Ecuador
Cantón Isabela

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81 travelers at this place:

  • Day179

    Galapagos - Inseltage auf Isabela

    May 4 in Ecuador ⋅ ⛅ 29 °C

    Nachdem schon seit Geburt unseres Blogs klar war, dass Dani über die Galapagos Inseln berichten darf, bin ich (Manuela) nun wieder am Zug und darf noch über den zweiten Galapagos Teil erzählen.
    Am ersten Tag nach der Kreuzfahrt gilt Ausschlafen als höchste Priorität. Endlich mal nicht zwischen 5h und 6h aufstehen, da kommt richtiges Ferienfeeling auf! Doch leider ist auch niemand mehr da, der für uns kocht und unser Programm zusammenstellt. Um einen Landschock zu vermeiden nach 8 Tagen auf hoher See, haben wir ein Hotel direkt am Strand gewählt und geniessen das Einschlafen bei Wellenrauschen.
    Nach dem Frühstück gibt's gleich mal eine Runde Freizeit - oder auch Internerzeit. Nach 8 Tagen Funkstille hat man einiges nach zu holen! Als Abwechslung kommt ein Schwumm im offenen Meer-Wellenbad gerade richtig. Am Nachmittag spazieren wir in der Gegend umher, entdecken jenste Meer Leguane und spüren 3 Flamingos auf, die sich 5 Meter vor uns herauspützeln.
    Am nächsten Morgen ist Ausschlafen schon wieder wunschdenken für Lilian, Daniel und mich. Um 7h20 werden wir abgeholt und aufs Boot gebracht. Wir rasen durch das Meer, sehen immer wieder mal einen Flossen oder Buckel aus dem Wasser ragen und kommen 45 Minuten später am Ziel an, den "tuneles". Heute hat der Pinguin Empfangsdienst und begrüsst uns freundlich. Wir bööteln im Schritttempo durch die malerischen Lavalandschaften bis das Boot zu einem Stopp kommt und ein Landgang ansteht. Zu Fuss spazieren wir über die Lava Tunnels, winken den vorbeischwimmenden Schildkröten zu und tanzen mit dem Blaufuss Tölpel. Ein paar hundert Meter entfernt, Schnorchel und Tauchbrille aufgesetzt, begeben wir uns ins Nass und beobachten die Unterwasser-Welt. Eine Schildkröte nach der anderen paddelt gemütlich an uns vorbei, begleitet von farbigen Fischen. In einer Höhle finden wir ein Dutzend Haifische beim gemütlichem Zusammensein. Als letztes machen wir uns auf die Suche nach Seepferdchen, wobei unser Guide schnell fündig wird. Jedoch zeigt sich nur ein einziges Geschöpf und 10 sehensgierige, mit Flossen strampelnde Schnorchler, versuchen einen Blick zu erhaschen....
    Am Nachmittag gehen wir in der Perla de la concha (nur ein 20 minütiger Spaziergang von unserem Hotel) auf eigene Faust schnorcheln. Da ich keine Schnorchel Ausrüstung habe, warte ich auf dem Steg, während Dani und Lilian die Umgebung unter Wasser erkunden und Marc eine Abkühlung im Wasser geniesst. Als vier entenähnliche Gestalten gemütlich vor Marc vorbeischwimmen überlege ich noch, ob ich ein Foto machen soll aber Enten sind ja langweilig. Bis Marc ruft "Pinguuuus". Doch bis die Kamera eingeschaltet ist, sind sie bereits aus dem Bild. Ich kann es nicht fassen, dass ich diese einmalige Fotogelegenheit verpasst habe🙈🐧. Als Lilian mir ihr Schnorchelzeug übergibt, ist mein einziges Ziel dem Blog Namen gewidmet: Find penguins! Vom Steg aus können wir gleich einen sichten, Dani und ich stürzen ins Wasser und wenig später haben wir ihn erwischt und können friedlich hinterherschwimmen. Er schwimmt an der Wasseroberfläche und zwitschert alle 5 Sekunden etwas in die Welt hinaus bis er irgendwann abtaucht und sich verabschiedet. Die Faszination Galapagos hat mich nun definitiv auch erreicht! Ich spüre eine Schildkröte auf, schwimme mit ihr bis zu den Mangroven und leiste ihr Gesellschaft beim Z'vieri. Plötzlich rufen mir die Würmlis vom Steg her zu "Seelöwe! Hinter dir, nein rechts, nein andere Seite...! Tja verpasst, dafür sagt nochmals ein Pingu kurz hola und ich kann das Wasser zufrieden verlassen.
    Für unseren letzten Tag variieren die Interessen. Dani möchte die Gelegenheit unbedingt noch nutzen, um beim Hafen schwimmende Meer Leguane zu sehen und die besste Chance eröffnet sich jeweils am Morgen. Marc und ich gehen währenddessen auf die Vulkanwanderung. Der zweitgrösste Krater weltweit erwartet uns auf dem Sierra Niegra. Doch der Guide muss uns des besseren belehren - die Info in den Reisehandbücher ist falsch - es gibt einige grössere Krater. Und trotzdem ist er mit 35km2 eindrücklich gross! Noch eindrücklicher wird es, als unsere Wanderung über Lavagesteine führt. Die bizarre Umgebung gibt einem das Gefühl, als befänden wir uns auf einem anderen Planeten. Die 9km auf derselben Strecke zurück ziehen sich ziemlich in die Länge. Wir erfreuen uns an leichtem rägele als Abkühlung. Aber die Freude währt nicht lange, schon bald bin ich in der Regenjacke eingepackt und von oben bis unten pflotschnass.
    Zurück in Villamil finde ich Dani nicht im Hotelzimmer vor. Die wasserdichte Kamera auf dem Bett verrät jedoch, dass die beiden nicht mehr am schnorcheln sind. Gwunderig wie ich bin, drücke ich den "Ein" Knopf und warte gespannt... Nein wie süss, ein Pinguin strahlt mich aus nächster Nähe an. Ich weiss nicht genau, ob bei mir nun Freude oder Eifersucht überwiegt;-). So richtig freue ich mich aber, als ich jenste Fotos von schwimmenden Meer Leguanen finde. Seit Tagen hat er sich das gewünscht und endlich wurde der Wunsch erfüllt.
    Am Nachmittag möchte ich mein Glück mit dem Pinguin auch noch versuchen doch er steht, wie erwartet, nicht mehr auf seinem Stein. Immerhin sehe ich einen Aal und eine Schildkröte.
    Nach insgesamt 12 Tagen sind unsere Galapagos Ferien leider zu Ende. Um 5h15 holt uns das Taxi ab und bringt uns zum Hafen, wo wir mit dem Wassertaxi zum Boot fahren. In der Weite sehe ich einen weissen Punkt. Sofort schnappe ich mir meinen Feldstecher und meine Vermutung stellt sich als Tatsache heraus - da ist tatsächlich ein Pinguin so früh aufgestanden, um uns Tschüss zu winken😍🐧👋
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  • Day65

    Eine einsame Schildi

    September 3 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Galapagos ist berühmt für seinen respektvollen Umgang mit Flora und Fauna. Und ich muss sagen: das zahlt sich zu 100 Prozent aus. Die Tiere hier sind sehr zutraulich, weil sie nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Die Leguane gehen einem sogar nicht mal aus dem Weg, wenn man vorbei möchte. Wodurch sie sich eine neues Verhalten angewöhnt haben. Wenn ein Mensch in die Nähe kommt und sie Angst haben, übersehen zu werden, heben sie ihre Schwanzspitze. Das ist kein Drohsignal, sondern jediglich ne kleine Warnung: "Hey, ich lieg hier, bitte pass auf wo du hintrittst." Zur Not machen sie dann doch mal ein paar Schritte zur Seite. Bei unseren Tauchgängen auf Isla Isabela wurden wir auch vor der Unterwasserwelt verzaubert. Eine Lagune voll mit Wasserschildkröten, die alle auf dem Grund chillen und ok damit sind, wen man direkt über sie hinwegschwimmt. Schildkröten müssen zum atmen an die Wasseroberfläche und manchmal kann man dann vom Strand oder Boot aus beobachten, wie immer wieder Köpfe für eine Sekunde auf dem Wasser kommen und wieder verschwinden. Auch sie haben, solang sie nicht gerade im Chillkröten-Modus sind, kein Problem damit in nächster Nähe von Menschen zu schwimmen, genau wie die Seelöwen hier. Bei unserem ersten geführten Schnorchelgang war auch ein Seelöwe mit dabei, der uns die komplette Stunde begleitet hat, um uns herumschwamm und sich freute wie Schnitzel, wenn man mal Drehungen oder fischähnliche Bewegungen unter Wasser machte. Die Tiere anzufassen ist hier mit gutem Recht streng verboten, auch wenn sie noch so nah zu einem kommen, aber zwei Mal kitzelte mich der Seelöwe mit seiner Schnauze an der Hand, was für mich zu den schönsten Momenten der ganzen Reise gehört. Die Seelöwen haben sehr schnell mein Herz erobert, es sind einfach die niedlichsten und witzigsten Tiere die ich je gesehen hab. Unter Wasser elegante und schnelle Schwimmer, an Land hoppelnde und watschelnde Penntüten, die nur ans Ufer kommen um sich in den Sand oder auf die nächste Bank zu flacken. Alle 3h bewegen sie sich dann mal weiter, um wieder in die Sonne zu kommen. Meistens liegen sie nicht allein sondern in kleinen Gruppen, zwei bis vier nebeneinander oder aufeinander, und wenn sich jemand dazugesellen will, auf den sie gerade keinen Bock haben, wird sofort laut gemeckert. Oder eher geblöckt, die Rufe klingen echt so witzig, wie die von besoffenen Schafen. Sie suchen sich generell von den Menschen sehr belebte Stellen wie die Häfen aus, weil sie die Aufmerksamkeit der Leute lieben, vor allem, wenn sie in Ufernähe am schwimmen sind. Verliert man das Interesse, legen sie gleich nochmal ne Schippe drauf, damit man wieder guckt und "ooh" sagt und lacht, dann sind sie zufrieden.
    Wir haben sehr viel über die verschiedenen Pflanzen und Tiere auf Galapagos gelernt, und es ist faszinierend, wie der Mensch sich hier um die Natur kümmert und voller Respekt auf die Tiere und Pflanzen achtet. Und es macht einen auch etwas wehmütig, weil man sich dann direkt vorstellt, wie es wohl wäre, würde man das überall so machen. Die Tiere stehen unter dem Schutz der Menschen, ohne von ihm verändert zu werden. Die Anpassung der Spezien an ihre natürliche Umgebung nicht zu beeinflussen steht an oberster Stelle, wodurch auch das Füttern nicht erlaubt ist. Alle Tiere, außer die gefährdeten in Zucht- und Auffangstationen, müssen ihr Futter selbst jagen und finden. Vor allem der Riesenschildkrötenbestand war zeitweise an einem kritischen Punkt, aber mithilfe akribischer Forschung, Reservaten und Zuchtstationen besteht keine Gefahr für eine der Spezien mehr. Einige Arten haben das Massentöten zum Zwecke der Schildpatt- und Fleischgewinnung in den letzten zwei Jahrhunderten nicht überstanden. Von einer Art der Pinta Inseln allerdings fand man überraschender Weise in den 70ern einen letzten Überlebenden, der seine Gene aber unglücklicher Weise nicht weitergeben konnte und 2012 als letzter seiner (Unter)Art starb. Hier ist er berühmt unter dem Namen Solitario Jorge (Einsamer George).
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  • Day84

    Isabela - Galapagos

    June 13 in Ecuador ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir fuhren zunächst mit dem Boot von San Cristobal nach Santa Cruz, da es keine direkte Verbindung nach Isabela gibt. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden und wird mit kleinen Schnellbooten (bis zu 900 PS) betrieben. Auf Santa Cruz hatten wir dann so 4 Stunden Aufenthalt, bevor es mit dem nächsten Boot nach Isabela weiter ging. Wir gingen in ein Restaurant und aßen Bolón, eine Art Knödel aus Plantain, Ei und Käse mit Soße und Rinderstücken. Sehr schmackhaft, es erinnerte uns an Semmelklöße mit Bratensoße und war eine willkommene Abwechslung zum sonst eher monoton schmeckenden Essen der letzten Tage. Dann besuchten wir noch die Charles Darwin Forschungsstation. Hierüber berichten wir näher, wenn wir über Santa Cruz schreiben.

    Mit dem Boot ging es dann ca. 2 Stunden lang nach Isabela, wo wir nach der Ankunft unser Hostel bezogen und sofort die Ortschaft erkundeten und für den nächsten Tag einen Trip buchten. Isabela machte im Vergleich zu den beiden anderen Inseln einen ursprünglicheren Eindruck, die Straßen waren größtenteils ungeteert und es war insgesamt weniger touristisch.

    Am nächsten Morgen ging es dann um 9.30 Uhr mit dem Boot auf unsere Tour. Wir wollten heute vor allem Pinguine, Blaufußtölpel, Iguanas, Seelöwen und Weißspitzenhaie sehen. Das Ganze zunächst aus dem Boot heraus bzw. laufend auf der dem Hafen gegenüber liegenden kleinen Insel und anschließend schnorchelnd im Wasser. Wir waren wieder einmal begeistert von Galapagos: es ist wie in einem offenen Zoo. Die Tiere sind in Massen da und gar nicht scheu. Einfach genial. Abends konnten wir bei einem Cocktail noch einen schönen Sonnenuntergang am Strand genießen.

    Am nächsten Tag liehen wir uns für ein paar Stunden Mountainbikes und fuhren auf eigene Faust los. Wir wollten Flamingos bewundern und in der Aufzuchtsstation für Landschildkröten Halt machen. Die Flamingos fanden wir in Binnengewässern und konnten diese aus nächster Nähe betrachten. Auch diese Tiere waren total gechillt. Bei den Schildkröten staunten wir nicht schlecht: es gab riesige Exemplare, 100-120 Jahre alt und bis zu 250-300 kg schwer. Auch hier waren wir wieder völlig hin und weg. Diese sind nur leider vom Aussterben bedroht und werden deswegen bis zu einem gewissen Alter aufgezogen und dann erst ausgewildert. Derzeit überleben kaum in der Wildnis schlüpfende Schildkröten, weil sie von anderen Tieren wie Vögeln, Hunden, Eseln oder sogar Ameisen angegriffen werden solange sie noch verletzlich sind. Wir fuhren dann noch an menschenleeren Stränden vorbei, die wie im Bilderbuch aussahen. Auch an einem Tunnel, der durch einen Lavafluss entstanden war machten wir Halt.

    Am Nachmittag verliessen wir Isabela und setzten nach Santa Cruz über.
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  • Day53

    Galapagos // Isla Isabela I

    September 7 in Ecuador ⋅ ☁️ 20 °C

    Von der Isla Santa Cruz bin ich dann auf die Isla Isabela gefahren - die zweite von insgesamt vier bewohnten Inseln.
    Fast die Fähre verpasst. Halb sieben sollte man da sein, halb sieben bin ich aufgestanden.. Wecker hat nicht geklingelt. Upsi 😅😅 war 10 vor sieben am Hafen, hat zum Glück noch gepasst.. 😄
    Die zwei Stunden Überfahrt mit der Fähre sind übrigens ziemlich turbulent, ganz schönes Schaukeln angesagt... Regelmäßig müssen sich einzelne Leute auf dem Boot übergeben. Die Fahrten sind wohl das einzige, was ich auf den Inseln nicht vermissen werde.. 🙊🙊
    Naja. Zweites Fauxpaux: auf der Insel Isabela gibt es keine ATMs. Also keinerlei Möglichkeiten, Geld abzuheben. Wer wusste es natürlich nicht? Moi! Maaan.. 😅😅🤦‍♀️ Mit Kreditkarte zahlen? Eine "geringe" Gebühr zw 14 und 22 Prozent.. Großartig!
    Ab jetzt werde ich wohl IMMER vorher checken, ob es irgendwo einen (keinen) ATM gibt.. 😀
    In meinem Hostel auf Isabela habe ich einen anderen Deutschen kennengelernt, der "zu viel" Geld hatte und mir sehr netterweise Geld geliehen hat. So nett!! Dann stand der Insel Isabela doch nichts mehr im Weg.. :)
    Das Hostel "Posada el Caminente" war im übrigen auch super - umsonst Kaffee, Bananen, Orangen, und Wäsche waschen!! Highlight 😁 hab gefühlt meinen gesamten Backpack einmal abgegeben.
    Zur Insel: suuuuper schön, und definitv meine Lieblingsinsel. Super entspannt, deutlich weniger Tourismus, lange Strände, nicht geteerte Straßen - eine Insel mit viel Charme.
    Hatte hier nur zwei Nächte (Tauchen kann man halt am besten von Santa Cruz, deswegen) und daher zwei vollgepackt Tage.
    Zwei organisierte Schnorchel-Ausflüge (las Tinterores, und las Túneles) und vor der einen Tour morgens noch ein Fahrrad ausgeliehen und die "Muro de las Lágrimas" abgefahren. Ein 7km langer Weg, von dem kleine Buchten abgehen, ein wahnsinnig schöner Aussichtspunkt, und Schildkröten, die sich auf dem Weg beobachten lassen.
    Alles drei super gute Ausflüge.
    Von den Schnorchelausflügen habe ich noch keine Bilder.
    Aber unten welche von an Land.. :)
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  • Day48

    Eine Bootsfahrt, die ist lustig

    July 29 in Ecuador ⋅ ☁️ 22 °C

    Bevor es heute mit der Fähre weiter ging auf die größte der Galapagosinseln, die Isla Isabela, haben wir den Vormittag noch ganz entspannt auf Santa Cruz verbracht. Auf unserem Spaziergang kamen wir auch an einem kleinen Fischmarkt vorbei, wo sich uns ein ganz witziges Bild bot. Um die Stände herum versammelten sich von Seelöwen bis zu Pelikanen die verschiedensten Tiere, um einen kleinen Happen der Fische zu ergattern. Michi besuchte danach noch die Charles Darwin Station, während Thui am naheliegenden Strand entspannte. Die Überfahrt nach Isabela war dann wie erwartet wieder sehr stürmisch, vor allem weil die Fähren bzw. Boote diesmal deutlich kleiner waren. Belohnt wurden wir aber direkt bei der Einfahrt in den Hafen, wo wir einen ersten Blick auf einige Pinguine werden konnten! Auf den ersten Blick wirkt Isabela deutlich „inseliger“, da hier weniger Menschen wohnen als auf den anderen Inseln.Read more

  • Day49

    Finding penguins

    July 30 in Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute stand zweierlei auf dem Plan. Zuerst haben wir uns morgens Fahrräder geliehen und sind zur Mauer der Tränen gefahren, die an eine dunklere Zeit der Insel erinnert. Isabela wurde bis 1959 als Sträflingskolonie benutzt, während dessen viele der Häftlinge aufgrund der harten Konditionen und Behandlungen verstorben sind. Heutzutage ist es noch ein schöner Aussichtspunkt, von dem man die ganze Insel überblicken kann. Am Nachmittag haben wir uns ganz im Sinne des Namens des Blogs auf die Suche nach Pinguinen gemacht. Mit dem Kayak ging es zu den Tintoras, Felsen die vor der Insel im Wasser liegen. Und tatsächlich, wir haben Galapagos Pinguine, die seltensten und kleinsten, sowie die einzigen Pinguine der Welt, die auf der Nordhalbkugel zu finden sind, gesehen. Danach wurde noch ein bisschen geschnorchelt (Schildkröten, ein gefleckter Rochen) und dann ging es schon wieder zurück an Land. Nach dem Kochen gibt es jetzt noch einen Film im Fernsehen und dann ab ins Bett;)Read more

  • Day60

    Tuneles Cabo Rosa

    January 9 in Ecuador ⋅ 🌙 23 °C

    Ein absolutes Highlight 😃
    Zuerst ging es mit dem Boot zu den Tuneles zum Schnorcheln. Neben verschiedenen Fischen konnten wir Seepferdchen, einen Rochen, Pinguine und richtig viele Schildkröten sehen, außerdem Höhlen, in denen Haie „schliefen“. In die 2. Höhle wollte ich dann nicht mehr schauen (man musste dazu jedes Mal kurz tauchen) - war auch nicht nötig, den ein Hai kam heraus und schwamm an uns vorbei 😳 Aber wie der Guide vorher sagte, es war tatsächlich ein „friendly shark“...
    Anschließend sind wir noch mit dem Boot durch die Lava-Landschaft gefahren - unglaublich schön 😃
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  • Day30

    Isabela

    December 26, 2017 in Ecuador ⋅ 🌙 21 °C

    Das ist also die zweite Insel des Galapagos-Archipels und hier ist alles anders. Weniger Seelöwen, dafür mehr und größere Meerechsen, Riesenschildkröten in der Aufzuchtsstation, Flamingos, nicht asphaltierte Strassen in Puerto Villamil, der Inselhauptstadt, die schön klein und gemütlich ist. Es hat sogar einen langen Sandstrand, aber der Pazifik ist wild und kühl. Hier gibt es sechs Vulkane, die alle noch aktiv sind. Heute haben wir eine 16km-geführte-Wanderung gemacht und uns einen davon, den Volcan Sierra Negra und seinen kleinen Bruder Volcan Chico angesehen. Er hat den zweitgrößten Krater der Welt und wenn frau/man oben am Rand steht, schaust du auf 10 x 9 km breite Lavafläche unterschiedlichen Alters. Sehr, sehr imposant! Die Landschaft wird immer karger und am Ende gehen wir nur noch über Lavagestein und kein Baum und kein Tier ist mehr zu sehen. Die letzten Eruptionen waren 2005, aber irgendwo aktiv ist der Vulkan immer. Dadurch, dass der Kraterdurchmesser so groß ist, ist es aber kaum gefährlich, da sich die Lava zunächst darein ergießen würde. Unser Guide jedenfalls war sehr entspannt.
    Schnorcheln lassen sie uns hier nicht so richtig, die Tour zu den Galapagos-Pinguinen ist leider für Tage ausverkauft.
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You might also know this place by the following names:

Cantón Isabela, Canton Isabela

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