Cambodia
Sangkat Bei

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7 travelers at this place

  • Day18

    Tag 17: Meine Reise nach Koh Rong

    September 4, 2019 in Cambodia ⋅ 🌧 27 °C

    Um 7 Uhr gings für mich los. Ich ging in das „Library Café“, ein sehr liebevoll eingerichtetes Örtchen, um zu Frühstücken und anschließend mit dem Tuk-Tuk zum Flughafen zu fahren. Echt sehr cool, dass man hier überall einfach per App solche Fahrdienste bestellen kann, diese anschließend innerhalb höchstens 1 Minute erscheinen und der Preis bereits im Vorfeld fest ist und einfach über die App gezahlt wird.

    Der Flug war wider meiner Erwartungen echt super. Ich hatte ein paar Bedenken aufgrund des stürmischen Wetters und der Maschine. Es handelte sich um eine Propellermaschine, statt eines Jetflugzeugs. Sämtliche Bedenken waren allerdings unbegründet und wir sind unbeschadet gelandet.

    Das Taxi vom Flughafen in die Innenstadt von „Sihanoukville“ war mit 20$ völlig überteuert, aber mir blieb leider keine andere Möglichkeit. Eine App existierte hier nicht und die Fahrdienste haben sich zu einer Art „Mafia“ zusammengeschlossen, die allesamt die gleichen Preise verlangen.

    Gut, angekommen am Hafen um 13 Uhr, an dem um 14 Uhr meine Fähre ablegen sollte. Der Hafen war etwas angsteinflößend. Überall die riesigen Container, die man kennt, 10-20 Jugendliche, die hier herumlungerten und ein Tourist, ich. Ich hatte nicht wirklich Angst, aber etwas mulmig wird da einem schon, wenn alles dich beobachtet. Schließlich kam einer der Taxifahrer auf mich zu, und wollte mich zum nächsten Touristencenter fahren, ich konnte ihn nur schwer abwimmeln. Er meinte, meine Fähre würde heute nicht fahren, ich glaubte ihm allerdings nicht und glaubte, er wolle mir nur wieder etwas andrehen. Er rief anschließend eine Nummer an und gab mir das Telefon. Tatsächlich war die Firma meiner Fähre am Telefon und sagte mir, dass sie nicht fahren durften, aufgrund des schlechten Wetters. Ich solle zu einem anderen Hafen, 5 KM entfernt, fahren und von dort mit einer anderen Firma, die größere Fähren hat, fahren. Sehr doof, das mich niemand im Vorfeld informiert hat. Insofern hatte ich natürlich Glück, dass der Taxifahrer da war und ich durch ihn diese Info bekam. Natürlich ergriff der „nette“ Taxifahrer anschließend seine Chance und fuhr mich dorthin.

    Dort angekommen ging das Theater weiter. Der Fahrer war so nett und klärte fast 1 Stunde alles Nötige. Um 17 Uhr konnte ich schließlich - 3 Stunden verspätet - auf die Fähre und es ging los. Die Fahrt ging ca. 50 KM ins offene Meer Richtung „Koh Rong“ und war jenseits von Gut und Böse. Es war so ein starker Wellengang, dass das Boot regelmäßig 2-3 Meter abhob, um anschließend wieder auf dem Wasser aufzuschlagen. Gegen Ende wurde es so heftig, dass jeder um sein Leben bangte und sich übergeben musste, so auch ich 🤣🤮🤢. Wirklich ein Höllentrip. Mir graut es jetzt schon wieder vor der Rückfahrt. Das Wetter soll am Samstag allerdings besser werden.

    Schließlich angekommen auf der Insel, bot sich mir ein unglaublicher Anblick. Ich habe selten einen so wunderbaren Ort gesehen. Der Sand ist weiß, das Wasser türkis und 30°C warm, einfach traumhaft. Der Regen hatte aufgehört, Sonne war allerdings auch keine zu sehen. Ich ging zu meinem Resort, ich habe mir hier für 3 Tage einen Bungalow gemietet. Mein Resort ist ca. 1,5 KM vom Hauptgeschehen entfernt und befindet sich mitten im Dschungel, so auch mein Bungalow. Ich bekam den Schlüssel und machte mich auf Richtung Bungalow. Sehr witzig, mitten durch den Dschungel zu laufen, überall Echsen, riesige Schmetterlinge und große Paradiesvögel. Auch eine Affenmama und -papa habe ich mit ihren beiden Kindern von Baum zu Baum hüpfen gesehen, wirklich unglaublich! Meine Unterkunft ist in Ordnung, ein Bungalow halt. Es gibt keine richtige Tür, nur einen Vorhang, keine Fensterscheiben in den Fenstern, nur Gitter. Etwas Angst, dass Tiere hereinkommen habe ich schon.

    Ich machte mich wieder auf Richtung Hauptgeschehen, eine Strandpromenade von ca. 300-400 m, mit etwa 20 Restaurants, mehr gibt es nicht auf meiner Seite der Insel. Alles sehr westlich und günstig, was mir aber ehrlich gesagt ganz recht ist. Schnell noch was gegessen, hier gibt es sehr viele frische Meeresfrüchte, herrlich!

    Morgen werde ich mal die Insel erkunden, soweit das zu Fuß möglich ist.

    Bis Morgen
    Wolfi 🤓😎
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  • Day387

    Sihanoukville - 1 Nacht

    September 17, 2019 in Cambodia ⋅ 🌧 27 °C

    Shit-ville nennen es die Lokals. Bis 2015 existierte hier noch ein kleines Paradies. Eine kleine Stadt mit Hütten am Strand, schönen Stränden...

    Heute ist Shit-ville Sinnbild und zum Teil Ursprung des Abscheus von Kambodschanern gegenüber Chinesen.

    Im Rahmen der Rope and Belt Initiative haben Chinesische Firmen nicht nur den Hafen, sondern mehr oder weniger die ganze Stadt gekauft und hemmungslos ausgebeutet.

    "Hier Kambodscha - nicht mehr Kambodscha". Sagt uns der Taxifahrer. "Alles China". Ein Satz, 5den wir schon oft gehört haben. Und Viele sind ähnlich angepisst wie er.

    Und es stimmt. Alles ALLES !!! ist nur in chinesisch. Alles voll mit schnell gebauten Hotels und Casinos. Nur Chinesische Schriftzeichen, alle Speisekarten auf Chinesisch. Hotelangestellten sprechen nur Chinesisch....
    Weder als Kambodschaner noch als Westlicher Touristist ist man irgendwo willkommen.

    Die Infrastruktur ist hoffnungslos über lastet. Die Straßen sind mit Schlaglöchern gespickt und voller Müll, Bei Regen läuft die Kanalisation über.
    Trotzdem wird wie bescheuert weitergebaut. Zwei Hochhäuser sind schon vor Fertigstellung wieder eingestürzt...

    Die mit Abstand widerlichste und hässlichste Stadt, die wir bisher gesehen haben.

    Leider hatte unser Bus 4 Stunden Verspätung, die letzte Fähre schon weg. Wir müssen also eine Nacht hier bleiben und spät Nachts eine Zimmer suchen.
    Da stellen wir fest, es ist auch noch sau teurer ! Das einzige Hostel war voll. Alles anderen günstige, was wir online "gefunden" hatten existieren schon nicht mehr.

    Für 40 USD landen wir in einem mittelmäßiges Hotel. Alles andere sah aus wie aus einem Horrorfilm. - Der reine Albtraum.

    PS: Später lernen wir, die Chinesen kommen tatsächlich in Scharen in diese Pest Stadt. Wegen - Zocken, Saufen, Nutten und Drogen.
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