Ecuador
Provincia de Galápagos

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118 travelers at this place:

  • Day14

    Ankunft in Santa Cruz

    August 3 in Ecuador

    Nachdem ich mit der Suche nach meinem Appartement fast eine Stunde zu Fuß zubringe, es aber nicht an der Stelle ist, wo es sein sollte, pfeife ich auf Privatinsolvenz und steige ins Taxi.

    Und erfahre, dass es in der Stadt einen Einheitstarif für 1,50 USD gibt ✌

    Die Gastmutter und ihre Hündin Luna sind auch einfach nur goldig. Werde gleich gedrückt und willkommen geheißen. Nach einer Dusche lädt sie mich dan noch zu einer nächtlichen Fahrradtour durch Santa Cruz ein und zeigt mir die Stadt, richtig toll.
    Wir sehen riesige Mantas und kleine Babyhaie im Wasser, wieder die dicken Pelikane überall und ich bekomme den gut gemeinten Rat, aufzupassen, dass sie mir nicht auf den Kopf 💩... darüber habe ich tatsächlich nicht nachgedacht, aber sind ja auch nur Vögel 😅.
    Ich höre ein Blöken wie von Schafen aus dem Wasser und von Booten, und entdecke überall Seehunde
    Alles wirkt wie ein zu groß geratener Zoo bzw. Aquarium, surreal, ein unbeschreibliches Gefühl und Glückserlebnis.
    Die Stadt selbst ist klein aber fein. Alle sind entspannt, Kriminalität gibt es nicht und alle helfen einander und den Touristen auch. Und Essen gibt es an jeder Ecker, besonders fangfrischen Fisch und Hummer, sieht toll aus!
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  • Day15

    Puerto Ayora, Darwin Station

    August 4 in Ecuador

    Die Zeit vergeht wie im Flug.
    Ich mache tausende Fotos, aber keins gibt die Momente wieder, die ich hier erlebe.
    Am Anfang freue ich mich noch wie Bolle über die zahlreichen kleinen Geckos am Wegesrand, die erstaunlich wenig schüchtern sind. Doch bald muss ich aufpassen, dass ich bei allen den großen Wundern, die es hier zu sehen gibt, die kleinen nicht übersehe.

    Tagesziel für heute:
    Charles Darwin Forschungsstation und Las Grietas, wunderschöne Badegrotten mit einem tollen Strand in der Nähe.
    Doch zuvor überrascht mich ein gratis Keramikgarten mit seinen wunderschönen und unerwarteten Eindrücken.
    An der Forschungsstation dann wieder Glück, Eintritt frei und dazu lauter geführte Gruppen, also gratis Hintergrundinformationen von den einzelnen Guides noch dazu.
    Die Station erinnert ein bisschen an einen kleinen Zoologischen Garten.

    Die Kakteen sind riesig und sehen aus wie Bäume, bestehen aber zu 80%Wasser und können schnell umknicken.
    Die Riesenschildkröten wurden in der Vergangenheit fast ausgerottet, es gibt heute noch ca. 10 bis 15% Schildkröten, die es vor kurzer Zeit gab. Einige Schildkrötenarten sind schon ganz ausgestorben, wie auch der berühmte “Lonesome George“, den man ausgestopft bewundern kann. Er starb als letzter seiner Art, da er leider nicht zur Fortpflanzung geeignet war weil unfruchtbar, was man mit vielen teuren Tests herausgefunden hat.
    Die Schildkröten sind allerdings sehr wichtigfür die Flora und die Fauna. Viele Tiere leben von ihrem Dung und sie halten die Kakteenpopulation in Schach.
    Deswegen wird fieberhaft versucht, die Anzahl wieder zu erhöhen. Dafür die Aufzuchtstation, in der die kleinen Tiere in Ruhe heranwachsen können, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden.
    Die Station ist der Hammer, super interessante Informationen und einfach und übersichtlich dargestellt.
    Auch wie geforscht wird z.B. zum Bekämpfen eingeschleppter Parasiten, die Babyfinken töten, wirklich beeindruckend und vor allem nachhaltig. Auch Riesenschnecken sind doof. Und Brombeeren, wie bei uns auch. Allerdings beginnt dort erst die Forschung, so weit ich sehe. Wird aber sicher gut.
    !Me encanta! ^^
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  • Day15

    Der Vormittag rennt davon, gehe noch kurz zum Strand und werde direkt von den Iguanas (den herrlichen Urzeitdrachen) begrüßt.
    Dann leider auch von einem einheimischen Chico, der mir irgendwie nicht mehr von der Seite weicht. Er will mir unbedingt die Tortugas zeigen und ganz bestimmte Stellen, wo sonst Touristen nicht hinkommen. Ich frage mich was er will, Dinero oder Amore? Oder bin ich wieder zu skeptisch?

    Kann den Strand also nur bedingt allein genießen, dabei gibt es so viel zu sehen! Und ich bin traurig, dass man hier nichts mitnehmen darf. Es gibt so viel zu sammeln, aber das Risiko gehe ich hier lieber wirklich nicht ein, zu viele Kontrollen...
    Überall liegen Korallen und Teile von Krabbenfüßen und andere wunderschöne seltsame Dinge... hoffe doch, dass ich die nächsten Tage noch mehr Strand zu sehen bekomme ^^ Jetzt erst mal schnell weg...

    Auf der Suche nach einem kleinen Mittagessen lande ich schließlich bei Kartoffelchips. Als meine Gastmama das mitbekommt, bekomme ich kurzerhand noch ein super leckeres vegetarisches Mittagessen, sie ist wirklich ein Engel.
    Ihr Mann ist auch beim Essen dabei, und als ich die Geschichte von dem Jungen am Strand erzähle, lachen beide. Sie tippt auf Dinero und er auf Amore 😝 Also doch nicht übervorsichtig 😅

    Dann mit dem Taxiboot für 80 Cents Richtung Las Grietas.
    Eine erneut unwirkliche Landschaft erwartet mich, angefangen bei den Salinas, einer Art Salzacker, in dem das Meersalz gesammelt wird. Später wird darin dann Fisch eingelegt.
    Inmitten dieser Umgebung sehe ich die italienische Botschaft und überlege mir, vielleicht einen neuen Job anzunehmen? Botschafterin auf den Galapagos Inseln wäre bestimmt cool ✌💓
    Weiter zu den Badegrotten, welche wirklich verlocken. Sind aber auch dermaßen überlaufen sind, dass ich mich heute dagegen entscheide, selbst hineinzusteigen. Vielleicht habe ich noch einmal die Möglichkeit die Grotten am Vormittag zu besuchen... mit Glück mit weniger Badegästen.
    Die Landschaft drumherum ist aber absolut den Besuch Wert.
    Zum Abschluss dann noch an den Playa de Alemanes (klares Muss, oder? ^^), schnorcheln. Das erste Mal überhaupt schnorcheln, aber klappt.
    Ich weiß also nicht, wie es sonst ist, wenn man schnorchelt. Aber ich denke, immer und überall Fische zu sehen, ist schon etwas Besonderes. Auf jeden Fall war es für mich so. Als würde ich in einem Aquarium einer Zoohandlung schwimmen, überall bunte Fische, kein Meter war leer. Und sogar mit kleinen Haien bin ich geschwommen.
    Das Gefühl ist unbeschreiblich, leider keine Aufnahmen, denn die Gopro hat versagt 😌
    Im Herzen ist es aber festgehalten. 💓
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  • Day14

    Baltra

    August 3 in Ecuador

    Am Flughafen von Baltra wartet genau wie an den Flughäfen in Peru die Polizei mit Drogenhunden, die gefühlt alles andere machen, als ihren Job. Sind ganz verspielt und hören nicht auf Kommandos ^^ Aber auch die Polizisten scheinen lieber zu spielen, werfen Bälle und freuen sich, wenn die ca. 50 Kilo-Brummer-Hunde voller Elan auf die Koffer springen... Hoffentlich ist nichts zerbrechliches drin 😵
    Ansonsten wird schon ein ganz schöner Staatsakt aus allen Kontrollen gemacht. Ich kann nicht einschätzen, wie intensiv die Kontrollen tatsächlich sind, aber soweit ich mitbekommen habe, sind die Strafen hoch. Hatte aus Versehen mein Obst mitgenommen, aber Gott sei Dank ist das bei der ersten Kontrolle in Quito aufgefallen, Strafe wäre sonst 600 USD gewesen.

    Aber das Geld geht auch so weg:

    # 20 USD Kontrolle in Quito
    # 100 USD Eintritt
    # 5 USD für den Flughafenbus zum Schiff, m überhaupt wegzukommen
    # 1 USD für's Schiff
    # eigentlich 25 USD für das Taxi vom Flughafen, aber es fahren Gott sei Dank auch private Busfahrer, macht nur 5 USD, auch wenn ein durchgeknallter Kolumbianer mal eben versucht hat, mittels Anruf bei der Polizei den Preis auf 2,50 USD zu drücken, wäre schließlich vor 3 Jahren auch so gewesen

    Ich bekomme Angst vor Privatinsolvenz, was durch die Insel selbst aber schnell kompensiert wird ^^
    Schon bei der Landung des Fliegers habe ich die erste Echse flüchten sehen und konnte es erst gar nicht glauben.
    Beim Boot dann überall riesige Pelikane auf der Suche nach Fisch und ohne jede Scheu vor Menschen, landen sogar auf dem Dach des Bootes, auf dem lose unsere Koffer liegen 😅
    Sie fliegen zu sehen ist absolut unwirklich, fühlt sich an wie ein Sprung in die Vergangenheit zu den Dinosauriern.
    Aus dem Bus heraus sehe ich dann die erste Riesenschildkröte an der Straße und frage mich, was noch alles kommt.

    Trotz aller Bestimmungen zum Schutz der Natur bin ich dennoch überrascht, dass die Busfahrer permanent auch im Stand die Motoren laufen lassen und dass an einigen Ecken ziemlich viel Müll liegt,
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  • Day17

    Frühstück in einer Spelunke um die Ecke, der national bekannte “Bolon“, ein Ball aus grüner Banane, die geschmacklich nichts mit Banane zu tun hat. Ist eher wie Kartoffel oder Knödel ^^

    Dann weiter in die Geisterstadt.
    Die Geschäfte und Restaurants sind geschlossen oder unbesetzt. Wenn man reingeht, kommt manchmal jemand. Manchmal könnte man auch den ganzen Laden ausräumen und gehen. Die Straßen sind weitestgehend leer.

    Irgendwie hab ich dann doch noch ein Fahrrad gemietet (in einem Minimarkt) und Touren gebucht (in einer Wäscherei).

    Vormittags fahre ich mit dem Fahrrad zu den Schildkröten und Flamingos um die Ecke. Die Schildkröten sind wieder in einer Aufzuchtstation, die Flamingos am See, mache mehr Videos als Fotos 💓
    Fast alle Tiere haben hier ihren Platz, an dem sie anzufinden sind. Es gibt sogar Hinweisschilder, aber es ist doch Natur...
    Am Strand spielen Seelöwen, Pelikane fangen ihre Fische und ich finde die ersten Blaufußtölpel, sehen wirklich witzig aus, wie Möwen, die in einen Farbtopf gestiegen sind.
    Und die immer kritischen, grimmigen, regungslosen Drachen ^^ Die Männchen werden bis zu 1,30 m lang und 30 Jahre alt. Die augenscheinliche Faulheit liegt daran, dass sie bei der max. 30-minütigen (vegetarischen 😵) Nahrungssuche im Meer so auskühlen, dass sie danach zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

    Dann Warten an der Geisterstraße auf den Bus zum nachmittäglichen Schnorchelausflug, die Spannung steigt, denn er ist 15 Minuten zu spät. Und es ist niemand da, den man fragen kann 😁
    Am Ende klappt alles prima und wie versprochen sehe ich Pinguine und schwimme mit den Meeresschildkröten, unbeschreiblich 💓
    Wir besuchen noch die nach Haien benannte Insel Las Tintoreras und auch hier alles wie im Katalog ^^ Inklusive zweier Haie.
    Es gibt auch hier einen Strand aus toten Korallen, die El Niño zum Opfer gefallen sind, irgendwie traurig, wenn man bedenkt, dass es in Kürze kaum noch Korallen geben wird.
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  • Day18

    Sierra Negra, Wall of Tears

    August 7 in Ecuador

    Lange habe ich überlegt, ob ich mir den Vulkan Sierra Negra antue oder nicht. Laut Internet 16 km Gewaltmarsch, aber andererseits mit 10 km Durchmesser der zweitgrößte Krater der Welt...
    Durch kürzliche Vulkanausbrüche wurde der Marsch allerdings auf 6 km (3 hin, 3 zurück) gekürzt, das sollte machbar sein!
    War es auch, aber genauso enttäuschend. Der Weg war wie ein Feldweg in Deutschland, nix negra. Dafür dank des Nieselregens ein Massengrab von Regenwürmern 🙏
    Dann eine Stunde am Krater stehen und auf ca. 10 m² mit 40 Touristen warten, dass sich der Nebel lichtet 😌 Er lichtet sich nicht.
    On top die Fahrt im offenen Bus, die mit der Bootsfahrt vergleichbar ist, wie eine Achterbahn mit Regen und Zweigen im Gesicht ^^

    Der Guide gibt sich Mühe, erzählt viel über die größtenteils eingeschleppte Flora (wilde Hortensien, Bananen etc.) und Fauna. Auch wilde Pferde und Schweine gibt es hier, die in der Vergangenheit von den Farmern eingeführt wurden und dann verwildert sind. Heute werden sie wohl zum Teil gejagt und gegessen.
    1 Schwein kann in einer Nacht mehr als 100 Schildkröteneier essen.
    Und ich erfahre endlich, warum mir die Stadt so unheimlich vorkommt.
    Bis vor einigen Jahren lebten auf Isabela nur Fischer, Bauern und Jäger, ca. 300 Einwohner. Die haben sich gegen den Tourismus gesperrt bis 2010. Erst seitdem gibt es Zuzug und jeder versucht sein Glück in der Tourismusbranche.
    Einwohner heute geschätzt 3000-5000.

    Nachmittag wieder frei, ich besuche die Muro de las lágrimas, Mauer der Tränen.
    Auf dem Weg dahin sehe ich erstmals freilebende Riesenschildkröten und störe gleich bei der Eierproduktion 😱

    An der Mauer erfahre ich, dass die Inseln 1946-1959 Ecuadorianische Gefangenenkolonie mit höchst unmenschlichen Bedingungen war. Unter anderem mussten die Gefangenen eben diese Mauer ohne jeden Sinn errichten, mit bloßen Händen.
    Das Ding ist an der breitesten Stelle sicher 10 Meter dick, purer Wahnsinn ist das.
    Hinter der Mauer führt ein Weg hoch zu einem wunderschönen Aussichtspunkt über die Insel.
    Auf dem Rückweg dann immer mal wieder Rast an kleineren Buchten und Mangrovenwäldern. Immer wieder anders und überraschend.
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  • Day19

    Von Isabela nach Santa Cruz

    August 8 in Ecuador

    Leider habe ich keine Karte mehr für eines der Boote am Vormittag bekommen, so dass ich mir den halbem Tag noch auf Isabela um die Ohren schlagen muss. Aber die Zeit vergeht schnell, gerade zu Fuß, denn alles ist recht weitläufig.
    Schreibe endlich Postkarten und stelle hinterher fest, dass da 4 Briefmarken rauf müssen, jetzt sind alle Adressen verdeckt 😌
    Am Vormittag dann nochmal schnorcheln und die Seehunde von den Bänken jagen, dann geht's auch wieder los mit dem Boot... das braucht diesmal nur 2 Stunden, so fühle ich mich hinterher auch, nur ins Bett und schlafen ^^Read more

  • Day43

    First day in San Cristobal, Galapagos. Well, as you see, the fauna is not shy around here. Sea lions, birds, pelicans, crabs, iguanas, etc. own this island. And, by the way... they have the right of way! Or so they think! 😁

  • Day44

    Playa Loberia

    August 3 in Ecuador

    We visited Loberia Beach (Sea Lion Beach) and Beach Mann (opposite side of the island to Loberia). In these beaches one can see Sea Lions everywhere. Sometimes they even get close to you. Beaches have lots of volcanic rocks, fine sand, native greens, and very clear water (cold!!!).

  • Day45

    360 Tour

    August 4 in Ecuador

    We took a tour around the entire island of San Cristobal. It’s an all day tour that includes snorkeling in open sea by the “Leon Dormido” (Sleeping Lion), Sardina Bay, and Santa Rosa where we got to SEE and SWIM with hammer sharks, tintorera sharks, giant turtles, sea lions, and stingrays, to name a few... we also got to see many of their unique birds like the Blue Footed Booby, Red Footed Booby, and Frigate birds. Those pics were better captured with our big camera. I may add a part 2 to this posting once we download those pics. I WeRead more

You might also know this place by the following names:

Provincia de Galápagos, Provincia de Galapagos, Archipiélago de Galápagos

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