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Weltreise-4 Füße und 4 Pfoten

Zusammen mit Manuela und Pepe auf Weltreise 😀 Baca lagi
  • Welcome Tschechien

    18 Ogos 2023, Republik Czech ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute Mittag geht es weiter. Bis zur Grenze nach Tschechien ist es nicht mehr so weit.

    Es ist über 31°C und sehr schwül. Darum beschließen wir nicht Prag zu besuchen und fahren weiter.

    30km südöstlich von Prag finden wir einen Stellplatz bei einem Sporthotel.
    Kater Mikes spaziert symbolträchtig vor dem Hotel herum.

    Den typischen isotonischen tschechischen Durstlöscher 😀gönnen wir uns abends auf der Terrasse des Hotels.

    Wohlsein 🍻
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  • Sonne-Strand-Feuerwerk-Balaton

    20 Ogos 2023, Hungary ⋅ ☀️ 31 °C

    Das Wetter ist heute wieder sehr sonnig.🌞 Nach dem Check-Out im Weingut in Lednice geht es weiter in Richtung Süden. 

    Bevor wir Tschechien verlassen müssen wir noch die Onboard-Unit (OBU) zur automatischen Mauterfassung vor der Grenze abgeben. Eine elektronische Vignette reicht bei uns nicht, da unser Bimobil über 3,5t zulässiges Gesamtgewicht hat. Bei der Einreise in Tschechien war es schon sehr zeitaufwendig die Box in Empfang zu nehmen und die anschl. Online-Registrierung vorzunehmen.

    Mal sehen, wie lange die Rückgabe heute bei der Ausreise dauert.

    An der letzten Autobahn-Raststätte in Lanžhot soll das möglich sein. Trotz etwas verwirrender Beschilderung erwischen wir die  richtige Ausfahrt. Dort kann ich die Mautbox von Myto CZ ohne lange Wartezeit abgeben und die Formalitäten sind schnell erledigt.

    Yippie 😀

    Weiter geht es über die Grenze in die Slowakei. In der Slowakei können wir mit einer elektronischen Vignette die Autobahn nutzen. 

    Einfach 12 Euro zahlen und die nächsten 12 Tage kann man über den Autobahnasphalt rollen. 

    Bratislava lassen wir links liegen. Bei 33°C eine Stadtbesichtigung ist keine gute Idee.

    Schwupps, nach kurzer Zeit, ca. 1h,  sind wir dann auch schon in Ungarn. 

    Auch hier heißt es wieder "Willst Du über die Autobahn fahren, dann bitte an die Vignette denken". Mit ca. 13 Euro erhalte ich die elektronische Vignette und darf die nächsten 10 Tage über ungarische Autobahnen fahren, bis die Reifen abgefahren sind.

    Nun gut, drei Länder, drei unterschiedliche Maut-/Vignettenmodelle. So ist das im vereinten Europa 😉.

    Wir sind jetzt in Ungarn und der Balaton ruft. Das Mallorca von Ungarn. 

    Wir kommen um 17:00Uhr an und werden mit sommerlichen Temperaturen von 31°C empfangen. Wir haben Glück und finden auf dem sehr großen Campingplatz (200 Stellplätze) einen freien Platz sehr nah am Ufer und sehr nah am Hundeplatz.

    Das ist eine Einladung, die wir uns nicht entgehen lassen. 😀

    Auch wenn es für Pepe eine Überwindung war ins Wasser zu gehen und zu schwimmen - aber auch nur dadurch bedingt, dass der Zugang über eine nasse rutschige Holztreppe möglich ist - das erste Bad im Plattensee hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. 

    Das war sicherlich nicht das letzte Mal 😇

    Aufgrund des heutigen Nationalfeiertags zu Ehren des heiligen István (lateinisch: Stephanus), der letzte ungarische Fürst und der erste ungarische König, veranstalten einige Städte am Plattensee an Abend der Reihe nach sehenswerte Feuerwerke. 

    Für ca. 45min stehen viele Menschen am Ufer und beobachten das Spektakel.

    So endet unser erster Tag am Plattensee. 
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  • Alles hat ein Ende-auf nach Tiszadada

    25 Ogos 2023, Hungary ⋅ ⛅ 29 °C

    Die letzten Tage am Plattensee waren durchaus erholsam. Bei sonnigen Temperaturen über 30°C ist es sehr komfortabel, wenn man mit wenigen Schritten ein kühles Bad nehmen kann. 

    Daran kann man sich gewöhnen 😀🌞.

    Der Hundestrand ist ebenfalls nur wenige Meter entfernt und auch Pepe hat mehrmals die Gelegenheit genutzt für einige Schwimmeinlagen im Plattensee. Anfänglich noch etwas zögerlich, da die Holztreppe sehr glatt war. Aber nach zwei bis drei Versuchen und das Ziel klar vor Augen (sein Bällchen) ging es dann schon recht gut.

    Die beiden letzten Nächte waren durch akustische Nebengeräusche geprägt. Jedes Jahr findet am Balaton, nur 1,5km vom Campingplatz entfernt, ein großes Musikfestival statt. Der Sommerabschluss für die ungarischen Jugendlichen, die jungen Erwachsenen und Musikfans. 

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, eher die Generalprobe, endeten die Geräusche um ca. 23:00 Uhr. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war um ca. 03:00 Uhr Schluss. Zwei Stunden später wurden wir dann durch Blitz und Donner geweckt. In Summe also eine kurze Nacht. 

    Bekanntlich hat alles ein Ende. 

    Für uns ist es heute der Besuch am Balaton.

    Weiter geht es in Richtung Osten. Wenige Kilometer von der Grenze zu Rumänien, in Tiszadada, halten wir an, und übernachten auf einem Öko-Campingplatz.

    Hier werden wir noch einige Tage verbringen, bis es dann weiter nach Rumänien geht.
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  • Deutschland eine Stunde voraus-Rumänien

    29 Ogos 2023, Romania ⋅ ☁️ 27 °C

    Vier Tage in Tiszadada reichen. Die Sonne scheint unaufhörlich und für heute Nachmittag ist Gewitter mit Starkregen angesagt.

    Also, beste Gelegenheit, um den Campingplatz zu verlassen und weiter in Richtung Osten zu fahren.

    Der Uhrzeit in Deutschland eine Stunde kommen wir heute in Rumänien.

    Die Stadt Oradea erreichen wir um 18:45Uhr Ortszeit. Ein kleiner Abendspaziergang ist die beste Gelegenheit, um einen ersten Eindruck von einer Stadt in Rumänien zu bekommen.
    Fazit: Rumänien kann sich sehen lassen, stellvertretend hier durch die Stadt Oradea.

    Und 🍣 Sushi gibt es dort auch 😉
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  • Türdefekt-tote Hunde-Prunk-Karpaten

    30 Ogos 2023, Romania ⋅ 🌙 18 °C

    Heute Morgen muss zunächst unsere defekte Bimobiltür repariert werden. Die Tür lässt sich von außen nicht mehr öffnen.
    Pepe beobachtet währenddessen unsere Arbeit und passt auf, dass niemand uns zu nahe kommt. 😉

    Nach erfolgreicher Reparatur der Tür steuern wir heute als erstes Ziel Hunedoara ( deutsch: Eisenmarkt ) in der Region Siebenbürgen an. Die Straßenbahn in Oradea ist für uns zuvor noch ein sehr schönes Fotomotiv. Die Überschrift könnte lauten "Alt aber zweckmäßig". Während auf dem Land noch immer Karren mit Pferd oder Esel zum gängigen Fortbewegungsmittel gehören 😯.

    Es geht durch die Westkarpaten und wir sehen in einigen Dörfern auch erstmalig Beispiele für die bedauerlicherweise bekannte Straßenhundeproblematik in diesem Land. Ebenso zählen wir heute drei tote Hunde, die überfahren, tot am Straßenrand liegen. Die teils sehr aggressiv fahrenden Rumänen nehmen auf die Tiere keine Rücksicht.

    Die Westkarpaten zeigen uns auch, auf welche Straßenverhältnisse wir uns einstellen müssen. Es sind nicht nur sehr enge Kurven und serpentinenförmig verlaufende Straßen sondern insbesondere die teils sehr tiefen Löcher, welche eine hochkonzentrierte Fahrt erfordern.

    Als wir die Stadtgrenze von Hunedoara erreichen, wir klar woher der Name Eisenmarkt kommt. Einst war hier die zweitgrößte Eisenhütte von Rumänien und noch immer sind zahlreiche Zeitzeugen vor Ort vorhanden. Ein⁷e sehr bekannte Sehenswürdigkeit ist insbesondere Burg Hunedoara. Die Burg hat schon häufig als Filmkulisse gedient. Das Schafott auf dem Vorplatz und das dahinterlirgende Museum sind eher nicht für schwache Nerven. 😉.

    Der Stadteil Hasdat bietet darüber hinaus auch einige Sehenswürdigkeiten. Hier sieht man zahlreiche Prunkbauten der Roma. Woher die Gelder für die Bauten stammen ist nicht klar. Denkt man an bettelnde Kinder und ältere Menschen, die auf den Enkeltrick reingefallen sind, dann könnte dies eine Erklärung sein. Aber, man weiß es eben nicht 🙈.

    Abends geht es weiter nach Alba Lulia ( deutsch: Karlsburg ) und das bei Vollmond 😀. Wie sollte es auch anders sein, im dem Land wo Dracula zu Hause ist (war).
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  • Karlsburg-Hermannstadt-Transsilvanien

    31 Ogos 2023, Romania ⋅ 🌙 17 °C

    Nach einer ruhigen Nacht auf einem kostenlosen Parkplatz vor den Mauern der Zitadelle in Alba Iulia ( deutsch: Karlsberg ) schauen wir uns heute Morgen das Innere der Festung an. 

    Es lohnt sich.

    Viele sehr gut erhaltene Gebäude aus vergangenen Jahrhunderten, gepaart mit zahlreichen Informationen. 

    Zu den Sehenswürdigkeit zählen u.a.: 

    -Die orthodoxe Kathedrahle, welche zwischen 1921 bis 1922 gebaut wurde.  Hier wurden König Ferdinand I. und seine Frau Königin Maria gekrönt.

    -Die römisch-katholische Kathedrahle "St. Michael" aus dem 13. Jhdt..
    -Die Reiterstatue von Mihai Viteazul, die anlässlich seines 500-jährigen Jubiläums, mit der Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien, am 28. November 1968 eingeweiht wurde.
    -Das Nationalmuseum
    -Das Principia-Museum, welches den wichtigsten Teil des römischen Lagers beherbergt und Schätze und Flaggen aufbewahrt.

    -etc.

    Nachmittags geht es dann weiter nach Sibiu ( deutsch: Hermannstadt ). Bereits im 12 Jhdt. sollen sich hier erste deutsche Siedler niedergelassen haben. Sibiu ist das Zentrum der deutschen Minderheit in Siebenbürgen. Der Name Siebenbürgen soll auf sieben Festungsstädte zurückgehen, die von deutschen Siedlern im 12. Jahrhundert hier gegründet wurden. Eine andere Bezeichnung dieses Landesteil ist Transsilvanien. Bekannt für seine ursprüngliche Landschaft als auch einen großen Bestand an freilebenden Wildtieren wie Bären, Wölfen und Luchsen.

    In Sibiu ist es die orthodoxe Kathedrale, welche bei den Sehenswürdigkeit, hervorsticht. Ebenso der große Ring, die Piata Marle, die eigentlich ein großer Platz ist und von zahlreichen schönen alten Gebäuden umgeben ist.

    Wir sind gespannt auf Transsilvanien und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Erlebnisse. 😀
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  • Siebenbürgen Sachsen-teure Autos-SpaceX

    1 September 2023, Romania ⋅ ⛅ 16 °C

    In Kerz haben wir auf dem Campingplatz übernachtet. Heute nutzen wir die Gelegenheit, etwas mehr über Siebenbürgen Sachsen und dem kleinen Dorf zu erfahren.

    Das kleine Dorf hat Charme. Es ist alles sehr sauber und ordentlich. Viele Jahre lebten hier Siebenbürgen Sachsen. Die deutsche Vergangenheit ist teilweise noch zu erkennen. Ebenso grüßen uns ältere Einwohner auch schon einmal mit einen freundlichen "Guten Tag".

    In der Ruine des alte Klosters und dem dazugehörigen Museum findet man noch viele Hinweise aus der Zeit der Siebenbürgen Sachen.

    Ein wenig verwundert sind wir über die hochpreisigen Autos (z.B. BMW, Jaguar, Maseratti, Mercedes, Toyota) welche einige Meter von der Klosterruine entfernt auf einem Parkplatz stehen. Warum auch immer, aber die Autos passen einfach nicht in dieses kleine verschlafene Dorf. 😉

    Zum Schluss unseres Spaziergangs können wir noch einen Blick auf das Făgăraș-Gebirge (die Transsilvanischen Alpen) werfen. Das Gebirge trennt Siebenbürgen von der Walachei. Die Vorfreude auf den Transfăgărăşan-Pass wächst. 😀

    Am Abend lernen wir noch ein Pärchen, Sabrina und Alex, aus der BRD kennen. Alex kommt gebürtig aus Rumänien und beide versorgen uns noch mit reichlich Informationen. Nebenbei sieht Manuela in der dunklen Nacht am Himmel mehrere in einer Linie angeordnete, leuchtende Flugobjekt. Sabrina fand mit Unterstützung Ihres Vaters heraus, es handelt sich um die Sateliten von Elon Musk. Die "Starlink“-Satelliten von SpaceX sehen aus wie eine Perlenkette oder Lichterkette.
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  • Transfăgărăşan-Pass und 14 Bären

    2 September 2023, Romania ⋅ ☀️ 25 °C

    Später als geplant geht es heute los auf den legendären Transfăgărăşan-Pass. Für viele einer der schönsten Pässe weltweit, welcher wittertungsbedingt nur von Juli bis Oktober befahr ist. Es geht über ca. 830 Brücken und mehr als 25 Viadukte.

    Zwischen Cârțișoara und Căpățânenii Ungureni verläuft der kurvenreiche Pass über eine Länge von ca. 100km. Er verbindet das Olt-Tal in Siebenbürgen und das Arges-Tal in der Großen Walachei.
    Die Transfăgărăşan führt uns über viele Serpentinen am Balea-Wasserfall vorbei zunächst zum Balea-See. Dort, in einer Höhe von 2048m über Meeresspiegel werden wir, wie alle anderen Fahrzeuge, an der Weiterfahrt gehindert. Es findet ein Triathlon statt und darum wurde die weitere Strecke vorübergehend gesperrt. Wir nutzen die Gelegenheit, um den Balea-See aus nächster Nähe zu sehen, die zahlreichen Souvenirläden abzugehen und einige Fotos von den Serpentinen zu machen.

    Nach 4,5h ist die Straßensperrung aufgehoben und es geht weiter durch den Balea-Tunnel.

    Noch bevor wir den Vidraru-Stausees erreichen ist es dann soweit.

    Wir sehen die ersten Bären in freier Natur. Eine Bärin mit ihren zwei Kindern sitz hinter der Leitplanke und schaut sich das Geschehen auf der Straße an. Selbstverständlich soll auch Pepe in den Genuss kommen und das erste Mal Bären sehen. Mit wenig Knurren hat er sich das Treiben aus sicherer Entfernung angesehen.

    Des weiteren sehen wir 11 Bären in ähnlichen Situationen. Obwohl wir den Anblick und die Situation sehr herbeigesehnt haben fühlt es sich nicht stimmig an. Teilweise beobachten wir, wie die Menschen die Bären füttern. Zwischendurch sieht es so aus, als würden die Bären genau darauf warten. Die vielen Autos lassen es nicht zu, dass die Tiere die Straße überqueren können. Einige Tiere wirken apathisch und verstört.

    Die Situation macht alles in allem sehr nachdenklich.

    Der Transfăgărăşan-Pass ist jedoch ein absolutes MUSS und sehr zu empfehlen (unabhängig von den teils sehr schlechten Straßenverhältnissen)😀
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  • Statt Dracula - Kloster Curtea de Arges

    2 September 2023, Romania ⋅ 🌙 20 °C

    Nach der Transfăgărășan ... wollten wir eigentlich bei dem einzigen, richtigen Dracula-Schloss, (BurgCetatea Poenari) halten und dort nach einer äußeren Besichtigung (Besichtigung des Schlossinneren aufgrund des schlechten Zustands nicht möglich) davor übernachten. Selbst die 1480 Treppenstufen hätten uns nicht davon abgehalten. In dem Schloss Poenari soll Vlad III. Draculea sich kurz aufgehalten haben.

    Wir waren bestens vorbereitet und hatten genügend Knoblauch dabei 😄.

    Aber wir fanden nicht den Weg dorthin. Keinerlei Beschreibungen, aus denen wir uns den Weg hätten ableiten können. 🙈

    Somit ging es also ohne Dracula weiter.

    Wenn schon kein Dracula-Schloss, dann muss eben ein Kloster als Alternative herhalten.

    Außerdem gibt es noch das zweite Dracula-Schloss, Schloss Bran. Auch wenn Vlad III. Draculea wahrscheinlich nie in Schloss Bran war. Die Burg wird den Touristen als Dracula-Schloss präsentiert, obwohl die Beschreibung eigentlich nicht zum Roman Dracula von Rom Stokers passt.

    Aber für den Rückweg haben wir Schloss Bran auf der Agenda und schauen uns das direkt vor Ort an.

    Die Alternative "Kloster Curtea de Arges"kann sich auch sehen lassen. Zum einen das Kloster selbst, zum anderen der umgebende Park und die umgebenden Gebäude (z.B. die erzbischöfliche orthodoxe Kathedrale)
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  • Polizeikontrolle-26km/h zu viel-Bukarest

    3 September 2023, Romania ⋅ ☁️ 25 °C

    Über die Stadt Pitesti geht es heute in die Hauptstadt nach Bukarest.

    In Pitesti leben ca. 150.000 Einwohner und an einem sonnigen Tag wie heute, 35°C, sind alle Menschen draußen.

    Wir schauen uns am Nachmittag den Parcul Lunca Argeșului, einen großen Park im Stadtzentrum an. Ein Park mit zahlreichen Fitnessgeräten, Fahrrad- und Fußgängerwege getrennt, viele schattenspendende Bäume.

    Für die Eisverkäuferin bestand noch ausreichend Zeit für ein kleines Nickerchen neben dem Eisstand. 😉

    Anschließend geht es weiter in Richtung der Landeshauptstadt Bukarest.

    Leider mussten wir die Fahrt für einige Minuten unterbrechen. Plötzlich rannte ein Polizist auf die Straße und forderte uns wild gestikulierend auf, am Seitenstreifen zu halten. Mit gutem Englisch machte er uns klar, wir seien zu schnell gefahren. Statt erlaubten 50 km/h waren wir mit 76 km/h unterwegs. 😮

    Unsere Frage nach einem Beweismittel beantwortete er sofort mit "Ja". Er sagte, wir könnten mit zum Polizeiauto kommen und uns dort das Beweisvideo ansehen.
    Gut, diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen. Am Polizeiauto angekommen, zeigte uns der zweite Polizist das Video.
    Es war eindeutig!
    Wir waren in dem Video mehrfach mit 76 km/h zu sehen.
    Nahezu konstant 26km/h zu viel bedeutet in der BRD nichts Gutes.

    Wir waren gespannt, welche Auswirkungen dies in Rumänien hat.

    Selbstverständlich beteuerten wir zukünftig nicht schneller als erlaubt zu fahren. Außerdem hätten wir das Hinweisschild mit den 50km/h nicht gesehen und waren davon ausgegangen, dass wir schon außerhalb der Ortschaft waren.

    Warum auch immer, der nette Polizist sagte zu uns, er wäre großzügig und beließe es bei einer Verwarnung. Aber noch einmal zu schnell in Rumänien, dann hätte das Konsequenzen.

    Eins ist klar, bei allem Verständnis für unsere "Dein Freund und Helfer in der BRD", das habe ich zuvor noch nie erlebt.

    Puhhh, Glück gehabt 😀.
    Als Andenken macht der Polizist mit uns beiden und sich ein Selfie und drückt uns eine rosafarbene Kopie von dem Bericht in die Hand.

    Also, es kann weitergehen nach Bukarest.

    Der erste Eindruck, eine Großstadt mit einigen wenigen schönen alten Gebäude, vielen alten Plattenbauten aus der kommunistischen Vergangenheit und sehr viel Müll überall.

    Am Abend gehen wir in eine Trattoria und wollen dort Pizza essen. Die Trattoria ist voll. Mit einer Vorlaufzeit von 1,5h bis zu einer Verabredung mit Freunden aus Hitdorf, suchen wir uns positiv gestimmt einen Platz. Zunächst sah es so aus, dass wir Glück mit unserer Platzwahl hatten.
    Es wird nach und nach immer windiger und langsam kommt Regen auf. Von den ersten Tropfen bleiben wir verschont.
    Unsere Bestellung ist aufgegeben und nach 1h sitzen wir noch immer wartend auf unsere Getränke und Pizza.

    Der Regen wird stärker und wir kriegen trotz Überdachung erste Regentropfen ab.

    Das Telefonat mit den Freunden steht bevor und wir werden es nicht pünktlich schaffen. Zwischendurch hatten wir schon bei den Freunden um Verständnis gebeten, dass wir nicht pünktlich anrufen können.

    Unsere Frage bei dem Personal der Trattoria nach Alternativplätze z.B. in der 1. Etage wurde damit beantwortet, die 1. Etage könne nicht geöffnet werden.

    Was also machen?

    Nach 75min entschieden wir uns zu gehen.

    Kurz nach Verlassen der Trattoria hört der Regen auf und wir können uns unterwegs Pizza auf Hand kaufen.

    Auch wenn wir erst mit 20min Verspätung unsere telefonische Verabredung wahrnehmen konnten, die Pizza auf Hand hat geschmeckt und wir hatten ein nettes Telefonat.

    Was will man mehr, am Ende eines solchen Tages 😆.
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  • Bukarest - Schwarzes Meer - Strand

    4 September 2023, Romania ⋅ 🌬 24 °C

    Am Morgen geht es ohne Frühstück los, um die Landeshauptstadt besser kennenzulernen. In Bukarest ist am Vormittag schon sehr viel Verkehr auf den Straßen und die vielen Menschen wirken sehr beschäftigt.

    Zunächst besuchen wir den  Parlamentspalast (auch Palast des Volkes genannt). Ein Andenken an den Diktator Ceaușescu. 

    Angeblich soll es mal das größte Gebäude der Welt bei der Fertigstellung gewesen sein. Dazu ein paar beeindruckende Zahlen:
    5.100 Räumen, 
    20 km langer Tunneln zu den wichtigsten Ministerien, 
    8 unterirdische Stockwerke mit einem Atomschutzbunker in 92 m Tiefe, 
    1 Ballsaal, 
    dutzenden Salons,
    3.500 Tonnen verbautes Kristallglas.

    Danach gehen wir in die Altstadt und besuchen die jüdische Synagoge. Das Wachpersonal fängt uns freundlich ab. Bevor wir eintreten können, muss einer von uns seinen Personalausweis abgeben. Die Personalien müssen überprüft werden. Es stimmt schon nachdenklich, dass derartige Maßnahmen noch immer notwendig sind.  Dafür erfahren wir einiges über die geschichtliche Vergangenheit und die aktuelle Situation der in Rumänien lebenden Juden.

    Außerdem besichtigen wir noch das 1724 im Brâncoveanu-Stil gebaute Kloster Stavropoleos. Es gilt als eines der schönsten Denkmäler der alten rumänischen Architektur. 

    Der erste Eindruck von Bukarest bestätigt sich am zweiten Tag. Hier gibt es sicherlich einige schöne Plätze und Gebäude, aber die Plattenbauten aus der kommunistischen Vergangenheit und der viele Müll prägen das Stadtbild deutlich.

    Ein positives Beispiel zum Abschluss finden wir im Van Gogh Restaurant. Neben einigen bekannten Bildern des Künstlers, lecker zu frühstücken, lässt man sich gerne gefallen. Und es hat ausgezeichnet geschmeckt 😀.

    Nachmittags geht es dann weiter. Das Schwarze Meer wartet auf uns. Wir sind sehr gespannt, was uns erwartet. Der Strand in Vama Veche soll sehr schön sein. Er liegt nur wenige Kilometer von der Grenze zu Bulgarien entfernt.

    Seit vergangenen Freitag sind die Schulferien in Rumänien zu Ende. Soll heißen, der Strand wird vermutlich nicht überlaufen sein. 

    Die Annahme bestätigt sich, als wir den Strand erreichen. Es sind wenige Menschen am Strand. Aber umso mehr Müll liegt herum. Warum auch immer dieser Strand so positiv hervorgehoben wird, für uns sehr fragwürdig.
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  • Schwarzes Meer - 3 von 10 Strände -Fazit

    6 September 2023, Romania ⋅ 🌙 24 °C

    Die letzten vier Tage haben wir an drei aus der Top 10 Strände-Schwarzes Meer übernachtet.

    Folge Strände gehören dazu:

    -Vama Veche

    -Eforie Sud

    -Mamaia

    Besonders im Süden (Vama Veche und Eforie Sud) liegt viel Müll herum und es sieht sehr ungepflegt aus. Auch wenn die Hauptsaison  letztes Wochenende beendet wurde, ist nicht zu verstehen, wie man sich bei so viel herumliegenden Sachen wohlfühlen kann. Alte, zerstörte Häuser an der Strandpromenade, welche teilweise als Müllhalden dienen, Gehwegplatten als Stolperfallen, einfach nicht schön.

    Laut Tripadvisor ist der Playa Mamaia der schönste Strand in Rumänien. Vor den Hochhäusern und unüberschaubar vielen Hotels liegt der Strand. Die Liegestühle der Hotels sind bis auf wenige Meter ans Meer aufgestellt. Die Hochhäuser werfen am frühen Abend bereits ihre Schatten am Strand. Unzählige Baustellen lassen erahnen, dass jeder freie Meter für neue Hotels, Bars, Restaurants, etc. genutzt wird. 

    Unser Fazit:
    -Nichts für uns.
    -Pepe hat es trotz alledem gefallen.
    -Am Abend war unser Bimobil mit geöffneter Seitenklappe für viele ein Hingucker, unweit vom Hotel White Titanic Mamaia.
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  • Donau-Delta - Jurilovca

    8 September 2023, Romania ⋅ 🌙 21 °C

    Das Donaudelta ist nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Flussdelta Europas. Hier mündet die Donau nach ca. 2850km ins Schwarze Meer. Um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, halten wir in Jurilovca an.

    Hier auf dem Campingplatz ist es erstaunlich ruhig und es ist alles vorhanden was man braucht. Bestimmt bleiben wir nicht nur eine Nacht.

    Eine Fahrt ins Delta mit den kleinen Booten kommt für uns nicht in Frage. Morgens um 5:00Uhr aufstehen, ca. vier Stunden in den kleinen Boot mit 10 anderen Passagieren, nicht vorstellbar.

    Stattdessen belassen wir es bei einer Fahrradtour.

    Durch Zufall hören wir Gesang aus der russisch-orthodoxen Kirche. Wir sind neugierig und werden nicht daran gehindert, während der Gottesdienst stattfindet, in die Kirche einzutreten und Bilder zu machen. Diese Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen.
    In der katholische Kirche vermutlich eher unvorstellbar.
    Ja, so kann auch Kirche sein.
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  • Jetzt wird es schlammig - Schlammvulkane

    11 September 2023, Romania ⋅ 🌙 18 °C

    Nach drei Nächten im Donau-Delta geht es weiter nach Berca. In der Umgebung von Berca findet man ein faszinierendes Naturspektakel, die Schlammvulkane. Drei Orte in der Nähe von Breca suchen wir auf, um uns selbst ein Bild davon zu machen.

    Insgesamt handelt es sich um eine 30 Quadratkilometer große Kraterlandschaft, in einem geologischen und botanischen Naturreservat. 

    Wir haben Glück und es sind derzeit wenig Touristen vor Ort. Um so mehr genießen wir es, die Schlammvulkane aus nächster Nähe zu betrachten. Die Schlammvulkane können immerhin zwischen drei und acht Meter hoch werden.

    Der Schlamm ist in Bewegung und es steigen immer wieder Luftblasen nach oben. Aus einer Tiefe von bis zu 3000 Metern wird eine Mischung aus Tonböden und Grundwasser nach oben befördert.

    Natürlich müssen wir auch mal in den Schlamm reinfassen. 

    Erkenntnis daraus:

    Es fühlt sich an wie kalter Schlamm, es riecht wie Schlamm, also muss es auch Schlamm sein 😀.

    Der Besuch und der Versuch haben sich gelohnt!
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  • Touristennepp - Schloss Dracula

    12 September 2023, Romania ⋅ ☀️ 24 °C

    Wenn man in Transsilvanien ist, dann denkt man unweigerlich an Dracula. Der erste Versuch, Schloss Poenari zu finden, ist fehlgeschlagen. Wir fanden nicht den Weg, nachdem wir den sagenumwobenen Transfăgărăşan-Pass gerade hinter uns gelassen hatten.

    Kurzer Rückblick:
    Das Vorbild und Namensgeber für die Buch- und Filmfigur war der rumänische Fürst Vlad III. Draculea ( 1431-1476 ). Er wurde "Tepes", der "Pfähler" genannt und herrschte sechs Jahre lang auf brutalste Weise in der Walachei ( südliches Rumänien um Bukarest ). Er gilt als Urvater aller Vampire und hat unzählige Feinde bei lebendigem Leibe aufgespießt.

    Heute steht ein Besuch von Schloss Bran an. Das Schloss wird sehr geschickt als "das Dracula-Schloss" vermarktet. Obwohl Fürst Vlad III. Draculea niemals in dem Schloss war.

    Es ist dort alles sehr stark auf Kommerzialisierung ausgerichtet. Wie sollte es auch anders sein.

    Vor dem Schloss sehen wir viele Verkaufsstellen mit Souvenirs. Das Schloss selbst ist sehr schön hergerichtet. Der Rundgang durch das Schloss ist mit zahlreichen Informationstafeln versehen.

    Die Besichtigung macht deutlich, dass Dracula eher eine kleinere Bedeutung in der Geschichte des Schlosses 🏰 hat.

    Es wird auf einer Infotafel daraufhin gewiesen, dass Schloss Bran eher als Beispiel zu sehen ist, wie die Schlösser zu Zeiten von Dracula aussahen.

    Böse Zungen behaupten - Touristennepp 🤗
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  • Neugierige Füchse vor der Burg

    12 September 2023, Romania ⋅ 🌙 21 °C

    Zum Übernachten fahren wir zu einer alten Burgruine, Cetatea Rupea.

    Wie uns eine gebürtige Rumänien vor Ort erläutert, wurde die Burgruine sehr aufwändig in einen anschaulichen Zustand versetzt. Zu Ihrer Kindheit, sei es hier eher gefährlich gewesen, sich aufzuhalten.

    Neben der Besichtigung der Burg ist definitiv die Aussicht auf die umliegende Landschaft, die diesen Abstecher lohnenswert macht.

    Außerdem können wir auf dem Parkplatz vor der Burg übernachten und der Nachtwächter vermittelt uns ein äußerst sicheres Gefühl.

    Womit wir nicht gerechnet hätten, ist der Besuch von zwei Füchsen.

    Einerseits sehr neugierig auf uns, andererseits sehr vorsichtig vor uns warten die beiden aus sicherer Entfernung was passiert.

    Auch Pepe scheint Interesse zu haben, aber auch nur aus sicherer Entfernung. 😉
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  • Alles Weltkulturerbe-Geburtsort Draculas

    13 September 2023, Romania ⋅ ☁️ 26 °C

    Schäßburg ( rumänisch (Sighisoara) ist ein Muss, wenn man im Siebenbürgischen Becken unterwegs ist. Daa Zentrum der Oberstadt wurde 1999 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen und es gibt viel zu sehen.

    Für uns bisher die schönste Stadt in Rumänien. Alte, bunte Häuser, verwinkelte Gassen und viele Patrizier- und Handwerkerhäuser, die sehr positiv auffallen.

    Einige der Highlights:

    Über die sogenannte "Schülertreppe" erreicht man nach 177 Treppenstufen die Bergschule Schäßburg (das Josef-Haltrich-Lyzeum). Selbstverständlich haben wir die Gelegenheit genutzt und die 177 Stufen nicht ausgelassen.

    Der 64m hohe Stundturm an der Piata Muzeului ist von weitem zu sehen und wirkt wie eine Festungsturm. Das mechanische Figurenspiel ist vermutlich mit dem Uhrwerk gekoppelt. Leider haben wir nicht einmal das Figurenspiel in Aktion erleben können.

    Die Bergkirche thront hoch oben auf dem Schulberg. 

    Das Geburtshaus von Dracula ist hier in Schäßburg. Mittlerweile wurde es als Restaurant umgestaltet und mit vielen Souvenirs von Fürsten Vlad III. ausgerüstet. Darunter auch ein Dracula-Raum.  

    Dracula ist allgegenwärtig in der Oberstadt. Wen wundert es 😀
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  • Jahrestag im Geburtsort von Dracula

    14 September 2023, Romania ⋅ ☁️ 28 °C

    Vor einem Jahr sind wir in Hitdorf gestartet.

    Nach 365 Tagen, ca. 33.000km, waren wir in 13 Ländern und haben sehr viel gesehen.

    Uns geht es gut und wir fühlen uns aktuell sehr wohl in dem Geburtsort von Dracula.Baca lagi

  • Burg-Franziskanerkloster-Kirche -Lázár

    15 September 2023, Romania ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach drei tagen "Dracula" wohin man auch schaut fahren wir heute weiter in Richtung Norden.

    In der kleinen Ortschaft Lázár können wir direkt vor dem Schloss Lázár parken. Das Schloss soll ein bedeutendes Renaissance-Gebäude darstellen. Als wir ankommen, um kurz nach 17:00Uhr ist es leider geschlossen.

    Der Rundgang durch das Dorf lässt uns aber noch einen Blick auf das Franziskanerkloster (leider auch geschlossen) und die Rümänisch-Katholische Kirche (hier hatten wir Glück - die Kirche war geöffnet) werfen. 

    Nebenbei, in direkter Nachbarschaft vom Franziskanerkloster sehen wir mehrere Kinder, wie sie Brennholzstapel in ein Gebäude bringen. Erstaunlich wie alle, ob Mädchen oder Jungen, unabhängig vom Alter mithelfen. Eine ältere Frau, wahrscheinlich die Mutter, hat das Kommando. Die größeren und kräftigeren Kinder tragen mehr Brennhölzer, vice versa, die kleineren und schwächeren Kinder weniger. Jeder arbeitet mit. Alle Kinder sind engagiert. Der Ablauf wird nicht unterbrochen, so lange wir zusehen. 

    Ein Bild, was nachdenklich macht und man nicht häufig sieht.
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  • Was für ein Name - Kloster Humor

    16 September 2023, Romania ⋅ ☁️ 18 °C

    Obwohl die Anreise alles andere als humorvoll ist, freuen wir uns auf Kloster Humor.

    Vorweg, das Kloster Humor hat nichts und überhaupt gar nichts mit Klosterhumor, Nonnenfürze oder Mönchswitze zu tun 🤣😂🤣.

    Aber alles der Reihe nach.

    Morgens starten wir in Lázár. Nach den ersten 5km ändern sich die Straßenverhältnisse. Aus einer geteerten Straße wird eine Schotterpiste. Die ersten 100 m der Schotterpiste sind noch gut zu fahren, danach geht es teilweise im  Schritttempo weiter. 

    Grund dafür sind tiefe, über die  gesamte Straßenbreite verteilte Schlaglöcher.

    Die schöne Landschaft kann nur ein wenig davon ablenken. 😉

    Nach 13km hält uns ein entgegenkommendes Fahrzeug an. Der Fahrer fragt uns auf Deutsch, ob die Strecke komplett so schlecht ist. Wir teilen ihm mit, dass die nächsten vor ihm liegenden 8km so schlecht bleiben und nur die letzten 5km ordentliche Straßenverhältnisse bieten.

    Bei seinem Entsetzen kann er uns beruhigen. Nach 4km soll die Straße in unsere Richtung wieder sehr gut befahrbar sein.

    Bilanz nach 2h Autofahrt:
    Wir haben in Summe 25 km zurückgelegt.

    Das war nicht wirklich schnell.

    Die restlichen Kilometer bis zum Kloster Humor verlaufen ohne nennenswerte Zwischenfälle und wir kommen halbwegs zügig voran.

    Zwischendurch können wir sogar anhalten und frisches Obst von den Obstbäumen pflücken. Die Äpfel und Birnen sind einfach zu verführerisch 😀.

    Aberda war noch was!

    Was hat es mit dem Kolster Humor auf sich?
    Das rumänisch-orthodoxes Frauenkloster gehört zum Weltkulturerbe. Es fällt durch seine Wandmalereien auf.

    Insbesondere die dem Wetter am stärksten ausgesetzte Seite ist bereits sehr stark verblasst.
    Im Inneren hingegen kommen die Malereien sehr gut zum Ausdruck.

    Das alte Kloster wird noch immer für Gottesdienste genutzt. Durch Zufall haben wir die Gelegenheit, das live mitzuerleben.

    Die neuere rumänisch-orthodoxe Kirche nebenan kann nicht ansatzweise die Bewunderung auslösen von uns auslösen, wie das Kloster Humor.

    Ohne Witz🤣😂🤣
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  • Der Priester sollte die 15 min bekommen

    17 September 2023, Romania ⋅ ☀️ 20 °C

    Gestern haben wir das erste Kloster, Kloster Humor, von drei Moldauklöster angesehen, die wir aufsuchen wollen. 

    Insgesamt wurden acht rumänisch-orthodoxe Moldauklöster 1993 in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Alle acht Klöstern liegen in der historischen Landschaft Bukowina, den   nordöstlichen Karpaten. 

    Aber die aus unserer Sicht schönsten drei Klöster "müssen" reichen.

    Darum geht es heute weiter, mit dem Kloster Nr. 2 und 3.

    Doch bevor es soweit ist, bremsen uns vier Pferde auf der Straße aus. Die vier haben heute besonderen Ausgang und vermutlich irgendwo ein Durchschlupf im Zaun gefunden 😄.

    Kommen wir zu unserer Klostertour:

    Das Kloster Sucevita gilt als eines der schönsten Kloster, da die Malereien der Innen- und Außenwände weitestgehend vollständig erhalten sind. In dem mit Wehrtürmen und einer großen Mauer umgebenden Kloster leben auch heute noch Nonnen. Als wir morgens, um ca. 10:00Uhr, ankommen sind noch wenig Autos auf dem Parkplatz. Da wir ohne Frühstück losgefahren waren, entschieden wir uns, das Frühstück auf dem Parkplatz nachzuholen. Währenddessen erkennen wir, wie sich der Parkplatz minütlich füllt. 

    Um ca. 11:00 Uhr ( nach Frühstück und Pepe wieder ins Bimobil zurückbringen, da Hunde nicht auf das Gelände durften ) waren wir dann im Kloster.

    Es fand gerade eine Messe statt und viele Menschen waren in dem Kloster. Wir konnten nur den Vorraum betreten. In allen anderen Räumen standen die Menschen dicht gedrängt. Ebenso waren noch viele draußen und verfolgten die Messe über die außen angebrachten Lautsprecher.

    Somit konzentrierten wir uns zunächst auf den Innenhof und bestaunen die Fresken auf der Außenwand des Klosters. Ebenso gehen wir die vier Mauerabschnitte zwischen den vier Wehrtürmen ab. 

    Ein Blick in das Kloster um 11:40 Uhr machte klar, es hat sich noch nicht viel geändert. 

    Also, verließen wir wieder den Vorraum.

    Um die Situation besser einordnen zu können fragen wir die Nonne beim Eingang, wie lange die Messe noch dauern wird.

    Die Nonne lächelt uns freundlich an und sagt evtl. noch ca. 15 min. Aber das hängt ganz davon ab, wie lange der Priester noch sprechen will. 

    Die 15 min soll der  Priester von uns bekommen. 😉

    Nachdem die 15 min vergangen sind und sich nichts wesentlich an der Situation geändert hat, fragen wir uns, wie viel zusätzliche Minuten wir dem Priester geben können. 

    Okay, weitere 5 min können wir noch geben.

    Und siehe da, immerhin, um 12:00 Uhr tut sich etwas. 😀

    Es kommen die ersten Familien mit ihren Kindern aus dem Kloster. Die Eltern haben einen Weißbrot-Kranz in einer Plastiktüte dabei und die Kinder Süßigkeiten in der Hand. 

    Der nächste Blick in das Kloster verrät uns, es wird noch lange dauern, bis wir ungehindert in das Kloster gehen können und ganz vorne am Altar ankommen. 

    Aber, was sein muss, muss sein.

    Wir beobachteten das Geschehen aus nächster Nähe und um ca. 12:30 Uhr scheint unsere Zeit gekommen. Es sind nur noch wenige Menschen im Kloster und wir nutzten die Gelegenheit. 

    Es lohnt sich und wir können ungestört einige Fotos machen und die Wandmalereien bestaunen.

    Weiter geht's.

    Kloster Moldovita ist unsere Nummer 3. 

    Als wir ankommen, sehen wir viele Menschen vor der Kirche. Einige trinken Wein aus Plastikbechern, andere haben einen großen Korb dabei, mit allerlei Leckereien gefüllt. 

    Für uns die einzige Erklärung, dass einige Gemeinden heute Erntedankfest feiern. 

    Die Messe ist ganz offensichtlich zu Ende. Schön, dass wir ungestört in das Kloster Moldovita gehen können. 

    Auch hier sind zahlreiche gut erhaltene Wandmalereien zu betrachten. Ebenso, wie in Kloster Humor und Kloster Sucevita sind teilweise historische als auch religiöse Szenen dargestellt. 
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  • Besuch aus der alten Heimat :-)

    18 September 2023, Romania ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach den zahlreichen Klosterbesuchen haben wir gestern einen Campingplatz angesteuert. Die Fahrt durch die Bukowina ( zu deutsch, Buchenland ) war sehr stark von den landschaftlichen Eindrücken geprägt. Die Landschaft erinnert an Österreich. Satte Grüntöne und viele Berge bestimmen das Aussehen. Da macht es auch nichts, wenn ein Mann sein Pferd vor dem Geschäft "abstellt" bzw. anbindet. Wo sieht man schon so etwas? 😂

    Mittendrin, in diesem Idyll, unser Campingplatz, direkt neben einer alten Holzkirche. Von der Stimmung lassen wir uns inspirieren, so dass wir min. zwei Übernachtungen einplanen und uns Zeit zum Relaxen nehmen.

    Soweit die Randnotiz.

    Wichtiger!
    FindPenguins verbindet. Das Schöne daran: Wenn es die Reiserouten erlauben, dann kann man sich tatsächlich auch persönlich treffen. Genau das haben wir heute geplant.

    Wie kam es dazu:

    Birgit und Aria, aus Monheim am Rhein, haben von Freunde erfahren, dass wir zurzeit in Rumänien unterwegs sind. Birgit hat die Gelegenheit genutzt und über FindPenguins mit Manuela Kontakt aufgenommen. Alles andere war dann ganz leicht.

    Birgit und Aria fahren eine ähnliche Route wie wir durch Rumänien. Gravierender Unterschied, wir fahren anders rum. Soll heißen, die Stationen in anderer Reihenfolge an. Wir quasi entgegen dem Uhrzeigersinn, während Birgit und Aria im Uhrzeitsinn durch Rumänien fahren.
    Wenn die Reihenfolge nicht gleich ist, aber die Stationen annähernd gleich sind, dann sollte ein Treffen doch möglich sein. 

    Genau das haben wir heute auf dem Campingplatz vor. 😀

    Tatsächlich hat es geklappt. Nachmittags kommen Birgit und Aria, auf den Campingplatz. Wir haben sehr viel Spaß, es wird viel gelacht und gefachsimpelt als auch über unterschiedlichste Themen gesprochen.

    Aria, "leidenschaftlicher Hobbykoch" war so nett und hat ein leckeres Abendessen zubereitet, wir haben Weißwein beigesteuert.

    Schön war's.
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