Peru
Nazca

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23 travelers at this place:

  • Day27

    Another one bites the dust

    January 27 in Peru

    An dieser Stelle würdet Ihr heute über die endgültige Entschlüsselung der Nazca-Geoglyphen seitens eines ehemaligen Solinger Hemdenverkäufers lesen, wenn ich vormittags am bereits gebuchten Rundflug hätte teilnehmen können. Aus Gründen, die ich hier nicht im Einzelnen erläutern möchte, ging dies aber nicht. Nur so viel: Ich bin Johnson & Johnson sehr dankbar, dass sie Immodium akut erfunden haben, denn das versetzt mich wenigstens in die Lage, nachmittags aktiv werden zu können. Was die Linien anbetrifft: Immerhin habe ich einen Aufkleber erworben (den Kolibri, glaube ich, vielleicht ist es auch der Kondor), der jetzt meinen rechten Seitenkoffer ziert.

    Statt Kultur also Spaß in einem Fahrzeug, dass nur noch entfernt an einen Nissan erinnert. Aber José, der aus Nazca stammt und - nachdem ich seine Fahrkünste gelobt habe ("very good driving, amigo") - mir mit ernstem Gesicht versichert, dass er gerne einmal bei der Paris-Dakar mitfahren würde. Dafür reicht es vielleicht nicht ganz, und so steuert er seit 7 Jahren seinen roten Touristenkäfig in die Wüste hinein und wieder hinaus. Zwar machen wir einen kurzen Stopp an einem 2000 Jahre alten Lehmziegelbau (Adobe Bauweise, klingt nach Software, meint aber handgeformte und luftgetrocknete Lehmquader und daraus errichtete Bauwerke), aber die Wissensvermittlung steht seitens José nicht im Vordergrund und wird auch von der Gruppe (Karin, Martin, Bernd, Oliver, ich) nicht eingefordert.

    Statt dessen gewinnt der Wunsch nach Getränken an Bedeutung. Wie aus dem Nichts treffen wir auf eine kleine Siedlung mit - wie wir erfahren - 5 Familien und ungefähr 15 Menschen. Ich vermute, der Getränkehandel ist die einzige Haupteinnahmequelle und komme zum Ergebnis: Da ist noch viel Luft nach oben. Immerhin gibt es im Ausschankraum einen grünen Plastikstuhl, und das etwas fahle Licht läßt Oliver ein wenig nach Indiana Jones aussehen. Ich glaube übrigens, dass 99% aller Sitzgelegenheiten in Peru Plastikstühle sind. Wahrscheinlich hat man in diesem Land vor Erfindung des Plastikstuhls ausschließlich gestanden.

    Abschließend zeigt uns José seine beeindruckenden Fahrkünste in den Dünen. Zuvor hat er ordentlich Luft abgelassen und per Hand Differentialsperren aufgeschraubt (interessanterweise pumpt er später aus zwei knallvollen Reservereifen wieder Luft zurück in seine 4 Pneus, der Mann ist ein Stratege). Wenn sein rotes Monster über einen Dünenkamm nach vorne kippt, dann erinnert das stark an den Moment, wenn der Silverstar im Freizeitpark Rust seine rasende Fahrt nach unten aufnimmt (@familiy: Erinnert Ihr Euch, dass Rike immer im ersten Wagen sitzen wollte?).

    Schließlich zaubert José die Sandboards hervor, händigt sie aber erst aus, nachdem er sie gewissenhaft gewachst hat. Das macht die Biester tatsächlich ordentlich schnell. Oliver macht auf dem Board eine sehr gute Figur (@Amelie, Christoph, Felix: Das wäre wirklich (!) etwas für Euch!). Der Rest der Gruppe muss stilistisch etwas improvisieren. Der Song zum Bild? Na klar: "Another one bites the dust" (Queen,1980)
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  • Day26

    Oase des Donners

    January 26 in Peru

    25 mm Niederschlag ist nicht viel pro Jahr, verglichen mit den etwa 900 mm in Solingen. Dass Huacachina trotzdem grün leuchtet, liegt daran, dass die Oase von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist wird. Wir legen dort einen Stopp ein und treffen auf eine bizarre Welt. Die palmengesäumte Idylle mit Tretbooten ist nämlich von hohen Dünen umgeben, die nach hemmungslosem Buggyfahren und Sandboarden schreien. Und so stellen wir die Bikes in unmittelbarer Nähe von martialisch aussehenden Spaßfahrzeugen ab, die von donnernden Chevrolet-8-Zylindern angertrieben werden. Die Werkstatt unter freiem Himmel wirkt auf den ersten Blick nicht übermäßig aufgeräumt, aber man scheint zurecht zu kommen.

    Während der Weiterfahrt nach Nasza steigt das Thermometer auf 38 Grad. Viel Trinken, ich weiß. Abkühlung bringt auf den letzten 100 km ein ziemlich starker Seitenwind. Ich fahre am Ende der Gruppe und erfreue mich an der Schräglage der anderen, obwohl die Strecke schnurgerade verläuft. Damit Ihr wach bleibt, einmal wieder eine kleine Quizfrage: Wir fahren nach Süden, de Wind ist auflandig ... welche Seite des Reifens fahren wir stärker ab?

    Unser Tagesziel ist Nazca, das ist dieser Ort mit den Bodenlinien, die man nur von oben als zusammenhängende Gebilde ("Geoglyphen") erkennen kann. Ihr habt bestimmt schon einmal eine Reportage auf 3Sat dazu gesehen (in meinem nächsten Leben möchte ich übrigens Reisereporter werden, vielleicht beim ZDF, ich vermute, die Budgets sind im öffentlich-rechtlich für so etwas noch ordentlich vorhanden). Wie immer gibt es zu den Nazca-Linien jede Menge Theorien, wie immer bleibt aber am Ende unklar, was sich die Menschen vor 2000 Jahren dabei gedacht haben. Mal sehen: Da morgen Rasttag ist, haben wir ausreichend Gelegenheit, der Sache auf den Grund zu gehen. Ich werde berichten.
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  • Day89

    Nazca

    May 8 in Peru

    Die berühmten Linien oder doch eher eine Zwischenstop auf der Reise. Gemütlich mim Nachtbus über nicht mehr enden wollende Kurven geht es Richtung Küste ins Flachland. Die Landschaft wird schon Wüstenähnlich und das Dorf ist eigentlich auch ziemlich mitten im Nichts. Es wird einfach Fix ein Local Bus zum nächsten Aussichtspunkt gekauft. Was deutlich billiger ist als ein Flug und auch Aussicht auf die Linien verspricht. Am ende Fahren wir an dem Aussichtspunkt ausversehen vorbei was uns eine deutlich Längere Busfahrt als gedacht einbrockt aber was solls am Ende wird das Ziel doch noch erreicht. Nach ca. 10 min Linien schauen fällt uns auf das wir dummerweise schon eine Unterkunft für die Nacht eingecheckt haben obwohl es gar kein Ding wäre noch gemütlich weiter zu Fahren, aber was solls paar gemütliche Stunden im Stadtpark sind auch mal wieder gemütlich.Read more

  • Day89

    Nazca lines

    December 3, 2016 in Peru

    Сьогодні ми в Наска! Та, це саме тут ці відомі лінії! Я не пам'ятаю, з якого часу мріяла про них, читала про них і якось навіть не думала, що колись таки побачу власними очима!!! Варіантів побачити їх є два: з вежі і з літака. З вежі мало що видно: вона невелика, та й малюнки розкидані. Тому ми вирішили глянути з повітря! Колись було багато аварій за участю цих літаків, оскільки не надавалась достатня увага безпеці, та й ціни були дешеві, тому економили на всьому. Зараз же це абсолютно безпечно, все дуже професійно і на високому рівні. Перед цим я начиталась, що через дуже маленькі розміри літаків (на пару людей буквально), через те, що літак сильно нахиляється то на одне крило, то на інше(щоб показати малюнки краще), через сильну турбулентність в цій місцевості практично всі люди на борту блюють. Один чоловік написав, що під час його польоту блювала половина людей, а інший написав, що коли він летів, то з 12 чоловік лиш 3-є було при тямі 😂 Оскільки я тут постійно маю шлункові проблеми, то зрозуміла, що я перший кандидат на блювання))) Рекомендують летіти зранку, коли повітря спокійне, на голодний шлунок і після прийому протиблювотних препаратів 😂 Летіли ми справді десь о 9:30, нічого не ївши і з запасом таблеток граволу))) Оскільки в аеропорту ми мали провести десь годину чи й півтора, поки пройдемо всі процедури перед польотом, я собі розрахувала, шо таблетку ще встигну випити, щоб вона подіяла. Але я ж не думала, що ми вже за 15 хв сидітимемо в літаку.... Про фармацевтичну допомогу моєму шлунку можна було забути. Але турбулентності не було взагалі! Тільки коли ми з крила на крило дуже перевалювались, то трохи лоскотало))) Але можна було повністю зосередитись на лініях! В літаку, крім двох пілотів, поміщалось ще 6 пасажирів, але нас було 5: ще польська пара і китаєць. Всіх перед польотом зважують і розсаджують в кабіні згідно ваги. Тому китаєць сидів сам в хвості:)
    І нарешті щодо ліній. Я не маю слів. Не знаю шо сказати. Я просто розплакалась в літаку, коли дивилась на це чудо. Хто? Коли? Як? Для чого? Я досі не прийшла до тями. Мрії здійснюються.
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  • Day6

    Nazca

    July 10, 2016 in Peru

    Vi har i dag set nazca linjerne fra et tårn :) fly havde sikkert givet et bedre og flottere overblik, men det virker ikke lige som hverken en sikker eller behagelig måde at se stregerne i jorden - vi kom også helt tæt på dem her. Så endte vi på cafe omkring 14 tiden hvor Simon fik råbt og skreget lidt af em finalen - øv at Frankrig tabte..
    klokken er 19 nu her og vi er ude at spise, planen er at tage natbus kl 22 mod arequipa, så der ender vi i morgen tidlig :)Read more

  • Day163

    Nasca-Linien

    April 15, 2015 in Peru

    Auf dem Weg ans Meer sind wir an Nasca vorbeigekommen und wollten uns die Nasca-Linien natürlich nicht entgehen lassen.
    Und am besten kann man sich die von oben anschauen, deshalb ging es direkt an den Flughafen und in die Luft!

    Die Linien sind wirklich beeindruckend und ein Großteil ist noch nicht einmal entschlüsselt und aufgedeckt worden, sehr spannend!

  • Day214

    Nazca

    August 27, 2015 in Peru

    Über den Wolken...

    na ja, eigentlich ja nicht. So hoch fliegt man ja gar nicht, wenn man die Nazca-Linien überfliegt. Wir hatten einen Flug in einem kleine Flugzeug gebucht um die sagenumwobenen Nazca-Linien zu sehen (die einzige Möglichkeit alle zu sehen und auch was zu erkennen ;-) ) Es handelt sich hierbei um in den Boden gefurchte Linien in verschiedenen Formen (Affe, Kolibri, Hund, Papagei,...) deren Sinn und Zweck vollkommen unklar sind. Es gibt einige Theorien, aber sicher weiß niemand warum die Nazca-Kultur dort diese Linien hinterlassen haben. Sie erstrecken sich auch auf ein riesiges Areal. Mit dem Flugzeug kann man sie alle gut umfliegen und unser Pilot hat wirklich darauf geachtet, dass wir sie alle sehen konnten und ist meistens von beiden Seiten an die Figuren rangeflogen. Dafür braucht man allerdings eine gewisse Schräglage, was mein Magen nicht so gut fand... Aber nichts passiert und nach dem Aussteigen ging es nach einigen Minuten auch wieder. Aber trotzdem genial die Linien von oben zu sehen.

    Danach beschlossen wir noch die Mini-Sehenswürdigkeiten rund um Nazca abzuklappern, also eine kleine Inka-Ruine (aber nur von außen), Geoglyphen (ähnlich wie die Linien, nur viel kleiner und weniger bedeutend) und Aquädukte anzusehen. Letztere stellten sich als wirklich interessant heraus, weil der Kanal unter der Erde verlief und insgesamt 18 Zugänge gebaut wurden und zwar in Form von Spiralen (s. Foto). Warum so viele und warum genau so... Keine Ahnung. Aber man konnte sogar in diese Spiralen hinunterlaufen :-)
    Nachmittags nach Kaffee und Snack dann schon einmal große Koffer-Umpack-Aktion, bevor es am frühen Abend noch in ein Mini-Planetarium ging um die Theorien von Maria Reiche (deutsche Archäologin, die die Nazca-Linien als erste wirklich erforscht hat) zu hören. Sehr süß gemacht :-)
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  • Day12

    Nazca

    July 25, 2016 in Peru

    Der Magnet, welcher Massen nach Nazca zieht, sind die geheimnisvollen Linien im Boden auf einer grossen Ebene.
    Zwar weiss man heute mit Sicherheit, dass die Figuren vor Jahrtausenden durch Menschenhand entstanden sind. Zu Zeiten von Erich von Dänikens Mystery Park in Interlaken, behauptete dieser in seiner Ausstellung noch, die Zeichnungen seien Symbole von Ausserirdischen. Ich selber bin immer noch ein wenig enttäuscht, dass er nicht Recht behielt, trotzdem wollten wir diese weltweite Seltenheit in Augenschein nehmen.
    In einem Kleinflugzeug flogen wir somit über die Nazca-Linien. Zwölf Figuren wurden uns gezeigt. Ich persönlich merkte erst etwa nach der fünften, dass die Zeichnungen alles andere als gross und deutlich zu sehen waren.
    Prospekte und Internet zeigen stark bearbeitete Bilder der Zeichnungen.
    Nach langem Suchen konnten wir aber feststellen, dass wir alle zwölf Figuren mit der Kamera festhalten konnten. Viel Spass euch also beim Finden! ;-) Folgende Figuren sind auf den Fotos zu erkennen:
    - Der Wal
    - Der Astronaut
    - Der Affe
    - Der Kolibri
    - Die Spinne
    - Der Baum und die Hände
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  • Day7

    Nazca

    June 6, 2016 in Peru

    Sand dunes slowly change into arid rocky mountainous terrain as we wind our way towards Nazca - and lots of plastic and garbage lying around whenever you get near a village or town: Peruvians are not really into recycling and such ...
    Our timing is perfect: the sun is just setting as we reach a first lookout to give us a glimpse of the Nazca lines we'll see from a bird's eye view tomorrow.
    Then it's another decent hotel in Nazca and a palatable meal in a local restaurant before we turn in after a fabulous day.Read more

  • Day5

    Nazca

    August 5, 2016 in Peru

    Beautiful Nazca lines, old, mysterious, great designs and a flight over it that would challenge the strongest of stomachs.

    Some cha cha coca and loads of courage helped us all with the flight (which was delayed so we took the chance to do a quick photographic shoot with rosy as our diva).

    Maz's stomach was better today so he had much more energy and was back to his usual rude self.

    The hostel was named by these wonderful ladies, reminded us of the casa particular of Cuba.

    Rosy found herself being marked as the Gordy one in the local supermarket! 😂
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You might also know this place by the following names:

Nazca, Наска, Provincia de Nazca, Nasca, NZC, ნასკა, Naska, Płaskowyż Nazca, Placa de Nazca, 納斯卡

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