November 2016 - February 2017
  • Day89

    Einmal Halong-Bucht, trocken bitte! (NB)

    February 12, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 4 °C

    Ninh Binhs Umland ist vor allem bekannt für die eigenwilligen Karstgesteinformationen, welche auch das Markenzeichen der wohl meistbesuchten Naturattraktion Vietnams, der Halong-Bucht, sind. Da rund um Ninh Binh die Felsen im Gegensatz zu dieser aber aus festem Untergrund ragen, wird die Landschaft hier auch die "trockene Halong-Bucht" geheißen.

    Zuerst fuhren wir nach Tam Coc - Ausgangspunkt für eine Ruderbootstour auf dem Song Beng Dang (Bild 1). Hier trifft man auf jede Menge Tagestouristen aus Hanoi und daher auch auf "saftige" Preise (die 200000 đ ~ 8 € pro Nase waren der höchste Eintritt den wir je in Vietnam entrichten mussten). Nervig auch: Westler müssen sich zu zweit ein Boot teilen, während Einheimische den Preis durch vier (manchmal auch fünf oder sechs) teilen dürfen. 😐

    Den grandiosen Ausblicken auf die Flusslandschaft tat dies jedoch keinen Abbruch; ca. neunzig Minuten wurden wir von unserer Kahnführerin mit eigenwilliger (aber hier gewöhnlicher) Fuß-Rudertechnik über das Flüsschen geschifft. Die Felsformationen sind wirklich eindrucksvoll und in Kombination mit den Reisfeldern am Flussufer wunderschön anzusehen (Bild 2)! Leider schwächelte die Sonne auch heut wieder, der trübe Himmel begleitete uns (fast) den ganzen Tag. Ebenfalls unschön waren die drängenden Verkaufsversuche von Händlerinnen von anderen Booten aus sowie die dreiste Trinkgeldforderung der Rudersfrau am Ende der Tour (wie gesagt schon verhältnismäßig hoher Eintritt).

    Zurück am Ausgangspunkt wanderten wir noch kurz zum Thai Vi Tempel. Hier galt mal wieder das Motto "der (wunderschöne) Weg ist das Ziel" (Bild 3) - der kleine Tempel befindet sich noch im Aufbau, also eher unfertiger, moderner Schnickschnack.

    Andersherum war's beim nachmittäglichen Besuch des Mua Caves: hier belohnte der anstrengende Aufstieg (Bild 4) mit fantastischem Bilck über die schon vom Boot aus bewunderte Szenerie (Bilder 5/6; auf dem letzten Foto kann man auch die Ruderkähne auf dem Fluss erkennen). Bei Sonne sicherlich noch eindrucksvoller, aber wir konnten froh sein dem Regen über Mittelvietnam entkommen zu sein. Notiz am Rande: Der der Attraktion namensgebende "Mua cave" war lächerlich (die Höhle ist keine 20 qm groß).

    Trotz des diesigen Wetters ein schöner Tag - kurz vor Rückkunft zum Hotel riss das Grau sogar auf, allerdings zu spät für gut belichtete Fotos.
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  • Day88

    Tempel-Disneyland 2.0 (Ninh Binh)

    February 11, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach wieder mal schlafärmster Nacht spuckte uns der Sleeperbus um 4:00 Uhr auf die verlassenen Straßen Ninh Binhs. Der Nachtportier öffnete gleich sechs Neuankömmlingen bereitwillig und richtete flugs ein Schlaflager in der Lobby ein (Bild 6). Um zwei Stunden Schlaf und eine Pho (typisches Nudelsuppen-Frühstück) im Magen reicher, starteten wir am frühen Nachmittag und bei auf dem Roller sehr kühlen 15 °C zu dem größten Tempelkomplex Vietnams, dem Bai-Dinh-Tempel.

    Dort angekommen, waren wir sehr überrascht vom Andrang: schon auf dem Parkplatz stapelten sich quasi die Roller und Menschenmassen strömten zum Eingang (zu 99 % Vietnamesen; an einem normalen Werktagsnachmittag). Wir entschieden uns gegen den Elektrobus-Shuttle zur Anlage und wanderten lieber die zwei Kilometer. Der erste davon ist gesäumt von Verkaufsständen, die alle das komplett gleiche Sortiment feilbieten, welches vor allem aus unterschiedlichen Süßigkeiten besteht. Da hauptsächlich Einheimische die Anlage besuchen, waren die Händler gar nicht auf Westler eingestellt und gewährten uns Lokalpreise: für 30000 Dong (~1,20 €) ergatterten wir getrocknete Zuckerpaste und Nuss-Karamell-Oblaten (in etwa mit türkischem Honig vergleichbar) in rauen Mengen.

    Derart gestärkt erkundeten wir das riesige Arreal. Erst 2010 fertiggestellt, präsentiert sich der Bai-Dinh wie ein religiöses Disneyland in traumhafter Kulisse. Natürlich alles neumodische, aber auf alt getrimmte Retorte (ich fühlte mich leicht an den weißen Tempel in Chiang Rai erinnert, deshalb im Titel auch "2.0"), jedoch trotzdem schön anzuschauen. Durch den Gigantismus (die Bilder sprechen ja für sich) der Bauten verlief sich die Besuchermeute auch ganz gut; es ist zudem immer wieder interessant zu sehen, dass auch modern gestaltete Gottesstätten gut frequentiert sind, wobei ich vermute, dass der hauptsächliche Impetus der einheimischen Besucher nicht religiöser Natur sondern eher der Begeisterung für pompöse Bauwerke und für gute Selfie-Locations entspringt. Leider wollte die Sonne nicht so ganz wie wir - die Suppe riss nicht auf. Trotzdem lässt sich auf den Fotos der tolle Blick auf das Umland erahnen.

    Auf jeden Fall einen Besuch wert, auch da außer 15000 đ Parkgebühr keinerlei Eintritt das Backpackerbudget belastete.
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  • Day87

    Des Kaisers nasse Kleider (Hue)

    February 10, 2017 in Vietnam ⋅ 🌫 18 °C

    Schweren Herzens sagten wir Hoi An Ade und machten uns auf, weiter nordwärts nach Hue (sind ja nicht zum Vergnügen hier). Die eigentlich als wunderschön beschriebene Fahrt führte über die Wetter- und Klimascheide zwischen Süd- und Nordvietnam. Diese machte ihrem Namen alle Ehre: hatten wir bisher vornehmlich gutes Wetter, so empfing uns Hue (nach schon verregneter Bussfahrt) im trüben Grau, mit anhaltendem Nieselregen und bis dahin auf der Reise kaum gefühlten Temperaturen unter 20 °C.

    Da der Wetterbericht für die kommenden Tage wenig Besserung verhieß, fiel eine weitere Nacht in Hue und ein angedachter Stopp beim Nationalpark um Phong Nha rigoroser und kurzentschlossener Umplanung zum Opfer.

    Um unserem Aufenthalt hier doch noch einen Sinn zu verleihen, entschlossen wir uns dem Palastgelände der alten Kaiserstadt trotz Nieselregens einen Besuch abzustatten. Richtige Entscheidung: Das unheimlich weitläufige Gelände entpuppte sich als ausgesprochen sehenswert! Zwar ist so gut wie Alles nachgebaut, dies aber sehr schön und toll gepflegt (Bild 1: Eingang). Mit äußerst kleidsamen Regenponchos (siehe Bild 2, bezieht sich auch auf die Überschrift; und ja ich hab auf der Reise zugenommen, wobei die Wampe hier hauptsächlich durch das mitgeführte Handgepäck hervorgerufen wurde) bewaffnet zogen wir fast drei Stunden über die Anlage, vorbei an Teehäuschen (Bild 3) und sonstigen Palastbauten. Verwinkelte Gärten wechselten sich ab mit tollen Blicken auf das Arreal (Bild 4). Die Bauten sehen genau so aus, wie man sich das als Westler romantisch verklärt die Architektur des asiatischen Mittelalters vorstellt: verspielte Verzierungen, kleine holzverkleidete Zimmer im inneren und himmelwärtszeigende Giebel.

    Sonderlich war einzig eine auf dem Gelände an mehreren Orten zubuchbare Fotosession in billiger Kaiserverkleidung, welche vor allem von einheimischen Touristen genutzt wurde (5 - 8 $ je nach Verkleidung und ob mit hinzugebuchten Dienern oder nicht, Bild 5). Und natürlich springen einem immer wieder asiatische Besucher in Victory-Pose vor die Linse (wie z.B. die sehr weißnasige Asiatin auf Bild 6). Die spinnen...

    Am Abend ging es in einen unserer geliebten Nachtbusse gut 550 km und 12 h weiter in den Norden nach Ninh Binh. Hip, hip, och ney!
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  • Day84

    Die flinken Schneiderlein von Hoi An

    February 7, 2017 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Neuneinhalb (natürlich schlaflose) Stunden nördlich von Nha Trang fanden wir uns um 5:00 Uhr morgens in der Mitte Vietnams, genauer in Hoi An, wieder. Diesmal hatten wir leider Pech beim Versuch früher als gebucht einzuchecken - die Tore des Homestay blieben auch nach forschem Geklopfe vorerst geschlossen. So statteten wir einem nahegelegenen Cafe, das zu dieser unchristlichen Uhrzeit außer uns nur von Einheimischen (Nichtchristen, höhö) frequentiert wurde, einen Besuch ab. Stilecht südostasiatisch hofften wir auf den Miniaturplastikstühlen nicht einzubrechen, schlürften einen espressoartigen Cafe mit pomadenähnlicher (gesüßter) Kondensmilch und schauten dem Städtchen beim Aufwachen zu.

    Um halb sieben öffnete ein sehr verschlafener Homestay-Host nach Anruf dann doch noch früher als wohl üblich die Tore der Unterkunft. Anscheinend boten wir Schlafmangel-Zombies einen bedauernswerten Anblick, so dass wir, weil kein Zimmer zum Frühbezug vorhanden, erst mal in den Raum des Sohnemanns verfrachtet wurden, um uns dort noch ein paar Stunden lang zu machen. Mal wieder ein Paradebeispiel für hiesige Gastfreundschaft und gleichzeitig Eines für die uns irritierende Auffassung bzw. Inexistenz von Privatsphäre in Asien (der aushäusige Sohn wurde nämlich höchstwahrscheinlich nicht gefragt, ob zwei Westler in seinem Bett schlafen dürfen).

    Einigermaßen erholt (Schlaf fanden wir keinen in ständiger Erwartung des reinplatzenden Sohnes - eine unbestätigte Befürchtung) machten wir los in die wirklich sehenswerte Innenstadt Hoi Ans. Deren Altstadt ist nach westlichem Vorbild für Fahrzeuge unpassierbar - ein bisher einmaliges Erlebnis auf unserer Reise, da sich in allen sonstigen Städten durch jede noch so kleine Gasse ein Motorroller zwängt und die Hupkonzerte niemals ersterben! Außerdem sind die meisten Häuschen hier einstöckig und in jedem ein Geschäft. Gepaart mit kleinen Sträßchen, Lampionverzierung und keinerlei hässlichen, großflächigen Plastikreklameschildern (von denen in jeder anderen Innenstadt im Land jedes Geschäft mindestens fünf vor, an und um den Laden herum vorzuweisen hat) schlossen wir das schnuckelige Städtchen (obwohl sehr touristenüberlaufen) sofort ins Herz (Bild 1). Für mich bislang mit Luang Prabang die einzig besuchte Stadt in SOA, die nicht generisch-hässliche Betonretorte zur Hauptbauform erkoren hat und wirklich (in Reiseberichten so vielen Städten inflationär zugeschriebenes) 'Flair' besitzt.

    Hauptbusiness in Hoi An ist ganz klar die Schneiderei. Schneidern lassen kann man überall in SOA, aber nirgends hat man die Auswahl zwischen angeblich über 500 Schneidereien auf so engem Raum. Es reiht sich in der Altstadt ein Textilfabrikant an den Nächsten und buhlt um die Gunst der Kunden. Das nimmt teils lustige, teils abstruse Ausmaße an. So wurden wir z.B. von Schlepperinnen bei einer Eispause am Straßenrand angesprochen oder zum Frühstück beim Kauf eines Sandwiches auf den "best tailor in town" aufmerksam gemacht. Vom Hotelbesitzer bis zum Straßenhändler, einfach jeder kann einen Schneider empfehlen und preist einen "discount" an!

    Wir hatten uns natürlich vorab ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt und drei Optionen für die Kleidermaßanfertigung ausgemacht. Die beiden ersten steuerten wir eigentlich nur an, um ein Gefühl für Preise, Stoffe und den Verhandlungsspielraum zu bekommen. Nach (unter humoristischen Gesichtspunkten) außerordentlich aufschlussreichen Verhandlungsgesprächen in zwei der größten Betriebe der Stadt hatten wir ein Gefühl für Wucherpreise, miese Beratung und unterirdischen Kundenservice: wir wurden kurzmöglichst beraten, überhastet zum Abschluss des Geschäfts gedrängt und fast angeschrien als wir nach 15 Minuten die Gespräche unverrichteter Dinge abbrachen! So manches Tripadvisor-Rating ist uns mehr als schleierhaft. Dennoch eine gute Erfahrung, denn so wissen wir den (nicht nur demgegenüber) superben Service unseres schlussendlichen Wahlbetriebs - Mr. Xe - umso mehr zu schätzen. All das, was bei den Probeläufen schiefging, klappte hier perfekt! Angefangen bei ruhiger Beratung, über penible Notation unserer Wünsche, bis zum Verhandeln - hier funktionierte einfach alles entspannt, in unseren Augen höchst fachmännisch und mit herzlichster Freundlichkeit! In den folgenden Tagen und nach diversen 'Fittings' zerstreuten sich auch die letzten Zweifel betreffs Passform, Verarbeitung und Tragekomfort. Wir sind vollends zufrieden und ziehen den Hut vor Meister Xe und seinen fleißigen Bienchen - ich möchte es rein vom Erlebnis her nicht missen, von den Endergebnissen ganz zu schweigen! Diese werden allerdings nach Rückkehr (und hoffentlich unbeschadetem Transport) nur live und in Farbe präsentiert, daher hier keine Fotos vorweg! 😛

    Zwischen den Anproben bot Hoi An manch weitere Unterhaltung. So besuchten wir das ein oder andere Ahnenhaus, Versammlungshallen (wie z.B. die sogenannte Fujian-Halle in Bild 2; auch wenn das wenig mit einer Halle gemein hat), den in einer Brücke gelegenen Bac-De-Schrein (Bild 3) oder die schöne Flusspromenade (Bild 4 und Bild 5 bei Nacht). Weiteres Highlight war der sogenannte Teracotta-Park, in welchem Miniaturabbilder bekannter Monumentalbauten rund um den Globus sowie andere sehenswerte Töpferkunst ausgestellt sind (Bild 6).

    Insgesamt hat uns Hoi An (auch abseits des Schneiderabenteuers) rundum überzeugt und das trotz Touristenrummel und unserer sonstigen Abneigung größeren südostasiatischen Städten gegenüber!
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  • Day82

    Krong Kmar - Nha Trang (Easy Riders #3)

    February 5, 2017 in Vietnam ⋅ 🌬 26 °C

    Der dritte und letzte Tag der Motorradtour begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Aus dem weiten Tal rund um Krong Kmar mit seinen fantastischen Reisfeldern (Bild 1) fuhren wir wieder auf Dirtroads hinaus ins urige Hinterland. Unzählige "Hello"-Rufe aus den Kinderkehlen und so manches High-Five vom Motorrad aus hinterließen ein eingebranntes Dauergrinsen auf unseren Gesichtern - einfach schön wie simpel man den unter widrigsten Bedingungen aufwachsenden Rackern eine Freude machen kann!

    Schon die zwei Tage zuvor waren wir durch schönste Landschaften getuckert, aber der letzte Tourtag stellte alles Gesehene nochmal in den Schatten: durch atemberaubend schöne Täler und über Passstraßen (Bilder 2-4) ging es zurück gen Zivilisation. Zwischendurch hielten wir auch mal in den Dörfern, um uns mit Jackfruit zu stärken, die wunderbar bunten Trachten der Frauen zu begutachten (aus Höflichkeit habe ich leider keine Fotos davon gemacht; fühlte sich in der Situation einfach falsch an; die einheimischen Minderheiten sind eh etwas schüchtern Touris gegenüber) oder Süßigkeiten an Kinder zu verteilen.

    Nach den herrlichen Eindrücken des Vormittags fuhren wir aus dem Hochland herunter in die vielbevölkerte Küstenregion rund um Nha Trang. Das letzte Stück des Highways verlief entlang des traumhaften Küstenpanoramas (Bild 5), bis wir schließlich die Großstadt bzw. den Badeort Nha Trang am späten Nachmittag erreichten. Hier hieß es Abschied nehmen von Lan und Ly - fiel uns nach den drei wunderbaren Tagen gar nicht so leicht!

    Nha Trang selbst ist zwar schön gelegen (Bild 6), jedoch fest in russischer Hand (Beschilderung und Speisekarten alles auch auf russisch!). Da diese als Touristen leider einen sehr zweifelhaften Ruf genießen, überspringen die meisten anderen Westler diese Location - so auch wir: kaum angekommen, hatten wir auch schon einen Nachtbus nach Hoi An gebucht.

    Fazit: Die drei Tage waren der absolute Oberhammer! Selten erlebt man Land und Leute so authentisch - einfach genial!
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  • Day81

    Lak See - Krong Kmar (Easy Riders #2)

    February 4, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Pünktlich um 8:00 Uhr begrüßten Lan und Ly uns leicht-katrige Reisschnapsamateure zum Frühstück. Kaum auf dem Motorrad ließen uns der frische Fahrtwind und famose Aussichten auf den Lak-See (Bild 1) aber schnell gesunden. Bei nur leichter Bewölkung ging es erst mal entlang des Sees zu einem Dorf, wodurch uns Ly wortreich und mit einer Antwort auf jede Frage führte. Nebenbei erhaschten wir erste Ausblicke auf die typische vietnamnesische Agrikultur: Reisfelder, so hellgrün leuchtend, dass man denkt die Augen würden plötzlich einen Photoshop-Filter zur Farbverzerrung nutzen (Bild 2 mit See im Hintergrund und Bild 3; ohne Filter zur Farbverstärkung!). Zudem bewirtschaften die Bauern die Felder mit fast klischeehaft anmutender Kopfbedeckung: einem runden Bambushut! Da kann man sich nur schwer dran satt sehen - einfach malerisch! 😄

    Über Matsch-Dirtroads fuhren wir weiter durch das Hinterland, vorbei an Kuh- und Wasserbüffelherden. Eine solche konnten wir bei einer Flussüberquerung genauer begutachten; wer hätte gedacht, dass die behäbigen Paarhufer gut schwimmen können (im Hintergrund auf Bild 4)?!

    Am Wegesrande zeigte und erklärte uns Ly den Anbau von Kakao oder Erntemethoden für Reis. Allgemein sind beide Guides ausgesprochen auskunftsfreudig und erfahren; Ly z.B. fährt schon seit 20 Jahren, Lan auch immerhin seit gut einem Jahrzehnt (auf Bild 5 sind beide in voller Montur zu sehen). Wir fühlten uns auf den doch sehr gefährlichen Straßen Vietnams in ihrer Obhut zu keinem Zeitpunkt unsicher - seltenst schritt die Tachonadel über 50 km/h.

    Natürlich gab es über den ganzen Tag hinweg mal wieder idyllischste Szenerien zu bestaunen (es fällt mir wahnsinnig schwer mich immer nur auf sechs Bilder zu beschränken).

    Gegen Abend steuerten wir dann eine Bungalow-Siedlung nahe einem Wasserfall an. Das Nachtmahl bestand aus gebratenen Nudeln mit Schweinefleisch; zum Nachtisch wurden dann aber noch gekochte Schnecken (Bild 6) gereicht. Hätten wir dem Reisschnaps nicht schon wieder so gefrönt, wären wir dem Animationsspruch "never try, never know" sicherlich nicht so schnell nachgekommen (naja, auch eine Erfahrung wert)!

    Beim gemeinsamen Zusammensitzen und Trinken (Lan beherscht wegen oftmalig dt. Kundschaft mehr dt. Trinksprüche als wir...an'n Kopp, um'n Kopp, rein'n Kopp) erfuhren wir allerlei Interessantes aus dem vietnamnesischen Alltag und von den Problemchen der Easy-Rider, wovon ich hier (aus Tipp-Gründen) nur einen kleinen Auszug wiedergeben möchte: Ly beklagte sich über die Vielzahl der Veranstalter, die neuerdings den (natürlich einzig wahren) "Dalat Original Easy-Riders" unter fast gleichem Namen herbe Konkurrenz machten. Diese "copycats" hätten ja keine Ahnung von der "history of Easy Riders" (gemeint ist der Film) und seien nur auf schnelles Geld aus. Lan klärte uns auf, dass Tet in der Stadt vier Tage, auf dem Land aber einen ganzen Monat gefeiert wird. Außerdem berichteten die beiden, dass Beamtenjobs noch immer nur an Nordvietnamnesen vergeben werden (mit Überprüfung bis in die vierte Generation) und dann auch nur bei ordentlicher Schmierung!

    Im Bungalow dösten wir zum Rauschen des Wasserfalls ein - das Ende eines weiteren wunderbaren Tourtages!
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  • Day80

    Dalat - Lak See (Easy Riders #1)

    February 3, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Dalat nach Nha Trang sind es nur knapp 140 km; jedoch ist das Dalat umgebende Hochland wunderschön, weshalb wir mehr als nur eine schnöde Busfahrt hindurch erleben wollten. Am besten geht dies vom Motorrad aus und so buchten wir (auf Empfehlung von Steffis Bruder hin) eine Tour mit den Easy-Ridern. Diese bieten eine Vielzahl von Routen zwischen fast allen Großstädten Vietnams an. In mehreren Tagesritten kann man so die grandiose Landschaft vom Rücksitz des Motorrads seines Guides bewundern (Gepäck wird ebenfalls - gut verpackt - mitgeführt).

    Am ersten (und einzigen) Abend in Dalat machten wir uns also auf aus den vielen unter dem Namen "Easy Rider" verkehrenden Veranstaltern einen geeigneten und bezahlbaren auszuwählen. Geplant war eine zweitägige Tour und auf jeden Fall weniger als die im Netz angegebenen Kosten von 75 $ pro Person und Tag auszugeben. Nachdem der erste Anbieter preistechnisch so viel nachgab wie eine Stahlbetonwand, belohnten wir seine Sturköpfigkeit mit rascher Kehrtwende und probierten es zwei Blocks weiter beim Nächsten (dieses Vorgehen hat sich schon des öfteren bei allen möglichen Geschäften, z.B. Reisebüros, bewährt: so rufen beispielsweise manche Agenturen für ein und diesselbe Busfahrt 20 $ auf, andere dagegen nur 13 $; dumm, wer da sofort auf das erstbeste Angebot eingeht). Dort liefen wir Lan in die Arme, der sichtlich alkoholisiert einen weiteren Tetabend feierte. Nach dreißigminütigem Feilschen hatte wir ihn auf 50 $ pro Tag und Nase runter- und er uns auf drei (anstatt zwei geplante) Tourtage hochgehandelt. Wir schrieben uns den Vertrag selbst und schossen ein Beweisfoto, damit Lan die erbrachte Anzahlung vor lauter Tet-Begießerei nicht vergaß (Bild 1).

    Am nächsten Morgen ging's gleich nach der Crazy-House Besichtigung los. Zwar war es recht bewölkt, aber Lan und (mein Guide) Ly waren guter Stimmung, die sich auch gleich auf uns übertrug. Generell besteht die Tour aus kurzen Fahrtabschnitten von 5 bis 15 km, an die sich immer eine kurze Unterbrechung für das Bestaunen von Ausblicken, Essenspausen oder andere Attraktionen anschließt.

    Keine Viertelstunde aus Dalat raus hielten wir das erste Mal auf einem alten Flugplatz der Amis (aus Kriegszeiten), dessen Rollfeld heutzutage von Gewächshäusern gesäumt ist: Blumen- und Gemüsezucht statt Bomben und Granatenlager - das moderne Vietnam zeigt sich lebensbejahend! Weiter ging's zum ersten Aussichtspunkt (es folgten unzählige Weitere) auf das umgebende Hochland (Bild 2). Ausblicke dieser Art boten sich ständig auf den Panoramastraßen und ließen uns immer wieder mit offener Kinnlade auf dem Rücksitz frohlocken!

    Nächster Anlaufpunkt war ein Betrieb, der Wiesel-Kaffee herstellt. Hierbei werden keine Wiesel ausgekocht, sondern den (armselig gehaltenen) Tierchen die Kaffebohnen zu fressen gegeben. Das ausgeschiedene Endprodukt wird dadurch noch aromatischer im Geschmack, wovon wir uns selbst überzeugten. Klingt eklig, ist aber eine gängige und wirksame Methode der Kaffeeveredelung!

    Nach der kleinen Stärkung besuchten wir eine Seidenspinnerei bei der wir von der Made über den Kokon bis zur Garnherstellung alles begutachten konnten. Die verpuppten Raupen werden samt Hülle abgekocht, was die Seide verarbeitbar macht und die Tiere abtötet. Die Larven werden aber nicht entsorgt, sondern genießbar aufbereitet - etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus schmackhaft!

    Durch weitere famose Landschaft (Bild 3; meist Kaffeeanbau) steuerten wir den sogenannten "Elephant Fall" an - ein durchaus sehenswerter Wasserfall (jedoch nicht vergleichbar zu den in Laos Gesichteten). Überhaupt ist das Land durchzogen von Flüssen (Bild 4) und Kanälen jedweder Größe und Couleur, so dass beinahe überall Landwirtschaft betrieben werden kann - ob nun Kaffee, Pfeffer, Gemüse, Kakao, Kautschuk oder der alles dominierende Reis, alles grünt und wächst üppig!

    Ein weiterer Halt galt einer Schweinefarm, die nebenbei auch noch den beliebten "Reiswein" (eigentlich Reisschnaps) produziert; die Gärreste werden an die Tiere verfüttert (auf Bild 5 sieht man ein Schwein beim ausnüchtern).

    Zum Abend hin fuhren wir entlang eines dem Lak-See vorgelagerten Stausees, welcher fantastische Sonnenuntergangskulisse bot (Bild 6). Fast im Dunkeln kamen wir dann am besagten Gewässer an, wo wir in einem sehr passablen Hotel nächtigten. Zuvor allerdings wurden (nach Wieselkacke-Kaffee und Seidenspinner-Larven) unsere kulinarischen Schmerzgrenzen erneut ausgelotet: nebst sehr leckerem gegrillten Rind und Schwein gab's Froschfleisch (samt angeblich wunderkräftiger Haut) im Hot-Pot zu kosten. Sehr gewöhnungsbedürftig, obwohl das Fleisch gar nicht so schlecht schmeckt. Aus hygienischen Gründen wurde das Ganze mit dem nachmittags erstandenen Reisschnaps runtergespült. Da dies auch das einzig dargebotene Getränk war, verließen wir das Lokal mehr als gut angeheitert!

    Trotz kurzer Nieselregeneinlage also ein mehr als gelungener Auftakt zur dreitägigen Tour!
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  • Day79

    Entzückend verrückt (Dalat)

    February 2, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 0 °C

    Knapp 300 km nordöstlich von Saigon ist Dalat die nächste Station auf unserer Reise. Eigentlich steuerten wir den Ort im Süden des zentralen Hochlands von Vietnam nur an, um von dort aus eine Motorradtour (siehe nächster Footprint) ins Bergland zu organisieren.

    Dalat überraschte uns allerdings nicht nur mit deutlich kühleren Temperaturen (auf fast 1500 m), sondern auch mit zwei äußerst sehenswerten Architekturexperimenten: dem '100 Roofs Cafe' und dem sogenannten 'Crazy House'. Ersteres besichtigten wir noch am Ankunftsabend.

    Geboten werden hier (für horrende Getränkepreise anstelle von Eintritt) geradezu labyrinthartig verzweigte Räumlichkeiten, welche mit allerlei Wandverzierungen und toll ausstaffiertem Interieur aufwarten. Die Einrichtung bzw. Ausschmückung mutet teils wie die einer extravaganten Hobbithöhle, teils wie die eines verwunschenen Schlösschens an - von lustig bis fast grotesk ist alles dabei. Das Ganze scheint auch kein Ende zu nehmen - immer höher und immer weiter zwängt man sich durch enge Treppenaufgänge oder wandelt durch den angeschlossenen Gartentrakt. Einen netten Ausblick über die Dächer Dalats bei Nacht gab's gratis (daher auch der Barname). Einfach ein absurd lustiges Erlebnis der besonderen Art (versuchsweise auf Bildern 1-3 dargestellt, wobei sich das leider auf den Fotos nicht so vermittelt). An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Steffis Eltern, welche uns den Tipp gaben, mal vorbeizuschauen (ich gebe offen zu, dass ich das Ganze in der Beschreibung etwas overhypt dargestellt fand; nach Besichtigung kann ich die Begeisterung jedoch voll und ganz nachvollziehen!).

    Am darauffolgenden Tag besichtigten wir auch noch das 'Verrückte Haus', das in ähnlicher Weise zu verzücken weiß. Auch hier waren wieder einfallsreich verwinkelte Baulichkeiten zu erkunden, allerdings diesmal eher um die Gebäude herum und weniger Innenräume (Bilder 4/5). Wer will kann hier sogar übernachten (Bild 6) - allerdings nicht zu Backpackerpreisen!

    Kurz und knackig war der Aufenthalt in Dalat, aber uns hat's gut gefallen!
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  • Day77

    Schnell mal durch Saigon (HCMC)

    January 31, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Ho-Chi-Minh-Stadt - die ehemalige Hauptstadt Südvietnams - beherbergte uns für zwei Nächte. Für uns mehr als genug die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abzugrasen.

    Begonnen haben wir mit dem Kriegsopfermuseum, in dem die Schrecken des Vietnamkrieges in grauenhafter Eindrücklichkeit auf Fotos sowie durch ein paar Exponate dargelegt werden (Bild 1). Leider erschloss sich sogar mir, der ich mir (mangels Behandlung der Thematik im Schulunterricht) nur am Abend vorher die ellenlange Wikipediafassung einverleibt hatte, dass die Dokumentation des Krieges im Museum (halbwegs geschickt getarnt) propagandistisch ausgeschlachtet wird. Natürlich will man nicht in Abrede stellen, dass die Amis das Land in Schutt und Asche bombten und so manche Gräultat verübten. Jedoch wird so gut wie keine kriegerische Handlung der 'Vietcong' bzw. der nordvietnamesischen Armee dokumentiert. Man könnte den Eindruck gewinnen, die USA hätten diesen martialisch geführten Krieg nur gegen unschuldige und wehrlose Landbewohner ausgefochten. Es bewahrheitet sich also auch hier wieder mal die alte Weisheit: "Der Sieger schreibt die Geschichte"!

    Am nächsten Tag wanderten wir einmal quer durch die Innenstadt, angefangen beim wunderhässlichen Unabhängigkeitspalast (toller Protzbau á la DDR-Architektur), zu dem Busladungen an (meist asiatischen) Touris gekarrt wurden (weshalb wir uns eine Besichtigung ersparten). Weiter spazifizierten wir zur größten Kirche der Stadt (Bild 2). Was diese mit ihrem angeblichen Vorbild Notre-Dame gemein haben soll ist mir (der ich in Jugendjahren eine mehr als grundsolide Kirchenbesichtigungsausbildung genossen und so manche Kathedrale, wie etwa das Pariser Orginal, schon gesehen habe) vollkommen schleierhaft. Naja, die Asiaten merken's bestimmt nicht - die Kirche hat schließlich auch zwei Türme. Dafür fällt aber die Inneneinrichtung jedes evangelischen Provinzgotteshauses fünfmal opulenter aus, als bei dieser "Turnhalle".

    Keine hundert Meter entfernt fanden wir das recht schöne Hauptpostamt der Stadt, welches in restauriertem Kolonialstil sowohl außen als auch innen schon sehr viel mehr hermachte (Bild 3). Weiter ging's zum Opernhaus (eher weniger interessant) und zum Ho-Chi-Minh-Square. Letztgenannte Protzpromenade war, ähnlich wie in Can Tho, über und über mit Blumen und mehr oder weniger kitschigen Kunstinstallationen geschmückt (vor allem Hahnenstatuen, da wir uns nun im Jahr des Hahnes befinden). Auch hier waren vor allem vietnamnesische und chinesische Touristen unterwegs, um Speicherkarten vollzuschießen (z.B. Modellstehen eines äußerst freudig dreinblickenden Bruderpaares auf Bild 5). Am Ende der Flaniermeile grüßte Ho-Chi-Minh im Bronzelook vor dem Rathaus (Bild 4). Zum Abschluss unseres Stadtrundganges stromerten wir noch durch eine riesige Shopping-Mall, die europäischen Vertretern in nichts nachsteht.

    Dem einbalsamierten Namesgeber der Stadt ließen wir in seinem Mausoleum lieber in Frieden - einerseits ist die Aufbahrungsstätte nur ein weiterer Betonprotzklotz und wir hatten uns andererseits schon im Kriegsopfermuseum genug Propaganda zu Gemüte geführt. Ferner wollte der kommunistische "Landesvater" eigentlich lieber eingeäschert und nicht durch Chemie den Maden vorenthalten von Besucherströmen begafft werden.

    Übrigens erfreute uns Tet (neben den Blumenmeilen) noch durch den ein oder anderen "Drachentanz" bei dem fantastisch kostümierte Akrobaten jeweils in Zweiergespannen zu rudimentären Trommel- und Schellenrhythmen artistische Kunstücke vollbrachten (Bild 6).
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  • Day76

    Und dann doch noch 'Tet'! (Can Tho)

    January 30, 2017 in Vietnam ⋅ 🌙 26 °C

    "Tet wird vier Tage lang gefeiert" - so die Aussage unserer Hotelrezeptionistin auf Phu Quoc. "Naja wird schon nicht so schlimm sein, wie immer beschrien", dachten wir uns und brachen am dritten Festtag auf ins Mekongdelta. Zwar ließ die unproblematische Busfahrt uns an dieser Vermutung kaum zweifeln, die von uns fälschlicherweise als Fischerdorf imaginierte Millionenstadt Can Tho belehrte uns dann aber schnell eines Besseren!

    Eigentlich hätte es uns schon bei der Hotelbuchung auffallen sollen: für den Preis (12 $ Doppelzimmer / Nacht) sind wir viel Schlimmeres gewohnt! Was veranlasst also ein (nach europäischem Standard ca. 3-Sterne Hotel) so preiswert Zimmer zu verticken? Nunja, Tet eben! Generell ist wohl (etwas übertrieben ausgedrückt) der Süden Vietnams zum Neujahrsfest entvölkert, da sehr viele zu den Familienwurzeln in Norden des Landes reisen. So waren wir mit nur drei weiteren gesichteten Gästen die Einzigen in einem (mind.) 15-Zimmer-Hotel.

    Der eigentliche Grund unseres Haltes hier fiel dementsprechend ins Wasser: Eine Besichtigung des Mekongdeltas und seiner 'schwimmenden Märkte' erübrigte sich aufgrund fehlender Fahrer, Guides und natürlich auch wegen abwesender Markthändler. Etwas geknickt (auch zwei weitere Tage würden keine Touren stattfinden) versuchten wir noch das Beste aus der Situation zu machen und buchten für den Abend eine Foodtour ("Fress-Tour") durch die Stadt, um dann am nächsten Morgen direkt weiter zu ziehen.

    Wie sich heraustellte eine sehr gute Entscheidung! Unser Guide Jerry (ein ausgezeichnet Englisch sprechender Bauingeneur auf Arbeitssuche) führte uns durch die Kulinarik Vietnams und nebenbei zu den 'sights' des "Fischerdorfes" Can Tho (1,2 Mio. Einwohner). Außerdem bekamen wir zum ersten Mal auch die schöne Seite Tets zu spüren (auf Phu Quoc hatten wir vergeblich nach Feierlichkeiten - z.B. einem Feuerwerk - Ausschau gehalten): In der Stadtmitte war ein ca. 200 m langer Straßenabschnitt zur toll mit Blumen geschmückten Flaniermeile umfunktioniert (Bilder 1/2). Hier drängten sich jede Menge Einheimische, um das Familienalbum um fünfhundert victory-pose-Bilder aufzustocken.

    Nebenbei futterten wir uns durch "Nem Nuong" (Bild 3; selbstdesignte Reisblattrollen), "rice paper salad" (Takko-Reisblatt mit Shrimp-Ei-Füllung) und süßem, lila-gelben "Sticky Rice" zum Nachtisch. Zu trinken gab's dazu gepressten Zuckerrohrsaft.

    Abschließend wanderten wir über einen größeren Platz zum Mekongufer, auf dem Kinder in angemieteten, elektrischen Miniaturautos flitzen (Bild 4). Hier waren noch ein paar schöne (und für asiatische Verhältnisse geradezu dezente) Lichtinstallationen zu bestaunen (Bild 5). Die gigantische Breite des Stromes erfassten wir in der Dunkelheit aber nicht, sondern erhaschten erst am nächsten Tag vom Bus gen Saigon aus einen Eindruck (Bild 6).

    Bilanz: leider keine Tour durch das Mekongdelta, aber trotzdem eine lohnende Stippvisite in Can Tho!
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