Australia
Port Arthur

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62 travelers at this place:

  • Day58

    Port Arthur - Strafkolonie

    October 27 in Australia ⋅ ⛅ 14 °C

    Der Wetterfrosch prophezeite uns Temperaturen in der Nacht von nur 1 Grad, so beschlossen wir, zwei Nächte in Hobart,
    der Hauptstadt Tasmaniens in einen Motel zu bleiben.
    Es wird ziemlich kalt im Van und da Walter ja gerade erst seine "Männergrippe" überstanden hatte... bloß kein Risiko eingehen :)

    Hobart selbst hat einen schönen Hafen und auch ein paar nette Pubs, die wir abends besuchten.
    Die Stadt selbst haben wir nicht so sehr in Augenschein genommen, sie war eher Ausgangspunkt für die nächsten Ausflüge.

    Heute ging es nach Port Archer zur ehemaligen Strafkolonie aus dem 18. und 19 Jahrhundert.
    Diese zum UNESCO Welterbe gehörende historische Stätte befindet sich ca 90 Autominuten von Hobart entfernt.

    Es ist ein riesiges Gelände und beinhaltet mehr als 30 historische Gebäude und Ruinen.
    Dieser Ort ist ein ehemaliges Gefängniss der Sträflingskolonie Australiens. Hierher schickte Großbritanien diejenigen Sträflinge mit den höchsten Strafen.
    Auch wurden neue Modelle der Bestrafung eingesetzt, wie das System der stillen Strafe.
    Es musste absolute Stille herrschen und die Häftlinge trugen teilweise Kapuzen, damit sie nicht nur Namen-sondern auch Gesichtslos waren.
    Das war nur ein Beispiel dieses Modells für die Reform des britischen Strafsystems.
    Die Lage des Gefängnisses war so gut, dass eine Flucht unmöglich schien.
    Dennoch versuchten es einige Insassen.
    Am berüchtigsten ist wohl der Fluchtversuch von Billy Hunt, der sich selbst als Käguru verkleidete und so versuchte zu entkommen.
    Seine Verkleidung war so gut, dass die hungrigen Wachen versuchten das vermeindliche Känguru zu schießen, woraufhin sich Billy ergab.
    Auch wurden Kinder ab einem Alter von 9 Jahren inhaftiert für zB. das stehlen von Spielzeug !

    Allein die Fahrt nach Port Archer war ein Erlebniss, denn die Natur ist unglaublich abwechslungsreich und schön.
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  • Day19

    Port Arthur's convicts

    May 14 in Australia ⋅ ⛅ 14 °C

    Acting all touristy we walked around an old, well-preserved convict site with an expensive ticket in an orange string around our neck and the camera over the shoulder all day. Convicts were send here when no where else was suitable, and escape was impossible. Some were helped back into accepted society, some were a lost cause and kept isolated for years after multiple attempts to escape or stealing the wrong persons shoes. Quite a few people have lived and developed a large town there, but at some point the balance tipped, and more old and crippled than working convicts remained, hence the city shot down, turned into a tourist attraction.Read more

  • Day99

    Richmond & Port Arthur

    January 6 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich weiß jetzt, warum ich immer nur in Mehrbettzimmern für Frauen übernachte. Ok, vorletzte Nacht haben 3 von 6 jungen Damen ein gutes Business in Form eines Sägewerkes betrieben, aber gestern wurde ich in ein 10er Mixzimmer für 2 Nächte gesteckt. Da sägten die Männer munter vor sich hin und das eine weitere Mädel folgte brav dem Trend. Mein “Magical Tool”, das in diesen beiden Nächten zum Einsatz kam und das ich dieses Mal tatsächlich bei Abreise aus 🇩🇪 nicht vergessen hatte einzupacken: Ohropax 💃🏻🤩🙏
    Die können einem schon die Nacht retten!

    Jedenfalls, ist ja heute Tag 2 meiner Tasmanien Tour. Es stehen u.a. Richmond, Port Arthur und ein Chocolate Tasting auf dem Programm. Wir starten in Richmond. Es ist gutgehend frisch heute früh. Nachdem wir also die alte Brücke und zwei weitere historische Gebäude angesehen hatten, die uns Europäern in Anbetracht der Tatsache, dass sie gerade einmal 200 Jahre alt sind nur ein Lächeln auf die Lippen zauberten, wurde im angrenzenden Bäcker ein Kaffee to go geordert. Wir fuhren weiter auf die Tasman Peninsula, dt. Tasman Halbinsel, bzw hatten wir das vor, denn uns wurde aufgrund eines Brückendefektes der zu passierenden Drehbrücke eine kleine Zwangspause von 30min auferlegt. Als der Fehler behoben war stand der Fahrt nach Port Arthur nichts mehr entgegen.

    Port Arthur ist ein kleiner Ort auf der erwähnten Tasman Halbinsel und zugleich seit 2010 als ehemalige Sträflingskolonie Weltkulturerbe. Sie wurde 1833 in einer kleinen Bucht für Wiederholungstäter errichtet. Nach britischem Gesetz galten Kinder im Alter von 5 Jahren als arbeitsfähig, im Alter von 7 Jahren als strafmündig und durften ab dem Alter von 9 Jahren deportiert werden. Da die Gefängnisse zur damaligen Zeit überfüllt waren hieß das Ziel nach Verurteilung dann Port Arthur, wobei die Kinder bis zum Alter von ca. 16 Jahren von Erwachsenen getrennt auf der vorgelagerten Insel Point Puer untergebracht wurden. Hier bekamen sie Schulbildung und mussten ein Handwerk erlernen.

    Port Arthur galt zudem wegen der besonders schweren Haftbedingungen als Hölle auf Erden. Die Strafkolonie wurde weder von Zäunen noch Mauern umgeben, denn die Flucht von dort galt als aussichtslos und unmöglich. Die Halbinsel hatte keine Verbindung an die Wege und Straßen Tasmaniens und die nur 19 m breite Landverbindung zur Halbinsel war gut von Wächtern und ausgehungerten Hunden gesichert. Dennoch sollen einige positive und negative "Errungenschaften" des modernen Strafvollzugs dort ihren Ursprung haben. Dazu gehören Bildung und Ausbildung von Strafgefangenen, medizinische Versorgung, aber auch Einzelhaft und Isolationshaft. 1877 wurde die Einrichtung geschlossen, da kaum noch Sträflinge aus Großbritannien deportiert wurden, so unter Wikivoyage nachzulesen.

    Auf unserem Rückweg nach Hobart hielten wir dann noch an Aussichtspunkten zur Bay of Pirates, dem Tasman Arch und der Devils Kitchen.
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  • Day15

    Port Arthur und Remarkable Cave

    November 24, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 11 °C

    Für das Port Arthur Historic Site (übersetzt: "Freilichtmuseum mit ein paar Häuser-Ruinen") wollen die doch tatsächlich 25€ Eintritt. Also exakt unser Tagesbudget und wurde deshalb sofort ersatzlos gestrichen. Die Remarkable Cave ist beeindruckend vor allem wenn man über die Absperrung klettert und hinein läuft😉.
    Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen anderen Historic Site mit Traktoren gefunden. Zum krönenden Abschluss gab es natürlich auch ein schönes Plätzchen für unser Abendessen.
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  • Day57

    Tassitour Day 4-6

    May 2 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Das Highligth der letzen drei Tage der Tour war auf jeden Fall den Hike zum Gipfel und danach zum Beach. Eine Österreicherin und ich entschlossen und den Hike gemeinsam zu machen. Insgesamt sind wir 16km innerhalb von vier Stunden gewandert.

  • Day29

    Port Arthur and Orford

    November 21, 2017 in Australia ⋅ 🌙 16 °C

    We travelled from Hobart to Port Arthur, a historic site with the remains of a prison used from 1830 until 1877. Thousands of convicts were shipped out from England to Australia, but the ones who came to Port Arthur were re-offenders, men who had done something more while in prison or on getting released. They were the worst of the convicts. The isthmus is attached to the mainland by a narrow neck and a “dogline” was set up there with fierce dogs to attack escaping prisoners and raise an alarm for guards. The prison buildings have mostly been lost by fire and unused, but enough remains to tell the story of the harsh life there for the convicts, and the cushy life of the government controllers, doctors, etc. The soldiers there were in between and mostly bored, because not much happened out there in the sticks. 12,000 convicts passed through Port Arthur, some for very long stays.
    There was an island used for juvenile boys as well. They were kept away from the adult men who would be a bad influence. They were given schooling and taught the trades. Stonework, in particular, was taught as there was a quarry on the island and lots of building to be done. The system worked so well that England adopted it and stopped sending boys over here. At any given time, there might have been 400 boys here as young as 9.
    This prison was built at about the same time as Kingston Pen, and it was interesting to compare the two, having been to Kingston a few months ago. Punishment at Port Arthur was cruel, with whipping being common for misdemeanors. But the cells were actually larger and they had the benefit of working outdoors, as long as they were not in solitary confinement.
    The site is large and we spent all afternoon there. Managed to get by the dogline to leave at the end of the day, though.
    Our stay that night was at the village of Orford , in a 150 year old cottage, now a B&B. It was delightful and the owners were good to chat with us for quite a while in the morning, after a tasty breakfast.
    Pics are: sculpture commemorating the dogline, main prison building, doctor's house, bedroom at B&B, one of many roses at Orford House B&B.
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  • Day124

    Tasmanien (5)

    February 3, 2017 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir wandern zurück zum Auto und brechen gegen Mittag Richtung Port Arthur auf. Die Landschaft wechselt jetzt von Wald Richtung Wiesen. In Port Arthur besuchen wir zunächst die Remarkable Caves bevor wir an einer Nachtwanderung im historischen Port Arthur, das als britisches Gefängnis gebaut wurde, teilnehmen. Dieser Ort ist Nummer drei in Australien in Bezug auf paranormale Erscheinungen. Da wir keinen kostenlosen Campingplatz finden, bietet uns der Tourguide an, unser Zelt auf seiner Farm aufzuschlagen. Das Angebot nehmen wir gerne an.

    Auf der Wanderung lasse ich übrigens mein iPhone fallen und das Glas zerspringt in tausend Teile 😩
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  • Day54

    Port Arthur

    October 25, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 14 °C

    Port Arthur enstand 1830 als Holzfällerstation und Gefängnis für Wiederholungstäter. Während sich üblicherweise die Gefangenen bei guter Führung nach oftmals vorzeitiger Entlassung in Australien ansiedelten, schickte man die "Unverbesserlichen" nach Port Arthur - am weitesten weg von allem. Etwa 12.500 Männer sind durch diese Einrichtung gegangen. Ihre Hauptaufgabe bestand in Fällen, Verladen und Liefern von Holz für den Aufbau der Siedlungen.
    Port Arthur galt als das härteste Gefängnis im gesamten British Empire. Es wurde ein neues Prinzip der Bestrafung eingeführt. Man ging von körperlicher zu psychischer Bestrafung über, es wurde das Seperate Prison gebaut. Hier lebten die Gefangenen, oft tage- und wochenlang, in völliger Isolation und Stille. Zu jeder Zeit musste absolute Ruhe herrschen, die Insassen mussten zeitweise sogar Gesichtsmasken tragen. Selbst beim Kirchgang wurde jeder einzeln zur Kapelle gebracht und in Kabinen gesperrt. Als Staferweiterung hatte man noch eine stockdunkle Zelle erfunden, in der wohl jeder Sträfling nach spätestens einem Tag den Sinn für Ort und Zeit verlor bzw. gleich den Verstand. Mit all diesen Maßnahmen sollte erreichet werden, dass die Sträflinge über ihre Taten nachdachten und bereuten.
    Nach Port Arthur kamen auch viele Kinder und Jugendliche, oftmals schon für das Stehlen von Brot oder Spielzeug. Genau wie die Erwachsenen mussten sie arbeiten. Allerdings wurden sie auch unterrichtet.
    Frauen kamen übrigens nicht hierher. Sie wurden in sogenannte Frauenfabriken gebracht, wo sie Arbeiten wie Nähen, Waschen u.ä. verrichten mussten. Immer sonntags nach dem Kirchgang gab es ein Art Brautschau. Alle Frauen mussten sich aufstellen und die Farmer konnten sich aussuchen, wen sie mitnahmen für Haushalt, Garten usw. Das Befinden dieser "Auserwählten" hing natürlich immer vom Charakter des jeweiligen Mannes ab.
    Nachdem die Anlage in den 1870er Jahren geschlossen wurde und mehrmals bei einem Buschfeuer abbrannte, wurden die Ruinen in den 1980er Jahren restauriert und einige Häuser originalgetreu wieder aufgebaut.
    Am Eingang bekamen wir eine Spielkarte, die je eine Identität eines Sträflings widerspiegelt. Im Museum können wir anhand von figürlichen Darstellungen den Werdegang von Deportation über Inhaftierung in Port Arthur bis zum bitteren Ende (in unserem Falle) nachvollziehen.
    Es ist eine traurige, aber unheimlich interessante Ausstellung entstanden. Ich habe schon einige Bücher über Geschichte, Besiedlung und Strafkolonien Australiens gelesen und kannte vieles davon. Das hat die ganze Sache noch spannender gemacht!
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  • Day22

    Port Arthur

    February 3, 2017 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Hinter Gittern im ehemals sichersten Gefängnis der Welt. Port Arthur ist eine alte britische Sträflingskolonie, von der durch Buschbrände heute jedoch nur noch Ruinen erhalten sind. Es war damals quasi ein ganzes Dorf und ist daher eine riesige Anlage. Jetzt gleich geht's ab nach Sydney! 😉

  • Day54

    Port Arthur Penal Settlement

    March 27 in Australia ⋅ ☀️ 14 °C

    Well we had a big day today!! phew so tired, we visited the Port Arthur convict settlement, the guides are at pains to point out that this was not a settlement for the normal transported convicts! This was the place they sent the convicts that would not conform to rules that now applied to them, normally after they had been before the magistrate about 3 times for whatever crimes they were accused of they were sent to Van Diemans land port Arthur to be broken by using brutality to make them conform (but according to reports this generally didn’t work just made inmates worse) then they changed their methods to use isolation to break their spirits which drove them mad, so they built an asylum to house the nutters. Prizes will be awarded if you spot the hobbit in its hole.Read more

You might also know this place by the following names:

Port Arthur, Porth Arthur, ポート・アーサー, 포트아서, Порт Артур, พอร์ตอาร์เทอร์, 阿瑟港

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