Tajikistan
Tajikistan

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20 travelers at this place:

  • Day33

    Besuch bei Shokirjon

    August 28 in Tajikistan ⋅ 🌙 27 °C

    Eilig treffen wir uns mit Shokirjon und fahren zu seinem Elternhaus. Das liegt etwas außerhalb der Stadt zwischen Berg und Fluss. Das ist bestimmt eine teure Gegend. Danach erfahren wir auch warum: sein Vater war früher Botschafter in Polen und Weißrussland.
    Auf dem Grundstück befinden sich 12 Mitglieder der Familie, obwohl wir von denen nicht alle kennen lernen. So ist das wahrscheinlich in der islamischen Hausordnung.
    Als wir ankommen ist der Tisch bereits reich gedeckt mit Süßigkeiten und Obst.
    Da die Eltern in Mekka waren, werden wir auch gleich mit einem Tuch und einem Armband beschenkt. Außerdem müssen wir heiliges Wasser aus Mekka trinken. Die Eltern waren vor kurzem dort. Anscheinend gibt es ein All Inclusive Paket des tadschikischen Staates. Für 3.500 US$ kann man für vier Wochen nach Mekka pilgern. Danach hat man einen anderen Status in der Religion. Die Kinder haben die Eltern bei den Reisekosten unterstützt.

    Während wir das alles erfahren haben, wurde der Tisch reich gedeckt und wir wurden immer voller. Letztendlich saßen wir insgesamt 6 Stunden am Tisch, haben gegessen und getrunken und über Religion, Ehe, Politik, Umwelt und vieles andere geredet. Alkohol gab es hier natürlich nicht. Es ist ja ein muslimischer Haushalt.

    Shorkirjons Familie hat sich in Deutschland sehr wohl gefühlt und die Rückkehr nach Tadschikistan weniger gut verkraftet. Alle wollen zurück nach Deutschland. Das kleine Mädchen war im Kindergarten, der Junge hat sich in der Schule gut eingelebt und die Mutti hat im Familienzentrum gearbeitet. Die Kinder konnten alle sehr gut deutsch, aber haben leider viel verlernt.

    Hier hörten wir auch das zweite Mal die "Verbindung" unserer zwei Nationen. Wie die Tadschiken seien die Deutschen nämlich Arier. Das scheint eine weit verbreitete Meinung zu sein.

    Mit so viel Gastfreundschaft am Abend überschüttet, mussten wir auch noch im Gästezimmer schlafen welches extra für uns hergerichtet wurde.
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  • Day34

    Basarmarathon

    August 29 in Tajikistan ⋅ ☀️ 33 °C

    Wir kümmern uns um unsere Versorgung für die nächsten Tage. Auf dem Basar werden wir fündig. Außerdem sucht Anni ein langes Kleid. Die Verhüllung im Iran steht ja bald an.

    Da unsere Gastfamilie noch ein Versprechen offen hat, treffen wir uns anschließend nochmal mit Shokirjon. Anni bekommt ein selbstgenähtes tadschikisches Kleid und ich eine traditionelle Kopfbedeckung. Die Kopfbedeckung wird vom Marketingleiter der Tourismusbehörde von Tadschikistan vorbeigebracht. Der Mann ist ein früherer Kollege von Shokirjon. Danach geht es für die Beiden wieder auf Arbeit.Read more

  • Day34

    Bergauf Bergab

    August 29 in Tajikistan ⋅ ⛅ 16 °C

    Jetzt sind wir auf spannenden Straßen unterwegs mit schöner Aussicht. Teilweise aber auch etwas verrücktem Verkehr. Diese Steigungen und das Gefälle tut vor allem den alten Fahrzeugen und allen LKW's nicht gut. Um die Strecke nicht all zu kurvig und steil zu machen, durchqueren wir fast chinesische 20 Tunnel.

    Wir fahren zum Iskanderkul Nationalpark. In dessen See soll das Pferd von Alexander dem Großen ertrunken sein. Iskander heißt auf tadschikisch Alexander.
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  • Day34

    Sondergenehmigung: Moscheezutritt

    August 29 in Tajikistan ⋅ ☀️ 26 °C

    Am Morgen wurde der Zeitplan wie immer nicht eingehalten. Dieses Mal aber nicht von unserer Seite, welch Überraschung.
    Erst kurz bevor die Kinder im Kindergarten und Shokirjon auf Arbeit sein soll, tauchen alle auf und decken den Tisch.
    In Tadschikistan haben alle die selben festen Arbeitszeiten. Und wir werden wir von ihm daraufhin gewiesen, dass es Probleme geben kann, wegen der Videoüberwachung und dem Kindergarten. Deswegen bekommen die Kinder gleich einen Tag Zuhause bei der Oma. Die Videoüberwachung möchten wir uns lieber gar nicht vorstellen. Für Shokirjon scheint es aber nicht sonderlich schlimm zu sein für uns zu spät auf Arbeit zu kommen.

    Als wir uns nach unzähligen Fotos los reißen können, fahren wir zur großen neuen Moschee. Die wollten wir uns ansehen und Shokirjon konnte es sich nicht nehmen lassen uns persönlich hinzubringen.
    Dort angekommen stellen wir erstmal fest, dass die Moschee sich im Bau befindet und noch nicht zum Besuch geöffnet ist. Das lässt der Gastgeber natürlich nicht auf sich sitzen. Prompt schnappt er sich seinen alten Dienstausweis von einer öffentlichen Stelle und begibt sich auf dem Weg zum obersten Bauleiter. Nach ein paar Minuten können wir das Gelände der Moschee betreten. Wir sind die ersten ausländischen und überhaupt inoffiziellen Besucher des unfertigen Gebäudes. Wir befinden uns mitten auf der riesigen Baustelle. In Deutschland wäre das definitiv unvorstellbar.

    Eine Erklärung für unsere Erlaubnis könnte auch an einer tadschikischen Regelung liegen, die es seit letztem Jahr gibt. Letztes Jahr war nämlich in Tadschikistan das Jahr des Tourismus. Das wurde jetzt nochmal für 3 Jahre verlängert.
    Zusammen mit diesem Tourismusjahr sind einige Regelungen in Kraft getreten. Unter anderem kann ein Polizist oder anderer Tadschike ohne Verhandlung ins Gefängnis gesteckt werden, wenn er einem Touristen etwas Unrechtes tut.
    Das erklärt wohl so einiges in unserem Urlaub, auch das wir bei den häufigen Verkehrskontrollen (in der Stadt aller 150 Meter) noch nie angehalten wurden.

    Nach einer herzlichen Verabschiedung von Shokirjon, bei der strikt nach kulturellen Regeln nur Simon umarmt wird, machen wir uns auf in Richtung Stadt.
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  • Day34

    Islanderkul See

    August 29 in Tajikistan ⋅ ⛅ 12 °C

    Am schönen blauen See auf 2.200 Meter Höhe treffen wir ein paar Mongol Rallye Teilnehmer. Während ich mich um die Bezahlung kümmere, redet Anni mit einer Gruppe aus der Schweiz. Die Jungs kommen uns gerade aus Turkmenistan entgegen. Das Gespräch sorgt für etwas Angst vor diesem Land. Die Leute haben mit dem Auto 250 US$ für die Einreise bezahlt und 250 US$ für ein jämmerliches Hotelzimmer. Auch davon abgesehen steckt ihnen die Angst vor diesem Land noch immer in den Knochen. Was da wohl auf uns zu kommt und ob unser Geld reicht? Auf jeden Fall müssen wir jetzt einige Geldautomaten finden, die uns Dollar ausspucken.

    Am Ende des Sees mitten im Nationalpark befindet sich eine Villa mit Helikopterlandeplatz. Das muss das Ferienhaus des Präsidenten gewesen sein. Anscheinend hat er lange keinen Urlaub mehr genommen. Das Haus war zwar bewacht, aber es sah alles etwas verwildert aus. Damit man sein Gesicht beim um den See fahren nicht vergisst, stehen auch hier riesige Werbetafeln mit seinem Foto und einem klugen Zitat am Rande (das verstehen wir bloß leider nicht).

    Unser erster Schlafplatz aus der App war mittlerweile umzäunt, weswegen wir ein paar Kilometer weiter fahren mussten. Hinter einer Ruine fanden wir schließlich einen angenehmen Platz. Mit Fertignudeln beendeten wir den späten Abend.
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  • Day27

    J5: Wanderung Pic Engels

    August 10 in Tajikistan ⋅ ⛅ 11 °C

    C’est parti pour une excellente randonnée depuis Zong (près de Langar) jusqu’au camp de base du Pic Engels perché à 6507 mètres. Le temps est pour la première fois maussade ce qui joue plutôt dans notre faveur! Le plateau que nous atteignons avec vue sur ce massif n’en reste pas moins impressionnant. Superbe endroit!! On profite comme il se doit. La descente nous offre l’occasion de tomber sur des pétroglyphes alors mis en valeur par la lumière vive de fin de journée . Trop chouette même si certains ne sont pas authentiques, attention!Read more

  • Day23

    Tajikistan, an Overview

    August 15, 2018 in Tajikistan ⋅ ☀️ 36 °C

    Seeing the wifi was close to non existent in this country, blogs were mostly kept for myself. But I have some general thoughts to share, so here goes :

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    Tajikistan. The name alone sounds intimidating to me. For half my life, Americans have been at war with a "stan", and I've been taught to beware - big words like Taliban and ISIS come up with mention of the "stans" when in North America. And despite being somewhat well traveled, countries of more conservative Islamic culture and Muslim faith are mostly unknown to me.

    Central Asia has never been on my list of top destinations. Truth be told - I didn't even know there was a country called Tajikistan until my partner announced she was going. But Tajikistan it was. In my mind, I started shaping it to be this big intimidating monster of the unknown. One that I thought my gender ambiguity, tattoos and gauged ears would make of me a target of some kind. Or at the very least, invite negative reactions.

    Because I hyped this trip up so much in my mind as something I should be intimidated by, it took me a few days to really open up and fully enjoy this adventure.

    In all honestly - I've never crossed more generous, polite, genuinely nice people. My partner, who is not new to conservative Islamic countries, had told me stories of the generosity that is part of the muslim faith and culture, but it took me being here physically to really understand it.

    Everyone I cross, everyone, says "Salam" while placing their hand over their heart. A genuine hello, not the usual yelling of "hello" in a mocking tone by children I'm so used to hearing in many other counties. Everyday we are invited at least once into someone's home for tea, if not multiple times. But a tea invitation isn't just that - within minutes of sitting in someone's home, a buffet of plates are served with candies, nuts, dried fruits, whatever foods they have to offer you. And if you happen to be passing around meal time, they will gladly serve you a plate of whatever they've cooked without you asking for anything. And the bread. Boy do they like bread here, breaking of these huge pieces of bread and placing them in front of you, expecting you to finish it all. And they insist that you keep eating - as if hunger has no end. Being full just isn't an option.

    Their generosity is seen in so many other ways - our transport van (taxi-ish) from Khurog to Qurgonteppa (which ended up being 14.5 hours long) had to change a flat/deflated tire five times while on the road - and every single time another car passed by, it stopped and their driver would come out to help change the tire. And the people in this other car, usually also paying customers of a transport van, quietly waited while their driver helped our driver with the tire. Every single time.

    We were invited to a wedding celebration and the 2 men who spoke decent English (out of likely over 100 guests) came by to introduce themselves, explain the festivities around us, and make sure we had enough tea and food around us to enjoy this wedding.

    We were toured around Istaravshan by car by two bankers, showing us their favorite sites, walking around the newly constructed citadel, all with the soul purpose of encouraging tourism for their city.

    I've never felt more welcomed as a tourist. It's sad to say that my instinct when someone invites me into their home, or wants to lead me somewhere, is to be guarded, and assume there will be some kind of catch. A charge at the end? A scheme? Something. This instinct comes from the many countries that I've traveled and that do, unfortunately, see tourist as an opportunity for their own personal benefit. Tajik people have changed that for me. I don't have to be on my toes when I'm being offered something, they see me as a guest in their country and want to be the best hosts (as someone has explained to me along the way). And this has been the exact impression left on me - I was hosted throughout my stay in Tajikistan, and it was lovely.

    And yes - my look does attract the usual longer stares... Stares that are often filled with confusion. But these stares end up being more from curiosity - at first trying to figure out my gender, often followed by conversations amongst themselves about what they've concluded on my gender, quickly followed by "how can a women have such short hair? Or tattoos? Or ears like that?". None of which actually made me feel judge. Most people would end their starring with pointing to their ears and giving a thumbs up, as if to say they like my gauges.

    North American culture has taught us that staring isn't polite, that we should avoid prolonged eye contact with strangers. I'm quick to look to the ground when around strangers. But one is quickly reminded that many cultures around the world do not see staring as a faux pas. It just isn't a thing. And lengthy, eye to eye contact, and head to toe scanning, is perfectly acceptable. Looking like me simply means you have to accept the staring and try to understand it as a study of the unknown, not a judgment. After all, I'm in their country to do the same - study an unknown culture.
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  • Day20

    Veshab

    August 12, 2018 in Tajikistan ⋅ ⛅ 18 °C

    Such a tiny little town you weren't even on our trusty Maps.me. Both our guide books (Central Asia Lonely Planet and Tajikistan Bradt) had a single little paragraph on Veshab, but just enough to entice us.

    These few lines in the guide book said Veshab was 47km away from Ayni, the central transport hub. Who knew 47km meant 2 hours! I guess we should have known, having seen the road conditions on the Pamir Highway, but silly us - we thought this would be a quick little jump over to a small town before finishing our journey in 2 larger cities. FYI - we paid 50 sumoni each for this ride, which I actually think was slightly over priced, which translate to roughly 6.90$CAD, for 2 hours of a ridiculously bumpy ride (confirmed by hotel owner - this ride should have cost 15-30 sumoni,ouch!).

    After we communicated to our taxi driver that we want to be dropped off at the tea house (using "chai" as the Tajik word for tea, followed by putting our hands together to form some kind of roof), we were brought to "downtown" Veshab - which consisted of one closed tea house, a single shop, and then houses. All along the mountains were these picturesque mud houses, surrounded by greenery, with the sounds of a spring making it's way through town. Green is always a welcomed sight in Tajikistan, considering how dry and rocky their mountains usually are.

    As our guide book only had two suggestions for sleep - either a home stay (usually organized from the tourist agencies in larger cities, which we obviously didn't do) or staying in the back of the tea room (which is apparently closed), we needed to improvise so we wandered into the shop and hoped for the best. We asked the man and young boy behind the counter "Mex-ma-hona?" (guesthouse) in our best Tajik with our hands in the air as if to say "where?". They both nod their heads no. We ask again. The nod no. We aimlessly point towards the town then laid our heads on our hands asking where in town can we sleep? And they point to the closed tea room across the street. We may have needed to organize this ahead of time. But low and behold! Another man pops in and says "hotel?" "Yes!" "yes, yes, here" he replies. Wait a minute - your two side kicks sent us away, and you're saying this is a hotel? Sure enough, he signals us over to a side gate, we follow in, he shows us 2 large rooms, one of which was mostly empty except for the usual pile of floor mattresses in the corner, and the other of which had a ridiculously elaborate buffet of food laid out. After we agreed on a price, which was 15$USD for both of us, for two nights, he invited us to sit at the buffet table.

    There were at least 20 plates laid out in front of us; fruits, nuts, candy, mini chocolate bars, even bottles of pop. He brought out bread and tea, and as we filled ourselves up with everything in front of us (big mistake), his wife brings in a potato and beef dish with a full bowl of their soured milk / yogourt thing. Do these people not know how little I usually eat!? Wanting to be polite, I forced myself to eat almost to the point of being sick, and when I signaled I was done - I was told to keep eating.

    The lovely wife of the hotel and shop keeper asked us if we wanted to go see some dancing (basically pointing to us, pointing to her eyes, then shaking her hands like dancers here do). We could hear some music from where we were sitting but didn't know why. So naturally, we followed, despite being exhausted from a long day of transport and hiking (2.5 hours of hiking in the morning, 6 hours of transport), likely not looking or smelling our best.

    A short walk brought us to a wedding celebration which seemed like the entire town was in attendence. We quickly saw the segration of men and women, and stuck with our hotel lady who stood in the crowd of women surrounding a grassy patch of land which I can only imagine will become the dance floor. That is until a women popped by and grabbed Jack and I by the arm and motioned to follow her. A quick look at our hotel lady for the approval to follow and we were whisked away to a table of seated women. A VIP table it seemed (which we were later told the tables were for out of town guests with invitations). Of course we were served bread and tea and later a full plate of food despite my many attempts to say we quite litteraly just ate at the hotel. So again, I make an effort to eat out of politeness, almost starting to resent this forceful eating.

    After a few speeches, the music starts, and dancers emerge from the crowds. Women at one end, men at the other. It's refreshing to see that not all men (seemingly heterosexual considering the strong Muslim beliefs) in the world act like it would be the death of them to show affection to one another, and dance together. Two men approached us with an introduction that sounded like "hello. How are you? I speak English if you need help". It was clear they both wanted to practice their English, which we welcomed. They helped us understand why the bride and groom, who were in a booth like elevated box, were continuously bowing up and down for what seemed like an hour - they were showing respect to their family members by doing so. They looked so incredibly bored compared to the rest of the crowd now either dancing or joyfully looking at the people dancing. One of the English speaking men, who runs a guesthouse in town through a tourist agency, even decided to take the microphone and say a speech on our behalf, in English, thanking the 2 Canadians for attending these festivities and welcoming us to their town. I both felt nauseous from the amount of people looking at me (social anxiety to the max at this point), and felt warmed that he would go to such lengths to make us feel welcomed. It was an amazing experience and one that, despite our dirty clothes, was memorable.

    The next day in Veshab consisted of walking through residential alleyways, constantly saying "Salam" with a hand on our heart to everyone who passed, we were guided around town at first by one of the shop keeper's boys - brought into his school, shown a poster with "English speaking countries" which included Canada (only 5 were displayed, which surprised me that Canada was part of it), he mostly would yell out English words that he remembered from school which we would then try to figure out considering the poor pronunciation.

    This being a relax day, we spent an hour in our room expecting to quietly read our books but I ended up spending this hour with this same boy, his friend, and their English learning school book reading English words, with me trying to show them correct pronunciations while miming the word so they know what it means. It was a tough game of charades and English class mixed together.

    All in all, small town with lots of character. A must stop in Tajikistan, if you ask me.
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  • Day28

    4.655 Meter erreicht!

    August 23 in Tajikistan ⋅ ⛅ 5 °C

    Diese Straße führt uns nun an den höchsten Punkt unser Reise. Ak-Baital liegt auf 4655m. Das Auto hat auf der Höhe etwas weniger Leistung, schlägt sich aber tapfer.

    Als wir kurz vor dem Pass sind, sieht Anni zwei Mopeds, die wie Simmen aussehen. Sie denkt, dass das doch gar nicht sein kann. Als wir näher rankommen, bestätigen sich Anni's Vermutungen. Wir treffen also zwei junge Männer aus den Niederlanden und aus Deutschland, die schon seit 4 Monaten mit den S51 unterwegs sind. Bisher hatten sie schon 21 platte Reifen. Das Moped dürften sie die letzten 200 Höhenmeter schieben, da es gar nicht mehr fuhr.

    Auf dieser Strecke sind auch unglaublich viele Touristen unterwegs. Sie bestreiten die Pamir Highway Challenge. Der Begriff Challenge ist hier wohl etwas fehl am Platz, da sie mit Leihwagen und Reiseleitung unterwegs sind.

    Seit einer Weile macht die Höhe uns zu schaffen. Anni hat mäßige Kopfschmerzen, während ich mich die ganze Zeit ein bisschen betrunken fühle. Zwischendurch müssen wir ungefähr 100x pinkeln gehen. Der Körper passt sich so wohl an die Höhe an.
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  • Day32

    Schaffen wir es in die Werkstatt?

    August 27 in Tajikistan ⋅ 🌙 26 °C

    Die relativ neue Asphaltstraße, der wir nun folgten, war makellos. Wir können es noch gar nicht glauben. Sie ist jedoch schon von einigen Steinrutschen mitgenommen worden. Diese wurden einfach nicht geräumt. Somit bleibt eben die halbe Straße verschüttet. Und hin und wieder hat der Fluss auch so viel abgetragen, dass neue Wege für die Straße gefunden werden müssen.

    An den folgenden Checkpoints haben wir leichtes Spiel. Oft dürfen wir an den Einheimischen vorbei oder lassen nur unsere Visakopie da und dürfen weiter. So lässt sichs leben.

    Wir kommen in Duschanbe an, unserem Ende des Pamir Highways. Der Verkehr hier ist sehr wild. Es kommt oft vor, dass 3 oder 4 Autos auf einer zweispurigen Straße nebeneinander fahren. Bei alledem muss man bedenken, dass wir ohne eine gültige Versicherung durch Tadschikistan fahren. Eine Haftpflicht gibt es hier nicht.
    Anni hat bei der Fahrt jedoch trotzdem jede Menge Spaß und verliebt sich in den Verkehr, bei dem Überholen überall problemlos möglich ist. Selbst entgegenkommende Autos fahren wie selbstverständlich auf dem Standstreifen weiter, wenn man gerade überholt.

    Wir haben uns beeilt nach Duschanbe zu kommen um es noch in die Werkstatt zu schaffen. Werkstatt? Ja schon wieder in die Werkstatt. Heute bei der Hitze hatten wir wieder eine heiße Temperaturanzeige. Langsam haben wir die Nase voll, aber die Werkstatt in Duschanbe wurde uns wärmstens ans Herz gelegt. Also wollen wir diese Chance nutzen.
    Leider ist es schon zu spät als wir ankommen, deswegen können wir erst morgen früh hin.
    Wir entschließen uns die Nacht auf einem Hotelparkplatz zu verbringen. Dieser ist bewacht und relativ zentral. Auch wenn so ein Platz ja normalerweise nicht unsere Wahl ist, da wir doch lieber irgendwo in der Pampa stehen.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Tajikistan, Tadschikistan, Tajikistan, Tadjikistan, ታጃኪስታን, Tachiquistán, طاجكستان, Tacikistan, Таджыкістан, Таджикистан, Tajikisitani, তাজিকস্থান, ཐ་ཇི་ཁེ་སི་ཏན།, Tadžikistan, Tádžikistán, ཏ་ཇག་ཀིསི་ཏཱན, Tajikistan nutome, Τατζικιστάν, Taĝikio, Tayikistán, TadĪikistan, تاجیکستان, Tajikistaan, Tadzikistan, Tadsjikistan, Tadj·iquistan, An Táidsíceastáin, Taidigeastàn, Taxiquistán, તાજીકિસ્તાન, טאג'יקיסטן, ताजिकिस्तान, Tadźikistan, Tadzsikisztán, Տաճիկստան, Tadzhikistan, Tadjíkistan, Tagikistan, タジキスタン共和国, ტაჯიკეთი, Tajikistani, Тәжікстан, តាដហ្ស៉ីគីស្តង់, ತಜಾಕಿಸ್ಥಾನ್, 타지크스탄, Pow Tajik, Тажикстан, Tadzikistania, Tajikisitaani, Tadzjikistan, Tazikisitá, ທາຈິກິສະຖານ, Tadžikistanas, Tazikisita, Tadžikistāna, Таџикистан, താജിക്കിസ്ഥാൻ, Taġikistan, တာဂျီကစ္စတန်, Tatgiquistan, ତାଜିକିସ୍ଥାନ୍, Datschikischtaan, Tadżykistan, تاجکستان, Tajiquistão, Tayiksuyu, Tažikistan, Taazikiistäan, Taxhikistani, தாஜிகிஸ்தான், టాజీకిస్తాన్, Тоҷикистон, ทาจิกิสถาน, Tasikitani, تاجىكىستان, Таджикістан, Tát-gi-ki-xtan (Tajikistan), Tacikistän, Orílẹ́ède Takisitani, 塔吉克斯坦, i-Tajikistan

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