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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Baca selengkapnya
  • Im Himba-Dorf

    16 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 21 °C

    In Outju kaufen wir ein und bald gibts auch Mittagspause.
    In Otjikandero besuchen wir ein kleines Himba Dorf. Die Himbas sind ein Nomadenvolk und leben nach ihren alten Traditionen. Allerdings haben auch sie sich der westlichen Welt geöffnet, lassen angemeldete (und zahlende) Touristen in ihr Dorf und ein Guide erklärt die Kultur und verschiedene Rituale: Himbas haben die gleiche Sprache wie die Hereros. Um sich von ihnen abzugrenzen und wenigsten eine andere Aussprache zu haben, werden den Jugendlichen, wenn sie 13 Jahre alt sind, in einer Zeremonie die unteren vier Schneidezähne ausgeschlagen. Die Frauen reiben sich täglich mit Ockerfarbe (ein Gemisch aus Tonerde, Kohle und Wasser) zum Schutz gegen Sonne und Insekten ein. Auch die Haare werden so behandelt. Sie haben ganz besondere Frisuren, die sehr aufwendig herzustellen sind, das kann viele Stunden dauern. Die schönen Schmuckstücke haben jedes ihre Bedeutung, zum Beispiel Lederreifen an den Fesseln geben die Anzahl der Kinder wieder und der Kopfschmuck erklärt - verheiratet oder nicht. Polygamie ist übrigens erlaubt und wird praktiziert, eine Ehefrau "kostet" fünf Kühe. Hier im Dorf leben 7 Männer, 35 Frauen und über 30 Kinder. Einige Eltern lassen ihre Kinder in die Schule gehen, es ist ihre eigene Entscheidung. Erwachsene oder ältere Kinder dürfen selber entscheiden, ob sie was lernen wollen. Für sie gibt es eine kleine Schule und eine Lehrerin. Im Dorfleben arbeiten die Männer auswärts, die Kinder kümmern sich um die Tiere und die Frauen machen alle restlichen Arbeiten. Das Waschen mit Wasser ist übrigens den Männern vorbehalten, die Frauen benutzen zum Duschen Rauch 😱- wir durften dabei zusehen.
    Männer haben Sitzgelegenheiten, Frauen und Kinder sitzen auf dem Boden.
    Wir dürfen uns umschauen, die Kinder tollen um uns rum und drängen uns dann zum Kauf von Souvenirs - fast die einzige Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen.
    Ein sehr interessanter Nachmittag, der uns allerdings auch sehr nachdenklich macht!
    Auf unsere Weiterfahrt verändert sich langsam die Landschaft, es wird hüglig und grüner, es gibt Bäume und einige Felsen und es gefällt uns sehr!
    In einem einsamen Camp mitten in der Wildnis schlagen wir unser Lager auf. Hier sind wir ganz alleine, Duschen und Toiletten sind Open Air. Mal wieder im letzten Licht bauen wir alles auf, kochen und haben einen wunderschönen Abend mit Gesang, Gitarre und einem fantastischen Sternenhimmel.
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  • Twyfelfontein Felsgravuren

    17 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 30 °C

    Unseren schönen einsamen Campingplatz in der wilden Idylle können wir nicht lange genießen, denn 7.30 Uhr ist Abfahrt und das bedeutet 5.30 Uhr aufstehen, damit pünktlich alles abgebaut und verstaut ist und auch der Letzte seine Zähne geputzt hat.
    Heute ist Kulturtag: Wir werden ein UNESCO Weltkulturerbe besuchen, Twyfelfontain Rock Engravings im Damarland. Das liegt natürlich nicht gleich um die Ecke und es gibt auch keine richtige Straße, obwohl eine viel besuchte Sehenswürdigkeit in Namibia. So stehen uns also viele Stunden Schotterpiste bevor, aber wir sind voll gespannter Erwartung: Mal was anderes als Tiere gucken 👀😃!
    Wir lassen uns also vom Tokolosh durchschütteln, versuchen die einsame Landschaft zu genießen und kommen gegen Mittag an.
    Die San Menschen haben diesen Ort 'Ort der aufeinandergepackten Steine' genannt. Deutsche Siedler (1946) bekamen auf der Suche nach einer überlieferten Quelle Zweifel, da das Wasser der Quelle mal vorhanden war und mal nicht. Übersetzt heißt Twyfelfontein 'zweifelhafte Quelle', das Wasser kommt ausschließlich vom Regen, sickert durch den Sandstein und ist in der Trockenzeit halt irgendwann alle.
    Aber der Grund unseres Besuches sind die ca. 6.000 Jahre alten Felsgravuren in beeindruckenden Sandsteinformationen. Es ist die wichtigste Felsenkunststelle Namibias und es sollen über 2.000 Gravuren und Malereien sein. Meistens sind es Tiere, wir sehen aber auch geometrische Karten wie zum Beispiel ständige Wasserlöcher. Die Gravuren sind gut erhalten und die Tiere gut zu erkennen.
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  • Burnt Mountain

    17 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 29 °C

    Ähnlich ist es mit dem verbrannten Berg - er liegt auf dem Weg und so wird er mit "abgearbeitet". Er liegt an der gleichen Schotterstraße, besteht aus Lavagestein und sieht wirklich verbrannt aus 🌋. Wir besteigen ihn - so haben wir uns wenigstens nochmal bewegt 😀.
    Wir schleudern über "Stein und Stein" die Strecke zurück und kommen noch bei Tageslicht in unserer Lodge an. Der gesamte Tokoloshinhalt, inklusive uns, ist komplett eingestaubt, der Pool ist voller Viehzeug und die Lodge wirkt leicht abgewohnt - aber es gibt eine Dusche und ein Bett, also alles gut 😊.
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  • Nach Swakopmund

    18 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein langer Weg führt uns heute nach Swakopmund. Diese Schotterpiste ist die Hauptroute der Touristen, die ähnliche Ziele haben wie wir (obwohl wir kaum Verkehr antreffen). Nach ungefähr einstündiger Fahrt wird sie zum Verhängnis einer der Unterstüzungfedern an der Hinterachse des Tokolosh, die Halteklammer bricht und die Feder scheuert am inneren Zwillingsreifen. Aber Jabu lässt sich davon nicht beeindrucken. Mit Metallstange und roher Gewalt wir die Feder an ihren vorgesehenen Platz zurück geschlagen und mit etwas verminderter Fahrt geht es weiter. Die Hauptfeder ist ja noch intakt und den Rest kann man in Swakopmund reparieren lassen. Entlang der Strecke gibt es einige Verkaufsstände, an denen Himba- und Herero-Frauen handgemachte Souvenirs verkaufen. Wir halten an und tun ein "gutes Werk", machen Fotos und verschenken Spielzeug an die Kinder.
    Himba und Hereros waren vor der Missionierung genau gleich. Die Himbas verweigerten die Missionierung und lebten weiter nach ihren Bräuchen, die Hereros ließen die Missionierung zu, mussten sich bekleiden, da Nacktheit nicht mit der Kirche (und den Blicken der Männer) zu vereinbaren war. Aus den einfachen formlosen Kitteln wurden im Laufe der Zeit tolle farbenfrohe Kleider, der Kopfschmuck stellt Kuhhörner dar. Obwohl die Kleider sehr warm sind, tragen die Herero-Frauen sie täglich. Wir konnten das in mehreren Orten beobachten.
    Auf der Weiterfahrt kommen wir an einigen megaeinfachen Blechbehausungen vorbei, in einer Landschaft, die unwirtlicher nicht sein kann. Auch hier verkaufen Frauen am Straßenrand Edelsteine und Kristalle aus der Umgebung - meist der einzige Verdienst. Wir haben hier nicht ein Auto halten sehen! Man kann die Armut förmlich spüren!
    In der Ferne sehen wir das Brandgebirge mit dem Königsstein - mit 2.574 m der höchste Punkt Namibias. Wir können zusehen, wie die Landschaft immer karger wird - bis wir fast nur noch Sand sehen und ganz und gar in der Wüste angekommen sind! Eine spannende Fahrerei!
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  • Am Meer - Henties Bay

    18 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    In Henties Bay kaufen wir Zeug fürs Mittagspicknick und fahren dann direkt ans Meer. Schon von Weitem konnten wir den Nebel beobachten und durch die Fenster kam immer kältere Luft in den Tokolosh. Der kalte Benguelastrom des Atlantik trifft hier auf die heiße Wüstenluft, Wasser kondensiert und bildet die Wolken mitten im schönen blauen Himmel! Trotzdem freuen wir uns über den Strand und das Meer, stellen unsere Füße in den kalten Atlantik, futtern ein Brötchen und bunte Cupcakes und fahren dann weiter bis nach Swakopmund, das einst südlichste "deutsche" Seebad mitten in der Wüste.
    Nach einer kurzen Stadtrundfahrt mit Infos für unseren morgigen freien Tag fahren wir ins Guesthouse, wo wir mal wieder alles entstauben müssen. Dann bringen wir unsere Klamotten in die Wäscherei und belohnen uns anschließend mit leckerem Kaffee, denn der Rest des Tages (2h) ist Urlaub! Abends treffen wir uns alle beim Italiener, denn heute müssen wir weder kochen noch abwaschen 👍🏼😃!
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  • Swakopmund

    19 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir haben heute unseren freien Tag, das heißt zuerst einmal ausschlafen bis 7.30 Uhr. Länger geht irgendwie nicht, da stecken wohl die letzten Tage schon als Gewöhnung drin 😉. Swakopmund gilt als moderner Küstenort, der bei in- und ausländischen Urlauben sehr beliebt ist. Allerdings ist der Atlantik wegen des Benguelastrom immer sehr kalt und zum Baden weniger geeignet. Dafür umso beliebter bei den Anglern, denn das Wasser ist dadurch sehr nährstoffreich und es gibt seit dem Verbot der Netzfischerei genügend Fisch zu fangen. Wir haben uns nichts Besonderes vorgenommen, wollen einfach durch die Stadt schlendern, zum Strand und Baden gehen, ins Cafe Anton und Schwarzwälder Kirschtorte essen und in die deutsche Buchhandlung, mal nach deutschen Zeitschriften stöbern.
    Und genau so machen wir das auch. Wir laufen zum ehemaligen Bahnhof, der heute eine Luxushotel und Casino ist. Auf dem weiteren Weg in die Stadt gehen wir in die Kristall Galerie und bekommen einen Einblick in die hier zu findenden Kristalle und Halbedelsteine. Der mit 3 m x 3,5 m größte gefundene und ausgestellte Kristall der Welt bringt 14,1 t auf die Waage und soll 520 Millionen Jahre alt sein. Danach kommen wir auch am Leuchtturm und am Woermanns Haus mit seinem Damaraturm vorbei, den wir natürlich besteigen und damit einen tollen Überblick über Stadt, Wüste und Atlantik haben. Schon eigenartig, wie hier die Wüste direkt im Ozean endet, aber auch das hier so am Rande vom Nichts eine solche Stadt entstanden ist. Genauso komisch, hier wird in allen Geschäften fließend deutsch gesprochen.
    Wir genießen das Sprechen in der Muttersprache, die Sonne und den kalten Atlantik (15°C). Beim Baden werden wir von einer großen Robbe besucht, der wir an Lande ebenfalls einen Besuch abstatten. Eis essen, Kaffee und Schwarzwälder Kirschtorte im Café Anton gibt es danach auch noch. Bedenklich für uns, erleben wir doch dabei die deutliche Trennung zwischen reicher weißer und armer schwarzer Bevölkerun. Hier gehören den Weißen alle Geschäfte, Restaurants, Lodges und 80% des fruchtbaren Landes. Schwarze sind nur als Servicekräfte und nicht als Gäste anzutreffen und sie wohnen außerhalb der eigentlichen Stadt, in Gebäuden, die teilweise mit staatlicher Unterstützung finanziert wurden, damit keine Slums entstehen und kein Wertverlust der Häuser der betuchten Bevölkerung stattfindet.
    Von Ruth erfahren wir später, dass sich das Bild in ganz Namibia wiederholt. Die Abhängigkeit der schwarzen von der weißen Bevölkerung ist extrem. Wenn wir bedenken, dass nach Ende der Apartheid in Südafrika viele der Weißen nach Namibia geflohen sind und mit der Unabhängigkeit Namibias sich vor allem die Weißen bei der Landverteilung Land kaufen konnten, ist das irgendwie nicht besonders verwunderlich.
    Abends ziehen wir dann nochmals los zum Pizza 🍕 essen. Die sind allerdings so groß, dass wir den Rest unserem Securitymann am Hotel schenken.
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  • Skelett Küste und durch die Wüste

    20 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Uns steht wieder ein langer Fahrtag bevor, denn wir wollen in unser erstes Wüstenzeltcamp im Namib-Naukluft NP. Wir verlassen Swakopmund bei strahlendem Sonnenschein und auf 32°C ansteigender Temperatur. Zuerst folgen wir der Skelett Küste, der wildesten Küste des südlichen Afrikas. Wind und Meeresströmungen haben über Jahrzehnte viele Schiffe an Land gespült, wegen derer und der Walskelette die Küste ihren Namen erhielt. Walvisbay (Walfischbucht), der größte Seehafen des südlichen Afrikas und zweitgrößte Stadt Namibias, ist unser erster Stopp. Eine Besonderheit: Bis 1994 gehörte die Stadt zu Südafrika. Erst nach Ende der Apartheid wurde die Stadt an Namibia übergeben. Allerdings interessiert uns weder der Hafen noch die politische oder Walfanghistorie. Wir sind allein wegen den Flamingos hier, die hier im seichten Wasser ausruhen und fressen. Im Sommer können es weit über 10.000 Tiere sein, jetzt zu Winterbeginn sind es knapp 1.000. 15 Minuten Fotostopp und weiter gehts. Die Landschaft ändert sich und wird bergiger. Die Namib ist die älteste und wahrscheinlich seltsamste Wüste der Erde. Mit fast 50.000 km2 ist sie das größte Schutzgebiet Namibias. Sie ist abwechslungsreich und garnicht langweilig: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roSkgVZ5OtKCfv_jA
    Ein stetiger Wind bläst über eine Mondlandschaft aus Sand, Dünen, Felsen, Gebirgen und den Staub in unseren Tokolosh 😳. Unser nächster Halt auf einem Plateau ist für Buschi Buschi und wegen der ca. 300 Jahre alten Köcherbäume (Aloe Dichotoma). Sie können so alt wie Baobabs werden und es gibt sie nur hier und in Südafrika.
    Und weiter fahren wir bis zum nächsten Halt, dem Wendekreis des Steinbocks (Tropic of Capricon). Hier machen wir unsere Mittagspause. Der südliche Wendekreis der Sonne markiert den Breitengrad, an dem die Sonne einmal im Jahr im Zenit steht, nämlich zur Wintersonnenwende. Für alle (auch die, die es nicht wissen wollen) interessant, das nördliche Pendant ist der Wendekreis des Krebses (Tropic of Cancer).
    Letzte Station vor Erreichen unsers Camps ist Solitaire, eine Tankstelle, Farm und Bäckerei. Es soll hier den besten Apfelkuchen Afrikas geben. Der muss natürlich probiert werden und er ist lecker.
    Im Sesriem Rest Camp angekommen, entstauben wir wieder einmal Gepäck, Geschirr und Zelte, bauen wieder einmal bei untergehender Sonne unsere Zeltstadt auf, machen Abendessen und waschen ab. Danach bewundern wir noch den Sternenhimmel, denn es gibt kaum externe Lichter und wir können das Kreuz des Südens, Skorpion, Jungfrau, Löwe, Orion, Großer Bär, Jupiter und die Milchstraße sehen. Bereits 21.00 Uhr sind alle im Zelt verschwunden, denn morgen startet unser Tag schon um 4.30 Uhr 😳.
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  • Namib-Naukluft-Nationalpark, Düne 45

    21 Mei 2017, Namibia ⋅ 🌫 15 °C

    Wir stehen 4.30 Uhr 😱auf, sitzen 5.10 Uhr im Tokolosh, 5.30 Uhr wird das Tor zum NP geöffnet und schon sind wir drin in der Autoschlange. Da bekommt der Ausspruch "Die Wüste lebt" eine ganz neue Bedeutung, denn alle wollen den Tagesbeginn an Düne 45 erleben!
    Wir schaffen das und auch den Aufstieg auf die herrlich rote Sanddüne pünktlich zum Sonnenaufgang - traumhaft 🌄!
    Wir lassen uns richtig Zeit, gucken ewig rum und genießen die Schönheit und die Wärme der ersten und aller weiteren Sonnenstrahlen!
    Nach dem Abstieg gibts leckeres warmes Frühstück am Tokolosh - das ist ein Tagesbeginn, von dem wir sicher noch lange schwärmen werden.
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  • Sossousvlei

    21 Mei 2017, Namibia ⋅ 🌫 15 °C

    Rote Dünen, grüne Oasen - ein Wüstenkleinod, das niemand mehr vergisst - das ist die Überschrift im Reiseführer für unser nächstes Ziel. Sossousvlei ist ein Trockenflussgebiet und eine der farbigsten Dünenlandschaften Namibias. Die roten, orangenen und gelben kompakten Sandfelder, der bis zu 300 m hohen Dünen, sind vom Sand geformt. Die verschiedenen Farbschattierungen entstehen aus dem gemischten Granitgestein der nahen Naukluft-Berge, die durch Erosion abgerieben und im Laufe vieler Jahre hierher verweht wurden. Mit grünen Oasen sind die Stellen gemeint, an denen scheinbar aus dem Nichts Kameldornbäume wachsen. Sie stehen im Flussbett des Tsauchab, der unterirdisch verläuft. Daher der Name der Region, denn Sossous bedeutet in der Sprache der Nama "Blinder Fluss".
    Uns sind alle wissenschaftlichen Erklärungen zweitrangig - wir haben uns sofort in diese einmalige Naturschönheit verliebt! Ein Allradfahrzeug bringt uns zu schönen Fotopunkten, denn zum Schutz der Dünen darf man sich nicht überall frei bewegen. Aber einige Dünen dürfen wir betreten, wir lassen uns das nich zweimal sagen und besteigen den Big Daddy - mit 310 m die höchste Düne der Gegend und eine wunderschöne noch dazu! Alle paar Meter bietet sich ein neuer zauberhafter Ausblick auf alle umliegenden seicht geschwungenen Sandhügel. Oben angekommen sitzen wir auf der Kante und bestaunen den herrlichen und riesigen "Buddelkasten".
    Der Aufstieg ging immer auf der Kante entlang (zwei Schritte vor und einer zurück), doch für den Abstieg wählen wir den direkten Weg hinunter in die trockene Salzpfanne. In dem steilen Berg versinken wir im Sand und kommen uns beim Laufen vor wie auf dem Mond - das ist echt lustig und runter geht irgendwie schneller als rauf 😂!
    Unten in der Death-Vlei-Salzpfanne erwartet uns ein Geisterwald aus 500 Jahre alten, abgestorbenen Bäumen. Eine Besonderheit, denn die Dinger fallen einfach nicht um, sind aber auch nicht versteinert. Sieht toll aus!
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  • Sesriem Canyon

    21 Mei 2017, Namibia ⋅ 🌫 15 °C

    Eine weitere Besonderheit der Landschaft erwartet uns nahe unserem Campingplatz: Der ca. 50 m tiefe Sesriem Canyon. "Sechs Riemen" bedeutet der Name, denn sechs Riemen benötigten die Siedler, um das Wasser in Eimern vom Grund des Canyons an die Oberfläche zu ziehen. Während der Regenzeit allerdings kann man zwischen den Felsen umherschwimmen.
    Wir haben strahlenden Sonnenschein und können den Boden der Schlucht betreten, ohne nass zu werden. Wir durchwandern den ungefähr einen Kilometer langen Canyon und tauchen um einige Fotos reicher wieder auf!
    Nach soviel Naturgewalten und Sonne ☀️ brauchen wir eine Pause und da kommt uns unser erfrischender Pool (ja, auch das gibt es in der Wüste 😀) wie gerufen!
    Nach einem späten Mittagspicknick genießen wir den freien Nachmittag und machen - NICHTS 😉!
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  • Windhoek

    22 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir stehen früh auf (na klar 😉) und bauen ein allerletztes Mal die Zelte ab. Alles geht inzwischen so zügig, das wir inklusive Frühstück, abwaschen und einräumen nur noch 1,5 Stunden brauchen!
    Vor uns liegen 380 Kilometer Fahrt nach Klein Windhoek, wo sich der Reisekreis schließt und morgen endet ☹️, fast alles auf Schotterpiste - Juchhu 😳! Da kommt uns die erste Pause an der einsamen und fantastischen Bäckerei mitten in der Wüste in Solitaire gerade recht! Tokolosh braucht Benzin und wir ein kaltes Getränk (und einen ganz kleinen Kuchen 😉) und so gestärkt ertragen wir tapfer die Rumpelei. Die tolle Landschaft entschädigt uns - die Namib-Wüste wird einfach nicht langweilig! Wir fahren durch das Felsengebirge der Naukluft Berge, durch flache Steppengebiete, durch Buschwerk mit vereinzelten Bäumen ... es gibt immer wieder Neues zu sehen.
    Am Nachmittag kommen wir an und machen sogleich eine kleine Sightseeingtour: Wir werfen Blicke in die Christuskirche, auf den Tintenpalast = Parlamentsgebäude und in die alte Festung. Die genauere Betrachtung heben wir uns für morgen auf. Alle sind erstmal froh, angekommen zu sein!
    Im Klein Windhoek-Guesthouse sammeln und sortieren wir unsere vor 3 Wochen abgestellten und nicht campingtauglichen Sachen wieder ein - alles noch da!!! Dann putzen wir den Wüstenstaub von Rucksack und Schuhen und von uns 🙃!
    Unser leider letzter gemeinsamer Abend bricht an und dafür hat Ruth uns eine echt urige Kneipe ausgesucht! Joes Beerhouse wirkt fast wie eine Skihütte im Sommer und wir fühlen uns gleich wohl! Das Essen ist total lecker und in gemütlicher Runde verbringen wir einen schönen Abend!
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  • Abschied von Namibia und Reisegruppe

    23 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ 🌙 16 °C

    Und da ist er, unser letzter Tag mit der Gruppe, Ruth und Jabulo. Nach 22 Tagen gemeinsamen Reisen gehen wir wieder unterschiedliche Wege. Der Großteil fliegt nach Deutschland, unsere Schweizer Weltreisenden zieht es auch nach Hause (um vielleicht ein paar Tage später doch nochmal loszuziehen) und wir starten unser letzte 5wöchige Etappe durch Südafrika. Unsere Flüge starten erst ab 17.00 Uhr und so ist noch genügend Zeit, um Windhoek zu erkunden. 10.00 Uhr ist Abfahrt und so können wir ausschlafen (klappt sogar 😉), gemütlich frühstücken und packen. Als alles im Tokolosh verstaut ist, fahren wir pünktlich in die Stadt. Ablade- und Sammelpunkt ist die schon bekannte Christuskirche. Gleich gegenüber ist das Unabhängigkeitsmuseum, das Nationalmuseum und die Alte Feste. Das ist unsere erste Station. Um es kurz zu machen, ein wenig beeindruckendes Erlebnis, da nichts kommentiert oder wirklich informiert wird. Das Unabhängigkeitsmuseum versucht emotional zu wirken, der Rest ist nicht mal sehenswert. Das haben wir dann auch ziemlich schnell absolviert. Vom Restaurant in der vierten Etage gibt es jedoch einen wirklich tollen Blick über die Stadt.
    Da schlendern wir dann auch durch, schauen in die Kunstgewerbemärkte, machen Kaffee- und Mittagspause und spenden unsere letzten Namibia $ einer Mutter mit Kleinkind. 14.00 Uhr fahren wir zum Flughafen und verabschieden uns herzlich von unseren Guides und allen Mitreisenden. Eine wirklich tolle und erlebnisreiche Zeit geht zu Ende, aber wir freuen uns auch schon auf Kapstadt, unser nächstes Ziel und Start unserer Südafrikatour.
    Wir starten pünktlich und mit einer Minimaschine fliegen wir in die gleiche Zeitzone, wie zu Hause. Der Anflug auf Kapstadt ist atemberaubend, ein wahres Lichtermeer begrüßt uns. Leider sind in der Dunkelheit keine Einzelheiten des Tafelberges oder der restlichen Berge auszumachen. Einreise und Zoll gehen schnell und wenig später haben wir unseren Mietwagen startklar und wir fahren in unser Capetown4u-Guesthouse nach Milnerton, einem Vorort von Kapstadt. Unsere Vermieterin wartet schon und spricht auch bald Deutsch mit uns, sie ist Holländerin und erst seit 5 Jahren hier.
    Nach allgemeinem Plausch packen wir aus und freuen uns auf das gemütliche Bett. Morgen wollen wir unsere nächsten Etappen planen.
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  • Einkaufen, Planung, Planung, Planung ...

    24 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 17 °C

    Es ist kalt - hier hat der Winter angefangen. Nach wochenlangem Sonnenschein und hohen Temperaturen, suchen wir unsere langen Klamotten raus. Die müssen wir auf alle Fälle noch ergänzen. Heute gibt es nicht viel zu erzählen, denn den Tag über sind wir mit der Planung unserer nächsten Wochen beschäftigt. Schon die Planung der Tage in Kapstadt fordert uns, denn die Tage scheinen nicht zu reichen, um alles anzusehen (zu viele tolle Tipps bekommen😉!). Unterbrochen von Hosenkauf für kalte Tage (Jeans), Mittag- und Abendessen vergeht so unser Tag bis in den späten Abend. Noch schnell ein Foto vom Tafelberg geknipst, haben wir gegen 22.00 Uhr die Route im (Navi)Kasten 😊.
    Gute Nacht 😴.
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  • False Bay & Cape Peninsula

    25 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ 🌫 15 °C

    Herrentag!! Es ist neblig und natürlich kalt. Der Wetterbericht verspricht aber für den Tag Sonne, leichte Bewölkung und 19°C als Höchsttemperatur 🙂. Der Aufstieg zum Tafelberg kommt trotzdem nicht in Frage, denn er ist unter einer Tischdecke aus Wolken und Nebel verborgen und so beschließen wir, die Kap-Halbinsel abzufahren. Entlang der Ostküste der Kap-Halbinsel wollen wir nach Cape Point und dem Kap der guten Hoffnung.
    Kaum haben wir den Tafelberg passiert, haben wir einen fantastischen Ausblick auf die False Bay. Für viele der früheren Seefahrer war die Ankunft am Kap wohl eher eine Enttäuschung, denn auf dem Weg nach Kapstadt haben sie sich kurz vor dem Ziel verfahren. Daher hat die Bucht ihren Namen: "Falsche Bucht". Das Wetter wird deutlich besser und das wird sich den gesamten Tag nicht mehr ändern. Wir machen Halt in Muizenberg (Surfermekka und bunte Häuser), St. James (noch mehr bunte Häuser), Kalk Bay (zweites leckeres Frühstück), Fish Hoek, Simon's Town (Marinestützpunkt) und den Boulders am Seaforth Beach (Brillenpinguine: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roSxEwl6mFxWdvaTT). Die schmucken Küsten- und Hafenorte haben alle ihre eigenständigen Merkmale und lohnen den Halt. Allen gemeinsam sind die farbigen Badehäuser, die schön anzusehen, allerdings auch ein politisches Zeugnis der Rassentrennung sind. Während der Apartheid waren sie nämlich ausschließlich den Weißen vorbehalten. Heute können und werden sie jedoch von allen gleichermaßen genutzt.
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  • Cape Point & Cape of Good Hope

    25 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir fahren dann in den Tafelberg NP bis zum unteren Haltepunkt der Cape Point Standseilbahn. Cape Point ist das östliche Ende der Kap-Halbinsel, ist aber nicht der südlichste Punkt der Kap-Halbinsel, wie es manchmal suggeriert wird. Allerdings haben wir vom Cape Point einen fantastischen Blick auf das Cape of Good Hope. Das Kap der guten Hoffnung liegt ca. 60 m (zwei Bogensekunden 🤓) südlicher als Cape Point, ist dennoch nicht der südlichste Punkt Afrikas. Den bildet das Cape Agulhas, zu dem wir in den nächsten Tagen noch reisen wollen.
    Am Fuße der Standseilbahn starten wir unsere Wanderung zum 238 m hoch über dem Meer gelegenen alten Leuchtturm. Er wurde 1859 errichtet, war aber zu hoch und zu weit von der Küste entfernt, do dass sich sein Licht häufig im Nebel, der sich hier sehr oft bildet, verlor. Zu selten konnte sein Licht vom Meer aus gesichtet werden, was 1911 zum schweren Schiffsunglück der 'Luitsiana' mit 700 Menschen an Bord führte. Danach wurde auf nur 87 m Höhe und näher am Wasser der neue Leuchtturm gebaut, welcher auch heute noch in Betrieb ist. Ihn erwandern wir vom alten Leuchtturm aus, an den steil abfallenden Kliffwänden entlang. Am Ende des Weges finden wir eine Aussichtsplattform mit Blick auf den neuen Leuchtturm.
    Das reicht uns immer noch nicht und so machen wir uns auf den etwas mehr als 2 km langen Weg zum Kap der Guten Hoffnung. Das ist ein toller Wanderweg entlang der Steilküste, durch Fynbos-Gewächse und über Klippen und Felsen hinunter zum Kap. Auf dem Weg laufen uns das erste Mal die "Dazzies" über den Weg, auf deutsch: Klip-Schliefer und zoologisch am nächsten verwandt mit den Elefanten 🤔. Wir finden sie einfach nur putzig 😊.
    Das Kap der Guten Hoffnung ist, im Gegensatz zum Cape Point, vollständig naturbelassen. Außer einer Straße, die dorthin führt, einer Wendestelle für Autos und Busse und der Markierungstafel mit den Koordinaten, befindet sich dort nichts.
    Wir reihen uns ein in die Warteschlange für ein Foto mit der Markierungstafel und den Koordinaten 😳, dann klettern wir noch ein bisschen auf den Felsen rum und treten den Rückweg an.
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  • Chapman's Peak Drive

    25 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 18 °C

    Den Rückweg nehmen wir entlang der Westküste der Kap-Halbinsel, denn wir wollen die schönste Mautstraße Südafrikas befahren, den Chapman's Peak Drive.
    Wikipedia sagt dazu: "Er schlängelt sich in 114 Kurven unmittelbar zwischen Meer und steilen Felswänden entlang von Hout Bay nach Noordhoek und führt über den Chapman’s Peak, einen 160 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt. Zahlreiche Touristen befahren täglich diese Strecke und viele Autokonzerne drehen vor dieser Kulisse Werbeaufnahmen.
    Obwohl der Bau der Straße zunächst unmöglich erschien, gelang es unter der Leitung des Geologen Charl Marais, das Projekt zu verwirklichen. Die Bauarbeiten begannen 1915 unter teilweise lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen auf den schroff ins Meer abfallenden Steinhängen. Sieben Jahre später, 1922, konnte die Straße für den Verkehr freigegeben werden.
    Trotz der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h war die Fahrt über den Chapman’s Peak Drive nicht ungefährlich. Immer wieder fielen Felsbrocken herab und erschlugen Menschen. Bei regennasser Fahrbahn kamen viele Autos ins Schleudern, prallten gegen die Felsen oder stürzten in die Tiefe.
    Die Unfälle häuften sich und als im Januar 2000 dreißig Prozent der Strecke verschüttet wurden, sperrte man die Straße. Da die öffentliche Hand die Gelder für die Sanierung nicht aufbringen konnte, wurde die Straße für 30 Jahre an ein privates Konsortium verpachtet. Die Entabeni (Pty) Ltd. investierte über 150 Millionen Rand in den Umbau der Straße. Man installierte riesige Fangnetze für herabfallendes Gestein und sprengte an zwei besonders gefährlichen Streckenabschnitten einen Tunnel bzw. Halbtunnel in den Fels. Im Dezember 2003 konnte der Chapman’s Peak Drive wieder für den Verkehr geöffnet werden. Um die hohen Sanierungskosten zu amortisieren, kostet die einfache Fahrt für PKW über den Chapman’s Peak Drive derzeit 42 Rand Maut-Gebühr."
    Wir genießen die Fahrt und machen unseren Sonnuntergangsstopp auf dem Chapman's Peak.
    Zum Abschluss des Tages lassen wir uns ein indisches Abendessen in Camps Bay munden. Unser Parkguard kassiert im Voraus und beschwört, dass er bis zu unserer Wiederkehr auf unser Auto aufpasst - mal sehen. Das Essen ist super, ich habe aber die Schärfe des Essens unterschätzt und es treibt mir nicht nur die Tränen in die Augen 😂. Nach wenigen Bissen muss ich Joghurt zum Abmildern dazu bestellen. Heike macht sich lustig und futtert weiter ihr mildes Chicken Masala. Eine Stunde dauert es noch bis zu unserem Quartier, dann ist ein langer und schöner Herrentag zu Ende.
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  • Cape Town - Kapstadt - Waterfront

    26 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 18 °C

    An unserem dritten Tag hier wollen wir nun endlich mal die älteste Stadt Südafrikas kennenlernen 😃! Dank Janin, Peter und Jörg haben wir ja genug Tipps für die City und ihre Umgebung - da können wir uns voll austoben! Danke nochmal, ihr Lieben ❤️!
    Also auf zur V&A Waterfront. Hier lässt es sich herrlich rumbummeln! Im Visitorcenter holen wir uns einen Plan für einen historischen Stadtspaziergang, kommen aber nicht weit, denn gleich der fünfte Punkt (Ferrymans - alte Brauerei) lädt zu einer Cidre-Pause in der Sonne ein 🍺! So schön 😃☀️! Das Hafenviertel wird natürlich noch weiter erkundet: Victoria Wharf, Alfred Mall, Alfred-Bassin, Trocken-Dock, Time Ball Tower, Clock Tower, Food Market ...
    Und am Clock Tower treffen wir noch auf besondere Hafenbesucher: Pelzrobben https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roS2YP9DwdGFwNSc4
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  • Cape Town - Kapstadt - City Centre

    26 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 18 °C

    Dann parken wir unser Auto um, denn wir wollen im muslimischen Viertel Bo-Kaap die vielen bunten Häuser sehen. Im City Centre erkunden wir Strand Street und Long Street, Green Market Square, St. George Cathedral und machen einen kleinen Abstecher zum Company's Garden, wo uns die frechen Grauhörnchen begrüßen. Noch ein Foto vom House of Parliament und dann ist es genug!
    Auf dem Heimweg machen wir ein Fotostopp am Bloubergstrand, um ein schönes Bild vom Tafelberg und der Bucht im Abendlicht zu bekommen! Das gelingt und nachher lesen wir, der Strand verdankt seinen Namen genau diesem Grund: Abends hat man einen großartigen Blick auf den Berg der Berge im blauen Dunst! 😊
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  • Woodstock und District Six Museum

    27 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 14 °C

    Das Wetter muss noch schöner werden und deshalb verschieben wir unsere Wanderung auf den Nachmittag. Am Morgen muss es mal wieder ein Friseur sein, ist doch schon ein paar Wochen her. Danach machen wir uns auf den Weg nach Woodstock zum dortigen Biscuit Mill Market - ein Kunsthandwerks- und Futtermarkt, auf einem alten Fabrikgelände liebevoll eingerichtet. Vielleicht können wir ja schon mal das eine oder andere Mitbringsel ergattern! Irgendwie ist in diesem alten Industriegebiet alles irgendwie Kunst, selbst die Möbel aus alten Brettern oder Paletten, und viele Häuser sind im Art Deco-Stil.
    Auf dem Weg in die Stadt sehen wir, die Berge sind immer noch komplett wolkenverhüllt. Wir parken an der Burg der Guten Hoffnung, aber hier ist eine Sonderveranstaltung und alles voll. Also Plan B - District Six Museum. Hier wird in Bildern und persönlichen Geschichten und Gegenständen wieder mal die schlimme afrikanische Geschichte anschaulich dargestellt. District Six war einst ein lebendiges Farbigen- und Immigrantenviertel mit über 60.000 Einwohnern. Ab Anfang der 60er Jahre wurde das Viertel als "weiß" deklariert und die Einwohner vertrieben und District Six fast komplett abgerissen. Nach Ende der Apartheid baute man zwar einige Gebäude wieder auf und auch einige der ehemaligen Bewohner zogen wieder ein, doch der Großteil der Fläche ist noch heute eine Brache.
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  • Lion's Head

    27 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 15 °C

    Endlich zeigt sich die Sonne und sofort ist Wandertag 😃! Unser Ziel ist der 669 m hohe Gipfel des Löwenkopfes, der Berg gleich neben dem gewaltigen Tafelberg und mit ihm, dem Devil's Peak und Signal Hill (auch Löwenrumpf genannt) zum Tafelbergmassiv gehörend. Es gib zwei Theorien, zum Namen des Berges: Als die Niederländer 1662 hier landeten, erinnerten Signal Hill und Lion’s Head sie an eine Sphinx und hat sie zum Namen inspiriert. Eine andere Theorie geht davon aus, dass die am Berg hausenden Löwen Namensgeber waren. Es gibt keine Seilbahn, der Weg geht stetig ansteigend einmal um den gesamten Berg herum und dann steil nach oben über allerlei kleines, großes und sehr großes Gestein, Leitern und Ketten! Oben erwartet uns Sonne und eine fantastische 360° Sicht auf den Tafelberg, die 12 Apostel, die Kap-Halbinsel, die Stadt und die Vororte Sea Point, Camp's Bay und das Meer!Baca selengkapnya

  • Signal Hill (Lion's Rump)

    27 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 15 °C

    Nebenan ist der 350 m hohe Signal Hill zu sehen, dem wir gleich nach dem Abstieg einen Besuch abstatten, denn hier macht man die besten Sonnenuntergangsfotos! Hier stand früher ein Zeitballturm als Zeitsignalstation für den Schiffsverkehr. Dieser gab sein Signal zur Mittagszeit (13 Uhr Kapstädter Zeit), wonach die Schiffschronometer verlässlich überprüft werden konnten.
    Unser Pech: Kurz vor dem großen Sonnuntergangsmoment mogeln sich ein paar Wolken zwischen Sonne und Fotoapparat - voll dumm, hätte wirklich schön aussehen können! 😉
    Den Abend lassen wir in 'Mama Afrika' in der Longstreet ausklingen. Hier gibt es Futter wie bei Mutter, eine tolle afrikanische Deko an den Wänden und jeden Abend Livemusik! Die können wir in vollen Zügen genießen, denn wir sitzen genau vor der Band und können beobachten und hören, wie vielseitig die Künstler sind. Ständig wechseln sie die Instrumente und singen können sie auch alle! Schöner entspannter Abend! 👍🏼
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  • Kirstenbosch Botanical Garden

    28 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute haben wir uns den Tafelberg vorgenommen, aber wie zum Hohn steckt er morgens tief in den Wolken! Dabei war für heute das perfekte Wanderwetter vorausgesagt mit Sonnenschein auf dem Berg - den ganzen Tag ☹️! Wir lassen uns nicht entmutigen, denn bisher hat er sich jeden Nachmittag von seiner besten Seite gezeigt. Also machen wir früh Büroarbeit und fahren erst am späten Vormittag nach Kirstenbosch und stellen unser Auto ab.. Hier ist der wunderschöne Botanische Garten und hier beginnt unser Aufstieg. Da immer noch kein Berg zu sehen ist, machen wir erst eine größere Runde durch den Park, bevor wir uns an die Kletterei durch die Skeleton Gorge hinauf auf Kapstadts Wahrzeichen wagen - immer im Vertrauen auf einen sonnigen Nachmittag!Baca selengkapnya

  • Table Mountain - Tafelberg

    28 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir wandern und klettern 10 Kilometer immer bergauf - schon anstrengend, aber ein toller Weg zuerst durch die Skeleton-Schlucht, teilweise direkt im Wasserfall und dann durch offeneres Gelände mit Blicken auf Stadt und umliegende Berge und Meer! Je höher wir steigen, um so besser wird die Sicht - es macht fast den Eindruck, das die Wolken mit uns nach oben klettern. Denn als wir den Gipfel in 1087 m Höhe erreichen, könnte das Wetter nicht besser sein!
    Oben wandern wir teilweise über das Plateau und teilweise an der Bergkante entlang, die Sicht ist traumhaft, manchmal durch einige restliche Wolkenfetzen und die tief stehende Sonne sogar sehr mystisch! Also alles richtig gemacht!
    Erst in der Nähe der Seilbahn treffen wir auf viele Leute, vorher waren wir den ganzen Nachmittag so gut wie alleine!
    Wir gönnen uns eine Kaffeepause und lassen uns dann von der Seilbahn in wenigen Minuten ins Tal bringen. Ein Uber-Taxi bringt uns zu unserem Auto nach Kirstenbosch zurück, das jetzt fast allein dort steht.
    Am Abend kosten wir im Black Angus in unserer Mall gleich um die Ecke die von Jörg und Christine empfohlenen Rippchen - lecker 😋!
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  • Auf der Küstenstraße

    29 Mei 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 24 °C

    Strahlender Sonnenschein schon am frühen Morgen, ein Blick aus dem Fenster des Frühstücksraumes zeigt uns den Tafelberg im allerschönsten Licht - na klar! Aber egal, wir hatten unsere Wanderung und Sonne war auch da, wäre nur schön gewesen, wenn wir mehr Zeit gehabt hätten.
    Die Sonne können wir heute auch so gebrauchen, denn wir beginnen unseren Trip Richtung Port Elizabeth, mehr als 1.000 km, immer entlang der Küste und da haben wir nichts gegen schönes Wetter!
    Wegen gesperrter Straße verzögert sich unsere Fahrt und wir müssen die Route leicht ändern, kommen anfangs vorbei an vielen und großen Townships (die gibts hier also auch) und fahren über Somerset West direkt nach Gordens Bay, wo wir am Strand erstmal Mittagspicknick futtern.
    Von hier nehmen wir die tolle Küstenstraße mit vielen Fotostopps über Pringle Bay nach Betty's Bay, wo wir am Stony Point eine Kolonie afrikanischer Brillenpinguine besuchen. Die Viecher sind so drollig!: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roS4HNviTacGlhxzY
    Hier an Stony Point, einer ehemaligen Walstation, wurde 1982 das erste Nest gefunden. Heute leben hier ca. 2.000 Paare und somit ist die Kolonie eine der Größten. Es gibt überhaupt nur drei Pinguin-Kolonien auf dem Festland, gelegen in Südafrika und Namibia. Leider sind die 🐧 stark gefährdet, denn Fischerei und Walfang haben ihren Lebensraum zerstört und von ehemals Millionen Tieren, gibt es heute nur noch Tausende. Sie sind deshalb streng geschützt und selbst ihre Fressfeinde werden verjagt, gefangen oder getötet. Hier lassen wir uns viel Zeit. Doch einmal müssen wir uns trennen und
    nach einer halben Autostunde sind wir in Hermanus. Wir machen Schluss für heute, denn wir haben ein schönes Hotel direkt an der wilden Walküste gefunden. Die Besonderheit ist nämlich, Hermanus ist der einzige Ort, an dem man die vorbeiziehenden Wale direkt von der Küste aus beobachten kann. Allerdings muss man zur richtigen Jahreszeit hier sein und das sind wir nicht ☹️. Ungefähr ab Juli kann man Wale beobachten, die beste Zeit ist aber zwischen September und November - ein Grund, nochmal herzukommen 👍🏼!
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