• Florian Steger
  • Michaela Bühler
  • Florian Steger
  • Michaela Bühler

Flori & Michaela on tour

Wir bereisen nicht nur das ein oder andere Land, sondern verlassen vor allem unsere Komfortzone.
Somit werden die nächsten Monate nicht nur das größte Erlebnis unseres bisherigen Lebens, sondern bestimmt auch für euch sehr unterhaltsam 🌝🙌🏻
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  • Malediven (Anreise & Tag 1)

    20 de diciembre de 2025, Maldivas ⋅ 🌧 26 °C

    Was haben wir in den letzten 80 Tagen für Abenteuer erlebt! Von Blutegeln zerbissen durch einen Dschungelfluss kämpfen, Wanderungen über Vulkane und in dunkle Höhlen sowie der Kampf mit den Gezeiten, um nur ein paar zu nennen. Wer hätte gedacht, dass das größte Abenteuer auf den Malediven auf uns wartet.
    Los ging es aber noch in Singapur, wo wir schon um halb 3 Uhr nachts zum Flughafen aufbrachen und den Flieger nach Kuala Lumpur nahmen. Schon hier waren die Nerven nach einem wackligen Flug mit einigen Turbulenzen angespannt. Nach zwei Stunden Aufenthalt saßen wir bereits im Flieger nach Male, als plötzlich der Name „Michaela Bühler“ ausgerufen wurde mit der Bitte, dass sie sich bitte sofort bei den Flugbegleitern melden solle. Die Panik war ihr das erste Mal an diesem Tag ins Gesicht geschrieben, als sie aus dem Flugzeug begleitet wurde. Aber was war los? Anscheinend vibrierte es in ihrem Rucksack und das Sicherheitspersonal wurde nervös. Witzigerweise handelte es sich dabei um meinen Rucksack, in welchem sich wohl meine elektrische Zahnbürste selbstständig gemacht haben musste. Wurde dann aber recht früh geklärt und Michaela und mein Rucksack durften mitfliegen. Bei dem wackligen Flug, auf dem wir schon kurz davor waren Abschiedsnachrichten zu verfassen, wäre es auch nicht so schlimm gewesen. Wir kamen aber gut in Male an und wer dachte, es würde noch schlimmer werden, hat mal sowas von ins Schwarze getroffen.
    Als wir in der Eingangshalle nach mehrmaligem Fragen die Frau gefunden haben, die unseren Bootstransfer auf die Insel Maafushi organisieren sollte, sah das schon sehr unorganisiert aus. Nicht nur, weil die Frau gerade eine Pizza in sich hinein katapultierte. Aber irgendwie schafften wir es nach einer weiteren wilden Stunde irgendwie auf das Speedboot, was in der Folge für die schlimmsten 50 Minuten von Michaelas Leben sorgte (ihre Aussage). Das Ding schoss durch den Ozean und wir wurden bei jeder Welle über die Sitzflächen geschleudert. In den Augen von Michaela konnte ich neben den ersten Tränen die reine Todesangst sehen. Und auch ich bereute, dass ich mir am Flughafen noch einen Schokomuffin gegönnt hatte. Als wir endlich ankamen und im Hotel waren, war auf dem Stimmungsbarometer jetzt nichts Euphorisches mehr abzulesen. Waren dann noch Abendessen und sind um 18 Uhr schlafen gegangen, weil der Tag sehr anstrengend war.
    Heute startete ein neuer Tag und ausgeschlafen war die Stimmung gleich viel besser. Obwohl wir mit gestern wohl die einzigen beiden Regentage mitbekommen, die im Dezember auf den Malediven vorkommen können. Trotzdem waren wir schon im Meer und haben die Strandbars durchprobiert. Zusätzlich wurde viel gespielt und das ganze (bisher) ohne Streitigkeiten.
    Morgen freuen wir uns auf einen weiteren konfusen Reisetag, in welchem sogar ein Wasserflugzeug mitspielen wird. Da werde ich mit der Todesangst zu kämpfen haben.
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  • Malediven (Tag 2 & 3)

    21 de diciembre de 2025, Maldivas ⋅ ☁️ 27 °C

    24 Stunden Luxus!
    Das war das Motto unseres zweiten Zwischenstopps auf den Malediven: Cocoon Resort.
    Um unsere eine Übernachtung bestmöglich zu nutzen, haben wir für gestern bereits auf 4:30 Uhr ein Speedboot zurück nach Male gebucht. Hierfür wurden wir in der Früh am Hotel abgeholt und durften auf der Ladefläche mit zum Hafen fahren. Dort war jedoch kein Anzeichen von unserem Boot. Nachdem ein paar nervöse Telefonate geführt wurden, kam es dann 20 Minuten später an. Unsere Kontaktperson wollte uns mit den Worten „Ich sage dem Kapitän, dass er Gas geben soll, dann schafft ihr es pünktlich zum Flughafen“ wohl Sicherheit geben, hat aber eher das Gegenteil erreicht. In der darauffolgenden Stunde war es diesmal ich, der bei der wilden Fahrt durch die stockdunkle Nacht Todesangst hatte. Hab mir schon einen Plan ausgedacht, wie ich nach dem Kentern am schnellsten aus dem Innenraum des Schiffs komme. Als wir endlich ankamen und die Erleichterung fast schon zu spüren war, wurde mir aber klar, dass das nächste Transportmittel noch schlimmer werden könnte - ein Wasserflugzeug, welches mich schon seit Wochen um den Schlaf bringt. Das ging aber überraschend gut und war zusätzlich eine richtig coole Möglichkeit, die Inseln der Malediven von oben zu sehen.
    Und dann kamen wir auf der Insel an, auf welcher wir 24 Stunden lang puren Luxus erleben durften. Highlight war definitiv unsere Unterkunft mit eigenem Pool, direktem Strandzugang sowie Freiluft Badezimmer. Bereits am Vormittag nutzten wir alles maximal aus und schlugen am Frühstücks- sowie Mittagsbuffet ordentlich zu. Nachmittags kam noch eine Freundin von Michaela mit ihrem Freund an (Grüße an Julia & Stumpi) und wir verbrachten einen richtig witzigen und schönen Nachmittag und Abend. Hier kann leider auch nicht bestritten werden, dass das All-Inklusive Paket auch in flüssiger Form ausgenutzt wurde. Nachdem die Champagner Flasche, die wir zur Begrüßung bekommen haben, zur Mitternachtsstunde noch geköpft wurde, sind wir aber sehr zufrieden ins Bett.
    Trotz des langen Abends ging es heute früh raus und schon vor dem Frühstück ins Meer zum Baden. Auch nach dem Essen genossen wir nochmal das klare und angenehm warme Meerwasser, bevor es schweren Herzens wieder mit dem Wasserflugzeug zurück nach Male ging. Waren traumhafte 24 Stunden und ein super Abschluss von Teil 1 unserer Reise. Dieser wurde sogar noch photographisch professionell von Julia festgehalten, worüber wir sehr froh sind.
    Michaela war es noch wichtig, folgende Tiersichtungen zu erwähnen:
    - Krebse
    - Indische Schönechse
    - Flughund
    - Kleiner Hai
    Zusätzlich konnte ich beobachten, wie neue Muscheln zwischen der Unterwäsche versteckt wurden.
    Jetzt sind noch eine Nacht in Male, bevor es morgen Mittag ab nach Hause geht. Freuen uns sehr!
    Hier in Male ist es übrigens sehr hässlich und unangenehm, aber gedanklich sind wir Gott sei Dank noch im Luxusleben.

    Zum Abschluss noch eine Quizfrage:
    An welchem der drei nachfolgenden Orte wurden wir nicht auf die Existenz von Schwimmwesten hingewiesen?
    a) Speedboot
    b) Wasserflugzeug
    c) Hotelzimmer

    Traurig aber wahr: Richtig ist Antwort a)!
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  • Heimaturlaub (24.12.-29.12.)

    28 de diciembre de 2025, Alemania ⋅ ☀️ 3 °C

    Es geht wieder los und wir sitzen bereits am Flughafen in München. Die letzten Tage haben wir die Weihnachtsfeiertage zuhause genossen und schöne Momente mit unseren Familien und Freunden gehabt. Jetzt freuen wir uns aber riesig auf unser nächstes Abendteuer in Chile und Argentinien. Nicht ganz so riesig freuen wir uns auf die nächsten 35 Stunden, in denen wir drei Flüge überstehen dürfen. Aber auch das wird bestimmt besser als befürchtet.Leer más

  • Punta Arenas (Anreise & Tag 1)

    29 de diciembre de 2025, Chile ⋅ 🌧 12 °C

    Wir sind in Chile angekommen und was sich bei der Überschrift mit „Anreise“ so normal anhört, erstreckte sich über 48 Stunden. Der erste Flug nach Istanbul war zwar ganz easy, da wir uns aber geographisch vom finalen Ziel eher entfernten nicht unbedingt psychologisch wertvoll. Für den nächsten 19 Std. Flug über Sao Paulo nach Santiago wurde uns sogar kurz ein Upgrade in die Business Class in Aussicht gestellt. War dann aber wie üblich irgendwo hinten im Eck. Vom Zwischenstopp in Sao Paulo erfuhren wir übrigens auch erst in Istanbul. Um es abzukürzen, es war eigentlich voll okay, aber trotzdem komplett anstrengend.
    Dann waren wir also endlich in Chile, aber wer dachte, dass wir die Thrombose Socken schon ausziehen konnten, kennt unsere selbstzerstörerische Reiseplanung nicht. Eine weitere neunstündige Wartezeit sahen wir bei der Buchung wohl als sinnvoll an, nachdem es mit dem letzten Flug in den Süden nach Punta Arenas ging. Der Ausblick aus dem Flieger war zu diesem Zeitpunkt emotional sehr wichtig, denn nach 48 Stunden ohne ordentlichen Schlaf (trotz des neuen Nackenhörnchen Testsieger von Michaela) waren die Nerven ganz schön am Ende. Vom Flughafen ging es mit einem blinkenden Weihnachts-Uber endlich ins Hostel. Heute konnten wir leider nicht wirklich viel Schlaf nachholen, da mittags bereits unser Boot auf die Isla Magdalena abfuhr, wo wir Magellan Pinguine besuchen wollten. Hätten den Treffpunkt fast verpasst, weil unser Hostel Besitzer uns unbedingt selber fahren wollte und uns davor noch eine kleine Stadttour gab. Wirklich unglaublich netter Mann mit dem wir bestmöglich via Google Übersetzer kommunizieren. Das gilt übrigens für alle Einheimischen, die wir bisher getroffen haben. Selbst am Flughafen wären wir mit Englisch und ohne spanische Übersetzung aufgeschmissen gewesen.
    Auf der Schiffsfahrt zur Insel konnten wir sogar ein paar Delfine und Robben sehen. Doch die Hauptattraktion waren natürlich die Pinguine. Zuckersüß einfach!
    Nach einer Stunde mussten wir wieder auf das Boot und hier wurden wir schon vorgewarnt, dass die Bootsfahrt etwas wackliger werden könnte. Nach 15 Minuten saßen wir dann auch getrennt. Ich drinnen auf unseren Plätzen und Michaela draußen bei den Kotzenden (wichtig: bei Michaela blieb es eine Vorsichtsmaßnahme). Diese Vorsichtsmaßnahme hätte ich im Nachgang mehreren empfohlen, dann wäre nicht der halbe Innenraum verkotzt worden. Wir waren also beide froh wieder an Land zu sein und ließen uns nach einem Abendessen von Fabián (Hostel Eigentümer) abholen. Er wollte uns dann unbedingt noch in einen Laden fahren, um Getränke zu kaufen, mit welchen wir auf Neujahr anstoßen können. In diesem Sinne natürlich auch ein gutes neues Jahr in die Heimat!
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  • Punta Arenas (Tag 2 & Abreise)

    2 de enero, Chile ⋅ ☁️ 10 °C

    Nachdem wir nach der harten Anreise gleich ein Date mit den Pinguinen hatten, wollten wir uns gestern erstmal erholen und so richtig ankommen. Ich habe das Silvesterfeuerwerk, welches auch nicht so spektakulär war (laut Michaela), auch schon komplett verpennt. Wir haben dann erstmal bis mittags ausgeschlafen und wollten anschließend in die Stadt. Fabián fuhr uns wieder, aber meinte schon, dass an Neujahr relativ wenig geöffnet hat. Deshalb fuhr er uns zu einem Hotel, in dem ein Café offen hatte und wir frühstücken konnten. Er ist gleich mit rein gekommen und hat extra gefragt, ob wir dort essen können. Fast so süß wie die Pinguine!
    Danach haben wir uns noch ein bisschen die Stadt angesehen, eine Pizza gegessen, viel Cabo gespielt und uns relativ früh wieder abholen lassen, da wir doch noch ziemlich müde waren. Muss auch ehrlich zugeben, dass mein Körper so eine Anreise unter 30 mit weniger Rückenschmerzen und Jetlag überstanden hat. Im Hostel wollten wir dann gerade ins Bett, als die Klospülung ihre Funktionsfähigkeit einstellte. Das war für uns zwei Heimwerker dann doch ein eher aussichtsloses Projekt. Als wir gerade aufgeben wollten, klappte es aber tatsächlich und wir konnten sehr zufrieden schlafen gehen.
    Heute Früh wollte uns Fabián zum Bus fahren. Er meinte schon, dass wir die Daumen drücken sollen, weil das Auto nicht anspringen könnte. Ist es natürlich auch nicht! Somit durften wir ihn und sein Auto aus der Einfahrt schieben, damit er bergab rollend den Motor starten konnte. Auch wieder ein neues Erlebnis. Alles in allem war es eine große Bereicherung, diesen tollen Mann kennen zu lernen und als er uns zur Verabschiedung umarmte, mussten wir noch ein Bild mit ihm machen.
    Die gut dreistündige Busfahrt nach Puerto Natales lief reibungslos und wir waren gerade noch beim Abendessen. Jetzt werden wir langsam für das wohl größte Abenteuer unserer Reise packen - die achttägige Wanderung durch den Torres del Paine Nationalpark. Welcome-Kit haben wir bereits geholt und jetzt freuen wir uns sehr auf die Wanderungen an einem der wohl schönsten Flecken Erde. Wir als alte Camper haben mit Sicherheit auch keinerlei Schwierigkeiten mit sieben Nächte im Zelt. Je nach Internet kommen natürlich tägliche Berichte.

    P.S.: Wir haben uns schon gewundert, warum die Straßenhunde hier so gesund und wohl genährt aussehen. Laut Fabián sind das Hunde mit ganz normalen Besitzern. In Südamerika möchte man den Hunden aber die gleiche Freiheit wie den Menschen geben, weshalb sie völlig frei durch die Straßen ziehen.
    Sind mir die Katzen wiederum lieber, auch wenn sie im Restaurant auf den Tischen laufen.
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  • Torres del Paine (Tag 1)

    3 de enero, Chile ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute ging das große Abenteuer los, jedoch hatten wir gestern Abend noch unser erstes kleines Abenteuer. Wir wussten schon, dass wir im Hostel unsere großen Rucksäcke während der Wanderung lagern dürfen, fragten dann aber gestern Abend erst nach, wie das so abläuft. Die Dame zeigte uns große Boxen und meinte, dass wir die mit unseren Zahlenschlössern zuschließen müssen. Klar - ich hab eigentlich immer ein Zahlenschloss dabei. So eilten wir nochmal in die Stadt und fanden tatsächlich jemanden, der uns zwei Schlösser verkaufen konnte. Wir haben zwar nicht mehr kapiert, wie man eine eigene Zahlenkombination hinterlegt, aber denke niemand probiert bei unseren beiden Boxen den Code 0-0-0. Könnte also sicher sein.
    Zurück zum heutigen Tag! Bereits um 7 Uhr wurden wir mit zwei Busfahrten in den Nationalpark gebracht. Da überall vor der großen Kälte gewarnt wurde, hatten wir alle möglichen Schichten an. Tatsächlich fanden wir aber sonnige und windstille 25 Grad vor. Deshalb mussten wir alle Schichten wieder ausziehen und irgendwie in den überfüllten Rucksäcken unterbringen. War aber auch gleich die Bestätigung, dass alles Platz hat und wir gut gepackt haben könnten. Danach holten wir noch unser Lunchpaket ab, liefen dreimal verwirrt im Kreis und waren dann auf der Route, der wir die nächsten acht Tage folgen dürfen. Es war wunderschön und anstrengend zugleich, da der schwere Rucksack nicht wirklich gewohnt war. Nach 15 Kilometern kamen wir an unserem ersten Camp (Camp Serón) an. Hier bekamen wir unser Zelt zugewiesen und haben den restlichen Nachmittag in der Sonne genossen. Hatten auch einen netten Austausch mit einer Holländerin, die uns erzählte, dass sie hoch nervös war, da unser Track erst am 01.01. wieder freigegeben wurde. Naja, davon haben wir mal überhaupt nichts mitbekommen. Gott sei Dank hatte die gute Frau auch Mücken Spray dabei, weil wir ohne das völlig verstochen werden würden.
    Ansonsten genießen wir den Campingplatz Alltag, vor allem die angespannte Situation der sanitären Anlagen beschäftigt mich sehr. Zwei Toiletten für ca. 50 Gäste sehe ich persönlich als Zumutung an. Aber sonst alles super! Hatten ein richtig leckeres Abendessen und am Nachmittag die Chance coole Leute von verschiedenen Kontinenten kennenzulernen. Ein amerikanisches Trio hat uns noch ein neues Kartenspiel „Bullshit“ gezeigt, was Michaela auch gleich gewonnen hat. Somit muss der Spielname wohl sehr gut passen. Zusätzlich wurde am Nachmittag noch unser „Neuseeland Roadtrip Song“ lautstark am Campingplatz gespielt - gutes Omen für die nächsten Tage!

    P.S.: Sorry für verspätetes Hochladen, aber haben nur jeden zweiten oder dritten Tag Internet.
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  • Torres del Paine (Tag 2)

    4 de enero, Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Die erste Nacht im Zelt haben wir gut überstanden und auch relativ viel Schlaf abbekommen. Auch wenn es hinten raus recht kühl wurde eine sehr akzeptable erste Nacht. Auch der Anblick der Landschaft in der Morgensonne war wunderschön. Immer noch sehr motiviert ging es bei bestem Wetter auf den zweiten Teil der Wanderung. Auf den 19 km war die Landschaft so, wie man es sich in Patagonien vorstellt. Einfach fantastisch.
    Der schwere Rucksack sowie die Hitze hat uns heute ganz schön zu schaffen gemacht, aber sind soeben in unserem zweiten Camp (Dickson) angekommen. Dieses liegt am Fuße eines Gletschers und ist umgeben von Flüssen. Sehr wohl fühlen sich hier auch Mücken, die uns in den ersten Minuten schon komplett verstochen haben. Immer noch clever, dass wir das Moskito Spray, das uns Fabiàn in Punta Arenas angeboten hat, dankbar abgelehnt haben. Trotzdem werden wir heute Nachmittag noch etwas entspannen und versuchen früh ins Bett zu kommen. Heute befindet sich dieses in einem auf dem Boden stehenden Zelt - Frechheit.
    Wenn wir den Wetterbericht für die nächsten Tage so anschauen, sind wir auch froh, dass wir Mütze und Handschuhe dabei haben, da es richtig kalt und regnerisch werden soll. Wir als erfahrene Camper werden aber bestimmt die richtigen Maßnahmen dagegen ergreifen.
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  • Torres del Paine (Tag 3)

    5 de enero ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute stand eine etwas entspanntere Wanderung über 13 km auf dem Programm, bevor es morgen in die vollen geht. Haben uns gestern zum Abendessen noch taktisch clever neben einem Guide platziert, um den ein oder anderen Tipp zu ergattern. Einer war, dass wir uns heute Zeit lassen können, da der nächste Campingplatz sehr „basic“ wäre. Wüsste zwar nicht, wie es bei den sanitären Anlagen noch mehr „basic“ werden könnte, aber wir nahmen den Tipp an und machten uns heute Früh keinen großen Stress. Los kamen wir dann um ca. halb neun und machten uns bei überraschend trockenem Wetter auf den Weg. Es war eine tolle Wanderung durch den Wald mit einem beeindruckenden Gletscher als Schlusspunkt. Haben jetzt bereits unser Zelt bezogen und stellen uns heute auf die erste kalte Nacht ein. Da es nur kalte Duschen gibt, ist nur Michaela beim Duschen, weil ich mir das nicht antun kann. Sie war aber sehr begeistert, da es sich beim Duschwasser um Gletscherwasser handelte. Ich musste nur völlig zurecht meine Füße waschen gehen. Jetzt werden wir uns bis zum Abendessen noch erholen und früh schlafen, da morgen die sogenannte Königsetappe, die Überschreitung des Paso John Garner, auf dem Programm steht. Angesetzt sind hier je nach Wetter und Wind 6 - 12 Stunden, was schon aufzeigt, wie viel Einfluss die Witterung haben wird. Soll aber einigermaßen okay werden und wir wollen bereits um 6 Uhr aufbrechen.Leer más

  • Torres del Paine (Tag 4)

    6 de enero ⋅ ☁️ 1 °C

    Geschafft! Nach 17 Kilometer, 1.300 Höhenmeter und anspruchsvollen Wetter sind wir im nächsten Camp Grey angekommen. Starten wir aber mit der Nacht, die uns schon viel abverlangt hat. Obwohl wir mit vielen Schichten Klamotten im Schlafsack lagen, war es bei Minusgraden kaum möglich zu schlafen. So waren wir fast froh, als um 4 Uhr der Wecker ging und wir uns langsam auf die Wanderung vorbereiten konnten. Im Nachgang hätten wir das Vorzelt auch schließen können, dann hätte es die Kälte nicht gar so leicht gehabt ins Zelt zu kommen. Mit allen verfügbaren Schichten ging es um kurz vor sechs bei leichtem Schneegestöber los. Wir waren aber eigentlich sehr gut vorbereitet und kamen gut voran. Ganz oben am Pass war es dann so windig, dass wir teilweise komplett das Gleichtgewicht verloren. Der Anblick des Grey Glacier war es aber definitiv wert.
    Auf dem langen Weg am Gletscher entlang zur nächsten Unterkunft mussten wir noch drei Hängebrücken des Todes überwinden. Kein TÜV dieser Welt würde diese mit fehlenden Trittflächen auffallenden Todesfallen freigeben. Nachdem wir aber auch diese überlebt haben bin ich guter Hoffnung, dass wir dieses Abenteuer überstehen könnten. Abends hatten wir gerade noch ein Bier und Pisco Sour an der Bar (Bye-Bye Dry January) und beten jetzt für eine einigermaßen erträgliche Nacht.
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  • Torres del Paine (Tag 5)

    7 de enero, Chile ⋅ ⛅ 5 °C

    Ein weiterer Tag auf unserer Wanderung durch Patagonien ist geschafft bzw. durften wir genießen. Heute Nacht war es wieder sehr kalt, aber ich würde sagen, dass wir dieses Mal nicht von der Kälte aufgewacht sind, sondern beim verfrühten Aufwachen nach 8 Std. Schlaf stark gefroren haben. So wurde in den ersten Minuten des Tages beidseitig viel geflucht und geschumpfen, beim Frühstücken war dann aber alles wieder super. Da heute „nur“ gute 10 km auf dem Programm standen, liefen wir sogar noch in die falsche Richtung, um einen letzten tollen und nahen Blick auf dem Gletscher Grey zu bekommen. Danach ging es ab in Richtung neues Camp Paine Grande. Das Wetter wurde auch immer besser und so wurde Lage für Lage in den Rucksack gepackt, bis wir wieder in T-Shirt und kurzer Hose unterwegs waren. War wirklich alles sehr schön, auch wenn wir uns vom wohl beeindruckendsten Gletscher verabschieden mussten, den wir bisher sehen durften. Das Problem bei „nur“ guten 10 km ist aber, dass es doch 10 km bergauf und bergab sind, die sich ganz schön ziehen können. Zusätzlich sind wir jetzt in dem Bereich des Tracks, in dem auch Tagesausflüge und kleinere Runden möglich sind, weshalb es nicht mehr ganz so ruhig und idyllisch ist. Hier handelt es sich aber ausnahmsweise um Jammern auf allerhöchstem Niveau (sonst immer gerechtfertigt).
    Nach ein bisschen Selbstmitleid kamen wir aber an und hatten sogar noch Kraft, einen Aussichtspunkt um die Ecke zu besuchen, der einen traumhaften Ausblick ermöglichte. Auch der Campingplatz ist wieder sehr schön gelegen, könnte aber bisschen finanzielle Ressourcen in die Männerduschen investieren, denn bei dem brühend heißen Rinnsal grenzte es an eine Doktorarbeit meinen geschundenen Körper zu säubern. Aber auch das konnte ich erfolgreich bewerkstelligen.
    Abendessen war heute auch wieder richtig nett, da sich langsam eine O-Tour Clique bildet. Mit Lisa aus Holland, die immer munter labert. Charles mit Sohn Timmi (der einfach schon mit 9 Jahren auf dem Kilimandscharo war) aus den USA, die super nett sind und mit einem Guide unterwegs sind, der auch immer dabei ist und hauptsächlich uns Tipps für die Wanderungen und nächsten Reiseziele in Chile gibt. Darunter auch der, dass wir morgen wohl ca. 25 km vor uns haben, was wir nicht auf dem Schirm hatten.
    Michaela ist noch wichtig zu erwähnen, dass sie den Namen des Vogels nachreichen wird, sobald wir wieder Zugang zu regelmäßigem Internet haben. Ich denke ich spreche für die gesamte Leserschaft und sage, Gott sei Dank!

    PS: Recherche erfolgreich! Es handelt sich bei dem Vogel um einen Schopfkarakara.
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  • Torres del Paine (Tag 6)

    8 de enero, Chile ⋅ 🌧 10 °C

    Nach einer sehr angenehmen Nacht im Zelt startete auch der Tag mit einem hoffnungsvollen Sonnenaufgang. Als wir beim Frühstück saßen, fing es (für uns) aber völlig überraschend an zu regnen. Natürlich hatten wir unsere Rucksäcke clever vor dem Zelt platziert, damit ich im Vollsprint vom Frühstück die bereits nassen Rucksäcke vor der völligen Durchnässung retten musste. Danach bekamen die Rucksäcke aber ihren eigenen Regenschutz. Guter Start in den Tag. Auch die nächsten beiden Stunden waren wenig hoffnungsvoll. Im Dauerregen liefen wir zu einem Camp, bei welchem man für den späteren Aufstieg zu zwei Aussichtspunkten die Rucksäcke lagern konnte. Um ehrlich zu sein wussten wir zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so genau, ob wir den Weg überhaupt auf uns nehmen wollen, da es nach keiner allzu guten Aussicht aussah. Wollten dann aber bis zum ersten Aussichtspunkt mal schauen und liefen los. War wirklich doll anstrengend, aber wurden mit einer unfassbaren Aussicht belohnt. Wir bekamen genau das Bild präsentiert, welches ich im Kopf hatte, wenn ich an Patagonien gedacht habe. Am Aussichtspunkt trafen wir auf Lisa und das sowie die Euphorie vom tollen Ausblick motivierte uns so, dass wir zu dritt noch Richtung höchstmöglichen Punkt aufbrachen. Auf dem Weg trafen wir noch auf den Rest der Abendessen-Runde und hatten eine richtig herzliche Verabschiedung, da die Drei heute mit der Fähre eine Wanderung überspringen. Das dazugehörige Selfie ist beigefügt. Wollen uns alle nochmal zum Skifahren in Ischgl treffen.
    Der zweite Aussichtspunkt war auch super beeindruckend, aber viel schöner war, dass wir auf dem Weg hinunter noch alle anderen getroffen haben, mit denen wir die letzten Tage unterwegs waren. Ich denke man kann herauslesen, wie schön wir das heute fanden und noch schöner ist, dass ich mich für heute Abend mit Alan aus Irland auf das ein oder andere Bier verabredet habe.
    Zu kurz kommen soll aber nicht, dass wir unfassbar anstrengende 22 km unterwegs waren und erst nach neun Stunden wandern durch Regen, Sonne und traumhafte Landschaft im Camp Frances angekommen sind. Um ehrlich zu sein, haben wir heute jeden Kilometer geliebt!
    Mal sehen wie sehr unsere Füße die Kilometer geliebt haben und was morgen auf uns wartet. Auf ein Wetter vorbereiten kann man sich hier sowieso nicht.
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  • Torres del Paine (Tag 7)

    9 de enero ⋅ ⛅ 8 °C

    Der vorletzte Tag im Nationalpark startete eigentlich wie die sechs Tage zuvor. Waschen, im Zelt die Wanderklamotten anziehen, Rucksack packen und frühstücken. Letzteres heute in beeindruckender Kulisse. Danach ging es auch schon los auf die Wanderung, die einige mit dem Boot absolviert haben, weil sie arm an Highlights und relativ leicht sein soll. Können wir wirklich gar nicht bestätigen! Landschaft wieder unfassbar schön und jeden Meter wert. Zusätzlich können wir mit dem Kondor eine weitere Tiersichtung verzeichnen. Und leicht war es heute bei gefühlt 30 Grad und Sonne auch nicht auf den 16 km. Lag aber auch daran, dass wir ziemlich erschöpft vom Vortag waren und das Mindset heute etwas wacklig unterwegs war. Nicht nur das Mindset, denn wir hatten beide einen kleinen Sturz – war aber nicht so wild. Zur Stimmungserheiterung trug auch nur bedingt bei, dass ich aus Versehen das vegetarische Sandwich vertilgt habe und dann nur noch eins mit Salami übrig blieb. Ich bin auf alle Fälle sehr gesättigt im Camp angekommen. Dort hätten wir fast kein Zelt mehr bekommen, aber sind mittlerweile schon wieder eingerichtet und hatten ein richtig leckeres Abendessen an dem Ort, von dem wir vor sieben Tagen aufgebrochen sind. Ebenfalls gab es gerade noch ein Abschiedsgetränk mit einigen O-Tracklern. Morgen gibt es noch eine harte letzte Wanderung zu den berühmten drei Zinnen, die wir zwar schon von allen anderen Seiten gesehen haben, aber morgen final von vorne bewundern dürfen. Zumindest, wenn der Wetterbericht nicht recht hat und es etwas besser wird. Sind da nach den bisherigen Erfahrungen optimistisch. ALeer más

  • Torres del Paine (Tag 8 & Abreise)

    10 de enero, Chile ⋅ ☁️ 11 °C

    Es ist vollbracht! Circa 130 km und unzählige Höhenmeter durch unfassbar schöne Natur. Oder wir Michaela es treffend zusammengefasst hat: „Das waren die acht anstrengendsten, aber auch schönsten Tage unseres Lebens“!
    Gestern mussten wir noch ein letztes Mal im Morgengrauen in unsere klammen Wanderklamotten und vor allem die mittlerweile schmerzenden Wanderschuhe, denn das eigentliche Highlight des Nationalparks stand mit den Torres del Paine noch auf dem Programm. So ging es um halb acht wieder los und meine Motivation war wirklich gar nicht mehr verfügbar. Gott sei Dank war Michaela als Zugpferd unterwegs und hat mich die ca. 1.000 Höhenmeter nach oben gezogen. Einmal sind wir noch falsch abgebogen und mussten uns halsbrecherisch über ein Geröllfeld nach oben kämpfen. Nach drei Stunden war es geschafft und wir konnten die beeindruckenden Felsen genießen. Ein wirklich passendes Highlight für den letzten Tag. Jetzt war nur noch das Problem offen, dass wir das Ganze wieder runter laufen mussten. Die Füße brannten hintenraus schon sehr stark und ich war selten so glücklich, meine Schuhe am Campingplatz wieder ausziehen zu dürfen. Nachdem wir uns anschließend geduscht und unsere stinkenden Klamotten in die Rucksäcke verstaut hatten, kam mein Highlight des Tages. Eiskalte Fanta und zwei Pizzen. Und ja, danach haben wir auch noch mit zwei Bier angestoßen, bevor es mit dem Bus zurück nach Puerto Natales ging. Als wir um ca. halb 11 abends im Hostel ankamen, gingen wir aber nicht schlafen, denn die komplette Gruppe, die den O-Trek absolviert hatte, traf sich noch in einer Bar zum Feiern. So gingen wir um halb 12 auch nochmal los und als wir die Tür des Hostels hinter uns zufallen ließen, fragten wir uns beide, ob wir da überhaupt wieder rein kommen. Die Antwort war nein! So hatten wir uns nachts in Chile ausgesperrt. Nachdem wir im Hostel niemanden erreichen konnten, waren wir schon auf dem Weg in die Bar und wollten uns irgendwo einquartieren. Gott sei Dank meldete sich der Besitzer des Hostels dann doch und wir gingen nochmals zurück. Er gab uns den Code für die Tür und mir noch ein Weg-Bier für die Strecke zur Bar. Dort feierten wir noch bis tief in die Nacht mit den neuen Bekanntschaften.
    Heute startete der Tag dann dementsprechend zäh, aber wir bekamen alle Erledigungen hin. Am wichtigsten war definitiv das Waschen der schwierig riechenden Klamotten. Jetzt sitzen wir schon wieder im Bus und es geht für einen kurzen Abstecher nach Argentinien.
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  • El Chaltén (Tag 1)

    12 de enero, Argentina ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach zwei Busfahrten sind wir heute Mittag in El Chaltén angekommen. Die gestrige Nacht verbrachten wir aber noch in El Calafate. Dort wollten wir eigentlich Schlaf nachholen, trafen aber im Bus zufällig auf unsere irischen und amerikanischen Bekanntschaften unserer Wanderung. So kam es wie es kommen musste und wir haben uns noch auf zwei Getränke getroffen. War wieder super witzig und schön, aber als heute Früh nach drei Stunden Schlaf der Wecker ging, war die Euphorie sehr begrenzt. Auf der Busfahrt nach El Chaltén konnten wir aber bisschen schlafen und haben uns nachmittags sogar noch zu einer kleinen Wanderung aufraffen können. Wir machten einen Rundweg mit Blick auf den Fitz Roy. Gott sei Dank hatten wir schon direkt vom Busbahnhof eine freie Sicht auf diesen Berg, denn bei der Wanderung wollten sich die Wolken einfach nicht restlos auflösen. Sah trotzdem super schön aus und die Fans der Marke Patagonia können bestimmt trotzdem sehen, dass es sich bei dieser Gebirgskette um jenes handelt, welches man auf dem Logo erkennen kann. Werden die nächsten beiden Tage noch versuchen, einen besseren und näheren Anblick zu bekommen, jedoch könnte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. So schlimm fände ich den ein oder anderen Ruhetag aber auch nicht. Unsere Füße fanden das Comeback in den Wanderschuhen heute nämlich so mittel geil. Witzig war natürlich noch, dass es am Aussichtspunkt so windig war, dass es einen Wanderer vom Baumstamm gepustet hat. Wir sind ja nicht schadenfroh, aber das war schon sau funny!
    Auf dem Weg bergab trafen wir auf die nächsten Mitstreiter unserer 8-Tages Wanderung. War ganz nett, aber heute haben wir mal nein zu einem gemeinsamen abendlichen Bier gesagt. Da wir hier ein nettes Airbnb haben, haben wir uns sehr auf gemütliches Kochen und einen gemütlichen Abend gefreut. Fühlt sich fast schon wie der Alltag in Neuseeland an.
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  • El Chaltén (Tag 2 & 3)

    13 de enero, Argentina ⋅ 🌧 13 °C

    Zwei weitere Tage sind vergangen und ich sag mal so, die Bergkette konnten wir leider nicht mehr sehen. Es regnet nämlich seit gestern eigentlich durchgehend. Der dazukommende Wind, der einem die Regentropfen ins Gesicht peitscht, macht es nicht grad angenehmer. War gestern aber erstmal nicht so schlimm, weil wir mal so richtig ausgeschlafen haben. Nicht in einem leicht feuchten Zelt aufzuwachen, hat schon was. Obwohl es gestern früh eher tropisch war, weil ich wohl bei der Fußbodenheizung was falsch gedrückt hatte. So kamen wir nach guten 10 Std. Schlaf aber gemütlich aus dem Bett und haben uns sogar noch in den Regen getraut, um zu einem Wasserfall zu laufen. Wir wurden so unfassbar eingeregnet, dass danach nur noch eine heiße Schokolade und Waffeln helfen konnten. Abends gab es dann wie am Vortag (Spoiler: und wie heute auch) Nudeln mir Tomatensoße. Mehr gibt der Supermarkt hier auch nicht her.
    Heute wurden wir von eigentlich ganz gutem Wetter überrascht und sind nach dem Frühstück gleich losgezogen, um die Laguna Torre zu besuchen. Das gute Wetter hielt aber nicht lange und als wir wieder im strömenden Regen unterwegs waren, brachen wir das Ganze ab und kehrten um. Die Sicht hätte sich sowieso nicht gelohnt. Zuhause haben wir uns noch French Toast gemacht (Wafflehouse passt leider nicht mehr ins Reisebudget) und einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch verbracht. Richtig gemütlich war es auch, als mir Michaela mit dem Knie die Nase blutig schlug, nur weil ich sie humoristisch wertvoll kitzeln wollte. Seither kauere ich auch wie ein verängstigter Hund im Eck. Durch die dritte Runde Nudeln mit Tomatensoße konnte ich mich aber wieder auf die Couch trauen.
    Eigentlich fanden wir es hier sehr schön. Bei besserem Wetter wäre aber noch mehr drin gewesen. Aber nicht so schlimm, denn die ruhigen Tage im Airbnb haben uns auch sehr gut getan. Mit Ausnahme meiner Nase natürlich.
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  • Reisetage (🇦🇷🇨🇱)

    17 de enero, Chile ⋅ ☀️ 30 °C

    Hinter uns liegen drei Reisetage durch Argentinien und Chile. Trotzdem sind wir immer noch nicht dort angekommen, wo wir die nächsten zehn Tage verbringen werden.
    Vorgestern ging es nach einem letzten gemütlichen Frühstück in unserem Airbnb mit dem Bus von El Chaltén nach El Calafate. Dort kamen wir erst nachmittags an, weshalb außer einem kleinen Spaziergang und Abendessen nicht mehr viel passierte. Gestern ging es nach einer kurzen morgendlichen Spieleinheit mit Hostel-Hund Homero weiter mit dem Bus zurück nach Chile, wo wir ein drittes Mal im Hostel Sendero absteigen durften. Mit brachten wir auch unzählige Haare dieses Hundes, die an den Hosenbeinen hingen. Aber auch in Puerto Natales hatten wir eigentlich nur noch Zeit zum Kochen, Essen und Schlafen.
    Heute mussten wir uns dann endgültig von Patagonien verabschieden. Oder wie es der Hostel Besitzer heute Früh sagte, vom schönsten Ort der Welt. Um ehrlich zu sein, können wir ihm da nicht wirklich widersprechen und stiegen somit ein wenig demütig in den Flieger Richtung Santiago de Chile. Natürlich wurde spontan wieder ein Zwischenstopp hinzugefügt und wir hatten eine Landung und einen Start in Puerto Montt for free. Lieben wir mit leichter Flugangst ja.
    Kamen gerade vorher aber gut an und wurden von unserem Hostel Besitzer abgeholt. Die hohen Sicherheitszäune um uns herum ließen irgendwie schon vermuten, dass der Aufenthalt jetzt kein Highlight werden würde und so ist es auch. Ein Hochbett in einem renovierungsbedürftigem Zimmer. Als Gentleman darf Michaela oben schlafen, da mir die Trittleiter für den Aufstieg nicht TÜV geprüft scheint. Gott sei Dank bleiben wir hier nur acht Stunden, bevor es mit dem Flieger in den Norden geht. Morgen früh werden wir zwei Stunden vor Abflug zum Flughafen gefahren. Bin schon ganz nervös, da ich persönlich ja gerne mindestens drei Stunden früher vor Ort bin.
    Mittagessen waren heute übrigens zwei Packungen Kekse. Abendessen ein Protein-Riegel, da wir hier nichts mehr zu essen gefunden haben. Naja, aber sonst geht es uns eigentlich sehr gut und wir freuen uns auf die nächsten Tage.
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  • San Pedro de Atacama (Anreise & Tag 1)

    18 de enero, Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Zum Abschluss unserer vier Monate nochmal eine Landschaft, die wir noch gar nicht hatten - die Wüste! Genauer gesagt die Atacama Wüste im Norden von Chile. Gestern landeten wir in Calama (ja, 2 Std. vor Abflug am Flughafen waren völlig ausreichend, diesmal zumindest). Die Übergabe unseres Mietwagens war schon wieder etwas mysteriös, da der Mitarbeiter erst das Auto auf dem Parkplatz nicht finden konnte und uns anschließend in die Zentrale fahren musste, um uns dort ein Auto zu geben. Dort bekamen wir dann aber unseren Flitzer, der als Auto der Marke KIA natürlich Kilian heißt. Zusätzlich konnten wir dort noch mit den Hunden spielen, bevor wir aufgebrochen sind. Ich persönlich favorisiere trotzdem weiterhin Katzen, obwohl die mich meistens nicht so mögen, wie die Hunde in Chile.
    Bisschen ungut war unser Gefühl, da wir deutlich zu ausführlich und detailliert vor Autodiebstahl gewarnt wurden, aber wird schon alles gut gehen.
    Da uns vor Calama aus Sicherheitsgründen stark abgeraten wurde, fuhren wir gleich nach San Pedro, wo wir nach ca. 35 Std. mal wieder was ordentliches in einem schönen Café gegessen haben. Danach ging es zu unserer Unterkunft für die nächsten 8 Tage, die ein bisschen außerhalb liegt. Richtig schön hier, aber so unfassbar heiß und sonnig. Auf der Welt könnte gar nicht so viel Sonnencreme hergestellt werden, dass ich hier überleben würde. Trotzdem hatten wir gestern einen entspannten Tag und gingen dann früh schlafen.
    Heute ging es zur Besichtigung von ein paar Lagunen. In einer konnten wir sogar baden, was eine der coolsten Erfahrungen war! In den eiskalten und erfrischenden Lagunen ist der Salzgehalt so hoch, dass man nicht untergehen kann. Das war richtig cool. Auch weil neben uns noch Flamingos im Wasser waren. Die Sonne machte uns zwar sehr zu schaffen, trotzdem sahen wir uns noch eine weitere Lagune an. Hier fanden wir einfach eine Salzlandschaft vor, die in der Wüste sehr beeindruckend zur Geltung kam. Danach ging es aber zurück nach Hause, wo wir den Nachmittag entspannt in den Hängematten verbrachten. Jetzt wird noch gekocht (das erste Mal seit fünf Tagen keine Nudeln mit Tomatensoße) und ein weiterer schöner Tag ist zu Ende.
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  • San Pedro de Atacama (Tag 2 & 3)

    21 de enero, Chile ⋅ ⛅ 26 °C

    Zwei weitere Tage am trockensten Ort der Welt sind vergangen und ich kann verkünden, dass ich noch keinen Sonnenbrand habe. Und das, obwohl wir gestern sogar ein bisschen zum Wandern gegangen sind. Die Wanderung führte uns durch das Pukará de Quitor, eine bedeutende archäologische Stätte aus dem 12. Jahrhundert, von wo aus man einen tollen Ausblick auf das Valle de la Muerte hatte. War richtig schön, die uns völlig fremde Landschaft zu sehen. Aber auch sehr anstrengend, weil wir immer vergessen, dass San Pedro einfach schon auf 2.500 Metern liegt. Somit waren wir froh, als wir mit Kilian wieder die Heimreise antraten. Noch froher waren wir, als wir zuhause ankamen, da die Klimaanlage nur so halb funktionsfähig zu sein scheint. Am Nachmittag haben wir viel Zeit im Pool und in den Hängematten verbracht.
    Heute mussten wir einige Orga Sachen in der Stadt erledigen. Zum einen musste mal wieder Wäsche gewaschen werden und meine Frisur benötigte eine Kürzung. Zweiteres klappte mit Google Translate überraschend gut und Michaela musste nur 15 Minuten im Café nebenan warten. Warum sie trotzdem eineinhalb Liter Orangensaft bestellt hat, bleibt wohl ihr Geheimnis. Wir haben jetzt auf alle Fälle noch 1,3 Liter im Hostel Kühlschrank stehen. Sonst hat aber alles geklappt und wir sitzen zufrieden mit frisch gewaschener Wäsche und voll getanktem Auto im Hostel. Essen gab es auch schon und jetzt wird zum Sonnenuntergang noch ein Film geschaut. Fühlen uns langsam aber sicher wohl hier.
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  • San Pedro de Atacama (Tag 4)

    22 de enero, Chile ⋅ ☁️ 12 °C

    Als wir heute Früh aufwachten, mussten wir uns erstmal eingestehen, dass uns der Fehler unterlaufen ist, vor dem alle in der Wüste warnen - uns ist das Wasser ausgegangen.
    Aber nur halb so schlimm, da wir ja nicht mehr nur mit Wanderschuhen in der Natur stehen, sondern einen fahrbaren Untersatz namens Kilian haben. Dieser hatte heute auch einen anspruchsvollen Tag, da wir zu den etwas weiter entfernten Lagunas Miscanti und Miñiques fahren wollten. Auf dem Weg dorthin konnten wir auch noch diverse Liter Wasser kaufen und kämpften uns die hügelige Straße, die als das Gegenteil von „befestigt“ bezeichnet werden kann, zu den Lagunen. Vielleicht wurde uns auch deshalb zu einem Allrad geraten. Kilian besitzt leider nur zwei antreibende Reifen, die uns trotzdem ans erste Ziel brachten, obwohl die Beifahrerin etwas panische Züge aufwies.
    Als wir am Eingangstor zu den Lagunen ankamen und eingewiesen wurden, wie wir mit dem Auto die verschiedenen Aussichtspunkte anfahren können, wurden wir von einem spanischen Pärchen gefragt, ob wir beide mitnehmen können. Die beiden hatten nämlich kaum mehr Sprit und wollten das verbliebene bisschen aufsparen, um in die 50 km entfernte nächste Stadt zu kommen. Machten wir natürlich, jedoch reichten die Karma Punkte noch nicht für ein gutes Wetter an den Lagunen aus. War trotzdem ganz nett und wir haben sogar weitere Flamingos sehen können. Daraufhin brachten wir die beiden zurück zu ihrem Auto und wüssten zu gerne, wie weit sie noch gekommen sind.
    Für uns ging es noch weiter zu den Piedras Rojas (rote Vulkanfelsen und eine weitere salzige Lagune), die wirklich beeindruckend waren. Diese lagen jedoch auf ca. 4.500 Höhenmetern, was man bei der kleinen Spazierrunde schon gemerkt hat. Danach ging es zurück und wir konnten am Straßenrand sowie auf der Straße viele Guanakos und sogar einen Fuchs sehen. Natürlich mussten wir bei jedem Guanako anhalten, da Michaela deren größter Fan zu sein scheint. Eineinhalb Stunden und ca. 200 Guanako-Fotos später waren wir aber wieder zurück und bekamen sogar noch ein sehr seltenes Gewitter mit.
    War also viel los, weshalb wir gar nicht mehr so weit vom Bett entfernt sind.
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  • San Pedro de Atacama (Tag 5 & 6)

    23 de enero, Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Allerlei ist wieder passiert! Starten wir mit dem gestrigen Tag, an dem wir uns endlich mal wieder sportlich betätigen wollten. Am Vortag hatten wir auf der langen Autofahrt einen Padel Court am Straßenrand gesehen, für welchen wir gleich für gestern einen Termin vereinbart hatten. War alles bisschen wild organisiert, aber am Ende standen wir um 11 Uhr vormittags mit vollem Equipment auf dem Court und konnten sogar über eine Box unsere Musik abspielen. Vermutlich hat dort noch nie jemand zu James Blunt Padel gespielt, aber einmal ist immer das erste Mal. Hat richtig Spaß gemacht, aber nach einer Stunde in der Mittagssonne hat es uns dann auch gereicht. Als wir zahlen wollten, meinte der zuständige Mitarbeiter, dass er erst das Kartenlesegerät laden müsse und bat uns zum Warten ein Bier an. Ich bin mir sicher, dass ich zweimal abgelehnt habe und Michaela gleich Nein sagte, aber irgendwie standen plötzlich zwei eiskalte Corona vor uns. Blöde Sprachbarrieren! Naja, so war ich gezwungen, die beiden zu trinken und fand es eigentlich gar nicht so schlimm. Nach dreißig Minuten waren beide leer, das Kartenlesegerät war immer noch nicht funktionsfähig und ich hatte leichte Probleme mit dem Sprachsystem. So blieb uns nichts anderes übrig als für morgen nochmal einen Court zu reservieren, um danach alles bar zu zahlen.
    Als wir wieder im Hostel waren, zogen sehr dunkle Gewitterwolken auf. Aufgrund dessen bat ich Michaela, die Hängematte unter dem höchsten Baum auf dem Gelände zu verlassen und würde mich im Nachgang bescheiden als Lebensretter bezeichnen, denn 15 Minuten später schlug der Blitz mal ordentlich ein. Okay, glaube nicht in den Baum direkt, sondern im Hostel selber, aber die Story ist so besser. Ich persönlich bin so erschrocken, dass ich erstmal aus meiner Hängematte geflogen bin. Der Strom war auf alle Fälle mal komplett weg und sollte so schnell auch nicht wieder kommen. Nachdem das Wetter etwas besser wurde, wollten wir noch fix in die Stadt fahren, um etwas zum Kochen zu kaufen. Leider stand die Stadt aber unter Wasser und alle Zugangsstraßen waren gesperrt. So mussten wir bei uns ums Eck in einem kleinen Laden, der auch keinen Strom mehr hatte, das Nötigste einkaufen und dank des Gas-Herds nicht hungrig ins Bett.
    Heute Früh war der Strom sowie das warme Wasser noch nicht zurück, weshalb wir uns recht flott auf den Weg gemacht haben weitere Lagunen (Lagunas Escondidas de Baltinache) zu besuchen. Wir wollten noch einmal im Wasser schweben, weshalb wir eine wählten, in der man schwimmen durfte. Der Weg dorthin war zwar besser als gedacht, trotzdem sahen wir zwei Autos, an denen man aufgrund eines Platten den Reifen wechseln musste. Wir beten inständig, dass uns zwei geborenen KfZ-Handwerkern das nicht passiert. Heute zumindest mal nicht und wir hatten eine tolle Zeit bei und vor allem in der Lagune. Am Nachmittag haben wir dann erstmal das Comeback des Stroms und Wassers genossen und lassen den Abend jetzt gemütlich ausklingen.
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  • San Pedro de Atacama (Tag 7 & 8)

    25 de enero, Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Gastbeitrag Michaela

    Der gestrige Tag startete wieder mit einem Padel Match. Dabei hat sich Flori selbst mit dem Schläger so doll aufs Knie geschlagen, dass er heute noch jammert. Gewonnen hat er aber trotzdem. Da uns eine Stunde in der prallen Sonne noch nicht genug war, sind wir noch spontan weiter ins Valle de la Luna gefahren. Dieses Tal verdankt der mondähnlichen Landschaft seinen Namen. Laut Google Rezensionen fährt man da nur durch und guckt sich kurz alles an. Stellte sich dann aber heraus, dass man dort richtig wandern kann. Also wanderten wir völlig unvorbereitet, ohne Cappies und kaum Wasser, noch eine Weile durch coole Felsformationen und riesige Dünen. Der Ausblick war super beeindruckend und den „kurz vor Sonnenstich“-Zustand wert. Abends haben wir uns nochmal zu einem Aussichtspunkt aufgemacht und den wunderschönen Sonnenuntergang bestaunt.
    Heute war unser Ziel eigentlich das Rainbow Valley. Zum Glück sind wir beim Frühstück mit einem Paar aus Hamburg ins Gespräch gekommen. Die beiden waren nämlich gestern dort, bzw. haben versucht dorthin zu kommen, und sind umgedreht, weil der Weg von den Gewittern der letzten Tage noch überflutet und matschig war und sie selbst mit Jeep Probleme hatten. Das wollten wir uns und vor allem Kilian lieber nicht zumuten. Also Planänderung und es ging stattdessen ins Valle de Jere, eine tiefe Schlucht mit vielen Obstgärten, Bäumen und kleinem Bach und dadurch ein echter Kontrast zur Wüstenlandschaft. Da Floris Wandermotivation nach den letzten Wochen eher am Tiefpunkt ist, haben wir nur eine kleine Runde gedreht und damit einen guten Kompromiss gefunden. Was wir allerdings nicht gefunden haben, ist der mir von Google Maps angepriesene Wasserfall. Es bleibt ein Mysterium, ob er überhaupt existiert. Den Nachmittag haben wir entspannt in Pool und Hängematten verbracht. Jetzt genießen wir unseren letzten Abend in der Atacama Wüste mit Sterne gucken.

    PS: Auf der Fahrt haben wir heute Alpakas gesehen! Mein persönliches Highlight. Dafür lass ich Flori auch gern mal unvermittelt rechts ranfahren und renne die Hauptstraße zurück.
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  • Santiago de Chile (letzter Stopp)

    28 de enero, Chile ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach dem gestrigen starken Gastbeitrag muss keiner Sorge haben, denn natürlich macht Papa den sogenannten Footprint-Sack zu.
    Gestern stand der Flug von Calama nach Santiago de Chile auf dem Programm. Was aufgrund des kleinen Flughafens in Calama als entspannter Reisetag prognostiziert wurde, entwickelte sich zum Gegenteil. Auf der letzten Amtshandlung von Kilian, der eineinhalb stündigen Fahrt zum Flughafen, lief noch alles wie geschmiert und so kamen wir um 9:40 Uhr am Flughafen an. Da der Flug auf 12:18 angesetzt war, dachten wir alles im Griff zu haben. Auch davon, dass wir unseren Flug nicht auf den Anzeigetafeln erkennen konnten, ließen wir uns nur leicht verunsichern. Trotzdem schauten wir mal sicherheitshalber auf den Boarding Pass, auf dem plötzlich eine Abflugzeit von 10:25 Uhr vermerkt war. Eine Info bekamen wir hier nicht und den Boarding Pass haben wir ehrlich gesagt noch nie so genau angesehen. Am Schalter wurde uns dann gleich mitgeteilt, dass der Check-In schon geschlossen sei und wir unser Aufgabegepäck nicht mehr abgeben können. Jedoch könnten wir das beim Boarding nach einer extra Zahlung noch nachholen. Das war uns zu dem Zeitpunkt auch egal und wir sprinteten mit allen Rucksäcken zur Sicherheitskontrolle und hatten sowas von Glück, dass nichts los war und wir noch alles schafften. Grund für den früheren Start war übrigens ein spontaner Zwischenstopp in irgendeinem Küsten-Kaff! Beschwerde und Forderung einer Rückerstattung wurde von uns Wutbürgern gleich eingereicht.
    Kamen dann aber irgendwann in Santiago an und schlenderten noch ein bisschen durch die Stadt. War uns bei 35 Grad etwas zu heiß und sind bald ins Hostel.
    Heute wollten wir uns die Stadt nochmal ansehen und besuchten einen schönen Aussichtspunkt. Sehr viel mehr war bei den Temperaturen aber nicht drin, weshalb wir es sonst eher ruhig angehen lassen haben. Zusätzlich haben wir uns beide heute noch eine kleine Erinnerung an die Reise auf unserer Haut verewigen lassen. Denn das war es jetzt tatsächlich! Morgen Mittag geht’s 30 Stunden durch die Lüfte zurück ins kalte Deutschland. Wir blicken auf unglaubliche vier Monate zurück und haben alles daran geliebt! Mehr können wir dazu gar nicht sagen und behalten alle Erinnerungen im Herzen beziehungsweise notfalls auch in den Footprints. Zum Abschluss sagen wir Danke für die vier schönsten und aufregendsten Monate unseres Lebens!
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    Fin del viaje
    30 de enero de 2026