Bulgaria
Sofia

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43 travelers at this place:

  • Day67

    It was an awesome day. The way was going down from Borovets to Sofia for more than 70km!! With every further kilometer down the hill, I couldn't believe it - but it did not change :) So, this was the reward for the uphill sessions. Thanks to gravity!

    After some sightseeing and food in the city center, I met a friend of a friend of a friend who is physiotherapist with his second job. He helped to improve my back a bit and did it totally for free out of hospitality as he is doing ultra marathons himself and knows about some pain (thanks!!) After the treatment we watched the soccer match. So, now I hope to see Croatia in the final!Read more

  • Day75

    Sofia Mish Mash

    July 19 in Bulgaria

    Life in Sofia :)

    Had a food tour. Saw a very intelligent thing to keep in mind in a traditional restaurant: They hang a second table above the first table to put more food on it. :D Best wine: Pelino
    Best spice: Rainbow salt (salt, spices, herbs)
    Most unique: Yoghurt with "lactobacillus bulgaricus", bacteria that have been found in Bulgaria.

    We also took Jos bike, exchanged the special made part with a new original and got ready to continue!Read more

  • Day62

    Train to Sofia

    July 6 in Bulgaria

    In Vidin, we went to have a look at the Bada Vida castle which was again inhabited by many different rulers.

    Then, we took the train to Sofia to catch Jo's flight to his moped tour the next morning. (We saved to cycle 6000m in height and 200km)

    It was a bit of stressful to organize a place that takes care of Jos bike for the next two weeks but finally we found a bike shop (and hope it will be safe there :D)

    Sofia, what a vibrant city! What a great view to Torfeno Branishte and we enjoy the variety of food.

    After a relaxed evening dicovering the city, Jo flies to Germany and wi is heading south to the Rila mountains.
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  • Day67

    Food for thought

    July 11 in Bulgaria

    "If you really want to do something, you'll find a way. If you don't, you'll find an excuse." Jim Rohn

    To get some input to my brain, I attended the International Conference in Sofia: Digital Skills & Innovation @2030 in the International Expo Center which took place today. Some good speakers make you remember to first find out what is the problem before you find a solution. And it was nice networking. And now I am too lazy to write more here ;)

    Enjoy the game... and pray for Hrvatska!
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  • Day1

    The low budget experiment!

    March 14 in Bulgaria

    Mit den meistens Hauptstädten Europas assoziieren viele Menschen oft etwas ganz Besonderes - beispielsweise berühmte Bauwerke, lokale Speisen oder ein typisches Lebensgefühl. Aber Sofia.....was ist denn weitläufig über Bulgariens Hauptstadt bekannt? Ich muss gestehen, trotz intensiven Nachdenkens fällt mir nur sehr wenig zu der osteuropäischen Großstadt oder auch zum Land selbst ein. Geographisch auf der Balkanhalbinsel gelegen, Mitglied der EU, mit dem "Gold-" und "Sonnenstrand" an der Schwarzmeerküste in den Sommermonaten ein beliebtes Reiseziel für preiswerte Badeferien, Bulgarischer Schafskäse und....genau, ehemals kommunistisches Regime bis zum Fall des "Eisernen Vorhangs". Das war's dann aber auch schon mit meinen Kenntnissen über den Balkanstaat. Also nichts wie hin und einige Geschichten sammeln, die ich dann als kostenlose Souveniers mit zurück nach Hause nehmen kann. Nutzt man Wikipedia als erste Informationsquelle, ist zu lesen, das Sofia mit seinen aktuell rund 1,3 Millionen Einwohnern bereits seit der Jungsteinzeit dauerhaft besiedelt ist und somit zu den ältesten Siedlungsplätzen Europas zählt. Bulgarien selbst war als "Reiseland" wohl schon immer sehr beliebt. In der Antike waren die Thraker da, die Römer danach etwas länger, Attila mit seinen Hunnen folgten und auch die Goten fanden ihren Weg auf den Balkan - zuletzt bis 1878 mit einer fast 500jährigen Besatzung final die Osmanen und nun ich..... aber nur fünf Tage! Abflughafen ist diesmal der Airpark Karlsruhe / Baden-Baden. Mit der S 32 von Bruchsal nach Rastatt und der anschließenden Busverbindung 234 direkt ans Terminal, ist dieser recht entspannt in ca. 90 Minuten zu erreichen. Der Citytrip steht diesmal unter dem Motto "on Budget". Ein wenig inspiriert durch die beliebte Reisesendung des WDR "2 für 300" ( eine zweitägige Reise für zwei Personen bis 300 € ) stelle ich mich der Herausforderung, das Tagesbudget der beiden Reisemoderatoren von 75 € je Person deutlich zu unterbieten. Dank des "Low Fares Carrier" Ryanair und einem über "Booking.com" gebuchten Arrangement mit ÜF im Schlafsaal eines sehr gut bewerteten Hostels in der Nähe des Sofioter Stadtzentrums, sollte das wohl zu schaffen sein. Am Ende eines jeden Tages, wird genauso wie in der Reisesendung, Kassensturz gemacht - ich bin neugierig auf das "Low Budget Experiment"! Pünktlich um 13.10 Uhr startet die vollbesetzte Maschine und schon zwei Stunden später, erfolgt nach einem ruhigen Flug die Landung in Sofia. Den ersten bleibenden Eindruck hinterlassen die schneebedeckten Gipfel des Vitosha-Gebirges, das sich ganz in der Nähe des Flughafens auftürmt. Die Taxifahrt zur Unterkunft führt über saubere Boulevards und bietet, mit Ausnahme der Plattenbausiedlungen in den Vororten, weniger "Ostalgie" ( Hommage an Jo ) als erwartet. Kurze Zeit später checke ich im "Dolomites Hostel" ein - alles präsentiert sich nahezu so wie ich es mir vorgestellt habe. Natürlich bin ich der Großvater unter all den jungen Gästen, aber das wird sich wohl in den nächsten Jahren nicht mehr ändern :-). Mein Nachtlager befindet sich in einem Sechsbettzimmer im 1. OG des Gästehauses - Dusche / WC sind auf dem Flur gleich nebenan und der Gemeinschaftsraum mit kleiner Küche ist ein Stockwerk tiefer. Ganz sicher keine Premiumunterkunft, aber bei 7 € Ü/F pro Nacht ein ganz hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis. Auf einen kurzen Spaziergang zum Supermarkt um die Ecke hatte ich noch Lust - jetzt sitze ich in der kleinen Küche meiner Unterkunft und futtere gebackenen Kürbis, Bananen und Wienerle vom Lidl. Das "Low Budget Experiment" beginnt!

    Kassensturz 1. Reisetag:

    - Hin- und Rückflug / Ryanair 48,00 €
    - Bus / S-Bahn Tickets 9,50 €
    - Taxi Flughafen / Hostel. 10,00 €
    - Hostel 4 x Ü/F. 28,00 €
    - Supermarkt / Backkürbis. 6,50 €

    - Gesamt: 102,00 €
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  • Day2

    Kurz bevor ich heute morgen das Hostel verlassen wollte, fragten mich zwei der jungen Gäste, ob ich Lust hätte, sie auf einer Wandertour zu begleiten - deren Ziel war ein Wasserfall in den Bergen etwas außerhalb des Stadtzentrums. Da die Wetter-App für heute Sonne und angenehme Temperaturen anzeigte, war ich dabei. Mit Metro und Bus erreichten wir nach einer Stunde Fahrzeit unser Ziel. Als ich allerdings den matschigen, steilen Aufstieg vor mir hatte, entschied ich mich gegen die Wanderung - nach oben kommt man beim Trekking ja fast immer, aber der Abstieg ohne irgendeine Möglichkeit sich zu halten und natürlich ohne Wanderstöcke, erschien mir nach meinen Erfahrungen auf dem "Lykischen Weg" letzten Sommer als zu gefährlich. Die Kinders wollten es trotzdem versuchen - wir verabschiedeten uns und ich begab mich auf die Suche nach einem Bus zurück ins Stadtzentrum. Wenig später kam mir ein Taxi entgegen, das ich spontan heran winkte - Taxifahren ist so unfassbar günstig in Sofia, also warum ewig nach einer Bushaltestelle suchen? Ein Kilometer kostet 0,70 Lev ( 0,35 € ) - würde bedeuten, daß ich nach hiesigen Preisen für ca. 3 € von Neuthard zum Bahnhof Bruchsal fahren könnte, anstatt für ca. 19 €. Was ich dann auf der Taxifahrt zur "Alexander Newski Kathedrale" erleben durfte, war.....nennen wir es Mal.....sehr skurril! Der sicherlich über 75jährige Bulgare, der das alte, für mich nicht zu identifizierende Fahrzeug steuerte, stellte sich mir als ehemaliger Rennfahrer vor und.....genauso fuhr er auch heute! Sollte der ältere Herr noch einmal eine berufliche Veränderung anstreben, könnte man den Verrückten mit seinem gelben Straßenrenner sicherlich als Attraktion für Adrenalinjunkies in einem Freizeitpark unterbringen. Zudem zeigte sich der Alte, nachdem sich herausstellte das ich aus Deutschland komme, auch als sehr bewandert betreffend Persönlichkeiten der "Dritten Reiches". Bevor er mich dann nach rund 15 Minuten Taxifahrt mit.....kein Witz.....den Worten "Hitler gut" und durchdrehenden Reifen verabschiedete, wurde noch mein Wissen über die jüngere Deutsche Geschichte gehörig aufgefrischt - der Wahnsinn wartet tatsächlich immer an der nächsten Ecke, oder wie heute, im nächsten Taxi! Bei Sonnenschein schlenderte ich anschließend von der "Alexander Newski Kathedrale" aus durch die Straßen Sofias - dank Google Maps ist Verlaufen so fast nicht möglich ( vielleicht mit Ausnahme der "verwirrenden" Straßen von Würzburg - Hommage an Jessi :- )! Einem kurzen Besuch des ältesten Gebäude der Stadt, der "Rotunde des Heiligen Georg", einer frühchristlichen Kirche aus dem 4. Jahrhundert, folgte ein Stopp an der fast fünfhundert Jahre alten "Banja Bashi Moschee". Ein Kuriosum ist sicherlich, daß seit dem Jahr 2006 auf Grund einer Bürgerinitiative von Nichtmuslime wegen Lärmbelästigung, der erste und letzte der fünf täglichen Aufrufe zum Gebet nicht mehr stattfinden dürfen und die restlichen drei Aufrufe nun deutlich leiser, im Umgebungslärm der direkt davor verlaufenden Hauptstraße fast kaum mehr zu hören sind. Nach einem kurzen Blick in die Markthalle gegenüber, folgte noch ein ausgiebiger Besuch des Frauenmarktes. Sofia könnte auch bedenkenlos als des Kaffeeliebhabers Paradies bezeichnet werden - überall im Stadtzentrum finden sich kleine Cafés, in der beispielsweise ein Cappuccino umgerechnet höchstens 0,90 € kostet. Da liegt dann auch noch ein leckeres Gebäck im Budget! Für das heutige Abendessen habe ich mir Schafskäse und Fladenbrot besorgt und.....für einige kleine Souvenirs war auch noch Geld übrig :-).

    Kassensturz 2. Reisetag:

    - Ausgaben vom Vortag 102,00 €
    - Metro / Bus / Taxi. 7,50 €
    - Essen / Getränke. 6,50 €
    - 3 x Schafswollsocken. 12,00 €
    - Souvenirs. 28,00 €

    - Gesamt: 153,00 €
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  • Day3

    Day 3: "Free Sofia Tour"

    March 16 in Bulgaria

    Heute regnet es und die Temperatur lässt am Vormittag mit 7 Grad auch zu wünschen übrig - kaum zu glauben, das für Morgen Sonne pur und frühsommerliche 22 Grad gemeldet sind. Für die erste Hälfte des Tages steht die "Free Sofia Tour" auf meinem Programm. Täglich das ganze Jahr hindurch, finden diese kostenlosen Führungen um 11.00 Uhr und 18.00 Uhr statt - in den Sommermonaten wird noch eine Dritte um 10.00 Uhr angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich - man trifft sich einfach neben dem Justizpalast am "Vitosha Boulevard". Die Führung wird kostenlos, überwiegend von Studenten durchgeführt und streckt sich über 2,5 Stunden - eine prima Möglichkeit, Interessantes und Kurioses über die Hauptstadt Bulgariens zu erfahren. Strategisch geschickt, beziehe ich vor Regen geschützt, Posten im schräg gegenüberliegenden Mac Donalds und habe nun mit einem Cappuccino vor mir, den Treffpunkt bestens im Blick - erste Interessenten für die Tour warten bereits! Die Popularität dieser Führung ist riesig - als es wenig später losgeht, werden mittlerweile sicherlich 80 wartende Personen in drei Gruppen aufgeteilt. Wer mich kennt weiß, daß Führungen im Allgemeinen nur selten mein Interesse wecken - diese jedoch ist erfrischend anders! Kurzweilig und mit viel Humor bringt uns unsere junge Guide(in) viel Wissenswertes über Sofia und auch das Land näher. Ein schöner Brauch der Bulgaren von dem wir im Laufe der nächsten Stunde erfahren, ist so finde ich, das "Marteniza". Man schenkt geliebten Menschen ab dem 01. März eines jeden Jahres ein rot-weißes Band / Schnur und bindet diese dann gemeinsam an einen Früchtetragenden Baum, wenn dieser die ersten Knospen des Jahres zeigt. Glück, Erfolg und auch Fruchtbarkeit sollen damit zum Frühlingsbeginn genauso wachsen und über das Jahr hinweg "Früchte" tragen wie der Baum, an dem die bunten Bändchen hängen. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen und ich lasse mich wieder durch die Straßen bis zum Frauenmarkt treiben, wo ich so wie gestern auch, Schafskäse und Fladenbrot für's Abendessen einkaufe.

    Kassensturz 3. Reisetag:

    - Ausgaben der Vortage. 153,00 €
    - Trinkgeld / Free Sofia. 2,50 €
    - Essen / Getränke. 9,00 €
    - Souvenirs. 2,50 €

    Gesamt: 167,00 €
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  • Day3

    Sofia in the evening

    March 16 in Bulgaria

    Mittlerweile ist mir die Innenstadt vertraut geworden und ich finde mich prima zurecht - es wird Zeit, Sofias Abendstimmung "einzufangen". Kurz vor Sonnenuntergang geht's noch einmal "On Tour" in Richtung "Alexander Newski Kathedrale". In dem prachtvollen Gotteshaus sind um diese Zeit nur sehr wenige Gläubige unterwegs. Es probt gerade ein Chor und die Stimmung und Gesänge verleiten zum andächtigen Zuhören und Verweilen. Einige Minuten später mache ich mich auf den Weg zurück zum Hostel. Die ehemals sozialistischen Prachtbauten, die sich an den breiten Boulevards aneinander reihen, werden verschwenderisch illuminiert - identische Eindrücke hatte ich schon letztes Jahr während einer Kurzreise mit Susi in Mazedoniens Hauptstadt Skopje bekommen. Weiter geht's in Richtung Präsidentenpalast, wo gerade eine Wachparade stattfindet. In der Moschee einige hundert Meter weiter, ist ein Gottesdienst im Gange - es ist Freitag, für gläubige Muslime der wichtigsten Wochentag. Die Markthalle gegenüber hat noch geöffnet und in den vielen Restaurants, die ich auf dem Weg zurück passiere, offenbaren hell beleuchtete Räume dem Vorbeigehenden unruhige Kellner die auf erste Gäste warten - Freitag Abend in Sofia!Read more

  • Day4

    On the "Zhenski Pazar".....

    March 17 in Bulgaria

    Es ist Samstag Vormittag und die Sonne strahlt - eine prima Tageszeit, um über den lebhaften "Zhenski Pazar" ( Frauenmarkt ) zu schlendern. Wer jetzt allerdings glaubt, es gäbe hier günstig "frische" Frauen zu kaufen, den muß ich enttäuschen. Seinen Namen bekam dieser täglich stattfindende Markt im 19. Jahrhundert - seinerzeit war es den Frauen in Sofia nicht gestattet am öffentlichen Leben Teil zu nehmen, ja sogar die Häuser alleine zu verlassen. Dieser Markt war damals der einzige, wo die Frauen unter sehr strengen Vorschriften einkaufen und in den folgenden Jahren dann auch eigene Waren verkaufen durften. Wie alle Märkte, so ist auch der "Zhenski Pazar" eine Tür zu den Menschen der Stadt. Hier sprudelt das Leben, man sozialisiert sich beim Einkaufen und lässt sich treiben durch die engen Gassen zwischen den Ständen. Das Warenangebot ist riesig und die Preise pendeln sich bei rund einem Drittel der aus Deutschland gewohnten ein. Neben Obst und Gemüse findet sich Alles, was die Sofioter im Alltag so brauchen. Die Marktstände werden auf ca. 200 Meter Länge beidseitig von kleinen Läden und noch kleineren Verkaufsständen flankiert. Immer wieder laden Cafés und Imbissgeschäfte zu kurzen Pausen ein. Meine persönliche Ruheoase im Marktgetümmel, habe ich schon am zweiten Tag gefunden - hier kann man(n) schön in der Sonne sitzen ( heute allerdings muß ich aufpassen, das mich diese nicht verbrennt ) und ganz in Ruhe Cappuccino und leckere Feigenplätzchen genießen. Aber auch wer typisch bulgarische Souvenirs sucht, wird sicherlich auf dem Pazar fündig werden - ich jedenfalls bin sehr zufrieden mit meiner Ausbeute und auch ein wenig froh, daß für meinen morgigen Heimflug mit Ryanair nur Handgepäck gebucht ist - das Motto dieser Städtereise "on Budget" wäre sonst ernsthaft in Gefahr :-).Read more

  • Day4

    Morgen Mittag geht's wieder nach Hause! Drei volle Tage in Sofia sind eine gute Zeitspanne, die Balkanmetropole kennen zu lernen, da alle Sehenswürdigkeiten der Stadt nahe beieinander liegen und sich somit prima erlaufen lassen. Jede Hauptstadt hat so ihre Besonderheiten, die aber natürlich im Auge des Betrachters liegen:

    1. Das "Vitosha Gebirge":

    Flaniert man den "Vitosha Boulevard" entlang, wird sehr schnell deutlich, woher diese Einkaufsmeile ihren Namen hat. Die zu dieser Jahreszeit schneebedeckten Gipfel des gleichnamigen Gebirges türmen sich sehr nahe vor der Stadt auf knapp 2300 Meter auf. Sofia dürfte somit einer der ganz wenigen Hauptstädte Europas seit, in der man mit dem Linienbus vom Stadtzentrum aus zum Wintersport fahren kann.

    2. Metro und Antike:

    Bei Grabungen im Rahmen der Bauarbeiten zu einer neuen Metro-Linie in den Jahren
    2010 - 2012 wurde ein riesiges Areal aus der Römerzeit freigelegt. Diese antike Stätte flankiert heute, anstatt der sonst üblichen Geschäfte, den Weg zu den Zügen in der Metro-Station "Serdika" - wo gibt's denn so eine Kulisse sonst noch?

    3. Hilfe bei Liebeskummer:

    Für viele Sofioter ist das schönste Gebäude der Stadt das alte, öffentliche Mineralbad. Trotz der vielen Heil- und Mineralquellen, wird es heutzutage jedoch nicht mehr als Badeanstalt genutzt, sondern beherbergt nun das Museum für Lokalgeschichte. Vor dem Gebäude sprudeln aber immer noch viele Quellen, die von den Bürgern der Hauptstadt auch gerne zur Trinkwasserversorgung genutzt werden. Eine dieser Quellen ist jedoch ganz besonders beliebt, da jenes Heilwasser bei Herzleiden helfen soll - anscheinend auch bei gebrochenem Herzen! Auch aus diesem Grund sind immer wieder Menschen zu beobachten, die eine Flasche des Mineralwassers als Trost für unter Liebeskummer leidende Freunde abfüllen.

    4. Die Sophia Loren Sofias:

    Zur Millennium-Wende beschloss Sofias Stadtführung, daß es mal wieder Zeit für eine Statue sei. Man hielt es wohl für eine prima Idee, daß die neue Attraktion ein Abbild der Heiligen Sofia sein sollte, die ja viele Sofioter fälschlicherweise für die Namensgeberin ihrer Stadt halten. Der Künstler den man mit der Arbeit beauftragte, autete sich nach Fertigstellung seines Kunstwerks als glühender Verehrer der italienischen Schauspielerin Sophia Loren. Ähnlichkeiten in den Gesichtszügen der Bronze-Statue sind somit wohl beabsichtigt. Die Bewohner der Stadt jedenfalls, sprechen im Scherz sehr oft davon, daß sie ihr eigenes Abbild der Schauspieldiva im Stadtzentrum stehen haben.

    5. Eine unglaubliche Geschichte:

    Die Kathedrale "Sweta Nedelja" im Stadtzentrum war am 16. April 1925 Schauplatz einer nationalen Tragödie. Bulgarische Kommunisten sprengten während des Trauergottesdienstes für einen hochrangigen General das Dach des Gotteshauses. Die herabstürzenden Trümmer kosteten 120 Menschen das Leben und verletzten 500 weitere. Ziel der Attentäter war es, die gesamte politische und militärische Elite des Landes, sowie Zar Boris III., welche alle zum Gottesdienst geladen waren, mit einem Schlag auszulöschen. Bis auf den Zar gelang das auch! Dieser überlebte den Anschlag nur, weil er zu spät kam. Im Vorfeld der Feierlichkeiten entschied sich der Monarch kurzfristig, bei der Trauerfeier seines ebenfalls verstorbenen Fahrers aus Respekt und Dankbarkeit anwesend zu sein. Dieser hatte dem Zar in der Vergangenheit schon einmal das Leben gerettet und mit seiner Trauerfeier somit das zweite Mal.

    Kassensturz 4. Tag:

    - Ausgaben der Vortage. 167,00 €
    - Essen / Getränke. 10,00 €
    - Jeanshose. 15,00 €
    - Souvenirs. 17,00 €

    Gesamt: 209,00 €
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You might also know this place by the following names:

Sofia, ሶፊያ, Sofiya, صوفيا, Sofía, Горад Сафія, София, সফিয়া, སོ་ཧྥི་ཡ།, Sofija, Софи, Sòfia, سۆفیا, Софїꙗ, Sofya, Σόφια, Sofio, صوفیه, Sóifia, 𐍃𐍉𐍆𐌹𐌰, סופיה, सोफिया, Szófia, Սոֆիա, SOF, Sófía, ソフィア, სოფია, 소피아, Serdica, صوٙفیە, Софий, Софија, സോഫിയ, София ош, ਸੋਫ਼ੀਆ, صوفیہ, 1000, Sófia, Suofėjė, Sofja, Sofijo, சோஃவியா, โซเฟีย, Sofiýa, Sofiä, سوفىيە, Софія, Sofii, סאפיע, 索菲亞

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