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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Les mer
  • Mount Wellington

    25. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 11 °C

    Auf dem Rückweg begrüßt uns der Mount Wellington im schönsten Sonnenschein. Das können wir uns nicht entgehen lassen, soll es nur ganz selten geben! Also macht unser Busfahrer Jim eine Überstunde, um uns 1.271 m auf den Berg zu kutschieren, um frisches Quellwasser zu trinken und damit wir die wunderschöne Aussicht genießen können. Das machen wir dann auch mit Freude. Zu unserer Überraschung entdecken wir sogar noch Reste von Schnee. An sowas haben wir bei allen Reisevorbereitungen beim besten Willen nicht gedacht! Wer denkt schon an Schnee in Australien 😳!Les mer

  • Von Salamanca nach Battery Point

    26. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir haben einen programmfreien Tag und können ausschlafen. Machen wir - na, beinahe. Wir müssen Wäsche waschen, wollen Hobarts Altstadt erkunden und das Museum für alte und neue Kunst (MONA) besuchen. Alles in Ruhe und mit australischer Gelassenheit, d.h. wir brauchen Zeit - und so fängt der Tag früh an.
    Es ist frisch, aber strahlender Sonnenschein ☀️ und nach getaner Wäsche laufen wir zum Hafen und kaufen die Tickets und die Überfahrt zum MONA für den Nachmittag. Dann schlendern wir an den Altstadtfassaden in Salamanca entlang und klettern über die Kelly-Steps hoch in die überaus hübsche Wohnsiedlung Battery Point. Das ist die Wohngegend der ehemaligen Kapitäne oder höheren Angestellten. Heike macht geschätzte tausend Fotos von bekannten und unbekannten Blumen in den Vorgärten, es ist Frühling in Australien! Dann wandern wir runter zum Ufer des Derwent zum A. J. White Park. Das ist die Stelle in Hobart, an der sich die Industrialisierung ungefähr alle 20 Jahre geändert hat. Angefangen mit Schiffbau, dann Holzverarbeitung, chemisches Werk und bis 1970 Fruchtverarbeitung und Marmelade. Wir kommen an der Judge Box vorbei, an der die Boote der gefährlichen Sydney-Hobart Regatta über die Bass-Straße in den Hafen einlaufen, wenn sie es denn schaffen. Über den Princess Park, mit dem letzten Signalturm in der Meldekette auf Tasmanien, gehen wir wieder zum Hafen zum Anleger der Fähre zum MONA.
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  • MONA

    26. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir sind rechtzeitig am Fähranleger, besteigen das Schiff und nehmen auf unseren Schafen Platz. Das MONA ist kein Museum im üblichen Sinne und wurde von einem Mann geschaffen, der sein im Spiel erworbenes Geld u.a. für den Kauf ungewöhnlicher und auch skurriler Dinge verwendet hat - David Walsh. Diese zeigt er heute (für Tasmanier kostenlos) in einer Art und Weise, die wir einfach erleben wollen. Selbst in der ärmsten Gegend Tasmaniens groß geworden, hat er das MONA genau dort gebaut und wohnt hier auch. Die 20 minütige Überfahrt ist schon ein Highlight (wir sehen den Mount Wellington aus jeder Richtung), aber das Gebäude ist der Hammer. In den Boden hineingebaut, unterhalb der Wasseroberfläche, gibt es auf 3 Ebenen Exponate, die nicht immer schön, aber immer interessant sind. Von lebenden Installationen bis zur Kackmaschine (vorne Essen rein, hinten - na ja ihr wisst schon - 💩raus). Vom digitalen Wasserfall: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roB3OE9xk9JxyuaMG bis zur multimedialen Raumklangbildvideowasauchimmerinstallation: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roByCmby7_MOULtGG.
    Es ist absolut sehenswert und jeden Cent der $20 Eintritt pro Person (weitere $20 für die Fähre) wert.
    Mit der letzen Fähre um 17.00 Uhr gehts zurück, kaufen für die nächsten Wanderungen Picknick ein und setzen uns für einen Cidre auf den Balkon eines Hotelpubs in der Innenstadt.
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  • The wildest Wilderness

    27. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 10 °C

    🎉GEBURTSTAG 🎉
    Nach so viel Stadt brauchen wir ganz dringend wieder Natur! Wir machen uns auf in die Tiefen von Tasmanien und weil wir so ein prima Wetterchen haben (Geburtstagswetter, hihi) nehmen wir den Lyell-Highway. Diese Straße ist erst seit den 60er Jahren durchgängig befahrbar und führt uns in die große Wildnis. Unser Weg ist nur 410 km lang, wird uns aber den ganzen Tag beschäftigen.
    Der Mt. Field ist 1.434 m hoch, gilt als schneesicher und hat sogar ein Skigebiet. In "seinem" Nationalpark machen wir einen ganz zauberhaften Spaziergang. Wir laufen durch temperierten Regenwald und somit ist die Flora mal wieder ganz anders als bisher. Die Pflanzen halten eine Temperatur von -20°C bis +40°C aus. Das Besondere: Wir sehen die echte tasmanische Flora, hier ist nichts aus Europa eingeführt und angepflanzt. Hier gibt es Königseukalypten, die höchsten Blühbäume der Welt. Sie können bis zu 130 m hoch werden und sehr, sehr alt. Sie fangen erst im Alter von ca. 50 Jahren an zu blühen - na allerspätestens da fangen wir an zu verblühen 😉! Die Baumfarne werden bis zu 20 m hoch und da wir im Regenwald sind, ist alles wunderbar grün! Wir sind sehr überrascht von diesem Waldgebiet und finden es very lovely 😆!
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  • Lake St. Clair

    27. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 7 °C

    Wir haben ungefähr die halbe Fahrstrecke hinter uns und befinden uns im Zentrum von Tasmanien, im Lake St. Clair Cradle Mountain NP. Das ist der perfekte Ort für eine Geburtstagsfeier!!! Nachdem mir alle Mitreisenden am Morgen schon ganz lieb gratuliert haben, werden an diesem schönen Ort gleich zweieinhalb Geburtstagsständchen angestimmt 😆!
    An euch alle nochmal vielen Dank dafür!!!
    Tasmanien ist nicht nur bekannt für die überaus schöne Natur, sondern auch für gute Weine und leckeren Käse! Daraus hat uns Annett ein Picknick gebastelt und sogar noch richtiges Schwarzbrot und Honig dazugezaubert! Als Krönung kommt dann auch noch die Sonne ☀️ raus - was will ich mehr?! Wir stürzen uns aufs Picknick und verputzen es ruckzuck.
    Der Lake St. Clair ist ein Gletschersee und mit 167 m der tiefste See Australiens. Die Ureinwohner nannten ihn schlafendes Wasser. Wir sind jetzt schon auf einer Höhe von 800 m, es ist merklich kälter und so kaufen wir nach einem kleinen Spaziergang am See im Visitercenter Mütze und Handschuhe für den nächsten Tag.
    Nach Picknick mit Weinverkostung gibt es noch eine Geschichte im Bus und es dauert nicht lange, bis jeder auf seinem persönlichen Traumpfad wandelt. Ham wa dit nich schön?!👍🏼
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  • Queenstown

    27. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 12 °C

    Eine sanfte Stimme weckt uns auf, um uns eine ganz sonderbare Landschaft zu zeigen: die Kupferberge von Queenstown. Hier wurden von 1893 bis 1994 die Berge für die Gewinnung von Kupfer abgeholzt. Bei der Schmelze von Kupfer entstehen giftige Dämpfe und der Regen bringt sie auf die verbliebene Vegetation. Dadurch entstand eine schlimme, grauslig schöne Mondlandschaft. Noch immer wird Kupfer gefördert, heute durch eine indische Firma, die auch gleich ihre Minenarbeiter mitgebracht haben. Die Auswirkungen kann man im Örtchen Queenstown sehen. Es ist ziemlich heruntergekommen und ca. 3/4 der Einwohner haben den Ort verlassen. Für Kaffeestopp und tanken ist er aber noch gut genug. Und, man glaubt es kaum, es gibt einen Blumenladen. Ganz lieben Dank nochmal an Hilde für die 🌹!Les mer

  • Noch mehr Geburtstag!

    27. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 7 °C

    In der schönsten Abendsonne kommen wir in unserer herrlich gelegenen Cradle Mountain Lodge an. Gleich am Eingang treffen wir die ersten Wombats - sehen aus wie eine Mischung aus Teddybär und Schweinchen und sind ganz gemütlich. Wombats lieben Knopfgraswiesen und davon gibts hier reichlich!
    Aber wir haben keine Zeit - wir wollen den Cradle Mountain sehen und dafür müssen wir auf einen Lookout steigen. Also stellen wir schnell unser Gepäck ab und schon begeben wir uns auf den Boardwalk zum Cradle Mountain Lookout, wo man nicht nur wunderbar die Bergsicht genießen kann, sondern auch ganz prima nochmals Geburtstag feiern kann! Wir sind der Meinung, die diversen Weinproben und Sonnenuntergangsfeiern haben uns fit gemacht für eine anständige Runde australischen Gin, der uns auch gleichzeitig schön aufwärmt, denn in der untergehenden Sonne fangen wir an, dem Wetterbericht zu glauben. Der hat nämlich für die Nacht um die 0°C vorausgesagt! Also hoch die Gläser und "Pröschtli"😉! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roB4nREcHE-enOuEk
    An dieser Stelle nochmal Danke an Annett und an euch alle für diesen wunderschönen Geburtstag! Auch allen Gratulanten aus Deutschland lieben Dank für die Glückwünsche! Ein Tipp an alle Leser: Geburtstag in Australien ist toll!!!
    Wenn ihr nun denkt hier ist der Tag zu Ende - nee, nee! Wir sind mutig und wagen uns im Halbdunkel auf den King Billy Track. Der King Billy ist eine Pinienart, der zweithöchste Baum Australiens. Er kann über 100 m hoch und bis zu 2.000 Jahre alt werden, wenn man ihn lässt. Mehr wollen wir aber heute nicht mehr lernen, wir haben Hunger und treffen uns alle im Pub. Doch auch hier hält es uns nicht lange. Jeder verkrümelt sich schnell in sein Häuschen, denn in unserer Superlodge hat jedes Zimmer einen Kamin, den wir mit Freuden genießen!
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  • Lake Dove

    28. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 5 °C

    Heute ist Wandertag. Und Wanderwetter - Sonne pur am Cradle Mountain, das ist hier echt ganz selten!
    Schon auf dem Weg zum Frühstück stolpern wir über die ersten Wombats und Wallabys, auch sie brauchen ein Frühfutter!
    Mit dem Shuttlebus fahren wir von der Lodge zum Lake Dove. Hier wandern wir durch schönsten temperierten Regenwald bis zum Ballroom Forest. Ab hier ist der Weg wegen Reparaturarbeiten gesperrt und wir gehen den gleichen Weg zurück. Macht aber nichts, er ist traumhaft und so können wir alles zweimal sehen!
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  • Marions Lookout

    28. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 8 °C

    Nach einer kurzen Pause und Lagebesprechung wandern wir bei strahlendem Sonnenschein mit kleinerer Mannschaft weiter. Ein toller Wanderweg führt uns über Lake Lila und Wombat Pool immer schön hoch und runter. Dirk und ich machen noch den steilen Aufstieg zu Marions Lookout in 1.223 m Höhe, denn das Wetter ist einfach zu schön! Hier oben ist eine fantastische Sicht auf die gesamte tasmanische Bergwelt und alle umliegenden Gletscherseen!Les mer

  • Crater Lake, Crater Falls und Wombats

    28. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 8 °C

    Die anderen sind schon weiter gegangen und so wandern wir nun alleine abwärts, vorbei am Crater Lake und den Crater Falls und über die Knopfgras-Wombatwiese, wo wir einige der lustigen kleinen Freßmaschinen beobachten können: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roB8u434fPISewJLq
    Auch der Wombat hat übrigens, wie alle Tiere in Australien, einen Beutel. Die Besonderheit ist hier - die Öffnung ist hinten! Da der kleine Kerl den ganzen Tag seine Schnute ins Gras steckt und ständig frisst, würde das arme Kindchen ja sonst immerzu mit dem Gesicht über den Boden schaben. Daher guckt es eben nach hinten raus. Wir habens einmal gesehen, ist aber sehr schwer zu fotografieren weil ein Wombat sehr kurze Beine hat und fast auf seinem Popo hockt😀.
    Den ganzen Tag strahlt die Sonne und der Cradle Mountain lacht uns von allen Seiten an - ein Traumtag für jeden Wanderer!!!
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  • An der Lodge

    28. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Shuttlebus bringt uns zur Lodge, wo wir uns gleich auf den Weg zum kleinen Pencil Pine Falls machen. Dann "arbeiten" wir noch den Enchanted Walk ab, in der Hoffnung, im Bach eines dieser überaus seltenen Schnabeltiere zu sichten. Wir finden aber nur Falk - den Letzten der vorangegangenen Wandertruppe 😃. Wir nehmen ihn gleich mit zum Essen, denn wir haben jetzt echt Hunger!Les mer

  • Der Tasmanische Teufel und die Quolls

    28. oktober 2016, Australia ⋅ 🌙 4 °C

    Nach einer kurzen Erholungspause am Kamin wollen wir am Abend Tasmanische Teufel und Quolls bewundern. Die Tiere sind nachtaktiv und daher in der freien Natur kaum zu beobachten.
    Die Tasmanischen Beutelteufel sind hochagressive Tiere mit enorm großer Beißkraft (sechsmal größer als ein Krokodil). Ihre Kiefermuskeln und Schädelknochen sind so schwer, das Kopf und Hals 40% ihres gesamten Körpergewichtes ausmachen.Man nennt sie auch den Reinigungstrupp der Straße. Sie sind Aasfresser (können aber auch jagen oder jagen es den Quolls ab) und verputzen jedes überfahrene Tier mit Haut, Haar und Knochen, bis nichts mehr davon übrig ist. Innerhalb von 20 Minuten können sie ein ausgewachsenes Känguru ratzfatz verschwinden lassen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roCA1i2j74-6ZikiH.
    Die schwarzen Teufel sind jedoch vom Aussterben bedroht. Es gibt sie nur noch in Tasmanien und nur noch in sehr geringer Zahl. 1996 wurde erstmals bei ihnen ein infektiöser Gesichtstumor entdeckt. Da die Tiere die Gewohnheit haben, sich ineinander zu verbeißen, hat sich die Krankheit sehr rasch verbreitet. Bisher gibt es keine Rettung. 90% der Tasmanischen Teufel sind seitdem verhungert, da sie keine Nahrung mehr aufnehmen können.
    Um die Population zu retten, hat man ein sehr aufwendiges Zuchtprogramm gestartet und Schutzzonen eingerichtet. Vor einem halben Jahr wurde ein Impfstoff gefunden. Bisher sind 20 Tiere geimpft worden, die nun genau beobachtet und untersucht werden.
    Sie und die Quolls sind die letzten Raubtiere, die einen Beutel haben.
    Die Quolls sind die nächsten Verwandten der Teufel und jagen von Bäumen aus. Sie können Tiere erlegen, die bis zu viermal größer sind als sie, wie Wallabies. Wenn ihnen dann nicht der Teufel die Beute abjagt, reicht es für die ganze Familie.
    Ein paar Minuten von unserer Lodge entfernt befindet sich eine solche Aufzucht- und Schutzstation. Hier bekommen wir eine Führung mit Nachtfütterung und auf uns machen die Viecher einen sehr mobilen und gesunden Eindruck. Für die Rettungsaktion drücken wir alle Daumen!
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  • Auf nach Melbourne - Sheffield

    29. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute beginnt unsere letzte Etappe unserer geführten Australienreise, wir machen uns auf den Weg nach Melbourne. Tasmanien hat uns unseren Besuch mit knapp 6 Tagen Sonnenschein belohnt. Bei durchschnittlich 297 Tagen Bewölkung und Regen ist das absolut überdurchschnittlich gut. Sicher, es war kalt (heute Morgen haben wir Raureif), aber unser Zimmer in der Lodge war immer gut geheizt und die Bewegung draußen hielt uns auf Temperatur oder war ständig mit Kleidungswechsel verbunden 😊.
    Jetzt heißt es erneut Rucksack packen und ein tolles Quartier verlassen. Unser Flug geht am frühen Nachmittag und wir fahren 2,5 h mit dem Bus zum Flughafen in Launceston, nach Sydney und Hobart die drittälteste Stadt in Australien. Da wir keinen Weg ohne Unterbrechung zurücklegen, halten wir in Sheffield. Um nicht nur als Durchfahrtsort am Highway Hobart-Launceston zu gelten und auch ein wenig vom Torismus abzubekommen, haben sie eine Idee eines kleinen Ortes aus Kanada kopiert - die Wandmalereien in Chemainus auf Vancouver Island. Und es funktioniert, jedes Jahr findet ein Wettbewerb um die beste Malerei statt und zieht die Touristen an. Wir gehören dazu und schauen uns einige der Bilder an.
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  • Auf nach Melbourne - Launceston

    29. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 16 °C

    Launceston ist die zweitgrößte Stadt Tasmaniens (flächenmäßig größer als Berlin, aber nur 70.000 Einwohner) und liegt am Tamar Fluß, ca. 65 km vom Meer entfernt. Kurz vor Ankunft am Flughafen zweigen wir noch zur Cataract Gorge ab und machen eine Eispause im Cafe am First Bassin des South Esk River. Klar, wir laufen auch über die Hängebrücke, mehr geht leider nicht. Bis vor einigen Tagen standen die unteren Wege noch unter Wasser und sind gesperrt. Es hatte sehr viel geregnet. Wir haben das schöne Wetter aus Cradle Mountain einfach mal mitgebracht. Und dann gehts schnurstracks zum Flughafen Launceston mit Flugziel Melbourne.Les mer

  • Melbourne - angekommen.

    29. oktober 2016, Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach ungefähr 1 h Flugzeit empfängt uns Melbourne mit herrlichem Wetter. Wir checken im Mercure Treasury Gardens ein und begeben uns gleich auf eine erste Nahfelderkundung.
    Historische Bauten in der Collins Street, Flinders Street Station, Circle Line, die kleinen Strässchen (Lanes) und versteckten Orte (Streetart) hinter den großen Straßen.
    Melbourne ist im Cup-Fieber. Bis zum weltberühmten Melbourne Cup sind zwar noch ein paar Tage hin, aber die Melbourner sind im Pferderennfieber. Für alle weniger Wissenden des Pferderennsports (wie wir) erfahren wir, dass der Melbourne Cup das höchstdotierte Pferderennen in Australien und Ozeanien und eines der lukrativsten der Welt ist. "The race that stops a nation" findet jedes Jahr am ersten Dienstag im November (im australischen Frühling) auf dem Flemington Racecourse in Melbourne vor normalerweise über 100.000 Zuschauern statt, über die ungewöhnlich lange 3,2 km Flachstrecke.
    Der Tag des Hauptrennens, der Cup Day, ist hier seit 1877 sogar ein Feiertag. Heutzutage ist das Rennen Teil des 50 Tage dauernden Spring Racing Carnival. Über die ganzen Tage sehen wir edel gekleidete Damen und Herren jeden Alters auf den Straßen und in denn Pubs. Wir haben uns im Vorhinein Tickets gekauft und werden ebenfalls dabei sein.
    Da das Wetter immer noch gut ist, fahren wir 40 Sekunden in den 88. Stock (285 m) des 297 m hohen Eureka Towers auf die Skydeck (Aussichtsplattform) und genießen die grandiose Rundumsicht auf die Stadt. Es sind wieder mal Superlative angebracht. Die Australier sparen einfach nicht damit 😜: Der Eureka Tower ist das höchste Gebäude Melbournes und das zweithöchste Wohngebäude und der zweithöchste Wolkenkratzer Australiens und der Südhalbkugel. Ausserdem fahren wir mit 9 m/s mit dem schnellsten Aufzug der südlichen Hemisphäre 👍😃.
    Zum Schluss suchen wir uns einen tollen Italiener und teilen Pizza und Arancini zum Abendbrot - sehr lecker.
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  • Melbourne, ein Stadtrundgang/-fahrt (1)

    30. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute zeigt uns Annett ihr Melbourne und wir folgen. Es sind Orte und Plätze, die sie selbst mag und nicht unbedingt die in jedem Reiseführer genannten Sehenswürdigkeiten. Natürlich sind auch davon einige dabei.
    Wir starten in den Fitzroy Gardens und schauen ins Conservatory, wo seit 1930 Blumenausstellungen mit 5mal wechselnden Displays im Jahr stattfinden. Dieses Mal keine für uns exotischen Blumen, denn es sind Europäische. Am Ende der Halle steht die Statue, die Marie Gilbert darstellt, die Frau, die als erste Weiße dauerhaft in Melbourne siedelte (Port Phillip Siedlung) und hier den ersten weißen Jungen geboren hat. Das Ganze ist von einem Blumenmeer umgeben. Kleiner Abstecher zum Elternhaus von James Cook (wurde in England abgebaut, verschifft und hier wieder aufgebaut) und weiter zum Botanischen Garten. Unterwegs erleben wir einen typischen Sonntag in Melbourne. Überall finden lokale Sportevents statt. Alle laufen oder bewegen sich sonstwie. Wir tun das immer abschnittsweise zwischen den jeweiligen Bushaltestellen 😉.
    Der Botanische Garten ist einfach nur schön und unwahrscheinlich vielfältig. Wir sehen endlich auch mal einen blühenden Eukalyptus. Am Ende werden wir von einem Water Monitor, einem Lizzard (kleiner Waran) verabschiedet.
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  • Melbourne, ein Stadtrundgang/-fahrt (2)

    30. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    Und dann zeigt uns Annett ihren Lieblingsplatz in ihrem Wohnbezirk St. Kilda - Point Ormond, direkt an der Bucht Port Phillip ⛴. Von hier aus verläuft ein schöner Weg bis zum Hafen von Melbourne an der Küste entlang. Und wir sehen die weit entfernte Skyline.
    Gut durchgewindet 💨fahren wir zurück in die Stadt zum kulturellen Zentrum Melbournes mit seinen Theatern 🎭. Diese sind alle in den Untergrund gebaut und je nach Stil mit unterschiedlicher Innenausstattung. Das haben sich die Melbourner richtig was kosten lassen, denn im ständigen Wettstreit mit Sydney, liegt hier der Wert im Inneren.
    Weiter geht es zu den Victoria Markets zum Bummeln, Essen und verschnaufen. Hier gibt es einfach alles.
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  • Melbourne, ein Stadtrundgang/-fahrt (3)

    30. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 26 °C

    Zu guter Letzt fahren wir mit einem Ausflugsboot auf dem Yarra Fluß und bestaunen die Skyline von weiter unten.
    Wieder an zentraler Stelle angekommen laufen wir zum Federation Square direkt in die Nationalgalerie Victorias. Hier können wir auf 3 Etagen die Geschichte Australiens in Bildern und sonstiger Kunst erleben. Angefangen von den Bildern der Ureinwohner bis zur Gegenwart. Eine wirklich tolle Ausstellung.
    Bis zur Schließung schaffen wir jedoch nur die Aboriginesabteilung und wollen wiederkommen.
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  • St. Pauls Cathedral & Abschied

    30. oktober 2016, Australia ⋅ 🌧 14 °C

    Gegenüber liegt die St. Pauls Cathedral, wieder mal ein sehr britischer Bezug auf das Herkunftsland der meisten Australier. Wir schauen rein und werden von einer Probe für ein abendliches Singspiel um Lazarus eingefangen. Hier könnt ihr einen Eindruck von der Kathedrale und dem Chor gewinnen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roCGPsHcyKYotHcTq
    Kaum aus der Tür, geraten wir in eine Veranstaltung der mexikanischen Gemeinde, dem Tag des Todes 💀. Die Menschen sind schaurig schön bemalt und gekleidet und feiern so ihre Ahnen.
    Nun aber zügig mit der historischen Straßenbahn (Circle Tram) zurück zum Hotel, denn heute Abend ist das Abschiedsessen mit Annett, denn sie verlässt uns morgen früh gen Perth.
    Udo hat eine kleine Rede vorbereitet und bedankt sich bei allen Mitreisenden für die tolle Reise, ganz besonders bei Annett und Falk. Es ist lustig und wehmütig und wir werden Annett und alle Anderen vermissen. Die nächste gemeinsame Reise nach England haben wir aber schon im Visier 😥😃.
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  • Dandenong Ranges

    31. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 10 °C

    Wir wollen noch ein letztes mal wandern in Australien. Auf unserem Plan stehen heute die Hausberge von Melbourne, die Dandenong Ranges. Studiosus hat unsere Annett gegen eine Annette umgetauscht und mit ihr durchkämmen wir den temperierten Regenwald im Sherbrooke Forest. Viel Neues ist nicht zu entdecken, wahrscheinlich sind wir inzwischen schon etwas verwöhnt! Trotzdem ein schöner Wald. Die versprochenen Papageien und Kakadus treffen wir allerdings erst am Schluss der Wanderung am Futterplatz an. Mit dem Bus gehts zurück zum Hotel und nach einer kurzen Pause auch gleich wieder los zum Stadt gucken.Les mer

  • Ein Stadtnachmittag

    31. oktober 2016, Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Es gibt noch Eckchen in Melbourne, die wir nicht kennen 😀, also nichts wie hin! Am Nachmittag bummeln wir durch Chinatown, betrachten das historische Postgebäude (heute ein großes H&M Kaufhaus) sowie diverse andere alte und neue Gebäude und schauen uns die hübschen viktorianischen Arkaden an.Les mer

  • Melbourne Cup Day, Teil 1

    1. november 2016, Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute ist für die Melbourner der wichtigste Tag des Jahres: Um 15.00 Uhr findet dieses eine mit Spannung erwartete Pferderennen statt, der Melbourne Cup! Alle Welt macht sich morgens geschniegelt und gestriegelt, angetan mit Anzug, Kleid, Higheels und vor allem mit Hut auf den Weg zum Flemington Racecourse.
    Seit 1861 ist der Flemington Racecourse in aller Welt für den Melbourne Cup bekannt. Es ist die älteste Großstadtrennbahn Australiens und wird seit 1840 benutzt. Außerdem hat sie den größten öffentlich zugänglichen Rosengarten auf der Südhalbkugel zu bieten!
    Heute ist der Melbourne Cup Carnival ein buntes Festival aus Pferderennen, Mode und Unterhaltung, aber vor allem Mode!!! Die Wirtschaft Melbournes verdient in den Tagen vor und während des Festes 40% ihres Jahresumsatzes mit dem Verkauf von Kleidung, Schuhen, Handtaschen und vor allem Hüten! Die genauen Zahlen hab ich vergessen, waren aber beeindruckend!
    Wir wollen mittun, bestücken mich mit Hut und gemeinsam mit Hilde, Falk, Kathrin und Tom stürzen wir uns ins Abenteuer!
    Schon in der Metro bemerken wir: Wir sind eindeutig sowas von underdressed 🙁 (wobei Hilde mit Abstand die Schönste von uns ist, denn sie hat Kleid und Hut!!!). Nur mit viel Selbstbewusstsein und weil man bekanntlich gemeinsam stark ist, trauen wir uns zur Rennbahn 😀!
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  • Melbourne Cup Day, Teil 2

    1. november 2016, Australia ⋅ ⛅ 16 °C

    Wenn schon denn schon und dabei sein ist alles - nun wollen wir auch noch wetten! Keiner von uns hat Erfahrung damit. Wir schmeißen alles Geld in einen Topf, studieren unsere Starterliste und überdenken die diversen Insidertipps aus Fernsehen, Zeitung und schlauen Leuten. Jeder nennt seinen Favoriten und gemeinsam einigen wir uns auf fünf Pferde, die wir unter den ersten vier einlaufen sehen wollen. Dieser Satz zeigt schon - wir haben keine Ahnung😆! Zusammen mit einer netten Buchmacherin kriegen wir das aber hin und nun kann es endlich los gehen mit den Pferden.
    Zuerst sehen wir aber nur Menschen! Schicke Menschen, ganz schicke Menschen, total schicke Menschen und Menschen, die sich für total schick halten. Unsere Eintrittskarten gelten für den Rasenplatz und der ist schon voll mit besagten Menschen, Picknickdecken, Picknick und rumliegenden Higheels. Na, ihr wisst wie sowas abläuft: Wir kämpfen uns durch und sehen auch irgendwann mal Pferde. Ungefähr aller 40 Minuten startet ein Rennen und bevor es in die heiße Phase geht, haben wir uns einen strategisch wichtigen Platz ergattert. Da kann uns der kurze, aber kräftige Platzregen auch nichts mehr anhaben! Die Stimmung knistert und wir lassen uns mitreißen! Alle stehen jetzt dicht gedrängt, Keiner liegt mehr entspannt auf der Decke. Wir fiebern jetzt für unsere Lieblinge: Jameka, Big Orange, Bondi Beach, Almandin und Hartnell! Punkt 15.00 Uhr startet das wichtigste Rennen der 50tägigen Saison und unser Freund Almadin (ein deutsches Pferd übrigens) rennt am Schnellsten!!! Juchhu, und was nun? Haben wir gewonnen? Und wenn ja, wieviel? Keine Ahnung, aber es war aufregend und laut und sehr schnell😉! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roCLL8XFrPUj2OY_9
    Wir müssen uns nun von unseren Wettkumpanen verabschieden, denn sie wollen heute noch nach Hause und ein Flugzeug wartet nicht. Vom Rest unserer "australischen Familie" haben wir uns am Morgen schon verabschiedet, denn wir sind heute früh in ein anderes Hotel umgezogen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!
    Wir zwei lassen uns Zeit, gucken ein bisschen rum und warten, bis sich die aufgeregte Menge verläuft. Es gibt auch noch weitere Pferderennen. Wir bummeln durch den Rosengarten😀zu den Ställen, schauen Pferde an und können das Siegerpferd beglückwünschen!
    Danach kümmern wir uns um unseren Gewinn. Wir haben den Wetteinsatz verdoppelt, das nenne ich Anfängerglück!!! Wir sind froh, dass Falks Koffer so voll war, das er nicht alles mitnehmen konnte, denn so können wir am Abend mit seinem leckeren Wein den Erfolg begießen - Danke und Pröschtli 👍🏼!
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  • Docklands

    2. november 2016, Australia ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute haben wir das erste mal seit 30 Tagen keinen Zeitplan - und müssen unser Frühstück alleine machen! Das kriegen wir hin und machen uns danach auf den Weg zu den Docklands, da wir den Tag nicht im Hotel verbringen wollen. Hier ist fast alles neu bebaut und sehr ordentlich, aber am Morgen auch ziemlich einsam. Wir schauen uns in Ruhe um und nehmen dann die Tram zu Flinders Street Station, um in der Nationalgalerie die uns noch fehlenden Kunstwerke aus dem 19. bis 21. Jahrhundert zu betrachten.
    Danach wollen wir noch einmal in schönster Ruhe durch Victoria Market schlendern. Mit der nächsten Straßenbahn fahren wir hin, müssen aber leider feststellen: Mittwochs geschlossen. Zum Glück sind die Trams in der Melbourner Innenstadt kostenfrei und wir können beliebig hin und her fahren.
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