Serbia
Zlatibor

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15 travelers at this place

  • Day47

    Auf der Alm in Serbien

    August 3, 2019 in Serbia ⋅ ⛅ 16 °C

    ...dachten wir bis jetzt die Bergwelt wäre rauh, dann hatten wir uns getäuscht...jetzt wurde es rauh...hohe Felswände taten sich auf und die Straße hart am Abgrund...unten im Canyon der wilde Fluss...vor uns unbeleuchtete Tunnel und hohe Brücken...atemberaubend

    Wir dachten schon wo bleibt die serbische Grenze...aber da war sie dann...ca. 10 km hinter dem Grenzposten Montenegros.

    Auch dort keinerlei Probleme...und weiter gings durch diese spannende Landschaft...

    Leider wurden die Straßen auch wieder schlechter, aber das kannten wir ja nun zu Genüge...von daher alles Gut. Wir wollten heute noch ca 100 km ins Hinterland, an einen Bergsee auf 1200 m...laut Navi etwa 4 h Fahrt. Die Strecke dort hin teils übelste Piste, teils nagelneu...immer rauf und runter und das oft sehr steil, aber der Hennes, die alte Bergziege, hat das mit Bravour gemeistert...😉

    Das Schild "Camping" verwies uns auf eine kleine Offroadpiste...und so fuhren wir mit 5-10 km die 5 km...oben angekommen war dort aber kein Camping, zumindest nicht im klassischen Sinne...lediglich eine kleine Alm. Der Bauer kam dann auch nach mehrmaligen Rufen und gestikulierte wir könnten uns hinstellen wo wir wollten...alles klar, das passte...

    Unsere Nacht war sehr ruhig, aber leider wollte der Bauer am Morgen 7€ pro Nase...das war definitiv zu viel für einfachstes Stehen ohne Wasser, Strom und Toilette...aber was nützt es, zahlen und fröhlich sein...weiter geht's
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  • Day203

    Wandertag zum Sjenicko Jezero

    October 7, 2019 in Serbia ⋅ ⛅ 11 °C

    Hätten wir vorher gewusst, wie schön Serbien ist ...
    Heute sind wir knapp 8 km gewandert. Ganz ohne Auto klappt es leider nicht. Mit dem Leihwagen die Lehm- und Schotterpisten hoch. Egal, wo wir hinkommen ... die wunderschöne, unberührte Natur scheint niemanden außer uns zu interessieren. Wind, Wasser, Blättertaschen, Grillen und Vögel - die einzigen Geräusche, die wir hören. (Wenn man vom eigenen Keuchen Mal absieht 😉)Read more

  • Day9

    Tag 9 - Gastfreundschaft im Kosovo

    August 30, 2019 in Serbia ⋅ ⛅ 19 °C

    Da wir unser gewähltes Nachtlager für Frühstück als ungeeignet einstuften, machten wir uns auf dem Weg nach Prizren und hielten unterwegs nach einer besseren Stelle Ausschau. Nach wenigen Kilometern wurden wir breites fündig. Ein Fluss abseits der Straße mit sauberen Wasser und befestigten Platz für Stühle und Fahrzeug. Nach dem einnehmen unserer Mahlzeit, prüften wir unsere Vorräte und beschlossen einen Einkauf einzuplanen. Leider mussten wir feststellen, das die Wasserqualität mittlerweile deutlich nachgelassen hat, auch allerhand Müll bahnte sich Flussabwärts seinen Weg. Da zusätzlich die Fliesgeschwindigkeit merklich zugenommen hat, vermuteten wir weiter oben eine Schleusenöffnung. Trotz leichten wiederwillen wollten wir aufs Bad nicht verzichten. Wir führten also unsere Hygiene in einem kleinen Nebenbecken durch. In Prizren angekommen, zeigte André sein ehemaliges Einsatzgebiet Stefan. Er zeigte dabei auf die unzähligen neugebauten Gebäude und erklärte das dies alles hier vor 10 Jahren noch ganz anders ausgesehen habe. Auch die Orientierung zum NATO-Camp verlief dadurch schwieriger als erwartet. Schließlich haben wir es doch entdeckt und bezogen auf dem Bergrücken des Lagers Stellung. Wie wir erfahren haben, sind hier keine Bundeswehrsoldaten mehr Stationiert. André erklärte auch hier, die unübersehbaren Veränderungen und berichtete von seinen Leben und Dienst während seines Einsatzes. Wir machten uns über eine lange Staubpiste auf Richtung Airfield und weiter nach Montenegro. Unterwegs kamen wir einer Tankstelle vorbei, die Super für 1,13€ anbot. Wir tankten also voll und kamen mit dem Tankwart, einen um die 20 Jahre alten Kosovo-Albaner ins Gespräch. Nach begleichen der Rechnung lud er uns auf Getränke freier Wahl ein. Wir nahmen im Café-Ausensitz Platz. Auch 3 weiter Angestellte gesselten sich zu uns. Den Großteil des über 2h Gesprächs kommunizierten wir auf englisch, meist auch Zielführende. Einer der männlichen Angestellten sprach auch etwas deutsch, da er einen Kurs belegt hat. Die weibliche Verkäuferin sogar fließend, da sie in Deutschland gelebt hat, bis sie im Alter von 8 Jahren mit ihrer Familie das Land verlassen musste. Wir redeten über das Leben in Kosovo, die Sicherheitslage und liesen uns ihre Sicht auf den Krieg und Serbien ausführlich erklären. Gesprächsaufklärung mit der einheimischen Bevölkerung wie damals. Der Tankwart bekleidete uns zum benachbarten Supermarkt. Im Anschluss bat uns unser neuer Freund noch an, uns zu einem nahen gelegen Ort mit Wasserfall nach seiner Schicht begleiten zu wollen. Inzwischen war es kurz vor 1800, etliche Kilometer und noch 2 Grenzüberquerungen lagen noch vor uns.
    Nach kritischem Blick auf die Uhr und herzlicher Verabschiedung machten wir uns mit einem guten Gefühl weiter. Wir durchquerten ohne besonderes Erlebnis Montenegro und erreichten einen großen abgelegen Waldsee in Serbien. Die Stelle am Ufer war inmitten der Natur und perfekt für uns geeignet. Bereits beim Aufbau des Lagers bemerkten wir immer wieder ein Rascheln im Gebüsch. Nach Einnahme unserer Konservenmahlzeit gingen wir zu Bett.
    Wir sind sehr dankbar darüber, dass die viele Mühen in den letzten Jahren dieses Land Frieden zu bringen Früchte tragen. Die Sicherheitslage lässt es Heute zu, die Gastfreundlichkeit der Einheimischen und die Landschaft bei einer Reise kennenzulernen, was am Anfang dieses Jahrzehnts noch alles andere als für selbstverständlich galt.

    Grüße vom Team Leitwölfe Leipzig
    André & Stefan
    Wolfsschutz-Deutschland e.V.
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  • Day202

    Am mäandernden Fluss Uvac

    October 6, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 9 °C

    Das Natur- Highlight unserer Reise. Ich glaube, dass ist das schönste, das ich je gesehen habe. Und es war verdammt nicht einfach, hierher zu kommen.
    Mann! Wir sind gerade verdammt glücklich!

  • Day32

    Tara Nationalpark

    October 27, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir erwachten durch einen sehr frühen Besucher des Klosters, der sich am Auto Lackschuhe anzog.
    Wir waren nun wach, standen aber gemütlich auf und frühstückten. Wir besuchten noch das Kloster "Jovanje" in unmittelbarer Nähe, wo wir neben einem jungen Kater (Kathi: "Kasimir") auch noch auf Menschen trafen, die dort wohl zum sonntäglichen Beisammensein mit Kuchen und Kirche waren. Wieder herrschte eine friedvolle Stimmung.
    Wir brachen auf weiter Richtung Tara-Nationalpark. Auf dem Weg dorthin kamen wir am wohl laendlichsten AirBNB vorbei (siehe Foto). Wir wissen nicht, wohin dieses Schild fuehrt, da der Weg dorthin nur noch ein holpriger Streifen in der Wiese war.

    In Bajina Basta hielten wir am Fluss Drina, worin sich das House of Drina befindet. Wirklich sehr schoen anzuschauen, aber leider nur mit dem Boot zu erreichen. Der Legende nach wollte einer der Koenige von Serbien nicht, dass sein Pferd nass wird und hat deshalb solange Steine in den Fluss geschmiessen, bis er von Stein zu Stein darueber springen konnte. Von diesen Steinen war allerdings nicht mehr all zu viel zu sehen. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich uebrigens gleich Bosnien. Auch kamen wir wieder mal an einem schoenen Kloster vorbei, dass wesentlich touristischer war als die anderen bisher. Schoen sind sie aber allesamt!

    Gegen späteren Nachmittag erreichten wir dann den Nationalpark Tara, der uns mit einem grossem Staudamm und See begruesste. Am See selber tummelten sich einige Fischer und Spaziergaenger, sonst wirkte es eher duester, da sich direkt am Ufer verlassene Strandbadanlagen befanden und eine alte Hotelanlage. Anscheinend gab es hier mal viel Tourismus, der aber mittlerweile nicht mehr stattfindet.

    Weiter ging es Serpentinen hinauf mit atemberaubendem Ausblick auf das Tal. In Park4night hatten wir gesehen, dass viele Vans sich an den Zaovine-See fuer die Nacht stellten. Wir probierten ein paar eingetragene Plaetze, waren aber nicht zufrieden und fuhren bis zum Dorf Jesdici, wo wir vor verlassenen Huetten und neben Bauernhoefen einen kleinen Fleck Wiese fuer uns entdeckten. Zur Sicherheit wollten wir bei einem Anwohner, der noch im Garten zu Gange war, nachfragen, ob wir dort bleiben koennen. Natuerlich gar kein Problem und der Abend endete in Srethens Stube bei Kaffee und Schnapps und lecker Koestlichkeiten, die nie leer wurden. Neben dem warmen Ofen sassen wir also verstaendigten uns mit Hand und Fuss und wurde irgendetwas leer, wurde sofort nachgeschenkt bzw. neues Essen gebracht (leckere Art Feta, Schinken und Wurst), Etwas spaeter kamen noch zwei Freunde von Srethen, Oliviera und Dragan, mit Hund Lina dazu und es wurde der Google-Übersetzer fuer noch bessere Verstaendigung aktiviert. Nach zu viel Essen und Trinken verabredeten wir uns fuer den naechsten Morgen zum Aepfel pfluecken und fielen satt und muede ins Bett. Die Einladung noch richtig zu Abend zu essen oder bei ihm in der Huette zu schlafen, lehnten wir ab. So ein Abend voll Konversation ohne eine gemeinsame Sprache zu haben, ist doch anstrengender als man denkt.
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  • Day33

    Uvac - oder wie man vorbei fährt

    October 28, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 20 °C

    Ab zum Aepfel pfluecken zu Srethen. Er erwartet uns schon. Zunaechst geht es wieder in die warme Stube Kaffee und Schnaps trinken. Ja richtig gelesen, Schnaps um 9 Uhr morgens. Wir koennen diesen zum Glueck ablehnen mit der Ausrede, dass wir auf jedenfall beide fahren muessen. Nach einer Runde quatschen duerfen wir noch das Obergeschoss des Hauses besichtigen und der Blick vom Balkon laesst uns staunen, wunderschöner Ausblick ueber den See und die Berge. Hammer!
    Im Keller des Hauses packt uns Srethen dann Aepfel in eine Tuete, die wir nicht mehr pfluecken mussten, wie wir eigtl. annahmen. (Schnitt, wir essen jeden Tag Aepfel und haben schon mehrere verschenkt und haben nach vier Tagen immer noch reichlich uebrig)
    Die Aepfel sind auf jedenfall super lecker!

    Nach einem Abschiedsfoto und Nummernaustausch fuer Notfaelle fahren wir weiter durch den schoenen Nationalpark und geniessen die Natur aufs Feinste. Vorbei geht es an der beruehmten Sagan-8-Bahn, eine Eisenbahn mit Dampflok, die sich in der Form einer 8 um den Berg schlaengelt. Da die Hauptsaison schon vorbei ist, steht die Eisenbahn still und wir sind die einzigen weit und breit, die sich dafuer interessieren. Um weiter zum naechsten Nationalpark zu kommen, muessten wir entweder zurueck oder koennen den direkten Weg nehmen, der allerdings durch Bosnien fuehrt. Einfach weil halt waehlen wir den Weg durch Bosnien und ernten das ein oder andere Laecheln an den Grenzpbergängen bei unserer Antwort, wo wir hinwollen. Diese faulen Touris schon wieder, lieber machen sie eine Grenzkontrolle mit als zurueck zu fahren.

    Also duerfen wir eine halbe Stunde lang Bosnien und wunderschoene Berge geniessen. Favorisierte Anstrichfarbe der Haeuser in diesem Landstrich: Rosa!
    Die Grenzkontrollen sind wie immer kein Problem und der Grenzbeamte fordert Kathi sogar gelassen auf, erstmal die herumrollenden vielen Aepfel aufzusammeln. Durch schoene Gebirge fahren wir Richtung Sjenica, wo wir ploetlich zweifeln, in welchem Land wir uns gerade befinden. In direkter Naehe des Kosovos findet sich eine Moschee nach der anderen und es laufen viele verschleierte Frauen durch die Strassen. Im ersten Moment befremdlich, da wir ueberhaupt nicht darauf vorbereitet waren.

    Laut Internet soll sich hier irgendwo der Eingang zum Uvac Nationalpark befinden und nach etwas Suchereien im Internet, sind wir uns eigentlich sicher, diesen gefunden zu haben. Wir machen auch so gleich einen Platz fuer die Nacht aus, wobei man sagen muss, dass dort in der Naehe kaum Vermerke auf park4night sind. Ueber holprige Feldwege mit vielen Schlagloechern fahren wir immer weiter hinab in den Canyon, vorbei an einem Restaurant und sich noch im Bau befindenden Huetten. Ganz unten am Ende der Strasse erreichen wir eine Ansammlung an Wohnwaegen und Bretterverschlaegen. Alles wirkt etwas duester und trist, aber auch hier werden neue Huetten gebaut. Sofort eilen zwei Maenner auf uns zu und erklaeren uns, dass Camping hier 5 Euro pro Person pro Nacht kostet. Komisch, sieht nicht nach Camping aus. Ein Klo soll es auch geben, dahinten, 50 m; ahjaaa,

    Da es sicher erscheint und es schon zu spaet ist zum Weiterfahren, beschliessen wir, dort zu bleiben. Das mulmige Gefuehl bleibt. Vor uns liegt der Fluss Uvac, aber das Flussbett scheint total ausgetrocknet. Das Klo entpuppt sich als Plumpsklo sehr weit weg vom Bus. Touristenboote werden gerade das vertrocknete Bett hinaufgezogen. hmmmmm.
    Einer der Arbeiter dort erklaert, dass ein Staudamm Schuld daran ist. Im Winter (oder seit neustem immer??) wird das Wasser wohl aufgehalten. Tourismus gibt es hier wohl dann auch keinen. In der Ferne entdecken wir eine Fussgängerbruecke ueber den Canyon und wir wandern noch vor Einbruch der Dunkelheit dorthin. Auch wenn die Gegend trist wirkt, kann man sich vorstellen, wie schoen es hier im Sommer ist. Freundschaft mit ein paar Hunden haben wir nach anfaenglichen zu stuermischen Begruessungen dann doch geschlossen. Wir verkriechen uns frueh in den Bus, um den Abend einfach mal gemuetlich zu gestalten, werden aber von Dragan dem Besitzer des Restaurants und ganzen Gelaendes aufgefordert mit ins Restaurant zu kommen. Wir lehnen ab, da wir auch zugeben muessen, dass wir etwas misstrauisch waren, was uns erwartete. Wollten sie uns nur teures Essen aufquatschen? So ein Gefuehl ist immer total bloed. Tut man ihnen gerade Unrecht oder nicht?
    Wir bleiben hartnaeckig und lehnen auch den erneuten Versuch Dragans uns zu holen ab. Den Rest der Nacht haben wir unsere Ruhe und haben uns vorgenommen sehr frueh weiterzufahren und vielleicht noch die schoene Aussichtsstelle des Uvacs zu finden.
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  • Day34

    Endlich richtig im Uvac

    October 29, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 18 °C

    7.30 Uhr: Der Wecker klingelt. Maurice ist seit zwei Stunden vor Kälte wach. Louies Thermometer zeigt 1 Grad Innentemperatur. Kathi liegt bis zur Nasenspitze zugedeckt wohlig schlummernd im warmen Bett.

    7:45 Uhr: Innentemperatur 6 Grad, nachdem Maurice Tee gemacht hat. Kathi gedenkt, langsam aufzustehen und wärmt ihre Klamotten unter der Decke vor.

    8:00 Uhr: Innentemperatur 10 Grad. Beide fertig angezogen und bereit, um loszufahren. Frühstücken wollen wir an einem schönem Ort in der Natur.

    8:05 Uhr: Wir sitzen in Dragans warmer Küche. Kathi hat ihren ersten Schnaps intus. Der Kaffee vor uns kommt aus Brasilien. Direktimport eines Freundes.

    8:30 Uhr: Kathi hat ihren zweiten Schnaps intus. Der Kaffee ist alle. Es gibt Schinken und Wurst mit Brot und eingelegter Paprika. Dragan zeigt uns das Gulasch, das er gestern Abend fuer uns gemacht hat. Wir haben ein schlechtes Gewissen.

    9:00 Uhr: Dragan liest Kathis Kaffeesatz und sagt ihr die Zukunft voraus. Essensnachschlag. Kathi hat ihren dritten Schnaps intus.

    9:30 Uhr: Nach vielen Bussis duerfen wir in den Bus steigen. Als Geschenk gab es zwei Magnete vom Uvac. Das Versprechen, auf dem Rueckweg vorbeizukommen, mussten wir geben.

    9:45 Uhr: Noch weitere Bussis, aber dann geht's wirklich los.

    Wir fahren also weiter einen holprigen Schotterweg entlang und versuchen diese Aussichtsplattform und damit die Stelle für die berühmte Aussicht auf den Uvac zu finden. Die Strasse wird immer schlechter und wir feuern Louie an, dass er das super schaffen wird. Wir selbst werden hin und her geschaukelt wie auf einem Schiff. Doch siehe da wir erreichen den ˋParkplatzˋ und stellen Louie neben einem Bauernhaus ab. Ab hier schlaengelt sich ein Pfad auf dem Bergruecken entland und laut GPS muessten wir auch sehr nah sein. Nach etwas suchen entdecken wir schliesslich die Aussichtsplattform und kommen selber in den Genuss des Uvac-Canyons. Nun koennen wir auch verstehen, wieso dieser Ort ein Must Do in Serbien ist. Auf der Plattform treffen wir noch eine serbische Familie und zwei deutsche Maedels, die als Kurztrip von ihrem Erasmus in Budapest mal kurz nach Serbien gefahren sind. Auch eine Gruppe Spanier erreicht schliesslich den Ausguck, nachdem wir diese zuvor ueberholt hatten und zweifelten, ob sie je ankommen wuerden.

    Auf dem Rueckweg schauen wir noch kurz bei einem kleinen Bauernhof vorbei, wo laut Schild Honig und Kaese verkauft wird. Auch hier wird sich wieder hingesetzt und der Kaese und Honig erst einmal probiert. Obwohl urspruenglich die zwei deutschen Maedels Honig kaufen wollten, sind wir dann diejenigen die den selbstgemachten Kaese kaufen. Wir nehmen Neele und Antonia noch in Louie mit zu ihrem weiter entfernt geparkten Auto und sie zeigen uns den kuerzesten Weg aus dem holprigen Feldweg-Gewirr auf die schoene Asphaltstrasse (Antonia hat sich gleich zu Beginn in Serbien mit Internet versorgt).
    Dass wir das mit Louie ohne Allradantrieb und auch noch ohne Aufsetzen schafften, macht uns froh und auch zuversichtlich für die berüchtigten Straßen in Georgien und sonstwo in der Pampa.

    Nun kann uns nichts und niemand mehr aufhalten Richtung Osten weiter zu fahren, doch was sehen wir da!? Wildpferde! Und das direkt neben der Strasse. Wir muessen natuerlich anhalten und Fotos machen. Leider sind die Pferde doch zu weit weg, als das diese Fotos viel hergeben, aber - omg - Wildpferde! Die suchen wir ja schon seit Ungarn.

    Jetzt aber wirklich Richtung Osten, rein in den Kopaoik-Nationalpark. Hier zweigen immer wieder Strassen ins Skigebiet ab. Wuerde uns ja auch mal reizen zum Ski fahren nach Serbien zu fahren. Langsam wird es wieder dunkel und wir suchen uns einen Platz in einem Bergdorf neben einer Kirche. Auch hier fragen wir wieder Anwohner, ob es in Ordnung sei. Kein Problem! Wahrscheinlich kann man sich diese Frage in einem gastfreundlichen Land wie Serbien wirklich sparen.
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  • Day11

    Immer im Dienst...

    August 31, 2019 in Serbia ⋅ ⛅ 24 °C

    ... die Herren Inschenöre prüfen die Statik einer Brücke!😂

You might also know this place by the following names:

Zlatibor, Zlatiborski Okrug

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