Ecuador
Provincia de Galápagos

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208 travelers at this place:

  • Day179

    Galapagos - Inseltage auf Isabela

    May 4 in Ecuador ⋅ ⛅ 29 °C

    Nachdem schon seit Geburt unseres Blogs klar war, dass Dani über die Galapagos Inseln berichten darf, bin ich (Manuela) nun wieder am Zug und darf noch über den zweiten Galapagos Teil erzählen.
    Am ersten Tag nach der Kreuzfahrt gilt Ausschlafen als höchste Priorität. Endlich mal nicht zwischen 5h und 6h aufstehen, da kommt richtiges Ferienfeeling auf! Doch leider ist auch niemand mehr da, der für uns kocht und unser Programm zusammenstellt. Um einen Landschock zu vermeiden nach 8 Tagen auf hoher See, haben wir ein Hotel direkt am Strand gewählt und geniessen das Einschlafen bei Wellenrauschen.
    Nach dem Frühstück gibt's gleich mal eine Runde Freizeit - oder auch Internerzeit. Nach 8 Tagen Funkstille hat man einiges nach zu holen! Als Abwechslung kommt ein Schwumm im offenen Meer-Wellenbad gerade richtig. Am Nachmittag spazieren wir in der Gegend umher, entdecken jenste Meer Leguane und spüren 3 Flamingos auf, die sich 5 Meter vor uns herauspützeln.
    Am nächsten Morgen ist Ausschlafen schon wieder wunschdenken für Lilian, Daniel und mich. Um 7h20 werden wir abgeholt und aufs Boot gebracht. Wir rasen durch das Meer, sehen immer wieder mal einen Flossen oder Buckel aus dem Wasser ragen und kommen 45 Minuten später am Ziel an, den "tuneles". Heute hat der Pinguin Empfangsdienst und begrüsst uns freundlich. Wir bööteln im Schritttempo durch die malerischen Lavalandschaften bis das Boot zu einem Stopp kommt und ein Landgang ansteht. Zu Fuss spazieren wir über die Lava Tunnels, winken den vorbeischwimmenden Schildkröten zu und tanzen mit dem Blaufuss Tölpel. Ein paar hundert Meter entfernt, Schnorchel und Tauchbrille aufgesetzt, begeben wir uns ins Nass und beobachten die Unterwasser-Welt. Eine Schildkröte nach der anderen paddelt gemütlich an uns vorbei, begleitet von farbigen Fischen. In einer Höhle finden wir ein Dutzend Haifische beim gemütlichem Zusammensein. Als letztes machen wir uns auf die Suche nach Seepferdchen, wobei unser Guide schnell fündig wird. Jedoch zeigt sich nur ein einziges Geschöpf und 10 sehensgierige, mit Flossen strampelnde Schnorchler, versuchen einen Blick zu erhaschen....
    Am Nachmittag gehen wir in der Perla de la concha (nur ein 20 minütiger Spaziergang von unserem Hotel) auf eigene Faust schnorcheln. Da ich keine Schnorchel Ausrüstung habe, warte ich auf dem Steg, während Dani und Lilian die Umgebung unter Wasser erkunden und Marc eine Abkühlung im Wasser geniesst. Als vier entenähnliche Gestalten gemütlich vor Marc vorbeischwimmen überlege ich noch, ob ich ein Foto machen soll aber Enten sind ja langweilig. Bis Marc ruft "Pinguuuus". Doch bis die Kamera eingeschaltet ist, sind sie bereits aus dem Bild. Ich kann es nicht fassen, dass ich diese einmalige Fotogelegenheit verpasst habe🙈🐧. Als Lilian mir ihr Schnorchelzeug übergibt, ist mein einziges Ziel dem Blog Namen gewidmet: Find penguins! Vom Steg aus können wir gleich einen sichten, Dani und ich stürzen ins Wasser und wenig später haben wir ihn erwischt und können friedlich hinterherschwimmen. Er schwimmt an der Wasseroberfläche und zwitschert alle 5 Sekunden etwas in die Welt hinaus bis er irgendwann abtaucht und sich verabschiedet. Die Faszination Galapagos hat mich nun definitiv auch erreicht! Ich spüre eine Schildkröte auf, schwimme mit ihr bis zu den Mangroven und leiste ihr Gesellschaft beim Z'vieri. Plötzlich rufen mir die Würmlis vom Steg her zu "Seelöwe! Hinter dir, nein rechts, nein andere Seite...! Tja verpasst, dafür sagt nochmals ein Pingu kurz hola und ich kann das Wasser zufrieden verlassen.
    Für unseren letzten Tag variieren die Interessen. Dani möchte die Gelegenheit unbedingt noch nutzen, um beim Hafen schwimmende Meer Leguane zu sehen und die besste Chance eröffnet sich jeweils am Morgen. Marc und ich gehen währenddessen auf die Vulkanwanderung. Der zweitgrösste Krater weltweit erwartet uns auf dem Sierra Niegra. Doch der Guide muss uns des besseren belehren - die Info in den Reisehandbücher ist falsch - es gibt einige grössere Krater. Und trotzdem ist er mit 35km2 eindrücklich gross! Noch eindrücklicher wird es, als unsere Wanderung über Lavagesteine führt. Die bizarre Umgebung gibt einem das Gefühl, als befänden wir uns auf einem anderen Planeten. Die 9km auf derselben Strecke zurück ziehen sich ziemlich in die Länge. Wir erfreuen uns an leichtem rägele als Abkühlung. Aber die Freude währt nicht lange, schon bald bin ich in der Regenjacke eingepackt und von oben bis unten pflotschnass.
    Zurück in Villamil finde ich Dani nicht im Hotelzimmer vor. Die wasserdichte Kamera auf dem Bett verrät jedoch, dass die beiden nicht mehr am schnorcheln sind. Gwunderig wie ich bin, drücke ich den "Ein" Knopf und warte gespannt... Nein wie süss, ein Pinguin strahlt mich aus nächster Nähe an. Ich weiss nicht genau, ob bei mir nun Freude oder Eifersucht überwiegt;-). So richtig freue ich mich aber, als ich jenste Fotos von schwimmenden Meer Leguanen finde. Seit Tagen hat er sich das gewünscht und endlich wurde der Wunsch erfüllt.
    Am Nachmittag möchte ich mein Glück mit dem Pinguin auch noch versuchen doch er steht, wie erwartet, nicht mehr auf seinem Stein. Immerhin sehe ich einen Aal und eine Schildkröte.
    Nach insgesamt 12 Tagen sind unsere Galapagos Ferien leider zu Ende. Um 5h15 holt uns das Taxi ab und bringt uns zum Hafen, wo wir mit dem Wassertaxi zum Boot fahren. In der Weite sehe ich einen weissen Punkt. Sofort schnappe ich mir meinen Feldstecher und meine Vermutung stellt sich als Tatsache heraus - da ist tatsächlich ein Pinguin so früh aufgestanden, um uns Tschüss zu winken😍🐧👋
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  • Day81

    San Cristobal - Galapagos

    June 10 in Ecuador ⋅ ☀️ 27 °C

    Von Guayaquil aus flogen wir auf die Galapagosinseln, genauer gesagt auf die Insel San Cristobal. Vom Flughafen aus konnten wir bequem ins Dorf laufen und in unserem Hostel einchecken. Es zog uns aber sofort wieder raus, wir wollten gleich anfangen uns zu erkundigen und umzusehen. Oft hört man, dass die Galapagosinseln nur in Form einer Kreuzfahrt sinnvoll zu bereisen sind. Das gilt bestimmt für die kleineren Inseln, aber die großen Hauptinseln kann man durchaus auf eigene Faust erkunden und sich dabei einige tausend Euro sparen!
    Wir informierten uns bei verschiedenen Anbietern und buchten dann eine Schnorcheltour und eine 360° Grad Tour (einmal mit dem Boot um die Insel mit viel Schnorcheln).

    An der Promenade angekommen sahen wir sofort die ersten Seelöwen, die in der Sonne chillten und verschiedenste lustige Geräusche von sich gaben, von Rülpsen bis Husten war alles mit dabei 😀 Auch unter verschiedenen Bänken hatten sie sich im Schatten niedergelassen und ließen sich von Menschen nicht stören.

    Wir machten uns auf den Weg um noch eine kleine Wanderung zu machen. Schmale Wege führten uns in eine Bucht, wo man angeblich gut schnorcheln kann. Das Wasser war richtig kalt, aber die Überwindung hat sich gelohnt: wir sahen unsere allererste Wasserschildkröte in freier Wildbahn, ein entspanntes Tier mit mehr als einem halben Meter Durchmesser, das sich lange beobachten ließ. Auch Seelöwen kamen uns nahe und spielten im Wasser miteinander. Nachdem wir an einer Darwinstatue und an einem Aussichtspunkt vorbeigekommen waren, schauten wir uns den schönen Sonnenuntergang an einem Strand an, wo ebenfalls viele Robben unterwegs waren. Ein toller erster Tag mit vielen Tieren!

    Am nächsten Tag fuhren wir mit einem kleinen Boot los, außer uns waren noch vier weitere Passagiere an Bord. Als wir über das Wasser bretterten tauchte plötzlich eine große Gruppe von Delfinen auf, bestimmt um die 30! Immer wieder sprangen sie neben dem Boot aus dem Wasser, bis sie irgendwann wieder verschwunden waren. Bald waren wir an der ersten Schnorchelstelle angekommen und stürzten uns ins Wasser, diesmal immerhin mit Neoprenanzügen. Dort sahen wir Schildkröten, und nicht viel später tauchten auch schon die ersten Haie auf: Black Tipped Reef Sharks. Beeindruckende Tiere, und weitaus größer als die Riffhaie die wir in Thailand schonmal gesehen hatten. In einer mit Mangroven umgebenen Bucht sahen wir unzählige rote Krabben, und auch ein Stachelrochen huschte an uns vorbei. Einen Schwarm Barracudas haben wir auf dem Rückweg getroffen.

    Die Fahrt ging weiter, und wir machten Halt in verschiedenen Buchten mit weißem Sand und türkisem Wasser - traumhaft! Hier beobachteten wir Pelikane, und auch unterwegs haben wir vom Boot aus verschiedene große Vögel gesehen. Der Kapitän warf seine Angeln aus, und tatsächlich bissen zwei Fische an! Die wurden direkt zu leckerem Ceviche verarbeitet, frischer geht's nicht.

    Unser letzter Schnorchelstopp war bei einem riesigen Felsen der aus dem Wasser ragte, dem Kickers Rock. Hier war das Wasser noch kälter, um die 19°C. Aber schon nach kurzer Zeit sahen wir einen Galapagoshai sowie Black und White Tipped Reef Sharks. Außerdem waren richtig viele Wasserschildkröten unterwegs, die uns auch sehr nahe kamen.

    Den Abend genossen wir im Hostel auf der Terrasse und schauten uns begeistert die Fotos und Videos von diesem Tag an.

    An unserem dritten Tag auf Galapagos stand ein Tauchausflug an! Mit einem unerwartet luxuriösen Boot fuhren wir wieder zum Kickers Rock, wo man beim Tauchen mit etwas Glück Hammerhaie sehen kann. Bei unserem ersten Tauchgang gingen wir bis auf 27 Meter Tiefe runter und sahen Schildkröten, Robben und verschiedene Fische. Beim zweiten Tauchgang blieben wir in 10 Metern Tiefe und hatten Glück: wir sahen mindestens 5 Hammerhaie! Zwar nicht so nah wie die Schildkröten und anderen Haie, aber das ist wohl auch besser so. 😀 Wir konnten unser Glück kaum fassen und genossen die Augenblicke in vollen Zügen. Dann gerieten wir auch noch in einen riesigen Schwarm von Galapagos-Salemas, und als wir mitten im Schwarm waren wurde es regelrecht dunkel! Zurück auf dem Boot bekamen wir noch Mittagessen, dann ging es zurück an Land.

    Wir sind von Galapagos bisher richtig begeistert und freuen uns auf die zwei anderen Inseln, die wir noch besuchen werden. 😍

    P.S.: Wir haben schon so viele Fotos und vor allem (Unterwasser-) Videos, dass wir am Ende noch ein “Special“ machen werden.
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  • Day86

    Santa Cruz - Galapagos

    June 15 in Ecuador ⋅ ⛅ 25 °C

    Santa Cruz ist die dritte und letzte der Hauptinseln von Galapagos. So auch für uns. Mit Puerto Ayora verfügt sie über die größte Ortschaft auf den Inseln. Der Ort kam uns insgesamt am touristischen vor. Um die Insel herum gibt es sehr viele Tauchspots und dementsprechend viele Tauchschulen. Trotzdem ist der Ort gemütlich und lädt zum Verweilen ein.

    Auf der Überfahrt nach Isabela blieben wir ja ca. 4 Stunden auf der Insel und besuchten die Charles Darwin Forschungsstation, genau gesagt die Aufzuchtstation für Landschildkröten. Dort werden, wie auf Isabela auch, Schildkröten zunächst groß gezogen und dann ausgewildert. Das Ganze ist mit Schautafeln sehr gut und verständlich illustriert. Man bekommt in kürzester Zeit einen sehr guten Überblick.

    Als wir dann zum zweiten Mal auf Santa Cruz waren, blieben wir einen guten Tag vor Ort und hatten uns für einen Ganztagestrip zum Tauchen entschieden. Wir wollten unbedingt nochmal Hammerhaie aus nächster Nähe sehen und der Tauchspot Gordon Rock ist dafür einfach prätestiniert. Also, ab aufs Boot mit einer (leider) größeren Gruppe. Wir machten zwei Tauchgänge und wurden nicht enttäuscht. Wir sahen ganze Schulen von Hammerhaien und auch kleinen Schwarzspitzenhaien. Obendrauf gab's noch Schildkröten, Adlerrochen und Moränen quasi als Beigabe. Wir waren maximal begeistert von den Eindrücken, auch wenn die etwas große Tauchgruppe die Freude ein wenig eintrübte. Aber das ist Jammern auf höchstem Taucherniveau.

    Wir blieben dann noch über Nacht auf der Insel und fuhren am nächsten Morgen mit dem Boot nach San Cristobal, wo unser Flugzeug zurück nach Guayaquil ging.

    Wir haben die drei Hauptinseln der Galapagos innerhalb einer Woche auf eigene Faust und ohne Vorplanung bereist, was erstens durchaus möglich ist und zweitens den Geldbeutel deutlich weniger strapaziert. Die teure Kreuzfahrt (Preise ab 4.000 USD pro Kopf und Woche) braucht es wirklich nicht. Wir haben für uns auf jeden Fall das maximale rausgeholt und sind total von der Tierwelt begeistert. Schön, dass es sowas noch gibt.
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  • Day210

    Die Galapagos Inseln - Isabela

    September 15 in Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

    Weiter geht das Galapagos Inselhopping. Wir hörten, dass die Insel Isabela die größte jedoch authentischste und schönste wäre. Also ging es früh morgens 7Uhr mit dem Speedboot für 2 Stunden von Santa Cruz nach Isabela. Und wir wurden nicht enttäuscht. Schon als wir ankamen, war die Insel so entspannt und noch eher unberührt. Ein Plaza mit gefühlt 6 abgehenden Straßen ergab den Stadtkern. Was sehr schön war. Jedoch wurde man schon wieder von Touranbietern überrannt. Hier konnte man auch alles nur mit einer sehr teuren Tour erkunden.

    Wir entschieden uns am ersten Tag für einen langen Spaziergang am Strand und zu der Schildkrötenaufzucht Station. Der Weg führte an vielen kleinen Lagunen vorbei mit Flamingos, Iguanas und anderen Vogelarten.

    Dann hieß es schnorcheln, wie man an Robbys Ausdruck erkennen kann, war das Wasser doch eher sehr kalt. Aber er konnte zumindest einige Tiere wie Schildkröten und viele Fische sehen.

    Und an unserem letzten Tag auf der Insel entschieden wir uns nun doch für eine Tour. Die "Los Tuneles" Tour. Hier ging es mit dem Boot erstmal 2 Stunden zu den Lavatuneln besser gesagt Lavabrücken der Insel, die man sogar betreten durfte. Das Wasser war glasklar und wir konnten wieder ganz viele Schildkröten von oben sehen. Auch der Blaufußtölpel zeigte sich wieder einmal, sogar mit Babys, die ganz flauschig waren.

    Und dann ging es im Wetsuit und mit Taucherbrille ins Wasser. Ca. 1 Stunde schnorchelten wir durch die Tunels. Dabei begrüßten wir ganz viele Schildkröten 🐢 und den ein oder andere Seelöwen. Sogar ein riesiger!!! und ein kleiner Stachelrochen kreutzten unsere Wege.

    Ah und dann das Highlight.... da schwamm doch nicht plötzlich ein ca. 2m langer Hai 🦈 an uns vorbei. Ramona blieb erstmal die Luft weg und Robby... ja Robby schwamm gleich hinter her um ihn in die Linse zu bekommen. Es war aber nicht nur ein Hai in der Umgebung, nein in kleinen Verstecken schwammen bis zu 5 Haie rum. Zum Glück hat nur Robby die gesehen.... das war auf jeden Fall ein Wahnsinns Erlebnis. Zumal man bedenkt, dass die Galapagos Inseln die höchste Haidichte haben und ganz zahm sind.... naja... ganz vertrauen würden wir dem Ganzen nicht 😋 Dann ging es wieder zurück aufs Boot und zurück Richtung Hafen, als jedoch alle glaubten schon alle Highlights gesehen zu haben, stoppte unser Kapitän plötzlich das Boot und zeigte ganz aufgeregt ins Wasser, wo ein riesiger Schatten zu sehen war, besser gesagt war es ein Mantarochen von ca. 5-6 Meter Spannweite der sogar bis kurz vor unser Boot kam. Auf dem restlichen Weg sahen wir immer wieder riesige Schatten, denn das Meer war voll mit Rochen. Unglaublich diese Giganten im Wasser zu sehen.
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  • Day213

    Die Galapagos Inseln - San Cristobal

    September 18 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Unsere letzten 4 Tage verbrachten wir auf der letzten Insel "San Cristobal". Mit dem Speedboot ging es also von der Isabela weiter nach San Cristobal. Da Ramona immer noch total verschnupft war, spazierten wir lediglich zum Tijeretas Viewpoint. Einer tollen Bucht zum schnorcheln und einen tollen Ausblick aufs Meer.

    Am nächsten Tag kamen auch schon Lara, Paul und Clemens und wir leihten uns Schnorchelausrüstung aus. Also spazierten wir gemeinsam nochmal zur Tijeretas Bucht und sprangen alle 5 ins doch ein bisschen kalte Wasser. Durch unseren Wetsuit hielt man es dann schon ein bisschen aus. Wir schnorchelten wieder mit Schildkröten und vielen Fischen. Leider meinten es die Galapagos Inseln nicht so gut mit uns, als wir wieder zu unseren Sachen kamen, stellten wir fest das 100$ aus unserem Portemonnaie geklaut wurden, was ziemlich versteckt im Rucksack lag... 😭 Der Schock saß erstmal tief bis wir realisierten, dass der Dieb es gut meinte, denn er ließ beide Handys, Kamera und Kreditkarte an seinem Platz. Es ist nicht schön aber wenigstens haben wir keine Rennerei.... vielen dank lieber Dieb 🙄

    Wir spazierten dann noch an einen weiteren Strand, wo niemand außer paar Seelöwen sich am Strand sonnten. Wie ein kleines Paradies.

    Am vorletzten Tag ging es wieder zu 5. zum La Loberia Strand. Leider war es sehr bewölkt und es nieselte ab und zu sogar. Somit ging es dann auch schnell wieder zurück in die Stadt.
    Am Abend genossen wir nochmal alle zusammen ein tolles Abendessen mit frischen Fisch und Lobster bevor die 3 zurück nach Quito flogen.

    Unseren letzten Tag verbrachten wir damit, gaaaaanz lange den Seelöwen beim planschen, ärgern und spielen zuzuschauen und genossen einfach nochmal den Tag beim nichts machen!

    Bevor es dann am 21.09. Auch für uns hieß zurück nach Quito.

    Unser Fazit zu den Galapagos Inseln:
    Wenn man die richtige Zeit wählt, hat man sicher auch Glück mit dem Wetter. Was wir sehr sehr schade fanden, ist dass für jeden kleinem Schritt Geld oder Eintritt verlangt wird. Es wird den Touristen leider sehr das Geld aus der Tasche gezogen... für uns war es eine schöne Erfahrung und wir genossen trotz einiger Tiefs unsere Zeit auf den Galapagos Inseln. Vorallem aber beeindruckte uns die artenreiche Tierwelt, die wir so schnell wahrscheinlich nicht wieder sehen werden.
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  • Day62

    Zwei Dummis auf Galapagos

    August 31 in Ecuador ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einem ganz stressfreien Flug landeten wir Freitagmittag auf der Insel Baltra. Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, gingen wir in der Fressmeile essen. Allein, dass es hier sowas gibt, zeigt an, dass man jetzt am Touri-Hotspot ist. Auf eine Internetempfehlung hin suchten wir eins der Restaurants aus und aßen dort Garnelen und (zum ersten Mal für uns beide) Hummer (sehr lecker). Die Rechnung mit über 40 Dollar war allerdings ein ziemlicher Schlag in die Fresse, wenn man gewöhnt ist, sonst immer nur um die 3 Dollar für ein Essen zu zahlen. Wer schlau ist, hätte vorher vielleicht einfach mal nach nem Preis gefragt, aber glaubt mir, das war noch nicht unsere dümmste Aktion. Darauf hin kochten wir dann auch ab und zu mal selber in der Hostelküche für uns (auch sehr lecker). Am nächsten Morgen wollten wir die Inselmitte erkunden, und um unabhängig zu sein beschlossen wir, Fahrräder zu mieten. Das Wetter sollte wolkig, aber stabil bleiben und der Hostelheini meinte, mit dem Auto wären es "5 bis 10 Minuten" zu den entsprechenden Orten. Also so ne gute halbe Stunde mit dem Fahrrad, dachten wir. Beim Ausleihen merkte Christoph noch an, dass die Fahrräder keine Schutzbleche hatten, was ich noch mit "dann werden wir halt ein bisschen nass am Popo" kommentierte. Wir hatten leider weder bedacht, dass es vom Strand ins Innere quasi nur bergauf geht, noch, dass das Wetter dort ein ganz anderes war (nämlich Regen) und auch nicht, dass die ecuadorianischen Zeitangaben nicht unseren entsprechen. Wir schafften es gerade mal bis ins nächste Dorf, ließen uns dann dort von einem Pick-Up mitnehmen und mussten nur noch 4km bergab zum Schildkröten-Reservat laufen lassen. Das machte Spaß, aber hinterließ auch deutliche Spuren auf unseren Rücken. Wir kamen so fertig und dreckig im Reservat an, dass der Guide am Eingang fragte, ob es uns gut geht und ob wir einen Unfall gehabt hätten. In dem Park gibt es echt viele Riesenschildkröten, die da den ganzen Tag chillen, fressen und riesen Haufen hinterlassen, die überall auf den Wegen liegen. Auf den Inseln kann man außerdem viele Lavatunnel durchlaufen, die sich gebildet haben, als heißes Magma durch die Erde floss und außen verhärtete. Sehen sehr beeindruckend aus. Für den ganzen Rückweg gönnten wir und ein Taxi, Fahrräder leihen hatte sich für den Tag also echt richtig gelohnt.
    Am nächten Tag wollten wir uns Tickets für die 2 Uhr Fährenüberfahrt für die Insel Isabela kaufen. Das erste Reisebüro meinte, es gäbe absolut keine Plätze mehr, beim 2. hatten wir Glück und bekamen 2 Plätze auf der "Gabi". Wobei uns das schon wieder sehr komisch vorkam, weil die alle auf die gleichen Boote zugreifen. Als wir dann gerade zum Strand gehen wollten, kam eine Nachricht: Boot defekt, Fahrt der Gabi gecancelt. Also Geld wiederholen und die ganze Schose nochmal. Wir saßen keine 5 Minuten am Strand, als wieder ne Absage kam. An sich hätten wir auch einfach am nächsten Morgen fahren können, aber wir hatten in weiser Voraussicht schon unser Hostel auf Isabela gebucht und bezahlt. Ich dachte, die Info über das defekte Boot hätte das zweite Büro einfach später erreicht, aber Christoph war sicher, dass die uns einfach verarschen wollen. Als wir dann ins nächste Büro gingen, waren, oh Wunder, noch Plätze auf der Gabi zu haben und alles lief reibungslos. Manchmal sind die Eccis einfach komisch. Wir waren auf jeden Fall erleichtert, dass wir nicht eine Nacht doppelt zahlen mussten. Die zweistündige Bootsfahrt überstand ich sehr gut, da mir Christoph Reisetabletten mitgebracht hat, damit sowas wir beim Whale Whatching nicht wieder passiert. Ich werd davon zwar etwas dusselig, aber der Wellengang macht mir absolut nix mehr aus, weil die ganz schön reinknallen 🤪.
    Im Hostel angekommen, kam der Tag zu seinem Höhepunkt: Ich hatte das Hostel versehentlich erst für den folgenden Tag gebucht. Und für den Tag gab es natürlich keine Zimmer mehr.
    Aber irgendwie konnte uns nix mehr schocken, wir fanden schnell ein neues Hostel bei einem lieben, alten Ehepaar, wo wir die nächsten Tage über blieben. Fortsetzung folgt, Urwaldbeitrag wird noch nachgereicht 😬.
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  • Day65

    Eine einsame Schildi

    September 3 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Galapagos ist berühmt für seinen respektvollen Umgang mit Flora und Fauna. Und ich muss sagen: das zahlt sich zu 100 Prozent aus. Die Tiere hier sind sehr zutraulich, weil sie nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Die Leguane gehen einem sogar nicht mal aus dem Weg, wenn man vorbei möchte. Wodurch sie sich eine neues Verhalten angewöhnt haben. Wenn ein Mensch in die Nähe kommt und sie Angst haben, übersehen zu werden, heben sie ihre Schwanzspitze. Das ist kein Drohsignal, sondern jediglich ne kleine Warnung: "Hey, ich lieg hier, bitte pass auf wo du hintrittst." Zur Not machen sie dann doch mal ein paar Schritte zur Seite. Bei unseren Tauchgängen auf Isla Isabela wurden wir auch vor der Unterwasserwelt verzaubert. Eine Lagune voll mit Wasserschildkröten, die alle auf dem Grund chillen und ok damit sind, wen man direkt über sie hinwegschwimmt. Schildkröten müssen zum atmen an die Wasseroberfläche und manchmal kann man dann vom Strand oder Boot aus beobachten, wie immer wieder Köpfe für eine Sekunde auf dem Wasser kommen und wieder verschwinden. Auch sie haben, solang sie nicht gerade im Chillkröten-Modus sind, kein Problem damit in nächster Nähe von Menschen zu schwimmen, genau wie die Seelöwen hier. Bei unserem ersten geführten Schnorchelgang war auch ein Seelöwe mit dabei, der uns die komplette Stunde begleitet hat, um uns herumschwamm und sich freute wie Schnitzel, wenn man mal Drehungen oder fischähnliche Bewegungen unter Wasser machte. Die Tiere anzufassen ist hier mit gutem Recht streng verboten, auch wenn sie noch so nah zu einem kommen, aber zwei Mal kitzelte mich der Seelöwe mit seiner Schnauze an der Hand, was für mich zu den schönsten Momenten der ganzen Reise gehört. Die Seelöwen haben sehr schnell mein Herz erobert, es sind einfach die niedlichsten und witzigsten Tiere die ich je gesehen hab. Unter Wasser elegante und schnelle Schwimmer, an Land hoppelnde und watschelnde Penntüten, die nur ans Ufer kommen um sich in den Sand oder auf die nächste Bank zu flacken. Alle 3h bewegen sie sich dann mal weiter, um wieder in die Sonne zu kommen. Meistens liegen sie nicht allein sondern in kleinen Gruppen, zwei bis vier nebeneinander oder aufeinander, und wenn sich jemand dazugesellen will, auf den sie gerade keinen Bock haben, wird sofort laut gemeckert. Oder eher geblöckt, die Rufe klingen echt so witzig, wie die von besoffenen Schafen. Sie suchen sich generell von den Menschen sehr belebte Stellen wie die Häfen aus, weil sie die Aufmerksamkeit der Leute lieben, vor allem, wenn sie in Ufernähe am schwimmen sind. Verliert man das Interesse, legen sie gleich nochmal ne Schippe drauf, damit man wieder guckt und "ooh" sagt und lacht, dann sind sie zufrieden.
    Wir haben sehr viel über die verschiedenen Pflanzen und Tiere auf Galapagos gelernt, und es ist faszinierend, wie der Mensch sich hier um die Natur kümmert und voller Respekt auf die Tiere und Pflanzen achtet. Und es macht einen auch etwas wehmütig, weil man sich dann direkt vorstellt, wie es wohl wäre, würde man das überall so machen. Die Tiere stehen unter dem Schutz der Menschen, ohne von ihm verändert zu werden. Die Anpassung der Spezien an ihre natürliche Umgebung nicht zu beeinflussen steht an oberster Stelle, wodurch auch das Füttern nicht erlaubt ist. Alle Tiere, außer die gefährdeten in Zucht- und Auffangstationen, müssen ihr Futter selbst jagen und finden. Vor allem der Riesenschildkrötenbestand war zeitweise an einem kritischen Punkt, aber mithilfe akribischer Forschung, Reservaten und Zuchtstationen besteht keine Gefahr für eine der Spezien mehr. Einige Arten haben das Massentöten zum Zwecke der Schildpatt- und Fleischgewinnung in den letzten zwei Jahrhunderten nicht überstanden. Von einer Art der Pinta Inseln allerdings fand man überraschender Weise in den 70ern einen letzten Überlebenden, der seine Gene aber unglücklicher Weise nicht weitergeben konnte und 2012 als letzter seiner (Unter)Art starb. Hier ist er berühmt unter dem Namen Solitario Jorge (Einsamer George).
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  • Day49

    Galápagos Inseln Ahoi

    July 19 in Ecuador ⋅ ☁️ 20 °C

    Als wir morgens erwachen sind wir bereits an der Küste der ältesten Galápagos-Insel Española. Bei einen Spaziergang quer über die Insel, sehen wir Albatrosse, den grössten flugfähigen Vogel, welcher ausschliesslich auf dieser Insel lebt. Ebenfalls sehen wir Bussarde, Nazca-Tölpel, Echsen und sonstige Vögel. Nachmittags spazieren wir auf der Isla Gardner und entdecken Teile eines Walskeletts, der Beckenknochen könnte fast als kleines Boot durchgehen.
    Nach einer turbulenteren Nacht, die wir schlafend wie ein Baby verbrachten, kommen wir auf Floreana an. Dabei sehen wir Flamingos und Stachelrochen, welche direkt am Strand im Sand versteckt sind. Im Anschluss schnorcheln wir entlang eines Felsens im Meer und werden dabei von verspielten Seelöwen begleitet. Am Nachmittag gehts bei endlich strahlendem Sonnenschein zur Post Office Bay wo wir Postkarten schreiben und dort hinterlegen. Wir durchforsten bereits geschriebene Karten und nehmen eine, die in die Schweiz muss zur Weiterbeförderung mit. Danach gehen wir wieder schnorcheln und dieses Mal sehen wir mehrere, riesige Meeresschildkröten. Da der Himmel endlich wolkenlos ist sehen wir unseren ersten Sonnenuntergang vom Schiff aus gefolgt von einem Sternenhimmel auf offenem Meer, so lässt sich ein toller Tag ausklingen.
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  • Day44

    Galapagosinseln

    July 25 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Einer unserer langersehnten Stops stand heute bereits an: die Galapagosinseln. Und bereits der erste Tag hat nicht enttäuscht. Bereits im Landeanflug könnten wir die Insel von oben bestaunen und waren zunächst überrascht, wie groß sie ist. Auch den berühmten Schnorchel- und Tauchspot, den Kickers Rock, konnte man von dort aus schon sehen. Vom Flughafen sind wir dann erstmal zu Fuß los zu unserer Unterkunft (die „Stadt“ ist direkt am Flughafen und auch insgesamt nicht sehr groß). Den Mittag haben wir dann aber erstmal damit verbracht, eine Schnorchel-Tour für morgen zu finden - was sich als wirklich schwer herausstellte, weil eigentlich alle Touren für die nächsten zwei Tage ausgebucht sind und wir wegen der Weiterreise zur nächsten Insel zeitlich gebunden sind. Ist halt doch nicht Südostasien, wo einem die Touren praktisch hinterhergeworfen werden - das hat man auch deutlich im Preis gemerkt :D Nach stundenlangem Abklappen der Touranbieter habe wir dann tatsächlich einen gefunden, der noch Platz für morgen hat! Als Belohnung haben wir uns erstmal Schnorchel-Equipment geschnappt und sind losgelaufen zu einem guten Spot auf der Insel. Es gab dabei sogar vier riesige Schildkröten zu sehen! Was nach wie vor besonders verrückt und faszinierend ist, ist wie die Tiere hier nebeneinander und auch neben den Menschen leben. So ist es hier wirklich vollkommen normal, dass eine Horde Seelöwen neben einem am Strand liegt oder neben dem Gehweg sitzen. Ob wir uns jemals daran gewöhnen werden? :DRead more

  • Day84

    Isabela - Galapagos

    June 13 in Ecuador ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir fuhren zunächst mit dem Boot von San Cristobal nach Santa Cruz, da es keine direkte Verbindung nach Isabela gibt. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden und wird mit kleinen Schnellbooten (bis zu 900 PS) betrieben. Auf Santa Cruz hatten wir dann so 4 Stunden Aufenthalt, bevor es mit dem nächsten Boot nach Isabela weiter ging. Wir gingen in ein Restaurant und aßen Bolón, eine Art Knödel aus Plantain, Ei und Käse mit Soße und Rinderstücken. Sehr schmackhaft, es erinnerte uns an Semmelklöße mit Bratensoße und war eine willkommene Abwechslung zum sonst eher monoton schmeckenden Essen der letzten Tage. Dann besuchten wir noch die Charles Darwin Forschungsstation. Hierüber berichten wir näher, wenn wir über Santa Cruz schreiben.

    Mit dem Boot ging es dann ca. 2 Stunden lang nach Isabela, wo wir nach der Ankunft unser Hostel bezogen und sofort die Ortschaft erkundeten und für den nächsten Tag einen Trip buchten. Isabela machte im Vergleich zu den beiden anderen Inseln einen ursprünglicheren Eindruck, die Straßen waren größtenteils ungeteert und es war insgesamt weniger touristisch.

    Am nächsten Morgen ging es dann um 9.30 Uhr mit dem Boot auf unsere Tour. Wir wollten heute vor allem Pinguine, Blaufußtölpel, Iguanas, Seelöwen und Weißspitzenhaie sehen. Das Ganze zunächst aus dem Boot heraus bzw. laufend auf der dem Hafen gegenüber liegenden kleinen Insel und anschließend schnorchelnd im Wasser. Wir waren wieder einmal begeistert von Galapagos: es ist wie in einem offenen Zoo. Die Tiere sind in Massen da und gar nicht scheu. Einfach genial. Abends konnten wir bei einem Cocktail noch einen schönen Sonnenuntergang am Strand genießen.

    Am nächsten Tag liehen wir uns für ein paar Stunden Mountainbikes und fuhren auf eigene Faust los. Wir wollten Flamingos bewundern und in der Aufzuchtsstation für Landschildkröten Halt machen. Die Flamingos fanden wir in Binnengewässern und konnten diese aus nächster Nähe betrachten. Auch diese Tiere waren total gechillt. Bei den Schildkröten staunten wir nicht schlecht: es gab riesige Exemplare, 100-120 Jahre alt und bis zu 250-300 kg schwer. Auch hier waren wir wieder völlig hin und weg. Diese sind nur leider vom Aussterben bedroht und werden deswegen bis zu einem gewissen Alter aufgezogen und dann erst ausgewildert. Derzeit überleben kaum in der Wildnis schlüpfende Schildkröten, weil sie von anderen Tieren wie Vögeln, Hunden, Eseln oder sogar Ameisen angegriffen werden solange sie noch verletzlich sind. Wir fuhren dann noch an menschenleeren Stränden vorbei, die wie im Bilderbuch aussahen. Auch an einem Tunnel, der durch einen Lavafluss entstanden war machten wir Halt.

    Am Nachmittag verliessen wir Isabela und setzten nach Santa Cruz über.
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You might also know this place by the following names:

Provincia de Galápagos, Provincia de Galapagos, Archipiélago de Galápagos

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