• A und E on the way
  • A und E on the way

WELTREISE A+E on the way

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  • Tempel, Pagoden und Eisbrecher in Dali

    21 listopada 2024, Chiny ⋅ ☀️ 15 °C

    Donnerstag, 21.11.2024

    Nachdem wir gefrühstückt haben, machen wir uns auf den Weg nach Dali.
    Wir fahren sogar heute mal einen Berg hoch, an ein paar rostroten Erdrutschen vorbei, die jedoch sehr gut zu passieren sind. Hier wurde schon viel Wegräumarbeit geleistet. Die Gegend hat sich stark verändert. Überall grünt und blüht es, sogar an den grünen steilen Berghängen sind Bananenstauden zu sehen. Auch an einer Apfelplantage, die sich über ein ganzes welliges Tal erstreckt, und an deren Bäumen dicke, große, rote Äpfel zu sehen sind, tuckern wir vorbei. Dali liegt am Erhai See und als wir ankommen, können wir den nahegelegenen Parkplatz zu den 3 Pagoden nehmen.
    Noch eine Besonderheit fällt mir an diesem Morgen auf. Hier geht der Parkplatz fast in einen schönen Park über, Die Beete sind höhergelegt und deren Rand bietet Platz zum Sitzen. Und dieser wird gerne von den älteren Chinesen genutzt. Sie strömen hier zusammen, jeder hat einen Vogelkäfig in der Hand, dieser wird dann in den nächstgelegenen Baum gehängt, und nun kann endlich das Herren- Tratscherl stattfinden. Während eben noch der Käfig abgedeckt war mit einer kleinen Hülle, wird dem kleinen Vogel nun der Blick in Himmel und Bäume gewährt.
    Anscheinend freut sie das, denn der Park ist erfüllt vom Gesang der gefangenen Vögel.
    Wir beide machen uns auf zu den 3 Pagoden und der Tempelanlage. Diese ist in einem weitläufigen Gelände hangaufwärts auch mit kleinen E-Bussen zu erreichen.
    Alex checkt uns also einen fahrbaren Untersatz und schon geht es den Hügel hinauf.
    Wir beiden werden ganz nach oben gebracht, hier stehen die wunderschönen Tempel mit den goldenen Buddhastatuen.
    Wir haben Glück, denn in einem der Touristen-Eingangs-Häuschen befindet sich auch ein Rollstuhl und wir dürfen ihn uns kostenlos ausborgen.
    So fährt mich Alex zu den Tempeleingängen, die ich dann mit den Krücken hochhüpfe. Anstrengend, aber es klappt.
    Inzwischen haben sich die Wolken verdichtet und sind ziemlich dunkel geworden.
    Auch Donner kann man schon vernehmen. Schnell noch eine Runde mit dem Rollstuhl rund um die mittlerweile fast leergefegten Tempelplätze, da fängt es an zu tröpfeln.
    Wir geben den Rollstuhl zurück und checken uns ein Platzerl zum Hinunterfahren.
    Da fängt es an zu hageln und zu schütten.
    Irgendwie haben wir es verpasst, ja, natürlich auch Verständigungsschwierigkeiten und unser E-Bus hält beim falschen Ausgang. Hier steht kein Kohbi, und das rutschige Pflaster zieht den Krücken den Boden unter den Stoppeln weg.
    So warte ich unter einer Arkade, denn Alex versucht einen Bus zu finden, der uns zu unserem Ausgang bringt.
    Das gelingt ihm nicht, Die Chinesen sind stur, absolut uninteressiert jemandem zu helfen, und Alex ist zunehmend verzweifelt, als er wieder bei mir ankommt.
    Auch hat er inzwischen unseren Guide Joe informiert. Dieser hat sich mit dem Campingplatzbesitzer, auf dessen Platz wir heute übernachten, zu uns auf den Weg gemacht.
    Alex ist voller Ungeduld schon mal zum Parkplatz zurückgelaufen, um mich hier am anderen Eingang abzuholen.
    Joe und Alex treffen fast gleichzeitig ein. Der Jeep wird uns nun den Weg zum Campingplatz vorausfahren.
    Und da bahnt sich die nächste Katastrophe an. Wir geraten in einen Stau, wollen eigentlich nur eine Schleife fahren, können aber auf Grund unserer geringen Bodenhöhe den Gehweg zwischen der Hin- und Rückfahrbahn nicht überqueren.
    Wir melden Joe, das er nicht mit uns im Stau bleiben muss, wir finden auf den Campingplatz, der ja nicht weit ist.
    Die Aktion dauert jedoch 45 Minuten, Die Chinesen fahren nämlich vollkommen rücksichtslos in jedes noch so kleine Loch im Stau hinein. Eine Fahrbahn, die vorher aus Hin- und Rückfahrstreifen bestanden hat, besteht nun aus 4 Fahrzeugreihen, in einer Richtung. Es ist NULL durchkommen möglich. Ein Mann in Zivilkleidung mit Megaphone löst die Auto-Truck-Tuck Tuck- und Motorradstauknöpfe auf.
    Es gelingt uns mit unserem riesigen Van in die nun 4-spurige in eine Richtung fahrenden Autokolonne einzudringen. Wir müssen nur 30 m in diese Richtung bewältigen und dann in die U-Schlaufe der vollkommen leeren Gegenfahrbahn einbiegen, denn dort zweigt recht hinunter die Einfahrt zum Campingplatz ab.
    Inzwischen bin ich so wütend auf diese rücksichtslosen Chinesen-Autofahrer-Movos, das ich mit den Krücken aussteige, die Fahrer anschreie mit „GO BACK“, ihnen mit meiner Krücke aufs Auto klopfe und sie zum Zurückstossen zwinge.
    So schaffe ich es wie ein arktischer Eisbrecher, den Weg für Alex im Kohbi freizumachen.
    Endlich. Wir haben es geschafft und biegen in die leere Straße ein. Ich steige ein, und ein stolzer Alex chauffiert mich zum Campingplatz.
    Ich will wieder mal nur mehr ins Bett.
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  • Zhenhuang

    22 listopada 2024, Chiny ⋅ ⛅ 21 °C

    Freitag, 22.11.2024

    Heute kommen wir spät weg, ich brauch länger mit dem Frühstückmachen als vor der Verletzung.
    Wir haben heute viele Kilometer zu machen, und werden ca. 5 Std. unterwegs sein.
    Laut unserer Amap Karte fahren wir auch einen 1stündigen Umweg, nur um wegen unserer Höhe auf die Autobahn zu gelangen.
    Wir fahren nach Zhenhuang. Der Himmel ist blau und ein paar weiße Wölkchen bevölkern den Himmel. Nach dem gestrigen Gewitter ist es wieder schön. Wir fahren an unzähligen Zuckerrohr-Plantagen vorbei.
    Mittagessen gibt es auf einem Parkplatz irgendwo an der Autobahn. Ich koche grüne Nudeln mit roter Sauce. Mhhhh!
    Am späteren Nachmittag haben wir unseren Zielort erreicht. Alex geht noch im Supermarkt einkaufen. Ich bin verdammt dazu, im Auto zu bleiben, weil wir direkt in der Straße in 1. Spur parken und es könnt ja die Polizei kommen.
    Alex bringt wieder viele fremdartige Früchte mit. Eine sehr spezielle ist dabei, die kann er selber essen. Heißt Durian, stinkt bestialisch fermentiert, andererseits süß - für Alex. Für mich nach süßen faulen Eiern, außerdem sieht sie aus wie eine gelb-weißliche riesige Eiterbeule. Nix für mich. Der ganze Kühlschrank stinkt.
    Alex wird von mir vergattert, sie in ein luftdichtes PVC-Geschirr zu packen.
    Wir campieren heute im Innenhof von Joé`s Hotel mitten in der Stadt Zhenhuang.
    Es ist einigermaßen ruhig und wir können gut schlafen.
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  • …enter LAOS

    24 listopada 2024, Laos ⋅ ☁️ 24 °C

    Sonntag, 24.11.2024

    Heute um 11h sollen wir uns alle an der Grenze treffen. Diese ist von Jinghong noch ca. 180 km weit weg. Autobahn. Irgendwie kommen wir alle später weg. Frühstück gegessen wird wieder während des Fahrens, um Zeit zu sparen.
    Es ist fast 13h, als wir an der Grenze ankommen. Zuerst müssen wir aus China ausreisen. Das müssen wir als Gruppe tun, aber es geht relativ rasch.
    Als wir alle ausgereist sind, verabschieden wir uns noch von unserem JOE! Bye, see you sometime in the future!
    So stehen wir nun alle mit unseren Fahrzeugen vor der großen goldenen Einfahrt in Form einer Pagode nach Laos. Es reisen sehr viele Menschen ein, dadurch dauert es mindestens 3,5 Stunden, bis wir endlich hinter dem goldenen Torbogen in Laos stehen.
    Marvin hat eine Destination an einem Fluss gefunden, dort wollen einige länger bleiben. Sie fahren schon mal los, denn es wird bald dunkel. Auch wir wollen eigentlich dorthin um uns ein wenig auszurasten.
    Alex wechselt noch 100$ in Kip, und dann machen auch wir uns auf den Weg.
    Aber was ist das für eine Straße??? Wir sind natürlich von China sehr gute Straßen gewohnt, und so ist die teils wegeschwemmte Straße, ersetzt durch Erdstrecke, riesige Wasserlacken eine Tortur für mich.
    An der Abzweigung zur Wunschdestination geben wir auf. Wir müssten 70 km insgesamt hin und zurückfahren, haben aber einen Durchschnittstempo von 30 km/h.
    Wir beschließen uns das zu sparen, und nehmen die Richtung nach Liang Prabang.
    Nun brauchen wir noch einen Stellplatz über die Nacht.
    Dieser bietet sich bald an. Es ist ein großer erdiger ebener Platz, hier parken die vielen LKWs, um sich ausruhen zu können.
    Wir nehmen den hintersten Bereich. Die Luft ist voll von rotbraunem Erdstaub, aufgewirbelt von den vielen vorbeifahrenden schwer beladenen, oft überlangen Trucks.
    Per WhatsApp erfahren wir, das auch unsere spanische Familie sich die schlechte Straße sparen will, sie kommen auch auf unseren Stellplatz.
    Ein wenig plaudern wir noch, dann gehe ich, erschöpft vom Geschauckle und Geruckle und Fusshochhalten um die Bodenunebenheiten auszugleichen, und Alex vom aufmerksamen, fordernden Fahren müde, zu Bett.
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  • … auf der Anhöhe im Tropenwald

    25 listopada 2024, Laos ⋅ ⛅ 22 °C

    Montag, 25.11.2024

    Wir schlafen uns aus. Denn die LKWs haben bis ungefähr 0:30 auf dem Platz geparkt, die Fahrer noch gesprochen und wir konnten nicht wirklich schlafen.
    In der Früh um 8h war kein einziger LKW mehr da.
    Wir quatschten noch mit unseren Spaniern, die sich aber bald auf den Weg machten.
    Wir frühstückten noch in aller Ruhe. Alex verspürte auch noch den Wunsch einen Tag hier zu bleiben. Ich nicht! Wir machten uns dann doch auf den Weg, trafen noch Alexej und unsere Spanier an einer Stellfläche auf einer Anhöhe, fuhren aber dann weiter zum dem Stellplatz von IOverlander. Hier kochten wir Mittagessen, setzen uns hinaus in die Wärme und konnten die Lkws vorbeidonnern hören. Da wir etwas höher liegen, ist es aber nicht so schlimm, und auch ganz wenig Staub.
    Die Enten und Hühner laufen bei uns vorbei, und die Einheimischen lassen uns unseren Frieden.
    So hole ich die restlichen Tage in meinem Tagebuch nach, und Alex kann sich wieder mit seinen Platinen beschäftigen. Dadurch das ich ja leider nicht Autofahren kann, bleibt ihm untertags leider hierfür keine Zeit.
    Mich nimmt das schon etwas mit, ich habe in meinen beiden Nasenlöchern Fieberblasen bekommen, und auch das macht mich unrund.
    Ich könnte jetzt nicht behaupten, daß ich mich in meiner Mitte fühle.
    Aber trotzdem können wir hier mal geruhsam draußen in der Wärme sitzen.
    Bin schon gespannt, ob die Nacht ruhiger ist als gestern.
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  • Papayas am Fluss Nam Ou

    26 listopada 2024, Laos ⋅ ☀️ 28 °C

    Dienstag, 26.11.2024

    Heute geht es weiter Richtung Süden. Die Straßen sind teilweise asphaltiert und teilweise Sand mit Steinen und riesigen Löchern. Alex fährt meist zwischen 30-40 km/h. Hier muss man sehr vorausschauend fahren, Löcher erspähen, und seine Fahrspur mit Bedacht wählen. Die Straße geht bergauf, bergab, die vorrüberziehenden Berghänge sind üppig grün, überall wachsen dazwischen Bananenstauden.
    Wenn wir an den Behausungen der Einwohner vorbeifahren, tun sie mir habe ich das Gefühl nicht wirklich da zu sein, sonder es spielt sich hier ein Film vor meiner Windschutzscheibe ab.
    Ärmliche Holzhäuser, kleine Kinder allein auf der Straße, die von Schwerlast - LKWs befahren wird, die die Hütten mit rotbrauner Staubschicht überziehen. Man kann sozusagen schon im vorraus an der roten Staubwolke erkennen, daß ein großer Lkw einem entgegenkommt.
    Die einzigen Male, wo ich eine Verbindung zu den Menschen aufbauen kann, ist wenn mir jemand zuwinkt, ich zurückwinke und dafür ein Lächeln bekomme. Und es sind fast immer die Kinder.
    Im Laufe des späteren Nachmittages beginnen wir nun mit der Suche nach einem Übernachtungsplatz.Dieser bietet sich bald neben dem breiten Fluss an.
    Als erstes kümmert sich Alex um den türkischen Emulator, dieser funktionierte nicht mehr so wirklich, aber bald hat mein Schatzerl das Problem gefixt.
    Eine Rampe führt hinunter zum Fluss, Alex nutzt ihn gleich für ein ausgiebiges Bad. Ich humple hinunter, um endlich wieder mal ein paar schöne Fotos zu machen. Dabei entdecke ich meinen ersten Papaja- Baum! Dort hängen sie also, so sieht das aus, und mit meiner Krücke kann ich eine herunterholen.Alex holt uns dann später noch ein paar Früchte mehr herunter. Nachts brauche ich ein Ibuprofen, der Fuß beginnt in Ruhelage weh zu tun, zu arbeiten und ich kann dann meist nicht einschlafen bis das Mittel wirkt.
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  • Luang Prabang

    27 listopada 2024, Laos ⋅ 🌙 24 °C

    Mittwoch, 27.11.2024

    Heute machen wir uns auf den Weg nach Luang Prabang, einer relativ großen Stadt am Mekong. Kurz vor dem Zentrum biegen wir noch in das Chinesisch-Laotische Spital ein. Dort sind chinesische Ärzte beschäftigt, sie haben Röntgen und ein CT-Gerät. Es gibt sogar einen Rollstuhl, mit dem ich die Rampe hinunter in den CT-Betonbunker gebracht werde. Die zarte chinesische Krankenschwester will den Rolli hinunterschieben. Voller Angst bitte ich Alex dies zu tun. Ich will ja auch heil da unten im CT-Raum ankommen.
    Danach geht es wieder die Rampe hoch. Wieder bitte ich Alex mich zu fahren. Dann sind auch schon die beiden Ärzte da, die sich die Bilder ansehen.
    Allerdings findet der ältere Arzt meinen ziemlich deutlich erkennbaren Fersensporn am Bild viel interessanter, als meinen Bruch.
    Es ist nicht viel Veränderung hier zu sehen.
    Aber er meint, er könne mir den Fersensporn operativ entfernen. Nein, DANKE!
    Also ist alles gut.
    So verlassen wir das Spital und fahren in die Stadt hinein. Wir suchen uns einen Parkplatz direkt am Fluss, und dann humple ich Richtung französischer Bäckerei, die ich auf Google Maps ausfindig gemacht hab.
    Dort erstehe ich ein mit Schoko gefülltes Croissant, Ananas-Limetten Marmelade und ein Baguette. So zufrieden mit meinem Einkauf kann ich auch noch die weitere Anstrengung in Kauf nehmen und auf einem Bein den Tempel besichtigen. Alex ist bei den Stiegen immer hinter mir, damit er mich gegeben Fall auffangen kann.
    Wir genießen das Ambiente und machen uns danach wieder zurück zu unserem Kohbi. Wir fahren die Straße am Fluss noch weiter hinunter zu einem Stellplatz von Park4Night.
    Die Autos fahren zwar knapp an uns vorbei, aber je später desto weniger. Es ist relativ warm, und so haben wir auch die Fenster geöffnet.
    Wir liegen im Bett, Alex ist schon eingeschlafen, da kann ich es deutlich hören.
    Es ist das Weinen eines kleinen Kätzchens, das nach seiner Mama schreit.
    Immer wieder höre ich es in der Nacht. Und es läßt mir keine Ruhe.
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  • „First in, First out!“

    28 listopada 2024, Laos ⋅ ☀️ 19 °C

    Donnerstag, 28.11.2024

    Alex ist schon früh munter, er will laufen gehen. Ich bin auch munter, und lausche mit einem Ohr nach draußen. Schreit das Kätzchen noch?
    Alex ist schon unterwegs, bis ich endlich angezogen bin und mich mit den Krücken aus dem Van bugsiere. Ich humple zum abfallenden Flussufer, da entdecke ich einen Karton, er ist mit einem Gitter abgedeckt, und mit Steinen beschwert. Ich entferne das, und schaue hinein. Und da sitzt ein kleines Siamkätzchen mit stahlblauen Augen, ängstlich schaut sie mich an. Ich kann durch die Krücken den Karton nicht tragen, so schubse ich ihn vor mir her, bis wir Kohbi erreicht haben. Dort geh ich auf die Knie, und nehme das Kätzchen aus dem Karton. Vorher habe ich noch Kokosmilch angewärmt aus dem Eiskasten, aber sie will schleckt meinen Finger mit der Flüssigkeit nicht ab.
    Was mach ich nur mit ihr? Wir können sie doch nicht mitnehmen?
    Verzweifelt schau ich die Straße entlang. Da kommt eine Joggerin, ich rufe ihr ein „hello“ entgegen, und sie kommt auf mich zu. Sie kann ein wenig Englisch, und somit kann ich ihr erklären, das ich für das Kätzchen ein neues Zuhause brauche.
    Sie ist entzückt von der Kleinen und ruft einen Freund an, dieser soll in ca. 30 Minuten bei uns am Kohbi eintreffen. Sie macht sich inzwischen wieder auf ihre Laufrunde.
    Ich sitze also da, streichle die kleine „First“ so hab ich sie genannt, da auf dem Karton die Aufschrift „First in,First out“ zu lesen war. Ich finde das sehr passend, denn irgendjemand hat sie dort hineingesteckt, und ich hab sie als erstes wieder herausgenommen.
    Die nette Joggerin und auch Alex sind von ihren Lauftouren zurückgekommen. Und da hören wir alle ein Motorbike herankommen. Er heißt Tom und wohnt hier in Luang Prabang. Liebevoll nimmt er First in seine Hände, er hat auch einen Korb mit Deckel mitgenommen. Der ist vorne auf seinem Motorrad befestigt.
    Er setzt sie vorsichtig hinein. Sie pfaucht ein wenig. Er wird für sie ein neues Lebensplätzchen suchen.
    Später bekomme ich von ihm noch ein süßes Foto von einer gebadeten First.
    Nun bin ich beruhigt, und wir verlassen diesen Platz am Fluss, fahren zur Wäscherei und holen unsere fertige gewaschene und getrocknete Wäsche ab, die wir gestern nachmittag dorthin gebracht haben.
    Jetzt erfüllt mir Alex noch den Wunsch, zu einem Echten Handwerksmarkt zu fahren, wo ich ca. 500m noch hinhumpeln muss. Aber es ist ok! Die handgemachten Röcke der laotischen Frauen und die Blusen aus Leinen sind sehr schön, ich wollte schon einen kaufen, jedoch waren die Preise enorm hoch. Sie lagen zwischen €80 -100,—.
    Und da wir heute Abend noch auf den Nightmarket schauen wollten,wo es ebenfalls viele Textilien zu erwerben gab, ließ ich es sein.
    Am Markt war es einfach für mich voll anstrengend, viele Menschen, viele Standeln, und dann meine Erkenntnis, daß ich den Rock mit dem Gips gar nicht tragen kann, da er meinem ausschwingendem gesunden Bein keine Bewegungsfreiheit gibt, sondern es nur einengt. Erschöpft humpelte ich zum Kohbi zurück, Alex immer vor mir, um mir den Weg durch die Leute zu bahnen.
    Jetzt nur noch Gemüse und Obst einkaufen, denn morgen sollte es wieder losgehen.
    Wir fanden 2 tolle Geschäfte, und erspähten sogar den Van von unserem Alexej,aus der China-Reisetruppe, vder dort in einem Hotel mit seiner Familie untergekommen war.
    Ok, wenigstens hat es heute ein sehr,sehr positives Ereignis gegeben und deswegen fiel ich erschöpft,aber glücklich ins Bett.
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  • … nicht unser Campingplatz!

    29 listopada 2024, Laos ⋅ 🌙 18 °C

    Freitag,29.11.2024

    Heute werden wir wieder losfahren,ich richte noch Frühstück her,während Alex in der Wiese Yoga macht.
    Dann gehts zum Gas-Geschäft, hier dauert es ca. 1 Std, bis ein sicherer Adapter gefunden wird, und der Besitzer unsere Flasche anfüllen kann. Jetzt brauchen wir nur noch Trinkwasser. Auch das bekommen wir hier. Alle Flaschen werden auch noch ausgewaschen und um 20.000 kip können wir 40 l Wasser aufnehmen. Kostenpunkt ungefähr € 1,5.
    Dann gehts wieder auf die Fernstraße Nummer 13, wir wollen heute noch den Campingplatz mit wunderbarer Aussicht auf einem Plateau erreichen.
    Bevor die Sonne untergeht, haben wir es dann endlich geschafft. Ein steiler Anfahrtsweg führt auf den Berg, teilweise eng und erdig, aber Alex schafft es bravourös und hier wollen wir einige Tage bleiben.
    Der Besitzer hat auch noch ein kleines Lagerfeuer entfacht, und so sitzen wir ein wenig davor, bis die Sonne hinter den Bergen untergegangen ist und ein frischer Wind uns ins Bett treibt.
    Leider ist die Nacht nicht sehr ruhig, einige junge Leute kommen hier herauf, um auch die schöne Aussicht zu genießen. Sie spielen laut Musik und reden, und leider stehen wir direkt daneben. Das geht ca. bis 1 h nachts.
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  • …wir wollen weg!?

    30 listopada 2024, Laos ⋅ ☀️ 15 °C

    Samstag 30.11.2024

    Da die Nachtruhe hier oben sehr gestört war, schlafen wir uns aus. Und wir haben nicht gerechnet, dass auch heute so viele junge Leute hierher kommen. Das Schlimmste allerdings ist, dass sie ihren eigenen Mist nicht mitnehmen. Alles liegt danach in der Wiese herum. Die Frau des Besitzers kommt am Abend und sammelt den Müll ein. Wir beschließen, noch diese Nacht zu bleiben. (Kosten 100.000 kip, ca. € 5. Den ganzen Tag herrscht ein Kommen und Gehen, ein lautes Musikgedudle und neugierige Blicke.
    Es ist doch etwas entnervend, denn wir hätten uns nach den anstrengenden Fahrten auf den schlechten Straßen gerne etwas ausgeruht.
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  • …über den Gipfeln ist Ruh!

    1 grudnia 2024, Laos ⋅ ☀️ 21 °C

    Sonntag 31.11. bis Donnerstag 05.12.2024

    Alex geht heute laufen. Auf eine sogenannte Erkundungstour und er kommt zurück und erzählt mir von 6 neuen möglichen Stellplätzen.
    Also packen wir nach dem Frühstück alles zusammen und suchen uns einen ruhigen Platz.
    Und den bekommen wir. Wir stehen nun mit Kohbi auf einem Plateau neben dem lauten Campingplatz. Hier befindet sich ein Tempel und ein Kloster. Wir sehen einen älteren und einige sehr junge Mönche. Fast niemand kommt herauf und es herrscht ein himmlischer Frieden auf diesem höchsten Punkt des Hügels.
    Die Aussicht ist atemberaubend schön! Die Berge im Abendrot sind fast unwirklich.
    Bei Sonnenaufgang ziehen die weißen Nebel durch die tropischen Täler.
    Endlich finden auch wir hier unsere Ruhe. Keiner will etwas von uns, keinem sind wir eine Rechenschaft schuldig, und die Mönche tun so, als ob wir gar nicht da wären.
    So vergehen die Tage mit Schreiben, Büroarbeit und Recherchieren
    Wir genießen die Sicht auf alle Dinge von hier hier oben. Egal ob es unsere eigenen, oder meine Befindlichkeiten wegen meines Gipsbeines sind, schön langsam kann ich es annehmen, den 2 Wochen habe ich schon fast herunter gebogen von den 6.
    Das entfernte Treiben im kleinen Dorf zu unseren Füßen ist bemerkenswert. Egal ob es die beiden Wasserbüffel auf der Weide, oder die Karaokegesänge zum Nationalfeiertag sind, ich empfinde sie mehr als Untermalung denn als Störung.
    Die 13-er Fernstraße macht sich nur durch die darüberliegenden Staubfahnen der Lkws bemerkbar.
    Direkt neben Kohbi zirpen die Grillen und vom Fußballplatz tönen leise die Kinderstimmen herauf.
    Und wenn Abends die Sonne blutrot untergeht, hören wir die betenden Kinderstimmen aus dem nahen Tempel.
    Ja, schön ist es hier! Laos strahlt hier etwas aus, dass wir auf der Fernstraße nicht erspüren konnten.
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  • … nach Vang Vieng

    5 grudnia 2024, Laos ⋅ ☀️ 23 °C

    Donnerstag, 05.12.2024

    Nach Tagen der Ruhe geht es heute wieder los. Alex hat noch eine tolle Wasserstelle beim Laufen entdeckt. An dieser tanken wir noch Wasser auf und dann geht es wieder auf die Straße. Wir wollen heute bis zu einem Campingplatz bei Vang Vieng, direkt am Fluss. Zwischendurch kaufen wir an den Straßenständen noch Obst und Gemüse ein. Es sind auch viele Tiere auf der Straße unterwegs, Straßenhunde,die oft direkt am Asphalt ein Schläfchen halten, oder Wasserbüffel die gerade alleine die Straße überqueren. Auch kleiner Kuhherden sieht man, die sind auch meist allein unterwegs, sind aber die Lkws und Autos gewohnt und machen Platz wenn man kommt.
    Die Berge von Laos sind bezaubernd, sie sind klein, aber hoch und steil aufragend. Außergewöhnliche Formationen.
    Wir kommen im Laufe des Nachmittages am Fluss an, so kann ich das geschäftige Treiben gut beobachten. Die Menschen kommen hierher um ihr Mofa zu waschen, dann waschen sie auch gleich noch ihre Wäsche, putzen sich die Zähne und nehmen ein reinigendes Bad im Fluss.
    Der Fluss hat eine schöne smaragdgrüne Farbe, ist klar und sauber. Auch Alex nimmt ein Bad im Fluss.
    Alex ist es zu geschäftig hier. Wir bleiben also noch eine Nacht direkt am Fluss hier stehen und werden morgen auf den dahinter liegenden Campingplatz umziehen.
    Die Nacht ist ruhig und angenehm kühl.
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  • Unverhofft kommt oft!

    6 grudnia 2024, Laos ⋅ ☀️ 24 °C

    Freitag, 06.11,2024

    Heute morgen konnten wir jede Menge von Touristen bei der flachen Stelle am Fluss beobachten. Sie haben eine Kajaktour den Fluss hinunter gebucht.
    Ich bin Feuer und Flamme! Das könnte ich doch auch machen, nur den Fuß gut einwickeln in ein Plastiksackerl und oben mit Klebeband zupicken und dann könnt es schon los gehen.
    Alex checkt die Lage! Und so organisiert er eine Tour, 2 Boote, ich mit einem Guide und er allein im Kajak den Fluss runter. Und es soll gleich los gehen! Ich freu mich, endlich mal Action die ich auch machen kann.
    Wir steigen ins Boot, ich mit den Krücken, die im Boot festgemacht werden, Mick, mein Ruderer sitzt hinten, rudert und lenkt unser Boot über die unruhigeren Stellen im Fluss. Dann ruft er Alex, der hinter uns fährt zu, wo er fahren soll.
    Ich genieße es ungemein, endlich in Bewegung zu sein, etwas tun zu können. Der Fuß liegt gut eingepackt mit Plastiksackerl in einem Raster und das geht für mich hervorragend.
    Wir lassen unser Blicke den grünen Fluss entlang gleiten, meistern leichte Stromschnellen, und ich kann die weißen Reiher fliegen sehen.
    Da kommt eine unruhigere Stelle im Fluss, und Alex nimmt die falsche Route. Sein Boot schrammt einen Felsen und stürzt um. Alex ist OK, nix ist ihm passiert. Gott sei Dank! Wir brauchen nicht noch einen Verletzten. Er ist nur naß und hat seine Schuheinlagen verloren. (Gut, die waren eh schon so alt und zerfetzt, das sie jetzt ihre letzte Ruhe im Fluss in Laos verdient gefunden haben).
    Bald darauf sitzt er wieder im Kajak. 7 km fahren wir den Fluss hinunter, dann erreichen wir die Anlegestelle, steigen aus, Alex bezahlt $35 für uns beide, wir steigen in ein Auto und werden wieder an die Einstiegsstelle zurückgebracht.

    Dann wechseln wir auf die schöne grüne Wiese des Campingplatzes. Die Damendusche wird für uns aufgesperrt, und davor befinden sich große Spülbecken, die ich gleich für eine ausgiebe Wäsche nutzen kann. Meinen Fuß hab ich auf einem Plastikstuhl hochgelagert. Ich wasche und Spüle die Wäschestücke aus, und Alex hängt sie auf eine vorgerichtete Drahtleine. Sehr praktisch.
    Dann kochen wir unser Abendessen.
    Und dann: eine Hiobsbotschaft von David Goodchild unserem Einreiseagenten in Thailand.
    Diese Nachricht schmeisst alle unsere Pläne der nahen Zukunft über den Haufen:
    Wir wollten doch 1 Monat Laos bereisen! Und dann 1 Monat Kambodscha, und Ankor Wat besuchen und erst dann nach Thailand reisen.

    STOP! Ich rate Ihnen so rasch wie möglich die Grenze von Laos nach Thailand am Grenzübergang Muang Ngeun zu überqueren, da nur mehr hier Camper, Mobilhome und Vans nach Thailand kommen können.

    In Eile schickt Alex all unsere Daten an David, damit er für uns die Autoversicherung und die TP2 Papiere fertig machen kann.
    Und überstürzt verlassen wir den Campingplatz, Alex zahlt noch 100.000 kip, ca. 5$ und dann geht es die Straße wieder zurück.
    Nach ca. 1,5 Std biegen wir links ab. Es geht über die Berge Richtung Grenzübergang.
    Alex will auf jeden Fall bis 9h abends fahren. Es sollte 23 h werden.

    Die Straßen sind sehr steil, teilweise fehlt der Asphalt, und die grobstolligen Reifen der Lkws graben tiefe Mulden in den Sand der Straße.
    Die bergabfahrenden Lkws kühlen ihre Bremsen mit Wasser, und so ist die Straße an den steilen stellen schmierig, tief zerfurcht und sausteil, 15% Steigung.
    3 Lkws stehen schon unter dem Steilstück. Warten die auf morgen? Bis die Fahrbahn trocken ist?
    Wir probieren es rechts. Da ist ein 40 cm tiefer Graben neben der Straße, am Rand ist es noch trocken. In der Mitte 50 cm tiefe Gruben! 3 x mit Anfahrt, immer wieder durchdrehenden Vorderreifen.
    Dann steige ich aus. Vielleicht geht es ja mit weniger Gewicht leichter?
    Alex probiert es mit noch längerer Anfahrt auf der linken Seite!“
    Mehrmals bleibt er hängen, die Vorderräder finden auf dem schlitzigen Untergrund keine Haftung.
    Die geländegängigen Toyota Hiluxe fahren ohne Schwierigkeit die schwierige Strecke hoch, aber Alex sieht genau wo sie fahren.
    Er probiert es sicher 10 x und dann gelingt ihm das Meisterstück! Ich bin so froh!
    Er gibt nie auf! Das ist seine Stärke! Ich hatte schon aufgegeben und wollte ebenso wie die Lkws vor der Steilstrecke übernachten. Aber das ist auch nicht ungefährlich.
    Ich bewundere meinen Mann.
    Wir kämpfen uns weiter den Berg hinauf und erreichen den höchsten Punkt. Dort ist ein ebenes Stück
    Straße und daneben Platz um Kohbi zu parken. Und uns für morgen auszurasten!
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  • Thailand bringt neue Ideen

    7 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☀️ 27 °C

    Samstag, 07.12.2024

    In der Früh um 5h stehen wir auf, es ist noch dunkel als wir andere Bergseite hinunterfahren. Die Straße ist etwas besser, es geht Richtung Grenze. Um
    9h machen wir Pause um das Frühstück herzurichten, Danach gehts weiter. Wir essen während des Fahrens.
    Um ca. 12 sind wir an der Grenze zu Thailand. Zuerst checken wir unsere Pässe und Kohbi in Laos aus, und fahren dann weiter zum Checkpoint von Thailand. Hier checken wir ein. Bekommen 60 Tage visafrei für uns und für unseren Van! Welch ein Erfolg! Das war ja richtig einfach! Und die Leutchen vom Grenzposten sind voll freundlich. Ich glaub nach ca. 1 Stunde und 20 Minuten waren alle Formalitäten erledigt und wir fuhren in Thailand ein.
    Und welche Überraschung! Die Straßen sind ein wahrer Genuss zum Fahren. Keine Schlaglöcher mehr. Neue schöne,glatte breite Asphaltstraßen. Herrlich!
    Ein wenig kurvig. Ok, das können wir leicht verschmerzen nach der laotischen Bergrumpeltour mit Erdschlatz.
    Wir suchen uns einen Stellplatz bei IOverlander, um uns zu erholen. Abseits der Straße, im Grünen. Und lernen dabei Dareg und Kasha mit Sam, ihrem Hund kennen, 2 total liebe Polen, die ebenfalls überstürzt aus Laos angereist sind.
    Wir plaudern viel, denn Kasha hat sich ihr Sprunggelenk vor 3 Jahren 3 x gebrochen und Alex und Dareg vertiefen sich in das Thema Klimagerät.
    So können wir viel von den Erfahrungen der beiden partizipieren und Alex verbeisst sich in das Thema Kühlung Kohbi.
    Na, dann schlafen wir mal drüber!
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  • Neue Reisebekanntschaften

    7 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☁️ 25 °C

    Sonntag und Montag , 08 + 09.12.2024

    Es wird viel über die Technik geredet und wir sind so weit. Alex bestellt seit 2 Tagen alle benötigten Teile für das Klimagerät, mißt und rechnet. Wieder wird Alex Mama die Anlaufstelle für die benötigten Teile sein, und sie wird sie uns nach Bangkok aufs Hauptpostamt schicken. Alex bereitet wieder alle Dokumente vor.
    Ich koch Frühstück und Abendessen und dazwischen suche ich einen neuen Mieter für die eine Wohnung, mache Termine aus, fülle einen neuen Mietvertrag aus, usw.
    Ja, auch ich arbeite.
    Aber morgen soll es wieder los gehen.
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  • Nein, die kaufen wir nicht!

    10 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☁️ 30 °C

    Dienstag, 10.12.2024

    Gestern Abend kamen noch Easy und Sebastian auf unseren Stellplatz. Sie 41 und er 29, mit einem schönen alten dunkelgrünen Wohnmobil. Nette Reisebekanntschaft von Kasha und Dareg. Nach einem Verabschiedungsfoto machen wir uns auf den Weg nach Chang Rai, welches noch höher im Norden von Thailand liegt.
    Auf dem Weg dorthin, und man muss einfach erwähnen, daß die Straßen in Thailand toll sind. Was kaputt ist, wird gerade repariert und ist sichtbar „under construction“! Um unsere Vorräte aufzustocken bleiben wir in einem größeren Dorf am Marktplatz stehen. Das sind überdachte hohe Hallen ohne Wände, mit gefliesten Warentischen auf denen die Händler ihre verschiedenstens Erzeugnisse anbieten.
    Wir kaufen wieder tolles Obst und Gemüse ein. Auch Absonderlichem begegne ich dort, frische lebende Kröten und Insekten. Sowas lasse ich sehr gerne aus.
    Dann geht es noch weiter die bergigen Straßen hinauf und hinunter.
    Zum Übernachten lacht uns ein Fußballplatz an, mit einem daneben liegenden Parkbereich, Sanitäranlagen und einem Wasserhahn.
    In der Dunkelheit kamen dann doch noch ein paar Fußballspieler, aber niemand klopfte,oder wollte etwas wissen. Wir bleiben für uns. Und können gut schlafen.
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  • Chang Rai

    11 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☁️ 28 °C

    Mittwoch, 11.12.2024

    Heute früh koche ich noch Frühstück, dann wickle ich mein Gipsbein in ein Plastiksackerl und krückle zum Wasserhahn in der Wiese. Alex hat mir alle Sachen zum Haarewaschen dort vorbereitet. Meine Edelstahlschüssel, Becher, Shampoo, Conditioner und Pflege. Endlich kann ich ohne Wassersorgen mir die Haare waschen. HERRLICH! Körperpflege geht natürlich gleich mit.
    Frisch gschneizt und kampelt gehts dann für uns beide nach Chang Rai.
    Als erstes Sightseeing.
    Wir besichtigen den White Temple und treffen dort noch auf Easy und Sebastian.
    Sehr skuril, dieser neue buddihistische Tempel. Das eigenartigste ist der Mönch, welcher vor dem Buddha-Altar im Yogisitz betet. Ist er echt? Atmet er? Die Menschenströme schieben sich vorbei und ich kann kein Heben und Senken der Brust wahrnehmen, jedoch sein Muttermal am Rücken und die feinen Haare auf seinem Kopf.
    Er muss eine Wachsfigur sein, denn hinter seinen dicken Brillengläsern ist kein Zucken seiner Augen wahrzunehmen.
    Warum sitzt er da? Werde ich es herausfinden?
    Das beschäftigt mich. Da mein Fuß wieder wie ein kleiner Ballon angeschwollen ist,
    verkürze ich die Besichtigungstour und warte im Schatten auf einer Bank mit hochgelagertem Fuß auf Alex, der eine größere Runde dreht.
    Easy und Sebastian haben wir in den Menschenmassen inzwischen verloren.
    Danach fahren wir noch zu einer kleinen Kaffeerösterei und ich erstehe echten Thailändischen Kaffee. Im nebenliegenden Kaffee trinke ich noch einen Eiskaffee und Alex einen eisgekühlten grünen Machatee.
    Dann machen wir uns wieder auf den Weg.
    Vorher noch schneien wir in einem riesigen Einkaufscenter vorbei, kaufen noch köstliches Baguette und Brot, und sonst noch so einiges ein.
    Unser Dinner nehmen wir gleich am Parkplatz ein, und da es hier Mistkübeln en masse gibt, können wir hier gut unseren Müll entsorgen.
    Leider entdecken wir auch, daß wir uns Fliegenmaden in unserer Komposttoilette eingefangen haben.
    Alles wird sofort sauber gemacht und geputzt. Ok! Wir müssen da wohl mehr Sorgfalt an den Tag legen.
    Auch zu einer Teeplantage wollen wir vor Sonnenuntergang noch fahren. Ein sehr weitläufiger Park mit Golfplatz, Seen und vielen Reihen Teepfanzen könnte unser Schlafplatz für heute werden.
    Und tatsächlich,eine riesige ebene Fläche mit guter Zufahrt (Parkplatz für viele Autos) wurde unser Nachtquartier.
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  • Nacht auf der Teeplantage

    12 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☁️ 16 °C

    Donnerstag, 12.12.2024 bis Samstag 14.12.2024

    Wir haben eine ruhige Nacht gehabt. Ganz allein auf einem riesigen Parkplatz bei der Teeplantage. Wir sind gerade beim Yoga, als im Osten die Sonne aufgeht. Schöne Stimmung beim Yoga. Da kommt auch ein Security auf einem Mofa angefahren:
    Seine Frage: „Wer hat Ihnen erlaubt hier zu parken?“ Wir sind eh in 10 min weg, war unsere Antwort.
    Wir beschließen uns einen Platz zu suchen, wo wir wieder ein wenig ausruhen können. Mein Fuß braucht das nun. Also machen wir uns auf den Weg Richtung Süden. Hier liegt ein Campingplatz direkt an einer heißen Quelle.
    Ein großer Rasenplatz, Bäume und ein leichter Geruch nach Schwefel begrüßen uns.
    Wir haben beide zu arbeiten. Die Buchhaltung für Oktober und November muss ich noch machen.
    Also gehen wir an die Arbeit. Ab und zu wird mein Bildschirm schwarz,ich denk mir nix dabei.
    Bald hab ich alles erledigt und ans Finanzamt geschickt.
    Am nächsten Tag,Freitag hört die Arbeit nicht auf. Ich muss noch eine Checkliste für Luisa erstellen, und Mietvertrag ausfüllen und schicken. Und da passiert es. Plötzlich wieder ein schwarzer Bildschirm. Alex kommt, um sich das Problem anzusehen.
    Wir probieren hin und her, und dann geht gar nichts mehr.
    Mein Computerfreak versucht nun zu retten, was nicht mehr zu retten ist, schraubt hinten den Deckel meines Notebooks ab und schaut ob irgend ein Kabel locker ist.
    Er kann leider nichts finden, und so beschließen wir, daß ich einen neuen PC brauche. Also bestelle ich bei Amazon wieder zur lieben Schwiegermama, und die ist so ein lieber Schatz und schickt uns das nach Bangkok zur Post.
    In der Nacht gibt es noch Aktion von 23h bis 1:30h. Ich hab einen Mieter gefunden und somit viel Arbeit, Mietverträge ausfüllen und dann noch schnell zu Luisa mailen,damit sie das noch vorm Nachhausegehen in der Firma ausdrucken kann.
    Somit darf ich am Samstag länger schlafen, mache dann Frühstück und dann endlich chillen. Danach noch Abendessen kochen, während mein Mann brav am PC arbeitet.
    Inzwischen hat sich der Campingplatz mit lauter thailändischen Kuppelzelten gefüllt.
    Aber die Thai sind sehr ruhige, leise und friedliche Camper, die eigentlich von 9h bis 21h nur kochen und essen. Ach ja, es hat heute den ganzen Tag leicht geregnet, und auch noch in der Nacht. Schön, daß es im Kohbi so gemütlich ist.
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  • Coconut Market und erste Elefanten

    15 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☁️ 24 °C

    Sonntag, 15.12.2024

    Heute früh ist es bewölkt, aber der Boden ist schon trocken und so gibt es wieder eine Yogaheinheit. Danach beschließen wir los zu fahren.
    Als erstes geht es nach Chang Mai zum Coconut Market. Ein toller Markt mit vielen Handwerklichen Sachen und Gewand. Alex findet auch Obst. Und ich eine Hose und ein Top.
    Dann fahren wir Richtung Lampang. Wir wollen ins Thai Elephant Conservation Center. Hier verbringen wir den ganzen Nachmittag.
    Und irgendwie haben wir einen ganz besonderen Deal eingekauft: für nur 50 Bath!
    Wir können mit Kohbi hineinfahren und kommen zu den ersten Elephanten, die in einem Gelände mit Holzzaun stehen. Ich werde sogar mit dem langen Rüssel beschnuppert und spüre wie der Elefant die Luft einzieht.
    Danach gehts weiter zum Hospital. Hier werden gleich 3 Elefanten verarztet, bekommen Infusionen, Wunden werden verbunden und der eine jüngere bekommt vom Arzt sogar einen Einlauf. Was man hier so alles sieht!
    Ein Stück weiter oben befindet sich noch ein eingezäuntes Area. Hier steht ein Mama-Elefant mit 2jährigem Kalb, das noch immer gesäugt wird. Leider zu meinem Schrecken, ist die Mutter angekettet und zusätzlich sind Ketten um beide
    Vorderbeine gelegt. Sie kann sich gar nicht ordentlich bewegen. Sie tut mir unendlich leid. Auch ein kleiner Elefant nebenan hängt an einer Kette.
    Beim Verlassen des Geländes sehen wir noch eine Elefantenkarawane, mindestens 6 Elefanten mit Mahout und je 2 Touristen oben drauf.
    Ok! Diese Elefanten müssen hart arbeiten! Das waren leider keine freien Elefanten.
    Aber vielleicht können wir diese zu einem späteren Zeitpunkt noch irgendwo finden?
    Wo sie nicht für die Touristen arbeiten müssen!
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  • Ruhetag an der Autobahn

    16 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ 🌙 19 °C

    Sonntagabend und Montag, 16.12.2024

    Wir fanden Sonntagabend noch einen ruhigen Stellplatz, ganz nah an einer gerade im Bau befindlichen Autobahn. Die Nacht war ruhig und morgens um 8h kamen die ersten Fahrzeuge und Arbeiter. Es war amüsant, ab und an mal einen Blick nach unten zu tun und festzustellen, daß schon wieder einiges Erdreich bewegt worden war und sogar vor unseren Augen das Straßenstück Gestalt annahm.
    Auch eine Herde Kühe kam am Abend vorbei, der Hirte war allerdings nicht zu Fuß sondern auf dem Motorroller hinter der Herde her.
    Die 2. Nacht war ebenso geruhsam und wir konnten beide arbeiten.
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  • Bomben und Buddahs

    17 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☀️ 24 °C

    Dienstag 17.12.2024

    Heute gabs nochmals in der Früh eine Yoga Einheit, und dann ging es vom Berg hinunter nach Lampang. Ein geruhsames Städtchen, wo wir uns in der Stadtmitte die Tempel ansahen, und die bunten Wagen mit den Pferdegespannen am Straßenrand beobachten konnten. Keine Touristen da, außer wir.
    Ich glaub wir waren 30 Minuten im Tempel, es war friedlich und geruhsam und wir genossen das sehr.
    Ein prunkvoller Schrein am Stadtplatz erregte meine Aufmerksamkeit. Im Inneren waren 3 vergoldete Bomben aus dem Krieg zu sehen, geschmückt mit bunten Bändern.
    Sogar einer der Tuk Tuk Fahrer hatte seine Hängematte in sein kleines Gefährt hineingehängt, um die Beschaulichkeit des Stadtplatzes so richtig genießen zu können.
    Wir bretterten mit Kohbi Richtung Kamphaeng Phet. Die Straßen waren gut, der Verkehr erträglich.
    IOverlander hat uns am Abend einen schönen Stellplatz am Fluss beschert.
    Ich habe viele weiße Reiher beobachten können und wir haben herrlich geschlafen.
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  • Unesco Weltkulturerbe Kamphaeng Pet

    18 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☀️ 28 °C

    Mittwoch, 18.12.2024

    Heute früh ging Alex wieder mal laufen. Die Sonne malte eine wunderbare Stimmung über den Fluss. Viele verschiedene Reiher folgen den Fluss entlang, und man konnte gegen die Sonne sogar den Nebel über dem Wasser wahrnehmen.
    Ich machte noch Yoga, so gut es halt mit dem Gips geht, und danach bereitete ich unser Frühstück zu. Heute gabs mal wieder Porridge mit den herrlichsten Früchten aus Thailand.
    Dann gings zum World Heritage Center in Kamphaeng Phet aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.
    Ein riesiges Areal mit wunderbaren verstreuten Tempelanlagen aus Laterit Gestein.
    Wir konnten mit Kohbi auf guten Straßen durch das Gelände fahren und die einzelnen Tempel besichtigen.
    Besonders schön war die Basis eines Tempels aus 68 Elefantenfiguren und ein sehr gut erhaltener stehender Buddha.
    Touristen waren überhaupt keine da außer wir. Wir waren hier völlig allein und konnten durch die Tempelanlagen streifen. Alex kletterte und ich humpelte mit meinen Krücken.
    Sehr empfehlenswert!
    Unser nächstes Ziel ist Ayutthaya. Auch ein UNESCO Weltkulturerbe.
    Und unseren IOverlanderstellplatz ist in einem großen Park.
    Als wir auf den Platz während der letzten Sonnenstrahlen hineinfahren, kann ich sogar noch einen blau schillernden Vogel ausmachen.
    War das ein Eisvogel?
    Ich muss morgen früh unbedingt noch nach ihm Ausschau halten.
    Als es dunkel wird, gehe ich im Van nochmals auf Mini-Ameisen Jagd.
    Hoffentlich habe ich bald alle eingesaugt.
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  • Kopf im Baum und Fuß ohne Gips

    19 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☀️ 31 °C

    Donnerstag,19.12.2024

    Am nächsten Morgen glaube ich, ihn gesehen zu haben, wie er den kleinen Wasserkanal entlang flog. Es war wohl das Schillern der blauen Farbe.
    Nach dem Frühstück machen wir uns auf in den Unesco Weltkulturerbe Park
    Wat Maha That.

    Hier befindet sich eine für mich besondere Attraktion.“Der Buddhakopf in den Wurzeln des Feigenbaumes“
    Diese berühmte Sehenswürdigkeit ist aus einem Zufall entstanden. Erst vor rund 60 Jahren, hatten die Wurzeln den Kopf,der wie der Körper der Statue einst im Boden verschwunden war, wieder an die Oberfläche gedrückt.
    Natur und Kunst haben zusammen hier etwas wunderbares geschaffen.
    Die Wurzeln umarmen seine Wangen, streicheln sein Gesicht.
    Nur der steinerne Kopf des Erleuchteten schaut aus der Feige. Die Augen sind
    halb geöffnet, die Lippen zu einem seligen Lächeln geformt, obwohl er nicht vor noch zurück kann.
    Er scheint im Wurzelstamm zu versinken.

    Weiters befinden sich hier 400 Tempel. Gegründet wurde die Stadt 1340 und 1767 zerstört. Bis dahin war sie die Hauptstadt von Siam, dem heutigen Thailand.

    Das rote Baumaterial Laterit, ziegelroter Stein kommt hier in den Tropen häufig vor.
    Und wurde hier als Tempel-Baumaterial verwendet.
    Diese sind auch durch die Verwitterung hart und widerstandsfähig.
    Deshalb sind aus dieser Zeit noch viele Tempelteile erhalten.

    Mein Fuß war wieder mal ein Ballon, und nachdem wir zum Van zurückgekehrt waren
    war unsere nächste Station Bangkok. Die Post!
    Auch bei einem Reifenhändler schneiten wir noch hinein, da unser Kohbi neue Schuhe benötigt. Alex fand dort die richtige Bereifung, diese musste jedoch erst bestellt werden. Wir machten eine Anzahlung und dann ging es weiter zum nächsten Punkt in unserer Liste.
    Wir machten noch Station im Krankenhaus nahe der Post. Hier ließ mich Alex aussteigen. Hier wartete ich mal eine Zeit lang, wurde dann zum Doktor hineingerufen, ein Röntgen wurde beantragt. Mit einem Rollstuhl wurde ich in die Röntgenabteilung gebracht. Schon beim Foto machen dachte ich mir, das sind ja völlig falsche Blickwinkel auf meinen gebrochenen Knöchel!. Und wirklich, ich wurde wieder eine Etage hinunter zum Doktor geschoben. Welcher mir erklärte, ich müsse morgen wieder kommen,da auch kein Orthopäde da sei. Ich hatte ihm ja meine Röntgen vom Unfall und von der 1. Kontrolle in Laos gezeigt.
    Ich regte mich so auf, daß sie nicht einmal passende Röntgenbilder machen können, mit Blick auf die Bruchstelle, um sagen zu können, wie alles verheilt sei, und ich nochmals kommen müsse.
    Das wirkte! Ich wurde nun doch in die orthopädische Abteilung gekarrt, und ein junger Orthopäde nahm sich der Sache an.
    Ich wurde nochmals ins Röntgen geschickt und dann wieder retour zu meinem jungen Orthopäden.
    Erlösende Nachrichten die ich dann von ihm bekam: Gips kann weg, Gelenk nicht voll belasten, weiter mit Krücken gehend, Fuß wieder mobilisieren.
    Happy verließ ich das Krankenhaus. Alex hatte in der 2. Spur vor dem Krankenhaus schon gewartet, einige Pakete hatte er in der Post abholen können.
    Morgen würden wir dann in der Zollstation nahe dem Flughafen, die Klima höchstwahrscheinlich abholen können.
    Heute war der Stiefel für den Knöchelbruch, Alex neue Laufschuhe und diverse Kabel in den Paketen gekommen.
    Wir suchten uns nahe eines Golfplatzes in einer Sackgasse am Straßenrand einen Stellplatz, gegenüber eines lila und rosa gefabelten Hauses
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  • Free Foot und AC

    20 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☀️ 30 °C

    Freitag, 20.12.2024

    Gut geschlafen. Die Vögel zwitschern und wir machen unsere Yogaeinheit.
    Ich zum ersten mal ohne Gips! Herrlich!
    Verbringe einen ruhigen Tag, mit Frühstückkochen und Abwasch und Recherchen, denn vielleicht sollte ich doch das Brautmutterkleid selber nähen?
    Dann holen wir die Klimaanlage, leider haben sie Mittagspause, und so warten wir vor dem Zollamt ca. 30 Minuten.
    Dann kommt Alex stolz mit der riesigen schweren Klimagerät von 30 kg aus dem Gebäude.
    Man sieht ihm richtig an, das er jetzt am liebsten loslegen will. So fahren wir zurück und mein Liebster ist nicht mehr zu halten. Der Maxx Fan muss raus und alles nochmals gescheckt werden. Konstruktionshhölzer werden eingeklebt.
    Ich klebe inzwischen den Bruchschaden am Gehäuse der Klimaanlage. An 2 Ecken weist sie Sprünge auf. Aber nicht schlimm. Auf Grund ihres hohen Gewichts, musste Waltraud sie ohne Karton und Zubehör nur in Polsterfolie einpacken, denn sie musste ein Transportgewicht von nicht mehr als 30 kg nicht überschreiten. Sonst hätte sie nicht mit dem Flugzeug transportiert werden können.
    Alex Mama ist ja inzwischen die perfekte, sorgfältige Drehscheibe zwischen Zuhause und unserer jeweiligen Destination.

    Mit Patex Klebeknete kann ich die defekten Stellen sehr gut versorgen. Diese härtet perfekt aus und versteift die gebrochenen Teile. Noch ein wenig Gewebeklebeband drüber und sie ist wie neu. So wird sie auf dem Dach von Kohbi wieder eine gute Figur machen.
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  • Stoffe,Stoffe, Stoffe

    21 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☀️ 31 °C

    Samstag, 21.12.2024

    Da Alex total mit dem Umbau beschäftigt ist, er montiert ein neues BMS (Batterie Management System und den neuen Solarlader)fahre ich nach dem Frühstück kochen und Abwaschen mit dem Taxi in die Stadt.
    Ich möchte mir gerne einen Stoff für das Kleid kaufen, dass ich zu Lenas Hochzeit tragen werde.
    Zuerst gehe ich in ein Indisches Stoffgeschäft, aber es gefällt mir nicht wirklich super gut. Auch die Stoffqualität ist nicht das was ich suche.
    Dann fahre ich mit dem Tuk Tuk um 50 Bath noch um den Häuserblock zu einer Mall wo es nur Stoffe gibt.
    Dort werde ich endlich fündig. Aber allein meine Entscheidung und das Suchen nach dem für mich richtigen Stoff dauert mindestens 3 Std. Und so humple ich mit den Krücken ewig lang herum.
    Ich liebe diesen Stoff! Seiden-Baumwollgemisch mit Stickerei.
    Dann übermannt mich der Hunger, es ist inzwischen schon fast 17h, und ich trinke in einem Cafe noch einen eisgekühlten Americano und ein kleine Schokotorte als Mittagessen, sowie eine Spinat-Käse Tasche und bestelle mir mit der thailandischen UBERApp Grab, mein Taxi zurück.
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  • Neue AC

    22 grudnia 2024, Tajlandia ⋅ ☀️ 29 °C

    Sonntag, 22.12.2024

    Heute noch eine Morgen-Yogaeinheit für Alex und für mich eine Physio-Einheit mit meiner neuen PhysioApp, da gibts tolle Übungen zur Mobilisierung meines Sprunggelenks.
    Dann baut Alex die Klimaanlage in den Bus ein. Zuerst den Maxx Fan Ventilator raus und die neue Klimaanlage rein. Er ist ein Genie! Das Gerät passt perfekt, nicht einmal die am Dach montierten Solarfelder müssen verschoben werden. Es geht sich alles aus. Ich helfe mit, so gut es geht.
    Ein sehr produktiver Tag heute.
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