige Rückkehr in die Zivilisation und den Besuch einer Wäscherei. Verstärkt wurde das Gefühl dann noch durch die hundertste Spinnwebe im Gesicht, die mir Flavio, der wie in Peru üblich nur knapp so gross wie seine Machete lang ist, beim Vorausgehen nicht aus dem Weg geräumt hat und den sechshundertvierzigmilliardsten Moskito, der einem an die Rübe will. Schön wars trotzdem. So schön, dass wir unsere ursprüngliche Mission komplett aus den Augen verloren. Wir haben also keine Ahnung, was andere für das Abenteuer bezahlt haben und es ist uns dank Schamanen-Reinigung auch scheiss egal. Gut für uns.

    Nun geht es zurück nach Lima, von wo wir uns schon bald in Richtung Ecuador bewegen. Ziel: Galapagos Inseln. Im Flieger nach Lima treffen wir dann zufälligerweise noch auf eine junge Amerikanerin, die am Tag unserer Ankunft in der Jungle-Lodge diese, nach den ebenfalls gebuchten 4 Tagen, gerade verliess. Sie zahlte 850 Soles. Sieg! Frohe Ostern!
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  • Day62

    Iquitos

    December 6, 2016 in Peru

    Om t af te maken kregen we ook nog even een klapband en een mega regenbui op ons dak zodat onze backpack zeiknat werden, maar eenmaal in Iquitos hadden we al onze pech gehad😆

    Even een paar dagen gechilled in deze grote stad met koloniale gebouwen en lekker eten.

  • Day55

    Plannen in peru... uhh wat?!

    November 29, 2016 in Peru

    Dat gaat dus niet.

    Vanochtend hebben we een uur moeten wachten tot dat onze rit van Tarapoto naar Yurimaguas vertrok, de auto of bus moet namelijk altijd vol zitten. Dat betekent dat je soms echt uren kan wachten tot er ook iemand jouw kant op gaat, of je komt aan lopen en vertrekt gelijk.

    Zelfde geldt dus ook voor de boot... die was vanochtend al vol en vertrok... zonder ons. Beetje jammer dat er van de boot maar 1 is die om de dag vertrekt😐

    Duss we blijven hier nog maar een nachtje in een echt bed slapen😊 voor morgen hebben we een jungle tour van 4 dagen op de planning staan, kijken hoever we daarmee komen.

    Yurimaguas is ook geen vervelende stad om te verkennen😄
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  • Day60

    lagunas... nog steeds

    December 4, 2016 in Peru

    Ja ik heb t op zeker gejixed...

    Best blij om terug te zijn in ons hostel in lagunas, voornamelijk omdat er hier 10 keer minder musquitos zijn. We zijn behoorlijk lek geprikt😵 maar goed hoort erbij, eff douche en dan springen we met onze hangmat op de boot naar Iquitos en zijn we weer een stapje dichterbij Colombia😎

    Uuuhhhja, ging dat maar zo makkelijk.. de boot gaat niet op zondag, maar morgen gaat hij wel, zo rond 3uur.

    Maandagochtend bij de haven, 'ja de boot gaat ergens in de middag' oke duidelijk.. 'kom om 12u maar terug dan weten we meer' Top!
    Om 12u komen ze erachter dat de boot nooit vertrokken is in verband met stakingen en dat hij de komemde 3 dagen ook zeker niet meer gaat varen...

    Super leuk dit, en nu?! Dan de snelle boot doen, maar die gaat morgen pas weer😫😫 kost natuurlijk ook weer t dubbele, toppie😑

    Weer een nachtje in ons geweldige hostel, met enkelt bier en cheetos😍

    Onze snelle boot had uiteraard vertraging maar we varen!!! Yeahhh weg uit Lagunas🍾
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  • Day57

    Lagunas jungle trip

    December 1, 2016 in Peru

    Ik ben bang dat ik onze jungle trip gejixed hebt met mn planning geklaag..🤐

    De start van onze jungle trip, geen mens die hier engels praat dus we hebben ons met ons geweldige spaans moeten doen😆 ging echt soepel...😑

    Weer hangt alles van de boot af we stonden 7u sochtends klaar voor vertrek maar onze voedsel voorraad voor de komende 4 dagen moest nog per boot arriveren, en niemand had natuurlijk enig idee hoelaat die kwam, ik denk dat we rond 12u eindelijk klaar voor vertrek waren.

    Samen met onze gidsen Juan en Mirte zaten we in 1 kano, inclusief de volledige voedselvoorraad. Tijdens de trip hebben we vooral veel geluk gehad, er was 2 dagen regen voorspeld maar we hebben alle 'buitjes' weten te ontwijken.

    We aten en sliepen in houten hutten met best goedde wc/douche en we hebben maar 1 keer op de grond hoeven slapen. Mirte heeft aaridg haar best gedaan op de maaltijden, we kregen voor ontbijt, lunch en diner bomvolle borden met vis, rijst, ei, pasta, salade en vers fruit😋 uiteraard ook onze (maris) der zelf gevangen piranha. 🐟 Oo nee wacht die werd opgeschrokt door wat roofvogels zodra we ons kanp verlieten😐

    Weinig foto's... t is bijna onmogelijk om al die kleine aapjes, vogeltjes, papagaaien, roofvogels, schildpadjes, dolfijnen (jaja en ze waren zelfs roze🤔) otters, kaaimannen(tjes) op de foto te krijgen. We hebben we de vissen weten te strikken😂 niet heel lastig want onze Juan was nogal vis geobsedeerd.
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  • Day176

    Mein Dschungelcamp

    January 18 in Peru

    Ich hatte mir vorgenommen eine Tour in den Amazonas zu machen. Dafür organisierte ich mir einen Guide, Javier, sowie sein Kanu und seine Ausrüstung und los ging es für 5 Tage und 4 Nächte in den Dschungel.

    Fortbewegung: Diese fand fast ausschließlich im Kanu statt und dauerte ca 6 Stunden pro Tag. Wir paddelten auf kleinen Flüssen und Verbindungen in den Dschungel und beobachteten vom Kanu aus die Tiere, oder angelten unser Essen. Am dritten Tag machten wir für ein paar Stunden eine Wanderung auf dem "Festland". Es war eher ein schlammiger, sumpfiger Untergrund, was wohl der Regenzeit geschuldet war.
    Einmal machten wir auch eine nächtliche Kanufahrt, um nach Krokodilen Ausschau zu halten, deren Augen im Taschenlampenlicht herrlich funkelten.
    Absolut beeindruckend war es, wie zielsicher er durch die Flüsse manövrierte. Jeder der nicht aus dieser Region kommt, wäre völlig aufgeschmissen.

    Schlafplätze: Wir bewegten uns die ganze Zeit in Perus größten Nationalpark. Dort gab es vereinzelt Ranger Stationen, mit der Möglichkeit sein Lager auf zu bauen. Das hieß ein Dach über dem Kopf, aber nicht unbedingt immer Wände. Der Schlafplatz war eine Art iso Matte auf dem Boden, mit einem Moskitos Netz drüber und fertig. Ich muss sagen, dass es schon ein wenig gewöhnungsbedürftig war dort zu schlafen. Zwar war es extrem Dunkel (es gab keine Elektrizität) was auch gut war, aber die ganze Zeit flatterte, piept, grunzte und raschelte es um einen herum.

    Essen: Fisch stand ganz oben auf der Liste. Dieser wurde immer frisch geangelt und so kam es auch schon einmal vor, dass es zu allen Mahlzeiten Fisch gab, als auch schon zum Frühstück. Beilagen waren frittierte Banane oder Reis.
    Ansonsten zeigte mir Javier eine Menge ungewöhnlicher Früchte und Pflanzne, die wir uns vom Kanu aus ins Boot pflücken oder beim Landgang sammelten.

    Tiere und Pflanzen: Oh ja, die gab es. Besonders bei den Pflanzen kann ich mich an gar keinen der Namen erinnern. Aber es gab viele unterschiedliche Palmen, bei denen mir auch nicht bewusst war, wie viele von denen Stacheln haben und das sogar auf den Blättern. Hinzu kamen riesige, beeindruckende Baume.
    Bei den Tieren ist es ein wenig einfacher. Es gab Schildkröten, Otter, Krokodile, Fluss Delphine, Faultier und so weiter. Am häufigsten sah man allerdings unterschiedliche Vögel und Affen. Es war quasi ein wenig wie S-bahn fahren in Berlin. Es waren immer eine Menge bunter Vögel und Affen unterwegs...
    Auf Landgang versuchten wir einer Gruppe Rot Affen auf zu lauern. Die machten wirklich abgefahrene Geräusche! Als wir ihnen zu nah kamen reagierten sie, indem sie ihre Notdurft verrichten. Es hagelte also Affen scheiße auf uns. Nicht unbedingt schön, aber zum Glück selten.
    Allgemein hatte man bei der Tierwelt ein wenig das Gefühl, sie arbeiteten im Schichtsystem. Morgens fangen die Affen und Vögel an rabatz zu machen, bis zur Dämmerung, wo dann die Kröten übernehmen usw.
    Ergänzend dazu hatte wir ein paar perfekte, sternenklare Nächte. Es ist immer wieder beeindruckend wie viele Sterne man ohne die Lichtverschmutzung der Städte sehen kann.

    Wirkliche Gefahren: Wirklich gefährlich allerdings waren nicht die Piranhas, Schlangen oder Spinnen, nein, es war ein aufkommender Männerschnupfen. So litt ich dann ab dem zweiten Tag ein wenig vor mich hin. Mein Guide muss auch gedacht haben "Was für ein Lappen. Macht hier auf dicken Maxen mit seine Tattoos und dann sowas." Aber ich muss zu meiner Verteidigung sagen, mir ging es echt nicht gut!

    Mücken: Omg waren das viele. Nach der ersten Nacht hatte ich nach 15 Stichen, allein an der rechten Hand, aufgehört zu zählen. Sie sind immer und überall präsent. In den 5 Tagen habe ich eine halbe Flasche Mücken Mittel verbraucht. Das interessierte die Viecher allerdings überhaupt nicht. Nach einer verregneten Nacht war es so schlimm, daß wir kurz davor waren unter dem Moskitonetz zu essen.

    Körperpflege: Auch wenn mir die Antwort vorher klar war, fragte ich Javier, wie es denn mit dem Thema Waschen aussieht. Seine Reaktion, er zeigte auf den Fluss. Ich fragte ihn ob es denn nicht gefährlich wäre mit den Piranhas und Krokodilen. Javier: "Mach dir keine Gedanken um die Piranhas, hier im Amazonas werden die von uns gegessen und die Krokodile werden erst abends aktiv".
    Also sprang ich in den Fluss und es war echt ein schönes Bad. Befremdlich war allerdings, dass ca. 5 Meter neben mir der Sohn des Rangers auf Piranhas angelte...

    Komische Gedanken: Als wir wieder einmal angelten, und der Fisch im Boot um sein Leben zappelte, stellte ich mir die Frage: "Kann ich Tiere töten und wenn nein, warum esse ich sie dann?" OK, beim Fisch könnte ich es aber sonst? Sollte man nur essen was man selbst erlegt? Wie gehe ich dann in Zukunft mit dem Thema Döner und Mett um? Warum dauert es so lange um Fleisch künstlich herzustellen, wo die Technik doch so weit ist? Ich habe noch keine Ahnung was ich mit diesen Gedanken anstelle, aber sie mussten mal raus.
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  • Day136

    Wilder Amazonas

    March 22 in Peru

    Von Lima aus flogen wir nach Iquitos. Unser privater Guide holte uns knapp zwei! Stunden zu früh, um 6.30 Uhr, ab und auf gings zu unserem viertägigen Abenteuer im Amazonas. Zuerst ging’s mit Taxi und Mototaxi nach Nauta. Mit einem neuen Boot tuckerten wir zur Familie in den Amazonas, wo wir die nächsten Tage verbringen durften.

    Moskitos befielen uns nach kurzer Zeit, so dass wir auf lange Bekleidung wechselten. Das weisse Langarmshirt war die nächsten vier Tage unsere Rettung. Zur Stärkung erhielten wir bei unserer Ankunft Reis, Bananen und Fisch. Reis und Bananen sind die Grundnahrungsmittel, welche zu jedem Essen gereicht werden, wie wir bald feststellten. Mit dem kleinen Boot erkundeten wir die Flüsse und Nebenflüsse des Amazonas und konnten so verschiedenste Delfine, Vögel und Affen entdecken. An Land ging es mit der Machete weiter, mit der unser Guide einen Weg freischlug. Wir erfuhren welche Pflanze gegen welche Krankheiten hilft, welche Früchte essbar sind und wie sie ihr alltägliches Leben im Amazonas meistern. In der Nacht machten wir uns an Land und im Fluss auf, um die nachtaktiven Tiere wie Kaimane, Schlangen, Spinnen oder Riesenfrösche zu suchen und finden.
    Das Fischen der Piranhas war auf jeden Fall auch ein Spektakel, da die Fische so stark an den Ruten zogen, dass es schwierig war, sie schnell genug rauszuziehen. Dennoch haben wir über zehn Piranhas geangelt – und zumindest zwei davon waren deutlich grösser als die auf dem Foto. 😉

    Trotz der Qualen der Moskitostiche war der Amazonas ein absolutes Highlight unserer bisherigen Reise.
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  • Day57

    Bootfahrt Tag 3

    June 23, 2017 in Peru

    Da wir aufgrund der Verspätung erst mitten in der Nacht angekommen wären und da niemand von uns Backpackern Lust drauf hatte, sind wir schon in Nauta von Board. Von hier gibt es eine Straße nach Iquitos, das hat uns gut und gerne 8h gespart. Außerdem wurden meine langeweile immer größer und ich war froh um die Abwechslung

  • Day56

    Mitten im Amazonas - Tag 2

    June 22, 2017 in Peru

    Aufgrund von ziemlich heftigen Nebel, war das erste das ich am Morgen sah das Ufer, ziemlich nach vor dem Boot. Da der Kapitän stellenweise fast nichts mehr sehen konnte mussten wir mehrere Zwangspausen einlegen und hatten somit ordentlich Verspätung.
    Machen konnte man tagsüber allerdings nicht sehr viel, hauptsächlich lesen, sich mit den anderen Backpackern unterhalten und den Ausblick genießen. Der angenehme neben Effekt in der Kabine war, dass einem das Essen gebracht wurde. Allerdings gab es dennoch das gleiche für alle.Read more

  • Day59

    Iquitos - Amazonas Tour

    June 25, 2017 in Peru

    Mein eigentliche Grund weswegen ich so tief in den Amazonas hinein gefahren bin ist eine Tour im Dschungel. Die Tour ging über 3 Tage und ich konnte jede Menge Tiere live sehen, habe vom Boot aus die Natur genossen, habe Piranhas geangelt und noch ganz viele andere tolle Erlebnisse gehabt.

You might also know this place by the following names:

Loreto, Luritu jacha suyu, Рэгіён Ларэта, Лорето, Rannvro Loreto, Departament de Loreto, Departemento de Loreto, Loreto piirkond, Loreto departamendua, Loreton alue, Région de Loreto, Region Loreto, Regione di Loreto, ロレート県, ლორეტო, Regio Laureti, Loreto departamentas, Wilayah Loreto, Loreto-regionen, لوریٹو, Luritu Suyu, แคว้นโลเรโต, Rejon de Łoreto, 洛雷托大区

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