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Radtouren, Walken und Ausflüge

Hier berichte ich über Tagestouren zu Fuß, mit dem Rad oder mit Fahrzeug 2026 Read more
  • Trip start
    February 18, 2026

    Walkingrunde über den Herforder Wall

    February 18 in Germany ⋅ ☁️ 0 °C

    „Vom Kaffeekränzchen zurück auf die Strecke – Mittwoch über den Wall in Herford“
    Der Winter hat uns fest im Griff. In den letzten Wochen wurde aus unserer Mittwoch-Tour eher ein ausgedehntes Kaffeetrinken.
    Aber heute heißt es: Schluss mit Ausreden. Heute geht’s wieder los. Walken über den Wall in Herford.
    Unsere Mittwochsgruppe wächst – Anne ist jetzt auch dabei. Herzlich willkommen! 💛
    Walkingmäßig – nun ja – ist sie heute noch etwas „handycappt“. Also fahren sie und Doris erst einmal ins Cafe Extrablatt Herford, während Gitti und ich die Runde um den Wall drehen.
    Es ist kalt. Richtig kalt.
    Aber wir laufen uns warm. Schritt für Schritt. Atemwolken ziehen vor uns her, die Hände werden langsam beweglicher – und plötzlich sehen wir sie: die ersten Winterlinge. Und Schneeglöckchen.
    Mitten im Grau leuchten kleine Hoffnungszeichen.
    Wir bleiben stehen, staunen, träumen ein bisschen davon, wie es hier in ein paar Wochen aussieht, wenn alles grünt und blüht.
    Nach gut einer Stunde sind wir angenehm durchgefroren und gleichzeitig wunderbar warmgelaufen. Genau das richtige Gefühl.
    Zeit für Kaffee.
    Im Extrablatt sitzen die anderen schon gemütlich. Kaffee dampft, Brötchen duften, und natürlich gibt es viel zu erzählen. Das ist eben das Schönste an unserer Mittwochsgruppe: Bewegung für den Körper – und Wärme fürs Herz.
    Am Nachmittag fahren wir zufrieden nach Hause.
    Mit roten Wangen, guten Gesprächen – und der Gewissheit:
    Der Frühling kommt.
    Und wir bleiben in Bewegung. 🌿✨
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  • 🌞 Endlich wieder Radeln an Werre & Else

    February 25 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Saisonstart an Werre & Else – Sonne im Gesicht, Eis in der Hand

    Wenn es nicht seit Tagen im Wetterbericht gestanden hätte, ich hätte es kaum geglaubt: Sonne. Und bis zu 17, vielleicht sogar 18 Grad. 🌤️
    Was also hindert uns daran, endlich die erste Radtour des Jahres zu starten? Nichts. Gar nichts.
    Wir sind zu viert unterwegs. Anne und Gitti treffen sich am Siel, ich stoße an der Brückenstraße dazu – denn nicht nur der linksseitige Radweg an der Werre ist gesperrt, auch die Heinrich-Schneider-Brücke macht heute dicht für Fußgänger und Radfahrer.
    Improvisation gehört schließlich zum Radlerleben.
    Gestern Abend mache ich mein Rad noch startklar, setze den Akku ein, prüfe alles sorgfältig. Es ist bereit. Ich auch.
    Als ich losfahre, weht der Wind noch kühl um meinen Helm, und meine Hände sind dankbar für die Handschuhe. Doch ich weiß: Das ändert sich. Und tatsächlich – mit jedem Kilometer wird es milder.
    Wir fahren unsere altvertraute Strecke an der Werre entlang, später weiter an der Else. Nach Wochen in Regengrau, Glätte und Schnee fühlt sich der blaue Himmel fast unwirklich an. Die Natur reckt und streckt sich: Krokusse, Schneeglöckchen, Hamamelis und erste Lämmerschwänzchen leuchten am Wegesrand. 🌸
    Mit Rückenwind rollen wir wunderbar Richtung Bünde. Nicht allzu lange allerdings – denn Doris hat beim Luftaufpumpen an der Tankstelle offenbar mehr Luft abgelassen als hineingepumpt. Halb platt fährt es sich unerquicklich. Gut, dass ich gestern noch den kleinen Kompressor geladen habe. Problem gelöst. Weiter geht’s.
    Kurz vor Bünde legen wir an der Radlerrast eine Pause ein. Brot aus der Tasche, Getränk in der Hand – alles im Sonnenschein. Mehr braucht es nicht.
    Am Elsedamm ist richtig was los. Radfahrer, Spaziergänger – alle genießen wie wir diese fast schon frühlingshaften Temperaturen. In der Eschstraße dann die Überraschung: Vor unserem italienischen Eiscafé stehen tatsächlich die Stühle draußen. Die Gäste sitzen in der Sonne. Wir stellen die Räder ab – doch kein sonniger Platz ist frei.
    Offenbar schaue ich ein Pärchen einen Moment zu sehnsüchtig an, denn plötzlich stehen sie auf: „Wir machen mal Platz.“ Und schon sitzen wir vier in der Sonne. ☀️
    Nach dem obligatorischen Cappuccino darf natürlich das erste Eis der Saison nicht fehlen. Es schmeckt nach Aufbruch.
    Gestärkt schieben wir durch die Eschstraße, bummeln durch die Geschäfte und fahren später wieder zurück an Else und Werre entlang.
    Heute Morgen wusste ich noch nicht recht, was ich anziehen sollte – nach Tagen in dicker Steppjacke und Mütze. Ein entgegenkommender Radfahrer weiß es offenbar besser: Er fährt bereits in kurzen Hosen. In der Eschstraße sitzt eine Frau im Top in der Sonne. Andere hingegen trinken dick vermummt ihren Kaffee. Das Wärmeempfinden ist eben sehr verschieden.
    Mit Sonne auf der Haut und einer Extraportion Vitamin D im Körper radeln wir weiter. Letzter Stopp: Karlchen an der Königsbrücke. Noch ein Cappuccino im Licht des späten Nachmittags. Wir mögen uns kaum lösen.
    Doris muss um halb zuhause sein – die Tagesbetreuung ihres dementen Lebensgefährten endet dann. Ein leiser Gedanke im hellen Tag. Wir drei anderen bleiben noch ein wenig sitzen.
    An der Brückenstraße verabschieden wir uns schließlich. Für mich geht es übermorgen auf große Fahrt. Ein wenig aufgeregt bin ich schon.
    Was mich erwartet?
    Ich werde berichten. 🚐✨
    https://www.komoot.de/tour/2797939817?ref=aso
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    Trip end
    December 31, 2026