Ecuador
Provincia de Galápagos

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150 travelers at this place:

  • Day60

    Tuneles Cabo Rosa

    January 9 in Ecuador ⋅ 🌙 23 °C

    Ein absolutes Highlight 😃
    Zuerst ging es mit dem Boot zu den Tuneles zum Schnorcheln. Neben verschiedenen Fischen konnten wir Seepferdchen, einen Rochen, Pinguine und richtig viele Schildkröten sehen, außerdem Höhlen, in denen Haie „schliefen“. In die 2. Höhle wollte ich dann nicht mehr schauen (man musste dazu jedes Mal kurz tauchen) - war auch nicht nötig, den ein Hai kam heraus und schwamm an uns vorbei 😳 Aber wie der Guide vorher sagte, es war tatsächlich ein „friendly shark“...
    Anschließend sind wir noch mit dem Boot durch die Lava-Landschaft gefahren - unglaublich schön 😃
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  • Day62

    Santa Cruz

    January 11 in Ecuador ⋅ ⛅ 27 °C

    Gerne hätten wir noch einen entspannten Tag auf der wunderschönen Isla Isabela verbracht, aber die Tour führte uns weiter nach Santa Cruz, diesmal per Boot 😉
    Dort bekamen wir den totalen Kultur-Schock: ein lauter, überfüllter Touri-Ort, nichts, was man mit Galapagos verbinden würde 😣
    Der Schnorchel-Ausflug heute war dann aber schön, wobei ich schon froh war, dass wir gerade nicht im Wasser waren, sondern am Strand standen, als der 3 Meter Galapagos-Hai seine Runde durch die Bucht drehte...
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  • Day74

    Santa Cruz - Tortuga Beach

    March 15, 2017 in Ecuador ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute ging es zu Fuß zu mehreren Zielen. Bewaffnet mit ordentlich Wasser und Tauchbrillen wollten wir einiges von der Unterwasserwelt sehen.

    Gerade aus der Haustür hatten wir schon wieder ein fettes Grinsen auf dem Gesicht. Galapagos ist stark.
    Erste Station war der kleine Fischmarkt in Puerto Ayora. Dort gibt es genau zwei Stände, doch das Highlight ist nicht das Angebot, sondern zwei Seelöwen, unzählige Pelikane und sogar zwei Iguanas, die gerne die Reste naschen. Der Seelöwe sitzt direkt neben der Verkäuferin und macht lautstark darauf aufmerksam, dass er Hunger hat. Einfach geil.
    Vollkommen integriert, die Burschen.

    Danach ging es auf zu ca 30 min Fußmarsch zum Tortuga Beach. Der Marsch geht durch einen Kakteenwald. Diese werden riesig und die Stämme irgendwann glatt. Wer kann schon behaupten mal fest einen Kaktus umarmt zu haben? (Das Kacktusse-Wortspiel könnt ihr euch selbst zusammenbauen ;))
    Dieser Strand ist weitläufig, wunderschön und hat einfach mal den besten Sand aller Zeiten: weiß, fein und fällt sofort ab, wenn man ihn loswerden will.

    Am Strand selbst waren viele Vögel, darunter einige riesige Pelikane zu sehen. Wir sind bis zum Ende durch. Dort ist eine kleine Lagune, dazu gleich mehr. Erstmal sind wir in der Tortuga Bay geschnorchelt und haben genau nichts gesehen. War trotzdem nett, Traumkulisse halt.

    Dann zur Lagune. Dort wird vor Iguanas gewarnt. Und direkt neben dem Schild liegt dann auch einer, wie bestellt.
    Man kann sich an den drachenartigen Echsen kaum satt sehen, auch wenn die eher nur chillen. Nach einiger Zeit kam dann eine durch das Wasser und ist zu seinen Freunden an Land. Hat uns beide direkt an die Doku erinnert, wie die Lebewesen laufen gelernt haben. Ziemlich unwirklich, aber ein starker Moment. Hoffe die GoPro gibt es gut wieder.

    Nun aber mit Schnorchel in die Lagune. Viele Leute da, und kaum größer als unsere Wohnung, der "Teich". Als erstes einfach mal sehr viele Fischschwärme (Fischgrösse bis 25 cm). Und dann das Highlight, ca 10 Haie! Diese waren so 60 cm lang, schnell, und ziemlich zutraulich. Sind auch durch 20cm tiefes Wasser geknallt. Wie Miniausgaben der gefährlichen Brüder. Einfach hinsetzen, Haie um einen herum, Echsen am Rand, Pelikane auf den Bäumen, die alle 30 Sekunden ins Wasser stürzen um zu essen, mehr geht nicht, sollte man meinen! Aber der Tag war noch nicht vorbei.

    Zurück in die Stadt, Wassertaxi und ab zu "Los Grietas". Auf dem Weg wieder geile Kakteen. Außerdem ein knallgrüner Naturpool mit Brackwasser, der langsam zu Salz wird und für uns geblubbert hat. Die italienische Botschaft steht dort auch, hat einen Infinity-Pool mit spielenden Kindern und ist nur über das Wasser zu erreichen (die haben eine Arbeitsmoral).
    Las Grietas ist ein Canyon, in dem sich Salz- und Süßwasser mischen. Absolut klar, schicke Fische und eine gelungene Abkühlung.
    Dann ging es zurück.

    Am Haupthafen der Hauptinsel der Galapagos angekommen, mussten wir erst vom Boot auf den Pier und dann über zwei Seelöwen steigen, die dort auf dem Pier miteinander gekuschelt haben. Aber so richtig. Der Eine immer mit dem Kopf unter die Flosse des Anderen. Dass dabei einige menschliche Zuschauer gefilmt haben interessiert die Tiere gar nicht. Alles sehr im Einklang.
    Als wir los sind waren die immer noch dabei.
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  • Day25

    Machu Picchu

    December 21, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

    Zwar sind wir mittlerweile schon auf San Christobal, einer der Galapagos-Inseln, aber einen Kurzbericht zu Machu Picchu wollen wir euch nicht vorenthalten:
    Früh um sechs Uhr dreißig geht's los, Treffpunkt Platz mit großem Tannenbaum aus Plastikflaschen. Wir gehören in die "Grupo Kosmos" und unser Guide wedelt mit einer roten Fahne. Ab geht's zur Bushaltestelle und hinein in einen der grünen Busse, die die Touristenmassen im Zwei-Minuten-Takt den Berg hoch fahren. Und wir haben Glück, dass nur Nebensaison ist, ansonsten wartet man recht lang in der Schlange. 35 Minuten schlängelt sch der Bus die nicht asphaltierten Serpentinen hoch und Zack, steht man vorm Eingang. Alles ist hier komplett durchorganisiert. Wenn du deinen Reisepass nicht dabei hast, kommst du nicht aufs Gelände, alle Tickets sind personalisiert - sogar die Bustickets.
    Mit dem Guide geht's dann gleich den Berg hoch zum ersten und bekanntesten Fotomotiv. Im leichten Regen sind wir morgens gestartet, selbiger wurde immer weniger und als wir von oben auf das Gelände sehen, liegen die Ruinen in leichtem Dunst, was das Ganze noch imposanter macht. Eingerahmt von Bergen, auf über 2.000 Metern liegt sie plötzlich da, die große Stadt der Inka. Was es so beeindruckend macht, sind nicht so sehr die Ruinen an sich, sondern vielmehr die Lage. Rein optisch fanden wir Ollantaytambo aufregender. Zwei Stunden führt uns der Guide über die Anlage, danach haben wir Zeit, alleine umherzustreifen, Und plötzlich stehen zwei Lamas vor uns - übrigens richtige Lamas, die in Cusco sind nämlich Alpakas, wie wir zwischenzeitlich lernten - und selbige lassen sich erst von einem Mitarbeiter der Anlage dazu bewegen, wieder kehrt zu machen. In aller Seelenruhe fressen sie ein bisschen links und rechts.
    Mit dem Bus wieder runter, mit dem Zug raus aus dem Tal und zum Schluss noch mit dem Minibus zurück nach Cusco. Ein langer Tag!
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  • Day30

    Isabela

    December 26, 2017 in Ecuador ⋅ 🌙 21 °C

    Das ist also die zweite Insel des Galapagos-Archipels und hier ist alles anders. Weniger Seelöwen, dafür mehr und größere Meerechsen, Riesenschildkröten in der Aufzuchtsstation, Flamingos, nicht asphaltierte Strassen in Puerto Villamil, der Inselhauptstadt, die schön klein und gemütlich ist. Es hat sogar einen langen Sandstrand, aber der Pazifik ist wild und kühl. Hier gibt es sechs Vulkane, die alle noch aktiv sind. Heute haben wir eine 16km-geführte-Wanderung gemacht und uns einen davon, den Volcan Sierra Negra und seinen kleinen Bruder Volcan Chico angesehen. Er hat den zweitgrößten Krater der Welt und wenn frau/man oben am Rand steht, schaust du auf 10 x 9 km breite Lavafläche unterschiedlichen Alters. Sehr, sehr imposant! Die Landschaft wird immer karger und am Ende gehen wir nur noch über Lavagestein und kein Baum und kein Tier ist mehr zu sehen. Die letzten Eruptionen waren 2005, aber irgendwo aktiv ist der Vulkan immer. Dadurch, dass der Kraterdurchmesser so groß ist, ist es aber kaum gefährlich, da sich die Lava zunächst darein ergießen würde. Unser Guide jedenfalls war sehr entspannt.
    Schnorcheln lassen sie uns hier nicht so richtig, die Tour zu den Galapagos-Pinguinen ist leider für Tage ausverkauft.
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  • Day79

    Ethan Hunt wäre stolz auf mich. OK, uns.

    April 5, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 28 °C

    Endlich ist es so weit, wir landen auf den Galapagos Inseln. Die Einreise wird von allerlei Vorsichtsmassnahmen (und natürlich horrenden Kosten) begleitet. Nichts soll das einzigartige Ökosystem gefährden. Ab so viel Staat, Kontrolle und Autorität wird mir schlecht bzw ich kriege irgendwie kalte Füsse. Einerseits habe ich ja einschlägige Erfahrungen mit erniedrigenden Kontrollen und Leibesvisitationen, andererseits steckt ja noch diese grosse Tüte mit verschiedenen Nüssen in meinem Rucksack. Ich spüre deutlich die prüfenden Blicke und Vorverurteilungen des ziemlich sicher schwer bewaffneten Sicherheitspersonals. Ich glaube auch zu hören, wie sämtliche Sicherheitskameras auf mich gerichtet werden und neu fokussieren. Verdammt, gleich schlagen sie zu. Ich weiss es. Hellwach und alarmiert stecke ich die Tüte in Sue’s Rucksack. Nein, nicht wie ihr jetzt denkt heimlich. Liebevoll und grosszügig wie ich bin, habe ich ihr das überteuerte Studentenfutter geschenkt. Sue versteht die ganze Aufruhr sowieso nicht und meint bloss „das sind ja keine Samen oder so“. Ich schaue sie erneut wortlos an und hoffe, wie damals beim „Regen Ende Regenzeit“, zum Wohle unserer Beziehung auf rasche und selbstindizierte Erleuchtung. Diesmal schafft sie das leider nicht. Sie braucht meine Hilfe. Aufgrund meines grossen Herzens und ihrer Schönheit beende ich die Beziehung aber nicht sofort. Ich erkenne vielmehr die Nützlichkeit ihres Unverständnisses im Falle einer investigativen Befragung oder gar Folter. Selbst der brutalste Folterknecht würde rasch erkennen, dass sie wirklich nicht wusste, was sie tat. Das könnte uns noch das Leben retten. Ein paar Minuten später stehen wir auf der anderen Seite des Gepäckscanners und geniessen eine Hand voll mitgebrachter Nüsse. Während andere Scanner keine Flugtickets von Handys lesen können, scheinen diesem Scanner und der exotischen Schönheit hinter dem Monitor Nüsse scheiss egal zu sein. War ja klar. Oder habt ihr aus einer leckeren Baumnusshälfte schon einen Baum wachsen sehen? Und so haben wir dank meiner blitzschnellen Einschätzung und genialer taktischer Positionierung aller Beteiligter auch diese brenzlige Situation unbeschadet überstanden. Danke. Sue. 

    Der Weg vom Flughafen zum kleinen Hafen, in dem unser erstes Hostel liegt, ist ein zweistündiges Bus-Fähre-Bus-Taxi Ding. Das Wetter ist klasse und Sue ist schon total aufgeregt. Galapagos! Wir sind tatsächlich hier. Beim Hostel angekommen, bleibt ihre Frage, wo denn mein kleiner Rucksack mit sämtlichen Kreditkarten, Bargeld und allerlei Dokumenten, der Drohne, diverser Elektronik mit Zubehör, Snacks und einer Rolle Klopapier sei, allerdings unbeantwortet. Ich habe nämlich keine Ahnung. Eine kurze Sekunde später sprintet Sue schon dem bereits abgefahrenen Taxi nach. Verdammt gute Reaktionszeit, verglichen mit dem Nuss-Aussetzer eine Stunde zuvor. Ich bleibe taktisch beim Gepäck stehen. Vorerst. Da das Taxi bereits um die Ecke gebogen und Sue hinterher ist, verschwinden beide aus meinem Blickfeld. Innerlich keimt die Hoffnung, Sue in wenigen Augenblicken mit meinem Rucksack in der Hand wieder zu sehen. Vergeblich. Sue errannte den Offroader zwar, der Rucksack war aber offensichtlich woanders verloren gegangen. In einer Art Simultan-Konklusion erkennen wir beide gleichzeitig, was passiert war. Da Sue einmal mehr wollte, dass ich im Bus neben ihr Platz nehme, legte ich meinen Rucksack auf die Sitzbank hinter uns. Am Bus-Terminal angekommen, muss ich den Bus im Zustand geistiger Umnachtung und totaler Verliebtheit ohne Rucksack verlassen haben. Wir befinden uns somit in einer kriegsähnlichen Situation und gehen auf DEFCON 4 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Defense_Condition). Wir schnappen uns hektisch das nächste Taxi und ab zum Terminal, welches nur etwa 5 Minuten entfernt liegt. Dort angekommen wechseln wir direkt auf DEFCON 3, denn weder Rucksack noch Bus sind dort. Nach einigen Verständigungshürden mit unserem Taxi-Fahrer - nennen wir ihn Lewis, Lewis Hamilton - scheint die Rückkehr des Buses zum 45 Minuten entfernten Fähr-Hafen mit 42,3% die wahrscheinlichste Option. Vorgeschlagene alternative Vorgehensweisen wie telefonische Recherche und dergleichen schaffen es nicht einmal in meine engere Auswahl und so schalten wir direkt weiter auf DEFCON 2 und starten mit Pedro ... äh, Lewis Hamilton die Verfolgung. 

    Während Lewis Hamilton seine Sache ganz ordentlich macht und mit über hundert Sachen über die Insel und hoffentlich dem Bus nach brettert, gehe ich wie gewohnt und wie es sich für den Taktiker im Team gehört, die möglichen Szenarien durch. Sollte der Rucksack und der Fahrer alleine im Bus sein, ist ein Finden, Durchsuchen und anschliessendes Verschwinden meines Eigentums durchaus möglich bis gar wahrscheinlich. Ich nehm die verdammte Karre auseinander, das ist klar. Sollten sich auf der vermuteten Rückfahrt mehrere Personen im Bus befinden, wäre ein Übersehen und unangetastet Bleiben durchaus plausibel. Bei jedem Fahrzeug am Horizont steigt meine Nervosität und ich fasse Lewis Hamilton zärtlich von hinten an die Schultern. Genau, wie bei der „Polonäse Blankenese“ von Werner Böhm (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Polonäse_Blankenese). Ihm scheint das zu gefallen und für noch mehr Bleifuss zu sorgen. Nach diversen Überholmanövern und etwa 30 Minuten ist es dann tatsächlich so weit. Vor uns erkennen wir den klapprigen Bus, in dem wir uns noch vor Kurzem tierisch darüber gefreut haben, endlich auf den Galapagos Inseln angekommen zu sein. Lewis Hamilton prüft mit fragendem Blick, ob er den verdammten Gepäckdieb abdrängen und zur Aufgabe zwingen soll. Ich bestätige mit eindrücklich einfachem und doch wahnsinnig coolen Nicken. Wir setzen uns also im Stile von The Fast And The Furious mit Überschallgeschwindigkeit vor den Bus und leiten wild gestikulierend die Bremssequenz ein, bis beide Fahrzeuge zum vollständigen Stillstand kommen. Ich hoffe, das filmt gerade jemand. 

    Ich steige blitzartig aus und laufe dann doch erstaunlich langsam auf den Bus zu. Selbst Tom Cruise alias Ethan Hunt hätte auf seiner Mission:Impossible nicht mehr Eindruck schinden können. Während dessen zieht der geschätzt zwölf-jährige Fahrer eine ahnungslose und verwirrte Fresse. Aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Ich weiss genau was du getan hast. Die Luft und meine Stimmung brennen, als ich den Bus betrete. DEFCON 1. Gleich regnet es Atombomben. Doch bevor ich den Kleinen für eine höfliche jedoch bestimmte Befragung in den Schwitzkasten nehme, checke ich noch kurz den letzten mir bekannten Rucksack-Aufenthaltsort in Sitzreihe #5. Und was finde ich da? Genau, meinen Rucksack. Unangetastet. War ja klar. Ich drehe mich zügig zum unverändert verwirrten Fahrer um, lächle ihn überfreundlich und leicht verkrampft an und säusle ihm beim Verlassen des Buses ein leises „Gracias!“ entgegen. Beim Besteigen des Taxis lasse ich mich von Lewis Hamilton und Sue feiern. Geklatscht hat dann irgendwie aber doch niemand. Ausser ich. Innerlich. Und später Lewis Hamilton, als er die $50 für die erfolgreiche und über einstündige Verfolgungsjagd einkassierte. Endlich im Hotel angekommen, gehen wir zurück auf DEFCON 5 und so haben wir auch diese heikle Situation ohne nennenswerte Verluste überstanden. Ganz grosses Kino. 

    Und dann wird es doch tatsächlich ruhiger. Die ersten Tage verbringen wir auf Santa Cruz, von wo aus wir diverse Ausflüge machen - zB Schnorcheln vor der Insel Pinzon - oder auch einfach mal am schönsten Strand der Galapagos Inseln, der Tortuga Bay, chillen. Ich fange gar nicht erst an, all die faszinierenden Dinge zu Land und vor allem zu Wasser aufzuzählen, das nähme nämlich kein Ende! Also so Dinge wie baden am Strand mit kleinen Gold-Rochen und Baby-Sharks oder Schnorcheln mit Schildkröten, Haien und total verspielten Seelöwen, die einem an den Flossen knabbern. Unfassbar schön alles. So unfassbar, dass Sue ständig ihre Fäuste ballt und das breiteste Grinsen mit der Welt teilt. Irgendwie komisch, aber auch schön. Aber überlassen wir das mit den schönen Dingen Sue und der Kamera. Ich schaue derweil zu den Getränken. Nach Santa Cruz geht es für drei Tage voller Ausflüge und mindestens einem Tauchgang auf die Nachbarinsel San Cristobal, bevor wir für sechs Tage unseren Last-Minute-Cruise zu ein paar weiter entfernten und ohne entsprechendes Schiff mit Bewilligung nicht zu erreichenden Orten geniessen. Wir freuen uns also auf weitere unfassbar schöne Dinge und Tage. Und Getränke. 

    Hier ein Video dazu: https://youtu.be/cPZOeu8ncXQ
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  • Day8

    Santa Cruz Tag 2 und 3

    April 7, 2018 in Ecuador ⋅ ☀️ 28 °C

    An Tag 3 waren wir in den Lavatunneln (Galapagos ist ja vulkanischen Ursprungs) und im El Chato Reserve in der Mitte der Insel, nachmittags noch in der Tortuga Bay.
    Durch die Lavatunnel kann man durchwandern und durchkriechen. War witzig.
    Das El chato Reserve ist ein Gebiet, wo die Riesenschildkröten mit 20 Jahren in die Freiheit ausgesetzt werden.
    Dort kann man sie im Matsch sehen, im Wasser, fressen etc. Sehr langsame Bewegungen, so sanft, so urzeitlich.
    5 USD Eintritt, 40 USD privater Fahrer hin und zurück.
    hier gibt es keine autos o.ä. zu mieten und Fahrpreise sind (fast) immer fix!
    Weiter ging es per Wassertaxi zur Tortuga Bay/beach. in einer kleinen lagune ausgesetzt, kann man tolle Kakteen bewundern und kleine black tip Haie direkt am Strand sehen. zurück sind wir gelaufen, ca. 45 minuten durch vulkansteine und kakteen.
    Gestern dann ging es das erste Mal aufs Wasser. Schnorcheltour bei Dahphne Mayor (fels im Wasser). USD 100 nach handeln für 8 Std inkl Besuch eines Strandes. mit an bord ein forscher der lokalen conservation society, 2 Mallorcinerinnen, 1 Kanadier.
    Der erste Stopp war gleich spektakulär. mitten im Ozean, ein paar Steine mit seelöwen und Blue footed boobies drauf...und eine mega Strömung.
    Alter. das tat weh. nicht nur hände und schultern waren nach dem schwimmen geschunden weil man gegen die Strömung gekämpft hat, auch so komisches stachelzeugs hat mir den halben arm weggebrannt, habe immer noch Ausschlag. Die Sonne brennt den Rest weg! 😂
    zur belohnung gab es: white tip reef Sharks, hammerhai (1), seelöwen, 1.000 Fische.
    Dann ging es zum grossen Felsen, dort war erstmal vogelkunde angesagt. die Fregattenvögel balzen gerade und zeigen ihren roten Sack.
    2. schnorchelstop mit ruhigem Wasser und keinen Brennalgen (seeläuse?) ergab: 1 sea turtle 😍 haie und seesterne.
    Stop 3 dann an ein einem Strand mit Krabben, vögeln, und stingrays im wasser.
    Lehre: ziehe dir immer was drüber. im wasser, sowie an Land. schütze dich vor allem 😂
    heute ist Ruhetag. kein wasser, keine Sonne!!

    Tipps für Reisewillige: Die ausflüge vor ort zu buchen ist bei dem grossen Angebot etwas anstrengend. wenn man sich aber vorher überlegt, was man machen will und es vor Ort in ein und derselben Agentur bucht, kann man auch handeln. ansonsten liegt man immer bei USD 100 bis 200 pro Tag (!) auf see, je nach entfernung der insel. teilweise waren ein paar Sachen ausgebucht, es ist noch hauptsaison, da kann man evtl pech haben und das gewünschte ist schon weg. denn es ist alles limitiert und kontrolliert. unser felsen beispielsweise wird nur 3x die woche von 2 booten angefahren.
    Meinen Ausflug auf st Cristobal, mein 2. stopp, habe ich hier schon organisiert.
    Schnorcheln auf Isla Isabela (los tunneles) buche ich vor Ort, da ich dort insgesamt 5 Tage zeit habe, evtl aber auch schon vorher. dort gibt es keinen Geldautomaten, daher ist vorausplanung angesagt. Kreditkarten werden teilweise akzeptiert, dann aber mit 12% Aufschlag.
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  • Day81

    Tauchen mit dem Mossad

    April 7, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 27 °C

    Per Schnellboot schaffen wir es in zwei Stunden von Santa Cruz nach San Cristobal. Auch schön hier. Und was entdecke und spüre ich am Morgen an diversen Stellen an meinem Körper? Genau, Sonnenbrand. Endlich, wurde ja auch Zeit! Wir sind schliesslich schon mitten in Monat 3 und bisher war die Wahrscheinlichkeit für Schwimmhäute grösser als für lichtbedingte Hautirritationen. Tut ein wenig weh, aber das gehört irgendwie zum Sommer. Wirklich braun werde ich ja sowieso nicht, das überlasse ich der schönen Sue. Ich freue mich bereits über ein wenig rosa. Von daher macht es auch Sinn, dass ich bei unserem nächsten Ausflug das einzigartige maritime Leben 20 Meter unter Sue erkunde. Ist besser für meine Haut. Und Sue ist ja auch von unten betrachtet schön.

    Der nette Mann beim Fitting am Vorabend - wie bei einer Fashion-Show, einfach für Neopren-Mode - war allerdings ein wenig erstaunt und besorgt ob meiner bescheidenen Taucherfahrung. Brevet 24 Jahre her, seither etwa 20 Tauchgänge (grosszügig aufgerundet von etwa 11), der letzte etwa 4 Jahre her (freizügig abgerundet von etwa 6). Er meinte, wer mehr als ein Jahr nicht mehr getaucht ist, muss einen Refresh absolvieren. Der Tauch-Spot sei auch nicht ganz ohne. Mein Blick scheint meinen Unmut genügend zu portieren. Während ich kein Wort sage, schlägt der nette Mann aufgrund der kleinen Gruppe vor, den Refresh beim Materialcheck im Wasser mit einzubauen. Damit kann ich leben. Unser Tauchguide kommt aus Israel, nennen wir ihn also Mossad, äh Massud. Wobei, auch komisch, sagen wir einfach Gabriel. Darauf angesprochen, meint der Gabriel, tauchen verlernt man nicht, das ist wie Bus fahren. Refresh abgeschlossen. Mazeltov! Gelobt sei das heilige Land.

    Die zwei Tauchgänge am Kickers Rock - Sue schloss sich während dessen der Schnorchelgruppe an - mit teils 100m tief abfallenden Felswänden und massiven vertikalen Felsspalten waren traumhaft. Nicht immer ganz einfach und definitiv nicht mit dem 7m-Riff-Tauchen im warmen Karibikwasser vor sechs Jahren vergleichbar, aber die Unsicherheit lasse ich mir natürlich nicht anmerken. Die oft deutlich erhöhte Atemfrequenz war allerdings schwierig zu verbergen. Und jeder der schon getaucht ist, weiss, wie wertvoll Luft unter Wasser ist. Keiner will als Erster das verpönte Zeichen für „verdammt, meine Luft geht aus“ machen, wonach die ganze Gruppe üblicherweise auftaucht. Während der „Erst-Reiniger“ in einer Ayahuasca-Zeremonie mit Schulterklopfen rechnen darf, erntet der „Erst-Auftaucher“ beim Tauchen meist nur abschätzige Blicke. Irgendwie geht mir diese ganze kompetitive Scheisse aber auch auf den Sack. Sich ständig messen zu müssen ist was für die Jungen und von Selbstzweifeln geplagte Erwachsene. Mir reichts, Mr Bergpreis war gestern. Zum Glück brauche ich das alles nicht mehr.

    So oder so, ich steige definitiv nicht als Erster von uns dreien auf, eher ertrinke ich! Das grosse Highlight war neben diversen kleinen Haien, Turtles, Seelöwen, Oktopussy, Fisch-Porno und Adler-Rochen die Sichtung eines ausgewachsenen Hammerhais. Hammer. Wirklich. Und das zweite Highlight war bei beiden Tauchgängen definitiv der jämmerlich frühe Aufstieg des Kanadiers. Buuhh! Dank der überschaubaren Gruppe, meinem souveränen Auftreten bzw Schwimmen und unserem coolen Gabriel konnten dem Kanadier seine Frau und ich aber jeweils noch weitere 6 Minuten Fische gaffen. Somit bin ich zum Glück und sehr zur Freude von Sue nicht wie erwartet ertrunken und habe auch diesen Ausflug überlebt. War ja klar.

    Nach drei wunderbaren Tagen auf San Cristobal geht es mit der „Fähre“ zurück nach Santa Cruz, von wo wir dann zu unserem 6-tägigen Cruise rund um Isla Isabela, Isla Fernandina und Isla Santiago aufbrechen werden.
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  • Day65

    Galapagos Inseln (Ecuador)

    November 25, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 25 °C

    Die letzten Wochen hab ich tolle Sachen erlebt und hab mich trotzdem immer auf die nächste Station gefreut, aber die Galapagos Inseln verlasse ich wirklich mit einem weinenenden Auge 😭 zwar führt mich die zweite Hälfte meiner Reise überwiegend am Meer entlang, aber was soll mich nach dem Paradies nochmal so begeistern?

    Es war die wohl teuerste Woche meiner Reise, aber jeder Cent hat sich gelohnt. Es ist einfach wie im Zoo hier und die Tiere stört es gar nicht, dass ich hier bin...im Gegenteil: die Leguane sind der Meinung, das Handtuch sei groß genug für uns beide und die Vögel teilen sich gerne den Apfel, in den ich gerade rein beiße 🐦🦎🦀🦈🐟

    Ich war auf den beiden Inseln Santa Cruz und Isla Isabela, aber ich möchte definitiv irgendwann nochmal wieder kommen und die anderen Inseln besuchen. 🏝

    Ich bin mit Haien geschwommen, mit Schildkröten gewandert und geschnorchelt, hab mit Vögeln gefrühstückt und mit Seelöwen gechillt. Ach ja, nette Menschen waren übrigens auch auf der Insel - bin die letzten Tage mit einer netten Holländerin gereist.

    Es war einfach wundervoll und nicht das letzte Mal, dass ich hier war.
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  • Day35

    Santa Cruz, Silvester und 30 Delfine

    December 31, 2017 in Ecuador ⋅ ☀️ 23 °C

    Ihr Lieben, die dritte Galapagos-Insel, ebenfalls mit wenig Empfang, ist unser Domizil bis übermorgen. Hoffentlich kriegen wir diesen Post überhaupt raus. Heute hatten wir eine wunderbare Schnorcheltour mit sehr kaltem Wasser, Schildkröten, grossen Adler-Rochen, ein paar dösigen Haien, flotten Seelöwen und dem Highlight zum Schluss: Als wir gerade abfahren wollten, schwamm eine große Schule Delfine an uns vorbei. Das war so, so schön! Und dieses Glücksgefühl schicken wir jetzt, da es bei euch gleich 12.00 ist, um den halben Globus. Wir wünschen Euch einen guten Rutsch, eine rauschende Nacht und ein gesundes und prickelndes 2018!
    Bis ganz bald herzen Euch Steff und Sandra
    PS: Liebe Ruth- auch Dir einen Extra-Gruss nach Nepal!
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You might also know this place by the following names:

Provincia de Galápagos, Provincia de Galapagos, Archipiélago de Galápagos

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