United States
Hillsborough County

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Travelers at this place
  • Day29

    Kanufahrt

    March 8 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Pünktlich um 9.00: Kanufahrt auf dem Little Manatee River, Wimauma Gegend.
    Zweieinhalb Std. ruhiges Dahingleiten, unzählige Schildkröten, ein paar wenige Alligatoren kreuzen unsere Fahrt.
    Das Wasser ist z.T. nur 10-15cm tief, sodass ich schon mal schieben musste.

    Elvis heisst das Haustier vom Campingplatz, liebt vorzugsweise Rosinen
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  • Day28

    Nähe St. Petersburg

    March 7 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Auch in den USA gibts eine Stadt St.Petersburg, (2. grösste Ausstellung der Welt von Salvador Dalí befindet sich hier), welche an der Golfküste Floridas liegt. Wird auch Sunshine City genannt wegen dem angenehmen Klima.
    Na ja, wenn man den Frühling auslässt und gleich mit 30Grad und relativ hoher Luftfeuchtigkeit konfrontiert wird.....hat es in sich 😎.
    Unterwegs gesichtet: die Alternative zur Aussetzung von Hunden an Autobahnen 😉.
    Heute übernachten wir in einem etwas anderen "Campingplatz".
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    PanAmTour

    Geht euch das Dalí Museum anschauen, ist wirklich sehenswert!

    3/7/22Reply
     
  • Day12

    Tampa Riverwalk

    November 19, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einem wunderschönen Start in den Tag am Beach von Siesta Key ging es für uns nach Tampa, in die drittgrößte Stadt Floridas.
    Von Tampa selber hatten wir im Vorfeld weder viel gehört, noch gelesen. Auch ist in unseren Reiseführern, abgesehen von Busch Gardens, nicht viel über Tampa, die Stadt an der Mündung des Hillsborough Rivers, zu finden.
    Lediglich im Internet hatten wir einen kleinen Insidertipp gefunden, den Tampa Riverwalk.
    Die knapp 4,2 Kilometer lange Strecke entlang des Hillsboroughufers sind entweder zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Wir entschieden uns für das Zweirad.
    Wir genossen die Fahrt auf dem Walk vorbei an vielen schön und modern angelegten Parkanlagen, Spielplätzen, Bars und Restaurants. Auch der Campus der Privatuniversität der University of Tampa liegt direkt am Riverwalk. Viele Studenten genießen hier die Ruhe und die Lage direkt am Wasser.
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  • Day93

    Tampa und die Piraten

    February 1 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Stop in Tampa war ein bisschen historischer als die letzten in Florida.

    Wir hatten Glück und sind zufälligerweise genau am Wochenende in Tampa gewesen, an dem das jährliche Gasparilla Festival stattifindet;

    „Das Gasparilla-Piratenfestival ist eine große Parade und eine Reihe damit verbundener Veranstaltungen, die seit 1904 fast jedes Jahr in Tampa, Florida, stattfinden. Das Thema der Feierlichkeiten ist eine freundliche Invasion des mythischen Piraten José Gaspar (auch bekannt als Gasparilla), der eine beliebte Figur in der Folklore Floridas ist, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass er tatsächlich existiert hat.Das Herzstück von Gasparilla ist die Parade der Piraten (oft auch als Gasparilla-Parade bezeichnet), die am letzten Samstag im Januar stattfindet und von der Ye Mystic Krewe of Gasparilla (YMKG) organisiert wird, einer lokalen Organisation, die sich an den "Krewes" des Mardi Gras in New Orleans orientiert. Am Gasparilla-Tag segeln die Mitglieder der YMKG an Bord der Jose Gasparilla, einem eigens gebauten, 50 m langen "Piratenschiff", das mit lauten Minikanonen ausgestattet ist, die während der Fahrt kontinuierlich abgefeuert werden, über die Tampa Bay. Umgeben von Tausenden von Feiernden auf privaten Booten erreichen die Piraten das Tampa Convention Center, wo der Bürgermeister in einer spielerischen Zeremonie den Schlüssel der Stadt übergibt. Nachdem der Sieg gesichert ist, schließen sich die Mitglieder der Ye Mystic Krewe zusammen mit Dutzenden anderer Krews und Gemeindeorganisationen einer langen "Siegesparade" entlang des Bayshore Boulevards an, wobei sie Perlen und andere Schmuckstücke an die versammelte Menge werfen. Die Route der Parade endet traditionell in der Innenstadt von Tampa, und seit 2011 endet sie am Tampa Riverwalk, wo die Feierlichkeiten bis in die Nachtstunden andauern.“

    Leider war es an diesem Tag sehr kalt (6 Grad🥶) was eben hier sehr aussergewöhnlich ist und die Amis dies natürlich in den Medien extrem aufbauschen🤣
    Trotzdem war es toll, wieder einmal so viele Menschen um einen zu haben und dies auch komplett ohne an Corona zu denken! Natürlich wurde es auch bei uns ein bisschen später als üblich😉

    Am nächsten Tag besuchten wir das Schiffsmuseum der SS American Victory;

    „Die SS American Victory ist ein Victory-Schiff, das in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs, im Koreakrieg (1951-1954) und im Vietnamkrieg (1967-1969) kurzzeitig im pazifischen Operationsgebiet eingesetzt wurde. Das im Juni 1945 gebaute Schiff beförderte Munition und andere Fracht von Häfen an der US-Westküste nach Südostasien und transportierte nach Kriegsende Fracht, Ausrüstung und Truppen zurück in die USA. Sie überlebte zwei Taifune und einen Wirbelsturm. Sie segelte zweimal um die Welt.“

    Dies war sehr spannend und das Schiff selbst wirklich eindrücklich😃 Tampa war unser letzter Stop auf unserem Floridaroadtrip…🦀

    So und nun nimmt es euch sicher wunder, wohin unsere Reise nun geht. Corona existiert auch hier immer noch (auch wenn wir es viel weniger merken als Zuhause), was das Einreisen in andere Länder viel schwieriger macht und je nach dem auch die Massnahmen vor Ort sehr einschränkend sind😷🤧. Deshalb haben wir uns für ein Land entschieden, das wir bereits kennen, das aber 47 mal grösser als die Schweiz ist und die Einreise keine grosse Hürde darstellt…

    MEXIKO🌮🥳

    Noch einmal tolles Essen🌯, nette Menschen🤗, schöne Strände🌴, Sonne und Hitze🔥☀️und natürlich surfen🏄🏼‍♀️…bevor es dann zurück in unsere schöne Schweiz geht🥰

    Bleibt also gespannt, so wie wir auch!😄
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    Barbara Stähli

    Das ist ja sehr spannend was ihr in Tampa erlebt habt!!🥳 Jetzt wünsche ich euch eine gute Reise nach Mexico und ein bisschen wärmeres Wetter!🌞🌴Love❤️❤️❤️😘😘😘

    2/2/22Reply
    travelbird

    Danke Mama❤️❤️❤️love

    2/2/22Reply
    Roger Stähli

    Hallo ihr zwöi, isch ä interessante iblick i gschucht vo tampa gsi, merci viu mau. Claudia isch ab äm 9 Feb. ou z Mecixo gueti Reis u bis gli umarmig Roger

    2/2/22Reply
    travelbird

    Merci Papiii❤️ ah mega cool🥳 lieb di🥰

    2/2/22Reply
    2 more comments
     
  • Day12

    Industrieschönheit

    November 19, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Am Ende des Riverwalks stießen wir auf eine alte Industriehalle, die dank kreativer Hände und Architekten heute in neuer Schönheit erstrahlt: der Heights Public Market, eine Art Street Food Markt in schickem Industriecharme.
    Der Heights Public Market lässt die alten Hallen zu neuem, coolen und hippen Glanz erstrahlen. Jedes Detail der Anlage ist durchdacht und überall sind kleine oder größere Hingucker versteckt.
    Wir haben nicht nur den Heights Public Market, sondern auch Tampa sehr genossen und ins Herz geschlossen.
    Tampa haben wir als moderne, offene und hippe Stadt empfunden, von der sich viele andere Städte der USA durchaus eine Scheibe abschneiden könnten.
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  • Day10

    Clear Water Beach

    October 22, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute angekommen in Clear Water Beach und direkt aufs Speedboat Delfine suchen... Lange suchen mussten wir nicht, die Delfine schwimmen gerne in den Wellen welches das Boot erzeugt, meeeeega schöööööön 😍😍😍Read more

    Jürg Reinhard

    Hey, das isch ja Hammer 🔨

    12/9/19Reply
    Jürg Reinhard

    Sensationelle Aufnahmen 👏👏

    12/9/19Reply
     
  • Day6

    Die wissen wie man Brücken baut

    March 18 ⋅ ☀️ 24 °C

    Nachdem die alte Brücke vor ein paar Jahren nach einem Crash mit einem Boot eingestürzt ist haben sie hier eine noch größere mega Brücke über die Tampa Bay gebaut. Die 1,5 Doller Maut war die Überfahrt echt Wert.Read more

  • Day15

    Aquarium, Manatees und die Golfküste

    November 15, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Schreckensnacht für Chris ist endlich vorbei!!! Nach gut 3 Stunden hin und her wälzen und immer wieder mit Anti-Mückenjuckcreme einreiben, konnte er dann endlich einachlafen. Hinzu kam noch, dass der heftige Regen teilweise so laut auf dem Camperdach prasselte, dass an Schlafen nicht zu denken war – und für so ein Wetter fliegt man dann um die halbe Welt – grumel… ☹. Gut das wir heute ein wenig länger schlafen konnten und die Übermüdung dann doch nicht ganz so gravierend war.

    Der Sicherheitswecker wurde auf 9 Uhr gestellt – den ganzen Tag wollten wir ja dann trotz dem miesen Wetter nicht verschlafen.

    Nach dem Aufstehen wurde hier diesmal wirklich schnell geduscht und sich parat gemacht, sodass wir diesen Platz schnell wieder verlassen konnten. Just by the way, der Platz als solches war schon ziemlich gut als Campground und auch in dem Statepark soll es wunderschöne Trails und Kanumöglichkeiten geben. Nur die wirklich drückende dunkle Stimmung und das Wetter setzten zumindest einem von uns doch so sehr zu, dass der Charme des Platzes überhaupt nicht ankam und er eher abweisend wirkte…

    Da sich das Wetter leider heute – wie bereits angekündigt – auch nicht wirklich in Richtung schön und sonnig bewegte, entschieden wir uns dazu erstmal von Aktivitäten im Freien abzusehen. Und somit rückte das hier recht gut bekannte und von den Reiseführern sehr gelobte Florida Aquarium auf unsere To-Do-Liste.

    Angekommen wurden auch wir dann endlich mal Opfer der Touri-Abzocke. Unser RV passte leider nicht in die Parkgarage des Aquariums. Also fragten wir einfach mal einen freundlichen Platzeinweiser nach den Oversize-Parkplätzen. Auf gemurmeltem Englisch gab er uns zu verstehen, dass wir ihm folgen sollen. Er stieg in sein Auto und fuhr mit uns im Schlepptau eine halbe Meile vom Eingang des Aquariums weg. Dort stießen wir auf ein eingezäuntes Brachgelände – wo bereits noch ein Wohnmobil von Cruise America stand – zumindest waren wir nicht die einzigen Dummen 😊.
    Unser netter Einweiser shuttelte uns dann auch wieder zurück und später auch wieder zum Parkplatz – für schlanke 20 Dollar. Keine Ahnung, wieviel er sich davon in die eigene Tasche steckte – aber die eigentlichen Parkplätze fürs Aquarium sollten 6 Dollar kosten – mit dem Camper hatten wir allerdings mitten in Downtown auch nicht viele Alternativen.

    Innen angekommen wurden wir bereits von diversen Kindergruppen lauthals schreiend begrüßt, der Tag nach dieser Nacht konnte also kommen…
    Ob hier immer so viele Kindergarten- und Grundschulgruppen verkehren oder ob es einfach nur negatives Karma war kann durch die Autoren im Nachgang leider nicht verifiziert werden 😊

    Die anfängliche Angst, dass dieses Geschreie uns das ganze Aquarium über verfolgt, legte sich aber bereits nach nur einer knappen ¾ Stunde! Irgendwie war unsere Aufmerksamkeitsspanne für die einzelnen Bereiche dann doch höher als die der Kleinen und im weiteren Verlauf strömten dann auch keine neuen Gruppen mehr hinein.

    Als erstes gingen wir durch das sehr eindrucksvoll hergerichtete Tropenhaus, vorbei an diversen Schildkröten-, Fisch- und (natürlich!) Alligatorenaquarien. Die hier in diesem Bereich frei fliegenden Vögel machten sich scheinbar einen Spaß daraus, immer genau da aus ca. 10 Metern Höhe hinzusch*****, wo gerade die meiste fetten Leute standen, wir standen immer genau daneben und hatten Glück 😊😊😊

    Ein recht einsamer Seeotter zog quietschfidel seine Bahnen durch sein Becken und entzückte die vorbeigehenden Menschen mit seinen akrobatischen Einlagen. Der Rückwärtssalto mit halber Schraube gehörte zu seinen Lieblingstricks und wurde gleich mehrfach hintereinander vollzogen.

    Durch das Tropenhaus oder in unserem Fall eher den „Schreipalast“ hindurch wurde es dann tatsächlich sehr angenehm ruhig und entspannt. Die einzelnen kleineren Aquarien waren farbenfroh und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Besonders eindrucksvoll war in dieser Runde das große Haibecken. Neben mehreren Sandtieger- und Ammenhaien zogen noch viele andere größere Meeresbewohnern ihre Bahnen. Riesige Wasserschildkröten, diverse Rochen und Muränen sowie ein paar Groumper seien hier nur beispielhaft erwähnt und komplementierten das Bild dieses großen Beckens!

    Entlang der kleinen Seepferdchenbecken kamen wir dann zu einem eher diskutablen Bereich des Aquariums: dem Streichelbecken für Rochen… Man kann jetzt geteilter Meinung sein über den Kontakt von Mensch und Tier. Aber zumindest so, wie sich dieses Becken gestaltet, war es aus unserer Sicht nicht in Ordnung. In einem winzigen Becken tummelten sich kleine Katzenhaie und diverse Rochenarten, welche keine Wahl hatten, als von zahlreichen lauten Kinderhänden begrapscht zu werden – wir können uns nicht vorstellen, dass das für die Tiere schön und stressfrei ist - aber immer mal wieder wurde ein Schild aufgestellt, dass das Streicheln für 15 Minuten pausieren muss.

    Naja, aber auch das gehört hier in diesem Land leider zum Kommerz dazu und mehr als Wegschauen bleibt einem wohl nicht übrig.

    Nach 2 ½ Stunden hatten wir dann alle Bereiche des Aquariums erkundet und verließen den - alleine von außen schon echt sehenswerten – Komplex wieder. So langsam wurde das Wetter ein wenig – sagen wir mal – konstanter. Der Regen hatte größtenteils aufgehört und zumindest die kurze Hose und der Pulli waren wieder eine Option. Also entschlossen wir uns dazu, den Rest des Tages nicht nur drinnen zu verbringen und planten dementsprechend unsere Route weiter. Über das W-Lan des Aquariums wurde dann noch kurz der heutige Campground gebucht – wir entschieden uns nochmal für den wunderschönen Fort-de-Soto-Park – wo scheinbar zu unserem Glück gerade wieder jemand storniert hatte. Unser alternatives Ziel mit den Manatees zu schwimmen weiter m Norden fiel dann im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser und wir entschieden uns in der Tampa Bay zu verweilen.

    So ganz wollten wir die Manatees dann aber auch nicht sein lassen und nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir das Manatee Viewing Center im südlichen Bereich von Tampa – am Apollo Beach. Dieses öffnet seine Pforten jeweils zum 01.11. jeden Jahres für ein paar Monate und gibt dem Besucher die Möglichkeit die großen Tollpatsche der Meere, welche in einem kleinen Nebenarm der Tampabay den „Winter“ verbringen, zu beobachten. Die hier aufgebaute Aussichtsplattform um das Infocenter waren ausnahmsweise mal komplett kostenlos, was sich wiederum an der Hingabe der Verwalter wiederspiegelte, die dieses scheinbar nicht aus kommerziellen Gründen betreiben.

    Ein schön gestalteter Raum informierte sowohl die kleinen als auch die großen „Kinder“ über das aktuelle Leben, den Ursprung sowie die Gefährdung der knuffigen Tiere.

    Auf der Aussichtplattform hatten wir auch tatsächlich das Glück in den Genuss zu kommen und ein paar der überwinternden Tierchen, zumindest teilweise, zu sehen. Immer wieder lugte eine kleine Schnauze, eine Flosse oder Teile des massigen Rückens aus dem wetterbedingt doch recht unruhigen und trüben Wasser heraus.
    „Leider“ gab es hier auch wieder ein „Streichelbecken“ für kleine Sandrochen. Im Gegensatz zu dem im Aquarium handelte es sich hierbei allerdings um andere Arten, welchen es augenscheinlich gefiel mit den Menschen zu spielen. Denn hier war das Becken so groß und auch tief gestaltet, dass die Tiere selbst die Wahl hatten, ob sie nah genug an die Menschen rankommen wollten oder nicht. Das Becken war umsäht mit Aufsehern und diese achteten penibel genau drauf, dass man sich an die Vorschriften hielt die Tiere grundsätzlich ihre Ruhe zu lassen, wenn sie eben diese auch haben wollten.

    Natürlich wollten auch wir wissen, wie es so ist einen Rochen zu streicheln. Und auf Grund der Aufmachung und dem gesamten Erscheinungsbild besiegte hier dann unsere Neugierde das schlechte Gewissen und wir streckten auch mal die Hand ins Wasser 😊.

    Niclas, der alte Tierflüsterer, hatte natürlich direkt Glück und eines der süßen Tierchen hatte es auf seine Hand abgesehen. Direkt beim ersten Versuch kam ein ca. 0,5 Meter großer Rochen zu ihm geschwommen und gab ihm die Flosse. Bei Chris sah der erste Versuch ähnlich aus und auch er hatte den selben Erfolg. Leicht getrübt wurde sein Erlebnis lediglich dadurch, dass er durch die Freude an der Sache selbst vergaß seinen Ärmel hochzuziehen und somit, trotz des erfolgreichen Rochen-High-5s, mit nun einem klatschnassen Pulliarm rumlief 😊.

    Wirklich sehr davon begeistert was Menschen sich für Tiere ins Zeug legen ohne direkt was dafür zu bekommen, machten wir uns bei dem immer noch recht miesen aber immerhin weiter trockenen Wetter auf in Richtung Pier 60 nach Clearwater Beach, um hier mit etwas Glück noch einen schönen Sonnenuntergang genießen zu können. Vielleicht zieht es ja zumindest am Horizont ein wenig auf – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt.

    Leider war uns das Glück hier nicht so holt und die Wolken verzogen sich nicht. Jedoch war die beeindruckende Brandung und der peitschende Wind inklusive der damit verbundenen Wasserspritzer im Gesicht trotzdem die Fahrt und den Gang über den Pier wert! Ein paar schöne Fotos später verließen wir auch schon wieder den Pier, da der Wind auf Dauer dann doch recht unangenehm war.

    Nach noch einem kleinen Schlenker an der Promenade entlang kamen wir auch schon wieder beim Camper an und die Fahrt ging zurück in Richtung Fort de Soto, wo heute wieder unser Nachtlager sein sollte. Aus der Seitenscheibe heraus konnten wir dann noch sehen, wie ein paar Sonnenstrahlen – bislang vergeblich – sich versuchten den Weg durch die Wolkendecke zu bahnen.

    Im Statepark angekommen checkte Niclas kurz ein, Chris erkundigte sich zuhause ob alles im Lot war und dann hieß es wieder: schnell einparken und ein schönes Feuer machen 😊

    Nachdem wir in der letzten Nacht etwas Pech mit dem Regen hatten und Teile des Camperlageraums etwas nass wurden entschlossen wir uns kurzer Hand das neue sowie das alte (leicht feuchte) Holz gemeinsam zu verbrennen. Dies gab dann ein wirklich schönes und langhaltendes Feuer, welches Chris schon ein wenig melancholisch werden und in Erinnerungen an die alten Zeltlagerzeiten schwelgen ließ 😊.

    Die letzten Fleischreserven in Form von Würsten und einem kleinen Braten wurden dann drinnen schnell zubereitet, der Bericht geschrieben und ein wirklich sehr schöner Tag, trotz des Wetters, ging wieder vorbei.
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  • Day17

    Gameday

    November 17, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach einer viel zu kurzen Nacht startete der Tag heute – wie fast schon vermutet – leider etwas verkatert☹ Noch einmal kurz rumdrehen war auf Grund der Zeit leider auch nicht mehr drin, denn das heutige Highlight startete bereits um 13:00 Uhr.
    Also schnell geduscht und ab ging es mit dem Uber in Richtung Tampa City zum Stadion der Tampa Bay Bucs😊 Unsere nette Fahrerin fuhr uns fast ganz vors Stadion – vorbei an unzähligen Trucks, Wohnmobilen oder sonstigen riesen Karren. Allesamt haben sich auf den großflächigen Vorwiesen ausgebreitet um dort das berühmt Barbecue vor dem Spiel zu veranstalten. Wohin man auch sah qualmte der Grill oder der Smoker vor sich hin; und das beste an der ganzen Sache ist, dass alle Fanlager vermischt nebeneinander stehen uns sogar miteinander spielen. Nicht mal der Hauch von Stress oder Aggression lag in der Luft – „Football is familiy“!
    Trotz der enormen Menschenmassen verlief sich das Volk ganz gut und wenige Meter vor dem Stadion trafen wir auf den auch noch leicht angeschlagenen Stephan 😊. Auch an ihm schien die letzte Nacht nicht spurlos vorbei gegangen zu sein.
    Zusammen machten wir uns dann auf den Weg zu dem riesen Vorplatz des Stadions – dem Bucs Beach. Ein teilweise mit Sand aufgeschütteter Abschnitt, welcher neben den üblichen Strandutensilien in XXL an jeder Ecke an den Piratenbeinamen des Teams erinnern lässt. Unser erstes Ziel waren die dortigen Getränke-/ Essensbuden. Hier einen schnellen Hotdog und ein Konterbier auf die Hand und schon war auch das letzte bisschen Kater erfolgreich bekämpft 😉.
    Das Vorprogramm vor dem Stadion muss man mal gesehen / mitgemacht haben! Da können sich unsere Fussballfans mal ein zwei Scheiben von abschneiden was hier geboten wird!!! Neben stimmungsmachender Partymusik, einem DJ der zu allem einen netten Kommentar hatte und zahlreichen Fanartikelständen, trat hier kurz vor dem Einlass eine größere Gruppe von Trommlern auf, die der Menge ordentlich einheizte! Außerdem wurden natürlich die beliebten Piratenperlenketten – passend zu dem Anlass waren die Perlen kleine Footbälle – verteilt.
    Und so vergingen die guten 1 ½ Stunden, die wir vor dem Stadion eingeplant hatten, viel schneller als es einem lieb war. Aber das Hauptevent wartete ja noch auf uns.
    Das Stadion alleine ist von außen schon sehr beeindruckend, betritt man dieses aber und folgt den Rolltreppen in die Haupteben so kommt man auch hier aus dem Staunen nicht mehr raus… Nur weil man es kann und den entsprechenden Platz dafür hat, wurde hier kurzer Hand mal ein riesen großes Piratenschiff mit funktionstüchtigen Kanonen in den Rang gesetzt. Auch sonst erinnerten die Fressbuden vor Kopf eher an die Einkaufspassage von John’s Pass als an ein Stadion. Bei den Amis muss halt immer alles etwas größer und imposanter sein, als bei uns.
    Leider wurde unser gesamtes Vergnügen jedoch durch einen sehr nervigen Faktor stark getrübt – dem Wetter. Entgegen der Vorhersage, dass die arktischen Einflüsse heute schon abnehmen sollten und es zu Spielbeginn sonnig und mit 20 Grad wieder angenehm warm werden sollte, blieb es stark bewölkt und mit 12 Grad für hiesige Verhältnisse „arschkalt“. Mittlerweile können wir Raketen durch das Universum schießen, mit den Genen von Lebewesen rumspielen und über das Internet an jedem Ort der Welt alles nachschlagen – aber um 10 Uhr vorhersagen wie warm es um 13 Uhr ist, klappt scheinbar bis heute nicht. Und so saßen wir mit dicken Pullovern zitternd auf unseren Plätzen. Leider half hier noch nicht mal das 10 Dollar teure Konterbier oder das 15 Dollar heiße Pizzastück um einigermaßen aus dem Frieren wieder rauszukommen. 8 Stunden nur im Pulli bei 12 Grad draußen – das gibt bestimmt ne fette Erkältung als Andenken.
    Eine amüsante erste Halbzeit – in der erwartungsgemäß die Heimmannschaft nicht besonders glänzen konnte – schließlich war mit den New Orleans Saints einer der Topfavoriten auf den Titel zu Gast – ging vorbei. Da Chris aus dem frieren nicht mehr raus kam und auch sonst sich nicht wirklich für das Geschehen auf dem Rasen begeistern konnte, entschloss er sich schonmal zum Campginplatz vorzufahren um sich wieder etwas aufzuwärmen. Hoffentlich war die Heimfahrt früh genug um der Erkältung noch aus dem Weg zu gehen 😊.

    Auch in der zweiten Halbzeit taten die Bucs alles dafür, wann immer es dann vielleicht doch nach Spannung riechen könnte, es zu verbaseln. Durch zahlreiche individuelle Fehler brachten sie sich ein ums andere Mal um die sichergeglaubten Punkte. Und so sahen Nic und Steph bei einem weiteren Bier (Glühwein gab es leider nicht) dann noch ein weiterhin gutes – wenn auch nicht wirklich spannendes – Spiel, bei dem die Gastmannschaft mit dem Auswärtssieg im Gepäck wieder die kurze Heimreise antreten durfte.

    Gegen 18 Uhr trudelte Nici dann auch komplett durchgefroren wieder am Camper ein. Hochmotiviert von der Information, dass es hier im Schwimmbadbereich einen Whirlpool geben soll, schnappten wir unsere Badesachen und gingen voller Vorfreude in Richtung Blubberbecken. Der ganze Körper möchte ja schließlich erstmal langsam wieder aufgewärmt werden.
    Der hier gebotene Freizeitspaß in Form von Lasertag, Billard, dem Schwimmbad sowie einem recht großen Aufenthaltsraum inkl. WLAN kann sich durchaus sehen lassen! Leider kann man dies von der Temperatur des Whirlpools – der einzigen Annehmlichkeit, die wir ausnahmsweise mal an einem Campground nutzen wollten – nicht behaupten☹. An dem möchte-gern-Jaccuzi angekommen wurde der Jogger schnell gegen die Badehose getauscht und der erste Schritt wurde ins Wasser gemacht. Genauso schnell wie der Fuß im Wasser war, war er dann auch wieder draußen. Das kleine viereckige Becken – welches immens nach Chlor roch – gab leider gerade mal die Raumtemperatur wieder – und da es sich bei dem Raum mehr um einen offenen Fliegenschutz als feste Wände handelt war hier an aufwärmen nicht zu denken. Vielmehr machte es den Anschein, dass der Whirlpool eine heimliche Wette mit dem nicht vorhandenen Tauchbecken der leider ebenfalls nicht vorhandenen Sauna eingegangen ist, wer kälter ist ☹.
    Also blieb uns nur eine Alternative - schnell wieder anziehen und gefrustet zurück zum Camper. Um die Stimmung nicht komplett zu vermiesen wurde der Körper dann halt mit einer warmen Mahlzeit von innen gewärmt. Natürlich lief auch die Heizung im Wohnmobil auf volle Pulle.
    Zum Abschluss des – einzig durch das Wetter getrübten – doch sehr amüsanten Tag wurde noch flux der Bericht geschrieben und der Tag ging heute mal etwas früher zu Ende, da morgen der Wecker wieder sehr früh klingeln wird – und immer noch ein wenig die letzte Nacht in den Knochen steckt – wir werden halt einfach nicht jünger 😊.
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You might also know this place by the following names:

Hillsborough County, Comté de Hillsborough

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