Spain
Puebla de Sanabria

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11 travelers at this place:

  • Day27

    Klimawandel

    June 4 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Obwohl ich diese Nacht eigentlich gut geschlafen habe, hatte ich heute Morgen echt Mühe, in die Gänge zu kommen. Wir liefen heute alle zusammen los. Normalerweise bin ich die, die nach vorne abzieht, heute aber fiel ich immer weiter zurück. Es wollte einfach nicht. Ich war so langsam wie noch nie. Irgendwann habe ich angefangen, einen Podcast von Joe Ragan zu hören, der mir von den Amis empfohlen wurde. Da wurde ein Buchautor interviewt, der über den Klimawandel schrieb und wie es unserer Gesellschaft ergehen könnte je nachdem wie stark sich das Klima erwärmt. 2,5 Stunden Unterhaltung für die ich zu diesem Zeitpunkt sehr dankbar war.

    Ein paar Sachen, die er erzählt hat, gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Zum Beispiel, dass alle Szenarios, die die Allgemeinheit kennt, auf unserem 2 Grad Ziel basieren. Dass wir momentan aber auf 4 Grad Kurs sind und die Folgen noch viel verheerender sein werden, wenn sich nichts ändert. Dass die Allgemeinheit nur wenig darüber weiss, weil man keine Panik verbreiten will. Dass mittlerweile eine Technologie besteht, das CO2 aus der Luft zu filtern. Dass aber das Geld fehlt, das gründlich und grossflächig durchzuführen. Dass das Geld aber locker beschafft werden könnte, würde man die Subventionen in die Fossilindustrie streichen.
    Bis 2050 wird es in Indien so heiss, dass gewisse Teile des Landes nicht mehr bewohnbar sein werden. Man mag sich kaum vorstellen wieviele Leute dann fliehen werden. Andere Orte werden unbewohnbar durch Fluten, Waldbrände, Hurricanes. Hunderte Millionen von Menschen werde flüchten. Und wir machen uns heute ernsthaft Sorgen wegen ein paar Kriegsflüchtlingen?!
    Brasilien droht damit den Grossteil des Amazonasregenwaldes abzuholzen. Andere Länder werden dabei hoffentlich nicht tatenlos zusehen. Ein Eingriff führt möglicherweise aber zu Krieg. Und so weiter und so fort. Das Thema ist so gross und komplex, dass es gar nicht vollständig fassbar ist.

    Irgendwas läuft doch mit uns Menschen einfach richtig falsch. Solange wir die Konsequenzen von unserem Verhalten nicht direkt sehen können, wird einfach alles verdrängt. Jeder hat das Gefühl, die Politiker werden dann schon irgendwas unternehmen, das wird schon irgendwie klappen, das wird alles gar nicht so schlimm werden. Innerhalb von einer Generation wurde so viel Schaden angerichtet und innerhalb von einer Generation muss das wieder geradegebogen werden, um noch die Kurve kratzen zu können. Unfassbar. Das hat mich den ganzen restlichen Tag beschäftigt.

    Um die Mittagszeit kam ich in eine Bar, wo die anderen schon auf mich warteten. Anscheinend lief es heute bei allen nicht so gut. Immerhin ist die Landschaft mittlerweile richtig schön geworden. Alles ist grün und hügelig. Die Temperaturen befanden sich ca um die 20 Grad. Krass wie es vom einen auf den nächsten Tag mehr als 10 Grad sinken kann.
    Am Nachmittag sind wir dann alle zusammen weitergegangen. Aisha hat ihre Musikbox angemacht und Partymusik laufen lassen, was echt motivierend war. Es hielt sogar ein Auto an und ein Herr schenkte jedem von uns eine Hampfel voll mit Bonbons. So nett!

    Heute Abend sind wir in Puebla de Sanabria angekommen. Ein sehr hübsches, kleines Städtchen. Wir haben uns anschlissend ein Abendessen im Edelschuppen gegönnt, was aber dann noch günstiger war wie in einem günstigen schweizer Restaurant.
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  • Day36

    Castles, stone boats and wolves

    May 27, 2018 in Spain ⋅ 🌙 21 °C

    I’m in Pueblo de Sanabria, a small tourist town with a 13th century church, a 15th century castle, and a wolf sanctuary nearby. At the foot of the path over the mountains into Galicia - Santiago is getting closer.

    Getting here was a fairly painless 18km hike, with rain holding off until the last 20 minutes. Along paths that remind me of Galicia, culverts between moss covered stone walls, and then stretches of gorse and heather covered heath.

    Sanabria itself is lovely - steep narrow streets, stone houses with overhanging wooden balconies and slate roofs. A castle complete with stone boat. Legend has it that Jesus visited Sanabria dressed as a pilgrim and sought food from the locals. All refused him except some kindly women in the panadería (bakery). In anger, he struck the ground with his staff, whereupon Lake Sanabria sprang forth and drowned all except the kind women who climbed into the stone boat which was pushed by the river up to the high point beside the castle, where it still rests today.

    We are staying in a charming small hotel slap bang in the middle of town and opposite the best tapas bar. The albergue is across the river and out of town and is run by a rather dour couple. We like albergues but are selective! By sharing a room there is little difference in price. With the advantage you get your own sheets, towels and a good hot shower.

    Tomorrow looks a challenge. A very steep climb to 1350 metres. Let’s hope we are safe from the wolves.
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  • Day153

    Rionegro - Puente de Sanabria

    April 25, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Morgens war es doch nicht so frisch wie ich es zuerst dachte. Gegen 05:15 Uhr stand ich auf, nahm meine Sachen aus dem Schlafraum und ging in den unteren Bereich. Dort zog ich mich an und machte mir einen Instantkaffee. Nachdem ich alles vorbereitet und ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte, ging ich los. Zunächst zur Bar von gestern Abend, war ja gleich nebenan, und checkte meine updates. Dann ging ich los. Ich entschied mich, bis Mombuey an der Straße lang zu gehen. Das waren nur 9,5 km und es sollte in diese Zeit kaum Verkehr sein. So war es auch. Als ich im Vorfeld die Karte des Weges mir ansah stellte ich fest, dass ich 5x die Autobahn überqueren werde. Der Weg schlängelte sich also immer rechts oder links entlang der Autobahn. Ich befürchtet, von dem Lärm der Autobahn gestört zu werden. Aber egal. Erst einmal losgehen und schauen was passiert. Man kann sich immer so viele Gedanken darum machen was sein könnte, genau weiß man aber was sein wird nie.

    Es war ok an der Straße zu gehen. Insgesamt 5 Autos und ich erreichte in der fortgeschrittenen Morgendämmerung Mombuey. Die Bars hatten noch geschlossen, aber es standen. Schon wartende Menschen davor. Auch einige Pilger, welche in der (Ungeziefer-) Herberge übernachtet hatten und nun einen Kaffee für den Start brauchten. Dann. traf ich den älteren weißhaarigen Spanier mit seinen weißen Maulesel und auf dessen rücken saß wieder der Pudel. In Begleitung des anderen Spaniers mit den braunen Pferd. Auch die suchten eine offene Bar und eine Möglichkeit, ihre Pferde sicher draußen anbinden zu können. Ich ging weiter, denn der heutige Weg war lang. Um die 40km ist die Etappe heute lang und ich wollte frühzeitig ankommen.

    Zunächst ging es aus Mombuey noch an der Straße entlang, dann jedoch einem Schotterweg folgend. Die Morgendämmerung zeichnete mit den Wolken herrliche Bilder am Himmel. Am Wegesrand und auch an den Mauern, welche teilweise mit Moosen und Flechten bewachsen waren, wuchsen schöne orangefarbene Blumen, die ich nicht kannte. Der Weg führte in seinem Verlauf durch viele kleine Dörfer. Manche waren sehr verschlafen, manche mystisch im Nebel mit den Moosbewachsenen Mauern. Galizien hat keltischen Einfluss und das spürt man zunehmend deutlicher in der Architektur der Häuser. Ein Dorf hatte eine überdimensionierte Kirche, gemessen an der Anzahl der Einwohner. In einem anderen Dorf, San Salvador de Palazuelo, könnte man außen am Glockenturm über ein Steintreppe zu diesem hochgekämmten und durch die Glocken in die Ferne sehen. Dann erreichte ich Asturianos. Ein etwas größer Ort mit einer Herberge. An dieser waren wieder die Franzosen mit ihrem Auto und packten schon wieder für die nächste Tour.

    Weiter kurz an der Straße entlang, bog diese rechts ein und überquerte die Autobahn. In Remesal de Sanabria kam ich zu einer kaum erkennbaren Kapelle, weil diese durch den Vorgarten bereits fast zugewachsen war. Der Ort hat eine Historie. Hier trafen sich zwei spanische Adelsgeschlechte. In der kleine Kapelle von Remesal traf sich 1506 Fernando der katholische mit seinem Schwiegersohn Felipe I., el Hermoso (Philipp der Schöne), um die durch den Tod seiner Frau Isabel ausgebrochenen Erbstreitigkeiten zu schlichten. Statt an Isabels Tochter Juana (aufgrund von Anzeichen auf Wahnsinn auch "la loca" die Wahnsinnige genannt) ging die Krone an Felipe.

    In einem anderen Dorf, Otero de Sanabria, könnte man an der Kirchentür außen schöne Holzreliefs (Fegefeuer) sehen. mit solchen Darstellungen, sollten den Christen im Mittelalter "Beine gemacht" werden, damit diese sich auf den Weg nach Santiago machen. Wo sie dann die Absolution für Ihre Sünden erbaten, um nach ihren Ableben dem Fegefeuer zu entgehen.

    Manche Häuser waren verfallen und andere wiederum restauriert und zu Casa Ruals ausgebaut. Die sahen richtig gut aus. Noch zweimal die Autobahn überquert und ich erreichte mein heutiges Ziel. In der Ferne sah ich schon den Pass, welchen ich morgen bei 1345m überqueren werde. Puente de Sanabria hat eine Burg, aber ich weiß. Ich nicht, ob ich mir diese ansehen werde. Denn dazu muss man erst ins Tal, auf der anderen Seite wieder hoch und dann wieder zurück zur Albergue. Ich bin genug gegangen heute. Später kamen die Franzosen mit ihrem Auto. Irgendwie bin ich darüber wütend.

    Habe noch Ursula und Rolf (66) aus Mönchengladbach kennengelernt. Sie versuchen morgen auch den Pass zu gehen. Allerdings auf der Autostrasse entlang. Mal sehen was ich mache - Straße oder Weg. Hängt etwas davon ab, wie das Wetter wird. Es könnte sein, dass es regnet. Dann eher Straße.

    Fazit des Tages: schöner Schein kann trügen!
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  • Day7

    Puebla de Sanabria

    July 26, 2016 in Spain ⋅ ☀️ 28 °C

    Malebná vesnice před Lago de Sanabria. Dali jsme si Menú del día (cenově výhodné denní tříchodové menu) - přítele každého cestovatele. 😜 A zde i s lahví vína, nejen vody, tak jsem se musela obětovat. 😉🍷🍷

You might also know this place by the following names:

Puebla de Sanabria, Pobra de Seabra, プエブラ・デ・サナブリア, 49300, Пуэбла-де-Санабриа, Пуебла-де-Санабрія, 普埃夫拉德萨纳夫里亚

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