Canada
Alberta

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Top 10 Travel Destinations Alberta
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Travelers at this place
    • Day2

      Tag 2:

      March 6 in Canada ⋅ ☀️ -6 °C

      Und schon hat der Jetlag zugeschlagen:
      Alle waren spätestens gegen 5 Uhr wach, obwohl es erst ab 7 Frühstück gab!
      Typisch kanadisches Frühstück mit viiiiel Zucker und noch mehr Ahornsirup…
      Plötzlich war dann doch Hektik, da der Ski-Bus nach Lake Luise um 7:45 abfuhr und wir noch zur gleichen Zeit im Hotel rumirrten.
      Aber letztendlich hat alles geklappt und wir standen um 9 Uhr am Lift. Wetter: Sonne pur, aber ca-15 grad kalt!
      Nach einigen coolen Runs durch u.a. Rock Garden, Lipalian Chutes, Paradies Bowl, D. Gully gab es eine kurze Pause in der Temple Lodge!
      Nachmittags noch u.a. die Weltcupstrecke und die West Bowl und eine kurzer Absacker in der Lodge of ten peaks.
      Am Abend dann ganz cool bei Elk & Oarsman zum Dinner, ehe uns gegen 21:30, bei manchen früher, die Augen zufielen..
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      Traveler

      Ahornsirup 😍😍😍

      3/7/22Reply
      Traveler

      Looking chilly

      3/7/22Reply
      Traveler

      Hmh, full rack of rips 😋

      3/7/22Reply
      2 more comments
       
    • Day24

      Sulphur Mountain Banff

      May 21 in Canada ⋅ ⛅ 6 °C

      Heute machen wir unsere erste Wanderung im Banff Nationalpark.

      Um von unserem Campingplatz zum Ausgangspunkt der Tour zu kommen, muss man den Ort Banff Village durchqueren. Den Ort schauen wir uns an, beschließen wir kurzfristig.
      Wir parkten das Auto in der Nähe des Zentrums und spazierten zwei Stunden durch Banff Downtown. Mitten im Nirgendwo wurde hier eine Stadt erschaffen, die perfekt auf Sommer/Wintertourismus ausgelegt ist. Unweigerlich erinnert es mich an Alpenmetropolen wie Charmonix, Zermatt oder Innsbruck. Ein Souvenirgeschäft reiht sich an das Nächste und es gibt nichts, auf dem nicht groß das Wort "BANFF" abgedruckt ist. Ganz gleich wie in Zermatt, denk ich mir, dort ist überall das Matterhorn drauf.

      Nach diesem kurzen Einblick ins Banffer Village Leben fuhren wir zum Banff Gondola Parkplatz, dem heutigen Ausgangspunkt für unsere Wanderung. Zirka 750hm lagen vor uns und dem 2451m hohen Gipfel des Sulphur Mountains, ein klassischer Modeberg in dieser Region, den die meisten Touristen mit der Seilbahn besuchen (Ticketpreis rauf und runter ca 75cad).
      Leider war das Wetter etwas diesig und die Wolken hingen tief, aber trotzdem war es eine tolle Wanderung. Das letzte Drittel am Weg nach oben war großteils von Schnee und Eis bedeckt und wir waren froh, dass wir unsere Stöcke dabei hatten. Am Gipfel angekommen waren wir gar nicht mehr so allein wie auf den Wanderwegen zuvor. Die Bergstation präsentiert sich als dreistöckiger Gourmettempel und hunderte Leute tummelten sich auf den Aussichtsplattformen und Stegen. Bloß schnell weg von hier! 😉

      Jürgen nahm knieschonend die Gondel zum Abstieg und ich machte einen entspannten Berglauf bergab. Endlich wiedermal ein wenig auspowern, herrlich!

      Am Parkplatz angekommen sperrte uns leider das Hot Springs Bad vor der Nase zu. 5 Minuten früher hätten genügt, um den Tag in einer der lokalen heißen Quellen ausklingen zu lassen. Tja, morgen starten wir einen neuen Versuch!

      Ab zum Campingplatz und eine gute Suppe kochen, danach ein wenig am Lagerfeuer sitzen und früh ins Bett gehen. Die letzten Tage haben deutlich ihre Spuren hinterlassen..

      Jürgen hat noch seine letzten Reserven mobilisiert und ist noch ausgerückt um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Ein wahrer Kämpfer!
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    • Day25

      Boom Lake Trail

      May 22 in Canada ⋅ ☀️ 3 °C

      Den Tag des Herrn starteten wir unter dem Motto "keine Gnade für die Wade".

      Nach dem mittelfrühen Frühstück fuhren wir zum zirka 30 Kilometer entfernten Boom Lake Trail. Dieser Trail führt zu einem der schönsten Seen in diesem Gebiet. An sonnigen Tagen leuchtet sein Wasser so kräftig azurblau, dass es fast nicht mehr schöner geht, so die Beschreibung der ortsansässigen Eingeborenen.
      Wir freuten uns sehr auf den Anblick des Sees, denn heute ist ein sehr sonniger Tag und dementsprechend hoch waren unsere Erwartungen.
      Der Weg war zwar nur knapp 6km lang, aber von Beginn an noch tief unter Schnee und Eis begraben. Der Trail war ganz gut zu begehen, allerdings spürte man nach ein paar Kilometern die aktuelle Anstrengung plus die Strapazen der letzten Tage ganz schön. Urlaub ist scheinbar nicht immer entspannend, dachten wir uns. 😄
      Auf dem Trail war überraschender Weise sehr wenig los. Die 10 köpfige chinesische Reisegruppe, die wir am Parkplatz trafen, hat beim Anblick des Schnees am Wanderweg leider relativ zügig die Flucht ergriffen.
      Am Weg zum See haben wir eine Handvoll Menschen getroffen und beim See angekommen waren wir komplett alleine. Was für ein super Gefühl! Mitten in der kanadischen Wildnis, komplett allein zu sein. Es war windstill und deshalb Totenstille am See. Nicht ein einziges Geräusch, herrlich! Umringt von 3000er ist dieser See ein sehr lohnendes Ausflugsziel! In den steilen Rinnen und Karen ringsherum hätte ich mir etliche lohnende Skitourenziele gesehen. Nur gut, dass ich meine Ski nicht dabei habe, sonst hätte ich die nächsten Tage wohl in diesem Tal verbracht! 😃
      Wir genossen diesen ruhigen Moment ausreichend und gingen entspannt zum Bus zurück. Ein Anschlussplan war schnell geschmiedet. Schnell die 30 Kilometer zurück nach Banff fahren um dort noch 1-2 Stunden in den Hot Springs abzuchillen. Hot Springs sind hier in den Rocky Mountains sehr häufig zu finden. Es handelt sich hierbei um natürliche heiße Quellen, die durch Menschenhand zu Thermalbädern umgebaut wurden. In Island haben Jutta und ich diese Hot Pots lieben gelernt. Deshalb zieht es mich immer zu ihnen hin wenn welche vorhanden sind. Die Hot Springs in Banff waren leider nicht so einsam wie manche hot Pots in Island, dafür aber nicht weniger entspannend. Zwei Stunden verbrachten wir hier im 40 Grad warmen Wasser. Leider wurde die Anlage um 18 Uhr geschlossen, vielleicht auch besser so, ansonsten würden wir vielleicht noch immer dort im Wasser sitzen! 😉
      Danach gingen wir retour zum Bus und schliefen Mal eine Stunde tief und fest. 😂

      Abends passierte nicht mehr viel. Eine obligatorische Lagerfeuerwurst plus einen Lagerfeuer Erdapfel später fiehlen wir erschöpft aber glücklich ins Bett.
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      Wie sind kalte Nächte im Camper? [Toni]

      5/23/22Reply
      Traveler

      mit der Dieselstandheizung konstant auf 20 Grad 😉

      5/23/22Reply
       
    • Day26

      Lake Louise

      May 23 in Canada ⋅ ⛅ 7 °C

      Am frühen Vormittag starteten wir von Banff nach Lake Louise. Bei der einstündige Autofahrt gab es soviel zu sehen, dass wir garnicht wussten, wohin wir zuerst schauen sollten. Riesige schneebedeckte Berge, türkise Flüsse, Nadelwälder soweit das Auge reicht.

      Am Lake Louise angekommen merkten wir, dass es eventuell bessere Ideen gab, als am Victoria's day, dem Nationalfeiertag der Kanadier, zu ihrem Postkarten Motiv, sprich dem Lake Louise zu fahren. Der Parkplatz platzte aus allen Nähten und die Parkgebühr war heute mit Feiertagszuschlag zu entrichten. Am See angekommen verteilten sich die Massen aber sehr schnell und wir konnten etliche Momente am See sogar alleine genießen. Der Ausblick zu den sechs Gletschern hoch über dem Ende des Sees ist atemberaubend.

      Leider ist der See noch zugefroren und auf den Wegen liegt noch viel Schnee und Eis. Immer wieder hören wir von den Kanadiern, dass es so einen späten Frühlingsbeginn noch nie gab.

      Nach den traumhaften Eindrücken am See fuhren wir noch ins Lake Louise Skigebiet. Obwohl Skigebiete in der Sommersaison in der Regel sehr glanzlos wirken, fanden wir es sehr beeindruckend, dieses weltbekannte Skigebiet einmal live zu erleben. Angeblich ist hier einer der Hotspots für Grizzly Bären, wir haben lange geschaut aber leider wieder keinen Bären entdecken können.

      Sehr überrascht haben uns die Preise für die Liftkarten im Skigebiet in Lake Louise. Für ein Tagesticket löhnt man hier stolze 129-149cad, das entspricht zirka 95-110euro. Hoffentlich wird es bei uns nicht auch einmal so teuer.

      Die Nacht verbringen wir am Campingplatz in Lake Louise. Frei stehen ist hier leider nicht erlaubt, weil alles Nationalpark Banff ist und eine Strafe von 220cad drohen würde, falls man sich nicht an diese Regelung hält.

      PS: hinter dem Campingplatz von Lake Louise fährt in der Nacht zu jeder vollen Stunde ein Zug vorbei, der bei den unbeschrankten Bahnübergängen voller Freude und Inbrunst seine Hupe zum Besten gibt. Da ist es wurscht, dass wir mitten im Nationalpark sind. 😉
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    • Day32

      Halbmarathon Calgary

      May 29 in Canada ⋅ ⛅ 7 °C

      Nun war er schneller gekommen als mir lieb war, der Tag des Halbmarathons in Calgary.
      Vor zwei Tagen habe ich zufällig im Internet entdeckt, dass kommenden Sonntag der Calgary Marathon ist und daraufhin habe ich mich rasch für die halbe Strecke (21,1Kilometer) angemeldet. Ich bin ja bisher in meiner Läuferkarriere 2 ganze Straßenmarathon (Wien und Wachau) und einen Bergmarathon in Ischgl (Silvrettarun) gelaufen, jedoch war ich für diese Wettkämpfe deutlich besser vorbetreitet als dieses Mal. Mit dem ganzen Arbeitsstress vor unsrer Reise, war es mir nicht möglich regelmäßig Sport zu betreiben. Jetzt bin ich seit 5 Wochen mit dem Wohnmobil in Kanada unterwegs und schön langsam kommt etwas Routine in den sportlichen Ablauf. Ganze 5 Mal war ich bisher in Kanada laufen, meine längste Runde waren zirka 8km. ;)
      Ich hatte mir in Calgary am Vortag des Laufes einen lässigen Stellplatz für die Nacht gesucht. Direkt am Bow River, mit traumhafter Aussicht auf die Skyline Calgarys. So startete ich gegen 6 Uhr in der Früh vom Bus los Richtung Stampede Arena, dem Start/Ziel Stadion des heutigen Spektakels. Normalerweise werden in diesem Stadion Rodeos abgehalten, heute wird es hoffentlich für eine tolle Läuferkulisse sorgen. Der Start des Marathons ist übrigends um 7Uhr. Absoluter Wahnsinn!! 
      Zirka 10 Grad und Wind begleiteten mich auf meinen 4 Kilometern per Fahrrad zum Start. Dort angekommen checkte ich mal die Lage ab und suchte mir ein warmes Plätzchen im Inneren der dortigen Häuser. Dicht gedrängt warteten dort viele Läufer bis 5 Minuten vor dem Start, damit alle rasch ihren Platz im Warmen verlassen mussten, um ihre Startposition einzunehmen.
      An der Strecke war nicht viel los. Es überraschte mich nicht, dass an diesem sehr windigen und kalten Tag (ca 7 Grad) nur sehr wenige Zuschauer den Weg an die Strecke gefunden haben, um uns Läufer anzufeuern. Wie in der Wachau dachte ich mir. Wenns dort regnet kommt auch keiner zum Marathon zuschauen.

      Von Kilometer 5-15 gings überraschend einfach. Den Flow der vielen Läufer nahm mich gut auf und ich schwamm sehr gut auf ihm mit. Danach wars eine ganz gute Plagerei bis ins Ziel. Von Kilometer 16-21 war der Spaß leider nur mehr sekundär. ;)
      Ich habe meinen Trainingsstand richtig eingeschätzt und wusste, dass ich langsam starten musste, damit ich mich nicht auf den ersten Kilometern verausgabe und es ein weiter Weg zur Ziellinie wird. Meine angepeilte 5:30er Zeit pro Kilometer konnte ich mit 5:31 pro Kilometer ins Ziel bringen, also Punktlandung! Von der durchschnittlichen Herzfrequenz von 156/min bin ich mehr als überrascht. Also doch besser trainiert als ich gedacht habe, sitzender Weise von Halifax bis Calgary.. ;)
      Ich konnte finishen mit einer offiziellen Zeit von 1:58. Das überschreitet zwar meine Halbmarathon Bestzeit vom Innsbrucker Nightrun auf die Halbmarathon Distanz um 13 Minuten, aber auch damals war ich relativ weit weg vom Weltrekord. ;)
      Gesamt gesehen ein sehr netter Event mit ca 8000 Läufer und ca 800 Zuschauern entlang der Strecke. Wetter hätte deutlich besser sein können, aber die Stimmung unter den Läufern war fantastisch. Es ist immer wieder ein großartiges Gefühl, wenn man inmitten sovieler Läufer ist und gemeinsam Meter für Meter zum Ziel zurücklegt. Von Spitzenzeiten bin ich meilenweit entfernt, aber das ist mir egal. Hierbei zählt der olympische Gedanke „dabei sein ist alles!“. ;)
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    • Day28

      Ein Tag in Calgary

      May 25 in Canada ⋅ ⛅ 14 °C

      Heute ist Jürgens letzter voller Tag in Kanada und dementsprechend groß waren die Pläne für heute.

      Früh wollten wir in Banff Village aufbrechen um zügig nach Calgary zu kommen. Leider war gestern Abend die Erkenntnis des Tages nicht am Boden des ersten Bieres und leider auch nicht am Boden des zweiten Bieres versteckt. Ganz einfach war das frühe Aufstehen deshalb nicht. ;)

      Mühevoll und noch mit etwas Kopfweh starteten wir in den Tag. Trotzdem war aber zügig zusammen gepackt. Darin hatten wir ja schon in den letzten 5 Wochen Erfahrung sammeln dürfen. Die Aufgabenteilung war klar und ich habe im Auto alles zusammen geräumt und fahrtüchtig gemacht, während Jürgen das Geschirr abgewaschen hat. Ausgezeichnet ist bei so einer Herrenreisegruppe wie uns, wenn einer in der Gruppe ist, der gern kocht und einer, der gerne den Abwasch erledigt. So ergänzten wir uns ausgezeichnet, nicht nur wenn es um das Thema Haushalt ging.

      In einem der drei Apps die wir nutzen um einen lässigen Stellplatz für die Nacht zu finden (WikiCampsCanada, Park4Night und ioverlander) entdeckte mein CoPilot Jürgen einen netten Patkplatz mit super Ausblick auf die Stadt. Dieser Parkplatz war kostenpflichtig und glücklicherweise weit und breit kein Schild, dass wir hier die Nacht nicht verbringen dürfen. Mit Anbindung an das Fahrradwegenetz und einer Brücke um direkt in die Stadt zu kommen. Besser konnte es fast nicht mehr werden. Gleich angeschlossen an diesen Parkplatz war ein kleiner Hügel, von dem aus man ausgezeichneten Ausblick auf die Stadt hat.

      Gegründet wurde Calgary erst 1875. Damals bestand das Zentrum aus einer handvoll Häuser. Seither ist scheinbar viel passiert, dachte ich mir. Wenn man sich hier so umsieht wird man einen Wolkenkratzer neben dem anderen entdecken. Buntes Treiben in den Straßen rings um Chinatown und Downtown. Zeitnahe starteten wir also los, um die Stadt zu erkunden. Zuerst absolvierten wir einen anständigen Stadtspaziergang bis hin zum City Tower (Donauturm von Calgary) und der berühmten Peace Bridge, um dann die örtliche Micro Brewery „The Grizzly Paw“ zu besuchen. Hier werden wirklich gute Biere gebraut. Sehr schön fanden wir, dass die Stadt zwar auf den ersten Blick sehr groß erscheinen mag, jedoch der Verkehr mit max 40km/h unterwegs ist und dementsprechend niedrig ist die Geräuschkulisse.

      Calgary ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

      Den Abend verbrachten wir auf dem besagten Hügel beim Parkplatz und schauten der Sonne beim Untergehen und der Stadt beim Erwachen der Lichter zu.

      Keine Verpflichtungen, kein Stress, keine Termine, so ein Sabaticcal Jahr ist herrlich!
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    • Day31

      Ein Ruhetag vorm Halbmarathon

      May 28 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

      Vor dem Halbmarathon musste ein Ruhetag eingelegt werden um die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen und die Muskeln zu entspannen.
      In ersterem Fall, dem Kohlenhydratspeicher auffüllen, bin ich ein äußerst großer Meister. In zweiterem Fall, dem Entspannen leider nicht so ganz. Ich muss immer irgendwas tun, sonst ist mir relativ schnell langweilig. Jutta kann davon ein Lied singen.. :)

      Heute hab ich es mit ausschlafen und entspannt frühstücken und danach lesen zumindest bis zum Halben Nachmittag ausgehalten. Danach habe ich das Rad von der Halterung abmontiert und bin am Bow River entlang eine große Runde gefahren. Relativ schnell hatte ich etliche Kilometer beisammen, aber dann habe ich es gut sein lassen. Nicht dass ich für den morgigen Halbmarathon keine Kondition mehr übrig lasse.. :) hust hust

      Abends wurde ein großer Topf mit Gemüsenudeln gekocht und vollgegessen bin ich während dem Beginn eines spannenden Filmes eingeschlafen. Wie schon so oft. Im Prinzip würde ich mit 2 Filmen das ganze Jahr über durch kommen. Wenn ich immer dort weitermache wo ich am Vorabend eingeschlafen bin, läuft der Erste Film von Jänner bis Juni und der Zweite Film dann bis in den Dezember hinein. ;)
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    • Day29

      Der Tag des Abschiedes

      May 26 in Canada ⋅ ☀️ 17 °C

      Unsere ersten Gespräche bezüglich dieser Transkanada Reise führten Jürgen und ich schon vor mehr als 1,5 Jahren. Langsam konnten wir damals beobachten, wie aus einer Idee immer konkretere Pläne wurden. Mir wurde das Sabaticcal in der Arbeit genehmigt und Jürgen hat sich den ganzen Jahresurlaub für diese Zeit eingetragen, sodass einer 5 wöchigen Reise am Trans Canada Highway nichts mehr im Wege stand.

      Beim Warten auf die Reise schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Ich installierte mir am Handy einen Countdown Zähler, 180 Tage.. 165 Tage.. das gibt’s ja nicht, da geht ja garnix weiter, dachte ich mir damals. Das ist in etwa so, als würde man vor der Mikrowelle stehen und warten, dass eine Minute vergeht. Das sind die längsten Minuten im Leben eines Popcornsüchtigen.. (gell Jutti?) :)

      So saßen Jürgen und ich nun am Parkplatz im Schatten der Skyline von Calgery und nahmen unser letztes gemeinsames Frühstück auf dieser Reise zu uns. Etwas schwermütig war die Stimmung, aber für mich hatte es auch was von neuem Aufbruch. In ein paar Tagen wird Jutta nach Kanada kommen und wir können dann unser gemeinsames Sabaticcal Jahr als Ehepaar on the road verbringen, darauf freuen wir uns schon sehr lange!

      Den Vormittag verbrachte Jürgen mit Sachen sortierten und dem Packen seines Koffers. Zu Hause sind solche Koffer immer einfacher zu packen als irgendwo unterwegs ist eine immer wiederkehrende Erkenntnis. Jürgen wird nur einen kurzen Zwischenstopp in Wien einlegen, um ein paar Tage später bereits nach Barcelona zu fliegen, weil er dort mit Freunden ein großes Musikfestival besuchen wird. Also auch keine schlechten Aussichten! Der Arbeitsalltag wird wohl noch ein wenig auf Jürgen warten müssen! :)

      Jürgen wurde von mir gegen Mittag zum Flughafen gebracht. Danke lieber Jürgen, dass du so ein toller Reisepartner und Freund bist!! Es war ja schon unsere zweite große gemeinsame Reise. Vor vielen Jahren sind wir gemeinsam mit dem Paddelboot die Donau entlang bis Belgrad gefahren. Das war auch ein riesen Abenteuer, welches leider wegen dem schlechten Wetter und den hohen Wellen ein zu schnelles Ende fand, doch das ist eine andere Geschichte.

      Am Nachmittag habe ich mir noch beim Canadian Tyre (kanadischer BauMax) ein Mountainbike geleistet. Zwar keine Scheibenbremsen oder anderen Schnickschnack, aber um 230Euro ein neues Radl, da brauch ich nicht lange im kijiji (kanadisches willhaben) suchen.

      Abends wurde das Public Viewing des lokalen Eishockeyvereins besucht. Die Calgary Flames spielten gegen die Edmonton Oilers im Viertelfinale des Stanley Cups. Dieser Stanley Cup ist quasi die Champions League des Eishockeys für Nordamerika. Calgary und Edmonton sind nur ein paar Autostunden voneinander entfernt, jedoch bei diesen geografischen Verhältnissen in Kanada ist es so, als würde bei uns Rapid gegen die Austria spielen. Dementsprechend aufgeheizt war die Stimmung. Eigentlich wollte ich ja ins Stadion gehen und mir das Spiel anschauen, jedoch kosteten die billigsten Tickets 180 cad, das war mir leider eine Spur zu teuer.
      Das Spiel ging in die Verlängerung und mit einem golden Goal sind die Edmonton Oilers aufgestiegen und haben die Calgary Flames aus dem Bewerb gekickt. Die Stimmung war am Boden und ich ging zurück zum Bus. Calgery Flames Fans und Rapid Fans sind vereint in der Nierderlage, dachte ich mir.
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    • Day30

      Flugzeugmuseum Calgary

      May 27 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

      Heute wollte ich mir das Flugzeugmuseum in Calgary anschauen.

      Das privat geführte Museum entstand aus einem kleinen Verein aus Berufs- und Hobby Piloten, welche es sich zum Ziel gesetzt hatten, erhaltungswürdige Flugzeuge aufzukaufen um ihnen optisch neuen Glanz zu verleihen. Leider habe ich nicht explizit nachgefragt, ob alle ihre Maschinen noch flugtauglich sind, aber optisch machen sie einen top Eindruck!

      Etliche Klassiker der Luftfahrtgeschichte befinden sich in ihren Hallen. Eine alte DC-3 Passagiermaschine, einer der ersten Bell Hubschrauber und sogar der eine oder andere Trippledecker, um nur einige zu nennen.

      Nach dem Museumsbesuch entschied ich mich, dass ich die letzten Tage genug Stadt erlebt habe und fuhr zirka 30 Minuten nach Norden, um einen kleinen Campingpatz außerhalb Calgarys anzusteuern. Ein entzückender Campingplatz auf dem überraschender Weise endlich einmal das Wifi funktionierte. :)

      Abends noch entspannt eine große Laufrunde, weil ich mich spontan für den Calgary Halbmarathon angemeldet habe, der in zwei Tagen stattfindet.
      Gut funktionierendes Wifi ist also nicht immer ein Segen.. ;)
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    • Day33

      Juttas Ankunft

      May 30 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

      Nach dem gestrigen Halbmarathon bin ich von Calgary wieder die 40 Minuten zu dem kleinen gemütlichen Campingplatz im Norden der Stadt, genauer gesagt nach Carstairs, gefahren. Der dortige Campingplatz ist eher für Dauercamper gedacht, weil Tourismus quasi in diesem Dorf nicht existiert. Genau das passte mir sehr gut. Meine geschundenen Waden konnte ich bis zum Späten Vormittag sehr gut entspannen, danach war großer Frühjahrsputz im Bus angesagt, denn heute war es endlich soweit. Jutta wird heute endlich in Kanada ankommen! Sie ist schon ganz früh von Schwechat über Amsterdam und Toronto nach Calgary losgeflogen und wird gegen 20:15 vom Flughafen Calgary abzuholen sein.

      Sehr früh bin ich schon am Nachmittag in Calgary angekommen, um noch ein Paar Erledigungen zu machen. Nachdem die Essensvorräte und Wasservorräte aufgefüllt waren, sowie ein Termin beim Friseur wahrgenommen wurde, gings ab zum Flughafen. (Die zotteligen Zeiten sind nun leider wieder vorbei)

      Juttas Flieger landete sogar um 10 Minuten früher als geplant und somit konnte ich Jutta erfreulicher Weise um 10 Minuten früher in meine Arme schließen! 😍
      Gott sei Dank blieb ihr so eine wilde Anreise wie Jürgen und mir erspart! (Ungeplanter Aufenthalt in Toronto von 30 Stunden etc)

      Nach dem Wiedersehen ging es nach Calgary Downtown, zum kleinen Parkplatz am Bow River, um noch einen kurzen Spaziergang im Sonnenuntergang mit herrlichem Ausblick auf die Stadt zu erleben.

      Ein schönes Ende von Juttas erstem Tag bzw ihren ersten Eindrücken in Kanada.
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    You might also know this place by the following names:

    Alberta, AB, ألبرتا, ܐܠܒܪܛܐ, Альберта, Правінцыя Альберта, Албърта, Αλμπέρτα, Alberto, آلبرتا, Alberta-sén, אלברטה, अल्बर्टा, Ալբերտա, アルバータ州, ალბერტა, ಆಲ್ಬರ್ಟಾ, 앨버타 주, Алберта, आल्बर्टा, အယ်လဗားတားပြည်နယ်, Albèrta, Альбертæ, ਐਲਬਰਟਾ, ایلبرٹا, Alberta pruwinsya, ஆல்பர்ட்டா, รัฐแอลเบอร์ตา, Albérta, البرٹا, ალბერთა, אלבערטא, 亞伯達, 艾伯塔

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