- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 1–2
- December 23, 2024 - December 24, 2024
- 1 night
- ⛅ 26 °C
- Altitude: 14 m
MexicoColonia Doctores21°4’17” N 86°50’44” W
Tag 1 - Flug und Anreise

Tja, liebe Leute, was sollen wir sagen. Am Frankfurter Flughafen hat alles so gut geklappt: wir konnten ohne Anstehen die Koffer abgeben, sind super schnell durch den Security Check gekommen und Andi hatte noch was leckeres zu essen (eine Bowl) ausfindig gemacht. Der Flug war super stressfrei und die gebuchten Plätze mit extra Beinfreiheit sowie das glutenfreie Menü waren top. So kamen wir 12 Stunden später pünktlich wie die deutschen Maurer in Cancun an. Da die Ankunft in einem fremden Land aber prinzipiell nie reibungslos funktionieren kann und unser gutes Karma wohl schon aufgebraucht war, gestaltete sich der Transfer zum Hotel dann unfassbar schwierig. Außerdem habe ich echt kein gutes Hotel rausgesucht… Wir ersparen euch die Einzelheiten aber um mal eine Hausnummer zu geben: Andi meinte, andere Paare hätten sich bei den Rahmenbedingungen richtig in die Haare gekriegt… Gottseidank sind wir beide grundentspannt.
Immerhin hatte ich wohl mit Frühstück gebucht, sodass zumindest der bzw .die Kaffee(s) heute Morgen gesichert war(en).
Wir hoffen, dass jetzt alles mit dem Mietwagen klappt und freuen uns auf unsere erste richtige Station: Valladolid.
Euch jetzt erstmal schöne Weihnachten 🧑🎄Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 2
- Tuesday, December 24, 2024
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 15 m
MexicoParque Francisco Canton20°41’35” N 88°12’10” W
Tag 2 - Weihnachten in Valladolid

Nach dem Frühstück und einer kurzen Sporteinheit im Hotel haben wir dann unseren Mietwagen abgeholt. Wir näherten uns dem uns zugeteilten Kia mit gezückten Handys, um die erwarteten zahlreichen Kratzer direkt dokumentieren zu können. Zu unserer Überraschung sah der Wagen aber tip top aus. Also Handys schnell wieder weg und Andi ans Steuer setzen lassen, damit das auch so bleibt.
Unterwegs haben wir uns noch gewundert, warum die Straßen menschenleer sind, bis wir festgestellt haben, dass die von uns gewählte Route doppelt so viel Maut wie wir gedacht hatten gekostet hat. Naja, halb so schlimm, die Ankunft in Valladolid war wirklich schön. Sehr viele bunte Häuschen, die aktuell auch weihnachtlich dekoriert sind, sind hier zusammengewürfelt.
Unsere Hotelanlage hat einen wunderschönen Innenhof, der zum Verweilen einlädt. Zu unserer Urlaubsroutine gehört aber dazu, dass wir immer erstmal das Zimmer tauschen wollen, weil zu laut. Diesmal hat es tatsächlich geklappt und nach dem erfolgreichen Umzug haben wir noch die Stadt erkundet. Andi sagt, meine Freunde sind in Valladolid zu Hause (aufgrund der Vielzahl der alternativ angehauchten Restaurants). Mir jedenfalls hat der glutenfreie Burrito als Weihnachtsessen sehr gut geschmeckt und auch Andi hat seinen extra großen Burrito als den „besten seiner Art, den er bis jetzt gegessen hat“ deklariert.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 3
- Wednesday, December 25, 2024
- ☁️ 29 °C
- Altitude: 15 m
MexicoParque Francisco Canton20°41’35” N 88°12’10” W
Tag 3 - 25.000 Schritte in Valladolid

Da mich meine innere Uhr schon viel zu früh weckte, startete ich den Tag mit einem frühen Spaziergang. Die kleine Kollonialstadt Valladolid strahlt selbst im Dornröschenschlaf. Mit Frühstück und Kaffee bepackt ging es dann zurück ins Hotel, wo wir dann den Morgen ganz entspannt im begrünten Innenhof verbrachten. Gegen Mittag machten wir uns auf in die schönste Straße hier, die ihrem Namen wirklich alle Ehre macht. Wegen der Vielzahl der traumhaften Motive, die wir bildlich festhalten wollten, kamen wir nicht wirklich schnell voran. Am Ende der Straße erwartete uns das Kloster sowie der fotogene Schriftzug Valladolid.
Anschließend Mittagessen in der Markthalle, bevor wir uns ein Mittagspäuschen im Hotel gönnten. Einen Nachmittagsspaziergang und ein Eis später fanden wir uns wieder im Hotel. Gottseidank ist unser Hotel so zentral.
Zum Abendessen hatte Andi ein total romantisches Restaurant ausgesucht, was man auch als glutenfreien Himmel bezeichnen könnte (es gab drei verschiedene glutenfreie Tacos mit reichlich Gemüse und Guacomale). Rarely seen me happier.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 4
- Thursday, December 26, 2024 at 9:16 AM
- ☁️ 25 °C
- Altitude: 22 m
MexicoEkbalam20°53’33” N 88°8’9” W
Tag 4 - Bei den Mayas zu Besuch

Heute machten wir uns auf in den Dschungel nach Ek Balam (eine Tempelanlage). In Yucatan gibt es einige Maya Ruinen, aber Ek Balam ist eine der wenigen, die man noch besteigen darf und die nicht großflächig abgeholzt wurde. Somit war auch kein Massentourismus zu erwarten. Andi bremste meinen Übermut, direkt morgens in der Frühe dazustehen. Schließlich wollten wir den allerersten Touris die Chance geben, die dort vermutlich noch schlafenden Schlangen zu vertreiben. So haben wir eine Stunde nach Parköffnung sicher die verschiedenen Ruinen erklommen. Das höchste Gebäude, die Akropolis, ist 35 Meter hoch. Von oben hat man einen tollen Blick über den Urwald ringsherum, was den Ort wirklich besonders macht. Nach der Erkundung a la Lara Croft machten wir uns auf zur benachbarten Zenote, eines von vielen tiefen Wasserlöchern, wofür México bekannt ist. Da viele Wolken den Himmel bedeckten, kühlten wir uns zwar nur kurz ab (Andi traute sich sogar noch einen Sprung ins Wasser zu). Aber ich fand, auch dieser Ort hatte etwas Magisches. Von den ganzen Eindrücken müde, machte ich zu Hause erstmal einen Mittagsschlaf. Zum Abendessen hatten gab es dann eine riesengroße Avocado 🥑 (sie war so lecker) mit Tortillas und Bohnemus.
Den Abend haben wir dann mit einem Stadtspaziergang ausklingen lassen. Der war auch sehr schön, nur dass wir vom aufkommenden Regen böse überrascht wurden und in ein Kaffee flüchten mussten. Drei Tee später konnten wir den Heimweg antreten.
Morgen geht’s weiter nach Mérida. Hier also unser Fazit von Valladolid: Sehr süßes, buntes Städtchen. Das klassische Sightseeing ist zwar an einem Tag abgehakt - aber wir wollten ja auch ein bisschen entspannen und zum Ankommen in México sehr gut geeignet.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 5
- Friday, December 27, 2024 at 8:55 AM
- ☀️ 24 °C
- Altitude: 27 m
MexicoEl Castillo20°40’57” N 88°34’5” W
Tag 5 - Chichen Itza

Heute ging es weiter zur nächsten Station unserer Reise - Merida. Allerdings wollten wir auf dem Weg dorthin noch zwei Stops einlegen:
In guter deutscher Manier hat daher der Wecker bereits um 6:00 Uhr geklingelt, damit wir eine der ersten Besucher in Chichen Itza (eine der bedeutendsten Ruinenstädten in Yucatán) sein konnten. Das hat sich definitiv ausgezahlt, denn als wir wieder den Heimweg antraten, füllten ganze Heerscharen an Menschen das Gelände bzw. warteten in der Schlange für s Parken begierig auf den Einlass. Dem Massentourismus waren keine Grenzen mehr gesetzt und die Sonne stand auch ganz schön hoch am Himmel.
Aber zurück zu uns zwei Glücklichen, wir mussten das riesige Gelände dagegen nur mit einer überschaubaren Anzahl an Touris teilen und das bei angenehmen Temperaturen. Mal ganz von den Rahmenbedingungen abgesehen waren die Tempel bzw. deren Überreste ziemlich cool anzusehen und der Ausflug sehr kurzweilig. Ich kann jetzt verstehen, warum Chichen Itza eines der sieben Weltwunder darstellt.
Anschließend ging es weiter nach Izamal, einer freaky Kleinstadt, in der alle Gebäude gelb sind. Selbst die Kirche hat im Laufe der Jahre eine gelbe Fassade bekommen. Andi machte eine kleine grüne Oase für s Mittagessen aus, bevor wir dann schließlich das letzte Stück nach Merida fuhren. Man kommt hier in México nicht wirklich schnell voran, überall sind Hubel auf der Straße, damit man ja langsam fährt. Oder Schlaglöcher. Aber hey, wir sind sicher ans Ziel gekommen.
In Merida haben wir eine ziemlich bunte Ferienwohnung. Hier ist wohl ein Künstler verloren gegangen. Wir fühlten uns jedenfalls direkt so wohl, dass wir diese am Abend gar mehr verliessen.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 6
- Saturday, December 28, 2024 at 11:21 AM
- ☀️ 29 °C
- Altitude: 31 m
MexicoMérida20°58’40” N 89°37’10” W
Tag 6 - Merida zu Fuß

Wir haben heute die Stadt zu Fuß erkundet. Merida hat eine wunderschöne Prachtstraße, vor lauter Fotografieren der wunderschönen bunten Häuser sind wir eher gemächlich vorangekommen. Um der Mittagshitze zu entfliehen, gab es dann noch eine Proteinbowl sowie glutenfreie Waffeln im schattigen Café und eine ausgiebige Mittagspause im Hotel. Erst nach Sonnenuntergang sind wir wieder in die Stadt , um den „Gran Parc la Plancha“ zu erkunden. Wie der Stau auf dem Weg dorthin vermuten ließ, waren wir zwar nicht die einzigen mit dieser grandiosen Idee, aber es war ziemlich cool. Die erst kürzlich angelegte Parkanlage entstand auf dem Gelände des alten Hauptbahnhofes von Merida für schlappe 150 Millionen Euro, dementsprechend groß war die Fläche und dementsprechend viele amerikanisch angehauchte Züge waren als Dekoobjekte auserkoren worden. Die zahlreichen Wege und Spielplätze sowie Outdoorgyms waren teilweise sogar beschattet. Daneben laden u.a. mehrere Seen, ein Theater, ein Schwimmbad und ein Weihnachtsmarkt inkl. Aufführung mit Musik und Santaklaus zum Verweilen ein. Das kleine Feuerwerk am Ende der Show verbesserte dann auch schließlich meine Laune (ich hatte Hunger und wir sind eine ganze Weile durch den Park spaziert).Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 7
- Sunday, December 29, 2024 at 5:17 PM
- ☁️ 25 °C
- Altitude: 8 m
MexicoCelestún20°51’38” N 90°24’3” W
Tag 7 - Auf zu den Flamingos

Was wäre ein Sommerurlaub ohne Strand? Daher machten wir uns heute auf nach Celestun, eine gute Stunde Autofahrt von Merida entfernt. Der Badeort am Meer ist vor allem für die dort lebenden Flamingos bekannt. Den Flamingos statteten wir mit einem kleinen Touristenboot direkt einen Besuch ab.
(Obwohl Mexico zu den zehn meist bereisten Ländern weltweit gehört, sprechen die Einheimischen zumindest hier in Yucatan genauso gut englisch wie ich spanisch - nämlich sehr schlecht. So auch unser Bootsfahrer. Glücklicherweise hat uns eine junge sehr freundliche Mexikanerin die Infos des Guides auf Englisch übersetzt, sodass auch wir die Fakten über die Flamingos und deren Lebensweise genießen konnten). Die Bootstour führte auch kurz durch die dichten Mangroven. Wir haben sogar zwei Krokodile gesehen, wovon eines mit offenen Mund am Strand geschlafen (?) hat. Von der Tierwelt am besten gefallen haben mir jedoch die Waschbären, die sich für eine kleine Bestechung in Form eines Nussriegels auch sehr fotogen zeigten.
Den Nachmittag verbrachten wir dann in einem ruhigen Beachchclub direkt am Meer.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 8
- Monday, December 30, 2024 at 8:36 AM
- ☀️ 24 °C
- Altitude: 17 m
MexicoAutonomous University of Yucatan20°58’9” N 89°37’35” W
Tag 8 - San Francisco de Campeche

Heute ist (leider) unser letzter Tag in Merida, weswegen wir unser schnuckeliges Appartement verlassen (müssen). Vor der Abfahrt gabs aber noch einen kleinen Shoppingtrip für mich. An Silvester etwas Rotes zu tragen, soll Glück im neuen Jahr bringen - dementsprechend gibts das Ergebnis voraussichtlich morgen zu sehen.
Anschließend haben wir uns auf nach „San Francisco de Campeche“ gemacht, was circa 2 Stunden Autofahrt bedeutete. Endlich angekommen, war ich zunächst genervt von der Parkplatzsuche (unser Hotel liegt in einer Fußgängerzone) und dem kleinen Zimmer. Die Dachterrasse mit kleinem Pool, die wir am Nachmittag ganz für uns alleine hatten, machte das aber locker wieder wett. Die Aussicht, die Sonne im Meer untergehen zu sehen klang dann auch verlockend, sodass wir uns auf zu einem Spaziergang an der Promenade machten. Klassischen Sandstrand gibt es hier nicht, dafür einen super langen Gehweg unmittelbar am Meer. Der Sonnenuntergang war tatsächlich wunderschön.
Anschließend erkundeten wir den historischen Stadtkern. Campeche hebt sich mit seinen restaurierten Fassaden und seiner Sauberkeit von Valladolid und Merida deutlich ab. Außerdem gibt es sehr wenig Souvenirläden. Hier machen wohl eher die Mexikaner selbst Urlaub.
Mit einem leicht dekadenten Abendessen (Thunfischsteak für Andi und Lachssalat für mich) ließen wir den Abend dann ausklingen.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 9
- Tuesday, December 31, 2024 at 10:09 AM
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 9 m
MexicoCentro19°50’30” N 90°32’24” W
Tag 9 - Silvester in Campeche

Unser Leben hat sich heute im Wechsel zwischen der Dachterrasse und der historischen Altstadt abgespielt. Die Terrasse eignete sich super für Aktivitäten mit „Ü“ - also Frühsport, Frühstück und Abkühlung im Pool.
Die Altstadt verlangte dagegen mit ihren wunderschönen Fassaden und der historischen Stadtmauer den Kameras unserer IPhones einiges ab.
Besonderes Highlight: das Mittagessen für uns Fitnessjunkies bestand aus einem Omlette, einem Beerenmüsli und einen riesigen Schoko-Proteinshake. Zum Abendessen gabs (nach längerer Suche) Sushi.
Was wir verwirrend fanden: An der Strandpromenade war neben einer großen Bühne ein großflächiger Platz abgesperrt. Ich war mir sicher, dort wird das Feuerwerk stattfinden. Als wir um kurz vor 12 Uhr uns dann dort wieder eingefunden hatten, gab es dann weder Feuerwerk noch gute Musik. Aber halb so schlimm, ich mag es ja ohnehin nicht, wenn es aus jeder Ecke schießt. Also schnell ins Bettchen. Dafür waren wir heute Morgen auch sehr früh wieder fit für unsere viereinhalbstündige Autofahrer nach Xpujil.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 10
- Wednesday, January 1, 2025 at 2:02 PM
- ☁️ 25 °C
- Altitude: 291 m
MexicoBecan18°31’0” N 89°27’59” W
Tag 10 - Xpujil & Becan

Campeche ist zwar eine schöne Stadt mit tollem Flair, aber wirklich viel zu sehen gibt es nicht. Dementsprechend reichen zwei Nächte komplett aus und so begaben wir uns gleich heute Morgen ins Auto. Die Fahrt war durchaus abenteuerlich: Während der ersten Hälfte jagte ein Schlagloch das nächste. Vermutlich wäre die Mautstraße die bessere Lösung gewesen. Glücklicherweise lies sich Andi nicht aus der Ruhe bringen und die Straße wurde irgendwann besser. Nach viereinhalb Stunden sind wir dann mitten im mexikanischen Nirgendwo angekommen: in Xpujil.
Wir übernachten hier, da wir uns morgen in all der Frühe noch tiefer in den Dschungel zur einsamen Ruine „Calakmul“ aufmachen wollen. Von Xpujil sind es wohl noch zwei Stunden Fahrt, aber ein der Ruine näheres Hotel gibt es nicht.
Heute Nachmittag hatten wir aber noch Zeit und machten uns auf zur örtlichen Mayastätte „Becan“, quasi als Einstimmung für morgen. Auf alle Fälle ein sehr großes Kontratsprogramm zu Chichen Itzá, es gab kaum Touristen, keinen einzigen Souveniershop, der Eintritt kostetet nur 4€ anstelle von 30€ und man darf sogar auf die über 30 Meter hohen Pyramiden klettern.
Kurzum: Wir waren begeistert. Das Gelände gleicht einem Abenteuerspielplatz für Erwachsene. Ein Blick auf die Uhr verriet uns, dass wir dort über drei Stunden verbracht haben. Dadurch, dass wir immer hoch und runter sind und man von jeder Ebene einen anderen Blick hat, war es extrem kurzweilig. Außerdem verschmelzen die Gebäude komplett mit der Pflanzenwelt. Wir sind gespannt, was morgen Calakmul noch zu bieten hat.
Unser Häuschen hier stimmt uns jedenfalls schon auf den Dschungel ein. Es liegt sozusagen alleine in weiter Flur, die Anlage ist außerhalb von Xpujil und weitläufig, jedes Häuschen ist für sich gelegen. Immerhin gibt es ein ressorteigenes Restaurant, welches zwar nur aus einem offenen Zelt besteht aber sehr hübsch dekoriert ist und - viel wichtiger - sehr leckeres Essen bereithält. Diese Nacht werden wir dann wohl nicht von anderen Menschen gestört, aber draußen zwitschert und zirpt es, als gäbe es kein Morgen mehr. Naja, schlaft gut!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 11
- Thursday, January 2, 2025 at 3:10 PM
- ☀️ 25 °C
- Altitude: 282 m
MexicoCalakmul Biosphere Reserve18°6’18” N 89°48’38” W
Tag 11 - Die Ruinen von Calakmul

Mit Erwartungen ist das so eine Sache: ich stellte mir Calakmul als wunderschöne, abgelegene Dschungelanlage - ähnlich wie Becan gestern - vor.
Das Internet versprach für Calakmul allerdings noch mehr Dschungel und Abenteuer, beginnend mit einer beschwerlichen Anfahrt durch eine einzige Straße, die durch sehr schlechte Beschaffenheit und wilde Tiere gezeichnet sein sollte. Daher habe ich Angsthase eine geführte Tour mit Anreise im Touribus und Guide gebucht. Sicher ist sicher.
Jetzt zur Realität: Nahezu die gesamten 60 Kilometer Anfahrt in der Wildnis waren komplett neu asphaltiert, am Straßenrand wird sogar gerade ein großes Hotel fertiggestellt. Die wilden Tiere, jedenfalls die, die wir auf dem Weg gesehen haben, waren Truthähne… Hätten wir das gewusst, wären wir lieber selbst gefahren…) Der Parkplatz dort ist so viel größer wie der gestern, natürlich standen auch mehr Autos dort und das imposante neu aufgestellte Eingangsportal killte das letzte bisschen „romantische Einsamkeit“. (Einziger Konstruktionsfehler im Neubau: für den geplanten Massentourismus haben sie gerade mal vier Damentoiletten gebaut. Kleiner Spoiler, das könnte in Zukunft zu Unruhen bei den Touristinnen führen.)
Ihr fragt euch, wie so viele Touristen mitten in den Urwald kommen sollen?
Aktuell werden nahezu alle Tempelanlagen in Yuchatan systematisch für unfassbar viel Geld staatlich erschlossen. Das Ganze nennt sich
das Maya-Tren-Projekt und soll die Urlauber in Yucatán per Zug direkt zu den Ruinen bringen. Wir sind mit unserem Auto schon über so viele Brücken gefahren, die extra errichtet wurden, um die neuen Bahngleise zu überqueren. Der Maya-Tren hat daher in Calakmul leider schon seine Spuren hinterlassen. Bis vor kurzem muss es hier noch komplett anders ausgesehen haben... vermutlich wird es sich in Zukunft überall so anfühlen wie im zum Weltwunder und folglich auch Pilgerort erklärtem Chichen Itza.
Gestern habe ich mich noch beschwert, dass es in Becan weder Licht, noch Wasser bei den Toiletten gab und der Parkplatz so sandig war. Ist auch wirklich schwer, es mir verwöhnten Touristin recht zu machen.
Natürlich lassen wir uns den Tag davon nicht verderben und lassen wieder Optimismus und Dankbarkeit walten: Ein großer Vorteil von Tourismus ist natürlich, dass die Gefahr freilaufende Schlangen zu treffen, deutlich abnimmt. Vor allem aber darf man auf die Ruinen noch hochklettern. Obwohl wir so schon einige Male über den Baumkronen standen, ist der Blick jedes Mal faszinierend. Außerdem praktisch: Bis man die bis zu 45 Meter hohen Gebäude erklommen hat, hat man quasi noch ein Workout absolviert. Und egal, in welche Richtung man blickt, ringsum nur Urwald. Wunderschön. Und wir haben sogar ein Affenbaby in den Bäumen gesehen.
Zusätzlich hat Andi mit seinem neuen schicken Sonnenhut eine sehr hübsche Figur abgeben. Außerdem faszinierend fanden wir eine Familie aus Italien, die mit ihren zwei- bzw. dreijährigen Kids tiefenentspannt mit unserer Gruppe unterwegs war und ebenfalls mitsamt Kindern alle Höhenmeter erklommen hat. Diese Familie sowie zwei deutsche Touristinnen haben außerdem erzählt, wie viel Pech sie jeweils mit ihrem Mietwagen hatten. Wir ja - bis jetzt - gar nicht (hoffentlich bleibt es so). Nachdem auch das Mittagessen für sich glutenfrei ernährende Vegetarier sehr lecker war, hier also unser Fazit: we are the Lucky ones.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 12
- Friday, January 3, 2025 at 7:34 AM
- ☀️ 19 °C
- Altitude: 13 m
MexicoLuis Donaldo Colosio18°41’40” N 88°23’15” W
Tag 12 - Welcome to Bacalar

Auch wenn man es aufgrund der Wasserfarbe vermuten könnte: Nein, wir sind nicht in der Karibik, sondern in Bacalar. Bacalar könnte man als eher kleinen Ort an einer großen Lagune beschreiben. Die Lagune strahlt je nach Wassertiefe und Sonneneinstrahlung in in unterschiedlichen Blautönen. Dieses Juwel hat in der Vergangenheit bereits einige Hippies angezogen, jedenfalls ist das kleine Städtchen hier sehr alternativ angehaucht (bester Beweis: favorisiertes Schuhwerk sind Birkenstocks und es gibt hier überall Streetart und Hängematten).
Wie könnte man also anders, als hier tiefenentspannt zu sein?
(Apropos Entspannung: diese macht sich bei uns beiden chronischen Frühaufstehern bemerkbar. Wir haben ein eigenes ruhiges, modernes Appartement mit einem sehr bequemen Bett mit Terrasse und Blick in den grünen Garten, in dem wir uns wohl fühlen. Jedenfalls haben wir hier erstmal ausgeschlafen). Ein bisschen Entspannung sei uns nach den ganzen Tempelerkundungen ja auch gegönnt, oder?
Wir haben es grade noch so geschafft, um 11:00 Uhr fertig für unseren Segeltrip zu sein, denn auch wir wollten unbedingt die Schönheit der Lagune vom Wasser aus sehen. Da wir am Vortag erst abends angekommen sind, konnte man diese lediglich erahnen. Also rauf auf s Boot und los gehts. Bei Tag erinnerte mich der Blick ein bisschen an den Bodensee - quasi eine Oase im Festland. Diese Lagune fließt allerdings über drei weitere Lagunen irgendwann ins Meer, aber das kann man nicht sehen. Während unser Guide Jorge mit Hilfe seiner Frau und seiner bezaubernden Tochter vor sich hin segelte und dabei u. a. über die Lagune erzählte, fiel mir mal wieder auf, was für ein extrem geregeltes Leben wir haben. Jorge ist - wie so viele andere Menschen hier auch - nämlich extrem abhängig von dem Wetter, den Launen der Touristen und vor allem des Tourenveranstalters. Jorge weiß noch nicht mal, ob und welche Tour er morgen machen darf. An dieser Stelle ein Dankeschön an meinen Arbeitgeber, dass er mich jeden Tag zur Arbeit kommen lässt und freundlicherweise dafür auch geregelt zahlt. Naja, Jorge jedenfalls machte mit seiner Family einen tollen Job und bescherte uns gute Laune und zwei tolle Badestops. Von den anderen Mitseglern griffen wir noch die besten Tips für unsere weitere Reise ab und so kamen wir nach drei Stunden wieder sicher am Ufer an. Kurz vor Ende hatte ich an dem „sicher“ kurze Zweifel, denn wir durften ganz vorne sitzen und das Segelboot hatte aufgrund von Gegenwind und Wellengang ganz schön Schlagseite. Ich sah mich Tollpatsch gedanklich schon vom Boot kugeln und im Wasser liegen. Aber Entwarnung: Richtig nass wurde ich dann erst durch die Regendusche nach der anschließenden Sporteinheit.
Vom Boot aus kann man ja bekanntlich auch die schönsten Orte am Ufer entdecken: so ging’s auf den Abend hin zunächst zu einem als Rundweg angelegten Steg auf Holzbrettern durch ein Naturschutzgebiet. Anschließend wollten wir im Stadtzentrum noch etwas zu Abend essen und verbummelten dort basicly den ganzen Abend. Voll schön. Ich hatte ja erwähnt, dass die Stadt hier Künstler anzieht. Da ich die Tochter einer Künstlerin bin, bin ich dafür natürlich anfällig. Auf dem bunten Markt verzierte daher eine lilahaarige Künstlerin aus Argentinien mich mit einem kleinen Diamanten und Andi mit dem Kalender der Mayas. Zum Abschluss durfte sich noch ein Lebenskünstler an meiner Hand für hoffentlich die nächsten zwei Wochen verewigen. Ursprünglich ist er aus Mexico City, aber hauptsächlich lebt er in Mallorca und ist nur in den europäischen Wintermonaten hier in Bacalar anzutreffen. Er hat sich wirklich einen sehr schönen Ort zum Überwintern ausgesucht. Die beiden Menschen haben uns sehr glücklich gemacht, denn uns gefallen unsere Tattoos.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 13
- Saturday, January 4, 2025 at 1:54 PM
- ☀️ 27 °C
- Altitude: 11 m
MexicoEl Arca18°35’27” N 88°26’2” W
Tag 13 - Los Rapidos de Bacalar

Was ist das schlimmste was hier in México passieren kann? Dass wir ausgeraubt werden? Keine Sorge, die von uns besuchten Städte hier zählen zu den sichersten der Welt. Kein Witz. Viel schlimmer: eine freilaufende Schlange. Vorab: ich lebe noch.
Starten wir von vorne. Andi hatte die Idee, an der Lagune ein Kajak zu mieten und zu den „Los Rapidos“ zu fahren. Das ist eine ein paar hundert Meter lange Wasserströmung mit karibisch blauem Wasser, durch die man sich einfach treiben lassen kann. Dafür macht man ja auch Sport, damit man- falls der Freund Kajak fahren gehen möchte - auch seinen Beitrag leisten kann. Soweit zur Theorie. Jetzt die Realität: Ich hatte die glorreiche Idee, am Vortrag den Oberkörper zu trainieren und daher heute dezenten Muskelkater. Bemüht habe ich mich im Kajak dann trotzdem und auch nicht gejammert. Angekommen bei der Wasserströmung traute ich meinen Augen kaum, wie wunderschön dieser Ort war. Fast nicht wie von dieser Erde. Vielleicht war ich aber auch deshalb so angetan, weil ich viel mehr touristischen Hype und weniger Natur erwartet hatte. Für einen horenten Eintrittspreis kann man nämlich auch ohne beschwerliche Anreise direkt bei den „Los Rapidos“ starten und sich treiben lassen. Wir haben das Wasser dort sehr genossen und sind dann zurück gepaddelt.
Ich, noch völlig in meinem Träumen und verzückt von diesen Ort, hörte dann auf dem Rückweg von der Toilette die leise Stimme eines Mannes „attention, there is a snake“. Schneller hätte ich wohl nicht in die Realität zurückgeholt werden können. Ich verschaffte mir umgehend einen Überblick über die Lage. Das Ding war tatsächlich über einen Meter lang, schwarz und widerlich. Gottseidank bewegte sie sich recht tollpatschig über den Parkplatz, sie sah wirklich nicht so aus, als würde sie gleich Stress machen. Ein anderes Mädchen ist sicherheitshalber mal auf den Tisch gestiegen. Ich beschloss, dass fünf Meter Entfernung definitiv zu wenig Abstand waren und eilte zu Andi, der mir schon beim entgegenrennen ansah, was passiert sein musste „Ohje, hast du eine gesehen?“ . So, aber ihr könnt alle stolz auf mich sein: die Ruhe von Bacalar ist auch bei mir angekommen. So bin ich todesmutig nochmal mit Andi zurückgelaufen, um ihm das Ungetüm zu zeigen. Die Schlange verzog sich dann wohl, jedenfalls konnten wir den Nachmittag noch in der Sonne genießen bevor wir uns auf nach Tulum machten.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 14
- Sunday, January 5, 2025 at 8:42 AM
- ⛅ 21 °C
- Altitude: 12 m
MexicoTulúm20°12’54” N 87°25’46” W
Tag 14 - Tulum

Nachdem wir den Nachmittag gestern in der Lagune von Bacalar entspannt hatten, sind wir erst im Dunkeln an unserem nächsten Stop angekommen: einer Ferienanlage in der Nähe von Tulum. Zunächst waren wir extrem begeistert, wie schön unsere kleine Villa ist und wie groß, hübsch bepflanzt und ruhig die Anlage ist. Dann kam jedoch die Ernüchterung:
1. vorbei mit der Ruhe: auf dem Nachbargelände stieg eine rießen Party, zu der wir leider nicht eingeladen waren.
2. jeder Ort, der für einen Besuch am Folgetag in Frage kam, schien laut Google Rezessionen aktuell (da Hochsaison) maximal überlaufen zu sein. Wir wussten zwar, dass Tulum um diese Jahreszeit voll sein würde und hatten uns daher eher außerhalb einquartiert, aber dass wirklich an jedem Ort Touristen rumgammeln, erschien uns schon ätzend und nahm uns die Lust auf die Stadt.
Demotiviert versuchten wir also zu schlafen.
Am nächsten Tag klingelte der Wecker dann super früh, da wir beschlossen hatten, einfach die allerersten am „Tempel des Windes“ von Tulum zu sein.
Und zu unserem eigenen Erstaunen, ging der Plan auf (uns war klar, dass wir es vor den ganzen Partypeopeln zum Eingang schafften, aber dass wir sogar vor dem Personal da waren, war sicherlich auch nicht verkehrt). Der Windtempel ist einer der Wahrzeichen der Stadt. Er hat eine beneidenswerte Lage direkt auf einem Felsen am Meer. Die Wellen des Meeres treffen am angrenzenden Paradise Beach ein, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht. Um die übrigen Frühaufsteher abzuhängen, sind wir also im Eiltempo vom Eingang der archäologischen Zone zum Tempel geeilt, welcher zu unserem Glück von von allen Seiten im Sonnenlicht erstrahlte. Wir haben sofort verstanden, warum die Majas sich diesen Platz für ihre religiösen Zeremonien ausgesucht haben. Einen schöneren gibt es nicht. Für Andi, der den Tempel schon länger „in echt“ sehen wollte, erfüllte sich heute somit ein kleiner Lebenstraum. Erst, als busweise die Touristen angekarrt wurden, trennten wir uns wieder freiwillig von dem magischen Blick.
Da wir ja ohnehin schon unterwegs waren, folgten wir der Empfehlung unseres Gastgebers und fuhren in den Dschungel, um eine Art Museum zu besuchen. Meine Laune war bei dem Eintrittspreis eventuell nur so semi gut. Kaum hatte ich jedoch das Gebäude betreten, war ich interessiert. „Why can’t we live together“ war das zugrundeliegende Credo der Kunst und bezog sich auf das Zusammenleben von Mensch und Natur. Der bzw. die Künstler haben beim Bau die Bäume des Dschungels wohl einfach an Ort und Stelle stehen lassen und in das dreistöckige Kunstobjekt integriert. Somit ist es eins mit der Natur. Ein ziemlich abgefahrener Ort. Andi meinte, selbst die Toiletten hier sind ziemlich cool. Vielleicht könnte man es so beschreiben: Stellt euch ein gewaltiges Schneckenhaus vor, welches einen hölzernen sowie betonlastigen Innenausbau aufweist, was es recht modern erscheinen lässt und mit sehr viel Grün dekoriert wurde. Ansonsten ist es eher schlicht. Wir jedenfalls waren begeistert und finden, der Künstler stellt sich genau die richtige Frage.
Völlig ausgehungert von den zwei Highlights der Reise wollten wir dann endlich was richtiges Essen und sind mangels Alternativen (und Hunger) in einem einfachen Straßenrestaurant gelandet. Eine Mexikanerin bietet hier wohl ihre selbstgemachte Hausmannskost an. Völlig überraschend:
Es war einfach so unfassbar lecker und hatte einen Touch von „Mama kocht“ (ja, es dürfen sich jz beide Mütter angesprochen fühlen, ihr kocht beide top und wir kommen immer gerne zum Essen, wenn auch nicht nur wegen dem Essen).
So, und da unser Miniferiendorf sehr schön ist, verbrachten wir den gesamten Nachmittag hier, einen Großteil am Pool. Keine Ahnung, wo all die Zeit hin ist.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 15
- Monday, January 6, 2025 at 2:39 PM
- ⛅ 26 °C
- Altitude: 13 m
MexicoLaguna San Miguel20°30’20” N 86°57’1” W
Tag 15 - Inselfieber

1.650 Kilometer bzw. 27 einhalb Stunden im Auto. Das ist unsere Bilanz nach zwei Wochen Roadtrip in Yucatán.
Wir haben heute das Auto abgegeben, hier also ein kurzes Fazit: der Untergrund in den mal mehr und mal weniger besiedelten Gegenden war teils holprig sowie staubig. México ist berühmt für seine „Bumps“, so nennen wir sie, die extrem störenden Hubel auf dem Boden, die zum langsammachen zwingen (leider sind sie nicht nur im Ortseingang, sondern manchmal auch random irgendwo versteckt, sodass es im Auto manchmal ganz schön wackelt).
Dass es sich bei dem von uns auserkorenen Urlaubsland um ein Entwicklungsland handelt, sieht man an sehr vielen Häusern hier. Komplett leerstehend, oft klein oder heruntergekommen. Eine abbröckelnde Fassade gehört hier zur Normalität. Schöne Häuser oder gar Villen gibt es eher in den größeren Städten und die ganz großen Städte (wie z. B. Tulum) weisen immense eingezäumte Ressortanlagen auf. Kleine Stände, bei denen Souveniers, Crêpes, Obst oder Softdrinks verkauft werden, zieren den Straßenrand. Explizit überall zu kaufen gibt es Cola. (Die Bewohner Mexikos konsumieren täglich circa zwei Liter Softdrinks, ein Weltrekord, auf den man nicht stolz sein sollte. Das hat mich übrigens mit am meisten überrascht: ich hatte mir die Mexikaner eher schlank vorgestellt. Jedoch sind dreiviertel der Mexikaner übergewichtig.) Aufgrund der Hitze spielt sich ein großer Teil des Lebens im Freien ab; so haben viele Restaurants einfach nur ein Dach und keine Wände.
Da unser Kia sich definitiv eine gründliche Reinigung definitiv verdient hatte, ging es heute zuerst zur Autowäsche. In Deutschland zahlen wir fast 20 Euro für die Waschanlage und dafür, dass wir anschließend unser Auto selbst aussaugen dürfen. Hier verlangte der noch nicht einmal volljährige Angestellte nach einer Stunde Handwäsche inklusive Polieren und Aussaugen ganze 7,50 Euro während wir im Kaffee nebendran unser Mittagessen genossen. Ganz schön dekadent. Der Junge hatte sich sein Trinkgeld verdient. Auch der Mitarbeiter von Europcar war bei der Rückgabe ganz begeistert von dem strahlenden Erscheinungsbild unseres Mietautos.
Auf Thailand haben uns die drei Inseln so gut gefallen, daher wollten wir auch diesen Urlaub mit Inselflair abschließen- daher ging’s mit dem Bus zur Fähre und dann rüber auf die Insel Cozumel, die für ihre paradiesischen Strände bekannt sein soll. Leider hat uns das Wetter heute zum ersten Mal im Stich gelassen und es regnet. (Man kann von Glück reden, dass wir nicht im Regen fahren mussten, denn das Wasser versickert hier unglaublich schlecht und so verwandeln sich manche Straßen unglaublich schnell in kleine Flüsse). Da heute quasi nur Reisetag war, halb so schlimm. Unser Airbnb hier ist schön, doch sobald das Pisswetter aufhörte schnappten wir uns unsere Sachen und machten uns auf zum Abendessen. Eventuell waren wir ein bisschen underdressed, aus Angst vor aufkommendem Regen hatten wir nämlich Sporthose und Badelatschen angezogen, da es ja nicht schlimm ist, wenn diese Sachen nass werden. Natürlich hat es aber nicht mehr geregnet. Anyway, das Essen war definitiv ein Highlight: Gemüse ist hier nämlich fast schon ein Fremdwort (in México wird viel Fleisch und verarbeitete Kohelnhydrate gegessen) und so haben wir unseren Berg an Proteinsalat und die glutenfreies Sandwich sehr wertgeschätzt.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 16
- Tuesday, January 7, 2025 at 1:48 PM
- ⛅ 25 °C
- Altitude: 21 m
MexicoLaguna San Miguel20°30’35” N 86°56’58” W
Tag 16 - Cozumel

Dass uns der Wind heute nicht wieder zurück aufs Festland getragen hat, war auch grade alles. Da sich zusätzlich die Sonne hinter den Wolken versteckt hatte, haben wir Schwimmen oder Schnorcheln im sonst so wunderschönen Meer hier kategorisch ausgeschlossen. (Selbst bei diesen ernüchternden Wetterbedingungen ist das Meer glasklar. Den Ruf als wunderschöne Insel hat Cozumel somit wohl nicht von ungefähr).
Somit blieb Zeit für ein gemütliches Frühstück und eine ausgedehnte Sporteinheit wohlgemerkt am und nicht „im“ Pool. Neben der Hoffnung auf besseres Wetter hatte ich auch Hoffnung, einen neuen Bikini zu finden. Kurzfassung: ich hatte nach unserer Shoppingtour kurzzeitig einen ganz schönen Hass. Andis gute Laune konnte mich aber wieder besänftigen und so sammelten wir noch sehr viele Schritte in der Stadt. Gut, am Ende tatsächlich nicht mehr ganz so freiwillig, erst der vierte Bankautomat wollte uns mexikanische Pesos auszahlen. Ich hatte schon Angst, dass es an meiner Kreditkarte lag. Wir können es nämlich kaum erwarten, uns wieder auf die Rennräder zu schwingen und loszudüsen. Am liebsten würde ich mein eigenes Gravelbike fahren. Bekanntlich musste ich es aber in Deutschland zurücklassen und so haben wir uns jetzt einfach Räder gemietet. Das erfordert Cash in bar.
Glücklicherweise ist es hier essenstechnisch ein Paradies für mich, sodass wir (nach unserem grandiosen Restaurantbesuch gestern) noch ein weiteres Café ausfindig machten, wo wir unbedingt nochmal hinwollen.
Was uns außerdem jetzt schon an Cozumel gefällt: Es gibt sehr viel Streetart und wir haben auch schon Ideen, wie wir ein Stückchen Cozumel-Flair zu Hause integrieren können.
So, und jz hoffen wir, dass heute die Sonne scheint, der Wind verschwindet und wir die Insel so genießen können wie alle anderen Urlauber vor uns. Ihr merkt, schlechtes Wetter macht auch kleinen Sonnenscheinen ein bisschen schlechte Laune…Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 17
- Wednesday, January 8, 2025
- ☁️ 25 °C
- Altitude: 13 m
MexicoLaguna San Miguel20°30’20” N 86°57’1” W
Tag 17 - Cozumel Tag 2

Manchmal merkt man ja erst im Urlaub, was man zu Hause vermisst. Von diesen Dingen gibt’s nicht viel, aber angeführt wird sie von meinen Kaffeevollautomaten, der auf Knopfdruck schnell und leckeren Kaffee produziert. Mit den Kaffeemaschinen hier dauert die Zubereitung von zwei Tasse circa eine viertel Stunde…
Ansonsten sah unser Morgen so aus wie gestern: sobald die Tasse Kaffee endlich da stand gemütliches Frühstück, Frühsport und dann ab zum Kreuzfahrthafen. Dieser beschert Cozumel jährlich drei Millionen Touris und zählt somit zu den meist frequentierten Häfen weltweit. Wir sind zwar grade noch im Urlaub, aber man kann ja nie früh genug damit anfangen, den nächsten zu planen und eine Kreuzfahrt 🚢 kommt mittlerweile zumindest mal in Betracht. Der Blick auf das „Objekt der Begierde“, die Mein Schiff 1 von TUI, wurde uns jedoch verwehrt, da wir keinen Schiffsausweis hatten und somit nicht mal in die Nähe der Schiffe gelassen wurden. (Nicht ganz so tragisch, dafür haben wir uns am Abend eine Doku über Kreuzfahrtschiffe angeschaut.) Wir waren ja ohnehin schon am Meer, also haben wir mit Premiumsicht das Mittagessen genossen und anschließend noch in der immer mal wieder auftauchenden Sonne gechillt, leider in langärmligen Klamotten, da es sehr windig war. Aber hey, etwas Meer, was will man mehr.
Es gibt auch etwas hier, was wir zu Hause nicht haben: Netflix. Normalerweise darf Andi abends aussuchen, was im Fernsehen läuft, da ich ohnehin nach circa 5 Minuten zufrieden auf seiner Brust einschlafe. Hier jedoch habe ich die Fernbedienung zu meinem persönlichen Eigentum erklärt und mir fest vorgenommen, Brigerton und Sissi zu suchten. Andi interessiert sich für meine kitschigen Serienvorlieben aber so gar nicht und ist dann in meinem Schoß eingeschlafen. Verkehrte Welt.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 18
- Thursday, January 9, 2025 at 10:40 AM
- ☁️ 24 °C
- Altitude: 13 m
MexicoSanta Cecilia20°25’25” N 86°50’35” W
Tag 18 - Cozumel Tag 3

Viele Freunde und Bekannte denken ja, wir tun in unserer Freizeit nichts anderes als Radfahren und wandern. Bis jetzt mussten wir uns damit in México sehr zurückhalten, Wanderwege gibt es in Yucatán eher nicht und bei der Beschaffenheit der Straßen auf dem Festland läge ich wohl schneller auf der Schnauze als mir lieb ist oder ich glänze mit einer neuen Höchstzahl an Platten (wir erinnern uns, angeführt wird dieser Rekord aktuell von drei Stück auf Mallorca). Glücklicherweise gibt es auf Cozumel einen kompletten Radrundweg. Ohne Bumps auf den Straßen (!), stellt euch das mal vor. Dementsprechend begleiteten uns die Radfahrklamotten schon eine ganze Weile im Koffer und konnten es kaum erwarten, getragen zu werden. Nachdem heute Morgen mein Rad auch einwandfrei geliefert wurde (Andis Radel kam schon gestern Abend) haben wir uns also in die Sättel geschwungen und los ging’s. So krass gute Laune hatte ich seit wir auf der Insel sind noch nicht. Es hat so viel Spaß gemacht, die Sonne blitzte durch und ein großer Teil der Strecke führt direkt am Meer entlang. Für mexikanische Verhältnisse sind die Wege wirklich top zu fahren. Den Wegrand zieren noch ein paar grüne Büsche, bis ein schmaler Sandstrand den Blick auf s Meer lenkt. Andi ist grade noch rechtzeitig einen imposanten Leguan, der mitten auf unserer Spur gechillt hat, ausgewichen und wir habe auch drei Nasenbären beim vorbeiradeln gesehen. Natur pur.
Bei den letzten 10 Kilometer auf dem Rennrad ist meinem Körper dann wieder eingefallen, dass er Rennradfahren eigentlich gar nicht gewohnt ist und für mich wurde dann echt anstrengend. Die Mittagspause zuhause hatten wir und dann nach über 65 Kilometer auf den Rädern definitiv verdient.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 19
- Friday, January 10, 2025 at 6:19 PM
- ☀️ 25 °C
- Altitude: 18 m
MexicoLaguna San Miguel20°30’36” N 86°57’4” W
Tag 19 - Cozumel Tag 4

Ich habe nicht nur den Blick für s Schöne von meiner Mama sondern auch die Abendteuerlust meines Daddys geerbt. Daher zählte Quad fahren zu den Dingen, die ich schon länger mal machen wollte. Für Cozumel galt dann endlich: Gesagt getan. So steigen wir heute Morgen dann voller Begeisterung auf unser neues vierrädriges Gefährt. Andi scherzte zu Beginn der Fahrt noch, dass wir mit dem Rad jetzt ja deutlich schneller wären. Da ich ja noch nie Quad gefahren bin, wollte ich halt auch nicht losheizen wie eine Irre. Unterwegs fand mein Daumen dann aber doch Gefallen am Gashebel und so düsten wir die ganze Küste bis zu einem Strandclub entlang. Bucht man dort eine Schnorcheltour, gab es freien Eintritt in den Beachclub. Das wollten wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Wir stellten uns so - in nostalgischer Erinnerung an unsere Schnorchelsusflüge in Thailand - ein kurzes, aber gemütliches Unterwassersightseeing vor. Nur leider verlief der Trip etwas hektisch: das Boot jagte über das Wasser als wären wir selbst die Gejagten und ich hielt mich sicherheitshalber mal fest. Noch mit Vollspeed kam die Ansage des Guides, dass wir jetzt unsere Flossen und Taucherbrille aufziehen sollen. Kaum angekommen, sprangen wir wie alle anderen ruck zuck vom Boot. Die Unterwasserwelt hatte glücklicherweise etwas ruhiges und magisches und es gab sehr viel zu sehen. Die Fische waren super zutraulich, einen großen habe ich ausversehen mit meiner Flosse getreten. Wie sich rausstellte hat unser Guide die Fische gefüttert, kein Wunder also, dass sie uns nicht von der Pelle rücken wollten. An den zwei weiteren Tauchspots haben wir dann noch Schildkröten, Seesterne, erneut viele Fischis sowie zur Krönung einen circa 2 Meter großen hübschen Hai gesehen.
Allerdings war das mit dem Unterwasserbleiben eine ziemliche Herausforderung: Das Meer war nicht so ruhig wie in Thailand und ich bekam ständig Meerwasser in meinen Schnorchel, egal wie ich mich oder mein Equipment drehte und wendete. Unser Guide winkte irgendwann hektisch und dann ging es in Windeseile wieder zurück zum Beachclub. Etwas mehr Ruhe hätte dem Trip sicherlich nicht geschadet. Auf der anderen Seite war ich sehr angetan von der beeindruckenden Unterwasserwelt im glasklaren, türkis strahlenden Wasser (die Sonne hatte daran natürlich such ihren Beitrag geleistet). Ein selbst erklärter Paparazzi hat Unterwasser sogar noch Bilder von uns gemacht (die wir natürlich kaufen mussten). Zwar nicht ganz so sexy mit Schwimmweste an und Schnorchel im Mund, aber sicherlich eine coole Erinnerung.
Die Ruhe fanden wir dann am Strand aber auch nicht, da in der Ferienwohnung noch unsere Räder auf uns warteten, mit denen wie noch eine Runde drehen wollten. Hat zeitlich leider nicht mehr hingehauen. Immerhin habe ich mich dann mit meiner Sporteinheit am Pool beeilt, sodass wir es noch zu Sonnenuntergang an den Strand schafften. Ich hatte grad nicht damit gerechnet, aber es war wunderschön und richtig rot. Anscheinend sind wir dann eine ganze Weile spaziert und haben Hunger bekommen, woraufhin wir eine idyllische Location direkt am Meer entdeckt haben. Bei dem Ambiente wären überteuerte Preise definitiv nachvollziehbar gewesen, aber dem war nicht so. Wir hatten eine Hollywood-Schaukel ganz für uns alleine, zu unseren Füßen das Meer. Es war so schön, dass wir (eigentlich Anti-Alkoholiker) nach dem Abendessen gar nicht mehr weg wollten und noch was getrunken haben.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 20
- Saturday, January 11, 2025 at 11:04 AM
- ☀️ 26 °C
- Altitude: Sea level
MexicoPlaya Box20°17’34” N 86°57’30” W
Tag 20 - Cozumel Tag 5

Verehrte Leserschaft, was ist schöner als Quad fahren? Richtig, Fahrrad fahren. So ging es gleich heute Morgen rauf auf die Räder und los - diesmal in die andere Richtung. Cozumel hat nämlich genau einen Rundkurs, der sich für Radfahrer anbietet. Man umrundet dabei circa die halbe Insel (an der anderen Hälfte führen leider keine Straßen an der Küste entlang). Wir waren zügig unterwegs, gönnten uns aber etwas mehr Pausen als beim letzten Mal. Menschen waren nur an den Stränden anzutreffen, dafür kreuzten regelmäßig Leguane unseren Weg. Die Sonne strahlte nur so, sodass wir sehr froh waren, schon morgens gestartet zu sein. Insgesamt hat die Runde wieder wirklich Spaß gemacht, allerdings ist die Routenauswahl hier sehr beschränkt, sodass wir die Räder guten Gewissens wieder abgeben können. (Jedenfalls ich. Andi darf seines noch bis morgen behalten. Ich sitze grade am Frühstückstisch, schreibe den Bericht von gestern und beneide ihn, dass er jetzt nochmal losdüsen kann).
Leider ist es unser ganzer Tag hier auf Cozumel. Den verbrachten wir noch auf unserer Terrasse bevor wir uns auf zum Abendessen machten. Die Kellnerin von gestern erkannte uns gleich wieder und wir bekamen zwar einen anderen aber fast genauso schönen Platz mit Blick auf den Sonnenuntergang. Die Kellnerin wollte uns gleich für morgen Abend wieder einladen…. Das hätten wir sehr gerne gemacht.
Nachdem jetzt das Wetter so schön ist, wir so langsam auch die tollen Plätze der Insel kennen, wollen wir jetzt wirklich nicht gehen. Wie kann es sein, dass wir morgen die Insel schon verlassen müssen …?Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 21
- Sunday, January 12, 2025 at 11:14 AM
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 13 m
MexicoLaguna San Miguel20°30’20” N 86°57’1” W
Tag 21 - Cozumel Tag 6

Man hat mir vielleicht gestern schon angemerkt, dass ich Cozumel nicht verlassen will. Heute ist dieses Gefühl noch etwas ausgeprägter, denn wir haben uns den Abschied definitiv nicht leichter gemacht. So sind wir nach dem Checkout direkt in einen Beachclub gefahren. Die Location, die wir ursprünglich besuchen wollten, war geschlossen (jedenfalls behauptete das der Taxifahrer, der im gleichen Atemzug einen Vorschlag mitlieferte, wo wir stattdessen hingehen könnten. Kommt euch das auch komisch vor?) Naja, letzten Endes haben wir uns dann für einen anderen Club entschieden, der ebenfalls zur engeren Auswahl stand. Und was soll ich sagen. Wenn es einen Himmel gibt, dann haben wir ihn gefunden:
Sandstrand? Fehlanzeige.
Aber der Ort war wunderschön an die Felsenküste designt. Der Infinitypool diente zur Abkühlung und als absoluter Blickfang, da er seinem Namen alle Ehre macht und gefühlt nahtlos ins Meer übergeht. Außerdem mochten wir das coole Konzept: es gab wirklich viele schöne Liegeplätze, die man abwechselnd aufsuchen konnte, sodass an Langeweile nicht zu denken war. On top, wurde das Essen auch an unserem Himmelbett serviert. Wie könnte man mich kleine verfressene Reisende glücklicher machen?
Andi kam dagegen eher beim Schnorcheln an der Felsenwand entlang auf seine Kosten. Das Wetter, insbesondere die Sonne und somit auch das Wasser gaben heute wirklich nochmal alles und erstrahlten in den schönsten Blautönen. Gerade als wir von den Schwimminseln wie kleine unbeschwerte Kinder ins Wasser sprangen, erinnerte uns der Kellner, dass wir so langsam an einen Abschied denken müssen.
(Da wir diesen schönen Ort natürlich nicht so schnell verlassen wollten, hatten wir bereits nachmittags spontan beschlossen, eine spätere Fähre zurück ans Festland zu nehmen. Aber jetzt war es dann wohl wirklich an der Zeit). Die Fähre legte pünktlich zu Sonnenuntergang ab, sodass ich die ganze Überfahrt den roten und dann immer dunkler werdenden Himmel über dem Meer bestaunte. Einen schöneren Abschluss von Cozumel hätten wir nicht haben können.
Randanmerkung: Wer sich fragt, ob wir uns so viel Luxus verdient haben: Ja klar. Andi ist direkt nach Sonnenaufgang mit dem sich noch in seinem Besitz befindenden Rennrad zur letzten Inselrundfahrt losgedüst. Ich habe meines ja schon abgegeben, ihm also wehmütig nachgesehen und als Trauerbewältigung, dass ich nicht mitfahren konnte, mit Sascha Huber am Pool trainiert.
Als die Fähre bei Playa del Carmen (sprich am Festland) anlegte, wurden wir schneller wieder in die Realität zurückgeholt als uns lieb war. Der Großteil der Urlauber in Cozumel reist ja mit dem Kreuzfahrtschiff an, sodass die Insel abends relativ ruhig ist (die Schiffe nehmen die Schwärme an Touristen dankenswerterweise abends allesamt wieder mit). Im Gegensatz dazu waren die Straßen hier in Playa del Carmen regelrecht von Urlaubern überfüllt. Wie, als hätten Flugzeuge diese massenweise hier einfach abgeworfen. Außerdem überall Straßenverkäufer. Super nervig. Erstmal ein kleiner Kulturschock.
Eigentlich wollten wir daher abends nur noch schnell zum Supermarkt, es war ja eh schon spät. Im Endeffekt haben wir - neben Äpfeln und Joghurt - einen wunderschönen Bikini sowie eine Kette für mich gefunden. Zum Thema „Bikini“ muss man dazu sagen, dass ich echt schon einige mexikanische Modelle anprobiert hatte, aber keiner wirklich gefallen hat. Zu Hause wartet auch schon ein Zalando-Paket mit weiteren Modellen auf mich, welches ich aus Frust bestellt hatte. In dem Fall gilt also das alte Sprichwort: Besser spät als nie.
Der ganze Tag ist also unerwartet unfassbar schön geworden.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 22
- Monday, January 13, 2025 at 12:00 PM
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 4 m
MexicoPlaya Mamitas20°37’54” N 87°3’54” W
Tag 22 - Alles hat ein Ende

Wir würden gerne bleiben. Noch Fragen 🤪?
Nein Spaß.
Eigentlich stand der Tag unter schlechten Vorzeichen, weil so schön wie gestern kann heute ja kaum werden. Der Himmel ist zugezogen und es ist ganz schön windig. Außerdem ist das Preisleistungsverhältnis in Playa del Carmen deutlich schlechter wie sonst wo. (Bestes Beispiel: ich wollte mein Henna hier nochmal auffrischen lassen. Statt die 8€, die wir in Bacalar gezahlt haben, wollte die gute Frau hier 40€. Ich glaube, die spinnen. Also kein Tattoo für mich.). Aber wir haben uns fest vorgenommen, uns die Laune davon nicht verderben zu lassen, und sind zum ortsansässigen Beachclub machiert. Zu unserer Überraschung war in dem von uns gebuchten Bereich super wenig los. Wir hatten den Pool quasi für uns. Das und sicherlich auch mein neuer Bikini haben dazu geführt, dass ich krankhaft gute Laune hatte. Obwohl kein Alkohol im Spiel war, sind wir durch den Pool getanzt und haben gelacht wie kleine Kinder.
Tja, und jetzt sind wir gleich am Flughafen. Wenn alles klappt, sind wir morgen um kurz nach 13:00 wieder in Frankfurt am Flughafen. Drückt uns die Daumen.
Schlaft gut ⭐️
Kurzes Update: Unser Flug hat zwei Stunden Verspätung. Super ärgerlich, wir dürfen in Deutschland dann erstmal für 90€ pro Person neue Bahntickets kaufen…. Wie freuen uns, wenn wir dann endlich nach Frankfurt starten. Liebe GrüßeRead more
TravelerViel Spaß auf eurer Reise ✈️
TravelerDanke Nico 😇
TravelerSchön dass der Flug so entspannt war. Freue mich schon auf die nächsten Zeilen . Wünsche euch einen wunderschönen Urlaub.
TravelerLieben Dank, Doris 🙂☺️ und euch heute ein tolles Familienessen