Ecuador
Cantón Isabela

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51 travelers at this place:

  • Day16

    Isla Isabela

    April 15 in Ecuador

    ach herjeh...schon mein vorletzter Tag auf der Isla Isabela (flächenmässig die grösste Insel, 2000 Einwohner, sandstrassen, 10 USD Eintritt)... irgendwie war es zu entspannt, um gross das Handy für mehr als Fotos zu bedienen.

    Aber wie immer von vorn...
    Mein Hotel hier ist der Burner. 2 grosse Fenster mit Meerblick, Meeresrauschen die ganze Nacht und Frühstück mit Meerblick. Absolut fantastisch.
    Die Überfahrt mit der Fähre war alles andere als fantastisch, aber erträglich. 24 Leute hatten nicht alle Platz, also mussten die jüngeren auf dem Boden sitzen bzw liegen inkl mir.
    Hallo? Ich bin jetzt 38! 😂

    Tag 1 ging gechillt zu Ende. Die lärmende Reisegruppe aus Bayern, die den Garten bevölkert hat, ist dann Gott sei Dank abgereist und ich war der einzige Gast im Hotel.
    An Tag 2 bin ich zu Fuss den gesamten Strand abgelaufen. Mit dem Rad hätte man bis zu einem Denkmal fahren können, wo mitte des 20 Jahrhunderts Gefangene eine Wand bauen mussten, an der die meisten von ihnen auch gestorben sind.
    Es war zu heiss für mich, mir einen Folterort anzugucken.
    An Tag 3 war ich wieder zu Fuss unterwegs in der Lagune von Villamil. Dort kann man Flamingos sehen, keinen Plan, wie die nun hier her gekommen sind! 1 km weiter ist auch hier eine giant tortoise aufzuchtsstation, dort kann man immer viel Zeit verbringen und die kleinen beim Mampfen des Mittagessens beobachten.
    Dann hab ich Amber aus Port Douglas Australien im Shop bei mir ums Eck kennengelernt und wir verbrachten den Abend in der Strandbar. Am nächsten Tag ging es für mich zu "Los Tunneles", Lavaformationen im Wasser. Ganz viele Brücken aus Basalt, eine Oase der Ruhe vor dem stürmischen meer für Schildkröten, Fische und Vögel. mit der coolen Gruppe ging's dann noch Schnorcheln und ich habe ein "Seepferdchen" gesehen! voll süss. die sind dort nahe der Mangroven. Riesige Schildkröten frassen Seegras, Haie schliefen in Höhlen. definitiv ein kontrast zu meinen bisherigen open ocean Schnorcheltrips.
    Leider war meine Batterie der Kamera leer. daher keine Bilder, ausser eines vom blue footed boobie, welches der Texaner mir geschickt hat.

    Abends waren wir mit der Gruppe (ein Paar aus Holland auf Weltreise, Carlos aus Texas, Amber) in der sunset bar und was essen. tolle Truppe, tolle Gespräche! So viele verschiedene Geschichten, so viele tolle Erlebnisse und man fühlt sich komplett Fremden sehr schnell verbunden. mit manchen Leuten kommt man auch mittlerweile schnell über das übliche "wo warst du schon überall, wo willst du noch hin" hinaus und redet über "warum reist du, was willst du erfahren, was hat sich für dich geändert".
    Einfach toll, man reist ganz viel auch zu sich selbst, strahlt etwas völlig Neues aus, was andere merken.
    Genug gefaselt, ich chill heute!

    Reisetip: Hier ist der 2.grösste vulkankrater der erde auf dieser Insel, 10 km durchmesser.
    Die Tour ist 16 km lang. Wer Hitze gut verträgt, oder in der kühleren Saison kommt, sollte die Sierra Negra besuchen. Heute sind es wieder 33 grad.
    i cannot be bothered!! 😂
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  • Day30

    Isabela

    December 26, 2017 in Ecuador

    Das ist also die zweite Insel des Galapagos-Archipels und hier ist alles anders. Weniger Seelöwen, dafür mehr und größere Meerechsen, Riesenschildkröten in der Aufzuchtsstation, Flamingos, nicht asphaltierte Strassen in Puerto Villamil, der Inselhauptstadt, die schön klein und gemütlich ist. Es hat sogar einen langen Sandstrand, aber der Pazifik ist wild und kühl. Hier gibt es sechs Vulkane, die alle noch aktiv sind. Heute haben wir eine 16km-geführte-Wanderung gemacht und uns einen davon, den Volcan Sierra Negra und seinen kleinen Bruder Volcan Chico angesehen. Er hat den zweitgrößten Krater der Welt und wenn frau/man oben am Rand steht, schaust du auf 10 x 9 km breite Lavafläche unterschiedlichen Alters. Sehr, sehr imposant! Die Landschaft wird immer karger und am Ende gehen wir nur noch über Lavagestein und kein Baum und kein Tier ist mehr zu sehen. Die letzten Eruptionen waren 2005, aber irgendwo aktiv ist der Vulkan immer. Dadurch, dass der Kraterdurchmesser so groß ist, ist es aber kaum gefährlich, da sich die Lava zunächst darein ergießen würde. Unser Guide jedenfalls war sehr entspannt.
    Schnorcheln lassen sie uns hier nicht so richtig, die Tour zu den Galapagos-Pinguinen ist leider für Tage ausverkauft.
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  • Day78

    Isabela - Concha Perla & Tortugas

    March 19, 2017 in Ecuador

    Heute haben wir mit einem lecker selbstgemachten Frühstück mit Avocados und Gemüse am Strand direkt vor der Tür gestartet. Dann ging es zu "Flamingo Estuary", dies ist ein guter Spot um die farbintensivsten Flamingos der Welt zu sehen. Sind wirklich sehr hübsch die Jungs.

    Ein Stück weiter durch tolle Wälder wandern und zack ist man schon bei dem "Giant Tortoise Breeding Center". Dort leben die Riesenschildkröten und vermehren sich brav. Natürlich genau dann, wenn wir sie beobachten. Echt ein Kraftaufwand mit lustigen Geräuschen. Immer wieder schön zu sehen. Dann waren da natürlich auch die Gehege mit den kleinen Schildkröten und nebenan wuchsen die für Menschen giftigen kleinen grünen Äpfel an den Bäumen. Julia natürlich einen aufgesammelt, um mal zu gucken was da dann im Gehege passiert. Die kleinen Schildkröten drehen da voll drauf ab. Also Julia welche gesammelt und immer mal welche reingeworfen. Ein großes Gerangel, alle übereinander um mal einen Haps davon ab zu kriegen. Herrlich. Was für ein Spaß.

    Dann ging es mit geliehenen Schnorchelsachen zur Concha Perla Lagune. Das war der absolute Knaller! Wir hatten im wahrsten Sinne des Wortes tierisches Glück. Wir sind weiter raus geschnorchelt als die Einheimischen (gut, die plantschen eh alle immer nur auf einem Fleck rum, weil die meisten nicht richtig schwimmen können). Dort gab es im super klaren Wasser viele neugierige Fische, schöne Korallen, Seeigel... und auf einmal kam ein Seelöwe an uns vorbei geschwommen. Wir voll am ausrasten und quieken in den Schnorcheln und auf einmal kamen 2 Pinguine an uns vorbeigeschwommen. Wie abgefahren ist das denn?! Die sind dann auf die Felsen in der Nähe geklettert und haben sich in ihrer ganzen Pracht präsentiert. Wir hin da und haben die beiden beobachtet. Als wir fast schon weiter wollten sprangen die beiden wieder ins Wasser und schwammen zwischen uns beiden durch. Einfach geil.

    Außerhalb des Wassers lagen natürlich schon wieder einige Seelöwen und Iguanas faul rum und sonnten sich. Hier gibt es bisher die größten Iguanas die wir gesehen haben. Richtig ordentliche Burschen.
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  • Day79

    Sierra Negra - Vulkantour

    March 20, 2017 in Ecuador

    Heute sind wir mit Regenjacke und Wasser bewaffnet losgezogen, um den Sierra Negra Vulkan zu besteigen.

    Also rein in den Pickup und zusammen mit einigen anderen zum Ausgangspunkt des Hikes.

    Zum ersten Aussichtspunkt sind wir in ca 45 min gekommen, sehen konnte man allerdings gar nichts, denn die Wolken hingen zu tief. Also genau auf uns drauf.
    Sind dann also weiter um den Krater herum zum nördlichen Teil des Vulkans.
    Kleines Highlight war eines der vielen Löcher im Boden, aus dem richtig heißer Wasserdampf kam. Schön warm an den Händen.
    Die wenigen Pflanzen die dann hier oben in der erkalteten Lava wachsen, sind harte Burschen. Einige davon sind "endemic", also nur auf diesen Inseln zu finden. Die Kakteen hier wachsen pro Jahr 1 cm, waren aber teilweise 6 m hoch. Ziemlich alt.
    Die Lava an sich war einfach krass. Manchmal schroff (das musste leider Davids Haut zu spüren bekommen, als er einmal abgerutscht ist), manchmal als hätte jemand eine riesige Zahnpasta Tube benutzt. Meistens schwarz, aber manchmal auch gelb, rot oder salzig weiß.
    Nach 8 km hatten wir einen starken Ausblick über die Insel, denn es klarte auf.
    Auf dem Rückweg konnten wir dann auch endlich den Krater sehen. Der zweitgrößte der Welt (angeblich), aber der größte aktive. Letzter Ausbruch war Oktober 2005. Gedampft hat er auch schön.

    Wieder in der Stadt wurde etwas gegessen, die Wunden verarztet und erkannt, dass trotz Wolken die Sonne sehr sehr stark ist. Sind etwas rot an den Armen.

    Abends ging es erst mit Dorothea und ihrer Freundin Lynne CocoLoco (Kokosnuss mit Schuss) am Strand mit Sonnenuntergang und Regenbogen trinken, danach waren wir mit den beiden Holländern Joyce und Dave etwas essen. Top Tag und top Abend.
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  • Day77

    Galapagos - Isabela - Casa del Sol

    March 18, 2017 in Ecuador

    Nach einer sagen wir mal "anstrengenden" Bootsfahrt (ich glaube ich muss gleich kotzen... ich auch...) von etwa 2 Stunden von Santa Cruz nach Isabela sind wir glücklich in einem tollen Hostel direkt am Strand angekommen. Wir gucken vom Bett aus direkt aufs Wasser, herrlich. Wie das Leben sein sollte.

    Haben unser vorgekochtes Essen aus der Tupperdose bereits vernascht und planen schon mal die kommenden Tage. Gleich noch einen Supermarkt abchecken für Frühstückszutaten und dann den Tag entspannt ausklingen lassen.

    In Santa Cruz haben wir Dorothea kennengelernt, die aus Vancouver kommt. Sie ist zum 10. Mal auf den Inseln und kennt hier jeden. Sie hat eine unglaubliche Energie und wir haben durch sie unser Hostel am Strand gefunden. Hatten keine Reservierung als wir hier ankamen. Jetzt wohnen wir in dem weissen Haus auf dem letzten Bild links im ersten Stock.
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  • Day17

    Frühstück in einer Spelunke um die Ecke, der national bekannte “Bolon“, ein Ball aus grüner Banane, die geschmacklich nichts mit Banane zu tun hat. Ist eher wie Kartoffel oder Knödel ^^

    Dann weiter in die Geisterstadt.
    Die Geschäfte und Restaurants sind geschlossen oder unbesetzt. Wenn man reingeht, kommt manchmal jemand. Manchmal könnte man auch den ganzen Laden ausräumen und gehen. Die Straßen sind weitestgehend leer.

    Irgendwie hab ich dann doch noch ein Fahrrad gemietet (in einem Minimarkt) und Touren gebucht (in einer Wäscherei).

    Vormittags fahre ich mit dem Fahrrad zu den Schildkröten und Flamingos um die Ecke. Die Schildkröten sind wieder in einer Aufzuchtstation, die Flamingos am See, mache mehr Videos als Fotos 💓
    Fast alle Tiere haben hier ihren Platz, an dem sie anzufinden sind. Es gibt sogar Hinweisschilder, aber es ist doch Natur...
    Am Strand spielen Seelöwen, Pelikane fangen ihre Fische und ich finde die ersten Blaufußtölpel, sehen wirklich witzig aus, wie Möwen, die in einen Farbtopf gestiegen sind.
    Und die immer kritischen, grimmigen, regungslosen Drachen ^^ Die Männchen werden bis zu 1,30 m lang und 30 Jahre alt. Die augenscheinliche Faulheit liegt daran, dass sie bei der max. 30-minütigen (vegetarischen 😵) Nahrungssuche im Meer so auskühlen, dass sie danach zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

    Dann Warten an der Geisterstraße auf den Bus zum nachmittäglichen Schnorchelausflug, die Spannung steigt, denn er ist 15 Minuten zu spät. Und es ist niemand da, den man fragen kann 😁
    Am Ende klappt alles prima und wie versprochen sehe ich Pinguine und schwimme mit den Meeresschildkröten, unbeschreiblich 💓
    Wir besuchen noch die nach Haien benannte Insel Las Tintoreras und auch hier alles wie im Katalog ^^ Inklusive zweier Haie.
    Es gibt auch hier einen Strand aus toten Korallen, die El Niño zum Opfer gefallen sind, irgendwie traurig, wenn man bedenkt, dass es in Kürze kaum noch Korallen geben wird.
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  • Day65

    Galapagos Tag 3 - Isla Isabela

    October 21 in Ecuador

    Um den Tag voll auszunutzen weckt mich Sik 6:30 Uhr (er ist immer schon so früh wach :)). Eigentlich wollten wir den Sonnenaufgang anschauen, aber 5:30 Uhr hat es leider geregnet. Mit müden kleinen Augen, unseren Seesäcken und im Neoprenanzug machen wir uns also auf den Weg zur Concha Perla. Niemand ist dort - nur wir, einigen Seelöwen und Leguane die im Wasser auf Futtersuche sind. Das Wasser ist ganz schön kalt, trotz Neopren. Wir sehen wieder verschiedenste Fische - große, kleine, gestreifte, glitzernde, bunte. Manche sind allein unterwegs, andere in großen Schwärmen. Zwei junge Robben tauchen auch mit uns, sie tollen verspielt um uns herum und schlagen mehrfache Saltos - ein schönes Schauspiel! 8 Uhr machen wir uns auf den Weg zurück zum Hostel, duschen uns fix und ziehen los zum Anlegesteg. 9:00 Uhr geht es mit unserm Guide und einem französischem älteren Pärchen mit dem Boot auf die Insel Las Tintoreras. Auf dem Weg dorthin können wir braune Pelikane, Blaufußtölpel und Seelöwen beim Baden beobachten. Pinguine sehen wir in dieser Zeit leider nicht, da sie im Moment Nesten. Schade, aber dafür sehen wir so viele andere Tiere. Auf der Insel angekommen, laufen wir über Lavagestein zu einer großen Felsspalte - hier ist das Wasser schön warm von der Sonne, weshalb es sich hier über zwanzig white fin sharks (Haie, Tintoreras) gemütlich gemacht haben. Außerdem ist hier der "Leguan-Kindergarten" - hunderte von kleinen schwarzen Leguanbabys liegen in der Sonne. Weiter geht es auf der Insel bis zu einer schönen Bucht - hier können wir Pelikane, riesige Legunane und Seelöwen beobachten. Eine in etwa zwei Monate alte kleine Babyrobbe probiert sich außerdem in ihren ersten Schwimmzügen und macht sich vertraut mit dem Wasser - so putzig anzuschauen! Zurück am Boot, hüpfen wir in unsere Neoprenanzüge und ziehen Taucherbrille, Schnorchel und Flossen an. Hui, es ist auch hier recht frisch - wir springen in das türkisblaue Wasser und das erste was ich sehe sind zwei Riesenschildkröten! Wow! Sie segeln und gleiten durch das Wasser, nur mit wenigen Schwimmzügen - so elegant! Nach ersten Beobachtungen mit gewissem Sicherheitsabstand, traue ich mich dann auch näher ran und schwimme mit ihnen! Ein wahnsinniges Gefühl! Nur ca. 30cm entfernt gleite ich über ihr oder neben ihr durchs Wasser, ab und zu schaut sich mich ganz unbeeindruckt an und ab und zu schnappt sie sich unterwegs ein paar Algen! Ich bin hin und weg! Unser Guide ist ein junger Typ und wirklich sehr entspannt, wir dürfen so lange wir wollen überall rumschnorcheln ;). Weiter geht es - er führt uns durch enge Felsspalten und ab und zu tauchen wir tiefer auf den Meeresgrund. Überall verschiedene Fische, einige erkenne ich wieder von heute morgen, viele sind aber auch noch deutlich größer, als die heute morgen. Sie schimmern so schön bunt und glitzern im Sonnenlicht. In einer Felsspalte haben wir Glück - achtzehn white fin sharks (Haie, Tintoreras) etwa einen Meter unter mir - unser Guide hat sie gezählt, ich war viel zu aufgeregt dafür :) - einige liegen am Meeresgrund und machen ein Schläfchen, andere schwimmen den engen Spalt auf und ab. Puhhh, da geht der Puls schon ganz schön hoch! Der Guide sagte uns dann, dass wir echt Glück hatten heute, man sieht sie wohl sehr selten und nicht so nah. Ein bisschen froh war ich trotzdem, als ich aus dem Spalt draußen war! Nach über einer Stunde im Wasser merke ich auf dem Boot dann erstmal, wie durchgefroren ich eigentlich bin. Zitternd befreie ich mich aus den nassen Klamotten, kuschel mich ins Handtuch und wärme mich in der Sonne auf. Dann gibt es erstmal eine Runde Kekse für alle und wir tuckern langsam wieder zurück zum Steg der Insel Isabela. Nach diesem aufregendem Trip sind wir hungrig und gönnen uns ein Mittagsmenü mit Suppe, Hauptspeise und Getränk für 5$. Danach gehen wir zurück ins Hostel und machen ein kleines Mittagsschläfchen in den Hängematten im Garten.
    Nachmittags machen wir uns dann nochmal auf den Weg in die Concha Perla, um weiter zu schnorcheln :) Wir drehen eine große Runde, schwimmen wieder in Fischschwärmen und tauchen mit einem verspielten Seelöwen. Das macht echt Spaß! Später bringen wir durchgefroren die Sachen zurück zur Agentur, kaufen uns beim Bäcker ein leckeres Schweineohr und schlendern durch das kleine Dorf. Dort treffen wir junge Einheimische, die uns ein paar Inseltipps geben und uns erklären, wie man das typische Inselgetränk Cocolojo mixt :) Sik ist voll begeistert und eh frustriert von den hohen Bierpreisen hier (4$!) - also gehen wir in den nächsten Laden, er kauft diesen Alkohol und wir gehen damit zum Kokosnussmann. Der mixt in einer leeren Wasserflasche den Saft von zwei Kokosnüssen mit der ganzen Flasche Schnaps und das war es schon :) also ich finde es nicht so lecker. Aber gut für mich, denn ich kann die beiden Kokosnüsse auslöffeln. Dann gehen wir erschöpft nach Hause, schauen uns noch die Fotos vom heutigen Tag an und gehen dann auch bald schlafen.
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  • Day18

    Sierra Negra, Wall of Tears

    August 7 in Ecuador

    Lange habe ich überlegt, ob ich mir den Vulkan Sierra Negra antue oder nicht. Laut Internet 16 km Gewaltmarsch, aber andererseits mit 10 km Durchmesser der zweitgrößte Krater der Welt...
    Durch kürzliche Vulkanausbrüche wurde der Marsch allerdings auf 6 km (3 hin, 3 zurück) gekürzt, das sollte machbar sein!
    War es auch, aber genauso enttäuschend. Der Weg war wie ein Feldweg in Deutschland, nix negra. Dafür dank des Nieselregens ein Massengrab von Regenwürmern 🙏
    Dann eine Stunde am Krater stehen und auf ca. 10 m² mit 40 Touristen warten, dass sich der Nebel lichtet 😌 Er lichtet sich nicht.
    On top die Fahrt im offenen Bus, die mit der Bootsfahrt vergleichbar ist, wie eine Achterbahn mit Regen und Zweigen im Gesicht ^^

    Der Guide gibt sich Mühe, erzählt viel über die größtenteils eingeschleppte Flora (wilde Hortensien, Bananen etc.) und Fauna. Auch wilde Pferde und Schweine gibt es hier, die in der Vergangenheit von den Farmern eingeführt wurden und dann verwildert sind. Heute werden sie wohl zum Teil gejagt und gegessen.
    1 Schwein kann in einer Nacht mehr als 100 Schildkröteneier essen.
    Und ich erfahre endlich, warum mir die Stadt so unheimlich vorkommt.
    Bis vor einigen Jahren lebten auf Isabela nur Fischer, Bauern und Jäger, ca. 300 Einwohner. Die haben sich gegen den Tourismus gesperrt bis 2010. Erst seitdem gibt es Zuzug und jeder versucht sein Glück in der Tourismusbranche.
    Einwohner heute geschätzt 3000-5000.

    Nachmittag wieder frei, ich besuche die Muro de las lágrimas, Mauer der Tränen.
    Auf dem Weg dahin sehe ich erstmals freilebende Riesenschildkröten und störe gleich bei der Eierproduktion 😱

    An der Mauer erfahre ich, dass die Inseln 1946-1959 Ecuadorianische Gefangenenkolonie mit höchst unmenschlichen Bedingungen war. Unter anderem mussten die Gefangenen eben diese Mauer ohne jeden Sinn errichten, mit bloßen Händen.
    Das Ding ist an der breitesten Stelle sicher 10 Meter dick, purer Wahnsinn ist das.
    Hinter der Mauer führt ein Weg hoch zu einem wunderschönen Aussichtspunkt über die Insel.
    Auf dem Rückweg dann immer mal wieder Rast an kleineren Buchten und Mangrovenwäldern. Immer wieder anders und überraschend.
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  • Day64

    Galapagos Tag 2 - Isla Isabela

    October 20 in Ecuador

    Heute ist die Hochzeit meiner lieben Luisa und ihrem Asat ♥️ - leider kann ich heute nicht bei ihnen sein, aber ich bin in Gedanken heute in Leipzig bei den beiden. Hier ist wunderschönes Wetter - ich hoffe in Deutschland auch!
    Nordwestlich des kleinen Ortes Puerto Villamil auf der Insel erhebt sich der 1490m mächtige Vulcáno Sierra Negra, der 2005 und vor 3 Monaten das letzte Mal ausbrach. 7:30 Uhr machen wir uns heute mit einem Guide auf den Weg dorthin (ca. 20km)! Nach 30min Fahrt mit dem Pickup den Berg hinauf steigen wir im Nebel bzw. in den Wolken aus. Und ich hatte hochmotiviert im Sonnenschein unten meine kurze Hose angezogen und die Regenjacke im Zimmer gelassen - ich weiß grad nicht, ob das eine gute Entscheidung war. Unser Guide ist David, ein netter älterer Herr der hier auf den Inseln lebt. Die erste Stunde laufen wir durch eine weiße Wand, doch dann kämpft sich die Sonne etwas durch und man sieht schon etwas mehr. Oben angekommen, blicken wir erwartungsvoll über die Kante des Vulkans ... nichts, nur Wolken. Wir wollten schon wieder weitergehen, da meinte David: Wartet! Und wirklich, in Sekundenschnelle änderte sich hier das Wetter und die Wolkenwand riss auf. Und da war er! Der zweitgrößte Kraterkegel der Welt! Ein riesiges schwarzes Loch und 2km darunter flüssige Lava! Aufregend! Immer oben an der Kante entlang geht es eine Stunde weiter, bis wir an einen Punkt kommen, an dem man die komplette nördliche Insel und überblicken kann! Wahnsinnige Aussicht! Dann geht es hinab - durch frische und alte, schwarze, gelbe und rote Lava wandern wir weiter zum Vulcáno El Chico, der 860m hoch ist. Er ist ein Nebenkrater der Sierra Negra mit mehreren aktiven Fumarolen. Die Aussicht von hier oben über die riesiegen Lavafelder und den Rest der Insel ist spektakulär!
    Auf dem Rückweg lassen wir uns am Centro de Crianza de Tortugas absetzen, einer Aufzuchtstation von Riesenschildkröten. Sie sind sooo riesig, sooo langsam und sooo runzlig! :) Richtig coole Tiere! Danach geht es über einen Bohlenweg in Richtung Villamil zurück, über die Poza Baltazar, Poza del Jeli und Poza Salinas - hier kann man viele Vögel und die Galápagos-Flamingos beobachten!
    Im Hostel angekommen schnappen wir uns die Taucherbrillen und den Schnorchel von Sik und laufen noch zur Laguna Concha Perla, um unseren ersten Schnorchelversuch zu starten :) Auf dem Weg dorthin stolpert man über mehrere Echsen und Galápagos-Landleguane und eine Seelöwenmama säugt ihr Junges mitten auf dem Steg. Die Lagune ist perfekt zum Schnorcheln - das Wasser ist herrlich und ruhig und wir sehen direkt so viele verschiedene Fische und eine Robbe schwimmt auch mit uns! Schon wirklich Wahnsinn, was man hier erleben darf und wie egal wir den Tieren sind und man sie in Ruhe beobachten kann. Ganz anders als im Dschungel, wo man immer umherschleichen musste und dann den Tieren hinterhergerannt ist um sie in Ruhe anschauen zu können :)
    Salzig und nass kehren wir nach Hause zurück, duschen und kochen uns Nudeln mit Thunfisch-Tomatensoße (das Eingekaufte aus Guayaquil - ein guter Tipp um günstig auf den Inseln zu leben). Abends laufen wir nochmal in den Ort hinein, kaufen Frühstück beim Bäcker für morgen (ich gönne mir außerdem noch einen Puddingkuchen :)) und haben ein super Angebot geschnappt: morgen eine Tour zu Las Tintoreras und wir dürfen das Schnorchelequipment (Taucherbrille, Schnorchel, Flossen und Neoprenanzug) den ganzen Tag nutzen für 40$! Perfekt - nur die Ausleihe würde mich nämlich auch schon 15$ kosten und die Touren woanders kosten 45§. So machen wir uns zufrieden jeder mit seinem Seesack auf dem Weg nach Hause und ab ins Bett.
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  • Day66

    Galapagos Tag 4 - Isla Isabela

    October 22 in Ecuador

    8 Uhr starten wir unsere Wanderung auf eigene Faust zu einem Aussichtspunkt etwa 7km entfernt von dem kleinen Dorf und der Muro de las Lagrimas (Mauer der Tränen). Es ist ein historischer Platz hier auf der Insel, denn zwisch 1946 und 1959 wurden die Gefangenen der Insel gezwungen, eine Mauer aus großen Steinblöcken zu bauen - diese Mauer ist 100m lang und 7m hoch. Der Weg führt uns immer am Strand entlang, über uns fliegen Pelikane und die Vögelchen zwitschern in den Mangroven. Unterwegs kommen wir an einem kleinen Friedhof und verschiedenen Pozas vorbei (Poza de las Diablas, Poza Verdes, Poza Redonda, Poza Escondida) - das sind wie kleine Lagunen/Teiche, in denen man verschiedene Vögel und Flamingos beobachten kann. Außerdem kommt man an zwei wunderschöne verlassene Strände - den Playa Amor (Playa Orgánica) und La Playita. Man muss nur über ein paar Leguane stolpern und sich den weißen Strand mit einer Robbe teilen :). Beeindruckend finde ich auch die verschiedenen Kaktusarten hier, aber vor allem die riesigen Kaktusbäume mit dicken Stämmen - das hab ich so noch nie gesehen. Unterwegs begleiten uns ab und zu ein paar Riesenschildkröten (die laufen hier einfach so überall rum :)) und wir besichtigen einen kleinen Lavatunnel - den Túnel del Estero. Kurz vor dem Ziel kann man schon mal den Ausblick von einem kleinen Hügel genießen - Mirador Cerro Orchilla. Dann geht es den letzten kleinen Anstieg zu der Tränenmauer und von dort aus einen harten knackigen steilen Weg zum letzten Mirador. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick über die komplette Südküste der Insel. Wow! Der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt.
    Auf dem Rückweg machen wir eine lange Pause und ein Schläfchen am Playa de Amor, schauen den riesigen Wellen zu, wie sie gegen die Vulkanfelsen aufprallen und sonnen uns mit den Leguanen. Von hier aus geht es barfuß am Strand entlang zurück in das Dorf. In Villamil zurück, kaufen wir uns noch ein leckeres Schokobrötchen und Pan für morgen früh zum Frühstück bei dem süßen Bäckeropi und genießen den Sonnenuntergang am Strand. Nach einer Dusche haben wir uns heute unsere Spagetti auf jeden Fall wieder nach ca. 20km Marsch verdient! :)
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You might also know this place by the following names:

Cantón Isabela, Canton Isabela

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