• A und E on the way
Nykyinen
  • A und E on the way

WELTREISE A+E on the way

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  • Fort „Ark“ in Buchara

    30. syyskuuta 2024, Uzbekistan ⋅ ⛅ 22 °C

    Montag, 30.09.204

    In der Früh nieselte es ein wenig, was uns aber nicht abhielt, eine Stunde Yoga am herrlich ebenen und saubergeregneten gepflasterten Gehsteig abzuhalten. Natürlich wieder um 7h früh, denn da ist alles menschenleer.
    Danach montierte Alex wieder unseren abgerissenen Kotflügel hinten rechts, den wir uns irgendwie abgefahren hatten, denke das war mit unseren Auffahrhilfen.
    Jetzt ist er wieder dran. Das Wetter war ziemlich bewölkt, aber nicht kalt. Wir besuchten gleich nach dem Frühstück das Fort „Ark“, an dessen Bewährungsmauer wir ja übernachtet hatten. Hier tat sich einiges: man konnte Kamelreiten, oder sich Tuk Tuks ausborgen. Durch ein großes Tor ging es den Hügel hinauf, denn die Fortmauer war eigentlich bis oben hin mit Lehm gefüllt. Ein wunderschöner mit Holzsäulen ausgestatteter Innenhof,die imposante Thronhalle aus dem 17.Jhdt,eine Palastmoschee mit wunderschöner Holzdecke, und Stallungen waren noch erhalten.
    ein historisches Museum und ein naturhistorisches kleines Museeum haben wir besichtigt. Vom Rand der Stadtmauer hatten wir einen schönen Blick auf das wolkenverhangene Buchara.
    Nach 2 Stunden gings wieder in die Stadt zur Besichtigung und mit Sandra und Mario hatten wir uns um 15h zum Pizzaessen im Restaurant „Bella Italia“ verabredet.
    So schlenderten wir durch die Stadt bis zur Pizzeria.
    Wir hatten ein wirklich nettes gemeinsames Essen und jeder eine herrliche Pizza.
    Dann machten wir uns miteinander auf zum Stellplatz, denn sie hatten sich auch neben uns, auf den ruhigeren Bereich des Parkplatzes gestellt.
    Dort angekommen, trafen wir den Kapitän des Expeditionsmobiles an. Ich glaub er war zwischen 35 und 40, ein wirklicher Kapitän für riesige Gastanker, hat er uns erzählt. Und Piratengeschichten, mit Polen und Mädchen …….! Nach 1 Stunde Geschichtenlauschen haben wir uns in unseren Kohbi verzogen.
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  • …auf nach Buchara

    29. syyskuuta 2024, Uzbekistan ⋅ ☁️ 26 °C

    Sonntag, 29.09.2024

    Heute stand wieder mal Laufen auf dem Programm. Ich lief zum Registan-Platz, um mir seine ganze Pracht in der frühen Morgensonne und ohne Leute nochmals Anzusehen.
    Und es hat sich gelohnt. Ich hatte wundervolles Licht zum Fotografieren.
    Alex habe ich im Park auch getroffen! Er ist ja viel schneller unterwegs als ich.
    Nach einer Stunde dann Rückkehr zu Kohbi und Frühstück machen.
    Alex hat inzwischen 2 sehr nette Deutsch mit altem Expeditionsmobil kennengelernt. Kari,78 und Walther,72 die beiden haben uns ebenfalls ein paar Tips geben können und auch eine Empfehlung für ihr selbst geschriebenes Buch.
    Nach ca. 1 Std. Plaudern, hat Alex Kari dann auch noch €100 in bar gegeben, da die beiden nichts Bares mehr dabei hatten. Kari hat es Alex sofort per Ebanking überwiesen. Nett, waren die Beiden. Sie sind ca. 20 Jahre älter als wir beide, waren auch schon in der ganzen Welt unterwegs. Ich kanns mir ehrlich nicht vorstellen, so lange von meinen Kindern wegzusein, und kein fixes Zuhause zu haben, also kein Haus, mit viel Platz und großem Garten und Zeit für Dinge die ich gerne tue.
    Denn so komisch es klingen mag, während des Reisens ist nicht viel Zeit. Man fährt Stunden mit dem Auto, tankt Wasser, geht einkaufen, kocht, wäscht ab, sucht die Routen zusammen, beantragt Visas, recherchiert im Internet Fährverbindungen, Kosten, ect.
    Egal, wir beide machten uns nach diesem Zusammentreffen auf nach Buchara.
    Wir brauchten auf Grund der nicht so tollen Straßen ca. 3-4 Std.
    In Buchara angekommen, fuhren wir direkt zum Park4Night Stellplatz direkt am alten Fort aus Lehm. Dort stand auch der 4x4 Van von Mario und Sandra, den beiden Oberösterreichern.
    Wir stellten uns ganz nach hinten, auf dem großen Parkplatz und dann spazierten wir in das wunderschöne Buchara hinein. Die Sonne ging gerade unter, und wir hatten herrliches Licht und wunderschöne Architektur zu bewundern.
    Ich würde sagen, Buchara ist lieblicher und es gibt viel mehr Basare unter Kuppeldächern zu bestaunen, mit viel ursprünglicheren Shops.
    Als wir zurückkamen, stand auch ein total uriges Expeditionsmobil auf dem Parkplatz.
    Müde vom vielen Fahren und Herumflanieren, fielen wir ins Bett.
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  • …noch mehr Samarkand

    28. syyskuuta 2024, Uzbekistan ⋅ ☀️ 20 °C

    Samstag, 28.09.2024

    Nach Yoga und Frühstück und noch ein wenig Plaudern mit Sandra und Mario, machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Diesmal wollten wir den Basar, den Friedhof und das alte Stadtviertel erkunden.
    Der Friedhof überraschte uns mit den Abbildern der Verstorben auf den Grabsteinen.
    Dies ist bei uns nicht üblich.
    Auch eine längere Betrachtungs- und (Schlaf)Pause gönnten wir uns in der kleinen Moschee mit der prächtig ausgemalten Kuppel.
    Im alten Viertel der Stadt fanden wir mit Hilfe einer jungen Frau den Bäcker. Hier konnten wir live zusehen, wie unsere 4 Stück Brot im Ofen gebacken wurden.
    Danach konnten wir in einem Hostel noch unsere Registrierung bekommen. Wir haben 4$ pro Person bezahlt.
    Denn hier in Usbekistan muss man sich alle 3 Tage registrieren. Und bekommt eine Bestätigung, die man bei der Ausreise anscheinend herzeigen muss.
    Die nette Hostel-Besitzerin und ihr schöner Innenhof mit Kaki-Baum haben mich ebenfalls begeistert. Danach gings zurück zum Kohbi, Abendessen und
    Müde vom vielen Herumlaufen, sind uns schon früh die Augen zugefallen.
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  • Ruhe- und Schönheitstag

    27. syyskuuta 2024, Uzbekistan ⋅ ☁️ 23 °C

    Freitag, 27.09.2024

    Der Park neben unserem Stellplatz eignete sich hervorragend für unsere Yoga-Einheit. Endlich eine ebene Wiese mit grünem Gras statt Staub und Steine.
    Leider machte sich bei mir Durchfall bemerkbar, Alex traf es ca. 2h später.
    Wir bekamen es mit Medikamenten jedoch bald in den Griff. So ging sich am Nachmittag statt Sightseeing für mich noch ein Friseurbesuch mit Maniküre und Pediküre aus. Alex saß am Computer und ging dann auch noch Einkaufen. Wir aßen noch etwas Brot und Gemüse zu Abend und ließen es damit gut sein.
    Morgen wollten wir nochmals die Stadt erkunden.
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  • Samarkands schönste Architektur

    26. syyskuuta 2024, Uzbekistan ⋅ ☀️ 27 °C

    Donnerstag, 26.09.2024

    In der Nacht nieselt es ein wenig, und als wir in der Früh aufstehen, um Yoga in der Wiese nebenan zu machen, wird es mir auf einmal klar: „Der Herbst hat sich still und leise herangeschlichen, die Blätter beginnen schon gelb zu werden.
    Heute geht es nach Samarkand, und ich freue mich auf die Farbenpracht. Wir frühstücken noch und dann gehts ca. 3 Std nach Samarkand. Wir fahren auf mittelprächtiger Straße durch ganz viele Straßendörfer, Menschen sehen wir nur auf den meist in der Dorfmitte stattfindenden Markt.
    An unserem Stellplatz angekommen, sehen wir noch einen Mercedes 4x4 Van L3H3 mit Freistädter Kennzeichen dort stehen. Sandra und Mario, 2 Digitalnomaden, er arbeitet vom Van aus für ein Marketingunternehmen und sie macht gerade ein Fernstudium in Marketing. Das geht alles wenn man reist auch.
    Wir plaudern richtig viel mit den beiden. Auch das DPF-Thema wird angerissen, und wir erfahren viel neues. Auch einen weiteren tollen Tipp mit einer Whats-AppGruppe für diverse Themen, in der man sich anmelden kann,bekommen wir.
    Danach wird noch schnell Mittag gegessen und dann wandern wir schon Richtung Registan Platz. Und wir werden mit einem herrlichen Platz und wunderbaren wieder restaurierten Gebäuden in der Schlüsselstadt an der Seidenstraße überrascht.Dort,wo sich die Straßen aus China,Indien und Persien kreuzen. Vom 6. bis 13. Jhdt. wuchs der Bekanntheitsgrad der Stadt für Handel und die Künste. Um 1370 entschied Timur die Stadt zu seiner Hauptstadt zu machen und die nächsten 35 Jahre wurde Samarkand zu Asiens mythischem und intelektuellem Mittelpunkt in Handel und Kultur. Es ist kein Wunder, der Registan Platz zum Weltkulturerbe der Unesco ernannt wurde.
    Wir genossen die herrlichen Innenhöfe mit Bäumen und aufgestellten Ruhebetten.
    Dies ist heute noch sichtbar und zeichnet durch die ungewöhnliche und äußerst farbenprächtige Architektur und Anordnung der Marktplätze, Gebetshäuser und Universität, ein sehr lebendiges Bild wie damals gelebt und gehandelt wurde.
    Als Abschluss haben wir uns noch eine Eis gegönnt. Wie sich am nächsten Tag jedoch herausstellte, hätten wir das lieber bleiben lassen sollen.
    Sehr beeindruckt von dieser Pracht, kehrten wir zu unserem Stellplatz zurück.
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  • .., enter Usbekistan!

    25. syyskuuta 2024, Tadžikistan ⋅ ☀️ 18 °C

    Mittwoch,25.09.2024

    Heute geht Alex in der Früh laufen und kommt mit der Idee retour, daß nach dem Haus des Präsidenten es noch links zur Flusseinmündung des Sees geht, und wir dort gut stehen könnten.
    Ich habe inzwischen unsere Wäscheleinen verstaut, und Kohbi startklar gemacht. Wir frühstücken noch auf unserem Platz mit Blick auf den See.
    Danach starten wir um uns den Platz anzusehen. Jedoch sind viele tiefe Löcher, und ich bin vorsichtig und meine wir sollten lieber nach Samarkand aufbrechen.
    Alex läßt sich überzeugen, auch die Tatsache, daß wir überhaupt kein Internet haben, und noch viel Arbeit ansteht, läßt uns doch aufbrechen.
    Nach einer Stunde sind wir aus dem Tal heraussen, auch Kohbi hat es ganz gut mit seiner festgezurrten Motorplatte überstanden. Kurz nach der Abzweigung auf die ursprüngliche Route, entdecke ich einen Autoteilehändler. Alex ersteht 8 Stk M10 Schrauben für die Motorplatte und schmeisst sich 100 m weiter auf einem sandigen Parkplatz unters Auto und schraubt wieder alles fest.
    Ich beserl meinen staubigen Ritter danach ab, dennoch ist nun ein Bad im eisigen Fluss für Alex unabdingbar. Auch das Gewand wird gleich mitentstaubt.
    Um 15h essen wir auf dem Randstreifen der Straße noch zu Abend. Das zuvor erstandene Gemüse ist sehr gut. Das kleine Brot allerdings, welches aussieht wie Toastbrot schmeckt uns beiden nicht so gut.
    Um 16:20 treffen wir an der Grenze zu Usbekistan ein.
    Die Grenzbeamten machen mal Pause, und so warten wir 2 Stunden bis wir durch das Tor in den Grenzbereich einfahren dürfen.
    Wir und Kohbi bekommen unsere Ausfuhrstempel, und danach gehts zum sehr gründlichen usbekischen Kontrollbereich. Zuerst muss ich mir einen Einreisestempel in meinen Pass holen. Danach Alex, als Fahrer und Kohbi einen Stempel. Hier gilt auch das Carnet de Passage nicht. Alex bekommt einen kleinen Zettel, danach gehts zur Fahrzeugkontrolle. Mit Spiegel und Drogenhund wird unser Van durchgecheckt. Alles OK! wir sind nach 15 Minuten Kasterl auf, Kasterl zu, fertig und können in Usbekistan einfahren.
    Wir suchen uns an einer nicht so stark befahrenen Straße am Straßenrand einen Parkplatz. Es ist schon dunkel, und auch das Internet funktioniert hier nicht, und wir schlafen trotz ab- und zu vorbeifahrender Autos recht schnell ein.
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  • Motto: Türkisblau

    24. syyskuuta 2024, Tadžikistan ⋅ ☀️ 19 °C

    Dienstag, 24.09.2024

    Heute nochmals ganzen Tag Khobi innen putzen. Alle Filzflächen werden von mir abgesaugt, und danach kommt das Führerhaus an die Reihe. Alex entdeckt Gott sei Dank, daß die Motorschutzplatte, die von unten mit 6 Schrauben M10 befestigt ist nur mehr an 1 Schrauben hängt. Er fixt die Platte mit 2 Zerrgurten und zieht den einzigen Schrauben nochmals fest.
    Ich bin vom vielen Putzen ganz schön geschafft, und gebe mir dann heute am türkisblauen See ein Bad und eine Kopfwäsche.
    Er ist wirklich eiskalt.
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  • Mehr Türkis geht nicht!

    23. syyskuuta 2024, Tadžikistan ⋅ ☀️ 18 °C

    Montag, 23.09.2024

    Heute nochmals ganzen Tag Khobi innen putzen. Alle Filzflächen werden von mir abgesaugt, und danach kommt das Führerhaus an die Reihe. Alex entdeckt Gott sei Dank, daß die Motorschutzplatte, die von unten mit 6 Schrauben M10 befestigt ist nur mehr an 1 Schrauben hängt. Er fixt die Platte mit 2 Zerrgurten und zieht den einzigen Schrauben nochmals fest.
    Ich bin vom vielen Putzen ganz schön geschafft, und gebe mir dann heute am türkisblauen See ein Bad und eine Kopfwäsche.
    Er ist wirklich eiskalt.
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  • Halt in Duschanbe

    22. syyskuuta 2024, Tadžikistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Sonntag, 22.09.2024

    Um 6h früh machen wir mal seit langem wieder Yoga. Ein bisl Wiese und ebene Fläche. Heute geht es Richtung Usbekistan/ Samarkand ist unser nächstes Ziel.
    Da auf dem Weg ein riesiger Komplex für Bauen und Wohnen liegt, also ein Paradies für Alex ist, denn natürlich muss so ein Gas-Adapter noch her. Und tatsächlich, Alex wird fündig.Auch ich mache mich auf die Suche nach einem Teppichstückchen, das unter die Vorratskiste soll, denn einer unserer Dieselkanister war ein wenig leck und so hat sich dieser Teppich vollgesogen und die Bodenlackierung mit Bootslack im Vorziehbereich( unsere Vorratskiste ist nämlich auch unser Treppchen ins Bett) angelöst. 2 Euro kostet mein Teppichstückchen und ich nehm es gleich mit.
    Nach diesem schönen Erfolg gibt es an einem Parkstreifen im Schatten unter Bäumen mal Frühstück. Danach geht es mal gleich den Berg hoch.
    Die Straßen sind einigermaßen, es gibt Löcher und manchmal ist ein ganzes Stück der Straße nur Schotter. Bei einer Waschgelegenheit für Khobi bleiben wir stehen. Dort lernen wir noch einen Tadjiken kennen, der sehr gut Englisch spricht. Bei ihm wechseln wir 20 Dollar in Usbekische Sumoni und er rät uns Kohbi erst kurz vor Samarkand waschen zu lassen.
    Ok! Wir machen uns also ungewaschen auf den Weg. Dann zweigt die Straße zum Iskanderkul See ab. 24 km, 1 Std. Fahrzeit. An diesem türkisblauen See hat sich der hiesige Präsident eine Villa hinbauen lassen, Einsam auf weiter Flur am See. Die Straße ist eine sehr schlechte Straße und es wundert mich, da doch der Präsident dort Sommerresidenz bezieht. Na, vielleicht fährt er ja mit dem Jeep. Am Ende des Tages weiß ich warum dem Präserl die Straße wurscht ist. Tja, 2 Helikopter-Landeplätze vor der Villa sprechen Bände.
    Ich hab vorgegriffen, wir rumpeln also mit Kohbi so dahin, bis wir an den türkisen See gelangen. Bei einem Schranken nimmt man uns für die Nacht pro Person €2,5 ab, das ist OK, wir tuckern also bis zur Villa, und finden eine Ausweiche an der Straße, mit gutem Zugang zum See. Wir stehen also mit Blick ins Türkis und in die Berge. Sehr schön. Ein paar Autos fahren vorbei, es ist auszuhalten, der Staub den sie je nach Schnelligkeit produzieren legt sich relativ schnell wieder.
    Hier werden wir mal bleiben.
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  • people of Tajikistan

    21. syyskuuta 2024, Tadžikistan ⋅ ☀️ 35 °C

    Samstag,21.09.2024

    Heute früh geht Alex eine Runde laufen, ich geh auf Entdeckungsreise. Zuerst mal ins Dorf, mit den Frauen in Zeichensprache reden,dann aufs Baumwollfeld, und entdecke asiatische grüne Bienenfresser, auch asiatische magentarot Tamarisken blühen massenhaft auf den Wiesen. Ich hab endlich ein wenig Zeit, und setze mich und schaue in die Gegend. Da setzt sich doch so ein kleiner brauner Vogel mit schwarzem Kopf ganz frech auf den Rücken eines Ziegenbockes und läßt sich durch die Gegend tragen.
    Dann kehre ich zum Kohbi zurück, Alex ist auch schon da. Und bald darauf auch der Bauunternehmer. Er heißt Bahrom, und bietet uns an uns zur nächsten Tankstelle zu bringen, da Alex unbedingt noch unsere leere Gasflasche füllen. Heute früh, beim Hinstellen unserer Teemarie, ging uns das Gas nämlich aus. Also im Durchschnitt kommen wir so ca. 3 Monate mit einer Gasflasche mit 10 kg Füllung aus.
    An der Tankstelle bei einer extra Zapfsäule wird ein Adapter auf unsere Gasflasche geschraubt, und mir nichts dir nichts ist unser Gasballon voll. So schnell und einfach hat das ja noch nie geklappt. Alex würde am liebsten dem Tankwart den Adapter abkaufen.
    Der verneint aber.
    Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Duschanbe,hier versuchen wir Geld zu wechseln. Dies gelingt Alex bei einem Geldwechsler, $ 100 in Usbekische Sumoni, und auch all unser afghanisches Geld wechseln wir hier in Sumoni.
    Leider sind alle Baumärkte nicht zu finden oder zu.
    Auch einen Supermarkt finden wir, jedoch ist er relativ mager bestückt, aber ein Magnum geht immer.
    Wir tanken hier auch unser Auto voll. Der Diesel ist in jedem Fall besser als in Pakistan. Kohbi macht keine Muckerl.
    Danach wollen wir einen iOverlander Stellplatz aufsuchen, finden jedoch die Einfahrt nicht, und stehen dann am Rand einer großen Rasenfläche, wo auch ein Bagger parkt. Dort stellen wir uns dicht neben den Bagger, um nicht so aufzufallen. Es wird eine ruhige Nacht.
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  • … kurzweilige Grenze Tajikistan

    20. syyskuuta 2024, Tadžikistan ⋅ ☀️ 32 °C

    Freitag, 20.09.2024

    Wir starten zeitig, es geht nun zügiger voran, durch fruchtbare Hügellandschaft, in dessen Tal der Fluss sich in seinem natürlichen Bett durch grüne Reis- und Maisfelder schlängelt. Die Häuser sind alle in den Hang gebaut, um nur ja keinen ertragreichen Boden zu verschwenden. Nach ca 4 Std haben wir Kunduz erreicht. Es geht wie immer durch die Hauptstrasse mit links und rechts den einfachen Geschäften aus Holz, geordnet nach Branchen, Reifenhänder, Werkstätten , Mopedteile, Obst znd Gemüse, dazwischen mal ein Brotbäcker.
    Wir kaufen wieder köstliches fluffiges Fladenbrot und Obst und Tomaten.
    Dann geht es auf einer schnurgeraden asphaltierten Strasse Richtung Shan Khan Border. Wir kommen um c 13:45 dort an, doch die Grenze sperrt erst wieder um 15h auf, denn es ist Freitag- Mittagsgebet! Endlich trudeln die Grenzbeamten wieder ein. Wir müssen zu einem riesigen Röntgenapparat, montiert auf einem LKW, unser Van wird durchleuchtet, gleich darauf kommt das Ok. Nun gehts wieder in das Grenzhaus mit dem kleine. Scanner, dort werden wir per Kamera eingescannt und bekommen das Visa für 30 Tage eingestempelt. Die Chefin am PC versucht nun Kohbi ins System einzutragen, da das Internet immer wieder ausfällt dauert die ganze Prozedur bis 18h. Ich sitze also dort, und kann beobachten, wie immer wieder kleine schwarze Säcke unter den Schreibtischen der Beamten verschwinden. Mal ist es eine 10erSchachtel Kekse, mal ein Sack Äpfel( tadjikischKeksi konnte ich verstehen😂). Die gehen jeden Tag reich bepackt nach Hause und die Einreisenden müssen nicht alles verzollen.
    Es wird immer später, Alex versucht ihr mit seine. PC-Kenntnissen zu helfen,will ihr einen Hotspot machen. Irgendwann sperrt sie sich in ihrem Pc-Kammerl ein. Nach 10 Minuten ca, kommt sie mit einem Ausdruck heraus, füllt ihn aus, stempelt ihn 2x ab, und Kohbi darf nun in Tadjikistan einreisen! Warum hat sie das nicht gleich gemacht, fragen wir uns??
    Egal, wir können gehen, fahren durch den offenen Grenzposten wo niemand zu sehen ist. Da wir alle Stempel für uns und den Van haben,fahren wir einfach durch. Endlich! Fühlt sich gut an, aus Afghanistan wieder heraussen zu sein.
    Wir fahren noch bis 1 Stunde vor Duschanbe, stellen uns in winer Seitenstrasse vor einen Sandhaufen.
    Wir liegen schon in unserem Bett, als jemand an unser Blechhäuschen klopft. Es ist der Besitzer des Platzes, wieder mal ein Bauunternehmer, wir fragen, und dürfen bleiben.
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  • Kabul Highway

    19. syyskuuta 2024, Afganistan ⋅ ☀️ 27 °C

    Donnerstag, 19.09.2024
    Es geht raus aus der Stadt, und gleich mal einen Berg hoch. Die Strassen sind hundsmiserabel! Löcher ca 30 cm tief, teilweise festgepresste rumpelige Erdstrasse. Wir werden hin und hergeschaukelt und wenn wir ganz langsam durch die Löcher fahren stöhnen Kohbis Achsen. Aber er hält durch, und wir auch nach endlosen langen Stunden erreichen wir sie, die Passhöhe. Und dann auf einmal neue Asphaltstrasse! Herrlich!
    Gefrühstückt und zu Abend gegessen haben wir im Fahren.
    Es ist bereits dunkel, da entdecke ich einen LKW Parkplatz. Hier sind wir gut versteckt, hinter all den ca 10 Trucks. Wir schlafen total fertig von dem heutigen
    Geschaukle schnell ein.
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  • Horrorfahrt!

    18. syyskuuta 2024, Afganistan ⋅ ☀️ 31 °C

    Mittwoch, 18.09.2024
    Heute ist mitunter einer der anstrengendsten Tage. Die Straße ist miserabel oder gar nicht vorhanden, wir werden von rücksichtslosen Busfahrern,die wie die gesenkten Säue unterwegs sind, an unübersichtlichen Stellen oder in 3. Spur überholt.
    Es ist also sehr sehr anstrengend, und wir wechseln uns regelmäßig beim Fahren ab.
    Je näher wir Kabul kommen, desto besser wird die Straße. Es ist schon 21h, als wir die Stadt erreichen.
    Zuerst versuchen wir einen Stellplatz bei den genannten Hotels im Ioverlander zu bekommen. Wir passen mit unserem Kohbi höhenmäßig dirch kein Tor. Eine Irrfahrt durch die Stadt, auch bei den beiden Tankstellen wo wir fragen, ob wir stehen bleiben dürfen werden wir unfrwundlich abgewiesen. In unserer Verzweiflung bleiben wir dann um 23h nachts auf einem grossen Plattz, hinter einwm LKW stehen, gehört wahrscheinlich einem Bauunternehmen.
    Wir liegen ca 30 min im Bett, als wir herausgeklopft werden. Es ist der Platzbesirzer mit noch 3 Männern, wor zwigen die Pässe, aber sie können fast kein Englisch. Nach zeichensprache und OK,Ok, it is save, können wir bleiben. Froh endlich achlafen zu können, fallen uns nach dem anstrwngwndwn Fahren die Augen zu. Es dauert keine 45 Minuten, werdwn wir wieder herausgeklopft. Wir sxhmeissen uns wieder ins Gewand. Nun sind es Taliban mit achnittigwmweissen Pkw, wieder kein Englisch, kurzum, wir dürfen nach längerem Palawern doch bleiben. Wir legen uns wieder schlafen. Nach einer Stunde selbes Spiel. Es sind wieder Taliban, doch diesmal meinen sie es ist zu gefährlich, und nehmen uns mit zur Polizeistation. Dort passen wir natürlich nicht dirch das Tor, uns sodürfen wir uns neben der Station auf einem frwiwn Platz einparken. Inzwischen gibt es auch kemanden, der ganz gut Englisch spricht. Wir snd hier sicher!
    Erschöpft schlafen wir endlich ein..
    Es ist 4:30 ,als es klopft. Ein Taliban auf Streife, mit Gewehr steht vor unserer Schiebetür, will unsere Pässe sehen. Ok, alles ok! Danach schlafen wir noch eine Stunde , dann fahren wir los Richtung Kunduz.
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  • …enter Afghanistan

    17. syyskuuta 2024, Afganistan ⋅ 🌬 35 °C

    Dienstag, 17.09.2024

    7:30 weg, zuerst wollten eine Customs clearance paper also , keine Ware , also keine Zollpapiere, wir sind kein TransportLKW.
    Dann Ausreise bekommen dort den Exitstempel für Pakistan! Peng , Eingestempelt, Auch im Grenzkontroll PC sind wir nun ausgetragen. Alex braucht nun den Stempel für das Carnet, =Ausfuhrbescheinigigung.Heute ist Feiertag in Pakistan,Bangen,ob wir hier noch einen Tag festsitzen?
    Viel Ahnung vom Touristen -Aus-und Einreiseverfahren haben sie hier in Chaman nicht. Es wird von hier nach da gefahren und gelaufen, bis der richtige Mann gefunden ist, der weiß, was zu tun ist.
    Nach 2 Std ist er endlich zurück, auf Grund des Feiertages sind die Vorgesetzten, die den Stempel geben, nicht da. Sie werden geholt, und unser Carnet ist nun unterwegs. Bin gespannt wie lang es dauert?
    Es dauert lange! Nach vielem Hin und Her, sitzen wir im Büro des Zollbeamten. Dieser stempelt Kohbi endlich den Exit Stempel ins Carnet.
    Wir fahren endlich aus Pakistan raus und sind im Niemandsland zwischen Pakistan und Afghanistan. Zuerst wissen wir nicht wohin, dann geleitet uns Mr.X zum oberen Taliban. Wir müssen die Schuhe ausziehen und weden in ein Bunkerähnliches Wohnzimmer mit vielen schmutzigen Sofas geleitet. Dort sitzt hoheitsvoll der Obertaluban, unterzeichnet ab und zu ihm vorgelegte Papaiere. Unsere Papiere werdwn zwischen 3 verschiedenen Leuten herumgereicht und begutachtet. Dann müssen wir wieder raus zu Kohbi, er wird fotografiert und die Fahrgestellnummer mit dem Roadpass den wir in Peschawar am afghanischen Consulat bekommen haben, abgeglichen. Dort wurde ich ja in eine Ganzkörperburka gesteckt,hab geschwitzt wie wahnsinnig und konnte kaum atmen- hab auch nix mitbekommen.
    Dann bekommen wir den Stempel und ein Ok.
    Wir fahren in Afghanistan ein. Ich muss im Auto sitzen bleiben, während Alex von Dawar, unserem Fixer, zum Geldwechsler begleitet wird.
    Dann sind wir laut Dawar frei!
    Wir fahren auf einer halbwegs guten Strasse durch sandige Hügellandschaften, und so geht es auf teilweise sehr schlechten bis
    Teilweise gar keinen Straßen Richtung Kunduz.
    Als die Nacht hereinbricht, stellen wir uns auf einer Tankstelle hinter einen Lkw und schlafen bis 5h früh.
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  • Endlich Grenzstadt Chaman!

    16. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ⛅ 32 °C

    Montag,16.09.2024
    Heute gehts nochmals ins Ministry Home Department in Quetta, natürlich mit Eskorte, es sind ein paar Backpacker, Jürgen und Susanne mit Expeditionsmobil Zeus, die alle ein NOC-Papier brauchen. In diesem steht dann, wo man hinfährt. Bei uns steht der Grenzübergang Chaman drauf. Sogar unsere Visitenkarte hängt noch im Büro, denn hier haben wir unser allererstes NOC für Islamabad bei den Beamten beantragt. Alles dauert ziemlich lang, so bis 14h, denn es werden alle Papiere für alle Reisenden ausgestellt. Danach wird jedem Fahrzeughalter + Beifahrer dann endlich unser NOC ausgehändigt.
    Dann geht es mit der Eskorte zurück zum Kohbi. Ca. 20 Minuten später ist unsere Eskorte da. Wir fahren wieder alle gemeinsam,
    Dann müssen wir ca. 50 Minuten bei einem Kreisverkehr auf unsere Eskorte warten, die uns Richtung Chaman begleitet.
    Normalerweise dauert die Fahrt zum Grenzübergang Chaman ca. 2,5 Stunden. Dadurch das wir immer wieder auf der Strecke stehenbleiben und wir neuen Eskorten übergeben werden, zieht sich alles wie ein Strudelteig. Endlich um 20:30 kommen wir in der Grenzstadt Chaman an. Wir stehen im Hof der Polizei, einige sehr neugierige Kinder, die an die Schiebetüren klopfen und herumschreien, machen es uns schwer endlich herunterzukommen.
    Endlich ist es ruhig, und wir sind noch immer etwas angespannt, morgen um 7:30 bringt uns die Eskorte noch zur Grenze und hilft uns beim Auschecken. Um 8h soll die Grenze aufsperren. Außerdem haben wir erfahren, daß wieder mal ein Feiertag ist: Mohammeds Geburtstag!, also machen wir uns doch Gedanken, ob das alles so klappen wird?
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  • …zurück in Quetta!

    15. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ☀️ 28 °C

    Sonntag, 15.09.2024

    Heute schlafen wir uns mal aus. Dann richte ich unser Frühstück, während Alex versucht die beiden Visaanträge für den Iran zu stornieren. Damit wir nämlich im Notfall ein neues Iran-Visum beantragen können, mussten wir zusätzlich eine Agentur für Visa Iran beauftragen die uns ein Voucher bereitstellt, das für das Iranvisum notwendig ist. (Bei E-Visa nicht möglich und da man nur 1 Visa beantragen kann/nicht doppelt, musste Alex unser EVisa stornieren).Unser Internet funktionierte heute überhaupt nicht, und so ging ich zu unseren Stellplatz- Nachbarn Sabine und Jürgen, die mir ihren Router mitgaben. Super wir hatten Internet, und Alex konnte die Evisas stornieren, wir konnten beide neue Simkarten aufladen und eine Sim für Afghanistan kaufen. Nach dem Retournieren des Routers plauderten wir noch mit den beiden. Sie hatten ein Visa für Indien im Iran beantragt, 6 Wochen gewartet, und es bekommen. Sie wollten nun nach Indien, und Nepal, dann das Auto in Mumbai verschiffen und in die Arabischen Emirate einreisen und Silvester dort verbringen. Am 1. April muss Sabine dann wieder in Deutschland sein, und ihren Job weitermachen. Spannend, was die anderen so vorhaben.
    Wir gingen dann mal einkaufen, Geld wechseln, ich eine Burka besorgen und noch landestypisches Gewand, für Alex und mich. Dies mal einfach so, ohne bewaffnete Eskortenmänner. Im Shop für Frauengewänder half mir eine nette Verkäuferin, Sakina, mir dann auch noch eine Burka zu besorgen.Alex machte den Geldstunt alleine. Für die Burka mussten wir Frauen in einen anderen Stadtteil fahren. Wir nahmen das Motor-Tuk-Tuk. Es war spannend durch die Geschäftsstraßen zu fahren und alles noch näher betrachten zu können. Auch Obst konnte ich noch kaufen, und für Alex pakistanische Oberbekleidung. Danach ging ich von der Mall wieder zum Van zurück. Alex hatte das Abendessen schon vorbereitet. Das Internet funktioniert und ich hole alle Tage in meinem Tagebuch nach, die wegen fehlendem Internet oder fehlender Zeit nicht geschrieben wurden. Morgen werden wir hoffentlich die notwendigen Papiere bekommen um unsere Reise fortsetzten zu können.
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  • Wieder eskortiert!

    14. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ☀️ 35 °C

    Samstag, 14.09.2024

    Wir wachen zeitig auf, und machen uns sofort wieder auf den Weg. Bei einer großen Raststation kaufen wir Naan Brot und frühstücken. Danach geht es weiter Richtung Multan, Jacobabad und Richtung Quetta, am späteren Nachmittag werden wir an einem Polizei-Checkpoint angehalten und ab da fahren wir bis Quetta zum DIG-Office (bei dem wir schon mal ein Wochenende geparkt haben) in Escorten-Begleitung. Meist Motorrad - Eskorte, ein oder 2 Mann, Richtung Quetta werden es dann Autos.
    Um 23h kommen wir beim DIG-Office an und parken uns beim Sportplatz wieder ein. Dort steht auch ein deutsches Expeditionsmobil namens Zeus.
    Wir fallen nur noch ins Bett und wollen nur noch schlafen.
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  • …Aufbruchsstimmung!

    13. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Freitag, 13.09.2024

    Heute früh ist Alex noch eine Runde laufen im Park gegangen, und ich hab mich zu einem schnellen Spaziergang entschlossen. Das Gewitter hat ganz schön gewütet, und im Park seine Spuren hinterlassen. Es fließt sogar ein Bach durch diesen wirklich schönen Park, doch beim näher hinschauen, stellt sich heraus, das die Pakistani es nicht gelernt haben, mit der Natur gut umzugehen und sie zu schützen und sie zu bewahren. Der Bach ist eine Müllhalde, und das tut einem im Herzen weh, wenn man soetwas sieht und vor allem auch riecht.
    Nach dem Frühstück vergeht die Zeit sehr rasch, und um 14h treffen wir uns mit Fred und Astrid wieder vor dem Ministry of Interior. Wieder marschieren die beiden Männer los. Astrid instruiert mich, wie man sich als Frau in Afghanistan zu kleiden und zu benehmen hat, damit der Ehemann nicht ins Gefängnis muss.
    Nach 1,5h kommen die beiden wieder - ohne das besagte Papier. Der Zuständige wird es bis spätestens Montag per WhatsApp schicken.
    Das heißt, wir machen uns heute noch auf den Weg nach Quetta, über Multan und Jacobabad.
    Wir beiden wechseln uns ab beim Fahren, um 21 h sind wir dann beide voll müde, bleiben auf einem Rastplatz an der Autobahn hinter einem LKW stehen und schlafen. Die Nacht ist wieder mal schwül und heiß.
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  • Rose & Jasmin Garden

    12. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ☀️ 35 °C

    Donnerstag, 12.09.2024

    Heute in Islamabad noch Wasser zugeladen, dann zum Ministry of Interior, hier haben wir uns mit den Schweizern verabredet. Die Männer machen das Wichtige mit den Papieren (Road Permit), und Astrid und ich schwatzen mal eine Runde.
    Als sie nach 2 Stunden wiederkommen, wissen nun auch wir, das wir morgen um 14h nochmals herkommen müssen, und vielleicht die Papiere bekommen können.
    Alex hat auch für den Notfall, das wir die Grenze zu Afghanistan nicht überqueren können, nochmals ein E-Visa für den Iran beantragt.
    Nochmals eine Nacht im Park. Mitten in der Nacht gibt es ein starkes Gewitter, unser neues Dachflächenfenster funktioniert nach diesem Nässetest hervorragend.
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  • …wir werden gestoppt!

    11. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Mittwoch, 11.09.2024

    Bevor es losgeht, fahren wir noch zur Poststelle, um das große Paket aufzugeben. Alex braucht dort ca. 1,5 Std. Ich putze inzwischen unser Führerhaus und gebe den Schiebetüren wieder Trockenschmiere, damit sie wieder besser laufen.
    Als Alex zurückkommt und ich das Auto anstarten will, geht gar nix mehr. Ich hab die Klimaanlage nicht ausgeschaltet! So ein Sch….! Irgendwie schafft es Alex die Bordbatterie mit der Autobatterie zu verbinden, und die Autobatterie 10 Minuten zu laden. Dann trennt er die Verbindung wieder, Autobatterie ist genug geladen um zu starten - und es klappt! Kobi läuft wieder. Nun kanns aber endlich losgehen. Wir nehmen die Straße unter die Räder und machen uns auf in Richtung Ghulam Khan, denn von Astrid und Fred, unseren Schweizern, haben wir erfahren, das auch sie Richtung Thorkam unterwegs sind. 2,5 Std später nehmen wir die Straße zum Grenzübergang Ghulam Khan. Unsere Schweizer können Thorkam nicht passieren, da eine LKW Blockade die Straße sperrt. Sie berichten, daß sie sogar ganz vorne bei den Lkws waren, und ein Mann gedroht hatte, ihnen einen großen Stein in die Windschutzscheibe zu werfen. Also versuchen wir es mit Ghulam Khan, das liegt ca. 2 Std entfernt von Thorham. An einem Checkpoint werden wir aufgehalten. Wir dürfen nicht weiter fahren.
    Also beschließen wir wieder die Autobahn zurück nach Islamabad zu nehmen und den Grenzübergang bei Quetta/Chaman zu passieren. Beim Zurückfahren vor Peschawar geraten wir in der Stadt in einen 2-stündigen Stau! „ Das hat uns auch noch gefehlt!“ Dafür müssen wir uns noch ein
    NOC-Papier besorgen.
    Also parken wir uns wieder im Jasmin & Rose Garden für die Nacht ein. Auch Astrid und Fred sind wieder zurück in Islamabad.
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  • …be happy and make happy!

    10. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Dienstag, 10.09.2024

    Nach dem Frühstück fahren wir von unserem Stellplatz im Park zur Poststation, wo wir die letzten 3 Pakete abgeholt haben. Nun ist unser riesiges Paket mit den Ersatzfenstern gekommen. Ganz happy nehmen wir das Paket in Empfang. Unser junger Postbeamte, fährt mit uns heute zur Zollpost-Sicherheitsstelle. Er wird unser Paket, welches dort liegt, für uns abholen, da ja nur eine Pakistanische ID-Karte dort gültig ist. Wir warten vor dem Eingang. Es dauert ca.1,5 Std bis er wieder herauskommt. Mit Paket! Dann erzählt er uns, eine Beamtin wollte von ihm 50.000 Rupis, im Endeffekt hat er sie auf 2.000 Rupis Zoll heruntergehandelt. Er hat ihr das Geld bar in die Hand gedrückt. So ein geschickter Verhandler. Beim Zurückfahren, ich sitze im Notsitz ( aufgehängter Hängesessel hinter der Fahrerkabine) können wir ihm nach schwerem Zureden 10.000,— Rupis als Geschenk geben. Er will und will es nicht annehmen. Irgendwann haben wir es doch geschafft. Wir sind überglücklich nun alle Pakete bekommen zu haben und Usama wird mit dem Geld Winterschuhe für seine Familie kaufen. Auch das macht uns sehr glücklich.
    Auch 4 Kanister Adblue je 10 Liter besorgen wir uns noch.
    Inzwischen ist es schon spät, und während ich Abendessen mache baut Alex das neue Dachlukenplexiglas ein. Es paßt und das alte wird noch irgendwo hinten in der Garage verstaut. Dann macht er sich an das Fenster der Beifahrer-Schiebetüre.
    Endlich sitzt auch dieses drin - doch o Mann, es ist zu kurz! Unten fehlen noch 15 cm Plexi. Alex hat in der Hektik die Maße nicht nachgeprüft. Somit packt er das Fenster wieder ein, und wir schicken es nach Oberösterreich zu seiner Mama zurück.
    Er ärgert sich furchtbar, aber das geflickte Fenster wird seinen Dienst tun bis wir eine neue Postdestination herausgefunden haben. Morgen geht es nach Peschawar, denn wir wollen dort über den Grenzübergang Torkham nach Afghanistan einreisen.
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  • …good day today!

    9. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ 🌙 27 °C

    Montag, 09.09.2024

    Heute wird ein anstrengender Tag, drum wird schon in der Früh das Frühstück hergerichtet. Dann geht es los, wir fahren zur afghanischen Botschaft. Diese liegt nur 15 Min. von unserem Stellplatz entfernt. Dort kommen wir ziemlich gleich dran, es sind noch nicht viele Menschen da, und im aklimatisierten großen Warteraum. Wir bekommen ein Buch über den Afghanischen Freiheitskampf geschenkt und der Beamte kassiert $ 225,— für 2 x Express Visa Afghanistan und sagt ab 15h können wir das Visa abholen. Yeah! Endlich mal eine positive Visanachricht!
    Danach machen wir uns an das andere Ende der Stadt auf, denn dort liegen in einem Sicherheitsviertel der Stadt viele Botschaften. Wir wollen in die Tadjikistanische Botschaft wegen einem Visum (dies haben wir per EVisa ja schon beantragt). Wir durchlaufen alle Sicherheitskontrollen, geben unsere Handys ab, fahren mit einem Shuttledienst bis vor das Tor der Botschaft, nur um zu erfahren, daß diese heute geschlossen ist, weil Unabhängigkeitstag in Tadschikistan gefeiert wird.
    Alles umsonst, oder doch nicht? Denn mit uns im ShuttlePKW sitzt ein Pakistani, der ebenfalls ein Visa für Tadjikistan braucht. Alex kommt mit ihm ins Reden, wir nehmen ihn und seinen Schwager dann noch mit zur Hauptpoststelle, wieder ein guter Kontakt mehr. Und als wir aus dem Gebäude kommen, sehe ich einen schweizer Allrad-Jeep mit Aufbau, und eine quirrlige Lady mit grünen Augen und grauen Haaren. Ich wechsle ein paar Worte, stecke ihr unsere Kontaktkarte zu und da sie auch mit Fred, ihrem Mann nach Afghanistan reisen, werden wir uns heute Abend noch treffen und Infos austauschen.
    Bei der richtigen Poststelle holen wir nach mehreren falschen Anlaufstellen 3 unserer 5 Pakete ab. Wow! Alex`s Mama hat ganz tolle Arbeit geleistet. Und wir sind total happy. Diese 3 sind alle heil angekommen. Allerdings fehlt noch ein Paket, welches noch in der Zollstelle liegt. Lt. dem netten Postbeamten, welcher auch noch wegen Rückfragen uns seine Telefonnummer gibt, können wir den Versandweg abkürzen und das Paket dort direkt abholen. Also nochmals 36 Minunten wieder durch die Stadt. Ich fahre heute, denn Alex hat permanent am Handy alles zu checken und zu recherchieren. Doch wir haben Pech. Das Paket darf nur von einem Pakistani aus der Zollpost-Sicherheitsstelle geholt werden, mit dessen ID-Karte und Zahlung des Zolltarifes. Wir rufen noch von dort unseren netten Postmann an. Und er wird uns helfen,wir holen ihn morgen ab und er wird das Paket für uns herausholen.
    Das ist Einsatz!
    Wir düsen mit Kohbi wieder durch quer durch die Stadt zur afghanischen Botschaft.
    2Nach 5 Minunten warten, drückt uns der Beamte unsere Pässe mit den abgestempelten Visas in die Hand. Nun ist auf jeden Fall mal 1 Weg zur Weiterreise nach Laos offen. Dann fahren wir Richtung Stellplatz im Rose and Jasmin Garden, ganz in der Nähe holen wir noch Paket Nummer 4 vom DHL-Service Stützpunkt ab. Alex springt hinein und halt es alsbald in der Hand.
    Am Stellplatz angelangt kochen wir Gnocci mit Salat. Kurz darauf besuchen uns Fred und Astrid aus der Schweiz. Wir tauschen uns aus und die beiden empfehlen uns auf jeden Fall noch in Usbekistan die Stadt Samarkand zu besuchen. Das ist neu und spannend und werden wir in unsere Reise nach Kasachstan noch einbauen.
    Auch bekomme ich von Astrid noch Tipps, wie ich mich als Frau in Afghanistan zu verhalten habe. Sehr spannend.
    Alex packt noch seine Pakete aus, als wir plötzlich wieder mal von 2 Polizisten am Moped besuch bekommen. Zuerst glaubte Alex, unser netter Polizist Sami ist es.
    Die beiden Polizisten wollten das wir im Hotel übernachten, von wegen dangerous Place, thieves and wild animals. Wir sagen wir waren schon 1 Woche da, und es ist alles sicher, und die Streifenhörnchen sind auch ganz zahm.
    Also OK, wir dürfen bleiben. Its OK.
    Es ist dann doch für die Polizisten auch OK,! Wir sind beruhigt und fühlen uns sicher hier im Park bei den Streifenhörnchen und den Zikaden.
    Morgen ist ein weiterer spannender Tag,der uns erwartet.
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  • Zurück nach Islamabad

    8. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ⛅ 25 °C

    Sonntag, 08.09.2024

    Nach dem Aufstehen ging Alex laufen und ich wanderte auf der anderen Flussseite den Berg hinauf. Es war ein Wanderweg, wie es ihn in Österreich häufig gibt. Nur das in Pakistan das Umweltbewusstsein noch nicht einmal im Ansatz geweckt wurde. Hier findet man die Alu-Zuckerpapierl in Massen am Weg liegen. Traurig! Die Häuser kleben am Hang, die Terrassen mit Maispflanzen, Kartoffeln, Zuccini und anderem Gemüse sind bis zum letzten Fleck ausgenutz. Sehr fleißige Leute leben hier in diesem engen, steilen Tal. Wir fahren ca. 3 Stunden hinunter Richtung Islamabad, und die Häuser im Hang werden immer mehr. Teilweise ist die Straße mit Schlaglöchern versehen, oder die Bäche fließen direkt über die Straße und man muß sie queren wie eine Furt. Manchmal kommen wir an Erdrutschstellen vorbei, die Straßenbauarbeiten, Restaurierungen und Entfernung von Schutt,Sand und großen Felsbrocken hören bei dieser Straße wohl nie auf.
    Je weiter wir in Tal hinunter kommen, desto breiter wird es und auch feuchter und wärmer. Wir sind froh, nun mal endlich wieder eine tolle Autobahn unter den Rädern zu haben und hoffen, daß bei konstanten 120 km/h sich gut freibrennen kann.
    Wir wollen in Islamabad wieder zu unserem alten Stellplatz im Rose and Jasmingarden. Doch sämtliche Zufahrtswege in die Mitte der Stadt sind mit Schiffscontainern, oder Bussen verbarrikadiert. Alles ist verstopft, die Einheimischen versuchen von der Autobahn in Nebenfahrbahnen zu gelangen. Die Verkehrspolizei erweist sich als unzureichend ausgebildet. Die Auto- Moped, und Bussknöpfe die sich gebildet haben werden von den Einheimischen selber aufgelöst.
    Wir gelangen über Schleichwege in die Stadt, aber nicht zum Park. Und so lassen wir Kohbi auf einem Bussbahnhof stehen und werden unsere Besorgungen (Geldabhebung, Einkaufen, Ausdrucken von Kopien, Foto ausdrucken) zu Fuß erledigen. Dabei gönnen wir uns dann auch mal ein Eis.
    Als wir zurückkommen( nach ca. 3 Std) hat sich die Blockade aufgelöst. Die Busse, die quer über die Straße blockiert haben sind weg.
    Erleichtert fahren wir zu unserem Stellplatz, froh einen ruhigen Platz zum Schlafen zu haben, mit Zickadenzirpen und Streifenhörnchenfiebsen.
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  • Stellplatz Kunhar River

    7. syyskuuta 2024, Pakistan ⋅ ⛅ 24 °C

    Samstag, 07.09.2024

    Arbeitstag, ein bisl Yoga, dann kommen die Schulkinder und Pakistanis vorbei, gaffen und mir vergeht die Lust, mich dauernd anstarren zu lassen.
    Ich mach Frühstück, während Alex versucht die E-Visas für Afghanistan und den Road Pass für Afghanistan (Carnet de Passage ist hier nicht gültig) zu beantragen. Nach dem Abendessen gelingt es ihm tatsächlich und alles ist durch!
    Morgen geht es wieder nach Islamabad. Wir haben viel zu erledigen. Zur Post, ein paar Päckchen abholen, die wir bestellt haben, und die Alex Mama mit viel Liebe eingepackt und nach Islamabad versendet hat. Passfotos machen.
    Wir sind wieder neu ausgerichtet, hoffen das wir das Visa für Afghanistan bekommen, haben die Lage dort gecheckt. Unserer Meinung nach haben sie dieselbe Gefahrenstufe wie Iran, und Pakistan. Und wir werden so rasch wie möglich Afghanistan durchqueren. 800 km, 2 Tage wahrscheinlich?
    Warum wir für Indien kein E-Visa bekommen haben, beschäftigt mich immer noch. Gründe werden ja keine genannt. Bin auch gespannt, ob der normale Visaantrag für Indien, den wir bei einer Visaagentur gemacht haben, ebenfalls abgelehnt wird.
    Bei einem uns bekannten deutschen Pärchen war es so. Sie sind jetzt extra nach Deutschland geflogen, um erneut das Visa bei der indischen Botschaft in Deutschland zu beantragen.
    Also wie fühle ich mich hier?
    Ich kann nicht anziehen was ich will, oft ist es so heiß, das lange Ärmel und lange Hose eine richtige Qual sind. Pakistanis erkennen sofort, das Du nicht von hier bist. Immer freundlich sein ist anstrengend. Ich bin auch nicht immer in Auskunftsstimmung. Wir werden immer mit Australien verwechselt, und möchten das richtig stellen!
    Man kann hier nicht einfach mal im Fluss baden gehen! - das nimmt mir viel von meiner Freiheit.
    Ich werde immer angestarrt von den Männern auf der Straße,alt oder jung wenn ich im Kohbi am Steuer sitze (einmal hat ein kleiner Bub vor Schreck die Arme hochgerissen und die Augen sind ihm fast rausgefallen) und es sind fast 99% Männer auf der Straße, Frauen sind fast nie zu sehen. Warum läßt man Frauen hier nicht Auto fahren, oder Moped???? Wenn, dann sind sie sehr scheu. Das empfinde ich als Frauenverachtend.
    Ich empfinde, daß Frauen nieder gehalten werden, man gibt ihnen nicht die Hand, man redet nicht mit ihnen, als wären sie unterste Stufe.
    Da regt sich in mir die Rebellion. Aber sie hat einen unangenehmen Beigeschmack. Und deshalb traue ich mich nicht so zu sein, wie ich in Österreich bin. Selbstbewusst, und zu meinem Frausein stehend und stolz drauf eine Frau zu sein, die alles darf und alles selber machen will.
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