Wir wollen reisen. Auf jeden Fall. Wann geht's los? Mmmh, eigentlich letztes Jahr September. Hat nicht ganz funktioniert. Egal. Die Reise hat sich ein bisschen verschoben. Aber jetzt endlich! Heute gehts los oder morgen? Wir schauen was kommt :)
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  • Day169

    Tauschen Camper gegen Segelyacht ⛵⚓

    October 16 in Croatia ⋅ ☁️ 17 °C

    Es geht wieder aufs Wasser. Unsere Segelfreunde brauchten uns noch als Verstärkung und so heuerten wir spontan auf der Vivid, einer Dehler 42, an. Die Crew bestand aus Pia (Skipperin), JD(Co-Skipper), Klaas, Sese und uns. Wir trafen uns am Samstag Mittag in der Marina in Punat auf Krk. Wir waren da, nur unser gechartertes Boot leider noch nicht.
    Zu viert machten wir uns dann erst einmal mit Kermit los um vier Einkaufswagen Proviant zu bunkern. Danach gab es auf dem Parkplatz vor der Marina für alle Pizza, da wir noch auf unser Boot warten mussten.
    Die vorherige Crew hatte die herrschende Bura unterschätzt und das Boot nicht wieder rechtzeitig zurückbringen können. Nach einer gefühlten Ewigkeit war es dann aber endlich am Steg und wir konnten einziehen und den Abend an Deck ausklingen lassen. Endlich!
    Die Vorfreude auf die nächste Woche war groß und wir waren einfach nur happy, dass wir das Boot abends noch bekommen haben und mit unserem riesigen Hausstand einziehen konnten.
    Am nächsten Tag segelten wir dann bei traumhaften Segelbedingungen zur Nachbarinsel Rab rüber und schmissen in einer einsamen Bucht unseren Anker ins Wasser. JD und Sese schmissen sich noch hinterher, mussten aber feststellen, dass das kristallklare Wasser mittlerweile auch schon etwas kälter ist. Klaas und Pia machten währenddessen eine Paddeltour mit dem Dingi. Danach genossen wir in der einsamen Bucht sehr lecker gekochtes Essen und ließen den ersten gemeinsamen Segeltag bei einem Bierchen ausklingen. Da uns das ankern in der Bucht so gut gefiel, segelten wir den nächsten Tag gleich in eine weitere Bucht. Eigentlich wollten wir noch durch einen Kanal hindurch, kurz vorher kam aber die Frage auf, ob wir denn tatsächlich durchpassen würden. Unsere Navigationsunterlagen waren hier widersprüchlich. Also haben wir eine Bucht davor aufgesucht und einen weiteren schönen Abend beim Ankern genossen.
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  • Day167

    Next stop: Croatia

    October 14 in Croatia ⋅ ☀️ 11 °C

    Die ersten Tage in Kroatien und die letzte Tage mit unserem Camper für dieses Jahr. Wir haben uns hier für zwei Nächte noch einen kleinen Campingplatz in Selce genommen, bis wir einen Segelurlaub gemeinsam mit Freunden aus Braunschweig antreten. Wir treffen uns zwei Tage später auf der Insel Krk am Hafen von Punat um unser Boot in Empfang zu nehmen. Wir sind schon in mega Vorfreude. Endlich mal wieder andere Menschen und gute Freunde um uns herum! Die letzten Monate waren wunderschön und abenteuerlich aber wir haben beide festgestellt, dass wir nach einer gewissen Zeit doch wieder unsere Freunde und Familie um uns herum haben wollen. Umso schöner ist es, wieder Zeit mit Familie und Freunden auf unserer Reise zu verbringen und dann aufs Neue in die Ferne zu ziehen. Wir sind auf unseren Törn gespannt. 😍Read more

  • Day166

    Abgefahr'n mit Parmesan 🚐🧀🍗

    October 13 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Damit wir für Kroatien bestens ausgerüstet sind, machen wir noch einen kurzen Abstecher nach Parma um den besten Schinken und den besten Parmesankäse zu besorgen. Mit reichlich Parmaschinken und Käse geht es ab nach Kroatien 🚐💨
    Wir freuen uns auf jeden Fall schon total unsere Braunschweiger Freunde auf Krk zu treffen. Vorher testen wir noch zwei Nächte die Campingplätze Kroatiens. Danach wechseln wir für eine Woche unseren Übernachtungsplatz.
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  • Day165

    Kurz nach Pisa 📸 und dann in die Berge

    October 12 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Tourimodus an!✔
    Ab nach Pisa. Camper parken. Spaziergang zum Turm. Fotos vom Turm in verschiedenen Posen machen. Weiterfahren.
    Tourimodus aus!✖

    Diese kurze Beschreibung spiegelt in etwa unseren ganzen Besuch in Pisa wieder. Zuvor waren wir noch in Greve im Chianti und quetschten uns mit Kermit durch die engen Straßen von Montefioralle.

    Nach dem Turmbesuch ging es für uns direkt weiter in die Berge Richtung Norden. Wir haben uns zwar über Pisa vorneweg belesen, wollten uns aber selbst ein Bild machen. So richtig spektakulär ist Pisa nicht. Wir waren von der Stadt an sich nicht sonderlich angetan. Wir haben deshalb wirklich auf unserer Durchfahrt nur kurz in einem Wohngebiet angehalten, sind 5 Min zum Turm und dann wieder zurück. Aber wir können erzählen, dass wir in Pisa waren und versucht haben den Turm zu begradigen. Immerhin. 💪Weiter geht's👉.
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  • Day161

    A must see 'San Gimignano'

    October 8 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Eine weitere Empfehlung der zahlreichen Reiseblogs und auch als Tipp von vielen Freunden ist die hübsche Stadt San Gimignano. Sie lädt zum Bummeln und zum Eis essen ein. Angeblich kommt hier das weltbeste Eis her. Wir konnten zwar nicht alle Sorten und Läden testen, aber das Eis, was wir gegessen haben, war sehr lecker.

    Von hier gibt es in alle Richtungen auch wieder Weinberge so weit das Auge reicht und hübsche Aussichtspunkte. Die Toskana hat schon ihren Charme. Vielleicht verschlägt es uns ja irgendwann nochmal hier her. Dann aber mit einem anderen Auto?! 😅 Dann lassen sich die Berge vielleicht besser rauf und runter fahren.
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  • Day159

    🌅 in Follocina & ⛰⛰ im Lande

    October 6 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Grobes Ziel für heute: Ab ans Meer. Leider haben die heftigen Gewitter der letzten Tage auch die Temperaturen in nach unten getrieben. Daher blieb die Badehose im Schrank. Dafür bekamen wir noch einen Traumhaften Sonnenuntergang mit Blick auf die Insel Elba zu sehen. Da wir uns am nächsten Tag nicht ins Wasser trauten, entschieden wir uns das erste Mal für eine Erfrischung in unserer neuen Dusche. Diese hatte Nils bei unserem Zwischenstopp in Braunschweig schnell noch mit seinem Nachbarn Kurt aus einem alten Ölfass zusammengebaut. Vintagelook inklusive! So ein Ding hat bestimmt sonst niemand. Dazu kommt noch ein Duschvorhang mit Magneten und unser Wasserschlauch. Mit einem Gardenaschlauchsystem geht das Wasser direkt nach draußen in unseren zusätzlichen Abwassertank.
    Die Dusche ist zwar sehr eng, aber momentan muss man noch zu zweit duschen. Eine Person steht in der Wanne, die andere sitzt in der Küche und bedient den Wasserhahn.
    Mit dem Ergebnis waren wir eigentlich sehr zufrieden. Das Wasser war angenehm warm und wir waren sauber. Nur der auf und Abbau könnte noch etwas schneller gehen, aber hey wir können jetzt in Kermit warm duschen :).
    Das einzig komische nach dem Duschen war, dass wir auf einmal so viele Fliegen im Camper hatten. Da wir nun blitzesauber waren, kann es nicht an uns gelegen haben🤔.
    Es hat sich herausgestellt, das auf unserem Parkplatz irgend ein Fliegenparty gewesen sein muss. Nils hatte bei seinen Bastelaktionen die Türen aufgelassen wodurch wir neue Mitfahrer bekommen haben. Wir haben zwar einen keinen grünen Frosch dabei, der die Fliegen alle wegmampfen müsste, aber irgendwie klappt das nicht. Habt ihr vieleicht Haushaltstipps, wie man die nervigen Fliegen wieder los wird?

    Naja, der kurze Zwischenstopp am Meer hat uns gereicht. Uns hat die Landschaft in der Toskana im Landesinneren doch mehr gepackt als das Meer. Es hat doch mehr Vielfalt zu bieten. Somit fuhren wir wieder hinein in die wunderbare Weinlandschaft. Doch es war erstaunlich. Wir fuhren zwar teilweise durch die Weinberge, aber hinter dem nächsten Berg kamen auch wieder ganz andere Bilder zum Vorschein. Auf einmal war man umgeben von Wald und im nächsten Moment von einer trockenen Landschaft, die sehr einer Wüstengegend ähnelte. Von Montecatini Val di Cecina schaut man auf der einen Seite hinunter in saftig grüne Landzüge und auf der anderen Seite in trockene Wüstenhügel. Interessante Kontraste.
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    Frank Roese

    Öl kontrolliert??

    Jessi and Nils on Tour

    ja, alles im Grünen Bereich

    Frank Roese

    👍👍👍👍

     
  • Day158

    Die heißen Quellen von Sasso Pisano🌋⛲

    October 5 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    Apropos Quelle. Die Toskana ist nicht nur eine Quelle für leckeren Wein sondern auch für Geothermie. Durch Zufall machten wir einen Halt in Sasso Pisano. Wir wollten eigentlich nur die klassischen Ver- und Entsorgungsprobleme von Wohnmobilisten lösen, da fand Jessi heraus, dass es in diesem kleinen süßen Bergdörfchen ein kostenloses Waschhaus gibt, welches von einer heißen Quelle gespeißt wird. Nach ca. 5 Minuten zu Fuß sprangen wir beide in den kleinen aber schön warmen Pool. Das Wasser direkt aus der Quelle hatte ca. 40°C. Am Anfang saßen wir hier noch mit 4 sympathsichen Italienern zusammen, die uns mit Händen und Füßen zu verstehen gegeben haben, dass hier jeder ein warmes Bad nehmen kann. Jessi hatte bei ihrem Rundgang den Pool entdeckt und sich versucht mit einem Mix aus Spanisch und Italienisch zu informieren. Nach einer Weile hatten wir den Pool ganz für uns alleine. Das fühlte sich nach totalem Luxus an. Danach entschieden wir uns die Nacht zu bleiben und schlenderten durch das kleine Dorf. Wir fühlten uns in diesem doch sehr ruhigen Dorf sehr wohl und auch unsere italienischen Nachbarn waren sehr herzlich und gaben uns noch nützliche Tipps und Infos.
    Am nächsten Tag entschieden wir uns noch für eine Wanderung durch die Berge, wo überall heißer Wasserdampf aus dem Boden empor stieg. Der Geruch nach faulen Eiern war zwar unangenehm, aber das natürliche Spektakel war sehr imposant. Von den Bergen aus, sah man auch die zahlreichen Pipelines, da die Geothermie in diesem Bereich Italiens eine wichtige Energiequelle darstellt.
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  • Day156

    Toskana 🍇

    October 3 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Besuch in Venedig war ein Highlight. Warum dann nicht nach weiteren Highlights in Italien suchen. Irgendwie kam Nils der Gedanke, dass die Toskana vielleicht recht sehenswert sein könnte. Und ganz so weit ist es von Venedig auch nicht mehr weg. So entschlossen wir uns Abends noch weiter zu fahren mit einem Nachtaufenthalt auf einem Autobahnrastplatz. Jessi hatte einige Routen recherchiert, die in der Toskana sehr schön sind. So fuhren wir an Bologna und Florenz vorbei und bogen in südwestlicher Richtung in eine Amada von Weinbergen ab. Wir genossen die Aussicht bei der Fahrt und schauten uns noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit in der Nähe der Straße an. Auf einmal kamen uns ein paar Rennradfahrer entgegen. Perfektes Wetter zum Fahrrad fahren gab es am heutigen Tag auf jeden Fall. Dahinter kamen uns immer mehr Radfahrer entgegen, die sich den Berg hoch quälten. Auffallend war, dass sie alle mit alten Stahlrennrädern unterwegs waren. Die guten Diamanträder. (Alle vor 1987 gebaut, wie sich später rausstellte). Die Kleidung erinnerte auch an ein anderes Jahrzehnt. Außerdem war im Rahmen ein Nummernschild befestigt. Irgendwann kam uns aber auch ein altes Tandem entgegen. Lustige Bärte trugen die Radler teilweise. Wir mussten noch einige Kilometer zu unserem Stellplatz in den Weinbergen fahren und es kamen uns noch hunderte Radler entgegen. Wir mussten uns zufällig eine Fahrradrennstrecke ausgesucht haben. Zum Glück hatten wir die gegensätzliche Richtung gewählt, sonst wären wir in den eh schon sehr kurvigen Straßen, nur im Schneckentempo vorwärts gekommen 🐌. Später fanden wir heraus, dass es sich bei dem Rennen um eines der größten historischen Fahrradrennen der Welt handelt, welches immer Anfang Oktober in der Toskana stattfindet. L'Eorica!
    Am nächsten Tag besuchten wir noch die Altstadt von Siena. In der folgenden Nacht gab es in Italien überall noch ein herrlich gewaltiges Gewitter und am nächsten Tag wieder Sonnenschein. Auf jeden Fall bleiben wir noch ein bisschen in der Weingegend an der Quelle. Hier gefällt es uns ☀️🍇🍇🍷🍷
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  • Day153

    Venedig 🚤🛶

    September 30 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Von unserem Berg aus haben wir die Adria erblicken können, von daher kann Venedig auch nicht weit sein. Also, auf geht's. Wir suchten uns einen schönen Campingplatz in der Nähe der Lagunenstadt. Hier konnten wir Kermit sicher abstellen und zusätzlich noch Zeit am Strand verbringen. Bei der Suche stellten wir fest, dass die Campingsaison sich langsam dem Ende neigt. Einige Plätze hatten schon geschlossen andere locken noch mit ordentlichen Rabatten. Unser Platz lag auf einer Landzunge vor Venedig. Von dort fuhren wir mit dem Fahrrad zur Fährhafen an der Spitze. Die Fährt dauerte etwa 40 Minuten.
    Unsere Fahrräder nahmen wir dieses Mal nicht mit in die Stadt. Zum Glück! Tage später haben wir gelesen, dass das illegal ist. Bis zu 100€ kann es kosten, sein Fahrrad durch die Stadt zu schieben. Ja genau - zu schieben. Zumindest berichteten das vier Österreicher, die das probiert haben. Übrigens soll man auch aus der Stadt verbannt werden, wenn man vor Ort seinen eigen Kaffee in der Öffentlichkeit kocht. Solche Leute haben wir allerdings nur bei Wanderungen in Bled getroffen.
    Wir verbrachten einen schönen sonnigen Nachmittag in Venedig und versuchten zu Fuß möglichst viel zu sehen. Das funktionierte auch sehr gut. Dabei hatten wir den Eindruck, dass in Venedig alles strickt geregelt und strukturiert ist. Von den Kleidern der Gondelieris, den Preisen für Gondelfahrten und sonstigen Dingen schien alles einheitlich. Auch die Inseln waren häufig einheitlich. So gab es in einem Viertel nur italienische Luxusmodemarken, in anderen gab viele Schmuckläden und in wieder anderen gab es viele Cafés. Bei den ganzen Gassen und Brücken musste man nur schauen, dass man sich nicht verläuft. Des Weiteren ist uns aufgefallen, dass die Leute extrem gut Motorboot fahren können. Es ist erstaunlich, wie entspannt sie ihr Boote durch die engen Kanäle manövrieren.
    Wir verließen Venedig zum Sonnenuntergang und gönnten uns am Ende des Tages noch eine leckere Pfannenpizza in unserem fahrenden Restaurant. Die nächsten Tage verbrachten wir am Strand und probierten auch einmal das SUP aus.
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  • Day151

    Himmlische Aussichten am Berg Matajur ☀️

    September 28 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Da wir die schöne Aussicht nicht nur aus dem Camper genießen wollten entschlossen wir uns mal ein paar Schritte die Straße rauf zu machen, bis wir nach 10 Minuten bei einem Restaurant und einer Sternwarte ankamen. Die Straße war hier nun zu Ende. Das Schild zum Gipfel des 1642 m hohen Monte Matajur weiste einen Trampelpfad den Berg hinauf. An der Spitze des Berges sahen wir schon die Kapelle. "Sieht gar nicht so weit aus" dachten wir uns. Ca. 400 Höhenmeter später wurden wir mit einer gigantischen Aussicht über Italien, Slowenien und Kroatien belohnt. Also wir die Fahrt zu diesem Parkplatz gemacht hatten, hatten wir noch keine Ahnung, was wir hier für schöne Aussichten und Wanderungen haben werden. Es sollte ja eigentlich nur ein kurzer Abstecher werden.
    Wir verbrachten den Nachmittag auf dem Berg und machten Faxen (siehe Fotos). Bevor die Sonne unterging waren wir wieder bei Kermit und genossen eine weitere Nacht alleine in den Bergen. Am nächsten Tag ging es dann die Serpentinen wieder runter mit Fahrtrichtung Süden. Dahin, wo die Sonne scheint. ☀️
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