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Mongolei und China

Zu Fuss im einsamen Westen der Mongolei unterwegs ... und anschliessend Kultur und Natur im Norden Chinas entdecken! Czytaj więcej
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    🇨🇳 莲湖区, China

    40a Terrakotta Armee

    28 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 33 °C

    Heute besuchen wir eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Chinas: die Terrakotta Armee mit über 8'000 Tonkriegern, Pferden und Streitwagen. Sie liegt eine Autofahrstunde ausserhalb Xi'ans und ist Teil des gigantischen Mausoleums des ersten Kaisers von China, Qin Shihuangdi. Die Figuren sollen als Leibwache in der Nachwelt dienen. Der Bau wurde zu Lebzeiten des genialen wie grössenwahnsinnigen Kaisers um 246 v. Chr. begonnen und nach dessen Beisetzung 210 v. Chr. abgeschlossen. Über 700'000 Arbeiter und Sklaven sollen daran beteiligt gewesen sein (mehr als bei der Chinesischen Mauer). Zu dieser Zeit sollen von 30 Mio Untertanen Chinas um die 2 Mio Menschen durch Zwangsarbeit oder Hinrichtung umgekommen sein! Das führte dazu, dass in vielen Landstrichen vorallem Frauen und Kinder zurück blieben und grosse Hungersnot ausbrach. Andererseits gelang es Kaiser Qin Shihuangdi 230 v. Chr. die zerstrittenen Reiche zu einem vereinigten China zu einen. Er wurde der erste Kaiser der bedeutenden Qin-Dynastie. Mit aller Konsequenz und Kontrolle baute er einen Beamtenstaat auf, der bis ins 20. Jh. Auswirkungen hatte.

    Erste Figuren der Terrakotta Armee wurden 1974 zufällig von Bauern beim Graben eines Brunnens entdeckt. Bis heute ist ungefähr ein Viertel ausgegraben. Der eigentliche Grabhügel ist jedoch noch unangetastet. Bereits 1987 wurde die über 2200 Jahre alte Grabanlage als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
    Für Interessierte sind weiterführende Infos zuhauf im Internet zu finden!😉

    Die Temperaturen sind heute wieder um die 35 ° C. Die Ausstellungshallen aind jedoch angenehm kühl!😉 Und über die Mittagszeit müssen wir auch kaum anstehen. Gut so ...
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  • 40 Von Wildgänsen und Musik

    28 lipca, Chiny ⋅ ⛅ 34 °C

    Für die vier Tage in Xi'an und Umgebung werden wir von unserem deutschsprachigen Guide Li und Fahrer begleitet. Heute besuchen wir zuerst die Grosse Wildgans Pagode und danach die berühmte Terrakotta Armee (separater FP).

    Der Mönch Xuanzang (7. Jh.) brachte nach einer 17-jährigen Studienreise nach Indien wertvolle buddhistische Schriften mit. Der Kaiser liess daraufhin die Pagode bauen, um diese kostbaren Papierrollen zu schützen. Die heutige 64 m hohe und siebenstöckige Pagode wurde dann 60 Jahre später von der einzigen Kaiserin Wu Zetian spendiert. Deren Statue haben wir bereits in der Longmen-Grotte in Luoyang gesehen.
    Wieso Wildgans Pagode? Der Legende nach sollen hungernde buddhistische Mönchen um Nahrung gebetet haben und eine Wildgans sei ihnen vor die Füsse gefallen. Ein Zeichen Buddhas! Aus Dankbarkeit errichteten sie angeblich eine Pagode. Noch ist es nicht so heiss und es hat wenig Leute hier, sehr angenehm.

    Auf dem Weg zur Terrakotta Armee erzählt Li, dass er seit 16 Jahren als Reiseleiter tätig ist und sicherlich schon über 900 Mal mit Gäste dort gewesen sei! Er hat eine 8-jährige Tochter und war schon in Luzern und auf dem Pilatus, kennt sogar Fondue!🤣

    Am Abend machen wir uns dann auf die Suche nach Musik. Zum von Li empfohlenen Lokal sind es gut 30 Min. zu Fuss. Viel zu weit zu gehen, meint Li. Er kennt die Schweizer noch nicht!🤣 Es herrscht ein riesiges Gewusel auf den Gassen des muslimischen Viertels, exotische Speisen und Gerüche überall. Mir gefällt das, Heidi na ja!😉 Wir sind zu früh in der Musikbar und machen daher spontan einen Spaziergang auf der nahen beleuchteten Stadtmauer beim Südtor. Es ist angenehm kühl hier oben und es sind viele Menschen unterwegs! Wo nicht in China?!🤣 Den Abend beschliessen wir dann im kleinen ubd feinen Meeting Jazz Club ... und fahren per Taxi zurück ins Hotel.
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  • 39 Von Hauptstadt zu Hauptstadt

    27 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 34 °C

    Bevor wir heute nach Xi'an weiterreisen besuchen wir die buddhistischen Longmen Grotten, UNESCO Weltkulturerbe und eine der bedeutendsten Grotten Chinas. Die Anfänge gehen bis ins 5 Jh. n Chr. zurück, als Luoyang Hauptstadt war. Es ist eine sehr eindrückliche Anlage und liegt direkt am Yi-Fluss. Cool, heute Montag hat es nicht sooo viele Leute. Wir müssen nirgends anstehen. 😊

    Zur Mittagszeit fahren wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Luoyang nach Xi'an (12.33-14.20 h), wo wir wiederum abgeholt und ins Hotel geführt werden. Während der Zugsfahrt kommen wir wieder an hunderten Windmühlen vorbei und gönnen uns bereits einen Blick auf das Hua Shan Gebirge, einer der fünf heiligen Berge Chinas. In drei Tagen steht dort eine Wanderung auf dem Programm.

    Xi'an ist Provinzhauptstadt und liegt so ziemlich mittig in China. Die Grossstadt mit 13 Mio Einwohnern - und 5 Mio Autos - hat eine bewegte Vergangenheit, auch als Hauptstadt des Reichs der Mitte. Xi'an - Chang'an genannt zu dieser Zeit - war Ausgangspunkt der Seidenstrasse und schon im 7. Jh. lebten 1 Mio. Menschen hier, die grösste Stadt der Welt seinerzeit! Weltbekannt wurde Xi'an 1974, als Landarbeiter zufällig die Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi und damit Teile der vorgelagerten Terrakotta-Armee fanden. Diese werden wir morgen dann besichtigen.
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  • 38 Zu Besuch in einem Dorf

    26 lipca, Chiny ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute ist Sonntag. Wir besuchen ausserhalb Dengfeng ein nahegelegenes Dorf. 1300 Menschen leben hier und arbeiten teilweise in den nahen Touristenattraktionen wie dem Shaolin Tempel. Beim Parkplatz treffen wir auf ein paar ältere Frauen mit einer herzigen 2-jährigen Enkelin. Dank Shirley kommen wir ins Gespräch. Etwas weiter im Dorf findet eine Zeremonie für einen Verstorbenen statt. Nach drei Jahren treffen sich Familie, Freunde und Nachbarn der verstorbenen Person zu einem Fest. In diesem Fall sind es ungefähr 200 Gäste, wie uns der Koch erzählt. Auf dem Dorf-Spaziergang kommen wir etwas ausserhalb zu einer neu errichteten Familien-Gedenkstätte. Keine Kameras da, also "hüpfen" wir schnell rein!😉

    Nach dem abwechslungsreichen Besuch im Dorf fahren wir zur Songyang Akademie weiter, die zu den berühmten antiken Hochschul-Akademien Chinas gehört. Ursprünglich vor 1500 Jahren als buddhistischer Stätte erbaut, wurde hier die konfuzianische Philosophie gelehrt. Der anschliessende Besuch der Songyang Pagode ist speziell. Wie sind alleine dort ... und geniessen einen Moment der Ruhe an diesem friedlichen Ort. Die knapp 40 m hohe Pagode ist die älteste erhaltene Pagode aus Ziegelsteinen in China (gut 1500 Jahre alt).

    Nach einem späten Mittagessen in Dengfeng mit sehr schmackhaften Dumplings (Teigtaschen) fahren wir eine gute Stunde nach Luoyang, einer ehemaligen Hauptstadt Chinas, mit heute gut 2 Mio Einwohnern. Per Taxi lassen wir uns dann am Abend in die belebte Altstadt führen. Und ja, wir haben heute alle Enkelkinder per Videocall gesehen ... und freuen uns riesig aufs Knuddeln zuhause (in zwei Wochen)!😊❤️
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  • 37a Treppenstufen à diskretion!

    25 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 26 °C

    Wenn jemand gerne Treppenstufen geht, dem empfehlen wir China. Die Grosse Mauer und auch der heilige Berg Sanhuangzhai, auf dem wir heute Nachmittag wandern, haben es diesbezüglich in sich!😉 Auf dem teils ausgesetzten jedoch immer sehr gut unterhaltenen Klippenweg gibt es auf unserer dreistündigen Wanderung nur eines: Rauf und runter, rauf und runter ... und dies nicht zu knapp! Wir werden mit atemberaubenden Ausblicken belohnt! Kein Wunder, dass ich bei dem schwülen Wetter "pflotschnass" bin. Shirley meinte, noch nie hätten Klienten von ihr die ganze Strecke zurückgelegt ... und dies in so kurzer Zeit!💪🤣

    Wie wohltuend dann die Dusche zurück im Hotel! Auf dem nahen lokalen Markt verpflegen wir uns bestens für ein paar Franken. Alles frisch zubereitet. Dank Google-Translater wissen wir auch, was wir essen!😊
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  • 37a Treppenstufen à diskretion!

    25 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 26 °C

    Wenn jemand gerne Treppenstufen geht, dem empfehlen wir China. Die Grosse Mauer und auch der heilige Berg Sanhuangzhai, auf dem wir heute Nachmittag wandern, haben es diesbezüglich in sich!😉 Auf dem teils ausgesetzten jedoch immer sehr gut unterhaltenen Klippenweg gibt es auf unserer dreistündigen Wanderung nur eines: Rauf und runter, rauf und runter ... und dies nicht zu knapp! Wir werden mit atemberaubenden Ausblicken belohnt! Kein Wunder, dass ich bei dem schwülen Wetter "pflotschnass" bin. Shirley meinte, noch nie hätten Klienten von ihr die ganze Strecke zurückgelegt ... und dies in so kurzer Zeit!💪🤣

    Wie wohltuend dann die Dusche zurück im Hotel! Auf dem nahen lokalen Markt verpflegen wir uns bestens für ein paar Franken. Alles frisch zubereitet. Dank Google-Translater wissen wir auch, was wir essen!😊
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  • 37 Shaolin Kung-Fu Show

    25 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 24 °C

    Ein langer und intensiver Tag beginnt regnerisch und endet mit Sonnenschein. Doch der Reihe nach!

    Wir besuchen mit unserem englischsprechenden Guide Shirley den Shaolin Tempel in Dengfeng (UNESCO Weltkulturerbe). Hier steht seit über 1500 Jahren das Gründungskloster des Mönchsordens der Shaolin. Die Tempelanlage wurde im Laufe der Zeit mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt auch während der Kulturrevolution (1966-76). Vor allem ist das Kloster berühmt für das Shaolin Kung Fu!
    Bereits anfangs 6. Jh. soll der indische Mönch Bodhidharma die Grundlagen der Shaolin Kampfkunst unterrichtet haben. Bodidharma gilt auch als Gründer des historischen Chan-Buddhismus, des Vorläufers des Zen. In den 1970er Jahren wurden Orden und Kloster im Westen vor allem bekannt durch David Carradine, der in der US-amerikanischen Fernsehserie "Kung Fu" einen Shaolin-Mönch spielte. Ich erinnere mich sehr gut an diese coole Serie!

    Zuerst "ziehen" wir uns die halbstündige Shaolin Kung Fu Show rein! Dynamisch und sehr beeindruckend diese Körperbeherrschung der jungen Kung Fu Kämpfer! Danach besichtigen wir den Shaolin-Tempel mit seinem Pagodenwald. Über die abschliessende Klippenwanderung berichten wir in einem separaten FP!
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  • 36 Zugfahren perfekt organisiert

    24 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir fahren mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Datong nach Zhengzhou am Gelben Fluss, Provinzhauptstadt und Verkehrsknotenpunkt in China. Dort werden wir von Fahrer und Guide Shirley erwartet. Weiter gehts dann mit dem Auto in die "Kleinstadt" nach Dengfeng (700'000 Einwohner!), wo wir zweimal übernachten werden. Dengfeng ist das Zentrum des Shaolin-Kung-Fu in China. Tausende chinesische und ausländische Student:innen lassen sich hier über Jahre ausbilden. Wir schauen gerne zu!😉

    Auch das Zugfahren ist in China hervorragend organisiert - wie vieles andere auch! Es gibt keine Papiertickets. Die Tickets sind auf unserem Pass hinterlegt. So passieren wir zuerst die Ticketkontrolle und zeigen unseren Pass. Dann wird das Gepäck bei einem Sicherheitscheck durchleuchtet ... und wir sitzen in der grossen Wartehalle, bis 20 Minuten vor Abfahrt das Check-In beginnt. Nochmals den Pass gezeigt und wir sitzen kurz darauf auf unseren bequemen Plätzen. Schwarzfahren ist in China wohl kein Thema!😉 Wir reisen 1. Klasse und die Zugbegleiterin verteilt Wasser, Tee und Gebäck. Da hat die SBB noch Luft nach oben!😉

    Beim Nachtessen erzählt Shirley, dass der wirtschaftliche Aufschwung Chinas der letzten Jahrzehnte durch die Mega-Infrastrukturprojekte vor allem in den Städten gut sichtbar ist, in ländlichen Gebieten kaum. Die Lebensbedingungen hätten sich in den urbanen Gebieten stark verbessert, wenn auch die Kosten für das alltägliche Leben gestiegen seien. Die Dörfer haben mit Abwanderung der jungen Generation in die Städte zu kämpfen wie bei uns in den Berggebieten der Alpen auch. Zurück bleiben die Alten und das soziale Gefüge, dass Kinder ihre Eltern im Alter betreuen können, verändert sich drastisch. Überalterung ist ein hochaktuelles Thema und die direkte Folge der jahrelangen Ein-Kind-Politik und der massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten. Teurer Wohnraum und hohe Bildungskosten schrecken junge Paare vor Nachwuchs ab. Direkte Folge ist die hohe Belastung des Rentensystems und deren Finanzierung. Ähnliche Fragestellungen wie bei uns!

    Rente bekommen nur diejenigen, welche durch ihren Arbeitgeber versichert sind. Das war bei den unzähligen Kleinbauern auf dem Land nicht so. Umso mehr wären sie nun auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen!

    Politische Teilhabe sieht ja in China etwas anderst aus als in einem demokratischen Land. Einmal jährlich treffen sich rund 3000 Volksvertreter aus allen Regionen, Berufen und Schichten zum Nationalen Volkskongress in Peking. Aufgrund der Einparteienherrschaft der kommunistischen Partei werden Entscheidungen der Zentralregierung "durchgewunken". Heiko erzählte jedoch gestern, dass die Volksverteter:innen durchaus auch Vorschläge einbringen könnten. So habe der Bauernvertreter bemängelt, dass die Bauern keine Rente erhalten würden, obwohl sie durch die Bezahlung der Getreidesteuer ja auch ihren Beitrag an die Gemeinschaft geleistet hätten. Offenbar wird dies nun geändert und die Bauern erhalten in Zukunft eine kleine Rente!
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  • 35a Ausgang in Datong

    23 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 24 °C

    Heidi ist leicht erkältet und bleibt am Abend im Hotel. Ich darf alleine in den Ausgang ... und das in China! 😉 Es dämmert bereits, die Temperatur ist sehr angenehm und die Menschen auf den Strassen unbeschwert unterwegs. Wie so oft die letzten Tage werde ich auch heute wegen gemeinsamen Fotos angesprochen, auf chinesisch zwar, aber aufs Handy zeigen ist international verständlich! Wir werden oft auch scheu angelächelt oder Kinder winken uns zu. Unser Guide Lili in Peking meinte dazu, dass viele chinesische Touristen in den Sommerferien vom Land in die Grossstädte fahren ... und in ihrer Heimat keine Ausländer sehen würden! Für mich immer wieder beeindruckend, wie gesittet es zu und her geht, auch bei grossen Menschenmengen! Wir sehen keine betrunkenen oder pöbelnden Leute, auch wird wenig gespuckt, was ja in unseren Augen eine chinesische Unsitte ist. Ich fühle mich sehr sicher hier. Natürlich ist dies auch der viiielen Überwachungskameras geschuldet. Big brother is watching you!😊Gewöhnungsbedürftig sind die vielen lautstarken Körpergeräusche, vor allem das Schmatzen, Rülpsen oder Schneuzen!😉 Czytaj więcej

  • 35 Vom Kohlenzentrum zur Kulturstadt

    23 lipca, Chiny ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir besuchen heute zusammen mit Heiko die Yungang Grotten und das Hängende Kloster am Berg Hengshan. Heidi ist leicht erkältet und fühlt sich nicht 100% fit, kommt aber mit! Datong liegt auf 1000 m Höhe mit sehr angenehmen Temperaturen.

    Auf der Fahrt zu den Grotten kommen wir bei Kohlebergwerken vorbei. Heiko erklärt, dass Datong das Zentrum des Kohleabbaus in China sei. Sozusagen das chinesische Ruhrgebiet, ergänzt er. Rund um Datong gibt es jedoch auch grosse Anlagen erneuerbarer Energien. Wir sind ja gestern mit dem Zug an grossen Windparks vorbei gefahren. Im Hinterland sei ein 100 Hektar grosser Solarpark gebaut worden, der von oben betrachtet zwei Pandas darstellt! China produziert offenbar bereits 60% seines Bedarfs mit erneuerbaren Energien. Das hätte ich nie gedacht.

    Es fällt uns auf, wieviele moderne Hochhäuser hier in Datong (gut 3 Mio. Einwohner) zu sehen sind. Heiko erzählt, dass dies vor allem einem Bürgermeister zu verdanken sei, der von 2008-13 milliardenschwere Stadtprojekte umgesetzt hätte. Altstadt und ganze Viertel wurden erneuert. Wo jetzt die Hochhäuser in den Himmel ragen seien früher einfache Häusersiedlungen gestanden. 500'000 Menschen seien an die Perpherie zwangsumgesiedelt worden! Solche Massnahmen sind wohl nur in einem Land wie China möglich! Der preisgekrönte Dokumentarfilm "The Chinese Mayor" von 2015 begleitet den Bürgermeister bei seinen Bemühungen, eine der schmutzigsten Städte Chinas in ein touristisches und kulturelles Zentrum zu verwandeln. Soll sehenswert sein!
    Jetzt verstehe ich auch die gestrige Frage einer Journalistin in der Fussgängerzone nach unserer Meinung, wie wir die Luft in Datong finden! 😉
    Eine Kehrseite bei solch gigantischen Projekten ist die Korruption. Ein hoher Beamter sitzt wegen einer Deliktsumme von 2 Mia Yuan (ca. CHF 250 Mio.) im Gefängnis. Überhaupt hören wir dies von unseren Guides immer wieder als eine der grössten Herausforderungen Chinas.

    Datong selber war im 5./6. Jh. Hauptstadt, während China durch die Tuwa-Mongolen regiert wurde. In diese Zeit fällt auch die Entstehung der Yungang Grotten. Viele der buddhistischen Höhlentempel oder auch Teile der vorgelagerten Tempelanlagen wurden später durch Mensch und Natur zerstört. Die Anlage erstreckt sich über eine Länge von 1 km entlang einer Sandsteinwand und ist seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe. Täglich besuchen 30'000 Touristen diese beeindruckende Grotten ... und wir mittendrin!😉

    Am Mittag fahren wir eineinhalb Stunden zum Hängenden Kloster, das ebenfalls vor über 1500 Jahren am Berg Hengshan erbaut wurde. Die Anlage "schwebt" 50 m über der Schlucht. Seinerzeit sollen 2-3 Mönche hier gelebt haben und die vielen Wandermönche Unterschlupf gefunden haben. Im Kloster sind die drei grossen Lehren Chinas - Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus - friedlich vereint, was ungewöhnlich ist. Wir können das Kloster nicht von Innen besichtigen, da die wenigen Tickets ausgelost werden. Es ist aber auch so sehr spektakulär!
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  • 34 Ein himmlischer Abschied von Peking

    22 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 29 °C

    Der heutige FP ist echt lang, sorry. Dafür gibts ein paar spannende Geschichten!😉

    Im Süden der Stadt erhebt sich der Himmelstempel, welcher zusammen mit dem Kaiserpalast um die 1420 erbaut wurde. Mit der deutschsprachigen Lili sehen wir vor der Tempelanlage vorwiegend ältere Menschen bei ihren morgendlichen Aktivitäten. So cool!

    Der Himmelstempel diente dem Kaiser zur Legitimation seines himmlischen Mandats. Hier betete er als Vertreter des Himmels für gute Ernte, Nur er und hohe Beamte hatten Zutritt. Der Himmels-Tempel ist heute keine religiöse Stätte, sondern ein Museum mit einem riesigen Park (4× so gross wie die Verbotene Stadt). Lili erklärt, dass China ja "Reich der Mitte" bedeutet. Also muss der Mittelpunkt der Erde ... in China sein, und zwar in der Mitte des Himmel-Altars, wo der Kaiser seinerzeit die Opfergaben darbrachte! Irgendwie logisch ... 😉

    Unser heutiger Guide Lili ist eine spannende Erzählerin. So meinte sie, dass sie traurig sei, keine Familie mehr zu haben. Sie ist 1980 in Peking geboren und ein Einzelkind. Verantwortlich dafür sei die Ein-Kind-Politik (ab 1979). Gleichaltrige auf dem Land hätten jedoch teilweise Geschwister. Grosse Neuerungen wurden und werden bis heute zuerst in den grossen Metropolen wie Peking oder Shanghai ausprobiert und dann später im ganzen Land umgesetzt. Sie seien die "weissen Mäuse" von China!

    Die 46-jährige erzählt weiter, dass es für Eltern sehr wichtig ist, dass Kinder heiraten und Familien gründen. Die jüngere Generation wünscht sich dies offenbar nicht unbedingt oder dann später! Sie müssten arbeiten und hätten keine Zeit dafür, sei eine vielgehörte Antwort, meinte Lili. Da haben die Kinder die Rechnung ohne ihre Eltern gemacht! In der Nähe des Himmeltempels treffen sich regelmässig an den Wochenenden Eltern auf einem "Heiratsmarkt". Sie helfen den Kindern etwas nach!🤣 Gut ausgerüstet mit Fotos und Steckbrief der Tochter oder des Sohnes suchen sie den Austausch mit Eltern von potentiellen Kandidaten und Kandidatinnen. Dabei sind Informationen zu Gehalt oder Wohnungseigentum sehr zentrale Fragen. Und ja, die Eltern machen bereits ein erstes Date für die Kinder ab. Abschlagen sei nicht möglich. Die Kinder "müssten" das Date wahrnehmen. Ihr sei das auch so ergangen! 🤣

    Als Lili von der Harmoniehalle spricht, denke ich an einen Tempel. Tatsächlich meint sie eine Toilette ... und kommt "harmonisiert" zurück. Gefällt mir. Und ja, sie meinte ich hätte einen kleinen Buddhabauch! Aber hallo!🤣

    Und noch das!
    Peking unternimmt scheinbar grosse Anstrengungen, um den Verkehr in dieser riesigen Stadt einigermassen in den Griff zu kriegen. Noch bis vor ein paar Jahren konnte man ein Auto kaufen und danach das Kennzeichen lösen. Heute ist es umgekehrt. Die Stadt gibt pro Jahr 30'000 neue Kennzeichen in Umlauf. Für E-Autos gibt es Wartelisten (3-4 Jahre) für Autos mit Benzin oder Diesel wird gelost! Das führt dazu, dass Kennzeichen vermietet werden. Jedoch sind dann Unfälle oder Bussen auch auf den Namen des Eigentümers registriert. Scheint mir nicht unproblematisch zu sein!

    Nach dem Himmels-Tempel machen wir einen Spaziergang durch die belebte Qianmen Old Street. Und dann verabschieden wir uns von Peking und reisen in dwn Nord-Westen nach Datong weiter.
    Die ruhige Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug dauert zwei Stunden (max. 240 km/h). Ein gewisser Unterschied zur Transmongolischen Eisenbahn ist schon spürbar!😉 Ein Fahrer mit Namensschild erwartet uns bereits und bringt uns vorbei an langen Fronten Hochhäuser in die Altstadt zum Hotel Pipa. Den Tag lassen wir mit einem Abendspaziergang ausklingen.
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  • 33 Jinshanling - wie ein langer Drache

    21 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 28 °C

    "Der frühe Vogel fängt den Wurm!" Wir sind früh unterwegs heute und wandern vom nahen Haupteingang in Jinshanling hinauf zur Grossen Mauer. Und ja, wir begegnen auf unserer dreistündigen Wanderung nur wenigen Touristen, cool! Zuerst noch bedeckt, machen die Wolken schon bald der Sonne Platz. Es wird heiss und schwül. Die Landschaft hier ist weiter und weniger zerklüftet. Das Gelände ist für Angreifer besser geeignet als andere Abschnitte der Mauer. Deshalb soll es hier viele Schlachten gegeben haben, auch vor dem 2. Weltkrieg gegen die Japaner. Und wieder hält uns die Mauer auf Trab, auf und ab, von Wachturm zu Wachturm, mit eindrücklichen Ausblicken. Rocky meint, dass man selten so lange zusammenhängende Mauerstücke sehen kann - ein chinesischer Drachenwurm! Zum Schluss führt ein schöner Weg durch üppiges Grün wieder zurück ins Tal.

    Wir waren nun drei Tagen lang an vier sehr unterschiedlichen Abschnitten auf der Grossen Mauer unterwegs. Die Stufen haben wir nicht gezählt. Es hat sich jedoch jede einzelne gelohnt. Der unrestaurierte und wilde Abschnitt in Gubeiko mit dem Sonnenuntergang und der heutige Sektor in Jinshanling sind für uns die Höhepunkte. Beim anstrengenden und meditativen Wandern auf der Mauer war Geschichte spürbar!

    Auf der Rückfahrt zurück nach Peking ins gleiche Hotel machen wir einen späten Mittagshalt: Peking-Ente ist angesagt. Peking-Oper und Peking-Ente - offenbar ein "must" für Touris!😉 Am Abend dann ein Spaziergang durch die nahe Wanfujing Fussgängerzone. Alles was international Rang und Namen hat ist hier vertreten, auch Schweizer Unternehmen!
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  • 32a Gubeiko - wild und romantisch

    20 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach der Mittagspause fahren wir gut zwei Stunden nach Gubeiko. "Wanderumg auf der Grossen Mauer mit Sonnenuntergang" steht auf dem Programm! Die Wettervorhersage hat heute einen Regentag angemeldet! Den Sonnenuntergang könnem wir uns abschminken. Doch es regnet zum Glück einzig während der Autofahrt. In Gubeiko ist der Weg rauf zur Mauer wegen Starkregens in den letzten Tagen gesperrt. Die Alternative erweist sich nicht wirklich als besser, ist mit einem Gitter abgesperrt! So schlägt Rocky vor, eine Stunde bis 18.00 Uhr zu warten, bis die Funktionäre und Arbeiter weg wären. Die Wartezeit überbrücken wir mit Kaffee und Ping-Pong! Das Wetter klart etwas auf. Wir "schleichen" am Ticketschalter vorbei und wandern zur Grossen Mauer rauf (30 Min.). Wir sind die Einzigen weit und breit! Dieser Abschnitt ist nicht restauriert, sondern naturbelassen. Wir sind total begeistert. Umso mehr, weil sich ein unerwarteter Sonnenuntergang ankündigt. Magisch!

    Im Eindunkeln kommen wir im Hotel in Jinshanling an. Das waren heute zwei total unterschiedliche Mauer-Erlebnisse. Absolut Spitze!
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  • Heute wollen wir den gut restaurierten und touristisch ausgebauten Mauerabschnitt in Mutianyu entdecken. Mit dem Shuttlebus zur Gondelbahn und gemütlich hoch zu Wachturm 14. Zu Fuss gehen wir dann bis Wachturm 16 und von dort zurück zum Wachturm 1, dem Ende der geöffneten Strecke. Wir befinden uns hier in diesem Abschnitt am höchsten Punkt der gesamten Grossen Mauer, 1039 m. Für den Weg runter nach Mutianyu nehmen wir von Wachturm 6 den Sessellift. Wir sind wieder ungefähr drei Stunden auf der Mauer und nicht alleine!😉 Unser 37jähriger Guide Rocky lässt uns wegen Knieprobleme wie gestern einen grossen Teil alleine wandern. Verlaufen unmöglich!🤣 Auch heute wieder ein tolles Erlebnis, trotz der vielen Menschen ... und sehr gut organisiert, wie alles andere bisher in China auch! Czytaj więcej

  • 31 Geschichte auf Schritt und Tritt

    19 lipca, Chiny ⋅ ☀️ 30 °C

    Für die dreitägige Tour zur Grossen Mauer werden wir vom englischsprechenden Guide Rocky begleitet. Am Vormittag besuchen wir zuerst den 20 km nördlich vom Stadtzentrum gelegenen kaiserlichen Sommerpalast, eine wunderschöne Gartenanlage mit Tempeln und Wohngebäuden.

    Danach fährt uns Mong in seinem klimatisierten VW Passat nach Huanghuacheng (1.5 h) zur Chinesischen Mauer. Wir sind schon ganz gespannt auf dieses monumentale Bauwerk. Die ersten Abschnitte der Grossen Mauer wurden bereits im 7. Jh. v. Chr. gebaut und diente als bruchstückhafter Schutzwall gegen die Barbaren. In seiner heutigen Form und Länge von über 21'000 km wurde das gigantische Bauwerk durch die Ming-Dynastie fertiggestellt (1368-1644). Die 3 bis 8 m hohe Mauer windet sich über Bergrücken, Pässe und Gipfel. In Mutianyu ist mit 1039 m der höchste Punkt.

    Und dann stehen wir auf der Mauer. Was für ein Gefühl, wow! Es ist unglaublich, wie sie sich über die steilen und bizarren Bergrücken windet, inmitten einer üppigen Vegetation. Hier in Huanghuacheng führt die Grosse Mauer direkt in einen Bergsee, was die Szenerie noch einzigartiger macht. Dieser Abschnitt ist deutlich weniger überlaufen als andere. Während der dreistündigen Wanderung auf der Mauer geht es stetig auf und ab, mal weniger und mal richtig steil, mit niedrigen und sehr hohen Stufen (40 cm). Es ist warm und schwül. Ich schwitze nur einmal!🤣 Es ist ein so cooles Erlebnis hier zu sein.

    Wir übernachten im Brickyard Retreat Hotel in Mutianyu, einer ehemaligen Keramikfabrik. Das Hotel hat ein lässiges Ambiente, jedoch keinen TV im Zimmer. Normalerweise kein Problem. Aber heute!!! An der Rezeption organisiere ich mir einen Laptop, um den Final der Fussball-WM zwischen Spanien und Argentinien zu schauen. Ich stelle den Wecker auf 03.00 Uhr und schaue bis zur Verlängerung!😊 Cool, dass Spanien gewonnen hat!💪
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  • 30b Musik, Akrobatik und Kung-Fu

    18 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 27 °C

    Heidi meint beim Frühstück, dass sie Lust auf Kultur hätte ... und am Abend sitzen wir im altehrwürdigen Tiande Theater und schauen uns eine Peking Oper an. Dieses traditionelle Schauspiel ist eine Form der chinesischen Oper und reich an Musik, Akrobatik, Kung-Fu und fantasievollen Kostümen. Ausdrucksstsrke Gesichtsmasken spieelen eine wichtige Rolle. Die verschiedenen Stücke werden teilweise unterstützt durch moderne Technik und bieten so eine kurzweilige Inszenierung. Von den Zuschauerrängen wird lautstark "Hoa" gerufen, um mit den Artisten und Schauspielern zu interagieren! Für uns etwas gewöhnungsbedürftig, aber macht Spass!😉 Czytaj więcej

  • 30a Die Verbotene Stadt

    18 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Besuch des Kaiserpalastes oder auch Verbotenen Stadt genannt, ist sehr eindrucksvoll. Hier durfte sich nur der Kaiser frei bewegen. Unser 57-jähriger Guide Walter erklärt, dass am Bau von 1406-20 über eine Million Arbeiter beteiligt waren. Knappe 500 Jahre lang diente der riesige Komplex bis zum Sturz des Kaiserreichs 1911 den 24 Kaisern der Ming- und Qing-Dynastie als Residenz- und Regierungssitz. Der hintere Teil diente als Wohnbereich für den Kaiser und seine Konkubinen. Offenbar sollen es zur Blütezeit bis zu 1000 gewesen sein. Alle drei Jahre wurden die schönsten Frauen Chinas ausgewählt. Für die Familien war es eine grosse Ehre, für die Töchter jedoch nicht ganz freiwillig! Die meisten Konkubinen hätten den Kaiser nie gesehen. Die Verbotene Stadt ist ein Ort voller Symbolik ... und beeindruckt uns sehr. Vertiefende Infos über den Kaiserpalast sind im Internet zu finden.
    Den Film "Der letzte Kaiser" können wir wärmstens empfehlen. Der 1911 enttrohnte Kinderkaiser verdiente zum Schluss seines bewegten Lebens seinen Unterhalt als Gärtner.

    Wir sind nicht ganz die Einzigen auf Besuchstour! Die Monate Juli und August sind Schulferien und es hat viele Touristen hier, vor allem chinesische! Wir staunen, wie wir zügig vorankommen. Walter schleust uns gekonnt durch die Menschenmenge!

    Zum Abschluss steigen wir auf den 88 m hohen Kohlehügel ausserhalb der Palastanlage und geniessen einen phantastischen Blick über die gesamte Anlage und die Stadt.
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  • 30 Wir tauchen ein ... und staunen!

    18 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 27 °C

    Mit Ausnahme der Transfertage von einer Stadt zur anderen werden wir hier in China die drei Wochen immer einen Guide und Fahrer zur Seite wissen. Das ist cool und entlastend für uns!

    Heute werden wir vom deutschsprachigen Guide Walter und Fahrer Mong abgeholt. Die erste Station der Stadtbesichtigung ist der
    Tian'anmen-Platz oder Platz des Himmlischen Friedens auf Deutsch. Der mit 44 ha grösste Platz der Welt ist umgeben von imposanten Gebäuden, in der Mitte das Mao-Mausoleum. Mao Zedong liess den Platz zu seiner heutigen Grösse für die Inszenierung von Massenveranstaltungen umbauen und hat hier die VR China ausgerufen.
    1989 erlangte der Platz traurige Berühmtheit durch das Massaker an tausend Student:innen, die gegen Korruption und für Demokratie demonstrierten. Wir umrunden den Platz mit dem Auto, steigen jedoch nicht aus. Es gibt strikte Sicherheitsvorkehrungen und wir müssten mehrere Stunden anstehen!
    Wir fahren weiter zum Kaiserpalast (siehe separaten FP). Gleich daneben liegt der jetzige Regierungspalast des Präsidenten. " Die heutige Verbotene Stadt", meinte Walter.

    Beim nachmittägliche Spaziergang besuchen wir ein traditionelles Familienhaus im Hutong-Viertel und
    erfahren viel über Peking, das mehrfach Hauptstadt eines der chinesischen Reiche war. Hier herrschten neben Chinesen auch Mongolen und Mandschuren. In Peking leben inkl. Vororte auf 16'800 km2 über 21 Mio Menschen. Gewaltig!
    2008 hat hier die Sommerolympiade stattgefunden. Ein richtiger Booster für die Hauptstadt. So wurden tausende Toiletten auf westliche Standards (um)gebaut! Sehr angenehm für uns. Und diese sind sauber! Überhaupt fällt uns in der Stadt die Sauberkeit sehr positiv auf. 😊 Der Verkehr ist ein grosses Problem, wie in allen vergleichbaren Metropolen dieser Grösse. Eindrücklich jedoch die Entwicklung, dass bereits über 30% aller Fahrzeuge mit Strom betrieben werden.

    Kurze Pause im Hotel, dann zu Fuss und mit der Metro zur Peking Oper. Walter konnte uns spontan Tickets besorgen (siehe separaten FP).
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  • 29 Ankunft in Peking

    17 lipca, Chiny ⋅ ☀️ 30 °C

    Wow, wir haben beide im Zug gut geschlafen, bis 9 Uhr! Ein Blick zum Fenster raus eröffnet uns eine ganz andere Szenerie als zuletzt in der Wüste Gobi in der Mongolei. Alles ist wieder grün! Landwirtschaftsflächen mit Mais und im Hintergrund eine langgezogene Bergkette dominieren die Szenerie. Wir fahren durch urbane Gebiete und Industriezonen. Eine völlig andere Welt! Und ja, der Zug fährt hier schneller und ruhiger!😉
    Gegen halb Drei kommen wir in Peking an. Und ja, auch wir sind nun bei 34°C. im Hochsommer angekommen ... und dass wir fast auf Meereshöhe sind! Wir werden von einem Fahrer mit unserem Namensschild erwartet, der uns ins Hotel Cote Courd im Hutong-Viertel fährt.

    Ausserhalb des Viertels finden wir am Abend viele Verpflegungsstände. Wir entscheiden uns für ein Restaurant, welches eine gut bebilderte Menukarte hat!😉 Am Nachbartisch lädt uns Wang Li ein, von ihrem Menu zu probieren und offeriert einen mitgebrachten Schnaps, notabene ohne Englischkenntnisse!🤣 So cool! Wann habe ich das schon mal zuhause mit asiatischen Touris gemacht?

    Nach der Mongolei steht nun China auf dem Programm! Ein Kontrast sondergleichen erwartet uns: viiiele Menschen und ein globaler Wirtschaftskoloss, ein Land der sozialen Gegensätze, individuelle Freiheit und Menschenrechte vs. kollektive Konformität und kommunistische Doktrin/Staatsgewalt, u.a.m. Im Bewusstsein auf touristischen Pfaden unterwegs zu sein, freuen wir uns auf die bevorstehenden Begegnungen und Erfahrungen, um unser Bild von China zu erweitern und zu revidieren.
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  • 28 Bayerstaa Mongolei

    16 lipca, Mongolia ⋅ ☁️ 35 °C

    Wir sitzen im Zug nach Peking. Zeit und Musse auf die knapp vier Wochen in der Mongolei zurück zu schauen.

    Zuallererst: Wir sind begeistert!
    Das Highlight war sicherlich das zweiwöchige Kameltrekking in den Bergen der West-Mongolei:
    - unberührte Natur mit unendlichen
    grünen Weiten und Bergen
    - vielfarbige Pflanzenwelt ... und
    Wiesen voller Edelweiss
    - unzählige weidende Tierherden
    - authentische Einblicke in den Alltag
    der Nomaden und deren
    Gastfreundschaft
    - mit Kamelen in den Bergen
    unterwegs, so cool!
    - herzliche mongolische Crew

    Im Allgemeinen haben die Menschen hier auf uns eher zurückhaltend und ernst gewirkt. Selten ein spontanes, gewinnendes Lächeln, jedoch immer sehr respektvoll und hilfsbereit. Keine aufdringlichen Strassenverkäufer wie in anderen Ländern, auch kaum Bettler und Randständige, was sehr angenehm für Gäste ist. Wir haben uns in der Mongolei wohl und sicher gefühlt. Ein stolzes, ehemaliges Reitervolk, das spürt man auch heute noch. Dschingis Khan lässt grüssen!😉

    Wir sind positiv überrascht über die Sauberkeit in der Mongolei, dies sogar in der Millionenstadt Ulaanbaatar wie auch am Naadam-Festival. Ansonsten hat uns Ulaanbaatar eher befremdet. Grau und trist, inmitten einer schönen Hügellandschaft, vieles marode oder unfertig. Unglaublich viel Verkehr und Stau. Autos, Parkplätze und (stillgelegte) Baustellen dominieren! Wo bleibt da die Lebensqualität der Menschen? Kaum Grünflächen oder Spielmöglichkeiten für Kinder sind vorhanden.

    Fasziniert bin ich von der eindrücklichen Geschichte der Mongolei und deren Bedeutung für die damalige und heutige Welt.
    Eingeklemmt zwischen zwei Grossmächten sitzt ihnen aktuell die Angst vor China im Nacken. Wir sind gespannt, wohin sich Land und Menschen entwickeln werden?

    Die Mongolei ist ein faszinierendes Land. Es lohnt sich! Zum Schluss noch ein paar Pics (nicht in chronologischer Reihenfolge).
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  • 27 Mit der Transmongolischen Eisenbahn

    16 lipca, Chiny ⋅ ☁️ 35 °C

    Byambaa holt uns um 6.15 Uhr im Appartememt ab und fährt uns zum nahen Bahnhof. Von Ulaanbaatar nach Peking sind es 1553 km mit der Transmongolischen Eisenbahn und die Fahrt wird ungefähr 30 Stunden dauern. Es gibt ein paar wenige Haltestellen unterwegs: Choir, Saynshand und den
    Grenzbahnhof Zamyn-Uud auf der mongolischen Seite sowie den Grenzbahnhof Erlian, Jining South, Datong und Zhangjiakou in China. Wir sind gespannt, wie dann der Grenzübertritt ablaufen wird. Offenbar müssen wir auf der chinesischen Seite den Zug verlassen und rund 4 Stunden warten, damit die Zugkomposition auf die chinesische Gleisbreite umgestellt werden kann. Mal schaun! Wir gönnen uns eine Fahrt in der 1. Kl. mit einem separaten Abteil für uns. Das ist für uns Oldies doch sehr angenehm.😉

    Wir machen es uns bequem; schauen, lesen, schreiben FP, spazieren, essen, besuchen das Restaurant, "pfusen". Der Zug ist nicht voll besetzt, was sehr angenehm ist.

    Der Zug fährt um 7.18 Uhr pünktlich in Ulaanbaatar los und ruckelt gemütlich mit gefühlten 40-50 km/h Richtung Süden. Okay, zwischendurch beschleunigt er ein wenig (bis max. 100 km/h gemäss Steward) ... um dann wieder in den alten Trott zurück zu fallen!🤣 Bei diesem Tempo kann ja sogar die Seele mitreisen! Cool!
    Kurz nach Ulaanbaatar passiert der Zug einige grössere Siedlungen, danach dominiert wieder die grüne mongolische Weite, um dann weiter südlich in eine steppenartige Wüste überzugehen. Wir durchqueren die Wüste Gobi. Draussen wird es eintönig, karg und trocken. Vereinzelt fahren wir an kleinen Siedlungen vorbei, in Saynshand gibt es sogar einen längeren Halt. Auch in dieser unwirtlichen Gegend leben Menschen. Wenn wir zum Fenster rausschauen bekommen wir das Gefühl,, sie leben zwischen Himmel und Erde. Und dann erreichen wir die Grenze. Der Grenzübertritt läuft wiefolgt ab:
    - Zugtoiletten werden 30 Min. vor
    Ankunft an der Grenze geschlossen
    - 19.15 Uhr Ankunft in Zamyn-Uud
    - Im Zug Aus- und Einreiseformulare
    ausfüllen plus mongolische Pass-
    und Grenzkontrolle
    - Der Zug rangiert hin- und her, bis er
    dann für länger hält
    - 20.40 Uhr Abfahrt Richtung China
    - 21.00 Uhr Ankunft Bhf Erlian
    - Aussteigen und mit allem Gepäck
    zur Pass- und Gepäckkontrolle,
    anschliessend im Warteraum warten
    - Der Zug rollt in die Werkhallen, um
    die Fahrgestelle auszutauschen
    - 01.00 Uhr Abfahrt von Erlian
    Richtung Peking

    So, jetzt sind wir in China. Das lange Warten und Sitzen im Wartesaal war mühsam. Jetzt haben wir das Bett verdient. Guet Nacht!
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  • 26 Ruhetag in Ulaanbataar

    15 lipca, Mongolia ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir sind heute alleine unterwegs und besichtigen das Dschingis Khan Museum. Wir tauchen nochmals in die Geschichte der Mongolei ein ... und sind einmal mehr beeindruckt. Unglaublich, wie sich das Mongolische Imperium über viele Jahrhunderte entwickelt hat, vor und nach dem berühmtesten Herrscher Dschingis Khan. Aufstieg und Niedergang der verschiedenen mongolischen Reiche, oft in Konkurrenz oder Kooperation innerhalb der mongolischen Völkern oder dann im Wettstreit mit den chinesischen Dynastien! Sehr eindrucksvoll. Und wir Europäer denken immer der Nabel der Welt zu sein!😉

    Im Museumskaffee mit stabilem Internet installiere ich noch ein VPN-App, um die chinesische Firewall zu umgehen. Mal schauen, ob es klappt! Einkaufen für die Zugreise, Videocalls mit Thabea und Muetti ... und dann ab in die Heia. Morgen werden wir von Byambaa im 6.15 Uhr abgeholt und zum Bahnhof gebracht.
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  • 25 Terelj-Nationalpark

    14 lipca, Mongolia ⋅ 🌬 18 °C

    Ein paar Kilometer vom Ger-Camp entfernt befindet sich der Schildkrötenfelsen (Turtle Rock): Eine natürliche Felsformation aus Granit, die wie eine gigantische Schildkröte aussieht. Sanaa führt uns auf einen abenteuerlichen Spaziergang mit Kraxeleien und einer seeehr schmalen Felsöffnung, wo wir gerade so durchpassen! Kein Kilo zu viel auf meinen Rippen!🤣

    Eine kurze Autofahrt weiter trohnt der Ariyabal-Meditationstempel über dem Tal. Ein ruhiger, buddhistischer Tempel inmitten der Berge, der anfangs 19. Jh. erbaut wurde. Er ist über einen spirituellen Pfad mit unzähligen buddhistischen Weisheiten erreichbar und wird zu ganz speziellen Anlässen noch genutzt. Der Blick über das Tal bis zum Turtle Rock begeistert und der Ort strahlt Ruhe aus.

    Während der kurzen Autofahrt kommen wir wie so oft an unvollendeten Bauwerken vorbei. Die Bauunternehmen bekommen sehr günstige Kredite vom Staat, starten mit dem Projekt und lassen dieses dann oft unvollendet stehen. Das Geld verschwindet. Korruption sei ein grosses Problem in der Mongolei, erklärt Sanaa. Vor allem die mit den Russen verbandelte alte Politelite, die immer noch an der Macht ist, wird dafür von der jüngeren Generation dafür verantwortlich gemacht. Diese jungen Menschen seien enttäuscht und wollen einen Wechsel. Die 50-jährige Sanaa ist überzeugt, dass sich in den nächsten Jahren in der Mongolei viel zum Besseren verändern wird! Sie selber hat 20 Jahre in den Vereinigten Staaten gelebt, bevor sie vor 3 Jahren wegen ihrer Mutter in die Mongolei zurückgekehrt ist. Ihr 21-jähriger Sohn lebt noch dort.

    Am späteren Nachmittag sind wir dann wieder in Ulaanbaatar zurück und wir verbringen noch etwas Zeit im nahen Stadtpark, Vergnügungspark inklusive!
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  • 24 Kloster Manzushir und Terelj-Nationalpark

    13 lipca, Mongolia ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir besuchen heute das Manzushir Kloster, welches 40 km ausserhalb von Ulaanbaatar in einer wunderschönen Umgebung liegt. Das Kloster war früher ein geistiges Zentrum in der Mongolei. Die Anlage zählte über 20 Tempel mit über 300 Mönchen. Im Zuge der russischen Säuberungen wurde die Klosteranlage 1937 zerstört. Ein Wiederaufbauprojekt ist im Gange. Ein kleines Museum wurde aufgebaut und ein Tempel restauriert. Die anderen Gebäude sind Ruinen, die vom ursprünglichen Klosters aus dem Jahre 1733 stammen. Einzelne Artifakte sind ausgestellt. So auch ein grosser Kessel, mit dem bei buddhistischen Festen bis zu 1000 Mönche bekocht wurden.

    Auf der Fahrt zum Gorkhi-Terelj Nationalpark kommen wir durch Nalaikh, die Geburtsstadt unserer Fahrerin Byambaa. Sie erzählt, dass die Stadt wegen des Kohlevorkommens gegründet worden sei und heute 40'000 Einwohner habe. Auch ihr Vater hat im Kohlebergwerk gearbeitet. Sie ist die Jüngste von 8 Geschwistern. Zehn Jahre lebte und arbeitete Byambaa in Japan. Seit 15 Jahren nun arbeitet sie als Fahrerin bei der Tsolmon Travel Agency. Die bodenständige und sympathische 53-jährige kann ein paar Brocken Deutsch und ist motiviert dazu zu lernen.

    Auf der Fahrt sehen wir Solaranlagen und Windmühlen, was wir eher selten gesehen haben. Die Mongolei produziert ihren Strom vor allem mit Kohle oder importiert Gas aus Russland. Dabei wären die Voraussetzungen gegeben für Alternativenergie mit über 250 Sonnentagen und viel Wind! Sanaa meint, dass die junge Generation dies ändern wird!

    Der nahe von Ulaanbaatar gelegene Nationalpark ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Mongolei. Wir staunen über die gosse touristische Infrastruktur auf dem Weg zum Buuveit Ger-Camp, das auch der Tsolmon Travel Agency gehört. Dieses liegt etwas abseits der Hauptroute wunderschön unter skurillen Felsformationen eingebettet. Mittagessen und Pause. Zusammen mit Sanaa unternehmen wir dann eine dreistündige Wanderung und streifen durch die Hügel- und Felslandschaft rund ums Ger-Camp. Gemütlich und erholsam! Zum Abendessen werden wir mit köstlichen Teigtaschen verwöhnt (Buuz).
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  • 23 Naadam - Pferderennen

    12 lipca, Mongolia ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Pferderennen finden eine gute Autofahrstunde ausserhalb des Zentrums von Ulaanbataar statt. Wir werden um 7.30 Uhr wieder von Byambaa abgeholt. Kein Stau für einmal! Am Zielort der Pferderennen sind tausende Zelte aufgstellt. Besuchende und Teilnehmende mit ihren Familien campieren wild über alle Hügel verteilt. Dazu kommen noch die unzähligen Verkaufs- und Essensstände. Ein riesiges Gelände mit einer gigsntischen Zeltstadt. Und mittendrin das Zielgelände der Pferderennen. Noch ist es ruhig. Die jungen Jockeys - Kinder im Alter von 8-12 Jahren - führen ihre Pferde gemütlich zu einem Sammelort ausserhalb des Ziels. Von dort reiten sie gemeinsam zum Start im Gelände und dann im Rennmodus zurück ins Ziel. Es werden unterschiedliche Distanzen geritten., je nach Alter der Pferde. Wir verfolgen das Hauptrennen der Fünfjährigen. Diese legen ungefähr 24 km zurück. Es geht vor allem um Ehre und Ansehen für die Gewinnerpferde und deren Besitzer. Es ist windig und kalt. Wir ziehen alles an, was wir dabei haben! Wenigstens ist es trocken und am Nachmittag zeigt sich dann sogar die Sonne!😊 Nach dem langen Warten und dem kurzen Zieleinlauf gibts tolle musikalische Unterhaltung auf einer Bühne und ein traditionelles Mittagessen. Noch nie haben wir so viele Pferde gesehen. Sana meint, dass viele Besuchende mit ihren Pferden angereist sind. Auch deshalb, weil morgen Montag der Weltpferdetag gefeiert wird mit speziellen Aktivitäten. Es sollen dann über 10'000 Pferde auf dem Gelände geritten werden!

    Zurück in Ulaanbataar entdecken wir auf unserem Abendspaziergang sogar ein Public Viewing. Natürlich werden die Ringer-Wettkämpfe im Zentral Stadion übertragen. Offenbar wird auch Fussball gezeigt. Mal schaun!
    Und ja, es sollte anscheinend nicht sein. Die Schweiz hat heute Vormittag das Viertelfinalspiel an der Fussball-WM gegen Argentinien nach Verlängerung verloren. Wirklich schade. Trotzdem ein toller Erfolg, die erstmalige Qualifikation für die Viertelfinals seit 1954!
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