Pitcairn Islands
Adamstown

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4 travelers at this place:

  • Day8

    Ankunft auf Pitcairn Island

    October 24 on the Pitcairn Islands ⋅ 🌧 19 °C

    Heute morgen wache ich gegen 5.30 Uhr auf. Auf dem schaukelnden Boot habe ich wie ein Baby geschlafen. Das Wetter könnte kaum schlechter sein, es regnet in Strömen! Pitcairn Island ist durch den Regenvorhang zu erkennen. Wir liegen auf der Rückseite der Insel, offenbar wegen des hohen Wellengangs und des starken Windes auf der anderen Seite. Ein paar Teilnehmer glauben, dass wir nicht so schnell auf der Insel landen können. Schließlich müssen wir mit dem longboat abgeholt werden., dass von der Bounty bay auf der anderen Seite kommt.

    Ich denke mir, die Inselbewohner sind solche Wetterlagen doch bestimmt gewohnt und werden schon Wege finden, um uns an Land zu holen...

    Dann bekommen wir tatsächlich die Info, dass das longboat um 8.30 Uhr bei der Silver Supporter ankommen soll. Wir machen uns fertig, unser Gepäck wird in große Mülltüten verpackt. Wir selbst bekommen wieder gelbe Regenmäntel und Sicherheitswesten angelegt. Schließlich ist das Longboat da und wir steigen wieder über die Strickleiter nach unten. Wir setzen uns alle auf den Boden des longboats, die Hosen sind schon durchweicht ;) Dann fahren wir durch den hohen Wellengang auf die andere Seite der Insel, Wasser kommt von allen Seiten, Regenwasser von oben und Salzwasser von der Seite, ein echtes Abenteuer! Es macht Spaß so durch die Wellen zu reiten, ich freue mich wie ein kleines Kind!

    Schließlich legen wir in der Bounty Bay an und werden von den Einheimischen mit Muschelkette begrüßt. Ich lerne Meralda Warren kennen, bei der ich übernachten werde. Mit dem Quad Bike fahren wir steil nach oben, mein Gepäck wurde mit Gummiriemen festgezurrt. Im Elternhaus erwartet mich Mavis, ihre Mutter. Sie flicht gerade Armbänder aus Gräsern zur Beschäftigung.

    Dann gibts leckere Suppe mit Kokosmilch, Bohnen und Lauch mit selbst gemachtem Brot von Meralda. Danach der berühmte Pitcairn-Honig! Hier ist natürlicherweise alles Bio, selbstgemacht bzw. selbst angebaut. Die Bananen wachsen vor dem Hauseingang. 😊😋
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  • Day17

    Weitere Erkundung von Pitcairn Island

    November 2 on the Pitcairn Islands ⋅ ⛅ 20 °C

    Nachdem wir wieder von Christian‘s Cave zurück sind, geht’s mit dem quad bike weiter zur anderen Seite der Insel - Tedside. Unterwegs sehen wir wieder Miss T, die genüsslich die von Kevin mitgebrachte Papaya verspeist. Die - teilweise steile - Naturstrasse auf die andere Inselseite ist vom letzten Regen sehr zerfurcht, überall liegen kleinere und größere Steine, Kokosnüsse und Äste auf dem Boden.

    Unten angelangt, erwartet uns wieder Lavagestein, Blick auf tolle Meeresbrandung, Gischt, die über die Felsen sprüht, aber auch weißer Korallensand. Hier ist auch der zweite Landesteg, der allerdings nur sehr selten benutzt wird. Er wurde für Wetterlagen eingerichtet, bei denen man in der Bounty Bay nicht landen kann. Allerdings sind es dann auch dieselben Wetterlagen, bei denen die Zufahrtstrasse zum zweiten Landesteg kaum passierbar ist. Außerdem ist hier kein Bootshaus.

    Dann stellen das quad bike ab und gehen zu Fuß weiter. Ich bin ja schon gewohnt, dass Kevin die Wildheit mag „off the beaten track“. Das ist auch auf dieser Wanderung so. Mit seiner Machete hackt er uns den Weg nach oben frei, das ist mal wieder ein tolles Erlebnis! Wir genießen unterwegs schöne Aussichten. Ich bin sehr dankbar, dass er mir die Naturschönheiten der Insel so nahebringt!

    Danach fahren wir mit dem quad bike zum Highest Point. Bei strahlendem Sonnenschein ein schönes Fleckchen mit toller Aussicht :) Danach Fahrt zu St Paul‘s Pool. Zum Schwimmen ist die Brandung allerdings noch zu stark. Wir genießen daher einfach die gigantische Aussicht auf die natürlichen Meeresbecken.

    Nach einem leckeren Abendessen bei Meralda fährt sich mich zum whales tooth inn. Bruce ist da und Frances, später stoßen noch Andy, Jeroen, Peter, Charles und Terry dazu. Es wird wieder ein lustiger Abend. Wir spielen Darts. Nachdem meine Würfe häufig daneben gehen, lande ich zum Schluss den großen Coup. Unser Team (Andy, Charles und ich) gewinnt, wenn ich eine „double 2“ schaffe. Das ist nur ein winzig kleines Feld auf dem Dartboard, die Chancen dafür liegen gefühlt bei bestenfalls 1:1000. Tatsächlich gelingt mir das, ich habe mich mal wieder selbst überrascht - und die anderen auch! Nur Andy hat inzwischen verstanden, dass meine Performance stark schwankt und ich schon öfter ganz unerwartet entscheidende Punkte geholt habe 😉
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  • Day10

    Wanderung zum St Paul's Pool

    October 26 on the Pitcairn Islands ⋅ ☁️ 21 °C

    Für 11 Uhr wird wieder eine Wanderung mit Kevin angekündigt, diesmal per Funkgerät. Jeder Haushalt hat hier so ein Gerät, mit dem Nachrichten über die Insel verbreitet werden, sehr praktisch! Darüber hinaus gibt es auch Festnetz. Das “Telefonbuch” ist sehr überschaubar und besteht aus einer DIN A4 Seite!

    Am zentralen Platz (1 Minute von Meralda entfernt) treffe ich Kevin sowie James, Michele und Jeroen. Auf dem Weg zum St. Paul’s Pool sammeln wir dann noch Chris, unseren Fotografen, ein. Der St. Paul’s Pool ist ein natürliches Meerwasserbecken umrahmt von hohen Felsen. Bei moderater Brandung kann man hier baden und schnorcheln. Heute ist der Wellengang sehr stark, die Wellen brechen über die Felsen herein - spektakulär! Wir bleiben eine Weile und fotografieren und filmen wie die Weltmeister.

    Dann wandern wir an der Küstenlinie entlang. Einen Weg gibt es hier nicht, Kevin geht “frei Schnauze”. Teilweise wird es steil und rutschig, an einer Stelle fallen gleich drei aus unserer Gruppe hin... Kevin möchte uns nach oben zum Ships landing point führen. Dafür geht es jetzt steil nach oben durch Dickicht und Pandanus Bäume. Kevin hat eine Machete dabei und hackt den Weg frei. Es fühlt sich an wie im Dschungel. Total toll, ein weiteres Abenteuer! Immer mal wieder müssen wir Zick Zack laufen. Um nicht nach unten wegzurutschen, halten wir uns an Pandanus Ästen fest. Es ist auch ziemlich anstrengend, so steil durch das Dickicht zu laufen. Später empfehlen mir Jeroen und Andy unbedingt, die Berggorillas in Uganda zu besuchen, das wäre ein ähnliches Dschungelfeeling. Irgendwann haben wir es geschafft und sind glücklich! Leider ist die Aussicht aufgrund Nebel nicht besser als gestern! Chris legt sich auf den Boden und macht “cloudbathing”, hihi!

    Im Anschluss geht Kevin mit mir noch zum Isaac’s Pool. Das ist die nächstgelegene Badestelle zum Ortszentrum. Auch ein tolles Ambiente, mehrere kleine natürliche Pools, die das Meerwasser ausgewaschen hat. Ein Lieblingsplatz! Hier komme ich bestimmt wieder her. Man kann einfach nur sitzen und auf den Ozean und die Brandung schauen.

    Nach einem leckeren Abendessen bei Meralda bringt sie mich zum whales tooth inn. Es wird ein langer Abend bzw. Nacht! Wir spielen Darts, schauen Musikvideos der 80er und probieren uns durch das Alkoholangebot von Pawl und Sue. Andy ist dabei, Jeroen und Kevin. Es ist ein total netter Abend! Nachdem um 10 Uhr der allgemeine Generator der Insel abgeschaltet wird, schaltet Pawl seinen eigenen an. So sitzen wir bis um 3.30 Uhr, Kevin fährt mich nach Hause.

    Es ist eine sternenklare Nacht, wie toll!! Der Orion ist gut zu sehen (andersherum) und Millionen anderer Sterne. Ja, dieses Jahr wurde Pitcairn Island zum achten sog. “dark night sanctuary” erklärt aufgrund seiner geringen Lichtverschmutzung.
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  • Day9

    Pitcairn Island und das Erbe der Bounty

    October 25 on the Pitcairn Islands ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute morgen hat Meralda ein leckeres Frühstück zubereitet. Es gibt Rührei, Früchte und ihr selbst gebackenes Brot. Und natürlich ihren eigenen Honig 🍯 Dann fuhr sie mit mir mit dem Quad Bike außerhalb von Adamstown, um mir etwas von der Insel zu zeigen. Da es wieder leicht zu regnen begann, musste sie an einer Stelle umkehren, da die „Straße“ sonst unpassierbar würde. Es gibt hier nur ganz wenige asphaltierte Straßen, die meisten Wege/Straßen hier sind naturbelassen, bei Regen werden sie sehr matschig, so dass man leicht stecken bleiben kann. Da ich Lust habe, draußen zu bleiben, gehe ich zu Fuß weiter.

    Die Wolken hängen tief, der Nebel wabert über die Bergkuppen. Ich laufe nach oben zum sog. „ships landing point“. Bei klarem Wetter muss der Ausblick fantastisch sein. Heute kann ich dies durch die Nebelschwaden nur erahnen, finde es aber ganz mystisch. Schließlich marschiere ich wieder zurück Richtung Adamstown. Inzwischen bin ich schon ziemlich dreckig geworden, das läßt sich bei dem Wetter und dem Matsch nicht vermeiden ;);) Dann kommt mir Terry mit seinem Gastgeber auf dem Quad bike entgegen. Wir fahren zusammen zum Museum, das von Meralda an manchen Tagen geöffnet wird.

    Im Museum befinden sich viele Stücke von der Bounty, z.B. eine gut erhaltene Kanone oder die Bibel von Captain Bligh. Überhaupt sind die Bounty und die Meuterer das zentrale Thema im Museum. Meralda zeigt mir später noch die teilweise erhaltene Schiffsglocke, die sie bei sich zu Hause verwahrt. Das Erbe der Meuterer der Bounty wird hier sehr hoch gehalten, schließlich definiert sich im Prinzip die ganze Bevölkerung Pitcairns darüber. Als die Meuterer vor rund 230 Jahren hier ankamen, war die Insel unbewohnt. Ich habe noch nie vorher einen Ort auf der Welt gesehen, dessen Bevölkerung so explizit auf ein einzelnes historisches Ereignis zurückzuführen war. Das ist hier schon sehr besonders! Durch das Gespräch mit Meralda wird mir bewusst, dass der Verlust von einzelnen Stücken der Bounty fast einem Identitätsverlust gleich käme.
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  • Day9

    Wanderung zum "Highest point"

    October 25 on the Pitcairn Islands ⋅ 🌬 20 °C

    Heute nachmittag habe ich mich mit Kevin verabredet für eine Wanderung über die Insel. Das Wetter ist immer noch instabil, aber drinnen hält es mich auf keinen Fall, Bewegung ist wichtig nach zwei Tagen im Flugzeug und Boot. Und ich möchte so viel wie möglich von der Insel sehen!🏃‍♀️

    Zuvor war ich noch in der “Gallery”, wo es schöne Souvenirs gibt. Sie wird von Hanna aus Schweden betrieben. Hanna und ihr Mann Daniel mit ihren beiden Söhnen planen, hierher auszuwandern und wohnen seit einigen Monaten “zur Probe” hier. Das ist auch eine große Lebensentscheidung! Hanna ist sehr nett und offen und macht sich natürlich viele Gedanken zum Leben hier. Es scheint aber eine wichtige und stimmige Entscheidung für sie zu sein.

    Gefühlt kaufe ich den halben Laden leer. Es gibt T Shirts mit Pitcairn Island-Aufdruck sowie allerlei Handgeschnitztes und -geflochtenes. Dazu noch eine Inselkarte, schöne Briefmarken und Postkarten. Ein Bildband wird auch noch mit eingepackt.

    Um 13.30 Uhr geht’s auf die Wanderung. Kevin ist Anfang 60, auf der Insel geboren, aber dann im Kindesalter mit seinen Eltern nach Neuseeland ausgewandert. Später kam er immer wieder hierher zurück und lebt seit 2015 wieder dauerhaft hier. Er stammt in direkter Linie vom Meuterer Young ab.

    Wir fahren mit dem quad bike ein Stück nach oben und wandern zum “ highest point » auf der Insel, ca. 340 m hoch. Die Wolken hängen tief, so dass die Aussicht leider im Nebel liegt🤷‍♀️ Von einem schmalen Grat können wir aber doch nach unten schauen, es geht fast senkrecht nach unten und ist spektakulär! Höhenangst sollte man lieber nicht haben. Die Insel ist landschaftlich total abwechslungsreich, teilweise sieht es aus wie im Regenwald. Und es geht hoch und runter, und das häufig sehr steil. Das Meer ist nie weit, die Insel misst nur ca. 5 qm. Auch die Küste fällt überwiegend steil ab, im Meer gibt es diverse einzelne Felsen.

    Wir wandern ca. 2,5 Stunden. Es gibt nur ganz wenige asphaltierte Straßen, ansonsten Lehmwege. Kevin erzählt mir viel über die Insel, Natur, Menschen und das Leben hier. Wir kommen an großen Abfallbehältern vorbei, in denen sorgfältig Glas, Kunststoff und Metall gesammelt werden. Der Kunststoff wird mit einer Maschine zerkleinert und wiederverwendet, die Bevölkerung ist sich des Umweltproblems mit dem Plastikmüll verständlicherweise hier sehr bewusst.

    Hier leben aktuell nur 50 Menschen, viele davon Ü50 ;) Ich stelle es mir gar nicht so einfach vor, in so einer kleinen Community zu leben, ziemlich isoliert vom Rest der Welt. Die Menschen können sich hier kaum aus dem Weg gehen und « müssen » quasi mit einander auskommen. Das Leben hängt heutzutage auch stark vom Versorgungsschiff und dem longboat der Insel ab. Nur wenige Männer können es steuern, so dass ganz besonders vorsichtig damit umgegangen wird, unter welchen Wind- und Wetterbedingungen das Boot von der Bounty Bay ablegt. Hier wird ganz besonders deutlich, wie kostbar jedes einzelne Leben ist!

    Da der Boden sehr matschig ist und es immer wieder regnet, gleichen meine Schuhe nach der Wanderung einem Lehmklumpen, auch die Unterschenkel und Hose haben eine braune Farbe angenommen, haha!

    Kevin fährt mich zum « whales tooth inn », das von Sue und Pawl betrieben wird. Pawl gibt sich als Pirat, es fehlt nur noch die Augenklappe, dann wäre das Klischee perfekt ;) Einige aus unserer Gruppe und auch Einheimische sind dort, es gibt ein Quiz, ich bin im Winner Team !

    Dann gibts Darts, das habe ich seit Jahren nicht gespielt. Später werde ich von der “Polizei” nach Hause gefahren! Bruce stammt aus Neuseeland und ist für 13 Monate hierher entsandt als einziger Polizist. Die Aufgaben dafür sind auf dieser kleinen Insel sehr überschaubar ;).
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  • Day11

    Maimiti Haven

    October 27 on the Pitcairn Islands ⋅ 🌬 21 °C

    Während meines Landaufenthalts auf Pitcairn übernachte ich im Haus von Meralda und Mavis Warren. Mavis ist 83, Meralda ungefähr 60. Sie stammen letztlich von Fletcher Christian und seiner polynesischen Frau Maimiti ab, daher auch der Name des Hauses Maimiti Haben. Beide sind echte Pitcairn Islander und hier geboren und geblieben.

    Das Haus ist sehr traditionell und fast ein Museum. In all den Jahrzehnten hat sich unwahrscheinlich viel angesammelt, angefangen vom Geschirr, mit dem Meralda problemlos die ganze Community einladen könnte. Warmwasser wird hier noch mit einem Holzofen erzeugt. Das heißt, morgens gibt es noch keine warme Dusche ;) Ich habe ein kleines, aber helles Zimmer Richtung Meer.

    Mavis ist nicht mehr so gut zu Fuß und verbringt mehr oder weniger den ganzen Tag mit dem Flechten getrockneter Blätter. Sie macht aber einen ausgeglichenen Eindruck. Bei Regenwetter kann sie wegen der Rutschgefahr nicht aus dem Haus. Mavis ist eine direkte Person und sagt frei heraus, was sie denkt. Ich mag sie gern.

    Meralda ist umtriebig und hat ständig etwas zu tun. Sie betreut Museum und Bücherei, ist “radio operator” und verantwortlich für den Versand des Honigs von der Insel. So gut es geht widmet sie sich ihrem Kunsthandwerk. Sie hat die Tradition der Herstellung des Tapa-Stoffs wieder belebt. Dieser wird in einem aufwändigen Prozess aus Baumrinde gewonnen. Diesen bemalt sie dann gekonnt mit verschiedenen Motiven, z.B. mit der Bounty.

    Von Meralda erfahre ich viel, z.B. dass die Inselbewohner einen unterschiedlichen Status haben. Sie selbst hat einen Pass, der sie als Einwohnerin der „British overseas territories“ ausweist. Dieser erlaubt ihr, einzig auf Pitcairn zu wohnen und zu arbeiten. Um nach Neuseeland zu reisen, benötigt sie ein Visum. Andere Bewohner sind in Neuseeland geboren bzw. haben dort lange gelebt und können problemlos hin und her reisen, da sie auch einen neuseeländischen Pass haben.
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  • Day17

    Christian's Cave

    November 2 on the Pitcairn Islands ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich möchte unbedingt noch Fletcher Christian’s Höhle sehen, von der aus er Ausschau gehalten hat. Sie ist hoch oben als Dreieck im Felsen zu sehen.

    Kevin bietet an, dass er mir die Höhle zeigt und mich auch noch zu anderen Plätzen der Insel führt.

    Wir stellen sein Quad bike unterhalb ab und wandern zunächst durch dichten Pflanzen- und Baumbewuchs. Das Grün begeistert mich immer wieder - hier wächst alles so gut und schnell! Kevin erklärt mir, dass viele Pflanzen eingeführt wurden, manches wird eher als Unkraut angesehen. Beispielsweise hat sich der sog. „Roseapple“ stark ausgebreitet. Für mich sieht es einfach nur nach wunderschöner Natur aus!

    Wir nähern uns den Felsen, das sieht beeindruckend aus, ab hier geht es steil nach oben auf Felsplatten und Grasbüscheln. Das Gleichgewicht sollte man hier keinesfalls verlieren, eine gewisse Schwindelfreiheit ist angesagt!

    Kevin geht voraus, hier gibt es keinen erkennbaren Weg mehr. Jetzt verstehe ich auch gut, dass man nur bei trockenem Untergrund hier hoch gehen sollte. Wir gelangen schließlich zum sog. „Tunnel“, einem Felsdurchbruch. Wir klettern noch ein wenig weiter, bis wir zu Christian‘s Cave gelangen. Es ist eine hohe, jedoch nicht sehr tiefe Höhle, die wie ein Dreieck geformt ist. Von hier aus hat man einen weiten Blick übers Meer.

    Fletcher Christian verbrachte hier viel Zeit, um Ausschau nach Schiffen zu halten. Schließlich schwang in den ersten Jahren der Ankunft auf Pitcairn immer die Angst mit, von den Briten gefunden zu werden. Die Höhle eignete sich auch gut als Verteidigungsstützpunkt.

    Auf dem Rückweg von der Höhle stoßen wir auf Peter, der auch nach oben will. Kevin bietet an, ihm den Weg zu zeigen, das trifft sich gut! Ich warte, bis die beiden wieder zurück sind, dann geht’s auf demselben steilen Weg wieder nach unten.
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You might also know this place by the following names:

Adamstown, آدمزتاون, Adamstaun, Адамстаўн, Адамстаун, Άνταμσταουν, Adamstaŭno, ادمزتون، پیتکرن ایسلند, אדמסטאון, アダムスタウン, ადამსტაუნი, 애덤스타운, Adamstaunas, ॲडम्सटाउन, ஆடம்ஸ்டவுன், แอดัมส์ทาวน์, ایڈمز ٹاؤن، جزائر پٹکیرن, 亚当斯敦

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