Colombia
Quindío Department

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Top 10 Travel Destinations Quindío Department
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Travelers at this place
  • Day79

    Filandia - Ein Ort zum Verweilen

    March 19 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach unserem Abstecher in die Wüste, machten wir uns wieder auf den langen Rückweg ins Kaffeedreieck. Unser nächstes Ziel war Filandia, welches uns mit seinem milden Klima und der grünen Berglandschaft direkt gefiel. Filandia ähnelt mit seinen bunt bemalten Häusertüren und verzierten Fenstern sehr dem Örtchen Salento, jedoch ist Filandia noch ein kleiner Geheimtipp unter den Touristen.

    Unsere Zeit verbrachten wir damit, durch die Straßen zu schlendern, einen Park mit riesigem Aussichtsturm zu besuchen, das rege Treiben zu beobachten und die Berglandschaft von der Terrasse unserer Unterkunft zu bestaunen.

    Filandia, es hat uns gefreut ♥️
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  • Day7

    Salento

    March 15 in Colombia ⋅ 🌧 16 °C

    A station two of my instagram-friends recommended me independent from one another.
    I heared my call and drove 3 hours from Cali to Armenia and from there 1 hour up the mountain. The temperature differences where big, so I moved from 30* to below 20* degrees.

    Salento is a picturesque village with colourful small houses in the Colombian coffee growing area.
    When I asked the locals what is the best thing in salento to do they answered:
    “Just enjoy the calmness and the hospitality of the people. Here are all friends”

    Indeed it was super safe and cozy with great nature around.

    I was again alone on the road. Agustina stayed back in Cali because she could earn there some money and give dance classes.

    The hostel with the two huge dogs was nice and I stayed in an 8-dorm bedroom with spacious cabins.

    I only stayed for a night and a day. So after spending the arrival evening pretty calm strolling around the city and having lunch at an vegetarian restaurant, suddenly i saw a Futsal court build up at the main square of the village where at daytime the market was.
    It was kind of an official match day, the teams had similar jerseys and there were referees.
    Since I couldn’t join them I played with the kids around the court, wich were also pretty good!
    After some hours it was 11pm, the teams kept on switching and playing, I left happy for bed 😴

    The next morning I went on a hike through the coffee mountains to visit an organic plantation.
    I learned about the cultivation and production and the different quality standards. At the end of the tour of course I got to taste the coffee. To be honest I didn’t like the espresso. It was super strong and sour wich comes from the high altitude. The stretched Americano was more enjoyable.

    Back at the hostel I did a longer fascia release session with yoga because my back wasn’t that good in the last days. Anyways it’s not easy to find a routine for working out while travelling. My bag is also way to big and heavy with 18kg.

    So I left the village to visit my old friend Miguel who used to be in the same social circle in Karlsruhe, like Antonio (Quito).

    We met in Pereira were he just landed after business negotiations in Panama. From there we drove together to his home in Manizales. Another coffee city.
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    Aura Soko

    Happy birthday Nino!!!!

    3/22/22Reply
    Nino Tsa

    Thank you ❤️

    3/22/22Reply
     
  • Day927

    Salento und die größten Palmen der Welt

    March 17 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach unserem Besuch in der Wüste ging es wieder in die Berge mit etwas gemäßigterem Klima. Zum Glück blieb der angekündigte Dauerregen aus und wir konnten eine kleine Wanderung durch das Valle de Cocora unternehmen und dabei die bis zu 60m hohen Wachspalmen bestaunen - Anschließend ging es nach einem guten Essen zu Wein und Livemusik in ein Café. Doch gerade als wir uns mit Rotwein und Aguardiente in Stimmung gebracht hatten schloss der Laden um 9Uhr! Auf der Suche nach einer geeigneten Lokalität landeten wir schließlich in einem Tejo-Schuppen - Jaja Tejo nicht Techno!

    Was ist Tejo?! Tejo ist ein Spiel, wo man auf eine mit Lehm gefüllte Schräge aus 23m Entfernung ein Gewicht wirft, ok zugegeben bei uns waren es nur 10m und selbst das war schon ganz schön knifflig! In dem Lehmbett befindet sich ein Eisenring auf dem kleine Päcken gefüllt mit Schießpulver platziert sind. Ziel ist es die Mitte des Eisenrings zu treffen und wenn möglich noch die eine Explosion auszulösen. Begleitet wird das Spiel von dem ein oder anderen Bier, weshalb wir leider versäumt haben ein Foto zu machen, aber Tin hatte doch ein paar Videos in petto :P
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    Bri Ri

    der Himmel 🤩

    3/21/22Reply
     
  • Day8

    Das freundlichste Land der Welt!!

    November 25, 2021 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

    Es ist echt unfassbar wie gastfreundlich und süß die Locals hier zu mir sind ! Ich habe in noch keinen Land so viele verdammt tolle Locals kennengelernt wie in Kolumbien! Ich versuchte eigentlich per Anhalter von Salento nach Pereira zu kommen. Nach wenigen Minuten nahm mich ein Pärchen mit und lud mich direkt zu Essen ein. Dort schlug Ivan vor daß ich bei ihn und seiner Familie in Quimbaya schlafen kann. Da ich anfangs etwas skeptisch war verneinte ich das noch, allerdings hatte er es ziemlich schnell geschafft mich zu überzeugen mit Ihnen zu fahren. Es war eine verdammt schöne Zeit! Wir aßen zusammen Abendbrot, sie stellten mir ihre Eltern vor, wir redeten verdammt viel über unsere sehr unterschiedlichen Kulturen und machten am Morgen eine Fahrradtour durch die Berge Quimbayas. Auch wenn es für mich ein riesen Umweg war bin ich absolut dankbar für diese tolle Erfahrung!

    Endlich in Pereira angekommen schlenderte ich ein wenig durch die Stadt und kam in ein Gespräch mit einem ganzen Team von einem Smoothieladen. Eine Mitarbeiterin hat sich extra für mich von der Arbeit geschlichen um mir die Stadt zu zeigen. Ich bin echt erstaunt wie gut mein Spanisch mittlerweile ist, obwohl mein Spanischkurs erst am Mittwoch beginnt!
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    Michael Manger

    Cool 😁

    11/26/21Reply
     
  • Day83

    Salento und das Cocora-Tal

    April 30 in Colombia ⋅ ⛅ 20 °C

    Am Samstag haben wir uns aus Bogotá verabschiedet und uns morgens um halb sieben Uhr in den Bus in Richtung Armenia gesetzt. Der Bus ist relativ modern, hat sehr bequeme Sitze, die man ziemlich weit nach hinten klappen kann und bietet wirklich viel Beinfreiheit. Allerdings steht einer damit halbwegs entspannten und ca. 8 stündigen Fahrt leider (wieder mal) nur die etwas anstrengende Fahrweise des Busfahrers entgegen. Als es in die Bergregion geht, wird nur Vollgas gegeben, vor der Kurve massiv abgebremst, um danach wieder Vollgas zu geben. Der Bus hat auch echt Power und so werden langsamere LKW auch mal in Kurven und anderen unübersichtlichen Stellen überholt. Zum Glück sehen wir nicht alles, was sich da vorne auf der Straße anspielt und versuchen hauptsächlich, irgendwie zu schlafen bzw. uns mit Podcasts abzulenken, um eine aufkommende Übelkeit zu unterdrücken 🤢.
    Nach knapp 6h machen wir ca. 30 Minuten Pause in Ibagué, können hier einmal aussteigen und uns eine Kleinigkeit zu essen kaufen, bevor es auf den letzten Streckenabschnitt geht. Auf diesen verändert sich die Fahrweise natürlich nicht und so schreckt der ganze Bus noch einmal auf, als der Busfahrer versucht, einen Hund mit Jungen nicht tot zu fahren. Ob ihm das gelungen ist, haben wir nicht mehr gesehen 😵🤐.

    Als wir in Armenia angekommen, sind wir erstmal froh, aus dem Bus aussteigen zu können und schnaufen durch. Wir sind zwar super pünktlich angekommen, eine Verspätung würde ich allerdings hier auch liebend gerne in Kauf nehmen, wenn die Fahrt dadurch sicherer wird. Aber vielleicht sind wir mittlerweile auch einfach zu ängstlich, zu spiessig, oder fahren einfach zu selten Bus… oder alles zusammen 🤷🏻‍♀️.

    In Armenia müssen wir aber nun noch in einen Kleinbus umsteigen, der von vielen Locals genutzt wird und uns in das kleine Dorf Salento bringt. Und diese Fahrt in dem kleinen und engen Bus ist dank des super entspannten Fahrers solch eine Wohltat, dass wir nach etwas weniger als einer Stunde glücklich in dem bunten Örtchen Salento in den Anden ankommen.
    Die Gemeinde hat knapp 8000 Einwohner und ist ein viel besuchtes Touristenziel, insb. als Ausgangspunkt für Ausflüge zu Kaffeefarmen sowie in das Cocora-Tal.

    Nachdem wir unser Gepäck in ein schönes, kleines Hostal gebracht haben, spazieren wir noch ein wenig durch die wenigen Gassen und sind total verzaubert, von den vielen bunt bemalten Häusern mit den beleuchteten Balkonen, den zahlreichen hübschen Cafés, Bars und Restaurant und den in alle Richtungen offenen Geschäften. Wir fühlen uns hier gleich richtig wohl und verlängern unseren Aufenthalt noch am selben Abend von den geplanten drei auf fünf Nächte 😅.

    Nach unserer ersten Nacht, genießen wir den super leckeren, lokalen Kaffee zum Frühstück und machen uns dann mit zwei gemieteten Fahrrädern auf dem Weg, ein wenig die Umgebung zu erkunden. Die sog. Kaffeeroute führt zunächst stetig bergab und an zahlreichen Kaffeefarmen vorbei, die auch tägliche Führungen anbieten. Da wir nun etwas mehr Zeit haben, ist eine solche Tour erst für die nächsten Tage geplant und wir radeln erst einmal weiter, machen hier und da Fotos, bis wir den Quindío River erreichen. Es geht nun noch einmal etwas die Berge hoch, bis wir in eine kleine Siedlung kommen, wo Kinder mit Wasserbottichen spielen und ein junger Mann uns erst wild gestikulierend aufhält und dann darum bittet, ihm zu folgen. Wir verstehen relativ schnell, was er uns sagen will: da vorne geht’s nicht so einfach weiter. Zwischen zwei Behausungen muss ein riesiger Erdrutsch einfach den Weg (und andere Häuser 😵😔??) in die Tiefe gerissen haben, es klafft jedenfalls ein ziemlich großes Loch dazwischen. Über einen sehr schmalen und steilen serpentinenartigen Weg, kommt man aber zu einer kleinen provisorischen Brücke aus Bambusstämmen einige Meter unter der eigentlichen Straße und kommt auf der anderen Seite wieder hoch zur Straße. Der junge Mann schnappt sich kurzer Hand nacheinander unsere Räder und trägt sie auf die andere Seite, worüber ich sehr glücklich bin, da der Weg sehr steil und eng ist und beim Versuch, mich und das Rad dort runterzukriegen, meine Beine schlottern lässt. Zum Dank (und wie erwartet) bekommt er ein paar Pesos und wir drei sind happy 😅👌🏽.

    Nun kann es weitergehen und kurz nach diesem Erlebnis, kommen wir an einen total schön hergerichteten Stand mit Sitzgelegenheiten, wo es die besten frischen Säfte geben soll. Da wir durch die hohe Luftfeuchtigkeit (~ 85 %) schon beim
    Bergabrollen ganz schön ins Schwitzen gekommen sind, kommt und so eine fruchtige Erfrischung gerade recht und wir machen hier eine kleine Pause. Wir schauen dem netten Kellner dabei zu, wie er das frische Obst heranträgt und haben kurze Mixzeit später zwei eiskalte und leckere Säfte (Ananassaft für Manu und Brommbeersaft für mich) vor uns stehen. Dazu gibt es noch ein kleines Konfekt, ein sog. Bocadillo, welches aus Guavengelee gemacht wird und in Südamerika anscheinend gerne gegessen wird. Zu Recht, wie wir finden, es schmeckt wirklich gut.

    Nach dieser Stärkung geht es dann auf den Rückweg, was bedeutet, dass es nun stetig bergauf geht 🥵. Wir strampeln also aus dem wunderschönen Tal die Straße, die wir schon mit dem Bus gekommen sind, immer weiter hinauf und kommen komplett durchgeschwitzt und schnaufend, aber auch sehr glücklich über die schöne Tour, wieder in Salento an. Mit schmerzenden Hintern und frisch geduscht geht es noch zum Abendessen und so schnell ist dann der erste Tag hier auch schon wieder vorbei.

    Den nächsten Tag bummeln wir durch die Gassen, steigen zur Aussichtsplattform hinauf, mischen uns unter die anderen Touristen und Einheimischen, schlendern auf dem belebten Plaza Bolívar mit der Kirche Nuestra Señora del Carmen umher und genießen diesen Ort bei Café und frischer Pasta. Viel mehr passiert heute nicht, denn für Morgen ist dann die größere Wanderung im Cocora Tal geplant.

    Und so geht es am nächsten Morgen mit den sog. Willy vom Placa Bolívar direkt ins ca. 11 km entfernte Cocora Tal. Die Jeeps fahren los, wenn sie voll sind und voll heißt hier auch wirklich voll. Acht Menschen werden auf die Rückbänke gequetscht, weiter vier können sich auf das Trittbrett hinten stellen und dann geht es los. Zwanzig Minuten später kommen wir am Parkplatz an und können bei wunderbarem Sonnenschein los laufen. Zum Glück haben wir den Rat von unserer Gastgeberin befolgt und sind nicht am Wochenende hierher gekommen, denn heute sind insgesamt nur wenige Touristen mit uns hier. Und so wandern wir durch das wunderschöne Tal und zu den zwei offiziellen Aussichtspunkten, mit tollem Blick auf diese wahnsinnig großen Palmen. Sie wehen dabei mit ihren doch dünn wirkenden Stämmen im Wind auf und ab, so dass man glaubt, sie brechen jede Sekunde ab.

    Good to know:
    Das Cocora Tal ist berühmt für die Quindío-Wachspalme, die sonst nur in sehr wenigen anderen Gegenden Kolumbiens vorkommt. Sie kann bis zu 60 Meter hoch und rund 200 Jahre alt werden, die ausgewachsenen Palmen haben eine dicke Wachsschicht auf der Rinde. Sie gilt als die größten Palmenart der Welt, wurde 1801 von Alexander von Humboldt entdeckt und ist seit 1985 der Nationalbaum Kolumbiens.
    Leider gibt es immer weniger Exemplare der imposanten Palme, die ein wichtiger Bestandteil des hiesigen Ökosystems ist und deren Früchte zahlreichen Insekten, Vögeln und Säugetieren als Nahrung dient. Ein Großteil des umgebenden Waldes wurde abgeholzt, um Weidefläche für Vieh zu schaffen. Dies hat zur Folge, dass das Vieh die Keimlinge frisst, so dass es kaum noch junge Bäume gibt. Neben dieser Bedrohung werden die jungen Palmwedel außerdem übermäßig für die Palmsonntagsprozession und andere religiöse Feste verwendet. Auch hierzu versuchen vereinzelte Kampagnen ein Umdenken einzuleiten, da vielen Kolumbianer/innen wohl gar nicht bewusst ist, dass ihr geliebter Nationalbaum vom Aussterben bedroht ist.
    Neben dem Valle de Cocora wird allerdings geschätzt, dass in der aufgrund des Bürgerkrieges bislang wenig erforschten Region Tochecito 70% des kolumbianischen Gesamtbestandes wachsen könnten. Die Hoffnungen ruhen daher auf diesem heute wieder sicheren Gebiet. Mit Sorge beobachten aber Wissenschaftler, dass sich auch dort immer mehr Farmer ansiedeln, was wiederum zu einer Bedrohung der Wachspalme führen könnte.

    Als wir die Wanderung fortsetzen wollen, kommen uns bereits ein paar andere Wanderer entgegen und teilen uns mit, dass der Weg weiter oben gesperrt ist und der insgesamt ca. 12 km lange Rundweg nicht gegangen werden kann 😓. Etwas traurig kehren wir daher wieder um und setzen uns stattdessen noch in ein schönes Restaurant im Tal und können das für Salento typische Essen, eine Forelle aus dem Cocora-Tal, genießen. Das ist schon auch in Ordnung 😋.

    An unserem letzten Tag setzen wir uns direkt wieder in ein Willy, diesmal aber in die andere Richtung, zur Kaffeefarm Don Elias. Hier bekommen wir mit drei Franzosen zusammen eine kleine, aber sehr nette und informative Führung von Jesus.

    Good to know:
    Da Kaffeesträucher nur unter bestimmten Umständen wachsen, die man ausschließlich in den Gebieten um den Äquator findet, ist es nicht verwunderlich, dass die Länder Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Indonesien die vier größten Kaffeeproduzenten der Welt sind. Obwohl es gut 60 verschiedene Kaffeesorten gibt, sind nur zwei für den Weltmarkt von Bedeutung: Arabica (Coffea Arabica) und Robusta (Coffea Canephora). Während Arabica-Pflanzen erst ab einer Höhe von 400 bis 2.100 m wachsen, wächst die Robusta-Pflanze auf 0 bis 900 m.
    Für das Pflanzen neuer Sträucher verwenden die Kaffeebauern etwa acht Wochen altes Saatgut. Dabei wird die Bohne, frei von Fruchtfleisch und Hülle, einige Zentimeter tief in einen idealerweise leicht sauren Boden gedrückt. Nach fünf bis sechs Wochen pflanzen die Bauern die Setzlinge in Einzelbehälter um. Nach weiteren acht Monaten sind die Sträucher groß genug, um sie auf der Plantage zu den anderen Sträuchern zu pflanzen.
    Nach drei bis vier Jahren trägt der Kaffeestrauch zum ersten Mal Früchte. In den meisten Anbaugebieten wird einmal, je nach Art und Nähe zum Äquator in manchen Gebieten auch zweimal jährlich geerntet.
    Wann geerntet wird hängt von der Lage des Anbaugebiets ab: Nördlich des Äquators werden die Früchte zwischen September und Dezember geerntet. Befindet sich das Anbaugebiet südlich des Äquators, wird zwischen Mai und August geerntet. Und daher helfen wir fünf Jesus gerne ein bisschen in der gerade stattfindenden Erntezeit.
    Es gibt verschiedene Arten der Ernte, das Picking (nur die einzelnen Reifen Früchte werden geerntet), das Stripping (die ganze Pflanze wird auf einmal abgezogen, wobei alle Früchte in ein auf dem Boden liegendes Tuch fallen) und die maschinelle Ernte (alle Früchte werden mit einem Mal geerntet).
    Jesus und viele Bauern hier im Kaffeeanbaugebiet wenden das „Picking“ an und erhalten durch die Verarbeitung ausschließlich reifer Früchte die höchste Qualität.
    Ist diese sehr arbeits- und zeitintensive Arbeit geschafft, wird die Kaffeekirsche in einer speziellen Maschine, den Pulper, weitestgehend vom Fruchtfleisch befreit und dann für zwölf bis
    36 Stunden in einem Wasserbecken gelagert. Dort findet ein Gärungsprozess statt. Anschließend werden die Bohnen getrocknet, entweder mechanisch mit Heißluft, oder wie hier an einem
    speziellen Trockenplatz (Patio).
    Die getrockneten Bohnen werden sodann geröstet. Je länger Kaffeebohnen geröstet werden, um so dunkler fällt ihre Farbe aus und desto intensiver ist ihr Geschmack - denn bei einer länger andauernden, schonenden Röstung werden komplexere Aromen freigesetzt. Die sog. „Dark Roasts" sind vor allem in
    Südeuropa, insb. Italien (Espresso) beliebt.
    Nun müssen die gerösteten Bohnen nur noch gemahlen werden und mit heißem Wasser zu dem von vielen so heiss geliebten Kaffee zubereitet werden. Lecker!

    Die Tour hat uns super gefallen, Jesus war witzig und konnte alles wunderbar erklären, die Gruppe war angenehm klein und fühlte sich überhaupt nicht wie eine Massenabfertigung an. Zudem war das ganze Gelände neben den Kaffeesträuchern, voll mit Bananen-, Limetten-, Orangen- und anderen Obstbäumen und sah einfach total schön aus.

    Anschließend ging es mit dem Jeep wieder nach Salento, wir besorgten uns noch zwei Bustickets für den nächsten Tag nach Medellin und schauten das (wirklich krasse) Champions League Halbfinale mit völlig ausrastenden Kolumbianern in einer kleinen Bar an 🤪🤪.

    Wir würden sagen, das waren richtig schöne Tage in diesem kleinen Dorf, das so freundlich und offen daher kommt und von einer ganz tollen, hoffentlich noch lang erhaltenen Natur umgeben ist.
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    Bene Neu

    ,,😍

    5/11/22Reply
    Beatrix Wiemer

    Ganz toller Bericht, wunderschöne Reise!

    5/11/22Reply
    Mary's Law

    Danke 🤩😘

    5/11/22Reply
     
  • Day173

    Salento & visite de la finca osoca

    April 20 in Colombia ⋅ 🌧 15 °C

    Notre tour de Colombie s’est achevé il y a plus de deux semaines maintenant… il est souvent difficile d’être constant dans le traitement des photos et l’écriture de nos posts, cartes postales, etc. On profite avant tout du voyage et on aura encore de quoi raconter en rentrant 😄

    Salento étant connu pour le café, nous ne pouvions donc pas échapper à la visite d’un producteur de café. Nous avions par ailleurs remarqué que le café servi à l’hôtel était souvent mauvais voire du café instantané Nescafé alors même que la Colombie est un des plus gros exportateurs de café au monde. Paradoxe ? Pas vraiment, le café est en Europe un produit cher et pour cause, les grains de première qualité sont exportés. Les Colombiens récupèrent les restes invendables chez nous… Les travailleurs dans les fincas ne perçoivent pas grand chose du prix payé par les pays européens pour un kilo de café. Les travailleurs sont payés au poids et non à l’heure. Le salaire dépend donc de leur récolte et de la rapidité, $300 pesos colombien le kilo récolté (soit 0,07€/kg). Par jour, un travailleur récolte entre 150kg et 200kg, et gagne donc entre 10€ et 14€ au mieux par jour pour un travail extrêmement épuisant. Ça laisse de quoi réfléchir et on y pensera certainement en achetant nos paquets de café au supermarché…
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    Marie France Marchand

    magnifique avec ces belles couleurs profiter

    5/9/22Reply
    Clem

    Merci mamie ☺️

    5/11/22Reply

    Une bonne odeur de café mais j aimerai la partager avec vous bientôt bises GM [Grand mere]

    5/11/22Reply
    Clem

    Bientôt ! Dans quelques semaines nous serons en France ! Bisous 😘

    5/11/22Reply
    Martin Richters

    Bauch rein, Brust raus, wie ein Model 😂😂👍🏼

    5/12/22Reply
     
  • Day173

    Vallée de Cocora

    April 20 in Colombia ⋅ ☁️ 13 °C

    Nous avons fini notre tour de Colombie par une étape à Salento et la fameuse vallée de Cocora. Cette dernière est située dans la Cordillère centrale de la Cordillère des Andes (en Colombie la chaîne de montagne se sépare en deux branches, comme un Y). "Cocora" était le nom d'une princesse quimbayenne, fille du chef local Acaime, et signifie "étoile de l'eau".
    Le parc national de la Vallée de Cocora a été créé en 1985 afin de protéger les palmiers géants, emblème de la Colombie, et autres espèces endémiques. Ces palmiers sont les plus hauts au monde et peuvent atteindre 65m. Ça donne vertige non ? 🌴

    De Salento, nous avons embarqué à bord d’une vieille Jeep. On pourrait croire qu’il s’agit d’un attrape-touristes mais ces vieilles Jeep sont les transports en commun locaux et un trajet coûte environ 0,80€. L’entrée du parc national ne coûte que 2,50€ à notre grande surprise et nous sommes libres de marcher sans guide 😄 si en Europe, il est possible de partir en randonnée tout seul et faire tout un tas d’activité sans guide, en Amérique latine c’est différent. Un guide est souvent imposé tout comme d’autres mesures (gilet de sauvetage pour avoir le droit de nager, etc.). La pluie a cessé le temps d’une matinée, et même si le sol est détrempé, nous avons pu profiter de la vue verdoyante pour une petite randonnée 🥾
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    Petra Eing

    Super super alles total super was ihr Beide erlebt 🙋‍♀️👨‍🔧👍

    5/6/22Reply
    Marie France Marchand

    super merci pour toutes ces magnifiques photos 📷 merci aussi pour la carte postale

    5/7/22Reply
     
  • Day46

    Salento

    April 11 in Colombia ⋅ ⛅ 21 °C

    Après 13h de bus dont 2h englués dans la boue, nous arrivons à Salento : ballade à cheval au milieu de caféier et bananier, découverte de la vallée de Cocora et les hauts palmiers du monde (plus de 60m de haut !). Nous irons aussi visiter une petite exploitation familiale de café en culture biologique. 100% arabica avec passion !Read more

    Alexandre Cudré-Mauroux

    Ah oui là c’est de la vraie aventura !!!

    4/18/22Reply

    Quel magnifique profil! [Anthony]

    4/20/22Reply

    Qui, dans la famille, va chercher les Noix? [Anthony]

    4/20/22Reply
    Matthieu Hennebicq

    😅

    4/20/22Reply
     
  • Day75

    Salento & Cocora Valley - Aklimatisieren

    March 15 in Colombia ⋅ 🌧 14 °C

    Kaffeedreieck... So heißt diese Region, die zwischen den Städten Bogota, Medellin und Cali liegt und in der wir uns jetzt befinden. Für Papa ein Paradies, denn der trinkt immer nur Kaffee und Bier. Das Klima hier ist deutlich milder als am Amazonas. Wir flogen von Leticia nach Pereira und nahmen hier einen Mietwagen, mit dem wir direkt zum Touristenmagneten „Salento“ fuhren. Salento ist ein kleiner Ort, mit vielen bunt bemalten Häuserfassaden, einem
    Mix aus Touristen und Kolumbianern (mit regional typischen Cowboyhütten & Decken über den Schultern), Cafés und Schmuckläden, was wiederum ein Paradies für Mama ist.

    Um Mamas Shoppingwahn und Papas Kaffeekonsum einzudämmen, fuhren wir einen Tag ins nahegelegene Cocora-Tal. Das ist ein Nationalpark, der bekannt für seine meterhohen Wachspalmen ist. Diese können bis zu 60m hoch werden und haben dabei einen besonders dünnen Stammumpfang. Damit gilt die Wachspalme als die höchste Palmenart der Welt und verdankt ihrem Namen der dicken Wachsschicht auf der Rinde. Wir wanderten durch die grüne Berglandschaft und die Palmenfelder und belohnten uns danach mit einem Kuchen, bei einem der niedlichen Cafés.

    Wir ließen den Nachmittag in Salento ausklingen, zum Leidwesen unseres Geldbeutels :-)
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    Maren Hundt

    👍🙋🏻‍♀️

    3/18/22Reply
    Maren Hundt

    Matti, du siehst toll aus auf dem ,,Fahrrad ".

    3/18/22Reply
     
  • Day5

    Im Valle de Cocora

    March 1 in Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Unser heutiges Ausflugsziel war das recht bekannte und ca. 30min von Salento entfernte Valle de Cocora - Bekannt insbesondere für die mächtige Nationalpflanze Kolumbiens und weltweit größte ihrer Art, die riesige Quindio-Wachspalme. Ich hätte es nicht geglaubt, dass mich ein paar Palmen derart beeindrucken könnten, aber im Zusammenspiel mit der grünen, im weißen Nebel verschwindenden Berglandschaft und vereinzelten Sonnenstrahlen ergibt das Ganze ein atemberaubendes Naturschauspiel. Unsere mit ca. 12km recht kurz wirkende Wanderung durch den Naturpark sollte jedoch den ganzen Tag dauern, es ist nun mal kein gut ausgebauter Dolomitenwanderweg, sondern ein durch den Dschungel führender Pfad aus einer Kombination von rutschigem Schlamm, VIEL SCHLAMM, spitzen Steinen und kaltem Wasser (knapp 3000m ü.M.).
    Auch wenn der dichte Nebel und die tief hängenden Wolken uns teilweise die Sicht versperren wollten, so entschädigten die bunten, verspielten Kolibris und der abenteuerliche Wander"weg" durch das dichte Dickicht für die Strapazen.
    Read more

    Ute Heilenz

    Super ... diese Drohnenaufnahmen sind genial ... fühlt euch ganz lieb umarmt und genießt eure Urlaubstage ...😘😘😘

    3/2/22Reply
    Roy Heilenz

    Danke, danke 😘

    3/2/22Reply
     

You might also know this place by the following names:

Quindío Department, Quindio Department, Departament del Quindío, Departamento del Quindío

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