United States
Kenai Peninsula Borough

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Top 10 Travel Destinations Kenai Peninsula Borough
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Travelers at this place
    • Day 60

      Wanderung Rogers Loop

      June 26, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

      Am Morgen sind die österreichischen Nachbarn überraschenderweise (sie starten normalerweise schon um 7 Uhr) noch da. Sie sind aber schon dabei ihr Boot vorzubereiten, um im Meer Heilbut zu fischen.
      Jutta und ich fahren aber bereits früh zurück nach Homer während die beiden noch am offenen Meer fischen. Lisi schickt uns später ein Foto von ihrem Fang, ein Heilbut mit beachtlichen 10 Kilo. In Homer angekommen führt uns unser erster Weg zum Supermarkt und somit zum Wifi. Wir müssen uns dringend eine amerikanische SIM Karte besorgen, damit wir etwas unabhängiger werden, aber am Sonntag ist das leider auch in Amerika nicht möglich, obwohl die Supermärkte auch am Sonntag bis 22 Uhr geöffnet haben.
      Wir bekommen eine Nachricht von Heidi und verabreden uns mit ihr und Thalia für eine Wanderung.
      Außerdem buchen wir noch ein Wassertaxi für den nächsten Tag. Wir möchten in der Kachemak Bay gegenüber von Homer wandern gehen. Der Trail den wir gehen möchten heißt Grace Ridge und ist eine Überschreitung von Süd nach Nord mit Übernachtung im Zelt. Am nächsten Tag werden wir dort wieder abgeholt.
      Nach langem Hin und Her haben wir nun doch einen Bear Viewing Trip mit einem Wasserflugzeug am Mittwoch gebucht. Wir sind schon sehr gespannt.
      Heidi lädt uns wieder ein bei Ihnen auf dem Grundstück in unsrem Bus zu übernachten und bekocht uns sogar wieder mit fangfrischem Lachs und Salat aus ihrem Garten.
      Ein weiterer schöner Tag in Homer geht zu Ende. Heute hatten wir einen traumhaften Blick auf die Vulkane und Gletscher in der Kachemak Bay, da der Rauch von einem 1000km entfernten Waldbrand endlich vom Wind verblasen wurde. Der Rauch hat leider an den letzten beiden Tagen für einen eher diesigen Himmel gesorgt. Diese beeindruckenden Bilder mit grandioser Aussicht von Heidis Haus runter in die Kachemak Bay begleiten uns bis in den späten Abend. Was für ein traumhaftes Fleckchen Erde! 😍
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    • Die Bären Safari! Look out for Bears 🐻

      June 13, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

      Die Bären Safari! 🐻
      Erstmal ein dickes Dankeschön an dich, lieber Jerry! Danke für diesen unvergesslichen und schönen Tag mit dir, den Bären und dem Heli!
      Nachdem wir mit unseren High Heels ausgestattet werden, geht's schon los. Heute ist der Platz neben dem Piloten frei 😀. Nachdem der Heli warm gelaufen ist, liegen 40 Minuten Flug übers Meer vor uns. Als wir die Insel überfliegen, sehen wir schon aus der Entfernung eine Bären Familie und eine unberührte Landschaft. Diese Insel ist nicht bewohnt umd nur mit dem Helikopter zu erreichen. Jerry landet den Helikopter etwas entfernt von der Familie, um die Bären nicht zu erschrecken. Beim Landen erwischen wir jedoch einen Bären beim Schwimmen, der aber direkt abhaut 😂.
      Die Bären hier auf der Insel sind keine Menschen gewöhnt, daher im Gegensatz zum Festland sehr, sehr scheu. Was wir hier unten erleben, ist grandios. Wir machen eine Wanderung durch die Sümpfe, um auf der anderen Seite des Berges Bären zu suchen. Dort angekommen, müssen wir nicht nicht lange suchen. Es sind insgesamt 3 Familien und 2 einzelne Bären. Also insgesamt so 10 Bären, die wir bestimmt ca. 1 Stunde beobachten. Wie ihr euch vorstellen könnt, sind diese natürlich recht weit weg. Wir sehen viel durch unser Fernglas und unsere Augen. Leider reicht hier das Objektiv des IPhones nicht, um euch diese Eindrücke zu zeigen. Heute ist mal eure Fantasie gefragt 🙃. In der Zeit erzählt Jerry uns unheimlich viel über Bären und deren Verhaltensweisen. Es ist zum einen total schön zu sehen, wie Mama Bär und die kleinen agieren, aber auch sehr spannend ein bisschen die Körpersprache der Tiere zu verstehen.
      Wir laufen zurück zum Heli und fliegen etwas weiter die Insel entlang. Während des Fluges sehen wir unzählige Bären schwimmen, chillen, laufen und essen. Da wir nicht so hoch fliegen, kann man das aus dem Heli schön beobachten.
      Nach der Landung wandern wir ein bisschen auf den Feldern, als wir einen einzelnen Bär auf dem Feld entdecken. Langsam pierschen wir uns ran, immer unter Berücksichtigung der Bärensprache. Jerry achtet sehr darauf, die Komfortzone der Bären nicht zu verletzen. Es ist wirklich herrlich zu sehen, wie der Bär ganz genau beobachtet, was wir tun. Nachdem der aber scheinbar begriffen hat, dass wir nicht böse sind, legt der sich ab und wir können auf ca. 50 Meter ran gehen.
      Da stehe wir da voller Aufregung vor dem schlafenden Tier. Manchmal schaut er zu uns, und legt sich sofort wieder ab. 😂
      Sowas in mitten von nichts, nur wir drei. Es ist schon ein anderes Gefühl, als wenn man im Zoo steht.
      Unser nächster Flug geht an eine Landzunge, wo nochmals ca. 6 Bären rumschlendern und essen. Es ist einfach schön diese Tiere in einer schönen und außergewöhnlichen und stillen Natur zu beobachten. Wir haben 6 Stunden keinen Menschen, kein Fahrzeug oder sonstwas gesehen oder gehört. Hammer. Hier will man am liebsten gar nicht mehr weg! Aber, was sein muss, muss sein.
      Wir machen uns auf den Weg Richtung Heimat und beschließen noch ein Bierchen trinken zu gehen.
      In einer wirklichen sehr interessanten Kneipe trinken wir zusammen ein lokales Alaska Bier und stellen fest, dass wir Hunger haben. Da wir mittlerweile schon 22:00 Uhr haben, steht die Entscheidung schnell fest, dass wir im Womo Burger 🍔 machen. Also laden wir Jerry auf einen Burger in kein Bus ein. Ein perfekter Tag geht zu Ende mit wunderschönen Erlebnissen und einer wirklich tollen Bekanntschaft und vielen Bären. Das macht die Seele glücklich 😊.
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    • Day 3

      Hunting the Holgate

      May 16 ⋅ 🌫 37 °F

      After a good night’s sleep at the Spruce Lodge, we all got up and packed our luggage for a transfer to Celebrity Summit to occur later in the day. The Spruce Lodge Shuttle took us a quarter mile down the road to the beautiful Resurrection Road House for a hearty breakfast. We were their first customers in the new season. On the way to the restaurant we passed a moose grazing on the side of the road. When breakfast was over we returned to the Spruce Lodge to load our luggage into the shuttle. The staff agreed to allow it to remain locked in the van until our pickup after lunch to take us to the ship. The shuttle dropped us into town around 10 am for our glacier and whale watching adventure starting at 11:15.

      As we were waiting to board the boat on which Major Marine Tours would take us on a fascinating tour of Resurrection Bay, Angela and I grabbed a delicious cup of espresso from a railroad car converted into a coffee shop. We climbed aboard the Spirit of Matushka and had good luck to start with as we encountered several pods of orcas. The so-called killer whales are not whales at all, but actually dolphins—the largest of the porpoises. They are extremely intelligent, hunting in packs and devising elaborate and inescapable strategies for securing food. Orcas are the alpha predators over a greater part of the surface of the earth than any other species. They are such good hunters that cetologists have documented several instances of animals of different species bonding temporarily to prevent orcas from attacking their young. The killers were out in force today guarding their own babies and teaching them orca ways. We also passed seals, sea otters and several bald eagles.

      The high point of our trip today came when we reached the beautiful Holgate glacier. This gleaming white tidewater glacier was showing off its iridescent blue crevices on this overcast day. Our thoughtful skipper turned off the boat’s motor for more than 5 minutes as we floated silently in front of the timeless behemoth. Soon we tourists stopped our chatter and we simply basked in the wordless glory of the artistry of the glacier and its Creator.

      After returning to Seward we scoped out several restaurants and decided to go back to Ray’s. I had sable fish in a Japanese miso sauce, and Glenda had a macadamia encrusted halibut garnished with a Thai red curry sauce. When dessert came, we all enjoyed a part of a piece of macadamia and coconut chocolate torte served with vanilla ice cream. Glenda insisted on paying for the meal. So did Angela. I suggested we settle it by a game of rock-paper-scissors. After our laughter about the childish game, I suggested that tomorrow night we could decide by a round of thumb wrestling. It turned out that Angela had never played the game before. I told her that Randy and I would show her how it was done. Only then did I glance at Glenda’s brother’s hands and discovered that they are huge. I swallowed hard, we locked fingers, and he had my thumb pinned in less than 5 seconds. Angela laughed hysterically.

      Miffed at my defeat, I told our waiter how we had decided about the bill, and he said, “Oh yeah, I know how to play that.”

      “Put out your hand,” I said as I grabbed his. He started this long litany about thumb wrestling as long as the Preamble to the Constitution. I had never heard it before. We sure didn’t use it when I was a kid on the west side of Charlotte. I didn’t know when the recitation would end, but as I sat there listening to him, the chant suddenly ended, and he instantly pinned my thumb.

      Oh, well. Dessert was delicious.
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    • Day 55

      Mount Marathon

      June 21, 2022 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

      Ausgeschlafen fahren wir Richtung Seward Stadt und halten beim Supermarkt. Wie so oft gibt es super Wifi und wir erledigen ein paar Dinge online. Nach der gestrigen Wanderung beschließen wir heute einen Ruhetag einzulegen. Aber gegen Mittag sieht Michi mehrmals zum Mount Marathon hoch und entscheidet hochzugehen, da das Wetter heute einfach perfekt ist. Mir ist aber heute nicht nach einer Wanderung zu Mute und daher bleibe ich beim Bus und mache mir einen gemütlichen Nachmittag.

      Michi geht die Strecke des Mt. Marathon Rennens hoch. Das Rennen findet jährlich am 4. Juli statt und gilt als härtestes 5 Kilometer Rennen der Welt mit ca 900hm. Profisportler wie Kilian Journet und seine Frau Emilie Forsberg (beide Ultrarunner) nahmen bereits daran teil. Rekord: 42 Minuten (rauf und runter!!)
      An den steilsten Stellen hat die Route 60 Grad und im Durchschnitt 40-45 Grad Steilheit. Ich bin ganz froh, dass ich nicht mit muss.
      Michi ist schnell oben und auch wieder schnell unten, aber er ist am Ende überrascht wie steil der Aufstieg ist. Leider erkennt man auf den Fotos die er gemacht hat nicht wie steil der Weg tatsächlich ist.
      Wir verbringen eine weitere Nacht in dem ausgetrockneten Flussbett, in dem wir gestern schon geschlafen haben. Davor kaufen wir noch Holz bei 2 Herren, die sich ein Business an der Einfahrt zum Ausgetrockneten Flussbett aufgebaut haben. Die 2 Herren haben gemeinsam zirka so viele Zähne wie ein Bieber und leider fehlt einem Herren sogar ein Ohr. Sie schauen etwas wild aus, sind aber sehr nett und freundlich zu uns. Wir zahlen 10 Dollar für ca 11 Holzscheite, das ist ein Spitzenpreis für Feuerholz in Alaska.
      Gemütlich heizen wir das Lagerfeuer ein, bereiten essbare Beilagen zu und tratschen mit einem Tour Guide aus Utha/USA, der mit seinem Pickup neben uns einen Platz gefunden hat. Er bietet geführte Touren rund um die Welt an. Die Gäste die ihn als Guide buchen entscheiden das Land und er als Guide bucht alles und begleitet die Reise als Fahrer und organisiert auch unterwegs alles. Eine tolle Idee um die Welt gratis zu bereisen und sogar noch Geld dafür zu bekommen. Seine heutigen Gäste hat er am nahen Campingplatz in einem Zelt positioniert, er selbst meidet Campingplätze und versucht immer frei zu stehen.

      Nach dem interessanten Gespräch gibt's frische Grillwürstl vom Lagerfeuer mit Grillbrot und Kartoffelgratin und ein kühles Bier von der Alaska Brewery dazu. Unser Tag klingt wiedereinmal sehr entspannt aus. 😃😍
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    • Day 40

      Seward

      July 2, 2023 in the United States ⋅ 🌧 8 °C

      Von Homer aus sind wir am Freitag weiter bis Seward gefahren. Ebenfalls ein kleiner von Bergen umgebener Küstenort, der uns sehr empfohlen wurde. Zurecht! Wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Erst recht, nachdem wir den bisher schönsten Platz zum Freistehen gefunden hatten: mitten auf einem größtenteils trockenen Flussbett umringt von Bergen. Also beschlossen wir kurzerhand bis zum Independence Day am 04. Juli zu bleiben.
      Den Samstag haben wir bei bestem Wetter an der Küste des Resurrection Bays und in der Stadt verbracht. Am Sonntag unternahmen wir etwas getrennt voneinander: Marc hatte einen schönen Tag am Meer und hat dabei einen Otter und einen Weißkopfseeadler beim Fischen gesehen🦅 Ich bin zum Exit Gletscher gewandert, der dem darüber liegenden Harding Icefield entspringt (neben über 40 weiteren Gletschern) und den Fluss speist, auf dessen Flussbett wir übernachtet haben. Trotz Wolken bot der Trail einen unglaublichen Blick auf Gletscher und Eisfeld.
      Seitdem ist das Wetter deutlich abgekühlt. Als echter Bewohner Alaskas trägt man aber auch bei regnerischen 7 Grad Flip Flops und T-Shirt. Alles über 0 Grad ist schließlich Sommer☀️🌧️
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    • Day 59

      Halbmarathon in Homer

      June 25, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

      Nach einer viel zu kurzen Nacht und viel zu vielen Bieren und Stamperln Maria Taferl Schnapps bei unseren neuen Freunden in der Nähe von Fritz Creek, fahren wir zurück nach Homer. An der High School ist Startnummernausgabe für den Halbmarathon, der heute in Homer stattfindet und wie könnte es anders sein, Michi nimmt daran teil. Wir fahren von Heidi's und Andrew's wunderschönem Haus zeitig in der Früh los zur High School, damit Michi sich anmelden kann.
      Der Lauf startet um 9 Uhr am Land's End, am Homer Spit und wir können am Gelände der Fähre gleich daneben parken. Ich wünsche ihm viel Glück, mache ein paar Fotos, lege mich ins Bett und hole den Schlaf der letzten Nacht nach. Bin ich froh, dass ich nicht mitgelaufen bin. :)
      Erholt stehe ich nach ca. 1,75h im Zielbereich des kleinen Laufevents. Sage und schreibe 30 Personen nahmen am Halbmarathon teil. Beim Start wurde jeder Name einzeln vorgelesen, um zu überprüfen ob alle da sind. Wie auch schon in Anchorage werden die Läufer hier kaum angefeuert und motiviert. Oft klatsche ich ganz alleine, wenn einer der Läufer ins Ziel kommt. Michi machte die etwas längere Nacht am Vorabend und die Biere und der Schnapps beim Lauf etwas zu schaffen, aber trotzdem kam er mit einer Zeit von 1.55h ins Ziel. Tolle Leistung!
      Nach dem Lauf gönnen wir uns noch eine ausgiebige Dusche und unserer Wäsche eine Waschmaschine.

      Frisch und erholt machen wir uns am späten Nachmittag auf zum Strand "Whiskey Gulch", an dem wir schon vor unserer Ankunft in Homer genächtigt haben. Dort treffen wir uns mit dem oberösterreichischen Pärchen (Lisi und Didi) und verbringen einen schönen, gemütlichen und lustigen Abend mit den beiden. Lisi und Didi haben einen Mercedes Sprinter vom ungarischen Zoll gekauft und dieses 4x4 Fahrzeug von Grund auf neu aufgebaut. Sie haben so diesem ca 2 Jahre alten Fahrzeug neues Leben eingehaucht und es mit viel Liebe zum Detail ausgebaut. Wir geben uns gegenseitig Führungen durch unsere Fahrzeuge und es wird noch bis in die Nacht fachgesimpelt über unsere Homemadecamper und viele Geschichten werden ausgetauscht über die letzten Wochen und Monate. Es ist immer wieder wunderschön, wenn man so weit weg von daheim so liebe Menschen kennenlernt! :)
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    • Day 51

      Anchorage

      June 17, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

      Nach einer entspannten Nacht am Long Lake starten wir gemütlich in den Tag und machen uns auf, um die letzten Kilometer nach Anchorage zurückzulegen. Auf dem Weg gibt es keine besonderen Sehenswürdigkeiten und so kommen wir zügig voran.

      Anchorage hat ca 300 000 Einwohner und ist die größte Stadt in Alaska. Wir finden einen kleinen Parkplatz in einer Siedlung direkt am Radweg. Nach einer kurzen Rast schnappen wir uns die Fahrräder und fahren von hier ins etwa 10km entfernte Stadtzentrum. Im Vergleich zu den Orten an denen wir die letzten Tage waren, ist Anchorage deutlich gestresster. Viel Verkehr, viele Menschen. Schon etwas ungewohnt. Auch viele Obdachlose und betrunkene bzw zugedröhnte Menschen fallen uns in dieser Stadt auf. Quasi eine richtige Großstadt, schon mit 300tsd Einwohnern. 😃

      Wir schlendern durch die Blocks. Einen richtigen Ortskern sucht man in dieser amerikanischen Stadt vergeblich. Nach einem kurzen Bummel durch die örtliche Shopping Mall, erkunden wir noch den Zielbereich des Marathons und dann gehen wir zurück zu unseren Rädern und fahren am Pacific Trail, welcher am Meer entlang führt zu unserem rollenden Zuhause.

      Wir fahren noch zum Kincaid Park am anderen Ende der Stadt. Dort startet morgen der Marathon. Der Park schließt offiziell um 22 Uhr aber wir hoffen, dass uns niemand vertreibt, denn wir wollen hier die kommende Nacht verbringen. Wir haben Glück, niemand kommt und kontrolliert. Um kurz vor Mitternacht gehen wir schlafen, die Sonne geht langsam unter und es dämmert schon ein wenig. 😃
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    • Day 61

      Grace Ridge Biwak

      June 27, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

      Wir haben die Nacht wieder bei unseren neuen Freunden Heidi, Andrew und ihrer entzückenden Tochter Thalia in Fritz Creek, nahe Homer, verbracht.
      Die Beiden gaben uns einen sehr guten Tipp zur schönsten Wanderung in dieser Region, die Grace Ridge Traverse. Auf der lokalen Wanderkarte sind ca 30 Routen eingezeichnet. Viele Wanderungen starten am Festland und fast noch mehr starten auf den etwas vorgelagerten Inseln der Kachemak Bucht, was übersetz soviel wie Kohle Bucht heisst. Man kann sich bei dieser Vielzahl an Wanderrouten nur sehr schwer entscheiden, deshalb sind wir über Insider Tipps sehr dankbar! 😃😉
      Am besten kann man die Wanderung über die Grace Ridge von Süden nach Norden traversieren. Wir buchten uns also ein Wassertaxi für 14:15, dass uns vom Homer Spit zum Startpunkt des Trails bringen soll. Die Fahrt mit dem Wassertaxi dauerte zirka 45 Minuten. Dort angekommen landete das Boot direkt an den Strand an und wir durften über eine Leiter vom Boot abklettern. Der Bootsmotor heulte auf, es drehte sich rasch um die eigene Achse und schon war das Boot auch schon wieder verschwunden. Auf der sehenswerten Fahrt erzählte uns der Kapitän, dass er sehr gerne wandert und die Grace Ridge eines seiner liebsten Gebiete sei um diesem Hobby nachzugehen und um eine entspannte Zeit zu verbringen. Ausgezeichnete Wahl haben wir da getroffen, dachten wir uns! Die Rückfahrt mit dem Boot ist erst für morgen um 15:15 geplant, denn Jutta und ich haben unser Zelt, die Schlafsäcke und jede Menge Essen und Trinken dabei, um eine herrliche Nacht am Gipfel der Grace Ridge zu verbringen und morgen gegen Mittag erst wieder absteigen zu müssen.

      Perfektes Wetter war für heute und morgen angesagt. Bei viel Sonnenschein und kaum Wind starteten wir im dichten Wald der Grace Ridge Halbinsel gut gelaunt in unser neues Abenteuer. Es war sehr schwül und es herrschte eine hohe Luftfeuchtigkeit, doch wir kamen zügig voran. Sehr interessant war es, die verschiedenen Vegetionszonen der Insel zu erleben. Diese änderten sich alle paar Hundert Höhenmeter. Vom dichten Wald mit Laubbäumen und Nadelbäumen kamen wir zu den hohen Büschen und einem Hochmoor, danach folgten latschenähnliche Gewächse und weiter oben kam die Tundra Landschaft mit Gräsern und verschiedensten endemischen Wildblumen.
      Leider gibt es auch eine nicht so tolle Erfahrung, denn pro zurückgelegtem Meter wurden die Mosquitos immer mehr und mehr. Jutta räumte ihren kompletten Rucksack aus, wir brauchen nun unbedingt unseren Mosquito Spray, sonst fressen uns die Viecher bei lebendigem Leibe zusammen. Oh Schreck, wir haben den Mosquitospray im Bus vergessen. Ein furchtbares Missgeschick, das uns bestimmt im Leben kein zweites Mal passieren wird. Hoffentlich! 😂😃😉 Die Mosquitos stachen durch unsere Leibchen und Hosen durch, man wurde mit dem Verscheuchen nicht fertig, denn es saßen schon die nächsten auf unsrer verschwitzten Haut, als die einen gerade weggescheucht wurden. Nicht selten erschlugen wir auf einmal 5-6 Mosquitos. Wir zogen uns dann sogar freiwillig bei den hohen Temperaturen unsere Regenjacken an, denn durch die GoreTex Membran konnten sie uns nicht mehr stechen. 😃 Am Gipfel angekommen, bauten wir schnell unser MSR Zelt auf, denn ohne Außenhülle ist es ein Mosquitoschutzzelt. Wir haben dieses Expeditionszelt schon ein paar Jahre, aber diese Funktion haben wir hier und heute das erste Mal genutzt. Ein Traum! 😃😃
      Die Abendsonne wärmt das Zelt, wir liegen drinnen auf unseren Unterlegsmatten und hunderte Mosquitos schauen uns von außerhalb des Zeltes dabei zu. Gut so! 😃
      Gegen 23 Uhr wurden die Mosquitos immer weniger und wir trauten uns wieder aus dem Zelt. Der heutige Sonnenuntergang war einer der traumhaftesten den wir jemals sehen durften. Wir hatten das Gefühl, dass sich die Natur heute besonders viel Mühe gibt, um uns beide zu beeindrucken. Bis weit nach Mitternacht saßen wir vor unserem Zelt. Es war noch immer windstill und es hatte sehr angenehm Temperaturen für diesen Teil der Erde. Erschöpft und glücklich schlüpften wir gegen 1 Uhr in unsere Schlafsäcke, was für ein toller Tag! 😍
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    • Day 62

      Grace Ridge Trail Abstieg

      June 28, 2022 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

      Wir haben eine fantastische Nacht am Gipfel der Grace Ridge verbracht und sehr gut geschlafen. Da unsere Fähre zurück zum Homer Spit erst um 15:15 geht, haben wir ausreichend Zeit. Der Abstieg dauert etwa 2,5 Stunden. Wir packen in Ruhe unsere Sachen zusammen und gehen gemütlich Richtung Kayak Beach, am Nordende der Halbinsel.
      Die Wegfindung ist einfach, da der Weg gut ausgetreten ist und auch Steinmandln den Weg weisen. Heute ist die Mosquitoinvasion zum Glück nicht mehr so schlimm wie gestern. Trotzdem freuen wir uns auf den Strand. Der Weg führt wieder durch einen Wald, dann kommt Dschungel und dann das Meer. Eine kleine Bucht nur für uns alleine. Wir essen eine Kleinigkeit und legen uns später an den Kiesstrand in die Sonne und rasten hier bis uns die Fähre wieder abholt. Es ist zum Glück nicht so heiß und man hält es gut am Strand und in der Sonne aus. Die Fahrt zurück nach Homer ist ein bisschen rauer als am Vortag, da mehr und vorallem höhere Wellen sind. Wir sind schnell zurück und freuen uns auf eine warme, lange Dusche am Homer Spit.
      Für morgen ist Bear Viewing im Katmai Nationalpark ausgemacht. Wir werden früh morgends mit dem Wasserflugzeug über das Cook Inlet zu den Kodiak Bären fliegen. Die dort lebenden Braunbären sind die größten an Land lebenden Raubtiere der Welt. Sie erreichen dank der reichhaltigen Lachsspeisekarte bis zu 800 Kilogramm und sehen von der Größe her fast aus wie eine Kuh in den Tiroler Bergen. Wir freuen uns schon sehr auf Morgen!
      Eine ruhige Nacht verbringen wir am Parkplatz des örtlichen Supermarktes.
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    • Day 24

      Homer Spit

      May 4, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 6 °C

      Auf dem Weg nach Homer mache ich einen kurzen Stopp beim Anchor Point. Mit W151.498808 ist das der westlichste Punkt meiner ganzen Panamericana Tour der mit dem Auto erreichbar ist. Von hier aus geht’s nur noch zu Fuss, Boot oder Flugzeug weiter westlich.
      Auf dem Alaska Highway fahre ich noch ein paar Kilometer weiter bis nach Homer Spit. Hier endet nach 2238 Km dieser berühmte Highway.
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    You might also know this place by the following names:

    Kenai Peninsula Borough, مقاطعة كيناي بنينسولا بورو, কেনাই পেনিসুল্লা ব্যুরো, Borough de Península de Kenai, Borough de la péninsule de Kenai, Kenai Peninsula, Kenai Peninsula megye, Քենայ Պենինսուլա շրջան, Borough della Penisola di Kenai, キナイペニンシュラ郡, Kenai Peninsula Kūn, Okręg Kenai Peninsula, Distrito da Peninsula do Kenai, Кенай, Кинај Пенинсула, کینائی جزیرہ نما برو، الاسکا, Boro han Kenai Peninsula, 基奈半島自治市鎮

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