Australia
Derby

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16 travelers at this place:

  • Day40

    Derby und die Tide

    October 11, 2016 in Australia

    Wir kommen am späten Nachmittag in Derby an und werden von unzähligen Boabs in verschiedensten Größen und Altern begrüßt. Wir haben schon viele davon in den Kimberley gesehen, doch hier sind sie in den Alleen kultiviert worden. Wenn ihr sowas nicht kennt (z.B. von den Affenbrotbäumen - Baobabs - in Afrika), sie sehen aus wie umgekehrt eingesetzte Mohrrüben.
    Derby ist eine der ältesten Ortschaften der Region Kimberley. Im Jahre 1688 betrat William Dampier (Pirat) als erster offizieller Europäer das Land des heutigen Derbys. Bis Alexander Forrest 1879 eine Expedition in dieses Gebiet unternahm (haben wir schon drüber berichtet), wohnten hier ausschließlich Ureinwohner. Das Ziel der Forschungsreise bestand darin, neue Räume für die Weidewirtschaft ausfindig zu machen. Um 1880 wurde das Städtchen als eine der ersten Siedlungen der Kimberley gegründet, woraufhin es zu heftigen Konflikten zwischen den lokalen Aborigines und den Europäern kam. Zu dieser Zeit lebte auch der bekannte Ureinwohner Jandamarra in Derby, der dem Stamm der Bunuba People angehörte. Auf der Gibb River Road und in den Nationalparks der Kimberley tauchte sein Name immer wieder auf. Im Tunnel Creek National Park endet die Geschichte des Anführers der einzigen bewaffneten Rebellion der Aborigines gegen die weißen Siedler jedoch mit dessen Tod. Das ist aber eine längere (traurige) Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden. Besonders attraktiv ist der Ort allerdings nicht, es sei denn, man möchte seine Vorräte und den Tank auffüllen.
    Wir machen hier nur einen Übernachtungsstop, um am nächsten Morgen direkt nach Westen weiterzufahren. Drei Highlights der etwa 5.000 Bewohner umfassenden Siedlung sehen wir uns dennoch an. Heute Abend den Pier und morgen den Rest.
    Das erste Highlight ist der überdurchschnittlich hohe Steg, an dem sich die extremsten Gezeiten der Südhalbkugel so richtig austoben. Bis zu 11 m beträgt an dieser Stelle der Unterschied zwischen Ebbe und Flut. Hier im Mündungsgebiet des Fitzroy River finden sich mit die höchsten Tidenhübe der Erde überhaupt. Wenn ihr diese Tatsache nicht glauben solltet, dann beobachtet das Geschehen am besten mal selbst. Wir kommen bei einlaufender Tide der aufgewühlten Timorsee (zur Zeit leider nur 4 m Höhendifferenz, 4 Tage später wären es schon 10 m) am Pier an. Es ist sehr windig, sehr warm und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Wir merken das tropische Monsunklima hautnah - die Haut klebt. Im Moment lädt das Wasser nicht zum Baden ein, wir haben ca. 2 Meter Welle. Auch aus einem anderen Grund sollte man sich unter gar keinen Umständen ins Meer wagen - die vielen Salzwasserkrokodile. Wir sehen allerdings keine.
    Der Steg wurde nur gebaut, um einerseits die hierher verbrachten Lebendrinder (Lifestock) zu verschiffen und während des Goldbooms die ankommenden Goldsucher anlanden zu können. Heute wird er kaum noch genutzt.
    Kurz vorher haben wir im Bottleshop ein paar Flaschen Weiß- und Rotwein eingekauft. Mit diesen und den von uns gesponserten Chips machen wir es uns auf dem Steg zum zünftigen Sundowner gemütlich. Es ist ein fantastischer Sonnenuntergang und der Wein aus der Margaret River Weinregion schmeckt hervorragend 😋.
    Dann beziehen wir unser Appartement im neuerbauten Spinifex-Hotel - inklusive Waschmaschine. Diese wird natürlich sofort programmiert (alle Mitreisenden tun das Gleiche 😊). Endlich mal macht ein Anderer die Wäsche. Bisher waschen wir unsere Tageswäsche täglich beim Duschen. So haben wir am nächsten Morgen immer die gesamte Wäsche sauber. Lustig wird es dann noch beim Abendessen, denn unser lieber Mitreisender Falk, gibt noch seine Reparatur- und Programmierversuche seiner Waschmaschine zum Besten.
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  • Day26

    Derby

    September 23, 2016 in Australia

    Leider war Derby Zeitverschwendung, aber wenigstens die Gezeitenveränderung des Meeres und den Prison Tree (dort wurden früher oft Gefangene für eine kurze Zeit eingesperrt) konnten wir anschauen - sämtliche Cafés waren leider geschlossen => ab nach Broome!

  • Day139

    Derby Jetty und Reifenhandel

    May 19, 2016 in Australia

    Anleger für Schiffe nach Indonesien. Ziemlich einsam am Fitzroy River. Tidenhub extrem.
    Hier könnte der Reifen ersetzt werden der auf der Fahrt zum Tunnel Creek durch ein Stück Draht die Luft verlor und komplett zerstört war. Die Abwicklung mit Apollo dauerte genauso lang wie das Reifenaufziehen.

  • Day32

    Derby

    June 8, 2017 in Australia

    Derby, sitting on King Sound, is the departure point for tours to the Horizontal Falls and Buccaneer Archipelego and is the western terminus to the Gibb River Road. It specializes in the spectacular Boab tree, no other plant is more symbolic of the Kimberley than it. The boab greets you with their immense swollen trunks of various shapes and it cuts a striking silhouette against the sky. Derby is also famous for the colossal tides of King's Sound, sometimes changing 10 meters every six hours. We took a tour through the Kimberley School of the Air. Went to The Norval Gallery , set up by the artist Mark Norval, an exciting gallery in an old tin shed and features striking art work. Mark is an enthusiastic supporter of local Aboriginal artists and fights hard to generate funding for the many health initiatives in the Kimberley. In his book is a verse -
    " Every race of people has a culture to follow. If you lose culture you are floating you are lost ".
    Visited Mowanjum Aboriginal Art and Culture Centre - 100% Aboriginal owned, not for profit organisation which provides employment and income to many community members through the sale of art. Donny Woolagoodja was a driving force behind the resurgence of art at Mowanjum and was responsible for the design of the 35 meter high Wandjina man in the opening ceremony at the Sydney Olympic games. Donny was allowed to take someone there and he chose to take Mark Norval. We looked at the Old Derby Gaol and the 1500 year old Boab Prison Tree which are sad reminders of man's inhumanity to man -namely white man against the Aboriginal people. The Aboriginal prisoners were chained up here whilst on their way to the Derby goal. We went to the cemetery where in times gone by the Aboriginal people were buried over the back in unmarked graves , so different from the tomb stones above the grave sites of the white people. Whilst in Derby we decided to take a trip to the Horizontal Falls and to the three national parks with stunning gorges , once part of a western 'great barrier reef' in the Devonian era, 350 million years ago. These three parks are Windjana George, Tunnel Creek and Geikie Gorge.
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  • Day15

    Derby

    October 28, 2016 in Australia

    Kleines verschlafenes Städtchen.
    Vor den Toren der Stadt, befindet sich der berühmte Boab Prison Tree.
    Rundflug über die Horizontal Falls, highly recommended.
    Campground und dessen Besitzer sind einfach spitze. Wir genossen die Einsamkeit.
    Hier finden die immenser Tidenhub statt.

  • Day22

    Derby WA

    July 9, 2016 in Australia

    After leaving Windjana Gorge we drove 145klms to Derby (220klm north east of Broome) on mostly dirt road. The soil is pindan, a word used to describe the reddish brown colour. Derby was celebrating its Boab Festival (in it's 55th year). We drove to the old jetty and of course the Boab Prison Tree, on the way towards Broome, believed to be 1500 years old. It was used as a staging point for prisoners when being walked into Derby in the early days. While in Derby we took a scenic flight (in a small fixed wing light plane) over the Horizontal Waterfalls and Buchaneer Archipelago.Read more

  • Day139

    Fazit Gibb River Road

    May 19, 2016 in Australia

    Magdalene:

    Die Gibb River Road

    Die Gibb River Road liegt im Kimberley-Gebiet und ist ein 649 km langer ehemaliger Viehtreck.
    Ein halbes Jahr lang ist die Piste nicht befahrbar,denn das Land wird völlig überschwemmt-auch die Settler,(Viehzüchter )die da wohnen ,können dann nur mit dem Flugzeug oder mit dem Hubschrauber ihre Stationen verlassen.
    Von Mai bis Oktober aber können tapfere Touristen die Route befahren , sie müssen sich aber unterwegs immer erkundigen,ob die Strassen freigegeben sind.
    Mimi u Peter haben die Tour schon mal vor 13 Jahren gemacht und jetzt alles organisiert.

    Und was braucht man ,wenn man in der Wildnis überleben will:Ausrüstung !!!
    Erste Vorausetzung ist ein vierradgetriebenes Fahrzeug ;denn es müssen Flüsse durchquert werden, und die Pisten sind zum Teil sehr holprig.Dann natürlich Ersatzreifen,am besten gleich zwei,einen Wassertank,viel Trinkwasser,Wagenheber und Werkzeug,Stirnlampe ,Taschenlampe denn die Nächte sind rabenschwarz.Wanderschuhe,Mosquitospray, ,, Mosquitospiralen, (alles klar oder ...?),Messer ,Futter und jaaaaa Bier,Bier ,Bier......!!!
    Man fährt über rote Erde -ich würde die Landschaft als Steppe bezeichnen : Gras,halbhohe Bäume ,Termitenhügel und immer wieder die herrlichen Boabbäume .
    dann gibt es von Zeit zu Zeit unglaubliche landschaftliche Sensationen-Schluchten,Wasserfälle mit Pool,Flusslandschaften-man erwartet das gar nicht -man fährt ein Stück vom Weg ab und schaut in eine Felsenschlucht so bizarr und einzigartig,dass einem der Atem stockt.....

    Ja wir müssen sagen,die Tour war was Besonderes.
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You might also know this place by the following names:

Derby, DRB, Derbis, Дерби

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