• Gedanken über Bord
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Ocean College 24/25

6 Monate
10 Länder
33 Schüler*innen
14.000 Seemeilen
∞ Unvergessliche Momente
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  • San Blas: Guna Yala 🏝️

    5–6 sty 2025, Panama ⋅ ⛅ 27 °C

    San Blas: Guna Yala 🏝️

    Um 06:20 Uhr wurde ich von Helligkeit und Hitze im Zelt geweckt. Außerdem vernahm ich ein dumpfes, unregelmäßiges aber irgendwie vertrautes Klopfen. Ich öffnete mein Zelt und sah Nico am noch glühenden Lagerfeuer sitzen. Zum Frühstück sollte es für ihn wohl Kokosnuss geben, weshalb er eifrig dabei war, die Außenschale aufzuknacken 🥥
    Da der Sonnenaufgang kurz bevor stand, unternahm ich einen Spaziergang um die Insel und nahm noch einmal 'unsere Insel' in ihrer gesamten Schönheit wahr. Danach kamen immer mehr Schüler*innen aus ihren Zelten und Hängematten und versammelten sich am Lagerfeuerplatz. Da es viele sprießende Kokosnüsse auf der Insel gab, nutzte ich die Zeit, um mir 'meine Kokosnuss' auszuwählen. Denn seit einigen Tagen hege ich den Plan, zumindest einmal zu versuchen, eine Palme über den Atlantik nach Hause mitzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Vorhaben klappt, ist jedoch nicht sonderlich hoch - aber ein Versuch ist's wert. Unterstützt wurde ich bei diesem Vorhaben von meiner Jury, die zunächst die richtige Kokosnussauswahl treffen musste und ihr im Anschluss einen Namen verleihen durfte. 'Xerdinand' konnte sich gegen A. Moll und Dritte Wahl durchsetzen. A. Moll (Schülerin) nahm dann die Zweitplatzierte A. Moll (Kokosnuss) ebenfalls mit aufs Schiff. Leonore verzierte dann Xerdinand noch mit einigen Malereien und nun schauen wir, was draus wird 🌴
    Gegen kurz nach 9 Uhr fuhren wir dann wieder zum Schiff. Dort frühstückten wir zusammen und stellten einen Plan für diesen Tag auf. Es sollte zur Nachbarinsel unserer Insel gehen, denn dort gab es etwas mehr Zivilisation und zumindest zwei Strandbars bzw. Strandrestaurants 🏖️
    Nach dem Mittagessen ging es dann rüber. Lisa, Raphi, Arne, Marie, Esther, Heine, Martin und ich blieben auf der Landungsseite (südlicher Abschnitt) der Insel, während Kaspar und Maxim mit den Schüler*innen zusammen auf die nördliche Seite gingen. Da die Insel etwa 300 m breit war, lag zwischen den beiden Seiten nur ein kurzer Fußweg 👣
    Wir setzten uns zunächst an eine kleine Strandbar/-hütte, an der man auf einer Schaukel direkt an der Theke sitzen konnte. Für das ultimative Paradiesgefühl bestellten wir uns einen Erdbeer-Mango-Kokosnuss-Smoothie und genossen das Wetter, die Umgebung und den 'Vibe' der Insel. Irgendwann wechselten wir dann zu den Sitzbänken ins Wasser und konnten unsere Anwesenheit an diesem Fleckchen Erde kaum fassen 🏝️🍹
    Gegen halb 3 gingen Raphi, Lisa und ich dann ebenfalls auf die andere Seite der Insel. Wir gabelten Kaspar und Maxim auf und gingen dann in das angrenzende Strandrestaurant. Es gab eine leckere Reisspeise mit einer sehr schmackhaften Gemüsesoße und noch zwei Pizzen, die wir uns teilten 🍛🍕
    Bis 19 Uhr hielten wir uns dann an dieser Seite der Insel auf und nutzten die Zeit für gemeinsame Schwimmsessions, Hängemattenaufenthalte, Volleyball- und Spikeballspiele sowie Gespräche mit der Besatzung der Johnny, die uns etwa ab 18 Uhr Gesellschaft leisteten 🗣️
    Im Anschluss ging es dann in zwei Fuhren mit dem Dingi zurück aufs Schiff und wir ließen den Abend - beeindruckt von der Umgebung und unseren Eindrücken der letzten 24 h - in entspannter Atmosphäre mit einer 'Silent Hour' ausklingen 🔇

    Mein persönliches Highlight:
    Die gesamte Atmosphäre auf der Insel - vom liegen in Wasser-Hängematten bis hin zum hinten-herüber-ins-Wasser-fallen bei unserem Wasser-Pavillon 🏖️
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    San Blas: Guna Yala 🏝️

    At 06:20 I was woken up by the brightness and heat in the tent. I also heard a muffled, irregular but somehow familiar knocking. I opened my tent and saw Nico sitting by the still glowing campfire. He was probably supposed to have coconut for breakfast, which is why he was eagerly cracking open the outer shell 🥥
    As sunrise was imminent, I went for a walk around the island and took in the beauty of 'our island' once again. Afterwards, more and more students came out of their tents and hammocks and gathered around the campfire site. As there were many sprouting coconuts on the island, I used the time to choose 'my coconut'. For a few days now, I have been planning to try and take a palm tree home across the Atlantic at least once. However, the likelihood of this plan succeeding is not particularly high - but it's worth a try. I was supported in this endeavor by my jury, who first had to choose the right coconut and then give it a name. 'Xerdinand' came out on top against A. Moll and Dritte Wahl. A. Moll (pupil) then took on the runner-up A. Moll (coconut) onto the ship as well. Leonore then decorated Xerdinand with some paintings and now we'll see what happens 🌴
    We headed back to the ship shortly after 9am. There we had breakfast together and drew up a plan for the day. We were going to go to the neighboring island of our island, because there was a bit more civilization there and at least two beach bars and beach restaurants 🏖️
    After lunch, we headed over. Lisa, Raphi, Arne, Marie, Esther, Heine, Martin and I stayed on the landing side (southern section) of the island, while Kaspar and Maxim went with the students to the northern side. As the island was about 300 m wide, there was only a short footpath between the two sides 👣
    We first sat down at a small beach bar/hut where you could sit on a swing right next to the bar. For the ultimate paradise feeling, we ordered a strawberry, mango and coconut smoothie and enjoyed the weather, the surroundings and the 'vibe' of the island. At some point, we moved to the benches in the water and could hardly believe our presence on this spot of earth 🏝️🍹
    Around half past two, Raphi, Lisa and I also went to the other side of the island. We split up Kaspar and Maxim and then went to the adjacent beach restaurant. We had a delicious rice dish with a very tasty vegetable sauce and two more pizzas, which we shared 🍛🍕
    We stayed on this side of the island until 7pm and used the time for swimming sessions, hammock sessions, volleyball and spikeball games and chats with the crew of the Johnny, who kept us company from around 6pm 🗣️
    Afterwards, we returned to the ship in two trips by dinghy and ended the evening - impressed by the surroundings and our impressions of the last 24 hours - in a relaxed atmosphere with a 'silent hour' 🔇

    My personal highlight:
    The whole atmosphere on the island - from lying in water hammocks to falling over backwards into the water at our water pavilion 🏖️
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    #atlanticcrossing #atlantic #sanblas #sanblasislands #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #gunayala
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  • San Blas: El Porvenir 🏝️

    6–7 sty 2025, Panama ⋅ ☁️ 28 °C

    San Blas: El Porvenir 🏝️

    Am Morgen des 06.01.25 wurde ich von einem sehr heftigen Regen geweckt. Obwohl meine Cabin im Bug des Schiffes verortet ist, konnte ich den Regen sogar dort unten hören. So ging ich bereits - untypischerweise - gegen 07:00 Uhr an Deck. Spannend in der Karibik ist, dass man nie genau vorhersagen kann, wie lange es nun regnen wird oder ob es sich nur um einen Schauer handelt. Nach dem Frühstück ging es dann um 10:00 Uhr los Richtung El Porvenir 🏝️
    Die Überfahrt dauerte etwa 3 h und wir warfen gegen 13:00 Uhr den Anker. Unser Plan: In El Porvenir für unseren Landaufenthalt in Bocas del Toro (ebenfalls Panama) bereits vorab einzuklarieren, um Zeit zu sparen. Bevor Marie, Maxim und Kaspar allerdings von Bord gehen konnten, um diesen Prozess in Angriff zu nehmen, geschah das, worauf uns Marie bereits vorbereitet hatte. Innerhalb weniger Minuten nach Ankunft verwandelte sich das Maindeck unserer Regina Maris zu einem großen Basar. Diverse Arten von Schmuck, Tüchern, Taschen und handwerklichen Schnitzereien (Miniaturboote etc.) sowie Fisch wurden angeboten. Die Schüler*innen waren sehr verblüfft, aber auch beeindruckt von der Vielfalt sowie den Formen und Farben der angebotenen Waren ❇️🏳️‍🌈
    Das Anbieten dieser bunten Tücher mit den verschiedensten Motiven hat tatsächlich einen geschichtlichen Hintergrund: Ursprünglich trugen die Ureinwohner der San-Blas-Inseln kaum Kleidung und schmückten ihren Körper mit bunten Verzierungen. Missionare animierten sie dann aber dazu, Kleidung zu tragen, so dass sie schließlich ihre Kleidung, die Molas, mit den Mustern ihrer Körperbemalungen gestalteten ❇️
    Außerdem lebt die Gemeinschaft der Kunas im Matriarchat. So lebt z. B. der Ehemann nach der Heirat in der Familie der Frau. Die Kuna haben eine eigenständige Stammessprache und eine Fahne, auf der ein umgedrehtes Hakenkreuz den Oktopus symbolisiert, der der Sage der Kuna nach die Welt erschaffen hat 🐙
    Gegen 15:30 Uhr verließen unsere Gäste dann unser Schiff wieder und wir machten uns bereit für eine weitere spontan vereinbarte Aktion: eine kleine Bootstour mit Einheimischen in ihren kleinen Baumstammjollen. Dazu fuhren wir gegen kurz nach 16 Uhr mit dem Dingi an Land und konnten dann in Zweier- bis Dreiergruppen einmal im 'Vaiana-Stil' eine Runde bis zur Regina Maris und zurück schippern 🛶
    Wohlbehalten kam gegen 17 Uhr dann auch die letzte Gruppe wieder an Land an. Während wir jeweils aufeinander warteten, kamen wir mit verschiedensten Locals und ihren Kindern ins Gespräch. Die Kinder fingen dann zunächst an, um uns herum und infolgedessen mit uns Fußball zu spielen. Danach wollten sie dann gerne auf unsere Schultern klettern, um Blüten von einem nahegelegenen Baum zu pflücken. So kam es nicht überraschend dazu, dass die ein oder andere Cappi von den Kids geklaut, hin-und-her geworfen und versteckt wurde. So nahm der restliche Abend eine unvorhergesehene Eigendynamik an, die mich nach 20 Jahren Zeltlagererfahrung an nichts anderes als einen normalen 'Zeltlagertag' erinnerte. Spielende und tobende Kinder, mal ein Volleyball- und Basketballmatch und viele Kids auf den Schultern 'erwachsenerer Kinder' (sowohl bei Crewmitgliedern, Lehrer*innen als auch Schüler*innen), die in diesem Sinne allesamt eine wundervolle Zeit miteinander verbrachten. Ein karibischer Ferienspaßtag, an denen sich alle Akteure wahrlich noch lange erinnern werden 💖
    Gegen 18:30 Uhr mussten wir dann - sehr zum Bedauern aller Kinder - die Rückreise antreten. Wir vereinbarten mit einer lokalen Volleyballmannschaft (Alter zwischen 14-19 Jahre) einen Kurzbesuch auf unserem Schiff für den nächsten Tag um 10 Uhr. Danach verabschiedeten wir uns von allen und kamen mit unendlich positiver Energie und fantastischen Marmeladenglasmomenten im Gepäck zurück an Bord 🫙
    Vor dem Abendessen sprangen dann noch einige (mich eingeschlossen) ins Wasser und ließen den Abend dann mit ein paar Kartenspielen oder Tagebucheinträgen entspannt ausklingen 🌅

    Mein persönliches Highlight:
    Das gemeinsame Herumtoben und Bespaßen wie zu besten Zeltlagerzeiten sowie das Funkeln in den Augen der Kids, während wir alle zusammen eine unfassbar schöne Zeit miteinander hatten 🫂
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    San Blas: El Porvenir 🏝️

    On the morning of 06.01.25 I was woken up by very heavy rain. Although my cabin is located in the bow of the ship, I could even hear the rain down there. So I went on deck - atypically - at around 07:00. The exciting thing about the Caribbean is that you can never predict exactly how long it will rain or whether it will just be a shower. After breakfast, we set off for El Porvenir at 10:00 🏝️
    The crossing took around 3 hours and we dropped anchor at around 13:00. Our plan was to check in at El Porvenir in advance for our land stay in Bocas del Toro (also in Panama) in order to save time. However, before Marie, Maxim and Kaspar could disembark to tackle this process, what Marie had already prepared us for happened. Within minutes of our arrival, the main deck of our Regina Maris was transformed into a huge bazaar. Various types of jewelry, scarves, bags and handicraft carvings (miniature boats etc.) as well as fish were on offer. The students were amazed, but also impressed by the variety, shapes and colors of the goods on offer ❇️🏳️‍🌈
    The offering of these colorful cloths with a wide variety of motifs actually has a historical background: originally, the indigenous people of the San Blas Islands hardly wore any clothing and decorated their bodies with colorful ornaments. However, missionaries then encouraged them to wear clothes, so that they eventually designed their clothing, the molas, with the patterns of their body paintings ❇️
    In addition, the Kunad community lives in a matriarchal system. For example, the husband lives in the wife's family after marriage. The Kuna have their own tribal language and a flag on which an upside-down swastika symbolizes the octopus that, according to Kuna legend, created the world 🐙
    At around 3:30 pm, our guests left our boat again and we got ready for another spontaneously arranged activity: a small boat tour with locals in their small tree-trunk dinghies. We took the dinghy ashore shortly after 4 pm and then sailed in groups of two or three to Regina Maris and back in 'Vaiana style' 🛶
    The last group arrived safely back on land at around 5 pm. While we waited for each other, we got talking to various locals and their children. The children then started to play soccer around us and with us as a result. Afterwards, they wanted to climb on our shoulders to pick flowers from a nearby tree. Not surprisingly, the kids stole one or two Cappi, threw them back and forth and hid them. The rest of the evening took on an unforeseen dynamic of its own, which, after 20 years of camp experience, reminded me of nothing more than a normal 'camp day'. Children playing and running around, the occasional volleyball and basketball match and lots of kids on the shoulders of 'grown-up kids' (crew members, teachers and pupils alike), who all had a wonderful time together. A Caribbean vacation fun day that everyone involved will truly remember for a long time to come 💖
    At around 6:30 p.m. we had to start our return journey - much to the regret of all the children. We arranged a short visit to our ship with a local volleyball team (aged between 14-19) for the next day at 10 am. We then said goodbye to everyone and came back on board with endless positive energy and fantastic jam jar moments in our luggage 🫙
    Before dinner, some (including me) jumped into the water and then ended the evening in a relaxed manner with a few card games or diary entries 🌅

    My personal highlight:
    running around and having fun together like in the best tent camp times and the sparkle in the kids' eyes while we all had an incredibly good time together 🫂
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  • San Blas -> Linton Bay -> Bocas del Toro

    7–9 sty 2025, Panama ⋅ ☁️ 26 °C

    San Blas -> Linton Bay -> Bocas del Toro ⛵🇵🇦

    Um kurz nach 10 Uhr holten Heine sowie Arne und Raphi jeweils mit beiden Dingis die Kids der lokalen Volleyballmannschaft (Alter zwischen 14-19 Jahre) ab. Nach einer rasanten und spaßigen Dingifahrt kamen die Kids an Bord an und Martin, unser Koch, hieß alle herzlich auf unserer Regina willkommen. Er erzählte zunächst - in fließendem Spanisch - was genau wir hier eigentlich machen und was das Projekt 'Ocean College' bedeutet. Danach gab es in zwei Kleingruppen jeweils von Martin und Kaspar eine Führung über das Schiff. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Wasser und ein paar Süßigkeiten, übergab uns dann der Trainer der Mannschaft einen handgeschriebenen Brief, in dem er um Spenden für einen neuen Trikotsatz aufgrund eines größeren Turniers, an dem sie bald teilnehmen wollen, bat. Alle, die etwas dazu beitragen wollten, konnten etwas in eine kleine Spendenbox werfen. Diese wurde dann kurz vor Abfahrt dem Trainer und der Mannschaft ausgehändigt. Vorher sangen uns zunächst die lokalen Kids mit ihrem Trainer einige Lieder in ihrer Landessprache vor. Im Anschluss daran griff dann auch Anneke zur Gitarre und gab mit unseren Schüler*innen ein paar Songs zum besten. Nach etwa 1 1/2 h an Bord wurden die Kids von Arne und Raphi sowie Heine wohlbehalten zurückgebracht 🚤
    Noch vor dem Mittagessen machten wir alles für unsere Weiterfahrt startklar und lichteten die Anker. Unser Ziel: Puerto Lindo (Linton Bay), denn dort wollten wir etwas Diesel für unsere Weiterfahrt nach unserem Landaufenthalt in Costa Rica tanken ⛽
    Nach etwa 4 h Fahrt kamen wir noch kurz vor Sonnenuntergang in Linton Bay an und warfen für diese Nacht in der Bucht vor der Marina den Anker. Lisa, Heine, Marie und Arne fuhren an Land, um uns für die Diesellieferung am nächsten Morgen anzumelden. Nach dem Abendessen sind wir gemeinsam als Crew (Arne, Heine, Esther, Marie, Martin, Kaspar, Maxim, Lisa und ich) noch zum einzigen Restaurant im Hafen gefahren. Raphi blieb unterdessen auf dem Schiff, um noch kleinere Wehwehchen zu behandeln und auf die Kids aufzupassen 🧑🏽‍⚕️
    Am nächsten Morgen liefen wir gegen 07:30 Uhr direkt passend neben der Zapfsäule in den Hafen ein. Für die Zeit der Betankung bekamen die Schüler*innen free-shore-leave. So viel gab es hier aber leider nicht zu entdecken. Es gab ein Restaurant (in dem wir gestern saßen und was noch geschlossen hatte), eine Art 'Tankstellenshop' und einen Geldautomaten. Zum Beine vertreten aber eine durchaus gut und gern angenommene Abwechslung. Dieser Landgang konnte allerdings nicht von allen Schüler*innen und Lehrkräften in Gänze wahrgenommen werden, da die kleine Marie noch einen Englischtest für einen Wettbewerb schreiben musste - so kann es eben auch mal beim Ocean College sein. Kurz nach Ende der Bearbeitungszeit wollte sich Arvid nach 'dem Gefühl' von Marie nach Abgabe erkundigen, und wie macht man das auf einem Schiff? - man steckt seinen Kopf durch ein Bullauge und fragt ganz ungeniert und direkt nach (s. Foto). Für alle Beteiligten im Raum ein sehr überraschender und erheiternder Augenblick 👀
    Gegen 11:15 Uhr ging es dann für uns weiter. Unser nächstes Ziel: Bocas del Toro
    Einen Tag Fahrt planten wir dafür ein. Unterricht gab es an diesem Tag nicht mehr, da die Nachmittagsklasse (15-19 Uhr) ansonsten Unterricht hätte genießen können und die Vormittagsklasse (09-13 Uhr) darauf sehr neidisch gewesen wäre. Um diesem potenziellen Unmut entgegenzuwirken, gab es dann am Abend aber noch ein Pathway-Referat von Leon über die 'geographischen und klimatischen Bedingungen in Panama und deren Einfluss auf das Leben der Menschen' 📝
    Die restliche Zeit des Tages wurde zum Packen genutzt; zum einen für Costa Rica, aber zum anderen auch für das Packen aller anderer Sachen, die nicht mitgenommen werden, da es nach Wiederankunft am Schiff eine neue Cabinzuteilung, neue Watches und neue Klassen geben wird. Außerdem wurde für den morgigen Tag ein 'Deep-Deep-Deep-Clean angekündigt 🚪 🧽
    Gegen 10:30 Uhr warfen wir vor der 'Isla Colon' im 'Archipiélago de Bocas del Toro' den Anker.
    Da es noch sehr viele Dinge zu klären gab, verließen immer mal wieder Erwachsene das Schiff oder brachten ggf. sogar Gäste mit an Bord. So wurden Zollangelegenheiten geklärt, eine Seuchenüberprüfung abgenommen, Schnellboote für die Reise zur Grenze gebucht und Pässe von A nach B gebracht 🛃
    Währenddessen räumten die Schüler*innen ihre Cabins, packten ihre Trekkingrucksäcke für Costa Rica und zogen dann im Anschluss daran Karten für den DeepClean. Bis 18:00 Uhr hatten die Kids dann Zeit ihre Aufgabe gewissenhaft zu erledigen, denn das Schiff sollte so hergerichtet werden, wie sie es bei Ankunft in Amsterdam vorgefunden hatten. So war es kaum verwunderlich, dass der Messroom die ersten 5 Überprüfungen nicht bestehen konnte, da einige Schüler*innen doch noch eine sehr grobe Vorstellung von Sauberkeit und Ordnung hatten. Um fair zu sein: Ich durfte zum ersten Mal die DeepCleanKarten einsammeln und die jeweiligen Bereiche inspizieren - und diesbezüglich würde ich mich schon eher als sehr penibel und pedantisch charakterisieren. Aber: Am Ende profitierten alle davon und konnten - nach sehr schmackhaften Pizzen zum Abendessen - eine wunderschön aufgeräumte, letzte Nacht an Bord verbringen ⛵
    Für mich geht es morgen bereits um 07:30 Uhr ans Ufer, denn: Ich habe bis zum 15.01.25 Urlaub 🥳

    Mein persönliches Highlight:
    Der sehr lustige Moment nach Maries Prüfung als Arvid seinen Kopf durch das Fenster der PL-Cabin streckte und zudem die Möglichkeit erhalten zu haben, meine Sauberkeitspedanterie an Bord in vollen Zügen entfalten zu können 👁️
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    San Blas -> Linton Bay -> Bocas del Toro ⛵🇵🇦

    Shortly after 10 a.m., Heine, Arne and Raphi picked up the kids from the local volleyball team (aged 14-19) in both dinghies. After a fast and fun dinghy ride, the kids arrived on board and Martin, our cook, gave them all a warm welcome on our Regina. He began by explaining - in fluent Spanish - what exactly we are doing here and what the 'Ocean College' project means. Afterwards, Martin and Kaspar each gave a tour of the ship in two small groups. After a short breather with water and a few sweets, the team coach handed us a handwritten letter asking for donations for a new kit for a major tournament they are planning to take part in soon. Anyone who wanted to contribute could put something in a small donation box. This was then handed over to the coach and the team shortly before departure. Beforehand, the local kids and their coach sang a few songs in their local language. Anneke then picked up her guitar and performed a few songs with our students. After about 1 1/2 hours on board, the kids were brought back safe and sound by Arne and Raphi as well as Heine 🚤
    Before lunch, we got everything ready for our onward journey and weighed anchor. Our destination: Puerto Lindo (Linton Bay), where we wanted to fill up with diesel for our onward journey after our land stay in Costa Rica ⛽
    After about 4 hours' sailing, we arrived in Linton Bay just before sunset and dropped anchor for the night in the bay in front of the marina. Lisa, Heine, Marie and Arne went ashore to register for the diesel delivery the next morning. After dinner, we went together as a crew (Arne, Heine, Esther, Marie, Martin, Kaspar, Maxim, Lisa and I) to the only restaurant in the harbor. Meanwhile, Raphi stayed on the boat to treat minor ailments and look after the kids 🧑🏽‍⚕️
    At around 07:30 the next morning, we entered the port right next to the fuel pump. The students were given free shore leave for the duration of the refueling. Unfortunately, there wasn't that much to discover here. There was a restaurant (where we sat yesterday and which was still closed), a kind of 'petrol station store' and an ATM. But it was a good and welcome change to stretch our legs. However, not all students and teachers were able to take full advantage of this shore leave, as little Marie still had to write an English test for a competition - that's how it can be at Ocean College. Shortly after the end of the processing time, Arvid wanted to find out how Marie was 'feeling' after handing it in, and how do you do that on a ship? - You stick your head through a porthole and ask directly and uninhibitedly (see photo). A very surprising and amusing moment for everyone in the room 👀
    At around 11:15 a.m., we set off again. Our next destination: Bocas del Toro
    We planned a day's drive for this. There were no more lessons that day, as the afternoon class (3pm-7pm) would otherwise have been able to enjoy lessons and the morning class (9am-1pm) would have been very jealous. To counteract this potential resentment, Leon gave a Pathway presentation in the evening about the 'geographical and climatic conditions in Panama and their influence on people's lives' 📝
    The rest of the day was used to pack; firstly for Costa Rica, but also to pack all the other things that we weren't taking with us, as there would be a new cabin allocation, new watches and new classes when we returned to the ship. A 'deep-deep-deep-clean' has also been announced for tomorrow 🚪 🧽
    At around 10:30 a.m., we dropped anchor off the 'Isla Colon' in the 'Archipiélago de Bocas del Toro'.
    As there were still a lot of things to sort out, adults left the ship from time to time or even brought guests on board. Customs matters were clarified, an epidemic check was carried out, speedboats were booked for the trip to the border and passports were taken from A to B 🛃
    Meanwhile, the students cleared their cabins, packed their trekking rucksacks for Costa Rica and then drew tickets for the DeepClean. The kids then had until 6 p.m. to complete their task conscientiously, as the ship was to be prepared as they had found it on arrival in Amsterdam. So it was hardly surprising that the Messroom failed the first 5 inspections, as some of the students still had a very rough idea of cleanliness and tidiness. To be fair: I was allowed to collect the DeepClean cards for the first time and inspect the respective areas - and in this respect I would rather characterize myself as very meticulous and pedantic. But: In the end, everyone benefited from this and - after very tasty pizzas for dinner - were able to spend a wonderfully tidy last night on board ⛵
    For me it's off to the shore tomorrow at 07:30 because: I'm on vacation until 15.01.25 🥳

    My personal highlight:
    The very funny moment after Marie's exam when Arvid stuck his head through the window of the PL cabin and also having the opportunity to develop my cleanliness pedantry on board to the full 👁️
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  • Panama -> Puerto Viejo -> San José 🇨🇷

    10–11 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☁️ 23 °C

    Panama -> Puerto Viejo -> San José 🇨🇷

    Nach einer verhältnismäßig kurzen Nacht klingelte mein Wecker um 07:00 Uhr. Ich hatte am gestrigen Tag bereits Arne darum gebeten, ob er mich gegen 07:30 Uhr an Land fahren könne. Nachdem ich meine letzten Sachen gepackt und mich von einigen Schüler*innen, die bereits auf dem Maindeck saßen, verabschiedet hatte, kam er dann - ohne dass ich ihn wecken musste - dieser Bitte nach. Wir fuhren noch eine 'Ehrenrunde' um die Regina und dann ging es Richtung Isla Colon. Arne setzte mich an der Transportstation der Schnellboote ab und ich ging zunächst noch etwas Verpflegung für den Tag einkaufen. Pünktlich um 08:30 Uhr ging es mit dem Schnellboot vom 'Caribe Shuttle Service' rüber nach Almirante. Dort gab es einen Umstieg von Boot zu Kleinbus und alle Mitreisenden und ich erreichten pünktlich nach einer Stunde die Grenzstadt 'Guabito' 🚤 🚌
    Unser Guide vom Shuttle Service zeigte uns den Check-out-Point für die Ausreise aus Panama. Im Anschluss an dieses relativ kurze Prozedere (~10 min) ging es dann zu Fuß über die 'International Bridge' Richtung Costa Rica. Zu Fuß mit einem Backpack auf dem Rücken in ein Land einzureisen wirkt vom Gefühl her doch eher surreal - eigentlich verändert sich nichts, aber wenn man darüber nachdenkt irgendwie doch so viel 💭
    Auf der costa-ricanischen Seite der Brücke angekommen, lief der Check-in etwas schleppender. Hier mussten wir etwa 35 Minuten, aufgereiht neben einem Containerkomplex, auf einen freien Schalter - ebenfalls in einem Container - warten. Allein hier wurden die Unterschiede der Ein- und Ausreise bei den Begebenheiten der Passkontrollen sicht- und spürbar. Darüber hinaus gewinnt man bei Grenzübertritt von Panama nach Costa Rica 1 h, d. h. ich war gegen 11:00 Uhr aus Panama ausgereist, reiste dann eine Stunde in die Vergangenheit und kam um 10:00 Uhr in Costa Rica an ⌛🕚🕙
    Im Anschluss führte uns unser Guide zu unserem nächsten Kleinbus und es ging Richtung Puerto Viejo. Ich hatte mich für die Fahrt mit dem 'Caribe Shuttle Service' entschieden, da in Puerto Viejo ein zweistündiger Zwischenstopp mit einem inkludierten Mittagessen angeboten wurde. Da Lisa bereits einmal dort war und viel positives darüber berichtet hatte, wollte ich zumindest die Gunst der Stunde nutzen, um einen kleinen Einblick zu erhalten. Gegen 10:40 Uhr kamen wir im Hotel 'Banana Azul' an, wo es dann auch gegen 11:30 Uhr Lunch gab - vegetarische Wraps mit Bananenchips und Salat 🌯
    Die restliche Zeit nutzte ich in Form einer kurzen Ortsbegehung und schaute mir zuletzt noch den Strand an. Der Strand in Puerto Viejo besteht aus schwarzem Sand, der je nach Sonneneinfallswinkel beim Herübergehen mal mehr, mal weniger zu glitzern beginnt - wahrscheinlich aufgrund der verschiedenen Sedimente vulkanischen Ursprungs 🌋
    Um kurz vor 1 Uhr setzte ich meine Reise von Puerto Viejo nach San José fort. Für die 215 km Strecke wurden 5 h veranschlagt. Nach einer kurzen Pause an einem Rastplatz nach etwa 3 1/2 h Fahrt, fuhren wir kurz danach in einen Unfallstau hinein, womit ich dann schlussendlich um 19:25 Uhr an meinem Hostel in San José abgesetzt werden konnte. Nach dem Check-in bin ich dann lediglich noch in das angrenzende Restaurant gegangen, habe etwas gegessen und bin nach einer sehr wohltuenden Dusche - ohne Schiffsschaukeln und bei der ich selbst entscheiden konnte, wie lange ich duschen möchte - geschafft ins Bett gefallen 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Die Fahrt mit dem Schnellboot und die entspannte und entschleunigende Atmosphäre rund um das Banana Azul Hotel (welches übrigens mit dem Zusatz 'Adults only' ausgestattet ist) 🛖
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    Panama -> Puerto Viejo -> San José 🇨🇷

    After a relatively short night, my alarm clock rang at 07:00. I had already asked Arne yesterday if he could drive me ashore at around 07:30. After I had packed the last of my things and said goodbye to some of the students who were already sitting on the main deck, he agreed to this request - without me having to wake him up. We did another 'lap of honor' around the Regina and then headed towards Isla Colon. Arne dropped me off at the speedboat transportation station and I went to buy some food for the day. At 08:30 on the dot, the speedboat from the 'Caribe Shuttle Service' took us over to Almirante. There we changed from boat to minibus and all my fellow travelers and I reached the border town of 'Guabito' on time after an hour 🚤 🚌
    Our guide from the shuttle service showed us the check-out point for leaving Panama. After this relatively short procedure (~10 min), we walked across the 'International Bridge' towards Costa Rica. Entering a country on foot with a backpack on your back feels rather surreal - nothing really changes, but when you think about it, somehow so much does 💭
    Once we arrived on the Costa Rican side of the bridge, check-in was a little slower. Here we had to wait around 35 minutes, lined up next to a container complex, for a free counter - also in a container. Here alone, the differences between entering and leaving the country were visible and noticeable in the passport control procedures. In addition, you gain 1 hour when crossing the border from Panama to Costa Rica, i.e. I left Panama at around 11:00, then traveled an hour back in time and arrived in Costa Rica at 10:00 ⌛🕚🕙
    Our guide then took us to our next minibus and we headed towards Puerto Viejo. I had decided to take the 'Caribe Shuttle Service' as there was a two-hour stopover in Puerto Viejo with lunch included. As Lisa had already been there once and had reported a lot of positive things about it, I wanted to at least take advantage of the opportunity to get a little insight. We arrived at the 'Banana Azul' hotel at around 10:40 am, where we had lunch at around 11:30 am - vegetarian wraps with banana chips and salad 🌯
    I used the rest of the time to take a short tour of the town and finally visited the beach. The beach in Puerto Viejo consists of black sand which, depending on the angle of the sun, starts to glisten more or less as you walk across - probably due to the different sediments of volcanic origin 🌋
    I continued my journey from Puerto Viejo to San José shortly before 1am. The estimated time for the 215 km route was 5 hours. After a short break at a rest area after about 3 1/2 hours of driving, we drove into a traffic jam shortly afterwards, which meant that I was finally dropped off at my hostel in San José at 7:25 pm. After checking in, I just went to the adjoining restaurant, ate something and fell into bed exhausted after a very soothing shower - without boat swings and where I could decide for myself how long I wanted to shower 🛌🏽

    My personal highlight:
    the speedboat ride and the relaxed and decelerating atmosphere around the Banana Azul Hotel (which, by the way, is labeled 'Adults only') 🛖
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    #atlanticcrossing #atlantic #panama #costarica #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #puertoviejo #sanjose
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  • San José -> Jaco 🇨🇷

    11–12 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☁️ 26 °C

    San José -> Jaco 🇨🇷

    Ausgeschlafen.
    Ausgeschlafen öffnete ich gegen kurz vor 8 die Augen. Eine derart erholsame Nacht hatte ich wahrscheinlich das letzte Mal in Marokko erlebt. Ich packte entspannt meine Sachen zusammen und ging dann zunächst zum Frühstück ins selbe (hoteleigene) Restaurant. Danach schnappte ich mir meine Sachen und checkte gegen kurz vor 9 aus; mein Ziel: Erst eine Sim-Karte kaufen und anschließend einen Bus nach Jaco nehmen. Gesagt, getan. Nach einem kurzen Fußmarsch ging ich zu einer 'Kölbi'-Servicestation und holte mir eine Tourist-Prepaid-Karte für drei Wochen mit 10 GB Datenvolumen für etwa 23 €. Im Anschluss erkundete ich noch etwas die umliegenden Gassen und ging dann zur Busstation ('Terminal 7-10') 🚏
    Eigentlich wollte ich dort um 11 Uhr den Bus nach Jaco nehmen, allerdings war dieser bereits voll und ich kaufte mir vor Ort ein Ticket für den nächsten Bus um 14 Uhr. Leider kann man die Tickets nicht online kaufen und Online-Erfahrungsberichten nach zu urteilen, sollte normalerweise immer noch ein Platz im Bus zu finden sein. Aber vielleicht nicht unbedingt an einem Samstagvormittag. Egal. Dann musste eben ein neuer Plan her 📝
    Nach einer kurzen Recherche beschloss ich zu einem naheliegenden Schmetterlingsgarten zu gehen. Etwa 25 Minuten Fußweg (durch ein sehr ärmliches Viertel) später, war ich dann vor Ort. Ich muss sagen: Es hat sich gelohnt, den Bus 'verpasst' zu haben. Der 'Spirogyra Butterfly Garden' hatte sehr viele unfassbar schöne Schmetterlingsarten zu bieten und war unterdessen noch sehr lehrreich aufgebaut - alle Aspekte rund um den Schmetterling wurden sehr anschaulich erläutert und mit vielen Beispielen untermauert. Dazu konnte man auch noch einen Walkaround zu einem Flusslauf durch die Wildnis machen 🦋🥾
    Tatsächlich war die Spanne der Übergangszeit bis zur Abfahrt für diese Unternehmung perfekt. Gegen 13:10 Uhr machte ich mich dann wieder auf den Weg zum Terminal. Nach etwa 1/3 der Strecke fuhr ein Taxi langsam neben mir her und der Fahrer versuchte mir im Vorbeifahren in einem freundlichen Ton irgendetwas mitzuteilen. Leider kann ich kaum Spanisch und der entsprechende Taxifahrer sprach kein Englisch. Er fuhr also davon. Etwa 3-4 Minuten später - vielleicht animiert durch den Taxifahrer - hielt ein weißer Chevrolet neben mir. Ein Mann in den 30ern sprach mich in einem fließenden Englisch an und empfahl mir, vielleicht nicht den direkten Weg zum Terminal zu wählen, sondern einen Umweg ein paar Blocks weiter Richtung Innenstadt einzuschlagen. Er sagte mir, dass man diese Straße, auf der ich unterwegs war, die 'rote Sonne' bzw. 'rote Zone' nennen würde und viele Einheimische diese Straße meiden würden. 'Nothing good happens on this road'. Ich bedankte mich bei ihm und schlug dann den vorgeschlagenen Weg ein 🚸
    Gegen halb 2 kam ich bei der Busstation an und konnte dann ohne große Wartezeit - weil ich ja auch früh genug dran war - in den Bus nach Jaco einsteigen. 2 1/2 h waren es noch von San Jose zur Pazifikküste. Um halb 5 stieg ich im deutlich wärmeren Jaco aus, denn ich kam gerade aus San Jose, welches etwa 1.100 m über dem Meeresspiegel liegt. Nach einem kurzen Fußmarsch zum 'Selina Jaco' Hotel checkte ich für die Übernachtung in meinem Schlaffass für die Nacht ein, sprang in den Pool, sah einen umwerfenden Sonnenuntergang, duschte noch einmal ausgiebig, aß in einem nahegelegenen italienischen Restaurant eine sehr leckere vegetarische Pizza und schaute mir dann noch die Umgebung bei Nacht an 🏊🏽🌅🚿 🍕🚶🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Der spontane Ausflug zum Spirogyra Butterfly Garden, der direkt an mein Hotel angrenzende Strand und der bilderbuchartige Sonnenuntergang über dem Pazifik und die wirklich sehr leckere italienische Pizza (4,8⭐ Googlebewertung) 🦋🌅🍕
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    San José -> Jaco 🇨🇷

    A good night's sleep.
    Well rested, I opened my eyes shortly before 8. It was probably the last time I had had such a restful night in Morocco. I relaxed, packed my things and then went to the same (hotel's) restaurant for breakfast. Then I grabbed my things and checked out shortly before 9; my goal: first buy a SIM card and then take a bus to Jaco. No sooner said than done. After a short walk, I went to a 'Kölbi' service station and got myself a prepaid tourist card for three weeks with 10 GB of data for around €23. Afterwards, I explored the surrounding alleyways and then went to the bus station ('Terminal 7-10') 🚏
    I actually wanted to take the bus to Jaco at 11am, but it was already full and I bought a ticket for the next bus at 2pm on the spot. Unfortunately, you can't buy tickets online and judging by online reviews, there should normally still be a seat on the bus. But perhaps not necessarily on a Saturday morning. No matter. Then a new plan had to be made 📝
    After a short research, I decided to go to a nearby butterfly garden. About 25 minutes walk (through a very poor neighborhood) later, I was there. I have to say: it was worth 'missing' the bus. The 'Spirogyra Butterfly Garden' had many incredibly beautiful butterfly species to offer and was also very educational - all aspects of butterflies were explained very clearly and underpinned with many examples. You could also do a walkaround to a river course through the wilderness 🦋🥾
    In fact, the transition time until departure was perfect for this venture. At around 13:10, I made my way back to the terminal. After about 1/3 of the way, a cab drove slowly alongside me and the driver tried to tell me something in a friendly tone as he passed. Unfortunately, I hardly speak any Spanish and the cab driver in question didn't speak any English. So he drove off. About 3-4 minutes later - perhaps encouraged by the cab driver - a white Chevrolet pulled up next to me. A man in his 30s spoke to me in fluent English and advised me not to take the direct route to the terminal, but to take a detour a few blocks further towards the city center. He told me that the street I was traveling on was called the 'red sun' or 'red zone' and that many locals avoided this street. 'Nothing good happens on this road'. I thanked him and then took the suggested route 🚸
    I arrived at the bus station around half past one and was able to board the bus to Jaco without much of a wait - because I was early enough. It was still 2 1/2 hours from San Jose to the Pacific coast. I got off at half past four in the much warmer Jaco, as I had just come from San Jose, which is about 1,100 m above sea level. After a short walk to the 'Selina Jaco' hotel, I checked into my sleeping barrel for the night, jumped into the pool, watched a stunning sunset, took another long shower, ate a very tasty vegetarian pizza in a nearby Italian restaurant and then took a look at the surrounding area at night 🏊🏽🌅🚿 🍕🚶🏽

    My personal highlight:
    The spontaneous trip to the Spirogyra Butterfly Garden, the beach directly adjacent to my hotel and the picture-book sunset over the Pacific and the really delicious Italian pizza (4.8⭐ Google rating) 🦋🌅🍕
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    #atlanticcrossing #atlantic #costarica #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #sanjose #jaco #sunset
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  • Jaco -> Punta Leona 🇨🇷

    12–13 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☁️ 29 °C

    Jaco -> Punta Leona 🇨🇷

    Nach einer wundervollen Nacht in meinem Schlaffass (inkl. Ausschlafen bis 08:15 Uhr) gab es zudem auch noch ein wundervolles Frühstück. Es gab gewürfelte Papaya-, Ananas- und Wassermelonenstücke, Rührei, Toast, Honig, einen atemberaubenden Bananenmuffin und einen Ananas-Papaya-Smoothie. Währenddessen nutzte ich die Zeit zum Aufstellen meines Tagesplan: Eine kleine Wanderung zum El Miro - verlassene Ruinen mit einem gewaltigen Ausblick auf die Küste von Jaco - und anschließend sollte es mit einem Uber zum Hotel 'Punta Leona' zum Start meines Tauchkurs gehen. Gesagt, getan. Erst checkte ich aus, packte meine Sachen in den Luggage Store und dann ging's los. Die Wanderung zum El Miro dauerte von meinem Hotel aus etwa 30 min und war ganz angenehm. Obwohl mir sehr viele Leute mit Wanderschuhen entgegenkamen, ist der Weg auch mit gut eingelaufen Flip-Flops durchaus machbar🩴
    Oben angekommen wurde ich mit einer fantastischen Sicht und einer sehr spannenden Ruine belohnt. Einer Erzählung nach wollte der Bauherr ein Hotel auf dem Hügel errichten, verstarb jedoch, bevor er es zuende bringen konnte. So bleiben nur noch die Ruinen des dreistöckigen Bauwerks. Nachdem ich mich zur Genüge umgeschaut hatte, trat ich den Rückweg an und war passend zum selbst gesetzten Ziel, 12:30 Uhr, wieder am Hotel 🥾
    Im Anschluss buchte ich mir einen Uber, der mich dann zu meinem nächsten Stopp - Punta Leona - bringen sollte. Die Fahrt war sehr interessant, da mein Fahrer kein Wort Englisch sprach und ich kaum Spanisch. Aber dank Digitalisierung konnte eine Übersetzer-App da leicht Abhilfe schaffen. Nach einem spannenden Gespräch über meine Schiffsreise und seinen Werdegang und etwa 25 min Fahrt, kamen wir beim Haupteingang des Hotels an. Dieser lag direkt an der Hauptstraße Richtung San Jose und ich war gespannt, was mich nun erwarten sollte. Der Uberfahrer - mir fällt gerade auf, dass wir uns gar nicht vorgestellt hatten - sprach mit den Schrankenbetreibern am Haupteingang, gab dann seinen Pass ab und fuhr mit mir durch die Schranke. Was ich bis hierhin noch nicht wusste: es waren ab jetzt noch 15 min Fahrt bis zur Rezeption - denn mein Hotel lag in bzw. ist Teil von einem großen Naturreservat. Eine wilde Fahrt über gepflasterte Straßen und durch verschiedenste Flora&Fauna endete dann vor der Rezeption 🚕
    Keine 100 m neben der Rezeption lag dann ebenfalls das Dive Center. Ich kontaktierte die Betreiber und ein paar Minuten später nahm mich Daniel bereits in Empfang. Wir stellten uns kurz vor und fuhren dann mit seinem 'Divemobil' zum Pool, denn die erste Session beinhaltete den Umgang mit dem Equipment und einzelne Sicherheitsübungen zu erlernen, bspw. für den Fall, wenn sich die eigene Maske unter Wasser mit Meerwasser füllen oder ein Atemregulierer ausfallen sollte. Da ich die Tests scheinbar mit Bravour bestanden hatte (Daniel war ganz außer sich, dass ich den Theoriekurs vorher schon komplett bearbeitet hatte - so etwas hatte er bis dato noch nicht erlebt), endete der eigentlich bis 19 Uhr veranschlagte erste Teil für mich bereits um 16:30 Uhr. Ich konnte also die übrige Zeit vom Tag fürs Einchecken und eine erste Begehung der Anlage nutzen 🚶🏽
    Am Abend aß ich dann in einem der hoteleigenen Restaurants ('Restaurante Carabelas') vom abendlichen Buffet und ging im Anschluss auf weitere Entdeckungstour durch das wunderschöne Naturreservat. Zuletzt kam ich zum hoteleigenen Supermarkt und holte mir noch Verpflegung für den morgigen Tag: den ersten (und zweiten) Tauchgang im offenen Meer 🤿
    Geschafft vom Tag ging es dann zurück und direkt in die Nachtruhe 💤

    Mein persönliches Highlight:
    Der Bananenmuffin vom Frühstück. Ganz klar. Uuuund das faszinierende Naturreservat und die zugrundeliegende Philosophie des Betreibers 🌱🌳
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    Jaco -> Punta Leona 🇨🇷

    After a wonderful night in my sleeping barrel (including sleeping in until 08:15), I also had a wonderful breakfast. There were pieces of diced papaya, pineapple and watermelon, scrambled eggs, toast, honey, a stunning banana muffin and a pineapple-papaya smoothie. Meanwhile, I used the time to draw up my plan for the day: A short hike to El Miro - abandoned ruins with a tremendous view of the Jaco coastline - and then I was to take an Uber to the 'Punta Leona' hotel for the start of my diving course. No sooner said than done. First I checked out, packed my things in the luggage store and off I went. The hike to El Miro took about 30 minutes from my hotel and was quite pleasant. Although I came across a lot of people wearing hiking boots, the path is perfectly doable even with well-worn flip-flops🩴
    Once I reached the top, I was rewarded with a fantastic view and a very exciting ruin. According to one story, the owner wanted to build a hotel on the hill, but died before he could finish it. All that remains are the ruins of the three-storey building. After I had had a good look around, I set off on my way back and was back at the hotel at 12:30 pm, just in time for my self-imposed destination 🥾
    I then booked an Uber to take me to my next stop - Punta Leona. The journey was very interesting as my driver didn't speak a word of English and I barely spoke any Spanish. But thanks to digitalization, a translator app could easily remedy this. After an interesting conversation about my boat trip and its history and a 25-minute drive, we arrived at the main entrance to the hotel. It was right on the main road towards San Jose and I was excited to see what awaited me. The Uber driver - I just realized that we hadn't even introduced ourselves - spoke to the barrier operators at the main entrance, then handed over his pass and drove through the barrier with me. What I didn't know up to this point was that it was now a 15-minute drive to reception - because my hotel was located in or is part of a large nature reserve. A wild drive over cobbled streets and through a wide variety of flora and fauna ended in front of the reception 🚕
    The Dive Center was less than 100 m from the reception. I contacted the operators and a few minutes later Daniel was already there to welcome me. We briefly introduced ourselves and then drove to the pool in his 'Divemobile', as the first session involved learning how to use the equipment and individual safety exercises, for example in case your mask fills up with seawater underwater or a regulator fails. As I had apparently passed the tests with flying colors (Daniel was beside himself that I had already completed the theory course beforehand - he had never experienced anything like it before), the first part, which was actually scheduled to last until 7 pm, ended for me at 4:30 pm. I was therefore able to use the rest of the day to check in and take a first tour of the grounds 🚶🏽
    In the evening, I ate from the evening buffet in one of the hotel's restaurants ('Restaurante Carabelas') and then went on another discovery tour through the beautiful nature reserve. Finally, I went to the hotel's own supermarket and picked up some food for tomorrow: the first (and second) dive in the open sea 🤿
    Exhausted from the day, I went back and went straight to sleep 💤

    My personal highlight:
    the banana muffin from breakfast. For sure. Uuuuand the fascinating nature reserve and the underlying philosophy of the operator 🌱🌳
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  • Ein Frühstück mit Affen 🐒

    13–14 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☁️ 29 °C

    Ein Frühstück mit Affen 🐒

    Der Tauchkurs sollte an Tag 2 um 08:30 Uhr starten. Gegen 07:30 Uhr bekam ich die Nachricht, dass sich der Start auf 9:00 Uhr verschiebt. Also konnte ich ausgiebig im 'Restaurante Carabelas' frühstücken. Das Buffet - ich liebe Buffets - konnte sich sehen lassen. Von herzhaft bis süß war alles dabei - denn in Costa Rica werden meist schon zum Frühstück Reis mit Bohnen und allerlei herzhafte Variationen dieser Lebensmittel gegessen. Allerdings gab es ebenso Pancakes mit Ahornsirup oder auch 'gepudertes Toast'. Nach dem sehr ausgiebigen Frühstück ging ich aus dem Restaurant und war zunächst verwundert, wieso ein paar Kids und ihre Eltern derart gespannt auf die umliegenden Bäume starrten. Dann sah ich den Grund: Kapuzineraffen 🐒
    Etwa 12-14 Äffchen waren zu sehen, wie sie spielerisch durch die Bäume hüpften und ebenfalls frühstückten 🍌
    Nach etlichen Fotos und Videos machte ich mich dann - beinahe die Zeit außer acht gelassen - endlich auf den Weg zum Tauchkurs. Ich traf Daniel vor dem Tauchcenter und sah, dass heute noch mehr Menschen dieser Leidenschaft folgen wollten: ein Pärchen aus South Carolina, ein Vater mit seiner Tochter aus Nicaragua und ich machten sich gemeinsam mit Daniel auf den Weg zum Strand. Dort trafen wir dann Diego, seinen größeren Bruder, und unseren 'Captain' für diesen Tag 🛥️
    Nach einer kurzen Begrüßung ging es direkt los. Chris und Sarah (aus South Carolina) hatten bereits ihre Diver-License und wollten den Tag für eine neue Taucherfahrung nutzen. Das Vater-Tochter-Gespann hatte als Ziel das erste Mal zusammen schnorcheln zu gehen. Am Tauchspot angekommen, bekamen wir von Diego eine kurze Einweisung über die Begebenheiten vor Ort. Daniel ging als Tauchbegleitung mit Chris und Sarah und ich ging mit Diego als Tauchpartner in meine erste Taucherfahrung auf offener See. Zunächst sollte ich ganz behutsam dem Ankerseil auf den Grund folgen und mich erst einmal mit der Tiefe und den jeweiligen Druckunterschieden anfreunden. Danach ging es dann darum, die richtige Tauchposition zu finden und einen ersten entspannten Tauchgang zu absolvieren. Wir waren 28 min unter Wasser und sahen bei ca. 9 m Tiefe u. a. einen Oktopus und verschiedenste Fischschwärme 🐙🐠
    Während dieses ersten Tauchgangs verlor Chris leider seine ActionCam, deshalb kommunizierte Daniel unter Wasser mit Diego und wir waren etwa die letzten 10 min unter Wasser mit der Suche nach der Action Cam beschäftigt 📷
    Im Endeffekt tauchten wir dann auf und Diego schlug vor, dass Daniel mit Chris einmal Richtung Strand schnorcheln solle, denn bei der Strömung wird sie wahrscheinlich schon an Land angespült worden sein. Und so war es auch. Nach diesem ungeplanten Zwischenfall ging es für uns dann zum nächsten Tauchspot 🛥️
    Der zweite Tauchgang ging bei ca. 5 m Tiefe über 35 min und dort sahen wir ebenfalls viele Fischschwärme aber auch einige Krebstiere 🦀
    Gegen 13:00 Uhr legten wir wieder an unserem Ausgangspunkt an, alle verabschiedeten sich voneinander und ich ging erst einmal in einen der Hotelpools und den angrenzenden Jacuzzi 🏊🏽
    Nach einer wohltuenden Dusche ging es für mich dann wieder auf Erkundungstour und ich sah weitere Kapuzineraffen am Strand, einen Tukan und etliche Leguane 🐒🦜🐊
    Ich entschloss mich dann dazu, noch zum nächsten Strand, den 'Playa Blanca', zu wandern. Auf dem Weg sah ich viele Golfcarts an mir vorbeifahren. Scheinbar ist es hier nicht unbedingt üblich, die eigenen Beine zur Fortbewegung zu nutzen bzw. alles, was weiter als 500 m Fußweg entfernt ist, entweder mit dem Hotelbus oder dem gemieteten Golfcart zurückzulegen. Auf der Hälfte der Strecke gab es einen Aussichtspunkt, an dem auch Vernählungen gefeiert werden können. Sehr idyllisch mit einem fantastischen Ausblick auf die Bucht 👁️
    Angekommen am Playa Blanca beschloss ich noch etwas an der Küste entlang über die Felsformationen zu wandern. Gegen 17:30 Uhr gab es einen schönen Sonnenuntergang zu sehen und ich machte mich danach auf den Rückweg. Etwa eine halbe Stunde später war ich wieder am 'Playa Mantas' und konnte am Horizont noch ein rötlich-lilanes Farbspektakel beobachten 🌅
    Nach dem abendlichen Buffet im Restaurante Carabelas ging es dann nach einem kleinen 'Verdauungsspaziergang' noch in den Supermarkt, um das costa-ricanische Straciatella-Eis zu probieren. Mit Löffel und Eis bewaffnet ging es zurück und der Abend fand ein entspanntes Ende 🍨

    Mein persönliches Highlight:
    Das Eintauchen in eine neue Welt und die unendliche Faszination und Ruhe unter Wasser 🤿
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    Breakfast with monkeys 🐒

    The diving course was due to start at 08:30 on day 2. At around 07:30, I got the message that the start would be postponed to 9:00. So I was able to have an extensive breakfast at 'Restaurante Carabelas'. The buffet - I love buffets - was impressive. There was everything from savory to sweet - because in Costa Rica, rice with beans and all kinds of hearty variations of these foods are usually eaten for breakfast. However, there were also pancakes with maple syrup and 'powdered toast'. After a very hearty breakfast, I left the restaurant and was initially puzzled as to why a few kids and their parents were staring so intently at the surrounding trees. Then I saw the reason: capuchin monkeys 🐒
    Around 12-14 monkeys could be seen jumping playfully through the trees and also having breakfast 🍌
    After several photos and videos, I finally made my way to the diving course - almost ignoring the time. I met Daniel in front of the diving center and saw that even more people wanted to follow this passion today: a couple from South Carolina, a father with his daughter from Nicaragua and I made our way to the beach together with Daniel. There we met Diego, his older brother, and our 'captain' for the day 🛥️
    After a brief welcome, we set off straight away. Chris and Sarah (from South Carolina) already had their diver license and wanted to use the day for a new diving experience. The father-daughter team's goal was to go snorkeling together for the first time. When we arrived at the diving spot, Diego gave us a brief introduction to the local conditions. Daniel went diving with Chris and Sarah and I went with Diego as my diving partner for my first diving experience in the open sea. First of all, I had to carefully follow the anchor rope to the bottom and get used to the depth and the pressure differences. Then it was all about finding the right diving position and completing my first relaxed dive. We were underwater for 28 minutes and saw an octopus and various schools of fish at a depth of around 9 m 🐙🐠
    Unfortunately, Chris lost his action cam during this first dive, so Daniel communicated with Diego underwater and we spent the last 10 minutes or so underwater searching for the action cam 📷
    Eventually we surfaced and Diego suggested that Daniel should snorkel with Chris towards the beach, as it would probably have washed ashore in the current. And so it was. After this unplanned incident, we went to the next dive spot 🛥️
    The second dive took 35 minutes at a depth of approx. 5 m deep for 35 minutes and we also saw lots of schools of fish but also some crustaceans 🦀
    At around 1 p.m. we docked back at our starting point, everyone said goodbye to each other and I went to one of the hotel pools and the adjoining jacuzzi 🏊🏽
    After a soothing shower, I went exploring again and saw more capuchin monkeys on the beach, a toucan and lots of iguanas 🐒🦜🐊
    I then decided to walk to the next beach, 'Playa Blanca'. On the way, I saw lots of golf carts driving past me. Apparently, it's not very common here to use your own legs to get around or to use either the hotel bus or a hired golf cart for anything further than 500 m on foot. Halfway along the route there was a viewpoint where weddings can also be celebrated. Very idyllic with a fantastic view of the bay 👁️
    Once I arrived at Playa Blanca, I decided to walk along the coast over the rock formations. At around 5:30 p.m., there was a beautiful sunset to watch and I then made my way back. About half an hour later, I was back at 'Playa Mantas' and was able to observe a reddish-purple color spectacle on the horizon 🌅
    After the evening buffet at Restaurante Carabelas, I went to the supermarket after a short 'digestive walk' to try the Costa Rican straciatella ice cream. Armed with a spoon and ice cream, we headed back and the evening came to a relaxed end 🍨

    My personal highlight:
    immersing myself in a new world and the endless fascination and tranquillity under water 🤿
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  • Der schönste, letzte Urlaubstag 🌴

    14–15 sty 2025, Kostaryka ⋅ ⛅ 32 °C

    Der schönste, letzte Urlaubstag 🌴

    Der Tag begann mit einem weiteren 'Frühstück mit Affen' 🐒
    Danach ging es zunächst mit Sack und Pack zur Rezeption, um zeitlich passend auszuchecken. Dem gestrigen Kurstag nach zu urteilen war nämlich nicht unbedingt mit einer pünktlichen Rückkehr passend zur Check-out-Zeit zu rechnen. Im Anschluss ging es zur Tauchschule. Ich war pünktlich zu 08:30 Uhr da und musste dann noch ein wenig auf meine Divemaster warten. Um kurz vor 9 Uhr ging es mit Daniel Richtung Boot. Es stellte sich heraus, dass ich heute mit Diego und Daniel allein unterwegs war. Nach einem ersten 'Fun-Dive' mit etwa 16 m Tiefe, erprobte ich dann den 'sicheren Aufstieg' mit einem 3-minütigen Zwischenstopp zwischen 3-5 m unter der Wasseroberfläche. Dieser ist nötig, um die Stickstoffkonzentration im Körper herunterzuschrauben und einen sicheren Aufstieg zu gewährleisten 🫧
    Der nächste Tauchstopp war dann im Prinzip noch die 'letzte Hürde' bzw. die letzte Prüfung für das Open-Diver-Zertifikat. Es ging um das gegenseitige Abschleppen von kraftlosen Tauchern, zu erleben, was es heißt, ohne Luft zu sein (Daniel drehte dafür unter Wasser einmal kurz meine Atemgasflasche zu) und das Abwerfen vom Bleigürtel sowie das Erlernen der bestmöglichen Körperhaltung für einen langsamen Aufstieg. Danach nutzten wir den restlichen Flaschendruck für einen weiteren, 30-minütigen Tauchgang. Insgesamt sahen wir heute einen Lobster, einen Stachelrochen, zwei weitere Oktopusse und Kugelfische🦞🐟🦑🐡
    Zurück an Bord war Diego voll des Lobes und beglückwünschte mich zu meiner Zertifizierung. Wir fuhren zurück an Land, verabschiedeten uns und ich ging erstmal wieder in den Pool. Nach einem Telefonat mit meinem Papa sprang ich unter die Dusche und besichtigte noch den hoteleigenen Schmetterlingsgarten, sah noch einige Leguane und Papageie und besorgte mir noch ein paar Snacks, ehe es zunächst zum Haupteingang und später mit dem Public Bus zurück nach San Jose ging 🚌
    Kurz vor Abfahrt fand ich im Bücherschrank noch eine Ausgabe von 'Per Anhalter durch die Galaxis', welche mich kurzerhand auf meinen weiteren Weg begleiten wird (Grüße gehen raus an alle Vogonen - eine der unausstehlichsten Rassen im ganzen Universum – mies gelaunt, bürokratisch, aufdringlich und gefühllos) 4️⃣2️⃣
    Nach einer 2 1/2 h Busfahrt und einer 20-minütigen Uberfahrt checkte ich für die letzte Urlaubsnacht in eine Wohnung im 'Cosmopolitan-Tower' ein. Dort war ich sehr überrascht von den örtlichen Begebenheiten. Es gab einen Pool, auf den ich blickte, wenn ich durch meine Terrassentür schaute, eine Dampfsauna, ein Fitnessstudio, einen 'Cinema-Room' und ein Rooftop 🏢
    Die Wohnung war sehr modern und ordnungsliebend eingerichtet - ich fühlte mich also direkt pudelwohl. Zunächst bestellte ich mir per 'Uber eats' etwas zu essen, ging dann noch in die Dampfsauna und ließ meinen letzten Urlaubsabend nach einer wohltuenden Dusche mit einem Disneyfilm ausklingen. Das war wirklich der perfekte Abschluss eines lupenreinen Urlaubs. Einzig und allein ein Faultier in freier Wildbahn hätte die Kirsche auf der Sahnehaube meines Urlaubs bedeutet 🦥

    Mein persönliches Highlight:
    Die herzallerliebst eingerichtete Wohnung im Cosmopolitan-Tower und das unbeschreibliche Gefühl einer Dampfsauna nach dreimonatiger Sauna-Abstinenz 🧖🏽
    ---
    The best, last day of my vacation 🌴

    The day began with another 'breakfast with monkeys' 🐒
    Then we headed to reception with our bags and bags to check out at the right time. Judging by yesterday's course day, it was not necessarily to be expected that we would return on time for check-out. We then went to the diving school. I was there on time at 08:30 and then had to wait a little while for my divemaster. Shortly before 9 a.m., Daniel took me to the boat. It turned out that I was traveling alone with Diego and Daniel today. After a first 'fun dive' at a depth of around 16 m, I then tried out the 'safe ascent' with a 3-minute stopover between 3-5 m below the surface. This is necessary to reduce the nitrogen concentration in the body and ensure a safe ascent 🫧
    The next dive stop was basically the 'last hurdle' or the final test for the Open Diver certificate. It was about towing each other from powerless divers, experiencing what it means to be without air (Daniel briefly closed my breathing gas cylinder under water) and dropping the weight belt as well as learning the best possible body position for a slow ascent. We then used the remaining tank pressure for another 30-minute dive. All in all, we saw a lobster, a stingray, two more octopuses and puffer fish🦞🐟🦑🐡
    Back on board, Diego was full of praise and congratulated me on my certification. We drove back ashore, said our goodbyes and I went back to the pool. After a phone call with my dad, I jumped in the shower and visited the hotel's butterfly garden, saw a few more iguanas and parrots and got myself a few snacks before heading back to the main entrance and later taking the public bus back to San Jose 🚌
    Shortly before departure, I found a copy of 'The Hitchhiker's Guide to the Galaxy' in the bookcase, which will accompany me on my further journey (greetings to all Vogons - one of the most obnoxious races in the whole universe - bad-tempered, bureaucratic, pushy and uncaring) 4️⃣2️⃣
    After a 2 1/2 hour bus ride and a 20-minute Uber ride, I checked into an apartment in the 'Cosmopolitan Tower' for the last night of my vacation. I was very surprised by the local amenities. There was a pool that I could see when I looked through my patio door, a steam sauna, a gym, a 'cinema room' and a rooftop 🏢
    The apartment was very modern and neatly furnished - so I felt right at home. First I ordered something to eat via 'Uber eats', then I went to the steam sauna and ended my last evening on vacation with a Disney movie after a soothing shower. It really was the perfect end to a flawless vacation. Only a sloth in the wild would have been the cherry on top of my vacation 🦥

    My personal highlight:
    the lovingly furnished apartment in the Cosmopolitan Tower and the indescribable feeling of a steam sauna after three months of sauna abstinence 🧖🏽
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    #costarica #puntaleona #paradise #sanjose #diving #wildlife #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #monkeys #parrots #sauna #tropicalparadise #divecourse #openwater #openwaterdiver #underthesea
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  • Pool, Umstyling und neue Freunde 💇🏽

    15–16 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☁️ 21 °C

    Pool, Umstyling und neue Freunde 💇🏽

    Der Morgen:
    Um 05:45 Uhr klingelte mein Wecker. Meine Mission: den Sonnenaufgang auf dem Rooftop des Cosmopolitan-Towers zu genießen. Auf dem Dach angekommen erwartete mich eine dichte Wolkendecke und Nieselregen. Schade. Dann eben wieder zurück ins Bett und bis kurz vor 7 weiterschlafen. Meine nächste Mission: eine frühmorgendliche Schwimmsession. Umgezogen, ab in den Pool und gegen halb 8 unter die Dusche. Danach Sachen einpacken, auschecken und einen Uber rufen. Nächstes Ziel: San Roque. Dort hatte ich um 09:00 Uhr einen Termin bei Kathy und Checho 🏊🏽

    Der Vormittag & Nachmittag:
    Pünktlich um 09:00 Uhr stand ich vor dem Zuhause von Kathy (29) und Checho (31). Checho begrüßte mich direkt am Eingangstor und bat mich herein. Zuerst sah ich dann drei Stühle aufgereiht, von denen ich auf einem Platz nehmen sollte, sowie einen sehr großen Fernseher. Checho machte mir einen Kaffee und wir unterhielten uns zunächst über unsere jeweilige Herkunft, das Ocean College und mein Vorhaben für diesen Tag. Zunächst sagte er, dass sich Kathy den ganzen Tag um mich kümmern würde. Kathy (seine Frau) lernte ich kurz darauf kennen. Leider konnte ich mich mit ihr - im Gegensatz zu Checho - nicht auf Englisch unterhalten. Also musste eine Übersetzer-App herhalten. Sie brachte mir dann eine Reihe wichtiger Überlegungen nahe und wir einigten uns auf eine Vorgehensweise. Für die Wartezeit wurde mir eine Fernbedienung gereicht, damit ich in der Zeit, die das Ganze nunmal in Anspruch nehmen sollte, keine Langeweile bekam. Ich wählte dann die zweite Staffel von 'Squid Game' aus und ließ Kathy anfangen zu werkeln. Kurz danach mischte aber auch Checho mit und die beiden nutzten - verständlicherweise mit gelegentlichen Pausen - die Zeit bis zum Mittag, um gemeinsam rasche Fortschritte zu erzielen🧵
    Bei einem gemeinsamen Mittagessen gegen 13:00 Uhr lernten wir uns noch etwas besser kennen. Die beiden planen bspw. eine Rundreise in Europa, die am Samstag starten soll. Den Wunsch, Europa zu bereisen, hegen die beiden schon länger und sind froh, dass es nun bald endlich losgehen wird. Zum Mittag gab es übrigens eine typisch costa-ricanische Speise mit Bohnen und Reis sowie einer kartoffelähnlichen Beilage 🛫 🍛
    Nach einem kurzen Spaziergang ging es um 14:00 Uhr mit frischen Kräften wieder ans Werk. Nachdem ich beinahe die ganze Staffel durchgeschaut hatte, war es gegen 17:00 Uhr endlich soweit. Es war geschafft. Nach einigen Tipps zum Umgang mit meiner neuen Errungenschaft, bedankte ich mich für die ehrlicherweise doch eher schmerzhafte Erfahrung und verabschiedete mich von den beiden. Kurz zuvor sagte Checho noch zu mir, dass ich heute nicht nur ein Umstyling gewonnen, sondern auch zwei neue Freunde gefunden hätte. Nach diesen herzlichen Worten gingen die beiden zu einer wohlverdienten Paarmassage und ich rief mir einen Uber, um auf direktem Weg zu den Schüler*innen, und damit zur 'Academia Tica Spanish School' zu kommen 🚗

    Der Abend:
    Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichte ich mein Ziel um ca. 18:30 Uhr. Im Anschluss an den herzlichen Empfang seitens der Schüler*innen gab es dann um 19:00 Uhr zunächst Dinner. Danach führte ich erst einmal etliche Gespräche, u. a. mit Raphi und einigen Schüler*innen. Nach ein paar Durchgängen 'Rundlauf' (Tischtennis) wollten dann noch Anna und Marie mit mir unter sechs Augen sprechen. Dazu gingen wir in eins der Zimmer (Einschub: Die Anlage kann man sich vorstellen wie eine klassische Jugendherberge, wobei die Schüler*innen in Zelten draußen schlafen und nur die Lehrkräfte den Luxus von Betten genießen dürfen) und mir wurde ein großer Unmut offenbart. Undzwar könne es ja nicht angehen, dass ich einfach in den Urlaub fahren würde, ohne mich vernünftig verabschiedet zu haben. Daher hatten die beiden sich etwas überlegt: anstatt, dass sie mir persönlich die Vorkommnisse der letzten 5 Tage schildern, solle ich mit einer vorgefertigten Powerpoint-Präsentation eine 'Powerpoint-Karaoke' veranstalten und ihnen so die Geschehnisse der letzten 5 Tage präsentieren 🧑🏽‍🏫
    Nach einer sehr lustigen Präsentation gab es dann zunächst eine lange Umarmung - alles war wieder vergeben&vergessen - und dann noch ein persönliches Update von den beiden zur momentanen (Gefühls-)Lage und Stimmung aller 💖
    Nach sehr intensiven, erkenntniserweiternden Gesprächen ging es dann gegen 00:00 Uhr ins Bett. Frühstück ist hier vor Ort nämlich pünktlich (hier wird Pünktlichkeit großgeschrieben) um 07:00 Uhr 🕖

    Mein persönliches Highlight:
    Obwohl es heute - wieder einmal - viele positive Eindrücke gab, die in Erinnerung bleiben werden, würde ich mich als persönliches Highlight doch für 'den Abend' entscheiden und insbesondere für die tiefen Gespräche mit Anna und Marie 🫂
    ---
    Pool, makeover and new friends 💇🏽

    The morning:
    My alarm clock rang at 05:45. My mission: to enjoy the sunrise on the rooftop of the Cosmopolitan Tower. When I arrived at the rooftop, a thick blanket of clouds and drizzle awaited me. Too bad. So I went back to bed and slept on until shortly before 7. My next mission: an early morning swimming session. Change of clothes, into the pool and into the shower at half past seven. Then pack my things, check out and call an Uber. Next destination: San Roque. I had an appointment with Kathy and Checho there at 09:00 🏊🏽

    The morning & afternoon:
    I arrived at the home of Kathy (29) and Checho (31) right on time at 09:00. Checho greeted me at the front gate and invited me in. First I saw three chairs lined up, one of which I was asked to sit on, and a very large television. Checho made me a coffee and we talked about our respective backgrounds, Ocean College and my plans for the day. First, he said that Kathy would take care of me all day. I met Kathy (his wife) shortly afterwards. Unfortunately, unlike Checho, I couldn't speak to her in English. So I had to use a translator app. She then explained a number of important considerations to me and we agreed on a course of action. I was handed a remote control for the waiting time so that I wouldn't get bored during the time it was going to take. I then selected the second season of 'Squid Game' and let Kathy get to work. Shortly afterwards, Checho joined in and the two of them used the time until lunchtime - with occasional breaks, of course - to make rapid progress together🧵
    We got to know each other a little better over lunch together at around 13:00. The two of them are planning a round trip in Europe, for example, which is due to start on Saturday. They have wanted to travel to Europe for a long time and are happy that they will finally be going soon. For lunch, they had a typical Costa Rican dish of beans and rice with a potato-like side dish 🛫 🍛
    After a short walk, they got back to work at 2 p.m. with fresh energy. After watching almost the entire season, it was finally time at around 5 pm. It was done. After a few tips on how to handle my new acquisition, I thanked them for the honestly rather painful experience and said goodbye to them. Shortly beforehand, Checho said to me that I had not only gained a makeover today, but had also made two new friends. After these warm words, the two of them went for a well-deserved couple's massage and I called an Uber to take me directly to the students, and thus to the 'Academia Tica Spanish School' 🚗

    The evening:
    After about an hour's drive, I arrived at my destination at around 6:30 pm. After a warm welcome from the students, dinner was served at 7pm. Afterwards, I had several conversations, including with Raphi and some of the students. After a few rounds of table tennis, Anna and Marie wanted to talk to me in private. We went into one of the rooms (insertion: the facility can be imagined as a classic youth hostel, with the students sleeping in tents outside and only the teachers enjoying the luxury of beds) and I was revealed to be very displeased. I couldn't just go on vacation without having said goodbye properly. So the two of them had thought of something: instead of telling me personally about the events of the last 5 days, I was to organize a 'PowerPoint karaoke' with a ready-made PowerPoint presentation and present the events of the last 5 days to them 🧑🏽‍🏫

    After a very funny presentation, there was first a long hug - everything was forgiven & forgotten again - and then a personal update from both of them on the current (emotional) situation and mood of everyone 💖
    After very intensive, insight-expanding discussions, we went to bed at around 00:00. Breakfast is on time here (punctuality is very important here) at 07:00 🕖
    My personal highlight:
    Although there were - once again - many positive impressions today that will be remembered, I would choose 'the evening' as my personal highlight and in particular the in-depth conversations with Anna and Marie 🫂
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    #costarica #dreadlocks #dreads #sanjose #newfriends #wildlife #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #pool #swimming #dreadlockden #tropicalparadise #umstyling #hug #umarmung #deeptalk
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  • Academia Tica Spanish School 🧑🏽‍🏫🇪🇸

    16–18 sty 2025, Kostaryka ⋅ ⛅ 20 °C

    Academia Tica Spanish School 🧑🏽‍🏫🇪🇸

    Die Tage in der Academia Tica Spanish School gingen sehr schnell vorbei, da uns auch sehr viel geboten wurde:

    Donnerstag, 16.01.25
    07:00 - 08:00 Uhr Frühstück
    08:00 - 09:40 Uhr Spanischunterricht Teil 1
    10:00 - 11:40 Uhr Spanischunterricht Teil 2
    11:40 - 12:20 Uhr Mittagessen
    14:00 - 16:00 Uhr Cooking Class
    16:30 - 18:30 Uhr Free-shore-leave
    19:00 - 20:00 Uhr Abendessen
    ab 20:00 Uhr Freizeit

    An meinem ersten Tag an der Academia Tica blieb mir zunächst die freie Wahl, ob ich dem Spanischunterricht beiwohnen oder die Zeit für mich frei gestalten möchte. Ich dachte, wenn ich schonmal hier bin, kann ich genauso gut beim Spanischunterricht mitmachen. Da mir der Lehrer 'Santiago' empfohlen wurde, beschloss ich, ihn zu fragen, ob es möglich wäre, per Quereinstieg ab Tag 2 noch dabei zu sein. Ich durfte mir einen Stuhl schnappen und mich dazusetzen. Teil der Klasse waren zu diesem Zeitpunkt bereits Tilly, Franz, Marie, Matthias, Janno und Hannes. Es gab insgesamt fünf unterschiedliche Klassen. 4x Anfängerklasse und 1x Fortgeschrittene 🧑🏽‍🏫
    Nach sehr spannenden, humorvollen und interessant gestalteten 'lecciones' (inkl. Bingo-Spiel, dessen Gewinner dann als nächstes die Zahlen auf spanisch ausrufen musste - erst ich, dann Marie) gab es nach dem Mittagessen ab 14:00 Uhr eine 'Cooking Class'. Wir lernten - aufgeteilt in drei Gruppen - wie man 'Patacones' zubereitet. Das Gericht besteht aus zweimal frittierten Kochbananen und selbstgewählten Belägen. Die gemeinsame Zubereitung wurde innerhalb der Gruppen noch einmal organisiert, sodass ich mich mit Janno, Jana und Matthias um das Frittieren der Bananen kümmern sollte. Die fertigen Patacones - ein traditionelles Gericht von den indigenen Kulturen Mittel- und Südamerikas - kamen bei allen Beteiligten sehr gut an und und viele notierten sich das Rezept, um sie nach Wiederankunft auch noch einmal in ihren Familien nachkochen zu können 🍌
    Im Anschluss an die Cooking Class wurden erst ein paar Partien 'Rundlauf' gespielt und dann die Schüler*innen in den Free-shore-leave entlassen. Ich nutzte die Zeit, um in Coronado (etwa 20 min zu Fuß) zu einer Videothek zu gehen und nach dem Film 'Moana' (Vaiana) Ausschau zu halten (dieser steht nämlich schon seit längerem auf unserer 'to watch-Liste'. Außerdem sollte ich Matthias dazu noch Pirates of the Carribbean 1 mitbringen. In der Videothek meines Vertrauens gab es tatsächlich beide Filme. Während die entsprechenden Filme rausgesucht wurden, sah ich auf einem Fernseher im Laden Ausschnitte aus Vaiana 2 laufen. Allerdings war dies bei weitem noch kein 'Smart-TV'. Deshalb fragte ich die nette Verkäuferin - per Übersetzer-App, da sie kein Englisch sprach -, ob der Film hier schon erschienen sei. Sie lachte verlegen und sagte mir dann, dass ich ihn kaufen könne. Außerdem solle ich mir noch einen Film aussuchen, da ich entweder für drei Filme 3.000 ₡ zahlen müsse oder aber für vier Filme (aufgrund einer Aktion) ebenfalls 3.000 ₡. Deshalb nahm ich ebenfalls noch 'Interstellar' mit. Dazu kam dann auch noch, dass das Kartenlesegerät ausfiel, sie keine 20.000 ₡ wechseln konnte und ich stattdessen für vier DVDs insgesamt 2.600 ₡ (~5,04€) zahlen musste 🧑🏽‍🚀🚀
    Nach dieser interessanten Erfahrung ging ich noch in den nächsten Einkaufsladen und kaufte noch Milka-Schokolade und Oreos für unser erstes Expi-Gruppentreffen und ging dann zurück zur Academia Tica🚶🏽
    Meine Expi-Gruppe (bestehend aus Jana, Tilly, Felipa, Ella, Marie, Christian und Antonio) nutzte dann die Zeit nach dem Abendessen für eine erste Grobplanung der fünf Tage, die sie mit mir zusammen Zeit haben, um sich bzw. uns eigenverantwortlich bis zur Grenze nach Panama durchzuschlagen ('Robinson-Tag' lässt grüßen). Eine Art Gruppenchallenge, um Koordination, Planung und finanzielle Kalkulation zu erlernen und entsprechend umzusetzen 📝

    Freitag, 17.01.25
    07:00 - 08:00 Uhr Frühstück
    08:00 - 09:40 Uhr Spanischunterricht Teil 1
    10:00 - 11:40 Uhr Spanischunterricht Teil 2
    11:40 - 12:20 Uhr Mittagessen
    13:00 - 18:00 Uhr Walking Tour San Jose
    19:00 - 20:00 Uhr Abendessen
    ab 20:00 Uhr Freizeit

    Dieser Tag lief sehr ähnlich zum vorherigen Tag ab: Frühstück, spannende, humorvolle und wirklich lehrreiche Spanischlektionen von und mit Santiago sowie Mittagessen. Für den Nachmittag war dann eine 'Walking-Tour' durch San Jose geplant. Dazu trafen wir uns um 13 Uhr mit allen und ließen die Schüler*innen sich zunächst nach Geburtsdatum im Jahr aufstellen und anschließend bis 3 durchzählen. Ergo wurden wieder drei Gruppen gebildet, die von Mario, David und Elider jeweils durch die Stadt geführt wurden. Ich schloss mich der Gruppe um David an und nutzte die Busfahrt nach San Jose (etwa 40min), um mit ihm über allerlei Dinge zu sprechen, z. B. seinen Werdegang und das Leben und Aufwachsen in San Jose 🗣️
    Wir stiegen beim 'Parque National' aus und gingen zunächst durch das Regierungsviertel (Tribunal Supremo de Elecciones, Legislative Assembly of Costa Rica und National Museum of Costa Rica). Wir erfuhren dabei allerlei interessantes, bspw., dass Costa Rica eines der wenigen Länder ohne Armee ist 🪖
    Danach ging es zu einem Fair Trade Souvenir Laden, der einer No Profit Organisation unterliegt, die sich für die Erhaltung der indigenen Kultur(-schätze) einsetzt. Das Ende unserer Tour führte uns durch San Joses Chinatown zum 'Café Rojo', in dem wir zusammen auf Empfehlung von David hin 'Vietnamese iced coffee' und eine Maracuja-Tarte bestellten ☕🍮
    Gegen halb 6 machten wir uns auf den Rückweg und kamen gegen 19:10 Uhr wieder an der Academia Tica an. Nach dem Abendessen setzten wir (Maxim, Kaspar, Raphi, Mario und ich) uns ins Zimmer von Maxim und Kaspar und sprachen noch bis etwa 00 Uhr über die bisherigen Geschehnisse unserer Reise und das Leben an Bord ⛵

    Samstag, 18.01.25
    07:00 - 08:00 Uhr Frühstück
    08:00 - 09:40 Uhr Spanischunterricht Teil 1
    10:00 - 10:30 Uhr Graduación
    10:30 - 11:40 Uhr Sachen packen
    11:40 - 12:20 Uhr Mittagessen
    13:10 Uhr Abfahrt zur Don Eli Coffee Farm

    Analog zu den vorherigen Tagen gab es bis 10:00 Uhr den identischen Ablauf. Um 10:00 Uhr trafen wir uns alle, nach der letzten Spanischlektion, auf der Rasenfläche vor der Schule. Dort führten alle Spanischschüler*innen kreative Beiträge entsprechend ihres Wissensniveaus auf, bspw. wurde auf spanisch gesungen, ein kurzes Theaterstück aufgeführt oder 1,2 oder 3 gespielt. Im Anschluss an jede Vorführung bekam die jeweilige Klasse ihre A1 bzw. A2 Zertifikate ausgehändigt. Obwohl ich erst einen Tag später dazustieß, überreichte auch mir Santiago, nach einer speziellen Darbietung des Songs 'Me gustas tú - Manu Chao', ein entsprechendes Zertifikat 🎓
    Danach hatten die Schüler*innen noch bis zum Mittagessen Zeit ihre Taschen und Zelte einzupacken. Frisch gestärkt durch das letzte Mittagessen vor Ort, bedankten wir uns noch einmal bei Mario und allen Beteiligten und stiegen dann in unseren Bus zur 'Don Eli Coffeefarm' 🧑🏽‍🌾

    Mein persönliches Highlight:
    Der wirklich lehrreiche Spanischunterricht bei Santiago und die verwirrende, aber spaßige Situation in der Videothek 📀
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    Academia Tica Spanish School 🧑🏽‍🏫🇪🇸

    The days at Academia Tica Spanish School went by very quickly, as there was so much on offer:

    Thursday, 16.01.25
    07:00 - 08:00 Breakfast
    08:00 - 09:40 Spanish lessons part 1
    10:00 - 11:40 Spanish lessons part 2
    11:40 - 12:20 Lunch
    14:00 - 16:00 Cooking Class
    16:30 - 18:30 Free-shore-leave
    19:00 - 20:00 Dinner
    from 20:00 Free time

    On my first day at Academia Tica, I was initially free to choose whether I wanted to attend Spanish lessons or spend the time on my own. I thought, if I'm already here, I might as well join in with the Spanish lessons. As the teacher 'Santiago' was recommended to me, I decided to ask him if it would be possible to join in from day 2 onwards. I was allowed to grab a chair and sit down. Tilly, Franz, Marie, Matthias, Janno and Hannes were already part of the class at this point. There were five different classes in total. 4 beginner classes and 1 advanced class 🧑🏽‍🏫
    After very exciting, humorous and interesting 'lecciones' (including a game of bingo, the winner of which then had to call out the numbers in Spanish - first me, then Marie), there was a 'cooking class' after lunch from 14:00. Divided into three groups, we learned how to prepare 'patacones'. The dish consists of twice-fried plantains and toppings of your choice. The joint preparation was organized once again within the groups, so that I was supposed to take care of frying the bananas with Janno, Jana and Matthias. The finished patacones - a traditional dish from the indigenous cultures of Central and South America - went down very well with everyone involved and many people made a note of the recipe so that they could cook it again for their families when they got back 🍌
    After the cooking class, a few games of 'Rundlauf' were played and then the students were released into the free-shore-leave. I used the time to go to a video store in Coronado (about 20 minutes on foot) and look out for the movie 'Moana' (Vaiana) (this has been on our 'to watch list' for a long time). I was also supposed to bring Matthias Pirates of the Carribbean 1. The video store I trusted actually had both films. While the relevant films were being picked out, I saw clips from Vaiana 2 playing on a TV in the store. However, this was far from being a 'smart TV'. So I asked the nice sales clerk - via a translator app, as she didn't speak English - if the movie had been released here yet. She laughed sheepishly and then told me that I could buy it. She also told me to choose another movie, as I would either have to pay ₡3,000 for three films or ₡3,000 for four films (due to a promotion). That's why I also took 'Interstellar' with me. Then there was also the fact that the card reader broke down, she couldn't change 20,000 ₡ and I had to pay a total of 2,600 ₡ (~5.04€) for four DVDs instead 🧑🏽‍🚀🚀
    After this interesting experience, I went to the nearest store and bought some Milka chocolate and Oreos for our first expi group meeting and then went back to Academia Tica🚶🏽
    My expi group (consisting of Jana, Tilly, Felipa, Ella, Marie, Christian and Antonio) then used the time after dinner to make an initial rough plan for the five days they have with me to make their way to the border to Panama ('Robinson Day' sends its regards). to make our own way to the border with Panama ('Robinson Day' sends its regards). A kind of group challenge to learn and implement coordination, planning and financial calculation 📝

    Friday, 17.01.25
    07:00 - 08:00 Breakfast
    08:00 - 09:40 Spanish lessons part 1
    10:00 - 11:40 Spanish lessons part 2
    11:40 - 12:20 Lunch
    13:00 - 18:00 Walking tour San Jose
    19:00 - 20:00 Dinner
    from 20:00 Free time

    This day was very similar to the previous day: Breakfast, exciting, humorous and really informative Spanish lessons from and with Santiago and lunch. A 'walking tour' through San Jose was then planned for the afternoon. We met with everyone at 1 pm and had the students line up according to their date of birth in the year and then count up to 3. So we formed three groups again, which were led through the city by Mario, David and Elider. I joined David's group and used the bus ride to San Jose (about 40 minutes) to talk to him about all sorts of things, e.g. his career and life and growing up in San Jose 🗣️
    We got off at the 'Parque National' and first walked through the government district (Tribunal Supremo de Elecciones, Legislative Assembly of Costa Rica and National Museum of Costa Rica). We learned all sorts of interesting facts, for example that Costa Rica is one of the few countries without an army 🪖
    We then went to a fair trade souvenir store run by a no-profit organization that is committed to preserving indigenous culture (treasures). The end of our tour took us through San Jose's Chinatown to 'Café Rojo', where we ordered 'Vietnamese iced coffee' and a passion fruit tart on David's recommendation ☕🍮
    We made our way back around half past five and arrived back at Academia Tica at around 7:10 pm. After dinner, we (Maxim, Kaspar, Raphi, Mario and I) sat down in Maxim and Kaspar's room and talked about the events of our trip so far and life on board until about 00:00 ⛵

    Saturday, 18.01.25
    07:00 - 08:00 Breakfast
    08:00 - 09:40 Spanish lessons part 1
    10:00 - 10:30 Graduación
    10:30 - 11:40 Pack up
    11:40 - 12:20 Lunch
    13:10 Departure to Don Eli Coffee Farm

    As with the previous days, the schedule was identical until 10:00 am. At 10:00 a.m., after the last Spanish lesson, we all met on the lawn in front of the school. There, all Spanish students performed creative contributions according to their level of knowledge, e.g. singing in Spanish, performing a short play or playing 1,2 or 3. After each performance, the respective class received their A1 or A2 certificates. Although I only joined them a day later, Santiago also presented me with a certificate after a special performance of the song 'Me gustas tú - Manu Chao' 🎓
    The students then had time to pack their bags and tents until lunch. Freshly fortified by the last lunch on site, we thanked Mario and everyone involved once again and then boarded our bus to the 'Don Eli Coffee Farm' 🧑🏽‍🌾

    My personal highlight:
    the really informative Spanish lesson with Santiago and the confusing but fun situation in the video store 📀
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  • Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕

    18–20 sty 2025, Kostaryka ⋅ ⛅ 22 °C

    Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕

    Samstag, 18.01.25
    Unser Bus zur 'Don Eli Coffeefarm' kam nach etwa 3h Fahrt gegen 16:00 Uhr an. Wir stiegen aus dem Bus aus und wurden von Carlos und zwei Kids von der Johnny begrüßt. Wir luden unsere Taschen auf den Pickup von Carlos und gingen dann etwa 5 min zu Fuß zur Kaffeefarm. Dort angekommen wurden sehr zeitnah die Zelte aufgeschlagen und einige nutzten danach die Möglichkeit, im angrenzenden Fluss schwimmen zu gehen. Unsere Schüler*innen und die der Johann Smidt kamen dann über ihre bisherigen Erfahrungen in Costa Rica ins Gespräch und verbrachten nach einem gestaffelten Dinner miteinander den Abend. Talea, Lea, Malte (LK) und ich nutzten die Zeit vor dem Abendessen noch für eine kleine Wanderung, um gemeinsam den Sonnenuntergang über den Bergen anschauen zu können 🥾
    Im Anschluss an das Abendessen gab es verschiedene kleine Gruppierungen, die sich entweder unterhielten oder nebeneinander saßen und auf ihre Handys starrten. Matthias und ich verquatschten uns unterdessen etwas in unserem 'Zimmer'. Gegen kurz vor 11 Uhr gingen wir noch eine kleine Runde durch die 'Finca Tematica' (unser Zuhause während unseres Aufenthalts). Einige Kids saßen noch am Lagerfeuer, an dem ich mich noch kurz aufwärmte und danach schlafen ging 🔥

    Sonntag, 19.01.25
    Der heutige Morgen war geprägt von vielen Umstrukturierungen. Die Schüler*innen der Johann Smidt packten ihre Zelte und Taschen ein und unsere Kids nahmen dann jeweils mit ihren Zelten die vorherigen Plätze ein. Nachdem wir uns von der Besatzung der Johnny verabschiedet hatten, begann unser Programm um ca. 11:15 Uhr. Carlos erzählte uns zunächst etwas vom Kaffeeanbau, der Ernte und den örtlichen Begebenheiten, ehe wir - ausgerüstet mit einem Korb, den man sich um den Bauch schnallen konnte - in Zweier-Teams selbst das Pflücken praktizieren durften. Uns wurden von Carlos entsprechende Erntereihen zugeteilt, in denen wir dann die nächsten zwei Stunden so viel pflücken sollten, wie wir in der Zeit schaffen würden. Im Anschluss daran wurde die entsprechende Ausbeute von ihm begutachtet und daraufhin in eine Art vorläufig-kurzfristiges Lager geschüttet 🫘🕳️
    Nach dem Mittagessen ging es mit allen auf eine 'Führung' zu seinen höher gelegenen Kaffeegebieten. Auf der Ladefläche vom Pickup ging es in zwei Fuhren hoch hinaus. Am Gipfel erklärte uns Carlos dann noch einige grundlegende Dinge zum Kaffeeanbau, u. a. etwas über die unterschiedlichen Aromen der Bohnen in Bezug zur jeweiligen Höhenlage ☕
    Wir durften uns entscheiden, ob wir infolgedessen eine kurze oder längere Wanderung durch diese Gebiete machen wollten. Raphi und ich entschieden uns für die längere Variante, während Maxim und Kaspar die kürzere Wanderung begleiteten. Da auf unserem Weg verhältnismäßig viel Müll lag, beschlossen wir kurzerhand, dass wir die Wanderung mit einem Cleanup verbinden möchten. Etwa 1 1/2 h waren wir unterwegs und konnten dabei 3 Tüten voller Müll einsammeln, ehe uns Carlos in Santa Maria wieder aufgabelte und zurück zur Kaffeefarm fuhr. Selbstverständlich lief der entsprechende Song von Roland Kaiser bei dieser durchaus passenden Gelegenheit auf unserer Rückfahrt ♻️
    Nach dem Abendessen entzündeten wir noch ein Lagerfeuer in der Nähe unseres Campingplatzes am Fluss. Die Schüler*innen hielten nach einem kurzen gemeinsamen Meeting noch ihr Schülermeeting ab, während wir Lehrkräfte + Anna auf das Feuer Acht gaben. Danach ließen alle den Abend entspannt ausklingen 🌄

    Mein persönliches Highlight:
    Die Fahrt auf dem Pickup zur höher gelegenen Plantage sowie die harmonische und entspannte Atmosphäre während der Wanderung 🚶🏽🌄
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    Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕

    Saturday, 18.01.25
    Our bus to the 'Don Eli Coffee Farm' arrived after a 3-hour drive at around 4pm. We got off the bus and were greeted by Carlos and two kids from the Johnny. We loaded our bags onto Carlos' pickup truck and then walked about 5 minutes to the coffee farm. Once there, we set up our tents very quickly and some of us then took the opportunity to go swimming in the nearby river. Our students and those from Johann Smidt then got talking about their experiences in Costa Rica so far and spent the evening together after a staggered dinner. Talea, Lea, Malte (LK) and I used the time before dinner for a short hike to watch the sunset over the mountains together 🥾
    After dinner, there were various small groups either chatting or sitting next to each other staring at their cell phones. Meanwhile, Matthias and I chatted a bit in our 'room'. Shortly before 11 a.m., we went for a little walk around the 'Finca Tematica' (our home during our stay). Some of the kids were still sitting around the campfire, where I warmed up briefly and then went to sleep 🔥

    Sunday, 19.01.25
    This morning was characterized by a lot of restructuring. The Johann Smidt students packed up their tents and bags and our kids then took their previous places with their tents. After we had said goodbye to the crew of the Johnny, our program began at around 11:15 am. Carlos first told us about coffee cultivation, the harvest and the local conditions before we - equipped with a basket that could be strapped around our stomachs - were allowed to practice picking in teams of two. Carlos assigned us to the appropriate harvest rows, in which we were to pick as much as we could in the next two hours. Afterwards, he inspected the corresponding yield and then poured it into a kind of temporary, short-term storage facility 🫘🕳️
    After lunch, we all went on a 'guided tour' to his higher-lying coffee areas. We went up in two trips on the back of the pickup truck. At the summit, Carlos explained a few basic things about coffee cultivation, including the different flavors of the beans in relation to the respective altitude ☕
    We had to decide whether we wanted to go on a short or longer hike through these areas. Raphi and I opted for the longer option, while Maxim and Kaspar went on the shorter hike. As there was quite a lot of garbage on our way, we decided without further ado that we wanted to combine the hike with a clean-up. We walked for around 1 1/2 hours and collected 3 bags full of garbage before Carlos picked us up again in Santa Maria and drove us back to the coffee farm. Of course, the appropriate song by Roland Kaiser was played on our return journey ♻️
    After dinner, we lit a campfire near our campsite by the river. After a short meeting together, the students held their student meeting while we teachers + Anna looked after the fire. Afterwards, everyone relaxed and let the evening draw to a close 🌄

    My personal highlight:
    the ride on the pickup truck to the plantation on higher ground and the harmonious and relaxed atmosphere during the hike 🚶🏽🌄
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  • Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕ (2)

    20–21 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☀️ 22 °C

    Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕ (2)

    Montag, 20.01.25
    Nach dem Frühstück nutzte ich die Zeit bis zum Start des Programms für eine kurze Wanderung über Carlos' Plantage. Carlos bewirtschaftet auf der gesamten Don Eli Coffeefarm' ca. 9 ha Anbaufläche. Diese darf man sich allerdings nicht so vorstellen, dass alle Kaffeepflanzen geordnet in Reihen hintereinander angebaut werden. Gerade die Mischung aus Kaffeepflanzen und etlichen anderen Baum- und Pflanzenarten soll besonders gut für den Anbau und den Ertrag sein. Daher steht Diversität der Pflanzen auf engstem Raum beim Kaffeeanbau hoch im Kurs. Auf meiner kurzen Wanderung (9-10 Uhr) sah ich deshalb zwischen den Kaffeepflanzen auch vereinzelt Zitronen- und Orangenbäume oder auch viele aufblühende Blüten 🍋🍊🌸
    Zurück auf der Kaffeefarm erklärte uns Carlos um 10 Uhr dann den nächsten Schritt in der Kaffeeherstellung: das Trocknen.
    Im Anschluss an seine Ausführungen waren wir dann wieder an der Reihe. Unsere Kaffeeernte vom Vortag wurde von einigen Schülerinnen zunächst in eine Art Trichter befördert, durch den die entsprechenden Kaffeekirschen in eine Waschstraße überführt wurden. Danach wurden sie in die Schälmaschine hochgepumpt und die Kirsche (Außenschale) von den eigentlichen Kaffeebohnen getrennt. Die Kaffeebohnen wurden ausgesiebt und fielen ebenfalls durch eine Art Trichter in einen Sammelbehälter. Der Rest der Kaffeekirsche landete dann über ein Rohr im darunter geparkten Pickup 🛻
    Einige Schülerinnen halfen bei diesem ersten Schritt tatkräftig mit. Andere kümmerten sich um den zweiten Schritt: das eigentliche Trocknen. Dazu nahm sich jede*r Schüler*in einen Korb und stellte ihn unter das Auslassventil vom Sammelbehälter. War der Korb zu gut einem Viertel gefüllt, so ging es damit zum Trocknungsort. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Trocknungsorte. Entweder die Bohnen werden auf einer Plane direkt unter freiem Himmel verteilt oder in offenen Trocknungsgängen, die offenen Gewächshäuservorrichtungen ähneln, aufgeschüttet. Ein*e Schüler*in nahm dann die Körbe in Empfang und verteilte sie großzügig auf die bereitgestellten Flächen 🧺
    Die letzte Gruppe an Schüler*innen wurde in der Zeit angewiesen, die Bohnen, die bereits draußen unter freiem Himmel trockneten, mit den Füßen einmal umzulagern bzw. zu durchmischen, um eine gleichmäßige Trocknung zu ermöglichen.
    Nach diesem Arbeitseinsatz hatten wir uns das Mittagessen redlich verdient 🍛
    Bis 15:00 Uhr gab es erst einmal Freizeit. Im Anschluss daran fuhren wir mit dem Pickup, der die übrig gebliebenen Bestandteile der Kaffeekirschen enthielt, zu einer Freiluft-Kompostfläche, wo wir den vorherigen Kompost zunächst umschichteten und den neuen Kompost anlegten.
    Gegen 17:00 Uhr ging ich - einer spontanen Idee von Ella und Sophia folgend - mit zum Haus von Carlos, um seinen privaten Pool in Augenschein zu nehmen. Die beiden hüpften dann prompt ins Wasser, während ich mich noch etwas umschaute. Da es gegen 18:00 Uhr zu einem kurzfristig angesetzten Fußballspiel nach San Marcos gehen sollte, war leider nur Zeit für eine kurze Schwimmsession 🏊🏽
    Gegen kurz vor 18 Uhr ging es also mit allen Schüler*innen, jeweils auf den Ladeflächen von zwei Pickups verteilt, zu einer Fußballarena mit Flutlicht in San Marcos. Wir wurden vor Ort von 'Alex Macho Madrigal' und zwei Jugendmannschaften begrüßt. Alex war von 1995-2002 costa-ricanischer Nationalspieler und nun als Trainer im Jugendbereich tätig 🏟️
    Nach einem kurzen Aufwärmen teilten wir uns in zwei Mannschaften auf. Es fanden zwei parallele Spiele mit je 7 Feldspielern + Torwart statt. Raphi und ich als Teil vom zweiten Team und Maxim und Kaspar als Teil vom ersten Team. In den ersten Minuten unseres Spiels verletzte sich Sonja bei einem unglücklichen Zweikampf und wurde daraufhin von Carlos und Raphi zum nächsten Medical Center gefahren. Die spätere Diagnose lautete: Wadenbeinbruch 💔
    Mit einigen neuen Spielerinnen an Bord (Marilen und Anneke) ging es dann nach einer kurzen Pause weiter. Das Spiel war sehr intensiv, aber auch sehr fair von allen Beteiligten. Nach einem enormen Schlagabtausch konnten wir das Spiel schlussendlich mit einem 5:4 für uns entscheiden. Wir klatschten uns daraufhin ab, machten noch einige Fotos zusammen und nach einer spontanen Idee von SaSa gleiteten wir fast alle mit Anlauf durch eine Wasser- & Schlammpfütze. Mit sehr schönen Marmeladenglasmomenten im Gepäck ging es dann mit den Pickups zurück zur 'Finca Tematica'. Übrigens: Unsere erste Mannschaft verlor das Parallelspiel mit 7:9 und konnte die vorherige Siegessträhne nicht weiter ausbauen 🥅

    Mein persönliches Highlight:
    Das unglaubliche Fußballspiel. Vor allem vom Spaßfaktor und den Momenten nach dem Abpfiff eines der schönsten Spiele, die ich je spielen durfte. Jede/r hat sich reingehangen und alle haben sich gegenseitig unterstützt und konnten sich am Ende zusammen im 'Wilde Kerle-Stil' über diesen Triumph freuen ⚽
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    Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕ (2)

    Monday, 20.01.25
    After breakfast, I used the time until the start of the program for a short walk around Carlos' plantation. Carlos cultivates around 9 hectares on the entire Don Eli Coffee Farm. However, you should not imagine that all the coffee plants are grown in rows one behind the other. The mixture of coffee plants and a number of other tree and plant species is said to be particularly good for cultivation and yield. Diversity of plants in a small space is therefore very important in coffee cultivation. On my short hike (9-10 am), I therefore also saw a few lemon and orange trees among the coffee plants, as well as many blossoming flowers 🍋🍊🌸
    Back at the coffee farm, Carlos explained the next step in coffee production to us at 10 am: drying.
    After his explanation, it was our turn again. Our coffee harvest from the previous day was first transported by some of the students into a kind of funnel, through which the coffee cherries were transferred to a washing line. They were then pumped up into the hulling machine and the cherry (outer shell) was separated from the actual coffee beans. The coffee beans were sieved out and also fell through a kind of funnel into a collecting container. The rest of the coffee cherry then ended up in the pickup truck parked below via a pipe 🛻
    Some students actively helped with this first step. Others took care of the second step: the actual drying. Each student took a basket and placed it under the outlet valve of the collection container. Once the basket was a good quarter full, it was taken to the drying site. There are two different drying locations. The beans are either spread out on a tarpaulin in the open air or piled up in open drying aisles that resemble open greenhouses. A student then took the baskets and distributed them generously over the areas provided 🧺
    The last group of students was instructed to move the beans, which were already drying outside in the open air, with their feet or mix them once to ensure even drying.
    After this work, we had really earned our lunch 🍛
    We had some free time until 15:00. We then drove to an outdoor composting area with the pickup truck containing the leftover coffee cherry components, where we first turned the previous compost and laid out the new compost.
    At around 5 p.m., following a spontaneous idea from Ella and Sophia, I went to Carlos' house to take a look at his private pool. The two of them promptly jumped into the water while I had a look around. As we were due to go to a soccer match in San Marcos at around 6 p.m., there was unfortunately only time for a short swimming session 🏊🏽
    So, shortly before 6 p.m., we headed to a floodlit soccer arena in San Marcos with all the students in the back of two pickups. We were greeted on site by 'Alex Macho Madrigal' and two youth teams. Alex was a Costa Rican national player from 1995-2002 and now works as a coach in the youth sector 🏟️
    After a short warm-up, we split into two teams. There were two parallel games with 7 outfield players + goalkeeper each. Raphi and I were part of the second team and Maxim and Kaspar were part of the first team. In the first few minutes of our game, Sonja injured herself in an unfortunate tackle and was then driven to the nearest medical center by Carlos and Raphi. The subsequent diagnosis was a fractured fibula 💔
    With some new players on board (Marilen and Anneke), the match continued after a short break. The game was very intense, but also very fair on all sides. After a great exchange of blows, we were finally able to win the game 5:4. We then clapped each other off, took a few more photos together and, following a spontaneous idea from SaSa, we almost all took a running jump through a puddle of water and mud. We then returned to 'Finca Tematica' in the pickups with some wonderful jam jar moments in our luggage. Incidentally, our first team lost the parallel game 7:9 and was unable to extend its previous winning streak 🥅

    My personal highlight:
    the incredible soccer match. It was one of the best games I've ever had the pleasure of playing, especially in terms of the fun factor and the moments after the final whistle. Everyone got stuck in and everyone supported each other and were able to celebrate this triumph together in 'Wild Bunch style' at the end ⚽
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  • Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕ (3)

    21–22 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☀️ 21 °C

    Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕ (3)

    Dienstag, 21.01.25
    Um 10:30 Uhr trafen wir uns mit Carlos in unserer 'Finca Tematica', wo er uns über den heutigen Tagesablauf informierte. Zuerst ging es mit ihm in die angrenzende Halle, wo er uns viel über die Lagerung und den Export seines Kaffees erzählte. Danach gab es für uns in unserer Finca die Möglichkeit, Kaffeebohnen selbst zu rösten. Andere wiederum nutzten die Zeit, um sich und uns auf der Caffeefarm Don Eli zu verewigen. Die Brücke, über die man zur Kaffeefarm gelangt, sollte einen neuen Anstrich nach eigenem kreativen Ermessen bekommen. Diese kreative Aufgabe dauerte auch noch weit über das Mittagessen hinaus an. Das Ergebnis ist dafür umso beeindruckender und schöner und wird noch lange eine Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit hier vor Ort darstellen 🌉
    Um 15:30 Uhr lud uns Carlos dann zu einem Kaffeetasting ein. Es gab 3 verschiedene Kaffeesorten zu probieren und eine Teesorte, die aus den Schalen der Kaffeekirschen gewonnen wird und in Deutschland (noch) verboten ist. Um 17:00 Uhr kam Lisa dann aus ihrem Urlaub zurück und es gab infolgedessen noch einige Absprachen zu treffen. Nach dem Abendessen wurden den Expi-Gruppen das Geld ausgehändigt und eine kurze Einführung über die Kassen- und Buchführung gegeben 💸
    Im Anschluss daran setzten wir Lehrkräfte uns noch mit dem Schülerrat zusammen und führten eine Kurzevaluation der letzten Wochen durch. Da viele Gruppen bereits um 05:30 Uhr den Bus nach San Jose nehmen wollten, fand der Abend damit ein verhältnismäßig frühes Ende. Es folgte daraufhin wohl die kälteste Nacht in der Finca Tematica. Da meine Expi-Gruppe am morgigen Tag Richtung Quepos aufbrechen möchte und sich als Ziel gesetzt hat, dieses Unterfangen per Anhalter realisieren zu wollen, verabredeten wir ein Aufstehen zur gewohnten Frühstückzeit (08:00 Uhr) 🥐🍳

    Mein persönliches Highlight:
    Das Bemalen der Brücke (obwohl die Farbe nur sehr schwer wieder von den Händen abging) sowie die spürbare Vorfreude auf die nächsten 5 Expi-Tage 🙏🏽
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    Don Eli Coffee Farm 🧑🏽‍🌾☕ (3)

    Tuesday, 21.01.25
    At 10:30 a.m. we met Carlos at our 'Finca Tematica', where he briefed us on the day's activities. First we went with him to the adjoining hall, where he told us a lot about the storage and export of his coffee. Afterwards, we had the opportunity to roast our own coffee beans in our finca. Others used the time to immortalize themselves and us at the Don Eli coffee farm. The bridge that leads to the coffee farm was to be repainted according to our own creative ideas. This creative task continued long after lunch. The result is all the more impressive and beautiful and will be a lasting memory of our time together here 🌉
    At 3:30 pm, Carlos then invited us to a coffee tasting. There were 3 different types of coffee to try and a type of tea that is made from the husks of the coffee cherries and is (still) banned in Germany. Lisa returned from her vacation at 5 p.m. and there were still a few arrangements to be made as a result. After dinner, the Expi groups were given their money and a brief introduction to cash and bookkeeping 💸
    Afterwards, we teachers sat down with the student council and carried out a brief evaluation of the last few weeks. As many groups wanted to take the bus to San Jose at 05:30, the evening came to a relatively early end. This was probably followed by the coldest night at Finca Tematica. As my expi group wanted to set off for Quepos tomorrow and had set themselves the goal of hitchhiking, we arranged to get up at the usual breakfast time (08:00) 🥐🍳

    My personal highlight:
    painting the bridge (although the paint was very difficult to get off my hands) and the palpable anticipation of the next 5 expi days 🙏🏽
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  • Expedition Tag 1 : Dirección Quepos 🛻

    22–23 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☀️ 28 °C

    Expedition Tag 1: Dirección Quepos 🛻

    Im Gegensatz zu vielen anderen Expeditionsgruppen startete unser Tag nicht um 05:30 Uhr, sondern erst gegen 08:00 Uhr. Wir packten unsere Sachen, aßen noch getoastetes Käse-Guacamole-Baguette zum Frühstück und nach einem gemeinsamen Aufräumen fuhr uns Carlos gegen 09:20 Uhr nach San Marcos. Dort angekommen holten wir uns erst einmal Verpflegung für unsere potenzielle Fahrt nach Quepos und Alka-Seltzer für die etwas kreislaufgeschwächte Marie 💊
    Unser Tagesziel: Wir wollen nach Quepos. Allerdings nicht mit dem Bus, sondern wir wollen gemeinsam trampen. Daher bewaffneten wir uns mit zwei Pappschildern und stellten uns an die Straße, die aus San Marcos Richtung Quepos führt. Die Euphorie und Motivation der ExpiGruppe 'Dirección Quepos' war beeindruckend. Insbesondere Felipa bewies sehr viel Engagement beim Hitchhiken, aber auch alle anderen waren mit vollem Ehrgeiz dabei. Etwa 1 h dauerte es, bis wir tatsächlich auf einem Pickup Richtung Quepos saßen. Die Gruppe führte viele Gespräche mit den anhaltenden Fahrzeughalter*innen und so war es ein Mann namens Mike, der unsere Idee so cool fand, dass er sie im 'Dorfchat' publik machte. Kurze Zeit später kamen zwei Jungs (19&16) vorbei, die uns ihre Hilfe anboten. Sie tauschten ihr Auto gegen einen größeren Pickup um und holten uns dann an unserem Ausgangspunkt ab. Nach einigen hundert Meter Fahrt hielten wir vor einem Mini-Markt. Dort kamen die Jungs dann auf uns zu und fragten, ob wir noch Verpflegung bräuchten und wie wir das mit der Bezahlung machen würden. Bis nach Quepos sind es zwar nur 52 km, aber es handelt sich - auch aufgrund der Straßenverhältnisse - um eine 3-stündige Fahrt. Nach zähen, aber starken Verhandlungen seitens der Schüler*innen (chapeau für dieses Durchhaltevermögen und die Standhaftigkeit), einigten wir uns gemeinsam auf einen Gesamtpreis von 100$ 💸
    Im Anschluss ging es los. Eine Fahrt, die alle Beteiligten so schnell nicht vergessen werden. Es ging über Stock und Stein, über Berge und Täler sowie durch einen Fluss, der unseren Weg kreuzte. Irgendwann während unserer Fahrt durch den Dschungel kam dann die Idee auf, eine Hängematte an dem Gestänge der Ladefläche festzumachen und die Fahrt darin im Liegen zu genießen. Was nun mit Blick auf den Sicherheitsaspekt eher für kollektives Kopfschütteln sorgen könnte, war aufgrund der Reisegeschwindigkeit doch eine durchaus vertretbare Idee. Christian und Jana machten es sich also gemeinsam in der Hängematte auf der Ladefläche eines fahrenden Pickups bequem 〰️
    Gegen 14:00 Uhr kamen wir an unserem potenziellen Airbnb an. Es stellte sich jedoch relativ schnell heraus, dass es zwei Airbnbs mit einem identischen Namen in Quepos gab. So mussten wir leider unsere Traumvilla mit fantastischer Lage, wunderschönem Ausblick und toller Inneneinrichtung gegen die Realität eintauschen. Es ging also wieder 10 min in die entgegengesetzte Richtung, wo wir dann gegen 14:30 Uhr von unseren Fahrern abgesetzt wurden und direkt in unsere gebuchte Wohnung einchecken konnten 🛏️
    Nach einer kurzen Erholungs- und Einrichtungspause gingen wir gemeinsam zum Supermarkt, um für das Abendessen einzukaufen. Antonio hatte die Idee, für alle gefüllte Cannelloni zu zaubern - was so im Nachgang auch geschah. Währenddessen gingen einige duschen oder vertrieben sich die Zeit mit Telefonaten 🚿📞
    Nach einem sehr leckeren Abendessen sollte ein gemeinsamer 'Wilde-Hühner-Filmabend' stattfinden. Leider führte jegliche Bemühung, den Film zu streamen, ins Leere. Kurzerhand schauten wir die 1952er Version von 'Alice im Wunderland'. Etwa dreißig Minuten lief der Film, als auf einmal klar wurde, dass es noch keinen Plan für morgen gab. Daher wurde der Film unterbrochen und Tickets für den 'Manuel Antonio National Park' gekauft. Die durchaus kräftezehrende Recherche führte dazu, dass der Film nicht wieder gestartet wurde und alle durchaus zufrieden vom ersten Expi-Tag ins Bett gingen 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Das gemeinsame Trampen sowie die durchaus abenteuerlustige und unnachahmliche Pickup-Fahrt nach Quepos 🎒
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    Expedition Day 1: Dirección Quepos 🛻

    Unlike many other expedition groups, our day didn't start at 05:30, but at around 08:00. We packed our things, ate a toasted cheese and guacamole baguette for breakfast and after cleaning up together, Carlos drove us to San Marcos at around 09:20. Once we arrived there, we got some food for our potential trip to Quepos and Alka-Seltzer for Marie, who was a little weak in the circulatory system 💊
    Our destination for the day: we want to go to Quepos. But not by bus, we wanted to hitchhike together. So we armed ourselves with two cardboard signs and stood on the road leading from San Marcos towards Quepos. The euphoria and motivation of the ExpiGroup 'Dirección Quepos' was impressive. Felipa in particular showed great commitment to hitchhiking, but everyone else was also fully committed. It took about 1 hour before we were actually sitting on a pickup heading towards Quepos. The group had many conversations with the stopping vehicle owners and it was a man called Mike who thought our idea was so cool that he publicized it in the 'village chat'. A short time later, two guys (19&16) came by and offered to help us. They swapped their car for a larger pickup truck and then picked us up at our starting point. After driving a few hundred meters, we stopped in front of a mini market. The guys came up to us and asked if we needed any more food and how we would pay for it. Although it is only 52 km to Quepos, it is a 3-hour drive - partly due to the road conditions. After tough but strong negotiations on the part of the students (chapeau for their stamina and steadfastness), we agreed on a total price of 100$ 💸
    Then it was off. It was a ride that everyone involved will not soon forget. We drove over hill and dale, over mountains and valleys and through a river that crossed our path. At some point during our journey through the jungle, we came up with the idea of attaching a hammock to the frame of the loading area and enjoying the ride lying down in it. What might have caused a collective shake of the head in terms of safety was a perfectly reasonable idea given the speed at which we were traveling. So Christian and Jana made themselves comfortable together in the hammock on the back of a moving pickup 〰️
    We arrived at our potential Airbnb at around 2pm. However, it turned out relatively quickly that there were two Airbnbs with identical names in Quepos. Unfortunately, we had to swap our dream villa with its fantastic location, beautiful view and great interior design for the real thing. So it was another 10 minutes in the opposite direction, where we were then dropped off by our drivers at around 2:30 pm and were able to check into our booked apartment straight away 🛏️
    After a short break to relax and settle in, we went to the supermarket together to do some shopping for dinner. Antonio had the idea of making stuffed cannelloni for everyone - which is what we ended up doing. Meanwhile, some of us went for a shower or passed the time with phone calls 🚿📞
    After a very tasty dinner, we were supposed to have a 'Wild Chicken Movie Night' together. Unfortunately, every effort to stream the movie came to nothing. Without further ado, we watched the 1952 version of 'Alice in Wonderland'. About thirty minutes into the movie, it suddenly became clear that there was no plan for tomorrow. So we interrupted the movie and bought tickets for Manuel Antonio National Park. The exhausting research meant that the movie didn't start again and everyone went to bed thoroughly satisfied from the first expi day 🛌🏽

    My personal highlight:
    the hitchhiking together and the thoroughly adventurous and inimitable pickup drive to Quepos 🎒
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  • Expedition Tag 2: M.-A.-Nationalpark 🦥

    23–24 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☀️ 28 °C

    Expedition Tag 2: Manuel-Antonio-Nationalpark 🦥

    Der Tag startete um 07:30 Uhr. Während Ella für alle Pancakes machte, nutzte der Rest die Zeit zum Duschen, Aufräumen und für die weitere Tagesplanung. Gegen 09:00 Uhr gab es dann ein gemeinsames Frühstück im Innenhof unseres AirBnbs und um 09:30 Uhr ging es los Richtung Manuel-Antonio-Nationalpark. Hier hatten wir einen Timeslot zwischen 10:00 - 10:40 Uhr für unseren Eintritt gebucht. Wir fuhren mit einem Bus von Quepos zum Nationalpark (380₡) und mussten bis zum Eingang noch ein paar Gassen durchqueren, in denen viele Locals versuchten, an Verkaufsständen diverse Arten von Souvenirs zu veräußern 🎀
    Angekommen am Haupteingang erfuhren wir, dass mitgebrachtes Essen nicht so gerne gesehen wird. Aber zum Glück hatten wir ja Ella dabei, die solche Situationen bravourös händeln kann und uns unsere zwei gekauften Baguettes durch die Taschenkontrolle lotste 🥖
    Außerdem wurde uns zu Anfang klar gemacht, dass man nur mit einer geführten Tour auf jeden Fall wilde Tiere im Nationalpark sehen würde. Auch diese Verkaufsmasche durchschauten die Kids von selbst und hielten im Park einfach Ausschau nach Menschenansammlungen, um infolgedessen die lokalisierten Tiere mit eigenen Augen zu sehen. So sahen wir Affen, Faultiere, diverse Krebstiere, Leguane, Rehe, bunte Vögel, Tukane, Tapire und Schmetterlinge. Auf einer kurzen Wanderung sah ich dazu noch einen Kolibri, der vor meinen Augen in der Luft tanzte 🐒🦥🦀🦎🦌🦜🦋
    Wir steuerten den Manuel Antonio Beach an und verbrachten dort den Mittag (12:00 - 14:15 Uhr). Ein bisschen schwimmen, ein bisschen Entspannung gepaart mit einigen Krebstieren und Leguanen. Um 14:15 Uhr schaute ich mir noch ein paar der ausgewiesenen Trails an, wobei es sehr schade war, dass der Trail zum 'Escondido Beach' leider gesperrt war. Um 15:00 Uhr trafen wir uns am Souvenirshop im Park und traten dann die Heimreise an. Auf dem Weg zur Busstation nahmen wir die Souvenirläden noch etwas genauer unter die Lupe, jedoch konnte kaum etwas das allgemeine Interesse wirklich wecken ❇️
    Im Bus sitzend verabredeten wir uns zum Sonnenuntergang um 17:39 Uhr am Stadtstrand von Quepos. Bis dahin konnte jeder die Zeit zur freien Verfügung nutzen. Ich stieg zum Beispiel bereits im Ort 'Manuel Antonio' aus, um mir die Umgebung noch etwas genauer anzuschauen. Im Anschluss daran nahm ich dann den Bus nach Quepos, ging noch kurz in einen Supermarkt und lief - mit zwei Packungen Eis im Gepäck - zum verabredeten Standort. Um 17:30 Uhr - just in time - kam ich passend an und wir sahen gemeinsam einen wirklich schönen Sonnenuntergang 🌅
    Zum Dinner gab es von Tilly gezaubert: Reis mit Bohnen, Patacones, Bananenchips und angebratene Karotten 🍛
    Es wurde danach noch ein ungefährer Plan für den kommenden Tag aufgestellt, Zeit für Telefonate genutzt und zum Abschluss des Abends noch gemeinsam 'Toy Story' geschaut 📺
    Morgen geht es dann für uns mit dem Bus nach San José 🚌

    Mein persönliches Highlight:
    Der kurze Besuch eines sehr flinken Kolibris, die Ruhe am Strand sowie der gemeinsame Sonnenuntergang mit Eis 🍨
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    Expedition day 2: Manuel Antonio National Park 🦥

    The day started at 07:30. While Ella made pancakes for everyone, the rest of us used the time to shower, tidy up and plan the rest of the day. At around 09:00 we had breakfast together in the courtyard of our AirBnb and at 09:30 we set off in the direction of Manuel Antonio National Park. We had booked a timeslot here between 10:00 and 10:40 for our entry. We took a bus from Quepos to the national park (380₡) and had to cross a few alleyways to get to the entrance, where many locals tried to sell various types of souvenirs at stalls 🎀
    When we arrived at the main entrance, we found out that people don't like to bring their own food. But luckily we had Ella with us, who handled such situations brilliantly and guided our two baguettes through the bag check 🥖
    It was also made clear to us at the beginning that you would only see wild animals in the national park with a guided tour. The kids also saw through this sales pitch on their own and simply kept an eye out for crowds of people in the park so that they could see the localized animals with their own eyes. We saw monkeys, sloths, various crustaceans, iguanas, deer, colorful birds, toucans, tapirs and butterflies. On a short hike, I also saw a hummingbird dancing in the air in front of me 🐒🦥🦀🦎🦌🦜🦋
    We headed for Manuel Antonio Beach and spent lunch there (12:00 - 14:15). A bit of swimming, a bit of relaxation paired with some crustaceans and iguanas. At 2:15pm I checked out a few of the designated trails, although it was a shame that the trail to 'Escondido Beach' was unfortunately closed. At 3:00 pm we met at the souvenir store in the park and then started our journey home. On the way to the bus station, we took a closer look at the souvenir stores, but hardly anything could really arouse the general interest ❇️
    Sitting in the bus, we arranged to meet at the Quepos town beach for sunset at 17:39. Until then, everyone could use the time at their leisure. For example, I got off at Manuel Antonio to take a closer look at the surrounding area. I then took the bus to Quepos, went to a supermarket and walked to the agreed location with two packs of ice cream in my luggage. I arrived at 5.30 pm - just in time - and we watched a really beautiful sunset together 🌅
    Tilly had conjured up dinner: Rice with beans, patacones, banana chips and fried carrots 🍛
    We then drew up a rough plan for the day ahead, spent time on the phone and ended the evening by watching 'Toy Story' together 📺
    Tomorrow we'll take the bus to San José 🚌

    My personal highlight:
    A brief visit from a very agile hummingbird, the peace and quiet on the beach and watching the sunset together with ice cream 🍨
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  • Expedition Tag 3: Quepos ➡️ San José

    24–25 sty 2025, Kostaryka ⋅ ☀️ 22 °C

    Expedition Tag 3: Quepos ➡️ San José

    Meine Expi-Gruppe beschloss an diesem Morgen anstelle eines selbst zubereiteten Frühstücks die Gunst des Tages zu nutzen, um gemeinsam bei einem Bäcker in den Tag zu starten. Währenddessen entschloss sich Antonio dazu, in der Wohnung zu bleiben, um noch die Reste der Vortage zu vernichten. Als wir um 10:00 Uhr zurück kamen, erwartete uns eine Überraschung: Antonio hatte für alle selbstgemachtes Eis vorbereitet 🍨
    Nach dem äußerst leckeren Nachtisch ging es für uns um 11:15 Uhr los Richtung 'Terminal de Buses de Quepos'. Unser nächstes Ziel: San José. Die Tickets für unseren, dieses Mal auf eher herkömmliche Weise geplanten Trip, haben wir bereits nach dem Frühstück gekauft, sodass wir am Busbahnhof nur noch auf unsere Mitfahrgelegenheit warten mussten. Pünktlich um 12:15 Uhr ging es dann auf die ca. 4 1/2 h Fahrt nach San José 🚌
    Auf der Busfahrt passierte nicht viel - einige schrieben Tagebuch, andere schauten sich einen Film an oder schliefen. Gegen 16:30 Uhr kamen wir am 'Tracopa Bus Terminal' in San José an. Wir liefen etwa 6 min zur nächsten Public Bus Station und konnten dank der Hilfe eines sehr elegant gekleideten, jungen Mannes (Tilly hatte gleich ein Auge auf ihn geworfen) in den richtigen Bus einsteigen. Auf der Fahrt unterhielten sich Tilly, Felipa und Jana noch mit einer Frau und erklärten ihr, woher wir kamen und was wir hier gerade genau machen. So kamen wir nach 1/2 h an unserer Endstation an und gingen dann noch etwa 10 min zu unserem Airbnb 🚶🏽
    In der Nähe unseres Zuhauses-für-eine-Nacht war der Eingang zu unserer Wohnung nicht direkt ausfindig zu machen. So klingelte Ella prompt bei einer Tür in der Nähe und zwei nette Damen zeigten uns daraufhin den richtigen Weg. Unsere Vermieterin hatte uns zuvor einen 6-stelligen Code mitgeteilt, den wir zunächst an einem weißen Garagentor eingeben mussten. Das Tor öffnete sich und eine weitere Seitengasse kam zum Vorschein. Nach Eintritt mussten wir den Code auf der anderen Seite noch einmal eingeben, damit das Tor sich wieder schließen konnte. Etwa 150 m weiter lag auf der linken Seite dann unser Airbnb. Das dortige, hölzerne Garagentor war ebenfalls mit einem Ziffernfeld ausgestattet. So mussten wir auch hier den Code noch einmal eingeben. Das Tor öffnete sich und wir standen tatsächlich im Innenhof unserer Herberge. An der Haustür unserer Wohnung angekommen, gaben wir dann abermals den Code in das dortige Ziffernfeld ein und konnten endlich unser Airbnb betreten. Am letzten Ziffernfeld vor der Tür waren ebenfalls eine integrierte Kamera sowie ein kleiner Monitor zu sehen, welche auch die Möglichkeit einer Gesichtserkennung zum Entriegeln enthielten 👁️
    Nach einer kurzen Besichtigung der örtlichen Begebenheiten beschlossen Felipa, Tilly, Jana und Ella noch zur Sprachschule zu fahren, um dort Sonja (Wadenbeinbruch) einen Besuch abzustatten. Antonio, Christian, Marie und ich blieben zurück und ich machte mich gegen Viertel vor 7 Uhr auf, im nächsten Supermarkt für das Abendessen einzukaufen: selfmade indisches Curry mit Reis mit selfmade Mango-Lassi 🍛🥭🥛
    Was mich dabei immer wieder verwundert: hier werden keine Paprika verkauft. Weder in Fruchtform, noch in Gewürz-Chipsform (sehr zum Unmut von Marie, die auf ihrer 'Sehnsuchtsliste' einen Platz sehr weit oben einnehmen) 🥔
    Nach Wiederankunft zauberte Antonio die Mango-Lassis und ich das indische Curry. So aßen wir gemeinsam gegen 21:00 Uhr und unterhielten uns über allerlei (z. B. darüber, dass der gute Hans Zirker, Opa von Antonio, den Koran ins Deutsche übersetzt hat sowie 'Theo' der neue Spitzname von Christian sein sollte) 📖
    Gegen 22:15 Uhr unternahmen Antonio, Christian und ich noch einen kurzen Spaziergang zu einer nahegelegenen Texas-Range und ließen den Abend im Anschluss entspannt ausklingen 🛖

    Morgen geht es dann für uns mit dem Bus weiter nach Puerto Viejo 🚌

    Mein persönliches Highlight:
    Das indische Curry mit Mango Lassi, die Gespräche am Esstisch und der kleine Ausflug zur Texas-Range 👢
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    Expedition day 3: Quepos ➡️ San José

    This morning, my expedition group decided to take advantage of the day to start the day together at a bakery instead of preparing their own breakfast. Meanwhile, Antonio decided to stay in the apartment to finish off the leftovers from the previous day. When we returned at 10:00 a.m., a surprise awaited us: Antonio had prepared homemade ice cream for everyone 🍨
    After an extremely tasty dessert, we set off at 11:15 a.m. towards the 'Terminal de Buses de Quepos'. Our next destination: San José. We had already bought the tickets for our trip, this time planned in a more traditional way, after breakfast so that we only had to wait for our ride at the bus station. At 12:15 on the dot, we set off on the 4 1/2 hour journey to San José 🚌
    Not much happened on the bus ride - some people wrote in their diaries, others watched a movie or slept. We arrived at the 'Tracopa Bus Terminal' in San José at around 4:30 pm. We walked about 6 minutes to the nearest public bus station and were able to get on the right bus thanks to the help of a very smartly dressed young man (Tilly had her eye on him straight away). On the way, Tilly, Felipa and Jana talked to a woman and explained to her where we had come from and what exactly we were doing here. We arrived at our final stop after 1/2 hour and then walked another 10 minutes to our Airbnb 🚶🏽
    Near our home-for-a-night, the entrance to our apartment was not easy to find. So Ella promptly rang a nearby doorbell and two nice ladies showed us the right way. Our landlady had previously given us a 6-digit code, which we first had to enter at a white garage door. The gate opened and another side street appeared. After entering, we had to enter the code again on the other side so that the gate could close again. Our Airbnb was about 150 meters further on the left-hand side. The wooden garage door there was also equipped with a numeric keypad. So we had to enter the code again. The gate opened and we were actually standing in the courtyard of our hostel. When we arrived at the front door of our apartment, we entered the code into the number field again and were finally able to enter our Airbnb. There was also an integrated camera and a small monitor on the last number field in front of the door, which also included the option of facial recognition for unlocking 👁️
    After a brief tour of the local area, Felipa, Tilly, Jana and Ella decided to drive to the language school to pay Sonja (broken fibula) a visit. Antonio, Christian, Marie and I stayed behind and I went shopping for dinner at the nearest supermarket around a quarter to 7: self-made Indian curry with rice and self-made mango lassi 🍛🥭🥛
    What always amazes me is that they don't sell peppers here. Neither in fruit form nor in spice chip form (much to Marie's displeasure, as they are very high up on her 'longing list') 🥔
    When we got back, Antonio whipped up the mango lassi and I made the Indian curry. We ate together at around 9 pm and talked about all sorts of things (e.g. the fact that the good Hans Zirker, Antonio's grandfather, translated the Koran into German and that 'Theo' should be Christian's new nickname) 📖
    At around 10:15 pm, Antonio, Christian and I took a short walk to a nearby Texas range and then relaxed at the end of the evening 🛖

    Tomorrow we'll take the bus to Puerto Viejo 🚌

    My personal highlight:
    the Indian curry with mango lassi, the conversations at the dining table and the short trip to the Texas range 👢
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  • ExpiTage 4 & 5: San José ➡️ Puerto Viejo

    25–27 sty 2025, Kostaryka ⋅ ⛅ 27 °C

    ExpiTage 4 & 5: San José ➡️ Puerto Viejo

    Samstag, 25.01.25
    Nach einem sehr facettenreichen Frühstück mit Toast, Curry und allerlei Resten, die sich in den letzten Tagen angesammelt hatten, ging es mit zwei bestellten Uber an diesem Morgen Richtung Busstation. Dort angekommen versuchten wir um 11:40 Uhr noch Tickets für den Bus Richtung Puerto Viejo (Abfahrt: 12:00 Uhr) zu ergattern. Leider waren keine Sitzplätze mehr für die etwa 4 1/2 h Fahrt verfügbar, sodass wir auf 'Stehplätze' ausweichen mussten. Wir teilten uns also auf und belegten jeweils die beiden hinteren Ausgänge des Busses. Einige von uns passten dabei auf die unterste Stufe der Treppe, wobei andere den gesamten Mittelgang zur Schlafmöglichkeit umfunktionierten. Nach einer relativ ereignisarmen Fahrt kamen wir gegen 16:30 Uhr an unserem Ziel Puerto Viejo an. Von dort ging es zu Fuß 25 Minuten zu unserem Airbnb. Das Airbnb lag in einem Neubaugebiet und war nur über eine Schotterstraße zu erreichen. An unserem Ferienappartment angekommen, wurde schnell eine Zimmeraufteilung vorgenommen und im Anschluss in den angrenzenden Pool gesprungen, den wir uns offiziell mit den anderen drei Appartements teilten. Nach dieser Erfrischung wurde das Abendessen zubereitet: Nudeln mit Tomatensoße 🍝 Währenddessen saßen Marie und ich noch am Beckenrand des Pools mit den Beinen im Wasser und sprachen über die letzten 3 Monate. Kurz nach dem gemeinsamen Abendessen bekamen wir Besuch von Anna, Malte und Leonore, die mit ihrer ExpiGruppe ebenfalls bereits in Puerto Viejo waren. Ella, Tilly, Felipa und Jana nutzten die Zeit, um sich mit einer weiteren ExpiGruppe, die ebenfalls bereits vor Ort waren, zu treffen. Nachdem unser Besuch den Rückweg angetreten hatte, sprach ich mit Marie noch über allerlei Dinge, wie z. B. ihren anstehenden Geburtstag sowie Familienverhältnisse und Zukunftsvisionen. Gegen 00:00 Uhr fielen dann alle geschafft vom Tag in die wirklich bequemen Betten 🛌🏽

    Sonntag, 26.01.25
    Spontanes Ausschlafen. Dieser Tag wurde entgegen der Absprache, um 08 Uhr gemeinsam zu frühstücken, spontan zum Ausschlafen genutzt. Zwischen 10-11 Uhr erwachten dann alle aus ihrem Dornröschenschlaf und frühstückten zusammen die Reste in Form von Toast und Nudeln vom Vortag. Eigentlich wollten wir gegen 11 Uhr gemeinsam zum Cahuita Nationalpark aufbrechen. Ein andauernder Regen durchkreuzte allerdings unsere Pläne, weshalb wir uns auf free-shore-leave Zeit einigten und jeder - in Gruppen - Puerto Viejo auf eigene Faust erkunden konnte. Ich beschloss in der Zeit alleine den Cahuita Nationalpark zu besuchen und rüstete mich dazu mit passender Regenbekleidung aus. Am Cahuita Nationalpark angekommen, bestand der Eintrittspreis aus einer freiwilligen Spende für die Erhaltung des Parks. Mein Plan war, die gesamte Schleife bis zum nächsten Parkein- bzw. -ausgang zu gehen. Nach etwa 1 h wundervoller - und matschiger - Wanderwege kam mir dann ein Parkmitarbeiter entgegen und sagt mir, dass aufgrund der Regenfälle der zweite Ausgang bereits geschlossen hatte. So ging es also den gleichen Weg wieder zurück 🚶🏽
    Auf dem Rückweg lief ich dann direkt Lea - einer Lehrerin von der Johnny - in die Arme und lernte so auch direkt unsere nächste Bordmedizinerin Nicola (ihre Schwester) und den nächsten Bordmediziner der Johnny, Yannick, kennen. Am Parkeingang angekommen holten wir uns alle ein Eis und gingen zusammen zur Busstation. Ich nahm dort den Bus zurück nach Puerto Viejo und stieg direkt im Ortskern aus. Dort nutzte ich die Zeit für eine Ortsbegehung, wobei ich am anliegenden Strand dann Marie, Antonio und Christian entdeckte. Im Anschluss schlenderten wir zusammen durch die Straßen und Shops, kauften zuletzt noch Snacks für den morgigen Tag und holten auch noch Dollar für Kuba ab. Da wir uns um 20:30 Uhr zu einem gemeinsamen Expi-internen Abendessen verabredet hatten, fuhren wir kurz vorher noch mit einem TukTuk zur Wohnung zurück und machten uns 'frisch' 🛺
    Pünktlich um 20:30 Uhr trafen wir im Restaurant 'Amimodo' ein und suchten uns einen wundervollen Platz unter einem strohbedeckten Pavillon aus. In einem wundervollen Ambiente, ganz nah am Strand, ließen wir die ExpiTage noch einmal Revue passieren und hatten so einen fantastischen Abschluss dieser intensiven Tage. Um 22:45 Uhr verließen wir das Restaurant und suchten uns noch eine Strandbar, in der wir noch einige Runden Karten spielten und den Abend gemütlich ausklingen ließen - das war zumindest bis hierhin der Plan. Nach Rückkehr in unser Airbnb beschlossen wir noch ein letztes Mal in den Pool zu springen und eine kleine Poolparty zu veranstalten. Ella und Felipa führten einen kleinen Tanz zum Song 'Dancing Queen' auf und verwandelten den Pool im Anschluss in ein Theater. Nach etlichen Lachanfällen aller Beteiligten ging es dann gegen halb 2 ins Bett - vor uns lagen dann noch etwa 4 1/2 h Schlaf, bis gegen 06:15 Uhr wieder der Wecker klingeln sollte. Denn unsere ExpiChallenge war noch nicht geschafft: Wir sollten spätestens um 10:00 Uhr in Sixaola sein - am Grenzübergang zu Panama 🚗

    Mein persönliches Highlight:
    Die Atmosphäre beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant 'Amimodo' und die Theater- und Tanzaufführung von Ella und Felipa während der anschließenden Poolparty 🍕💃🏽
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    ExpiDays 4 & 5: San José ➡️ Puerto Viejo

    Saturday, 25.01.25
    After a very varied breakfast with toast, curry and all sorts of leftovers that had accumulated over the last few days, we headed for the bus station with two Ubers we had ordered that morning. Once there, we tried to get tickets for the bus to Puerto Viejo (departure: 12:00) at 11:40. Unfortunately, there were no more seats available for the 4 1/2 hour journey, so we had to switch to 'standing room'. So we split up and took the two rear exits of the bus. Some of us fitted on the bottom step of the stairs, while others converted the entire middle aisle into a place to sleep. After a relatively uneventful journey, we arrived at our destination of Puerto Viejo at around 4:30 pm. From there, it was a 25-minute walk to our Airbnb. The Airbnb was located in a new development and could only be reached via a gravel road. Once we arrived at our vacation apartment, we quickly divided up the rooms and then jumped into the adjacent pool, which we officially shared with the other three apartments. After this refreshment, dinner was prepared: Pasta with tomato sauce 🍝
    Meanwhile, Marie and I sat at the edge of the pool with our legs in the water and talked about the last three months. Shortly after dinner together, we were visited by Anna, Malte and Leonore, who were also already in Puerto Viejo with their expi group. Ella, Tilly, Felipa and Jana used the time to meet up with another Expi group who were also already there. After our visit had made its way back, I talked to Marie about all sorts of things, such as her upcoming birthday, family relationships and visions for the future. At around 00:00, everyone was exhausted from the day and fell into the really comfortable beds 🛌🏽

    Sunday, 26.01.25
    Spontaneous sleep in. Contrary to the agreement to have breakfast together at 8 a.m., this day was spontaneously used to sleep in. Between 10-11am, everyone woke up from their slumber and had breakfast together with the leftovers in the form of toast and pasta from the previous day. We had actually planned to set off together for Cahuita National Park at around 11am. However, persistent rain thwarted our plans, which is why we agreed on free-shore-leave time and everyone - in groups - was able to explore Puerto Viejo on their own. I decided to visit Cahuita National Park on my own during this time and equipped myself with suitable rainwear. When I arrived at Cahuita National Park, the entrance fee was a voluntary donation for the preservation of the park. My plan was to walk the entire loop to the next park entrance/exit. After about 1 hour of wonderful - and muddy - hiking trails, a park employee approached me and told me that the second exit was already closed due to the rain. So I went back the same way 🚶🏽
    On the way back, I ran straight into Lea - a teacher from the Johnny - and got to know our next on-board doctor Nicola (her sister) and the next on-board doctor from the Johnny, Yannick. When we arrived at the park entrance, we all got an ice cream and walked to the bus station together. I took the bus back to Puerto Viejo and got off right in the town center. I used the time there to explore the town and discovered Marie, Antonio and Christian on the adjacent beach. Afterwards, we strolled through the streets and stores together, bought some snacks for tomorrow and picked up some dollars for Cuba. As we had arranged to have dinner together at 8:30 pm, we took a tuk-tuk back to the apartment shortly beforehand and 'freshened up' 🛺
    We arrived at the 'Amimodo' restaurant on time at 8:30 pm and chose a wonderful spot under a thatched pavilion. In a wonderful ambience, very close to the beach, we reviewed the ExpiTage once again and had a fantastic end to these intensive days. We left the restaurant at 10:45 p.m. and found a beach bar where we played a few more rounds of cards and ended the evening in a relaxed atmosphere - at least that was the plan up to this point. After returning to our Airbnb, we decided to jump into the pool one last time and have a little pool party. Ella and Felipa performed a little dance to the song 'Dancing Queen' and then turned the pool into a theater. After several fits of laughter from everyone involved, we went to bed at half past one - we still had about 4 1/2 hours of sleep ahead of us until the alarm clock rang again at around 06:15. Because our ExpiChallenge wasn't over yet: we had to be in Sixaola by 10:00 at the latest - at the border crossing to Panama 🚗

    My personal highlight:
    The atmosphere at dinner together in the restaurant 'Amimodo' and the theater and dance performance by Ella and Felipa during the subsequent pool party 🍕💃🏽
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  • Rückkehr aufs Schiff - unser Zuhause ⛵

    27–28 sty 2025, Panama ⋅ ⛅ 28 °C

    Die Rückkehr aufs Schiff - unser Zuhause ⛵

    Um 6:20 Uhr klingelte der Wecker. Wir hatten etwa 1 h Zeit für das Packen, Aufräumen und Frühstücken eingeplant. Gegen 7:20 Uhr müssten wir nämlich unser Airbnb verlassen, wenn wir rechtzeitig den Bus nach Sixaola vom Ortskern Puerto Viejos erwischen wollten. Da wir noch etwas Budget in unserer Expi-Kasse übrig hatten, war der eigentliche Plan, zwei Uber zu bestellen und so bis zur Grenzstadt Sixaola zu fahren. So würden wir uns nicht nur den Weg zur Busstation mitsamt unserem Gepäck sparen, sondern auch noch einer Busfahrt mit allen anderen ExpiGruppen aus dem Weg gehen. Allerdings war nicht klar, ob so früh bereits genügend Uber-Fahrer operierten. Um 7:20 Uhr bestellten Tilly und ich dann jeweils probehalber per App einen Uber. Innerhalb weniger Minuten wurden beide Fahrten zugesagt, sodass wir uns gegen viertel vor 8 in zwei Autos Richtung Sixaola wiederfanden. Etwa 40 min dauerte die Fahrt und wir kamen gegen 8:25 Uhr in Sixaola an. Daher war es nicht verwunderlich, dass wir mit weitem Abstand die ersten in der Grenzstadt waren. Wir suchten uns eine Sitzgelegenheit in der Nähe der Grenzkontrolle und nutzten die Zeit für Verpflegungseinkäufe und gemeinsames Eis essen. Da wir uns während der Expi-Tage immer wieder einen Spaß daraus machten, dass die erste Gruppe, die einen Ort oder das Airbnb vor der anderen erreicht, der anderen Gruppe ein Eis ausgeben müsse, wurden diese Wettschulden so nun endlich beglichen 🍨
    Kurz nachdem wir das Eis geleert hatten, kam auf einmal Carlos mit seinem Pickup um die Ecke. Auf seiner Ladefläche befand sich der bestellte Kaffee beider Schiffe sowie noch extra eingepackte 250 kg (in 5 kg Säcke) für eine Rösterei in Deutschland ☕
    Da der Bus aus Puerto Viejo Verspätung hatte, kamen alle anderen Gruppen erst nach 10:00 Uhr in Sixaola an. Nach Ankunft wurde die harmonische Atmosphäre und das Ende unserer Expizeit von viel Hektik und einer durchaus gereizten Stimmung beherrscht. Kaspar und Maxim kümmerten sich um die Ausreise, während wir anderen damit beschäftigt waren, den Kaffee in unseren Taschen zu verstauen. Nach einigen bürokratischen Hürden ging es dann gegen 12:30 Uhr costa-ricanischer Zeit (Panama: 13:30 Uhr) über die Brücke nach Panama. Nach einem verhältnismäßig schnellen Check-In liefen wir zu unserem Bus, verstauten das Gepäck und fuhren los nach Almirante. In Almirante hatten wir Schnellboote zur Regina Maris gebucht, die gegen 16 Uhr ablegen sollten. Pünktlich um 16:00 Uhr waren wir dann da - aber leider nur eines der drei Schnellboote. Also hieß es auch hier wieder: Warten ⌛
    Mit dem letzten Schnellboot erreichten wir unser schwimmendes Zuhause gegen 17:30 Uhr und nutzten den Rest des Tages zum Aus- und Einräumen, dem Kennenlernen von Nicola und Rainer und vielen weiteren organisatorischen Absprachen 🗣️

    Mein persönliches Highlight:
    Die Ruhe vor dem Sturm, in der wir gemeinsam Eis aßen, uns viele lustige Dinge erzählten oder Machetenkämpfe im Supermarkt austrugen 🤜🏽🤛🏽
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    The return to the ship - our home ⛵

    The alarm clock rang at 6:20 am. We had planned about 1 hour to pack, tidy up and have breakfast. We would have to leave our Airbnb around 7:20 am if we wanted to catch the bus to Sixaola from the center of Puerto Viejos on time. As we still had some budget left in our Expi fund, the actual plan was to order two Ubers and drive to the border town of Sixaola. This would not only save us the walk to the bus station with our luggage, but would also save us a bus ride with all the other expi groups. However, it wasn't clear whether there were enough Uber drivers operating so early. At 7:20 a.m., Tilly and I each ordered an Uber via the app on a trial basis. Within a few minutes, both rides were confirmed, so we found ourselves in two cars heading for Sixaola around a quarter to 8. The journey took around 40 minutes and we arrived in Sixaola at around 8:25. It was therefore not surprising that we were by far the first in the border town. We looked for a place to sit near the border control and used the time to buy some food and eat ice cream together. As we always made a joke of it during the Expi days that the first group to reach a place or the Airbnb before the other group would have to buy the other group an ice cream, these betting debts were finally settled 🍨
    Shortly after we had emptied the ice cream, Carlos suddenly came around the corner in his pickup truck. On the back of his truck was the coffee ordered by both ships, as well as an extra 250 kg (in 5 kg bags) for a roasting plant in Germany ☕
    As the bus from Puerto Viejo was late, all the other groups did not arrive in Sixaola until after 10:00. Upon arrival, the harmonious atmosphere and the end of our expedition time was dominated by a lot of hustle and bustle and a thoroughly irritable mood. Kaspar and Maxim took care of the departure, while the rest of us were busy stowing the coffee in our bags. After a few bureaucratic hurdles, we crossed the bridge to Panama at around 12:30 pm Costa Rican time (Panama: 1:30 pm). After a relatively quick check-in, we walked to our bus, stowed our luggage and set off for Almirante. In Almirante we had booked speedboats to Regina Maris, which were due to leave at around 4pm. We were there on time at 4 p.m. - but unfortunately only one of the three speedboats. So once again it was a case of waiting ⌛
    We reached our floating home on the last speedboat at around 5:30 p.m. and used the rest of the day to unpack and pack up, get to know Nicola and Rainer and make lots of other organizational arrangements 🗣️

    My personal highlight:
    The calm before the storm, when we ate ice cream together, told each other lots of funny things or had machete fights in the supermarket 🤜🏽🤛🏽
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  • Essenslieferung und Ausklarieren 🚛 🛃

    28–29 sty 2025, Panama ⋅ ☁️ 29 °C

    Essenslieferung und Ausklarieren 🚛 🛃

    Nach zweieinhalb Wochen Costa Rica war es nun wieder so weit: ein gemeinsamer Morgen auf unserer Regina Maris. Bereits am Vortag durch unseren neuen Koch Rainer angekündigt, erwarteten wir zu 09:00 Uhr unsere große Essenslieferung. Dazu wurden nach dem Frühstück Teams gebildet, die sich um die Sichtung, Dokumentation, das Verpacken sowie das Einräumen kümmern sollten. Mit dem Dingi wurden die Lebensmittel vom Foodtruck herübergefahren und fein säuberlich einsortiert. In der Zwischenzeit gingen Lisa und ich an Land, um noch einige organisatorische Angelegenheiten in einem Restaurant mit WLan zu erledigen 🛜
    Nach einem leckeren Smoothie kamen dann auch Nicola und Raphi dazu und wickelten hier z. T. auch die Medic-Übergabe ab; denn leider verlässt uns Raphi am nächsten Tag, um an seinem Wunschziel Panama/Costa Rica zu verweilen und bald auch weiter zu reisen. Deshalb ging es für ihn danach zurück an Bord um zu packen und Lisa, Nicola und ich schlenderten noch etwas durch die Straßen auf der Isla Colon 🛍️
    Gegen 15:00 Uhr trafen wir uns mit der gesamten Besatzung vor dem Zollamt und warteten auf unsere Ausklarierung. Dazu musste jeder mit seinem Reisepass vorstellig werden und sich seinen Stempel selbst abholen. Leider war der Passscanner an diesem Tag außer Betrieb, sodass der Beamte in der Behörde alle Pässe abtippen musste. Daher haben wir Zeitslots gebildet, in denen sich die Schüler*innen in Gruppen nach Zählreihenfolge wieder am Gebäude einfinden sollten. So wurde die Wartezeit zumindest in Teilen genutzt, um die Isla Colon noch näher kennenzulernen 🚶🏽
    Gegen 17:30 Uhr war dieses Prozedere dann endlich vorbei und es ging zunächst zum Dingi und damit wieder zurück aufs Schiff. Nach einem sehr leckeren Abendessen unterhielt ich mich noch mit Marie über zwischenmenschliche Beziehungen an Bord (u. a. über aktuelle Entwicklungen), ehe wir uns mit dem Lehrerteam der Johnny zur Abschiedsparty für Raphi trafen. Wir fuhren mit dem Dingi zunächst in eine nahegelegene Bar und machten vor Ort noch einen Abstecher in das nächste Tanzlokal. Nach einigen allabendlich entstandenen Anekdoten ging es mit dem Dingi direkt vom Zaun der Bar zurück zum Schiff ⛵

    Mein persönliches Highlight:
    Der sehr leckere Smoothie in einem wunderschönen Pool-Restaurant direkt am Wasser und der gemeinsame Abend unter allen Lehrkräften und Assistenten 🍹
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    Food delivery and clearing out 🚛 🛃

    After two and a half weeks in Costa Rica, the time had come again: a morning together on our Regina Maris. Announced the day before by our new chef Rainer, we were expecting our big food delivery at 09:00. After breakfast, teams were formed to take care of sorting, documenting, packing and putting away the food. The food was brought over from the food truck in the dinghy and neatly sorted. In the meantime, Lisa and I went ashore to take care of some organizational matters in a restaurant with WiFi 🛜
    After a delicious smoothie, Nicola and Raphi joined us and also took care of the medical handover, as Raphi was unfortunately leaving us the next day to spend time in Panama/Costa Rica, his destination of choice, and would soon be traveling further afield. That's why he went back on board to pack and Lisa, Nicola and I strolled through the streets of Isla Colon 🛍️
    At around 3 p.m. we met up with the entire crew in front of the customs office and waited for our clearance. Everyone had to present their passport and collect their stamp themselves. Unfortunately, the passport scanner was out of order that day, so the official at the office had to type in all the passports. We therefore formed time slots in which the students were to return to the building in groups according to counting order. This meant that at least some of the waiting time was used to get to know Isla Colon even better 🚶🏽
    At around 5:30 pm, this procedure was finally over and it was time to head to the dinghy and back to the ship. After a very tasty dinner, I had a chat with Marie about interpersonal relationships on board (including current developments) before we met up with the Johnny's teaching team for Raphi's farewell party. We first took the dinghy to a nearby bar and then made a detour to the nearest dance club. After a few evening anecdotes, we took the dinghy directly from the bar fence back to the ship ⛵

    My personal highlight:
    The very tasty smoothie in a wonderful pool restaurant right on the water and the evening together with all the teachers and assistants 🍹
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  • Es war 'ne harte Überfahrt... 🎶

    29 sty–1 lut 2025, Caribbean Sea ⋅ 🌬 28 °C

    Es war 'ne harte Überfahrt... 🎶

    Nach fast 3 1/2 Monaten mussten wir heute um 09:00 Uhr Raphi, unseren Medic, verabschieden. Nach ein paar herzlichen Worten von Lisa bedankte sich Raphi für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschte uns für die weitere Reise nur das Beste. Nachdem jeder noch einmal die Gelegenheit für eine Abschiedsumarmung bekam, ging es für ihn zunächst zur Johann Smidt, um sich dort mit Mats, der in Costa Rica bei der Organisation half, für die kommenden Tage abzusprechen. Für uns ging es dann gegen 12:30 Uhr los: wir stachen wieder in See 🌊
    Obwohl uns Heine kurz vor Abfahrt auf die kommende Etappe vorbereitete, kam es dann doch schneller als gedacht. Ein fast schon vergessen geglaubtes Gefühl in Beinen, in der Magengegend und auch im Kopf war wieder da: die Seekrankheit 🤢
    Etwa 1 h dauerte es, bis die ersten Personen anfingen sich einen Liegeplatz auf dem Poopdeck oder im Messroom zu suchen. Die diensthabenden Watches konnten deshalb in den kommenden zwei Tagen kaum in voller Besatzung agieren und waren meist dezimiert. Alle, die von der Seasickness verschont blieben, kümmerten sich entweder um die Anderen oder gewährleisteten einen geregelten Ablauf am Schiff (Watch oder Galley). Gegen 18:00 Uhr gab es dann doch noch ein kleines Highlight. Uns besuchte eine etwa 30 Individuen große Delfinklasse und konnte zumindest kurze Zeit für Ablenkung sorgen 🐬
    Das Wetter wurde kurz danach dann noch etwas schlechter, was viele 'den Rest gab'. So rauschten wir mit dem Bug des Schiffes immer wieder in die nächste Welle und erlebten wortwörtlich ein sehr ungleichmäßiges Auf und Ab 🔃
    Auch am nächsten Tag war keine Besserung in Sicht. Der Tag sollte eigentlich zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen genutzt werden, um sowohl Präsentationen in Mathe und Physik als auch Aufgaben von den Heimatschulen zu bearbeiten. Daran war aber bei diesem Wellengang kaum zu denken und daher wurde die Zeit eher in die eigene, mentale wie körperliche Gesundung und Ruhe gesteckt 🧖🏽
    Der 31.01.25 begann für mich mit einem beherzten Festklammern an alle Wände, die meine Cabin zu bieten hat. Eine kurzzeitige Schräglage ist nichts unübliches am Schiff. Wenn diese Schräglage (Portside) allerdings etwa 1 Minute anhält, ist klar, dass hier etwas nicht stimmt. Ich konnte nur zusehen, wie die Hälfte des Hab und Guts in unseren Flur hinausschoss und sich einen neuen Platz suchte. Irgendwann kippten wir dann zurück nach Steuerbord und ich ging bedächtig die Treppe zum Maindeck hoch. Dort sah ich bereits sehr viel Aufruhr und umherlaufende Personen. Der Grund: Wir waren in einen 'Squall' gekommen, der uns kurzfristig bis zu 11 Knoten bescherte. Da wir nicht mehr rechtzeitig die Segel heruntersetzen konnten, riss infolge dieses Naturereignisses unser Mainsail, unser Outerjib verknotete sich und der Baum vom Basansegel platzte auf 🌀
    So fuhren wir die letzten 3 h mit dem Motor Richtung Providencia und konnten gegen 12:30 Uhr den Anker werfen. Nach dem Mittagessen erklärte uns Heine, was genau heute Morgen passiert war und was nun in den nächsten Tagen an Reperaturen anstünden. So nahmen wir in der Folge das Mainsail ab, machten klar Schiff und verbrachten den Nachmittag mit der Instandsetzung 🧑🏽‍🔧
    Nach dem Abendessen konnten dann alle noch ins Wasser springen und sich etwas Abkühlung verschaffen. Der restliche Abend wurde dann u. a. für das Schreiben von Expiberichten sowie Anfertigen liegengebliebener Schulaufgaben genutzt. Außerdem schauten wir endlich alle zusammen 'Moana 1' im Messroom. Alle freuten sich zuletzt auf eine deutlich angenehmere Nacht ohne Schaukeln und Seekrankheit 💤

    Mein persönliches Highlight:
    Der Besuch der Delfinklasse zum richtigen Zeitpunkt und der 'Galgenhumor' zur Wiederaufnahme des 'Kotzcounters' 🐬🤮
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    It was a tough crossing... 🎶

    After almost 3 1/2 months, we had to say goodbye to Raphi, our medic, at 09:00 today. After a few warm words from Lisa, Raphi thanked us for the trust we had placed in him and wished us all the best for the rest of our journey. After everyone had had another chance to hug him goodbye, he went to Johann Smidt to coordinate the next few days with Mats, who was helping with the organization in Costa Rica. We then set off at around 12:30 p.m.: we set sail again 🌊
    Although Heine prepared us for the next stage shortly before departure, it came quicker than expected. A feeling in our legs, stomach and head that we had almost forgotten was back: seasickness 🤢
    It took about 1 hour for the first people to start looking for a berth on the poop deck or in the mess room. The watches on duty were therefore barely able to operate with a full crew over the next two days and were mostly decimated. All those who were spared from the seasickness either looked after the others or ensured that everything ran smoothly on board (watch or galley). Around 18:00 there was a small highlight. We were visited by a class of dolphins of around 30 individuals and were able to provide at least a brief distraction 🐬
    The weather got a little worse shortly afterwards, which 'gave many people the rest'. We kept crashing into the next wave with the bow of the boat and literally experienced a very uneven up and down 🔃
    There was no improvement in sight the next day either. The day was supposed to be used for independent and self-directed learning in order to work on presentations in math and physics as well as tasks from the home schools. However, this was hardly possible with the swell and so the time was rather spent on mental and physical recovery and rest 🧖🏽
    For me, 31.01.25 began with a courageous clinging to all the walls my cabin had to offer. It's not unusual for a ship to be tilted for a short time. However, if this inclination (portside) lasts for about a minute, it is clear that something is wrong. I could only watch as half of the belongings shot out into our hallway and looked for a new place. At some point, we tipped back to starboard and I walked carefully up the stairs to the main deck. There I could already see a lot of commotion and people running around. The reason: we had come into a 'squall' that briefly gave us up to 11 knots. As we couldn't lower the sails in time, our mainsail tore as a result of this natural phenomenon, our outer jib knotted and the boom of the basan sail burst open 🌀
    So we motored towards Providencia for the last 3 hours and were able to drop anchor at around 12:30. After lunch, Heine explained to us exactly what had happened this morning and what repairs were due over the next few days. We then took off the Mainsail, cleared the ship and spent the afternoon repairing 🧑🏽‍🔧
    After dinner, everyone was able to jump into the water and cool off a little. The rest of the evening was then used for writing expedition reports and completing schoolwork that had been left behind. We also finally watched 'Moana 1' together in the Messroom. Everyone was finally looking forward to a much more pleasant night without rocking and seasickness 💤

    My personal highlight:
    The visit from the dolphin class at the right time and the 'gallows humor' for the resumption of the 'vomit counter' 🐬🤮
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    #panama #bocasdeltoro #islacolon #providencia #adieu #wildlife #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #kotzcounter #seekrankheit #seasickness #delfine #delfinklasse #dolphins #squall
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  • Willkommen auf Providencia 🇨🇴

    1–2 lut 2025, Kolumbia ⋅ 🌬 27 °C

    Willkommen auf Providencia 🇨🇴

    Nach einem wieder einmal fulminanten Frühstück von Rainer ging es für uns um 10:30 Uhr mit dem Dingi an Land. Nachdem die letzte Fuhre angekommen war, brachen wir zunächst um 11:00 Uhr auf eine Gemeinschaftswanderung zum 'Morgan's Head' am nordwestlichen Rand der Insel auf. Ein - wie sich noch herausstellen wird - treuer Begleiter folgte uns auf unserem Weg und bewirkte eine wahre Fürsorgewelle bei allen Schüler*innen. Kurzerhand mit dem Namen 'Timo' versehen, ging 'unser' Hund über Stock und Stein mit uns bis zum Ziel unseres Vorhabens. Dort fanden wir eine wunderschöne Aussicht auf eine nahegelegene Bucht vor und legten erst einmal eine ca. 40-minütige Pause ein. Einige nutzten diese Zeit, um ihr Lunchpaket zu verspeisen oder die Umgebung noch etwas zu erkunden 🚶🏽
    Danach ging es wieder zurück ins Dorf. Auf dem Weg unterhielt ich mich noch mit einem Local, der wissen wollte, woher wir kamen und was es mit all dem auf sich hatte. Im Dorf angekommen gingen Lisa, Nicola und ich in ein gut klimatisiertes Café, tranken einen Smoothie und aßen dazu süßes, örtliches Gebäck. Wir beschlossen uns für den Tag Roller zu mieten, um die Insel (Inselrundfahrt etwa 40 min.) auf eigene Faust zu erkunden. Währenddessen hatten die Kids free-shore-leave-Zeit 🆓
    Für eine 24 h Ausleihe inkl. Fuel bezahlten wir pro Person etwa 22€. Also ging es für Kaspar, Maxim, Nicola, Lisa und mich erst einmal Richtung Süden. Nach einigen Stopps und etwa 30 min Fahrt erreichten wir die Südspitze der Insel und betraten den 'Playa Manzanillo'. Der Strand strahlte durch ein paar kleinere Bars mit der passenden Musik einen absoluten 'Reggae-Vibe' aus. Wir gingen den Strand entlang bis zu 'Roland's Restaurant&Bar'. Dort nutzten wir das freie WLan für ein bisschen Recherche und entspannten uns dabei in den vorhandenen Hängematten. Auch unsere Crew kam irgendwann dazu und genoss die Zeit am Strand in vollen Zügen 🧘🏽
    Kurz vor unserer Abfahrt kamen wir noch mit Roland ins Gespräch und fragten ihn, ob er für den morgigen Tag eine Inselrundfahrt für die gesamte Besatzung organisieren könne (er bietet ebenfalls Schnorchel- und Bootstouren an). Wir gaben ihm unsere Kontaktdaten und er wollte sich im Laufe des Abends melden. So ging es gegen kurz vor 18 Uhr mit dem Roller an der Westküste der Insel entlang wieder zurück zu unserem Ausgangsort. Nach einem kurzen Einkaufsstopp ging es dann mit dem Dingi zurück aufs Schiff und für mich an die Abrechnung der letzten Wochen 💸

    Mein persönliches Highlight:
    Die gemeinsame Rollerfahrt um die Insel sowie Wind, Geschwindigkeit und Freiheit 🛵💨🏝️
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    Welcome to Providencia 🇨🇴

    After another brilliant breakfast from Rainer, we went ashore in the dinghy at 10:30 am. After the last load had arrived, we set off at 11.00 am on a group hike to 'Morgan's Head' on the north-western edge of the island. As it turned out, a faithful companion followed us on our way and caused a veritable wave of care among all the students. Quickly given the name 'Timo', 'our' dog walked with us over hill and dale to our destination. There we found a beautiful view of a nearby bay and took a break for about 40 minutes. Some used this time to eat their packed lunch or to explore the surrounding area a little more 🚶🏽
    Then we headed back to the village. On the way, I had a chat with a local who wanted to know where we had come from and what all this was about. Once we arrived in the village, Lisa, Nicola and I went to an air-conditioned café, drank a smoothie and ate sweet local pastries. We decided to hire scooters for the day to explore the island on our own (a 40-minute tour of the island). Meanwhile, the kids had free-shore-leave time 🆓
    We paid around €22 per person for a 24-hour rental including fuel. So Kaspar, Maxim, Nicola, Lisa and I first headed south. After a few stops and a 30-minute drive, we reached the southern tip of the island and entered 'Playa Manzanillo'. The beach radiated an absolute reggae vibe thanks to a few small bars with the right music. We walked along the beach to 'Roland's Restaurant&Bar'. There we used the free WiFi for a bit of research and relaxed in the hammocks provided. Our crew also joined us at some point and enjoyed their time on the beach to the full 🧘🏽
    Shortly before we left, we got talking to Roland and asked him if he could organize an island tour for the whole crew tomorrow (he also offers snorkelling and boat tours). We gave him our contact details and he said he would get back to us later that evening. Shortly before 6 p.m., we took the scooter along the west coast of the island back to our starting point. After a quick shopping stop, we took the dinghy back to the boat and I got to work on the accounts for the last few weeks 💸

    My personal highlight:
    The shared scooter ride around the island as well as wind, speed and freedom 🛵💨🏝️
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    #columbia #kolumbien #islaprovidencia #providencia #dingi #wildlife #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #hike #hiking #scooter #rentascooter #inselrundfahrt #beach #rolandsbar
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  • Inselrundfahrt & ein treuer Begleiter 🐾

    2–3 lut 2025, Kolumbia ⋅ 🌬 28 °C

    Inselrundfahrt & ein treuer Begleiter 🐾

    Es war Sonntag, d. h. der Tag startete mit einem DeepClean. Nach einer kurzen Ansage zum heutigen Tagesablauf koordinierte Arne die Aufgabenverteilung und erinnerte noch einmal an die Wichtigkeit einer gründlichen Reinigung 🧽
    Das Mittagessen bestand 'zum Tag des Herrn' (Rainer) aus einem klassischen Sonntagsbraten mit Kartoffeln und Gemüse. Bereits jetzt kann man sagen, dass Rainer eine für mich sehr wohltuende Ordnung und Struktur mit an Bord gebracht hat und wir alle von seinem Know-how und seiner Expertise deutlich profitieren. Auch sein 'Standing' bei den Kids und sein Umgang mit ihnen ist vorbildlich 🧑🏽‍🍳
    Im Anschluss an das vorzügliche Essen war dann auf einmal Roland bei uns an Bord und sagte, er könne uns eine Inselrundfahrt organisieren. So packten wir unsere Sachen, fuhren mit dem Dingi rüber an Land und warteten auf 'den Bus'. Plötzlich, als wüsste er, dass es gleich los ginge, kam er aufeinmal wieder um die Ecke: Timo, unser treuer Begleiter 🐕
    'Der Bus' bestand aus drei Pickups, die uns um die Insel fahren sollten. Wir teilten uns entsprechend auf und auch Timo ging mit uns zu unserem Pickup. Auf die kurze Nachfrage von Roland, ob dies unser Hund sei, antworteten die Schüler*innen - ganz selbstverständlich- mit "Yes, of course". So hüpfte Timo fix in unseren Pickup und genoss den außergewöhnlichen Ausflug sichtlich 🐶
    Unser erster Stopp führte uns zu einem unscheinbaren Haus mit einer Terrasse, die einen fantastischen Blick auf das babyblaue, kristallklare Meerwasser bereithielt. Roland erzählte uns ein wenig über den Sturm, der vor zwei Jahren die Insel heimsuchte und wir konnten einige Dinge ausmachen, die nicht immer in Schutt und Asche lagen 🌀
    Als nächstes ging es dann zum 'Playa Manzanillo', wo einige die Zeit zum schwimmen, zum Fußball spielen oder zur Erholung nutzten. Matthias und ich holten uns eine frische Kokosnuss, setzten uns in ein umgebautes Holzboot und genossen die Aussicht auf den schönen Strand 🐚
    Nachdem wir uns auf der Wand von Rolands Beach Bar verewigt hatten, ging es für uns gegen 17 Uhr - natürlich mit Timo im Gepäck - weiter. Der nächste Stopp war am 'South West Beach', der ebenfalls beeindruckend schön war. Einige nutzten hier die Gelegenheit, mit einigen Locals Fußball zu spielen oder sich in den Wellen abzukühlen. Kurzerhand fand Timo noch einen weiteren Spielgefährten und die beiden machten es sich vor 'unserem Tor' gemütlich. Gegen 17:50 Uhr ging es dann ein letztes Mal weiter: auf direktem Wege zurück zu unserem Startpunkt 🛻
    Nach einer kurzen Einkaufstour ging es für alle mit dem Dingi zurück aufs Schiff und wir nutzten - vielleicht schon das letzte Mal auf dieser Reise - die Gelegenheit vor Anker und vom Boot aus ins kühle Nass zu springen. Deshalb war es nun auch nötigste Zeit, meinen Rettungsring, den ich vor Abfahrt von meinen Freunden geschenkt bekommen hatte, auszuprobieren. So verbrachten wir die Zeit der letzten Sonnenstrahlen im Wasser und freuten uns schon auf das Abendprogramm: ein gemeinsamer Filmabend mit 'Moana 2' 🛟💿
    Schlussendlich konnte der Film nicht überzeugen, aber auch dies tat der Stimmung - vielleicht auch aufgrund der zahlreichen Süßigkeiten - keinen Abbruch 🍬
    Morgen geht's dann weiter: eine Überraschung wartete auf uns ⛵

    Mein persönliches Highlight:
    Die gemeinsame Inselrundfahrt, unser treuer Begleiter Timo und die zahlreichen Marmeladenglasmomente auf dieser wunderschönen Insel 🏝️
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    Island tour & a faithful companion 🐾

    It was Sunday, which meant the day started with a deep clean. After a brief announcement about today's schedule, Arne coordinated the distribution of tasks and reminded us once again of the importance of a thorough clean 🧽
    Lunch consisted of a classic Sunday roast with potatoes and vegetables 'for the Lord's Day' (Rainer). It's already clear that Rainer has brought a sense of order and structure on board that I find very beneficial and that we are all clearly benefiting from his know-how and expertise. His 'standing' with the kids and his interaction with them is also absolutely exemplary 🧑🏽‍🍳
    After the delicious meal, Roland was suddenly on board with us and said he could organize a tour of the island for us. So we packed our things, took the dinghy ashore and waited for 'the bus'. Suddenly, as if he knew we were about to set off, he came around the corner again: Timo, our faithful companion 🐕
    'The bus' consisted of three pickups that were to drive us around the island. We split up accordingly and Timo also went with us to our pickup. When Roland briefly asked if this was our dog, the students replied - quite naturally - with "Yes, of course". Timo hopped into our pickup and visibly enjoyed the unusual excursion 🐶
    Our first stop took us to an unassuming house with a terrace that offered a fantastic view of the baby-blue, crystal-clear sea water. Roland told us a bit about the storm that hit the island two years ago and we were able to spot a few things that weren't always in ruins 🌀
    Next we went to 'Playa Manzanillo', where some of us used the time to swim, play soccer or relax. Matthias and I got ourselves a fresh coconut, sat in a converted wooden boat and enjoyed the view of the beautiful beach 🐚
    After we had immortalized ourselves on the wall of Roland's Beach Bar, we continued our journey at around 5 p.m. - with Timo in our luggage, of course. The next stop was at 'South West Beach', which was also impressively beautiful. Some of us took the opportunity to play soccer with some of the locals or cool off in the waves. Without further ado, Timo found another playmate and the two of them made themselves comfortable in front of 'our gate'. At around 5:50 p.m., we set off one last time: straight back to our starting point 🛻
    After a short shopping trip, everyone took the dinghy back to the boat and we took the opportunity - perhaps for the last time on this trip - to jump into the cool water at anchor and from the boat. It was therefore high time to try out my lifebuoy, which I had received as a gift from my friends before departure. We spent the last rays of sunshine in the water and were already looking forward to the evening program: a joint film evening with 'Moana 2' 🛟💿
    In the end, the movie was not convincing, but even this did not dampen the mood - perhaps also due to the numerous sweets 🍬
    Tomorrow we continue: a surprise was waiting for us ⛵

    My personal highlight:
    The tour of the island together, our faithful companion Timo and the numerous jam jar moments on this beautiful island 🏝️
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  • Überraschungsstopp: Korallenriff 🌊🤿

    3–4 lut 2025, Kolumbia ⋅ 🌬 27 °C

    Überraschungsstopp: Korallenriff 🌊🤿

    Am 03. Februar ging es für uns auf direktem Weg Richtung Kuba. So wurde es zumindest anfangs den Schüler*innen mitgeteilt. Nach etwa zweistündiger Fahrt sah man auf einmal am Horizont einen Leuchtturm aus dem Wasser ragen. Wir steuerten direkt darauf zu, wurden immer langsamer und aufeinmal kam von Heine der Befehl, den Anker fallen zu lassen. Wir waren an unserem Überraschungsstopp angekommen: am Ausläufer des Korallenriffs von Providencia. Über etwa 9 km in einem Halbkreis um die Insel herum erstreckt sich das Korallenriff und ist damit das Zweitgrößte in der Karibik. Wir hatten nun die Gelegenheit, dieses Riff mit eigenen Augen unter die Lupe zu nehmen. Dazu hielt Esther, unser neuestes Crewmitglied und begnadete Taucherin, kurz vor Start in dieses Abenteuer noch einen kurzen Vortrag über die Verhaltensweisen über und unter Wasser und den genauen Sicherheits- und Gebietsplan, um möglichst wenig invasiv die wunderschöne Unterwasserlandschaft sicher inspizieren zu können 🤿
    Wir bildeten insgesamt drei Gruppen (die vorhandenen Watches) und jede Gruppe hatte etwa 30 min Zeit, um das Riff in unterteilten Dreiergruppen zu erkunden. Ausgerüstet mit Schnorchel und Taucherbrille fuhren Lisa, Arne, Esther und ich mit unserem Dingi zusammen mit der ersten Gruppe an den Rand des Riffs. Dort ankerten wir, sprangen von Bord und sahen ein Fleckchen Erde, das wahrscheinlich niemand von uns noch einmal auf diese Weise - so weit vom Festland entfernt - je Wiedersehen dürfte. Etliche Stein- und Weichkorallen und die verschiedensten Fischarten taten sich unter unseren Füßen auf. Allgemeine Highlights waren die Sichtung eines Hais sowie eines Rochens. Ansonsten verzauberten uns viele Meeresbewohner mit ihren unterschiedlichen Färbungen und ihr Verhalten in der Umgebung ihres Zuhauses 🦈🐠
    Ich persönlich sah unter Wasser auch noch eine Schildkröte und konnte sie sogar videografisch festhalten 🐢
    Nach dreißig Minuten ging es für uns dann zurück an Bord und Esther und Arne nahm die nächste Gruppe auf diese wunderschöne Erfahrung mit 🚤
    Nachdem alle Gruppen die Gelegenheit hatten, dieses unvergleichliche Biotop mit eigenen Augen zu sehen, hatten wir noch Zeit für eine letzte Fahrt. So konnten alle, die noch Lust auf eine zweite Schnorchelrunde hatten, ein letztes Mal mit Arne und Esther zum Riff fahren. Da ließ ich mich natürlich nicht zweimal bitten und fuhr noch einmal mit raus. So entstanden dann noch - unter Regie von Jakob - u. a. die Aufnahmen vom Hai 🦈
    Am Abend wurde dann in einzelnen Gesprächen klar, dass alle sehr glücklich und dankbar für diese Erfahrung waren und so blieben wir noch eine Nacht vor Ort, um uns dem intensiven Wellentreiben auf hoher See erst am nächsten Tag nach erholsamen und wohltuenden Schlaf zu stellen 🌊

    Mein persönliches Highlight:
    Nach fast 7 Jahren endlich wieder zu schnorcheln und dabei ein Gebiet zu entdecken, dass viele so auf diese Art und Weise wahrscheinlich nie (wieder) sehen werden sowie die Sichtung der wahnsinnig flinken und anmutigen Schildkröte 🤿🐢
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    Surprise stop: coral reef 🌊🤿

    On February 3, we headed straight for Cuba. At least that's what the students were told at the beginning. After a journey of around two hours, we suddenly saw a lighthouse sticking out of the water on the horizon. We headed straight for it, slowed down and suddenly Heine ordered us to drop anchor. We had arrived at our surprise stop: the foothills of the Providencia coral reef. The coral reef stretches for around 9 km in a semicircle around the island, making it the second largest in the Caribbean. We now had the opportunity to take a closer look at this reef with our own eyes. Esther, our newest crew member and talented diver, gave us a short talk about behavior above and below the water and the exact safety and area plan to be able to safely inspect the beautiful underwater landscape with as little invasion as possible just before we set off on this adventure 🤿.
    We formed a total of three groups (the existing watches) and each group had about 30 minutes to explore the reef in subdivided groups of three. Equipped with snorkels and diving goggles, Lisa, Arne, Esther and I took our dinghy to the edge of the reef together with the first group. We anchored there, jumped off the boat and saw a spot that probably none of us would ever see again in this way - so far from the mainland. Numerous hard and soft corals and a wide variety of fish species appeared under our feet. General highlights were the sighting of a shark and a ray. Otherwise, many sea creatures enchanted us with their different colors and their behavior in the environment of their home 🦈🐠
    I personally also saw a turtle underwater and was even able to capture it on video 🐢
    After thirty minutes, we went back on board and Esther and Arne took the next group on this wonderful experience 🚤
    After all the groups had had the opportunity to see this incomparable biotope with their own eyes, we still had time for one last trip. This meant that everyone who wanted to go snorkeling a second time could go out to the reef one last time with Arne and Esther. Of course, I didn't have to be asked twice and went out again. This is how - under Jakob's direction - the photos of the shark were taken 🦈
    In the evening, it became clear in individual conversations that everyone was very happy and grateful for this experience and so we stayed on site for another night, only to face the intense wave action on the high seas the next day after a restful and soothing sleep 🌊

    My personal highlight:
    Finally snorkeling again after almost 7 years and discovering an area that many will probably never see (again) in this way, as well as the sighting of the incredibly agile and graceful turtle 🤿🐢
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  • Die Erfüllung eines Traums 💭

    4–5 lut 2025, Caribbean Sea ⋅ 🌬 27 °C

    Die Erfüllung eines Traums 💭

    Der heutige Morgen startete für mich verhältnismäßig früh, denn ich wollte mir an diesem wunderschönen Ankerplatz direkt vor dem Korallenriff den Sonnenaufgang vom Mast aus anschauen. So kletterte ich um 06:40 Uhr auf den schönsten Platz am Schiff und verbrachte dort die Zeit bis 08:00 Uhr - Frühstück. Nach diesem wundervollen Start in den Tag erfüllte ich mir einen lang gehegten Wunsch: eine Stunde Philosophie an Bord zu unterrichten. Wieso Philosophie? Aufgrund der Vorhersage von Heine, dass der erste Tag Richtung Kuba von einem ähnlich starken Wellengang wie bei unserer Abfahrt von Panama begleitet sein wird, entschloss ich mich dazu - mit Blick auf die wahrscheinlich einsetzende Seekrankheit einiger Schüler*innen - etwas mehr in kognitive Aufgaben und ablenkende Gespräche zu investieren als in einen Unterrichtsfortschritt, den die meisten auf dieser Grundlage wahrscheinlich hätten nacharbeiten müssen 📝
    Der Unterricht startete mit einigen Fragen zur Verhaltens- und Selbstreflexion sowie Informationen zum Ablauf von Kritikgesprächen. Danach gab es ein paar (Denk-)Aufgaben zum 'Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg' und im Anschluss daran eine Übung in Partnerarbeit zu 35 tiefergehenden Fragen, die in der Folge zu interessanten Gesprächen führen sollten bzw. führten. Kurz vor dieser Übung erhielten die Schüler*innen noch die Information, dass ich auf Grundlage der heutigen Philosophiestunde mit jedem ein Einzelgespräch führen möchte. Dieses dürfen sie in den kommenden Tagen ganz eigenverantwortlich initiieren, d. h. ich habe ihnen freigestellt, dass wenn sie ihr Gespräch gerne un 3 Uhr nachts mit mir führen möchten, sie mich gerne auch zu dieser Zeit dafür aufwecken dürften 🗣️
    Schlussendlich war dieser Schultag für alle als 'Überbrückung' genau das Richtige, denn kurz nach Unterrichtsstart mussten einige bereits aufgrund einsetzender Übelkeit das Deck aufsuchen. Das allgemeine Feedback - insbesondere mit Blick auf die 35 Fragen - war sehr positiv, sodass viele beschlossen, auch mit ihren engeren Freunden über diese Fragen sprechen zu wollen. Die Gruppeneinteilung sah nämlich Zweiergruppen vor, die während des Bordalltags nicht so viel miteinander zu tun haben bzw. hatten(?) 💭
    So konnte ich mir an diesem Tag einen Wunsch erfüllen und die Schüler*innen nutzten die Zeit, um sich zum einen näher kennenzulernen und zum anderen über Themen nachzudenken, über die sie sich bisher noch nicht so viele Gedanken gemacht hatten 🙏🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Der Ablauf und das Feedback der Schüler*innen zum 'etwas anderen Unterricht' sowie die Vorfreude auf die 32 Einzelgespräche in den kommenden Tagen - zu jeder Tages- und Nachtzeit 💬
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    The fulfillment of a dream 💭

    This morning started relatively early for me, as I wanted to watch the sunrise from the mast at this beautiful anchorage directly in front of the coral reef. So at 06:40 I climbed onto the most beautiful spot on the ship and spent the time there until 08:00 - breakfast. After this wonderful start to the day, I fulfilled a long-cherished wish: to teach an hour of philosophy on board. Why philosophy? Due to Heine's prediction that the first day towards Cuba would be accompanied by a similarly strong swell as on our departure from Panama, I decided - in view of the likely onset of seasickness in some of the students - to invest a little more in cognitive tasks and distracting conversations than in a lesson progress that most of them would probably have had to rework on this basis 📝
    The lesson started with a few questions on behavioral and self-reflection as well as information on the process of critique interviews. This was followed by a few (thinking) tasks on the 'Parable of the Workers in the Vineyard' and then an exercise in partner work on 35 in-depth questions, which should or did lead to interesting conversations. Shortly before this exercise, the students were informed that I would like to conduct an individual discussion with each of them based on today's philosophy lesson. They will be able to initiate this on their own initiative in the coming days, i.e. I have given them the option that if they would like to have their conversation with me before 3 a.m., they are welcome to wake me up at this time 🗣️
    In the end, this school day was just the right thing for everyone to 'bridge the gap', as some had to go to the deck shortly after the start of lessons due to the onset of nausea. The general feedback - especially with regard to the 35 questions - was very positive, so that many decided to talk about these questions with their close friends as well. The groups were divided into pairs, which don't have or didn't have much to do with each other during everyday life on board (?) 💭
    So I was able to fulfill a wish on this day and the students used the time to get to know each other better and to think about topics they hadn't given much thought to before 🙏🏽

    My personal highlight:
    The process and the feedback from the students on the 'slightly different lesson' and the anticipation of the 32 one-to-one meetings in the coming days - at any time of day or night 💬
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