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Weltreise

"Freiheit, und zwar jetzt.
Ich werde nie mehr sein, was ich soll,
sondern werden wie ich bin.
Ich wag den Ausbruch, drück Reset.
Vis ta vie! Nicht morgen, sondern jetzt!"
- Irie Révoltés (Jetzt)
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  • Plain of jars II

    17 de setembro de 2022, Laos ⋅ 🌧 24 °C

    Marjolein. Endlich habe ich mein langersehntes Fotoshooting im Reisfeld! 🥰

    Da der letzte Text schon so viele Informationen beinhaltet hat, bekommt ihr jetzt einfach nur weitere schöne Fotos von unserem Ausflug zu den „Plain of jars“.

    P.S. Noch eine kurze Info zu dem zerbombten Laos: Die Laoten versuchen das Beste aus der aktuellen Situation zu machen und benutzen das (teure) Stahl der ausgegrabenen Bomben, um daraus Schmuck, Besteck und ähnliches herzustellen. Diese Gegenstände kann man überall kaufen. Wir sind den Gegenstände unter anderem auf dem Nightmarket in Luang Prabang begegnet.
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  • Letzter Stopp

    19 de setembro de 2022, Laos ⋅ ⛅ 20 °C

    Marjolein. Sam Neua - die letzte Station vor der Einreis nach Vietnam. In Sam Neua haben wir großes Glück mit unserer Unterkunft. Sie liegt direkt am Fluss, sodass wir einen tollen Ausblick haben😊
    Wir nutzen die Zeit um weiter zu arbeiten und die Ankunft und die ersten Tage in Vietnam zu planen. Wir freuen uns sehr auf unser nächstes Land. Nicht nur, dass Robin uns besuchen kommt, sondern wir planen auch eine Motorrad-Tour durch die Berge und Reisfelder Vietnams! Wie aufregend!

    Das der Start in Vietnam insbesondere mich auf eine harte Probe stellt, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht..
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  • Mittelguter Start in Vietnam

    20 de setembro de 2022, Vietnã ⋅ 🌧 25 °C

    Marjolein. Um kurz vor 8 Uhr morgens verlassen wir im Minivan Sam Neua und machen uns auf den Weg nach Na Meo, dem Grenzpunkt zu Vietnam, da es niemanden gibt, der direkt nach Hanoi fährt. Das Ticket kostet uns 200.000 Dong (ca. 8 Euro). Bereits vor Abfahrt kommen wir mit dem Engländer Ed in Kontakt, der dasselbe Ziel wie wir hat. Bald merke ich, dass die Straßen für meinen Magen doch etwas zu kurvig sind und ich nehme schließlich eine Vomex😴
    Nach drei Stunden holpriger Fahrt erreichen wir den Grenzpunkt und halten auch ziemlich zügig unser Visum in den Händen. Weil auch das ganze Gepäck durchgecheckt werden muss, wurde es aus dem Minivan geholt. Als wir auch unsere Rücksäcke wieder in den Bus packen wollen, schüttelt der Busfahrer den Kopf, lacht und sagt „Na Meo here“ und zeigt mit dem Finger auf den Boden👇 Kurz darauf ist der Fahrer samt Fahrzeug und allen anderen Gästen verschwunden. Und wir stehen alleine an einem Grenzpunkt, mitten im Nichts, neben uns Grenzbeamten, die uns auslachen, aber kein Wort Englisch sprechen.
    Zum Glück habe ich noch Netz und somit Internet. Via Google Übersetzer können wir die Beamten um Hilfe bitten. Zufälligerweise haben sie die Nummer des Minivan Fahrers, der prompt zurückkommt, uns auslacht und uns einsammelt. Wir werden zu einem Restaurant gebracht, in dem wir auch alle anderen Fahrgäste wieder treffen. Nach dem Essen geht es weiter - plötzlich ist es nämlich möglich, nach Hanoi mitzufahren🤔Das Ticket kostet uns nochmal 500.000 Dong pro Person (20 Euro). Kurz müssen wir jedoch 600.000 Dong (25 Euro) zahlen. Wir fühlen uns verarscht und sind genervt. Insgesamt haben wir für diese Fahrt 75 Euro bezahlt, was hier eine Frechheit ist und eine typische asiatische Abzocke gegenüber (weißen) Touristen. Dieses ständige als Geldautomat angesehen werden nervt und macht mich wütend und traurig.
    Aber das ist längst nicht das Schlimmste.
    An der nächsten Raststätte steige ich aus um zur Toilette zu gehen. Es sind diese typischen Hock-Klos. Keramikschüsseln, die tief in den Boden eingelassen sind und über die sich Frau hinhocken muss. Soweit in Ordnung. Als ich die Spülung betätige - ja, manchmal gibt es eine moderne Spülung dafür - krabbelt eine handgroße schwarze Spinne aus dem Klo🕷 In meiner Panik will ich aus der Kabine stürmen, kriege die Tür aber nicht sofort auf. Als ich es endlich schaffe, renne ich schreiend hinaus. Ich habe die Spinne nicht mehr gesehen und weiß nicht, wo sie ist. Ich bin kurz davor, mich wieder komplett zu entkleiden, aber eine Mitfahrerin, die draußen gewartet hat, geht in meine Kabine und dort sitzt sie, die riesige Spinne.
    Zurück im Bus kann ich kaum aufhören zu zittern. So eine große Spinne habe ich noch nie gesehen. Ich ekle mich und hab mich ziemlich dolle erschrocken. Insgesamt werde ich in den nächsten Tagen noch zweimal so einer großen Spinne begegnen. Im Bad des vegetarischen Restaurants in Hanoi und im Bad unserer Unterkunft in Ha Giang. Jedes Mal weine und zittere ich wie Espenlaub. (Also, liebe Nele: Triggerwarnung. Auf dem 2. Bild siehst du eine Spinne.)
    Aber das ist auch längst nicht das Schlimmste.
    Zurück zum Minivan nach Hanoi: Nach einiger Zeit hält der Minivan und gibt uns in einem ziemlich unfreundlichen Ton an, dass wir den Bus wechseln müssen, wenn wir nach Hanoi wollen. Wir steigen in einen Sleeper-Bus ein, anstelle von Sitzen hat dieser Liegen, für jeden Passagier eine eigene. Es ist recht bequem und so können wir die restlichen Stunden gut aushalten😌
    Es ist mittlerweile dunkel, als der Bus plötzlich unter einer Autobahnbrücke anhält. Wir drei werden quasi aus dem Bus gestoßen und unsere Backpacks werden achtlos mitten auf die Autobahn geworfen. Ehe wir richtig verstehen, was gerade passiert ist, ist der Bus schon weg. Und da stehen wir wieder mitten im Nichts. Unter einer Autobahnbrücke in der Dunkelheit. Ohne Internet und einer Ahnung wo wir sind🤷‍♀️
    Wir fühlen uns - zum zweiten Mal - total verarscht😫
    Aber wir haben Glück im Unglück: Zwei junge Frauen helfen uns und geben uns einen Hotspot, mit dem wir uns schließlich ein Taxi rufen können. Sie sind die nettesten Menschen, die wir bisher getroffen haben.
    Schließlich kommt unser Taxi und siehe da: Wir brauchen tatsächlich noch 30 Minuten bis ins Zentrum - nur, um euch ein Bild zu geben, wie weit außerhalb wir ausgesetzt wurden.
    Dann aber sind wir endlich dort, wo wir hin wollen und eines wird direkt klar: Hanoi ist laut. Hanoi ist voller Menschen. Und als Fußgänger muss man gehörig aufpassen, nicht überfahren zu werden.
    So unwillkommen und unwohl haben wir uns bisher in keinem Land gefühlt.
    Wir sind gespannt, wie es weiter geht.
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  • Ha Giang Loop - Tag 1

    26 de setembro de 2022, Vietnã ⋅ 🌙 22 °C

    Marjolein. Es ist gleich 19 Uhr, ich liege auf unserem Bett aus Bambus in unseren „Hong Thu Homestay“ in Quan Ba und lasse den Tag Revue passieren.
    Heute Morgen hätte ich nicht damit gerechnet, dass ich am Abend so glücklich bin. Die letzten Tage waren stressig und anstrengend, da ich mich mit der Frage herumgequält habe, ob und wenn ja, wie ich den Ha Giang Loop fahren soll. Seit wir vor mehr als einem Jahr den Motorradführerschein gemacht haben, haben wir keinerlei Fahrpraxis mehr gehabt. Und dann direkt diesen Loop, der als sehr gefährlich gilt, zu fahren, hat mir große Sorgen bereitet😱
    Schließlich haben wir aber eine Entscheidung getroffen: Rainer und ich fahren den Loop jeder auf einem eigenen Motorrad! 💪
    Und was soll ich sagen: Es war die beste Entscheidung überhaupt - und wir beide können immer noch fahren!
    Gegen 11 Uhr konnten wir endlich los fahren, wir schnallten die Rucksäcke hinten auf’s Motorrad und los ging die Fahrt durch den vietnamesischen Verkehr. Nachdem wir vollgetankt hatten, ging es zügig raus aus der Stadt, hinein in die Natur und Ruhe🏞
    Das Anfahren am Berg klappt noch nicht so gut, ich würge ab, der Motor heult auf, ich werde nervös. Mit mehr Ruhe klappt aber auch das endlich. Weiter geht die Fahrt durch Reisfelder, kleine Dörfer und Feldwege.
    Ich habe keine Ahnung, wie schnell ich fahre, da die Geschwindigkeitsanzeige bei meinem Motorrad kaputt ist. Und Rainers Motorrad quietscht andauernd. Trotzdem fühlen wir uns sicher.
    An diesem ersten Tag haben wir bereits sämtliche Hürden auf unserem Weg, die es hier zu bewältigen gibt: enge, steile Kurven, Schlaglöcher, Schotterwege, riesige Pfützen..
    Wir haben keine Lust um anzuhalten und die Aussichten richtig zu genießen, da wir beide so sehr das Fahren genießen und nicht damit aufhören wollen.
    Wir fühlen uns frei, stark und sind unendlich stolz auf uns.
    Trotz der Sorgen und Bedenken sitzen wir auf den Motorrädern und fahren DIE Straße Norden Vietnams!!!!🏍
    Und jetzt liege ich also in unserem Bett und kann nicht aufhören zu grinsen☺️

    P.S. Ein paar Fotos gibt es sehr wohl. Die nächsten Tage werdet ihr mehr von der Natur und unserem Weg sehen. :)
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  • Ha Giang Loop - Tag 2

    27 de setembro de 2022, Vietnã ⋅ ⛅ 24 °C

    Marjolein. Die ersten Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die Holzritzen in unser Zimmer hinein und wecken uns sanft. Wir stehen auf und gehen auf die Holzbalustrade hinaus. Die kühle Morgenluft weckt unsere noch verschlafenen Gliedern und die Sonne kitzelt langsam die Wärme in unsere Körper.
    Wir haben ziemlich gut geschlafen - aber kein Wunder, sind wir gestern Abend doch hundemüde ins Bett gefallen. Nach einer heißen Dusche und einem kleinen Frühstück schwingen wir uns auf die Motorräder und fahren los🏍

    Ich fühle mich heute nicht gut, ich bin ziemlich ängstlich und unsicher. Denn heute fahren wir immerhin den Streckenteil, von denen die meisten Bilder im Internet kursieren - die bekannte „Tham Ma Kurve“. Wir wissen also, es wird nicht nur eine der längeren Streckenabschnitte die wir fahren - es wird auch die kurvigste😱
    Wir beginnen unsere Strecke zunächst entgegen unserer eigentlichen Route, da wir es von unserer Gastmutter empfohlen bekommen. Das Dorf erwacht langsam und wir schlängeln uns durch die engen Straßen und Gassen, bis wir an einer Hängebrücke ankommen. Hinter der Hängebrücke schlängeln sich die kleinen Straßen durch die Felder und bahnen sich so ihren Weg immer weiter nach oben. Es erinnert ein bisschen an das Spiel „Schlangen und Leitern“.
    Wir fahren weiter nach oben und mitunter wird es sehr steil. Nach einer kurze Verirrung und einem kleinen Nervenzusammenbruch meinerseits kommen wir endlich oben an.
    Nach einer kurzen Pause geht es nun auf der stärker befahrenen Hauptstraße weiter. Diese Streckenabschnitt ist aufgrund seiner Kurven und breiten Straßen angenehm zu fahren, wenn auch hinter scharfen Kurven oft Schlaglöcher oder Geröll auf uns wartet. Aber das kennen wir ja nun schon und wissen, dass wir entsprechend achtsam durch die Kurven fahren und so ist auch das kein großes Problem.
    Ich bin immer noch sehr angespannt und ängstlich, aber es muss immerhin weitergehen - dann eben mit Angst!🤷‍♀️
    Die Strecke wird zu den Seiten immer weitsichtiger und offenbart uns unglaubliche Kulissen. Täler und Berge so weit das Auge reicht. Immer wieder durchzogen von kleinen Straßen und Wegen, kann man hin und wieder kleine Quellwolken aus den Dörfer aufsteigen sehen, denn hier ist es nun auch schon etwas kälter. Die verworrenen Wege und Straßen, die sich durch hochragende Berge, abfallenden Klippen und verwachsenden Wäldern ziehen, sind ein atemberaubender Anblick🏞 Neben Reisfeldern und kleineren Dörfern passieren wir noch einen Kiefernwald und saugen den erdigen Nadelgeruch in uns auf. Wer hätte gedacht, dass es hier oben - so weit weg von Zuhause, inmitten Reisfelder und Sonnenstrahlen - nach Weihnachten duftet!

    Kurz vor der bekannten Kurvenstrecke, die immer mit einer Schlange verglichen wird, werden wir grob von Kindern auf der Straße blockiert und sind zum Anhalten gezwungen. Die Kinder machen sich einen Scherz daraus, fragen nach Geld uns zerren an unseren Sachen. Wirklich unangenehm! Ich habe Probleme mein Motorrad zu starten, da ich immer wieder abwürge. Ich habe Sorge, dass ich ein Kind überfahre, aber schließlich schaffe ich es loszufahren und die Kinder lassen von mir ab (das Video dazu gibt es im nächsten Post, da wir nur zwei hochladen können 🤷‍♀️).
    Hinter der nächsten Kurve machen wir Halt und merken, wir stehen genau IN der „Tham Ma Kurve“, was letztendlich wieder gut ist, denn weiter oben sammeln sich Trauben von Touristen, um die Aussicht auf diesen Streckenabschnitt zu genießen. Wir genießen die Aussicht lieber von hier, fliegen etwas mit der Drohne und genießen die Ruhe.
    Oben machen wir dann aber doch noch mal Halt - kurzes Beweis-Selfie und weiter gehts.
    Ich bin nun beruhigt, dass ich die „Straße der Straße“ geschafft habe und Last fällt von mir ab💪
    Zugegebenermaßen war die Kurve auch gar nicht so schlimm.

    Der restliche Weg bis nach Dong Van verläuft ohne Probleme. Ich merke, dass ich mich von Minute zu Minute sicherer fühle.
    Angekommen in der Stadt bestätigt sich, was wir bereits ahnten. Dong Van die ausgebauteste und entwickelte Stadt in der Region. Die Straßen sind breit, alles in einem einwandfreien Zustand und es gibt diverse Cafés und Restaurants. Und dass, obwohl Dong Van so ziemlich die nördlichste Stadt Vietnams ist.

    Abends essen wir italienisch - Rainer isst sogar die beste Pasta, die er seit der Reise gegessen hat!🤤
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  • Ha Giang Loop - Tag 3

    28 de setembro de 2022, Vietnã ⋅ ☁️ 24 °C

    Marjolein. Gut gelaunt und top fit wachen wir auf und machen uns fertig. Wir frühstücken auf dem Marktplatz, lernen zwei Deutsche und eine Spanierin kennen und quatschen ein bisschen. Wir erfahren, dass einer der beiden sich samt Mitfahrerin, bei dem Versuch einem wildgewordenen Huhn auszuweichen, hingelegt hat. Sein Bein ziert die Wunden und es bestätigt sich, was wir bereits erfahren haben: Hühner sind lebensmüde🤯 Sie sind sowieso eher langsame Tiere, aber, wenn man auf sie zufährt, dann machen sie es bis zur letzen Minute spannend, ob sie nun weggehen und vor allem - wohin! Sie laufen auch gerne erst in die eine Richtung und dann wie von Sinnen auf einmal doch andersrum🙄

    Nachdem wir uns ziemlich verquatscht haben geht es später los als gedacht. Aber das ist in Ordnung, denn heute ist der Streckenabschnitt etwas kürzer.
    Ich habe richtig Bock! Das Wetter ist schön, es ist nicht zu warm und trotzdem echt angenehm☺️
    Wir starten unsere Fahrt und ich merke, dass mein Motorrad und ich eine gute Dynamik miteinander gefunden haben. Ich fühle mich sicher und werde selbstbewusster.
    Ich genieße den Fahrtwind in meinem Gesicht und das sanfte Röhren des Motorrads - und das Quietschen meiner Bremsen.
    Außerdem haben wir heute Großes vor:
    Es gibt hier auf der Strecke einen ganz tollen Felsen, quasi den „Edge of the world“-Felsen. Wird auch "Death Cliff" oder "Skywalk" genannt.
    Er ragt ein ganzes Stück vor den anderen Felsen hinaus und wenn man dort steht, sieht es aus, als wäre man direkt am Abgrund. Genau das Richtige für mich!😍Unsere Mission ist heute also diesen Felsen zu finden. Wir wissen nicht genau wo er ist. Und deshalb verfahren wir uns auch erst einmal ziemlich. Aber auf diesem Weg sehen wir auch ganz schöne Ecken. Und da Rainer pfiffig ist und Karten lesen kann finden wir den Felsen endlich!
    Der Weg dorthin ist allerdings ziemlich abenteuerlich. Der schmale Weg ist ziemlich weit oben in einen anderen Felsen geschlagen, ohne jegliche Absperrung oder Sicherung.
    Aber dann sind wir endlich da. Los geht die Kletterei über spitze Felsbrocken bis hin zu dem Felsen.
    Die Aussicht ist unglaublich schön. Man kann so weit schauen und alles ist so grün! Ich könnte ewig hier bleiben☺️
    Aber Rainer fühlt sich nicht wohl dabei auf dem Felsen zu sein und auch nicht, dass ich hier sitze. Also gehe ich ihm zuliebe doch wieder runter.
    Nachdem wir weiter fahren, sehen wir von weit oben den blauen „Nho Que River“, der sich durch die Berge hindurch schlängelt. Auch die ganze Landschaft um den „Ma Pi Leng“ Pass einfach so schön, dass ich es nicht in Worte fassen kann.
    Ich hoffe, dass die Bilder und Videos zumindest einen kleinen Eindruck geben.

    Überhaupt ist heute eindeutig der schönste Tag der Tour. Wir kommen an so vielen schönen Stellen vorbei und halten immer wieder an um die Natur zu genießen. Es ist so schön hier, dass uns beinahe die Tränen kommen. Unsere Erde ist so schön und eindeutig wert sie zu schützen - koste es, was es wolle!
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  • Ha Giang Loop - Tag 4

    29 de setembro de 2022, Vietnã ⋅ ⛅ 24 °C

    Marjolein. Die Ha Giang Provinz ist eine der ärmsten Provinzen Vietnams. Hier leben etliche ethnische Minderheiten wie die Hmong, Tay oder Dao. Jede dieser Völkergruppen hat eine eigene traditionelle Kultur, ihre eigenen Bräuche und Gewohnheiten und auch ihre eigene Sprache. Während unserer ganzen Tour fahren wir immer wieder durch verschiedene kleine und größere Dörfer, sehen die Bewohner*innen in unterschiedlich, traditioneller Kleidung gekleidet, wie sie große Körbe auf ihrem Rücken oder Köpfen tragen. Selbst alte, gebrechlich aussehende Frauen schleppen die schweren Körbe über die Straßen. Sie knüpfen und nähen die Kleidung selbst, arbeiten mit Sensen auf den Feldern und Ochsen und Rinder ziehen die Ernte in großen Holzkarren hinter sich her. Die Hühner laufen frei herum und nicht selten über die Straße. Kinder sitzen am Straßenrand und winken uns fröhlich zu.
    Hier ist das Leben fern von Hektik und Alltagsstress. Die nächsten Dörfer, Schulen und Krankenhäuser sind oft stundenlange Fußmärschen voneinander entfernt. Hier helfen sich die Leute gegenseitig, denn ohne geht es nicht.

    Heute ist die „bad road“ dran - die Straße, vor der immer wieder „gewarnt“ wird. Es ist keine asphaltierte Straße, dafür - zum Glück - trockener Matsch, Schotter, große und kleine Steine und etliche, teils riesige, Schlaglöcher. Rechts neben uns baut sich der Berg auf und links geht es steil und ohne Absicherung in den Abgrund😱
    Ich fliege einige Mal richtig aus dem Sitz hoch. Aber das Fahren macht richtig Bock, vielleicht muss ich häufiger auf Dirt Roads fahren🤔
    Ich mag die Straße sehr gerne, es ist aufregend. Ein Fehler wird nicht so leicht verziehen und deshalb ist die Konzentration das A und O.
    Nach 30 km, knapp 45 Minuten, erreichen wir wieder eine asphaltierte Straße und sehen tolle Aussichten! An einer steilen, kurvigen Straße kommt uns eine Kuh- und Ziegenherde entgegen! So etwas passiert auch nur hier!😂
    Später kommen wir noch an einer alten Burg vorbei, bei der wir kurz Rast machen. Die Burg scheint sehr alt zu sein, die Gemäuer sind durchwachsen von Pflanzen und werden als Futterstelle von weiteren Ziegen benutzt.
    Für die Nacht haben wir uns spontan für das „Rice field Homestay“ entschieden. Es ist aus Holz gebaut und mit bunt leuchtenden Lichterketten geschmückt. Es lädt richtig zum Erholen ein und wir werden total herzlich empfangen und beim Abendessen mit „Happy water“ begrüßt🍸
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  • Ha Giang Loop - Tag 5

    30 de setembro de 2022, Vietnã ⋅ 🌧 22 °C

    Rainer. Nach einem tiefen Schlaf und gemütlichem Frühstück beginnt für uns der letzte Streckenabschnitt - heute leider verregnet. Der Regen scheint jedoch weiter zu ziehen und wir warten noch etwas. Wir nutzen eine kleine Wetterlücke und machen uns auf den Weg. Der Fisselregen entwickelt sich mit und mit zu dickeren Tropfen🌧
    Am Anfang der gesamten Tour waren wir uns unsicher, ob das alles so gut klappt mit dem Motorrad fahren, denn das Image der Strecke ist: “die gefährlichste Strecke Vietnams”. Tag für Tag haben wir uns wohler auf den Motorrädern gefühlt und hatten richtig viel Spaß. Wir haben gesagt wir nehmen das Wetter so wie es kommt - und genau das machen wir jetzt.
    Trotz des Regens haben wir auch heute wieder viel Spaß und genießen die Aussicht. Die Weite mit sattgrünen Bergen und eindrucksvollen Tälern weicht nun dem mystischen Anblick von tiefhängenen Wolken. Wenn die Nebelschwaden sich lichten, öffnet sich der Blick auf die Ferne etwas, um kurz darauf wieder durch schwere Wolken verdeckt zu werden. In diesem verregneten, dunklem Grün bekommt die Landschaft plötzlich eine ganz andere Wirkung und doch wissen wir: Hinter den schweren Wolken liegt eine unendliche Weite.
    Es fühlt sich an, als seien wir mit den gleichen schweren Wolken gestartet. Mit der schweren Last von Unsicherheit und Abenteuerlust. Es war unklar, was uns erwartet, wie herausfordernd und wie wunderschön diese Tour für uns wird. Und mit diesen schweren Wolken in unseren Kopf sind wir dennoch los gefahren. Genau wie heute - denn auch schwere Wolken und veregnete Aussichten haben doch etwas Schönes. Dahinter gibt es etwas zu entdecken, eine Weite, ein Gefühl. Sei es Abenteuerlust, Neugierde oder der einfache Moment, im dem es mehr gibt, als unser erster Blick wahrzunehmen vermag. Eindrücke und Erlebnisse, die man nicht wahrnimmt, wenn man sich nicht auf den Weg macht.
    Wir nutzen die Regenpausen, um etwas Sonne zu tanken und die Aussichten zu genießen. Marjoleins lang ersehntes Foto-Shooting steht auch noch an, also bauen wir noch eine “Hot Biker Girl” Foto-Session ein📸
    Das Wetter zehrt aber doch etwas an unseren Kräften, denn in unseren Schuhen steht das Wasser, wir sitzen förmlich in einer Pfütze und durch den Fahrtwind wird uns auch kalt🥶 Das letzte Stück zieht sich, unsere Laune sinkt.
    Als wir schließlich komplett nass ankommen, mit einem schmanzenden Geräusch auftreten und uns anschauen, wandern unsere Mundwinkel nach oben. Wir kommen aus dem Lachen und Grinsen nicht mehr raus.

    High Five - we dit it!💪🤙
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  • Besuch aus Deutschland💚

    4 de outubro de 2022, Vietnã ⋅ ⛅ 31 °C

    Marjolein. Die Tage nach der Motorradtour verbringen wir in einem schickeren Hotel in Hanoi.

    Und eeeeendlich ist es so weit: Heute kommt mein bester Freund Robin!💚
    Morgens warten Rainer und ich am Flughafen, um ihn gebührend in Empfang zu nehmen. Es ist beinahe auf den Tag genau ein Jahr her, dass wir uns zuletzt gesehen haben. Jetzt halte ich ihn fest und kann es kaum glauben - es ist so surreal, dass er hier ist, dass er tatsächlich so weit geflogen ist um mich - um uns - zu sehen.
    Nach der Begrüßung geht es aber auch schon schnell ins Taxi, weiter nach Halong Bay.
    Und dann spricht Robin aus, was ich denke: Irgendwie ist es unspektakulär, dass wir uns sehen, weil sich trotz der Zeit und der Entfernung absolut nichts zwischen uns geändert hat. Ich hatte die Befürchtung, es könne irgendwie komisch zwischen uns werden, aber im Gegenteil: Es fühlt sich an wie immer, wir machen genau da weiter wo wir aufgehört haben. Und das fühlt sich so verdammt gut an🥰
    Ich denke, dass macht eine gute Freundschaft aus: Egal wo man ist und egal, wie viel Zeit vergangen ist, man knüpft dort an, wo man zuletzt aufgehört hat. Und das fühlt sich ganz normal an. Einfach nur schön☺️

    Am Mittwoch gehen wir an den Strand und genießen das warme Wasser und die Sonne. Wir haben einen richtig tollen Strand-Tag und Robin hat die Möglichkeit in Ruhe alles auf sich wirken zu lassen.
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  • Cat Ba Island

    9 de outubro de 2022, Vietnã ⋅ ☁️ 25 °C

    Rainer. Irgendwie fühlt es sich für uns jetzt auch an, wie Urlaub – obwohl doch alles so ist wie immer, oder nicht? Na ja, wer glaubt, dass wir 24/7 Urlaub machen, der täuscht sich. Denn Langzeitreisen ist tatsächlich nicht wie Urlaub. Wir wollen uns nicht beschweren, denn ein besseres Leben könnten wir uns, trotz der Tiefen und Herausforderungen, nicht vorstellen.

    Zusammen mit Robin ist es auch für uns eine kleine Auszeit und wir genießen es einfach, gemeinsam zu sein😊
    Wir folgen nur einem groben Plan und entscheiden von Tag zu Tag, was wir gerne machen wollen. In den ersten Tagen zieht uns bei vielen Sachen das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung. Einen Tag davon katern wir noch von meinem Geburtstag aus – ja, ich merke, ich werde älter🙄🙈Und auch der Tag darauf läuft noch nicht so ganz auf Hochtouren. Wir passen uns also ganz dem Inselleben an und gehen es gemütlich an. Das Wetter hat sich auch eher gemütlich fest geregnet, anstatt sich mal schnell zu verdrücken.

    Wir haben unser Lieblingsrestaurant schnell gefunden und kommen auch mehr und mehr in Kontakt mit dem Gastgeber unserer Unterkunft. Wir freuen uns, dass er uns in den nächsten Tagen zu einer Tour begleitet und planen unsere Tage bis dahin recht entspannt.

    Am besten vergeht die Zeit doch bei einem Spaziergang am Strand, dem Rumfläzen im Sand, Kartenspielen und ganz viel quatschen🏝️ Für mich wird es dann aber zwischenzeitlich zu „langweilig“ und wir besuchen eine Höhle und den Nationalpark der Insel.

    Die “Hospital Cave” war während des Vietnamkriegs ein Rückzugs- und Genesungsort für verletzte Soldaten. Es erinnert eher an einen Bunker und die Atmosphäre ist drückend. Unter einer tollen „Gesund-Werden-Atmosphäre“ stellen wir uns etwas anderes vor. Jedoch können wir uns auch absolut nicht vorstellen, wie es während eines Krieges aussieht. Der Frieden ist für uns, die Generationen, die keinen Krieg kennen, zur Selbstverständlichkeit geworden.

    Anschließend besteigen wir den Viewpoint des Cat Ba Nationalparks, genießen die Aussicht und müssen uns, da es bereits dunkel ist, etwas sputen. Die Mücken bedanken sich für das reichliche Festmahl und wir sind froh, dass das Tor aus dem Nationalpark noch offen ist und wir zu unseren Rollern kommen🛵
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  • Private Tour durch Lan Ha Bay I

    11 de outubro de 2022, Vietnã ⋅ ☀️ 24 °C

    Marjolein. Heute geht’s früh los! Wir haben eine private Tour durch Lan Ha Bay gebucht. Wir haben uns für eine private Tour entschieden, damit wir die Orte sehen, die wir sehen wollen und das in Ruhe😎
    Es ist dasselbe Boot und derselbe Kapitän wie gestern bei der Nacht-Kajak Tour, bei der wir das leuchtende Plankton sehen konnten (leider sieht man auf den Videos absolut nichts) - er ist nett und entspannt.
    Mit kommen außerdem noch zwei gleichaltrige Franzosen und unser Host Lám.
    Wir drei liegen hinten auf dem Deck in der Sonne und genießen das sanfte Schaukeln und Tuckern des Bootes. Der Himmel ist strahlend blau und durch die Sonne angestrahlt glitzert das Wasser blau-türkis. Aus dem Wasser ragen immer wieder kleinere und größere Felsen - einige von ihnen sogar mit eignem Sandstrand.
    Schließlich wirft der Kapitän den Anker, wir klettern in unsere Kajaks und paddeln los. Unser erstes Ziel ist Ba Ham Lake - „Three Tunnel Lake“. Warum der so heißt wird deutlich, als wir den ersten Eingang erreichen. Vor uns ragt ein riesiger Felsen aus dem Wasser und bei genauem Hinsehen fällt uns ein vertikaler, schmaler aber langer Spalt auf. Wir fahren geradewegs in den Felsen hinein. Je tiefer wir hinein fahren desto dunkler wird es. Es tropft immer wieder von der Decke und tief in der Höhle grummelt und brummt es, weil mitten in der Höhle ein verlassenes Motorboot Anker geworfen hat. Irgendwie gruselig👻
    Die Fahrt durch diesen Tunnel erinnert mich an den Weg durch „De vliegende Hollander“ im Freizeitpark Efteling (empfehlenswert!) und ähnlich wie in der Achterbahn verschlägt es mir auch hier die Sprache als sich die Dunkelheit lichtet und wir freien Blick auf den See haben. Es wird See genannt, weil es tatsächlich so aussieht. Das türkis-blaue Wasser ist komplett umrandet von hohen begrünten Felsen. Aber es kommt noch besser! Wir fahren weiter in den nächsten Felsspalt hinein und erreichen schon bald den zweiten See.
    Es ist unbeschreiblich und die Fotos und Videos können nicht annähernd das wiedergeben, was wir hier sehen. Das Wasser ist so klar, dass wir stellenweise den Grund sehen können. Das Wasser glitzert und funkelt und die Sonnenstrahlen hüpfen im sanften Wellengang über das Wasser. Die Felsen hier sind sehr hoch und zwischendrin ist nur Dschungel zu sehen, wir sind hier also abgeschirmt von allem.
    Wir befinden uns hier mitten in einer Oase - es ist komplett ruhig. Wir hören die Vögel und ab und zu, wie eines unserer Paddel durchs Wasser gleitet - sonst nichts. Dieser Ort - der ist ein Paradies, es ist unglaublich, wie schön es hier ist. Robin hat am ganzen Körper Gänsehaut und auch Rainer und ich sind total bewegt🥺
    Nach einer Weile geht es zurück zum ersten See und von hier weiter zum dritten. Auch hier sieht es wirklich aus wie ein See, es ist so so schön hier!
    Wir paddeln noch eine Weile auf dem See herum und nun fällt uns zunehmend der Plastikmüll auf, der überall auf dem Wasser treibt und dass das Wasser schon längst nicht mehr so klar ist, sondern trüber wird und Schaumflecken hat. Kurzerhand fangen wir an, den Müll aufzusammeln. Es macht uns wütend.
    Jetzt soll es zurück zum Boot gehen - so zumindest der Plan.
    Wie es beinahe dazu gekommen wäre, dass wir die nächsten Chuck Nolands (Hauptdarsteller von Cast away) geworden wären, erfahrt ihr im nächsten Post🤔
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  • Private Tour durch Lan Ha Bay II

    11 de outubro de 2022, Vietnã ⋅ ☀️ 26 °C

    Marjolein. Der Plan ist nun zurück zum Boot zu paddeln, um die nächste Stelle anzufahren. Die Franzosen sowie Lám und Robin paddeln super schnell in ihren Kajaks, während Rainer und ich eher langsam unterwegs sind.
    Irgendwann sehen wir die anderen gar nicht mehr, bis sie wieder in unserem Sichtfeld auftauchen. Aber irgendetwas stimmt nicht🤔
    Ein Kajak liegt auf einem Sandstrand einer Kalksteininsel und mit dem anderen paddelt unser Host alleine davon. Er ruft uns zu, wir sollen zu den anderen auf die Insel und weg ist er.
    Wir paddeln also zu der Insel mitten im Nichts und Robin, Julien und Arthur berichten, dass Lám entweder den Weg zum Boot vergessen hat - oder aber unser Boot ohne uns weggefahren ist. Jedenfalls sind wir jetzt quasi auf dieser Insel gestrandet🫣
    Anfangs machen wir noch Scherze. Arthur malt eine Comicfigur und SOS in den Sand, wir sammeln weiter Müll ein und überlegen, wer welche Rolle in einem Film hätte - ich würde überleben, da ich die einzige Frau bin - und Robin übt schon fleißig für seine Rolle.
    So langsam werden die Schattenmöglichkeiten allerdings geringer und der Durst nimmt zu. Wie viel Zeit vergangen ist wissen wir nicht🫠
    Und dann endlich! Am Horizont taucht ein Boot auf, dass direkt auf uns zu fährt. Wir hüpfen also in die Kajaks und paddeln los. Und tatsächlich: Es ist unser Boot! Es hat uns wieder!🥳
    Es stellt sich heraus, dass Lám sich verfahren hatte und wir so das Boot knapp verpasst hatten.
    Nach ausgiebigem Trinken geht’s weiter zum nächsten Stopp. Schwimmen und schnorcheln stehen auf dem Plan. Vom Boot aus springen wir ins Wasser und dann müssen wir an Land schwimmen. Am Strand angekommen geht es nochmal durch eine Höhle - auf dem Bauch kriechend und robbend, da der Spalt wirklich sehr schmal ist. Der Boden besteht aus Muscheln, die sich spitz in unsere Haut bohren. Aber die Tortur hat sich gelohnt. Als wir wieder stehen können, wird der Blick auf einen Dschungel frei. Es geht barfuß hindurch, bis wir in einer offenen Höhle mit Sandboden, Felsen und Bäumen stehen. Hier sind überall Steinmännchen und es sieht beinahe wie aus einem Kult aus.
    Durch einen deutlich größeren Spalt geht es zum Ausgang der Höhle und wir sind im Wasser - genau auf der anderen Seite der Insel.
    Hier schwimmen und plantschen wir im Wasser und Robin schnorchelt zum ersten Mal und liebt es! Schließlich geht es durch eine andere Höhle wieder zum vorderen Teil der Insel zurück.
    Eine Höhle in einer Höhle quasi!🤯
    Zurück am Boot klettern wir mühsam hinauf, um kurz darauf wieder ins Wasser zu springen. Das geht eine ganze Weile so - es macht einfach super viel Spaß!
    Auf dem Rückweg zur Hauptinsel merke ich, wie müde ich bin. Es war anstrengend: so viele neue und wunderschöne Eindrücke und dazu die körperliche Anstrengung.
    Ich genieße den Fahrtwind und bin einfach nur glücklich.
    In Cat Ba angekommen besuchen wir drei gemeinsam mit Lám noch den Sonnenuntergang am Cannon Fort und genießen das bunte Farbenspiel über der Bucht.
    In der Unterkunft haben wir noch kurz Zeit uns frisch zu machen, ehe wir von Lám zum gemeinsamen Abschluss-Dinner eingeladen werden. Es ist ein toller Abschluss, eines wunderschönen Tages🥰
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  • Letzter Tag mit Robin

    14 de outubro de 2022, Vietnã ⋅ ⛅ 25 °C

    Marjolein. Die letzten Tage auf Cat Ba haben wir am Strand verbracht. Wir haben viel gelesen, gequatscht, gespielt, gegessen und einfach genossen.
    Beim letzten Sonnenuntergang auf der Insel werde ich traurig. Die Zeit mit Robin verging wie im Flug - zu schnell für mich. Und das ist tatsächlich ein riesengroßer Nachteil am Reisen: Man ist weit weg von all den Menschen, die man liebt😔

    Schließlich kommen wir nach einer Speedboot- und Busfahrt in Hanoi an. Wir checken im Hotel ein, machen uns frisch und zeigen Robin jetzt das chaotische, hektische Leben in Vietnam.
    Für Robin ist das alles ganz neu und er weiß gar nicht, wo er überall hinschauen soll, so vieles gibt es hier zu sehen.
    Abends gehen wir in die Beer Street und Robin hat den Lachflash seines Lebens, weil ganz Hanoi abends auf mini Plastikstühlen sitzt um zu trinken. Es ist herrlich ihn so lachen zu sehen😂
    Den Abend lassen wir in der „Standing Bar“ ausklingen, hier gibt es viele leckere Biersorten, sodass jeder etwas für sich finden kann. Es ist so gemütlich hier, das wir am liebsten noch stundenlang sitzen bleiben würden.
    Es war ein schöner Abschlusstag nach einem wunderschönen Urlaub mit Robin.
    Der nächste Tag ist traurig - ich hasse Abschiede. 
Aber wir wissen, es ist nicht für lange. Jeder Kontakt, jeder Anruf mit Robin knüpft beim Letzten an und es ist, als seien wir nie lange voneinander getrennt☺️

    Für Rainer und mich geht es heute noch weiter nach Hué - 14 Stunden lang in einem Sleeper bus. Ich hasse diese Fahrten so sehr! Aber immerhin hat dieser Bus eine eigene Toilette - das ist schon mal beruhigend. Ansonsten ist die Fahrt einfach mühsam. Einige Mitfahrenden sind ziemlich laut, die Betten sind schmal und unbequem. Aber auch das kennen wir ja schon🙄
    Alles in allem bin ich sehr froh, wenn wir Vietnam bald verlassen und zurück nach Laos reisen. Dort ist es wesentlich ruhiger und die Menschen nicht mehr so unfreundlich, wie wir es hier leider doch recht häufig erlebt haben.
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  • Wieder zurück in Laos!

    16 de outubro de 2022, Laos ⋅ ⛅ 25 °C

    Marjolein. Für Hué ist unser Plan noch einiges zu sehen. Unter anderem die Königstadt, einen verlassenen gruseligen Freizeitpark und noch vieles mehr.
    Das alles muss aber wortwörtlich ins Wasser fallen, denn ganz Hué steht unter Wasser. Die letzten Tage hat es hier enorm viel geregnet und dem Regen folgten fünf Tropenstürme🌊
    Nicht nur Vietnam ist betroffen, sondern unter anderem auch Kambodscha und die Philippinen - es gibt sogar Todesopfer.
    Alle Fahrgäste im Bus müssen hier aussteigen, da der Bus aufgrund der Überflutungen nicht weiter fahren kann.
    Der Weg zur eigentlich geplanten Unterkunft ist überflutet und so muss ein Plan B her. Wir finden schließlich eine Unterkunft, glücklicherweise sogar mit eigenem Restaurant, denn es sind sämtliche Restaurants geschlossen, wie wir später erfahren.
    Wir planen also noch einmal komplett um und wollen Vietnam nun so schnell wie möglich verlassen um wieder nach Laos zu reisen.
    Um ein Busticket zu organisieren müssen wir zur Ticketverkaufsstelle laufen - durch das Wasser. Es ist stellenweise knietief. So was haben wir noch nicht gesehen. Es ist wirklich schrecklich😨
    Aber die Menschen werden im Umgang mit der Wassermengen sehr kreativ. So zum Beispiel schwimmt ein kleines Mädchen in einem großen Isolierkarton auf dem Wasser. An anderer Stelle fährt ein kleines Boot an uns vorbei um Leute von A nach B zu bringen. Aber es gibt auch noch viele Menschen, die mit Rollern, Fahrrädern und Autos durch das Wasser fahren - ganz schön mutig!
    Aber es ist schon enorm, was das Wasser hier für die Menschen bedeutet. Etliche Geschäfte stehen unter Wasser, Straßen sind gesperrt, Wohnungen unbewohnbar…
    Und auch die Ticketverkaufsstelle gibt es nicht mehr. Wir beschließen in dem beliebtesten Hostel nachzufragen und haben Glück - dort können wir für den nächsten Tag wir zwei Plätze für einen Bus nach Savannakhet, Laos buchen😮‍💨

    Am nächsten Morgen geht es dann früh los. Unterwegs werden wir wieder ca. 12 Stunden sein. Sitzend.
    Aber das ist okay, wir freuen uns einfach zu sehr auf Laos😊
    An der Grenze verläuft alles wie erwartet: Wir als Touristen müssen wieder drauf zahlen, sowohl bei der Ausreise als auch bei der Einreise. Das nervt mich so sehr! Auf Nachfrage, warum wir bei der Ausreise aus Vietnam zahlen müssen, wird der Beamte richtig sauer und aggressiv, also halte ich lieber meinen Mund und mache meinem Ärger Luft, wenn er mich nicht mehr sieht, schließlich will ich hier weg.
    Nach ewig langer Warterei, haben wir endlich den Einreisestempel für Laos und erreichen pünktlich zum Sonnenuntergang die Endstation.
    Nachdem wir endlich etwas zu Essen gefunden haben (wir haben den ganzen Tag noch nichts essen können), fallen wir hundemüde ins Bett😴
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  • Sonnenuntergang über dem Mekong

    20 de outubro de 2022, Laos ⋅ ⛅ 27 °C

    Marjolein. Bis zum 19.10 sind wir in Savannakhet und machen hauptsächlich: Nichts.
    Wir essen super leckeres Essen im „Lin’s Café“, ich habe Arbeitsgespräche, Rainer arbeitet an der Website und ansonsten entspannen wir viel. Vietnam war doch ziemlich anstrengend für mich und ist bisher definitiv nicht mein Lieblingsland.

    Am Donnerstag raffen wir uns schließlich dazu auf, weiter nach Pakse zu reisen, da wir schnellstmöglich auf die Insel Don Det wollen.
    Die Fahrt nach Pakse verläuft eingequetscht zwischen Einheimischen und Hühnern in Kartons im Minivan🐓 Gegen 14 Uhr kommen wir an und checken direkt im „Sanga Hostel“ ein. Dieses Hostel ist wirklich das Beste, in dem wir jemals waren! Es ist so sauber, toll durchdacht und die Besitzerin ist einfach ein Segen!😍
    Wir lernen sofort den Israeli Dvir kennen uns mögen uns auf Anhieb. So planen wir, gemeinsam essen zu gehen und den Sonnenuntergang über dem Mekong zu sehen.
    Und was soll ich sagen - es ist der schönste Sonnenuntergang, den wir jemals gesehen haben!🥺 (die Bilder sind nicht dolle bearbeitet!)
    Wir sitzen nebeneinander auf der riesigen Brücke über dem Fluss und genießen einfach nur.
    Anschließend essen wir zu Abend, reden über Gott und die Welt und Rainer und ich haben seit langem mal wieder einen super interessanten Gesprächspartner.
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  • Ein Jahr auf Weltreise

    28 de outubro de 2022, Laos ⋅ ☁️ 25 °C

    Marjolein. Nach einer kurzen Nacht geht es am nächsten Morgen mit dem Minivan weiter Richtung Don Det, einer der 4000 Inseln auf dem Mekong - hier zählt nämlich jeder größerer Stein als Insel😅
    Wir werden die nächsten zwei Wochen hier verbringen, weil wir die Ruhe, die Gelassenheit und das gemütliche Inselleben einfach lieben und gerade auch sehr brauchen. Wir merken allmählich, dass wir jetzt nach 12 Monaten Asien erstmal genug davon haben.
    Auf Don Det machen wir nicht viel: wir arbeiten, lesen, schauen Filme, entspannen, essen, schlafen und besuchen zwei Wasserfälle.
    Und wieder sehen wir traumhafte Sonnenuntergänge. Innerhalb weniger Minuten ändern sich die Farben von Pastell Lila zu Pastell Rosa hinzu zu einem starken Gelb-, Orange und schließlich Rotton. Es ist ein prächtiges Farbenspiel! Bisher gilt also ganz klar: Die schönsten Sonnenuntergänge gibt es in Laos!🥰
    An einem Tag sind wir also mit dem Fahrrad über die Insel Don Det geradelt und über eine Brücke zur nächsten Insel Don Khon. Auf dieser Insel gibt es den Wasserfall Li Phi Somphamit, den wir uns anschauen wollen. Als wir ankommen sehen wir, dass der Steg, der zur Aussichtsplattform führt, durch den heftigen Regen vor einigen Wochen weggespült wurde. Wir wagen den wackligen Weg über die Baumstämme, die provisorisch als Steg dienen. Ziemlich riskant, wenn man bedenkt, dass wir direkt über einem tosenden Wasserfall sind.
    Na ja, und blöderweise haben wir nichts zum Fotografieren mit.

    Hier auf Don Det feiern wir auch unser Einjähriges.
    Ein Jahr in der Welt (bzw. Südostasien) unterwegs.
    Ein Jahr voller Eindrücke.
    Ein Jahr voller Grenzen, die wir überschritten haben. Sowohl innere Grenzen als auch äußere.
    Ein Jahr voller Abenteuer.
    Ein Jahr voller Liebe und Glück.
    Wir sind so dankbar für alles was wir erlebt haben und weiterhin erleben.
    Für all das Gute und all das Schlechte (wovon es zum Glück ziemlich wenig gab).
    Und wir sind sehr dankbar für euch.
    Dass ihr uns so toll unterstützt und begleitet. Dass ihr euch für uns mitfreut, mitfiebert und mitgenießt.
    Danke, dass ihr mit dabei seid!♥️
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  • Die Mekongfälle

    2 de novembro de 2022, Laos ⋅ ⛅ 28 °C

    Marjolein. Don Det ist klein. Die Insel ist 7,2 km lang und Häuser sind direkt am Wasser entweder an der Sonnenaufgangs- oder an der Sonnenuntergangsseite gebaut. Viele Gasthäuser, Restaurants und Bars sind (noch) geschlossen. Durch Covid ist hier viel zerstört und auch der heftige Regen vor ein paar Wochen hat seine Spuren hinterlassen.
    Don Det ist bekannt für die Irawadi-Flussdelfine, sie waren lange Zeit DIE Touristenattraktion. Allerdings ist der letzte hier lebende Delfin im Februar diesen Jahres gestorben, weil er sich in einem Fischernetz verfangen hatte.. Der Irawadi-Delfin ist in Laos nun komplett ausgestorben.
    Und auch sonst gilt er vom Aussterben bedroht..

    Neben dem ganzen Nichtstun schaffen wir es dann schließlich doch noch zu einem zweiten Ausflug. Dafür fahren wir morgens mit dem Boot rüber ans Festland, wo es mit einem anderen Paar im Minivan weiter zu den riesigen Mekongfällen geht. Die Mekongfälle sind eine natürliche Grenze: Sie verhindern, dass der Mekong vom Meer bis nach China schiffbar ist.
    Wir kommen am Parkplatz an und laufen zunächst durch eine große Grünanlage bis hin zu der ersten Aussichtsplattform. Hier haben wir einen Blick auf einige der etlichen Kaskaden. Weiter unten an den Felsen sehen wir auch große Fischfallen. Wenn die Fische die Kaskaden hinunterstürzen landen sie unmittelbar im Netz und später dann auf den Tellern der Fischer.
    Wir laufen weiter und kommen schließlich zu DER Plattform, die den Blick auf die Mekongfälle freigibt. Die Wasserfälle haben eine Breite von bis zu 10 Kilometern und die höchste Fallhöhe beträgt 21 Meter. Das Geräusch das entsteht, wenn das Wasser über die Steine fällt ist gigantisch. Es ist ein wahnsinnig lautes Donnergrollen.

    Abends gibt es dann nochmal einen wunderschönen Sonnenuntergang - die Fotos sind nicht bearbeitet!🥰
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  • Ausflug zur Tempelanlage Vat Phou

    6 de novembro de 2022, Laos ⋅ ☀️ 29 °C

    Marjolein. Heute ist der Abschied von der Insel Don Det gekommen. Der Abschied fällt schwer, denn das heißt, dass es demnächst zurück nach Vietnam geht, dort haben wir uns beide ja nicht sonderlich wohl gefühlt😕
    Aber erstmal geht es mit dem wackeligen Holzboot ans Festland und von dort mit dem Minivan nach Pakse zurück.
    Hier freunden wir uns mit Katrin an. Sie kommt aus Bochum und ist ebenfalls Sozialarbeiterin. Wir verstehen uns auf Anhieb richtig gut!🥰 Sie hat auch ein Bett in unserem Hostel gebucht und wir planen, die nächsten zwei Tage gemeinsam zu verbringen. Und so mieten wir uns noch am selben Tag zwei Roller und erkunden Pakse beziehungsweise erst einmal „Vat Phou“ - eine alte Ausgrabungsstätte. Mit dem Roller dauert die Anfahrt doch ganz schön lange, auch hauptsächlich, weil ich das erste Mal alleine Roller fahre. Motorradfahren macht übrigens mehr Spaß!😅
    Endlich kommen wir aber schließlich an der Tempelanlage an und das Erste, das uns dreien auffällt ist der Geruch: Die Luft hier oben ist so sauber! Es riecht nach Gras und Bergluft, es riecht frisch und grün. Wir nehmen ein paar tiefe Atemzüge und lassen die Luft durch unsere Lungen fließen. Diese Luft tut so gut!☺️
    Wir steigen die hohen Steinstufen hinauf und oben angekommen haben wir einen weiten Blick über die Anlage und darüber hinaus. Wir sehen die Berge in der Ferne und ganz viel grün.
    Wir sind zufrieden. Jetzt, hier in diesem Moment. Aber auch mit unserem derzeitigen Leben. Es war wirklich die beste Entscheidung loszuziehen. Diese Gedanken teilen wir drei miteinander, während wir den Blick schweifen lassen und die Luft in uns aufnehmen.
    Die Welt ist schön.♥️
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  • Wasserfall und Kaffee

    7 de novembro de 2022, Laos ⋅ 🌙 26 °C

    Marjolein. Gemeinsam mit Katrin machen wir am nächsten Tag einen weiteren Ausflug zum „Tad Pha Suam“ Wasserfall. Der Weg hat sich total gezogen, aber endlich sind wir da.
    Dort, wo der Wasserfall herabfällt, gibt es viele große, flache Steine auf denen wir herumlaufen können. So sitzen wir auch ganz nah am Wasserfall und halten unsere heißen Füße in ein kleines Wasserloch🥵
    Wir sitzen eine ganze Weile hier, unterhalten uns und genießen die wunderschöne Aussicht.

    Nach einiger Zeit fahren wir dann weiter. Wir haben heute noch ein weiteres Ziel vor uns: Eine Kaffeeplantage im Bolaven Plateau. Unser Ziel ist „Mr. Vieng Homestay“, endlich angekommen gibt es erstmal einen kalten Eiskaffee🧋
    Danach lassen wir uns von ihm über seine Kaffeeplantage führen, wo er uns allerhand zu den drei verschiedenen Sorten Arabica, Robusta und Liberica erzählt. Die Tour ist total informativ und interessant. Der Guide ist aber auch super witzig!
    Abschließend kaufen wir noch ein Paket Kaffe für Jennie aus Australien, ehe wir uns auf dem Heimweg machen und gemeinsam mit Katrin zu Abend essen.
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  • Unsere Zeit in Nha Trang

    11 de novembro de 2022, Vietnã ⋅ ☁️ 25 °C

    Marjolein. Heute geht es wieder zurück nach Vietnam. Wir würden beide lieber noch etwas in Laos bleiben, aber wir haben den heutigen Tag als Anreise auf unserem Visum angegeben und wir wissen nicht genau, wie streng das gesehen wird, wenn wir später anreisen.
    Um 4 Uhr in der Früh geht es also los - von Pakse nach Pleiku😴

    Es ist das erste Mal, dass bei einer Einreise via Landesgrenze alles ohne extra Kosten abläuft! Wir müssen weder bei der Ausreise aus Laos, noch bei der Einreise nach Vietnam irgendein Schmiergeld zahlen!🥳 Ob das ein Zeichen für einen besseren Monat in Vietnam ist?!
    Und wir werden dieses Mal sogar vor der Unterkunft und nicht unter einer Autobahnbrücke abgesetzt!😮‍💨
    Abends essen wir nur noch eine Kleinigkeit und kümmern uns um die morgige Weiterfahrt nach Nha Trang.
    Auf dem Rückweg vom Essen zur Unterkunft erleben wir die Totale Mondfinsternis! Es ist zwar nur noch eine halbe Mondfinsternis (hätten wir Nachrichten gelesen, hätten wir sie wohl vollständig gesehen) aber trotzdem super besonders! Wir haben überhaupt gar nicht mit so etwas gerechnet - umso schöner ist sie dann aber auch🌘
    Morgen früh geht es um 5.30 Uhr nach Nha Trang weiter. Hier bleiben wir auch tatsächlich vom 09.11 bis zum 04.12 ohne irgendetwas besonderes zu machen. Wir sind hauptsächlich im Starbucks, arbeiten viel und essen. Wir sind übrigens so oft bei Starbucks, dass die Mitarbeiter Rainer mit „Mr. Gray“ ansprechen und genau wissen, was wir wollen😅
    Zwischendurch habe ich noch eine Lebensmittelvergiftung (von italienischem Essen) mit heftigem Erbrechen und das hört sich an, als sei ich der Teufel höchstpersönlich.
    Wir merken beide, dass uns gerade 14 Monate Asien reichen und wir freuen uns sehr auf unser nächstes Land und den zweiten Kontinenten, weshalb wir auch wenig Lust haben etwas zu unternehmen - was völlig fein ist🙂
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  • Südostasien - wir werden uns wiedersehen

    6 de dezembro de 2022, Vietnã ⋅ ☁️ 24 °C

    Marjolein. Die letzten zwei Tage vor Australien verbringen wir in Ho Chi Minh.
    Der Verkehr und der Lärm sind, im Vergleich zu Hanoi, nochmal viel extremer.
    Wir haben ein ganz süßes, aber leider komplett schimmeliges Zimmer in einem Labyrinth aus dunkeln, engen Gassen. Aufgrund des Schimmels verbringen wir die gesamte Zeit unseres kurzen Aufenthalts außerhalb.
    Rainer findet neue Schuhe und Socken und wir essen Smoothiebowls.
    Den letzten Abend feiern wir in der „Hop Craft Beer“ Bar und reflektieren die letzten 14 Monate💭
    Wir haben die Zeit in Südostasien genossen. Wir haben so viele wunderschöne, neue, spannende Dinge erlebt und gesehen. Hatten unsere erste kleine Motorradtour, haben Tauchscheine gemacht, sattgrüne Reisfelder, atemberaubende Wasserfälle und Aussichtspunkte gesehen, wilde Elefanten, Wale, Delfine, Schildkröten, Affen und noch viel mehr beobachtet. Wir haben viel und lecker gegessen, haben unvergessliche Menschen kennengelernt und vor allem uns selbst anders kennengelernt🥺
    Wir haben so viel hinzugewonnen - nicht nur an Gewicht.

    Und jetzt sind wir bereit für etwas Neues! Wir freuen uns wahnsinnig auf das, was vor uns liegt und unsere Vorfreude steigt ins Unermessliche. Morgen um diese Zeit sind wir schon in Australien!🥳
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  • Welcome to Oz🇦🇺

    8 de dezembro de 2022, Austrália ⋅ ☁️ 22 °C

    Marjolein. Heute ist der große Tag gekommen! Wir fliegen nach Australien!🥳
    So lange haben wir jetzt hier drauf gewartet und endlich ist es soweit🥰
    Nach 10 Stunden reiner Flugzeit landen wir endlich an der Gold Coast. Nach drei verschiedenen sehr strengen Kontrollen (vor allem um das Importieren von Seuchen zu vermeiden) setzen wir endlich einen Fuß aus dem Flughafen! Vor der Tür steht ein Musiker in kurzer Kleidung und Weihnachtsmütze und singt alte Klassiker. Ach, es gefällt uns jetzt schon hier!☺️
    Mit dem Bus geht es weiter zum Bahnhof, wo wir von Cameron, dem 20 jährigen Sohn von Jennie abgeholt werden. Zur selben Zeit wie wir drei kommt auch sie bei ihrem Zuhause an. Die Begrüßung ist total herzlich und dann lernen wir auch schon die Hunde kennen.
    Maze, die Schäferhündin, ist Fremden und insbesondere Männer gegenüber seehr vorsichtig und zurückhaltend - sie bellt viel. Sie wird an die Leine genommen und nach und nach kommt sie zumindest näher auf mich zu und beschnuppert mich. Bei Rainer dauert es etwas länger.
    Keanu, der braune Labrador, ist da entspannter. Er freut sich einfach so sehr, Menschen zu sehen, dass er mit allen vieren hoch in die Luft springt und dann los rennt um sein Lieblingsspielzeug zu holen und es allen zu zeigen - wie süß er ist🥺
    Wir essen gemeinsam mit Jennie eine Kleinigkeit, ehe sie und Cameron das Haus verlassen um wieder arbeiten zu gehen. Rainer und ich gehen duschen und dann schlafen wir. Später gehen wir noch einkaufen - oh mein Gott, was es nicht alles Leckeres gibt?!?!?!🤤

    Die nächsten Tage erklärt Jennie uns alles wichtige zu den Hunden, worauf wir achten müssen, was unsere Aufgaben sind und so weiter. Wir kochen für sie und ihre zwei Söhne, lernen die Hunde kennen, spielen mit ihnen und genießen es, ein Zuhause zu haben. Jennie und ihre Söhne haben uns sogar extra den Weihnachtsbaum geschmückt, damit wir ein weihnachtliches Feeling haben - wie lieb ist das?!🥰
    Wir fühlen uns sehr wohl und sind froh, auf so tolle Hunde aufpassen zu dürfen.
    Ansonsten erkunden wir noch Brisbane und schlendern durch die Stadt. Die Menschen hier sind so hilfsbereit und freundlich. Es wird sogar dem Busfahrer beim Aussteigen bedankt, indem laut durch den Bus „Thank you“ gerufen wird. Wie toll!
    Es ist total schön, wie viel Brisbane zu bieten hat - zum Beispiel ein kostenloses Freibad mit Strand mitten in der Stadt! Wir sind total geflasht von Australien und Brisbane und lieben es hier☺️
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  • Santa says…

    10 de dezembro de 2022, Austrália

    Marjolein. Brisbane ist DIE Weihnachtshochburg in Australien🎅🏼Jedes Jahr um diese Zeit gibt es Challenges, welches Haus am besten geschmückt ist, es gibt ein großes Weihnachtsprogramm in der Stadt, Weihnachtsmärkte, Christmas Cinema und die Menschen laufen den ganzen Monat weihnachtlich durch die Gegend: Das klassische Hawaii Hemd wird gegen ein Weihnachtsmotiv Hemd ausgetauscht und den Kopf ziert ein weihnachtlicher Haarreif mit Rentieren oder Zuckerstangen😅
    Wir hoffen, dass trotz des heißen Wetter auch bei uns weihnachtliche Stimmung aufkommt und deshalb machen wir uns auf in die Stadt um den „Collective market“ zu besuchen. Hier gibt es super viele schöne handgefertigte Dinge zu kaufen, wie Kerzen, Kleidung, Handtücher, Bilder und und und.
    Auf dem Rathausvorplatz steht der riesige Weihnachtsbaum, der im November feierlich eröffnet wurde. Davor befindet sich ein Briefkasten, in den man Briefe an Santa schreiben kann.
    Neben dem Tannenbaum wird jedes Jahr eine neue Weihnachtsgeschichte via Lichtprojektor an das Rathaus angestrahlt. Die Geschichte dauert nur wenige Minuten und so setzen wir uns auf den warmen Boden und schauen uns die Geschichte an.
    Das allerbeste an Weihnachten in Brisbane sind aber die Telefonzellen, die überall in der Stadt verteilt stehen. Wählt man „Hohoho“ (464646), hat man die Möglichkeit mit Santa Claus, Mrs Claus oder einem Elf zu sprechen. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen und spreche direkt mit Santa!🎅🏼Er weiß, dass ich ein braves Kind war, und versichert mir, dass all meine Wünsche wahr werden. Das ist so so cool! Ich liebe es hier richtig doll😍
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