Turkey
Muğla

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28 travelers at this place:

  • Day1

    Warum gemischte Gefühle?? Nun....., Susi konnte nicht mitkommen!! Die "Nachwirkungen" eines Wasserrohrbruchs in ihrem Geschäft letzte Woche, sind noch bis heute zu spüren - anstrengende Telefonate mit Handwerkern, Versicherungen und bisher einfach noch kein zufriedenstellendes Ergebnis! Bis der Schaden wieder repariert und die Aufräumarbeiten beendet sind, werden noch einige Tage vergehen - mit ruhigem Gewissen in den Urlaub, ist so für Susi nicht möglich! Ein herber Rückschlag für die lang herbeigesehnte, gemeinsame Zeit in Kaş - sind doch Flüge und Unterkunft schon seit vielen Monaten gebucht, von der Vorfreude einmal ganz abgesehen! So tritt gestern, nach meiner Wanderung durch das Taubertal, an Stelle von Urlaubsstimmung ein tränenreicher Abschied - wirklich traurig für uns beide! Eine wenig komfortable Nacht auf dem Stuttgarter Airport, vergeht mit gemischten Gefühlen - wegen der frühen Abflugzeit um 6.15 Uhr heute morgen, war keine andere Anreise mit der Bahn möglich! Die Maschine von "SunExpress" startet fast pünktlich und nach etwas Schlaf während des ruhigen Fluges, erfolgt die Landung in Dalaman um 10.30 Uhr Ortszeit. Wieder gemischte Gefühle beim Warten am Gepäckband - im Sommer letzten Jahres, stand ich mit Jessi und Jo in der gleichen Halle, den Start unserer gemeinsamen Zeit auf dem Lykischen Weg erwartungsvoll vor Augen. Am Ende der abenteuerlichen Wanderung hatten wir uns eine Fortsetzung für dieses Jahr vorgenommen - soviel zur Theorie! Es gab viele Veränderungen in den letzten zwölf Monaten - das Leben sucht sich immer seinen eigenen Weg! Bei hochsommerlichen 40 Grad im Schatten, startet der 2,5stündige Privatransfer vom Flughafen nach Kaş - der Fahrer war pünktlich und mein Name auf dem "Begrüßungsschild" sogar richtig geschrieben! Orçun, mein Freund aus Istanbul, der mit seiner Familie bereits seit einer Woche in Kaş ist, hat diesen Shuttle für mich gebucht - "Çok tesekkür ederim" ( vielen Dank ) für deine Mühe! Kaum sitze ich im Fahrzeug, ruft auch schon der Mathematiklehrer an und erkundigt sich, ob alles geklappt hat - so kenne ich ihn! Die Landschaft an der wir mit über 100 km / h vorbeirauschen ist wohl vertraut! Vor mir liegt das weite Tal von Kumlova mit seinen unzähligen Gewächshäusern, welches wir vor einem Jahr schwitzend, auf dem heißen Asphalt laufend, durchquert haben - natürlich mit deutlich geringerer Geschwindigkeit :-)! Ein Straßenschild verweist auf den nur drei Kilometer entfernten Strand von Patara und am Horizont sind die Berge bei Üzümlü zu sehen - Erinnerungen! Gerade fahren wir am beliebten Ferienort Kalkan vorbei - noch 29 Kilometer auf der Küstenstraße D400 bis zum Ziel! Gegen 13.30 Uhr werden wir Kaş erreichen - Inşhallah!Read more

  • Day183

    By Türkei

    August 14 in Turkey

    Die letze Stadt in der Türkei war Bodrum, auf dem Weg dorthin stoppten wir nochmal für eine Nacht am Strand.
    Während Lena den Strand erkundete, hatte ich nichts besseres zu tun als Kenny mal wieder im Sand festzusetzen.
    Ein Paar Jungs halfen uns rauszuschieben - erfolglos...

    Erst nachdem wir mit dem Spaten Kenny´s Unterboden etwas freischaufelten gelang es.

    Am nächsten Morgen, nach einem frischem O-Saft und einem Granatapfel Diebstahl ging es nach Bodrum.
    Wir buchten die Fähre für den nächsten Tag und schlenderten etwas durch die Innenstadt, wo wir Abends nochmal Köfte aßen bevor wir zum Fährenhafen liefen um dort zu kampieren.

    Früh morgens ging es zur Fähre, es lief alles etwas chaotisch, doch am Ende kamen wir in Kos (Griechenland) an.
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  • Day1

    Tag 1: Die ersten Schritte.....

    June 13, 2017 in Turkey

    Nach Wochen der Planungen und Vorbereitungen ist es heute Nachmittag endlich soweit - wir fliegen von Stuttgart nach Dalaman an die Türkische Ägäis geflogen und werden dort drei Tage später, in das Abenteuer "Lykischer Wanderweg" starten. Der erste türkische Fernwanderweg ( Gesamtlänge über 500 Km ) führt von "Fethiye" nach "Antalya" und wurde 1999 offiziell eröffnet. Ein Jahr später sorgte die Britin Kate Clow durch die genaue Strecken- und Etappenbeschreibung in ihrem Buch "The Lycian Way", erstmalig für ein breites, öffentliches Interesse. Das entlang dieser Strecke häufig auf historischem Boden gewandert wird, ist jedoch bis heute den Wenigsten bekannt. Einst mühten sich vor ca. 2000 Jahren Maultier- und Kamelkarawanen zur Zeiten des "Lykischen Bundes" auf den anspruchsvollen Pfaden zwischen den Städten der antiken Förderation ab und auch "Alexander der Große" nutzte während seiner Eroberung des Lykischen Reiches im Jahre 334 n.Chr. Teile des Weges - zudem liegen über fünfzig antike Stätten direkt an der Strecke, oder in unmittelbarer Nähe. Geplant ist, vom offiziellen Start des Weges in "Ovacik" nahe des bekannten Ferienortes Fethiye, bis nach "Kas" zu wandern ( immerhin knapp 150 km ) - oder falls wir es nicht bis in die Küstenstadt schaffen sollten, eben soweit wie wir kommen! Vor allem der Weg soll das Ziel sein - wir wollen uns auf jeden Fall die Zeit nehmen die es braucht, um Land und Leute richtig kennen zu lernen und die herrliche Natur zu genießen. Angefangen in Möglingen, bis hin zum Anschlussflug von Istanbul nach Dalaman sind alle Verkehrsmittel pünktlich - auch die finale Landung in der Türkei! Nach einer weiteren Stunde Taxifahrt vom Flughafen Dalaman, erreichen wir gegen 23.00 Uhr die "Duygu Pansiyon" in Fethiye. Schnell ist klar, daß sich zur Zeit keine weiteren Gäste in der kleinen Pension aufhalten - zweifelsohne eine Folgeerscheinung der aktuellen, politischen Situation im Land, nach dem Putschversuch durch Teile des türkischen Militärs vor einem Jahr. Nach der herzlichen Begrüßung durch den gastfreundlichen Inhaber, richten wir uns in den kleinen, skurill eingerichteten Zimmern ein - zweifelsohne ist das etwas aus der Zeit gekommene Interieur das "Highlight" der Zimmer. Die himmlische Ruhe in der Pension wird uns nach der "langen" Anreise sicherlich helfen, schnell in den Schlaf zu finden - es ist bereits weit nach 01.00 Uhr, Iyi geceler ( Gute Nacht )!Read more

  • Day4

    Tag 5: Wellness in den Bergen

    June 16, 2017 in Turkey

    Kurz nach 5.30 Uhr waren die umher fliegenden Insekten so laut, daß an weiteren Schlaf nicht mehr zu denken war - so folgte dem Abbau der Zelte, um 7.50 Uhr der Abmarsch aus unserem ersten Nachtlager in freier Natur - vor den hohen Temperaturen jenseits der 30 Grad, die für heute gemeldet wurden. Jo und ich ( bei mir dank einer großen Kartonage als Polster unter meinem Zeltboden ) hatten verhältnismäßig gut geschlafen - Jessi leider weniger! Trotzdem waren wir alle drei motiviert weiter zu laufen. Der Weg zeigte sich auf Teilstrecken wieder sehr anspruchsvoll - vor allem die langen Abschnitte bergab auf lockerem Geröll - mein linkes Knie schmerzte ständig! Eine Stunde nach unserem Aufbruch durchquerten wir das winzige Dorf "Faralya", liefen weiter durch eine eindrucksvolle Gebirgslandschaft Richtung Kabak und erreichten - abermals komplett erschöpft - am frühen Nachmittag das heutige Tagesziel, den kleinen Ort "Kabak". Im "Shiva Camp" checkten wir für die Nacht in einem Bungalow mit zwei Schlafzimmern ein. Zeit für große Wäsche, Wellness und.......die Erkenntnis für Jessi, daß eine Toilette durchaus glücklich machen kann! Für umgerechnet etwas über 20 € pro Person je Tag ein fairer Preis - Halbpension, eine tolle Aussicht auf die Bucht von "Kabak" und einem kleinen Swimmingpool inklusive!Read more

  • Day2

    Tag 3: Bootstag zum Geburtstag!

    June 14, 2017 in Turkey

    Mit den "Mermaids Divers", mit denen ich bereits vor zwei Jahren, bei meinem ersten Besuch in Fethiye, einige Male tauchen war, stechen wir um 9.30 Uhr vom Hafen der Küstenstadt aus in See. Während das Boot ca. 30 Minuten später in einer schönen, kleinen Bucht vor Anker geht, bereite ich mich auf meinen Geburtstags-Tauchgang ( heute ist für mich das 54. Mal der 14. Juni ) vor - Jessi und Jo wollen derweil schwimmen und schnorcheln. Mein 45minütiger Unterwasserausflug war entspannt, wenn auch ohne nennenswerte Besonderheiten! Das Tauchen in der Region Fethiye ist sicherlich, wegen des kristallklaren Wassers und der abwechslungsreichen Topographie interessant, aber mehr als eine Handvoll Tauchgänge lohnen sich meiner Meinung nach nicht, da einfach viel zu wenig Fische zu entdecken sind. Am Nachmittag bleibt das Tauchboot im smaragdgrünen Wasser der Bucht vor Anker - genügend Zeit für ausgiebige Gespräche, Ruhephasen und wie sich am Abend noch für Jo zeigen wird, auch für einen heftigen Sonnenbrand an den Schultern! Trotzdem ein schöner, entspannter Tauch- / Seetag mit meinem ersten Rotfeuerfisch im Mittelmeer ( Zuwanderer aus dem Roten Meer ), sowie zwei Unechten Karettschildkröten, die an der Wasseroberfläche zu sehen waren!Read more

  • Day5

    Tag 6: Day off am Kabak Beach

    June 17, 2017 in Turkey

    Viel früher als erwartet, fühlte ich mich ausgeschlafen - Jo erging es wohl genauso! Gleich nach dem Aufstehen traf ich ihn, den tollen Ausblick auf die Berge und das Meer genießend, im Restaurantbereich auf der Terrasse an. Kurzerhand entschieden wir, noch einen weiteren Tag im "Shiva Camp" zu bleiben. Als Jessi etwa eine Stunde später auch zum Frühstück kam, wollte sie die Überraschung fast nicht glauben. Ihre Freude darüber war so groß, daß sie strahlte wie früher als Kind zu Weihnachten! Nach dem Frühstück entstand der Plan, hinunter zum "Kabak Beach" zu gehen. Allerdings zeigte sich schon nach wenigen Metern, daß das Vorhaben nichts mit "gehen" zu tun hatte, sondern eher mit einem "alpinen" Abstieg. Der steile Weg hinunter zum Meer war teilweise so schmal und zugewachsen, daß er als offizieller Teil des "Lycia Yolu" ( wie ja auch beschrieben ) mit einem Rucksack auf dem Rücken, meiner Meinung nach, nur mit sehr großer Risikobereitschaft begehbar ist - bereits am ersten Tag auf der Wanderung zeigte sich schnell, daß so ein vollgepackter, großer 75 Liter Rucksack, immer wieder eine schwer kontrollierbare Eigendynamik entwickelt und seinen Träger, vor allem auf schmalen Pfaden, leicht aus dem Gleichgewicht bringen kann. Toll waren aber die vielen grandiosen Blicke hinab auf den Strand von "Kabak" und das smaragdgrüne Meer - einfach atemberaubend! Das letzte Stück des Abstiegs, würde ich als eine steile, abenteuerliche, sehr schlecht zu befahrende Straße bezeichnen, an der sich einige Zeltcamps befinden. Der "Kabak Beach" selbst, ist ein naturbelassener grober Sandstrand mit Kieselsteinflächen an dem sich ein chilliges Restaurant befindet. Ab 20.00 Uhr jedoch ist es untersagt, den linken Strandabschnitt zu betreten - dieser steht dann ausschließlich den "Unechten Karettschildkröten" ( Caretta caretta ) für die Eiablage zur Verfügung. Wir waren froh, daß wir am Nachmittag den anstrengenden, steilen Pfad vom Strand zum "Shiva Camp" nicht zurück klettern mussten - einer "Dolmusverbindung" sei Dank!Read more

  • Day1

    Eine fundierte militärische Grundausbildung wie bei den "Navy Seals", kann auch viele Jahre danach bei "Einsätzen" im Zivilleben, durchaus nützlich sein :-). Das lästige, blutsaugende Insekt, daß mich heute Nacht mit seinem schrillen Gesurre immer wieder aus meinem Schlaf gerissen hatte, konnte ich in den frühen Morgenstunden nach kurzer "Jagd" erlegen. Nach einem typisch türkischen Frühstück mit Tomaten, Oliven, Käse und Weißbrot auf der Dachterrasse der Pension, fuhren wir mit einem Dolmus ( lokaler Nahverkehrsbus ) auf den Wochenmarkt, der hier in Fethiye immer Dienstags stattfindet. Auf dem großen Markt, der auch bei Touristen sehr beliebt ist, finden sich neben einer riesigen Auswahl an saisonalen und lokalen Lebensmittel, auch Haushaltswaren, Werkzeuge, Kleidung und Souveniers aller Art. Zudem bieten zahlreiche Straßenküchen für wenig Geld typisch türkisches Fast Food, wie beispielsweise Gözleme ( eine Art dünner, meist herzhaft gefüllter Pfannkuchen ), oder Köfte ( gegrillte Hackfleischröllchen, von denen die türkische Küche fast 300 verschiedene Sorten kennt ) frisch zubereitet an. Kleine Teeküchen, Cafés und Saftbars ergänzen das kulinarische Angebot. Ein Besuch des Wochenmarkts lohnt auf jeden Fall und hinterlässt jede Menge bunter Eindrücke - auch von handtellergroßen Zitronen :-)!Read more

  • Day4

    Tag 4: Was für ein Anfang......

    June 16, 2017 in Turkey

    Nach der Verabschiedung aus der "Duygu Pansiyon", brachte uns ein Taxi zum offiziellen Start des Lykischen Wanderwegs nach "Ovacik" ( besser gesagt ca. 2 Km weiter, offensichtlich hatte der Besitzer eine riesen Freude daran, die "Off-Road-Eigenschaften" seines Fahrzeugs zu testen ) - das Abenteuer "Lycia Yolu" konnte beginnen! In den ersten Stunden der Wanderung, belohnten immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die wunderschöne Bucht von Ölündeniz für den mühsamen Aufstieg - was für eine grandiose Natur! Jo meinte, die Szenerie erinnert ihn an den Film "Herr der Ringe".....zu Recht! Das die ersten Kilometer auf dem Lykischen Weg, in denen es bei hochsommerlichen Temperaturen stetig bergauf ging, aber soooo kräftezehrend sein würden, hätten wir nicht erwartet! Mein Focus richtete sich beim Aufstieg immer nur auf den nächsten Schritt, die nächste Biegung - einfach weiter - fast schon meditativ! Als dann endlich der "Gipfel des Tages" erreicht wurde, waren wir erleichtert, aber auch fast ohne Trinkwasser! Was für eine Freude, als wenige Minuten später die ersten Häuser einer kleinen Ansiedlung auftauchten und..... auch ein Brunnen, nach dem wir während der letzten Stunden vergebens Ausschau gehalten hatten. Glück ist manchmal einfach "nur" klares, kaltes Wasser! Nach einer längeren Pause an der Wasserstelle, setzten wir den Marsch mit neuer Energie und wieder aufgefüllten Flaschen fort. Zwei weitere Wanderstunden später ( inkl. einer kurzen Einkehr mit Teepause ), nach insgesamt knapp 10 km zurück gelegter Tagesstrecke, herrschte Einigkeit, daß es an der Zeit war, nach einem passenden Platz für ein Nachtlager Ausschau zu halten. Erschöpft und von der Sonne ausgezehrt, standen wir auf einmal völlig unerwartet, inmitten der wunderschönen Gebirgslandschaft vor einem idealen Zeltplatz - mit Schafen als Nachbarn und einem Brunnen in unmittelbarer Nähe. Den ursprünglichen Plan, noch bis zum nächsten Ort ( der eigentlich nicht mehr weit weg sein konnte ) zu laufen wurde verworfen, da "Faralya" immer noch nicht in Sichtweite war. Mittlerweile zeigte die Uhr schon nach 18.00 Uhr an und mit etwas Nachdruck von mir fiel die Entscheidung, an diesem perfekten Platz das heutige Nachtlager zu errichten. Wie sich zeigte eine gute Idee, denn der erste Aufbau unserer Zelte brauchte "natürlich" deutlich mehr Zeit als dafür angedacht. Nach dem bescheidenen Abendessen und einer erfrischenden Waschaktion am nahen Brunnen, setzte auch schon die Dämmerung ein. Einige Zeit später fanden wir dann, umgeben von einer orientalisch anmutenden Abendstimmung, mit dem Aufruf des Muezzin zum Nachtgebet, der aus "Faralya" kommend zu uns drang, zirpenden Grillen und "Schafgebrabbel" in den Schlaf. Meine letzten Gedanken drehten sich immer wieder um diesen großen 75 Liter Rucksack.........einfach zu schwer, viel zu schwer!Read more

  • Day8

    Habe bis 6.10 Uhr durchgeschlafen!!! Das erste Mal seit vielen Jahren - so tief und fest, daß nicht einmal der Muezzin um 5.00 Uhr mit seinem Aufruf zum Morgengebet etwas daran hatte ändern können. Wir beschließen, noch einen weiteren Tag in der Pansiyon zu bleiben! Das Haus bietet wunderbare Ruhe - Erholung ist garantiert! Zudem umsorgt und bekocht uns Fatma ganz wunderbar - mit Vollpension für umgerechnet 19 € pro Person je Tag! Zum Frühstück gibt es Gözleme ( herzhafte türkische Crepes ), Hirtensalat, Aprikosenmarmelade, Honig und diverse Kleinigkeiten - alles selbst gemacht und laut Fatma "Organic". Die eigene Kuh wird bei Bedarf gemolken, Hühner gibt's sowieso - also alles da, was zur ersten Mahlzeit des Tages erforderlich ist. Die Dame des Hauses ist eh der "Brüller" - sie hält in ihrem "Reich" definitiv die Fäden in der Hand und gibt jedem ganz klare Anweisungen wie die Dinge zu laufen haben. Gestern z.B gab es nachmittags zur Stärkung ein Bulgursüppchen, daß hier mit einem Spritzer Zitronensaft ( Organic ) gegessen wird. Das wir die Zitronenhälfte direkt vor uns auf einem Teller so gar nicht beachtet hatten, fiel Fatma natürlich sofort auf. Ungefragt spritze sie jedem erst einmal etwas Zitronensaft in die Suppe - fertig! Auch spricht sie ausschließlich Türkisch ( einige ganz wenige Worte Englisch sind mit dabei ) - damit haben die Gäste klarzukommen! Wenn etwas benötigt wird, oder Dinge ausgehen, sollen wir einfach vom riesigen Balkon ein Stockwerk tiefer rufen - Fatma wird es dann schon bringen. Zum Nachtisch werden Früchte ( Organic ) aus dem eigenen Garten gereicht und zwischendurch immer wieder Cay oder auch mal selbstgemachter Ayran ( natürlich Organic ) serviert. Fatmas Gatte kommt, gefühlt von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, so wie der Rest der Familie auch, in den "Genuß" einer erbarmungslosen Rundumanimation durch die resolute Hausherrin und ist somit den ganzen Tag über kaum zu sehen. Die Sippe ist durch die "einfallsreichen" Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ergebnisorientiert verräumt und steht folgedessen "Kanzlerin" Fatma nicht im Weg herum. Nach dem Frühstück starten wir zu einem kurzen Spaziergang​ durch das winzige Dorf - Zusammengefasst: Zwei Minuten nach links, drei Minuten nach rechts, ein ängstlicher Hund, eine pinkfarbene Moschee mit türkisenem Dach, der bereits erwähnte Dorfbrunnen und.....mehr Ziegen als Einwohner im Ort - das war es auch schon! Abendessen wird heute auf einem Familienfest ein paar Häuser weiter serviert - hier reisen die "Partypeople" auch schon Mal stehend auf der Ladefläche eines Kleinlasters an :-)!Read more

  • Day6

    Aufbruch vom "Shiva Camp" nach einem letzten Frühstück mit tollem Ausblick um 9.30 Uhr - wir werden es vermissen! Die Wanderung nach "Alinca", dem nächsten Etappenziel, ist streckenweise sehr abenteuerlich und anstrengend - immer wieder gibt es Abschnitte mit extrem schmalen Pfaden und gefährlichen Steinstürzen. Zu großen Teilen führen die heutigen Wege durch schattiges Gelände, was natürlich bei den hochsommerlichen Temperaturen sehr Begrüßenswert ist. Nicht immer sind die rot-weißen Wegmakierungen sofort zu entdecken - wir müssen uns ständig auf die Zeichen konzentrieren! Überall entschädigen aber unglaubliche Ausblicke für den anstrengenden Trek - auf einem der Bilder im Anhang ist in weiter Ferne der Strand von "Kabak" zu sehen, den wir gestern noch besucht haben. Anmerkung des Bloggers zum Weg: Die Zeitangaben die Michael Hennemann in seinem Outdoorbuch "Der Lykische Weg" zur Strecke macht, basieren eher auf dem Wert einer trittsicheren Bergziege, als auf dem eines durchschnittlich trainierten Wanderers mit Gepäck. In "Alinca" angekommen, fällt während einer kurzen Rast die Entscheidung, einige Kilometer auf der mehr oder weniger parallel zum Lykischen Weg verlaufenden Straße zu gehen - wir wollen "Strecke machen"! Der bevorstehende, als sehr anstrengend beschriebene Abstieg nach "Gey" ( auf dem eigentlichen Wanderweg ), erscheint nach 7 Stunden auf den Beinen einfach zu beschwerlich! Als einige Zeit später eine alte Osmanische Zisterne ca. 4 Kilometer vor dem Dorf "Gey" in Sicht kommt, gehen wir durch Stoppelfelder direkt auf diese zu und sind damit wieder zurück auf dem Lycia Yolu. Wenig später ist auf einem der vielen abgeernteten Getreidefelder direkt am Weg, das heutige Nachtlager gefunden - direkt neben einem riesigen Haufen gehäckseltes Stroh. Großzügig wird das Futtermittel für die Ziegen als Polstermaterial unter den Zeltböden genutzt - damit werden wir heute Nacht auf jedenfall viel bequemer liegen - Glück gehabt! Ach ja....heute haben wir erstmals zwei Landschildkröten gesehen - eine davon kam uns im Gebirge direkt auf dem engen, steinigen Pfad entgegen......ist wohl den Lykischen Weg von "Antalya" aus gelaufen - kleiner Scherz :-)! Wichtige Info zur Wasserversorgung: Keine Quellen, Zisternen oder Brunnen auf der Strecke nach dem Örtchen Alinca - vor Erreichen des Nachtlagers war es dringend erforderlich, bei einem Bauern nach Wasser fragen!Read more

You might also know this place by the following names:

Muğla, Mugla, موغلا, Muğla ili, Мугла, Правінцыя Мугла, Província de Muğla, پارێزگای موغلا, Muğlanská provincie, Επαρχία Μούγλων, Provinco Muğla, Provincia de Muğla, Muğla provints, Muğla probintzia, استان موغله, Muğlan maakunta, Մուղլայի նահանգ, Provinsi Muğla, Provincia di Muğla, ムーラ県, მუღლის პროვინცია, Muğla walayati, 물라 주, آستوٙن موغلئ, Muglas ils, मुला प्रांत, Wilayah Muğla, Provinsen Muğla, ਮੁਗਲਾ ਸੂਬਾ, صوبہ مغلا, Provincia Muğla, Muğla Province, Mkoa wa Muğla, Вилояти Муғла, مۇغلا ۋىلايىتى, صوبہ موغلا, 穆拉省

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