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LOVEBUS on tour

Overlanding Anja & Heinrich
🚌 In unserem syncro reisen wir flexibel und unabhängig
🌏 Aktuell sind wir unterwegs Richtung Osten
🧡 Mit offenen Herzen begegnen wir kleinen Abenteuern, großen Landschaften und Geschichten, die man nur unterwegs findet
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  • Cigdemlik - Dereköy

    12 sierpnia, Turcja ⋅ ⛅ 18 °C

    Von Bayburt aus ging es zum Ausgangspunkt unserer nächsten Bergtour. Eigentlich wollten wir die berühmte D915 fahren, haben uns dann aber bewusst dagegen entschieden. Zu viele Touribusse und Bikergangs sind inzwischen dort unterwegs. Stattdessen haben wir eine andere Route genommen und die Piste führte uns immer höher ins Gebirge. An den Gipfeln hing schon der Nebel und überall entlang der Strecke blühten unzählige bunte Blumen. Besonders schön waren die Flussläufe, wo sich leuchtend grüne und gelbe Pflanzen durch das graue Gestein zogen, fast wie grüne Adern in der ansonsten kargen Landschaft oberhalb der Baumgrenze.
    Dazu hatten wir immer wieder ein fantastisches Bergpanorama. Bis wir schließlich auf 3.109 Metern Höhe auf dem Pass standen – mitten im Nebel. Auf der Nordseite wurde der Nebel dann noch dichter und begleitete uns bis zu unserem Schlafplatz.
    Dort lag ein Bergsee auf 2.955 Metern. Also natürlich noch schnell rein ins Wasser: Eisbaden muss sein. Danach waren wir dann auch froh, uns im Bulli einzukuscheln und den Blick auf den Wasserfall zu genießen.
    Am nächsten Tag ging es weiter durch Anzer, das vor allem für seinen besonderen Honig bekannt ist. Eine Deutsche aus Echterdingen, die mit ihrem türkischstämmigen Mann gerade auf Heimatbesuch war, erzählte uns, dass der Anzer-Honig sogar gesünder sein soll als Manuka-Honig.
    Ihre Tochter hatte außerdem noch eine ganz andere Info für uns: Sie hatte vor Kurzem den Po eines Bären gesehen und meinte, hier gäbe es richtig viele davon. Bei unserer Fahrt ins Tal konnten wir uns das tatsächlich ziemlich gut vorstellen. Die Strecke führte am Fluss entlang, zwischen steilen Felswänden und unzähligen Felsspalten. Perfekte Stellen für Bärenhöhlen – und im Fluss wahrscheinlich auch genug Fisch. Die Landschaft sah jedenfalls genau so aus, wie man sich Bärenland vorstellt.
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  • Erzincan & Bayburt

    9 sierpnia, Turcja ⋅ ☁️ 26 °C

    Nachdem wir uns von unseren italienischen Freunden verabschiedet hatten, ging es für uns weiter Richtung Erzincan. Zehn Tage nachdem wir Ankara verlassen hatten, waren mal wieder Wäsche und Großeinkauf angesagt.
    Erzincan ist deutlich größer, als wir es uns vorgestellt hatten. Die Stadt ist mit ihrer Universität, dem Militär und dem Wintersport ein wichtiger Mittelpunkt der Region und entsprechend lebendig. Wir fanden eine Wäscherei und verbrachten die Zeit bis zur Abholung unserer Wäsche mit Einkaufen und ein bisschen planlosem Herumschlendern. Dabei sind uns erstaunlich viele türkische Familien begegnet, die Deutsch gesprochen haben. Nachdem wir alles erledigt hatten, fanden wir schließlich einen einfachen Schlafplatz außerhalb der Stadt.
    Am nächsten Tag ging es weiter nach Bayburt – und auch hier waren wir wieder überrascht, wie groß und belebt die Stadt ist. Zwischen den Bergen tauchten plötzlich jede Menge Universitätsgebäude auf und mittendrin thronte eine riesige Burg über der Stadt. Bayburt Kalesi liegt auf einem felsigen Höhenrücken und war über Jahrhunderte ein strategisch wichtiger Punkt an einer der großen Handelsrouten: an einem wichtigen Abschnitt der historischen Seidenstraße: Hier kreuzten sich Verkehrswege, die von den Schwarzmeerhäfen und der anatolischen Küste ins Landesinnere und weiter Richtung Iran und Zentralasien führten. Gleichzeitig verliefen Verbindungen nach Norden in Richtung Kaukasus und Süden Richtung Mesopotamien. Genau deshalb wurde die Stadt auch so stark befestigt – die Burg bewachte nicht nur Bayburt selbst, sondern vor allem diesen wichtigen Transitweg. Über die Jahrhunderte waren hier unter anderem Römer, Byzantiner, Araber, Seldschuken und Osmanen präsent.
    Bevor wir Bayburt wieder verlassen haben, musste natürlich noch ein wichtiger Punkt erledigt werden: Baklava kaufen! Das hatten wir tatsächlich auf unserer bisherigen Reise noch kein einziges Mal probiert.
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  • La Grande Arancia (and The Green Chocho)

    8 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute geht es für unsere italienischen Freunde Benni und Luca zurück nach Hause – und deshalb widmen wir ihnen heute diesen Blogeintrag auf Italienisch.
    💚🤍❤️
    Oggi i nostri amici italiani Benni e Luca tornano a casa – e proprio per questo dedichiamo a loro il post di oggi, scritto in italiano.

    Quando abbiamo incontrato i due, il nostro umore era un po’ giù. Ma poi Benni ci ha salutato con un gesto così amichevole e quella che doveva essere una semplice birra insieme si è trasformata rapidamente in qualcosa di molto più grande.
    Quella che doveva essere una serata è diventata diversi giorni insieme: la Tas Yolu, un tour tra le montagne, innumerevoli stelle cadenti, lunghe conversazioni, tante risate e persino una visita insieme in officina – che i due, durante il loro viaggio in realtà piuttosto breve, hanno affrontato con noi e a quanto pare si sono persino divertiti. Come ricompensa, ci hanno anche preparato della pasta italiana semplicemente fantastica.
    Ci siamo trovati incredibilmente bene fin dall’inizio. Benni e Luca sono due persone davvero aperte, interessanti ed entusiaste. Dopo pochissimo tempo sembrava già di conoscerci da molto più tempo.
    La nostra ultima serata insieme è stata il finale perfetto: un posto incredibile proprio sul lago delle doline, un Sundowner con un Mojito improvvisato alla menta di montagna, stelle e lunghe conversazioni. La mattina dopo siamo andati ancora insieme con le SUP sul lago e abbiamo fatto anche un bagno – e poi è arrivato il momento di salutarci.
    È incredibile quanto velocemente degli sconosciuti possano diventare persone così importanti. Siamo incredibilmente grati di aver incontrato Benni e Luca proprio nel momento giusto.
    Oggi le loro strade li riportano in Italia. Ma siamo sicuri che le nostre strade si incroceranno di nuovo – a Genova, in Patagonia o da qualche parte nel mezzo. Non sappiamo ancora dove, ma ci rivedremo.
    A volte si incontrano certe persone proprio nel momento giusto.
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  • Dolinen bei Sivas

    8 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 32 °C

    Als wir morgens beschlossen, wieder gemeinsam weiterzufahren, war schon klar: Die Nacht wollen wir an einem der Dolinenseen bei Sivas verbringen. Nur wussten wir noch nicht so genau, ob man dort auch baden kann. Also haben wir vorsichtshalber noch einen Zwischenstopp an einem anderen See eingelegt.
    Am Tödürge Gölü angekommen, ging es erst einmal in ein kleines Fischrestaurant. Danach haben wir tatsächlich noch einen schönen Platz zum Baden gefunden und sind alle zusammen ins Wasser gesprungen. Bei der Hitze war die Abkühlung genau das Richtige. Der Tödürge Gölü ist übrigens kein gewöhnlicher See, sondern ein Karstsee, der unter anderem von Quellen am Seeboden und dem Acısu-Bach gespeist wird. Das Wasser ist deshalb ziemlich mineralreich und enthält viel Sulfat. Mit rund 3,5 km² ist er außerdem der größte See der Provinz Sivas und liegt auf knapp 1.300 Metern Höhe.
    Anschließend wollten wir den See noch umrunden – was sich dann als deutlich abenteuerlicher herausstellte als gedacht. Dafür wurden wir mit jeder Menge Vögeln belohnt. Wir haben Schlangenadler, Falken, Störche und Fischreiher gesehen, dazu unzählige andere Arten. Der Tödürge Gölü gilt tatsächlich als wichtiges Feucht- und Vogelgebiet.
    Danach ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel: den Dolinen bei Sivas. Und die sind wirklich etwas Besonderes. Die Gegend zwischen Sivas, Hafik, Zara und İmranlı gehört zu den bedeutendsten Gipskarstgebieten der Welt. Unter unseren Rädern liegt hier teilweise eine mehrere hundert Meter mächtige Gipsformation. Gips ist wesentlich leichter löslich als Kalkstein. Wasser sickert durch Risse und Klüfte, löst dabei langsam das Gestein und schafft unterirdische Hohlräume. Irgendwann kann die Oberfläche darüber instabil werden und einbrechen – so entstehen Einsturzdolinen.
    Das Ergebnis sieht teilweise fast aus wie eine Landschaft von einem anderen Planeten: unzählige runde und ovale Senken, dazwischen schmale Grate, steile Gipswände und immer wieder Wasserflächen. Manche der größeren Dolinen haben sich zu regelrechten Becken entwickelt und füllen sich mit Wasser.
    Für uns war das Ganze aber vor allem eines: ein ziemlich außergewöhnlicher Stellplatz für die Nacht.
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  • Bergtour

    7 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 29 °C

    Vom Dunklen Canyon aus ging es gemeinsam mit unseren italienischen Freunden auf eine richtige Bergtour. Von Çakırtaş sollte unsere Route über mehrere Pässe bis nach İmranlı führen. Nach dem Taş Yolu bogen wir Richtung Norden ab und fanden am Startpunkt der Offroad-Strecke einen traumhaften Stellplatz mitten in den Bergen – besser hätte der Ausgangspunkt kaum sein können.
    Am nächsten Morgen ging es los. Und schon nach den ersten Kilometern wurde klar: Diese Tour wird etwas Besonderes. Die Aussicht wurde mit jedem Kilometer spektakulärer. Wir fuhren durch tiefe, sattgrüne Täler, deren Flüsse die umliegenden Felder mit Wasser versorgen, und folgten einer abenteuerlichen Piste durch zerklüftete Felslandschaften und steile Geröllhänge. Unglaublich, wie vielseitig die Gebirgslandschaft hier ist – wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
    Mal schlängelte sich die Piste direkt an kleinen Bachläufen entlang durch enge, felsige Schluchten, mal ging es über schmale Wege mit ordentlich Luft zwischen uns und dem Abgrund. Hinter jeder Kurve wartete wieder ein neues Panorama. Schließlich arbeiteten wir uns bis auf die höchste Passhöhe der Tour auf etwa 2.200 Meter hinauf. Dort machten wir erst einmal Mittagspause und genossen die Aussicht über die endlosen Bergketten.
    Danach ging es mit herrlichem Panorama weiter, bis wir schließlich einen weiteren traumhaften Stellplatz mitten in den Bergen fanden.
    Am nächsten Tag stand dann die Abfahrt ins Tal auf dem Programm. Nach all den Steigungen durften auch der Bulli und der Landy mal ein bisschen durchatmen. Noch vor İmranlı bogen wir wieder Richtung Westen ab, denn gemeinsam mit unseren italienischen Freunden wollten wir uns noch die Dolinen von Sivas anschauen.
    Die Fahrt dorthin war noch einmal ein echtes Highlight. Durch ein grünes Tal mit hohen Silberpappeln, Weiden und kleinen Flussläufen führte unsere Route – einfach malerisch. Nach den wilden und felsigen Bergen der vergangenen Tage war diese Landschaft noch einmal ein ganz anderer, wunderschöner Abschluss unserer gemeinsamen Bergtour.
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  • Endlich wieder Werkstatt

    6 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 31 °C

    Mitten auf dem Weg durch den Canyon hat es plötzlich laut am Dachträger gekracht. Im ersten Moment dachten wir, wir wären irgendwo an einem Felsen hängengeblieben. Die Tunnel waren aber alle groß genug – und eigentlich hatten wir schon länger darauf gewartet, dass unsere etwas abenteuerliche Dachträger-Konstruktion irgendwann ihren Geist aufgibt.
    Also ging es kurzerhand zurück nach Kemaliye. Dort hatten wir schon vor unserer Abfahrt Bekanntschaft mit den Jungs aus einer kleinen Werkstatt gemacht. Mit einem auffälligen Bulli (in Begleitung eines Land Rover Defenders) kommt man eben fast überall schnell ins Gespräch.
    Heinrich hat das gebrochene Teil vom Dachträger abgeschraubt, unser Werkstatt-Abi hat es kurzerhand wieder zusammengeschweißt und wir wurden mal wieder zur Attraktion im Dorf. Der “Warteraum” der Werkstatt füllte sich innerhalb kürzester Zeit mit neugierigen Besuchern, die zuschauen wollten, wer da mit dem deutschen Bulli gestrandet war.
    Nach nicht einmal einer Stunde war alles wieder repariert. Es ist wirklich beeindruckend, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen hier sind. Obwohl wir kaum dieselbe Sprache sprechen, wird einem sofort geholfen. Bezahlen durften wir natürlich nichts – stattdessen gab es noch einen heißen Çay dazu.
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  • Kemaliye

    6 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach der aufregenden Fahrt durch den Karanlık Kanyon haben wir uns erst einmal eine entspannte Mittagspause in Kemaliye gegönnt. Am eiskalten Bergbach konnten wir uns von der Hitze abkühlen und anschließend noch durch die kleinen Läden im Ort schlendern, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.
    Kemaliye ist ein richtig schönes, historisches Städtchen und gehört seit 2021 zum UNESCO-Programm der Creative Cities für Handwerk und Volkskunst. Besonders beeindruckt haben uns die liebevoll erhaltenen osmanischen Häuser aus Stein und Holz mit ihren kunstvoll geschnitzten Erkern und Innenhöfen. Die schmalen Gassen, die alten Gebäude und die entspannte Atmosphäre machen den Ort zu etwas ganz Besonderem.
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  • Taşyolu

    6 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir haben die Nacht direkt am Ufer des Euphrats verbracht und dort ein nettes Pärchen aus Italien kennengelernt. Gemeinsam haben wir den Abend ausklingen lassen und uns auf das gefreut, was am nächsten Tag vor uns lag.
    Die berühmte Taşyolu führt durch den Karanlık Kanyon (Dark Canyon) und zählt zu den spektakulärsten Straßen der Türkei. Wir hatten schon viele Videos von dieser Straße gesehen und waren entsprechend gespannt.
    Die Straße schlängelt sich durch eine gewaltige Schlucht, immer entlang des Euphrats. Es geht durch stockfinstere, direkt in den Fels gehauene Tunnel, vorbei an senkrechten Felswänden und immer wieder öffnen sich Ausblicke, bei denen man einfach nur staunen kann. Dazu kommen enge Kurven und teilweise ziemlich beängstigend steile Abgründe – definitiv keine Straße, die man gedankenverloren fährt.
    Wir mussten immer wieder anhalten, um die Aussicht auf uns wirken zu lassen. Diese Kombination aus Fels, Tunnel, Fluss und Schlucht ist einfach einzigartig.
    Für uns ist die Taşyolu ganz klar die spektakulärste Straße, die wir bisher gefahren sind.
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  • Zentralanatolisches Hochland

    4 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 30 °C

    Vom Tuz Gölü aus haben wir uns ganz gemütlich Richtung Kemaliye vorgearbeitet. Statt möglichst schnell ans Ziel zu kommen, haben wir jede Menge kleine Straßen mitgenommen – und das hat sich absolut gelohnt.
    Die Landschaft hat sich gefühlt alle paar Kilometer verändert. Mal endlose Steppe, dann wieder sanfte Hügel, bizarre Felsformationen und schließlich beeindruckende Schluchten. Fast wie eine Geologiestunde zum Mitfahren. Die Gegend zwischen Ankara und Sivas gehört zum zentralanatolischen Hochland. Über Millionen von Jahren haben Vulkane, tektonische Verschiebungen und Erosion diese Landschaft geformt. Überall sieht man unterschiedlichste Gesteinsschichten, steile Felswände und weite Hochebenen – manchmal fühlt es sich an, als würde man durch verschiedene Erdzeitalter fahren.
    Auch unsere Stellplätze hätten kaum schöner sein können. Jeden Abend standen wir irgendwo mit einer grandiosen Aussicht, ganz allein in der Natur und haben einfach die Ruhe genossen.
    Unterwegs haben wir noch einen Stopp in Kangal eingelegt, bevor wir nach insgesamt drei entspannten Tagen auf dieser idyllischen Strecke endlich den Euphrat erreicht haben. Ein ziemlich besonderer Moment, an diesem geschichtsträchtigen Fluss anzukommen.
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  • Tuz Gölü

    2 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach den Tagen in Ankara haben wir uns noch eine ruhige Nacht am nahezu ausgetrockneten Salzsee gegönnt. Ganz in der Nähe einer Salzfabrik haben wir einen richtig schönen und total entspannten Stellplatz gefunden. Der Tuz Gölü ist vor allem am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel für die Menschen aus Ankara, bei uns war es aber herrlich ruhig.
    Am nächsten Morgen sind wir barfuß über den See gelaufen. Das Wasser war angenehm warm, glasklar und unglaublich flach – man konnte ewig weit hinauslaufen. Unter den Füßen knirschten die dicken Salzkrusten, was sich echt verrückt angefühlt hat. Ein richtig cooler Ort und mal wieder so ein Platz, der zeigt, wie abwechslungsreich die Türkei ist.
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  • Anitkabir

    1 sierpnia, Turcja ⋅ ☀️ 27 °C

    Bevor wir Ankara verlassen haben, wollten wir uns das Atatürk-Mausoleum natürlich noch anschauen. Und wir müssen sagen: Das Bauwerk hat uns echt beeindruckt. Alles wirkt riesig, unglaublich hochwertig und bis ins kleinste Detail durchdacht. Von der Anlage aus hat man außerdem einen richtig schönen Blick über Ankara.
    Obwohl das Thermometer 37 Grad angezeigt hat, ließ es sich dort erstaunlich gut aushalten. Die ganze Anlage strahlt eine besondere Ruhe aus und war für uns ein schöner Abschluss unseres Aufenthalts in der Hauptstadt.
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  • Teknik As Pompa

    31 lipca, Turcja ⋅ ☀️ 27 °C

    Als der Bulli Diesel verloren hat, war schnell klar: Die Einspritzpumpe ist undicht. Ein kurzer Blick in den Teilekatalog und überraschende Vergleichspreise: Für eine generalüberholte Pumpe werden in Deutschland schnell mal rund 1.400 € fällig – Ein- und Ausbau noch gar nicht mitgerechnet. Also war klar: Das Problem müssen wir hier lösen.
    Zum Glück hat Ankara für gefühlt jedes Thema ein eigenes Viertel. Also sind wir ins Autowerkstattviertel gefahren, genauer gesagt in die Volkswagen-Ecke. Der erste Werkstattbesitzer war erstmal deutlich interessierter an unserem Expeditionsmobil als an unserem eigentlichen Problem. Nach ein paar Übersetzungsversuchen hat er uns dann aber an einen echten Spezialisten weitergeschickt.
    Also ging’s weiter zum Pumpenmeister. Während wir uns schon ein Hotel ausgesucht und überlegt haben, wie viele Tage der Bulli wohl in der Werkstatt verbringen würde, wurden wir ziemlich schnell aus unserer Alman Blase geholt.
    Hier läuft das nämlich anders: Pumpe raus, sofort zerlegen, generalüberholen und wieder einbauen – alles direkt vor Ort. Keine langen Wartezeiten, kein “Teil ist in zwei Wochen da”. Stattdessen haben wir den ganzen Nachmittag in der Werkstatt verbracht, den Mechanikern bei der Arbeit zugeschaut - Heinrich hat sehr genau hingeschaut, dass nichts verpfuscht wird- und wurden zwischendurch immer wieder mit Tee, Softdrinks und Süßigkeiten versorgt.
    Am selben Tag konnten wir also mit einem dichten Bulli weiterfahren. Wir waren echt beeindruckt von der türkischen Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft und der professionellen Arbeit. Manchmal läuft eben doch nicht alles nach Plan – und genau das macht das Reisen so spannend.
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  • Ankara

    30 lipca, Turcja ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir haben zwei Nächte in Ankara verbracht. In der Nähe der Uniklinik fanden wir einen zentralen Parkplatz, auf dem wir problemlos übernachten konnten. Vorher haben wir aber erst einmal unsere Wäsche abgegeben – das hatten wir vor unserer überstürzten Heimreise nicht mehr geschafft.
    Morgens machten wir uns zu Fuß auf den Weg durch die Stadt. Wir schlenderten durch die verschiedenen alten Viertel, probierten hier und da etwas aus der türkischen Küche und ließen den Abend bei einem Spaziergang durch einen der vielen Parks ausklingen.
    Schon bei der Einfahrt nach Ankara merkt man, dass hier alles deutlich entspannter zugeht als in Istanbul. Weniger Verkehr, weniger Hektik und irgendwie insgesamt ruhiger. Sogar die Burg und die Zitadelle konnten wir ganz entspannt schon vom Auto aus bestaunen. Auch sonst fühlte sich Ankara ganz anders an: Während Istanbul laut, bunt und voller Touristen ist, wirkt Ankara viel bodenständiger und ursprünglicher. Als Hauptstadt ist sie zwar das politische Zentrum der Türkei, trotzdem geht es hier deutlich gelassener, aber auch konservativer zu.
    Heute Morgen wollten wir eigentlich zum Atatürk Denkmal, aber das wird nun erst mal verschoben, da der Bulli Sprit verliert und dringend in eine Werkstatt muss…
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  • Heimatbesuch

    28 lipca, Turcja ⋅ 🌙 20 °C

    Manchmal kommt alles anders als geplant. Aufgrund privater Ereignisse haben wir unsere Reise ganz spontan unterbrochen und beschlossen, nach Deutschland zu fliegen.
    Bevor wir starten konnten, musste allerdings erst einmal einiges organisiert werden. Von wo fliegen wir und welchen Flug schaffen wir? Welche Sachen nehmen wir mit? Welche Lebensmittel können im Bus bleiben? Wo stellen wir den Bulli ab? Was muss vor der Standzeit erledigt werden – Wasser ablassen, Strom abschalten, Ersatzkanister leeren?

    Also machten wir uns am Donnerstagnachmittag von der Schwarzmeerküste in Richtung Ankara auf den Weg. Die Nacht verbrachten wir an einem ruhigen Stausee. Dort wurden die letzten frischen Lebensmittel verkocht, alle Schränke ausgemistet und alles, was mit nach Hause sollte, in unserem Wäschesack verstaut.
    Am nächsten Morgen sind wir noch vor Sonnenaufgang aufgebrochen - die letzten 120 Kilometer bis zum Flughafenparkplatz lagen noch vor uns. Dort parkten wir den Bulli, meldeten unser Fahrzeug noch beim türkischen Zoll ab und dann sind wir bereits am Freitagmittag nach Deutschland geflogen.

    Die Zeit in der Heimat tat uns gut. Auch wenn der Anlass kein schöner war, haben wir uns sehr gefreut, unsere Familie und Freunde wiederzusehen. Besonders schön war es, einfach einmal ohne Reiseplanung, Termine oder Verpflichtungen Zeit miteinander zu verbringen. Vor unserer Abreise im April war alles sehr hektisch – umso mehr haben wir diese Tage zu Hause genossen.

    Nach 18 Tagen hieß es dann wieder Koffer packen. Diesmal hauptsächlich mit Ersatzteilen für den Bulli und einigen Leckereien aus der Heimat.
    Jetzt sind wir zurück in Ankara und es heißt erst mal auspacken und den Bulli wieder bewohnbar machen. Und dann werden wir die türkische Hauptstadt erkunden, bevor unser Abenteuer weitergeht.
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  • Erste Strandtage in der Türkei

    5 lipca, Turcja ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach den aufregenden Tagen in Istanbul ging es für uns weiter Richtung Schwarzes Meer. Unterwegs standen erst einmal die praktischen Dinge auf dem Programm: Wäsche waschen, Großeinkauf und den Bus wieder reisefertig machen.
    Nach ein paar Anläufen fanden wir schließlich einen wunderschönen Stellplatz in einer geschützten Bucht, den wir uns mit vielen türkischen Urlaubern teilten. Grosser Minuspunkt und leider ein Dauerproblem ist der Müll, der überall rumfliegt und bewusst am Strand (oder anderen schönen Plätzen) zurück gelassen wird.
    Besonders spannend war für uns zu beobachten, wie die Menschen hier ihre Wochenenden am Meer verbringen. Die unterschiedlichsten Familien und Freundesgruppen kamen zusammen – mit allem, was man sich vorstellen kann: vom Traktor bis zum Motorboot, vom Langnese-Schirm bis zum aufblasbaren Familienzelt. Am Strand trafen Badehose und Burkini ganz selbstverständlich aufeinander. Schnell kamen wir mit den Einheimischen ins Gespräch, wurden zum Essen eingeladen und spielten gemeinsam Volleyball. Genau diese Vielfalt macht das Reisen für uns so interessant und gibt einen kleinen Einblick in den Alltag eines Landes. Perfekt um nach den intensiven Tagen in der Großstadt wieder runterzukommen.
    Langsam leben wir uns in der Türkei ein und freuen uns auf viele weitere schöne Strände, spannende Begegnungen und die ersten Abstecher in die grünen Berge entlang der Schwarzmeerküste.
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  • Auf nach Asien!

    3 lipca, Turcja ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir sind noch vor Sonnenaufgang aufgestanden, um die Stadt vor dem Verkehrschaos zu verlassen. In der Dämmerung sind wir aus der Stadt rausgefahren, die ganz langsam wach wird und in der Morgenröte sind wir dann über den Bosporus nach Asien gefahren. Czytaj więcej

  • Istanbul

    1 lipca, Turcja ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einer ziemlich heißen ersten Nacht in Istanbul ging es am Vormittag erst einmal gemütlich frühstücken. Danach sind wir auf die andere Seite der Stadt gefahren, um mal wieder unsere Drohne reparieren zu lassen - das ging echt schnell und unkompliziert. Danach haben wir uns auf dem Ägyptischen Basar ins Getümmel gestürzt und sind anschließend durch Balat geschlendert – das historische Kulturviertel mit seinen bunten Häusern, kleinen Gassen und unzähligen Cafés. Zum Sonnenuntergang gab’s einen Drink in Galata, dem historischen Viertel rund um den berühmten Turm, bevor wir den Abend rund um den Taksim-Platz, dem lebendigen Zentrum für Restaurants, Bars und Nachtleben, ausklingen ließen.
    Am nächsten Morgen klingelte der Wecker früh. Schon kurz nach acht standen wir vor der Hagia Sophia – ganz ohne Skip-the-Line-Tickets oder Reservierung. Dadurch waren wir tatsächlich fast allein unterwegs, bevor die großen Besucherströme ankamen.
    Zum Frühstück ging es danach in den berühmten Pudding Shop, der in den 60er- und 70er-Jahren als Treffpunkt des legendären Hippie Trails bekannt wurde. Anschließend setzten wir mit der Fähre nach Beşiktaş über – einem lebendigen Viertel direkt am Bosporus mit vielen Studenten, Einheimischen und kleinen Lokalen. Dort haben wir uns eine entspannte Pause im Schatten gegönnt, bevor es mit dem Bus weiter nach Karaköy ging, dem angesagten Hafenviertel mit Cafés, Galerien und Street Art. Dort saßen wir stundenlang in einem kleinen Café, haben Backgammon und Schach gespielt und einfach das bunte Treiben beobachtet.
    Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Abendessen in Cihangir, dem kreativen Szeneviertel zwischen Karaköy und Taksim, das für seine gemütlichen Restaurants, Künstler und entspannte Atmosphäre bekannt ist. Diese Atmosphäre haben wir bei einem letzten Drink genossen - ein schöner Abschluss für diesen tollen Städtetrip!
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  • Heute fährt der Bulli bis nach Istanbul

    30 czerwca, Turcja ⋅ 🌙 25 °C

    Nach der Grenze haben wir eine Nacht auf einem Campingplatz verbracht, wo wir von sehr freundlichen Menschen empfangen wurden. Uns wurde eine Vollmondwanderung angeboten, aber dafür waren wir nach dem langen Tag einfach zu müde. Nach einem gemeinsamen Kaffeekränzchen ging es dann morgens weiter Richtung Istanbul. Auf dem Weg waren wir in Tekirdag und haben noch einen Zwischenstop am Marmarameer eingelegt. Wir wollten erst abends nach Istanbul reinfahren, um den Stadtverkehr etwas zu umgehen. Unser Plan war durchaus fraglich: einen ebenen Parkplatz ohne Höhenbegrenzung möglichst nah im Zentrum zu finden, wo man im Auto übernachten kann - in einer der grössten und verkehrsreichsten Städte der Welt.
    Und was sollen wir sagen: der Weg hat sich gelohnt! Gegen 22 Uhr sind wir ins Zentrum reingefahren, haben den Taksimplatz überquert und sind mit viel (durchaus beigeistertem) Publikum durch enge und steile Einbahnstrassen zum ausgewählten Parkplatz in Galata gefahren. Es gab tatsächlich noch freie Plätze und der russischsprechende Parkwächter hat uns sogar einen ebenen Platz freigemacht, wo wir jetzt völlig entspannt mitten in einem der meist belebten Viertel von Istanbul stehen können.
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  • Versteinerter Wald

    29 czerwca, Grecja ⋅ ☀️ 33 °C

    Bevor es für uns über die Grenze in die Türkei ging, haben wir noch einmal Zuflucht im schattigen Wald gesucht. Schatten gab es zwar genug – kühl war es trotzdem nicht.
    Dafür wurden wir mit einem ziemlich besonderen Ort belohnt: dem Versteinerten Wald bei Lefkimmi. Die rund 20 Millionen Jahre alten Baumstämme wurden nach einem Vulkanausbruch unter Asche und mineralhaltigen Ablagerungen konserviert. Mit der Zeit wurde das Holz Stück für Stück durch Mineralien ersetzt, sodass heute noch die ursprüngliche Struktur der Bäume zu erkennen ist – nur eben aus Stein. Ein faszinierender Zwischenstopp, bevor wir nach 7 Wochen Griechenland verlassen. Czytaj więcej

  • Efcharistó, Hellás

    28 czerwca, Grecja ⋅ ☀️ 30 °C

    Unsere letzten Tage in Griechenland haben wir an einem traumhaften Stellplatz in einer einsamen Bucht verbracht. Tagsüber knallte die Sonne und abends spiegelte sich der Vollmond im dunklen Meer.
    Die Hitze ist teilweise echt brutal. Tagsüber ist an Bewegung kaum zu denken. Deshalb haben wir uns einen Tag im Beach Club gegönnt – mit kalten Getränken, jeder Menge Eiswürfeln und regelmäßigen Abkühlungen im Meer.
    Neben der Hitze machen es einem vor allem fiese Kampfmucken schwer und gegen die scheint wirklich nichts zu helfen.
    Das Grenzgebiet Richtung Türkei war dann eher unspektakulär, aber trotzdem spannend. Eine schöne Zeit liegt hinter uns - Danke Griechenland!
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  • Drama

    25 czerwca, Grecja ⋅ ☀️ 31 °C

    Am Dienstag sind die letzten Pakete in der Werkstatt in Drama angekommen und wir haben uns für ein paar Tage ein Airbnb genommen. Am Mittwochmorgen ging es für Errikos Mechanikos direkt in die Werkstatt: Die Doppelsitzbank auf der Beifahrerseite musste einem drehbaren Pilotensitz weichen. Dafür musste allerdings auch der Wechselrichter versetzt werden – wie so oft war das Ganze dann doch etwas weniger „Plug & Play“ als gedacht.
    Außerdem haben wir in unserer Schiebetür jetzt ein Lamellenfenster mit integriertem Fliegengitter. Bei der Hitze ist das ein echtes Luxus-Upgrade und sorgt für deutlich bessere Belüftung im Bus.
    Da der Bulli für die Umbauten weitestgehend leer geräumt werden musste, hat Anja in der Wohnung das Bus-Inventar sortiert und die Gelegenheit genutzt, endlich einmal wieder sämtliche Wäsche zu waschen.
    Das Fenster haben wir mit ein paar andren (unnötig eingepackten) Kleinigkeiten zurück nach Deutschland geschickt. Unsere Doppelsitzbank konnten wir an einem Schrottplatz abgegeben und haben dafür die fehlende Plastikabdeckung für den neuen Sitz mitgenommen. Danach wurde der Bulli noch gründlich gereinigt bevor alles wieder ordentlich eingeräumt wurde.
    Natürlich blieb auch noch Zeit, Drama selbst zu erkunden. Die Stadt hat uns wirklich positiv überrascht – viele kleine Geschäfte, gemütliche Cafés und Restaurants sowie schöne Parkanlagen, die vom kalten Wasser aus den umliegenden Bergen durchzogen werden. Hier lässt es sich aushalten.
    Jetzt geht es für uns weiter - entlang der Küste fahren wir Richtung Türkei.
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  • Wartezeit überbrücken

    21 czerwca, Grecja ⋅ ☀️ 28 °C

    Bevor wir demnächst Europa verlassen, haben wir beschlossen, unseren Bus noch an ein paar Stellen zu optimieren. Dank unserer Freundin Christina konnten wir die benötigten Teile ganz unkompliziert zu einer Werkstatt in Griechenland liefern lassen.
    Bis der Versand angekommen war, haben wir die Zeit entspannt im Umland von Drama verbracht. Zwischendurch wurde die Schiebetür kurz ausgebaut, um die Rollen zu wechseln. Ein paar Tage standen wir an einem kleinen Pferdehof direkt am Nestos, bevor es uns noch einmal in die Berge zu einem Wasserfall zog. Bei den sommerlichen Temperaturen war die Abkühlung im eiskalten Bergwasser ein richtiger Segen – genau die Erholung, die wir noch einmal genießen wollten, bevor es für die anstehenden Umbauarbeiten zurück in die Stadt ging.
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  • Fraktos Forest

    18 czerwca, Bułgaria ⋅ ⛅ 19 °C

    Weiter ging es entlang der bulgarischen Grenze Richtung Nordosten in die Rhodopen. Je tiefer wir in den Fraktos Forest kamen, desto wilder wurde die Landschaft. Endlose Wälder, kleine Wasserdurchfahrten und einsame Pisten. Unterwegs haben wir nur ab und zu ein paar Holzarbeiter gesehen.
    Der Fraktos Forest gehört zu den ursprünglichsten Waldgebieten Griechenlands. Viele Bäume sind mehrere hundert Jahre alt und wurden nie forstwirtschaftlich genutzt.
    Wir hatten einen einfachen Schlafplatz am Strassenrand und waren weit und breit die einzigen. Morgens sind wir nochmal weiter Richtung Bulgarien gefahren und haben einen 80m hohen Wasserfall angeschaut. Am Ende der allerletzten befahrbaren Pisten sind wir bis zum bulgarischen Grenzstein gelaufen. Dort entdeckten wir sogar frische Bärenspuren – es stimmt also, dass die Braunbären hier zu Hause sind.
    Wir trafen lediglich zwei Wanderer und haben selbst noch eine kleine Tour zu den Wasserfällen gemacht, wo wir auch Gämsen gesehen haben. Außerdem konnten wir Eulen und verschiedene Greifvögel sehen.
    Mit unglaublichen Ausblicken ging es dann wieder bergab Richtung Stausee. Auf dem Weg waren mehrere Schildkröten und direkt über uns kreiste ein riesiger Steinadler. Vorbei am Stausee sind wir noch bis nach Paranesti gefahren, wo wir zur Abwechslung mal wieder in einer Taverne waren.
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  • Elatia

    16 czerwca, Grecja ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach der Offroad-Piste von Potamoí bis Mikromilia haben wir auf einer kleinen Anhöhe hinter dem Dorf einen richtig schönen Übernachtungsplatz gefunden. Dort haben wir uns abends noch lange mit einem Deutschgriechen unterhalten.
    Am nächsten Morgen wurde es noch wilder: Die Strecke Richtung Skalotis war teilweise so zugewachsen, dass wir erst einmal einen umgestürzten Baum mit der Seilwinde aus dem Weg ziehen mussten. Ein weiterer wurde mit der Axt beseitigt, bevor es weitergehen konnte.
    Zur Mittagspause haben wir am Nestos-Stausee angehalten. Zwischen den bewaldeten Bergen liegt der riesige See wie ein Fjord und sorgt mit seinem Wasserkraftwerk für Strom in der Region.
    Danach ging es wieder tiefer ins Gebirge. Unser Nachtlager schlugen wir in der Nähe eines verlassenen Waldhotels auf. Dieses „Walddorf“ liegt auf rund 1.300 Metern Höhe und ist von endlosen Fichten- und Buchenwäldern umgeben – eigentlich ein perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen, aber ausser uns war niemand da. Am nächsten Morgen haben wir uns den Lost Place genauer angeschaut und waren ziemlich verblüfft: Hotelzimmer, Kantine, Aufenthaltsräume, ein Campingplatz mit kleinen Waldhütten, eine Strohkirche und sogar eine alte Pferdekoppel – alles steht einfach verlassen mitten im Wald.
    Abgesehen von ein paar Waldarbeitern waren wir komplett allein unterwegs. Vom Waldhotel aus ging es weiter Richtung bulgarische Grenze.
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  • Lailias

    14 czerwca, Grecja ⋅ ☀️ 16 °C

    Das Lailias-Gebirge am Südrand des Rhodopenmassivs gehört zu den ökologisch wertvollsten Waldgebieten Nordgriechenlands und ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Ziel dieses Netzwerks ist es, besonders artenreiche Lebensräume und seltene Tier- und Pflanzenarten dauerhaft zu erhalten. Die Landschaft wird von ausgedehnten Buchen-, Kiefern- und Mischwäldern geprägt, die sich mit feuchten Tälern, Bächen, Mooren und offenen Bergwiesen abwechseln. Diese abwechslungsreichen Lebensräume bieten ideale Bedingungen für eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt. Die abwechslungsreichen Lebensräume bieten zahlreichen Wildblumen, darunter auch verschiedene heimische Orchideenarten, ideale Bedingungen.

    Abenteuer: echt - Text: KI-unterstützt
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