Colombia
Circasia

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Travelers at this place
    • Day79

      Filandia - Ein Ort zum Verweilen

      March 19, 2022 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

      Nach unserem Abstecher in die Wüste, machten wir uns wieder auf den langen Rückweg ins Kaffeedreieck. Unser nächstes Ziel war Filandia, welches uns mit seinem milden Klima und der grünen Berglandschaft direkt gefiel. Filandia ähnelt mit seinen bunt bemalten Häusertüren und verzierten Fenstern sehr dem Örtchen Salento, jedoch ist Filandia noch ein kleiner Geheimtipp unter den Touristen.

      Unsere Zeit verbrachten wir damit, durch die Straßen zu schlendern, einen Park mit riesigem Aussichtsturm zu besuchen, das rege Treiben zu beobachten und die Berglandschaft von der Terrasse unserer Unterkunft zu bestaunen.

      Filandia, es hat uns gefreut ♥️
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    • Day6

      Kaffee-Tour "Finca Buenos Aires"

      February 2 in Colombia ⋅ ☀️ 14 °C

      Am Hauptplatz kann man von diverses Kaffee-Farmen Tickets kaufen und dann gehts auch schon gleich los.
      Mit kleinen Jeeps, in die locker 10 Personen gequetscht werden, fahrt man über Stock und Stein zur Farm.

      Dort angekommen wurden wir freundlich begrüsst und so richtig touristisch in ein Kaffee-Pflücker-Outfit gesteckt. Nun gut, macht man halt mit.

      Die Tour auf der Farm war mega spannend und lehrreich. Wir pflückten ein paar Kaffeebohnen und sahen den ganzen Prozess vom pflücken bis zur fertigen Bohne.
      Am Schluss gab es natürlich noch eine Verkostung, selbstverständlich ohne Milch und Zucker, schwarz ist das einzig richtige bei diesem Kaffee höchster Qualität. 😉 Obwohl ich sonst so ein Cappuccino-Trinker bin, hat mir der Kaffee echt gut geschmeckt (ist halt null bitter hier).

      Danach gings die rumplige Fahrt wieder zurück und ich konnte endlich im Hostel einchecken und eine erfrischende Dusche nehmen.

      Ein paar Minuten die Füsse hochlegen und danach ging ich noch spontan in eine Cooking- Class im Hostel. Wir machten selbst Platanos mit Guacamole, hmmmm lecker!

      Später genossen wir noch einen Welcome-Drink und die Happy-Hour.
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      Traveler

      😉🐝😁

      Traveler

      wow de isch aber gross, kenne nur so chlineri vo Mexico

      Traveler

      die sind teilwiis no grösser da 😅

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    • Day103

      Eje Cafetero - Kaffeeregion

      January 7 in Colombia ⋅ 🌧 18 °C

      Unter dem Eje Cafetero versteht man das Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens, das umgeben ist von vielen kleinen Städten wie Salento (die bekannteste Stadt in dem Gebiet) und Filandia (wo wir übernachten "mussten", weil Salento bereits ausgebucht war). Die Städte sind alle durch den kolonialen Stil und die vielen bunten Häuserfassaden gekennzeichnet, überall hängen noch bunte Girlanden der Feiertage, Weihnachtsbäume sieht man auch noch in jedem Geschäft. Ein bisschen kitschig, aber irgendwie auch süß. All das erinnert sehr stark an Guatapé, wo ich erst die Tage zuvor war, aber man wird auch nicht müde von dem Anblick. Weiterhin läuft man durch die Straßen als wäre man im Wunderland. Der Unterschied hier: jede Menge guter Kaffee, der in den umliegenden Kaffeeplantagen angebaut und produziert wird!

      Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen eine solche Plantage zu besuchen und landeten bei der Finca Acacías. Der Ausblick von der Finca aus war einfach atemberaubend 😍 Diese gehört bereits seit Ewigkeiten einer kleinen Familie, die auch auf dem Grundstück wohnt und Unterstützung von lokalen Arbeitern bekommt. Während des Rundgangs über das Gelände erhielten wir auf eine offene und ehrliche Art und Weise Informationen zum Anbau und Verkauf des Kaffees. Ich werde ab jetzt auch häufiger auf Siegel achten und versuchen bei den kleinen Röstereien einzukaufen. Und! Wir haben gelernt, dass man den besten Kaffee bzw. Geschmack mittels French Press oder Filter erhält! Das probierten wir dann auch nochmal in der Stadt Salento im Café aus. Auch dort war das Kaffeeingießen eher eine Kunst, als ein alltäglicher Akt um einen Koffeinboost zu erhalten, siehe Video.

      Am folgenden Tag ging es zum Nationalpark Cocora zu den berühmten Wachspalmen. Diese sind für die Region typisch und wachsen auf ca. 1600-2400m über dem Meeresspiegel in bis zu 60m Höhe! Dabei ist der Stamm so schmal, dass man ihn am Grund umarmen kann 😅 wie es diese Pflanzen schaffen nicht einfach einzuknicken, ist mir ein Rätsel. Im Park wanderten wir zu einigen Aussichtspunkten bevor wir vom Regen eingeholt wurden und uns schnell Richtung Ausgang bewegten. Dummerweise haben wir einen Tag erwischt, an dem der Park besonders voll war, da die Kolumbianer aktuell Sommerferien haben und zudem Feiertage anstanden. So standen wir erstmal 1,5h für einen Shuttle zurück in die Stadt an. Im Regen.
      Aber so ist es nunmal, nicht jeder Tag besteht aus Sonnenschein und frisch gemahlenen Kaffeebohnen.
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    • Day6

      Zona Cafeteria 1

      January 3 in Colombia ⋅ 🌧 20 °C

      Hola!
      Wir sind weiter gezogen, den Reisetag gestern überspringe ich jetzt mal hier, aber so viel sei gesagt: wir haben uns local-mäßig mit den öffentlichen Bussen in die 6-8 Stunden südlich gelegene Region Quindia durchgeschlagen (Busfahrten waren lang aber ok. Highlight war ein Film, in dem eine Großfamilie dank eines kaputten Tempomats mit 160 über die Autobahn gebrettert ist und sich wüst auf spanisch beschimpft hat. Außerdem gabs eine längere Pause, wo ich das leckere Ananas Eis von Foto 1 gegessen hab).

      Angekommen sind wir abends dann im süßen kleinen Örtchen „Filandia“. Die Region wird auch Kaffe-Zone genannt: hier wird der kolumbianische Kaffee angebaut, geröstet und von hier aus in die ganze Welt verschifft (bisschen schade: die Kolumbianer selbst sind keine Kaffetrinkernation, da fast alles exportiert wird). Der Stop hier ist auf jeden Fall ein Highlight auf jeder Kolumbien-Reise! Alle Dörfer liegen auf ca 1.800 Meter Höhe und mich erinnert die Landschaft ans Auenland. Es ist irgendwie nicht richtig bergig, sonder hügelig (und grün! Für diese Wiesen wurde das Wort ‚saftig‘ erfunden!). Eigentlich übernachtet man hier in Salento, das ist so der bekannteste Ort, aber da viel ausgebucht war, haben wir im Reiseführer den Nachbarort Filandia entdeckt - und was soll ich sagen, es ist ganz zauberhaft 😌 nach 3 Tagen Medellin Großstadt-Chaos kann man hier richtig durchatmen! Da die Kolumbianer:innen zT auch noch Ferien haben, ist es auch gut voll aber ich lieb das ja wenn’s brummt (man munkelt, mich an Advents-Samstagen auch auf der Schildergasse zu treffen).
      Der Ort besteht eigentlich nur aus einem Marktplatz und darum noch ein paar belebte Gassen mit Shops, Restaurants und viel bunten Fassaden (ähnlich wie in Guatapé). Wir waren gestern froh zu später Stunde an einem Essstand noch ein warmes „Arepa con Quesos“ (eine Art gefüllter Maisfladen) zu bekommen, bevor wir völlig erschöpft ins Bett gefallen sind.

      Heute hatten wir zero Pläne und sind nach dem Frühstück erstmal los spaziert, um ein paar Sachen zu organisieren: Wäsche machen, Geld abheben, ein Bus Ticket für die Rückfahrt buchen und uns um das Programm der nächsten beiden Tage zu kümmern. Insgesamt sind wir 3 Tage hier und wollen gerne noch was von der Umgebung sehen.
      Wir waren anfangs etwas verunsichert, weil wir schnell festgestellt haben, dass der touristische Dreh- und Angelpunkt Salento ist, aber wir haben auch hier einen Tour Anbieter gefunden und werden uns sonst mit den Öffis fortbewegen, was hier coolerweise alte Jeeps („willys“) sind.
      Nachdem wir unseren To Do-Liste abgehakt haben, sind wir zu der einzigen Attraktion in Filandia gelaufen: einem Aussichtturm aus Holz.
      Es war ganz cool, hochzugehen und alles von oben zu sehen - aber es war noch recht nebelig am Vormittag (wir sind ja mitten in den Bergen). Danach waren wir irgendwie noch in Bewegungslaune und haben bei Komoot eine 2h-Wanderung gefunden, die gut aussah. Also sind wir vom Aussichtspunkt weiter gestiefelt, was die ersten 1-2km auch echt schön war. Irgendwann wurde der Weg allerdings immer schmaler, rutschiger und zugewucheter und wir mussten umdrehen. Ich hatte auch ein etwas komisches Gefühl, nachdem wir vor drei Tagen so viel über geheime Coca-Plantagen gehört haben, wollte ich mich nicht noch eine weitere Stunde durch den Dschungel schlagen 🫣.

      Um den Bewegungsdrang zu stillen, hat unser kleiner Ausflug aber völlig ausgereicht, sodass wir beschlossen haben, uns den Rest des Nachmittags ne entspannte Zeit zu machen. Als Region des Kaffes kann man hier hervorragend einkehren und evtl. bestand unser Mittagessen aus Eiskaffee und Cheesecake :)
      Danach sind wir durch die kleinen Shops gebummelt und haben uns geärgert, dass wir nicht am Ende der Reise hier sind - die Mitbringsel wären euch sicher gewesen!
      Anschließend haben wir es uns noch zwei Stündchen in der Hängematte auf der Veranda unseres unfassbar schönen Hotels (Foto 2) gemütlich gemacht und gelesen.

      Abends waren wir in einem vegetarisch-veganen Restaurant essen, was so schön war, falls ihr je hierherkommt: „ARO IRIS“ ist der shit! Vorspeise, Hauptspeise, Wein - alles hammer lecker & auch wieder mal für schlappe 12€ pP. Mi gusta mucho 😻
      Als Absacker gabs noch, wie könnte es hier anders sein, einen Kaffee mit Baylis in einer Kaffee-Bar (aber pssst: erzählt das nicht Heidi oder Nele!). Schlafen kann ich jetzt bestimmt trotzdem!

      PS. Ich habe heute einen Mann gesehen, der einen Katzen-Rucksack mit ausgeklügeltem Lüftungssystem und 360 Grad Sicht für die Katze aufhatte. Das letzte Bild ist ein Highlight!
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      Traveler

      Bitte diesen Rucksack für Caroline mitbringen ✅

      1/4/23Reply
      Traveler

      Langsam gewöhne ich mich an meine Frühstückslektüre „Kolumbien Daily“

      1/4/23Reply
      Traveler

      Habe den Namen des Hotels vergessen zu erwähnen: „Casa El Compadre“, kostet pro Nacht ca. 25€ das Doppelzimmer. Das Hotel ist sehr einfach, aber sehr hübsch und direkt im Zentrum.

      1/4/23Reply
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    • Day61

      Kaffee in Filandia

      November 21, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 20 °C

      Unser erster Tag in Filandia begann sehr gemächlich. Wir genossen ausgibig die bequemen Betten, sodass wir erst etwas später am Morgen frühstückten. Frisches Obst und Müsli waren dabei genau richtig für uns. Nach dem Frühstück zeigte uns Josef die kleine bunte Stadt, umgeben von saftig grünen Bergen der Zona Cafetera. Da er sich bestens auskannte, erkundeten wir einige Hinterhöfe, die wir ohne ihn wohl eher nicht gefunden hätten. Besonders interessant war für uns der Hof eines Kaffeean- und verkäufers. Er kauft den Kaffee in großen Säcken von privaten Kaffeeplantagen der Umgebung. Bevor er die Farmer bezahlt, überprüft er in ihrem Beisein die Qualität jedes einzelnen Kaffeesackes. Zunächst entfernt er dafür die Schale der Bohnen mit einer kleinen Maschine. Anschließend liest er per Hand alle Bohnen aus, die von Schädlingen befallen sind oder schlecht sind. Nach der Auslese wiegt er die Bohnen erneut, um anhand des Gewichtsverlustes die Qualität des Kaffees zu bestimmen. Aufgrund der Größe der Bohnen könnt ihr euch bestimmt vorstellen, wie lange es dauert selbst eine kleine Menge an Kaffee zu überprüfen. Anhand einer Tabelle wird dann der Preis für den jeweiligen Kaffeesack ausgemacht. Übrigens sind nur 20% des vermeintlich kolumbianischen Kaffees bei uns in Deutschland wirklich kolumbianischer Kaffee. Glücklicher Weise wird nicht mehr der komplette Kaffee exportiert, sodass wir hier schon einige Tassen des sehr leckeren Kaffees trinken konnten. Jedoch bekommen wir des Öfteren auch den schlecht schmeckenden "Tinto", der sehr säuerlich und weniger zu genießen ist. Nach dem kleinen Ausflug in die Welt des Kaffees genossen wir noch die Aussicht über die Zona Cafetera und suchten uns anschließend nacheinander etwas zum Mittag, da wir zu unterschiedlichen Zeiten zum Telefonieren verabredet waren. Abends schlenderten wir gemeinsam mit Josef durch die weihnachtlich beleuchteten Straßen bis wir in einer Billiardbar einkehrten. Hier wird Billiard an fast jeder Ecke gespielt. Jedoch nicht so, wie wir es kennen, sondern mit drei Kugeln und keinen Löchern im Tisch. Ziel ist es, die Kugeln in einer bestimmten Reihenfolge zu treffen, um Punkte zu bekommen. Für uns sah es deutlich schwieriger aus als unser heimisches Billiard, sodass wir nur zusahen.Read more

      Traveler

      Na, Anne, wie ist die Qualität?

      11/25/19Reply
       
    • Day7

      Cafe Tour

      July 16, 2022 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

      Ds Eje Cafeterio isch ds Cafeabaugebiet vo Kolumbie. Da hemer bim Don Elias en Cafe Tour gmacht mit me urchig ältere Kolumbianer. Neb de Arabica-Cafe-Pflanze hets viel Banana, Pataconas, Orange, Limetebäum damit si als Bio-Betrieb dPflanze vor Insekte schütze chön. Heliconia hend Doro's Herz höcher schla lah, genau so wie ünsch bede de Cafe und Cafechueche was am Schluss gä het.Read more

    • Day62

      Zwischen Kaffee- und Avocadoplantagen

      November 22, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 21 °C

      Wir haben uns auf unserer Reise für einen Besuch der Zona Cafetera entschieden, um unter anderem Kaffee- und Kakaoplantagen zu erkunden. Kaffeebüsche konnten wir bereits auf der Busfahrt entdecken und wie dessen Bohnen geschält und sortiert werden, haben wir gestern erfahren. So freuten wir uns über Josefs Vorschlag ihn zu einer Kaffeefinka zu begleiten, an Kaffeefeldern vorbeizuschlendern und bis zum Ufer eines Flusses zu wandern.
      Um aus der Stadt Filandia heraus zu kommen, nutzten wir einen Jeep, der aufgrund der sandigen und matschigen Wege anstelle von Bussen fuhr. Eine Viertelstunde fuhren wir zwischen Farmen und Feldern entlang, bis wir bei Efrain und Miriam ankamen. Ein etwas älteres Ehepaar, welches uns sofort in ihre Finka einlud. Sie versorgten uns mit Gebäck und Pony Malter (ein Malzbier), welches uns für die Wanderung Energie geben sollte. Anne probierte noch ein Stück von einer Wurst, welche äußerlich unserer Blutwurst ähnelte. Der Schweinedarm war jedoch zusätzlich mit Reis und Kartoffeln gefüllt und insgesamt ein interessantes Geschmackserlebnis.
      Für die anstehende Wanderung waren wir nun gestärkt und konnten bereits gleich zu Beginn Kaffeefelder bestaunen. An jedem Busch wachsen zunächst grüne Bohnen, welche sich bis zur Ernte rot färben müssen. Anschließend geht der Farmer durch seine Felder, pflückt jede einzelne Bohne per Hand ab und verstaut sie in einem Beutel, welcher um seinen Körper trapiert ist. Diese Bohnen müssen trocknen, bevor sie zur Weiterverarbeitung verkauft werden können. Auf unserem Weg begegneten uns außerdem riesige Plátano- sowie Avocadoplantagen. Alle Pflanzen sehen saftig grün aus. Der Regen, das Klima sowie die Sonne sorgen in dieser Region für beste Wachstumsbedingungen. Besonders der Regen der letzten Nacht hinterließ seine Spuren auf unserem Wanderweg in Form von kleinen Wasserrinnen. Am Ufer des Flusses angekommen, rasteten wir eine Weile, genossen die Ruhe und das Rauschen des Wassers. Anne zeigte Lisa ihre Technik des Steineflitschens und wir beide probierten unsere Rekorde zu übertrumpfen. Wobei Lisa sich schon über 2 Sprünge freute, hüpften Annes sogar doppelt so oft. Josef genoss in der Zeit einfach seinen Platz auf einem großen Stein. Der frühe Nachmittag brach an und wir drei machten uns auf den Rückweg, um einen Jeep an der Straße abzupassen. Da es nur einen groben Fahrplan gibt und wir den letzten gerade verpassten, liefen wir noch ein Stück, bevor wir am Straßenrand Rast machten und warteten. Für den Rückweg entschieden wir uns für einen Stehplatz am Ende des Jeeps und waren von der Aussicht über Berg & Tal, sowie Finken & Farmen begeistert.
      Zurück in Filandia nahmen wir nicht den direkten Weg zum Hostel. Es gibt eine Sache, die in uns auf dieser Reise immer tolle Gefühle auslöst. Es ist der Augenblick, wenn wir unsere frisch gewaschene Wäsche abholen dürfen und sie wieder wunderbar riecht. In Filandia waren wir das erste Mal in einer Wäscherei und trugen zwei riesen Beutel intensiv duftender Wäsche zurück ins Hostel.
      Nach unserer Wanderung wollten wir mindestens genauso gut riechen und nahmen eine Dusche. Anne nutze die Zeit während Lisa duschte und flitzte in das, in der Nachbarschaft liegende Café, um den bestellten Geburtstagskuchen für morgen abzuholen. Zum Glück dauern Lisas Duscheneinheiten immer etwas länger.
      Gemeinsam mit Josef und einem riesen Hunger nach der Wanderung genossen wir unser Abendessen außerhalb des Hostels und bekamen sogar einen kleinen Nachtisch aufs Haus. In Vorbereitung auf den nächsten Tag, an dem wir in der Valle de Cocora reiten wollen, flechtete Lisa Annes Haare, damit kein Zopf unter einem Helm stört.
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    • Day65

      Was für ein Affenstreich

      November 25, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

      In der Nähe von Filandia kann man in einem Reservat mit etwas Glück rote Brüllaffen sehen. Diese wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und blieben noch für eine Nacht. Josef verabredete sich für den Ausflug mit einem seiner Freunde, der uns dort hinfahren wollte. Leider sagte dieser morgens spontan ab, sodass wir unseren Plan für den Tag komplett umwerfen mussten. Auf eigene Faust konnten wir dort leider nicht hinfahren, weil das Reservat aufgrund der matschigen Straßen nur mit einem Jeep zu erreichen ist. Wir beide liehen uns stattdessen Fahrräder in unserem Hostel aus und rollten die bergigen Straßen abwerts, hinaus aus Filandia. Mit dem Fahrtwind im Gesicht genossen wir die kurvige Abfahrt auf unseren sportlichen Mountainbikes. Bei einem kleinen Anstieg war die Radtour plötzlich vorbei als sich Annes Kette beim Schalten verhakte und dabei durchriss. Ans schnelle Reparieren war nicht zu denken, da ein Teil, welches die Kette zusammenhalten sollte, fehlte. Der Ort für diesen Unfall hätte blöder gar nicht sein können, da wir nun für den Rückweg den ganzen Berg hochschieben mussten. Zum Glück trafen wir ein Stück weiter auf einen Mann, der trotz des fehlenden Teils die Kette wieder aufzog und provisorisch zusammensteckte. Ein paar hundert Meter konnte Anne so weiterfahren bis die Kette wieder auseinanderriss. Anne probierte sie nochmal zu reparieren, aber das Ende der Kette war nun so stark verbogen, dass man es nicht mehr zusammenstecken konnte. Es hieß also von nun an wirklich schieben. Eine Stunde später sind wir schweißgebadet am Hostel angekommen und wurden überraschender Weise lachend vom Hostelangestellten empfangen. Der konnte es gar nicht glauben und brach in herzliches Gelächter aus. Als er sich wieder eingekriegt hat, sagte er, dass wir uns keine Sorgen machen brauchen wegen der Reparatur und der anfallenden Kosten. Wir gingen beruhigt einen Sandwich essen, da wir durch den ungeplanten Spaziergang ganz schönen großen Hunger hatten. Als wir wieder zurück ins Hostel kamen, gingen Josef und Anne mit dem kaputten Fahrrad zu einer Werkstatt. Anne sollte doch die Hälfte der Kosten übernehmen und war schon besorgt darüber, wie teuer die Reparatur werden würde. Zur großen Erleichterung kostete sie umgerechnet nur 8€. Zum Abendbrot waren wir mit Claudia zum Abschiedsessen verabredet. Sie sagte leider ab. Zusammen mit Josef hatten wir dann trotzdem noch einen gemütlichen Abend in einer Pizzeria.Read more

    • Day60

      ¡Bienvenidos a Filandia!

      November 20, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 21 °C

      In der Früh packten wir ganz leise unsere Taschen und machten uns auf den Weg zum Busbahnhof. Laut Plan sollten die Busse jede Stunde fahren. So hofften wir noch genügend Zeit für ein Frühstück zu haben. Ein paar Minuten vor halb 9 erreichten wir den Ticketschalter, wo uns ein Mitarbeiter direkt Fahrkarten für den Bus um 8:30 Uhr verkaufte. Dieser sollte ohne Pause innerhalb von 6 h am Ziel ankommen. Eine schnelle direkte Verbindung bevorzugten wir nach den letzten Vorkommnissen, jedoch hatten wir kein Lunchpaket vorbereitet und keine Zeit mehr zu frühstücken. Sollten wir nun 6 h ohne Essen aushalten? Anne flitzte direkt zum Bus, um noch ein paar Minuten herauszukitzeln, damit sich Lisa währenddessen schnell zum Smoothiestand aufmachen konnte, um noch etwas für die Fahrt zu besorgen. Mit Müsli und Joghurt 'to go' kam Lisa schließlich am Bus an, wo alles kolumbianisch sehr entspannt zuging.
      Nach drei Filmen und einer schaukeligen Fahrt durch die Berge, wurden wir direkt an einer Hauptstraße herausgelassen. Keine 2 Minuten später kam ein kleiner Bus, der uns zum 10 Minuten entfernten Ziel Filandia brachte. Unsere Busfahrt war heute sehr gut und unser Timing noch besser.
      Beim Aussteigen wurde uns sofort klar, dass uns mit Filandia wieder ein Ort begegnete, der anders ist als uns bisher bekannte Orte.
      Alles ist sehr bunt gestaltet und doch anders als die bisherigen Kolonialstädte. Auf der Suche nach unserem Hostel stand uns ein älterer Mann zur Seite. Mit ihm liefen wir Straßen auf und ab bis schließlich fünf Kolumbianer in unsere Hostelsuche involviert waren und diskutierten, wo es wohl sei. Alle wollten uns helfen und jeder sprach seinen Nächsten an, wenn er nicht weiter wusste. Die falsche Position des Hostels in unserer Offlinekarte tat noch sein Bestes dazu. So liefen wir vollgepackt um die Häuser bis wir schließlich in einem sehr modernen, sauberen und gut riechenden Hostel ankamen. Wir waren glücklich zu wissen, dass wir hier ein paar mehr Tage verbringen würden.
      In unserem Dorm lernten wir Josef kennen. Ein amerikanischer Mann, mitte 70, welcher seit 35 Jahren in Kolumbien lebt. Er zeigte uns sofort ein gutes Restaurant, in dem wir speisten und führte uns zu einem Café, in dem es eine Vielzahl an leckeren Nachtisch gab.
      Den Abend ließen wir auf der Couch im Hostel ausklingen. Eingekuschelt unter einer Kuscheldecke freuten wir uns auf einen Film, da das Hostel über Netflix verfügt. Doch die Internetverbindung haperte zunächst, sodass wir nur kuschelnd dalagen und schließlich den Weg ins Bett aufsuchten.
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    • Day124

      How i spent the day…

      May 9, 2022 in Colombia ⋅ ☁️ 24 °C

      Nach einer kleinen Kaffeetour gabs Lunch bei einer lokalen Familie in einem Dorf. Auf dem Rückweg durch die Bananenplantage, und dann gerade noch rechtzeitig im Hostel angekommen, als es dann richtig doll geregnet hat. Lucky me! 🍀Read more

      Traveler

      Ein Käfer??

      7/13/22Reply
      Traveler

      Ja! :)

      7/13/22Reply
      Traveler

      wow!! Was für ein Regen..

      7/13/22Reply
      2 more comments
       

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    Circasia

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