Brazil
Blumenau

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9 travelers at this place

  • Day15

    Blumenau (Brasilien)

    November 8, 2019 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Kein Bock mehr auf Südamerika, zurück nach Deutschland 🇩🇪

    Aufgrund einer kleinen Schlechtwetterfront haben wir uns entschieden ins Landesinnere nach Blumenau - einer alten deutschen Kolonie - zu fahren. Das Oktoberfest ist gerade vorbei, aber die deutschen Einflüsse lassen sich hier nicht leugnen. Alle Kellnerinnen sind blond und Steffi fällt hier auch nicht auf. Meine Haut ist ausnahmsweise nicht die hellste.

    Das Essen ist leider ernüchternd und nicht halb so gut wie in Deutschland aber das Bier dafür vielfältig und ausreichend.

    Man sieht aber auch hier wieder, dass der Rest der Welt Deutschland eher mit Bayern, Bier und Dirndln in Verbindung bringt. Es ist ein Ort, der definitiv nicht in mein Bild von Südamerika passt. 🤣

    Unser Gastgeber im Hotel war super niedlich und stolz auf deutsche Besucher in seinem Haus und war vollkommen begeistert, dass wir tatsächlich Teile der gleichen Traditionen haben, aber verdutzt als wir ihm erzählt haben, dass nicht jeder Dirndl trägt und in einem Fachwerkhaus wohnt.
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  • Day84

    Barra de Lagoa - Campeche - Blumenau

    January 23, 2018 in Brazil ⋅ 🌧 22 °C

    Wir verbrachten eine weitere wunderbare Woche im Rosemary in Barra de Lagoa.
    Morgens machten wir entweder Yoga auf dem Haka Deck oder starteten direkt mit einem leckeren Frühstück in den Tag. Danach liefen wir über eine Holzbrücke zum Strand, wobei wir jedes Mal drei Kreuze machten, wenn wir es ohne im Wasser gelandet zu sein, hinüber geschafft hatten. Dort warteten wir noch eine Weile auf Ernesto („zehn“ brasilianischer Zeit) und begannen mit unserer Surfstunde.
    Ein paar Rückschlägen zum Trotz klappte es von Tag zu Tag besser, ein Gefühl für die Wellen zu bekommen und sie zu reiten. Es brachte uns wahnsinnige Freude und wir möchten das Surfen gerne weiter verfolgen!
    Außerdem waren wir von Ernestos Positivität beeindruckt. So lautete unter anderem seine Einstellung zur Arbeit wie folgt: Geld sollte nicht der Grund dafür sein zu arbeiten, sondern eine Konsequenz daraus. Ein wahrhaftig weiser Mann!
    Die Mittage füllten wir mit leckeren Mangos und Wassermelonen in der riesigen Hängematte des Hostels, da es einfach zu heiß war, etwas zu unternehmen. War es später abgekühlt, machten wir Ausflüge, legten uns an den Strand, kochten und tanzten bei so manchem Konzert oder Party in dem Hostel bis in die Nacht.
    Nach fast zwei Wochen in dieser Oase der Entspannung und Inspiration packte uns wieder die Wanderlust und wir fuhren auf die andere Seite der Insel nach Campeche. Hier hatten wir von tollen Stränden gehört, waren bei der Ankunft jedoch ein wenig enttäuscht. Nach der langen Zeit der Ruhe war uns diese weitaus größere Stand mit ihrem Lärm und dem anonymen Hostel unsympathisch.
    Am nächsten Tag nahmen wir den Bus Richtung Blumenau, einer Stadt, die auf halber Strecke nach Mafra liegt und von deutschen Einwanderern gegründet wurde. Dort wohnt eine Freundin von uns, die wir aus irischen Zeiten kennen und gerne besuchen möchten.
    Leider machte uns Josephins Körper einen Strich durch die Rechnung. So verbringen wir die Tage in Blumenau hauptsächlich im Hotelzimmer (Jonathan versorgt uns zum Glück mit allem Nötigen) und hoffen, morgen mit dem Bus nach Mafra fahren zu können.
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  • Day92

    Wir sind Blumenau

    March 3 in Brazil ⋅ 🌧 22 °C

    Ganz recht, nach Papst und Weltmeister sind wir Deutschen auch Brasilien. Und zwar in Form der Stadt Blumenau, diese liegt ca. 3 Stunden von Florianopolis entfernt und sowieso auf dem Weg an die Grenze zu den Iguaçu-Wasserfällen, also dachte ich mir ich schau es mir mal einen Tag an.
    Die Stadt wurde vom gleichnamigen Apotheker gegründet; und ist mit ca. 170 Jahren noch recht jung und hat ca. 500.000 Einwohner. Im Prinzip sieht sie aus wie jeder andere Stadt hier auch, allerdings stechen einige Besonderheiten heraus. Zum einen einige Häuser im typischen deutschen Fachwerkstil, Straßennamen benannt nach deutschen Personen, Reklame für Spätzle oder deutsche Sprachschulen. Auch gibt es dort eine Art deutsche Erlebniswelt genannt “Vila Germãnica” ( deutsches Dorf heißt das glaube ich). Ein Areal im Fachwerkbau, mit Restaurants (Schnitzel, Rösti, Spätzle), Cafés (Strudel) und Souvenirshops (Trachten, Biergläser und alles was Schwarz-Rot-Gold ist). Ziemlich weird alles irgendwie. Dieser Ort ist auch gleichzeitig der Austragungsort für das zweitgrößte Volksfest in Brasilien nach dem Karneval und der größten Kopie des deutschen Originals: dem Oktoberfest. Die letzten Jahre besuchten dieses in Blumenau mehr als 600.000 Menschen.

    Blumenau soll übrigens nicht die einzige Stadt dieser Art sein, gerade im Süden Brasiliens soll es einige deutsch geprägte Städte geben.
    Übernachtet habe ich übrigens im “Oma Hostel”, einem älteren Holzlandhaus, eingerichtet mit allerlei alten Holzmöbeln “wie früher” halt.
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You might also know this place by the following names:

Blumenau

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