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Burks Welterbestätten

Meine Follower müssen jetzt sehr stark sein. Das ist hier ja eigentlich nur ein technisches Profil für einen Statistikfan wie mich. Neben dem reinen Tracking in MTP möchte ich aber meine besuchten WHS auch noch gerne personalisieren. Leia mais
  • 137 - Sigiriya

    23 de dezembro de 2014, Sri Lanka ⋅ 🌧 23 °C

    Eigentlich wollten wir nach Anuradhapura, doch die Straßen stehen unter Wasser, die Ruinenstadt selbst auch, und so müssen wir uns von diesem Ziel leider verabschieden.

    Die Alternative: Sigiriya, der Löwenfelsen! Auf dem Weg dorthin begegnen wir einem Geldelefanten... :-)

    Schon auf dem Weg durch die Gärten in Richtung des Löwenfelsens öffnen sich die Himmelsschleusen schon wieder und ein weiterer tropischer Platzregen geht auf uns hernieder und die Treppen verwandeln sich in Wasserfälle...

    König Kassapa erbaute im 5. Jhdt. die Felsenfestung Sigiriya, nachdem er seinen Vater ermordet und sich unrechtmäßig auf den Thron erhoben hatte. Keine 20 Jahre war er König, und Sigiriya Hauptstadt, dann kehrte sein Bruder aus dem Exil zurück. Mogellana, der eigentliche Thronerbe, trug in der Schlacht den Sieg davon und machte danach Anuradhapura wieder zu seiner Hauptstadt.

    Schon auf dem Weg durch die königlichen Gärten steht für den Ritter fest, dass er den Aufstieg an diesem dampfigen Tag nicht machen möchte. Und so schickt er seinen Hasen allein in die Touristenschlange den Berg hoch....

    Ziel der Schlange sind die herrlichen Wolkenmädchen! Die 1500 Jahre alten Fresken befinden sich gut geschützt auf halber Höhe. Einst über 500 Gemälde, sind heute noch 22 erhalten. Ihre Bedeutung ist unklar. Man vermutet es seien himmlische Nymphen mit ihren Dienerinnen.

    Von den Wolkenmädchen aus, führt der Weg weiter, vorbei an der sogenannten Spiegelwand, ebenfalls aus dem 5. Jh., die bis heute in der Sonne glänzen soll. In Ermangelung von Sonne erschließt sich der Zauber leider nicht so ganz. Aber wenigstens regnet es gerade mal nicht... :-)

    Die Löwenterrasse bildet den Eingang zum alten Königspalast. Das Eingangstor wird von zwei Löwenpranken flankiert. Dahinter führen Treppen auf das Plateau.

    Oben finden sich die Reste des alten Königspalastes: Die Audienzhalle bildet den höchsten Punkt und ist erstes Anlaufziel aller Touristen, die sich hier hoch gequält haben. Von ganz oben hat man aber auch einen herrlichen Ausblick auf das Umland und die königlichen Gärten.

    Ein Granitthron findet sich hier oben ebenso wie zahlreiche Wasserbecken. Was hier einst als Wasserreservoir gedient haben könnte, und was eher Bad war, erschließt sich nicht so ganz. Durch die tagelangen Regenfälle ist alles nass...

    Dunkle Wolken kündigen den nächsten Wolkenbruch an, und so gehts schnell wieder hinunter, bevor der Regen die steile Metalltreppe unpassierbar machen kann.
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  • 138 - Dambulla

    24 de dezembro de 2014, Sri Lanka ⋅ 🌧 24 °C

    Auf dem Weg nach Kandy, unsere nächste Station, machen wir Halt beim Felsentempel von Dambulla, den wir eigentlich schon am 1. Tag auf dem Weg vom Flughafen anschauen wollten. Am Aufgang steht eine Scheußlichkeit von Tempel überragt von einem monströsen goldenen Buddha.

    Der Aufstieg zum Höhlentempel ist schweißtreibend und anstrengend, zumal, wenn einem noch Sigiriya von gestern in den müden Knochen steckt. Aber auch die sich immer wieder auftuenden Ein- und Ausblicke laden zum Pause machen ein... :-)

    Die erste Höhle, die Devaraja Vihara, beherbergt eine 15 m lange Figur des liegenden Budhas, zu seinen Füßen sieht man eine Figur Anandas, seines Lieblingsschülers.

    Während wir darauf warten, dass Höhle Nr. 5 geöffnet wird, haben wir Zeit, uns die Anlage genauer anzuschauen...

    König Valagama Bahu suchte hier im Jahre 104 v. Chr. Zuflucht, als mal wieder der Schwager aus Indien vor den Toren seiner Hauptstadt stand... Als er nach 14 Jahren Exil wieder König wurde, hinterließ er Dambulla zum Dank diesen großartigen Höhlentempel-Komplex...

    Liegende, stehende, sitzende Buddhas in allen Formen und Farben schmücken die Höhlen, dazu kommen noch herrliche Deckenbemalungen - alles in allem bummeln wir staunend durch die Gewölbe...

    Die zweite Höhle, die Maha Raja Vihara, ist die größte Höhle, rund 60 m lang, 30 m breit und 15 m hoch, so dass ganze Stupas darin Platz finden.
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  • 139 - Kandy

    25 de dezembro de 2014, Sri Lanka

    Heute machen wir uns auf, die größte Sehenswürdigkeit Kandys zu besuchen: Den Tempel des heiligen Zahns! Ein Backenzahn Buddhas, über die Jahrhunderte gerettet, wird in diesem Tempel aufbewahr, in einem goldenen Schrein, hinter goldenen Türen und Unmengen an Blumen. Zweimal am Tag wird die Reliquie herausgeholt, auf die Teilnahme an dieser Zeremonie aber haben wir verzichtet.

    Auch hier im Zahntempel finden sich wieder die Mondsteine und Wächterfiguren, die wir bereits aus den älteren Zahntempeln in Polonnaruwa kennen. Diesmal einige Jahrhunderte jünger, im "Kandy-Stil".

    Im einem Raum des Tempels wird die Geschichte des heiligen Zahns erzählt. Unzählige Buddhas säumen den Raum.
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  • 140 - Léon Viejo

    11 de março de 2015, Nicarágua ⋅ ☁️ 35 °C

    Eines von diesen Ländern, von denen man niemals gedacht hätte, sie jemals zu besuchen: Nicaragua!

    Und doch stehen wir nun in den Ruinen von León viejo, 1524 von Francisco Hernández de Córdoba gegründet. 1609 wurde die Stadt durch ein Erdbeben und den Ausbruch des Momotombo zerstört, aus archäologischer Sicht ein Glücksfall.
    Zuerst besichtigen wir das kleine Museum bevor es hinaus in die Ruinenstadt geht. Schachbrettartig war die alte spanische Stadt angelegt. Unter anderem die Kathedrale und der Gouverneurspalast wurden bereits freigelegt. Überall auf dem Gelände wachsen Kalebassenbäume.
    Und über allem thront der Momotombo, als könnte er kein Wässerchen trüben.
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  • 141 - Catedral de León

    12 de março de 2015, Nicarágua ⋅ ☁️ 33 °C

    Ausführliche Besichtigung des an anderer Stelle neugegründeten Leóns. Am meisten beeindruckt hat uns die zweite Welterbestätte Nicaraguas, die Kathedrale!

    Bevor wir die Kathedrale allerdings von innen besichtigen, machen wir etwas ganz besonderes: Wir steigen der Kirche aufs Dach!

    Frisch renoviert und in herrlichem Weiß erstrahlt das Dach und darf daher auch nur barfuß betreten werden. So oder so bietet es einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Umgebung.

    Erbaut zwischen 1747 und 1860 zählt die Kathedrale von Leon seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Diözese von Leon war einst die Größte des spanischen Kolonialreiches und reichte von Honduras bis nach Panama.

    Der Spaziergang auf dem weißen Dach kommt uns so unwirklich vor, und wir uns so priviligiert. Man fragt sich schon, ob dies in 10 Jahren, wenn der Tourismus in Nicaragua mehr geworden ist, noch möglich sein wird...

    Nach dem Gang aufs Dach besichtigen wir natürlich auch noch das Innere der Kathedrale, ebenso in weiß gehalten und lichtdurchflutet. Leons berühmtester Sohn, der Dichter Ruben Dario, hat hier seine letzte Ruhestätte gefunden. Leon - der Löwe weint - ein sehr ausdrucksstarkes Grabmal.
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  • 142 - Panamá Viejo

    26 de março de 2015, Panamá ⋅ ☁️ 27 °C

    Nachdem wir es geschafft haben, Costa Rica zu bereisen und weder einen Blick in den Krater des Poas geworfen zu haben (bzw. bei dem etwas zu sehen war...) noch eine Welterbestätte zu besuchen, geht es weiter ins kleine Panama, erste Station ist Panamá viejo, die Ruinenstadt der ältesten spanischen Stadtgründung an der Pazifikküste. Gegründet Anfang des 16. Jhd. wurde sie 1671 durch Piraten zerstört. Die Stadt wurde nicht wieder neu aufgebaut, sondern verlegt.
    Bemerkenswert ist die Ruine der Kathedrale Nuestra Senora de la Asunción.
    Und nach der Überdosis Grün in Costa Rica ist der Ritter von den alten Steinen kaum wieder wegzubewegen.

    Verwirrender Nachtrag: 1997-2025 war diese Stätte Teil des Weltkulturerbes "Archäologische Stätte Panamá Viejo und Historisches Viertel von Panama-Stadt". Ab 2025 Teil des seriellen Welterbes "Die koloniale Transisthmian-Route"
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  • 142a - Casco Viejo

    26 de março de 2015, Panamá ⋅ ☁️ 29 °C

    Danach gehts in die Altstadt von Panama, der Casco viejo, mit ihren herrlichen Kolonialbauten.
    Bei unserem Bummel durch die Altstadt besichtigen wir unter anderem den prächtigen Goldaltar der Kirche San José, ursprünglich in Panamá viejo stehend, aber vor dem Piratenangriff gerettet.

    Zwischen den teilweise liebevoll restaurierten Gassen findet sich auch die Ruine des Dominikanerklosters Santo Domingo, das im 18. Jhdt. niedergebrannt ist. Die Capilla ist heute ein Museum.

    Überall werden Panamahüte zum Verkauf angeboten und natürlich kann der Ritter der Verlockung eines echten Panamahutes nicht widerstehen...
    (ja, wir wissen, dass der Panamahut eigentlich aus Ecuador kommt... :-))

    Die nächste Station ist die Plaza de Francia, der Frankreich-Platz, eine Hommage an die französische Kanal-Initiative. Hier erhebt sich ein Obilisk, ein Geschenk Frankreichs an Panama von 1923, auf dessen Spitze der gallische Hahn thront, das Sinnbild des französischen Geistes.
    Vom Plaza de Francia aus bummeln wir über den Paseo de las Bóvedas, eine Promenade, von der aus sich ein spektakulärer Blick über die Bahía de Panamá und das Häusermeer der Stadt ergibt. Hier verkaufen auch die geschäftstüchtigen Cuna-Frauen ihre Waren.

    Ebenfalls 2025 überführt in "Die koloniale Transisthmian-Route"
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  • 143 - Darien Nationalpark

    27 de março de 2015, Panamá ⋅ ☁️ 32 °C

    Die Provinz Darien bildet das schier undurchdringliche Grenzgebiet zu Kolumbien. Auf dem Rio Sambu dringen wir ein Stückchen ein.
    Wir legen am kleinen Dörfchen La Chunga an, im autonomen Gebiet der Emberá. Die Kinder des Dörfchens warten schon auf uns und begleiten uns in den Ortskern.
    Die Emberá sind ein indigenes Volk, das es geschafft hat, in Panama einen autonomen Status zu erreichen.
    Das Dorf, das wir besuchen, verdient einen Teil seines Lebensunterhaltes durch den Besuch von Touristen. Und ein bißchen fühlen wir uns trotzdem wie Voyeure, während wir durch den Ort streifen. Man fragt sich durchaus, wie authentisch ist das hier noch, denn Tiefkühltruhe und Satellitenschüssel sind zu sehen, obwohl es angeblich keinen Strom gibt...

    Andererseits: Wenn die Touristenbelustigung dazu beiträgt, dass ein Teil der Kultur erhalten bleibt, dass Traditionen aufrecht erhalten werden können und ein kleiner Stamm wie dieser überleben kann, dann ist es gut, dass wir da waren. Mit gemischten Gefühlen verabschieden wir uns von den Emberá.
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  • 144 - Fuerte de San Lorenzo

    31 de março de 2015, Panamá ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach Durchquerung des Panamakanals (warum ist der eigentlich kein Weltkulturerbe?) steht das Fort San Lorenzo auf dem Programm. Direkt an der Mündung des Rio Chagres gelegen diente es einst als Festung gegen Piraten.
    Eigentlich hätten wir mit unserem Katamaran bis zur Mündung des Rio Chagres fahren sollen. Aufgrund der rauen karibischen See, hat unser Kapitän davon allerdings Abstand genommen und so ist es dann doch ein Busausflug geworden.
    Von oben sieht man die strategische Bedeutung des im 16. Jhds erbauten Forts, viele schöne alte Steine :-)

    Das Fort San Lorenzo liegt eingebettet in ein kleines Naturschutzgebiet, so dass uns doch noch mal Agutis, Brüllaffen und diverse Vögel, wie der kleine Falke und der Gelbrückenstirnvogel, begegnen.

    Seit 2025 gehört San Lorenzo wie Portobelo nicht nur zum "eigenen" Welterbe der Festungen auf der karibischen Seite, sondern auch zu "Die koloniale Transisthmian-Route"
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  • 144a - Portobelo

    1 de abril de 2015, Panamá ⋅ 🌧 26 °C

    Nach einem letzten Frühstück verlassen wir unsere Discovery, natürlich mit ein bißchen Wehmut - die Tage auf dem Katamaran waren ausgesprochen schön.

    Das heutige Ziel heißt Portobelo an der Karibikküste. Während der spanischen Kolonialzeit war Portobelo ein wichtiger und von mächtigen Forts beschützter Hafen, heute ist es ein kleiner Touristenort. Über das alte Zollhaus erreichen wir die große Festung San Jeronimo.
    Portobello - eigentlich zu Ehren des spanischen Königs San Felipe de Portobelo - wurde erst 1597 gegründet, diente aber bereits vorher als Hafen, unter anderem seit 1561 der spanischen Silberflotte. Die verfallene Festung von Portobelo, wo Fischerboote an Kanonen festgemacht werden, bildet gemeinsam mit dem gestern besichtigten San Lorenzo ein Weltkulturerbe der UNESCO.
    Von See uneinnehmbar wurde Portobelo 1668 von dem Freibeuter Henry Morgan von Land aus erobert. Erst nach hohen Lösegeldzahlungen gab er die Stadt zurück.

    Eine weitere Sehenswürdigkeit von Portobelo ist der schwarze Christus. Diese Figur aus schwarzem Holz wird hier außerordentlich verehrt und einmal jährlich findet ein großes Fest ihm zu Ehren statt.
    Wir sind in der Karibik, hier hat man kein Problem damit auf dem Kirchplatz Vodoo-Zauber zu verkaufen. Für nur 5 Dollar hätten wir Reichtum, Glück, Gesundheit oder einmal alles kaufen können... :-)

    Am anderen Ende von Portobelo findet sich eine zweite kleine Festungsanlage.

    Die Faultiere Panamas sind genauso kamerascheu wie die Faultiere Costa Ricas - auch dieses hier lässt sich nicht dazu herab sein süßes Schweinenäschen in die Kamera zu halten.
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  • 145 - Córdoba

    24 de outubro de 2015, Espanha ⋅ ☁️ 22 °C

    Interessante Erfahrung, eine Region, welche ich bereits als junger Mann bereist habe, nun in ganz anderer Konstellation Jahrzehnte später nochmals zu sehen. Neben Orten, die ich damals nicht besucht habe, wie Córdoba, fällt mir auf, wie anders ich nun vieles sehe, da ich heute so viel mehr weiß als damals. Eine ausgesprochen interessante Erfahrung, die mir sehr gut gefällt.

    Und Córdoba mit seiner Mezquita ist eh noch ein Muß.....
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  • 19a - Real Alcázar de Sevilla

    25 de outubro de 2015, Espanha ⋅ ☁️ 25 °C

    In Sevilla war ich 1989 schon mal, inclusive Kathedrale, was mir aber fehlte, war der Alcazar. Der ist diesmal dran mit eigenem Eintrag in der Welterbestätte Sevilla.

    Der Alcázar von Sevilla wurde urprünglich als maurisches Fort angelegt und später mehrfach zum Palast erweitert.
    Der heutige Alcázar entstand größtenteils ab 1364 erbaut von Peter I. auf maurischen Ruinen, ein Beispiel für maurische Bauten, die unter christlicher Herrschaft entstanden.
    Er dient heute noch der spanischen Königsfamilie als Residenz in Sevilla.
    Ebenfalls sehenswert: Die Gärten des Alcazars. Die weitläufigen Gartenanlagen wurden zur Zeit Karls V. angelegt. Kleine Pavillons, Wasserspiele und Fischteiche: Der weitläufige Park lädt zum Verweilen ein und grade um die Mittagszeit ist er ein schöner Ort zum Ausruhen. So nutzen wir auch die Gelegenheit hier im Garten unsere Mittagspause einzulegen.
    Frisch gestärkt gehts am Fischteich vorbei in den "moderneren" Teil des Alcazars, der ebenfalls unter Karl V. entstand. Der eigentliche Palast Karls V. enthält gotische Elemente und bricht mit der maurischen Architektur drumherum. Sehenswert aber ist der riesige Wandteppich der eine historische Landkarte zeigt.
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  • 146 - Die Dolmen von Antequera

    30 de outubro de 2015, Espanha ⋅ 🌙 22 °C

    Auf dem Weg machen wir einen Abstecher nach Antequera, wo es Überreste der Megalithkultur zu sehen gibt. Nachdem uns auf Malta die uralten Ausgrabungen so fasziniert haben, können wir uns das nicht entgehen lassen.

    Der Schwerste der Grabsteine im Dolmen de Menga wiegt etwa 180 Tonnen.

    Wir besichtigen den Dolmen de Menga und den Dolmen de Viera, datiert auf 3800 v. Chr. Die dritte Anlage ist leider gesperrt.
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  • 148 - Altstadt Bern

    5 de março de 2016, Suíça ⋅ 🌧 3 °C

    Auf dem Weg an die Côte d’Azur machen wir einen Stopp in Bern, welches wir noch nie besucht haben.

    An der Zytglogge beginnen wir unseren abendlichen Bummel durch die Berner Altstadt. Die Zytglogge ist ein aus dem Mittelalter stammender Uhrturm mit astronomischer Uhr und Glockenspiel. Die astronomische Uhr stammt in ihren Grundzügen aus den Jahren 1405 und 1406.
    Die Berner Altstadt - seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe - ist geprägt durch Sandsteingebäude und ihre typischen Lauben. An der historischen Rathaus-Apotheke vorbei gehts zum Rathausplatz mit dem Vennerbrunnen und dem zwischen 1406 und 1417 erbauten spätgotischen Rathaus.

    Vom Kirchplatz aus haben wir einen schönen Blick auf den Fluß Aare, der die Berner Altstadt mit einer Schleife einschließt...

    Kurz vor der Schließung besuchen wir noch schnell das spätgotische Berner Münster, bevor wir mit dem allerletzten Licht des Tages durch die Altstadt irren auf der Suche nach der einen Adresse, dem Höhepunkt des Tages: Dem echten Schweizer Käsefondue!
    Mit viel Kirschwasser drin und Weißwein dazu sind wir zum Ende des Abends zu satt für einen Nachtisch. Gut beschwippst sind wir froh um die Straßenbahn, die uns direkt vor unserem Hotel wieder auskippt.
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  • 149 - Winterkurort Nizza

    7 de março de 2016, França ⋅ ☁️ 10 °C

    Da ist sie, die Côte d'Azur, die blaue Küste!

    Der erste Tag führt uns nach Nizza, die Altstadt aber schauen wir uns mangels Parkplatz nur vom Auto aus an. Im Stadtteil Cimiez finden wir dann doch noch einen Parkplatz. Hier finden sich nicht nur Ruinen aus der Römerzeit und das für die britische Königin Viktoria erbaute Palais Regina, sondern auch das Matisse-Museum. Henri Matisse lebte von 1917 bis zu seinem Tod in Nizza und hinterließ dem Museum einige seiner Werke.

    Direkt nebenan liegt ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jhd. Auf dem zugehörigen Friedhof soll Matisse begraben liegen.

    Mal bist Du Taube, mal bist Du Denkmal... :-)
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  • 150 - Persepolis

    1 de maio de 2016, Irã ⋅ ☁️ 19 °C

    Iran? Niemals! Doch, jetzt wollen wir unbedingt hin! Persepolis? Einer dieser magischen Orte, die man niemals im Leben sehen wird, so ein Traum von 1001 Nacht...

    Schon von unten rieselt es einem beim Blick auf das Plateau den Rücken herunter, durchs Tor aller Länder betreten wir die Überreste von Persepolis. Was für ein Glücksgefühl, inmitten der alten Steine zu stehen, die man sonst nur aus den Geschichtslehrbüchern kennt. Kaum zu glauben, dass wir wirklich und wahrhaftig hier sind.

    Persepolis wurde ab 518 v. Chr. von Dareios I. geplant und erbaut, ausschließlich zu repräsentativen Zwecken. Die gesamte Palastterrasse umfaßt 125000 Quadratmeter und liegt 18 Meter über der Ebene.

    Das Tor aller Länder wurde erst von seinem Nachfolger Xerxes I. nachträglich eingefügt. Hinter dem Tor aller Länder beginnt die Straße der Armee, gesäumt von den Kapitellen mit Fabelwesen, die man sonst nur aus dem Geschichtslehrbuch kennt.

    Persepolis hatte vor allem kultische Bedeutung. Die achämedischen Herrscher weilten hier zu zeremoniellen Anlässen, vor allem das zu Frühlingsanfang im März begangene Neujahrsfest wurde hier zelebriert.

    Prachtvolle, sehr detaillierte Reliefs zieren die Wände und erzählen von prächtigen längst vergangenen Zeiten. Das Apadana, die Empfangshalle ist das Herzstück von Persepolis. Begonnen unter Dareios I., vollendet unter Xerxes I. ist das Apadana quadratisch angelegt. Zu beiden Seiten führen aufwendig mit Reliefs verzierte Treppen zur ehemaligen Empfangshalle hinauf.

    Hauptblickfang ist zweifellos die Fassade der Innentreppe, auf der die Delegationen der Völkerschaften des achämenidischen Weltreichs dargestellt sind, wie sie am Nowruz-Fest dem König ihren Tribut darbringen.

    Häufig ist der König als Löwe dargestellt, der das imaginäre Fabelwesen kraftvoll vernichtet. Uns hat der Löwe hauptsächlich an den heimischen "Gleich-tuts-weh-Blick" erinnert... :-)

    Überreste von Fabelwesen säumen unseren Weg zum Palast des Dareios, der leider nicht zugänglich ist, sondern nur von außen bestaunt werden kann. Aber auch hier wieder Reliefs in rauen Mengen, die von der einstigen Pracht zeugen.

    Auch der Palast des Dareios wurde erst von seinem Sohn vollendet. Die reiche Ausstattung mit Reliefs lässt auch hier auf eine eher öffentliche denn private Nutzung schließen.

    Vom Plast des Xerxes ist leider nicht mehr viel erhalten.

    Die Ausmaße des Hundert-Säulen-Saales, des Thronsaales des Xerxes lassen sich ebenerdig kaum erahnen. Von oben, wo sich das in den Fels gehauene Grab des Artaxerxes III. befindet, hat man aber einen recht schönen Blick auf die gesamte Anlage von Persepolis.

    Persepolis wurde im Jahr 330 v. Chr. von Alexander dem Großen zerstört.
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  • 151 - Bāgh-e Eram

    1 de maio de 2016, Irã ⋅ ☁️ 24 °C

    Letzte Station dieses ereignisreichen wundervollen Tages ist der Eram-Garten in Shiraz, das Paradebeispiel für einen persischen Paradiesgarten, was Bāgh-e Eram auf Deutsch bedeutet. Eine grüne Oase inmitten der Stadt, wo Rosenduft die Luft erfüllt. Genau das richtige Plätzchen um von der Hitze des Tages auszuruhen und den Tag Revue passieren zu lassen.

    Hier haben wir nicht nur verstanden, weshalb im Orient das Paradies mit einem Garten verbunden wird, sondern eine ganze Reihe persischer Gärten bilden eine Welterbestätte.
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  • 152 - Pasargadae

    2 de maio de 2016, Irã ⋅ ☁️ 24 °C

    Pasargadae, auf 1900 Meter gelegen, war ebenfalls eine achämenidische Königsstadt und wurde von Kyros II. um 550 v. Chr. gegründet. Von Pasargadae ist weit weniger erhalten als von Persepolis. Die Reste einer Audienzhalle und eines Torgebäudes sind zu erahnen, die noch vorhandenen Reliefs nur noch in Fragmenten vorhanden.

    Die Reste einer Zitadelle am Berg und die Vorderseite eines ehemaligen zoroastrischen Feuerheiligtums sind noch zu sehen. Nach der Fülle von Persepolis sind die Überreste von Pasargadae vor allem deswegen hübsch, weil hier in der Hochebene gerade Frühling herrscht.

    Eigentlich fährt man nur nach Pasargadae um das hier zu sehen: Das Grabmal von Kyros dem Großen, dem Begründer des persischen Reiches.
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  • 153 - Yasd

    3 de maio de 2016, Irã ⋅ ☁️ 27 °C

    Von der Freitagsmoschee aus bummeln wir durch die Altstadt von Yasd, die aus dem 12.-14. Jhd. stammt. Als Wüstenstadt weist Yasd die typische Lehmziegelarchitektur auf. Charakteristisch sind die unzähligen Windtürme, die als Klimaanlage dienen. Ebenfalls sehenwert sind die Holzportale der Wohnhäuser mit zwei verschiedenen Klopfern für männliche und weibliche Besucher.Leia mais

  • 151a - Bagh-e Chehel Sotun

    4 de maio de 2016, Irã ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute wartet Isfahan auf uns. Die Stadt, die schon um 200 n. Chr. Provinzhauptstadt war und vermutlich schon sehr viel früher gegründet wurde, weckt große Erwartungen und so gehen wir mit großer Vorfreude in diesen Tag.

    Unsere erste Station ist der Chehel Sotun-Palast. Der Bau wurde als Empfangsgebäude von Schah Abbas I. in safawidischer Zeit errichtet, und später von Abbas II. weiter ausgebaut. Der Eingangsiwan der Empfangshalle ist komplett mit kunstvollen Spiegelmosaiken verziert, ein einzigartiger Blickfang.

    Sehr eindrucksvoll sind auch die Wandmalereien im Inneren. Es finden sich Szenen aus Schlachten von dem Gründer der Safawidendynastie, Schah Ismail, sowie von Nadir Schah, Szenen von Staatsempfängen von Abbas I. und Abbas II., sowie von Schah Tahmasp sind ebenfalls dargestellt. Alles in allem interessant, diese bildlichen Darstellungen in einem islamischen Land zu sehen.

    Auch ein paar sehr schöne Kunstgegenstände wie Einlegearbeiten aus safawidischer Zeit sind im Palast ausgestellt.

    Natürlich sind wir auch ein wenig durch den Garten geschlendert, der zu den Welterbestätten der persischen Paradiesgärten zählt.
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  • 154 - Isfahan - Abbild der Welt Platz

    4 de maio de 2016, Irã ⋅ ☁️ 25 °C

    Früher hieß der Platz Meydan-e Naqsh-e Djahan - Abbild der Welt Platz, heute heißt der Platz schlicht Imam-Platz. Mit 150 Meter Breite und 500 Meter Länge gehört dieser Ort im historischen Zentrum von Isfahan zu den größten Plätzen der Erde.

    Abbas I. ließ den Platz 1590-95 anlegen. Im Westen liegt der Ali Qapu-Palast, unser nächstes Ziel. Die Eingangspforte zum Basar liegt im Norden, die Lotfollah-Moschee im Osten und die prächtige Königsmoschee im Süden. Rundherum ist der Platz gesäumt von Arkaden, mit Läden im Erdgeschoß, die Teil des Basars sind.
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  • 155 - Isfahan Freitagsmoschee

    5 de maio de 2016, Irã ⋅ 🌫 31 °C

    Der nächste Morgen beginnt fast so, wie der gestrige Tag aufgehört hat: mit einer Moschee! Die Freitagsmoschee von Isfahan liegt am nordöstlichen Ende des Bazars. Dieses Bauwerk hat gigantische Ausmaße, die man kaum erfassen kann.

    Schon im 8. Jhd. stand an dieser Stelle eine Moschee, die ältesten Teile gehen aufs 9. Jhd. zurück und danach wurde stetig erweitert und erneuert. Seit dem 9. Jhd. hat jedes Herrschergeschlecht an dieser Moschee seine Spuren hinterlassen, die Mongolen, die Seldschuken, die Timuriden...

    Die Freitagsmoschee von Isfahan ist auf jeden Fall die älteste Vier-Iwan-Anlage des Irans.Der prächtige Stuckmihrab stammt aus dem Jahr 1310 und wurde im Rahmen der Renovierung durch die Mongolen erschaffen. Wir können uns kaum satt sehen an dieser alten Pracht, den schön gearbeiteten Ornamenten und den zahlreichen Inschriften aller Epochen.
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  • 156 - Altstadt von Quito

    18 de julho de 2016, Equador ⋅ 🌧 14 °C

    Schon der Blick auf die zerfurchte Landschaft unter uns beim Landeanflug beeindruckt. Gleich landen wir in Quito und wir sind aufgeregt und voller Vorfreude. Ecuador! Galapagos! Was uns wohl alles erwartet? Wie wird uns die Höhe bekommen? Klappt alles?

    Eigentlich hatten wir ja eine Gruppenreise gebucht - mit dem Zug durch die Anden mit einer individuellen Verlängerung auf den Galapagos-Inseln. Nur außer uns hat halt niemand sonst diese Reise gebucht :-)

    Gerne haben wir das Angebot des Veranstalters angenommen, diese Reise trotzdem zu machen (für einen geringen Aufpreis, versteht sich :-)).

    Gleich landen wir in Quito: Das Abenteuer beginnt!

    Nach einigen sehr schönen Tagen durch den Norden Ecuadors widmen wir uns heute der Hauptstadt, und was soll man sagen: Kirchen, Kirchen, Kirchen!

    Daneben noch ein wenig typisch südamerikanisches Uniformgedöns und ein herrlicher Blick auf die spanische Stadtplanung sowie ein Blick auf den Cotopaxi.
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