Bolivia
San Jorge

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39 travelers at this place:

  • Day26

    La Paz I

    November 2 in Bolivia

    Nach einer abenteuerlichen Titikakasee Überquerung bei Nacht (hoher Wellengang, Bus auf kleinem Floß, Passagiere in Böötchen) haben wir gestern Nacht La Paz erreicht. Die hektische Millionenstadt zeigte sich heute bei gutem Wetter von ihrer besten Seite. Bei unserer Erkundungstour mit der Stadtseilbahn (Tobi bekam dabei richtig Lust auf Skifahren) sahen wir die Stadt von allen Ecken und hauptsächlich von oben. Gleichzeitig eine interessante kulturelle Erfahrung und auch zugegeben etwas nervig für uns war der heutige Feiertag „Día de los muertos“. Dabei wird auf dem Friedhof mit den Verstorbenen mit Musik und Essen gefeiert. Blöd für uns war, dass fast alle Geschäfte geschlossen hatten was unserer kulinarischen Entdecungstour stark einschränkte. La Paz ist für uns auch die Stadt des Wiedersehens: gleich 3 Freunde von unserer bisherigen Reise habe wir heute wiedergetroffen. Mit Iris aus Holland waren wir heute in der Seilbahn unterwegs. Rebecca und Chang aus Großbritannien / Neuseeland haben mit uns heute Abend lokale bolivianische Küche getestet. U.A. kamen Tunta (gefrier sonnengetrocknete Kartoffeln) und Rinderzunge auf den Teller. Lecker!Read more

  • Day125

    La Paz

    October 2 in Bolivia

    Es ist ziemlich schwierig die Tage und Eindrücke in La Paz in weniger als 3 Din A4 Seiten zusammenzufassen. Deshalb versuche ich es nachfolgend mit Stichpunkten.
    Insgesamt habe ich knapp 2 Wochen in oder um La Paz verbracht. Leider die meiste Zeit davon krank (nach Magen-Darm in Sucre, kam hier eine fette Erkältung dazu).
    Grundsätzlich fühlte ich mich aber sehr wohl in der Stadt. Sie war irgendwie anders als die bisherigen Großstädte in Südamerika. Weiß nicht, ob das an dem Mix aus Tradition und (für bolivianische Verhältnisse) Moderne lag oder einfach nur an der tollen Umgebung. So oder so, La Paz war super.

    Anreise
    - Mit Bus von Cochabamba, ca. 8 Stunden, erste längere Busfahrt tagsüber. Finde die Nachtfahrten besser, da effizienter
    - Lauten Prediger im Bus gehabt, der ständig irgendwas aus der Bibel zitiert hat. War nicht das erste Mal. Warum ihn keiner zu Ruhe gebracht hat, hab ich nicht verstanden. Die Bolivianer sind wirklich sehr geduldige Menschen.
    - Im Bus neben einer erkälteten Frau gesessen. Vermute stark, dass sie mich angesteckt hat.
    - Bus fuhr über El Alto, der Nachbarstadt von La Paz.
    El Alto liegt liegt höher als La Paz (4.100m vs. 3.600m), entsprechend beeindruckend war der erste Anblick „von oben“.

    Stadt
    - La Paz ist umgeben von Bergen. Unter anderem von einem der höchsten Berge Boliviens, dem Illimani (6.400m), dessen schneebedeckten Gipfel man bei klarer Sicht auch sehr gut sehen kann. Immer wieder imposant.
    - Ich war überrascht wie modern die Stadt war. Irgendwie habe ich mit was Anderem gerechnet (ärmer).
    Viele Hochhäuser, viele nette Cafés und Restaurants und in dem Viertel, in dem ich untergekommen bin (Sopocachi) auch noch richtig schicke Häuschen.
    - Sehr hügelig war es da aber. Um zum Supermarkt zu kommen musste ich gefühlt mehrere Höhenmeter überwinden.
    - Viele nette Parks in denen man entweder gut Leute beobachten konnte oder einen tollen Blick über die Stadt hatte

    Leute
    - Das Stadtbild ist geprägt von Cholitas. Das sind die Damen in traditioneller Kleidung, die aus mehreren Röcken (bis zu 10), einem Tuch über der Schulter und einem Melonen-Hut besteht.
    - Cholitas verkauften meist irgendwas auf der Straße. Essen, Gemüse, Eis, Brot oder “alles” in ihren kleinen Kiosken.
    Die Ware tragen sie dann immer in den bunten Tüchern auf dem Rücken. Und wenn keine Waren drin war, dann waren es Kinder, die auf dem Rücken getragen wurden, überwiegend von sehr jungen Cholitas.
    - Im Gegensatz dazu gab es viele moderne, westlich gekleidete (und denkende) Leute. Auch konnte man sich viel besser auf Englisch verständigen als in anderen Städten.
    - Sehr auffällig waren hier auch die Bettler, leider. In der Regel waren es alte Leute
    - Ebenso wie Schuhputzer. Meist mit einer Maske im Gesicht, um nicht erkannt zu werden. Schuhputzer ist der niedrigste Beruf, den man ausüben kann in Bolivien. Machen wohl auch viele Studenten, um ihr Studium zu finanzieren. Und um nicht erkannt zu werden tragen sie die Masken. Das wirkt sehr befremdlich.

    Verkehr
    - In La Paz fährt man Teleferico (Seilbahn). Damit ist man insbesondere in der Rush-hour schneller und entspannter unterwegs und bekommt dabei auch noch einen tollen Blick über die Stadt.
    Aktuell sind 8 Seilbahnen über die Stadt verteilt, die miteinander verbunden sind. Gutes System, wie ich finde.
    Am Anfang fühlte ich mich aber wie im Skigebiet, nur ohne Schnee und Skier.
    - Sonst herrscht Chaos auf der Straße. Ich weiß nicht wie oft ich gedacht habe, gleich kracht es - auch als ich im Taxi oder Bus saß -, scheinbar haben die La Pazer das Chaos unter Kontrolle.
    Als Fußgänger ist man das letzte Glied in der Verkehrskette. Da sucht man sich die Lücken und geht einfach über die Straße (wie eigentlich überall in Südamerika).
    - Busse gibt es viele, in verschiedenen Farben, Formen und Zuständen. Das System verstehen aber nur die La Pazer.
    - Taxen gibt es noch mehr. Und sie sind billig. In der Rush-hour ist man zu Fuß aber oft schneller. Wenn man ein Taxi nutzt bekommt man gleich eine Stadtrundfahrt dazu, da die Fahrer jede noch so kleine Straße nutzen, um den nächsten Stau zu umfahren. Meist erfolglos.
    - Auch in La Paz gab es diese lustigen lebenden Zebrastreifen, deren Sinn sich mich nach wie vor nicht erschließt.

    Essen
    - Durch die Krankheit habe ich mich wenig an lokales Essen heran getraut. Aber ein Choripan musste ich probieren, was nichts anderes als eine Bratwurst war und an meinem letzten Tag gab es noch eine Saltena. Die war richtig lecker. Es ist eine Art Empanada (gefüllte Teigtasche) nur mit mehr und besserer Füllung. Davon hätte ich gerne mehr gehabt.
    - Es gab aber eine riesige Auswahl an richtig guten Restaurants – teuer, günstiger, schicker, ausgefallener... Ich habe ein paar fancy Restaurants ausprobiert, da ich dachte, dass diese sicherer für meinen Magen sind. Waren sie auch. Und das Essen war nach wie vor sehr günstig. Mehr als 6€ hat man nie für ein Gericht inkl. Getränk zahlen müssen.

    Wie ich die Tage in La Paz verbracht habe.
    - An Tag 1-4 wurde die Stadt richtig erkundet, zu Fuß und via Teleferico. La Paz hat jetzt nicht „die“ Sehenswürdigkeit, trotzdem gab es einiges zu sehen. Die Aussichtspunkte über der Stadt, die Altstadt, die Fahrten mit den Seilbahnen, den größten Markt Boliviens in El Alto u.a.
    - El Alto übrigens nur ein paar Meter höher als La Paz, aber schon deutlich kälter.
    Und der Markt, der ist einfach nur riesig. Er erstreckt sich über mehrerer Straßen und ist fast schon ein eigenes Stadtviertel (sonntags und donnerstags zumindest) und es gibt nichts, aber auch wirklich gar nichts was man da nicht kaufen könnte. Von der Unterbuxe, über Bohrmaschinen, Kloschüssel, Türen und Autoteilen bis hin zu Kühlschränken und lebenden Tieren. Interessant dabei, die Verkäufer sind meist Frauen/Cholitas. Auch bei der vermeintlichen Männer-Ware.
    - An einem Tag habe ich einen Ausflug in das benachbarte Valle de las animas gemacht an einen anderen bin ich die Death Road runter und als ich mich etwas besser gefühlt habe, bin ich raus nach Sorata (jeweils separater Bericht).
    - Innerhalb der 2 Wochen habe ich in 3 Hostels gewohnt.
    - Ein Ausflug blieb mir allerdings durch die Krankheit verwehrt, nämlich die Besteigung des Huayna Potosi. Der 6000er Berg stand ganz oben auf meiner Liste und ich hatte mich auch schon für eine Tour angemeldet, diese musste ich jedoch leider wieder absagen. Losgelassen hat mich der Berg aber nicht ;-)
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  • Day65

    Drago D19 La Paz- Prisons and witches

    April 24, 2017 in Bolivia

    Wolfing pancakes down for breakfast we headed out into the chaos of La Paz. The streets were already lined with Chollitas (the women in traditional dress) selling their wares. The streets are themed so ine will sell football shirts, the next street willnhave over 20 opticians etc!

    Our 9th walking tour started at Sucre square home to La Paz's famous prison. Built for 500 inmates it now holds 2000 people, including the families of the prisoners. Children can be seen leaving the maingate for school across the square in the morning. Every prisoner must pay for his cell, therefore rich prisoners have spacious cells with plasma screen tvs and even hot tubs. The poor must start a trade within the prison to afford their cell which they could share with up to twelve other prisoners. It used to be possible to tour the prison but these days if you try the prison guards may not let you out without relieving you if your whole holiday budget.

    We walked through different markets including the witches market famous for selling llama fetuses for rituals and love potions to grab your man. In a more modern market we stopped for snacks. We had a yummy fried potato with a meat and egg filling. In the markets Bolivians stick to the same stall currying favor which means the vendor may thrown in freebies like an extra apple when asked.

    After hearing some funny ancedotes about the current Bolivian president (google his quotes) we finished the tour with a shot of orange liqour. Our next stop was the cable car system to get a better view of La Paz. A public transport, the cable cars are becoming La Paz's answer to the underground, connecting the poor towns up on the valley sides to La Paz below. On our line the locals haven't cottened on to the money they could make from the view at the top so we struggled to get the best photo once on the ground due to corrogated iron blocking the panorama.

    Back down in La Paz after a crazy taxi ride we had a brief by Gravity Tours on our bike ride for the next day before we had our goodbye meal in a Lebanese retaraunt. Leaving us in La Paz were the australian pair, John, Sheila and Charlotte. Most will be sorely missed and we've had an amazing time with them the last 3 weeks. It wasn't quite time to say goodbye though as death road was calling!
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  • Day133

    La Paz

    November 30, 2017 in Bolivia

    A day spent wandering around La Paz. The Witches market sold potions for all sorts of ailments, although I'm not sure of some of the ingredients used. Calle Jean is a street with some old colonial buildings. The public transport is quite unique in this part of the world, a number of cable car lines are built throughout the city.
    Tonight we take our last night bus, splashing out with a full flat bed!
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  • Day170

    A Piece of La Paz

    January 15 in Bolivia

    Bolivia's other capital, La Paz, is situated in a canyon, surrounded by the Altiplano of El Alto, which also melds with Viacha to form a metropolis of about 2.3 million people. Flying Bolivana de Aviacion, we arrived to 10 degrees, after coming from 30 degrees in Santa Cruz. The difference in altitude also hit us hard. We had spent a week at a much lower altitude and we were no longer acclimatised to 3689m. After getting a bite to eat and obtaining our supplies for the next four days, we almost died climbing one the hills on our way to our accommodation. Even at a snail's pace, we needed to take several pit-stops to recuperate, although our destination was only a hundred metres away. Would we be able to overcome this mountain? Channelling Sir Edmund Hilary, we made it to the top (and still alive). Over the next four days, we would track this hill at least once, if not more, a day.

    Another staple in our La Paz diet was the Witches' Market, el mercado de brujas, where traditional medicine women still practise their ancient art. A sight we had seen in Santa Cruz and now in La Paz was dried-up llama foetuses (and baby llamas) hanging from the shop ceilings. We are not sure if it was the smell of the llamas or the smell from some of the other herbs and potions in the shop, but there was a distinctive aroma in the air that is still hard to get out of sensory memory. The llama foetuses, and baby llamas, are placed underneath new houses and buildings to appease Mother Earth. Rumours have it that larger buildings, such as apartment blocks or the new Telefério cable cars, that a sacrifice much greater is required and this is normally in the form of a homeless person. The rumours go even further by claiming that gringos (foreigners) are worth twice the amount of a local homeless person. Whether it is true or not, the acts would be considered illegal. But it does make for a great tale on the free walking tour of La Paz.

    One of the best ways to get an eagle's-eye view of the city is to take the recently built (and still expanding) cable car system, which is already the highest and longest cable car system in the world. On our third day, we set out to traverse three out of the five lines that take you across the majority of La Paz and up to El Alto. El Alto has a slighter larger population to La Paz and is situated at a much higher altitude (4150 metres). El Alto sits at the top of a cliff that seems to drop into the depths of hell. Along the top runs a road without any barriers and below it the remnants of cars that have misjudged the corner and ended up wedged in the cliff. As we walked around El Alto, we noticed very long queues of people holding folders and paperwork of some sought. We figured it couldn't have been to see a doctor because they are still on strike. It worked out to be the Bolivian equivalent of births, deaths and marriages/divorces.

    On our final day in La Paz, we ended up in the centre of the city, walking via the Penal de San Pedro, the famous Bolivian prison that is notorious for producing large amounts of cocaine. The prison is unique in many ways, not least that the prisoners have to pay for their cell and work jobs (to pay for their accommodation) and family also can live with the prisoners. The prison was made even more famous by an Australian author, Rusty Young, in his book ‘Marching Powder’. We arrived just as visiting hours were about to commence. Walking past the entrance, Jason decided to take a photo at the same moment that one of the visitors to the prison pointed out to Jason that photos are not permitted. Like Bonnie and Clyde (or is that Thelma and Louise), we thought we should make a quick getaway before Ricky is also waiting in line at visiting hours.

    We quickly moved onto the Plaza del Obelisco, where we were confronted with a mob of protestors walking down the main street of La Paz, chanting slogans about the proposed penal code. Another quick exit was required but this was difficult considering the altitude and the hill that we needed to traverse. Hobbling along as if we were senior citizens prior to a hip replacement, we made it to Plaza Murillo, the place where one of the revolutionaries, Pedro Murillo, was executed. Here, we stumbled upon television crews swarming all over the plaza. Surrounding the plaza are governmental buildings, including the residence of the Bolivian President, Evo Morales. Politicians were being interviewed, presumably about the protest and the penal code. If we had waited around, we would have seen the President address the media, but we thought we better keep moving.

    Next stop: Copacabana, Bolivia (Lake Titicaca).

    For video footage, see:
    https://youtu.be/PErJ8-kTDHM
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  • Day50

    A la campagne avec condortrekkers

    April 14, 2017 in Bolivia

    Aujourd'hui pour notre dernier jour de "treck" nous n'avons pas marché mais nous avons découvert beaucoup de connaissances culinaires de la campagne bolivienne.
    En effet, l'emploie du temps "normal" d'un tour de 3 jours avec Condortrekkers aurait voulu que l'on rentre en Micro à Sucré dans la matinée pour aller déjeuner au condor café, mais comme nous étions vendredi et que le condor café était fermé, Julio à eut la bonne idée de nous apprendre à cuisiner des recettes typiques dans le petit village de Potolo.
    Le matin après un petit déjeuner au soleil dans la cour de notre refuge nous sommes donc allé couper des maïs dans le champ d'une petite "mamita". Elle en à profité pour nous faire goûter une boisson typique composé d'alcool (Singa), de sucre et de lait. Le lait était tout frai ( directement trai de ces vaches au gobelet). Nous étions tous très sceptiques et pas vraiment ni en confiance ni en appétit (surtout à 10h du matin), mais il s'est avéré que c'était très bon et pas du tout écœurant ☺. Après nous sommes retournés dans la cour du refuge pour "égrainer" les maïs 🌽 tout en gardant les feuilles de côté pour la préparation des "humitas". Puis nous sommes allé chez une autre mamita pour moudre le maïs frai à l'aide d'une grosse pierre en forme de demie-lune. La pâte prête nous avons pu mettre à l'essaie nos talent d'origami culinaire. Après la cuisson au bain-marie nous avons enfin pu goûter nos créations et c'était plutôt bon (mais un peu trop copieux pour toute personne non-bolivienne 😂).
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  • Day109

    Die höchste Grossstadt der Welt

    February 23 in Bolivia

    Als inoffizielle Hauptstadt (die offizielle ist Sucre), erhebt sich La Paz auf zwischen 3000 und 4000 Meter über Meer. Die Stadt ist durch das Gewirr von Bussen, Marktständen mit verschiedenen bolivianischen Leckereien und den bunten Bekleidungen der Frauen sehr lebendig.
    Trotz dem Angewöhnen in Cochabamba und Uyuni sowie dem täglichen Genuss von Coca-Blättern merkten wir die Höhe bei kleinen Aufstiegen, bei denen wir keuchten als hätten wir einen Sprint hingelegt. In El Alto besuchten wir den "höchsten" und "grössten" Markt der Welt. An diesem Markt findet man Schrauben, Ersatzteile, Spielsachen, Kleider, verschiedenste Viagra, Diebesgut und generell Allerlei, was man brauchen könnte. Sollte man doch etwas nicht finden, gibt es das sicher am Hexen- oder Schwarzmarkt im Zentrum von La Paz zu entdecken – etwa getrocknete Lama-Babys oder Liebespulver.

    Der Verkehr dröhnt und Minibusse reihen sich aneinander. Um diesem Gewirr zu entkommen, benutzten wir oft die Seilbahnen, die das Stadtbild prägen. Dabei hat man gleich einen wundervollen Blick auf das Tal und die verschiedenen Quartiere von La Paz.

    Aus unserer Touri-Bus-Tour durch La Paz wurde leider nichts, da der einzige Bus defekt war - wie sich nach einigem warten herausstellte. Also organisierten wir kurzerhand mit den ebenfalls gestrandeten Gonzalo aus Peru ein Privat-Tour im Taxi.
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  • Day0

    La Paz

    November 12, 2017 in Bolivia

    La Paz ist zwar nicht die Hauptstadt Boliviens, aber im Gegensatz zum kolonial geprägten Sucre, der offiziellen Hauptstadt des Landes, konzentriert sich hier das wirtschaftliche und kulturelle Leben des Landes. Die heimliche Hauptstadt ist aber v.a. in räumlicher Hinsicht bemerkenswert.
    La Paz bettet sich richtig schön in seinen Talkessel ein. Die Stadt zählt grundsätzlich zu den höchsten der Welt. Der tiefste Punkt liegt auf 3200m, der höchste auf 4100m.
    Mit dem Auto kommt man in dem chaotischen Geflecht aus Straßen nur im Schneckentempo voran. Daher ist die Idee die Stadtteile mit Seilbahnen zu verbinden naheliegend, genial und bisher einzigart! Der bolivianische Präsident Evo Morales hat dieses und viele andere soziale Projekte in den letzten Jahren vorangetrieben. Der Bau und die Nutzung der Teleferico wird stark subventioniert. So kostet eine Fahrt mit einer der farblich unterschiedenen Linien gerade einmal 3 Bolivianos (40 Cent). Für eine vergleichbare Strecke in den Alpen würde man mindestens das 10fache zahlen. Die Seilbahnen wurden übrigens vom österreichischen Unternehmen Doppelmayr gefertigt und befinden sich auf dem derzeit technisch neuesten Stand.
    Evo Morales ist es mit diesem Projekt nicht nur gelungen ein den räumlichen Gegebenheiten perfektes Verkehrsmittel zu etablieren, sondern auch die abseits gelegenen Armenviertel anzubinden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, derzeit befinden sich noch drei weitere Linien im Bau.
    Für uns und unsere Stadterkundung war es jedenfalls ein ganz besonderes Erlebnis über La Paz zu schweben und die Stadt aus der Vogelperspektive kennenzulernen.
    Natürlich haben wir uns auch einen Teil der Stadt zu Fuß erschlossen, was ein völlig anderes Erlebnis ist. Der Verkehr ist unvorstellbar dicht und chaotisch (zu Fuß kommt man am schnellsten voran) und in vielen Straßen werden die unterschiedlichsten Dinge auf Märkten feilgeboten.
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  • Day135

    La Paz und die Berge

    June 13 in Bolivia

    Von Uyuni zogen wir weiter in die große und hoch gelegene Stadt La Paz. Wie groß sie tatsächlich ist, hatten wir aber nicht erwartet. Sie erstreckt sich von ca. 3400m bis 4100m Höhe über mehrere Berge und Täler, das Ende sieht man nur, wenn man aus der Stadt heraus fährt. Und sie wächst und wächst und wächst.. Seit ein paar Jahren gibt es hier ein Seilbahnsystem, mit dem man über die Stadt fahren kann, die Ausblicke sind beeindruckend! Leider sind uns durch die Plastikscheiben keine guten Fotos gelungen.
    Wir sind nun schon eine ganze Weile in La Paz und haben einiges erlebt. Philipp ist die berühmte "Straße des Todes" (Death Road) mit dem Mountainbike nach unten gefahren. Früher sind auf dieser Straße viele Autofahrer verunglückt, daher hat sie ihren Namen. Heute gibt es eine andere Straße und sie wird nur noch von wenigen Autos befahren. Wir haben das hier berühmte Frauen-Wrestling der "Cholitas" gesehen - die Frauen, die vom Land in die Stadt eingewandert sind und traditionell sieben Röcke übereinander und einen englischen Hut tragen. Bis vor einigen Jahren gab es kein Gesetz, das den Mörder einer Frau verurteilte und die Cholitas demonstrierten mit ihren Kämpfen, dass sie durchaus in der Lage sind sich zu verteidigen. Heute gibt es Gesetze und das Spektakel wird zum Vergnügen fortgeführt.
    Von La Paz aus sind wir auch mal wieder ein paar Tage wandern gefahren - den Takesi-Trek. Eine alte Inkastraße durch die Berge. Wir waren sehr beeindruckt was für eine stabile Konstruktion die Inkas vor hunderten von Jahren über einen Pass auf 4800m Höhe bis hinunter in den Regenwald gebaut haben. Zurück in La Paz mussten wir ins Krankenhaus, weil Philipp sich eine Lebensmittelvergiftung eingefangen hatte und nach einer Nacht auf dem Klo völlig dehydriert war. Nach einer Infusion und ein paar darmberuhigenden Medikamenten ging es ihm aber besser und ich durfte ihn wieder mitnehmen. Da es währenddessen in den Bergen, in die wir zum Wandern aufbrechen wollten, ungewöhnlich viel geschneit hatte, haben wir beschlossen nach Peru weiter zu fahren. Dort scheint die Schneegrenze im Moment etwas höher zu sein als hier.
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San Jorge

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