Spain
Haría

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61 travelers at this place

  • Day4

    Die Anmutige

    April 10, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Meeresrauschen und eine laue Nacht. Trotzdem habe ich nicht ganz so gut geschlafen. Eventuell lag es an der Aufregung, dass wir am heutigen Tag "La Graciosa" - die Anmutige besuchen oder es mein Geburtstag ist.

    Überrascht wurde ich mit einem hübschen und mit Kerzen illuminierten Abbild meines Alters aus Lavasteinchen und einer Art einheimische Gänseblümchen. Das hat mich sehr gefreut. Wir holten Brötchen, Tomaten, Avocado und Kaffee. Dann genossen wir in Ruhe das Frühstück. Der heutige Tag war zu Beginn zwar angenehm von der Temperatur, aber sehr bewölkt. Wir entschieden uns unsere Tour nach "La Graciosa" um zwei Stunden zu verschieben, denn da sollte das Wetter etwas besser werden. Es war sehr windig und in unserer Wetter-App wurde eine schwarze Wetterfahne angezeigt. Ein Symbol für sehr starken Sturm. Das wird bestimmt eine interessante Bootsfahrt.

    Am Hafen und im Ort sowieso, war es sehr ruhig und gechillt. Wir gingen auf die sich mäßig fullende Fähre und legten ab. In der Ferne sah man die Wellen sich an den riesigen, dem Hafen vorgelagerten Steinen brechen. Es kam ein leichtes flaues Gefühl in der Magengegend auf und ich ging gedanklich alle Möglichkeiten durch, wo ich eventuell aus mir heraus kommendes auffangen könnte. Ach ja, ich hatte noch einen (sauberen) Hundekotbeutel in der Tasche.

    Die Überfahrt dauerte 30 Minuten zu und es schaukelte schon sehr stark. Am Hafen von "La Graciosa" angekommen, ging ich froh von Bord. Wir folgten von da an unserer geplanten Route obwohl wir wussten, dass wir sie aus zeitlichen Gründen nicht komplett schaffen werden.

    Die Insel war sehr sandig und es gab keine Strassen zwischen den Häusern. Das ganze hatte ein Flair von einer Wildwestern-Stadt. Trotzdem wirkte der Ort sehr sympatisch. Wir kamen an verschiedene Strände vorbei, welche durch die eingesetzte Ebbe sehr gross wirkten. Manchmal ging es bergauf und es war sehr deutlich der vulkanische Ursprung der Insel zu sehen. Landschaftlich extrem schön.

    So gingen wir zuerst an der Küste und später quer über die Insel. Aber bevor wir den Rückweg antraten, sahen wir uns einen absolut tollen Strand an. Die Kulisse war fantastisch. Blaues Meer, weißgelber Strand und dahinter ein kleiner roter Vulkankegel - herrlich. Vegetation gab es, bis auf ein paar Sträuchern, fast keine. Hin und wieder waren ein paar kleine Echsen zu sehen.

    Auf dem Rückweg müssten wir uns etwas beeilen, damit wir die (vorletzte) Fähre noch erreichen. Wir wollten nicht zu spät ankommen, weil wir noch etwas einkaufen und duschen wollten, bevor wir dann zur Feier des Tages essen gingen. Das Restaurant wurde uns von unserer Vermieterin empfohlen und es war natürlich sehr Fisch- und Fleischlastig. Aber es gab auch Salat und "Papas Arugadas" und Tortilla.

    Morgen reisen wir wieder ab und ziehen nach "Teguise" weiter.
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  • Day3

    Windige Lava Felsenküste

    April 9, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Es war sehr hellhörig in der Nacht und die anderen Gäste kamen aus Italien - mehr schreibe ich nicht dazu 😁

    Die freundliche Marina begrüßte uns am Morgen und zeigte uns das Frühstück. Am Tag zuvor haben wir berichtet, dass wir vegan sind. Das freute sie sehr, denn sie liebt Tiere über alles und ist selbst Vegetarierin. So hat sie dann in der Nacht für uns einen schrecklich leckeren Schokokuchen gebacken. Man war der lecker und super schokoladig. Nach einer Weile kamen andere Gäste dazu - ebenfalls aus Italien. Die zwei "lauten" Damen von gestern Abend sind heute morgen um 05:00 Uhr abgereist. Dabei hatten sie die Haustür offen gelassen und die vier Katzen freuten sich das Haus in Ruhe inspizieren zu dürfen.

    Mit Händen und Füßen unterhielten wir uns mit den anderen Gästen, wobei Martina offensichtlich ihr Freude an der Konversation hatte. Die beiden Gäste haben uns den Tipp, den Benediktinerweg zu gehen. Der sei sehr schön. Natürlich habe ich das gleich abgespeichert - hehe.

    Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns herzlich und zogen los. Es war bewölkt und recht windig. Zum Wandern war die Temperatur sehr angenehm. Wir folgten der Route, welche uns Martina an der Küste vorgeschlagen hatte und wir müssen sagen, sehr schön. Dieses Farbenspiel mit der wechselnden Belichtung durch die Wolken und Sonne, war eine echte Augenweide.

    Wir folgten dem Weg bis zum ersten Ort. Sehr ruhig dort, fast etwas verschlafen. Hin und wieder ein Tourist. Wieder an der Küste, gingen wir auf dem kleinen Trampelpfad entlang zum nächsten Ort Arrieta. Der schien etwas touristischer zu sein nur ohne Touristen. Irgendwie war alles schick, neu und von der Infrastruktur her auf viele Menschen ausgerichtet. Umso erfreulicher, dass keine da waren. Wir sahen uns die wirklich schönen Häuser an und uns viel auf, dass die einheimische Bevölkerung sehr freundlich uns gegenüber war. Wir fühlten uns wohl.

    Erneut gingen wir an der Küste entlang, allerdings würde der Weg wegen den spitzen Lavasteinen und dem Geröll recht beschwerlich. Allerdings entschädigte uns die sehr nahe Aussicht auf das Meer für (fast) alles. So kamen wir zum ersten heutigen Highlight. Wir wollten uns insgesamt zwei Höhlen ansehen. Eine davon war nur mit einer Führung zu besichtigen. Die erste kannten wir schon, die "Jameos del Agua", von unserem letzten Besuch auf Lanzarote vor geschätzten 12 Jahren. Und sie war immer noch sehr stark besucht von Touristen. Die Höhle wurde von César Manrique gestaltet und beinhaltete eine Besonderheit. Auf der Welt einzigartige kleine taube und blinde kleine weiße Krebse, die in Massen in dem klaren Wasser zu sehen waren. Wir durchschritten die Höhle und bewunderten am anderen Ende das blaue Wasser in dem weissen "Pool" mit einer ihren Schatten im Wasser spiegelnden Palme. Sehr schön anzusehen. Dann gingen wir nach der Besichtigung zur nächsten Höhle, der "Cueva de los Verdes", und hatten Glück. Die Führung begann in 5 Minuten. Bis auf das Ende der Führung, wo sich die Decke der Höhle im kristallklaren Wasser spiegelte, gab es nichts besonderes zu sehen. Trotzdem war es schön, diese Höhle erlebt zu haben.

    Dann gingen wir wieder zurück zur Hauptstraße, folgten dieser eine Weile und bogen dann erneut zu dem Küstenweg in die herrliche Landschaft ein. Aber wir stellten schnell fest, das der Weg noch beschwerlicher war und nach ca. 2 km wechselten wir wieder auf die Straße, wo wir dann bis nach "Orzola" weiter gingen. Jedoch war die Straße nicht sehr stark befahren und von daher ging es sich ganz gut. Immer wieder hielten wir an und beobachteten die herrliche Landschaft und die Küste. Wieder waren wir von dem Farbenspiel fasziniert und begeistert.
    Dann erreichten wir "Orzola" und gingen sogleich zu unser Unterkunft für die nächsten zwei Tage. Denn wir wollen am nächsten Tag die Insel "La Graciosa" besuchen und auch bewandern. Die Unterkunft schien fast neu zu sein und was vor allem gut war, wir waren allein. Nach dem kurzen Check-in durch die Besitzerin, bekamen wir sogleich den Tipp, noch heute die Tickets für morgige Bootsfahrt zu kaufen und somit 25 % Rabatt zu erhalten. Gesagt, getan Hehe.

    Danach gingen wir einkaufen und kochten uns etwas und das Abendbrot nahmen wir zum Sonnenuntergang auf der Dachterrasse mit einer Flasche weißen Lanzarote-Wein ein.
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  • Day5

    Windige Pfade

    April 11, 2019 in Spain ⋅ 🌬 19 °C

    Am Morgen gab es einen schönen Sonnenaufgang bei leichter Bewölkung. Vom Supermarkt habe ich frische "Brötchen" geholt und gleich zwei mehr, damit wir uns für unterwegs eine Mahlzeit schmieren können. Nach dem Frühstück gingen wir los und mittlerweile hat es sich mehr zugezogen. Jetzt war es komplett grau bewölkt und sehr windig, aber das habe ich schon durch unsere Wetter-App am Abend zuvor erfahren. Zum Wandern eigentlich sehr gut.

    Wir gingen Richtung Ortsausgang wo uns ein Wegweiser zum GR131 - dem europäischen Fernwanderweg E7 - begegnete. Unsere Routenplanung erfolgte auf der Grundlage vom E7. Allerdings wichen wir wegen fehlender Unterkünfte oder entfernt liegende Sehenswürdigkeiten auch schon einmal ab. Heute sollten wir fast komplett dem E7 folgen.

    Hinter "Orzola" ging es zuerst an der Straße entlang, aber bald auch schon aufwärts durch die landwirtschaftlich betriebende Gegend auf einem Wanderpfad. Vorbei am eindrucksvollen Vulkan "Volcan La Corona". Der erste Ort dahinter war "Máguez", wie die anderen Orte auch, wirkte dieser verschlafen. Wir kamen etwas vom Weg ab und folgten der Straße. Dann kamen wir nach "Haria". Dort war ich schon einmal, kann mich aber nicht mehr daran erinnern. Wir durchquerten den Ort, um an dessen Ende auf dem E7 das letzte Wohnhaus von César Manrique zu besuchen. Hier wohnte er von 1988-1992. Der Eintritt kostet 10€, was happig war. Innen bekamen wir die komplette Wohneinrichtung von César Manrique zu sehen. Leider konnte er dieses Wohnhaus nicht vollenden, da er 1992 tödlich verunglückte. Aber das alte von ihm selbst umgebaute Landhaus war wunderschön und wir wären am liebsten selbst eingezogen.

    Nach der Besichtigung gingen wir auf einem andern Wanderpfad weiter, welcher durch ein ausgetrocknetes Flussbett führte. Es ging teils steil nach oben und wir wurden unterwegs mit fantastischen Aussichten belohnt.

    Alsdann erreichten wir den Aussichtspunkt auf den Ort und Strand "Famara". Was für eine Aussicht, einfach grandios. Hier oben war auch eine Radarstation. Diese ließen wir links liegen und folgten einem unklaren Trampelpfad bis zu einer festen Straße. Dieser folgten wir zu einer Kirche namens "Eremita de las Nieves" = Kapelle des Schnees. Diese lag auf dem Hochplateau über "Famara".

    Nach einem kurzen Moment, folgten wir nun einer Schotterpiste bis zu unserem heutigen Ziel "Teguise". Es sei noch erwähnt, dass wir uns dabei wieder auf dem E7 befanden. Die Strecke war gekennzeichnet durch viel Natur und teils kräftigen Windböen. Zum Nachmittag hin klarte es zusehends auf.

    In "Teguise" gingen wir sogleich zu unserer Unterkunft, einem alten kleinen Landgut, welches sehr liebevoll zu einem kleinen aber feinen Bed & Breakfast Hotel umgebaut wurde und später ein wenig zum Sightseeing in den Ort. Dort kurz in den Supermarkt und in einem Restaurant gegessen.
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  • Day4

    Cueva de los Verdes

    August 14, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 26 °C

    Endlich konnten wir unseren Mietwagen in Empfang nehmen.
    Zuerst sind wir zu Decathlon gefahren, um noch Bademoden einzukaufen (ist ja nicht so, als wären wir am Samstag erst in Neustadt im Decathlon gewesen).
    Nachdem wir dann unser Mittagessen eingenommen haben, sind wir zu den Cueva der los Verdes aufgebrochen. Einfach nur beeindruckend, was die Natur dort erschaffen hat.
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  • Day2

    Cueva de los verdes

    September 22, 2017 in Spain ⋅ 🌬 22 °C

    Ma elautókáztunk a sziget másik végébe hogy megnézzük mit találunk arra, na jó, odafele még célirányosan mentünk. A Cueva de los Verdes, vagyis a Zöld barlang, az egyik legfőbb látnivalója Lanzarote szigetének. Mintegy háromezer évvel ezelőtt, a La Corona vulkán kitörésekor a lávafolyam alakította kiRead more

  • Day2

    Az útunkba akadt kilátó-Mirador del Rio

    September 22, 2017 in Spain ⋅ 🌬 19 °C

    Hazafele Eriket magával ragadta a vadnyugati hangulat, amit Lanzarote áraszt és elkezdett a hegyek között random kocsikázni. Ismertek, relatíve rosszul tűröm az elôre nem tervezhető dolgokat, így itt is kicsit szótlanul gubbasztottam a kocsiban. Hiba volt, a rally egy csodás kilátóhoz vezetett, valószínű magunktól sosem lyukadunk ki itt.A Mirador del Rio 1973-ban épült. Korábban ugyanis egy ágyúraktárként szolgált, ezen a helyen őrizték a Kubáért folyó háború ágyúit is. Többek között ideális hely volt, hogy hamar észrevegyék a szigetre érkező kalózhajókat. Ittunk egy kávét és a hotel fele vettük újra az irányt.Read more

  • Day10

    Последний день. Север острова.

    December 26, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    В последний день опять ветренно и пасмурно, но мы это знали и Света скомандовала: "Едем на север". Сказано - сделано. Первое место Cueva de los Verdes. Это 8 киллометровая пещера образовавшаяся 20000 лет назад в результате извержения вулкана. Сверху лава застыла, а внизу она сжигая всё на своём пути вымыла эту пещеру. Для туристов открыт пока только 1 км. Вот его мы и прошли.Read more

  • Day19

    Lanzarotes grüner Norden, Sigruns Tour

    March 10, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Es geht sehr früh los bei herrlichem Sonnenschein. Schon auf dem Weg zum ersten Stopp auf dieser Tour fällt besonders auf, wie grün sich die Insel präsentiert. Der Guide erklärt, dass es dieses Jahr im Januar und Februar 15 Regentage gab und Tiefsttemperaturen von 8 Grad.
    Erster Halt ist "Jameos del Agua": in der teils eingestürzten Lavaröhre des Vulkans Monte Corona hat César Manrique 1966 ein Kunstwerk erschaffen. Ein Kratersee mit den weißen Krebsen, ein künstlicher Pool, Kaffees auf verschiedenen Terrassen laden zum Verweilen ein. Heute habe ich das Glück, fast allein diese Attraktion zu besichtigen, da es für unsere Gruppe eine halbe Stunde früher geöffnet wurde.
    Nächster Stopp ist eine Aloe Vera Farm. Dort erfahre ich viel über die Verarbeitung von Aloe Vera als Kosmetikprodukt und zur pharmazeutischer Verwendung. Die Blätter werden 'gehäutet' und die eigentliche Gelee artige durchsichtige Masse ist essbar oder als Hautgel zu verwenden.
    Letzter Stopp auf der Nordtour durch das erstaunlich grüne "Mal pais" ( schlechtes = unfruchtbares Land) ist " Mirador del Rio", ein wunderbarer 1975 eröffneter Aussichtspunkt, wieder von César Manrique gestaltet. Hier regnet es in Strömen und ist so neblig durch tiefhängende Wolken, dass ich rein gar nichts sehe. Verzweifelt zeigt uns der Busfahrer im Anschluss eine Postkarte, was wir hätten sehen können...
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You might also know this place by the following names:

Haría, Haria, أريا, Ария, Арія, 阿里亚

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