Turkey
Kabak

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2 travelers at this place

  • Day4

    "Wellness" in the mountains!

    June 16, 2017 in Turkey ⋅ ⛅ 30 °C

    Kurz nach 5.30 Uhr waren die umher fliegenden Insekten so laut, daß an weiteren Schlaf nicht mehr zu denken war - so folgte dem Abbau der Zelte, um 7.50 Uhr der Abmarsch aus unserem ersten Nachtlager in freier Natur - vor den hohen Temperaturen jenseits der 30 Grad, die für heute gemeldet wurden. Jo und ich ( bei mir dank einer großen Kartonage als Polster unter meinem Zeltboden ) hatten verhältnismäßig gut geschlafen - Jessi leider weniger! Trotzdem waren wir alle drei motiviert weiter zu laufen.

    Der Weg zeigte sich auf Teilstrecken wieder sehr anspruchsvoll - vor allem die langen Abschnitte bergab auf lockerem Geröll - mein linkes Knie schmerzte ständig! Eine Stunde nach unserem Aufbruch durchquerten wir das winzige Dorf "Faralya", liefen weiter durch eine eindrucksvolle Gebirgslandschaft Richtung Kabak und erreichten - abermals komplett erschöpft - am frühen Nachmittag das heutige Tagesziel, den kleinen Ort "Kabak".

    Im "Shiva Camp" checkten wir für die Nacht in einem Bungalow mit zwei Schlafzimmern ein. Zeit für große Wäsche, Wellness und.......die Erkenntnis für Jessi, daß eine Toilette durchaus glücklich machen kann! Für umgerechnet etwas über 20 € pro Person je Tag ein fairer Preis - Halbpension, eine tolle Aussicht auf die Bucht von "Kabak" und einem kleinen Swimmingpool inklusive!
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  • Day5

    A day off at "Kabak Beach"

    June 17, 2017 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Viel früher als erwartet, fühlte ich mich ausgeschlafen - Jo erging es wohl genauso! Gleich nach dem Aufstehen traf ich ihn, den tollen Ausblick auf die Berge und das Meer genießend, im Restaurantbereich auf der Terrasse an. Kurzerhand entschieden wir, noch einen weiteren Tag im "Shiva Camp" zu bleiben. Als Jessi etwa eine Stunde später auch zum Frühstück kam, wollte sie die Überraschung fast nicht glauben. Ihre Freude darüber war so groß, daß sie strahlte wie früher als Kind zu Weihnachten!

    Nach dem Frühstück entstand der Plan, hinunter zum "Kabak Beach" zu gehen. Allerdings zeigte sich schon nach wenigen Metern, daß das Vorhaben nichts mit "gehen" zu tun hatte, sondern eher mit einem "alpinen" Abstieg. Der steile Weg hinunter zum Meer war teilweise so schmal und zugewachsen, daß er als offizieller Teil des "Lycia Yolu" ( wie ja auch beschrieben ) mit einem Rucksack auf dem Rücken, meiner Meinung nach, nur mit sehr großer Risikobereitschaft begehbar ist - bereits am ersten Tag auf der Wanderung zeigte sich schnell, daß so ein vollgepackter, großer 75 Liter Rucksack, immer wieder eine schwer kontrollierbare Eigendynamik entwickelt und seinen Träger, vor allem auf schmalen Pfaden, leicht aus dem Gleichgewicht bringen kann. Toll waren aber die vielen grandiosen Blicke hinab auf den Strand von "Kabak" und das smaragdgrüne Meer - einfach atemberaubend! Das letzte Stück des Abstiegs, würde ich als eine steile, abenteuerliche, sehr schlecht zu befahrende Straße bezeichnen, an der sich einige Zeltcamps befinden.

    Der "Kabak Beach" selbst, ist ein naturbelassener grober Sandstrand mit Kieselsteinflächen an dem sich ein chilliges Restaurant befindet. Ab 20.00 Uhr jedoch ist es untersagt, den linken Strandabschnitt zu betreten - dieser steht dann ausschließlich den "Unechten Karettschildkröten" ( Caretta caretta ) für die Eiablage zur Verfügung. Wir waren froh, daß wir am Nachmittag den anstrengenden, steilen Pfad vom Strand zum "Shiva Camp" nicht zurück klettern mussten - einer "Dolmusverbindung" sei Dank!
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  • Day4

    What an exciting start.....!

    June 16, 2017 in Turkey ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach der Verabschiedung aus der "Duygu Pansiyon", brachte uns ein Taxi zum offiziellen Start des Lykischen Wanderwegs nach "Ovacik" ( besser gesagt ca. 2 Km weiter, offensichtlich hatte der Besitzer eine riesen Freude daran, die "Off-Road-Eigenschaften" seines Fahrzeugs zu testen ) - das Abenteuer "Lycia Yolu" konnte beginnen!

    In den ersten Stunden der Wanderung, belohnten immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die wunderschöne Bucht von Ölündeniz für den mühsamen Aufstieg - was für eine grandiose Natur! Jo meinte, die Szenerie erinnert ihn an den Film "Herr der Ringe".....zu Recht! Das die ersten Kilometer auf dem Lykischen Weg, in denen es bei hochsommerlichen Temperaturen stetig bergauf ging, aber soooo kräftezehrend sein würden, hätten wir nicht erwartet! Mein Focus richtete sich beim Aufstieg immer nur auf den nächsten Schritt, die nächste Biegung - einfach weiter - fast schon meditativ! Als dann endlich der "Gipfel des Tages" erreicht wurde, waren wir erleichtert, aber auch fast ohne Trinkwasser! Was für eine Freude, als wenige Minuten später die ersten Häuser einer kleinen Ansiedlung auftauchten und..... auch ein Brunnen, nach dem wir während der letzten Stunden vergebens Ausschau gehalten hatten. Glück ist manchmal einfach "nur" klares, kaltes Wasser!

    Nach einer längeren Pause an der Wasserstelle, setzten wir den Marsch mit neuer Energie und wieder aufgefüllten Flaschen fort. Zwei weitere Wanderstunden später ( inkl. einer kurzen Einkehr mit Teepause ), nach insgesamt knapp 10 km zurück gelegter Tagesstrecke, herrschte Einigkeit, daß es an der Zeit war, nach einem passenden Platz für ein Nachtlager Ausschau zu halten. Erschöpft und von der Sonne ausgezehrt, standen wir auf einmal völlig unerwartet, inmitten der wunderschönen Gebirgslandschaft vor einem idealen Zeltplatz - mit Schafen als Nachbarn und einem Brunnen in unmittelbarer Nähe. Den ursprünglichen Plan, noch bis zum nächsten Ort ( der eigentlich nicht mehr weit weg sein konnte ) zu laufen wurde verworfen, da "Faralya" immer noch nicht in Sichtweite war.

    Mittlerweile zeigte die Uhr schon nach 18.00 Uhr an und mit etwas Nachdruck von mir fiel die Entscheidung, an diesem perfekten Platz das heutige Nachtlager zu errichten. Wie sich zeigte eine gute Idee, denn der erste Aufbau unserer Zelte brauchte "natürlich" deutlich mehr Zeit als dafür angedacht. Nach dem bescheidenen Abendessen und einer erfrischenden Waschaktion am nahen Brunnen, setzte auch schon die Dämmerung ein. Einige Zeit später fanden wir dann, umgeben von einer orientalisch anmutenden Abendstimmung, mit dem Aufruf des Muezzin zum Nachtgebet, der aus "Faralya" kommend zu uns drang, zirpenden Grillen und "Schafgebrabbel" in den Schlaf. Meine letzten Gedanken drehten sich immer wieder um diesen großen 75 Liter Rucksack.........einfach zu schwer, viel zu schwer!
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Kabak

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