Argentina
Illuminated Block

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59 travelers at this place

  • Day15

    Tango and Dining in BA

    December 6, 2019 in Argentina ⋅ 🌙 24 °C

    Ein wenig aufgefrischt wurden wir um 20 Uhr pünktlich zu unserer zugebuchten Tangoshow namens "Querandi" abgeholt. Ein schöner Veranstaltungssaal erwartete uns und wir durften uns ein 3-Gänge-Menü zusammenstellen, welches wir auch schon kurz darauf serviert bekamen. Allerdings muss man leider zufügen, dass das Essen zwar sehr schnell, aber leider in nicht zufriedenstellender Qualität ankam. Etwas besser als in der Kantine, da hilft auch netter Service nicht zu frech hoch eingefordertem Trinkgeld beim Bezahlen. Aber gut, dafür enttäuschte die sie Show ganz und gar nicht. Ein Piano, ein Kontrabass, ein Akkordeon und eine Violine sorgten für Tangomusik wie von CD gespielt. Von der Qualität war ich durchaus begeistert. Vier Tanzpaare gestalteten gemeinsam oder in Soli auf der Bühne die zeitliche Entwicklung des Tango und von so manchen Darbietungen hab ich selbst richtig Lust bekommen, auch einen Tango mit zu tanzen. Insgesamt hatten wir gemeinsam doch noch einen wunderbaren Abend, auch wenn das Essen des Tages definitiv das Mittagslokal mit leckeren Dulce de Leche Pancakes servierte. Zum Nachmachen: es heißt "le moulin de la Fleur" in Recoleta auf dem Weg nach Palermo gelegen.
    By the way gab es im Hotel mittlerweile stimmungsträchtige Weihnachtsdeko. In den sommerlichsten Klamotten bei 29 Grad ließen wir uns das ein oder andere Foto vorm Weihnachtsbaum nicht nehmen 😅.
    Viel erlebt hatten wir insgesamt nach unserem ersten vollen Tag in Buenos Aires 😊.
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  • Day57

    Buenos Aires

    December 27, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 27 °C

    ...ist ein Schmelztiegel der Kulturen: gegründet durch die Spanier, gebaut von italienischen Architekten nach dem Vorbild von Paris, die Subway 🚇 (fährt links) und das Schlangestehen kommen aus England, die Kaffeehäuser erinnern an Wien und der ehemalige Hafen an Bremerhaven....
    Die Stadt wird vom Fußball ⚽️, Tango und Evita geeint...
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  • Day29

    Buenos Aires - .. tanzen einen Tango..

    December 5, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 20 °C

    Mit gewohnter 2 Stunden Verspätung treffen wir nach einer angenehmen Busfahrt nicht ganz ausgeschlafen in der Argentinischen Hauptstadt ein. Keine 10 Minuten im Hostel trifft auch schon unser Reisebuddy für die nächsten 3 Wochen ein. Herzlich willkommen Silvan! Silvan ist mein kleiner grösserer Bruder. Vier Tage vor Abflug hat er sich spontan entschieden, seine Ferien mit seiner liebsten Schwester und ihrem lieben Freund in Argentinien zu verbringen.
    Anscheinend leben mehr Einwohner in Buenos Aires als es Schweizer gibt. Dies bringt auch Gefahren mit sich: Sein Handy auf der Strasse zu präsentieren oder den Rucksack hinten zu tragen sei fahrlässig, wurden wir im Vorfeld gewarnt. So sind wir sehr vorsichtig und führen unsere tollen Kanguru Bauchtaschen aus!
    Überall sieht und hört man Tango und es dauert auch nicht lange, bis unser Nummer 1 Hugo Ohrwurm durch "und sie tanzen einen Tango" auf Platz 2 verwiesen wird.
    Zwei Gringos und einer, der allenfalls Italiener, evtl sogar einheimisch sein könnte (gemäss Rezeptionistin) gehen auf Sightseeing Tour. Wieso nicht mit einer Free Walking Tour anfangen? Das haben sich wohl etwa 40 Gleichgesinnte auch gedacht, ojee. Doch der Guide schafft es hervorragend gut, alle in einen Bus nach "La Boca" zu verfrachten und bei Laune zu halten.
    Wir probieren unser Glück auch am folgenden Tag mit einer gratis Spaziertour (Trinkgeld basiert) um mehr über die Innenstadt zu erfahren. Geschätzte 50(!) weitere Touris haben dasselbe Vorhaben. Trotz Mikrofon und Lautsprecher nicht ganz einfach, in der Auto- und Hupfreudigen Stadt alles zu hören. Nach ca. einer Stunde nutzen wir die Gunst der Stunde und sind "leider" falsch abgebogen. Dafür genügt uns jetzt die Zeit noch, einen Blick von oben auf die Stadt zu werfen. Silvan ist überrascht, wie ubglaublich hässlich die Stadt von oben ist. Unsere zweienhalb Tage in der Hauptstadt runden wir mit einem Gourmetessen ab. Für umgerechnet knapp 10 Franken erhält jeder ein unglaublich zartes Stück Rindfleisch mit Beilage, eine wahre Gaumenfreude. Die Jungs sind begeistert. Ich auch ein bisschen.
    Das reicht vorerst mal fürs Stadtleben, weiter geht's mit dem Flugzeug ans Ende der Welt!
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  • Day5

    ¡Hasta la vista Buenos Aires!

    March 14, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 22 °C

    Und schon sind die ersten Tage gezählt, die erste Stadt besichtigt und der nächste Flug steht an. Montag Abend sind wir noch eine Runde durch die City gelaufen, waren am Obelisk und sitzen nun im Minibus zum Flughafen. Halb so teuer wie das Taxi und auch relativ unkompliziert. Wenn man sich mit dem Stadtverkehr auskennt. Was bleibt von Buenos Aires? 4 Buchstaben. VIEL. Alles ist viel. Viel Stadt, viel Verkehr, viele Menschen, viele Busse, viele Autos, viel Feinstaub. Viel Lärm, viele Hupen ;), viel Chaos und viel Stau. Aber eben auch viele schöne Ecken, viele Bäume, viel Sonne, viele Palmen und viel zu sehen.Read more

  • Day17

    Buenos Aires

    May 17, 2015 in Argentina ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach einigen Tagen flogen wir nach Buenos Aires, in die Hauptstadt Argentiniens.
    Buenos Aires ist deutlich europäischer geprägt, als die übrigen Städte Südamerikas.

    Auf den täglichen Märkten genossen wir einige argentinische Spezialitäten.Read more

  • Day7

    Tango im Cafe Tortoni incl. Raubüberfall

    February 4 in Argentina ⋅ ☀️ 26 °C

    The most traditional and emblematic place in the city at the convenient price within all Tango shows in the area. Let yourself be captivated by our magical show!

    Das Café Tortoni ist ein Kaffeehaus auf der Avenida de Mayo 825 in Buenos Aires (Argentinien). Es wurde 1858 von dem französischen Immigranten Touan eröffnet und nach dem Lokal Tortoni auf dem Boulevard des Italiens, Paris, benannt. Das Café Tortoni befand sich ursprünglich an der Kreuzung Avenida Rivadavia und Esmeralda-Straße. Das Gebäude, in dem sich das Tortoni heute befindet, war ehemals der Templo Escocés (Schottischer Tempel). 1880 zog es an seinen jetzigen Standort um, der Eingang befand sich auf der Av. Rivadavia. 1898 wurde die Fassade durch den Architekten Alejandro Christophersen erneuert und der Eingang auf die Avenida de Mayo verlegt. Kurz danach wurde es an den Franzosen Celestino Curutchet verkauft. Im Keller des Hauses wurde 1926 La Peña - ein Treffpunkt, wo Folklore/Nueva Canción gespielt wird - eröffnet. 1943 wurde dieser Treffpunkt aufgelöst. Unter seinen Besuchern waren viele bekannte Persönlichkeiten. Das Café selber war Treffpunkt für Politiker und Intellektuelle. Der Keller wird zurzeit genutzt von Jazz- und Tangomusikern, auch finden dort Buchvorstellungen statt. Das Kaffeehaus hat seine Innenausstattung des Fin de siècle aus der Anfangszeit bewahrt, außerdem gibt es dort Billardtische und man kann Domino und Darts spielen. Die Vorstellung in der Kleinstkunstbühne war gut. Aber was wir auf dem Heimweg erlebt haben, müssen wir nicht noch einmal haben: Heidi wurde von hinten blitzartig ausgeraubt. Der Typ hat versucht Heidi die Umhängetasche zu entreißen, was glücklicherweise misslungen ist. Aber eine alte Uhr hat er ihr abgenommen. Danach ist er blitzartig auf ein vorbeifahrendes Motorrad gesprungen. Und das alles auf der belebtesten Hauptstraße der Stadt. Heidi war offensichtlich deshalb ein Opfer, weil sie für die Vorstellung elegant gekleidet war. Das müssen wir jetzt erst mal verarbeiten.

    Heidi:
    Die Vorstellung war ok, hat aber an das Niveau der ersten Vorstellung nicht herangereicht. Tja und dann leider dieser Vorfall. Man hört davon und man nimmt es auf, denkt aber mit keiner Silbe daran, dass es einem selbst passieren könnte.
    Ein Überfall auf offener belebter Straße, nicht mal am späten Abend (es war grad mal 21.00 Uhr). Wir kamen aus dem Café und ich dachte noch evtl. das Taxi zu nehmen, welches davorstand. Es war aber nicht allzu weit bis zu unserem Hotel.
    Wir laufen ein paar Meter und auf einmal stürzt von hinten ein Typ auf mich zu. Im ersten Moment habe ich gedacht, dass er vor jemanden wegläuft. Rempelt mich an und versucht, meine Tasche zu greifen. Das gelingt ihm nicht - und so schnell kann man gar nicht schauen - springt er auf ein Motorrad und ist weg. Durch den Schock merke ich erst später, dass er meine Uhr vom Handgelenk gerissen hat. War, Gott sei Dank, nicht die goldene Uhr von Wolfgangs Vater. Die würde ich auf solchen Reisen nie mitnehmen. Ich würde auch nicht sagen, dass ich besonders gut gekleidet war. Ich hatte ein normales Freizeitkleid an. So etwas ist uns noch nie passiert. Wenn ich an meine vielen Touren in NYC denke immer ohne Probleme. Oder Afrika ... Jedenfalls hat uns das erstmal wieder umgestimmt, weitere Südamerika-Trips zu machen. Mal sehen, wie lange das nachwirkt. In Rio werde ich definitiv keine Tasche mit rausnehmen und das Geld kann Wolfgang verstauen.
    Außerdem wäre das auch nicht passiert, wenn wir „händchenhaltend“ gelaufen wären. Passieren kann das einem überall, auch in Italien hat man diese Masche drauf. Ich bin froh, dass mir nichts weiter passiert ist. Ich bin nicht verletzt.
    Ich habe einen Roman angefangen, der in Rio spielt. Da hält so ein Typ den Ausländern eine Rasierklinge an die Wange, um die Wertsachen zu ergaunern.
    Wolfgang brauchte danach erstmal ein Glas Wein, ich habe unsere Taschen für die Weiterreise neu sortiert und das Chaos im Zimmer bereinigt. Das Leben geht weiter!

    Editiert am 23.07.2020
    Text von Wolfgang und Heidi
    ÖFFENTLICH
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  • Day4

    BA Markets

    May 15, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 15 °C

    Got to explore a market that stretched for almost 2kms today. Lots to see - managed to resist buying nearly everything I wanted haha.
    Also happened to come across some sort of festival. Not sure what it was about but got to see some (presumably) local dancing.
    We are both finding the eating habits very strange. They tend to eat late here both lunch and dinner (10 or 11pm) so we can't find much open when we want to eat. The food is lots and lots of bread, pizza and pasta. They give you a big bread basket at every meal. We still havnt found a supermarket so we are craving something to eat that is not white!
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  • Day8

    3 days in Buenos Aires

    January 16, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 22 °C

    I write this a broken woman, lying in my recently won and highly coveted bottom bunk bed with a lukewarm tea.

    (Hangover combined with sleep deprivation over the last 4 nights, I feel like a student again. I've discovered it is basically impossible to get a proper night's sleep in a dorm, partly through fear of plummeting off my top bunk to my death in the night and partly because of all the general shuffling/snoring/toilet going).

    So far in Buenos Aires has been great. The city seems really big (at least compared to Leeds!) and divided up into separate districts. I am staying in the Monserrat/San Telmo district. Buenos Aires has a really European feel with lots of big buildings with Parisian style balconies, because the country used to have something like the 4th biggest economy in the world (its GDP made up half of the whole of south America's GDP) and so lots of money was spent to model BA on one of the most stylish cities of that time- Paris. Interestingly the economy then crashed and the various different subsequent governments stuck modern and ugly houses up willy nilly between all the posh ones. So the architecture is super interesting, with a European style multi balconied building right next to an ultra modern one, for example.

    On my first full day I basically just wandered around BA. I walked up to Recoleta cemetery which is an enormous cemetery in the middle of one of the posh residential areas. It has loads of elaborate memorials to wander between. I love a good cemetery so I spent a while here. When I got back to the hostel Rhys (who works here) was making empanadas with the leftovers from the asado so he taught Andy, Melina, Carmen and I how to fold them. We made about 100000. They were DEELISH.

    The next day I went on a free walking tour with Melina from the centre of the city to the north. It was 3h long! Afterwards we headed back and I failed at a pre night out nap. I can't handle evenings out now without at least 10 hours sleep beforehand as I am a grandma.

    Most of the people in the hostel speak Spanish to a fairly competent level as they are 6 months into their trips and have done quite a few lessons etc. Melina lives in Rio so she is fluent in Portuguese. They were all eager to go to 'Spanglish', kind of like speed dating but in groups. Each table is arranged into half native English speakers (usually gringos) and half locals; you converse in English for 10 minutes and then a bell rings and you switch to Spanish. Then another bell rings and people change tables. It was fun but required Beer For Confidence. I had a long discussion in English with someone about the Argentine opinion towards the English re: the Falkland Islands, and someone said 'juxtaposition'. Then we had a discussion in Spanish that my name is Katy and tengo 26 anos. Excellente.

    Afterwards we got free entry to da club where I got drunk.

    The next day everyone was feeling self pitying. Melina, Carmen and I managed to drag ourselves to the Sunday market where I ate an Evil Burger and we watched a little bit of tango on the plaza. I then began to lie in bed trying not to vom. Pleasingly Andy had been to the pub to watch the football and wanted to continue the English vibes by making everyone tea. Carmen and Melina lay in my bed with me looking at Tinder and spilling tea everywhere. The best thing of the holiday happened when Jared left (not that part) and gave us a sort of travelling business card that he had made up with a photo of himself with a beer and his WhatsApp and Facebook details. Hilarious and I would expect nothing else from someone from LA.

    PS
    The Evil Burger showed its true nature when I projectile vomited everywhere at 2am. Yay!

    Pictures: 1) a bookshop in an old theatre, 2) recoleta Cemetery, 3) empanadas, 4) the government asked people in BA to vote for their favorite and also least favourite building- this won both, 5) selfie in front of Congress
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  • Day11

    Graffiti, steak and sweat

    January 19, 2017 in Argentina ⋅ 🌙 24 °C

    I love it here. I like waking up in the morning in a room of people. I like pottering about the hostel in the morning before everyone's up (although not a voluntary wake up I hasten to add) and all the windows and balcony doors are open and the wind is coming into the living room but it's not cold (!). I like how there are 10000 things to do because someone is always doing something and how easy we are about jumping on each others plans. I love going to my Spanish lessons cos it makes me feel I'm living here, it's a totally different experience to what I've done before when away on holiday and things- except for when I volunteered in Tanzania, but that always still felt like a trip rather than normal life.

    Rayuela hostel is great because it feels like a home with a huge, constantly shifting family. The staff are awesome and cook us food and give us wine, and nobody tries to promote anything.

    Spanish has been quite difficult because I am in a awkward in between level so I have to be in a tricky class. But I've also enjoyed it, it would be good to do more in Chile but money issues. I would definitely have improved a lot more if I had done actual revision after each class but the hostel is too distracting- whenever I sit down to read my Spanish I end up chatting to someone!

    We recently spent an entire evening playing the iPhone game where you have to guess what the word on your forehead is, following a hostel cooked vegetarian meal. It's embarrassing when people whose native language isn't English are better than me. Atsuo from Japan was bossing it and it was nice because he was clearly out of his comfort zone with the game at first. Perhaps they should make a Spanish version.

    After a Spanish lesson I met Andy at the hostel and we went to a graffiti tour by Graffitimundo. This was a contentious one because it cost 30 USD (eek) but everyone had been banging on about how good it is. We managed to be late as we drastically underestimated the slowness of the underground and ended up running in 30+ degree heat to the meeting place. SO SWEATY.

    The tour was great; it looked at the recent history of Buenos Aires in relation to street artists and their motivations. The art was excellent. We saw a mix of street art and two galleries which support the artists working inside if they wish to. I loved how colourful the work was. Six artists had collaborated to create a piece that was largely pastel colours, which I always have associated with being quite yucky, but the artists made them seem really edgy.

    After the tour Andy, Shonagh (from Portsmouth) and I went into Palermo and had a bottle of Merlot and some chips with pizza toppings on them. The chips were counteracted by our recent art tour so that was OK. Palermo is cool, it's an area that reminds me a bit of London (perhaps Hackney/Dalston) but a bit less try hard hipster. Lots of cafes and cool little shops. It was super sunny.

    That evening a group of us went out for steak at a local restaurant where excessive amounts of panic ensued when everyone realised the waiter spoke no English.

    Afterwards we walked past an ice cream shop and genuinely spent 20 minutes arguing over what flavours to get in our kilogram tub of ice cream. I successfully argued mint choc chip away thank god. We had it back at the hostel with some beer.

    I moved into a luxury three person room as I have officially been here Too Long, and Rhys had to move me into a special area following some string pulling as I had failed to book as I went along. I actually had a good night's sleep :) :)
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  • Day201

    Eine Woche lang leben „wie normal“

    December 13, 2019 in Argentina ⋅ ⛅ 21 °C

    Oh man, es ist soo schön, wieder eine eigene Wohnung zu haben!! Die Dinge aus dem Rucksack holen, Zahnbürste und Schminksachen ausm Waschbeutel auspacken und im Badezimmer platzieren, in einen Supermarkt fahren und frische Sachen kaufen, einen Kühlschrank haben aus dem man immer essen kann, wenn man Hunger hat, selber kochen und Zuhause essen...herrlich! Zusätzlich hat unser Apartment-Komplex ein eigenes Gym, in das wir jeden Morgen gehen, sowie ne Sauna und einen Pool aufm Dach. Mega geil.

    Anstatt sightseeing machen wir schlendern und Kaffee trinken, und genießen es einfach mal nichts zu machen. Hier in Buenos Aires soll es um die 8.000 Cafes geben, da die Argentinier es lieben, in ihr Cafe an der Ecke zu gehen, und ein bisschen Ruhe und Alleinsein zu genießen. „Allein sein unter Menschen“ hatte der Autor des Buches „Gebrauchsanweisung für Argentinien“ das Ganze genannt. Solange das alleine sein selbst ausgesucht ist finde ich das ein sehr schönes Konzept. Wir gehen also eine Woche lang an bedeutenden Präsidialpalästen und geschichtsträchtigen Museen vorbei, lernen bis auf den Netflixfilm über Maradona nichts über Argentinien, und finden es klasse. Meine Abneigung zu Fleisch pausiere ich in Argentinien mal kurz, denn das Steak in Argentinien muss ich unbedingt probieren. In dem Buch, das ich gerade lese, beschreibt der Autor es so:
    „Der Argentinier und sein Fleisch: Vegetarier sind zum Essen da. Als Betreiber eines vegetarischen Restaurants in der argentinischen Provinz hätte man es ungefähr so leicht wie ein schwuler Atheist, der im Berchtesgadener Land einen SPD-Ortsverein eröffnen wollte: Grundsätzlich möglich, aber sehr sehr sehr unwahrscheinlich.“ Heftige 70Kg Fleisch werden in Argentinien pro Kopf und Jahr gegessen, das ist 5x so viel wie in Deutschland und mehr als in jedem anderen Land auf der Erde. Nach unserem ersten Steak kann ich die Statistik nachvollziehen, es schmeckt so lecker dass wir uns vornehmen, jeden Abend in Argentinien Steak zu essen. 😅 Und dank der extremen, für die Argentinier sehr bedrückenden Inflationsrate hier (das tut mir auch wirklich leid für die, aber für uns mit Euros wars natürlich killer) kostet ein Abendessen bestes T-Bone Steak und Rinderfilet 10-15€. Das Fleisch ist hier so zart, dass die Kellner es mit dem Löffel (!) “schneiden“, noch nie gesehen sowas. Nicht zu vergleichen mit dem Rumgeschneide, was ich von dem oftmals zähem Fleisch von Zuhause kenne, wo mir anschließend die Hälfte zwischen den Zähnen hängt.

    In den 7 Tagen Buenos Aires sind wir an 3 Tagen zu Gast bei Bettina Rizzi - hier werden Lederjacken maßgeschneidert! Am ersten Tag gucken wir nur, am zweiten Tag bestellen wir und lassen uns vermessen, und am 3. Tag bestelle ich noch eine weitere Jacke und abends holen wir alle drei Jacken ab. Die Qualität ist top, mit dem Endergebnis bin leider ich trotzdem nicht zufrieden, da zu langweilig und irgendwie nicht so wie vorgestellt. Dabei hatte ich mich da sooo drauf gefreut! Ne Lederjacke aus Argentinien, was gibts cooleres?! 😭 Das ganze bestätigt mich darin, obwohl paradox, dass es viel besser ist, sich was zu kaufen und es dann beim Schneider nach Wunsch anpassen zu lassen anstatt etwas komplett von neu zu entwerfen. Das hat damals schon bei meinem Abiballkleid nicht geklappt, traumatisches Ereignis, sah aus wie ein Negligée (wer nimmt auch schon weißen Seidenstoff?!), und diesmal bei der Lederjacke auch nicht. Ich hab aber im Gefühl, dass ich mit der Maßschneiderei noch nicht durch bin, leider, denn ich befürchte jetzt schon erneute Enttäuschung. Micha ist prima zufrieden, der hat auch ne Jacke von der Stange genommen und die dann auf seine Maße schneidern lassen (Prinzip kaufen und anpassen) anstatt, wie ich, Fotos ausm Internet von Lederjacken genommen und dann Vorder- und Rückseite zusammengeschustert.
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You might also know this place by the following names:

Manzana de las Luces, Illuminated Block, Illa de les Llums

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