• Paul Hubert
  • Paul Hubert

Afrika Overland Expidition

Wir sind vier Abenteurer in zwei selbst umgebauten Geländewagen🚗 und fahren sechs Monaten lang von Köln bis Kapstadt🌍 einmal quer durch Afrika. 🐆🦁
🚗 Route: Westküste Afrikas
📸 Hier gibt’s Einblicke in unseren Alltag
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  • Calandula falls

    21 février, Angola ⋅ ☁️ 26 °C

    Mit einer Höhe von 105 und einer Breite von 400 Metern sind die Calandula Fälle bezogen auf das Volumen einer der größten Wasserfälle Afrikas.
    Ein Beeindruckendes Bild, und das morgens direkt aus dem Dachzelt. Es ist selbst an unsereren Autos so unglaublich laut, und immer wieder kommt ein wenig Gischt rüber. Zudem ist es hier schön kühl. Besonders die Nacht war durch die Temperaturen sehr angenehm und zu dem dauerhaften rauschen konnte man perfekt schlafen.En savoir plus

  • Zurück Richtung Luanda

    21–22 févr., Angola ⋅ 🌙 24 °C

    Bis Mittags verbringen wir noch Zeit am Wasserfall und genießen die Aussicht. Dann gibt es plötzlich gute Neuigkeiten aus Luanda, Luis hat jemanden der die Teile für uns besorgt hat. Dieser jemand ist ein Mitglied des Mitsubishi Pajero Clubs von Angola. Sie wollen uns die Teile morgen persönlich zu Luis vorbeibringen und uns kennenlernen. Damit wir bis nach Luanda kommen, müssen wir den alten Querlenker mit Riss aber erst einmal verstärken. Dafür geht es zum nächsten Schweißer. Dieser brutzelt ein Stück Flachmaterial nach unserer Anleitung genau über den Riss. Beim Schweißen macht er zwar so gut wie alles falsch was man falsch machen kann aber schlussendlich gehen wir davon aus das es hält. Nachdem wir noch kurz die andere Seite gecheckt haben geht es weiter. Wir fahren noch etwa 1-2 Stunden und sehen dabei einen der schönsten Sonnenuntergänge bisher.

    Unser Camp schlagen wir mal wieder ein paar Kilometer abseits der Straße auf einer Freifläche im Busch auf. Hier treffen wir zufällig ein Overlander Pärchen aus der UK welches wir auch schon bei Luis an der Kakuakos Campsite getroffen haben.
    Ein lustiger Zufall, man hätte zwischen so vielen Orten wählen können und dann wählt man zufällig genau den gleichen.
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  • Pajero Club Angola

    22–24 févr., Angola ⋅ ☁️ 32 °C

    Wir verlassen unser Buschcamp früh am Morgen um rechtzeitig um 15 Uhr in Luanda bei Luis anzukommen.
    Nach uns trifft die Kolonne des Pajero Clubs ein. Wir werden von etwa 20 Pajeros überrascht. Alle sind cool drauf und berichten uns von ihrem Club. Der Pajero Club Angola ist der größte Pajero Club Afrikas und hat knapp 500 Mitglieder, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Luanda.

    Sie sehen es als richtiges Event sich mit uns zu treffen. Die Vorsitzende hat sogar extra Deutschlandflaggen besorgt womit sie uns alle begrüßen. Wir werden mit 5 verschiedenen Handys immer wieder gefilmt. Dann erfolgt die Übergabe der Teile, selbstverständlich auch auf Video festgehalten. Sie haben eine Überraschung für uns heißt es, die Teile schenken sie uns. Sie haben im Club zusammengelegt und sich entschieden uns die Teile zu schenken. Wir sind sichtbar überrascht und freuen uns wirklich sehr auch wenn es überhaupt nicht nötig gewesen wäre. Anschließende werden wir noch mit T-Shirts und unser Auto mit Stickern ausgestattet.
    Was ein Event 😅😅 Malte gibt im verlaufe des Abends noch ein Interview welches selbstverständlich vom Chef der Truppe geführt und später auf Instagram hochgeladen wird.
    Unser Auto zeigen wir selbstverständlich auch im vollen Umfang. Wir verbringen den Abend zusammen mit alle und unterhalten uns viel über unserer Reise und andere Dinge. Dabei erfragen wir noch wo wir weitere Teile her bekommen, und natürlich wollen sie uns auch dabei Morgen unterstützen.

    Am späteren Abend gibt es plötzlich am Tisch neben uns einen Riesen Feuerball. Da ist irgendwer auf die Idee gekommen in ein noch brennendes Gericht, welches extra so serviert wurde puren Alkohol nach zu kippen 😂🤦🏼‍♂️. Naja bis auf eine brennende Tischdecke eine verbrannte Wurst und ein in Flammen stehender Mann ist nichts weiter passiert. Zum Glück ist alles schnell gelöscht auch der Mann der sich wie im Film auf dem Boden gewälzt hat um sich zu löschen. Nachdem wir ihm geholfen haben sein brennendes T-Shirt aus zu ziehen stellen wir fest das er nur leichte Verbrennungen am Oberkörper hat. Sie fahren also direkt los ins Krankenhaus und die Party kann derweil weiter gehen. 😂😂

    Wir haben hier bei unserem zweiten Besuch bei Luis übrigens auch Achim kennengelernt. Achim ist 76 und Deutscher, er reist seit mittlerweile 20 Jahren vollzeit hier in Afrika hin und her. Die meiste Zeit hat er im Süden Afrikas verbracht. Zuvor ist er aber auch schon viel auf den anderen Kontinenten der Welt gereist. Ein richtiger Overland Guru mit super viel Erfahrung. Dementsprechende spannend sind die Gespräche die wir mit ihm führen.

    Für den nächste Morgen lädt Achim uns zum Frühstück welches man hier bei Luis bestellen kann ein.

    Nach dem Frühstück verbauen wir die neuen Querlenker am Pajero, stellen die Radlager am Defender nach und bekommen weitere Teile vom Pajero Club geliefert. Diese sind selbstverständlich auch umsonst😂, auch nach längerer Diskussion lassen sie sich für den Nachträglich gebrachten Luftfilter und die Stabigummis nichts bezahlen. Auch neue Handfunkgeräte haben sie uns gestern noch geschenkt nachdem wir ihnen berichtet hatten das unsere in Togo an der Grenze einkassiert wurden. Wie lieb sind diese Leute bitte zu uns🥹.

    Wir entscheiden uns den restlichen Tag auch noch hier zu bleiben und eine weitere Nacht hier zu verbringen. Wir nutzen die Zeit und rechnen die nächsten zwei Monate grob durch und planen die grobe Route. Dabei lassen wir Achims Meinung ein wenig mit einfließen und sind dankbar für all seine Tipps.

    Am Abend treffen noch zwei Jungs die wir bereits von Instagram kennen hier bei Luis am Camp ein.
    Ein Kanadier und ein Engländer, sie fahren von London bis nach Kapstadt und das mit dem wahrscheinlich dafür ungeeignetsten „Auto“ welches es gibt. Ein dreirädriger Reliant Robin aus England. An diesem Auto ist auf der Reise auch schon so gut wie alles einmal kaputt gegangen. Mittlerweile haben sie schon einen neuen Motor, ein neues Getriebe und eine neue Hinterachse verbaut. Alle Teile mussten Sie natürlich aus England bestellen oder selbst holen.
    Da soll nochmal jemand sagen wir sind verrückt… 😂😂
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  • Von der Stadt an den Strand 🌅

    24–25 févr., Angola ⋅ 🌙 25 °C

    Wir verlassen das Camp von Luis heute Morgen endgültig, denn es geht endlich weiter in den Süden. Die Aktion mit den Querlenkern hat uns dank Luis nur zwei Tagen gekostet, ansonsten wäre es wahrscheinlich gut eine Woche gewesen.

    Wir verlassen Luanda in den frühen Morgenstunden, bevor der Verkehr erfahrungsgemäß selbst auf der Umgehungsstraße zu viel wird.
    Anschließende geht es einkaufen, wo wir mal wieder super Glück über die endlich bezahlbaren Lebensmittel sind.

    Der restliche Tag ist ein anstrengender aber dafür wunderschöner, erfolgreicher Fahrtag.
    Wir schaffen heute etwa 600km was einiges für die wechselnden Straßenverhältnisse ist. Besonders ist, das die Route die wir nehmen fast konstant ziemlich genau an der Küste entlang führt. Dementsprechende schön ist die Aussicht.

    Für uns fühlt sich Angola mittlerweile ein wenig wie Europa an, vielleicht am ehesten wie Spanien. (Oder Portugal, aber da war ich noch nicht.)
    Was es für uns so besonders macht, ist zum einen die Sprache. Denn Portugiesischen ist einfach mal was anderes als das sich wechselnde Englisch und Französisch der letzten Monate.
    Außerdem sind die Menschen einfach super freundlich, zuvorkommend und extrem hilfsbereit. Viele sind gut gebildet und sprechen unteranderem auch sehr gutes Englisch.
    Die Landschaft ist ein weitere Punkt der uns super gefällt. Strand, Klippen eine Küstenstraße und eine super schöne Aussicht, die uns immer wieder an Spanien erinnert. Auch die Infrastruktur erscheint uns plötzlich deutlich besser. Es gibt Resorts, Beach bars, Bars, Restaurants und Supermärkte wieder deutlich häufiger als wir es die letzten Monate gewohnt waren. (Lange noch nicht in der Dichte wie in Europa, aber wir sind froh.)

    Wir kommen heute Abend in Lobito am Strand an. Hier stoßen wir auf eine Beach bar eines Oberlanders, er lässt Overlander kostenfrei direkt am Strand neben seiner Bar Campen. Die Sanitären Anlagen sowie einen kleinen Küchenbereich stellt er auch kostenfrei zu Verfügung. Sehr zuvorkommend der nette Junge Gastgeber. Als Dankeschön und weil wir Hunger haben😂 entscheiden wir uns für Burger, Pizza und Bier bei ihm im Restaurant.
    Die Bilder des Sonnenuntergangs und des Platzes an dem wir heute stehen sprechen glaube ich für sich… Traumhaft😍
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  • 0–>1660m

    25–26 févr., Angola ⋅ 🌙 19 °C

    Heute Lassen wir es Morgens ersteinmal etwas ruhiger angehen und genießen noch etwas die Location am Strand. Etwa um 12 Uhr machen wir uns auf den Weg. Bevor es los geht müssen wir aber erstmal aus dem Weichen Sand hier am Strand raus kommen. Also lassen wir etwas Luft aus den Reifen um die Auflagefläche zu vergrößern. So klappt es problemlos, nervig ist es trotzdem die Reifen 100m später wieder auf zufüllen. Aber so ist es eben, dafür ist der Effekt auf die Traktion enorm.

    Heute geht es Richtung Lubango, ganz bis zur Stadt schaffen wir es heute nicht. So schlagen wir unser Camp in den Bergen vor der Stadt versteckt im Busch auf. Heute sind wir einiges an Höhenmeter hoch gefahren, morgens noch am Strand gestartet sind wir mittlerweile auf 1660m. So freuen wir uns, wo es in der Dämmerung schon kälter wird, auf eine sehr angenehme Nacht mit richtiger Bettdecke. 😂
    Unser Platz den wir hier gefunden haben ist wunderschön, gut versteckt von der Straße und hier geht uns so schnell keiner auf die Nerven. Also verbringen wir einen entspannten Abend am Camp und kochen etwas.
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  • Der letzte Tag in Angola 🇦🇴

    26–27 févr., Angola ⋅ ⛅ 31 °C

    Da wir nicht weit von der Stadt Lubango entfernt sind, gönnen wir uns ein Frühstück im Café sobald wir in der Stadt angekommen.
    Es folgt ein normaler Fahrtag an dem leider auch überhaupt nichts besonderes passiert. Naja solche Tage gehören eben auch dazu. An einer Tankstelle Füllen wir heute ein letztes mal unser Auto und alle Reserven mit dem günstigsten Diesel hier aus Angola auf. Den Preis von 0,37€/L werden wir in den nächsten Ländern vermissen. Wir sind gerade fertig mit tanken da rollt das dreirädrige Auto aus England auf die Tankstelle, so schnell sieht man sich also wieder. Was ein Zufall das auch immer ist.
    Da die Jungs immer in Hotels oder Zimmern schlafen und wir hingegen das freie stehen bevorzugen, kommt es leider nicht infrage ein wenig zusammen zu reisen. So sagen wir bis bald und fahren weiter.
    Leider kommen wir erst später als gedacht in der Grenzstadt nach Namibia an. Da wir uns nicht sicher sind wie lange der Grenzprozess dauern wird, entscheiden wir uns dazu die Grenze heute noch nicht zu machen. Denn wir wollen das fahren im dunkeln vermeiden.
    Den Grenzübertritt planen wir also für den nächsten Morgen mit ausreichend Zeit ein.
    Also schlagen wir unser Camp am späteren Nachmittag ein paar km vor der Grenze nach Namibia abseits der Straße im Busch auf.
    In Ruhe genießen wir die Zeit im Camp nun etwas früher als sonst.
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  • Namibia 🇳🇦

    27–28 févr., Namibie ⋅ ☁️ 27 °C

    Es geht nach Namibia, wir sind früh an der Grenze und sind dadurch auch ohne zu warten direkt dran. Der Ausreise Prozess aus Angola klappt problemlos, bis wir beim Zoll ankommen.
    Hier reichen die Papiere die wir bei der Einreise gemacht haben plötzlich nicht mehr aus. Wir sollen ein neues Papier kaufen. Doof nur das wir von jedem den wir kennen, der diese Grenze gemacht hat mitbekommt, das sie es nicht brauchten. Wir sind also skeptisch und zahlen die etwa 30€ pro Auto vorerst nicht. Nach 90 Minuten Diskussionen und Überlegung, fragen wir Lokals die, die Grenze passieren ob dieses Papier notwendig für die Ausreise ist, jeder sagt ja. Um so mehr sind wir nun verwirrt, da wir auch im Internet überall nichts von diesem Papier lesen. Henning ist bereits vor ein paar Tagen über die Grenze gefahren er hat es auch nicht gebraucht.
    Plötzlich kommen unsere Kollegen mit dem Dreirad vorbei. Natürlich sollen sie dieses Papier auch bezahlen. Da sie uns offizielle Rechnungen und Papiere vorlegen werden wir uns immer unsicherer.
    Nach langer Diskussion haben wir irgendwann die schnauze voll und willigen ein zu zahlen.
    Das Zahlen geht aber nicht in bar, es soll über Mobile Money laufen. Das hat von uns natürlich keiner auf dem Handy, da es eine Zahlungs Methode ist die nur die Leute hier mit ihren Handys nutzen. Ein paar Vögel die an der Grenze ihre Geschäfte mit dem Geldwechseln, Verkauf von Simkarten und dem Abzocken von Leuten machen bieten uns an das Geld für uns gegen Bargeld zu überweisen. Gut das die Jungs im Dreirad noch genug Bargeld für uns alle dabei haben, denn wir sind blank.
    Die „Helfer“ ziehen also los und kommen nach 10 Minuten mit den Quittungen der Überweisungen wieder. Bevor sie los sind wollten sie nur umgerechnet etwa 3-4€ für die Dienstleistung. Bei ihrer Rückkehr weigern sie sich unsere 90€ in lokaler Währung anzunehmen, da es zu wenig sei. Plötzlich will er 30€ für seine eigene Tasche haben. Friedliche Diskussionen enden schnell in entsetzten lautstarken Aussagen unsererseits. Irgendwann haben wir die die Schnauze voll und der Kanadier aus dem Dreirad wirft die 90€ eingepackt in einer Plastiktüte vor die Füße von dem Idioten und wir hauen ab. (Was eine Aktion… und ich bin mir immer noch sicher, das es nicht üblich ist diese 30€ als Tourist zu zahlen. Denn auch Achim der die Grenze ein paar Tage nach uns nimmt wird nicht aufgefordert es zu zahlen.)
    Diese Aktion zeigt uns mal wieder mit welcher Willkür hier scheinbar gehandelt wird.

    Um so glücklich sind wir nun in Namibia zu sein schon bei der Ankunft an der Grenzseite ist alles deutlich entspannter und mit System. Fieber messen, Visum, Passtempel, Straßengebühren und der Zoll Prozess sind schnell erledigt. Nach dem offiziellen Prozess organisieren wir uns noch illegal vor registrierte Simkarten, da wir keine Lust haben den offiziellen Prozess mit den Simkarten im Shop zu machen. Denn dieser dauert pro Karte etwa eine Stunde. Simkarten übrigens aus dem Grund, das Starlink auch in Namibia geblockt ist.

    Dann sind wir endlich drin jetzt heißt es erstmal an den Linksverkehr gewöhnen, für mich tatsächlich das erste mal das ich im Linksverkehr unterwegs bin. Es klappt aber alles problemlos und ich finde es lustig sich darauf umzustellen.
    Irgendwie fühlt es sich so an als hätten wir es geschafft, wir sind endlich angekommen, endlich angekommen in Namibia, im Südlichen und extrem schönen Teil Afrikas. Wir sagen uns selbst jetzt geht der Urlaub los…😂 und jetzt wird es auch touristischer.
    Ich finde Namibia toll, das merke ich schnell. Überall wo man hin schaut sieht man Pickups, Geländewagen und immer wieder Overland Fahrzeuge mal aus Namibia, mal aus Südafrika oder Botswana.
    Die Gebäude die Infrastruktur und die Landschaft sehen für mich ein Stück weit aus wie ich mir die Country side in Australien oder der USA vorstelle. Unendlich lange komplett gerade flache Straßen und ab und an mal eine Tankstelle.
    Mittags bekommen wir das Namibia Regenzeit typische Mittags Gewitter ab. Ein extrem starkes Hitzegewitter welches meist um 12-14 Uhr täglich stattfindet. Die Regenzeit in Namibia geht von November bis April, und die Monate Januar und Februar sind die regenreichsten.

    Die letzten zwei Wochen haben wir immer mal wieder unsere Pläne bearbeitet und umgeworfen. Dabei haben wir Meinungen von anderen Reisenden mit viel Erfahrung und viele weitere Aspekte berücksichtigt. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, Namibia vorerst über den sogenannten Caprivistreifen im Norden nach Botswana zu verlassen. Wir wollen uns Namibia zu einem späteren Zeitpunkt der Reise anschauen. Wir werden später aus Südafrika wieder nach Namibia fahren.
    Klingt vielleicht erstmal als müssten wir für diesen Plan unsere Reisezeit um mehrere Monate verlängern. Das es aber garnicht so viel mehr ist, habe ich in den letzten zwei Bildern dieses Beitrages veranschaulicht.

    Vorteile der neuen Route sind unter anderem, das wir uns folgende Sachen zusätzlich ansehen können:
    - Caprivistreifen
    - Botswana
    - Victoriafalls in Zimbabwe
    Außerdem fahren wir keine Strecke doppelt und machen dafür einen großen Kreis.

    Unser erstes Camp hier in Namibia schlagen wir am Cubango River auf, ein Fehler den wir in der nächsten Nacht zu spüren bekommen…
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  • Mudumu National Park

    28 févr.–1 mars, Namibie ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einer Nacht voller Hippo 🦛 Geräusche etwa 10m vom Zelt entfernt wachen wir auf. Später ergeben unserer Recherchen, die schlauste Idee war es nicht dort zu schlafen.

    Wichtige Sicherheitsregeln:
    -Abstand halten: Halten Sie größtmöglichen
    Abstand zu Gewässern, da Hippos nachts weite
    Strecken an Land zurücklegen.
    -Kein "Wild Camping": Übernachten Sie in
    befestigten Unterkünften oder offiziellen,
    gesicherten Camps.
    -Ufer meiden: Lagern Sie niemals direkt an Fluss
    oder Seeufern.
    -Fluchtwege freihalten: Blockieren Sie niemals den
    Rückweg eines Nilpferds zum Wasser, dies führt
    zu Angriffen.
    -Nachts leuchten: Nutzen Sie beim Bewegen im
    Dunkeln eine starke Taschenlampe, um Tiere
    frühzeitig zu erkennen.
    -"Hippo Trails" meiden: Meiden Sie erkennbare
    Trampelpfade ("Hippo Trails"), die vom Wasser
    wegführen.

    Gut das wir etwa 90% der Regel völlig missachtet haben😂😂. Zu unserer Verteidigung am Abend der Ankunft am Schlafplatz hatten wir kein Internet und keine Möglichkeit zu recherchieren somit haben wir es als nicht all zu schlimm eingestuft.
    Naja zum Glück ist alles gut gegangen.

    Wir brechen auf und fahren einige Kilometer weiter in und durch den Caprivistreifen. Der Caprivistreifen ist bekannt dafür, das man in Straßennähe häufig Wildtiere sieht. Dieses Glück haben wir nach dem üblichen Mittagsgewitter auch. So kreuzt etwa 1km vor uns ein Elefant 🐘 unseren Weg. Wow, das sieht imposant aus, ein so riesiges Tier in freier Wildbahn. Er sucht sich schnell den Weg durchs Gebüsch wieder runter von der Straße. Zum Abschied zeigt er uns nochmal wer hier der Chef ist und hebt den Rüssel und spreizt die Ohren. Wow.🤩
    Etwas später sehen wir eine kleine Herde Zebras 🦓 auch einfach am Straßenrand. 🤯
    Nach einem kleinen weiteren Stop um Brennholz zu kaufen geht es Richtung Camp für die Nacht. Heute schlafen wir im Mudumu National Park, hier gibt es ein paar Campground’s. Der Park ist dafür bekannt sehr roh zu sein, viel Natur, wenig Tourismus, keine Lodges oder Restaurants, nur Wildcamping. Genau etwas für uns, doof nur das wir noch kaum Erfahrung haben besonders mit dem Wildleben. Am Eingang vom Park ist niemand und das Tor ist offen also fahren wir einfach rein, mal schauen ob wir den Eintritt morgen vielleicht zahlen können oder müssen.
    Auf dem Weg uns verschiedene Campground‘s anzuschauen, missachten wir ein Schild welches die Durchfahrt untersagt. Den Grund für dieses Schild spüren wir schnell… der Pajero hängt im Schlamm fest. Nach einer kurzen Rettungsaktion fahren wir auf einen der Plätze und bauen unser Camp auf. Bevor es dunkel wird lesen wir uns im Internet noch die eine oder andere Verhaltensregel beim Campen in Wildtier Gebieten durch. Denn hier gibt es auch Löwen u.v.m., so kommt heute auch das erstmal die Pissflasche für den Notfall mit hoch ins Dachzelt. Wir machen noch ein Lagerfeuer, essen etwas und lassen den Abend gemütlich ausklingen.
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  • Botswana 🇧🇼 Chobe National Park

    1–4 mars, Botswana ⋅ 🌧 27 °C

    Wir verlassen unser zweites Camp in Namibia. Es geht weiter nach Botswana, beim verlassen unseres Camps müssen wir mehrfach anhalten und Elefanten die Dirt road kreuzen lassen. Was ein Kino an dem man sich nicht satt sehen kann.
    Der Grenzübertritt nach Botswana ist der wahrscheinlich schnellste den wir bisher hatten. Nach einer halben Stunde sind wir durch und Visumfrei ist es für uns auch.
    Traumhaft, mal wieder haben wir das Gefühl in der „normalen“ zivilisierten Welt angekommen zu sein. Die Straßen nach der Grenze führt direkt durch den Chobe Nationalpark, eine Asphaltierte Hauptstraße direkt durch den Park. Genau wie in Namibia hat man auch hier die Möglichkeit mit etwas Glück Wildtiere direkt an der Straße zu sehen. So kommt es auch und wir sehen einige Elefanten.
    In der Stadt Kasane angekommen bauen wir unser Camp auf dem Campingplatz einer Lodge auf. Wildcampen ist hier aufgrund der Wildtieren nicht möglich. Den auch in unmittelbarer Nähe zur Stadt kommt es immer wieder zu Sichtungen von nicht ganz ungefährlichen Tieren.
    Unser erster Abend hier an der Lodge ist geprägt von extrem starkem Regen und einem Gewitter in unmittelbarer Nähe. Unsere Dachzelte bauen wir im strömenden Regen auf, danach verkriechen wir uns ins Restaurant bevor es ins Bett geht.

    Am nächsten Morgen geht es früh los, denn wir sind nicht ohne Grund hier. „Peace“ unser Guide holt uns schon um 6 Uhr mit dem Safari Auto ab. Denn für uns geht es auf einen mehrstündigen sogenannten Game Drive, bei dem es darum geht die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu finden und zu beobachten. Somit ist es auch total unterschiedlich ob und was man sieht. Es hat viel mit Glück, der Regenzeit, der Uhrzeit und vielem mehr zu zu tun.
    Unseren Guide Peace haben wir vom Achim empfohlen bekommen. Wir finden ihn richtig super und sehr bemüht, wir sind nicht mit der teuersten oder neuesten Safari Karre unterwegs aber dafür haben wir den coolsten Guide.
    Wir würden sehr gerne Löwen und Leoparden sehen und so gibt sich Peace auch viel Mühe diese zu finden, wir verfolgen Spuren und er tauscht Infos mit anderen Fahrern aus. Leider werden wir aber nicht fündig, durch die Regenzeit ist aktuell alles grün und dicht bewachsen, so lassen sich die Tiere schlechter finden. Außerdem haben die Tiere nicht die Not an ein großes Wasserloch kommen zu müssen da es durch die Regenfälle überall Wasser gibt.
    Was wir an Tieren sehen ist trotzdem beeindruckend besonders die Giraffen haben mich heute sehr begeistert. Auch die Hippos sind echt Riesen Tiere die wir lange beobachten.

    Am Abend geht es noch auf eine Bootsfahrt hier schauen wir uns das ganze Gebiet nochmal von einer anderen Perspektive an besonders an die Hippos und Krokodile fahren wir dabei sehr nah dran. 🤯

    Am nächsten Morgen geht es wieder früh los heute holt uns Beauty ab, sie ist die Tochter von Peace (echt coole Namen😂😂) über den Tagesausflug mit ihr berichte ich im nächsten Post.
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  • Simbabwe 🇿🇼 Victoriafälle

    3 mars, Zimbabwe ⋅ ☁️ 23 °C

    Mit Beauty der Tochter von Peace geht es heute früh los. Mit ihrem Shuttle Bus fahren wir an die nahliegende Grenze nach Simbabwe. Nachdem wir unser Visum an der Grenze bezahlt und den Stempel im Pass bekommen haben geht es zu den Victoriafällen.
    Die Victoriafälle, gelegen an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, sind mit über 1.700 Metern Breite und über 100 Metern Höhe die größten Wasserfälle der Welt und ein UNESCO-Weltnaturerbe.
    Es ist einfach nur unendlich beeindruckend und schön, ich kann mich nicht satt sehen😍. Die Gischt ist so extrem das es sich anfühlt als würde es aus Eimern Regnen. So ist relativ schnell alles bis auf die Unterhose nass.😂
    Dann ist es eh egal und wir genießen die Aussicht in den Momenten wo die Gischt die Sicht nicht vollständig verdeckt.

    Nach den Wasserfällen geht es ins Restaurant. Hier zahlen wir zwar europäische Preise, bekommen dafür aber gutes Essen, guten Service und eine echt schöne Aussicht auf den Auslauf des Wasserfalls. Anschließende geht es zurück nach Botswana. So geht der wahrscheinlich touristischste und teuerste Tag der Reise zu Ende.
    Dafür war er wunderschön und die Besichtigung anders nicht möglich.
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  • Richtung Südafrika

    4–5 mars, Botswana ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir verlassen Kasane und machen uns auf den Weg in Richtung Süden. Wir haben heute wieder das Glück einige Elefanten 🐘 von der Straße aus sehen zu können. So halten wir immer wieder an und staunen einfach nur🤩.
    Ein wenig später entdecken wir eine mobile Kaffestation, die erste seit Marokko. Entsprechend glücklich sind wir und machen einen kurzen Zwischenstopp. Der Kaffe der hier zubereitet wird stammt von der direkt dahinter liegenden Plantage.😍
    Hier treffen wir auch einen Bus mit etwa 10 deutschen Rentnern, sie machen eine geführte Reise durch Botswana, Namibia und Südafrika.
    Etwas später werden wir von der Polizei angehalten, sie haben uns gelasert wir waren zu schnell. Die Strafe zu zahlen sehen wir natürlich nicht ein. Nach ein paar Minuten Diskussion haben wir es geschafft und wir können ohne zu zahlen weiter.
    Am späten Nachmittag kommen wir in Francistown an, hier machen wir uns die gute Infrastruktur zum Vorteil und essen etwas im Restaurant.
    Schöne und richtige Restaurants gibt es leider nicht, bzw. finden wir sie nicht also muss die nächste Fast-food Bude herhalten 🥴.
    Bevor es dunkel wird machen wir uns zügig raus aus der Stadt und suchen uns ein ruhiges Plätzchen irgendwo im Busch. Hier schlagen wir unser Camp auf und verbringen die Nacht.
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  • Südafrika 🇿🇦

    5–6 mars, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir verlassen unser Camp im Busch früh am Morgen. Heute gönnen wir uns mal ein „ausgewogenes“ Frühstück 😂😂😂 naja typisch Amerikanisch halt, ordentlich fettig muss es sein.
    An so vielen Punkten haben wir auch hier in Botswana genau so wie in Namibia das Gefühl man würde durch die Amerikanische Countryside fahren. Unendlich lange Straßen geradeaus und ab und zu kreuzt man einen Ort mit Tankstellen und allen möglichen Fastfood Ketten. Das Hauptverkehrsmittel ist immer noch der Pickup oder ein Geländewagen. Schauen wir mal wie es in Südafrika wird, von dem was wir bisher gehört haben geht es aber ganz genauso weiter.
    Eine Stunde nach unserem Frühstück ist es schon so weit und wir sind an der Grenze nach Südafrika 🇿🇦… unser Zielland wenn man so möchte. Auch wenn es später ja noch in den Norden nach Namibia geht, fühlt es sich so an als wären wir da. In dem Land auf das wir seit 5 Monaten drauf zu steuern. Wow 🤩
    Die Grenzprozess ist traumhaft organisiert und mit System, etwas wovon wir lange Zeit nur träumen konnten…
    So lassen wir die Grenze zügig hinter uns und fahren weiter in Richtung Südosten. Denn es geht in Richtung Kruger Nationalpark.
    Auf dem Weg beeindruckt Südafrika uns jetzt schon mit wunderschöner Natur und einer guten Infrastruktur. In einer Stadt halten wir an und besorgen uns Bargeld und Simkarten.
    Was beim abheben des Südafrikanischen Rand auffällt sind die unfassbaren coolen Bilder auf den Scheinen. Hier sind alle Tiere der Big five abgebildet. Der 200ter Schein gefällt mir persönlich am besten. Hoffen wir mal das ich mein Lieblingstier auch noch in echt zu sehen bekomme…🐆

    Unsere Vermutung hat sich mittlerweile auch bestätigt, auch hier in Südafrika wirkt es sehr amerikanisch wie oben beschrieben. Nur ist hier alles noch besser ausgebaut und es gibt noch mehr fast food. 😂😂
    Ganz bis zum Kruger schaffen wir es heute nicht, so fahren wir kurz vor der Dunkelheit eine Lodge in den Bergen an. Hier schlagen wir unser Camp auf einem kleinen Schotterplatz auf und bekommen eins der Zimmer zur Benutzung der Dusche und Toilette aufgeschlossen. Ganz schön schick hergerichtet hier, einer der besten Zimmer die wir auf der Reise bisher gesehen haben. Abends werden wir mal wieder von einem starken Regen mit Gewitter überrascht, solange man fertig ist mit kochen und nicht nass wird hat der Regen eigentlich etwas ganz entspanntes an sich 😍.
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  • Kruger National Park

    6–7 mars, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute hat Jakob Geburtstag, leider gab es im letzten Supermarkt keine 30 Kerzen mehr, so müssen drei auf dem Kuchen reichen. 😉😂

    Es geht weiter, nach nicht mehr all zu langer Fahrt erreichen wir den Kruger Nationalpark.
    Er ist bekannt dafür, das man sich im Park mit den eigenen Autos fortbewegen kann und alles selbstständig erkunden kann.
    Nachdem wir die Autos aufgetankt und den Eintritt vom Park bezahlt haben machen wir uns auf zu unserem ersten in Nationalpark liegendem Camp. Wild campen geht natürlich aufgrund der Tiere nicht.
    Über die asphaltierten Straßen des Parks fahren wir nur sehr langsam mit etwa 20-30 Km/h. Der Blick ist dabei dauerhaft nach links und rechts ins Gebüsch gerichtet. So scannen wir mühsam dauerhaft die Gegend.
    Heute haben wir folgende Tiere gesehen:
    - Elefanten
    - Zebras
    - Impalas
    - Warzenschweine
    - Büffel
    - Hyänen
    - Giraffen
    - Hippos
    - Gnus
    Bis 18 Uhr muss man hier im Park in einem Camp angekommen, denn danach sind die Ein und Ausgänge gesperrt und man zahlt eine Strafe wenn man zu lange unterwegs ist.
    Kurz vor knapp kommen wir an unserem Camp an. Heute lassen wir den Abend anlässlich zu Jakob’s Geburtstag gemütlich mit Grill und Bier ausklingen. 🍻 Auf Jakob.
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  • Satara Rest Camp

    7–8 mars, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute schlafen wir mal etwas länger und nutzen die Sonne um das Zelt mal durchtrocknen zu lassen. Die letzten Tage hat es immer wieder geregnet und wir hatten dadurch das wir immer weiter gefahren sind nie die Möglichkeit das Zelt mal trocken zu bekommen.
    Mittags machen wir uns dann auf unsere zweite self drive safari hier im Kruger.
    Leider treffen wir heute auf keine Raubkatzen das ist mit Abstand das wo wir uns am meisten drauf freuen.
    Aufgrund der aktuellen Regen Saison bleibt das entdecken der Tiere weiterhin schwierig. Hohe grüne Gräser und Büsche bieten den kleineren Tieren perfekte Versteck Möglichkeiten weshalb wir sie nicht finden.
    Was wir heute alles gesehen haben zeigen die Bilder und Videos. So geht mit unserer Ankunft in nächsten Camp der zweite Tag hier im Kruger zu Ende. Das grillen auf dem Campingplatz fällt durch extremen Regenfall am Abend auch ins Wasser. So ist das Feuer im Grill nach 5 Minuten wieder gelöscht und 10 Minuten später steht der ganze Campingplatz unter Wasser 👀 das ging schnell.

    Also gibt es doch Nudel mit Pesto die wir dank Markise halb im Trockenen zubereiten können… das gehört eben auch dazu. Da merkt man wie glücklich wir sein können das wir der Regenzeit in Westafrika entkommen konnten. Wenn es regnet wird es ganz schnell ungemütlich und anstrengend mit unserem Setup. Wir haben eben keinen Wohnraum im Auto in den wir uns verkriechen können. So genießen wir unsere Nudeln auf dem Fahrer und Beifahrersitz. 😂
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  • Lower Sabie Rest Camp

    8–9 mars, Afrique du Sud ⋅ 🌬 22 °C

    Tag Nummer 3 im Kruger steht an, Heute fahren wir direkt um 5.30 Uhr mit der Öffnung der Tore raus aus dem Camp und machen uns auf die Suche nach Tieren welche in der Dämmerung aktiv sind.
    Wir verbringen den ganzen Tag damit aufwändig und anstrengend die Gebüsche und Bäume zu scannen. Was wir heute alles entdecken zeigen die Bilder. Bei unserer Ankunft im nächsten Camp planen wir einen Night Drive im dunkeln. Durch die Schließung der Tore ist es uns nicht möglich auf eigene Faust Tiere im dunkeln zu suchen. Also machen wir das ganze mit einem Safari LKW mit Flutlicht.
    2 Stunden dauert diese Tour. Gesehen haben wir Hippos 🦛 direkt an der Straße. diese gehen häufig im Dunkeln km weit spazieren und fressen Grünzeug.
    Das gute an den Safaris ist, die Fahrer sind untereinander vernetzt und tauschen sich aus wo sie etwas entdeckt haben.
    So fahren wir zu einem Ort wo wir die Chance haben einen Leoparden 🐆 im Baum zu sehen. Bei unserer Ankunft sehen wir ihn auch, leider aber nur kleine Flecken vom Fell im dicht bewachsenen Baum. Besonders ist es trotzdem. Auf dem Weg zurück zum Camp liegen plötzlich zwei weibliche Löwen vor uns auf der Straße. 🤯Wow
    So jetzt aber schnell ins Bett, morgen geht es schon wieder um 5.30Uhr los, und vielleicht ist der Leopard ja immer noch an seinem Baum👀.
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  • Leopard 🐆

    9–10 mars, Afrique du Sud ⋅ 🌬 25 °C

    Wir machen uns wieder früh auf die Socken.
    Einer der ersten Orte die wir ansteuern ist der Leoparden Baum von gestern Abend. Bei unserer Ankunft sind wir überrascht, es hat sich tatsächlich etwas getan. Der Leopard ist leider nicht mehr da, aber seine Beute hat er im Baum abgelegt, ein Impala wie auf dem zweiten Bild im Baum zu sehen.
    Unter dem Baum kreisen zwei Hyänen die was von der Beute haben wollen, diese können aber nicht klettern.
    Wir warten einige Minuten und fragen uns ob der Leopard wohl zeitnah zurück kommen wird. Wir entscheiden uns zum etwa 30 Minuten entfernten Camp zu fahren und einen Kaffe zu trinken. Wir wollen danach zurück kommen.
    Bei unserer Rückkehr können wir unseren Augen nicht trauen, der Leopard ist tatsächlich wieder da und zerfleischt seine Beute im Baum. Was ein Spektakel, beim kauen hört man die Knochen brechen. Für mich genau das Erlebnis welches ich mir erhofft habe. Einfach nur wow 😍.
    Unter der Party oben im Baum kreisen weiterhin die Hyänen und bedienen sich an dem was runter fällt. Das geht eine ganze Zeit so bis dem Leoparden plötzlich das ganze Impala bzw. Das was davon übrig geblieben ist runter fällt. Dann ist das Geschrei plötzlich groß und es wird gekämpft, der voll gefressene Leopard geht dabei leer aus. Die Hyäne hat den Rest vom Impala schon im Maul und läuft davon. All zu begeistert zeigt der Leopard sich nicht davon, scheinbar ist er schon ordentlich Satt. Sein Bauch ist auch ordentlich voll, das sieht man ihm an. Außerdem ist er ordentlich am hecheln, scheint wohl ordentlich anstrengend zu sein so viel zu essen😂.
    Nachdem er sich sauber gemacht hat, verlässt er den Baum und läuft langsam unmittelbar hinter unserem Auto über den Weg und verschwindet im Gebüsch. Was ein Spektakel.

    Wir hatten richtig Glück das zu sehen. Während wir die ganze Zeit auf der besten Position standen, haben sich super viele Autos um uns rum verteilt um auch etwas zu sehen. Am Ende standen ohne zu übertreiben Mindestens 10 Autos auf dem Weg vor dem Baum. Das gehört eben auch dazu, will man diese Erfahrung ohne andere Touristen machen, muss man Tausende von Euro für die Private game reserves ausgeben. Das ist die Realität von der kaum jemand auf den sozialen Medien spricht, da sieht immer alles nach der perfekten traumhaften Safari aus. 😂

    Als wäre diese Leoparden Erfahrung nicht schon das Nonplusultra gewesen, haben wir das Glück heute nochmal… . Kurz bevor wir im nächsten Camp ankommen stehen ein paar Autos vor einem Baum. Schon wieder ein Leopard der ein Impala zerfetzt. Einfach nur brutal diese Tiere.
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  • Swasiland 🇸🇿

    10–11 mars, Swaziland ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser letzter Morgen im Kruger bricht an, wir stehen wieder früh auf um mit der Öffnung der Tore im Park zu sein. Unsere Hoffnung für heute ist hoffentlich nochmal Löwen zu sehen und vielleicht sogar einen Geparden.
    In den frühen Morgenstunden werden wir fündig und entdecken die Afrikanischen Wilddogs, Hyänen und kurz bevor wir den Park verlassen wollen auch noch eine Löwen Familie.
    Die Löwen leider nicht so nah am Auto wie man sich es wünschen würde, aber das ist eben die Natur. Man muss schon sehr viel Glück haben jedes Tier aus dem perfekten Winkel sehen zu können.
    Die Bilder der Löwen zeigen wie unfassbar schwierig es ist diese zwischen dem ganzen hohen Graß zu finden.
    So verlassen wir nach vier Nächten und vielen Stunden der Self drive Safaris den riesigen Kruger Nationalpark. Nach einem Frühstück in einem Lokal kurz nach dem Park geht es für uns weiter in Richtung Swasiland 🇸🇿.
    Das Königreich Eswatini wurde 2018 von Swasiland auf Eswatini umbenannt.
    Wir wollen nur einen ein Tages Abstecher machen.
    Über die Grenze sind wir schnell, und der Sprit ist auch ein wenig günstiger.
    Einen Schein der eigenen Währung besorgen wir uns natürlich wie aus jedem anderen Land bisher auch. Die Währung hier ist genau so viel wert wie der Südafrikanische Rand, so wird beides als Zahlungsmittel akzeptiert und verwendet.
    Eswatini ist schön, die Landschaft beeindruckt uns, schöne Berge weniger steinig, viel Grün. Unzählige angelegte Wälder wo Bäume für Holz gepflanzt und gefällt werden.
    Wir fahren zu einem Stausee Damm an dem es ein Restaurant gibt. Nach einem gemütlichen Mittagessen mit schöner Sicht auf das Wasser geht es weiter. Wir fahren zu unserem heutigen Schlafplatz in den Bergen.
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  • Glasbläserei Swasiland

    11–12 mars, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 16 °C

    Swasiland ist klein und viel Zeit haben wir nicht, also verlassen wir das Land heute schon wieder. Bevor wir raus fahren, wollen wir uns aber unbedingt noch eine Glasbläserei welche uns empfohlen wurde anschauen.
    Hier gibt es ein Café direkt an einer kleinen alten Glasbläserei, bei einem Kaffe kann man hier den Arbeitern von oben auf die Finger schauen. Das zusammengeschnittene Video zeigt die Herstellung der Glas Elefanten die man später im Shop auch kaufen kann.
    Wir findende super cool und schauen den Arbeitern gerne einige Minuten zu.

    Danach geht es weiter, wir reisen wieder nach Südafrika ein und fahren Richtung Lesotho 🇱🇸.
    Auf dem Weg halten wir bei einem Einkaufszentrum um Lebensmittel zu kaufen. Hier kaufe ich mir auch eine Mütze.😂
    Die letzten Tage war es immer wieder mal etwas frisch und ich denke wenn wir die nächsten Tage auf 2000-3000m in den Bergen von Lesotho unterwegs sind, wird es nicht wärmer sein.
    Hätte ich vorher niemals gedacht das ich in Südafrika eine Mütze brauchen würde.

    Zum schlafen steuern wir heute einen kleinen Campingplatz an einem See an. Dieser ist normalerweise nur für Mitglieder des Boot Vereins. So gestaltet sich die Absprache etwas schwierig und wir müssen zwischen drei Nummern hin und her telefonieren. Ein Mitglieder des Boot Vereins der gerade nach hause will kommt uns zur Hilfe. Er empfiehlt uns wenn wir keine Duschen und Toiletten brauchen, einfach außerhalb des Zauns zu schlafen. Hier sei es sicher sagt er uns, hier stehen während der Saison häufig Camper.
    Ein paar Kilometer zurück Richtung Hauptstraße sollen wir aber bloß nicht stehen, wenn wir keine Waffe zur Selbstverteidigung dabei haben. Die Wahrscheinlichkeit das wir bedroht und ausgeraubt werden sei in unsicheren offenen Gebieten sehr hoch. Da schläft es sich doch gleich viel besser mit solch erfreulichen Information und Tipps…😂
    Also bauen wir unser Camp außerhalb des Campingplatz vor dem Zaun auf, essen etwas und gehen schlafen.
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  • Lesotho 🇱🇸

    12–13 mars, Lesotho ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir hatten eine Ruhige Nacht, auch wenn wir uns damit am Abend zuvor nicht 100% sicher waren. Es hat sich sicher und gut angefühlt.
    Wir fahren früh los, denn heute wollen wir es bis nach Lesotho schaffen.
    Lesotho ist genau wie Eswatini ein kleines Königreich, nur das es vollständig von Südafrika umgeben ist.
    Lesotho hat eine durchschnittliche Höhe von etwa 2.161 Metern über dem Meeresspiegel. Als einziges Land der Welt liegt es vollständig über 1.000 (bzw. 1.400) Metern Höhe, weshalb es oft als „Königreich im Himmel“ bezeichnet wird.
    Es geht also hoch für die nächsten Tage. Wir freuen uns auf schöne Berge, Aussichten und unendliche Passstraßen.
    Nachmittags erreichen wir die Grenze zu Lesotho 🇱🇸. Die Grenze ist schnell und strukturiert, so können wir zügig weiter und steuern unseren ersten Schlafplatz an.
    Wir fahren zu einer Art Campingplatz am Fuße der uns noch bevorstehenden Berge. Hier sind wir bereits auf 1.700m, entsprechend kühl ist die Nacht.
    Bei unserer Ankunft am frühen Abend treffen wir Peter und Jane, ein Südafrikanisches Pärchen welches mit ihrem Toyota aktuell Urlaub in Lesotho macht. Die beiden sind im Rentenalter und haben ein Traum an Overlandfahrzeug. Einen Perfekt ausgebauten Toyota Landcruiser. 😍 Wow.
    Wir verstehen uns gut und tauschen uns ein wenig aus, die beiden sind sehr interessiert an unserer Reise und unserer Autos. Wir sind ebenso interessiert daran wo sie denn überall reisen und wo sie wohnen.
    Sie wohnen an der „Wild coast” was genau auf unserer Route nach Kapstadt liegt. Dort haben sie eine Rinder Farm…
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  • Katse Dam

    13–14 mars, Lesotho ⋅ ☁️ 20 °C

    Am nächsten Morgen kommen Peter und Jane um sich von uns zu verabschieden. Zum Abschied Laden sie uns zu sich ein. Wir sollen ihn schreiben wann wir vorbeikommen können. Sie wollen mit uns bei ihnen auf der Farm grillen oder wie die Südafrikaner sagen „Braai“ machen das heißt so viel wie BBQ.
    Wow was ein Angebot, damit haben wir ehrlich nicht gerechnet.
    Wir sind super glücklich, nehmen dankend an und werden den Besuch bei den beiden auf der Farm mit Sicherheit fest einplanen.
    Wir fahren kurze Zeit später auch weiter, es geht auf die steilen Passstraßen.
    Das der Pajero bei starker Steigung und mit seinem Gewicht Probleme mit überhitzen hat wissen wir ja bereits. Woran das genau liegt wissen wir nicht. Dem ganzen sind wir nie auf den Grund gegangen, da es uns beim normalen Fahren nie beeinträchtigt hat. Das Problem taucht eben nur auf wenn es steil irgendwo über einen längeren Zeitraum hoch geht.
    Das die nächsten Tage in Lesotho also immer wieder mit kämpfen mit den Temperaturen im Auto zu tun haben werden wussten wir. Das es so schlimm wird, allerdings nicht.
    Bereits am ersten Pass heißt es Klima und Ladegeräte aus. Wieso? Beachtet man die Kühlmittel Temperatur sieht man schnell wie diese anfängt hoch zu gehen. Also nehmen wir vorerst möglichst viel Last vom Motor in dem wir die Zusatzgeräte abstellen.
    Schnell merken wir das reicht nicht, also machen wir zusätzlich noch die Heizung an und lassen uns die heiße trockene Luft ins Gesicht pusten. Zum Glück ist es eh kalt draußen.
    Durch das Laufen lassen der Heizung hat das Kühlsystem einen zusätzlichen Wärmetauscher über den Hitze abgeführt werden kann.
    Für den Moment helfen die Maßnahmen, aber der Berg ist noch nicht überwunden. Also bleibt uns nichts anderes mehr übrig als Pausen zu machen in denen der Motor keine Last hat und die Temperatur sich wieder einpendelt.
    Wir probieren alles was wir gerade machen können und so kommen wir auch auf die Idee den nur geclipsten Kühlergrill zu entfernen. Alles in der Hoffnung irgendwie mehr Luft durch den Kühler zu bekommen.
    Oben am Berg angekommen werden wir von einer unheimlich schönen Aussicht überrascht. Einfach nur Wow.
    Eine weitere Sache die beim Pajero nicht perfekt ist… Berg runter fahren. Denn auch hier macht sich die starke Überladung bemerkbar. Dazu kommt das wir aufgrund vom Automatikgetriebe keine effiziente Motorbremse haben die unsere Bremsen entlasten würde. So ist naheliegend was beim bergab fahren schnell überhitzt… richtig die Bremsen. Also heißt es auch hier managen und Pausen machen.
    Naja alles machbar und kein Weltuntergang solang man vorsichtig ist.
    So geht es den ganzen Tag hoch und runter. 😂 Aber es ist schön und langweilig wird es nicht.

    Heutiges Ziel ist der Katse Dam, ein Staudamm den man besichtigen kann. Leider dürfen wir im inneren des Damms keine Bilder machen. Es ist echt spannen die Technik im inneren zu sehen, besonders die riesigen Hydraulikzylinder die für das öffnen der Tore zuständig sind, sind beeindruckend.
    Nach unsere Besichtigung essen wir etwas in einem kleinen Restaurant um die Ecke.
    Danach finden wir einen der schönsten Schlafplätze die wir bisher auf der Reise hatten, so fühlt es sich zumindest gerade an. Ein traumhafter Blick über den Stausee einfach nur toll… so sitzen wir einfach nur da und schauen uns den atemberaubenden Sonnenuntergang an. Hier entsteht auch eins meiner absoluten Lieblingsfotos. 4 Stühle, 4Mann und ein Mega Sonnenuntergang.
    Danach lassen wir den Abend maximal entspannt mit ruhiger Musik, einem gemütlichen Lagerfeuer und etwas Bier ausklingen.😍
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  • Geländefahrt durch Lesotho

    14–15 mars, Lesotho ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einer Angenehmen ruhigen Nacht verlassen wir unser Traumhaftes Camp am Stausee und fahren weiter. Heute steht einiges an Strecke an, auf dem Plan stehen einige km Asphalt aber auch ein ordentliches Stück Offroad durch die Berge.

    Bei der Offroad Strecke sind wir uns bis zuletzt unsicher ob diese aktuell befahrbar ist. Das ist hier immer von den Regenfällen abhängig, denn es gibt eine Brücke über einen Fluss die passiert werden muss. Steht diese zu tief unter Wasser muss man umdrehen und einige Kilometer Gelände zurück fahren. Bevor wir auf den Track abbiegen fragen wir in einem Dorf nach genau dieser Brücke, uns wird versichert wir würden durch kommen. Wir vertrauen auf die Ratschläge der Locals und fahren los.

    Angekommen an der Brücke werden wir nicht enttäuschen. Wir haben Glück und es fehlen noch etwa 40cm bis zur Oberkante der Brücke (siehe erstes Bild).

    Den ganzen Tag über sind wir beeindruckt von der atemberaubenden Landschaft und freuen uns mal wieder über eine schön Gelände Piste.

    Wir haben uns heute einen Schlafplatz direkt am Fluss raus gesucht, hier bauen wir unser Camp versteckt von der Straße tief im Tal auf. Wir kochen uns etwas zu essen und genießen den Sonnenuntergang bevor es ins Bett geht.
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  • Wieder in Südafrika 🇿🇦

    15–16 mars, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute ist es schon so weit und wir verlassen Lesotho wieder.
    Am Morgen heißt es erstmal mal duschen, dabei von Einheimischen beobachtet zu werden sind wir ja noch aus Westafrika gewohnt…😂😂

    Nachdem ich also gebadet und wir gefrühstückt haben, packen wir unser Camp zusammen und es geht los. Lesotho verlassen wir über den Sani Pass, eine sehr steile Passstraße die nicht asphaltiert ist. Hier müssen wir erst runter, bevor wir am Fuß des Berges wieder nach Südafrika einreisen. Es macht richtig spaß die Spitzkehren im Gelände zu durchfahren und die Aussicht ist dabei sehr beeindruckend. Leider haben wir einen etwas trüben Tag erwischt, somit haben wir eine nicht ganz so weite Sicht. Das was wir aber sehen ist Traumhaft und durch den Nebel und die Wolken wirkt es auch etwas mystisch.
    In der ersten Stadt in Südafrika steuern wir einen Supermarkt an, anschließend geht es schon wieder weiter zu unserem Schlafplatz für die Nacht. Heute schlagen wir unser Camp an einer Lodge welche an einem kleinen Fischer Stausee liegt auf. Hier bleiben wir für nur eine Nacht denn wir wollen endlich wieder an die Küste.
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  • White Clay

    16–18 mars, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 27 °C

    Es geht endlich an die Küste, um genau zu sein an die sogenannte Wild Coast. Dabei handelt es sich um einen etwa 270km langen Küstenabschnitt am Indischen Ozean 🌊. Dieser ist bekannt für seine „raue Schönheit“, die vielen Klippen und schönen Sandstrände. Das einzige was hier etwas schade ist, es gibt keine direkte Küstenstraße. So muss man um an die verschiedenen schönen Orte am Wasser zu kommen immer wieder etwa 70-80km lange Stichstraßen von der Hauptstraße aus fahren.
    Da wir nicht all zu viel Zeit haben fahren wir natürlich immer weiter und können uns lange nicht jeden Ort an der Küste anschauen.

    Einen Ort an den wir aber auf jeden Fall wollen ist der „White Clay“ ein Strand mit einem kleinen Campground.
    Diese Ort ist ein Geheimtipp von Peter den wir in ein paar Tagen an seiner Farm wieder sehen. Er soll wenig touristisch und wunderschön sein.
    Bei unserer Ankunft werden wir nicht enttäuscht schon bei der Zufahrt den Berg runter bin ich komplett begeistert von diesem Ort.
    Wir schlagen unser Camp auf und entscheiden uns zwei Nächte an diesem wunderschönen Ort zu bleiben.
    Hier gibt es ein kleines Restaurant und so gönnen wir uns den Luxus nicht einmal kochen zu müssen.
    Unsere Zeit hier verbringen wir mit Schwimmen, Joggen, chillen, essen und dem ein oder anderen Bierchen.
    Einfach nur toll hier…
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  • Morgan Bay

    18–19 mars, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach unserer zweiten Nacht am White Clay Strand verlassen wir diesen wunderschönen Ort leider schon wieder. Bevor es aber zurück über die Stichstraße auf die Hauptstraße geht, schauen wir uns noch das direkt in der Nähe liegende „Hole in the Wall“ (Loch in der Wand) an.
    Auch diesen Ort finden wir wunderschön, entscheiden uns aber gegen eine Wanderung an den Strand und an den Stein. Denn wir müssen heute noch bis zu unserem nächsten Campground kommen.
    Wieso die Eile? Es ist wie immer, wir können nicht unendlich viele Zeit an jedem schönen Ort verbringen. Dazu kommt heute, das wir mit Henning verabredet sind. Er ist in der Zeit in der wir durch Botswana und den Osten von Südafrika gefahren sind, durch Namibia gereist. Nun ist er auf dem Weg nach Johannesburg, also in Richtung Osten, so kreuzen sich unserer Wege hier.

    Am späten Nachmittag erreichen wir das Morgan Bay Camp, Henning ist bereits seit gestern hier. Als Dankeschön, das wir ihn vor genau 3 Monaten in Sierra Leone dazu gebracht haben nicht aufzugeben und weiter zu fahren, lädt er uns heute Abend zum Essen im Restaurant ein.
    Wir verbringen einen schönen geselligen Abend zusammen, essen sehr lecker in einem direkt am Wasser liegenden Restaurant und tauschen uns über das bereits hinter uns liegenden sowie das noch vor uns liegenden aus. Es macht Spaß zu berichten und besonders Henning zu zuhören, denn all das was er die letzten Wochen seit dem wir uns getrennt hatten erlebt hat steht uns nun noch bevor.
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  • Peter and Jane

    19–20 mars, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Morgen verabschieden wir Henning und machen uns Mittags auf den Weg. Unsere nächste Verabredung steht an… es geht zu Peter und Jane auf die Farm. Die Farm ist nur eine Autostunde entfernt von unserem letzten Camp an der Küste. Am Frühen Nachmittag kommen wir also an der Farm an. Bauernhöfe sind hier ein wenig anders aufgebaut als bei uns in Deutschland. Wir biegen als von der Hauptstraße auf die Zufahrt ab, wir sind schon auf Peters Grundstück müssen aber noch 2,5km fahren bis wir an seinem Haus ankommen. 😂😂
    Stolze Zufahrt.
    Peter und Jane Empfangen uns an ihrem wunderschönen Landhaus mit einem sehr schönen Garten, anliegenden an all den dazugehörigen Felder und der Rinderfarm.

    Ein Paar Fakten zur Farm:
    - ca.750 Hektar alles an einem Stück
    - Riesen Rinder
    - größtes Tier ca. 1,1T

    Wir parken unsere Autos unmittelbar vor Peters Haus auf dem Rasen. Dann geht es direkt los Peter hat schon was geplant. Wir müssen ein riesen Wildschwein vom Feld holen, dieses hat er zuvor geschossen. Es ist zu schwer, er bekommt es nicht alleine auf die Pritsche seines Pickups.
    Also schwingen wir uns alle auf die Ladefläche und Düsen ab.
    Wir unterhalten uns mit Peter und so kommen wir auf das Thema schießen. Er ist ganz verblüfft das es für uns so besonders ist, also bietet er uns an auch einfach mal zu schießen. Wir fahren also einige Kilometer über seine Felder und suchen nach Tieren die er Schießen kann. 😂 Anstelle von einem Tier entscheiden wir uns dann aber für einen Stausee als Ziel unserer ersten Schüsse.

    Für uns es ist sehr besonders weil wir alle das erste mal in unserem Leben ein Gewehr in der Hand haben. 😂 Dementsprechende beeindruckt sind wir alle nachdem jeder einen Schuss ins Wasser gemacht hat.
    Danach geht es wieder zurück zum Haus, denn Peter und Jane haben „Braai“ (BBQ) für uns vorbereitet.
    Also verbringen wir einen schönen Abend zusammen, grillen, essen und unterhalten uns Stundenlang über Afrika, unsere Reise, unser Leben in Deutschland, ihr Leben und ihre Geschichte und Natürlich über Südafrika.
    Zu essen gibt es übrigens typische für Südafrika einiges an Fleisch:
    - Waterbuck (Wasserbock)
    - Warthog (Warzenschwein)
    - Impala (Antilope)
    So geht ein unfassbar schöner Tag zu Ende, ein Tag mit dem wir überhaupt nicht gerechnet haben, und wie wir im Gespräch herausfinden Peter und Jane auch nicht. Sie erzählen uns, als sie uns in Lesotho kennen gelernt haben und uns eingeladen haben, dachten sie wir würden nie kommen.
    Sie hätten nicht gedacht das so junge Leute daran interessiert sind einen Abend mit ihnen zu verbringen.
    So geht es also ins Dachzelt unser Camp heute auf dem Rasen vor dem Haus.

    Am nächsten Morgen gibt es Frühstück und wir quatschen noch ein wenig auf der wunderschönen Veranda.
    Zum Abschied schenken wir ihnen eins unserer Kennzeichne als Andenken. (Wir haben Ersatz dabei)
    Peter und Jane sammeln nämlich Kennzeichne verschiedener Länder und Deutschland war natürlich noch nicht dabei.
    So geht eine wirklich sehr coole Erfahrung zu Ende. Wir sind wirklich dankbar für die Einladung und die Möglichkeit so ein Leben auf einer Südafrikanischen Farm mal gesehen zu haben.
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