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Weltreise 2025/2026 - AIDA

Einmal um die Nordhalbkugel der Welt Leggi altro
  • Tag 81 - Halong Bay / Hanoi - Vietnam

    29 gennaio, Vietnam ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute sind wir in der Halong Bay, genauer gesagt in Cái Lân, angekommen. Kurz nach sieben Uhr gelang es dem Kapitän nach dem zweiten Anlegemanöver, festzumachen. Bereits um 6:30 Uhr waren wir frühstücken, danach ging es zum Abstempeln der Landgastkarten und anschließend vom Schiff in den Bus.
    Mit dem AIDA-Shuttle fuhren wir etwa zweieinhalb Stunden nach Hanoi. Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und gilt als politisches, historisches und kulturelles Zentrum des Landes. Die Stadt liegt im Norden Vietnams am Roten Fluss und ist über 1.000 Jahre alt. Die Stadt erinnerte mich stark an Bangkok: sehr laut, extrem belebt, unzählige Autos sowie unfassbar viele Motorräder und Roller, begleitet von Hupkonzerten ohne Ende. Streetfood, fahrende Händler, das Leben spielt sehr stark auf der Strasse ab. Auffällig war aber auch die starke Präsenz von Militär- und Sicherheitskräften an nahezu jeder Ecke, was teilweise wirklich erschreckend wirkte. Vietnam wird kommunistisch geführt, und am 3. Februar steht der 96. Jahrestag der Kommunistischen Partei an – die Vorbereitungen dafür sind bereits deutlich sichtbar.
    Wir entschieden uns gegen eine Hop-on-Hop-off-Tour und erkundeten Hanoi zu Fuß. Unser erster Stopp war der Temple of Literature, Vietnams älteste Universität, die im 11. Jahrhundert gegründet wurde und dem Konfuzius gewidmet ist. Anschließend ging es zum Ho-Chi-Minh-Mausoleum, in dem der einbalsamierte Staatsgründer Vietnams aufgebahrt liegt und das bis heute eine große politische Bedeutung hat. Wir mussten durch eine Sicherheitskontrolle, konnten dann aber das Mausoleum auch nur von aussen ansehen. Danach ging es vorbei am Präsidentenpalast, ein repräsentatives Gebäude aus der französischen Kolonialzeit, das heute vor allem für staatliche Anlässe genutzt wird und an Militärgebäuden, die nicht fotografiert werden durften. Wir erreichten die Cua-Bac-Kathedrale, eine katholische Kirche aus der Kolonialzeit. Der nächste Stopp war das Bac-Mon-Tor, eines der historischen Stadttore Hanois, gefolgt von der Hanoi Old Citadel, einem UNESCO-Weltkulturerbe und ehemaligem Machtzentrum verschiedener Dynastien. Am Ende unseres Rundgangs kamen wir an einem kleinen See an.
    Rund um den See zeigte sich Hanoi von einer ganz anderen, sehr traditionellen Seite. Am heutigen Tag befand sich die Stadt mitten in den Vorbereitungen auf Tết, das vietnamesische Neujahrsfest. In diesen Tagen begegnet man besonders vielen jungen Frauen in traditioneller Kleidung, dem Áo dài, oft mit Blumen in der Hand, die sich professionell oder privat fotografieren lassen. Diese Tết-Fotoshootings sind eine feste Tradition und stehen symbolisch für Neuanfang, Glück und Eleganz. Das Áo dài verkörpert dabei Tradition, Weiblichkeit und Respekt gegenüber der eigenen Kultur. Die Blumen symbolisieren Frühling, Wohlstand und Glück. Es war wunderschön anzusehen, vor allem die vielen jungen Menschen in dieser besonderen Atmosphäre.
    Wir umrundeten noch den See, ich gönnte mir einen Latte Macchiato bei Starbucks und einen kurzen Abstecher zur Toilette, bevor es zurück zum Bus ging. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag. Wir sind fast 20.000 Schritte gelaufen – der Trubel dieser Stadt war jedoch schon sehr speziell, vor allem die starken Kontraste zwischen Tradition, Moderne und der allgegenwärtigen kommunistischen Staatspräsenz mit den vielen Soldaten.
    Abgerundet wurde unser schöner Tag mit einem Gang in die Sauna und ein kurzes Abendessen.
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  • Tag 80 - Seetag

    28 gennaio, Cina ⋅ 🌬 20 °C

    Heute hatten wir einen schönen Seetag. Wie immer sind wir zuerst zum Sport gegangen und danach frühstücken. Unser Personaltraining wurde allerdings verlegt, da es unserer Trainerin heute nicht gut ging – macht aber nichts, gegen Krankheit kann man nichts tun.
    Das Wetter war leicht wolkig bei etwa 20 Grad und es herrschte nur leichter Seegang.
    Ich war so erschöpft von den vielem Eindrücken der letzten Tage, dass ich mich noch einmal hingelegt und geschlafen habe. Später habe ich gearbeitet und mit Katharina telefoniert, allerdings war die Internetverbindung so schlecht, dass wir das Gespräch abbrechen mussten.
    Mittags sind wir durch die Halong-Bucht gefahren. Sie liegt im Norden Vietnams und ist bekannt für ihre vielen Kalksteinfelsen, die aus dem Meer ragen. Man bekommt dabei einen Eindruck vom Land, allerdings nur sehr minimal, da die Passage etwa 15 Kilometer breit ist und man relativ weit von der Küste entfernt bleibt. Ich habe ein paar Schiffe und ein wenig von dem Land gesehen.
    Andreas ist anschließend zum Spinning gegangen, und am Abend haben wir uns in der Sauna zum letzten Aufguss getroffen. Danach gab es noch ein entspanntes Abendessen. Anschließend haben wir alles vorbereitet, da wir morgen bereits um 7:30 Uhr Richtung Hanoi fahren.
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  • Tag 79 - Hongkong - Hongkong

    27 gennaio, Hong Kong ⋅ ⛅ 18 °C

    Guten Morgen Hongkong. Die Geräusche dieser Stadt erinnern mich so an Bangkok😍. Das Rattern er Dieselschiffe direkt vor unserer Balkontüre wie auf dem Chao Praya. I miss it. 🫶 Andreas ist erst mal zum Sport. Nach dem Frühstück ging es hinaus zur Big-Bus Tour. Ich hatte morgens bereits recherchiert, welche Route für uns sinnvoll ist, und die Tickets online gekauft. Was soll ich sagen: Diese Stadt hat mich erneut fasziniert. Hongkong ist eine Stadt der Superlativen – mit einer höchsten Dichte an Einkaufszentren, und etwa 569 Gebäuden über 150 Meter Höhe und somit hat Hongkong die meisten Wolkenkratzer weltweit. In vielen dieser Wolkenkratzer sind Büros, Hotels und Shopping Malls in einem einzigen Gebäude und somit entsteht diese beeindruckende Skyline.
    Nach einem kurzen Weg zum Bus auf dem wir einige bekannte Aida Mitreisende getroffen haben wie auch Tamara und Michael starteten wir mit der blauen Route durch Kowloon, den dicht besiedelten und sehr lebendigen Stadtteil auf dem Festland. Es ist faszinierend, durch diese Straßen zu fahren: riesige glänzende Wolkenkratzer, direkt daneben ältere, teils heruntergekommene Wolkenkratzer – dieser Kontrast ist schlicht überwältigend. In diesen Häusern gibt es sehr viele sehr kleine Wohnungen, oft aufgeteilt aus grösseren Einheiten, sie können unter 8 m² haben – in Extremfällen nur wenige Quadratmeter. Sie werden auch "Käfigwohnungen" genannt und haben oftmals nicht mal ein Fenster.
    Unser erster Stopp war nach der Tour ein Starbucks am Pier, danach setzten wir mit der Fähre nach Hongkong Island über. Dort ging es mit der grünen Route weiter, einmal über die gesamte Insel. Was wir gesehen haben, machte uns wirklich sprachlos: eine Landschaft über und über grün, mit Hügeln, Wäldern und Stränden. Wir fuhren vorbei an Stanley, einem schönen Küstenort mit einem Markt und Promenade und tollen Häuser, ebenso wie , Aberdeen, das bekannt ist für seinen Hafen, Hausboote und als Wohngegend wohlhabender Hongkonger. Hier wohnen viele Reiche, und die Chinesen suchen in dieser Gegend Erholung in den Wäldern und an den Stränden.
    Am Ende der Route legten wir einen kurzen Stopp ein – es gab ein Eis für Andreas. Anschließend fuhren wir dann die rote Route durch das pulsierende Hongkong Island, mit dichten Stadtleben, Hektik und Lärm.
    Zum Abschluss ging es zum Victoria Peak und mit der Peak Tram nach oben. Vor 17 Jahren bin ich noch mit der alten Bahn gefahren, heute mit einer neuen, modernen. Von oben hatten wir einen unfassbaren Blick über diese irre Stadt. Wir verbrachten einige Zeit dort und beobachteten auf einer Ebenden Sonnenuntergang – einfach wunderschön. Danach ging es mit der Bahn wieder nach unten.
    Von der Peak Tram aus gingen wir zu Fuß zurück zum Pier und setzten erneut mit der Fähre nach Kowloon über. Bei einem weiteren Bummel durch die Mall auf der Ebene der Kinderboutiquen gab es noch einmal ein Eis für Andreas. Anschließend gingen wir zurück auf das Schiff und aßen eine Kleinigkeit. Um 20 Uhr sahen wir uns die Lichtershow vom Balkon aus an, die allerdings nicht ganz so spektakulär war wie erwartet. Um 22 Uhr hieß es dann: Leinen los – auf dem Weg nach Vietnam.
    Diese Stadt wird mir nachhaltig in Erinnerung bleiben.
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  • Tag 78 - Hongkong

    26 gennaio, Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute hatten wir einen entspannten Vormittag. Es war erst unser morgendlicher Sport angesagt und dann sind wir zum Frühstücken. Ich habe dann gearbeitet, Andreas hat noch eine Runde spinning gemacht. Ab 15.30 Uhr sind wir dann langsam in die Bucht von Hongkong eingefahren. Die Skyline war schon wieder beeindruckend, aber so hatte ich Hongkong auch in Erinnerung. Die Stadt bildet sich aus 263 Inseln und einer Halbinsel. Somit ist sie ein einzigartiger Mix aus tropischem Eiland und asiatischer Großstadt. Hongkong mit über 7 Mio. Einwohnern ist eine Stadt der Gegensätze – hier trifft modern auf traditionell und hektisch auf ausgeglichen. Am 1. Juli 1997 übernahm die Volksrepublik China nach 156 Jahren britischer Kolonialherrschaft wieder die Kontrolle über Hongkong von den Briten. Seitdem ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone. Dies bedeutet, dass es in allen politischen Bereichen, ausgenommen Außen- und Verteidigungspolitik, ein hohes Maß an Autonomie genießt und das ist auch spürbar, denn diese Stadt ist nicht vergleichbar mit dem Rest von China. Die lange Zeit unter britischem Einfluss spiegelt sich heute noch deutlich sichtbar wieder.
    Wir haben uns fertig gemacht und sind um halb sieben vom Schiff und zu Fuß zum Temple Street Night Market gelaufen. Es war ein typischer Nachtmarkt wie man ihn in Asien überall kennt. Und es war das erste Mal auf der Reise, dass wir in einem landestypischen Restaurant gegessen haben. Es war so lecker, aber wahnsinnig viel. Ich habe es gefeiert. Wir sind dann noch ein bisschen durch die Straßen gebummelt und haben uns auf den Weg zurück gemacht. An der Promenade angekommen, haben wir uns spontan für eine Bootsfahrt im Hafen von Hongkong entschieden. Das war wirklich sehr schön die Skyline bei Nacht von allen Zeiten zu sehen. Auf dem Weg zurück zum Schiff sind wir durch die Mall im Untergeschoss gelaufen und erst habe ich es gar nicht kapiert. So was habe ich noch nie gesehen. Es waren von allen namhaften Designern die Kinderboutiquen dort aneinandergereiht. Sowas verrücktes. 🤣
    Es war ein wirklich schöner Tag, aber Hongkong ist auch eine sehr anstrengende Stadt. Morgen geht es mit dem Hop- on Bus durch die Stadt.
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  • Tag 77 - Kaohsiung - Taiwan

    25 gennaio, Taiwan ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute Morgen sind wir um halb neun im Hafen von Kaohsiung angekommen. Kaohsiung hat etwa 2,7 Millionen Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt Taiwans nach Taipeh. Ursprünglich war die Region ein kleines Fischerdorf und ein Handelshafen. Der Name Kaohsiung bedeutet „hoher, grüner Hügel“. Ab dem 17. Jahrhundert war diese Region geprägt durch chinesische Siedler, später bekam sie starke niederländische Einflüsse. Von 1895–1945 stand sie unter japanische Kolonialherrschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ein starker Ausbau zur Industrie- und Hafenstadt. Heute zählt sie zu einem der größten Häfen Asiens aber dennoch mit viel Grün und vielen Sehenswürdigkeiten.
    Gleich nach dem Frühstück und der Schiffsfreigabe sind wir von Bord gegangen und mit dem Shuttlebus in die Stadt gefahren.
    Während der Busfahrt lief parallel live aus Taipeh die Besteigung des Taipei 101 durch Alex Honnold. Unfassbar, wie dieser Mann den Turm erklommen hat – ohne Seil, ohne Sicherung.
    Unsere Reise-Begleiterin meinte, man könne nicht zu Fuß zum Lotus-See laufen, der unser einziger geplanter Stop war. Wir haben uns dennoch einen Stadtplan geschnappt und sind einfach losmarschiert.
    Es war wunderschön, durch die Straßen zu gehen. Die Geschäfte waren noch geschlossen, alles war ruhig und entspannt. Zwischendurch haben wir uns auf eine Bank gesetzt und die letzten Meter live auf Netflix verfolgt, wie Honnold die Spitze erreichte. Zwei Tage zuvor genau an diesem Ort gestanden zu haben, machte den Moment noch besonderer.
    Wir sind dann einfach die Straßen weiter hinaufgelaufen, bis wir irgendwann links abbogen mussten und dann am Lotus-See standen. Der See ist eine der bekanntesten Attraktionen Kaohsiungs.
    Besonders sind die Drachen- und Tigerpagoden. Drache und Tiger sind wichtige Schutzsymbole der chinesischen Kultur. Der Drache steht für Glück, Weisheit und positive Energie, der Tiger für Stärke und Mut. Traditionell betritt man die Anlage durch den Drachen und verlässt sie durch den Tiger – symbolisch lässt man so Unglück zurück und nimmt Glück mit.
    Nicht weit davon entfernt liegt der Frühlings- und Herbstpavillon. Er ist der Göttin Guanyin, der Göttin des Mitgefühls, gewidmet. Die Pagoden stehen für Harmonie, Schutz und spirituelle Ruhe und spiegeln die ruhige, fast meditative Atmosphäre des Sees wider.
    Der Weg zum Konfuziustempel führt bewusst etwas abseits. Der Tempel ist Konfuzius gewidmet und unterscheidet sich stark von den farbenfrohen Pagoden. Er ist schlicht, symmetrisch und ruhig gestaltet und steht für Bildung, Moral und gesellschaftliche Ordnung. Es ist ein Ort der Besinnung, nicht der Götterverehrung.
    Anschließend sind wir den Weg wieder zurückgelaufen bis zum großen Einkaufszentrum. Dort gab es erst einmal einen Latte Macchiato im Starbucks und ein Uni-QLO durfte natürlich auch nicht fehlen. Es wurde ein wenig geshoppt. Vor dem Einkaufszentrum war ein Markt mit Menschenmassen, vor allem jungen Leuten. Ich fragte eine Frau an einem Stand, was dort los sei. Es stellte sich heraus, dass eine koreanische Boyband namens Super 10 Junior erstmals in Taiwan auftrat – vor allem die jungen Mädchen waren völlig aus dem Häuschen.
    Vorbei an dem Trubel machten wir uns langsam auf den Rückweg. Am Ende waren es 17 Kilometer bis zum Shuttlebus, aber es war einfach wunderschön, die Stadt ohne Stress zu erkunden – kein Bus rein, kein Bus raus, einfach wir beide, durch die Straßen, vorbei an kleinen Cafés und Restaurants, Geschäften, Grünanlagen eben an allem, was so eine Stadt zu bieten hat.
    Kaohsiung ist eine sehr schöne Stadt. Ich hatte vorher noch nie von ihr gehört, aber sie hat mich beeindruckt – eine Mischung aus Hongkong und Bangkok. Das Wetter war perfekt: 23 Grad, sonnig, leichte Wolken. Was will man mehr?
    Zurück am Schiff ging es wieder durch die Passkontrolle, ein neuer Stempel im Pass, dann wurden die Pässe abgegeben. AIDA bereitet nun alles für unseren Landgang in Hongkong vor.
    Wir haben uns erst etwas erholt, schauen jetzt gleich das Ablegemanöver an und dann geht es noch in die Sauna. Es waren noch nicht alle bei der Passkontrolle, trotz drei Durchsagen auch fehlte noch ein Bus. Aber wir sind dann um 18.20 los.
    Der Abend endete noch mit einem sehr emotionalen Ereignis. In der Primetime wurde Hotel Direktor Wolfgang Pichler verabschiedet. Er geht in seinen wohlverdienten Urlaub, weil seine Frau schwanger ist und das zweite Baby bekommt. Er war jetzt zwölf Wochen hier auf dem Schiff, und die Familie freut sich, ihn zu sehen. Die Crew beziehungsweise unser Kapitän hatten für ihn noch etwas wunderbares vorbereitet. Er hat einen Smiling Star Special bekommen und auch ein so gestandener Mann wie Wolfgang Pichler war wirklich zu Tränen gerührt. Er war auch wirklich ein super toller Hoteldirektor, der sich immer um die Belange und Wünsche und Bedürfnisse seiner Gäste bemüht hat, auch wenn es immer noch so viele Leute gibt, die meckern und unzufrieden sind. Aber er hat einen Mega Job gemacht wünschen wir ihm viel Glück für die Zukunft und dass er bald seine zweite Tochter begrüßen darf. Schaut Euch das Video an, so herzlich.
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  • Tag 76 - Keelung Tag 2 - Taiwan

    24 gennaio, Taiwan ⋅ 🌧 17 °C

    Ich hatte heute einen sehr schönen Ausflug nach Jiufen, einer ehemaligen Goldgräberstadt im Norden Taiwans. Jiufen wurde Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, als dort Gold entdeckt wurde. Während der japanischen Kolonialzeit erlebte der Ort seine Blütezeit, der Ort florierte. Nach dem Ende des Goldabbaus verlor Jiufen an Bedeutung, wurde später jedoch als historischer Ort wiederentdeckt und ist heute für seine engen Gassen, Teehäuser und besondere Atmosphäre bekannt, die man in jedem Winkel spürt.
    Andreas ist schon früh mit dem Fahrrad losgefahren, während ich am Morgen noch versucht habe, eine neue Internetlösung zu finden. Das hat mit Red Bull auch funktioniert, sodass ich nun hoffentlich dauerhaft auch auf See, wenn mal wieder nichts geht online bin. Da unser Internet seit zwei Tagen nicht funktionierte und Starlink von der taiwanesischen und chinesischen Regierung nicht unterstützt wird, hatten wir an Bord kein Netz. Im Hafen konnte ich mich mit Airalo behelfen, auf See brauche ich Internet ebenso zwingend, da ich täglich arbeite.
    Für mich ging es dann mit dem Bus hinauf nach Jiufen. Das Wetter war in Ordnung – bewölkt, aber größtenteils trocken. Am Parkplatz angekommen, stiegen wir in einen Shuttlebus um, der uns direkt in diese kleine Stadt brachte, die komplett in den Berghang gebaut ist.
    Unser Guide gab uns eine Stunde Zeit, um durch die enge „Hauptstraße“ zu schlendern, die sich zwischen den Häusern hindurchzieht. Links und rechts reihten sich kleine Geschäfte, Restaurants und Streetfood-Stände aneinander. Ich nahm in einem kleinen Laden an einer Teezeremonie teil und kaufte einen außergewöhnlich guten Oriental Beauty Tee. Danach kamen ich an einem Stand für Kalligrafie vorbei. Der junge Mann erklärte seine Arbeit mit großer Begeisterung. Die Pinsel sind alle handgefertigt, das Unternehmen wurde von seinem Vater gegründet. So begeistert kaufte ich drei Pinsel sowie ein spezielles Übungspapier, auf dem man schreiben kann und bei dem sich die Schrift später wieder auflöst. Ich wollte das schon immer lernen und werde mich damit beschäftigen. Vielleicht hat eine meiner Enkelinnen auch Lust es zu erlernen. Mal sehen😍
    Weiter ging es zum Shengping Theater, das 1934 gegründet wurde. Während der Zeit des Goldabbaus bot es den Goldgräbern hier Unterhaltung und eine Abwechslung zum harten Alltag des Goldgrabens. Heute dient es als historisches Kino und kleines Museum.
    Anschließend gingen wir weiter in ein Teehaus, in dem wir ein Teeritual mit einem kleinen Snack erhielten. Als wir wieder aufbrechen wollten, waren zwei unserer Gäste nicht mehr da. Wir warteten über eine halbe Stunde, bis wir die Info bekamen, dass sie uns nicht mehr gefunden haben und dann selbstständig zum Bus gingen. So kamen wir mit über einer Stunde Verspätung, aber noch rechtzeitig, zurück zum Schiff, da wir dann auch noch eine halbe Stunde auf den Shuttlebus gewartet haben😅.
    Die zwei Tage im Norden Taiwans waren wirklich sehr schön. Ein Land, das ich so wahrscheinlich nie besucht hätte, das aber absolut seine Reize hat.
    Nun geht es weiter in den Süden Taiwans, in der Hoffnung, dass das Wetter morgen etwas besser ist. Ich habe später noch ein wenig gearbeitet, mit meiner Tochter telefoniert, einige geschäftliche Dinge geklärt und war anschließend mit Andreas in der Sauna. Nach der Primetime gingen wir essen – ein schöner Tag geht zu Ende.
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  • Tag 75 - Keelung - Taiwan

    23 gennaio, Taiwan ⋅ 🌧 13 °C

    Heute sind wir gut schon früh am Morgen in Taiwan angekommen, genauer gesagt in Keelung. Der Blick aus dem Fenster zeigte nichts Gutes - es regnete in Strömen. Nach dem Frühstück ging es für uns in Gruppe B um 7:30 Uhr zur Pass- und Sicherheitskontrolle. Nach kurzem Warten ging es direkt zu unserem Bus. Der war schnell gefüllt und so ging es schon kurz nach acht Uhr los in Richtung Taipeh unserem heutigen Ziel. Der Regen hörte unterwegs nicht auf, aber je näher wir der Stadt kamen, desto heller wurde der Himmel – und schließlich klarte es langsam auf.
    Unser erstes Ziel war der Hop-on-Hop-off-Bus, doch wir mussten etwa eine Stunde warten. Diese Zeit nutzten wir, um ein wenig durch die Straßen zu schlendern und die Atmosphäre der Stadt zu spüren, denn die meisten Geschäfte öffnen erst um 11 Uhr und da war es noch ziemlich leer auf den Strassen. Kurz vor zehn startete dann unsere Fahrt durch Taipeh, vorbei an vielen beeindruckenden Gebäuden. Die Sonne kam langsam immer mehr heraus, und die Stadt zeigte sich von ihrer schönen Seite.
    Taipeh ist zwar eine vergleichsweise junge Stadt, hat sich aber unglaublich schnell entwickelt. Während der japanischen Kolonialzeit ab 1895 entstanden viele Verwaltungsgebäude und Tempel, die noch heute das Stadtbild prägen. Seit 1949 ist Taipeh Regierungssitz der Republik China (Taiwan). Taiwan betrachtet sich seitdem als unabhängig, auch wenn das international umstritten ist. Die Stadt hat sich zu einem pulsierenden wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Zentrum Ostasiens entwickelt – und genau diese Mischung aus Geschichte, Moderne und lebendigem Großstadtflair spürt man an jeder Ecke.
    Nach einem Stopp an der Main Station hatten wir wieder etwas Zeit, um eine andere Ecke der Stadt zu erkunden. Danach ging es weiter Richtung Taipei 101. Auf dem Weg dorthin kaufte ich Tickets über GetYourGuide. Rund um das Gelände waren überall Kamerateams und Absperrungen – morgen wird hier Alex Honnold ohne Seil und Sicherung im Free-Solo-Stil den höchsten Wolkenkratzer Asiens erklimmen. Die Übertragung startet um 9 Uhr live auf Netflix, und es soll ein echtes Spektakel werden. Unglaublich er klettert einfach an diesem Gebäude hoch.
    Wir fuhren mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform des Taipei 101. Der Taipei 101 ist 508 Meter hoch inklusive Spitze und galt lange Zeit als das höchste Gebäude der Welt.
    Es hat eine Höhe bis zum Dach von 449,2 Meter - 101 oberirdische Stockwerke - daher auch der Name und 5 unterirdisch. Oben angekommen, hat Andreas unfassbar leckeren Baumkuchen gegessen und ich einen Tee getrunken und warteten, bis die Wolken sich etwas verzogen hatten. Anfangs war die Aussicht noch etwas von hohen Wolken verdeckt, aber dann klarte es auf – und wir hatten einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Von hier oben wirkte Taipeh unglaublich lebendig, dicht bebaut - es erinnerte mich stark an Bangkok. Wir genossen diese Aussicht, es war wirklich sehr schön.
    Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch die Geschäfte, ein Starbucks-Kaffee durfte natürlich nicht fehlen. Danach ging es mit dem Bus zurück auf unser Schiff. Und hier angekommen, hatten wir auch wieder Regen. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter – viele andere Gruppen, die andere Ausflüge gemacht haben, hatten den ganzen Tag über Regen und kamen durchnässt am Schiff an. Zum Abschluss stand noch eine Stunde auf dem Laufband auf dem Programm, danach haben wir ein bisschen in der Wellnessoase entspannt und den Tag Revue passieren lassen.
    Es ist irgendwie ein komisches Gefühl, zu wissen, dass unsere Reise genau in zwei Monaten, am 23. März, enden wird. Heute, am 23. Januar, fühlt es sich so an, als hätten wir noch unendlich viel Zeit vor uns – und doch wird jeder Tag kostbar sein. Solche Momente, in denen man staunend auf eine Stadt blickt, die man noch nicht kennt, erinnern einen daran, wie schnell Zeit vergeht und wie wichtig es ist, jeden Augenblick bewusst zu genießen.
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  • Tag 74 - Ishigaki - Japan

    22 gennaio, Giappone ⋅ 🌬 15 °C

    Heute sind wir in Ishigaki angekommen. Leider zeigte sich das Wetter noch nicht von seiner besten Seite: windig, wolkig und etwa 14 Grad. Nach einem kurzen Frühstück sind wir dennoch mit guter Laune losgezogen.
    Andreas hat einen ausgedehnten Fahrradausflug über die Insel bis zum Leuchtturm gemacht. Ich bin zunächst zum Yaima Mura Village gefahren. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Freilichtdorf, das das Leben auf den Yaeyama-Inseln vergangener Jahrhunderte zeigt. Eine Frau hat für uns traditionell getanzt. Die historischen Häuser mit ihren roten Ziegeldächern, Steinzäunen und kleinen Gärten vermitteln sehr authentisch die alte Inselkultur, wie die Menschen in alter Zeit gelebt haben. In der Anlage gibt es außerdem ein Affengehege – die Tiere waren unglaublich zutraulich, sind auf mir herumgeklettert und einfach unfassbar süß.
    Besonders schön war der Spaziergang durch den dichten Mangroven-Wald. Die dichten Wurzelgeflechte, die teilweise direkt aus dem Wasser ragen, bilden ein einzigartiges Ökosystem, das war sehr beeindruckend. Etwas traurig war allerdings der Anblick eines Wasserbüffels, der einsam an einen Baum angebunden war – das hat mich sehr berührt. Abgesehen davon war die Anlage sehr stimmungsvoll, und man konnte die alten Traditionen gut erspüren.
    Anschließend ging es mit dem Bus weiter zur Ishigaki-Tropfsteinhöhle. Sie ist eine der größten Kalksteinhöhlen Japans und beeindruckt durch lange, gut begehbare Gänge mit beleuchteten Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhle war schön anzusehen, auch wenn die gestrige Höhle für mich noch eindrucksvoller war. Damit war mein Ausflug nach etwa drei Stunden beendet – genau die richtige Dauer.
    Zurück auf dem Schiff habe ich etwas gearbeitet und auf Andreas gewartet. Gemeinsam sind wir später zum Auschecken aus Japan in die Aida Lounge gegangen. Jeder Gast musste sich offiziell aus Japan abmelden; besonders angenehm war, dass die Beamten dafür direkt auf das Schiff kamen.
    Nun haben wir Japan verlassen und sind auf dem Weg nach Taiwan. Es waren wirklich tolle Tage hier: unglaublich freundliche, respektvolle Menschen, viel Disziplin und eine wohltuende Ruhe. Ein Land, in das ich sehr gerne wieder reisen möchte.
    Somit geht die Zeit in Japan zu Ende und weitere neue Destinationen warten auf uns.
    Zum Abschluss waren wir noch kurz in der Sauna. Danach habe ich weitergearbeitet, da einige Themen anstanden. Jetzt geht es ins Bett – morgen wartet ein langer Tag in Taipeh auf uns.
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  • Tag 73 - Naha/Okinawa - Japan

    21 gennaio, Giappone ⋅ 🌬 15 °C

    Heute ist es unserem Kapitän Michael Schmid trotz starken Winds und hohen Wellengangs mithilfe von zwei Schleppern gelungen, sicher im Hafen von Naha auf Okinawa anzulegen.
    Nach dem Frühstück ging es direkt zu unserem Ausflug mit dem Bus. Der erste Stopp war die Gyokusendō-Höhle. Dabei handelt es sich um eine der größten und bekanntesten Kalksteinhöhlen Japans, die sich über mehrere Kilometer erstreckt. Bei sehr feuchten 21 Grad führte der Weg hinab in die Höhle, vorbei an Stalagmiten – das sind vom Boden nach oben wachsende Kalksteinformationen, die sich über Jahrtausende durch tropfendes, kalkhaltiges Wasser bilden. Weiter sind hier unterirdische Seen und kleine Wasserfälle. Die Atmosphäre war mystisch und beeindruckend, fast wie eine eigene, stille Welt unter der Erde. Ich habe es sehr genossen hier durchzulaufen und die Faszination der Natur zu erleben. Unfassbar was die Natur alles erschafft.
    Anschließend besuchten wir das Okinawa Peace Memorial Museum. Es ist ein Ort des Gedenkens und der Mahnung an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Besonders thematisiert wird die Schlacht um Okinawa im April 1945, bei der durch den Angriff der US-Streitkräfte nahezu die gesamte Insel zerstört wurde und über 200.000 Menschen ihr Leben gelassen haben. Überall wiesen Schilder darauf hin, dass Fotografieren verboten ist. Leider ignorierten einige Gäste aus unserer Gruppe und auch aus einem anderen Bus diese Regeln. Auf meine Hinweise bekam ich mehrfach nur ein gleichgültiges „ist mir egal“. So respektlos unfassbar, wie ignorant manche Leute sind. Ein anderer Gast war auch entsetzt und meinte nur "für viele Deutsche gibt es keine Regeln". Wie wahr.
    Danach ging es weiter zum Shuri Castle, der ehemaligen Residenz der Könige des Ryūkyū-Reiches und ein bedeutendes Symbol der okinawanischen Geschichte und Kultur. Die Anlage wurde im Krieg zerstört und später wiederaufgebaut, brannte jedoch 2019 komplett nieder. Aktuell kann man den Wiederaufbau verfolgen und die Anlage von außen besichtigen. Es wird genau nach den alten Überlieferungen rekonstruiert. Ich habe unseren Guide unterstützt und seine englischen Erklärungen für andere Gäste übersetzt – mein Englisch doch ganz ordentlich🤣.
    Der letzte Programmpunkt war die Kokusai-dōri, die zentrale Einkaufsstrasse von Naha mit vielen kleinen Läden, Cafés und Souvenirständen. Wir sind ein wenig gebummelt, bevor es zurück zum Schiff ging.
    Andreas ging anschließend zum Sport und in die Sauna. Ich habe bis 20:00 Uhr gearbeitet, danach gab es noch ein kurzes Abendessen.
    Ein weiterer schöner Tag in Japan ging zu Ende.
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  • Tag 72 - "Seetag" - ohne Amami

    20 gennaio, Giappone ⋅ 🌬 17 °C

    Heute Morgen wurden wir von lauten Motorengeräuschen geweckt. Wir lagen vor Amami, das wir dann leider nur aus der Ferne sehen konnten. Unser Kapitän hatte versucht, trotz fünf Meter hoher Wellen und Windstärke 8 in den Hafen einzulaufen. Er hat wirklich alles versucht. Habe es vom Balkon aus beobachtet. Das Anlegemanöver musste dann doch abgebrochen werden. Stattdessen entschied er sich, direkt Kurs auf Naha/Okinawa zu nehmen – eine absolut richtige Entscheidung, denn die Sicherheit steht immer an erster Stelle.
    Auch im Laufe des Tages besserte sich das Wetter nicht. Starker Seegang, viel Wind und viele Wolken begleiteten uns den ganzen Tag. So wurde es ein ungeplanter, „geschenkter“ Seetag.
    Wir nutzten den Vormittag für Sport und Frühstück. Das Sportprogramm wurde kurzfristig geändert, sodass Andreas wieder seine Spinning-Stunde machen konnte. Ich habe gearbeitet und bin am Nachmittag, gegen 16 Uhr, in die Sauna gegangen. Entspannen, in meinem guten Buch lesen und einen Saunagang – das habe ich in der Wellnessoase sehr genossen. Ein Mitglied hatte ein Video hochgeladen von unserer Ankunft in Korea. Und ich bin auf Video zu sehen. Also auch im koreanischen TV zu sein ist schon lustig.
    Am Abend waren wir mal wieder im French Kiss. Andreas hatte ein Rinderfilet, ich gegrillte Gambas. Es war sehr lecker. Danach ging es zurück in die Kabine und der Tag klang ruhig aus.
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  • Tag 71 - Seetag

    19 gennaio, Philippinensee ⋅ 🌬 17 °C

    Heute hatten wir erneut einen Seetag – nach den vielen Eindrücken der letzten Tage genau das Richtige. Das Wetter war ruhig, mit leichter Sonne und angenehmen 18 Grad.
    Der Tag begann mit Sport und einem leckeren Frühstück. Andreas hatte anschließend ein Bikertreffen. Ich habe Thomas mit meinem Reisetagebuch überrascht, das ich in unserer Gruppe zum Verschenken angeboten hatte, da ich inzwischen alles hier festhalte. Er kam kurz zu uns auf die Kabine. Aus dem kurzen Treffen entwickelte sich ein längeres, sehr schönes Gespräch.
    Mittags ging Andreas in die Wellnessoase zur Sauna und zum Spinning. Ich habe meinen Artikel für das Beauty Forum fertiggestellt, E-Mails bearbeitet und weiter an meinem Shop gearbeitet. Später habe auch ich mir einen Saunagang gegönnt und in meinem neuen Buch gelesen über Maria Callas. Wieder sehr gut.
    Am Abend stand die Prime Time mit unserem Kapitän auf dem Programm. Er erklärte uns, wie es morgen weitergeht: Wir sind auf dem Weg nach Amami-Ōshima. Die Wettervorhersage ist leider nicht sehr günstig, ab Mitternacht soll starker Wind aufkommen. Der Kapitän hatte bereits am Samstag bei der japanischen Behörde angefragt, ob wir schon Mitternacht anlegen könnten, was leider abgelehnt wurde.
    Nun fahren wir dennoch weiter in Richtung Amami, und morgen früh wird entschieden, ob ein Anlegen möglich ist. Die Herausforderung besteht darin, dass es in diesem Hafen keine Schlepper gibt, die das Schiff beim Anlegen unterstützen könnten. Die Chancen stehen etwa 50:50. Es kommt, wie es kommt – bisher hatten wir ohnehin großes Glück mit dem Wetter.
    Somit gehen wir nun nach einem entspannten Abendessen in unsere Kabine und lassen den Abend ausklingen
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  • Tag 70 - Kobe/ Kyoto - Japan

    18 gennaio, Giappone ⋅ ☀️ 6 °C

    Unser Ausflug heute Morgen begann um 7.40 Uhr. Zunächst ging es mit einer kurzen Busfahrt zum Bahnhof in Kobe, anschließend mit dem Shinkansen über Osaka nach Kyoto. Der Shinkansen, Japans Hochgeschwindigkeitszug, ist seit 1964 in Betrieb, erreicht bis zu 320 km/h und gilt als eines der wichtigsten Verkehrsmittel zwischen Japans Großstädten. Besonders spannend war zu sehen, wie schnell der Zug einfuhr – die Abgrenzung am Bahnsteig öffnet sich erst, wenn er vollständig steht. Das habe ich schon vor Jahren in Hongkong erlebt und finde es nach wie vor absolut sinnvoll für die Sicherheit an den Gleisen. Dachte schon vor 20 Jahren, wann kommt das bei uns🤣🤣immer noch nicht😅vielleicht sollte die DB mal nach Asien zur Schulung fahren.
    Nun waren wir in Kyoto angekommen. Kyoto war von 794 bis 1868 die Kaiserstadt Japans und lange das politische und kulturelle Zentrum. Die Stadt ist berühmt für ihre zahlreichen Tempel und Schreine, von denen wir uns heute die bekanntesten angeschaut haben. Leider mit gefühlt 10.000 anderen Touristen.
    Kyoto bewahrt die japanische Geschichte, Architektur und Kultur besonders eindrucksvoll und gilt als Herz der japanischen Tradition.
    Es ging dann direkt zum ersten Highlight, dem Kiyomizu-dera-Tempel. Er stammt ursprünglich aus dem Jahr 778 und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt ist er vor allem für seine große Holzterrasse, die ohne einen einzigen Nagel erbaut wurde und einen beeindruckenden Blick über die Stadt bietet.
    Der Seikanji-Tempel in Kyoto ist ein ruhiger, historischer Tempel aus der Heian-Zeit (802), dem der tausendarmige Avalokiteshvara-Bodhisattva gewidmet ist. Besonders schön ist der Weg dorthin, der durch grüne, leicht hügelige Gassen führt und eine stille, entspannte Atmosphäre bietet – ein idealer Kontrast zu den belebten Haupttempeln der Stadt. Ich habe hier die Stille der Natur so dankbar aufgenommen.
    Danach besuchten wir den Kinkaku-ji, den sogenannten Goldenen Pavillon. Der Tempel war ursprünglich im 14. Jahrhundert die Villa des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu und ist ein besonderes Beispiel der Kitayama-Kultur. Die mit Blattgold bedeckten oberen Stockwerke sind wunderschön, ebenso der umliegende Teich.
    Mit vielen Eindrücken ging es weiter zum Mittagessen. Für rund 130 Gäste wurden japanische Spezialitäten liebevoll in Boxen angerichtet – sehr lecker. Anschließend fuhren wir in ein Wohnviertel zum Fushimi Inari-Taisha-Schrein, der dem Shintō-Gott des Reises und des Wohlstands gewidmet ist. Berühmt ist er für seine tausenden roten Torii-Tore, die von Gläubigen gestiftet wurden und symbolisch den Übergang vom Profanen zum Heiligen markieren.
    Müde, aber mit vielen beeindruckenden historischen Eindrücken, ging es über Osaka zurück nach Kobe und schließlich wieder auf das Schiff. Es war ein toller Tag – auch wenn ich merke, dass mein Kopf von den vielen Eindrücken und Mengen von Menschen ziemlich voll ist und alles erst noch verarbeitet werden muss.
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  • Tag 69 - Kobe/Osaka - Japan

    17 gennaio, Giappone ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute hatten wir noch einen halben Seetag und sind bei strahlendem Sonnenschein auf dem Weg nach Kobe. Ich habe als Erstes in der Früh mit meiner ältesten Tochter Katharina telefoniert. Bei uns war es 8 Uhr morgens, bei ihr bereits Mitternacht – der Beginn ihres 38. Geburtstags. Auch wenn es schwierig ist, solche besonderen Momente nur aus der Ferne zu teilen, war es dennoch sehr schön, ihr genau zu diesem Zeitpunkt gratulieren zu können. Happy Birthday mein Schatz.
    Mittags sind wir dann in Kobe angekommen – und was für ein emotionaler Empfang das war. Eine große Musikkapelle spielte, hunderte Menschen standen auf der Balustrade des Terminals und winkten uns zu.
    Ein Moment, der mich wieder tief berührt hat, die Tränen standen mir in den Augen. Diese Herzlichkeit der Menschen ist kaum zu begreifen.
    Wir hatten dann einen Ausflug gebucht "Osaka auf eigene Faust". Es ging 45 Minuten mit dem Bus in die Stadt. Dort hatten wir etwa drei Stunden Zeit, um diese faszinierende Metropole ein wenig zu erkunden. Osaka ist seit Jahrhunderten ein bedeutendes Handelszentrum und wurde früher „die Küche Japans“ genannt, weil hier Waren und Lebensmittel aus allen Regionen des Landes gehandelt wurden.
    Wir ließen uns einfach durch die Straßen treiben, vorbei an Geschäften und dem wirklich pulsierenden Großstadttrubel, wobei es schon anders war als in Tokio. Es war dann auch unser erstes richtiges Shopping-Erlebnis in Japan. Natürlich durfte auch der obligatorische Latte Macchiato bei Starbucks nicht fehlen 😅.
    Auffällig ist, wie präsent Erdbeeren sind, denn Japan baut sie in grossen Mengen an. Überall Erdbeeren🍓🍓 Wir gönnten uns ein Erdbeer-Crêpe und ein Eis – beides hervorragend.
    Am Ende ging es zurück nach Kobe, reich an Eindrücken. Osaka hat uns sehr gut gefallen.
    Eine Runde waschen, ein kurzes Abendessen und wir gehen heute früh ins Bett, denn morgen haben wir einen besonderen Ausflug nach Kyoto.
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  • Tag 68 - Shimizu - Japan

    16 gennaio, Giappone ⋅ ☀️ 10 °C

    Guten Morgen aus Shimizu.
    Heute war ein unfassbar schöner Tag. Ohne große Erwartungen sind wir nach Shimizu gekommen – und wurden reich belohnt.
    Der Hafen von Shimizu blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits in der Edo-Zeit 17. bis 19. Jahrhundert war er ein wichtiger Anlaufpunkt für Küstenschifffahrt und Handel. Durch seine Lage an der bedeutenden Tōkaidō-Route spielte er eine zentrale Rolle in der Versorgung des damaligen Edo, dem heutigen Tokio. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Hafen im Zuge der Modernisierung Japans offiziell ausgebaut und für den internationalen Handel geöffnet. Im 20. Jahrhundert entwickelte er sich zu einem bedeutenden Industrie- und Exporthafen, insbesondere für Autos und Holz.
    Unser Ausflug führte uns bewusst weg vom Trubel der Großstadt. Zuerst ging es in den Kiefernhain Miho no Matsubara. Wir spazierten durch den Wald bis hinunter zum Meer – es war einfach wunderschön. Von der Aussichtsplattform Nihondaira zeigte sich uns nun schon den dritten Tag in Folge der Mount Fuji in seiner ganzen Pracht, bei strahlendem Sonnenschein. Ein unglaublicher Anblick. Der Mount Fuji ist Japans höchster Berg mit 3.776 m und ein sehr wichtiges kulturelles und religiöses Symbol. Seit der Antike gilt er als heiliger Ort im Shintō und Buddhismus, Ziel von Pilgerreisen.
    Der Vulkan ist aktiv; sein letzter Ausbruch 1707/1708 bedeckte große Gebiete mit Asche. In Kunst und Literatur, etwa bei Hokusai, wurde der Fuji zum Nationalsymbol.
    Seit 2013 gehört er wegen seiner kulturellen Bedeutung zum UNESCO-Weltkulturerbe.
    Viele reisen zwei Wochen durch Japan und sehen ihn kein einziges Mal – wir durften ihn jeden Tag erleben und wir haben ihn immer wieder fotografiert.
    Weiter ging unser Ausflug und wir besuchten ein Onsen-Bad, das Liberty Resort. Ein Onsen ist ein traditionelles japanisches Thermalbad aus heißen, natürlichen Quellen. Wir haben in verschiedenen Becken im Freien und innen gebadet. Frauen und Männer gingen in unterschiedliche Bereiche. Die Wirkung des mineralhaltigen Wassers war sehr wohltuend und entspannend. Dazwischen etwas Sonne tanken, in den warmen Quellen zur Ruhe kommen – es war traumhaft. Es waren fast alle Bekannten, die wir auch jeden Tag in der Sauna sehen und die Sauna Flat haben mitdabei🤣.
    Danach fuhren wir zurück zum Hafen, gingen noch in ein Einkaufszentrum, bummelten ein wenig und der Latte Macchiato im Starbucks durfte natürlich nicht fehlen.😇
    Vor dem Schiff entdeckte ich einen kleinen Stand, an dem ein Künstler auf ein Bild, dessen Motiv ich mir aussuchte m, unsere Namen in Japanischer Schrift zeichnete. Eine wunderschöne Erinnerung.
    Zurück an Bord aßen wir eine Kleinigkeit und gingen anschließend in die Sauna. Von dort aus beobachteten wir später das Auslaufen des Schiffes.
    Dieser Moment war sehr berührend und mir standen die Tränen in den Augen. Viele Japaner kamen und standen am Hafen, winkten uns zu, hielten ihre Handys hoch, schwenkten Leuchtstäbchen. Sogar eine ältere Dame im Rollstuhl war extra herangefahren worden. Es war unglaublich herzlich. Die Krönung war schließlich ein Feuerwerk zu unseren Ehren.
    Was für ein sympathisches und aufrichtiges Volk. Nett, respektvoll, herzlich – ein rundum wunderschöner Tag.
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  • Tag 67 - Tokio - Japan - 2.Tag

    15 gennaio, Giappone ⋅ ☁️ 10 °C

    Der zweite Tag in Tokio startete bei strahlendem Sonnenschein. Gleich nach dem Frühstück ging es los.
    Andreas unternahm einen ausgedehnten Fahrradausflug: 41 Kilometer und 117 Höhenmeter. Die Route führte mitten durch die Stadt, vorbei am pulsierenden, quirligen Leben Tokios. Er hatte eine tolle Zeit.
    Ich selbst hatte bewusst einen Kontrast gewählt und einen Ausflug hinaus aus Tokio gebucht. Die Fahrt führte über Yokohama nach Kamakura, eine der bedeutendsten historischen Städte Japans. Kamakura war im 12. Jahrhundert Sitz des ersten Shogunats und gilt bis heute als spirituelles Zentrum mit zahlreichen Tempeln und Schreinen.
    Unser erster Halt war der Hasedera-Tempel wunderschön an einem Hang gelegen. Ich ging bis ganz nach oben und hatte einen wunderschönen Blick über die Stadt bis zum Meer. Besonders beeindruckend ist hier die große Holzstatue der Kannon, der Göttin des Mitgefühls. Sie gilt als eine der größten Holzskulpturen Japans. Man durfte sie aus Respekt für die Bedeutung nicht fotografieren. So werde ich sie weiter vor meinem inneren Auge haben. Zwischen Tempeln und Statuen zeigten sich bereits die ersten Kirschblüten in Erwartung auf den Frühling, wie schön war das bitte.
    Anschließend ging es weiter zum Großen Buddha von Kamakura. Die berühmte Statue wurde um 1252 errichtet und stellt den sitzenden Amida-Buddha dar. Ursprünglich stand sie in einer großen Tempelhalle, die jedoch durch mehrere Naturkatastrophen zerstört wurde – seit dem 15. Jahrhundert sitzt der Buddha unter freiem Himmel.
    Mit einer Höhe von rund 13,3 Metern und einem Gewicht von etwa 93 Tonnen gehört er zu den größten Buddha-Statuen Japans. Gefertigt ist er aus Bronze, zusammengesetzt aus mehreren gegossenen. Was besonders süss waren grosse Schuhe, die Kinder für den Buddha gefertigt haben, weil er ja sonst kalte Füsse bekommen würde😍Zum Abschluss besuchten wir den Tsurugaoka-Hachimangū-Schrein, das religiöse Herz Kamakuras. Er ist dem Kriegsgott Hachiman gewidmet und war eng mit den Samurai verbunden. Hier nahmen wir auch an einem Gebetsritual teil – ein stiller, sehr persönlicher Moment, der den Besuch besonders eindrücklich machte.
    Am Ende blieb uns noch etwa eine Stunde zum Bummeln – durch die kleine Straßen, Läden und japanischen Restaurants.
    So gingen zwei Tage in Tokio wie im Flug zu Ende. Es waren sehr spannende, aber auch anstrengende Tage – voller Eindrücke, Gegensätze und intensiver Momente.
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  • Tag 66 - Tokio - Japan

    14 gennaio, Giappone ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute Morgen sind wir bei strahlendem Sonnenschein in die Bucht von Tokio eingefahren. Majestätisch begrüßte uns dabei der Berg Fuji. Durch diese Bucht zu fahren, war ein sehr berührendes Erlebnis – insbesondere im Bewusstsein ihrer historischen Bedeutung. Am Ende des Zweiten Weltkriegs lagen hier am 2. September 1945 über 100 Kriegsschiffe, als die Kapitulation Japans unterzeichnet wurde. Präsident Truman bestand darauf, die Unterzeichnung an Bord der USS Missouri abzuhalten.
    Tokio ist die Hauptstadt Japans und mit über 37 Millionen Einwohnern im Ballungsraum die größte Metropolregion der Welt. Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft, Technologie und Kultur. Sie besteht aus 23 speziellen Stadtbezirken sowie weiteren Städten und Gemeinden. Tokio hieß früher Edo und wurde 1868 zur Hauptstadt erklärt. Die Stadt wurde mehrfach schwer zerstört, unter anderem durch das große Kantō-Erdbeben von 1923 und im Zweiten Weltkrieg, und anschließend immer wieder neu aufgebaut.
    Wir haben um 13.00 Uhr angelegt und es ging dann zur Identitätskontrolle von Bord. Das lief alles schnell und super. Wir hatten dann einen unglaublich schönen Ausflug. Zunächst ging es mit dem Bus nach Asakusa. Dort besichtigten wir den Sensō-ji-Tempel, den berühmtesten und bedeutendsten buddhistischen Tempel Tokios, oft einfach Asakusa-Tempel genannt. Er zählt zu den ältesten Tempeln der Stadt, gegründet im 7. Jahrhundert und dem Bodhisattva Kannon, der Göttin des Mitgefühls, geweiht. Die Atmosphäre war beeindruckend und zugleich voller Leben. Man spürt sofort, welche religiöse und kulturelle Bedeutung dieser Ort für die Japaner hat.
    Anschließend hatten wir Zeit zur freien Verfügung und bummelten entspannt durch die umliegenden Straßen. Kleine Läden, viele Eindrücke und natürlich durfte auch ein Starbucks-Café nicht fehlen 😅 – nach langer Zeit mal wieder ein vertrauter Moment.
    Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir den Tokio Tower. Im Ausflug war der Aussichtspunkt zur Mitte des Turms inkludiert. Wir kauften uns noch ein Ticket zum Top Deck und hatten das Glück, spontan einen freien Slot zu bekommen. Und dann: der absolute Hammer. Auf 250 Metern Höhe lag uns die Skyline von Tokio zu Füßen – ein atemberaubender Blick über diese riesige, faszinierende Weltmetropole. Zur Mittelstation fuhren wir mit dem Aufzug, runter anschließend liefen wir die 600 Stufen wieder hinunter 😅Als kleines Extra gab es sogar noch ein Erinnerungsfoto gratis dazu.
    So haben wir bereits einen großartigen ersten Eindruck von Tokio gewonnen. Anschließend ging es zurück zum Schiff, und im Yachtclub haben wir den Tag bei einem schnellen Essen entspannt ausklingen lassen. Ein rundum gelungener Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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  • Tag 65 - Seetag auf dem Weg nach Tokio

    13 gennaio, Philippinensee ⋅ 🌬 12 °C

    Heute war ein rundum gelungener Seetag. Die Sonne begleitete uns, die Wellen blieben ruhig und wir kamen gut voran. Der morgendliche Sport gehörte wie immer dazu, danach das gemeinsame Frühstück.
    Am Vormittag hörten wir den letzten Vortrag unseres Lektors Ingo Bauernfeind über Tokio. In Tokio wird er auch von Bord gehen – wirklich schade, denn ich habe seine Vorträge sehr geschätzt. Während Andreas anschließend die Sonne auf unserem Balkon genoss, habe ich noch gearbeitet.
    Später war er beim Spinning, und am Nachmittag trafen wir uns in der Wellness-Oase wieder. Dort fand die Krimi-Sauna-Nacht statt. Ich gönnte mir eine Massage, anschließend folgte eine Lesung. Sie entsprach leider nicht ganz unseren Erwartungen, sodass wir nach dem ersten Teil noch eine Pizza essen gingen.
    Nun liegen sechs spannende Tage in Japan vor uns. Ich bin sehr neugierig, wie es sein wird. Viele asiatische Länder kenne ich bereits, Japan jedoch noch nicht. Der Auftakt mit Südkorea gestern war jedenfalls sehr gelungen. Nun lassen wir uns überraschen.
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  • Busan - Tumuli Park

    12 gennaio, Corea del Sud ⋅ ☀️ 3 °C

    Der Tumuli Park (auf Koreanisch Daereungwon) liegt in Gyeongju und ist eine der wichtigsten historischen Stätten Koreas.
    Dort befinden sich große Hügelgräber (Tumuli) aus der Zeit des Silla-Reiches (ca. 1.–7. Jahrhundert). In diesen grasbewachsenen Erdhügeln wurden Könige, Königinnen und Angehörige des Adels bestattet. Die Gräber bestehen meist aus einer hölzernen Grabkammer, die mit Steinen und Erde bedeckt wurde – eine Bauweise, die Grabraub lange Zeit erschwerte.
    Besonders bekannt ist das Cheonmachong-Grab („Grab des himmlischen Pferdes“). Wir haben es innen besichtigt und Funde wie Goldkronen, Schmuck und Wandmalereien bewundert.
    Der Tumuli Park macht deutlich, dass Gyeongju einst ein politisches und kulturelles Zentrum Koreas war.
    Es wurden bis heute zwei der 23 Hügel geöffnet. Aber aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurden keine weiteren Hügel geöffnet.
    Unweit des Geländes befindet sich das Gelände des alten Kaiserpalastes. Es wurde alles nachgebaut, da es durch die Mongolen zerstört wurde.
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  • Traditionell Village /Woljeonggyo-Brücke

    12 gennaio, Corea del Sud ⋅ ☀️ 2 °C

    Das Gyeongju Gyochon Traditional Village ist ein historisches Dorf. Es bewahrt die Struktur eines traditionellen koreanischen Dorfes aus der Joseon-Zeit.
    Bekannt ist es als Stammsitz des Gyeongju-Choi-Clans, einer einflussreichen Gelehrtenfamilie.
    Die Hanok-Häuser sind gut erhalten . Am Ende des Ortes schliesst die Woljeonggyo-Brücke an. Sie ist eine historische Holzbrücke und stammte ursprünglich aus der Silla-Dynastie ca. im 8. Jahrhundert und verband den königlichen Palast mit dem Süden der Stadt.
    Die Brücke wurde im Laufe der Zeit zerstört und nach archäologischen Erkenntnissen 2018 originalgetreu rekonstruiert.
    Mit rund 66 Metern Länge gilt sie als eine der größten rekonstruierten Holzbrücken Koreas.
    Besonders bekannt ist sie für ihre überdachte Bauweise und die stimmungsvolle Beleuchtung am Abend. Die vorherrschenden Farben sind rot und grün.
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  • Busan - Bulguksa-Tempel

    12 gennaio, Corea del Sud ⋅ ☀️ -1 °C

    Der Bulguksa-Tempel ist einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel Koreas und liegt nahe der Stadt Gyeongju, der ehemaligen Hauptstadt des Silla-Reiches.
    Er wurde im 8. Jahrhundert (751 n. Chr.) während der Vereinigten-Silla-Zeit erbaut und gilt als Höhepunkt buddhistischer Architektur dieser Epoche. Der Tempel ist weniger als Klosteranlage im praktischen Sinn zu verstehen, sondern eher als symbolische Darstellung der buddhistischen Weltordnung – der Weg zur Erleuchtung in Stein und Holz.
    Besonders berühmt sind die beiden Steintreppen Cheongungyo und Baegungyo sowie die Pagoden Dabotap und Seokgatap, die bis heute als Meisterwerke gelten. Mehrere dieser Bauwerke sind Nationalschätze Koreas.
    Der Tempel wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, insbesondere nach den japanischen Invasionen im 16. Jahrhundert. Seine heutige Form basiert größtenteils auf Restaurierungen des 20. Jahrhunderts.
    Seit 1995 gehört Bulguksa zum UNESCO-Weltkulturerbe und steht symbolisch für die kulturelle und religiöse Blüte Koreas im frühen Mittelalter.
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