Spain
San Cristovo de Cea

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9 travelers at this place:

  • Day50

    Ourense - Cea 29.6.2018

    June 29 in Spain

    Von wegen Wohlfühlprogramm 😁 Mir schwante da schon gestern Abend Übles, als ich mal eben einen Blick auf die Etappenbeschreibung von heute warf. Da war nämlich zu Beginn der Etappe nur von "bergan" und "steil bergan" die Rede. Und dann noch etwas von 4,8 km, nach denen man das Gröbste überstanden hätte. Ich glaube, ich wollte es einfach nicht wahr haben und habe es etwas verdrängt 😎 Heute morgen dann die Stunde der Wahrheit. Erst noch etwas durch die Stadt marschiert und dann ging es los. Bergan. Und zwar NUR bergan. Ourense liegt quasi in einer Art Talkessel, man steigt hinab in die Stadt und auf der anderen Seite beim Verlassen den Berg wieder hinauf.

    Nach 4,8 km war die Kapelle Emerita de San Marcos da Costa erreicht. Von dort hat man einen gigantischen Blick über Ourense. Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn das einen kleinen Umweg und noch paar Höhenmeter on top gab. Spielte dann aber auch keine Geige mehr. Durchgeschwitzt war ich eh schon. Und das Foto wollte ich als Belohnung unbedingt.

    Anschließend ging es aber weiter bergan, wenn auch nicht mehr so abartig steil. Bis zum Kilometer 8,4. Da gab es eine Wasserstelle (warum bloß) und eine Bank zum Sitzen. Ich saß da erstmal eine Weile 😁

    Eine Riesennektarine und eine Dose Cola später machte ich mich wieder auf die Socken. Der Weg verlief nun zumeist relativ eben auf sich abwechselnden Wald- und Hohlwegen. Gelegentlich wurde eine Straße überquert, das war es im Großen aber schon mit Asphalt-Kontakt heute. War dann doch noch schön zu laufen, diese Etappe.

    Der Ort hier ist wieder ein schönes Nest, angeblich 3.000 Einwohner, ist mir schleierhaft, wo die alle stecken sollen. An dem Restaurant bin ich bereits vorbeigeschlendert, es liegt direkt am Ortseingang. Da werde ich nachher noch mal hintraben und mir eine Vollmästung verpassen. Mit allen Schikanen. Kann eigentlich gar nicht genug sein mit Blick auf morgen. Da geht es noch mal ans Eingemachte, die Depots müssen dann alle gut gefüllt sein 😎

    So, gefuttert habe ich. Jetzt bräuchte ich noch jemanden, der mich zur Albergue zurück rollt. Da geht kein Krümel mehr rein. Gut, dass ich mittlerweile sehr viel abgenommen habe. So sieht man nichts. Hier zieht gerade ein Gewitter vom Feinsten auf. Die Wettervorhersage verheißt für morgen und die nächsten Tage auch nichts Gutes. Regen und Gewitter. Ich sehe mich schon mit Regenschirm in Santiago einlaufen. Egal, es kommt wie es kommt.

    Stand heute: 1.124 km 🚶🍀
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  • Day45

    The last 100km!

    June 5 in Spain

    I spent two days in Ourense. A spa town since Roman times. Ostensibly to give some injuries time to heel - but also to lie languorously in thermal pools. And - wow! - soak the ingrained dirt out of my feet. Dirty feet are the price paid for walking in sandals through mud and slush. Ourense also has some rather good confiterías. Which required my attention.

    Today I left Ourense and braved the constant rain and climbed out of the valley of the River Miño. A 19% slope for 2km (corrected from 5!). Then it was all soft paths and lush green forests. But still very very wet. A stop for coffee with Cesar - a retired lorry driver who offers pilgrims hot soup (much appreciated) and home made cakes.

    I am now ensconced in a little room with private bathroom - for €10. Too good to miss.
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  • Day21

    Ourense to Cea

    September 18, 2017 in Spain

    It is good to be back in Galicia! Portugal is wonderful but I am tired of walking on cobblestones and the albergues are full. We took the train to Ourense this morning and started walking to Santiago. Light rain today but everything is pretty and green with soft trails and lots of shade. So far only 4 of us in the albergue and we only saw two other people on the trail. No internet again tonight.

  • Day4

    Hiking 20k

    April 30 in Spain

    Our hike took us from a busy town, through an industrial zone and then up a loooong steep hill. From there we had lovely tracks wide enough for two to wale side by sde. It was a beautiful way down mostly dirt roads through largely oak forest. I heard a cuckoo! We crossed a stone bridge from medieval times and had lunch at Casa Castro. This gentleman basically thrives on meeting the pilgrims who walk by. Home made bread, soup and wine were offered and Rob serenaded us on the proprietors old guitar. This region has many old stone houses dating back to the 1800”s. Our albergue tonight is nearly full with pilgrims spreading German, French and Spanish. There are several from Australia. We are the only Americans we’ve met so far.Read more

  • Day159

    Ourense - Cotelas

    May 1, 2017 in Spain

    In dem Raum wo ich schlief, waren natürlich auch noch andere. Ein Ehepaar aus Spanien, ein Vater mit seinen zwei kleine Söhnen (10-12 Jahre) und 4 Frauen möglicherweise aus Portugal. Macht insgesamt 10 mit mir. Und alle haben gegenseitig Rücksicht auf die anderen genommen. Nicht so wie in den anderen Herbergen. Ich konnte mich so sehr gut erholen. Da man frisches Bettzeug bekam, roch es auch sehr gut. Jeder kennt das, wenn man in ein frisch bezogenes Bettchen liegt 😊

    Da das Frühstück mit im Preis war und für den Nächten Tag bereits eine Unterkunft gebucht war, brauchte ich morgens eigentlich nicht so früh aufstehen. Natürlich war ich nachts öfter wach geworden. Aber das kenne ich ja nun schon. Das Frühstück wurde so wie in manch anderen Herbergen vorbereiten. Am Abend zuvor wurden Milch, Kakaopulver, Kaffeepulver (Instant), abgepackte Marmelade, Weißbrot zum toasten, abgepackte kleine Croissants und Kuchen heraus gestellt. Morgens konnte man also zu jeder Uhrzeit frühstücken. Sowohl Früh- als auch Spätaufsteher. Achtung und jetzt festhalten. Ich stand 07:23 Uhr auf, nahm meine Sachen aus dem Zimmer und zog mich im Aufenthaltsraum an. Dann nahm ich mir das Frühstück (Margarine war im Kühlschrank), machte mir eine köstlichen Instantkaffee, frühstückte und ging los.

    Draußen war es kalt und grau. Aber schon hell - im Gegensatz zu meinen sonstigen Startzeiten. Ich schaute zur Orientierung auf meine Karte im Smartphone und ging quer durch die Altstadt zum markierten Weg. Die Altstadt habe ich gestern gesehen und immerhin bei Sonnenschein. Nach einer Weile durch die Altstadt gehend und der Markierung folgend, sah ich drei Pilger vor mir. Hm... wer könnte das denn sein. Ich hatte zumindest eine Vermutung. Von hinten sah man schon, dass die Rucksäcke schlaff herunter hingen. Kaum gefüllt und auch kein Wasser in den Seitentaschen. Dazu noch aufrecht und beschwingt gehen und beim näher kommen auch noch erzählend. Es war französisch was da gesprochen wurde und es waren die Männer mit dem Auto. Der vierte ich wohl mit dem (eigentlichen) Gepäck zur nächsten herber vorgefahren. So machen sie es also. Einer fährt immer mit dem Gepäck das Auto zur nächsten Herberge, währenddessen die anderen mit kaum Gepäck den Weg gehen. Sie erkannte mich und grüßten. Ich grüßte erlas gequält zurück und ging ohne sie weiter zu beachten den Weg entlang.

    Nach einer Weile kam man über eine wirklich imposante alte Römerbrücke, welche zum Ende hin höher wurde, da das andere Ufer höher lag. Insgesamt ging es ab dieser Zeit immer leicht bergauf durch die Vorstadt von Ourense. Schön ist etwas anderes und es ging auch noch direkt an der Straße entlang. Vorbei am Bahnhof und Lidl und nach 3 km rechts abgebogen. Der Verkehr ließ nach und es wurde wieder viel grüner. Eine ziemlich hohe Eisenbahntrasse unterquerte ich, um dann später eine andere Eisenbahnlinie durch eine kleinen Tunnel ebenfalls zu unterqueren. Dann ging es bergauf und das war heftig. Die umliegenden Berge waren in Nebelschwaden gehüllt und die Sonne versuchte immer wieder durchzubrechen. Das sah richtig gut aus. Schnaufend stapfte ich den Berg hoch und Dach 30 Minuten habe ich die Kuppel erreicht. Oben stand dann ein Schild, das es ein 21% Gefälle sei. Gut dass das Schild erst oben stand, sonst hätte meine Motivation den Berg herauf gehen zu müssen eine Niederlage erlitten. Beim Berg herauf gehen kam mir so der Gedanke, ob der Buchstabe "R" im spanischen Glücksrad sehr häufig vorkommt.

    Manchmal leicht ansteigend, ging es durch weitläufig verlaufende kleine Ortschaften. Einzig und allein eine weidende Kuh traf ich an, aber kam sicherlich an 1000 Hunden vorbei. Manche waren ruhig und relaxt, andere sicherlich frustriert und kläfften hinter dem Gitter sehr energisch. Die meisten Hinde lagen eher dazwischen und freilaufende habe ich keine gesehen. Zwischendurch schrieb ich mit Dorothea und so kam es, dass ich kurzzeitig den Weg verloren habe. Aber ich habe ja ein Smartphone und so fand ich sehr schnell wieder auf den richtigen Weg zurück. Dorothea berichtete mir von ihrem Erlebnis in der öffentlichen Herberge von Cea. Dort habe sie sich wohl nur 10 Minuten zur Pause aufgehalten und schon gehen, wie kleine Krabbeltiere (Bettwanzen) durch die Herberge huschten. Sie wollte dort nicht Belieben und ging ca. 3 km weiter nach Cotelas und mietete sich bei der Bar "O Refugio" ein. Es war einfach aber gut und es gab zu essen. Das hat auch sie mir empfohlen und ein Bett für mich reserviert. So langsam ist es mir etwas peinlich und sie scheint mein "guter Geist" auf dem Weg zu sein.

    Immer wieder kamen mir Radfahrer entgegen oder überholten mich. Da heute der 1. Mai ist könnte es sein, dass dies für Spanier ein freien Tag bedeutet und die Männer(!) den Tag mit ihren Drahtesel verbringen möchten, anstatt mit der Familie oder Ehefrau. Lautes Gebrabbelt war schon weit entfernt zu hören, so dass ich bequem aus den Weg gehen und sie mich überholen konnten. Die meisten wünschten einen "Buen camino". Es ging weiter durch teils sehr ruhige Ortschaften, wo scheinbar nur Hunde wohnten. Der Pfad brachte mich zum Weiler "Cima de Vila" praktisch immer gerade aus durch einen Laubmischwald. Immer wieder waren Beete mit den hochgeschossenen Grelos zu sehen. Diese Pflanze gehört wie Raps, Rüben oder auch Brokkoli zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist unentbehrlicher Bestandteil des "Caldo Gallego", dem galicischen Eintopf. Ob es auch eine vegane Variante davon gibt? Dann erreichte ich Cea und ich wollte Dorothea einen Gefallen tun. Sie meinte, dass die öffentliche Herberge womöglich wegeb tierischen Problemen geschlossen sein. Ich wollte das überprüfen, damit sie dann die aktuelle Situation im Forum bei Facebook posten kann. Dabei traf ich Dany aus Cabada wieder und die beiden Männer mit ihren Pferden. Wobei der jüngere sein braunes Pferd wegen gesundheitlichen Problemen mit einem Transport nach Hause schicken musste. Aber er will den Weg trotzdem gehen. Der älter Spanier war immer noch mit seinen fast weißen Maulesel und seinem schwarzen Pudel unterwegs und alle drei waren gut drauf. Der Pudel saß wieder auf den Pferd und ließ sich tragen - hehe. Alle gingen zur öffentlichen Herberge in Aces und unterwegs traf ich noch spanische Tourigrinos- also Touristen als Peregrinos (Pilger) verkleidet und mit kleinen Rucksäcken. Ich schaute mit die Herberge kurz an, ohne sie jedoch zu betreten. Ich hatte kein Interesse an eine tierische Begegnung. Aber sie war offen und kein Aushang von einem möglichen Befall. Möglicherweise haben sie ja das Problem in den Griff bekommen. Kurz angesehen und ich ging weiter. Quer durch Cea und nach gemütlichen 3 km traf ich auf Cotelas. Gleich am Anfang die Bar "O Refugio" und ich trat ein. Dann las ich einen übersetzten Text von in dem ich sagte, dass ich eine Übernachtung gebucht hätte. Sie verstanden mich tatsächlich und sagten ja und zeigten mir mein Zimmer. Einfach, aber durchaus sehr gut für 10€ mit eigenem Bad und WLAN (😜). Nach einer zeitlichen Vereinbarung zum Lunch, aß ich dort selbstgemachte Tortilla und Salat. Dann schenkten die Grappa in Massen und Kaffee aus. Den Grappa lehnte ich dankend ab. Ich fühlte mich sehr wohl. 👍😊
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  • Day10

    Cea

    August 4, 2014 in Spain

    Next beer in Tamallancos. Beer is the perfect food for a pilgrims: refreshing, lots of water, lots of vitamins, lots of energy, easy digestible and the alcohol as a painkiller.

    We arrived both (nobody died) to the albergue in Cea at 19:15. The albergue (6€) was nearly full despite 40 places, most of the people walk only that last 100km for getting the diploma.
    For dinner we warmed up an instant meal (pasta with shrimps and mussels) which we bought 4 km before and we cooked tea – last one bag.Read more

You might also know this place by the following names:

San Cristovo de Cea

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