Vietnam
Cốc Pàng

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Travelers at this place
    • Day 6

      Ha Giang nach Du Gia

      April 5 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

      Eingezwängt wie Sardinen, so könnte man es ganz gut beschreiben. Ich konnte dadurch nur wenig schlafen, zumal der Bus im letzten Drittel der Fahrtstrecke mehrere Zwischenstationen hatte und das Licht immer wieder an und ausgeschaltet wurde. Caro hingegen fand immer wieder in den Schlaf aber erholsam war er nicht. Eine weitere unschöne Sache war, dass der Busfahrer und sein Helfer kein Englisch sprachen. Zum Glück hatte ich einen jungen Vietnamesen neben mir, welcher es ins Englische übersetzte. Kurz vor Erreichen von Ha Giang glich ich die Stationen immer wieder mit Google Maps ab und nun waren wir an der Reihe. Wir schnappten schnell unsere Sachen und warteten in der Schlange. Diese bewegte sich nicht weiter und der Bus fuhr wieder an, worauf ich kurzer Hand auf mich aufmerksam machte. Ein Vietnamese, welcher bereits im Minibus mit saß erkannte die Situation brachte den Busfahrer zum Anhalten. Als wir ausstiegen meinte er nur wir sollen vorsichtig sein, was immer das heißen mochte. Jetzt standen wir 04:30Uhr auf einer schwach beleuchteten Straße, mit freilaufenden Hunden und düsteren Häuserzeilen. Irgendwie wurde es nicht besser. Wir suchten das erstbeste Hotel und versuchten uns in die Lobby zu setzten. Der Rezeptionist schlief hinter der Theke und wurde durch uns geweckt. Wir wollten nur sichergehen, ob wir das für ein paar Stunden bleiben dürfen. Erst nickte dieser Schlaftrunkene, änderte jedoch kurzerhand seine Meinung. Nun sollten wir ein Zimmer buchen, obwohl wir nur den Tagesanbruch (in 2h) abwarten wollten. Dann bemerkte ein Taxifahrer die Situation und witterte sein Geschäft. Wenn wir jetzt aus dem Hotel müssen, könnte er uns ja irgendwohin bringen. Ich versuchte den Zimmerpreis zu drücken und schien Erfolg zu haben, was aber an ein Missverständnis der Übersetzungsapp lag. Lange Rede kurzer Sinn, er merkte, dass wir kein Zimmer brauchten und lenkte ein. Wir durften nun doch in der Lobby bleiben und das ohne Bezahlung. Selbst als Dankeschön nahm er nichts mehr an und hat zum Schluss noch angeboten, uns frisch machen zu dürfen.

      Als die Straße sich erhellte liefen wir zum Motorradverleih. Dort begrüßte uns eine noch müde aber freundliche Vietnamesin. Wir bekamen ohne Probleme ein Motorrad, ein leckeres Frühstück, konnten unsere Rucksäcke dort für den Zeitraum der Tour deponieren und bekamen eine umfassende Empfehlung, wie wir am besten fahren sollten. Das Blatt schien sich zu wenden. Wir packten alles zusammen, was wir für die viertägige Motorradtour brauchten, was gefühlt ewig dauerte. Ehe wir loskamen, vergingen sicherlich 2 Stunden aber wir waren ja bereits 6Uhr aufgeschlagen, sodass der Tag noch jung war.

      Den Rucksack aufs Motorrad geschnallt und auf ging die Reise,… circa 1km. Ich hatte die Polizisten bereits gesehen und die mich auch und schon befanden wir uns in der Kontrolle. Bloß gut, dass wir den internationalen Führerschein bekommen haben, der garantierte uns, dass wir nach zehn Sekunden wieder fahren durften.

      Aber jetzt, ab ins Gebirge und ins Hinterland von Vietnam. Natürlich verfuhren wir uns kurz, was aber schnell korrigiert war. Zu Beginn stießen wir auf mehrere Gruppen, welche wir aber hinter uns lassen konnten, da wir weniger interessante Dinge ausließen und die Runde andersherum fuhren. So waren wir bald alleine unterwegs. Bergauf, bergab, die asphaltierte Straße hatte gelegentlich tiefe Schlaglöcher oder der Split lag in den Kurven, manchmal war diese auch nicht mehr vorhanden und eine holprige Steinpiste ersetzte diese. Zum Glück traf letzteres nur bei circa 5% der Strecke zu. Heute sollten 100km abgespult werden, welche uns zu beeindruckenden Landschaften und wunderschönen Aussichten führten. Zwei Wasserfälle und zahlreiche Reisterrassen bestückt mit alten Gebäuden erschufen wunderschöne Kulissen. Wir waren froh, in keiner Gruppe gefahren zu sein, so waren wir unabhängig und mussten uns nicht die laute Musik geben, welche über Bluetooth Boxen während der Fahrt abgespielte wurden. Eine Aussicht hatten wir ganz für uns allein, wir bestellten einen Kaffee und genossen die Stille und das Panorama. Ehe ich die Drohne auspackte 😊

      Wir kamen recht zeitig 15Uhr in unserer Unterkunft an und checkten in unseren Bungalow ein. Der erste Raum hatte Platz für ein großes Doppelbett mit eine Glasfront zum Garten. Hinten schließ sich noch das Bad an.
      Weil wir uns im Gegensatz der letzten Tage kaum bewegt hatten, beschlossen wir die drei Kilometer zu den Wasserfällen zu laufen, welche sich nahe unserer Unterkunft befanden. Was wir nicht wussten, den Plan hatten viele andere auch. Allerdings liefen die nicht, sondern hupten und fuhren mit ihren Motorollern an uns vorbei. Die ganzen Jungendgruppen, welche von der nördlichen Richtung der Route kamen fanden sich bei den Wasserfällen ein und machten eine Poolparty daraus. Was aber sehr schön war, war der Weg, welcher entlang von saftig grünen Reisfeldern führte. Gelegentlich kreuzten auch ein paar Wasserbüffel oder auch streunende Hunde (aber friedlich) unseren Weg. Bambuswälder, mit Bambusstäben mit einem Durchmesser von bestimmt 16cm und 8m Höhe brachten einen schon zum Staunen. Am Wasserfall selbst gab es eine Bambushütte mit einer Bar, wo wir uns erfrischten und das ganze Treiben am Wasserfall beobachten konnten. Die Beteiligten übertrafen sich immer wieder mit schwierigeren und höheren Sprüngen, manchmal war es ganz schön knapp. Ein junger Engländer, der das Treiben auch lieber von oben beobachtete, setzte sich neben uns und so kamen wir ins Gespräch und hätten beinahe die Jury für die Sprünge gestellt.

      Wieder zurück in der Unterkunft hatten wir gerade noch Zeit schnell zu duschen, ehe es zum Abendbrot ging. Zu unserer Verwunderung sollten wir der Besitzerin mit dem Roller folgen, welche uns zu einem Restaurant führte. Dort trafen wir auf einen reich gedeckten Tisch, an den bereits andere Platz genommen hatten. Ein englisches Pärchen, was gerade umherreist und die Jobs gekündigt hat. Zwei Freundinnen (Französin und Deutsche), welche den Norden Vietnam mit einem geländegängigen Motorrad erkunden und zwei weitere Freundinnen. Die eine war Dauerreisende und reiste schon seit 2016 und die andere war, glaub ich, gerade quasi zu Besuch. So wurden wir mehr oder weniger ohne Vorahnung in die Runde geschmissen, was aber zu einem gemütlichen und schönen Austausch führte.
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    • Day 29

      Ha Giang Loop, erster Tag

      March 18 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

      Nach einer schlaflosen Busreise und sind wir tatsächlich mit unseren Honda Blades von Ha Giang nach Du Gia aufgebrochen. Wir haben es geschafft, erschöpft, aber sehr zufrieden angekommen. Die Landschaft ist spektakulär. Dummerweise steckt mein Fon in einer Halterung und ist schwer zugängig. Die meisten Fotos sind von Adrian. Morgen muss ich das anders lösen.Read more

    • Day 44

      Ha Giang Loop - Day 3

      May 7 in Vietnam ⋅ ☁️ 70 °F

      We started the day out with strong coffee (yes!), noodles and banana crepes for breakfast. Today was a shorter day - only 5 hours on our bikes. We were all a little sad that this was the last day, which is funny, because at times I thought this tour would be brutal. And at times it was, but I wouldn’t have missed it for the world - it was life for me. We all agreed that words and pictures couldn’t even begin to describe this experience.

      Goodbye new friends and Ha Giang Loop tour. You have a big spot in my heart.

      We are now on a sleeper bus, headed for Tam Coc - Ninh Bihn. A 7 1/2 hour nonstop ride lying down. I guess you need to experience it at least once. 🤣
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    • Day 305

      Du Gia Field View Homestay

      May 19 in Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

      Die schönste Unterkunft in der Region Ha Giang hatten wir im Du Gia Field View Homestay. Wir haben hier einen super Abend mit anderen Reisenden verbracht, sind super bekocht worden und durften das Hauseigene „Happy Water“ ausgiebig testen.Read more

    • Day 8

      Hà Giang Loop / Etappe 2 & 3

      February 15 in Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

      Den zweiten Tag wurden wir teilweise von der Sonne geküsst und die Regenkleidung haben wir nicht benötigt. 130 km ging es heute über Schotterwege, Kurven, an tollen Aussichtspunkten, Kaffee Stopps, einem Wasserfall und kleinen Dörfern vorbei. Der Abend wurde erfolgreich mit Karaoke, leckerem Essen und Happy Water, vietnamesischem Reis-Whisky beendet.

      Tag 3 startet erneut regnerisch aber zum Glück nur für kurze Zeit. Die letzte Strecke war mein Lieblingsabschnitt, da es durch viele lokale Dörfer ging, wenige, hupende Busse unterwegs waren und die kurvenreichen Straßen Spaß gemacht haben.

      Neben den tollen, landschaftlichen Aussichten gab es während des Loops auch ein paar nicht so schöne Eindrücke - einige Unfälle, der Transport toter Schweine, Ziegen, Küche etc. auf Rollern und viel Kinderarbeit (was bei den H'Mongs scheinbar Normalität ist...).
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    • Day 13

      Ha Giang Loop Day 2

      January 22 in Vietnam ⋅ 🌧 10 °C

      We started the day still feeling drunk from the night before..... We had coffee and breakfast and jumped on our bikes for the most epic day! We've both said possibly one of the best days of our lives travelling!Read more

    • Day 12

      Lunch

      January 21 in Vietnam ⋅ 🌧 14 °C

      Not long after coffee we stopped for a delicious lunch. Probably some of the most delicious food we've tasted - beef, pork, veges and rice. We were trying to learn Vietnamese and our drivers were trying to learn English. We also saw how they to make rice noodles.Read more

    • Day 20–21

      Du Gia Homestay - Ha Giang Loop

      December 18, 2023 in Vietnam ⋅ ☁️ 14 °C

      Tag 2. Heute mit etwas weniger Kilometern vor uns, jedoch auch mit vorgeschädigten Hintern.

      Heute war es etwas klarer und wir konnten tolle Aussichten in Täler und auch auf die chinesische Grenze genießen. Insgesamt haben wir viele Pausen gemacht, das Fahren scheint vor allen die easy Rider sehr anzustrengen.

      Die Pausen verbringen sie gerne an Kohlebecken oder der vietnamesischen Variante des Hackysacks (eine Art Federball wird mit dem Fuß hochgehalten), wir Europäer mischen mit.

      Insgesamt bekommt man neben Natureindrücken unglaublich viel Alltagsleben der hauptsächlich dort lebenden ethnischen Minderheiten mit, die noch ein sehr ursprüngliches Leben führen mit Ackerbau auf kleiner Fläche, Viehhaltung (selten mehr als 1 oder 2 Kühe, Hühner und selten Schweine), da überholen eine lebende Schweine auf einen Motorroller gebunden, eine Gans wird ausgeblutet während man vorbeisaust, die Leute spielen Billard in den einfachsten Hütten, Kinder helfen auf dem Acker oder Spielen ,Frauen tragen gerade vom Hang geerntete Futterpflanzen als Riesenpakete auf dem Rücken nach Hause usw usw. Spannende Eindrücke in einer Tour.

      Abends haben wir ein wundervolles Holzbau-Homestay als Unterkunft (s. Foto) mit toller Aussicht. Mit Bier, Happy water und Billard geht der Abend zu Ende.
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    • Day 121

      Tag 47 - Ha Giang Loop Tag 3

      August 18, 2023 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

      Heute ging es von Meo Vac keine 5km entfernt zu einer kleinen Bootstour. Nachdem wir die kurze Strecke über die unpräparierteren Serpentinen gefahren sind, ging es aufs Wasser. Der Fluss führte im Tal durch gigantische Felsen und Berge hindurch. Nachdem wir eine kurze Runde gedreht hatten und am „kleinen Wasserfall“ eine kurze Badepause machten, ging es auch schon wieder zurück zu den Rollern.
      Von da an war es dann leider für die nächsten Stunden kein Spaß mehr. Es fing heftigst an zu regnen und das blieb leider für die nächsten 1 1/2 Stunden so. Da wir aber nicht ewig abwarten konnten, war es klar, dass wir mit unserer Regenkleidung weiterfahren mussten. Das hat leider die Regenzeit so an sich, dass man keine Wahl hat, außer durch den Regen zu tanzen.
      Von Meo Vac ging es also im Regen über den M Pass Richtung Mau Due. Leider kam zu dem Regen dann auch noch der anstrengendste Abschnitt der Tour dazu. Es ging 25km über nicht-betonierte Straße. Dass man dabei nass & dreckig wurde, brauch ich nicht zu erwähnen. Der Magen dreht sich ein paar mal um, man kriegt Nackenschmerzen wegen der vielen Schlaglöcher und ein paar Wirbel sind auch noch gebrochen:)
      Nichtsdestotrotz machten sich bei dem guten Wetter sehr tolle Aussichten bezahlt. Außerdem gibt es „No Excuses“. Einfach drüber stehen. Das hat auch gewirkt, denn ab dem Mittagessen war das Wetter wieder trocken & warm. Gerade am Nachmittag in Lung Ho gab es nochmal bewundernswerte Aussichten. In Du Gia verbringe ich jetzt die letzte Nacht, bevor es dann morgen zurück nach Ha Giang geht.
      Übrigens ist mein Zimmer sehr deliziös:) hier werde ich es genießen!
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    • Day 6

      Bilderbuch ☺️

      October 8, 2023 in Vietnam ⋅ ⛅ 20 °C

      Nach einer unglaublich schönen Bootsfahrt ging es weiter zum Mittagessen. Danach wurde es holprig. Über einige Kilometer hinweg war die Straße eine reinste Schotterpiste. Schlagloch folgte nach Schlagloch und das Gesäß bekam so einiges ab 😅.

      Am Straßenrand mitten im Nirgendwo spielten zwei Kinder und kletterten an einem Felsen herum. In Deutschland undenkbar.

      Am späten Nachmittag gleichte die Landschaft einem Reisekatalog. Überall waren Reisfelder zu sehen.

      Die Dämmerung trat ein und man konnte die riesigen Berge nur noch anhand der Silhouette erkennen, als wir in unserer Unterkunft ankamen.

      Nach einer kurzen Ausruhe- Phase gab es ein leckeres Abendbrot. Danach tranken wir “Happy- Water” - den landestypischen Reisschnaps. 😅 Davon gab es allerdings nicht nur einen.

      Morgen ist der letzte Tag auf dem Loop, dann geht es weiter nach Hanoi und dann gleich in die Halong Bucht.
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    You might also know this place by the following names:

    Cốc Pàng, Coc Pang

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