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- Giorno 1
- mercoledì 1 maggio 2024 09:44
- ☁️ 15 °C
- Altitudine: 54 m
FranciaNotre Dame of Amiens49°53’40” N 2°18’6” E
C'est parti!!!

Typisch wie immer…wir hatten uns vorgenommen „diesmal“ etwas früher zu fahren.. so 08:00 Uhr?!?!?
Es war 08:00 Uhr, als ich aus dem Bett rutschte um uns einen Kaffee zu holen.. egal.. ist ja schon Urlaub.
Gefrühstückt haben wir im Bäckerei-Café am Vinckeplatz..das Bauernfrühstück mit Rührei aus gefühlt 12 Eiern.. nur die Ruderer im Deutschlandachter essen mehr zum Frühstück😳 🫣
Erstes Etappenziel: Amiens.. Partnerstadt von Dortmund. Nett ist es hier..Die riesige gotische Kathedrale hier hat das höchste Mittelschiff in Frankreich, mit 42m Deckenhöhe.. ein echter Altbau.
Amiens hat kleine Kanäle an und um den sich die Amienser tummeln, auch hier ist Feiertag und herrliches Sommerwetter. Cafe‘s haben auf und ab 17:00 Uhr ist Happy Hour. Wir haben das natürlich überprüft 😉..
Und natürlich haben wir schon Ausschau gehalten, wo wir das CL -Halbfinale zwischen BVB und PSG gleich schauen..
im Moment entspannen wir noch etwas in unserer kleinen Unterkunft inmitten der Altstadt. Wir haben den besten Parkplatz ever in einem kleinen Hinterhof wo unsere Wohnung ist.
Von daheim bekommen wir Video‘s und Fotos von den Borussen die Dortmund heute beben lassen.. und egal wie es ausgeht.. die Borussen sind da… ✌🏻Leggi altro
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- Giorno 2–3
- 2 maggio 2024 23:56 - 3 maggio 2024
- 1 notte
- ☁️ 10 °C
- Altitudine: 31 m
FranciaPont des Arts48°51’30” N 2°20’19” E
Weiter geht es nach St. Malo

Zweiter Versuch... ich hatte schon ganz viel geschrieben, dann kam das Essen und wenn man nicht speichert... tja dann iss alles futsch. Also nochmal von vorne.
Wir haben gester eine kleine nette Bar in Amiens gefunden, in der wir das Halbfinalspiel zwischen dem BVB und PSG gucken konnten. Wir waren natürlich die Einzigen, die bekennende Borussen waren, optisch. Innerlich gab es da noch einen Franzosen aus Straßburg, der uns immer wieder während des Spiels aufsuchte und mit uns fachsimpelte... er wäre schon sehr viele Jahre Fan von Borussia Dortmund, aber das dürfte er jetzt dort vor Ort nicht sagen. Sein Deutsch war super und ich war kurz davor ihm meinen Schal zu geben.. Wie auch immer... die Freude bei Georg und mir war groß, beim dem Rest nicht so sehr.. Waren wir auch nicht in Paris, sondern 2 Autostunden entfernt, so fieberte Frankreich für die französische Mannschaft. Ist ja klar.. macht der ein oder andere Deutsche ja auch wenn Bayern noch drin iss... Mit Freud im Herzen, einem Grinsen im Gesicht haben wir tief und fest in unserem kleinen Apartment in Amiens geschlafen.
Nach dem ersten Kaffee im Bett ging Georg dann erfolgreich auf die Jagd und kehrte mit Baguette und Croissant zurück. Der französischen Einstieg war getan...
Auf dem Weg nach Le Mont St. Michel entschlossen wir uns spontan noch einen kleinen Umweg zu machen. Eigentlich bin ich es ja die gerne auf Friedhöfe geht, aber diesmal brachte Georg den Stein ins Rollen. Er wollte sich mal so einen großen Soldatenfriedhof der Amerikaner anschauen. Also ging es zum American Cemestry and Memorial in Colleville-sur-Mer, am Beach Omaha. Hier liegen über 9000 US-Soldaten, jeder bekam ein weißes Marmor-Kreuz mit Inschrift. Angehörige konnten sich das Grab eines Familienmitgliedes zeigen lassen, ansonsten war es untersagt zwischen die Kreuze zu gehen. Es waren Gräber mit Meerblick, mit Blick auf den Ort wo sie ihr Leben lassen mussten. Neben den Gräbern gab es pompöse Monumente, Statuen, Tafeln mit den aufgezeichneten Schlachten. Und wo es ging wurden starke Sätze in den Beton oder Marmor gemeißelt.
Mir tut jeder einzelne Mensch und vor allen Dingen dessen Angehörigen leid, aber diese Selbstbeweihräucherung der Amerikaner ist mir höchst unsympathisch. Sie sind stark, sie sind da und sie wollen immer helfen. Es muss immer eine Show sein. Die ganze Anlage war super gepflegt, kein Randstein hatte Wildwuchs, der Rasen war perfekt geschnitten. Wir sind überzeugt das es dort Gärtner gibt, die den ganzen Sommer Rasen mähen und nichts anderes machen. Super moderne sanitäre Anlagen. Das Besucherzentrum haben wir uns gespart. Dieser Ort war ein Pilgerort für Amerikaner und zugleich wurde die Freundschaft zwischen Frankreich und Amerika gefeiert.
Wir machten uns wieder auf den Weg nach Le Mont St. Michel, als wir ein Hinweisschild für einen deutschen Soldatenfriedhof entdeckten. Natürlich wollten wir den nun auch sehen. Er heißt La Cambe.
Er ist viel kleiner, viel bescheidener und dennoch haben über 21000 Menschen dort ihre letzte Ruhe gefunden. Also mehr als doppelt so viel wie auf dem amerikanischen Friedhof. 80% davon sind um die 20 Jahre alt, der Jüngste 14. 2100 davon sind Soldaten der Waffen-SS.
Uns gefiel der deutsche Friedhof viel besser.. und das sicher nicht weil es der Deutsche war. Er war mit Respekt angelegt, zum Gedenken und mit Achtung.
Genug schwere Kost.. jetzt sollte es endlich in die Bretagne gehen… noch waren wir ja in der Normandie.
Nächstes Etappenziel die Abtei die auf einem Felsen erbaut wurde, mitten im Meer. Früher konnte man nur bei Flut zur ihr, heute hat man eine Brücke gebaut, der die Flut nichts anhaben kann. Im Sommer wird man gar nicht mehr Herr über die Touristen, wir bekamen eine Vorstellung wie es sein könnte. Es war voll.. man wird rechtzeitig ca. 2 km vor der Insel Le Mont St. Michel auf einen riesigen Parkplatz geleitet. Von da aus läuft man oder nutzt die Shuttlebusse. Angekommen ist man schon überwältigt von dem Anblick… wenn da nur nicht die vielen Menschen wären 🫣. Wir möchten das niemals im Sommer erleben. Überhaupt haben wir für uns festgestellt, das solche Orte viel von ihrem Reiz für uns verlieren. Es ist laut, es ist voll.. der Charme geht unter.. und die Welt hat so viele schöne Orte.. muss man dann an solche Orte.. so imposant das Ganze heute auch war.
Und dann kam die letzte Etappe. Gegen halb 8 erreichten wir dann St. Malo. Wir wohnen hier in einem kleinen Hotel, in zweiter Reihe zum Meer. Man kann es hören ☝🏻und ist in ein paar Schritten auch da.
Die Schritte in die Altstadt sind da schon mehr.. 2,6 km.. aber schon am Meer lang. Wir hatten Hunger … in der Altstadt fanden wir dann auch ein nettes Lokal und schon gab es die ersten Austern und Miesmuscheln.. mit handgemachten Pommes.. den Nachtisch eine wunderbare Noisettecreme haben wir uns geteilt. Bauch voll toll… die 2,6 km zurück reichten nicht um das Völlegefühl los zu werden.. Georg schläft bereits und ich versuche jetzt auch die Kalorien im Schlaf zu verbrennen 🤔…
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- Giorno 3–6
- 3 maggio 2024 10:20 - 6 maggio 2024
- 3 notti
- ☀️ 12 °C
- Altitudine: 15 m
FranciaCôte d’Émeraude48°39’43” N 1°59’39” W
St. Malo mit Sonne, Wind und Regen

Heute stand St. Malo erstmal auf dem Plan. Gestern hatten wir ja „nur“ die Abendstimmung erleben dürfen. Das Frühstück im Hotel ist gut und das Personal bis auf eine Schnarke auch sehr nett.
Optimistisch haben wir uns kurze Hosen und Hoodys angezogen.. und Birkenstocks. Soweit auch erstmal richtig.. Der Anblick des Strandes, des Nordatlantiks und der kleinen vorgelagerten Felsen war so schön. Es waren nicht viele Menschen unterwegs, aber auffällig viele davon die mehr anhatten als wir😄..
In der Altstadt angekommen wurde es ja dann auch windstill, und unsere Kleidung war angepasst.
St. Malo ist komplett von einer Stadtmauer umgeben, darin sind viele kleine Gassen mit Geschäften und Restaurants. Verlockend waren die Patisserien.. wir sind gefühlt alle Gassen abgelaufen und auch zur Rückseite von St. Malo gekommen. Dort befindet sich ein Naturfreibad.. auf einer der beiden Inseln dahinter ist der bekannte, in St. Malo geborene Schriftsteller/Politiker und Diplomat, François-René de Chateaubriand, beerdigt. Leider hat die Flut uns nicht zu ihm gelassen.
Aber nicht nur die Flut kam.. auch der Regen.. ein ordentlicher Guss.. aber wir konnten uns mit Meerblick unterstellen und nach 10 Minuten war auch schon alles wieder vorbei.
Aber es hatte sich auch etwas abgekühlt und wir wünschten uns lange Hosen und geschlossene Schuhe.
Am Nachmittag fuhren wir nach Cancale. Ein Ort der für seine frischen Austern bekannt sein soll. Viele Austernfischer sind da ansässig und frischer geht gar nicht ..
das haben wir getestet. Tatsache.. sie waren besser als am Vortag. Georg hatte noch andere Meeresfrüchte auf seinem Teller die sich sehr lecker waren.. besser als die Austern waren tatsächlich die Schnecken.
Während wir aßen schüttete es leider wieder.. aber auch das dauerte nicht so lange und zack ist dann auch wieder die Sonne da.
Nun hängen wir hier bei Cidre auf unserem Zimmer und suchen nach einer neuen Unterkunft in zwei Tagen. So einfach wie in Wales gestaltet sich das leider nicht. Tatsächlich sind wir jetzt auch etwas genervt und setzen unsere Suche morgen fort. Es ist nicht so das wir gar nichts finden. Aber wir wollen diesmal eine Woche vor Ort sein, und da wollen wir kein Risiko eingehen.
Morgen geht’s weiter mit der Suche .. SantéLeggi altro

ViaggiatoreWir drücken euch die Daumen, dass ihr etwas Schönes für die kommende Woche findet.

ViaggiatoreIch hatte sie auch anders abgespeichert… als Teenager mal probiert. Allerdings würde ich sie auch nicht in der Dortmundern Innenstadt essen😄.. sie passen hier hin.. und sie sind von hier .. und tatsächlich günstig… mehr würde ich nicht ausgeben wollen..
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- Giorno 4
- sabato 4 maggio 2024 12:17
- ☁️ 13 °C
- Altitudine: 69 m
FranciaRennes48°6’46” N 1°41’0” W
Hauptstadtfeeling und ein altes Seebad

Nachdem wir mit dem Gefühl der Erfolglosigkeit gestern einschlafen mussten 😉, war die Freude beim Checken der E-Mails dann doch groß.. ein Haus das wir angefragt hatten, wurde uns bestätigt.. Nach Fotos und Filmchen ein kleines Traumhäuschen.. wir werden morgen mehr wissen.
Heute waren wir in der Hauptstadt der Bretagne, in Rennes.. eine schöne Studentenstadt.. viele junge attraktive Männer.. und auch schöne Häuser 😄.
Es war grad Markt, Samstag halt.. und mitten in der Markthalle steht ein junger Mann und verkauft mit einem kleinen Wagen, aus Pumpkannen Kaffee.. herrlich.. nebenbei verstopfte er den Weg, aber egal..
und wieder diese Patisserien.. wir genehmigten uns das beliebteste Dessert Fronkreisch‘s, ein Kouign Amann. Keine Ahnung wie das ausgesprochen wird, der Finger war wieder eine große Hilfe.
Das sind Butterkuchen (ohne Butter 🫣)mit diversen Füllungen … Noisette.. Apfel..ganz lecker..
Diese moderne Stadt, die tatsächlich ihr Repertoire an den Unis in den letzten Jahren erweitert hat und eine enorme Menge an Fachrichtungen bietet, hat im Stadtkern schönes altes Fachwerk, wo man sich auch fragen kann, ob der Bau-TÜV da einfach weg guckt.
Pünktlich zum einsetzenden Fisselregen sind wir weiter nach Dinard.
Diese kleine Stadt ist ein altes Seebad das bekannt für seine alten Villen ist , erhaben über dem Meer. Entsprechend ist das Klientel.. und die Auslagen in den Geschäften. Zum Glück war ein Antiquitätenladen zu.. da hätte ich so einiges unter der Tür durchziehen wollen…
In einem typisch französischen Diner😄, haben wir ein Croque Monsieur gegessen.. was sonst 😅.
Zurück in St. Malo haben wir noch einen kleinen Gang am Meer gemacht.. die Sonne hatte heute kaum eine Chance, so blieb sie auch beim Untergang einfach weg.. aber die Stimmung hatte auch was… den Hunden hat sogar das kalte Wasser nichts ausgemacht..
einige Abgänge von der Promenade sind schon besonders..
Morgen geht’s weiter 😌Leggi altro
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- Giorno 5–12
- 5 maggio 2024 11:46 - 12 maggio 2024
- 7 notti
- ☁️ 13 °C
- Altitudine: 25 m
FranciaCap Fréhel48°41’11” N 2°18’59” W
Ortswechsel / Changement de lieu

Auf zu neuen Ufern.. mit zwei Zwischenstopps am Cap Frehél und Ploumanach… wo der roserne Granit ist.. haben wir uns auf den Weg Cléder gemacht. Hier werden wir mal eine Woche bleiben..
am Cap Frehél gibt es 70m hohe Klippen… schön aber im Vergleich zu Schottland, ist noch Luft nach oben 😉.
Viele Vogel genießen die Klippen …
In Ploumanach haben wir uns in eine kleine Créperie gesetzt.. die Sonne hatte sich durchgebissen und wir haben draußen schön in der Sonne sitzen können.. es gab zwei Premieren.. Cidré in Tassen.. das ist so üblich, haben wir bisher aber noch nicht gehabt, und unsere ersten Galettes.. Buchweizenpfannekuchen, ganz dünn wie Crêpes. Man kann sie süß oder deftig essen. Wir haben sie mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen gefüllt, gegessen.. sehr lecker.. schön knusprig.
Die kleine übersichtliche Burg auf der Insel vor Ploumanach ist übrigens in privater Hand…. Wer kann der kann ..
Nun sitzen wir in unserem kleinen Häuschen, direkt am Wasser.. es ist so schön wie auf den Fotos. Um uns rum sind andere kleine Häuschen… ein kleiner Strand ist direkt nebenan..
Einen Haken hat das Haus🫣… zwei Schlafzimemr, zwei Bäder aber nur EINE Toilette 😁.. egal.. bekommen wir hin… haben wir mit den Kindern auch zu fünft hinbekommen.
Jetzt sitzen wir hier, bei einem Rotweinchen und warten das die Sonne untergeht …Leggi altro
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- Giorno 6
- lunedì 6 maggio 2024 09:41
- ☁️ 12 °C
- Altitudine: 12 m
FranciaRoguennic48°41’28” N 4°9’19” W
Arrivé, laissez l'âme vagabonder

Eine Nacht die nicht enden wollte.. Georg hatte Kopfkino und ich zunehmend Halsschmerzen, Husten und Schnupfen.
Schrecklich solche Nächte wo man sich nur wünscht das sie vorbei sind.. irgendwann schläft man ja dann doch.. aber bis dahin…
Den Kaffee mit Meerblick gab es natürlich trotzdem.
Wie sich gestern Abend über meinen Status herausstellte, war die Frau von Gambia Klaus vor 50 Jahren bereits an dieser Stelle, sie erkannte das kleine Steinhäusschen an unserem kleinen Strand.
Da es gestern schon zu spät war, sind wir dann heute morgen los um nach dem Haus zu schauen, in dem sie seinerzeit bei einer Austauschfamilie wohnte. Sie schickte mir gestern noch Fotos, Elke war ganz aufgeregt als sich bestätigte das es DER Ort war. Sie hatte sich hier auch das erste Mal verliebt 😍.
Das Haus was es sein musste schien es aber ihrer Meinung nach gar nicht zu sein.. als wir um das Haus, zur Landseite gingen, kam uns der Agent der auch für unser Haus zuständig ist, entgegen. Ich habe ihm von der Geschichte erzählt.. Er kannte sogar die ersten Besitzer, somit wahrscheinlich auch die Gastfamilie von Elke. Es war das Haus, nur aufbereitet. Nun kann man es wie unseres mieten und so hatte ich auch einen Link für sie. Sie war so gerührt wie sie schrieb, das sie weinen musste. Sie planen nun direkt im Herbst hier hin zu kommen, mit der ganzen Familie. 😊.. ich habe ihnen versprochen eine Flasche Wein für sie zu verbuddeln 😄.
Georg hat sich für Elke auch auf den Stein gesetzt, auf dem Elke immer saß.. Foto anbei.
Wir haben dann noch einen schönen Barfuß-Spaziergang auf dem Sand gemacht, da wo ich grad nur Meer sehe. Das ist schon irre mit dem Wasser.. kommt und geht, und mit welchen Massen. Das Barfußlaufen war bestimmt auch gut für meine Erkältung 🙄.
Danach mussten die Supermärkte gestestet werden.. Lidl geht gar nicht.. SuperU ist klasse. Jetzt ist der Kühlschrank voll.. und wir könnten uns hier einschließen.
Durch diese Superlage des Hauses haben wir heute einen Ort am Haus gesucht, wo es nicht windet.. wir waren erfolglos.. somit haben wir uns in Decken eingewickelt und das Gesicht in die Sonne gehalten. Herrlich..
Meine Erkältung fühlt sich nicht wirklich gut an. Hatte mir Nasenspray besorgt heut, den Rest habe ich mit. Um einen Schlaf im Bett bin ich nicht rumgekommen. Es ist kalt, es ist warm.. ich hoffe morgen wird es besser.
Rotwein soll ja helfen 🤔Leggi altro

ViaggiatoreGute Besserung, Susanne. Rotwein hilft tatsächlich. Und morgen Abend müssen wir alle fit sein 🖤💛

ViaggiatoreMerci Holger… ja, morgen müssen wir wenn es sein muss auch 20 km mehr laufen.. ich gebe alles.. Santé

ViaggiatoreAch menno, auch von mir gute Besserung. Hoffe, du kannst mit deinem Schnuppes trotzdem alles genießen, Käse, Wein und la mer
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- Giorno 7
- martedì 7 maggio 2024 12:12
- ☁️ 14 °C
- Altitudine: 12 m
FranciaRoguennic48°41’28” N 4°9’19” W
Ein entspannter Halbfinaltag

Die BVB Tasse kam heute spät vor die Tür. Ich brauchte Schlaf weil mein Körper gegen meine Erkältung ankämpft… ja und Georg schlief nicht nur mit Schlafbrille, diesmal kamen noch Ohrstöpsel dazu.. weil ICH schnarchen würde… kann doch gar nicht sein. Er soll mal neben sich liegen wenn er schläft 😉… jedenfalls haben wir es beide gebraucht und es ist ja Urlaub. Das Wasser im Atlantik hatte nicht gewartet und war schon wieder weg.
Georg hatte gelesen das es in der Nähe einen Menhir gibt.. gibt es.. gar nicht weit und herrlich am Wasser gelegen. Würde ich Bücher schreiben, würde ich es hier tun.. Am Wasser iss einfach schön.
Anschließend sind wir nach Roscoff. Wir waren etwas enttäuscht. Es gibt eine schöne beeindruckende Kirche, die sich hier Notre Dam nennt, wie gefühlt überall in Frankreich… Aber sonst.. kleine Andenkenladen, einige Café… ja und die Fähre zur i‘le de Bac. Die werden wir mal nehmen wenn ich fitter bin.
Wie es sich für einen Spieltag gehört, haben wir natürlich unsere Schals umgelegt, und nach einer Woche, das ist denke ich repräsentativ, kann man feststellen, wir haben heute den meisten Kontakt zu Fremden gehabt. Fußball verbindet eben 🤔.
In einem kleinen Café haben wir teures Bier und Cidre getrunken und einen Naja-Crêpe gegessen..
Nun sitzen wir vor… oder hinter 🤔… unserem schönen Häuschen und lassen es uns gut gehen. Meeresrauschen, eine immer noch starke Sonne, ganz leichter Wind.. und ein paar Sachen zum Naschen..
Wir sind hier so happy, was haben wir für ein Glück mit diesem Haus… so haben wir es uns immer vorgestellt..
mit der Ruhe wird es gleich für etwa 100 Minuten vorbei sein, aber das stört hier niemanden, weil hier niemand ist.. ich glaube es sind 400km die uns von unserer Borussia trennt.. sie ist näher bei uns als zu Dortmund.. wie schauen mal ob sie uns hören können.. 😉
Echte Liebe… und nur der BVB 🖤💛🖤💛🖤Leggi altro

ViaggiatoreIhr habt es soooo schön dort…..dir, liebe Susanne, weiter gute Besserung ❤️🩹
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- Giorno 8
- mercoledì 8 maggio 2024 10:07
- ☁️ 12 °C
- Altitudine: 12 m
FranciaRoguennic48°41’28” N 4°9’19” W
Viel Meer und noch mehr Meer

Finaaaale.. wie saßen in unserem Häuschen, Vorhänge zugezogen damit das Bild auf dem Laptop schärfer war.. draußen ein warmer Sommerabend (ohne Scheiß)… aber es gibt Prioritäten.
Ich war maximal angwspannt was mir die Kraft neben der Erkältung nahm, aus mir heraus zu gehen. Aber ich applaudierte… immerhin.. Georg gewohnt etwas ruhiger, erwähnte aber schon zwischendurch das er ganz schön Puls hätte.
Was soll ich sagen.. die Zeichen (gelb-schwarze Bojen und das mich die Möwe angeschissen hat) haben geholfen.. und natürlich weil die Borussia einfach gut war..
Entsprechend haben wir den Ausgang gewürdigt. Toppen konnte man das nicht. Ein Link mit Ausschnitten von der Siegesfeier haben mich tatsächlich die Tränen laufenlassen , was für eine ehrliche Freude.
Daher heute mehr Meer… wir sind von dem Zöllnerhäusschen an unserem Strand zum nächsten gelaufen. 2,5 km eine Strecke, ein kleiner Walk mit Meerwasser unter den Füßen und Sand zwischen den Zehen.
Ob Vogel, ob Hund.. und wenig Mensch.. alle haben die Aussicht genossen.
Wieder am Traumhaus zurück, haben wir mit den Nachbarn gesprochen, aus Schwerte 😁
Bei einem Wein haben wir nett in der Sonne geplauscht. 19 Grad hatten wir bestimmt. Kurze Hose und Top-Wetter.
Zum Schluss haben wir uns noch auf die Kante gesetzt und unseren Strand beobachtet. Wenn dann die Flut da ist, dann kommen vereinzelt Schwimmer. Keine Ahnung wie kalt das Wasser ist, gefühlt hatten wir es schon kälter.
Aus dem Spargel auf Parmesanbett wird heute nichts mehr.. Aussicht, Buch und Wein sind wichtiger.. wir werden überleben.
In diesem Sinne… SantéLeggi altro

ViaggiatoreDas ist sooo schön bei Euch. Und jetzt noch top Wetter. Uuuuuund: Finale, oho 🖤💛💪
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- Giorno 9
- giovedì 9 maggio 2024 13:42
- ☁️ 21 °C
- Altitudine: 15 m
FranciaViaduc de Morlaix48°34’43” N 3°49’44” W
Morlaix und Archipel de Lilia

Heute haben wir uns ins Auto gesetzt und sind mal ins Landesinnere. Schlechtes Timing, weil Feiertag, aber der Wagen rollte und wir haben es durchgezogen. Es ging nach Morlaix. Die kleine Stadt ist für sein 300 m langes und 62m hohes Eisenbahnviadukt bekannt. Man kann es auch wirklich nicht übersehen.. und auch drauf.. einige Stufen waren das.. und das bei 28 Grad ohne Wind. Sag nochmal jemand Leinen kühlt.
Tja ansonsten gab es da leider nur einen Yachthafen der wie ein Yacht-Schrottplatz wirkte. Kein schönes Schiff, alle maximal renovierungsbedürftig.. ein trauriger Anblick. Ich bin für ein Foto auf einen Steg gegangen und wurde direkt angesprochen ob ich das Boot nicht kaufen wollte 😳.. äh nein… danke..
Einen Antiquitätenladen haben wir entdeckt, der sogar auf hatte.. da haben wir ein schönes Stück geschossen.
Auffällig waren viele schöne Malereien an Hauswänden… das hat mir wirklich gut gefallen.
Stop.. da war noch was.. die Franzosen die Schweine (😉).. diese Patisserien 🫣… unmöglich.. Heute sind wir mal wieder rein… wir haben nicht die fotografierten Törtchen gekauft.. aber anderes Gebäck und Macaron‘s. Letztere unterliefen gleich einem Test und haben bestanden.. den Rest haben wir mit Kartönchen für morgen kühl gestellt.
Das war Morlaix..
Weiter ging es zurück ans Meer. An die Côte des Abers… in den Ort Lilia.
Dem Ort vorgelagert ist die Île de la Vierge. Auf ihm steht der höchste Leuchturm Europa‘s mit 82,5 m Höhe. Die ganze Küste hat fjordartige Flussmündungen. Dadurch sind viele kleine Inseln entlang der Küste entstanden.
Wir haben uns ein nettes Lokal gesucht und erstmal wieder frische Austern gegessen. Dazu den Cidre, eiskalt, in den typischen Tassen.
Uns ist aufgefallen das der Weißwein, hier in der Bretagne zumindest, nicht schön eiskalt serviert wird. Nimmt man eine Flasche gibt es auch keinen Kühler.. beim Cidré schon..
Ich finde warmen Weißwein schrecklich 🫣
Nun sitzen wir wieder schön an unserem Haus.. Heute ist der Wind etwas giftiger. Auf dem Weg haben wir viele Kitesurfer gesehen.. leider zu weit weg. Es mache Spaß ihnen zu zuschauen..
Ich sag schon mal Bonsoir… wir trinken jetzt eiskalten Rosé 😌Leggi altro
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- Giorno 10
- venerdì 10 maggio 2024 13:01
- ☁️ 17 °C
- Altitudine: 6 m
FranciaRoguennic48°41’31” N 4°9’24” W
Meertag

Heute haben wir spontan den Tag umgebaut. Eigentlich wollten wir nach Brest fahren. Aber das Wetter war einfach zu schön. Als wir heute morgen die Augen auf machten, war die Sonne schon am Scheinen dran. Wir haben uns also gegen Stadt und für Meer entschieden. Morgen geht es dann nach Brest, womöglich ist dann auch noch Markt, dann wird es noch schöner.
Diesmal wollten wir mal in die andere Richtung, zum Osten gehen.. Mal sehen ob es da auch ein Zollhäuschen gibt. Heute hatten wir auch Proviant für ein Picknick mit. Nach 3 km kam immer noch kein Zollhäuschen aber ein schöner windschattiger Platz am Stein. Picknick..... Der Cidre den wir mit hatten, hat uns etwas an die Spülung nach einer Zahnreinigung bei Igor (unser Zahnarzt) erinnert. Ob er umgekippt war? Egal, es war unsere einzige Flüssigkeit die wir mit hatten, und beim zweiten Schluck wurde es auch etwas besser.
Auf dem Rückweg kam das Wasser langsam zurück und wir hatten die ganze Zeit Gegenwind. Wir haben uns aber geweigert den Weg am Strand zu nehmen, sondern auf dem Strand zu bleiben. Nur wenn es kleine Halbinseln gab lies sich das nicht vermeiden. Aber im Sand war es teilweise schon echt beschwerlich. Und als wir dann wieder in unserer Bucht waren stellten wir auch fest das die Flut flutete... wo wir vorher noch durchwaten konnten, wurde es jetzt so tief, so das ich tatsächlich mit dem Popo im Wasser stand. Kaum zu glauben, aber es war nicht kalt. Es gibt ja die Szenen am Strand wo man Schritt für Schritt sich der Wassertiefe nähern muss, um die Temperatur des Meeres an zu nehmen. Das war hier nicht nötig. Ich hatte mir fest vorgenommen, wenn die Flut fertig war, an unserem Strand ins Wasser zu gehen. Später stellte ich aber fest, das es dann doch kälter war, man muss wohl den Zeitpunkt zum Schwimmen nutzen wenn das Meer noch nicht komplett zurück ist.. ich arbeite dran. Andere dagegen haben sich nicht angestellt. Es gibt die Neopren-Bader aber auch viele klassische Schwimmer.. Kinder sind da eh anders drauf.. selbst ein Einhorn war mit von der Partie.
Als wir von unserer Tour zurück kamen, gab's Kaffee und eine kleine Auswahl an Törtchen, die wir gestern in der Patisserie gekauft haben.
Einmal Pistazie und ein Vanilletörtchen. Superb...
Den Rest des Tages verbringen wir mit Lesen, lesen, lesen.... essen und Rotwein... Santé...Leggi altro
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- Giorno 11
- sabato 11 maggio 2024 11:45
- ⛅ 22 °C
- Altitudine: 70 m
FranciaPlace Sanquer48°23’23” N 4°28’59” W
Nous l'avions imaginé différemment

Gestern Abend noch einen letzten Blick hinaus.. Vielleicht bekommen wir an unserem letzten Abend in diesem Traumhäusschen noch einen Bilderbuchsonnenuntergang hin.
Heute sollte es dann nach Brest gehen. Eine größere Stadt die im 2 Weltkrieg durch den U-Boot-Hafen der Deutschen, sehr unter Beschuss war, und viel zerstört wurde. Die Stadt wurde so heißt es einfach wieder aufgebaut… ja. Sieht man 🫣
Von Brest kann man fliegen oder mit der Fähre nach Großbritannien aufbrechen..
Wir kamen heute erstmal rein in die Stadt und suchten krampfhaft die City, oder das was wir im Kopf hatten, wie es aussehen sollte. Als wir dachten das könnte es sein, suchten wir genauso krampfhaft einen Parkplatz. Gefunden.. aber das sollte es nicht gewesen sein. Der Parkautomat wollte keine unserer Karten akzeptieren, was bedeutete das wir uns einen neuen Parkplatz suchen mussten.. zu dem Zeitpunkt wäre ich gerne mal Pipi machen gegangen.. 🙄..
Also wieder rein ins Auto, die von uns gewählte Ausfahrt entpuppte sich als Einfahrt und es kam uns auch schon jemand entgegen.. Georg wollte wenden und geriet mit einem Vorderreifen auf ein Sitzkissen-großen Podest aus Beton, eine gute Handbreit hoch. Bei uns stehen da Pflöcke oder so.
Als wir unsere gewonnene Schräglage wieder aufgaben und vor rollten, war es als würden wir in ein Loch mit eben dem selben Rad gefahren sein. Kein Loch, der Reifen war platt.. geräuschlos einfach leergelaufen..
Georg hat dann auf dem Parkplatz den Reifen gewechselt. Das war eine Asterei, zumal es schon ordentlich warm war.
Ich musste immer noch Pipi..
Wir haben uns danach in eine Leclerc-Autowerkstatt leiten lassen und dort zwei neu Vorderreifen verbauen lassen. Und ich war Pipi machen 😌.. und die haben fix gearbeitet.
Nun waren wir da.. also sind wir wieder rein nach Brest..
Man kann es kurz machen.. eine Einkaufsstraße haben wir gefunden, die erinnerte an die Brückstraße, nur 5 Mal länger.. und dann sind wir doch noch auf eine Einkaufsstraße gekommen die ganz nett war. Dort haben wir auch etwas für unsere Kinder gefunden.. das hat dem ganzen Tripp einen Sinn gegeben.
Nun sitzen wir hier auf unserer Meer-Treppe, hören Net-Radio und trinken kalten Rosé.
Unser letzter Abend.. so schön es ist, und das Haus auch noch frei wäre, wir ziehen weiter. Der Süden der Bretagne lockt. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Die Ruhe und die Luft haben mich gesund gemacht. Den Meerblick
nehmen wir uns mit.. es ist gut möglich das wir wieder kommen.
Wie es bei der Borussia steht?
Sag ich nicht 🫣
🍷SantéLeggi altro
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- Giorno 12–15
- 12 maggio 2024 00:17 - 15 maggio 2024
- 3 notti
- ☁️ 14 °C
- Altitudine: 12 m
FranciaRoguennic48°41’28” N 4°9’19” W
Auf in den Süden

Heute mussten wir uns von unserem schönen Haus verabschieden.. und das schon um 10:00 Uhr, quasi mitten in der Nacht. Wir waren nicht das letzte Mal an diesem schönen Ort, das steht fest. Zum Abschied gab es gestern einen halbwegs schönen Sonnenuntergang und ein bisschen Mond..
Ziel heute und für die nächsten 3 Nächte ist Concarneau. Auf Weg sind wir zum Pointe de Pen Hir gefahren.
Hier ist schroffe Felsküste angesagt.. Bergsteiger nutzen die Wände sogar zum Training. Bevor wir dort ankamen , ist uns die Geschichte in den Weg gesprungen. Überbleibsel aus dem WW2… Bunkeranlagen des Atlantikwalls. Auch wenn ich nicht dabei war, nichts ausgelöst oder unterstützt habe und soweit ich das verfolgen konnte, auch meine Familie, so bin ich da still mit Georg durchgegangen. Können sich viele nicht vorstellen 😉, aber ich kann auch still. Ich wollte nicht so gerne mich als Deutsche zu erkennen geben. Blöd eigentlich… Man muss irgendwann dieses Erbe mal abschütteln.
Nun sitzen wir in Concarneau und essen zu Abend. Die Austern schwimmen schon im Bauch.. gleich geht es weiter.
Wir haben hier eine Wohnung mit Himmelblick gemietet.. wir haben eine Dachterasse die umschlossen ist ..😃. Aber wir sind in 3 Minuten am Strand, oder in die andere Richtung am Hafen. Die Fußgängerzone beginnt an unserer Straße … was will man mehr 🤔… Meer Blick? Vielleicht bei der nächsten Unterkunft.
Bonne nuit!!Leggi altro

ViaggiatoreJa, euer Häuschen war wirklich ein Träumchen. Freue mich schon auf die nächsten Bilder:-)

ViaggiatoreJetzt seid Ihr da, wo auch wir seinerzeit Urlaub machten. Viel Spaß! Bin gespannt, was Ihr alles entdeckt
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- Giorno 12
- domenica 12 maggio 2024 21:07
- ☁️ 15 °C
- Altitudine: 18 m
FranciaPlace Jean-Jaurès47°52’18” N 3°55’14” W
Schöner Regen 🤔

Heute war es auch Wasser das uns beim Aufwachen begleitet hat, aber nicht das Meer sondern Regen… in Strömen. Wir hatten das Fenster im Schlafzimmer über Nacht geöffnet gehabt und der ganz Boden unterm Fenster war nass.Leggi altro
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- Giorno 14
- martedì 14 maggio 2024 13:30
- 🌬 15 °C
- Altitudine: 12 m
FranciaPlace de la République47°51’54” N 4°13’18” W
Kleine Ausfahrt in die Umgebung

Möwen können lachen.. laut.. und sie können auch als Gruppe lachen, oder in der Masse.. Worüber sie heute morgen gelacht haben… werden wir nicht herausfinden.. aber es waren viele die Spaß hatten.. und wir waren wach… 😟..
Wir haben dann die Fenster geschlossen, Schlafbrillen aufgesetzt und die Nacht noch erfolgreich verlängern können.
Heute sind wir mit dem Auto mal wieder los.
Zuerst nach Pont-l‘Abbé. Berühmt ist hier die Brücke die dem Städtchen den Namen gegeben hat. Sie ist bewohnt! Was soll ich sagen, so bewohnt das sie als Brücke gar nicht auffällt. Null Brückenfeeling 🤷🏼♀️..
Ansonsten haben wir uns auch nach 13 Tagen nicht an die Öffnungszeiten gewöhnt und die Franzosen sind auch nicht bereit sich etwas ihren Besuchern an zu passen. Die Geschäfte waren alle zu..dann wollten wir ein Crêpes essen, aber die Créperie sollte dann auch bald schließen so wurden wir nicht mehr rein gelassen. So sind wir wieder abgerauscht.
Einen kurzen Abstecher haben wir nach Phare d‘Eckmühl gemacht. Ein Leuchtturm zog uns an. Aber ansonsten war in der Gegend alles tot. Wie in vielen Dörfern. Fährt man nur im Sommer in die Bretagne? Sonntag wie Wochentags hatten wir das Gefühl als wären die Dörfer verlassen.
Sicher waren wir dann, das es im Quimper nicht so war. Tatsächlich war dann dort die Mittagspause rum, und die Geschäfte geöffnet. Quimper hat viele kleine Fachwerk-Gässchen in der Altstadt. Und natürlich die Saint-Corentin Kathedrale. An ihr würde über 300 Jahre gebaut. Sie besteht aus zwei riesigen Schiffen die aber nicht in einer Flucht hintereinander liegen. Es gibt einen Knick. Keiner weiß warum, es gibt nur Vermutungen. Vielleicht ist es aber auch nur der berühmte Knick in der Optik des Planer‘s ? Eine schöne Vermutung ist, das der Knick den geneigten Haupt von Jesus (am Kreuz) aufgreift.
Wir sind zu einem kleinen Mittagessen in eine Créperie gegangen. Sowohl Crêpes als auch Galettes wurden dort gefaltet serviert. Mein Crêpe war klassisch mit Äpfeln, Wallnüssen und Sirup. Georg dagegen hatte ein Galette mit Tomaten, Käse.. Honig.. die eindeutig bessere Wahl. Dazu gab es klassisch den Cidré.
Nun sind wir wieder zurück in unserer Wohnung. Wir haben uns etwas Pasta gemacht und legen die Füße hoch.
Morgen geht’s weiter nach Carnac. Unsere letzte Station in der Bretagne.Leggi altro
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- Giorno 15
- mercoledì 15 maggio 2024 11:16
- ☁️ 14 °C
- Altitudine: 2 m
FranciaAnse du Ter47°43’41” N 3°22’12” W
Der WW2 und Dönitz und ein Ortswechsel

Heute ging es weiter. Wenn was auf dem Weg liegt nehmen wir es immer mit.
Diesmal war es Lorient. Lorient ist die viert größte Stadt der Bretagne.
Hier wurde sehr früh bereits Handel mit dem Orient getrieben. Hieraus ergibt sich auch die Namensgebung. Ein Schiff nach Indien war von dort aus ein Jahr unterwegs. Heute kaum vorstellbar. Natürlich war der große Hafen auch Mittelpunkt für den Handel in ganz Europa.
Diese „gute“ Infrastruktur für Handel wurde der Stadt zum Verhängnis. Zum 2. Weltkrieg besetzte die deutsche Wehrmacht den Hafen. Die ganze Stadt wurde 1943 durch die Luftangriffe der Alliierten zerstört. Außer die von den Deutschen erbauten U-Boot-Bunker die 7 m dicke Decken haben.
Diese Bunker zogen uns heute an. Leider konnte man nirgends richtig rein, außer in ein französisches U-Boot. Aber allein neben ihnen zu stehen oder vom anderen Ufer rüber und etwas rein zu schauen war schon beeindruckend (nicht unbedingt positiv).
In einen der Bunker bin ich rein… Ich brauchte doch ein Foto. Sofort kam „Das Boot“-Feeling , gedreht wurde hier aber nicht.
Gegenüber der großen Bunkeranlagen befindet sich die Villa Margaret. Hier wohnte 1943 der Oberbefehlshaber Karl Dönitz. Ein ranghoher Offizier, er war es der nach dem Selbstmord von Hitler und Göbbels die „Bedingungslose Kapitulation“ der Wehrmacht autorisierte.
Dieser Dönitz wohnte in der Villa Margaret und steuerte alles von dort aus, mit bester Sicht. Heute sind Bäume und ein Yachthafen dazwischen, seinerzeit hätte er nicht besser wohnen können für seine Aufgabe. Allerdings nützen ihm die ganzen Bunker nichts weil ihm immer mehr die U-Boote ausgingen. Es war wohl Verzweiflung? Fehlende Einsicht? Herzlosigkeit und der unbedingte Wille nicht auf zugeben… als er den U-Boot-Besatzungen auferlegte:“… vor Flugzeugen nicht tauchen, schießen und abwehren. Vor Zerstörern möglichst über Wasser ablaufen. Hart sein, nach vorne kommen und angreifen. Ich glaube an Euch‘“
Jeder Kommandant der diesen Befehl befolgte, an der Wasseroberfläche zu kämpfen, unterschrieb sein eigenes Todesurteil. Ein Kamikaze-Befehl. In Hitler‘s Testament wurde er von diesem zum Kriegsminister und Reichspräsidenten ernannt.
Er stand bei den Nürnberger Prozessen als Hauptkriegsverbrecher vor Gericht. Zehn lächerliche Jahre hat er bekommen und noch bis 1980 gelebt.
In der Villa Margaret ist heute ein Café. In den Räumen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Eigentlich eine tolle Atmosphäre. Bei Cidre und Pasteten haben wir es geschafft die Geschichte mal draußen zu lassen.
Mittlerweile sind wir in Carnac angekommen. Wir wohnen in einer kleinen Erdgeschosswohnung einer alten Villa in Carnac-Plage.
Der Strand ist nur eine Häuserreihe weiter und wir haben einen herrlichen Garten vor der Wohnungstür den wir mit benutzen dürfen . Mit Lodit und Dominique auch zwei ganz reizende Vermieter, die über uns in der Villa wohnen. Lodit hat Pfannekuchen für uns gebacken, selbstgemachte Marmelade und Cidre zur Begrüßung bereit gestellt.
Um 19:00 Uhr machen die Restaurants auf. Wir müssen unbedingt noch die Frische der Früchte aus dem Meer ausnutzen..Leggi altro
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- Giorno 16
- giovedì 16 maggio 2024 12:43
- ☁️ 16 °C
- Altitudine: 41 m
FranciaKermario47°35’45” N 3°3’15” W
Mhmmm…Menhire

Was soll ich zu heute schreiben 🤔
Das Aufwachen.. unser schönes Himmelbett ist 1,20 breit🫣. Nicht das wir das nicht schaffen, aber wie die ganze Zeit schon in Frankreich, unter einer Decke, ist schon angepasstes Schlafen, und dann bei der Breite. Die eine Decke hat sicher nichts mit französischer L‘amour zu tun. Ich glaube das hat was mit deren Zentralisierung zu tun.. es gibt in Restaurants auch meistens nur eine Toilette. Wenn sie großzügig sind pro Geschlecht. divers wird da mal ganz unterschlagen. Aber es klappt.. kein Gedränge oder Schlange stehen.. auch bei uns im Bett.. also mit der Nachtruhe.. auch.
Wir wollten heute auf den Wochenmarkt von La Trinité sur Mer. Odil unser Vermieterin meinte er wäre Donnerstags. War er aber nicht, morgen kommt er .. also sind wir weiter..
Ein Punkt auf der Carnac-Agenda sind die Menhire.. Obelix hat sie vor tausenden von Jahren hier aufgestellt.. und keiner weiß warum, warum so und ob es wirklich Obelix war. Vor über 40 Jahren 🫣, war ich mit meinen Eltern hier. Und wir haben uns natürlich auch die Menhire angeschaut. Sie stehen teils in Reihe und Glied, teils wirr durcheinander, in verschiedenen Formationen und diversen Feldern.
Damals, so kann ich es schon ausdrücken und mich dabei sehr alt fühlen, konnten wir zwischen den Steinen durchlaufen, sie anfassen, uns dazwischen setzen. Wir waren wenige.. und mich hat es nachhaltig gepackt. Dieses Ungeklärte, mystische.. mein Phantasie hat gearbeitet und es ist bis auf unsere einheitlichen bretonischen Hemden und Bootsschuhe die wir seinerzeit hier gekauft haben und unserem Stellplatz, wir waren mindestens 5 befreundete Wohnwagen-Familien, die einzige Erinnerung die ich an diesen Ort habe.
HEUTE, sind alle Menhire -Felder umzäunt. Laut Reiseführer weil 1 Millionen Menschen jedes Jahr kommen um sie zu sehen. Ich wusste das vorher, und habe tatsächlich überlegt mir das an zu tun. Aber ich wollte es Georg nicht vorenthalten. Ich war so enttäuscht das ich nicht mal meine digitale Kamera aus dem Rucksack nahm. Es sind Spazierwege um die Felder angelegt, das war wirklich gut gemacht, aber der Zauber war weg. Zudem fuhr ein Bus wie auf einer Safari, mit großen Ausstellfenstern, fußkranke Menschen und die die es werden wollen, um die Felder. Das Wetter konnte sich auch nicht entscheiden, oder wollte auch genauso traurig sein wie ich.. immer wieder regnete es und dann kam die Sonne wieder.. und wenn dann knallte sie direkt.
So sind wir heute noch etwas in der Gegend rumgefahren.. nichts war wirklich erwähnenswert. Das Wetter hat uns auch etwas ausgebremst.
In unserer Wohnung haben wir jetzt noch etwas gechillt und gelesen. Jetzt ziehen wir mal um die Häuser. Mal sehen was uns erwartet ..Leggi altro
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- Giorno 17
- venerdì 17 maggio 2024
- ☁️ 16 °C
- Altitudine: 13 m
FranciaPort en Dro47°34’19” N 3°4’31” W
Sonne auf Quiberon

Unsere Spontanität lässt mich den Footprint vom 17.05. einen Tag später schreiben..
Tagesziel war heute Quiberon. Die Halbinsel hat mehr als 2000 Sonnenstunden im Jahr, das schafft mal grad oder wenn überhaupt nur die Côte d’Azur. Und das sie das kann hat sie uns auch gezeigt. Die Sonne schien aber schon als wir dann endlich den Markt in La Trinité sur Mer zu sehen bekamen. Ein kleiner erfolgreicher 😉 Abstecher vor Quiberon. Einmal hat es dann doch nochmal geregnet, aber ein Unterstellen von ein paar Minuten hat gereicht.
Quiberon ist ein Surferparadies, das ist nicht zu übersehen. Viele Suedläden und auf dem Weg gibt es unzählige Abfahrten auf Parkplätze von denen man auf den Küstenweg kommt oder direkt an einen Strand. Heute waren sie wenig frequentiert, im Sommer wird hier die Hölle los sein.
Unser Timing war wieder sensationell. Ankunft in der Mittagszeit, alle Geschäfte zu. Also nahmen wir was offen war, eines der Restaurants, und haben erstmal gegessen.
In Quiberon gibt es einen Decathlon der hat die Größe einer Eisdiele, einer kleinen Eisdiele 😄. Vielleicht ein Decathlon City? Es macht wohl Sinn ihn hier zu haben.
Viele kleine Geschäfte erwarteten uns. Ein netter Ort, der alles hat und einfach schön ist. Aber was uns viel mehr anzieht ist immer wieder das Meer..
Von Quiberon kann man zur Belle-Île-en-mer
übersetzen. Aber das hatten wir zeitlich nicht wirklich eingeplant. Für einen Tagestripp ist die Insel zu groß und die Überfahrt zu teuer.
Auf dem Rückweg sind wir wieder vom Meer angezogen, und immer noch auf Quiberon, sind wir an die Côte sauvage gefahren.
Wir sind etwas den Küstenweg entlang gelaufen. Hier gab es die Buchten die mir von meinem letzten Bretagne-Urlaub, von vor über 40 Jahren, in Erinnerung sind. Damals war man vielleicht mit 2-3 Fremden in einer Bucht. Das stelle ich mir heutzutage im Hochsommer auch anders vor. Ich weiß nicht ob wir damals hier waren.. aber es war genauso schön.
Wieder zurück in unserem Carnac Plage, nahm unsere Spontanität dann ihren Lauf.
Erstmal in die Bar die herrlich in der Sonne, an der Promenade liegt. Ein Bier..🍻.. von einem Kellner der uns irgendwie meinte erstmal zu ignorieren bis ich ein scharfes, lautes „Monsieur“ rief. Aus der Nähe entpuppte er sich als Jack Sparrow, nur das er im Vergleich zu Füllkrug noch mehr Lücken besaß die nur unappetitliche Stümpfe zeigten. 😳
Wir tranken aus und gingen erstmal zum Strand.
Die Sonne wanderte, es wurde Abend, aber ein Strandlokal „Le fisher“ lag immer noch in der Sonne. Da sind wir dann spontan hin. Es lag nicht nur in der Sonne, es war umgeben von Windschutz, somit war es auch noch schön warm.
Wir aßen was und tranken eiskalten Chardonnay 😊.. in dem Bewusstsein, das es uns ganz schön gut ging.
Ich muss nochmal auf die Toiletten in Restaurants, in Frankreich zurück kommen. Dieses Strandlokal hatte mehrere .. nach zwei Geschlechtern getrennt.. nämlich eigentlich keine, denn man wurde zu den Public Toilet‘s vom Strand geschickt. 😅.. Das waren mal so 150m bis zur Toilette 🫣
Mit Bauch voll, und weinselig sind wir dann an unserer Villa, die wir kaufen werden, vorbei.. zu unser momentanen Villa gelaufen.
Tja, und da sprang uns dann die „Exit Bar“ in den Weg. Sie ist nur zwei Grundstücke von unserer Wohnung entfernt.
Ein Absacker..
1 Absacker = 2 Cocktails
Danach hat mich nur noch das Bett gerufen.Leggi altro

ViaggiatoreUi, da habt Ihr einen Traumtag erwischt in einer traumschönen Gegend! Seid nur nicht so streng mit den zahnlosen Wirten 😉
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- Giorno 18
- sabato 18 maggio 2024 12:21
- ⛅ 18 °C
- Altitudine: 21 m
FranciaCalmont Tower47°39’16” N 2°45’29” W
Vannes-Notre dernière escapade citadine

Heute stand unser letzter Städtetrip an und ja, Abschied nehmen von der Bretagne und… von Marco Reus 🥺
Wir sind nach Vannes gefahren, sie war mal die Hauptstadt der Bretagne. Warum sie es nicht mehr ist, keine Ahnung. Für uns war sie die schönste aller Städte die wir gesehen haben. Eine richtig große Altstadt, mit vielen kleinen Gassen in denen es hoch und runter ging. Viele kleine Lädchen und Lokale in denen man immer draußen sitzen konnte und wollte, auch wenn Vorbeigehende sich locker was vom Teller hätten nehmen können, weil es so eng war. Es wäre wahrscheinlich in dem Gedränge nicht mal aufgefallen.. und … Vorsicht ☝🏻mein Spruch wieder.. „ich möchte mir das nicht im Sommer vorstellen wenn es richtig voll ist“
Als wir ankamen war noch Markt.. es war der Größte den wir bisher hier gesehen haben, bis weit in die verschiedenen Gassen ging er hinein, und natürlich gab es auch eine Markthalle.
Ganz witzig war ein junges Pärchen das gegenüber von Strassenmusikern auf der Erde, an der Häuserwand gelehnt saß und Austern schlürfte. Er öffnete sie ganz entspannt, etwas Zitrone drauf und los. Austern kosten hier ja wirklich nicht viel, aber sie so zu essen ist schon wirklich lässig. Ich hätte mich gern dazu gesetzt.
Stattdessen haben wir uns auf Galettes eingelassen.. Es sieht nach nicht viel aus… aber wir waren pappsatt. Der Cidre den wir dazu tranken, schmeckte ähnlich wie der beim Picknick, wo ich dachte der wäre umgekippt.. war er wohl nicht, sollte wohl so sein. Georg hatte zum Glück nur einen kleinen Krug bestellt.
Vannes hat einen langen schmalen Yachthafen. Sehr sehenswert. Viele unterschiedliche Boote liegen hier, und nicht selten saßen die Besitzer mit Freunden zum Picknick auf den Booten, es sah nach netten Runden aus. Es gibt auch am Ende einen Ruderclub. Die Ruderer müssen allerdings mit dem schmalen Hafenbecken vorlieb nehmen, oder schleusen. Bescheidene Verhältnisse gegenüber uns. Ein Teil der Boote lag gebündelt gegenüber des Clubs am Ufer. Ein Ruderer hat sie rudernd zur Clubseite gezogen. Interessante Lagerung.
Auf der einen Seite des Hafenbeckens stand eine Reihe von Säulen, auf denen die Disziplinen der Olympischen Spiele künstlerisch dargestellt waren. Das war wirklich gut gemacht. Beispiel sind bei den Fotos.
Auf dem Rückweg haben wir Netradio im Auto gehört. Die erste Halbzeit. Zur zweiten Halbzeit waren wir dann wieder in unserer Wohnung und haben das Spiel auf Sky gesehen. Der Abgang von Reus, als er ausgewechselt wurde war berührender für mich als ich gedacht habe. Einen Spieler mit so langer Treue wird man nicht mehr wieder
Vorhin haben wir uns vom Meer verabschiedet. Das war es fast schon wieder.. Morgen werden wir die Bretagne verlassen und nochmal eine Nacht in Giverny verbringen.Leggi altro
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- Giorno 19–20
- 19 maggio 2024 22:52 - 20 maggio 2024
- 1 notte
- 🌙 14 °C
- Altitudine: 136 m
FranciaBois-Jérôme-Saint-Ouen49°6’26” N 1°31’58” E
Rückkehr Teil 1

Heute morgen haben wir uns bei herrlichem Sonnenschein und blauen Himmel von Odile und Dominique, unseren Vermietern verabschiedet.. es war soweit, die Zeit war um. Da wir auch zurück nicht durch fahren wollten, kam Georg auf die schöne Idee in Giverny einen Stop zu machen. Seit wir mit den Kindern „Linnea im Garten des Malers“ gelesen haben, hatten wir immer vor den Garten auch zu besuchen. Eigentlich mit den Kindern.. tja..
Leider sind wir da etwas naiv dran gegangen.. „Linnea im Garten.. „ haben auch andere gelesen, und Monet ist wohl auch etwas bekannt. Ein Gefühl vor ein paar Tagen ließ mich mal näher hinschauen. Tatsächlich muss man um den Garten zu sehen, online Eintrittskarten für einen bestimmten Slot kaufen. Für uns war es jetzt zu spät, weder für heute noch für morgen gab es noch Karten. Da wir die Unterkunft aber schon gebucht hatten, sind wir jetzt trotzdem nach Giverny gefahren und haben heute zumindest mal in Erfahrung bringen können, das wir morgen früh direkt um 09:00 kommen sollen, es gibt immer noch frei verkäufliche für manche Slots. Das probieren wir morgen.. allerdings nur wenn wir direkt rein kommen. Wir haben noch 600 km bis Dortmund und wollen nicht zu spät heim kommen.
Wir wohnen hier ein paar Kilometer von Giverny entfernt. Auf der Forest Farm. Da war jemand ganz pfiffig und hat einen alten Hof umgebaut. Es gibt hier Unterkünfte in verschiedenen Größen, alle mit Bad und Frühstück. Alles einfach, aber sauber und ausreichend. Das Geschäft um Claude Monet boomt. Gleich beim Einchecken wurden wir gefragt ob wir schon im Garten waren oder noch wollen. Das ist wohl das was die Leute in diese Gegend lockt.
Nachdem wir essen waren, haben wir uns zu einem englischen und australischen Pärchen gesetzt. Vor der Unterkunft gibt es jede Menge Sitzmöglichkeiten, jeder hatte sein Getränk und was zu knabbern dabei und es gab interessante Themen.
So schön unsere Unterkünfte waren, sowas passiert uns dann am letzten Abend erst.. in einer Art Jugendherberge.
Vielleicht sollten wir unser Konzept nochmal überdenken. 🤔😉
In dem Ort in dem wir heute Nacht wohnen, ist das Ortsschild auf dem Kopf gedreht.
Seit Januar gibt es eine Art Protestbewegung die damit sagen will, das die Politik und der Markt auf dem Kopf stehen.
Zeichen sind wichtig… ☝🏻Leggi altro

ViaggiatoreIch wünsche euch einen schönen letzten Tag und eine angenehme Rückfahrt…..😘
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- Giorno 20
- lunedì 20 maggio 2024
- ☁️ 21 °C
- Altitudine: 15 m
FranciaVernon49°5’35” N 1°29’22” E
Rückkehr Teil 2 und ENDE🥹

Heute hieß es 07:00 Uhr aufstehen, 08:00 Uhr frühstücken und spätestens um 09:00 Uhr bei Claude anne Tür stehen..
Lief alles nach Plan, wir hatten nur eine kleine Kleingruppe vor uns und ein Pärchen. ✌🏻
Und zack standen wir 10 Minuten nach Öffnung im Garten von Claude Monet.
Wir sind ja durch den Eingang der „spontanen“ Besucher gekommen, über den Eingang der Onlinebucher strömte es parallel rein. Wir sind direkt erst mal durch zum Seerosenteich.. mit 300 anderen 🙄.
Tatsächlich hat es wirklich nicht lange gedauert und der Garten war gefüllt. Die Wege voll. Man wurde quasi durch geschoben. Die Franzosen verhinderten dabei die energische Körperberührung nicht.. die Englander waren dagegen wieder zaghaft.. die Asiaten… der Wahnsinn.
An einer Stelle hat eine junge asiatische Frau ihr Handy auf einem Stativ aufgebaut und auf Dauerbeschuss gestellt. Dabei bewegte sie sich vor Claude‘s Haus mal nach rechts, dann nach links, Kopf im Nacken, Haare hoch.. der Hammer..
Erstaunlich entspannt ging es dagegen auf der Brücke zu.
Monet hatte seinerzeit schon vorausschauend gebaut. Man konnte links rein und hoch gehen, und rechts wieder runter und raus. So wurden wir durch‘s Haus geschoben.
Der Garten ist ein Paradies, und selbst ich habe Blumen fotografiert. Gerne hätte ich auch mal irgendwo verweilt und alles auf mich wirken lassen. Sich mal als Claudine fühlen und die Vielfalt der Natur aufnehmen, die bunte Pracht, die Spiegelungen im See.. das wäre schön gewesen.
Nach 1,3 h haben wir Claude Au revoir gesagt.. Linnea war seinerzeit im Vorteil.
Zu viele Menschen.. naja und noch 600km.
Nun sitzen wir im Auto auf dem Weg nach Hause. Wir sind noch in Frankreich und das Navi sagt 360 km. Zeit für das FAZIT.
Der Plan-B-Urlaub war suuuuper.
Beste Zeit und tolles Land. Wir hatten genau einen fetten Regentag und an wenigen Tag mal zwischendurch Wolken. Es gab auch mal den ein oder anderen Schauer, der war aber nur so lang, das ein kurzes Unterstellen reichte.
Danach war alles wieder gut.
Die ganze Woche in diesem kleinen Traumhaus war der Höhepunkt und die beste Idee und das totale Glück. Leider war ich zu Beginn etwas angeschlagen, aber nirgends hätte ich besser gesund werden können.
Ganz klar haben wir auch festgestellt das die Südbretonen freundlicher sind als die Nordbretonen. Mag aber auch daran liegen das bis auf die Knaller St. Malo und Le Mont St. Michel, der Norden nicht so touristisch ist.
Austern sind doch besser als ich sie in Erinnerung habe. Sie dort zu essen passt auch irgendwie. Und preislich sind sie dort richtig günstig.. sie mal zu essen wo sie nicht so frisch sind, kann ich mir nicht vorstellen. Das muss passen. Grappa mag ich auch nur in Italien🫣
Tatsächlich haben die Schnecken auch mehr Geschmack gehabt, aber für die gilt das Gleiche.. 😊
Wir sind sehr gut erholt und entspannt.. also Ziel erreicht.
Und…🙏🏻… niemals wollen wir im Sommer in der Bretagne sein, oder wenn die Franzosen Ferien haben. Es war jetzt schon gut besucht. Parkautomaten nicht selten abgehängt, die dann sicher kassieren.
Bretagne heißt die Seele baumeln lassen, tolle Landschaft genießen, Naturgewalt.. Sightseeing ist nett aber nicht so spannend, und wenn dann eben sehr gut besucht.
So, das sollte als FAZIT reichen.
Wir sind mittlerweile in Belgien und haben noch 320 km vor uns. Zum Tatort sind wir zu Hause 😉Leggi altro

ViaggiatoreWillkommen zurück. Schön war’s bei Euch! Schön, dass wir Dabeisein durften ❤️
Schwarz-gelbe Grüße aus Dortmund nach Amiens [Bine]
ViaggiatoreMerci